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Ist die Trilogie Themenplan und Redaktionsplan sowie Produktionsplan für einen erfolgreichen Corporate Blog notwendig? [Blogparade]

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Bedeutung?

Bereits in dem 1. Artikel Anfang des Jahres schrieb ich, dass ich mich in diesem Jahr stärker auf die Themen Corporate Blog und Content Marketing fokussiere [1]. Jetzt startete zu beiden Themen der Blogger Mirko Lange eine spannende Blogparade mit dem Thema: “Themenplan, Redaktionsplan, Produktionsplan. Wann braucht man was wofür beim strategischen Content Marketing?” [2]. Wer an dieser Blogparade teilnehmen will, hat bis zum 15. Februar 2015 Zeit. Fangen wir Schritt für Schritt an.

1. Teil der Trilogie: Der Themenplan

Persönlich verstehe ich unter dem Themenplan die Ordnung und Pri­o­ri­sie­rung der relevanten Themen. Diese relevanten Themen beziehen sich auf die Sachthemen, für die das Unternehmen einerseits in der Öffentlichkeit bekannt ist und anderseits die Randthemen, die für das Unternehmen wichtig sind. Gleichzeitig dienen diese Randthemen als Anknüpfungspunkte für einen Austausch. Ebenfalls sind diese relevant für die SEO-Strategie seines Corporate Blogs. Wieso? Folgende Ausgangssituation soll den Vorteil für den Einsatz von Randthemen in seiner Corporate-Blog-Strategie darstellen:

Zwei Blogs schreiben über ein und das selbe Thema; als Beispiel Corporate Blog. Nur einer der beiden Blogs schreibt noch über das (Rand-)Thema Content Marketing. Jetzt sucht jemand per Suchmaschine nach “Tipps für Content Marketing mit einem Corporate Blog”. Wer von diesen beiden Blogs wird bei den Suchergebnissen die bessere Position besetzen?

Wie fülle ich meinen Themenplan mit Leben?

Jetzt stellen sich die Fragen, über welche Themen publiziert werden soll und woher diese Themen “zugeflogen” kommen sollen. Hilfreich ist an 1. Stelle ein Brainstorming. Währenddessen bietet sich die Möglichkeit, zuerst ins Unternehmen hereinzuschauen. Selbst als Startup kann man bestimmte Themen in seinem Corporate Blog aktiv präsentieren, obwohl man noch keine ewig lange Unternehmensgeschichte besitzt. Dazu kann man unterschiedliche Sichtweisen zu einem Thema einnehmen. Sinnvoll ist in diesem Prozess auch die Sichtweise der Interessierten und Kunden einzunehmen. Zusammengefasst:

  1. Hauptthemen in Cluster festlegen,
  2. Randthemen bestimmen und diese zu den Hauptthemen hinzufügen.

Welcher Vorteil hat ein Themenplan?

Der Hauptvorteil von einem Themenplan für einen Corporate Blog liegt in der klaren Aussage nach außen und dem weltberühmten “Roten Faden”, welcher sich mittels des Contents [3] durch die Artikel zieht.

2. Teil der Trilogie: Der Produktionsplan

Dem Aufruf von dem Blogger Mirko Lange folgend, kommt der mir bisher ungewöhnliche Produktionsplan für einen Corporate Blog hinzu und zur Erklärung. In dem Produktionsplan gehören meiner Meinung nach alle Prozesse zur Erstellung des Contents. Dies sind für mich:

  • Festlesung des Autor/der Autorin bzw. der Autoren/-innen,
  • Erstellung der Überschrift,
  • Erstellung des Teasers,
  • Eruieren und festlegen der Suchbegriffe,
  • Schreiben des (strukturierten) Textes,
  • die Verantwortlichen für das Erstellen und Bearbeiten von Bildern, Infografiken, Abbildungen,
  • Woher kommen zusätzliche Informationen?
  • Wie werden externe Informationen validiert?
  • Wie wird der erstellte Content archiviert und für zukünftige Artikel vorbereitet?

Welcher Vorteil hat ein Produktionsplan?

Der Hauptvorteil von einem Produktionsplan liegt in der klaren Struktur für den Content-Prozess von A bis Z. Dadurch erhöht sich Produktivität und Reibungsverluste werden reduziert.

3. Teil der Trilogie: Der Redaktionsplan

Der Redaktionsplan für einen Corporate Blog ist ein sehr wichtiges Werkzeug. Vor allem dient er zur eigenen Entspannung. Wer bloggt, wird dies aus eigener Erfahrung kennen. Meistens hat man zu viele spannende Ideen im Kopf. Jedoch hat der Tag nur 24 Stunden. Hauptaufgabe des Redaktionsplans ist meiner Meinung die Koordination von mehreren Punkten:

Wer ist wofür bis wann mit welchem Umfang zu welchem Thema verantwortlich, damit der Artikel zu konkreter Zeit auf dem Corporate Blog erscheint?

