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Clemens Lotze

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SEO: Verbessere dein lokales Marketing mit Google My Business [Gastartikel]

SEO: Verbessere dein lokales Marketing mit Google My Business [Gastartikel] 2000 1333 Clemens Lotze

Lokales Marketing mit Google My Business gewinnt aufgrund mehrerer Entwicklungen im Social Web an Bedeutung für Unternehmen. Daher findest Du in diesem Artikel Tipps für Dein lokales Marketing mit Google.

Derzeit stehen kleine Unternehmen und Handwerksbetriebe hinsichtlich ihrer Strategie zur digitalen Kommunikation und dem lokalen Marketing vor zwei großen Herausforderungen:

  1. Die organische Reichweite der Social-Media-Posts wird geringer.
  2. SEO: Google passt ständig den Algorithmus für seine Suche an.

Höchste Zeit seine Marketing-Strategie auf Google und Social-Media [1] zu überdenken. Daher stellt sich die wichtige Frage der Optimierung im lokalen Marketing für kleinere und mittlere Betriebe bei der Google-Suche (SEO).

Wichtige aktuelle Trends bei der Google-Suche

Die laufenden Anpassungen der Google-Suche in den vergangenen Monaten haben folgende Trends gezeigt:

  1. Google trennt die mobile Suche von der Suche am Desktop.
  2. Die Erkenntnisse der Künstlichen Intelligenz (KI) integriert Google stetig in seine Google Suche.
  3. Die Sprachsuche und somit Long-Term-Keywords und Synonyme werden wichtiger.
  4. Für Google hat der lokale Standort des Users für die einzelnen Dienste und Serviceangebote sehr hohe Priorität [2]. Dies gilt es im lokalen Marketing zu nutzen.
Die laufenden Anpassungen der Google-Suche in den vergangenen Monaten zeigen Trends für Dein Marketing

Chance für KMU und Handwerk: Lokales Marketing mit Google

Zuerst hilft die Anpassung der Suchergebnisse an den Standort des Users vor allem lokalen KMU und Handwerker. Infolgedessen ergeben sich hervorragende Chancen bei einer lokalen Suche auf Google auf den ersten Plätzen zu sein. Sie befinden sich damit auf Augenhöhe mit den großen Wettbewerbern im Internet. Einzige Voraussetzung ist die richtige Grundlage jetzt zu schaffen.

Die „richtige“ Grundlage heißt: Google „My Business“.

Google „My Business“: Das Fundament für ein gutes, lokales Marketing

Nahezu jedes Unternehmen besitzt einen Google-Account; oft ohne sich dessen bewusst zu sein. Wenn Du „Android-Handy“ besitzt oder einen Eintrag bei einem der zahlreichen Google-Dienste tätigste, dann besitzt Du einen Google-Account. Infolgedessen verfügst über diese wichtige Basis und solltest sie nutzen, um zukünftig doppelte Einträge zu vermeiden.

Solltest Du noch kein Google-Account besitzen, dann lies Dir den nächsten Abschnitt durch.

Ein Google-Account für Google My Business anlegen

Nachfolgend beginne ich jedoch mit dem Anlegen eines Accounts.

An dieser Stelle bedanke ich mich ganz herzlich bei der Psychotherapeutin Frau Dr. phil. Ariane Windhorst [3] für ihr Vertrauen und die Freigabe von Screenshots aus ihrem Google-Account.

Die Vorteile von Google „My Business“ für dein lokales Marketing mit Google

Bestimmt fragst Du Dich, warum Du Dich mit deinem Unternehmen für Google „My Business“ anmelden sollst. Die Frage beantworte ich Dir gleich. Ein guter und vollständiger Eintrag bei Google „My Business“ besitzt mehrere Vorteile.

1. Vorteil: Sichtbarkeit

Die Sichtbarkeit wird stark verbessert, da eine Zusammenfassung deutlichst rechts neben den Suchergebnissen hervorgehoben wird.

Lokales Marketing mit Google My Business

Ein Eintrag bei Google My Business unterstützt das lokale Marketing

Diese Zusammenfassung enthält bereits wichtige Informationen für den regional Suchenden wie Lage, Adresse oder Öffnungszeiten. Dazu kommen einige Bilder, die das Interesse wecken können oder eine Wiedererkennung des Unternehmens vor Ort erleichtern.

