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#Blog – Wie viel Zeit investiere ich in mein Blog?

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Ein Blog benötigt neben einer guten Strategie auch Zeit. Einen sehr guten Artikel zu diesem Thema “Blog & Zeit” hat die Bloggerin Sabine Gysi geschrieben. In ihrem Artikel: “Wie viel Zeit kostet ein Blog?” [1] probiert sie mittels eines Rechenbeispiels Ansätze für das Zeitmanagement zu geben. Bereits ihre ersten Zeilen sind für die Blog-Strategie lesenswert. Genauso lesenswert sind die Kommentare. Sie geben Einblicke in die Planung und der anschließenden Realität. Genauso bezieht sich die Bloggerin Natascha Ljubic in ihrem Artikel: “Wie viel Zeit braucht man für Social Media Kommunikation?” [2] auf das Zeit-Management. Sie beschreibt ihren Zeitaufwand auf Social Media komplett. In beiden Artikeln ist zu erkennen, dass “ohne Fleiß kein Preis” gilt. Nur weil das Blog oder Social Media vorhanden ist, steht noch keine Leserschar vor der Tür. Dafür sind Inhalte zu erstellen. Kommentare zu verwaltet und zu beantworten. Zeit wird benötigt. Dies ist in der Planungsphase zu beachten. Dazu gehört zusätzliche Zeit für überraschende Aufgaben einzuplanen, wie der Blogger Sebastian Rahm in seinem Artikel: “Service im Social Web – Darf man den Medienbruch wagen?” [3] beschreibt.

Damit für einen Artikel die Zeit richtig genutzt wird, hilft ein gezieltes Vorgehen [4]. Um Zeit sinnvoll zu investieren, hilft ein Redaktionsplan. Diesem Thema widmete sich der Blogger Robert Weller in seinem Artikel: “Überflüssig oder unterschätzt? Der Redaktionsplan im Social Media” [5]. Persönlich nutze ich das Kalender-Plugin zum verwalten meiner Artikel.

Zusammenfassung für Blog – Wie viel Zeit investiere ich in mein Blog?

Mein Blog hat in meiner Social Media-Strategie eine besondere und tragende Rolle. Deswegen investiere ich in mein Blog mehr Zeit als in zum Beispiel Facebook und Google+. Pro Artikel benötige ich für die Informationsgewinnung 30 Minuten und für das Schreiben 60 bis 90 Minuten. Für besondere Artikel investiere ich sogar 180 bis 240 Minuten. Ein solcher Artikel ist die Reihe für die monatliche Zusammenfassung von Google+ und Twitter wie zum Beispiel diese: “Twitter — Aktuelles aus 12.2013″ [6].

Wie viel die richtige Zeit für sein Blog ist, kann ich nicht pauschal beantworten. Dafür spielen Faktoren wie zum Beispiel die Branche, die Aktualität der Inhalte oder das Verhalten der Zielgruppe eine Rolle. Findet ein “langsames Sterben” seines Blog statt, beflügeln diese Tipps von dem Blogger Björn Tantau: “9 Schritte zur Wiederbelebung eines sterbenden Blogs” [7] das eigene Blog zu neuem Leben. Nur, dafür muss erneut Zeit investiert werden.

Wie viel Zeit investieren Sie pro Blogartikel? Wofür verwenden Sie die meiste Zeit bei einem Artikel? Ich bin auf Ihre Antworten gespannt. Schreiben Sie mir Ihre Erfahrung als E-Mail oder in einen Kommentar!

Quellennachweise

[1] Wie viel Zeit kostet ein Blog? | Stand 14.2.2014
[2] Wie viel Zeit braucht man für Social Media Kommunikation? | Stand 14.2.2014
[3] Service im Social Web – Darf man den Medienbruch wagen? | Stand 14.2.2014
[4] Unser Aufbauplan für einen hochwertigen Blogbeitrag | Stand 14.2.2014
[5] Überflüssig oder unterschätzt? Der Redaktionsplan im Social Media | Stand 14.2.2014
[6] Twitter — Aktuelles aus 12.2013
[7] 9 Schritte zur Wiederbelebung eines sterbenden Blogs | Stand 14.2.2014

Author: Ralph Scholze

Der Autor Ralph Scholze schreibt über die spannenden Themen Social Media und Social-Media-Marketing für Unternehmen. Dabei fokussiert er sich auf Twitter, Facebook, Google+ und das Corporate Blog sowie auf das Content Marketing und das Hashtag. In seinen Artikeln stellt er Trends und zahlreiche Tipps für den Social-Media-Alltag vor.

