Content Marketing

Content-Marketing ist für Unternehmen in Zeiten von sinkender Aufmerksamkeitsspanne und steigendem Angebot von Informationen in jeglicher Form (zum Beispiel Text, Bild, Snackcontent, Video) eine Lösung, um die eigene Bekanntheit zu steigern und neue Kunden zu gewinnen. Daher gilt für Unternehmen bereits vor der Erstellung von Content (zum Beispiel Informationsmaterial, Präsentationen, Infografiken) die Ziele zu definieren und die Mehrfachnutzung anzustreben. Dementsprechend steigt die Rentabilität von erstelltem Content zeitnah. Unter dem Strich notwendig ist eine Content-Marketing-Strategie. Diese beinhaltet die Erstellung und „Auffrischung“ von Content sowie die strategische Verbreitung per Social Media, Corporate Blog und E-Mail-Marketing.

Dies findest Du unter diesem Schlagwort

Zuerst zeigt sich die Vielfalt von Content, die Dir zur Verfügung steht. Darauf gehen einige Artikel unter diesem Schlagwort ein. Weiterhin findest Du unter diesem Schlagwort zahlreiche Anregungen für Deine Content-Marketing-Strategie. Vielleicht wirst Du im Laufe der Zeit ein Content-Hero ;) Für Deine Fragen bieten sich die Kommentare unter den jeweiligen Blogposts hervorragend an ;)

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Content-Format Story in Social Media: Von Snapchat, Instagram, Facebook, Twitter bis YouTube

Content-Format Story in Social Media: Von Snapchat, Instagram, Facebook, Twitter bis YouTube 2000 1333 Ralph Scholze

Was für ein Siegeszug das Format – Story in Social Media – bis jetzt „auf das Parkett legt“ ist sprichwörtlich Wahnsinn. Die Fakten sprechen für sich. Wir finden die Stories auf Snapchat und Instagram genauso auf Facebook, Twitter und YouTube. Dieser Artikel widmet sich genau den Stories in Social Media; von den Fakten bis Tipps für Dich.

Das Potenzial von den Stories ist enorm. Einige sprechen von Reichweitenboost auf Instagram [1]. Andere wie Facebook betrachten das Story-Format als neuen Newsfeed [2] oder gar als essentiell für die eigene Zukunft [3]. Lorbeeren für die Story in Social Media wo wir hinschauen. Warum ist dies so? Eine Antwort liefern uns die Fakten.

Fakten zur Nutzung von Stories in Social Media

Der Artikel von TechCrunch: „Inside Facebook Stories’ quest for originality amidst 300M users“ [3] stellt eine interessante Infografik zur Nutzung von Stories in Social Media vor. Demzufolge schauen sich täglich auf den folgenden Social-Media-Plattformen Millionen von Nutzern Stories an:

  • Snapchat (Stand 8.2018): 188 Millionen.
  • Facebook (Stand 9.2018): 300 Millionen.
  • Instagram (Stand 6.2018): 400 Millionen.
  • WhatsApp (Stand 5.2018): 450 Millionen.

Demzufolge ist das Format Story in Social Media bei den Nutzern sehr beliebt. Daher stellt sich die Frage: Warum ist das Format Story so beliebt? Einerseits kann dies daran liegen, dass das Format Story die Kreativität der Nutzer anregt und freien Lauf lässt. Andererseits spielt die höhere Reichweite eine sehr bedeutende Rolle für die Unmenge an Stories.

Letzteres spüren Unternehmen zum Beispiel auf Instagram mit ihren Stories wie Socialbakers publizierte: „Instagram Engagement: Everything You Need to Know [Exclusive Stats]“ [4]. Genau dies ist meiner Meinung nach für das eigene Marketing einer der wichtigsten Gründe für den Einsatz von Content-Format Story in Social Media.

Fakten zu den Stories in Social Media

Start der Story in Social Media

Der Pionier für die Stories ist Snapchat. Diese Social-Media-Plattform begeisterte vor allem sehr junge Menschen, die meistens mehr experimentieren als die älteren Menschen.

Da die Social-Media-Plattform attraktiv für ihre Nutzer sein müssen, schauen sie sich Trends in Social Media genauer an. Deswegen finden wir heute Stories neben Snapchat auch auf Instagram, Facebook, Twitter (Twitter Moments) und YouTube.

Ihr Unterschied liegt in der Beliebtheit und Nutzung. Sehr eindrucksvoll verdeutlicht dies die Grafik in dem Artikel von Recode: „‘Stories’ was Instagram’s smartest move yet“ [5]. Dort ist zu sehen, dass auf Instagram die Stories extrem beliebt gegenüber den Ideengeber Snapchat.

Verrückte Besonderheit der Stories

Ein ganz besonderes Merkmal zeichnet das Content-Format Story aus. Dies ist so verrückt, dass SEO-Experten graue Haare bekommen würden.

Welche verrückte Besonderheit besitzen die Stories?

Ihre verrückte Besonderheit ist ihre Sichtbarkeit. Stories sind in Social Media gerade einmal 24 Stunden sichtbar. Danach verschwinden sie, außer sie sind vorher gespeichert. Dies bedeutet aber, dass die Story bereits angeschaut wurden ist. Wenn nicht, dann sieht man sie nie wieder.

Hier kommt das – Prinzip der künstlichen Verknappung in Social Media – zum Einsatz.

Das Content-Format Story und Unternehmen: Passen beide zusammen?

Unternehmen besitzen ihre Sichtweise auf die Nutzung von neuen Content-Formaten.

Lohnt sich das Content-Format Story für Unternehmen?

Wegen der hohen Beliebtheit der Stories in Social Media werden Unternehmen zunehmend auf das Content-Format Story aufmerksam. Einige Unternehmen probieren Stories bereits aus und erzielen hohe Reichweite auf einfachem Wege [4].

Daher stellt sich die Frage, ob das Marketingbudget zugunsten von Stories verlagert werden soll. Dafür empfehle ich Dir den Artikel von Martin Gardt: „Warum Stories für Facebook und Marketer ein Problem sind – und gleichzeitig eine Chance“ [6]. Er stellt die Probleme vor, die für das Marketing beim Einsatz von Stories und Story Ads existieren. Daher lies Dir diesen Artikel durch, wenn Du für Dein Content-Marketing das Content-Format Story einsetzen willst.

Die Social-Media-Plattformen leben von den Werbeeinnahmen der Unternehmen (Social Ads). Dies ist bekannt. Dementsprechend öffnen sie sich notwendigerweise für Unternehmen mit unterschiedlichem Tempo und führen neue Ads-Formate wie zum Beispiel Instagram [7] ein.

Gründe für den Einsatz von Stories in Social Media

Die folgenden Gründe beziehen sich allgemein auf das Content-Format Story. Bedenke, dass die exakten Zahlen und der Erfolg abhängig von den Algorithmen der jeweiligen Social-Media-Plattformen sind.

Die Gründe für den Einsatz von Stories in Social Media sind zum Beispiel:

  • Mehr Sichtbarkeit.
  • Höhere Interaktionsraten.
  • Traffic erzeugen.
  • Größere Reichweite durch spezielle Story-Formate.
  • Konzentriertes Storytelling aufgrund der Sichtbarkeit von 24 Stunden.
  • Schaltung von Ads (Werbeanzeigen) in den Stories.

Unter dem Strich verdeutlichen diese Gründe lohnende Social-Media-Ziele. Zum Beispiel kannst Du für Deine Facebook Seite die Option freigeben, dass jeder Deine Facebook-Seiten-Beiträge in die eigenen Stories publizieren darf [8]. Infolgedessen erhältst Du mehr Sichtbarkeit und erzeugst Traffic.

Jetzt noch ein Grund für den Einsatz von Stories in Deiner Social-Media-Strategie. Die Erstellung, der Umfang und die Nutzung der Stories auf den Social-Media-Plattformen ist aktuell sehr ähnlich. Sogar YouTube führt jetzt seine – YouTube Stories – ein [9], die beinah identisch sein sollen wie auf Snapchat und Instagram.

Diese Gründe sprechen für den Einsatz von Stories in Social Media

Fazit für: Story in Social Media: Von Snapchat, Instagram, Facebook, Twitter bis YouTube

Warum sind Stories in Social Media so beliebt? Ganz einfach. Sie geben den Menschen das, wonach sie suchen. Dies erfolgt auf eine schnelle und unterhaltsame Art. Dabei teilen die Nutzer mit ihren Stories Fotos, Videos und Texte mit ihren Freunden und Verwandten. Dafür vorteilhaft ist das Hochbildformat, welches unterhaltsame Interaktionen fördert.

Auswirkungen für Unternehmen durch das Content-Format Story

Für Unternehmen und ihr Marketing wird Social Media und Social-Media-Marketing komplexer und aufwendiger durch das Content-Format Story. So entwickelt Snapchat stetig seine Stories weiter [10] genauso wie Instagram mit zum Beispiel Location und Hashtag Stories [11] oder den „questions sticker“ [12]. Wie oben schon berichtet, etabliert Facebook das Content-Format Story auf seiner Plattform. Dementsprechend bringt Facebook die Stories jetzt in die Gruppen [13]. Wer hier als Unternehmen die beste Mischung an Unterhaltung für seine Fans im Newsfeed, in den Stories und mit seinen Influencer erzeugt, gewinnt. Das Potenzial ist enorm wie Lele Pons mit ihren „four million viewers on average per Story“ [5] verdeutlicht.

Gigantisches Potenzial der Stories in Social Media

Wie denkst Du über das Content-Format Story in Social Media? Schreibe mir dies unten in den Kommentaren für einen Austausch!

Quellenangaben

Für die folgenden Quellenangaben gilt der Stand vom 12. Dezember 2018:

[1] Bis zu 500 Prozent: So erhöhst du die Reichweite deiner Instagram Stories
[2] Mehr Posts & weniger Interaktion auf Facebook = Stories sind der neue Feed
[3] Stories: Facebooks Zukunft und gleichzeitig wohl größte Herausforderung
[4] Instagram Engagement: Everything You Need to Know [Exclusive Stats]
[5] ‘Stories’ was Instagram’s smartest move yet
[6] Warum Stories für Facebook und Marketer ein Problem sind – und gleichzeitig eine Chance
[7] Instagram Stories: Stories Ads
[8] Mehr Inhalte für Stories: Facebook Beiträge von Seiten in Stories teilen.
[9] Stories-Funktion auf YouTube: Google kopiert munter mit
[10] Duell der Stories: Warum der Wettstreit jetzt anders verläuft
[11] Instagram location & hashtag stories
[12] Instagram adds the questions sticker, a new way to poll your friends
[13] Facebook bringt Stories jetzt auch in die Gruppen

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Online-Marketing für den Mittelstand: Komplex und doch sinnvoll

Online-Marketing für den Mittelstand: Komplex und doch sinnvoll 2000 1333 Ralph Scholze

Wenn Du Geschäftsführer beziehungsweise CEO eines mittelständischen Unternehmens bist oder das Marketing in Deinem Unternehmen verantwortest, dann spielt das Thema – Online-Marketing für den Mittelstand – eine bedeutende Rolle. Wie komplex dabei das Online-Marketing für den Mittelstand ist, stellt Dir dieser Artikel vor.

Zuerst gebe ich Dir eine Empfehlung, bevor wir uns dem Thema Online-Marketing widmen. Stelle Dir eine Kanne Kaffee, Tee oder ein anderes prickelndes Getränk an Deine Seite. Warum? Entsprechend der Überschrift ist dieser Artikel sehr lang. Dies liegt vor allem daran, dass das Online Marketing relativ neu und rasant ist. Hinzu kommt die enorm schnelle technologische Entwicklung. Diese beschert uns beinah täglich neue Marketing-Tools.

Weiterhin überfluten uns je nach Wetterlage neue Fachtermini wie Influencer Marketing, Customer Journey, Love Brands, Chatbots, Augmented Reality (AR), Storytelling, User-generated Content, SMART-Ziele, Always-on-Communication, Webinar, Marketing Automation. Meistens verbergen sich dahinter neue Marketinginstrumente. Infolgedessen entsteht eine gigantische Vielfalt und Komplexität für Deine Marketingstrategie.

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Ein Ende dieser Entwicklung im Online-Marketing ist nicht in Sicht, denn wir stehen erst am Anfang.

Der Reihe nach.