2. Vorteil: Standortmarkierung

Bei einer allgemeineren Suche wird das Unternehmen mit der Adresse in einer Liste geführt und auf Google Maps angezeigt. Mit einem Klick auf die Standortmarkierung öffnet sich wieder die Zusammenfassung.

Der Standort ihres Unternehmens wird sichtbar.

Ein Eintrag in Google My Business zeigt dem User den genauen Standort ihres Unternehmens

Führt der User eine Suche für seinen direkten Umkreis durch, werden Unternehmen entsprechend der Entfernung gelistet. Dies ist ein immenser Wettbewerbsvorteil. Für Werbetreibende hat Google ganz aktuell ein neues Format „Local Campaigns“ angekündigt [4]. Ein weiterer Hinweis auf die zukünftige Priorisierung lokaler Geschäftseinheiten und aktueller Standorte mobiler Geräte bei der Suche.

Basics: Wie erstelle ich meinen „My Business“-Eintrag auf Google?

Solltest Du im ersten Moment an eine unüberwindliche Aufgabe denken, dann kann ich Dich beruhigen. Dein „My Business“-Eintrag auf Google ist schnell und einfach eingerichtet.

Als erstes benötigst Du einen Google-Account. Wie bereits erwähnt, verfügen sehr viele Betriebe mit Android-Smartphones oder der Nutzung verschiedenster Google-Dienste wie News, Google+, Gmail bereits über ein Google-Konto ohne es wirklich zu wissen, geschweige denn zu nutzen. Du findest My Business am einfachsten, wenn Du in Google über das Punkte-Menü rechts oben Dich anmeldest und dann zweimal ganz unten auf „Mehr“ klickst.

Das Auswahlfenster ihres Google-Accounts zeigt ihnen My Business

Sie finden Google My Business im Auswahlfenster ihres Google Accounts

Jetzt wirst Du zu einer Website von Google geleitet. Mit etwas scrollen gelangst Du zum Abschnitt „Tools für Unternehmen“. Dort findest Du auch das Tool „My Business.

My Business ist ein Tool für Unternehmer

Das My Business findet man bei den „Tools für Unternehmer“.

Mit einem Klick auf „Weitere Informationen“ gelangst Du zu deinem Eintrag. Diesen musst Du jetzt ergänzen.

Fülle den Eintrag sorgsam und komplett aus.

Der Eintrag muss sorgsam und Schritt für Schritt ausgefüllt werden.

Wenn Du noch kein Konto besitzt, dann kannst dies direkt bei Google My Business jetzt anlegen [5].

Tipps für Dein Google My Business

Über das Ausfüllen des Eintragens gibt es bereits gute Artikel im Netz [6], so dass ich mich hier auf wichtige Tipps beschränke.

1. Tipp für Dich als Eigentümer: Korrektheit der Einträge

Achte als Eigentümer streng darauf, dass Du auch wirklich unter deinem Namen agierst. Google führt Dich dann als „Owner“ mit allen Rechten. Für Dich bedeutet dies: Diese Person kannst Du nie löschen. Wenn später ein Mitarbeiter den Account pflegt, dann wird dieser als „invited“ geführt. Im Gegensatz zum „Owner“ kannst Du jeden mit „invited“ entfernen. Arbeitest Du mit einer Agentur zusammen, so treffe vorher entsprechende Vereinbarungen.

Der Betriebsinhaber muss gleichzeitig der Account-Inhaber sein.

Der Unternehmer muss stets der „Owner“ des Accounts sein.

In größeren Städten kann es für die lokale Suche sehr hilfreich sein den Stadtteil anzufügen z.B. Dresden-Neustadt.

Demzufolge fülle Deinen Eintrag bei Google My Business so genau und vollständig aus wie möglich. Es gibt nur wenige Felder wie z.B. „Attribute“, die von den meisten Branchen bisher ungenutzt sind.

Weiterhin achte auf eine korrekte und exakte Schreibweise deines Namens, Adresse und Kontaktinformationen. Sie müssen mit der Schreibweise auf Deiner Website übereinstimmen. Nur so kann Google sehr leicht den Account zuordnen Dies ist generell wichtig für ein gutes SEO. Beachte dabei, ob Du international oder regional tätig bist (z.B. Germany statt Deutschland; 0049+35xxx statt 035xxx)

2. Tipp: Der visuelle Eindruck

Bilder sind wichtig. Derzeit verzeichnen Accounts gute Erfolge, die 5 bis 7 Bilder integrieren. Diese sollten von guter Qualität sein und Interesse wecken bzw. eine Wiedererkennung des Unternehmens vor Ort ermöglichen.

