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Social Media — Der Freund hört mit. Der Feind hört mit. Alle hören mit!

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Social Media ist überall! Durch Smartphones und Tablets änderte sich neben der Nutzung des Social Web [1] auch die Datenmenge, die im Internet veröffentlicht wird [2]. Diese Datenmenge verursacht zahlreiche Herausforderungen an die Politik und die Unternehmen (Wirtschaft). Hier sei zum Beispiel das Thema Netzneutralität [3] erwähnt. Anscheinend prallen bei diesem Thema Netzneutralität unterschiedliche Meinungen aufeinander, wie bereits in diesem Artikel “Social Web und Deutschland — Eine Illusion?” [4] in einem anderen Zusammenhang hingewiesen worden ist. Diese Übersicht über das Thema Netzneutralität [5] und dieses anregende Video von Herrn Sixtus und Herrn Lehmann verdeutlichen die aktuelle Dramatik [6]:

Höchstwahrscheinlich werden sich die privaten Nutzer/innen kaum um diese Datenmenge Gedanken machen. Dagegen zeigen die Unternehmen und andere öffentliche Interessengruppen an diesen Daten großes Interesse. Während die Öffentlichkeit oft die Unternehmen (Wirtschaft) wie zum Beispiel Google, Facebook & Co. an den Pranger bezüglich ihres Umgangs mit den Daten stellt, geriet die Politik als eine Öffentlichkeit bisher nicht an den Pranger. Jedoch muss dieses Bild ab sofort korrigiert werden, denn die Politik als gewählte Öffentlichkeit hat ihre eigenen Wege bezüglich der Daten gewählt, wie diese zahlreichen Artikel zum Thema PRISM, Tempora & Co. verdeutlichen:

  • “Welche Rolle spielen Vodafone und die British Telecom?” [7]
  • “Datenschutz — Wir lassen uns nicht verschlüsseln” [8]
  • “PRISM kann einpacken – Tempora ist da!” [9]
  • “Auslegware Freiheitsrechte” [10]
  • “Datensparsamkeit — Wer nicht belauscht werden will, sollte nicht überall reden” [11]
  • “Datenabfragen von staatlicher Seite: Deutschland auf Platz 4″ [12]

Zusammenfassung für Social Media — Der Freund hört mit. Der Feind hört mit. Alle hören mit!

Das angesprochene Thema ist sehr komplex, meiner Meinung nach. Allein auf Datensparsamkeit als mögliche Lösung zu verweisen [11] ist wohl nicht “das Gelbe vom Ei”, denn damit wäre die alleine Verantwortung bei den Nutzerinnen und Nutzern und die Politik “aus dem Spiel”. Dies kann kaum die Lösung dafür sein, wenn man bedenkt, dass die politischen Vertreter durch ihre Bürger und Bürgerinnen gewählt worden sind. Ich bin der Meinung, dass diese Aufgabe gerade die Politik im Sinne ihrer Bürger/innen lösen muss. Insbesondere wenn man schaut, dass dadurch das Image eines Landes im “globalen Wettbewerb” geprägt wird.

Gerade die BRD hat hier einiges an Potenzial, wie dieser folgende Tweet zeigt …

… bzw. dieser Artikel durch die Seitentür vermittelt: “Das Internet ist für viele Neuland. Zumindest im Personalmarketing.” [13]. Ob dabei die deutsche Politik mit Ihrer Forderung nach einem “deutschen Internet” [14] im Sinne der Bürger/innen ist, sei mal in den Raum gestellt.

Dass die Überwachung von allen Aktivitäten im Internet nicht mühelos geht, verdeutlicht dieser Artikel: “Sogar den Überwachern wird die Überwachung zu viel” [15].

Zu guter letzt stellt sich die Frage: Kann man sich gegen eine Ausspähung seiner Daten im Internet wie hier vorgestellt [16] wehren?

Quellennachweise

[1] Social Media und das Hochwasser 2013
[2] What happens in an Internet Minute? [engl.] | Stand: 25.6.2013
[3] Netzneutralitaet.cc — Wie die Telekom Dir ein falsches Internet unterjubeln will | Stand: 25.6.2013
[4] Social Web und Deutschland — Eine Illusion?
[5] Sixtus & Lehmann: Telekom – Netz der Zukunft | Stand: 25.6.2013
[6] Telekom – Netz der Zukunft | Stand: 25.6.2013
[7] Welche Rolle spielen Vodafone und die British Telecom? | Stand: 25.6.2013
[8] Datenschutz — Wir lassen uns nicht verschlüsseln | Stand: 25.6.2013
[9] PRISM kann einpacken – Tempora ist da! | Stand: 25.6.2013
[10] Auslegware Freiheitsrechte | Stand: 25.6.2013
[11] Datensparsamkeit — Wer nicht belauscht werden will, sollte nicht überall reden | Stand: 25.6.2013
[12] Datenabfragen von staatlicher Seite: Deutschland auf Platz 4 | Stand: 25.6.2013
[13] Das Internet ist für viele Neuland. Zumindest im Personalmarketing. | Stand: 25.6.2013
[14] NSA-Leaks: Politiker fordern “deutsches Internet” | Stand: 25.6.2013
[15] Sogar den Überwachern wird die Überwachung zu viel | Stand: 25.6.2013
[16] NSA-Überwachungsprogramm Prism: Die Methoden der Internet-Späher | Stand: 25.6.2013

Author: Ralph Scholze

Der Autor Ralph Scholze schreibt über die Themen Social Media und Social-Media-Marketing für Unternehmen. Dabei fokussiert er sich auf Twitter, Facebook und das Corporate Blog sowie auf das Content Marketing. In seinen Artikeln stellt er Trends und zahlreiche Tipps für den Social-Media-Alltag vor.

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Kommentare (2)

  1. Hallo Lars,

    danke Dir für Deine Antwort.

    Wieso sollte man sich wehren? Heute las ich einen interessanten Artikel über das Thema Transparenz (Link: Totale Transparenz, oder: Alles ist öffentlich | Stand: 27.6.2013).

    “Aber man kann wachsam sein, was man selbst mit seinen Daten anstellt.”

    Ich stimme mit Dir überein, dass das Thema Medienkompetenz aktiv im Bildungswesen verankert sein sollte. Jedoch bin ich der Meinung, dass die jüngere Generation mit einem ganz anderen Bezug zur Privatsphäre aufwächst. Vergleichbar ist dies mit der Generation unserer Eltern. Allein hier existieren bereits unterschiedliche Ansichten über die eigene Privatsphäre bzw. Freizügigkeit in der Öffentlichkeit.

    Deinen Artikel kommentiere ich bei Dir im Blog.

    Viele Grüße, Ralph

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