Eng mit dem Thema Online-Marketing für den Mittelstand steht das Thema Digitalisierung in Verbindung. Aufgrund der Digitalisierung stehen mittelständische Unternehmen unter zunehmenden Druck. Einerseits steigt die Zahl der Konkurrenten und der Preiskampf verschärft sich durch globale Produktvergleiche in Echtzeit. Andererseits werden gleichzeitig die Konsumenten kritischer und anspruchsvoller. Daher bietet sich das Online-Marketing für den Mittelstand förmlich an wie dieser Artikel zu Google My Business vorstellt.

Entscheidungen im Marketing: Fragen über Fragen

So funktioniert das „klassische Marketing“. Im Mittelpunkt jedes Verkaufsaktes steht eine Frage aus Sicht eines Konsumenten: „Und was habe ich davon?“. Diese Frage müssen wir als Unternehmen beantworten. Je genauer wir diese Frage beantworten, desto größer die Chance für mehr Umsatz. Dementgegen fragt das „moderne Marketing“ eine gänzlich andere Frage aus Kundensicht: „Wie fühle ich mich, wenn ich mir dieses Produkt kaufe? Wie verbessert sich mein Leben?“. Damit sind im Marketing stetig Entscheidungen zu treffen.

Wir kennen das: Unsere moderne Zeit fühlt sich immer rasanter an. Informationen sprudeln stetig über das Internet auf uns ein. Parallel denken wir Menschen in Bilder, um Informationen besser verarbeiten zu können. Auf Grund der technologischen Entwicklung (Stichwort: Digitalisierung) gilt für das moderne Marketing auch die Überarbeitung und Anpassung des Corporate Design an den Zeitgeschmack.

Infolgedessen müssen viele Unternehmen für ihr Marketing Entscheidungen treffen. Beispielsweise fragen sie sich, ob:

  • die eigene Corporate Website dem Zeitgeschmack entspricht oder
  • Social Media zum Einsatz kommen soll oder
  • Content-Marketing aufgebaut werden muss.

Diese Fragen sind berechtigt. Nur eindeutige, allgemeingültige Antworten existieren dafür keine. Warum? Der Grund ist einfach: Die Vorlieben der Zielgruppe bestimmen das moderne Marketing.

Ein Blick auf das „klassische Marketing“

Bevor wir uns mit dem speziellen Thema „Online-Marketing für den Mittelstand“ auseinandersetzen, lass uns kurz einen Blick auf das „klassische Marketing“ werfen. Infolgedessen verstehen wir anschließend die Abgrenzung zu Online-Marketing viel besser.

Der „klassische“ Marketing-Mix mit 4Ps

Bekannt aus dem „klassischen“ Marketing ist der Marketing-Mix. Dieser beinhaltet die „weltberühmten“ 4Ps:

  • Price, d.h. Preispolitik,
  • Promotion, d.h. Kommunikationspolitik,
  • Product, d.h. Produktpolitik und
  • Place, d.h. Distributationspolitik.

Du findest diese 4Ps auf den beiden folgenden Infografiken:

Die 4Ps im klassischen Marketing: Der Marketing-Mix - Online-Marketing für den Mittelstand: Komplex und doch sinnvoll

Quelle: webpixelkonsum (Die 4Ps im „klassischen Marketing“: Der Marketing-Mix)

Die 4 Ps im klassischen Marketing und ihre Bedeutung im Marketing-Mix - Online-Marketing für den Mittelstand: Komplex und doch sinnvoll

Quelle: webpixelkonsum (Die 4 Ps im klassischen Marketing und ihre Bedeutung im Marketing-Mix)

Dieser „klassische“ Marketing-Mix erfuhr in den letzten Jahren einige Erweiterungen. Entsprechend kommt ein „moderner“ Marketing-Mix zum Einsatz.

Der moderne Marketing-Mix mit 7Ps

Infolge der zahlreichen Änderungen im Marketing in den letzten Jahren sind die Tage des „klassischen“ Marketing-Mix gezählt. Dadurch erfuhr der Marketing-Mix einige Erweiterungen. Unter dem Strich besitzt jetzt das „moderne“ Marketing folgende 7Ps:

  • Price, d.h. Preispolitik,
  • Promotion, d.h. Kommunikationspolitik,
  • Product, d.h. Produktpolitik,
  • Place, d.h. Distributationspolitik,
  • People, d.h. Personalpolitik,
  • Process, d.h. Prozessmanagement,
  • Physical Facilities, d.h. Ausstattungspolitik.

Bis hierher lag der Fokus auf dem Marketing. Jetzt gehen wir einen Schritt weiter. Deswegen widmen sich die nächsten Abschnitte dem Online-Marketing. Am Besten starten wir mit einer kurzen Begriffserklärung beziehungsweise Definition von Online-Marketing.

Online-Marketing: Eine Begriffserklärung

Während die ersten Absätze sich mit dem „klassischen“ Marketing beschäftigen, folgt jetzt das Online-Marketing. Nur stellen sich jetzt die Fragen:

  • Was bedeutet Online-Marketing?
  • Und was bedeutet Online-Marketing nicht?

Was bedeutet Online-Marketing?

Um die Frage: „Was bedeutet Online-Marketing?“ zu beantworten, bietet sich die Definition von Online-Marketing an.

Erste Definition für das Online-Marketing

Beispielsweise lautet die die Definition von Online-Marketing im Lexikon der Gründerszene wie folgt: „Der Begriff Online-Marketing beschreibt ein Teilgebiet des Marketings und umfasst alle Marketingmaßnahmen, die mithilfe des Internets ergriffen und umgesetzt werden.“ [1].

Zweite Definition für das Online-Marketing

Demgegenüber lautet die folgende Definition für das Online-Marketing so: „Beim Onlinemarketing wird das Marketing in Onlinemedien umgesetzt (Online + Marketing = Onlinemarketing). Dabei liegt der zentrale Fokus des Onlinemarketings häufig auf der Kommunikationspolitik.“ [2].

Unter dem Strich zusammengefasst bedeuten diese beiden Definitionen für das Online-Marketing die konsequente Realisierung des Marketing-Mix. Damit sollen die Ziele der Marketingstrategie dank moderner Technologien effizient und effektiv realisiert werden.

Was bedeutet Online-Marketing nicht?

Online-Marketing bedeutet nicht die 1:1-Kopie des „klassischen“ Marketing. Online-Marketing bedeutet auch nicht die „Zeit der Goldgräber“ für Dein Marketing. Weiterhin bedeutet Online-Marketing auch nicht die „Lösung aller Marketingprobleme“.

Wenn Du so denkst, dann empfehle ich Dir das Lesen weiterführender Literatur zum Thema Online-Marketing. Es wäre doch erfreulich, wenn Deine Online-Marketingstrategie erfolgreich ist.

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Marketing dient keinem Selbstzweck. Vor allem sollen betriebswirtschaftliche Unternehmensziele effektiv und effizient realisiert werden.

Warum als mittelständisches Unternehmen Online-Marketing?

Eine ganz klare Antwort: Um weiterhin Umsatz und Gewinn zu erzielen. Diese beiden Merkmale sind weiterhin Hauptaufgabe des Marketings. Der Weg dahin änderte sich in den letzten Jahren und Jahrzehnten.

Online-Marketing bietet mittelständischen Unternehmen deswegen interessante Möglichkeiten, da die Zielgruppe mit geringerem Streuverlusten angesprochen werden können. Gerade diese Streuverluste kosten viel Kapital. Jenes können mittelständische Unternehmen dank Online-Marketing effizienter einsetzen. Der Grund liegt in den vorhandenen Daten und deren Nutzung im Marketing (Stichwort: Big Data). Unter dem Strich gewinnen KMU mit dem selben Marketingbudget mehr Kunden, einen höheren Umsatz und Gewinn.

Voraussetzung für Dein Online-Marketing: Die Online-Marketing-Strategie

Natürlich bietet das Online-Marketing keine „gebratenen Tauben, die vom Himmel fallen“. Dafür notwendig ist eine Online-Marketing-Strategie. Einerseits ist die Online-Marketingstrategie die Summe von Entscheidungen. Andererseits beinhaltet die Online-Marketingstrategie die Marketingziele und Unternehmensziele, die clever mit einem geschulten Team an internen Mitarbeitern und externen Freelancer realisiert werden soll.

Online-Marketing-Strategie: Häufige Online-Marketinginstrumente

Häufig fokussieren mittelständische Unternehmen die Website als eine der wichtigsten Online-Marketinginstrumente. Damit einher investieren die KMU vorwiegend in Suchmaschinenoptimierung (SEO) und E-Mail-Marketing sowie Social Media (Facebook & Co.).

Corporate Website und Corporate Blog als Online-Marketinginstrument

Die eigene (Corporate) Website gehört für viele Unternehmen seit Jahren zum Standard. Jedoch bedeutet dies nicht, dass für jede Online-Marketingstrategie die Corporate Website zwingend notwendig ist wie das „Konzept der Quelle“ anregt.

Wenn Du für Dein Unternehmen eine Corporate Website einsetzt, dann kennst Du den Aufwand. Denn eine Corporate Website erfüllt Deine Marketingziele nur, wenn sie die Erwartungen Deiner (potenziellen) Kunden erfüllt. Deswegen müssen auf Deiner Corporate Website zum Beispiel die Inhalte aktuell und für mobile Endgeräte optimiert sein. Weiterhin muss sie intuitiv und leicht bedienbar sein (Usability). Mit anderen Worten erfüllt eine gepflegte und modern auftretende Corporate Website eine bessere Kundenansprache.

Entgegen der Website nutzen nur wenige Unternehmen das Potenzial des Corporate Blog [3]. Dabei sind seine Einsatzmöglichkeiten im Online-Marketing vielfältig wie diese Abbildung zeigt:

Einsatzmöglichkeiten von einem Corporate Blog in Anlehnung von Ansgar Zerfaß von webpixelkonsum - Online-Marketing für den Mittelstand: Komplex und doch sinnvoll

Quelle: webpixelkonsum in Anlehnung von Ansgar Zerfaß (Einsatzmöglichkeiten von einem Corporate Blog)

Gleichzeitig können Unternehmen mit eigenem Corporate Blog viele strategische Ziele erfüllen [4]. Welche strategischen Ziele mit einem Corporate Blog realisiert werden können, zeigt Dir die folgende Abbildung:

Strategische und taktische Ziele für Corporate Blogs von webpixelkonsum - Online-Marketing für den Mittelstand: Komplex und doch sinnvoll

Quelle: webpixelkonsum (Strategische und taktische Ziele für Corporate Blogs)

Unmittelbar folgen jetzt weitere Online-Marketinginstrumente wie das Content-Marketing und Suchmaschinenoptimierung (SEO). Beide sind eng verbunden mit der Corporate Website und dem Corporate Blog. Daher stelle ich Dir sie vor.

Content-Marketing als Online-Marketinginstrument

Das Content-Marketing eröffnet für Dein Online-Marketing mittel- bis langfristig eine hohe Unabhängigkeit. Diese erreichst Du, wenn Du die Medienformate Owned Media, Earned Media und Paid Media fokussierst. Die folgende Abbildung aus dem Artikel: „Owned, Earned und Paid Media: Ihre Bedeutung und Nutzung in Deiner Content-Marketing-Strategie“ [5] zeigt Dir das Zusammenspiel von Owned Media, Earned Media und Paid Media:

Owned-, Earned- und Paid-Media in der Content-Marketing-Strategie von webpixelkonsum - Online-Marketing für den Mittelstand: Komplex und doch sinnvoll

Quelle: webpixelkonsum (Owned, Earned und Paid-Media in der Content-Marketing-Strategie)

Owned, Earned und Paid Media ist für Deine Online-Marketingstrategie relevant (siehe Abbildung) [5]:

Owned, Earned und Paid-Media und deren Einflussmöglichkeiten von webpixelkonsum - Online-Marketing für den Mittelstand: Komplex und doch sinnvoll

Quelle: webpixelkonsum (Owned, Earned und Paid-Media und deren Einflussmöglichkeiten)

Suchmaschinenoptimierung (SEO) als Online-Marketinginstrument

Sehr bekannt ist das nächste Online-Marketinginstrument: Die Suchmaschinenoptimierung (SEO). Dabei geht es um Keywords, Backlinks, Rankings und Traffic. Jedoch ändert sich die „SEO-Welt“ stetig. Im Grunde genommen bedeuten diese stetigen Änderungen durch zum Beispiel Google eine laufende Aktualisierung der eigenen SEO-Strategie. Eine allgemein gültige Formel für den „TOP-Platz“ in den Suchmaschinen existiert nicht. Vielmehr müssen viele SEO-Maßnahmen realisiert werden, um auf den ersten Plätzen in den Suchergebnissen zu stehen. Diese SEO-Maßnahmen lassen sich in zwei Kategorien unterscheiden (siehe Abbildung) [6]:

SEO: OnPage-Optimierung und OffPage-Optimierung von webpixelkonsum - Online-Marketing für den Mittelstand: Komplex und doch sinnvoll

Quelle: webpixelkonsum (SEO: OnPage-Optimierung und OffPage-Optimierung)

E-Mail-Marketing als Online-Marketinginstrument

Für viele Unternehmen gehört das Online-Marketinginstrument E-Mail-Marketing zum „festen Marketingkern“ [8]. Vorteilhaft ist, dass E-Mail-Marketing kostengünstig zu realisieren ist. Gleichzeitig bietet E-Mail-Marketing eine hohe Skalierbarkeit und einfache Personalisierung. Weiterhin spricht für das E-Mail-Marketing, dass E-Mail-Marketing auf Seiten der Abonnenten und der Unternehmen einen hohen Stellenwert für die gegenseitige Kommunikation besitzt. Dennoch unterscheiden sich ihre verfolgten Ziele und ihr Aufwand sehr stark. Für ein professionelles Marketing per E-Mail müssen Unternehmen einen hohen Aufwand betreiben, damit E-Mail-Marketing „cool“ beim Abonnenten und gleichzeitig vollständig integriert und automatisiert in den eigenen Unternehmensprozessen abläuft. Dessen ungeachtet werten Unternehmen den Return on Invest (ROI) vom Marketing per E-Mail als gut oder gar ausgezeichnet [7].

