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Der neue Weg von Twitter

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Twitter hat dies schwer gegen die Dominanz von Facebook mit seinen weiteren Plattformen WhatsApp und Instagram sowie gegen “Hype-Plattformen wie aktuell Snapchat. Deswegen probiert der Kurznachrichten-Dienst neue Wege aus.

Stetig probiert der Kurznachrichten-Dienst neue Funktionen aus, damit die Interaktionen der Twitteratis auf der Plattform steigen. Mal wird die Direktnachricht erweitert [1] oder die Zeichenbegrenzung der Tweets “aufgebohrt” [2, 3] oder jetzt der aktuelle Schritt. Auf diesen bin ich durch den Artikel im SteadyNews Online-Magazin aufmerksam geworden: “Twitter will jetzt auch mehr für Nicht-Twitteraner tun – als News-Lieferant…” [4]. Diesen neuen Weg von Twitter finde ich interessant. Demnach will Twitter Menschen erreichen, die noch nicht den Kurznachrichten-Dienst nutzen. Dies soll erreicht werden, in dem Einblicke in diese Social-Media-Plattform gewährt werden, die man normalerweise erst nach der Registrierung erhält.

Zum ersten Mal probiert eine Social-Media-Plattform außerhalb seines geschlossenen Bereichs seinen Inhalt anzubieten.

Jetzt stellt sich mir sofort die Frage: Steht dem Kurznachrichten-Dienst “das Wasser bis zum Hals”? Anlass zu dieser Frage ist der Artikel: “Twitter in Deutschland: Was würdest Du empfehlen?” [5]. Dieser Artikel stellt Fakten zur Nutzung von Social Media in Deutschland vor. Diese sind nicht repräsentativ für die weltweite Nutzung, aber sie zeigen die Probleme des Kurznachrichten-Dienstes. Wie die Situation in Deutschland für Twitter aussieht, zeigt diese Grafik von Statista [6] mit den Fakten aus der ARD/ZDF-Onlinestudie 2015 :

Infografik: WhatsApp populärer als Facebook | Statista
Quelle: Statista

Zusammenfassung für: “Der neue Weg von Twitter “

Gespannt bin ich auf die Resonanz von diesem Weg. Die Frage stellt sich mir: Wonach werden die angezeigten Tweets für die einzelnen Bereiche ausgewählt? Spielt hier der Promi-Status eine sehr wichtige Rolle? immerhin erreicht man damit sehr viele Menschen, den zu bekannten Menschen zieht es uns Menschen schneller hin als zu noch unbekannten.

Aus diesen Bereichen zeigt Twitter auf der Startseite Tweets an

Erstaunt bin ich über die Vielzahl der Bereiche:

  • Hervorgehoben,
  • News,
  • Politik & Staat,
  • Fernsehen,
  • Radio,
  • Sport,
  • Web Stars,
  • Unterhaltung,
  • Musik,
  • Fashion & Lifestyle,
  • Fußball und
  • Städte.

Persönlich bin ich skeptisch, ob dieser Weg sinnvoll ist. Meiner Meinung nach hätte Twitter vorher eine Image-Kampagne durchführen sollen, die die Vorteile gegenüber Facebook, WhatsApp & Co. darstellt. Solange dieses neue Bild von Twitter fehlt, werden kaum neue Nutzer (im Verhältnis zu den üblichen Nutzerzahlen in Social Media rede ich hier von Millionen neuen Nutzern) den Kurznachrichten-Dienst nutzen.

Werden jetzt mehr Menschen Twitter nutzen?

Was denken Sie über den neuen Weg von Twitter? Finden Sie dies clever? Schreiben Sie mir Ihre Meinung als E-Mail oder in einen Kommentar!

Quellennachweise

[1] Die Entwicklung der Direktnachricht auf Twitter bis heute mit 10000 (!) Zeichen
[2] Verliert Twitter durch das Projekt “140 Plus” seine “coole” 140-Zeichenbegrenzung?
[3] Der 10.000 Zeichen Tweet: Eine verrückte oder eine geniale Idee von Twitter?
[4] Twitter will jetzt auch mehr für Nicht-Twitteraner tun – als News-Lieferant… | Stand 6.2.2016
[5] Twitter in Deutschland: Was würdest Du empfehlen?
[6] WhatsApp populärer als Facebook | Stand 6.2.2016

Author: Ralph Scholze

Der Autor Ralph Scholze schreibt über die spannenden Themen Social Media und Social-Media-Marketing für Unternehmen. Dabei fokussiert er sich auf Twitter, Facebook, Google+ und das Corporate Blog sowie auf das Content Marketing und das Hashtag. In seinen Artikeln stellt er Trends und zahlreiche Tipps für den Social-Media-Alltag vor.

