Deine Zielgruppe für Social Media zu definieren hilft Dir dabei, dass Social Media für Dein Unternehmen die richtigen Menschen erreicht. Weiterhin sparst Du als Unternehmen Deine (knappen) Ressourcen [1]. Ferner setzt Du Deine Ressourcen für Deine Social-Media-Strategie sehr zielführend ein.
Erfolgreiche Business-Accounts auf Social Media — die wachsen, interagieren und konvertieren — basieren nicht auf zufälligen Posts oder spontanen Ideen. Wobei meiner Meinung nach spontane Ideen, wenn sie ad hoc sehr gut passen, zum Einsatz kommen sollten. Viel mehr basieren erfolgreiche Business-Accounts auf Social Media auf einer nachvollziehbaren Strategie mit einem klaren Fundament: Diese Menschen wollen wir als Unternehmen in den sozialen Netzwerken mit unseren Social-Media-Maßnahmen erreichen.
Quelle: webpixelkonsum (2. Phase Zielgruppe im 7-Phasen-Modell zum Erstellen einer Social-Media-Strategie)
Eine klare Definition der eigenen Zielgruppe überzeugt nicht nur intern. Sie überzeugt zusätzlich die Menschen in Deiner Zielgruppe. Denn sie fühlen sich verstanden. Dadurch entsteht Vertrauen – genau jenes, was wir als Mensch benötigen, um im nächsten Schritt unser Geld auszugeben und damit zu konsumieren.
Erste, schnelle Artikel-Zusammenfassung über das Thema Zielgruppe für Social Media definieren als B2B-Unternehmen bzw. mittelständisches Unternehmen
Wenn Du schnell eine Übersicht über das Definieren Deiner Zielgruppe für Deinen Social-Media-Erfolg als B2B-Unternehmen wünschst, dann nutze dieses Vorgehen:
- Analyse: Schau in Dein CRM für Deine Kunden. Dort findest Du sehr wertvolle Informationen über zum Beispiel die geografische Region und der durchschnittliche Umsatz je Kunde in dieser Region. Ebenso sprich mit Deinem Marketing- und Vertriebsteam darüber, wie die Customer Journey Deiner gewonnen Kunden verläuft. Ferner finde raus, auf welchen sozialen Netzwerke welche Menschen aktiv sind und wie viele.
- Maßnahmen als 2. Schritt: Sprich mit Deinem Marketing über die Zielgruppe und Personas, die dieses Team wohl bereits nutzt. Stell Ressourcen zur Verfügung, um auf den verschiedenen Social-Media-Plattformen für die verschiedenen Social-Media-Ziele die passenden Menschen aus Deiner Zielgruppe auf der ausgewählten Plattform zu erreichen.
- Dokumentation und Learnings: Dokumentiere die gewonnenen Ergebnisse und Erkenntnisse für das Steigern des Verständnisses und das stetige Verfeinern der Anforderungen [1] Deiner Zielgruppe auf den genutzten Plattformen.
Jetzt folgt der ausführliche Artikel mit zahlreichen Einblicken und Details, die ich aufgrund meiner Erfahrung Dir mit auf dem Weg gebe.
Inhaltsverzeichnis zum Thema: Phase 2 der Social-Media-Strategie: Zielgruppe definieren für Deinen Social-Media-Erfolg als B2B-Unternehmen
Dich erwarten in diesem Artikel aus der Artikelserie zu dem Thema — Wie erstelle ich nachvollziehbar eine erfolgreiche Social-Media-Strategie — im weiteren Verlauf diese Schwerpunkte:
- Die 2. Phase für Deine erfolgreiche Social-Media-Strategie
- Einteilung der Zielgruppe für Social Media mit möglichen Herausforderungen in der Praxis
- Herausforderungen in der Praxis durch Social Media
- Warum die Analysephase Vertrauen bei Deiner Zielgruppe aufbaut
- Erste Fakten für Deine Zielgruppe auf Social Media
- Engagement-Rate für Social-Media-Posts variiert erheblich je soziales Netzwerk
- Fazit für die 2. Phase für das Erstellen einer Social-Media-Strategie mit Fokus auf das Definieren einer Zielgruppe für Social Media
Die 2. Phase für Deine erfolgreiche Social-Media-Strategie
Zuerst ist wissenswert, dass der Schritt vor dem Definieren Deiner Zielgruppe für Social Media die ausführliche Analyse [2] ist. Sie ist die Basis für diesen Schritt und die weiteren Schritte.