3. Tipp: Die Einzigartigkeit Deiner Beschreibung

Mach Dir Gedanken über deine Beschreibung. Sie sollte korrekt sein und ein bis zwei Keywords aus deiner Keyword-Strategie enthalten.

4. Tipp: Achte auf die Aktualität deines Google-Accounts

Aktualisiere deinen Google-Account regelmäßig. Viele Branchen verfügen über ein saisonales Angebot. Dieses sollte sich ebenfalls im Account wiederfinden. Auch Produktneuheiten oder Sonderöffnungszeiten zu Sonn- und Feiertagen oder „Nachtshopping“ solltest Du eintragen.

Google sollte niemals dem aktuell Suchenden im Umkreis „geschlossen“ anzeigen, wenn Du in Wirklichkeit geöffnet hast.

5. Tipp: Die Verifizierung

Von besonderer Bedeutung ist die Verifizierung. Erst mit einer Verifizierung wird der Eintrag komplett. Diese musst Du zum Schluss deines Eintrages beantragen. Google sendet dann an die angegebene Adresse eine Postkarte mit einem Code. Diesen Code trägst Du ein. Bei erfolgreicher Eingabe ist dein Account komplett. Anschließend integriert Google Deinen Account endgültig in die lokale Google-Suche. Jetzt kannst Du weitere Rechte an Mitarbeiter vergeben.

6. Tipp: Teste regelmäßig

Es kann nichts schaden, wenn Du deinen Eintrag in der näheren Umgebung Deines Standortes mit einem Smartphone testest bzw. testen lässt. Beginne mit dem Namen + dem Ort deines Unternehmens. Als nächstes wirst Du allgemeiner z.B. Bäckerei etc. Dabei kannst Du die Einträge deiner Wettbewerber analysieren. Danach kannst Du noch ein Keyword ausprobieren, welches Du für Deine Unternehmensbeschreibung verwendest zum Beispiel Brot.

Zahlreiche Tipps für Dein Google My Business

Fazit für: Verbessere dein lokales Marketing mit Google My Business

Im Grunde genommen unterstützt Google zunehmend die lokale Suche nach Unternehmen, Dienstleistungen und Produkten. Demzufolge ist die Suchmaschine mit Google „My Business“ ein wertvolles „Tool“ für dein lokales Marketing mit Google.

Einerseits müssen dafür deine Einträge korrekt und mit den anderen digitalen Seiten abgestimmt sein. Andererseits musst Du weitere Tipps beachten, damit dein lokales Marketing und dein Ranking in der Google Suche erfolgreich sind.

Unter dem Strich bedeutet dies jetzt, dass Google My Business unerlässlich in deinem lokalen Marketing und Online-Marketing ist. Dafür hilfreich ist die SWOT-Analyse, damit Dein lokales Marketing mit Google erfolgreich ist.

Welche Erfahrungen besitzt Du mit Google My Business im lokalen Marketing? Schreib deine Erfahrung unten in den Kommentar und lass uns über lokales Marketing mit Google My Business austauschen!

Quellenangaben
Für die folgenden Quellenangaben gilt der Stand vom 1. Juli 2018:
[1] Social-Media-Strategie: Jetzt den Kurs ändern oder weitersegeln?
[2] Wichtige Änderung bei Google: Warum Ihre Suchergebnisse plötzlich andere sind
[3] Website von Frau Dr. phil. Ariane Windhorst; Heilpraxis für Psychotherapie in Hannover
[4] Google: Neue Werbemöglichkeiten setzen auf maschinelles Lernen
[5] Mit einem kostenlosen Google-Eintrag neue Kunden gewinnen
[6] Google My Business: Der Einstieg zur Eroberung lokaler Suchanfragen

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Facebook bestraft Links mit Verlust an Reichweite: 10 Alternativen

Facebook bestraft Links mit Verlust an Reichweite: 10 Alternativen 2000 1333 Clemens Lotze

Facebook möchte nicht, dass sich die User außerhalb der eigenen Plattform bewegen. Infolgedessen wird Facebook mit seinem neuen Algorithmus die organische Reichweite auf Facebook für Verlinkungen im Post reduzieren. Unternehmen müssen diese Entwicklung aufmerksam verfolgen und gegebenenfalls sofort gegensteuern. Dafür helfen Dir diese vorgestellten 10 Alternativen.