Welcher Vorteil hat ein Redaktionsplan?

Der Hauptvorteil von einem Redaktionsplan liegt in Koordination von zeitlichen Einflussgrößen (zum Beispiel Saison, Feiertage, Montag) und die Verbreitung in Social Media mit der jeweiligen verantwortlichen Person.

Zusammenfassung für: “Ist die Trilogie Themenplan und Redaktionsplan sowie Produktionsplan für einen erfolgreichen Corporate Blog notwendig? [Blogparade]“

Wer einen Corporate Blog aktiv betreibt, wird um einen Themenplan und Redaktionsplan wie eine Maus um einen leckeren Käse kaum vorbei kommen. Zu wichtig sind beide Pläne für eine klare Struktur nach außen. Immerhin bildet sich die Öffentlichkeit im Laufe der Zeit ein Bild von dem Corporate Blog mit seinen Themen. Dadurch manifestiert sich die Kompetenz des Unternehmens in der Öffentlichkeit. Dies sollten Unternehmen beachten. Meiner Meinung ist ein Produktionsplan für einen Corporate Blog sinnvoll, wenn ein Team bei der Erstellung des Contents verantwortlich ist. Dieser Produktionsplan schafft Klarheit für die einzelnen Schritten und die Komplexität zur Erstellung eines Artikels. Ergänzend verweise ich auf diesen Artikel: “Content Marketing Strategie und seine KPIs” [4].

Ein Redaktionsplan dient vor allem zur eigenen Entspannung.

Meine Antwort auf die Frage der Blogparade

Zurück zu der Frage der Blogparade. Meine Antwort lautet darauf: Ja! Warum? Wir reden hier von einem Corporate Blog, d.h. über einen Blog von einem Unternehmen. Eine Aufgabe eines Unternehmen ist die gewünschte Darstellung in der Öffentlichkeit zu transportieren und diese zu definierten Zeitpunkten zu überprüfen. Bezogen auf das Corporate Blog kann diese Trilogie aus Themenplan und Redaktionsplan sowie Produktionsplan einen positiven Beitrag liefern.

Nutzen Sie für Ihren Blog auch diese 3 Pläne? Wie organisieren Sie das Content Marketing für Ihren Corporate Blog? Haben Sie für mich noch weitere Tipps? Schreiben Sie mir diese und Ihre Meinung als E-Mail oder in einen Kommentar!

Quellennachweise

[1] Trends 2015 in Social Media und im Marketing sowie für meinen Blog
[2] Blogparade: Themenplan, Redaktionsplan, Produktionsplan. Wann braucht man was wofür beim strategischen Content Marketing? | Stand 14.2.2015
[3] Content — Was ist Content und welche Arten von Content existieren?
[4] Content Marketing Strategie und seine KPIs

Author: Ralph Scholze

Der Autor Ralph Scholze schreibt über die spannenden Themen Social Media und Social-Media-Marketing für Unternehmen. Dabei fokussiert er sich auf Twitter, Facebook, Google+ und das Corporate Blog sowie auf das Content Marketing und das Hashtag. In seinen Artikeln stellt er Trends und zahlreiche Tipps für den Social-Media-Alltag vor.

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Kommentare (4)

  1. Pingback: Blogparade: Themenplan, Redaktionsplan, Produktionsplan. Wann braucht man was wofür beim strategischen Content Marketing? -

  2. Hallo Ralph,
    da ich fuer meinen Blog ganz allein und dann noch nebenberuflich arbeite, spielen fuer mich für Begriffe nicht die entscheidende Rolle.
    Dennoch habe ich einen Plan, den ich BlogPlan nenne. Er ist ein Gemisch aus Themen- und Redaktionsplan.
    Der Name macht es nicht, aber ich denke, ganz ohne Plan geht es nicht.
    Viele Grueße
    Gerhard

  3. Hallo Gerhard,

    für Deine ehrliche und offene Antwort danke ich Dir.
    Natürlich hast Du Recht: “Der Name macht es nicht, …”.
    Wie letztendlich der Plan heißt, spielt eine untergeordnete Rolle.
    Wesentlich wichtiger ist, dass ein Plan für den “Roten Faden” existiert.
    Deswegen stimme ich auch mit dieser Deiner Aussage überein: “… ganz ohne Plan geht es nicht.”.

    In diesem Sinne wünsche ich uns immer den Überblick ;)

    Ralph

  4. Pingback: Einstieg ins Content Marketing: Der 7-Schritte-Schlachtplan für Anfänger! | El Instante

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