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Kommentare (14)

  1. Lieber Ralph,

    sehr interessanter Beitrag. Ich glaube Twitter kann sehr gut überleben, solange News/Fernsehleute weiterhin ihre Inhalte dort teilen. Mit diesem Content bleibt Twitter interessant.

    Z.B. während Super Bowl 2015 wurden 28.4 Mio. Tweets gesendet. Aber es waren schon damals 265 Mio. Posts, Kommentare and Likes auf Facebook. Trotzdem, in 2015 hat Twitter einen grossen Teil des Werbekuchens für Social Media während der Super Bowl bekommen.

    Aber dieses Jahr sehen die Zahlen schlimmer aus, d.h. Facebook wird den grössten Teil bekommen nach ersten Angaben:
    http://blog.drkpi.com/rating-and-ranking-5/

    Ralph, ich stimme natürlich mit dir überein, wenn die Twitter Leute ihr Modell immer ändern könnte es leicht passieren, dass die jetzigen aktiven Nutzer verärgert werden.

    Was immer passiert, es geht nur darum für Twitter mehr Werbegeld einkassieren zu können. Wenn dies nicht gelingt, dann macht die Plattform zu.

    Grüessli
    Urs

  2. Lieber Urs,

    für Deine ausführliche Antwort danke ich Dir.

    Du sprichst viele interessante Punkte an.

    Ich glaube Twitter kann sehr gut überleben, solange News/Fernsehleute weiterhin ihre Inhalte dort teilen. Mit diesem Content bleibt Twitter interessant.

    In diesem Bereich ist Twitter präsent, aber Facebook entdeckt das Social TV für sich ebenfalls. Meiner Meinung nach muss Twitter hier Facebook immer einen Schritt voraus sein, damit das eigene Geschäftsmodell funktioniert.

    Z.B. während Super Bowl 2015 wurden 28.4 Mio. Tweets gesendet. Aber es waren schon damals 265 Mio. Posts, Kommentare and Likes auf Facebook. Trotzdem, in 2015 hat Twitter einen grossen Teil des Werbekuchens für Social Media während der Super Bowl bekommen.

    Hier stellt sich mir immer die Frage: Wie hoch war für Twitter der Aufwand, um an diesen Werbekuchens für Social Media während der Super Bowl zu kommen? Am Ende wird immer unter dem Strich abgerechnet.

    “… wenn die Twitter Leute ihr Modell immer ändern könnte es leicht passieren, dass die jetzigen aktiven Nutzer verärgert werden.”

    Dies kommt als zusätzliches Risiko in die aktuelle Strategie von Twitter hinzu. Wenn diese “jetzigen aktiven Nutzer” kaum positives über Twitter berichten und die Medien dies aufgreifen, dann wird der Wandel von Twitter noch schwieriger. Vielleicht klappt der Wandel doch ;)

    Dieser Satz von Dir ist ein Hammer: “Was immer passiert, es geht nur darum für Twitter mehr Werbegeld einkassieren zu können. Wenn dies nicht gelingt, dann macht die Plattform zu.

    Damit kann Twitter das Wort — Social — aus seinem Wortschatz nehmen. Denkst Du, dass Twitter so über seine Plattform denkt?

    Beste Grüße

    Ralph

  3. Lieber Ralph

    Danke für das Feedback. Die letzten 18 Monaten hat es in der Führungsetage bei Twitter viele Wechsel gegeben. Alles nur darum, weil die Investoren der Meinung waren, es käme zu wenig Geld rein. Das hat sich auch drastisch auf den Börsenkurs der Aktie und den Wert der Firma ausgewirkt.

    23. Dez. 2013 war Twitter $39.93 Milliarden Wert
    29. Januar 2016 ist Twitter $11.47 Milliarden Wert

    Von über $70 pro Aktie auf etwa $14.50 vielleicht ist dies immer noch zu hoch. Doch Twitter verdient bis jetzt eigentlich nur dank Werbung. Und der Gewinner takes it all heisst, Facebook und Google sahnen weiterhin ab, die anderen müssen hungern :-)

    Deshalb ist z.B. seit Nov. 2015 auch der Twitter API nicht mehr kostenlos erhähltlich. D.h. auch auf deinem Blog zeigt der Sharing Button nicht mehr an, wie oft dieser Beitrag geteilt wurde. Jeder der den API nutzen will bezahlt ein Minimum von $3,000 (meistens über $5,000) im Monat.

