Social Media Strategie 2015 | webpixelkonsum — Konzepte für Online-Strategien

Persona: Wichtig oder unwichtig für die Online Strategie?

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Bedeutung?

Persona beziehungsweise Pesonas sind ein sehr wichtiges “Werkzeug” in der Online Strategie. Welche Rolle Persona bzw. Personas in der Online Strategie von einem Unternehmen oder einer Marke spielen und was sich dahinter verbirgt, zeigt dieser Artikel auf.

Bevor wir uns in das Thema Persona vertiefen, noch ein paar Vorbemerkungen. Der Autor Carsten Lange setzte sich im Blog von Hubspot mit der spannenden Frage auseinander: “Was ist der Unterschied zwischen Zielgruppen und Buyer Personas?” [1]. Seiner Meinung nach dient das Bestimmen der Zielgruppe “als Basis einer Marktsegmentierung” mit zwei Merkmalen”: Soziodemografische und psychografische Merkmale [1].

Ein Beispiel: Wenn Sie sich vorstellen, dass Sie auf einem Jahrmarkt Schuhe für Frauen verkaufen, dann können Sie sich bestimmt vorstellen, dass der Modegeschmack trotz des selben Geschlechts und des selben “Objekt des Begehrens” auseinander geht. Demnach existieren neben den gemeinsamen Gruppen-Merkmalen auch noch persönliche Merkmale. Somit erweitert sich das erste grobe Bild Zielgruppe um die individuellen Vorlieben. Je stärker sie berücksichtigt werden, desto größer die Wahrscheinlichkeit eine neue Kundin in diesem Beispiel zu gewinnen. Dies bedeutet Umsatz in der Kasse ;)

Nach diesem Schritt folgt noch eine weitere Differenzierung der Zielgruppe, bevor wir uns dem Thema Persona detailliert widmen. Die Gründe dafür sind die “Customer Journey” [2] und der “Zero Moment of Truth” [3]. Was “Zero Moment of Truth” (ZMOT) bedeutet, erklärt dieses Video:

Aus all diesen Gründen stehen Unternehmen und Marken innerhalb ihrer Zielgruppe zwei Haupt-Gruppen gegenüber: “Gruppe der Interessierten” und “Gruppe der Kunden“. Was mit beiden gemeint ist, erklären die folgenden Abschnitte.

1. Haupt-Gruppe: “Gruppe der Interessierten”

Diese “Gruppe der Interessierten” ist vielfältiger als der erste Blick meint. In diese Gruppe integriert sind die potenziellen Käufer als auch Ansprechpartner des Unternehmens wie Politiker und Investoren sowie Bürger und Bürgerinnen. Merkmal dieser Gruppe ist der Wunsch nach reichlich Informationen zum Unternehmen und seinen Produkten oder Leistungen. Diese Informationen werden auf der Unternehmensseite genauso wie auf Websites von Dritten gesucht. Ziel dieser Informationssuche ist eine Grundlage für eine Entscheidung zu bilden; entweder für einen Kauf oder für eine Kooperation. Ganz klar auf der Hand liegt der Fakt, dass in dieser “Gruppe der Interessierten” viel Unsicherheit besteht. Deswegen muss der Inhalt (Content) das Ziel besitzen, Sicherheit und Vertrauen sowie Verlässlichkeit und Kompetenz zu vermitteln.

2. Haupt-Gruppe: “Gruppe der Kunden”

Bei dieser Gruppe hat das Unternehmen den 1. Schritt erfolgreich gemeistert: Das Unternehmen generierte Umsatz. Dabei hört die Arbeit für ein Unternehmen an diesem Punkt nicht auf, denn:

Dieser Punkt ist ein “Haltepunkt” auf der Reise mit einer konkreten Person (!).

Warum? Die Antwort lautet: In der “Gruppe der Kunden” existieren zwei Untergruppen. Diese beiden Untergruppen sind:

  1. die “Gruppe der Neukunden” und
  2. die “Gruppe der Stammkunden“.

