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Blog – Einfache Schritte für ein gelungenen Start

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Bedeutung?

Da für mich ein Corporate Blog ein, wenn nicht gar, das wichtigste Kommunikations-Instrument für ein Unternehmen ist, schreibe ich erneut über das Bloggen. Wie man schnell Reichweite für seinen aktuellen Artikel erreicht [1] und wie ich selbst mit meinen Blog strategisch vorgehe [2], darüber schrieb ich bereits.

Dieser Artikel widmet sich den Details. Sie reichen von einem Leitfaden über einen Redaktionsplan bis hin zu Tipps zum Umgang mit Trollen. Jedoch der Reihe nach.

Aller Anfang ist machbar, auch für das eigene Blog

Das eigene (Corporate) Blog zu konzipieren ist wohl in Zeiten von WordPress relativ einfach, könnte man meinen. Jedoch zählt die momentane Blogosphäre zahlreiche aktive Blogs, so dass einer mehr oder weniger kaum auffällt. Deswegen sollten die ersten Schritte in der Planung sorgfältig gegangen werden. Hilfreich könnte ein Leitfaden sein. Ein Leitfaden für erfolgreiches Bloggen, wie dieser sehr empfehlenswerte Leitfaden des Bloggers Jonathan Torke [3]. Er unterteilte seinen Leitfaden in die drei Hauptthemen:

  1. Erste Schritte,
  2. Tipps zur Artikelerstellung und
  3. Bekanntheit steigern.

Begrüßenswert finde ich diesen Leitfaden, da er sehr einfach gehalten ist und somit im ersten Moment zum verwenden einlädt. Aus eigenen Erfahrungen würde ich unbedingt den Punkt – Anfangen – integrieren. Ein Punkt, der für meinen Blog entscheidend war und ihm letztendlich seinen Start zum 12.12.2012 verdankte. Nehmen Sie sich die Zeit für diesen Leitfaden, wenn Sie bzw. Ihr Unternehmen mit bloggen anfangen will.

Blogartikel veröffentlichen ist einfach.

Nachdem sich das eigene Blog mit seinem “neuen Gewand” strahlend der Öffentlichkeit präsentiert, wollen Artikel geschrieben und veröffentlich werden. Selbstverständlich kann man die deutsche Sprache mit all ihrer Vielfalt links liegen lassen und rechts davon wirft man all die anderen Regeln über Bord. Natürlich kann man einige Details und Tipps beherzigen, damit die Freude beim lesen so groß wie möglich ist. Dafür hat der Blogger Dirk Kirchner eine Art Checkliste veröffentlicht, nämlich 5 Schritte zur Veröffentlichung eines Blogartikels [4]. Diese 5 Schritte sind:

  1. Überprüfen Sie die Überschrift und die Einleitung,
  2. Eine klare Aussage,
  3. Struktur,
  4. Abschließende Überprüfung und
  5. SEO.

Und jetzt kommt noch mehr Hilfe für einen sehr guten Blogartikel

Wenn man einen Artikel in seine Einzelteile wie ein Chirurg zerlegt, dann gelangt man vom groben Aufbau ins kleinste Teilchen. Bleiben wir bei dem groben Aufbau. Ein Artikel hat:

  • Artikelbild
  • Überschrift,
  • Inhalt,
  • Zeitstempel,
  • Autor/in,
  • Kategorie,
  • Schlagwort,
  • Kommentar.

Die Überschrift – Sie sollte stark und einladend sein

Widmen wir uns den Überschriften, so intensiv, wie dies der Blogger Herbert Peck getan hat [5]. Er meint, dass

“Die Überschrift ist einer der wichtigsten Teile eines Artikels. Sie ist das Telegramm, das den Leser dazu bringt, den Text überhaupt zu lesen.” [5]

Die Überschrift ist die Eingangstür. Sie sollte konkret und einfach zu bedienen sein. Übertragen auf einen Blogartikel bedeutet dies:

  • Ist die Überschrift korrekt?
  • Funktioniert die Überschrift auch ohne Kontext?
  • Was verspricht die Überschrift?
  • Wie schnell kann man den Inhalt der Überschrift erfassen?
  • Könnte es nützlich sein, bestimmte Worte zu benutzen?