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Kommentare (17)

  1. Der Aufwand für jeden Blog-Artikel kann ich ehrlich gesagt gar nicht so wirklich einschätzen.

    Dies ist immer sehr stark von den eigentlichen Inhalten abhängig.

    Erstelle ich zum Beispiel einen Blog-Artikel über meine Arbeit und deren Herausforderungunen, so brauche ich meistens keine 45 Minuten für den fertigen Artikel.

    Erstelle ich Analysen über Social Media und Themen, zu denen handfeste Fakten gehören, kann sich der Aufwand schonmal auf 5 oder mehr Stunden erhöhen.

    Ich glaube aber auch nicht, dass man die Arbeit für einen Blog in Zeit umrechnen sollte. Blogs schreiben, Inhalte generieren sollte einem Spaß machen. Wer Spaß hat, muss meiner Meinung nach nicht wirklich auf die Zeit schauen. ;)

  2. Hallo Herr Jacobi,

    ich danke Ihnen für Ihre sehr ausführliche Antwort. Gleichzeitig stimme ich mit Ihrer Meinung überein. Da ich Wirtschaftswissenschaftler bin, gehört der Kosten-Nutzen-Vergleich wie das Atmen zum Leben unmittelbar zum Bloggen dazu ;)

    Beste Grüße, Ralph Scholze

  3. Hi Ralph,
    also bei mir geht die meiste Zeit beim Erstellen eines Artikels in das eigentliche Schreiben des Artikels. Ich bin ein Spontan-Blogger und plane meine Artikel nicht. Ich suche halt nach interessanten Themen, die ich verbloggen könnte und beginne immer spontan. Recherche nach Hintergrundinformationen bei einem Thema ist das zweite, was die Zeit einnimmt. Am wenigsten verbrauche ich Zeit, wenn ich andere verlinken muss. Das ist schnell gemacht.

    Natürlich muss sich dort vorher ein wenig einlesen, aber das dauert bei mir nicht lange. Es sind bei mir auch feste Themen wie die Blogreviews vorhanden, sodass ich dort auch die Blogs beschreiben und kaum viele Links setzen muss.

    Ich verbrauche also bis zu einer Stunde für einen Artikel und widme mich dann einer halben Stunde für die Promotion des Artikels in meinen Social Media Kanälen und in meinem Blogger-Netzwerk auf Google+.

  4. Hi Alex,

    ich danke Dir für Deinen “Blick hinter die Kulissen” in Deinen Blog-Alltag.
    Wir sollten darüber eine Blogparade starten. Was meinst Du dazu?

    Persönlich würde ich wesentlich häufiger spontan bloggen. Jedoch sind aktuell noch (zu) viele Artikel in der Warteschleife. Deswegen führte ich für Google+ und Twitter die monatliche Zusammenfassung ein.
    Ansonsten ähneln sich unsere Arbeitsstile bezüglich des Bloggens.

    Hier bin ich neugierig: “Ich verbrauche also bis zu einer Stunde für einen Artikel und widme mich dann einer halben Stunde für die Promotion des Artikels in meinen Social Media Kanälen und in meinem Blogger-Netzwerk auf Google+.”. Welche Publizierungsstrategie für Deine Blogartikel in Social Media verwendest Du?

    Beste Grüße, Ralph

  5. Hi Ralph,
    oh ja, eine Blogparade wäre dazu interessant. Ich sage mal Ja dazu. Und über was sollte man schreiben? Wie viele Zeit man zum Blogging braucht und wie man das Ganze zeitlich managt? Ich kann so eine Parade gerne auf meinem Internetblogger.de starten und möchte nur wissen, ob du ein paar Vorschläge zum Thema hast?