1. Untergruppe: “Gruppe der Neukunden”

Auch wenn diese Gruppe ein Schritt weiter ist als die “Gruppe der Interessierten”, so prägt diese Gruppe noch Unsicherheit über ihre Kaufentscheidung. Diese muss abgebaut und durch das Gefühl, die “richtige Entscheidung getroffen zu haben” ersetzt werden. Gelingt dies einem Unternehmen, so befindet sich jeder einzelne Kunde oder jede einzelne Kundin auf dem Weg zur nächsten Gruppe. Damit gemeint ist die “Gruppe der Stammkunden”.

2. Untergruppe: “Gruppe der Stammkunden”

Im Gegensatz zu den beiden anderen Gruppen besitzt jeder Einzelne innerhalb dieser Gruppe extrem viel alltägliche eigene Erfahrung mit dem Unternehmen, woher das Produkt oder die Leistung stammt. Gleichzeitig steigt die Erwartungshaltung an das Unternehmen für “besondere Ideen”. Der Unterhaltungswert steigt, den das Unternehmen liefern muss. Damit wird das Unternehmen oder die Marke herausgefordert.

Grob können die beiden Haupt-Gruppen: “Gruppe der Interessierten” und “Gruppe der Kunden” wie folgt beschrieben werden:

  • “Gruppe der Interessierten”: Will sich zum Produkt informieren.
  • “Gruppe der Kunden”: Kaufte das Produkt und sucht jetzt seine Anwendungsmöglichkeiten für den Alltag.

Um all diese Eigenarten in der Online Strategie zu beachten und zu berücksichtigen, hilft das konkrete Anfertigen einer Persona bzw. mehrerer Personas. Dieses Vorgehen hilft auch oder besser gerade im Content Marketing [4]. Jetzt könnte sich jeder fragen, warum die Online Strategie so stark personalisiert werden muss. Auf diese Frage probiert der Artikel von dem Autor Heiko Sellin: “Warum Personalisierung? Die Psychologie hinter dieser Marketingstrategie” [5] Antworten zu geben. Die Essenz von dem Artikel ist, dass der Mensch als Mensch wertgeschätzt wird. Dies quittiert er auf seine Weise. Um dies zu erreichen, ist ein Persona Konzept hilfreich. Wie Unternehmen dabei vorgehen können, stellt dieser Artikel vor: “Die Zielgruppe erkennen mit dem Persona-Konzept” [6]. Um eine aussagekräftige Persona am Ende zu erhalten, müssen zahlreiche Fragen gestellt und anschließend schriftlich beantwortet werden. Solche Fragen können sein:

  • Informiert sich die Persona über aktuelle Geschehnisse und wenn ja, wie denkt er darüber?
  • Wie sieht der individueller Alltag der Persona aus?
  • Über welches Budget verfügt die Persona?
  • Welche Ausbildung genoss die Persona?
  • Über welche Informationskanäle lässt sich die Persona beeinflussen?
  • In welchem Umfeld lebt diese Persona und wie fühlt sie sich dabei?

Innerhalb von Content Marketing [7] wird aus der Persona eine “Buyer Persona” [1]. Dadurch beziehen sich die nachstehenden beispielhaften Fragen stärker auf den Kaufprozess:

  • Wie sieht der Kaufprozess der Persona zum Erwerb des Produktes aus?
  • Kann die Persona über den Kaufabschluss frei entscheiden?
  • Zu welchen Zeiten ist die Person online und welche Social Networks nutzt sie?

Weitere Fragen und dazu passende Tipps stehlt der Blogger Carsten Rossi in seinem Artikel: “Wie wird mein Content Marketing relevant? Durch Personas!” [8] vor. Hier zeigt sich, dass das Thema Persona erstellen komplexer Natur ist, aber dennoch nicht abstrakt sein muss. Letztendlich ist die intensive Beschäftigung mit einer Persona gleichzeitig ein anderes Kennenlernen der eigenen Zielgruppe. Unbedingt zu beachten ist, dass wir hier von einem Prozess reden. Stetig kommen neue Details ans Tageslicht, die die Persona genauer darstellen und greifbarer machen. Wäre doch wirklich vergebene Liebesmüh, wenn am Ende die “Buyer Personas” als ungenutztes Potenzial [9] im Unternehmen verstauben.