Die organische Reichweite auf Facebook steht in der Öffentlichkeit wieder einmal mächtig unter Druck. Das heißt speziell für Unternehmen, dass sie ihre Facebook Strategie anpassen müssen, da sich die Parameter für die organische Reichweite auf Facebook verändert. Dahinter steckt der Algorithmus von Facebook. Genau diesen änderte Facebook. Infolgedessen reduziert der neue Algorithmus die organische Reichweite auf Facebook für Verlinkungen im Post [1].

Daher stelle ich Dir jetzt 10 Alternativen vor, damit Du den Verlust an organischer Reichweite auf Facebook entgegen wirken kannst.

10 Alternativen für mehr organische Reichweite auf Facebook

Folgende 10 Möglichkeiten hast Du, um gegen zu steuern:

  1. Versäume es auf keinen Fall trotzdem weiterhin User auf deine Website zu leiten und dort durch Newsletter [2] und RSS-Feed langfristig an dich zu binden.
  2.  Facebook selbst belohnt den Gebrauch des umstrittenen „Instant Article“ mit erhöhter Reichweite. Dies ist jedoch mit zusätzlichem Aufwand und einem Verlust von Traffic auf der eigenen Website verbunden. Überlege also genau, ob und wofür du dieses Format einsetzen willst.
  3. Denke an dein bereits bestehendes Netzwerk wie zum Beispiel an:
    1. Mitarbeiter, Freunde und Partner können mit Engagement für eine erhöhte Reichweite sorgen.
    2. Denke darüber nach, ob in deinem Umkreis Geschäftspartner bereit wären, einen informativen Artikel auf ihrer Website zu veröffentlichen.
  4. Kennst du in deinem Umkreis oder Kundenstamm Micro-Influencer, die zum Beispiel für ihren guten Geschmack oder Wissen bekannt sind. Verstärke den Kontakt. Eine Betriebsführung, ein Ausprobieren oder eine Einladung zum Tasting kann Wunder bewirken.
  5. Suche nach Alternativen für eine digitale Veröffentlichung. Viele neue, digitale Portale stehen einer Partnerschaft sehr offen gegenüber.
  6. Nutzen das Format „Veranstaltungen“ direkt auf Facebook. Es ist einfach zu bedienen und du kannst es mit bereits für Flyer oder die eigene Website erstellten Content füllen.
  7. Wenn Du wirklich einen „Sponsored Post“ in Auftrag geben willst, dann denke über sinnvolle Angaben zur Zielgruppe nach. Dies kann sehr viel Geld sparen. Messe unbedingt den Erfolg.
  8. Für Google ist eine gute Verlinkung immer noch ein gutes Signal.
  9. Vergesse nie Offline mit Online zu verbinden. Nenne deine Webadresse, setze Symbole für deine sozialen Netzwerke ein und drucke einen QR-Code [3] auf deine Printprodukte. Weise in deinem Verkaufsräumen auf deine Online-Aktivitäten hin.
  10. Denke daran: Facebook ist nicht die Welt! Teile und herrsche kann sich lohnen.

Fazit für: Facebook bestraft Links mit Verlust an Reichweite. 10 Alternativen

Einerseits verfolgt Facebook mit der neuen Änderung an seinem Algorithmus ein Ziel: Facebook will mehr Traffic für die eigene Plattform erzeugen und die Interessen der privaten Nutzer stärken. Andererseits haben dadurch vor allem Unternehmen das Nachsehen, da sie die organische Reichweite auf Facebook und damit Traffic für ihre eigene Website verlieren. Demzufolge müssen sich Unternehmen mit Alternativen beschäftigen. Die beste Nachricht zuerst: Möglichkeiten gibt es noch genug. Gleichzeitig zeigt die aktuelle Entwicklung, dass es kein Fehler war und ist, stets die eigene Website in den strategischen Mittelpunkt der Unternehmenskommunikation zu stellen [4].

Wie denkst Du über die vorgestellten Alternativen für mehr organische Reichweite auf Facebook? Schreibe mir Deine Meinung für einen Austausch sehr gern unten in einen Kommentar!