Damit Dein E-Mail-Marketing für Deine Online-Marketingstrategie erfolgreich ist, empfehle ich Dir folgende Abbildung aus dem Artikel: „Strategisches E-Mail-Marketing für Unternehmen“ [8]:

Strategisches E-Mail-Marketing für Unternehmen: Dies ist für Dein E-Mail-Marketing notwendig von webpixelkonsum - Online-Marketing für den Mittelstand: Komplex und doch sinnvoll

Quelle: webpixelkonsum (E-Mail-Marketing für Unternehmen: Dies ist für Dein E-Mail-Marketing notwendig)

Zusätzlich überlege Dir, ob Du für Dein E-Mail-Marketing spezielle Tools einsetzt. Damit sparst Du viel Zeit, reduzierst die rechtlichen Fehler und erhältst relevante Daten. Ehrlicherweise muss ich Dir sagen, dass Dir viele E-Mail-Marketingtools zur Verfügung stehen. Einige dieser Tools für Dein E-Mail-Marketing findest Du in diesem Artikel: „Tools für Dein Newsletter und E-Mail-Marketing“ [9].

Video Marketing als Online-Marketinginstrument

Abgesehen von Text und Bild spielen Videos im Online-Marketing als Online-Marketinginstrument eine zunehmende Bedeutung. Vor allem Produkt- oder Imagevideos bieten im Online-Marketing für den Mittelstand zahlreiche Möglichkeiten zur Kundengewinnung. Gleichzeitig eröffnen spezielle How-to-Videos für die Kundenbindung eine kostengünstige Lösung im Customer-Relationship-Management.

Lead Management als Online-Marketinginstrument

Jetzt wird das Online-Marketing mit dem Lead Management als Online-Marketinginstrument komplex. Gerade für mittelständische Unternehmen bietet professionelles Lead Management attraktive Potenziale. Dabei geht es vorwiegend um die Gewinnung neuer Kunden mithilfe des Online-Marketing.

Für das gemeinsame Verständnis erkläre ich Dir kurz Lead Management als Online-Marketinginstrument. Unter Lead Management (engl. to lead = führen) sind all die Marketing-Maßnahmen subsummiert, die aus potenziellen Konsumenten echte Kunden/-innen gewinnen sollen.

Weiterhin existieren im Management der Leads unterschiedliche Prozesse mit speziellen Fragestellungen aus Sicht der Konsumenten, die Unternehmen und Marken positiv beantworten müssen (siehe folgende Abbildung). Dementsprechend gehören Maßnahmen zur Wandlung der Interessenten hin zum Kunden genauso wie die Entwicklung des Potenzial für ein hochwertigeres (Up-Selling-) oder (Cross-Selling-) Angebot. Anschließend wird der Kunde beziehungsweise die Kundin wieder zum Lead für einen neuen Kaufprozess.

Sechs Fragen für erfolgreiches Lead Management by webpixelkonsum - Online-Marketing für den Mittelstand: Komplex und doch sinnvoll

Quelle: webpixelkonsum (Sechs Fragen für erfolgreiches Lead Management)

Aus diesem Grund ist für eine erfolgreiche Lead-Management-Strategie die Zusammenarbeit zwischen dem Team vom Marketing und Vertrieb sehr wichtig. Entsprechend müssen die Marketing- und Vertriebsprozesse bestens abgestimmt werden. Auf jeden Fall ermöglicht die optimale Verzahnung Vorteile im Kampf um Kunden und Marktanteile. Unter dem Strich ergibt sich dadurch ein hervorragender Wettbewerbsvorteil.

Da Lead Management komplexer Natur ist, könnte es sein, dass Du Dein Lead Management aufbauen musst. Daher empfehle ich Dir diesen interessanten Artikel: „Lead Management: Erklärung und Bedeutung für Marketing und Vertrieb“ [10]. Daraus bekannt ist der Funnel, der typisch für das Lead Management (Abbildung) und Dir „über den Weg laufen“ wird:

Funnel im Lead Management by webpixelkonsum - Online-Marketing für den Mittelstand: Komplex und doch sinnvoll

Quelle: webpixelkonsum (Funnel im Lead Management)

Hashtag als Online-Marketinginstrument

Das Hashtag gehört zu den modernen Online-Marketinginstrumenten. Falls Dir das Hashtag unbekannt ist, dann empfehle ich Dir den Artikel: „Hashtag: Was bist Du? Was bringst Du mir?“ [11]. Mit einem Hashtag steht für Dein Online-Marketing ein „wertvolles Marketinginstrument“ zur Verfügung. Einerseits kannst Du ein eigenes Hashtag für Dein Unternehmen erstellen. Andererseits ermöglichen Dir spezielle Tools die Analyse der Reichweite und Konversation Deines Hashtag.

Weiterhin existieren spezielle Content-Formate rund um das Hashtag. Zum Beispiel die Hashtag-Stories von Instagram. Infolgedessen bietet sich neue Wege um mehr Sichtbarkeit in Social Media zu erzeugen.

Social-Media-Marketing als Online-Marketinginstrument

Social Media gehört für viele Unternehmen zum festen Bestandteil. Jedoch gruppiere ich Social Media unter Unternehmenskommunikation/ PR. Demgegenüber gehört für mich Social-Media-Marketing zum Marketing beziehungsweise Online-Marketing. Aus dieser Unterteilung resultiert, dass zum Beispiel eine Facebook Seite oder ein Instagram-Business-Account für mich keine Online-Marketinginstrument sind.

Wenn wir von Marketing über Social Media reden, dann reden wir von einem modernen Online-Marketinginstrument. Denn unter Social-Media-Marketing ist Werbung über Social-Media-Plattformen wie Instagram, Facebook, Pinterest und Twitter zu verstehen. Diese Werbung erfolgt mithilfe von Social Ads. Diese Social Ads bedeuten das Schalten kostenpflichtiger Werbeanzeigen auf Facebook (Facebook-Ads), Instagram (Instagram-Ads), Pinterest (Pinterest-Ads), Snapchat (Snapchat-Ads) oder Twitter (Twitter-Ads). Beispielsweise kannst Du mit Facebook-Ads unterschiedliche Marketingziele verfolgen wie dieser Artikel: „Facebook Werbung: Was bedeuten Kampagne, Anzeigengruppe und Werbeanzeige auf Facebook?“ [12] vorstellt. Da Social Ads kostenpflichtig sind, benötigst Du dafür Kapital. Das heißt im Klartext, dass Du Dir keine Gedanken über den Einsatz von Social Ads machen musst, wenn Du überhaupt kein Marketingbudget zur Verfügung hast. Infolgedessen bleibt der größte Vorteil von Social-Media-Marketing – die genaue Fokussierung auf die Interessen seiner Zielgruppe – ungenutzt.

Online-Marketing ist extrem vielfältig wie all diese Online-Marketinginstrumente verdeutlichen

Online-Marketing-Strategie: Der Fokus

Wenn Du mit Deinem Unternehmen eine Online-Marketing-Strategie mit eindeutigen Marketingzielen verfolgst, dann profitiert Dein Unternehmen von dem Potenzial dank Online-Marketing. Für Dich problematisch wird die Situation, wenn Dir Deine Zielgruppe ungenau und die verwendeten Marketinginstrumente unbekannt sind. Infolgedessen könntest Du die Orientierung verlieren und Dich schnell verzetteln. Deshalb gebe ich Dir einen Tipp weiter, welchen ich auch meinen Kunden gebe: Fokussiere Dich im Rahmen der verfügbaren Zeit auf ausgewählte Marketinginstrumente und setze jene professionell ein. Dies kann bedeuten, dass in Deiner Online-Marketing-Strategie lediglich das Content-Marketing und E-Mail-Marketing sowie zwei ausgewählte Social-Media-Accounts zum Einsatz kommen. Wenn diese Kombination Dein Arbeitsalltag ermöglicht, ohne das Du Dich verzettelst, dann ist dies so. Damit umgehst Du den „Stolpersteinen im Marketing“ [13].

Fazit für Online-Marketing für den Mittelstand: Komplex und doch sinnvoll

Online-Marketing erweitert das Marketing wie die vorgestellten Definitionen von Online-Marketing verdeutlichen. Dabei nutzt das Online-Marketing moderne Internet-Technologien für die unterschiedlichen Marketingmaßnahmen. Dank der fortschreitenden Digitalisierung stehen den Marketingverantwortlichen für ihre Marketingstrategie spezielle Marketing-Tools zur Verfügung. Damit gewinnen sie unter Beachtung des Datenschutzes (DSGVO) relevante Daten für ihr Touchpoint-Management.

Des Weiteren eröffnet Online-Marketing Unternehmen mit geringem Budget Chancen zur Ansprache ihrer Zielgruppe. Im Grunde genommen hast Du dafür im Online-Marketing viele Gestaltungsmöglichkeiten wie Social-Media-Marketing, Content-Marketing oder E-Mail-Marketing.

Jedoch ein Problem müssen Unternehmen mit geringem Budget clever lösen. Sie müssen eine Entscheidung treffen. Die Entscheidung basiert auf die Antwort der folgenden Frage: Wollen wir Daten erheben und analysieren, um unsere Streuverluste zu minimieren? Wenn ja, dann müssen passende Marketing-Tools zum Einsatz kommen. Jene kosten monatlich Geld, welches für Marketingmaßnahmen zur Gewinnung neuer Kunden fehlt. Ein Spagat.

Warum ist Online-Marketing für den Mittelstand komplex?

Einerseits bietet Online-Marketing für den Mittelstand viele Chancen, um die Ziele der eigenen Marketingstrategie zu erreichen. Andererseits verkompliziert das Online-Marketing das Marketing und die Marketingstrategie. Daher stellt sich die Frage: Warum ist Online-Marketing für den Mittelstand komplex?

Die erste Antwort kommt schnell: Der Mensch. Jeder, der mit Menschen zu tun hat, weiß um die Vielfalt der menschlichen Gedanken und Gefühle. Da modernes Marketing den einzelnen Menschen individuell anspricht, ist Marketing komplex.

Mit der zweiten Antwort verlassen wir den Menschen. Jetzt rückt etwas neues und sehr dynamisches ins Rampenlicht. Die Rede ist von der Technologie. Modernes Marketing ohne Marketing-Tools funktioniert meiner Meinung überhaupt nicht mehr.

Unter dem Strich ist Marketing komplex wegen der sozialen und technologischen Entwicklung. Diese beiden Themenbereich sind allein schon sehr interessant. Jedoch führt eine tiefere Auseinandersetzung zu weit weg von dem Thema Online-Marketing für den Mittelstand. Daher müssen wir für unser Marketing eine Strategie erarbeiten. Ihr Fokus liegt eindeutig auf der Zielgruppe. Dafür bieten sich Persona an wie Dir dieser Artikel näher vorstellt: „Darum ist eine Persona für die Online Strategie wichtig“ [14].