    Twitter versucht überall Geld zu machen. Und es klappt nicht so gut, wie es die Investoren wünschen. Die Aktie wird noch billiger.

    Grüessli
    Urs

  4. Lieber Urs,

    erneut danke ich Dir für Deine lesenswerte Antwort.

    Da steckt viel Dynamit für Twitter drin. Nehme ich die Essenz von Deiner Antwort, dann wird Twitter entweder aufgekauft oder verschwindet vom Bildschirm. Zur ersten Alternative gab es ja bereits reichlich Gerüchte. Da Twitter mit Vine und Periscope noch zwei “starke” Social-Media-Plattformen besitzt, denke ich an kein so schnelles Verwinden von Twitter ins Bodenlose.

    Twitter versucht überall Geld zu machen. Und es klappt nicht so gut, wie es die Investoren wünschen. Die Aktie wird noch billiger.

    Richtig! Der Druck wächst in den Himmel. Intern durch die Investoren. Extern durch neue “Hype-Social-Media-Plattformen” wie aktuell Snapchat oder die Messaging-Dienste wie WhatsApp.

    Auf jeden Fall bleibt der Weg von Twitter spannend und wir sind dabei ;)

    Beste Grüße

    Ralph

  5. Lieber Ralph

    Du schreibst:

    “Extern durch neue “Hype-Social-Media-Plattformen” wie aktuell Snapchat oder die Messaging-Dienste wie WhatsApp.”

    Snapchat kann was von Twitter wegnehmen, aber Google und Facebook sind hier die Gefahr wie ich hier klar im Kommentar dokumentiere:
    ===> http://blog.drkpi.com/rating-and-ranking-5/#comment-5611

    Ich glaube nicht das WhatsApp hier viel von Twitter abgraben wird. Facebook hat sogar die jährlich 1 Euro Gebühr welche Nutzer bezahlen nach einem Jahr WhatsApp im Januar 2016 abgeschafft.
    Ebenfalls bezweifle ich start, ob WhatsApp Nutzer Werbung wollen oder akzeptieren. Vielleicht ziehen sie dann um auf die Konkurrenzprodukte wie z.B. WeChat (hat 50% in Afrika, einem rasant wachsender Mobil-Markt) oder das kanadische Kik (etwas älter als WhatsApp).
    Uebrigens, Kik hat 60 Mio Nutzer in Nord Amerika. Es ist vornallem bei Teens sehr beliebt, denn eine Mobilnummer braucht man nicht, nur eine drahtlose Verbindung ans Netz.

    Aber ja wie du finde ich das alles spannend und schaue zu.
    Grüessli
    Urs
    PS. Alibaba investierte $200 Mio in Snapchat März 2015

  6. Ihr Lieben :-) ,

    es ist richtig: Die Veränderungen bei Twitter bleiben derzeit sehr spannend und müssen von jedem Marketer täglich kontrolliert werden.

    Die Frage bleibt aber: “Wofür steht Twitter?” Dies kann sowohl jeder User, Unternehmen oder Twitter eben nur selbst für sich beantworten.

    Schaut man auf den USP, dann wird man schnell die berühmten 140 Zeichen als Ausgangspunkt bzw. Ursache ausmachen.

    SCHNELL mal
    - die Gefühle zwitschern
    - den Tipp weitergeben
    - den Hinweis auf einen guten Artikel veröffentlichen
    - Jemand für einen Moment loben
    - auf ein tolles, aktuelles Ereignis hinweisen
    - Emotionen zeigen oder loswerden
    - das aktuellste von der Straße um die Ecke posten
    - kontrollieren, wo mein Star gerade ist
    - in knappen Wörten über für mich wirklich wichtiges informieren
    - mit Spezialisten/Interessierten und nicht mit (ganz aktuell!) Trollen kommunizieren
    -
    und, und, und ….

    Dies Alles war bisher Twitter.
    Kurz: Es sind vor allem die aktuellen, spontanen und/oder kontrollierten MOMENTE und eben NICHT die lange Story.

