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Blog Content ist keine “heilige Kuh”! Dafür existieren Tipps

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Wenn sich Unternehmen und Marken für ein Corporate Blog in ihrer Kommunikationsstrategie entschieden haben, dann gilt dem Blog Content die große Aufmerksamkeit. Sei dies im Brainstorming für den Inhalt oder im sogenannten “Corporate Wording”; in jedem einzelnen Schritt gilt volle Konzentration, damit der Blog Content erfolgreich wird. Dafür helfen die folgenden zahlreichen Tipps.

Ein Corporate Blog ohne Inhalt ist wie eine Suppe ohne Salz. In beiden Fällen fehlt die Würze. Während bei der Suppe das Salz schnell hinzu gefügt ist, ist das “Würzen” beim Blog Content eine längere Prozedur. Hier helfen nur viele Tipps, um “coolen” Content für sein Blog zu publizieren. Bekanntich führen “viele Wege nach Rom”. Aber um nach Rom zu gelangen, muss man sich für einen Weg entscheiden. Deswegen bietet sich für den Start ein Brainstorming an. Welche Fragen dieses Brainstorming beinhaltet, stellt der Artikel von der Bloggerin Inken Kohlmann von Hubspot vor: “Brainstorming für Ihren Content: Visuell, schnell und kreativ” [1]. Demnach sind in einem Brainstorming für Blog Content diese Fragen wichtig zu beantworten:

  • Worüber werden wir schreiben?
  • An wen richtet sich dieser Inhalt?
  • Was für einen Inhalt werden wir erstellen?
  • Welches Medium werden wir verwenden?

Wer diese Fragen schrittweise beantwortet hat, hat bereits die “erste Miete” herein. Nach dem diese Fragen beantwortet sind, folgt der nächste Schritt: Das Schreiben eines Online-Textes. Mit diesem Thema setzte sich der Blogger Robert Weller auseinander und publizierte in seinem Artikel: “Wie schreibe ich gute Online-Texte?” [2] hilfreiche Tipps. Diese Tipps sind:

  1. Lesehilfe durch Sprungmarken und Ehe-Catcher,
  2. Keywords: Denken wie deine Zielgruppe,
  3. Einen passenden Schreibstil entwickeln.

Seine Tipps für besseren Content zeigen, dass das Schreiben von Online Texten erlernbar und ein Prozess ist. Mit Ausdauer und hoher Lernbereitschaft kann jeder Online Texte schreiben, selbst das “richtige Corporate Wording” [3]. Natürlich treten beim Lernen Problemchen auf, die gelöst werden können. Auf dieses Thema geht der Blogger Falk Hedemann in seinem Artikel: “Content Marketing per Corporate Blog: Das sind die Probleme dabei” [4] ein. Dabei geht er auch auf die seiner (und auch meiner Meinung nach) wichtigen Position “Head of Content” oder auch “Chief of Content” (CCO) ein. Die dafür von ihm geforderten Fähigkeiten finde ich für Corporate Blogs von größeren Unternehmen ebenfalls als notwendig, aber für das Ein-Mann-Unternehmen nicht zwingend. Immerhin ist die Vielfalt von Content [5] schon zum Teil erschlagend. Hinzu kommen noch die zahlreichen Fakten, welche für erfolgreichen Content beachtet werden müssen. So zeigt die folgende Infografik Fakten [6], die an sich schon Kraft für ihre Verarbeitung kosten, denn in Millisekunden (!) werden Entscheidungen von einem Leser getroffen, ob er den Blogartikel liest oder nicht:

Blog Content - Visual Web Infographic by Bandwagoncreative.com

Quelle: Bandwagoncreative.com

Diese Infografik zeigt auch, dass eine Mischung den Erfolg von Content in Corporate Blogs steigert. Deswegen ist das Brainstorming so wichtig. Zusätzlich bedeutsam ist ein Redaktionsplan [7], welcher zur Koordination im Alltag von Blog Content dient. Er erleichtert den Alltag. Insbesondere dann, wenn die 10-4-1 Regel für den “ideale Content-Mix” [8] angewendet wird.

Zusammenfassung für: “Blog Content ist keine “heilige Kuh”! Dafür existieren Tipps”

Der Content für das Corporate Blog erfordert viel Wissen und eine hohe Lernbereitschaft. Dabei helfen Anregungen wie zum Beispiel die “8 Tipps für den perfekten Content” [9] genauso wie das Vermeiden der “Sieben häufigsten Typographie-Sünden” [10]. Wenn Unternehmen mit ihrem Content Leads generieren wollen, dann muss der Blog Content das Bedürfnis nach wertvollen Informationen (Informationsbedürfnis) befriedigt und Lösungen für ein Problem liefern. Gelingt dies einem Unternehmen, purzeln die Leads beinah von allein ins Haus [11].