Quellenangaben

Für die folgenden Quellenangaben gilt der Stand vom 1. März 2018:

[1] Was der neue Facebook Algorithmus für Veranstalter bedeutet
[2] Praktische Anregungen für erfolgreiche Newsletter
[3] Der QR-Code im Marketing: Genial oder überflüssig?
[4] Ankern und Angeln im Social Web

PR und Corporate Blog webpixelkonsum

So hilft Dir die Google Sammlung weiter [Gastartikel]

So hilft Dir die Google Sammlung weiter [Gastartikel] 2000 1333 Clemens Lotze

Die Google Sammlung ist das neue Google+, denn das alte Google+ wurde endgültig abgeschaltet. Ab heute ist nur noch das neue Design sichtbar. Gleichzeitig werden neue Features ausgerollt. Damit beendet Google endgültig die alte Ära seines sozialen Netzwerkes. Jetzt ist die Fokusierung auf Google+-Sammlungen und Communities abgeschlossen. Warum dies viele Chancen bietet, erläutert der nachfolgende Artikel.

Google+ ändert sich in den kommenden Tagen radikal. Gleichzeitig schaltet Google neue Features frei [1].

Die Google+-Sammlung: Das unterschätzte Feature für Experten!

Zuerst möchte ich auf einen Artikel von Anette Schwindt hinweisen, in dem die Autorin sehr gut erläutert was Google Sammlungen auf Google+ sind [2]. Dass die Sammlungen für Google+ von herausragender Bedeutung sind, erkennen Sie an nachfolgenden Punkten:

  • Wenn Sie Google+ aufrufen, werden ihnen sofort Sammlungen angezeigt.
  • Eine erfolgreiche Sammlung konzentriert sich immer auf ein spezielles Thema
  • Im Menü des neuen Designs befindet sich der Punkt „Sammlungen“ direkt nach der „Übersicht“ und noch deutlich vor dem eigenen Profil.
  • In der Profilansicht werden nach dem Profilbild als erstes die Sammlungen des Users und die Sammlungen, denen er folgt angezeigt.
  • Wenn Sie die Suchfunktion mit einem Keyword nutzen, werden ihnen als erstes Sammlungen vorgeschlagen.

All dies sind deutliche Hinweise, dass für Google+ das Thema im Mittelpunkt steht und nicht der User. Und gerade deswegen wird es für Unternehmen, Marken und Personen besonders interessant.

Sie haben jetzt die Möglichkeit, sich mit einem Thema als Experte zu positionieren.

Das sich dies lohnen kann, möchte ich an den Seitenaufrufen meines eigenen Accounts in den letzten 2 Jahren aufzeigen.

So erhöht das Erstellen einer Sammlung auf Google+ die Reichweite

Im alten Design wurden neben den Followern auch die Gesamtzahl der Seitenaufrufe angezeigt. Eine Information, die es bedauerlicherweise im neuen Google+ so nicht mehr gibt. Dafür steht jetzt die Analyse „Dein Einfluss“ im Drei-Punkte-Menü der Profilansicht zur Verfügung. Damit wird ein für die Erfolgsmessung wichtige KPI verschwinden. An der Entwicklung meines eigenen Accounts in den letzten zwei Jahren möchte ich die Veränderungen der Reichweite durch das Anlegen von Sammlungen verdeutlichen.

Hierzu vorab einige Informationen:

  • Online seit 12.09.2014
  • aktuell sind 409 Posts veröffentlicht
  • gegenwärtig existieren 3 Sammlungen
  • die Seitenaufrufe sind insgesamt: 332.219
  • in den Kreisen sind aktuell Follower: 47
  • Anzahl der Follower in Sammlungen: 119

Die Tatsache, dass ich in meinem Account mehr Follower in den einzelnen Sammlungen als im gesamten Account habe, zeigt die Bedeutung dieses Features in Google+. Noch deutlicher wird es bei einem Blick auf den zeitlichen Verlauf:

Seitenaufrufe Google Sammlung by Clemens Lotze

Quelle: Clemens Lotze (Seitenaufrufe Google Sammlung)

Von Anfang an stieg die Anzahl der Seitenaufrufe kontinuierlich an. Die Anzahl der Follower in den Kreisen hat sich seit Anbeginn kaum mehr verändert.