„Buntes Team“ im Online-Marketing für den Mittelstand

So einfach mögliche Marketingziele lauten wie neue Kunden gewinnen oder ein neues Produkt oder eine neue Dienstleistung auf den Markt erfolgreich bringen, so herausfordernd ist Marketing für viele Unternehmen im Mittelstand. Denn modernes Marketing besteht aus einer enormen Komplexität und Vielfalt. Deren Beherrschung verlangt neben der „typischen Marketing-Basisausstattung“ (Corporate Website, Social Media, Marketingkampagnen) ein Team zur Seite zu haben, welches sich mit modernem Marketing und Online-Marketing für den Mittelstand auskennt. Dementsprechend kommen für diese speziellen Aufgaben je nach Unternehmensgröße Freelancer in Frage, die sich auf konkrete Marketinginstrumente (E-Mail-Marketing, Performance-Marketing, Growth Marketing und andere) fokussieren. Infolgedessen wandelt sich die Aufgabe der Marketingverantwortlichen im Unternehmen. Sie delegieren. Gleichzeitig profitiert das Unternehmen, da die externen Freelancer neues Know how und neue Marketing-Trends (kostengünstig) ins Unternehmen bringen. Damit werden zur selben Zeit die eigenen Mitarbeiter geschult und die Marketingprozesse optimiert.

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Der Blick von außen durch Freelancer verändert das „interne Marketing-Hamsterrad“.

Zum Abschluss: Kann Online-Marketing zu große Erwartungen aufbauen?

Kann der bloße Einsatz von Online-Marketing zu große Erwartungen aufbauen? Ja, wenn Du Best Practices als Maßstab für die eigene Online-Marketing-Strategie nimmst. Ja, wenn gleichzeitig im eigenen Unternehmen die Voraussetzungen für erfolgreiches Online-Marketing gar nicht existieren. Daher erfordert Online-Marketing für den Mittelstand eine klare IST-Soll-Analyse und SMART-Ziele. Damit steigen der Erfolg und Return on Investment (ROI) für Dein Online-Marketing. Ein lohnendes Marketing-Ziel für mittelständische Unternehmen.

An Dich stelle ich jetzt folgende Frage: Wie setzt Du Online-Marketing in Deinem Unternehmen ein? Auf Deinen Kommentar bin ich neugierig.

Quellenangaben

Für die folgenden Quellenangaben gilt der Stand vom 12. Dezember 2018:

[1] Bedeutung von Online-Marketing
[2] Definition Onlinemarketing
[3] Einsatzmöglichkeiten von einem Corporate Blog oder es gibt mehr als eine Art von Corporate Blog
[4] Corporate Blog: Strategische und taktische Ziele
[5] Owned, Earned und Paid Media: Ihre Bedeutung und Nutzung in Deiner Content-Marketing-Strategie
[6] Blog SEO optimieren: Tipps und Tools
[7] Was bedeutet E-Mail-Marketing und welche Vorteile besitzt Marketing per E-Mail?
[8] Strategisches E-Mail-Marketing für Unternehmen: Dies wird dafür benötigt
[9] Tools für Dein Newsletter und E-Mail-Marketing
[10] Was ist Lead Management?
[11] Hashtag: Was bist Du? Was bringst Du mir? Wie setze ich Hashtags in Social Media ein?
[12] Facebook Werbung: Was bedeuten Kampagne, Anzeigengruppe und Werbeanzeige auf Facebook?
[13] Strategie-Fallen im Marketing: Tipps zum Umschiffen
[14] Darum ist eine Persona für die Online Strategie wichtig

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Strategie-Fallen im Marketing: Tipps zum Umschiffen

Strategie-Fallen im Marketing: Tipps zum Umschiffen 2000 1333 Ralph Scholze

Wenn Du für Dein Marketing eine Strategie verantwortest oder entwickelst, dann „lauern“ einige Strategie-Fallen im Marketing. Welche diese Strategie-Fallen im Marketing sind, stellt Dir dieser Artikel vor.

Strategie-Fallen im Marketing und Online-Marketing gibt es einige. Solltest Du jetzt in diesem Artikel eine ausgearbeitete Marketingstrategie erwarten, dann muss ich Dich enttäuschen. Folglich liefert Dir dieser Artikel Tipps zum Erstellen einer Marketingstrategie. Ferner sind diese Tipps eine Art „Rahmenplan“ für die Überarbeitung und Erstellung einer Strategie. Unabhängig davon, ob diese Strategie für Dein Marketing, Dein E-Mail-Marketing, Dein Content-Marketing oder Social-Media-Marketing notwendig ist.

Marketing und Strategie: Begriffserklärungen

Jetzt liest Du hier viel von Marketing und Strategie. Daher stelle ich Dir beide Begriffe näher vor, damit Du weißt, was ich darunter verstehe.

Einerseits beziehe ich mich für den Begriff Strategie auf die Definition aus dem Gabler Wirtschaftslexikon: „… Strategie wird definiert als die grundsätzliche, langfristige Verhaltensweise (Maßnahmenkombination) der Unternehmung und relevanter Teilbereiche gegenüber ihrer Umwelt zur Verwirklichung der langfristigen Ziele.“ [1]. Andererseits verweise ich Dich für den Begriff Marketing auf den ausführlichen Artikel: „Marketinginstrumente, Marketingmethoden und Marketingprozesse braucht Dein Marketing“ [2].

Strategie-Fallen im Marketing: Unterschiedliche Ausgangssituationen

Bevor wir uns den Strategie-Fallen im Marketing widmen, noch dieser wichtige Punkt. Dieser Punkt entspricht der Ausgangssituation. Je nachdem in welchem Unternehmenstyp Du arbeitest unterscheidet sich diese Ausgangssituation.

Arbeitest Du in einem Start-up fokussiert sich alles auf das Aufbauen. Wenn Du in einem Start-up arbeitest, dann erstellst Du zum ersten Mal für Dein Unternehmen eine Marketingstrategie. Damit entspricht Deine Ausgangssituation einem „leeren Blatt“. Dementgegen steht ein „vollgeschriebenes Blatt“ als Ausgangssituation, wenn Du in einem etablierten Unternehmen arbeitest.

Achte auf diese Strategie-Fallen im Marketing

Denke daran, dass diese Fallstricke einzeln oder gebündelt, selten alle auf einmal in Erscheinung treten.

Der erste Fallstrick: Eine unklare Vision

Wie oben in der Definition von Strategie geschrieben steht, fokussiert sie die „langfristige Verhaltensweise“ im Marketing und Unternehmen. Damit richtet die Strategie den Blick in die (nahe bis weite) Ferne. Demzufolge bedingt die Strategie (Marketingstrategie) eine Vision, die das Team lebt und realisiert. Dafür notwendig ist der „Blick über den Tellerrand“, wenn Du eine Vision entwickeln sollst. Wenn Du eine solche Vision erstellst, dann bietet sich die Szenarioanalyse an. Diese ist eine Analysemethode [3] mit drei unterschiedlichen Szenarien [4].

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Eine Unternehmensstrategie ist wie ein Blumenstrauß. Ein Strauß. Viele Blumen.

Achte auf diese Strategie-Fallen in Deinem Marketing und Online-Marketing

Fehlendes Know how zum Erstellen einer Strategie

Wie ein Blumenstrauß ist eine Marketingstrategie die Summe vieler Strategien(-überlegungen). Abhängig von diesen Strategienüberlegungen resultieren für Dein Marketing unterschiedliche Aufgaben. Zum Beispiel könnte Deine Marketingstrategie aus einer Preisstrategie, Kundenbindungsstrategie oder Differenzstrategie bestehen. Um die jeweiligen Potenziale (Vor- und Nachteile einer jeweiligen Strategie) bestens für Dein Marketing und Unternehmen zu nutzen, ist reichlich Strategiewissen notwendig. Fehlt dieses Know how zum Erstellen einer (Marketing-) Strategie, empfiehlt sich externes Know how einzukaufen.

Umsetzung einer Strategie ohne „Kraft, Wille und Klarheit“

Stellt Dir vor, in Deinem Unternehmen liegt eine Strategie für Dein Marketing vor. Nur setzen wenige Mitarbeiter bis niemand diese Strategie um. Woran könnte dies liegen, dass eine Strategie nicht realisiert wird? Einerseits kann diese Strategie zu komplex und kaum zum Lesen einladend geschrieben sein. Andererseits besteht die Gefahr, dass die strategischen Ziele für das operative Geschäft zu abstrakt bleiben. Daher bietet sich an, die resultierende Aufgaben aus einer Strategie so klar und eindeutig wie möglich für das operative Geschäft zu beschreiben. Infolgedessen steigt die Akzeptanz einer (neuen) Strategie beim Team, so dass die Erfolgschancen für die eigene Strategie steigen.

Gleichzeitig steigt die interne Akzeptanz, wenn der „heilige Gral“ – Kommunikation – zum Einsatz kommt. Damit meine ich das eigene Team frühzeitig in die neue Marketingstrategie zu involvieren. Dafür bieten sich intern viele Kommunikationsmaßnahmen an wie Webinare, Schulungen, Blogbeiträge. Auf jeden Fall wichtig finde ich eine konkrete Ansprechperson zu bestimmen und diese intern ausreichend bekannt zu geben. Damit können Fragen auf persönlicher Ebene direkt gestellt und beantwortet werden. Infolgedessen steigt die Motivation, die eigene Strategie mit Leben zu füllen.

Eine merkwürdige Strategie-Falle: Die „schmutzige“ Brille

Mit einer „schmutzigen“ Brille besitzt niemand einen klaren Blick. Damit gemeint ist der „Blick über den Tellerrand“. Verständlich ist, wenn Du eine Strategie für Dein Unternehmen aus dem Blickwinkel Deines Unternehmens erstellst. Doch genau darin liegt „der Hase im Pfeffer begraben“ oder eben diese Strategie-Falle. Modernes Marketing fokussiert die Zielgruppe. Dementsprechend nehmen „moderne“ Unternehmen den Blick ihrer Kunden ein. Folglich entsteht eine Marketingstrategie, die sich viel näher an den Kunden orientiert. Dadurch steigt der Erfolg Deiner Strategie.

Ungenügende Daten als weitere Strategie-Falle

Für Deine Strategie notwendig sind Zahlen. Sie sind erforderlich zur Erstellung von SMART-Zielen und dem späteren IST-SOLL-Vergleich. Jedoch existieren oft die Daten überhaupt nicht oder unvollständig. Beides hilft Dir für Deine Strategie nicht weiter. Infolge solltest Du eine Marktrecherche und interne Datenerhebung mit Analyse beauftragen. Sobald diese Daten Dir vorliegen, steht Deine Strategie auf „festeren Füßen“.

Fazit für die Strategie-Fallen im Marketing: Tipps zum Umschiffen

Unter dem Strich existieren viele Gründe, warum Du Dich gerade jetzt mit Deiner Marketingstrategie beschäftigst. Ein Grund kann die Ausgangssituation sein. Abhängig von der Ausgangssituation startest Du mit einem „weißen Blatt“ (Start-up) oder einem „vollgeschriebenen Blatt“. Dementsprechend unterschiedlich sind die „Strategie-Fallen im Marketing“, mit denen Du konfrontiert bist.

Strategie-Fallen im Marketing existieren einige. Manchmal stehen sie plötzlich vor einem. Spontan. Ad hoc. Unerwartet. Daher eine Frage an Dich: Welcher Strategie-Falle im Marketing standest Du bisher gegenüber? Auf Deinen Kommentar bin ich neugierig.

Quellenangaben

Für die folgenden Quellenangaben gilt der Stand vom 1. Oktober 2018:

[1] Strategie: Definition im Gabler Wirtschaftslexikon
[2] Marketinginstrumente, Marketingmethoden und Marketingprozesse braucht Dein Marketing
[3] Simulation der Auswirkungen von Abweichungen auf Unternehmensergebnis und Liquidität
[4] Grundlagen der Szenario-Technik

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Marketinginstrumente für Dein Marketing

Marketinginstrumente für Dein Marketing 2000 1333 Ralph Scholze

Erfolgreiches und modernes Marketing leistet seinen Beitrag für den Unternehmenserfolg. Dafür stehen Dir Marketinginstrumente für Dein Marketing zur Verfügung. Einige dieser Marketinginstrumente stellt Dir dieser Artikel vor.

Die „Spielwiese“ an Marketinginstrumente für das Marketing und Online-Marketing ist groß, weit, vielfältig und einem ständigen Wandel unterzogen. Einige dieser Marketinginstrumente kennst Du bestimmt und andere Marketinginstrumente sind Dir deswegen unbekannt, da sie seit Jahren existieren und deren Bedeutung wegen zum Beispiel Social Media verdrängt werden. Zu diesen gehören zum Beispiel die Foren.