Persona: Ihre Vorteile. Ihre Nachteile.

Wie alles im Leben besitzt Persona sowohl Vorteile als auch Nachteile.

Persona: Ihre Nachteile.

Ein Nachteil bezieht sich auf die “ersten Schritte”. Um damit zu beginnen, könnten alte Struktur im Sinne von “Dies haben wir noch nie gemacht!” hinderlich sein. Diese zu überwinden, verlangt Kraft und Ausdauer. Der größte Nachteil ist der Zeitaufwand. Damit ist die Zeit zum Erstellen einer Persona bzw. von Personas genauso gemeint wie die kontinuierliche Anpassung [9]. Ein weiterer Nachteil ist die Einzigartigkeit einer Persona. Sie lässt sich nur auf ein Produkt oder eine Leistung anfertigen. Damit fällt ein kopieren aus, was den Preis pro Persona nach oben treibt.

Ein Nachteil stellt die Chance auf Fehler beim erstellen von Personas dar. Welche Fehler passieren können, stellt der Artikel: “6 Common Buyer Persona Mistakes to Avoid” [10] vor.

Persona: Ihre Vorteile.

Natürlich besitzt eine Persona neben den Nachteilen auch viele Vorteile. Jedoch gehören einige Vorteile zu den so genanten “weichen Fakten”. Dies sind das intensive Beschäftigen mit seiner Zielgruppe. Damit einher geht ein immer größer werdendes Verständnis für die Zielgruppe und die einzelnen Menschen (Persona) innerhalb der eigenen Zielgruppe. Dieses Wissen kann ein Unternehmen oder eine Marke einsetzen, um ihre internen Prozesse besser auf die Wünsche der Haupt-Gruppen und Untergruppen abzustimmen. So können Unternehmen zielgerichteter spezielle geforderte Informationen für ihre Kunden anbieten wie dieses Beispiel anhand einer Landingpage verdeutlicht [11]. Vor allem an dem Ort und in dem Format zu der Zeit, wie es die einzelnen Kunden und die Zielgruppe als Gruppe wollen. Hierbei können neue Arbeitszeitmodelle entstehen, die sich stärker an den einzelnen Kundenwunsch ausrichten. Dabei erhöht sich der Kundenservice und das Unternehmensimage verbessert sich signifikant. Zur Folge kann dies haben, dass dieses Unternehmen die Fachkräfte bekommt, die passend für die Unternehmensstrategie und die Zielgruppe sind.

Welchen Einfluss eine stetig aktuelle Persona [12] besitzt, stellt der Artikel von der Autorin Juliane Wendt: “Buyer Personas” [13] vor. Zum Beispiel müssen neue Suchbegriffe (Keywords) gesucht werden, oder die Überschriften müssen genauer geschrieben werden.

Der größte Vorteil ist am Ende ein klares, detailliertes Profil zu besitzen, worauf sämtliche Aktivitäten in der Online Strategie bauen. Dadurch lassen sich sehr genaue Segmente in der Zielgruppe für die Ansprache mit sehr geringem Streuverlust erreichen [14]. Damit ergeben sich logische Zusammenhänge, die bessere Analyseergebnisse liefern. Denn die Persona zieht sich wie ein “Roter Faden” durch die Online Strategie eines Unternehmens oder einer Marke.

Bevor die Zusammenfassung folgt, noch eine Grafik. Diese stellt die Persona in Kontext zu den anderen Gruppen eines Unternehmens. Zusätzlich zeigt die Grafik die Komplexität und deren Aufwand sowie deren Genauigkeit der Wünsche pro Gruppe im Verhältnis gegenüber.