Folgen des Updates „Mobilgeddon“

Mit dem als „Mobilgeddon“ bekannten Update hat sich auch die Zuhname der Seitenaufrufe verlangsamt. In dieser Zeit wurde eine Sammlung angelegt. Vor ziemlich genau einem Jahr habe ich erstmalig das neue Design in meinem Account erhalten. Seit Februar 2016 sind die täglichen Besucherzahlen wieder angestiegen. Da die Priorisierung von Google+ auf seine Sammlungen und Communities immer deutlicher wurde, habe ich ältere Beiträge in eine neue Sammlung „Tools – nicht nur für Medien“ verschoben. Dies hat zwar keine Erhöhung der täglichen Seitenaufrufe gebracht, dafür aber einen deutlichen Schub bei den Followern.

Zeitweise konnte ich davon ausgehen, dass ein neuer Post zwei Follower für diese Sammlung bringt. Ausgehend von diesem Erfolg begann ich Ende September 2016 damit alle restlichen Beiträge in eine allgemeine Sammlung „Digitalisierung der Medien – was Sie daraus lernen“ zu verschieben. Es ist mit derzeit 280 Beiträgen die mit Abstand größte Sammlung in meinem Account auf Google+. Bereits während dieser Änderungen konnte ich einen erneuten Anstieg der Besucherzahlen registrieren, der nach Abschluss der Aktualisierung wieder etwas abflachte. Trotzdem liegt er immer noch höher als vor der Einführung des neuen Designs. Durch vermehrte Posts mit gleichzeitiger Zuordnung in eine meiner Sammlung haben die Besucherzahlen wieder zugenommen. Dieser Trend hilt bis zum 19.01.2017 an. Seitdem bleibt der Counter unverändert.

Eine – wenn auch unbedeutende – Zunahme der Interaktionen kann subjektiv ebenfalls festgestellt werden.  Da ich im Beobachtungszeitraum sonst keinerlei Änderungen vornahm, folgere ich daraus, dass durch die Zuordnung einzelner Beiträge zu einem festumrissenen Thema (= Sammlung oder Community) eine Zunahme der Reichweite ausgelöst wurde. Ähnliches konnte Jefferson Krautsieder vom privaten Blog „Community-Österreich“ für seine Community auf Google+ feststellen [3].

Welche Chancen bieten Google+-Sammlungen für Unternehmen?

Wer sich in der Vergangenheit mit der vermeindlichen Strategie von Google+ beschäftigte, wird feststellen, dass diese komplett dem Generalgedanken bzw. Geschäftsmodell des Suchmaschinengiganten untergeordnet ist. Google will nicht wissen, Wer Sie sind, sondern Was Sie suchen oder Was Sie interessiert.

  • Konsequentwerweise werden die Themen (= Sammlungen oder Communities) priorisiert. Unternehmen und Privatpersonen erhalten dadurch die Möglichkeit, sich auf Google+ als Experten zu positionieren wie in keinem anderen Netzwerk.
  • Aus subjektiver Erfahrung heraus kann ich berichten, dass Posts auf Google+ nahezu in Echtzeit in der Suchmaschine auftauchen. Für KMU und Handwerk, deren Seiten z.T. nur alle paar Tage vom Crawler besucht werden, bis jetzt sicherlich interessant.
  • Google+ ist SEO relevant [4].
  • Nahezu jedes Unternehmen besitzt aus seiner Historie heraus einen vollständigen und meistens nur teilweise genutzten Google-Account. Dieser schließt bisher meistens die Nutzung von Google+ mit ein. Warum sollte ein solcher Account bei diesen Möglichkeiten ungenutzt bleiben. Und wenn Sie es nur zuerst mit Content Recycling versuchen!
  • Google+ war schon immer ein Geheimtipp für den B2B-Kontakt; zunehmend finden sich auch Privatpersonen auf dieser Plattform, die es jetzt zu gewinnen gilt!

Fazit für: So hilft Ihnen die Google Sammlung weiter

Mit der endgültigen Umstellung auf das neue Design verabschiedet sich Google+ von der bisherigen Social-Media-Plattform. Demzufolge entsteht eine Bibliothek für Expertenwissen der unterschiedlichsten Art. Dies ermöglicht Unternehmen der ersten Stunde sich zu positionieren und ihre Reichweite deutlich zu erhöhen. An Hand eigener Daten werden die Möglichkeiten einer Steigerung der Reichweite aufgezeigt.