Foren

Ein Forum ist eine webbasierte Plattform zum Austausch. Der Duden beschreibt Forum wie folgt [1]:

  • geeigneter Personenkreis, der eine sachverständige Erörterung von Problemen oder Fragen garantiert,
  • Plattform, geeigneter Ort für etwas,
  • öffentliche Diskussion, Aussprache.

Kennzeichnend für ein Forum ist die Schaffung einer Diskussionsplattform im Social Web. Währenddessen können Themen (d.h. Topics oder Threads) erstellt werden, in denen die Mitglieder des Forums Beiträge (d.h. Postings) publiziert werden. Diese Beiträge lesen die anderen Mitglieder und kommentieren sie auf eigenen Wunsch. Dafür notwendig ist lediglich die Registrierung in dem jeweiligen Forum.

Der größte Vorteil für Dein Unternehmen und Marketing liegt daran, dass Du themenrelevante Foren beobachten kannst. Infolgedessen bist Du wie in Social Media frühzeitig in der Lage Trends und kritische Probleme zu erkennen. Vorteilhaft für Dein Marketing ist die aktive Beteiligung Deines Unternehmen in den themenrelevanten Foren. Zufolge dieses Potenzials einer aktiven Beteiligung plane dafür genügend Zeit ein, um mehr Aufmerksamkeit für Dein Unternehmen zu gewinnen.

Podcast

Das Produzieren und anbieten von Audiodateien (und auch Videodateien) über das Internet nennt man Podcasting. Normalerweise werden die Form mit Audiodateien Podcast und die mit Videodateien Video-Podcast beziehungsweise Videocasting genannt.

Einerseits existiert der Podcaster, der der Anbieter von Informationen ist. Andererseits konsumiert der Hörer seine gewünschten Podcasts. Dafür trägt er die entsprechende URL in sein Tool ein und abonniert seine Podcasts. Infolgedessen erhält er ab sofort automatisch die neuen Folgen.

Instant Messenger

Typisch für Instant Messenger ist die synchrone Kommunikation zwischen zwei oder mehreren Gesprächspartnern. Diese Kommunikation findet unabhängig vom Standort der Gesprächspartner statt. Unternehmen mit ihren Teams können diese Art der Kommunikation einfach realisieren. Dies begünstigt eine besondere Funktion der Instant Messenger. Die Rede ist von dem Online-/ Offline-Status. Infolgedessen weiß man, wenn jemand für die schnelle Klärung online zu erreichen ist. Ein bekannter Vertreter, welchen auch Unternehmen nutzen können, ist WhatsApp (für Unternehmen WhatsApp Business).

Newsletter und E-Mail-Marketing

Social Media dominiert in der Öffentlichkeit. Dennoch gehört das E-Mail-Marketing [2] für viele Unternehmen und Marketingverantwortliche als Marketinginstrumente fest in den Marketingmix. Dafür sprechen die Fakten zum E-Mail-Marketing wie dieser Artikel zeigt: „E-Mail-Marketing-Benchmark 2018: Die meisten öffnen Mailings mobil“ [3]. Vor allem der direkte Zugang per E-Mail ohne Algorithmen wie bei vielen Social-Media-Plattformen begünstigt das E-MAil-Marketing. Dabei wird eine Botschaft an eine „sehr genaue“ Zielgruppe versendet. Dies ist erst möglich, wenn sich ein Interessant für Deinen Newsletter gemäß der gesetzlichen Anforderungen registriert.

Strategisches E-Mail-Marketing für Unternehmen: Dies ist für Dein E-Mail-Marketing notwendig von webpixelkonsum

Quelle: webpixelkonsum (E-Mail-Marketing für Unternehmen: Dies ist für Dein E-Mail-Marketing notwendig)

RSS

Wenn Du ein Corporate Blog verantwortest, dann kennst Du RSS. RSS (d.h. Really Simple Syndication) basiert auf dem XML-Format. Damit findet der Austausch von Content statt. Einerseits bieten diese Funktionen CMS an. Andererseits können Leser über diese Funktion ein

Corporate Blog abonnieren, so dass sie ab sofort automatisch Neuigkeiten erhalten. Dafür nutzen sie spezielle Tools.

Für Dein Marketing (besser: Content-Marketing) ist dieses Marketinginstrument bedeutsam, denn über diesen Weg informieren sich Deine Kunden über Dein Unternehmen.

Social Networks

Die Social Networks sind besser bekannt als Social Media beziehungsweise Social-Media-Plattformen. Sie verfolgen das Ziel, durch die Verknüpfung der Kontakte aller registrierte Nutzer ein intensives Netzwerk aufzubauen und zu betreiben. Damit existiert eine Möglichkeit neue Beziehungen im Social Web aufzubauen. Gleichzeitig können sich registrierte Nutzer untereinander austauschen.

Für die eigene Marketingstrategie bedeutsam ist der Wert einer Social-Media-Plattform. Dafür zählen die Anzahl der Nutzer und die Interaktionen. Kennzahlen sind beispielsweise die monatlich aktiven User (MAU) und die täglich aktiven User (DAU).

Microblogging

Zwei bekannte Vertreter sind Twitter und Tumblr. Aufgrund der direkten und indirekten Kommunikation können Unternehmen „Gesicht zeigen“ auf den Microblogging-Plattformen. Weiterhin kannst Du unmittelbar mit Deiner Zielgruppe kommunizieren. Da diese Plattformen spezielle Funktionen für mehr Interaktionen anbieten, solltest Du mit Deinem Unternehmen auf zum Beispiel Twitter jeden Fall präsent sein. Dafür spricht auch, dass solche Plattformen Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit auf sich ziehen. Infolgedessen stellen sie Hubs im Social Web dar.

Corporate Blog

Für das Corporate Blog sprechen viele Vorteile. Beispielsweise kannst Du das Corporate Blog für Dein Unternehmen und Marketing vielfältig einsetzen [4]. Dafür sprechen die taktischen und strategischen Ziele für das Corporate Blog [5] wie diese Infografik aus dem entsprechenden Artikel zeigt:

Strategische und taktische Ziele für Corporate Blogs von webpixelkonsum

Quelle: webpixelkonsum (Strategische und taktische Ziele für Corporate Blogs)

Auf jeden Fall ist das Corporate Blog für Deine Unternehmenskommunikation ein attraktives Medium. Entsprechend der Eigenart von Blogs stehen die aktuellen Blogartikel stets ganz oben und jeder Blogartikel besitzt einen permanenten Permalink (URL). Dieser Aspekt spielt für Deine SEO-Aktivitäten und für Dein Content-Marketing eine sehr bedeutende Rolle. Mit seiner Hilfe kannst Du in Social Media gezielt potenzielle Leser auf Deine Corporate Website leiten.

Ein Blog basiert auf typische Elemente [6]. Ein solches typisches Element ist das Content-Management-System (CMS). Für den Online-Auftritt werden Layout und Design sowie Typografie als Template benötigt, die individuell editiert werden können. Weiterhin lassen sich konkrete Funktionen hinzufügen wie Social-Sharing-Buttons [7].

Insbesondere für Unternehmen bedeutsam ist das Rechte- und Redaktionssystem. Das Rechtesystem ermöglicht die klare Zuordnung, wer was verfassen, editieren, freigeben und veröffentlichen darf. Folglich gilt dieses Rechtssystem auch für die publizierten Beiträge, die von der Leserschaft kommentiert werden können, welche durch das Blog Marketing neugierig geworden sind.

Social Commerce

Ein weiteres Marketinginstrument für Dein Marketing ist Social Commerce. Gegenüber dem eCommerce kennzeichnet Social Commerce vor allem das Empfehlen von Mensch zu Mensch. Dies bedeutet, dass Social Commerce die aktive Beteiligung Deiner Kunden beinhaltet. Dementsprechend bietet diese Aktivität ein großes Potenzial für die kommerzielle Nutzung. Du siehst dies in den Kaufempfehlungen und Kommentaren Deiner Kunden.

Content-Marketing

Content-Marketing gehört heute in vielen Unternehmen fest zur Online- und Social-Media-Strategie. Ein Grund liegt daran, dass der strategische Einsatz von Content-Marketing Einfluss auf die Suchmaschinen besitzt [8]. Für Dein Marketing relevant ist, dass Du mithilfe von Content-Marketing Leads gewinnen und Dein Social Selling steigern kannst [9]. Wenn Du mit diesem Marketinginstrument starten willst, dann stehen Dir 3 Ansätze für den Start mit Content-Marketing zur Verfügung. Dafür stehen die eine Vielfalt an Content [10] und wichtige „KPIs für Deine optimale Content-Marketing-Strategie“ [11] zur Seite.

Fazit für: Marketinginstrumente für Dein Marketing vorgestellt

Wie bei einem Orchester jedes einzelne Instrument durch seine professionellen Besitzer gemeinsam den besten Klang bei einem Konzert zaubert, spielen diese Marketinginstrumente für Dein Marketing eine wichtige Rolle. Herausfordernd für Dein Marketing sind der unterschiedliche Aufwand je Marketinginstrument und der resultierende Erfolg des Einsatzes.

Wie denkst Du über diese Marketinginstrumente für Dein Marketing? Schreibe mir Deine Erfahrung und Meinung unten sehr gern in einen Kommentar!

Quellenangaben

Für die folgenden Quellenangaben gilt der Stand vom 23. Juni 2018:

[1] Duden: Fo­rum
[2] Strategisches E-Mail-Marketing für Unternehmen: Dies wird dafür benötigt
[3] E-Mail-Marketing-Benchmark 2018: Die meisten öffnen Mailings mobil
[4] Einsatzmöglichkeiten von einem Corporate Blog oder es gibt mehr als eine Art von Corporate Blog
[5] Corporate Blog: Strategische und taktische Ziele (Infografik)
[6] Fragen, Begriffe und Tipps rund um das Blog und Bloggen
[7] Was ist Social Sharing und welchen Nutzen bringt der Einsatz?
[8] Der Einfluss von Content-Marketing auf Suchresultate
[9] Mithilfe von Content-Marketing Leads gewinnen und Social Selling steigern
[10] Nutze die enorme Vielfalt an Content für Deine Content-Marketing-Strategie
[11] KPIs für Deine optimale Content-Marketing-Strategie

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Owned, Earned und Paid Media: Ihre Bedeutung und Nutzung in Deiner Content-Marketing-Strategie

Owned, Earned und Paid Media: Ihre Bedeutung und Nutzung in Deiner Content-Marketing-Strategie 2000 1333 Ralph Scholze

Wenn Deine Leidenschaft für Marketing (Content-Marketing, Social-Media-Marketing) oder PR (Social Media, Blog beziehungsweise Corporate Blog, Relations (Blogger und/ oder Influencer) brennt oder Du einen Online Shop betreibst, dann gehört das Thema – Owned, Earned und Paid Media – zum Alltag. Dieser Artikel stellt Dir kurz & knackig die Gemeinsamkeiten und Unterschiede sowie deren Einsatzmöglichkeiten in Deiner Content-Marketing-Strategie vor.

Was?

Content Marketing?

Owned, Earned und Paid Media?

Selbst wenn Dir bisher der Unterschied zwischen – Owned, Earned und Paid Media – unklar war, im Alltag bist Du auf jeden Fall jedem Einzelnen bereits häufiger begegnet. Zum Beispiel findest Du in diesem Corporate Blog von webpixelkonsum bisher nur – Owned Media – vor.

Owned-, Earned- und Paid-Media in der Content-Marketing-Strategie von webpixelkonsum - Owned, Earned und Paid Media: Ihre Bedeutung und Nutzung in Deiner Content-Marketing-Strategie

Quelle: webpixelkonsum (Owned, Earned und Paid-Media in der Content-Marketing-Strategie)

Owned, Earned und Paid Media: Ihre Bedeutungen

Eventuell fragst Du Dich: Existiert ein Ranking zwischen diesen drei Medientypen? Je nach Deiner Strategie für Marketing, PR und Social Media ergibt sich für diese drei Medientypen eine Art Ranking.

Ich setze für die Vorstellung der drei Medientypen den Leser mit seiner Erwartungshaltung und seinem Vorteil in den Fokus. Immerhin bewertet jeder unbewusst oder bewusst den konsumierenden Content. Infolgedessen besitzt beispielsweise Werbung als spezieller Content ein niedriges Image und Vertrauen.