    Dies bietet für User und auch für moderne Marketer unendlich viele Möglichkeiten. Twitter hat es nicht verstanden, dieses Alleinstellungsmerkmal sinnvoll zu vermarkten.
    Die aktuellen Kurse in der Twitter Flight School versuchen dies jedoch deutlich heraus zu stellen.

    Um hier abzubrechen: Twitter wäre deutlich besser beraten seine eigene Marketingstrategie (=”Back to the Roots”) zu überarbeiten, als Wettbewerber zu imitieren und seinen USP aufzulösen! Dies gilt auch vor dem Hintergrund, dass weltweit 50% des SocialMedia-Marktes erst noch erobert werden müssen!

    Schönes Wochenende

    Clemens Lotze

  7. Pingback: Was @jack sagt – und wirklich meint… #RIPTwitter | nullenundeinsenschubser

  8. Hallo Ralph,

    ich verfolge die Geschichte um Twitter immer mehr mit Erschrecken. Mir waren bereits die ersten Änderungen/Anpassungen, oder wie immer man das nennen will, mehr als suspekt. Ich muss ganz ehrlich sagen, so ein Halbtages-Boss, wie Herr Dorsey, scheint mir keine Lösungsalternative zu sein um den Karren aus dem Dreck zu ziehen. Da nutzt es auch nichts, dass er Twitter mitgegründet hat.

    In diesem Blog https://www.trendingtopics.at/twitter-business-model/ sind aus meiner Sicht mehr als genug Vorschläge um Twitter nach vorne zu bringen. Sicherlich alles noch nicht in letzter Konsequenz durchdacht, aber aus meiner Sicht viele gute Ansätze.

    #RIPTwitter

    Viele Grüße und noch einen schönen Sonntag

    Thomas

  9. Warum sollte Twitter es nicht einfach ausprobieren?

    Ich denke, weder Facebook noch Whatsapp oder Instagram sind von der Idee her mit Twitter zu vergleichen. Sie verfolgen jeweils einen etwas anderen Ansatz, Menschen zu erreichen.

    Wer, so wie ich, bereits auf der Plattform ist, hat es vielleicht gar nicht mitbekommen, dass eine neue Startseite aufgebaut wurde. Oder eben erst durch Beiträge wie diesen.

    Wenn jetzt mehr Menschen hinzukommen, mit anderem Hintergrund und Ideen, die folgen und kommentieren, warum nicht? Verschwinden die gleich wieder, wird es der Dienst schon merken.

    Von einem Tod Twitters zu reden, finde ich etwas zu hart und zu früh.

  10. Hallo Stef,

    für Deine Antwort danke ich Dir.

    Warum sollte Twitter es nicht einfach ausprobieren?

    Dies passt schon. Auch Deine Argumente verstehe ich.
    Ebenso finde ich immer gut, wenn der “Blick über den Tellerrand” reicht.

    Dennoch finde ich dies sehr merkwürdig, dass Twitter die einzige Plattform ist, welche Inhalte aus dem “privaten Zugang” der Öffentlichkeit anbietet.

    Von einem Tod Twitters zu reden, finde ich etwas zu hart und zu früh.

    Grundsätzlich gebe ich Dir Recht.
    Jedoch veränderte Twitter in den letzten Monaten so viel in die Richtung Facebook, dass Twitter im Laufe der Zeit sein Alleinstellungsmerkmal immer mehr verlor. Ebenfalls existieren Gerüchte, dass Google an Twitter Interesse zeigt. All dies sind Puzzleteile, die kaum für Twitter sprechen oder?

    Beste Grüße

    Ralph

  11. Hallo Ralph,

    merkwürdig ist es tatsächlich. Und ich bin gespannt, was daraus wird, ob die Ziele dadurch erreicht werden.
    Ggf. hat es sogar Potenzial für andere Dienste, es Twitter gleich zu tun. Wer weiß…

    Ja, Twitter tut sich zunehmend schwer damit, nicht wie Facebook zu werden. Da hast du Recht. Umso spannender wird es, ob ein grundsätzlicher Ruck durch Twitter geht. Ich werde es vorerst weiter nutzen.

    Sollen wir alle gleich auf das neue SnapChat setzen, ist das die Zukunft? Twitter auf Speed…

    Gruß
    Stef(an)

  12. Hallo Stef(an),

    für Deine interessante Antwort danke ich Dir.