Über die Chancen für Unternehmen Social Media für den direkten Kundenkontakt zu nutzen, publizierte ich ausführlich auf Google+. Jetzt besteht die Möglichkeit sich direkt als eine vertrauensvolle Quelle oder einen Experten zu präsentieren. Dafür gibt es zahlreiche Möglichkeiten! Zur Inspiration empfehle ich Ihnen einfach in den Sammlungen zu stöbern. Suchen Sie doch einmal ganz speziell nach ihren eigenen Keywords!

Wie denken Sie über das neue Google+? Welche Ideen haben Sie für ihre persönlichen Sammlungen? Über entsprechende Kommentare oder inspirierende Hinweise würde ich mich freuen.

Quellennachweise

Für die folgenden Quellenangaben gilt der Stand vom 1. April 2017:

[1] Das klassische Google+ hat ausgedient: Neue Features für das Social Network
[2] Was sind Google+-Sammlungen und wie funktionieren sie?
[3] Entwicklung: Google+, Smartphone, Samsung, Android, Chrome – die Gewinner
[4] How to Optimize Your Social Media Posts for Search Engines

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Twitter Moments: Das neue Format auf Twitter [Gastartikel]

Twitter Moments: Das neue Format auf Twitter [Gastartikel] 2000 1333 Clemens Lotze

Twitter Moments bietet eine neue Form der Darstellung. Inspiriert von einem Artikel auf diesem Blog [1] und der anschließenden Diskussion möchte ich hier meine ersten Erfahrungen mit Twitter Moments wieder geben. Aktuell habe ich vier „Moments“ erstellt [2].

Was ist dieses Twitter Moments?

Mit einem „Moment“ kann ich Tweets hintereinander reihen. Es ist dabei unerheblich, ob ich eigene oder fremde Tweets benutze. Des weiteren werden die Tweets einzeln in einer Liste angezeigt. Genauso wird ein „Moment“ mit einer Überschrift, einer Beschreibung und einem Coverfoto versehen. Demzufolge entsteht eine Mischung aus Liste und Artikel. Letztendlich handelt es sich dabei um das journalistische Trendformat eines „Listicle“ [3, 4].

Grundsätzlich werden die Fotos und Videos der gelisteten Tweets übernommen. Im Grunde genommen ist in der Timeline ein „Moment“ am vorangestellten, gelben Blitz zu erkennen. Ein Klick auf das Textfeld rechts neben dem Cover öffnet den kompletten „Moment“. Wer auf den Blitz klickt, erhält nur eine Vorschau. Angeblich kann ich auch tagesaktuelle „Moments“ suchen. Diese Funktion fehlt leider bei mir bisher.

Wie erstelle ich einen „Moment“ auf Twitter?

Die Erstellung eines „Moment“ geschieht sehr intuitiv. Twitter selbst hat dazu eine gute Anleitung [5] veröffentlicht. Somit möchte ich mich auf Ergänzungen beschränken.

Den benötigten Tab findet man nicht auf der Startseite, sondern rechts oben im eigenen Profil. Ein Klick auf den Tab und es öffnet sich ein neues Fenster. Ganz rechts befindet sich der Button „Neuen Moment erstellen“. Bisher habe ich bis zu zehn Tweets in einem „Moment“ gelistet. Theoretisch entspricht dies der Möglichkeit von 1400 Zeichen zusätzlich den max. 250 Zeichen für die Beschreibung. Tweets kann ich nach Thema, Account oder eigenen Likes suchen. Ein Klick auf den Haken rechts oben und der Tweet ist ausgewählt. Wenn die Auswahl abgeschlossen ist kann ich die Reihenfolge nachträglich sortieren.

Starker Fokus auf Bilder

Ein besonderes Augenmerk verlangen die Bilder. Twitter möchte, dass man Bildmaterial für Mobile zuschneidet. Dafür ist das Tool integriert und sehr einfach in der Handhabung. Bei mir wurden Bilder z.T. anschließend in verschiedenen Formaten je nach Gerät angezeigt. Lediglich das Coverfoto wird auch im Desktop in der mobilen Version gezeigt. Damit habe ich mir meinen letzten Moment etwas unsauber gestaltet.