Gleichzeitig erfordern alle drei Medientypen unterschiedlichen Aufwand zur Erstellung. Weiterhin wirken sie unterschiedlich lang. Logisch! Ist das Werbebudget aufgebraucht, verschwindet die Werbeanzeige aus dem Web. Damit erwirtschaftet sie direkt keinen Umsatz mehr. Wenn Du Dich jetzt wunderst über das – direkt, dann lass uns endlich zu den Bedeutungen der drei Medientypen Owned, Earned und Paid Media kommen.

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So unterschiedlich Owned, Earned und Paid Media sind, so wertvoll sind sie für Deine Content-Marketing-Strategie.

Owned Media: Bedeutung

Das wichtigste Merkmal von Owned Media: Diesen Medientyp hast Du vollständig in der Hand. Du betreust und kontrollierst den Prozess von A bis Z selbst. Demzufolge gestaltest Du die Publizierung und die Übermittlung Deiner Inhalte, um die gesteckten Ziele in Deiner Content-Marketing-Strategie zu erfüllen. Aus diesem Grund liegen die folgenden Vorteile für Owned Media klar auf der Hand:

  • Vollständige Kontrolle über Content und Zeitpunkt sowie Dauer,
  • kostenlose Publizierung und
  • Platzierung, die garantiert und gestaltet werden kann.

Wegen dieser Vorteile von Owned Media ist das Betreiben seiner Owned-Media-Kanäle kostengünstiger als Werbung, die von Natur aus kostenpflichtig ist. Jedoch zeichnet Owned Media ein gravierender Nachteil aus: Die Glaubwürdigkeit. Geglaubt werden den Empfehlungen von Freunden und Bekannten statt dem Content aus den Owned-Media-Kanälen. Diese Herausforderung gilt es anzunehmen und zu meistern. So viel sei verraten: Eine Lösung findest Du weiter unten.

Owned Media findest Du beispielsweise auf:

  • Websites,
  • Blogs,
  • Social Media,
  • E-Mail-Marketing,
  • Whitepapers,
  • Kundenzeitschriften.

Unter dem Strich zusammengefasst: Owned Media werden von Unternehmen gezielt publiziert und kontrolliert. Leser und Empfänger erkennen Owned Media eindeutig als Botschaft des Unternehmens.

Owned Media: Seine Bedeutung, Vorteile und Nachteile sowie deren Einsatz in Deiner Content-Marketing-Strategie

Earned Media: Bedeutung

Gleich zu Beginn: Earned Media ist Königsdisziplin! Warum? Du musst Dir Earned Media hart erarbeiten und bekommst Du Earned Media, dann kannst Du Dir „beherzt auf die Schulter klopfen“ oder eine Flasche Champagner öffnen. Hinter Earned Media subsumieren sich all die Inhalte, die Dritte über Dich und Dein Unternehmen publizieren. Vor allem:

Ohne Bezahlung!

Dieser Content wird von Konsumenten und Blogger sowie Journalisten ohne Auftrag des Unternehmens erstellt und publiziert. Dazu zählen auch erstellte Artikel und Empfehlungen von Produkten in Social Media oder Bewertungsportalen – ohne Bezahlung.

Earned Media kennzeichnet folgende Vorteile:

  • Steigerung der Glaubwürdigkeit,
  • kostenlose Publizierung,
  • größere Reichweite und
  • intensivere Markenwahrnehmung.

Einen gravierenden Nachteil besitzt Earned Media. Wegen der unkontrollierten Publizierung im Web erfordert Earned Media Monitoring, damit Du frühzeitig Kenntnis von der Tonalität über Deine Marke oder Dein Unternehmen gewinnst. Infolgedessen steigen der Aufwand und die Komplexität. Dies liegt darin begründet, wo Earned Media in Erscheinung tritt.

Dort findest Du beispielsweise Earned Media:

  • Blogs von Dritten,
  • Publikationen in den Medien wie zum Beispiel Zeitungen und Fachzeitschriften,
  • Erwähnung in Social Media.

Einerseits ist Earned Media in seiner Grundform kostenlos für das Unternehmen, wenn man die Bereitstellung von Content (Pressemitteilungen, Blogartikel) und die Herstellung seiner Produkte als gegeben annimmt und deren Aufwand intern anders verbucht. Andererseits kann Earned Media ein Ergebnis sein von Kampagnen in den Bereichen Owned und Paid Media [1].

Unter dem Strich zusammengefasst: Earned Media ist einer der besten Wege in Deiner Content-Marketing-Strategie, um signifikant Deine Botschaften zu verbreiten und die Glaubwürdigkeit in Dich zu stärken.

Earned Media: Seine Bedeutung, Vorteile und Nachteile sowie deren Einsatz in Deiner Content-Marketing-Strategie

Paid Media: Bedeutung

Kurz beschrieben: Unter Paid Media subsumiert sich jegliche Art von bezahlter Werbung im Web. Darunter zählen all die PR- und Marketing-Kampagnen, die Du bezahlen musst. Dazu zählen:

  • in Social Media (Social Ads).
  • die Suchmaschinenwerbung (SEA) mithilfe von Google AdWords.
  • spezialisierte Plattformen für die kostenpflichtige Distribution von Content,
  • Fernsehwerbung,
  • Radiowerbung,
  • Kinowerbung
  • Printwerbung,
  • Außenwerbung,

Zusammengefasst kannst Du unter Paid Media Deine individuelle „Sitzplatzkarte auf einer oder mehreren Plattformen“ verstehen. Klar ist, dass Paid Media für Unternehmen und Marken einige Vorteile besitzt.

Diese Vorteile von Paid Media sind:

  • Kontrolle über Inhalt und Form der Botschaft sowie Dauer und Budget,
  • Reichweite steigern in kurzer Zeit,
  • gezielter Traffic für konkretes Ziel generieren,
  • Verbesserung der Performance von Owned Media.

Wo Licht ist, ist auch Schatten. Dies gilt auch für Paid Media. Nachteilig für Paid Media sind der finanzielle Aufwand und die geringe Glaubwürdigkeit in der Öffentlichkeit.

Unter dem Strich zusammengefasst: Paid Media eignet sich hervorragend für eine schnelle, zeitnahe und große Reichweite, die mit dem Nachteil einer geringen Glaubwürdigkeit zu kämpfen hat.

Paid Media in der Content-Marketing-Strategie

Wie wichtig Paid Media in der Content-Marketing-Strategie ist, zeigt der folgende Artikel mit all seinen Zielen und Herausforderungen: „„Das denkbar einfachste Paid-Content-Modell“: Zeit und Zeit Online starten „Z+““ [2].

Eine weitere Definition von Earned, Owned, And Paid Media findest Du Forrester aus dem Jahre 2009: „Defining Earned, Owned, And Paid Media“ [3]. Bedenke, dass sich seit dieser Zeit sehr viel im Marketing und in der PR durch Social Media änderte. Dennoch liefert dieser Artikel wertvolle Anregungen zum Thema.

Owned, Earned und Paid-Media und deren Einflussmöglichkeiten von webpixelkonsum - Owned, Earned und Paid Media: Ihre Bedeutung und Nutzung in Deiner Content-Marketing-Strategie

Quelle: webpixelkonsum (Owned, Earned und Paid-Media und deren Einflussmöglichkeiten)

Paid Media: Seine Bedeutung, Vorteile und Nachteile sowie deren Einsatz in Deiner Content-Marketing-Strategie

Ein Modell für das Zusammenspiel von: Owned, Earned und Paid Media

Der Ball muss rollen, sonst schießt man keine Tore. So ist dies auch im Content Marketing. Nur, wie nennen wir den Ball? Owned Media? Earned Media? Paid Media? Klar, kann man machen! Der Erfolg könnte auf sich warten lassen. Besser ist ein cleveres Zusammenspiel aller drei Medientypen. Infolgedessen steigen der Aufwand und die Komplexität für Dein Content Marketing. Um Dir hier eine Lösung anzubieten für das Zusammenspiel von – Owned, Earned und Paid Media – empfehle ich Dir diesen ausführlichen und ansprechenden Artikel: „Die 8 Hebel des strategischen Content Marketings“ [4]. Interessant für Deine Content-Marketing-Strategie sind die in diesem Artikel vorgestellten Mischformen wie:

  • „Fan-Dialog“,
  • „Native Advertising“,
  • „Advocacy“ und
  • „Promoted Content“.

Fazit für: Owned, Earned und Paid Media: Ihre Bedeutung und Nutzung in Deiner Content-Marketing-Strategie

Auf jeden Fall kennzeichnen alle drei Medientypen charakteristische Vorteile und Nachteile. Einerseits ist eine hochwertige digitale Unternehmenspräsenz erfolgsentscheidend und damit Pflicht. Andererseits erfordert das Zusammenspiel dieser drei Medientypen und ihrer Mischformen eine Content-Marketing-Strategie, die alle drei Medientypen zielführend integriert. Dazu zählen neben der Kosten und der Komplexität auch die Glaubwürdigkeit, die Dauer der Wirksamkeit und die Hoheit über den Content.

Zwar sprechen viele Faktoren für Earned-Media, aber umsonst ist auch dieser Medientyp nicht. Zwar ist Earned-Media modern und generiert viel Vertrauen seitens der Kunden für das Unternehmen und die Marke, aber diese Art der Kommunikation birgt Risiken. Das Stichwort lautet an dieser Stelle: Shitstorm. Das heißt, dass dank Social Media Meinungen wie ein „Orkan“ Negativ-Kommentaren auslösen können. Infolge negativen Content könnte zeitweise das Unternehmensimage Schaden nehmen. Dementgegen wirken kannst Du mit einem ehrlichen und authentischen Auftreten sowie auf Augenhöhe das Führen des Dialogs mit Deinen Fans.

Herausfordernd für Deine PR und Dein Marketing ist die Vielzahl an Content jeden Tag. Deswegen sollte die Anzahl, Qualität und Form [5] wohl überlegt sein. Förderlich kann der Einsatz von – „Storytelling“ – sein. Damit fühlen sich Deine Botschaften lebensnaher und unterhaltsamer an.

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Wenn Du eine kurze, knackige und konkrete Zusammenfassung wünschst: Owned Media = selbst produzierter Content, Earned Media = Vom Nutzer freiwillig generierter Content, Paid Media = Werbung.

Tipps für Dich, damit Owned, Earned und Paid Media erfolgreich sind

Wegen der charakteristischen Vorteile und Nachteile aller drei Medientypen könnte man meinen, dass jeder Medientyp seine individuellen Anforderungen besitzt. Meiner Meinung nach besitzen alle drei Medientypen gemeinsame Anforderungen, die zum erfolg beitragen:

  • Richte Deinen Content an dem Menschen aus (Zielgruppenrelevanz, Persona [6]),
  • Verwende einen ansprechenden Stil, d.h. Struktur, Verständlichkeit,
  • Optimiere Deinen Content für die Suchmaschinen (SEO), d.h. Aufbau von mittel- bis langfristiger Reichweite.
Tipps für Dich, damit Owned, Earned und Paid Media erfolgreich sind

Ein eigenes Beispiel zu Earned Media

Erfolgsgeschichten zeigen mir was machbar ist. So erlebte ich vor einigen Wochen dank Xing eine eigene Erfolgsgeschichte für dieses Corporate Blog. Darüber schrieb ich den folgenden Blogartikel: „Blog-Traffic: XING ist Wahnsinn dafür“ [7].

Welche Erfahrungen zu Owned, Earned und Paid Media sammeltest Du bisher? Persönlich interessiert bin ich an Deine Erfahrungen. Schreibe mir sie unten sehr gern in einen Kommentar!

Quellenangaben

Für die folgenden Quellenangaben gilt der Stand vom 22. Januar 2018:

[1] Earned Media
[2] „Das denkbar einfachste Paid-Content-Modell“: Zeit und Zeit Online starten „Z+“
[3] Defining Earned, Owned, And Paid Media
[4] Die 8 Hebel des strategischen Content Marketings
[5] Nutze die enorme Vielfalt an Content für Deine Content-Marketing-Strategie
[6] Darum ist eine Persona für die Online Strategie wichtig
[7] Blog-Traffic: XING ist Wahnsinn dafür

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Blog-Traffic: XING ist Wahnsinn dafür

Blog-Traffic: XING ist Wahnsinn dafür 2000 1333 Ralph Scholze

Wenn Du bloggst, dann wünschst Du Dir bestimmt für Deine Blogposts gigantische Reichweite. Jedenfalls berichtet Dir dieser Artikel von aktuellen Fakten für diesen Blogartikel: „WhatsApp für Dein Unternehmen: Anregungen für Dein Marketing“ zum Thema Reichweite.