Wie der Blogger Florian Kohl in seinem Artikel: “Erfolgreich Bloggen – 7 Tipps” [12] treffend formuliert:

“Social Klappern gehört zum „erfolgreich-bloggen“-Geschäft”

Damit wird deutlich, dass für die Realisierung der Ziele von Blog Content auch Social Media gehört. Jedoch sind dort andere Anforderungen gültig. Während sich die Blog-Überschrift [13] grundsätzlich an die Unternehmenssprache lehnt, gelten in Social Media andere Anforderungen, um die Aufmerksamkeit zu gewinnen. Dafür empfehle ich den Artikel: “Fünf Gratis-Tipps, mit denen Dir die perfekte Social-Media-Headline gelingt” [14].

Welche Tipps für besseren Blog Content haben Sie? Schreiben Sie mir Ihre Tipps per E-Mail oder in einen Kommentar!

Quellennachweise

[1] Brainstorming für Ihren Content: Visuell, schnell und kreativ | Stand 22.4.2016
[2] Wie schreibe ich gute Online-Texte? | Stand 22.4.2016
[3] Corporate Wording: Wie spricht Ihr Unternehmen? | Stand 22.4.2016
[4] Content Marketing per Corporate Blog: Das sind die Probleme dabei | Stand 22.4.2016
[5] Content Marketing: Die enorme Vielfalt an Content
[6] Visual Web Infographic by Bbandwagoncreative.com | Stand 22.4.2016
[7] Ist die Trilogie Themenplan und Redaktionsplan sowie Produktionsplan für einen erfolgreichen Corporate Blog notwendig? [Blogparade]
[8] 10-4-1: Der ideale Content-Mix | Stand 22.4.2016
[9] In 8 Schritten zu dem perfekten Content | Stand 22.4.2016
[10] Fehler und Stilblüten: Die sieben häufigsten Typographie-Sünden | Stand 22.4.2016
[11] 7 plus 1 Tipps für einen lesenswerten Blog-Text von Lesern zu Leads
[12] Erfolgreich Bloggen – 7 Tipps | Stand 22.4.2016
[13] Blog Überschrift — Ein Mysterium oder doch ganz einfach?
[14] Fünf Gratis-Tipps, mit denen Dir die perfekte Social-Media-Headline gelingt | Stand 22.4.2016

Author: Ralph Scholze

Der Autor Ralph Scholze schreibt über die Themen Social Media und Social-Media-Marketing für Unternehmen. Dabei fokussiert er sich auf Twitter, Facebook und das Corporate Blog sowie auf das Content Marketing. In seinen Artikeln stellt er Trends und zahlreiche Tipps für den Social-Media-Alltag vor.

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Kommentare (2)

  1. Ich vermute, Blog Content stellt sich für viele deshalb als so große Herausforderung dar, weil durch die enorme Informationsflut, die tagtäglich auf uns einprasselt, Phantasie, Kreativität und Raum für eigene Ideen verloren gehen. Ohne diese Voraussetzungen ist aber die Erzählung von Geschichten und Generierung von bemerkenswerten Inhalten nicht möglich.
    Content Curation kann in diesem Fall für Unternehmen eine clevere Methode sein, um kreative Durststrecken zu überbrücken. Das Prinzip dahinter ist, fremde und fundierte Inhalte zu sammeln, zu kuratieren, mit eigenen Gedanken zu schmücken und sich so als Anlaufstelle zu einem bestimmten Thema zu präsentieren. Markus Koczy hat sich in einem empfehlenswerten Artikel intensiv mit dieser Strategie auseinandergesetzt und eine tolle Anleitung verfasst, wie es richtig geht und auf was man achten sollte, um Stolpersteine zu vermeiden https://blog.socialhub.io/content-curation/. Es gibt somit eigentlich keine Ausrede für einfallslosen und belanglosen Content ;-)

  2. Hallo Sarah,

    danke für Deinen Kommentar und Deine Anregungen bezüglich Blog Content.

    Ich vermute, Blog Content stellt sich für viele deshalb als so große Herausforderung dar, weil durch die enorme Informationsflut, die tagtäglich auf uns einprasselt, Phantasie, Kreativität und Raum für eigene Ideen verloren gehen. Ohne diese Voraussetzungen ist aber die Erzählung von Geschichten und Generierung von bemerkenswerten Inhalten nicht möglich.

    Deine Vermutung kann ich aus meinen Erfahrungen bestätigen. Die “enorme Informationsflut, die tagtäglich auf uns einprasselt”, lässt wenig Raum für Kreativ für neue Impulse. Zu schnell verliert sich der Fokus auf Fakten als alleiniges Kriterium und dann das “Feuer der Kreativität zu entfachen” ist beinah eine Herkulesaufgabe ;)

    “Markus Koczy hat sich in einem empfehlenswerten Artikel intensiv mit dieser Strategie auseinandergesetzt und eine tolle Anleitung verfasst, wie es richtig geht und auf was man achten sollte, um Stolpersteine zu vermeiden https://blog.socialhub.io/content-curation/.”

    Deine Empfehlung zum Thema “Content Curation” werde ich noch einmal in Ruhe nachgehen. Selbst, wenn der Tag weiterhin “nur” 24 Stunden besitzt ;)

    Wie sind Deine Erfahrung mit Content Curation?

    Beste Grüße
    Ralph

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