Mit diesem Artikel führe ich Dich durch die entscheidende zweite Phase zum Erstellen einer Social-Media-Strategie. Beispielsweise beleuchten wir bewährte Frameworks, die Dir Struktur und Klarheit geben. Betrachte sie als Deinen Bauplan für nachhaltigen Social-Media-Erfolg.
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Einteilung der Zielgruppe für Social Media mit möglichen Herausforderungen in der Praxis
Zuerst widme ich mich an dieser Stell eder Unterteilung der Zielgruppen in:
- B2B: Unternehmen tätigen ihre Geschäfte mit anderen Unternehmen wie wir von webpixelkonsum.
- B2C: Unternehmen sprechen als Zielgruppe private Personen an.
- B2G: Unternehmen fokussieren sich mit ihrer Zielgruppe auf öffentliche Institutionen (Government).
- B2B und B2C: Unternehmen haben als Zielgruppe sowie Privatpersonen und andere Unternehmen.
Herausforderungen in der Praxis durch Social Media
Wenn ich als Privatperson zum Beispiel auf Instagram eine Anzeige von einem Unternehmen sehe, welches für mich beruflich relevant ist, dann findet hier eine Herausforderung statt.
Nämlich diese.
Eine Person sieht eine Social Ad (Werbeanzeige auf Social Media) für ein Produkt. In diesem Moment befindet sie sich auf dieser Plattform als Privatperson mit ihrem privaten Account. Jedoch interessiert sie sich für dieses Angebot als Unternehmen und nicht als Privatperson. Damit ist diese Werbeanzeige aus Social Media ein Touchpoint [3] in der Customer Journey [4], da die Anzeige beruflich relevant war. Um dieses Angebot zu nutzen, muss sie ein Formular ausfüllen. In diesem Formular sind bereits ihre privaten, persönliche Daten eingetragen. Folglich sind die Anforderungen an dieser Stelle unterschiedlich und in der Customer Journey von Bedeutung.
Kaufverhalten bei Privatpersonen und Unternehmen unterschieden sich
Bei manchen Unternehmen unterteilt sich die Zielgruppe in Privatpersonen und Unternehmen. Infolgedessen unterscheidet sich das Kaufverhalten: Privatperson konsumiert in der Regel; Unternehmen investieren grundsätzlich.
B2B vs. B2C: Unterschiedliche Einstellung zu einer Marke
Während bei Privatpersonen eine Marke des eigenen Image dient, dienen im B2B Marken stärker der Minimierung von Risiken. Nehmen wir als ein Beispiel den Kauf eines mobilen Rechners. Als Privatperson will ich all die privaten Erlebnisse wie Filme schauen, Online-Shopping betrieben, Mails schreiben, im Internet surfen, Musik hören usw. Dagegen will ein Unternehmen den selben Rechner nutzen, um unternehmerisch produktiv zu sein. Weiterhin beeinflussen rechtliche Restriktionen Unternehmen bei dem Kauf von strategischen Anschaffungen. Dadurch besitzt dieser Entscheider letztendlich andere Anforderungen, die zu bedienen sind.
Erste Fakten für Deine Zielgruppe auf Social Media
Natürlich sind externe Daten für das Definieren Deiner Zielgruppe für Deine Social-Media-Maßnahmen elementar. Daher stelle ich Dir hier einige vor. Damit zeigt sich für das Tagesgeschäft eine erste Herausforderung.
Der Reihe nach.
Zu den Fakten rund um Social Media.
Statistische Bundesamt liefert Daten zur Nutzung sozialer Medien in Deutschland
Zwar besitzt zum Beispiel Facebook in Deutschland einen sehr hohen Marktanteil gemessen an den Page Views im Dezember 2025 (64,36%) und damit einen starken Vorsprung zu den nächstplatzierten Plattformen (Instagram: 11,18%, Pinterest: 9,58%, X: 7,48%, YouTube: 4,62%, Tumblr: 1,07%) [5], aber dies sagt noch nichts über die altersbezogene Verteilung auf den sozialen Medien. Diese Information über die Nutzung sozialer Medien in Deutschland liefert uns das statistische Bundesamt [6]:
- Je jünger die Menschen sind, desto intensiver nutzen sie aktiv Social Media. Dies gilt für die Menschen zwischen 16 und 74 Jahren. Am höchsten war der Anteil im Jahr 2025 demnach bei den 16- bis 24-Jährigen mit 85 %. Dagegen war der Anteil in Höhe von 81% bei den 25- bis 34-Jährigen leicht geringer. Gefolgt von der Altersgruppe 35- bis 44-Jährigen mit einem Wert von 72 %. Dieser abnehmende Trend mit zunehmenden Alter immer weniger soziale Netzwerke zu nutzen setzt sich bei den weiteren Altersgruppen fort.
