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Google+ — Erst “Tote Stadt” und jetzt fallende Interaktionsraten

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Google hat es mit seinem hauseigenen sozialen Online-Netzwerk Google+ [1] wahrlich nicht einfach. Zu erst hatte diese Social Media-Plattform das Image einer “Geisterstadt”, denn auf ihr waren kaum Nutzer. Gleichzeitig verglich man dieses sozialen Online-Netzwerk permanent mit Facebook. Dabei existierten zahlreiche Unterschiede zwischen Facebook und Google+ [2]. Dann “zwang” Google jeden Nutzer, welcher einen hauseigenen Dienst nutzt, zu einen Google+-Account [3]. Hinzu kamen allein in diesem Jahr zwei Redesigns [4, 5]. Weiterhin gilt für deutsche Unternehmen wie bereits auf Facebook, Twitter & Co. die Pflicht für ein Impressum nach deutschen Recht [6].

Auf einmal kamen sogar positive Nachrichten für das sozialen Online-Netzwerk. Zuerst meint eine Studie: “A Mention on Google+ Drives More Sales Than One on Facebook, Study Finds” [7]. Dann ist diese Social Media-Plattform in den USA gemessen an den angemeldeten Accounts (Hinweis: siehe im Text oben) auf Platz zwei [8, 9]. Davor ist nur noch Facebook und dahinter platziert ist Twitter.

Und jetzt diese Nachricht.

Google+ — Die Interaktionsraten sinken

Voila! Auf Google+ sinken die Interaktionsraten [10]. Grund ist die Zunahme an angemeldeten Accounts auf dieser Social Media-Plattform. Somit sind wir Zeitzeuge für den Wandel auf dieser Social Media-Plattform; von der “Geisterstadt” zu einer “lebhaften Stadt”. Jedoch hat dieser Wandel eben eine Schattenseite. Die Interaktionsraten sinken. Dies war bzw. ist auf Facebook genau wie jetzt auf Google+ zu erkennen. Das ein soziales Online-Netzwerk eine kritische Masse für sein erfolgreiches Fortbestehen benötigt, liegt klar auf der Hand. Jedoch geht dies wohl zu Lasten der Interaktionsraten.

Zusammenfassung für Google+ — Erst “Tote Stadt” und jetzt fallende Interaktionsraten

Letztendlich finde ich diese Nachricht positiv. Zeigt sie mir, dass auf dieser Social Media-Plattform der Lebensgeist einzog. Wie auf all den anderen Social Media-Plattformen (z.Bsp. Pinterest, Facebook, Twitter, Xing usw.) werden sich einige auf Google+ konzentrieren und dadurch eine große Nutzergemeinde aufbauen. Andere werden sich auf Google+ auf Grund ihrer ganz persönlichen Präferenzen auf bestimmte Themen konzentrieren. Dadurch wird eine “Kultur des Dialogs” auch auf dieser Social Media-Plattform einkehren und sich etablieren, genauso wie auf Facebook.

Wie denken Sie darüber? Schreiben Sie mir Ihre Meinung als Kommentar!

Quellennachweise

[1] Google+ — Was ist Google+?
[2] Facebook vs. Google+ – Gemeinsamkeiten und Unterschiede
[3] Google+: Zwangskonto beim Netzwerk | Stand: 10.6.2013
[4] Google+ – Riesige Coverbilder und noch mehr Änderungen nach dem aktuellen Update
[5] Google+ — ”Da steppt der Bär”
[6] Google+ — Aktuelle Mitgliederzahlen, Impressum und Tipps
[7] A Mention on Google+ Drives More Sales Than One on Facebook, Study Finds | Stand: 10.6.2013
[8] Google+ überholt Twitter in den USA | Stand: 10.6.2013
[9] Burst Media — ONLINE INSIGHTS Expanding the Conversation Leveraging Social Media for Brand Interaction | April 2013 [pdf] | Stand: 10.6.2013
[10] Auswirkungen Google+ Redesign: Sinken die Interaktionsraten? | Stand: 10.6.2013

Author: Ralph Scholze

Der Autor Ralph Scholze schreibt über die spannenden Themen Social Media und Social-Media-Marketing für Unternehmen. Dabei fokussiert er sich auf Twitter, Facebook, Google+ und das Corporate Blog sowie auf das Content Marketing und das Hashtag. In seinen Artikeln stellt er Trends und zahlreiche Tipps für den Social-Media-Alltag vor.

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Kommentare (2)

  1. Anfänglich fand ich Google+ auch öde. Es war der Marktplatz weniger Influencer und ansonsten war tote Hose. Ich finde das hat sich geändert. Ein großer Teil von Social Media affinen Menschen ist dort aktiver als auf Facebook. Und vor allen Dingen: In meinen Kreisen konzentriert sich das auf das Berufliche. Anders als bei XING gibt es dazu aber eben doch aktuelle Posts, die über Werbung hinausgehen. Das ist wohltuend. Ich bin langsam aber sicher zu einem Google+-Fan geworden.

    Als Plattform für die Karriere empfehle ich es zumindest allen, die in den Bereichen Social Media, Kommunikation oder Marketing unterwegs sind.

  2. Hallo Lars,

    danke Dir für Deinen Kommentar.

    Ja, auch ich fand Google+ anfänglich sehr merkwürdig. Deswegen “verirrte” ich mich nur hin & wieder auf Google+. Im Laufe der Zeit entwickelt sich Google+ für mich als Alternative zu Facebook. Gegenüber Xing hat Google+ den Vorteil, dass es intensiver für den Dialog genutzt wird. Anscheinend kommt auf Xing zu sehr die “deutsche Mentalität” durch. Vielleicht würde Xing ebenfalls mehr Dialoge auf der Plattform haben wollen, aber die deutschen rechtlichen Restriktionen sind dafür nicht geeignet.

    “Als Plattform für die Karriere empfehle ich es zumindest allen, die in den Bereichen Social Media, Kommunikation oder Marketing unterwegs sind.”

    Nicht nur für diese Zielgruppe ist Google+ sehr gut geeignet. Genau so für das eigene Blog ist Google+ aus vielen Gründen zu empfehlen.

    Wünsche Dir ein schönes Wochenende,

    Ralph

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