Bestimmt kann man nun den Tipp wesentlich besser verstehen, den ich hier & da mehrmals las:

Für eine Überschrift sollte man genauso viel Zeit nehmen wie für den restlichen Blogartikel.

Die Kommentare – Gehasst oder geliebt, auf jeden Fall erwünscht

Seit mehreren Jahren bin ich auf einigen Blogs unterwegs. Als Gast, wo ich meine Meinung, wenn möglich, niederschrieb. Als ich mich für meinen eigenen Blog entschied, waren mehrere Punkte sehr wichtig. Ein Punkt war der Austausch. Diesen Austausch in Form von Kommentaren will ich in meinen eigenen Blog ankurbeln, so wie man früher Motoren startete. Jedoch sollte man als Unternehmen bzw. Blogger/in einige Punkte im Umgang mit den Kommentaren beachten. Auf jeden Fall sollte man sich als Unternehmen bzw. Blogger/in entscheiden, ob Kommentare erwünscht oder eher unerwünscht sind, wobei die Gründe vielfältig sein können [6].

War zuerst das Chaos oder die Ordnung oder doch ein Redaktionsplan da?

Wie beim Militär gilt für das Bloggen: “Eine clevere Taktik hilft Ressourcen zu koordinieren und zu schonen sowie den Sieg früher herbei zu führen.”. Wenn man seinen Inhalt auf einmal in das eigene Blog (gilt genauso für Social Media) veröffentlicht, dann kann sich die Leserschaft von den vielen Informationen überrannt fühlen. Weiterhin besteht die Gefahr, dass sehr viele gute Blogartikel wie eine große Welle einfach ohne eine Wirkung vorbei rauscht. Dies wäre doch sehr schade um die getane Arbeit. Diese investierte Zeit hätte man bestimmt viel lieber am Strand oder in einem Cafe mit einem leckeren Kaffee verbringen können. Deswegen hilft eine Redaktionsleitung, wie die Bloggerin Sabine Gysi beschreibt [7]. Diese sollte sich um die folgenden Punkte kümmern:

  • Die Themenplanung,
  • Die Qualitätssicherung,
  • Die Koordination und
  • Impulse aufnehmen sowie geben.

Natürlich erwähnt sie den notwendigen Redaktionsplan inklusive Mustervorlage [8].

Stolpersteine, Fallstricke, “Rechtsfallen” beim Bloggen

Das Leben ist komplex. Das Social Web ist ein Bestandteil des Lebens. Also ist dies ebenso komplex. Stolpersteine lauern überall. Deswegen empfehle ich für die ersten Einblicke aus juristischer grundsätzlichen (!) Sicht den Blogartikel zu dem Thema “Das sind die größten Fallstricke beim Bloggen” von Karten Lohmeyer [9]. Dabei sind dies nur Hilfsmittel. Für den Einzelfall (wie so oft in Rechtssituationen) ist wohl juristische Expertise einzuholen. Jedoch sind viele “Rechtsfallen” vornweg zu umgehen möglich, wenn man sich mit dem Online- & Medienrecht auseinander setzt.

Corporate Blog – Umgang mit Trollen

Unternehmen sind in der Öffentlichkeit präsent. Sie wirken wie ein Magnet. Ein Corporate Blog könnte wie ein Magnet im Social Web wirken. Dabei können sich manchmal auf das eigene Corporate Blog sogenannte Trolle verirren, die das Leben des Blogteams weniger rosig als gewünscht verlaufen lässt. Dafür hat der Blogger Jens Scholz einige hilfreiche Tipps im Umgang mit Trollen veröffentlicht [10].

Zusammenfassung für Blog – Einfache Schritte für einen gelungen Start

Dieser Blogartikel “Blog – Einfache Schritte für einen gelungen Start” hat das Ziel, dass die ersten Schritte für das Bloggen so einfach wie möglich sind. Sollten noch weitere Tipps gewünscht werden, dann sollte man sich diese 30 Tipps näher anschauen [11].