- Dabei hat die Nutzung sozialer Medien gegenüber 2021 in allen Altersgruppen deutlich zugenommen, vor allem unter den Älteren. So nahm der Anteil der Nutzenden sozialer Medien unter den 65- bis 74-Jährigen von 15 % im Jahr 2021 auf 25 % im Jahr 2025 zu. Bei den 55- bis 64-Jährigen stieg der Anteil von 29 % auf 42 %. Aber auch bei den 16- bis 24-Jährigen mit einem bereits hohen Anteil an Nutzenden gab es einen Zuwachs: von 78 % auf 85 %.
Weitere Fakten zur Social-Media-Nutzung nach Geschlecht in Deutschland
Interessant ist der Unterschied in der Social-Media-Nutzung nach Geschlecht in Deutschland. Jene Unterscheidung erschwert das Festlegen der Zielgruppe auf Social Media. Im Oktober 2025 waren 60,2 Prozent des Werbepublikums auf TikTok Frauen. Dagegen wurden auf X (66,4%) und LinkedIn (61%) von mehr Männern genutzt [7].
Engagement-Rate für Social-Media-Posts variiert erheblich je soziales Netzwerk
Zuerst eine kurze Erklärung zur Engagement Rate: Als (relative) Kennzahl gibt die Engagement Rate den prozentualen Anteil der User, die aktiv mit Deinem Social Content [8] interagieren, im Verhältnis zu den Gesamtzahlen der erreichten Personen (Fans, Nicht-Fans) an.
Spannende Fakten zur Engagement-Rate auf den Social-Media-Plattform
Mit 11,32% konnte im Jahr 2024 das soziale Business-Netzwerk LinkedIn [9] die höchste Engagement-Rate präsentieren. Damit besitzt dieses Netzwerk einen Anstieg von fast 30 Prozent im Vergleich zum Vorjahr dar. Danach stehen auf Platz die Instagram-Posts mit einer Engagement-Rate von rund 7,4 Prozent [10].
Fazit für die 2. Phase für das Erstellen einer Social-Media-Strategie mit Fokus auf das Definieren einer Zielgruppe für Social Media
Einerseits existieren intern genügend Daten über die Kunden, die einen Teil Deiner Zielgruppe präsentieren. Diese gezielt zu nutzen liegt auf der Hand. Andererseits steht jedem von uns eine enorme Vielfalt an Social-Media-Plattformen zur Verfügung, die stets um unsere Aufmerksamkeit kämpfen und damit existiert eine sehr hohe Dynamik.
Wie herausfordern das Definieren der eigenen Zielgruppe im Zusammenspiel mit Social Media ist, zeigt sich an den vorgestellten Gedanken und Fakten.
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Quellenangaben
Für die folgenden Quellenangaben gilt der Stand vom 10. September 2026:
[1] Anforderungen der Fans im Social-Media-Management
[2] Phase 1 der Social-Media-Strategie: Analyse als Fundament für Deinen Social-Media-Erfolg als B2B-Unternehmen
[3] Touchpoints für ein erfolgreiches Kundenerlebnis (Customer Journey)
[4] Was bedeutet Customer Journey?
[5] Marktanteile von Social-Media-Portalen in Deutschland von Juli 2021 bis Dezember 2025
[6] 59 % der Bevölkerung zwischen 16 und 74 Jahren in Deutschland nutzen aktiv soziale Medien
[7] Geschlechterverteilung des Werbepublikums ausgewählter Social-Media-Plattformen in Deutschland im Oktober 2025
[8] Social-Content: Was zeichnet hervorragenden Social-Media-Content aus?
[9] LinkedIn-Management für B2B-Unternehmen
[10] Vergleich der Engagement-Rate auf sozialen Netzwerken weltweit 2023 und 2024