    Ja, ich habe gelernt, dass es nichts bringt, bloggen zu müssen, auch wenn man manchmal – wenn man schon mehrere Tage nichts publiziert hat – veröffentlichen muss. Das kommt schon mal vor, ist aber auch in Ordnung so.

    Also zu meine Veröffentlichungsstrategie in Social Media: Dazu wäre es zu sagen, dass ich immer gleich nachdem der Artikel online geht, teile, indem ich die Social Media Buttons in den Artikeln verwende. Diese Buttons sind einfach ideal dafür geeignet. Man sollte auch nicht warten bis jemand die Buttons betätigt und selbst loslegen. Wenn da schon die ersten Links, Plusse und ReTweets auftauchen, kann es auch andere dazu animieren, aktiv zu werden. Das sind meine Erfahrungen damit.

  6. Hi Alex,

    wegen der Blogparade mache ich mir mal Gedanken.

    “Also zu meine Veröffentlichungsstrategie in Social Media: Dazu wäre es zu sagen, dass ich immer gleich nachdem der Artikel online geht, teile, indem ich die Social Media Buttons in den Artikeln verwende. Diese Buttons sind einfach ideal dafür geeignet. Man sollte auch nicht warten bis jemand die Buttons betätigt und selbst loslegen. Wenn da schon die ersten Links, Plusse und ReTweets auftauchen, kann es auch andere dazu animieren, aktiv zu werden. Das sind meine Erfahrungen damit.”

    Dies finde ich interessant. Bezüglich der “Animation” kann ich dein Vorgehen verstehen. Persönlich “stoße” ich die Social Media-Aktivitäten auch selbst an. Wobei ich einige sehr gute Unterstützer habe, die unmittelbar nach der Veröffentlichung meine Blogartikel in Social Media weiter empfehlen.

    Beste Grüße, Ralph

  7. Hi Ralph,
    ja ok das mit der Blogparade. Solche Unterstützer hätte man natürlich sehr gerne und ich verlasse mich dabei auf meine Blogleser.

  8. Hi Alex,

    ich werde in der kommenden Woche mir Gedanken wegen unserer Blogparade machen.

    Jetzt wünsche ich Dir einen schönen Sonntag, Ralph

  9. Hallo Ralph,
    interessante Frage. Wenn ich eine Idee habe oder durch z. B. eine Blogparade inspiriert wurde, mache ich mir eine Notiz und Gedanken über den Inhalt.
    Ich benötige für einen Blogartikel ca. 1 Stunde mit Schreiben und dem Erstellen einer passenden Grafik, wo ich entweder ein Foto bearbeite oder eine neue Grafik erstelle. Je nach Thema kann es aber auch weniger oder sehr viel mehr sein.
    Eine Blogparade zum Thema gibt es hier: http://psychologie-einfach.de/wie-sieht-mein-blogger-alltag-aus/
    Viele Grüße
    Claudia

  10. Hallo Claudia,

    ich danke Dir für Deine Antwort und Einblick in Dein Blog-Alltag.
    Die Blogparade schaue ich mir am Wochenende an.

    Sonnige Grüße, Ralph

  11. Hallo zusammen,
    @Claudia, danke dir für den Link zur Blogparade, an der ich noch nicht teilgenommen habe und werde da sicher mit einem meiner Blogs zeitnah teilnehmen können :) .

  12. Hi Alex,

    schön, dass Dir der Hinweis von @Claudia so viel Freude bereitet ;)

    Sonnige Grüße, Ralph

  13. Hallo Alex,
    Hallo Ralph,
    die Vorteile der Vernetzung. Freut mich, wenn ich eine Freude machen konnte.
    Wünsche noch einen schönen Nachmittag.
    Viele Grüße
    Claudia

  14. Hallo Claudia,

    Deine Antwort ist ja sehr charmant.

    Schönes Wochenende für Dich, Ralph

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