    Ja, Twitter tut sich zunehmend schwer damit, nicht wie Facebook zu werden. Da hast du Recht. Umso spannender wird es, ob ein grundsätzlicher Ruck durch Twitter geht. Ich werde es vorerst weiter nutzen.

    Genau wie Du bin ich sowohl gespannt als auch werde ich Twitter weiter nutzen. Unabhängig von den Menschen, mit denen ich über Twitter verbunden bin, wird meine Verbundenheit mit der Plattform Twitter schwächer. Mit Deiner Aussage: “Sollen wir alle gleich auf das neue SnapChat setzen, ist das die Zukunft?” bist Du einen Schritt früher als ich ;) Persönlich öffnet sich nach dem Image-Wandel von Snapchat immer mehr die Tür in Richtung Snapchat.

    Diese Aussage finde ich toll: “Twitter auf Speed…

    Beste Grüße

    Ralph

  13. Hallo Herr Lotze,

    für Ihre ausführliche und kurzweilige Antwort danke ich Ihnen.

    Vor allem Ihre Auflistung mit der richtig guten Einleitung “SCHNELL mal” finde ich grossartig von Ihnen. Genau dies zeichnet meiner Meinung nach Twitter aus.

    Kurz: Es sind vor allem die aktuellen, spontanen und/oder kontrollierten MOMENTE und eben NICHT die lange Story.

    Die spannende Frage die sich mir stellt: Will Twitter dieses Image überhaupt noch? Will Twitter die Social-Media-Plattform sein, wo sich Menschen spontan mitteilen und austauschen oder hat Twitter diese Menschen an andere Plattformen wie Snapchat, WhatsApp, Tinder & Co. bereits verloren und sich deswegen eine neue Zielgruppe ausgewählt?

    Dies gilt auch vor dem Hintergrund, dass weltweit 50% des SocialMedia-Marktes erst noch erobert werden müssen!

    Interessante Sichtweise von Ihnen. Jedoch wird sich diese Zahl meines Erachtens kaum verringern, da unsere Kinder erst mit 13 Jahren oder älter ins Netz dürfen und sie einen großen Teil unserer Weltbevölkerung sind.

    Schönes Wochenende auch für Sie

    Ralph Scholze

  14. Lieber Urs,

    für Deine Antwort danke ich Dir.

    Wie Du schlüssig zeigst, ist für Dich “Google und Facebook […] hier die Gefahr“. Natürlich sehe ich beide Plattformen ebenso als Gefahr für Twitter. Vor allem ihre Ableger WhatsApp und Instagram seitens Facebook und YouTube und Google+ seitens Google sind potenzielle Gefahrenquellen für Twitter.

    Ergänzen will ich noch diesen Punkt, welchen Du meiner Meinung nach noch unbedacht lässt.

    Die Ausgangssituation: Jeder Tag hat 24 Stunden. Dadurch existiert der weltbekannte Zeitdruck, so dass ich für eine Aufgabe täglich nur begrenzte Zeit zur Verfügung besitze. Dafür existiert wegen eine Ausnahme wegen der Hautfarbe oder wegen des Geschlechts. Sie gilt für alle Menschen auf unserer Erde.

    Das Problem: Wenn also permanent neue Plattformen wie “Pilze aus dem Boden sprießen”, dann werden diese ausprobiert. Dafür wird von einem Nutzer/-in vorwiegend Zeit investiert. Diese Zeit geht für die bereits genutzten Plattformen verloren. Dadurch erhöht sich der Druck für die etablierten Plattformen, denn die Interaktionen sinken und damit verliert die Plattform wohl an Attraktivität. Dies geschah damals zum Beispiel bei Pinterest. Ein extremer Hype in Social Media und in den klassischen Medien für diese Plattform. Die Leute wurden aufmerksam und probierten aus. Dann kam Instagram, Google+, Vine, WhatsApp, Periscope usw. und heute Snapchat & Co. Auch wenn diese Plattformen keinen Erfolg haben sollten, so erschweren sie doch das Leben der etablierten Plattformen. Und dies trifft meiner Meinung nach auf Twitter und aktuell sogar Facebook zu.

    Aber ja wie du finde ich das alles spannend und schaue zu.
    ;)

    Beste Grüße und auch Dir ein schönes Wochenende wünschend

    Ralph

Ich bin auf Deinen Kommentar gespannt

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