Wer noch weitere Tipps für mich hat, möge mir diese bitte als Kommentare zu kommen lassen. Schreiben Sie mir Ihre Erfahrungen! Dafür schon einmal vielen Dank.

Quellennachweise

[1] Wie erreiche ich schnell Reichweite für meinen aktuellen Blogartikel?
[2] Mein Blog und meine Strategie dafür
[3] Der ultimative Leitfaden für erfolgreiches Bloggen | Stand: 3.4.2013
[4] 5 Schritte zur Veröffentlichung Ihrer Blog Artikel | Stand: 3.4.2013
[5] Was macht Überschriften für Leser interessant? | Stand: 3.4.2013
[6] Corporate Blogs – Kommentare erwünscht! | Stand: 3.4.2013
[7] Warum ein Blog eine Redaktionsleitung braucht | Stand: 3.4.2013
[8] Corporate Blogs: Was der Redaktionsplan kann (mit Download) | Stand: 3.4.2013
[9] Anwalt Himmelsbach: Das sind die größten Fallstricke beim Bloggen | Stand: 3.4.2013
[10] Fünf Tips zum Umgang mit Trollen | Stand: 3.4.2013
[11] 30 Tipps um Ihre Blog-Einträge erfolgreicher zu machen | Stand: 3.4.2013

Author: Ralph Scholze

Der Autor Ralph Scholze schreibt über die spannenden Themen Social Media und Social-Media-Marketing für Unternehmen. Dabei fokussiert er sich auf Twitter, Facebook, Google+ und das Corporate Blog sowie auf das Content Marketing und das Hashtag. In seinen Artikeln stellt er Trends und zahlreiche Tipps für den Social-Media-Alltag vor.

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Kommentare (8)

  1. Hallo Herbert,

    … ertappt ;)

    Überlege mir, wie ich meine kreative Ader für attraktive Artikelbilder technisch qualitativ hochwertig umsetzen kann. Leider habe ich kein Photoshop und dies extra dafür zu kaufen, empfinde ich finanziell unvernünftig.

    Hast Du für mich eine Idee?

    Viele Grüße und Dir ein schönes Wochenende wünschend,

    Ralph

  2. Hallo Ralph,

    es gibt Photoshop Elements, quasi ein ‘Photoshop light’. PSE kostet ein Bruchteil von dem, was Du für PS hinlegen musst und enthält alles, was der ‘normale’ Nutzer benötigt. Sonst vielleicht GIMP (GNU Image Manipulation Program), ein Open Source Produkt. Gibt es auch als portable Version.

    Viele Grüße und auch Dir ein schönes Wochenende

    Herbert

  3. Hallo Herbert,

    danke Dir für Deine Tipps. Werde mir Photoshop Elements näher anschauen. Vor allem die Qualität für die Umwandlung eines Bilds in eine “Web-Version” ist bei Photoshop sehr gut. Bis jetzt kommt an diese sehr gute Qualität kein anderes Programm heran.

    Dir ebenso ein schönes Wochenende wünschend,

    Ralph

  4. Hallo Ralph,

    da kommt’s doch eher auf eine sinnvolle Kombination von Qualität und Größe an. Aber: ich denke, PSE arbeitet mit den gleichen Algorithmen.

    Viele Grüße

  5. Vielen Dank für diese informative Übersicht inkl. der lesenswerten Quellen. Mein Blog ist selbst erst ein paar Tage jung. Vor allem der Einblick in deine Strategie war sehr aufschlussreich.

    Besten Gruß, Manuela

  6. Hallo Manuela,

    gern geschehen und vielen Dank für Deinen Blumenstrauß.

    Für Deinen eigenen jungen Blog wünsche ich auf seinen ersten Schritt viel Neugierde auf all die Herausforderungen. Möge er als “Orchester immer die richten Punkte” treffen.

    Viele Grüße, Ralph

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