Persona Übersicht | webpixelkonsum — Konzepte für Online-Strategien

Einordnung von Persona und deren Komplexität vs. Genauigkeit

Zusammenfassung für: “Persona: Wichtig oder unwichtig für die Online Strategie?”

Die Frage in der Artikelüberschrift ist eindeutig zu beantworten. Selbst bei folgender “theoretischer Konstellation” — Die Zielgruppe ist extrem klein und der Ansprechpartner im Unternehmen stammt selbst aus dieser Zielgruppe — sind mindestens zwei Personas notwendig. Der Grund liegt daran, dass einem Unternehmen die zwei vorgestellten Gruppen: “Gruppe der Interessierten” und “Gruppe der Kunden” gegenüber stehen. Dies gilt auch bei der vorgestellten “theoretischer Konstellation”.

Üblicherweise besitzen die meisten Unternehmen eine viel größere heterogene Zielgruppe als das vorgestellte “theoretische Konstrukt”. Deswegen kommen Unternehmen und Marken nicht um Personas herum, denn die beiden vorgestellten Haupt-Gruppen unterscheiden sich in gravierend in ihren Wünschen an ein Unternehmen oder eine Marke. Bleibt dies unbeachtet, wird ein stetiges Missverständnis zwischen Unternehmen/Marke und Zielgruppe existieren. Somit ist die Chance auf eine Win-Win-Situation sehr gering. Wie dies für ein Unternehmen konkret aussieht, zeigt Tesla. Mit dem Unternehmen Tesla setzte sich die Bloggerin Natalie Issa in ihrem Artikel: “How Data Leads to Better Personalization” [14] auseinander.

Mit diesem Artikel zeige ich, dass eine Persona oder Personas in der Online Strategie sehr wichtig ist. Sie anzufertigen und stetig aktuell zu halten erfordert sehr viel Zeit. Dem gegenüber steht die klare Ansprache von einzelnen Menschen aus der Zielgruppe. Denn am Ende entscheiden in einem Kaufprozess nicht die Zielgruppe, sondern ich als Einzelperson. Erfüllt das Unternehmen nicht mein “Bündel an Wünschen“, suche ich mir online ein anderes Unternehmen, wo die Schnittmenge zwischen mir und dem Unternehmen größer ist. Deswegen lautet meine Antwort auf die Frage in der Überschrift:

Persona bzw. Personas sind meiner Meinung nach wichtig in der Online Strategie.

Persona: Best Practices

Welche Auswirkungen der sinnvolle Einsatz von Personas besitzt, zeigt Tesla als Best Practices vorgestellt in dem Artikel: “How Data Leads to Better Personalization” [14].

Persona: Beispiele.

Wie kann eine Persona aussehen? Dafür sind am besten konkrete Beispiele, die anregen:

  • “Effektives Content Marketing durch Zielgruppenanalysen” [12]
  • “Wen sprechen Sie eigentlich mit Ihrer Kommunikation an?” [15]
  • “Personas: Das Who is Who Deiner Content-Strategie” [16]

Zwei Tipps noch zu Persona

Der 1. Tipp stammt von dem Blogger Robert Weller. Er meint, dass Unternehmen und Marken auch “negative Personas erstellen” [12] sollten. Damit ist die “Gruppe der Nicht-Kunden” gemeint. Der 2. Tipp bezieht sich auf die Social-Media-Plattform Facebook: “The Facebook Conversion Formula: A Blueprint for Turning Fans into Customers” [17].

Persona | webpixelkonsum — Konzepte für Online-Strategien

Persona: Wichtig oder unwichtig für die Online Strategie?

Wie denken Sie über die Persona in der Online Strategie? Setzen Sie Personas ein? Wenn ja, dann interessieren mich Ihre Erfahrungen. Auf Ihre Antwort bin ich gespannt. Schreiben Sie mir diese als E-Mail oder in einen Kommentar!

