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Planung für einen Blogartikel: 3 Phasen

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Der folgende Artikel soll Anregungen geben für die Planung für einen Blogartikel. Dabei probiert der Artikel drei Phasen näher vorzustellen.

Immer mehr Unternehmen setzen in ihre Unternehmenskommunikation ein Corporate Blog ein [1]. Zusätzlich steigt die Professionalität, denn 91,59 % der befragten Unternehmen publizieren einen bis fünf Artikel pro Woche. Einerseits ist dies ein positives Signal. Andererseits verschärfen viele Corporate Blogs mit so einer Anzahl an Artikeln ein Problem: Je mehr Corporate Blogs, desto größer der Druck auf das Schreiben erfolgreicher Blogartikel.

Unabhängig ob als Corporate Blog oder Blog, die größte Herausforderung besteht bei beiden identisch: Einen erfolgreichen Blogartikel in angemessener Zeit zu schreiben und zu publizieren. Dafür helfen planvolle Schritte. Eine solche Planung für einen Blogartikel kann als Prozess in drei Phasen unterteilt werden:

  1. Vorbereitungsphase,
  2. Realisierungsphase und
  3. Verbreitungsphase.

Planung für einen Blogartikel: Die Vorbereitungsphase.

Die Vorbereitungsphase für einen Blogartikel ist eine zeitintensivste Phase, denn sie beinhaltet:

  • das Briefing,
  • die Recherche,
  • das Bestimmen des Contents (Text, Bild, Infografik, Video, Whitepaper),
  • die Festlegung der Ziele,
  • die Schlagworte (SEO),
  • die Auswahl der Links zu anderen Artikeln,
  • den Umfang des Artikels (Artikellänge) und
  • die Pflege des Redaktionsplans.

Planung für einen Blogartikel: Die Realisierungsphase.

In der Realisierungsphase erfolgt das Abarbeiten der Punkte aus der Vorbereitungsphase. Dies sind:

  • die Erstellung als Entwurf,
  • die Verlinkung zu weiteren Artikeln und
  • das interne oder externe Lektorat.

Planung für einen Blogartikel: Die Verbreitungsphase.

Ein Blogartikel möchte gelesen werden. Noch besser, kommentiert werden. Deswegen gehört in der Verbreitungsphase der Fleiß dazu. Die beiden Aufgaben in der Verbreitungsphase sind:

  • die Bekanntmachung in Social Media (Plattform, Häufigkeit),
  • das Reporting und
  • die wichtigsten Erkenntnisse über “Was war super?” und “Was muss geändert werden?”.

Zusammenfassung für: Planung für einen Blogartikel: 3 Phasen

Erfolgreiche Blogartikel zu schreiben und zu publizieren sind eine große Herausforderung [2, 3]. Förderlich für die eigene Organisation ist der Einsatz eines Redaktionsplans [4]. Dieser sollte für alle drei vorgestellten Phasen zum Einsatz kommen.

Wichtig ist meiner Meinung nach ein planvolles Vorgehen, um die Zeit zum Erstellen eines Blogartikels effizient und effektiv einzusetzen. Gerade Unternehmen verfolgen mit ihren Blogartikeln strategische Ziele, die den Druck auf die Autoren/-innen erhöhen.

Mit Hilfe der 3 Phasen der Planung für einen Blogartikel erfolgt ein konzentriertes Arbeiten. Wenn die Zeit für die einzelnen Schritte dokumentiert werden, dann erfährt man im Laufe der Zeit den zeitlichen Aufwand für die Erstellung eines Blogartikels je Wortanzahl. So kann zum Beispiel für einen Blogartikel mit 1.200 Wörtern und Recherchenaufwand 4,5 Stunden im Durchschnitt angesetzt werden, während ein Artikel mit 400 Wörtern ohne Recherchenaufwand im Durchschnitt lediglich 1,25 Stunden benötigt.

Wie planen Sie rund um ihre Blogartikel? Welche Anregungen haben Sie für mich? Schreiben Sie mir Ihre Antwort als E-Mail oder in einen Kommentar!

Quellennachweise

[1] Social Media Studie | Stand 27.10.2016
[2] Corporate Blog: Diese Schritte helfen für seinen Erfolg
[3] Anforderungen und Tipps für besseren Blog Content
[4] Ist die Trilogie Themenplan und Redaktionsplan sowie Produktionsplan für einen erfolgreichen Corporate Blog notwendig?

Author: Ralph Scholze

Der Autor Ralph Scholze schreibt über die Themen Social Media und Social-Media-Marketing für Unternehmen. Dabei fokussiert er sich auf Twitter, Facebook und das Corporate Blog sowie auf das Content Marketing. In seinen Artikeln stellt er Trends und zahlreiche Tipps für den Social-Media-Alltag vor.

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Kommentare (1)

  1. Hallo Ralph,
    nun bin ich heute nachts hier bei meiner aktuellen Blog-Kommentare-Runde und stöberte eben in den Tags deines Blogs. Unter “Blog” interessiert mich etliches und so auch dieser Post.

    Ehrlich gesagt, hatte ich nie einen richtigen Redaktionsplan, weil ich auch täglich bis mehrmals täglich bloggen kann. Ich weiss, welche Themen verbloggt werden und muss nichts planen. Sobald neue CMS-Updates draussen sind, werden diese möglichst zeitnah zu Blog gebracht. Reine Blogger-Themen erscheinen meinerseits zwischendurch.

    Recherche betreibe ich auch mittendrin beim Bloggen und Links, die ich setzen will, werden sich auch dabei herausstellen. Meistens sind es Links zu GitHub oder SourceForge.net oder anderen OpenSource/CMS-Projekten, den eigenen sowie den fremden. Alles in allem dreht sich sehr viel in meinem Portfolio um CMS und so kenne ich die Quellen bereits, die verlinkt werden müssen. Ich surfe auch sehr viel auf GitHub und SourceForge.net, sodass mir die Linkquellen gleich auffallen. Das wird dann gemerkt, wo es war und anschliessend im aktuellen Blogpost mitverlinkt.

    Bei Unternehmensblogs muss sicherlich alles einen festen Redaktionsplan haben, denn oft sind mehrere Autoren am Blog dran. Das sehe ich an den zahlreichen Webhoster-Blogs, die ich auch feedbacke und sehr gerne sogar. Dort ist es mehrautorig und jeder Autor bebloggt ein eigenes Themengebiet. Das passt soweit so gut und ich habe keine Probleme damit.

    Manche Artikel bei mir müssen erst noch reifen, was Tage oder Wochen dauern kann. Oft sind es Impulse oder eine Motivation, was mich dazu bringen, gleich nach dem Erkunden des Themas, darüber zu bloggen. Das passiert auch nicht zu selten. Ich blogge ja sehr oft und daher will ich da nichts geplant haben. Alles so wie meine Freizeit es zulässt. Unter Zeitdruck zu bloggen, muss ich nicht haben ;)

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