QR Code | webpixelkonsum — Konzepte für Online-Strategien

QR-Code – Genial oder überflüssig?

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Auf Wikipedia findet man eine erste Erklärung rund um den QR-Code [1]. Obwohl er schon viele Jahre existiert, hat er es im Alltag nicht leicht. Glaubt man dieser Umfrage, dann hält sich die Begeisterung für QR-Code im überschaubaren Rahmen [2]. Für seine Verwendung benötigt man ein Gerät mit Kamera und eine App. (QR-Reader). Diese Voraussetzung auf der Nutzerseite ist für die Nutzung des QR-Code notwendig. Ist diese Voraussetzung erfüllt, dann zeichnet ihn eine einfache Handhabung aus. Dadurch ist seine Verbreitung sehr zahlreich. Man findet ihn beispielsweise auf Plakaten, auf Flyer, auf Schriftstücke oder auf Autos oder als Architekturführer in Berlin [3]. Interessant finde ich das Ergebnis einer aktuellen Studie. Nach ihr soll “Deutschland auf Platz 1 in der Anzahl der QR-Code Scans in Europa” sein und die “QR-Code Nutzer sind jung und bevorzugen Codes in Magazinen” [4].

QR-Code — Seine Funktionsweise

Die Funktionsweise ist sehr einfach. Man öffnet auf seinem Gerät die App. (QR-Reader) und hält sein Gerät mit der Kamera über den Code. Zu beachten hat man die richtige Entfernung zwischen Gerät und QR-Code. Passt alles, scannt die App. den Code. Anschließend öffnet die App. ein Fenster. Darin ist ein Link angezeigt. Sobald man diesen bestätigt, verbindet sich das Gerät mit dem Link. Das Ziel ist erreicht.

Jetzt stellt sich unweigerlich die Frage nach dem Mehrwert.

“Der Passant soll den Code auf einer Plakatwand scannen, um so auf eine Webseite weitergeleitet zu werden. Mehrwert bedeutet bei dieser Abfolge schlicht, dass der Nutzer die gewünschte Info und der Websitebetreiber Traffic erhält. Der Prozess ist einfach und überschaubar.” [5]

Trotz des beschriebenen Mehrwerts scheint nach der Meinung des Blogger Herbert Peck der QR-Code in den Kinderschuhen zu bleiben [6]. Woran könnte dies liegen?

QR-Code — Eine kritische Betrachtung

Die Vorteile sind bekannt. Und doch ist er umstritten [7]. Lob & Kritik gehören zusammen. Der QR-Code hat seine Vorteile und Nachteile. Insbesondere dieser Artikel zeigt Gefahren für die Verwendung von QR-Code auf [8]. Gerade das überkleben des eigenen QR-Code auf zum Beispiel Plakaten durch Dritte ist ein potenzielles Sicherheitsrisiko für Unternehmen. Für Unternehmen bedeutet dieses Szenario ein aktives Krisenmanagement intern aufzubauen, welches zeitnah und aktiv bei kritischen Äußerungen in Social Media und im Social Web agieren kann.

Ein amüsantes Video mit Scott Stratten zeigt die Hausaufgaben für Unternehmen bei der Verwendung des QR-Code [9].

QR-Code — Tipps

Die folgenden Tipps sollen bei der sinnvollen Verwendung helfen [10]:

  1. Make sure it serves a purpose
  2. Don’t link to a desktop site
  3. Placement
  4. Size matters
  5. Use a URL shortener
  6. Tell users what they stand to benefit
  7. Test it!
  8. Track it

Zusammenfassung für QR-Code — Genial oder überflüssig?