Quellennachweise

[1] Was ist der Unterschied zwischen Zielgruppen und Buyer Personas? | Stand 10.6.2015
[2] Wikipedia: Customer Journey | Stand 10.6.2015
[3] Winning the Zero Moment of Truth – A New Mental Model | Stand 10.6.2015
[4] Content Marketing Strategie: Der Start.
[5] Warum Personalisierung? Die Psychologie hinter dieser Marketingstrategie | Stand 10.6.2015
[6] Die Zielgruppe erkennen mit dem Persona-Konzept | Stand 10.6.2015
[7] BLOGPARADE: Was ist Content Marketing für mich?
[8] Wie wird mein Content Marketing relevant? Durch Personas! | Stand 10.6.2015
[9] Buyer Persona – das ungenutzte Potenzial | Stand 10.6.2015
[10] 6 Common Buyer Persona Mistakes to Avoid | Stand 10.6.2015
[11] The 7-Step Guide to Create a Mind-Reading Landing Page | Stand 10.6.2015
[12] Effektives Content Marketing durch Zielgruppenanalysen | Stand 10.6.2015
[13] Buyer Personas | Stand 10.6.2015
[14] How Data Leads to Better Personalization | Stand 10.6.2015
[15] Wen sprechen Sie eigentlich mit Ihrer Kommunikation an? | Stand 10.6.2015
[16] Personas: Das Who is Who Deiner Content-Strategie | Stand 10.6.2015
[17] The Facebook Conversion Formula: A Blueprint for Turning Fans into Customers | Stand 10.6.2015

Author: Ralph Scholze

Der Autor Ralph Scholze schreibt über die spannenden Themen Social Media und Social-Media-Marketing für Unternehmen. Dabei fokussiert er sich auf Twitter, Facebook, Google+ und das Corporate Blog sowie auf das Content Marketing und das Hashtag. In seinen Artikeln stellt er Trends und zahlreiche Tipps für den Social-Media-Alltag vor.

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Kommentare (13)

  1. Lieber Kollege Ralph Scholze,

    dies ist ein großartiger Artikel der das Thema (Buyer) Personas sehr ausführlich und klar beleuchtet. Ich freue mich, dass dieses für Content- und Inbound-Marketing essentielle Thema immer intensivere Betrachtung findet und bedanke mich nicht nur für das Zitat.

    Viele Grüße und viel Erfolg,
    Carsten Lange

  2. Hallo Herr Lange,

    für Ihre Antwort danke ich Ihnen herzlich.
    Über Ihr Kompliment freue ich mich sehr, denn der Artikel war sowohl interessant als auch komplex.

    Ihnen einen schönen Start in die neue Woche wünschend

    Ralph Scholze

  3. Hallo Ralph,

    ein sehr guter und ausführlicher Artikel zum Thema Persona, danke dafür. Ich finde auch deine Grafik gut, welche die Position einer Persona innerhalb des Unternehmens einnehmen sollte – nämlich im Mittelpunkt.

    Ganz interessant ist dabei auch die Customer Journey. Da kann ich das Buch von Aldo Cundari “Customer-Centric Marketing” empfehlen, der sich auch mit dem Thema intensiv beschäftigt hat.

    Schöne Grüße,
    Babak

  4. Hallo Babak,

    für Deine Antwort und Deinen Tipp danke ich Dir.
    Dieses Buch probiere ich mir in der Bibliothek ausleihen.
    Beschäftigst Du Dich auch mit der Customer Journey?

    Sonnige Grüße Dir sendend

    Ralph

  5. Hallo Ralph,

    nach deinem Kommentar unter meinem Artikel, bin ich deiner Linzempfehlung gefolgt.

    Zunächst einmal, kann ich dir nur zustimmen, dass Persona(s) sehr wichtig für eine effektive und langfristig erfolgreiche Online-Strategie ist/sind.
    Ich setze damit sogar noch einen drauf: Sie sind meiner Meinung nach unerlässlich.