Du bekommst jetzt Einblicke in den Traffic für diesen Corporate Blog per Xing.

Zuerst muss ich Dir etwas beichten: Ich verstehe noch nicht alle Zusammenhänge, wie genau dieser gigantische Traffic per Xing für dieses Corporate Blog passierte. Daher stelle ich am Ende meine Fragen. Wenn Du mir weiterhelfen willst, dann schau weiter unten.

Falls Du denkst, dass ich für diesen Trafic per Xing bezahlte, muss ich Dich enttäuschen. Ich zahlte genau 0 Cent.

Auf jeden Fall gehört das Thema – Reichweite – zu meiner Blogstrategie. Daher weiß ich, wie mühsam die Realisierung von Reichweite für das eigene Blog zu erzielen ist.

Aber der Reihe nach.

Das „Objekt der Begierde“

Das „Objekt der Begierde“ ist der folgende Blogartikel: „WhatsApp für Dein Unternehmen: Anregungen für Dein Marketing“ [1]. Publiziert wurde dieser Blogartikel am 2. Januar 2018 um 7. 30 Uhr hier im Corporate Blog. Anschließend konntest Du diesen Blogartikel auf Xing lesen, da alle Blogartikel per RSS automatisch dorthin geteilt werden. Händisch erfolgte auf Twitter und Facebook die weitere Publizierung. All diese Maßnahmen lieferten nicht die „gigantische Reichweite“, von der ich Dir gleich berichte. Unter dem Strich könnte eine dieser Maßnahmen Ursache dafür sein, dass Tausende von Nutzern den Blogartikel zu WhatsApp-Marketing lasen.

Die Überraschung am „frühen Morgen“

Stell Dir vor, Du abonnierst einen Newsletter zu den „Branchen-News des Tages“. Eines Morgens schaust Du auf Dein Tablet und Du liest mehrere Benachrichtigungen. Und dann!

Eine Irritation!

Du liest Deinen abonnierten Newsletter und irgendwie kommt Dir der empfohlene Artikel bekannt vor. Genauso passierte mir dies, aber schau selbst:

Blog-Traffic: XING ist Wahnsinn dafür

Quelle: webpixelkonsum (Blog-Traffic: XING ist Wahnsinn dafür)

Wie Du selbst bemerkst: Dieser empfohlene Blogartikel stammt aus meiner Feder. Auf Grund eines früheren Artikels [2] wußte ich, dass eine solche Empfehlung zu einer größeren Reichweite führt. Aber diese Empfehlung in den „Branchen-News des Tages“ von XING brach alle bisherigen Rekorde enorm.

Fakten zum Blog-Traffic per „Branchen-News des Tages“ von XING

Damit Du Dir ein eigenes Bild machen kannst, zeige ich Dir die Fakten mit der folgenden Abbildung:

Fakten zu WhatsApp für Dein Unternehmen aus Branchen-News des Tages von webpixelkonsum

Quelle: webpixelkonsum (Fakten zu WhatsApp für Dein Unternehmen aus Branchen-News des Tages)

Spannende Einblicke zum Blog-Traffic per @XING zeigen Potenzial für kleine Unternehmen und ihr Content-Marketing

Fazit für: Blog-Traffic: XING ist Wahnsinn dafür

Bedenke, dass die vorgestellten Fakten aus der obigen Abbildung alleinig durch den „Branchen-News des Tages“ von XING erfolgten. Infolgedessen gab es weitere Empfehlungen durch die „Klicks per Tweet“. Vergleiche ich diese Reichweite mit der Reichweite anderer Blogartikel, dann ist die Differenz zum 2. Platzierten enorm. Mich persönlich freut dieser Erfolg. Immerhin zeigt dies, dass kleine Unternehmen ohne „gigantisches Budget“ die Möglichkeit haben, große organische Reichweite zu generieren.

Existiert ein Geheimtipp?

Ja!

Mir zeigt dieses praktische Beispiel eindeutig, dass die Basis für große Reichweite folgender Punkt ist: relevanter Content mit konkreten Tipps und Anregungen.

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Mein Tipp für große Reichweite: Biete praktische konkrete Lösungen zur richtigen Zeit. In Marketingsprache: Liefer Content mit Mehrwert!

Bereits oben schrieb ich Dir, dass mir einige Zusammenhänge noch unklar sind. So weiß ich noch nicht, wie mein Blogartikel in die „Branchen-News des Tages“ von XING gelangten. Daher meine Frage an Dich: Kannst Du mir weiterhelfen?

Unter dem Strich gebe ich Dir noch einen Tipp mit: Nutze Social Sharing [3].

Mein Tipp für große Reichweite: Biete praktische konkrete Lösungen zur richtigen Zeit und biete Social-Sharing-Buttons an. In Marketingsprache: Liefer Content mit Mehrwert!

Gelangest Du mit einem Deiner Blogartikel auch in die „Branchen-News des Tages“ von XING? Schreibe mir Deine Erfahrung sehr gern unten in einen Kommentar!

Quellenangaben

Für die folgenden Quellenangaben gilt der Stand vom 14. Januar 2018:

[1] WhatsApp für Dein Unternehmen: Anregungen für Dein Marketing
[2] QR-Code und Marketing: Bringt Apple iOS 11 neuen Schwung?
[3] Was ist Social Sharing und welchen Nutzen bringt der Einsatz?

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Blog-Studie gibt Anregungen für Dein Corporate Blog

Blog-Studie gibt Anregungen für Dein Corporate Blog 2000 1333 Ralph Scholze

Wer ein Corporate Blog verantwortet, steht unter starkem Druck. Immerhin muss das Corporate Blog Ziele aus der Marketing- und PR-Strategie erfüllen. Dabei darf beziehungsweise muss der Aufwand minimal sein. Eine bereits mehrfach durchgeführte Blog-Studie gibt Dir Hinweise über den Aufwand und zur (besseren und erfolgreicheren) Blog-Strategie.

Auf diese Blog-Studie bin ich über den Blogpost von Ethority (1. Oktober 2017) aufmerksam geworden [1]. Zwar ist jener Artikel aktuell, aber die Blog-Studie hat bereits einige Monate erlebt. Du findest diese Blog-Studie in diesem Artikel: „New Research: 3rd Annual Survey of 1000+ Bloggers (time, length and tactics)“ [2] vorgestellt.

Anmerkungen zu dieser Blog-Studie

Vier Anmerkungen zu dieser Studie rund um die Blogs und das Bloggen:

  1. Die Blogs stammen aus dem englischsprachigem Raum.
  2. Die Ergebnisse stammen von 1.055 beziehungsweise 844 Blogs.
  3. Diese Studie mit den Ergebnissen rund um Blogs stammt aus dem Jahr 2016.
  4. Ob eine Trennung bei der Befragung und der Ergebnisse zwischen Blogs und Corporate Blogs erfolgte, ist mir unklar.

Die Ergebnisse.

Für die Neugierigen und jene, die schnell alle Erkenntnisse aus dieser Studie für erfolgreiche (Corporate) Blogs wissen wollen folgt eine Zusammenfassung der Ergebnisse:

  • Bloggers are putting more time and effort into each post.
  • Content is getting longer and more visual.
  • Blogging frequency dips, as fewer bloggers publish daily.
  • Content promotion: Email and paid are up. SEO is flat.
  • Bloggers are slowly embracing analytics more.

Detailliertere Ergebnisse aus dieser Blog-Studie

Widmen wir uns jetzt den Ergebnissen detaillierter zu, die ich persönlich sehr spannend finde. Insbesondere wegen des Vergleichbarkeit zu rückliegenden Jahren. Das heißt, dass diese Blog-Studie zum dritten Mal stattfand.

Wie lange dauert das Schreiben eines typischen Blogpost?

Die Ergebnisse verdeutlichen einen gravierenden Punkt, der für erfolgreiche Blogs zunehmend an Bedeutung gewinnt. Der zeitliche Aufwand steigt für das Schreiben eines typischen Blogpost. Infolgedessen zeigt der Trend, dass der Qualitätsanspruch an einen Blogpost steigt. Bedenkt man, dass die meisten Blogger bereits genügend Erfahrungen mit der Contenterstellung und dem Publizieren von Blogartikeln besitzen, verschärft sich der steigenden Qualitätsanspruch an einen Blogpost. Statt weniger Zeit pro Blogpost aufgrund Routine und Erfahrung investieren Blogger mehr Zeit für einen typischen Blogartikel. Demzufolge steigt der Druck an die Qualität der Blogartikel.

Eine starke Herausforderung.

Da Unternehmen wirtschaftlich arbeiten müssen und das Corporate Blog sich dieser Anforderung stellen muss, stellt sich die Frage: Lohnt sich der höhere zeitliche Aufwand? Die Antwort lautet: Ja!

Das Schreiben eines Blogpost dauert durchschnittlich 196 Minuten laut #Blog-Studie.

Nutzen Blogger zur Qualitätssicherung das Lektorat?

Anfänglich verwies ich bereits auf den Punkt, dass ich keine Trennung zwischen Blogs und Corporate Blogs finde. Daher ist der Punkt: „Ich überprüfe meine Blogartikel selbst“ mit der Zahl von über 47 % im Unternehmenskontext kaum vorzustellen.

Erfreulich ist der folgende Fakt.

Immer mehr Blogs setzen mindestens einen Lektor ein. Dies bedeutet erneut, dass der Qualitätsanspruch steigt. Positiv wirkt sich dieser Aufwand laut dieser Studie auf das Ergebnis aus.

Jetzt folgt eine sehr spannende Frage.

Wie viele Wörter besitzt ein typischer Blogpost?

Zuerst verweise ich auf die beiden Ergebnisse von 2014 und 2015. Der Abstand zwischen diesen beiden Jahren bezogen auf die Anzahl der Wörter eines typischen Blogpost steigt von 808 Wörter auf 887 Wörter (Steigerung von rund 9,8 %). Demgegenüber besitzt der typische Blogpost in 2016 jetzt 1.054 Wörter (Steigerung von rund 18,8 % auf 2015).

Bei den Ergebnissen zu den Auswirkungen der Anzahl der Wörter für einen typischen Blogpost liegen nur 844 Antworten vor. Auffallend an dem Ergebnis ist, dass die positive Auswirkung am stärksten wirkt zwischen Blogartikel mit 500 bis 1.000 Wörter und 1.000 bis 1.500 Wörter. Demzufolge sollte jeder Blogpost mindestens 1.000 Wörter aufweisen, um eine höhere Wahrscheinlichkeit für positive Ergebnisse zu generieren.

Der typische Blogpost laut dieser #Blog-Studie hat eine Länge von 1.054 Wörter.

Welcher Content besitzt ein typischer Blogpost?

Wer bloggt, dem stehen zahlreiche Content-Formate zur Verfügung [3].

Ich bin überrascht.

Wer in seinem Unternehmen für Social Media verantwortlich ist, wird zunehmend auf Videos setzen. Dieser Trend existiert und wird von den Social-Media-Plattformen sogar noch befeuert. Deswegen erwartete ich einen starken Anstieg von Videos in Blogartikel. Jedoch ist der Anstieg für Videos steigend, aber weniger als ich erwartete. Vielmehr kommen sogenannte Listen oder List-Artikel zum Einsatz, die kein visueller Content sind.

Die nächste Überraschung.

Obwohl die Listen den größten Anstieg zum Vorjahr besitzen, ist ihre positive Auswirkung weit hinter Video und Audio. Da stellt sich die Frage: Wieso ist dies so?

Einerseits können auf der Seite der Leserschaft die Leser die Botschaft(-en) über Video viel leichter aufnehmen und daher sind Videos in ihrer Gunst auf Platz 1. Andererseits ist der Aufwand zur Erstellung von Videos und Audio (Podcast) auf der Seite der Blogger als Content-Anbieter wesentlich höher als ein Blogartikel mit Listen. Deswegen bin ich neugierig auf die nächste Studie, denn ich erwarte eine Zunahme der Videos in Blogposts.

Auch diese Frage wird häufig gestellt.

Wie oft publizieren Blogger ihre Blogposts?

Zuerst: Das Ergebnis überrascht.

Einerseits ist das Ergebnis logisch, wenn die anderen Ergebnisse hinzugezogen werden. Wenn der zeitliche Aufwand zum Erstellen eines Blogpost steigt, dann wirkt sich dies an einer anderen Stelle aus. Andererseits überrascht mich dieses Ergebnis, da die Frequenz sinkt und dies bei steigender Informationsflut. An dieser Stelle dachte ich, dass das tägliche und wöchentliche Bloggen steigt.