Ich kann einen „Moment“ auch nach der Veröffentlichung bearbeiten oder erst als Entwurf abspeichern. Beispielsweise finden Fortgeschrittene links oben weitere Einstellungen, die selbsterklärend sind. Beim Versand über Buffer wurde bei mir lediglich ein verkürzter Link veröffentlicht!!! Twitter bevorzugt spontane bzw. aktuelle Veröffentlichungen. Vereinzelt wurden nicht alle Bilder in den „Moment“ übernommen.

Reichweite und Interaktion

Hierzu kann ich keine statistisch gesicherten Angaben machen. Subjektiv gefühlt, entsprechen die Werte für meinen Account ungefähr denen eines Tweets mit Bild oder Video mit ansteigender Tendenz. Dies liegt mit großer Wahrscheinlichkeit auch daran, dass viele User noch nicht die Bedeutung des gelben Blitzes kennen und ihn für ein übliches Emoij halten. Weiterhin fehlen bisher die üblichen Influencer, die mit einem „Moment“ experimentieren bzw. darüber schreiben.

Tipps für erfolgreiche Twitter Moments

Nach derzeitigem Stand muss der Autor eines „Moments“ sich an die bisher bekannten Empfehlungen halten, um Erfolg zu haben: Gute Überschrift, gutes Coverfoto, gute Zuschnitte und gutes Timing. Bei der Auswahl der Hashtags [6] in der Beschreibung bieten sich für dieses Format die in der Timeline links angezeigten Trends nahezu an. Nachträglich stellte ich fest, dass die Erwähnung bekannter Persönlichkeiten (z.B. @KaiDiekmann ) deren Tweets integriert wurden, sehr förderlich für die Reichweite sind, da diese zu aktuellen Themen häufig gesucht werden.

Für Wen und Was ist ein „Moment“ geeignet?

Die genannten Artikel [3, 4] geben bereits Hinweise auf mögliche Einsatzfelder. Damit erhalten Social-Media-PR-Manager und Journalisten ganz neue Möglichkeiten. Neben eigenen Veröffentlichungen ist auch das Kuratieren bzw. eine Mischung möglich.

Die Aktualität steht dabei stets im Vordergrund.

Denkt man etwas weiter, so bieten DIY-Anleitungen oder der Kundensupport gute Betätigungsfelder. Über die Tagesaktualität hinaus können zusammenfassende Berichte über einen Event oder den eigenen Urlaub tolle Ergebnisse liefern. Profis müssen dafür jedoch schon beim einzelnen Tweet die geplante Weiterverwendung im Hinterkopf haben. SocialMedia Examiner hat das promoten der eigenen Influencer vorgeschlagen [7]. Last but not least kann ich einen „Moment“ zur eigenen Profilierung nutzen, um z.B. in einer Art von Content-Recycling meine Expertise und langen Erfahrungen zu einem Thema darstelle.

Fazit für: Twitter Moments: Das neue Format auf Twitter [Gastartikel]

Mit Twitter Moments gelang dem Kurznachrichten-Dienst ein strategischer Coup, um die noch aus der SMS-Ära stammende Zeichenbegrenzung auszuhebeln ohne das Alleinstellungsmerkmal für den einzelnen Tweet aufzugeben. Reichlich Text und Bildmaterial lassen sich verwenden. Das Format ist sehr leicht zu erstellen und zu veröffentlichen. Die bekannten Punkte für Tweets sind zu beachten. Auf Tagesaktualität wird Wert gelegt, aber es sind auch viele weitere Einsatzfelder in der Zukunft denkbar.

Mit wachsendem Bekanntheitsgrad unter Medienschaffenden werden sich Reichweite und Interaktionen voraussichtlich von denen der reinen Bild- und Videotweets unterscheiden.

Wie denken Sie über Twitter Moments? Werden Sie Twitter Moments einsetzen? Wenn ja, dann schreiben Sie Ihre Erfahrung als E-Mail oder in einen Kommentar!

Quellenangaben

Für die folgenden Quellenangaben gilt der Stand vom 1. April 2017:

[1] Start einer neuen Ära von Twitter ab Montag
[2] Moments von Clemens Lotze
[3] Medientrend Listicles: Halb Liste, halb Artikel
[4] Wikipedia: Artikel zu Listicle
[5] Erstellen eines Moments
[6] Tipps für Deine Hashtag Strategie in Social Media
[7] How to Use Twitter Moments for Business

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