    Zudem -wie du schon erwähnt hast- geht es nicht nur um die Ansprache der ganzen Zielgruppe, sondern vielmehr um die einzelnen Personen darin.
    In meinem Artikel “Customer Insights – Was läuft im Kopf der Kunden ab?” erläutert, werden die Einzelpersonen unserer relevanten Zielgruppe zunehmend individueller. Natürlich zeichnen sie sich dadurch aus, dass sie ähnliche Probleme und Bedürfnisse haben – allerdings definieren sie ihre Vorstellungen über den potentiell idealen Lösungsweg anders.

    Meiner Meinung nach müssen Unternehmen und natürlich auch Blogger heutzutage die “langfristige Einzelkundenbindung” verfolgen, um nachhaltig erfolgreich zu sein.
    Dazu habe ich ebenfalls einen Artikel geschrieben, der erläutert wie die nachhaltige Kundenbegeisterung funktioniert und umgesetzt werden kann.
    (http://www.el-instante.de/content-marketing-so-erreicht-jeder-nachhaltige-kundenbegeisterung/)

    Insgesamt gefällt mir dein Artikel zu den Buyer Personas sehr gut, denn du gibst uns Lesern damit zahlreich hilfreiche Beispiele mit, die bei diesem Thema eine große Rolle spielen.
    Auch die Gegenüberstellung von Vor-und Nachteilen am Ende des Artikels sagt mir zu, denn diese fassen nicht nur die Grundideen von Buyer Personas zusammen, sondern runden das Thema vollständig ab.

    Freue mich über den weiteren Austausch mit dir.

    Liebe Grüße
    Alexa

  6. Liebe Alexa,

    für Deinen sehr ausführlichen Kommentar, Deine Empfehlung und Dein Kompliment danke ich Dir.
    Persönlich der Persona besitzen wir wohl die selbe Meinung.

    Meiner Meinung nach müssen Unternehmen und natürlich auch Blogger heutzutage die “langfristige Einzelkundenbindung” verfolgen, um nachhaltig erfolgreich zu sein.

    Diese “langfristige Einzelkundenbindung” sehe ich als eine starke Herausforderung für Corporate Blogs und Blogs. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass viele sinnvolle Kommentare “im Getriebe von Social Media” bleibt. Hast Du dafür eine Lösung, wie diese Kommentare in Blogs statt auf Facebook, Twitter & Co. landen?

    Freue mich über den weiteren Austausch mit dir.

    Ich ebenso ;)

    Dich grüßend

    Ralph

    P.S.: Wie waren Deine Sommerferien?

  7. Hallo Alexa, hallo Ralph,

    schön, dass dieser Artikel weiter so qualifiziert kommentiert wird. Ich stolpere im Moment nur etwas über den Begriff “langfristige Einzelkundenbindung”. Inhaltlich ist dieses Kommunikationsziel tatsächlich vollkommen richtig, allerdings möchte ich darauf hinweisen, dass eine Persona keinen einzelnen Kunden abbildet, sondern immer eine Gruppe von Menschen. Nur, dass hier keine Verwechslung entsteht :) . Dies kann aber natürlich auch eine kleine Gruppe sein.

    Viele Grüße, Carsten

  8. Hallo Carsten,

    danke für dein Feedback zu diesem Stichwort.

    Natürlich, die “langfristige Einzelkundenbindung” bezieht sich jeweils auf einen Kunden, jedoch befindet sich dieser innerhalb meiner Gruppe von Menschen, die ich erreichen will.

    Was ich persönlich mit diesem Begriff festhalten will ist, dass Unternehmen und auch Blogger sich nicht nur auf definierte Personas und Zielgruppen als Ganzes wenden sollen.
    Selbstverständlich befinden sich die Einzelpersonen nicht ohne Grund in dieser definierten Gruppe, denn sie haben ähnliche Bedürfnisse, Probleme und weisen ein ähnliches Verhalten auf.