Der QR-Code ist für das Marketing genial. Er verbindet die reale mit der virtuellen Welt. Er ist somit die Brücke zwischen Offline und Online. Gerade für Unternehmen ist er sinnvoll, trotz der Risiken. Sinnvoll ist der QR-Code für die “Lead Generation” genauso für die Erfolgskontrolle einer Marketingaktion in der realen Welt. Wieso für die Erfolgskontrolle kann man fragen? Stellen wir uns folgende Situation vor:

Wir sind ein Unternehmen. Gestartet wird eine Plakat-Werbekampagne in ganz Deutschland. Alle Plakate sehen identisch aus. Auf jedem Plakat ist ein QR-Code. Jetzt wird es spannend! Nun hat das Unternehmen die Möglichkeit für jedes Bundesland eine eigene Landing Page (Erklärung auf Wikipedia [11]) für zum Beispiel Sachsen, Berlin, Hamburg, Hessen usw. anzulegen. Der Link auf die jeweilige Landing Page wird in den QR-Code umgewandelt. Gehen wir von der Annahme aus, dass alle Plakate mit dem richtigen QR-Code auf das gewünschte Bundesland in dem “richtigen” Bundesland aufgestellt werden, dann hat das Unternehmen die Möglichkeit der Erfolgskontrolle auf Grund der registrierten Logeinträge auf der Website.

Wer noch inspiriert werden will, schaut sich dieses Video als Anregung an [12]. Auf jeden Fall ist zu erkennen, dass Unternehmen in Deutschland experimentieren [13] oder sich ganz neue Möglichkeiten eröffnen [14] oder diesen Tweet:

QR-Code — Wohin geht die Reise?

Eine aktuelle Studie zeigt die Entwicklung über den QR-Code [15]. Gegenwärtig steigt der Bekanntheitsgrad und die alltägliche Verwendung nimmt ebenso zu. Entwächst der QR-Code den Kinderschuhen? Was meint Ihr?

Selbst nutze ich den QR-Code im Schriftverkehr um auf den aktuellen Blogartikel oder eine Aktion hinzuweisen. Schreiben Sie mir als Kommentar, wie Sie ihn verwenden!

Quellennachweise

[1] Erklärung von QR-Code auf Wikipedia | Stand: 8.5.2013
[2] Wenig Begeisterung für QR-Codes | Stand: 8.5.2013
[3] Per Smartphone zur Baukultur: Berliner Architekturführer jetzt mit QR-Codes | Stand: 8.5.2013
[4] Neue Studien zur QR-Code Nutzung | Stand: 8.5.2013
[5] Die Brücke zwischen Offline und Online: So zahlen sich QR-Codes aus | Stand: 8.5.2013
[6] QR-Codes bleiben wohl immer in den Kinderschuhen. | Stand: 8.5.2013
[7] Heiß umstritten: QR-Codes im Mobile Recruiting | Stand: 8.5.2013
[8] QR-Codes im Content-Marketing – die Probleme aus Sicht der IT-Sicherheit | Stand: 8.5.2013
[9] Das Problem mit den QR Codes – Scott Stratten | Stand: 8.5.2013
[10] Eight best practice tips for using QR codes in marketing 7 Stand: 8.5.2013
[11] Erklärung von Landing Page auf Wikipedia | Stand: 8.5.2013
[12] www.ALIQUA-Naturkosmetik.de eröffnet virtuelle Shops in Deutschland | Stand: 8.5.2013
[13] QR-Code-Shoppen im Duty-Free-Bereich. | Stand: 8.5.2013
[14] New QR Code Guidelines: How Do They Affect Your Business? | Stand: 8.5.2013
[15] [Studie] QR-Code-Marketing – Die Wirkung von QR-Codes in der Außenwerbung | Stand: 8.5.2013

Author: Ralph Scholze

Der Autor Ralph Scholze schreibt über die Themen Social Media und Social-Media-Marketing für Unternehmen. Dabei fokussiert er sich auf Twitter, Facebook und das Corporate Blog sowie auf das Content Marketing. In seinen Artikeln stellt er Trends und zahlreiche Tipps für den Social-Media-Alltag vor.

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