    Viel zu oft lese ich heutzutage jedoch immer noch von “gleichem” Verhalten meiner kompletten Zielgruppe und genau in diesem Punkt widerspreche ich.
    Klar, die Einzelpersonen haben Interessen und Bedürfnisse, die in die gleiche Themenrichtung gehen, dennoch ist jede Person, jeder Kunde für sich unterschiedlich.
    Hat differenzierte und detaillierte Ansprüche als Kunde B,C oder F.

    Und genau da müssen wir einfach ansetzen: Die Zielgruppe und Buyer Personas sind Richtlinien, aber letztendlich sollte das Ziel die langfristige “Einzelkundenbindung” sein.

    Aber trotzdem: Danke für deinen Einwand, denn ich glaube, dass genau das viele noch nicht richtig wahrgenommen und abgespeichert haben! :)

    Liebe Grüße
    Alexa

  9. Hallo Carsten,

    für Deinen Kommentar danke ich Dir.

    Hier stolpere ich über Deine Aussage: “Inhaltlich ist dieses Kommunikationsziel tatsächlich vollkommen richtig, allerdings möchte ich darauf hinweisen, dass eine Persona keinen einzelnen Kunden abbildet, sondern immer eine Gruppe von Menschen.

    Wie meinst Du diese Aussage? Für mich ist eine Gruppe eine Gruppe und eine Person eine Person. Verwirrend ;)

    Beste Grüße

    Ralph

  10. Hallo Alexa,

    hier besitzen wir die selbe Einstellung: “Viel zu oft lese ich heutzutage jedoch immer noch von “gleichem” Verhalten meiner kompletten Zielgruppe und genau in diesem Punkt widerspreche ich.;)

    Beste Grüße

    Ralph

  11. Hallo Ralph und Andere,

    ich freue mich, dass es offensichtlich einige Kollegen gibt, die ebenfalls den Wert von Personae zu schätzen wissen. Auch wenn das Konzept, zumindest im Anglistischen Sprachaum nicht neu ist, findet die Anwendung meiner Erfahrung nach immer noch zu wenig Befürworter. Und selbst diejenigen, welche dieses Werkzeug regelmäßig einsetzen vergessen oft seine Dynamik.

    Personas sind und sollten niemals ein statisches Konzept darstellen. Was das in der Praxis heißt? Personas können und sollten als Teil der Usability Optimierung gesehen werden. Wer regelmäßig Webanalyse Tools einsetzt und aus den Auswertungen Erkenntnisse ableitet, der sollte dies nicht nur für die Usability seiner Webproperty – also Webseite, App, Social Media Kanal etc. – tun, sondern auch zur Optimierung seiner Personae.

    Ich habe die Erfahrung in Gesprächen mit zahlreichen Kollegen gemacht, dass Analytic Tools – sowohl Online Tools, als auch Off-line Tools – in der Regel nicht zur Optimierung der Persona benutzt werden. Hier liegt viel Potential brach.

    In Bezug auf “Hands-on” Umsetzung von Persona Konzepten kann ich vielleicht Deinen Artikel mit etwas “Marketing-Alltag” anreichern. In meiner aktuellen Blogserie “SEO für kleine Unternehmen” stelle ich ein konkretes Beispiel zur Verfügung: Persona “Christian”, welche in dem Artikel vorgestellt wird, findet (selbstverständlich dynamischen) Einsatz für meine eigene Dienstleistung.

    Ich könnte mir vorstellen, dass dieses Praxisbeispiel eine interessante Erweiterung für den einen oder anderen Deiner Leser darstellt:

    https://www.jantappe.de/seo-fuer-kleine-unternehmen-david-gegen-goliat/

    Viele Grüße aus dem klammen München
    Jan

  12. Hallo Jan,

    für Deine sehr ausführliche und kurzweilige Antwort danke ich Dir.

    Deine Gedanken finde ich sehr gut.
    Gerade Dein Hinweis auf die Dynamik rund um die Personas gefällt mir.

    Dein empfohlener Artikel finde ich ebenfalls sehr lesenswert.

    Beste Grüße

    Ralph

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