Das Gegenteil ist der Fall.

Das tägliche Publizieren von Bloposts „stirbt aus“. Demgegenüber fokussieren immer mehr Blogger das monatliche Publizieren ihrer Werke. Anscheinend ist dies eine direkte Auswirkung aufgrund der steigenden Qualitätsansprüche an einen Blogartikel.

Wie wirkt sich diese Strategie auf die Ergebnisse aus? Während der Autor dieser Blog-Studie über das Ergebnis überrascht ist, erwartete ich das Ergebnis. Wer öfters publiziert, erzielt bessere Ergebnisse.

Wer Blogposts publiziert, wird sich mit der folgenden Frage auf jeden Fall auseinander setzen oder?

Wie generieren Blogger für ihre Blogposts Reichweite?

Dieses Ergebnis überrascht. Social Media und SEO verzeichnen einen leichten Anstieg auf hohem Niveau. Einen starken Anstieg legen das E-Mail-Marketing und Paid Services vor. Vor allem Paid Services legt um rund 100 % zu.

Verbirgt sich dahinter eine neue Denkrichtung, dass (Corporate) Blogs ihren Beitrag zum wirtschaftlichen Erfolg liefern müssen?

Jedenfalls zeigt das Ergebnis der Befragung, dass sich Paid Services bezahlt machen.

Wie häufig setzt Du Dich mit den Daten Deines Blog auseinander?

Anhand dieses Ergebnisses bemerke ich erneut, dass der Anspruch an die Qualität steigt. Infolgedessen werden die befragten Blogger professioneller, denn der große Teil analysiert seinen (Corporate) Blog immer beziehungsweise meist.

Dass sich die Analyse positiv auf den Erfolg auswirkt, bestätiget das Ergebnis. Je öfters sich mit der Analyse und den Daten beschäftigt wird, desto größer ist die positive Auswirkung auf das Ziel.

Der Trend beim Bloggen laut dieser #Blog-Studie zeigt felsenfest in eine Richtung: Qualität vor Quantität.

Fazit für: Blog-Studie gibt Anregungen für Dein Corporate Blog

Wer bloggt, wird diese Ergebnisse aus der Blog-Studie voller Neugierde lesen. Immerhin liefern die Ergebnisse eine Orientierung für den eigenen IST-Zustand. Weiterhin sind Trends rund um das Bloggen zu erkennen. Mit diesen kann sich jeder selbst auseinander setzen und für sich realisieren.

Häufig spielt der zeitliche Aufwand den entscheidenden Tropfen, welcher das „Fass zum Überlaufen bringt“.

Publizierst Du täglich oder wöchentlich mehrere Blogposts, dann werden die publizierten Blogartikel zwischen 500 bis 1.000 Wörter aufweisen. Demgegenüber verlangen längere Blogartikel einen höheren Aufwand, der zu Lasten für die Distribution geht. Um dies zu kompensieren, weichen viele Blogger auf Paid Services aus. Dies erhöht den Druck auf den Erfolg des Blog.

Dies klingt nach einem Hamsterrad.

Auf jeden Fall einen wichtigen Anhaltspunkt für das eigene Bloggen liefert die folgende Zusammenfassung aus der Studie [2]:

  • „The average blogger spends 1-3 hours writing 500-1000 words weekly and usually checks Analytics.
  • „The average blogger with “strong results” spends 2-3 hours writing 500-1500 words several times per week and always checks Analytics.“

Unter dem Strich notwendig ist eine klare Strategie für das (Corporate) Blog mit SMARTen-Zielen (KPIs).

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Die Anforderungen an (Corporate) Blogs steigen und dadurch variieren die Strategien.

Wie denkst Du über diese Studie zum Bloggen? Schreibe mir Deine Meinung und Deine Erfahrungen sehr gern unten in einen Kommentar, damit wir uns austauschen können!

Quellenangaben

Für die folgenden Quellenangaben gilt der Stand vom 2. November 2017:

[1] The Art of Blogging – Erfolgreiches Bloggen – 12 Blog-Strategien, Tipps
[2] New Research: 3rd Annual Survey of 1000+ Bloggers (time, length and tactics)
[3] Nutze die enorme Vielfalt an Content für Deine Content-Marketing-Strategie

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Redaktionsplan für das Blog: Darum nutze ich einen

Redaktionsplan für das Blog: Darum nutze ich einen 2000 1333 Ralph Scholze

Mit diesem Artikel gebe ich Dir Einblicke in diesen Corporate Blog und warum ich einen Redaktionsplan für den Blog verwende. Weiterhin gebe ich Dir Tipps für Deinen Redaktionsplan.

Bekanntlich „führen viele Wege nach Rom“.

Entsprechend kannst Du entweder mit keinem oder einem Redaktionsplan Deinen Blog führen. Solltest Du noch keinen Redaktionsplan einsetzen, dann sprechen dafür bestimmt unterschiedliche Argumente. Entgegen dieser bewußten Entscheidung kann dies vielleicht sein, dass Dir ein Redaktionsplan für das Blog unbekannt ist.

Was ist ein Redaktionsplan für das Blog?

Sollte Dir ein Redaktionsplan für das Blog unbekannt sein, folgt für Dich eine Kurzbeschreibung. Ein Redaktionsplan für das Blog ist:

  • eine Übersicht über die notwendigen Aufgaben rund um Dein (Corporate) Blog,
  • deren Anforderungen und
  • Zuständigkeiten.

Da zwei Arten von Redaktionsplänen existieren, stelle ich Dir diese auch kurz vor:

  1. Redaktionsplan für ein „internes Projekt“ wie zum Beispiel Redaktionsplan für Social Media, Redaktionsplan für das Blog, Redaktionsplan für interne Geschäftsberichte usw.
  2. Redaktionsplan als Übersicht aller Redaktionspläne für die Koordination aller Content-Aktivitäten.

Infolgedessen dieser Unterscheidung bezieht sich dieser Artikel auf die erste Art.

Erklärt: Was ist ein Redaktionsplan für den Blog?

Redaktionsplan für den Blog: Meine Gründe

Wie Du selbst siehst, schreibe ich in diesem Corporate Blog um die spannenden Themen Marketing, Public Relations und Social Media sowie Tools zu diesen 3 Themengebiete. So aggregiert diese Themen (Kategorien) im ersten Moment erscheinen, so umfangreich sind ihre vertiefende Themen. Da webpixelkonsum sich auf die Beratung für erfolgreiches Online Marketing und die Beratung für erfolgreiche PR und Dienstleistungen zu Social Media spezialisiert, ist die Themenauswahl fokussierter. Dennoch fallen zahlreiche Themen an, die organisiert und publiziert werden sollen. Daher setze ich eine Kombination von Themen- und Redaktionsplan [1] für diesen Corporate Blog ein. Dafür sprechen zahlreiche Gründe:

  1. Klare Positionierung der einzelnen Pläne: Themenplan = Lockere Artikelideen mit Quellen; Redaktionsplan = strikte Vorgaben und Anforderungen für die Qualität
  2. Unterschiedlicher Aufbau der Pläne, der bei einer Zusammenlegung zu einem Chaos führt,
  3. Zeitersparnis, da ich als Autor lediglich in den Redaktionsplan schauen muss, um die nächsten Artikel in den kommenden Tagen oder Wochen schnellstmöglich zu sehen.

Planung der Blogartikel als Grundlage für Redaktionsplan

Für diesen Corporate Blog als Rhythmus für Blogartikel festgelegt ist wöchentlich mindestens 1 Blogpost. Einerseits bietet mir diese „Vorgabe“ den Vorteil, kein Druck zum intensiveren Schreiben aufzubauen. Wenn Du bereits bloggst, dann weißt Du um den Druck unbedingt Blogposts zu schreiben. Darunter leidet am Ende die Qualität der Blogposts. Vor allem dann, wenn das Corporate Blog nicht das Hauptgeschäft ist. Andererseits verliere ich weniger Zeit für die Planung von spannenden Themen.

Neben dieser Festlegung als Basis existiert die Freiheit für spontane Blogposts. Da ich viele Artikelanregungen über Facebook, Twitter, Xing und LinkedIn sowie RSS-Feeds erhalte, kommen spontane Artikelideen häufig vor. In diesem Moment entscheide ich, ob diese spontane Artikelidee in den Themenplan [1] dokumentiert oder sofort geschrieben werden soll. Die besten Beispiele dafür sind die beiden Artikel: „Hashtag auf Twitter: Es feiert Geburtstag“ [2] und „QR-Code und Marketing: Bringt Apple iOS 11 neuen Schwung?“ [3]. Während der Artikel zum Jubiläum des Hashtag am selben Tag erschien, publizierte ich den Artikel zum QR-Code am nächsten Tag. Gerade der Artikel zum QR-Code ist bisher der meistgelesene und meistkommentierte Artikel seit Relauchn dieses Corporate Blog, obwohl dieser erst seit 3 Tagen online ist. Das Thema ist aber auch sehr spannend.

Aufbau meines Redaktionsplans für diesen Corporate Blog

Bevor ich Dir gleich den Aufbau meines Redaktionsplans vorstelle, noch dieser Punkt: Im Redaktionsplan für dieses Corporate Blog niedergeschrieben sind die terminierten, konkreten Artikel und im Themenplan sammle ich all meine Artikelideen (Einzelartikel, Serienartikel, Blogparaden, Gastartikel – sprich den Blog Content) mit einem gewünschten Meilenstein für das Publizieren. Der Themenplan ermöglicht mir verschiedene Artikelideen leichter zu koordinieren ohne das feste Korsett der genauen Termine zu besitzen. Daher kann ich wertvolle Quellen im Themenplan festhalten und spare mir viel Zeit und Nerven beim Schreiben der Blogposts. Entsprechend besitze ich die Möglichkeit mir einen Content-Puffer für ungeplante Ausfälle (zum Beispiel durch starke Projektanfragen) aufzubauen, indem ich anstehende Blogartikel bereits im Voraus erstelle.

Der tabellarische Aufbau meines Redaktionsplans für diesen Corporate Blog von links nach rechts ist:

  • Kalenderwoche (KW),
  • Datum,
  • Feiertag,
  • Uhrzeit,
  • Meilenstein für Fertigstelung,
  • Ampel,
  • Content-Typ,
  • Autor,
  • Überschrift,
  • Teaser,
  • Wortanzahl,
  • SEO,
  • Kategorie,
  • Schlagwort/-e,
  • Bild/-er,
  • alt-Text,
  • Cornerstone,
  • Links (gesamt, intern, extern),
  • Qualität von Yoast-Plugin (SEO, Lesbarkeit) als Ampel,
  • CtA,
  • Freigabe,
  • Zeit in Stunden (Recherche, Grafik, Text inkl. Lektorat),
  • Kommentar als Ampel (Grün: Kommentare; Rot: keine Kommentare).

Unter dem Strich sieht mein Redaktionsplan für diesen Corporate Blog so aus (Klick auf das Bild für eine bessere Ansicht):

Aufbau Redaktionsplan für Corporate Blog von webpixelkonsum - Redaktionsplan für den Blog by webpixelkonsum

Quelle: webpixelkonsum (Aufbau Redaktionsplan für Corporate Blog von webpixelkonsum)

Beispiel für den Aufbau eines Redaktionsplans für einen Corporate Blog.

Fazit für: Darum setze ich einen Redaktionsplan für das Blog ein

Im Grunde genommen setze ich einen Redaktionsplan ein, damit mein Kopf frei ist, ich Zeit spare und meine Nerven schone. Mithilfe des Redaktionsplans finde ich an einem Ort die wichtigsten Aufgaben und Anforderungen. Solltest Du allein ein Blog betreiben, dann gehört eine „Portion Selbstdisziplin“ dazu, denn der Redaktionsplan pflegt sich leider nicht von allein und die Ziele von Deinem Corporate Blog wollen erreicht sein. Gleichzeitig setze ich durch meinen Redaktionsplan zeitnah die Erkenntnisse aus Blog Studien um, so dass sich für mein Corporate Blog auch das SEO [4] verbessert.

Manchmal kommt mein Ehrgeiz durch und dieser wünscht sich mehr spannende Artikel. Aufgrund Kundenprojekte komme ich dann manchmal nicht zum Schreiben der geforderten Blogposts. Damit ich hier den Überblick bewahre, markiere ich diese unveröffentlichten Artikel im Redaktionsplan in kursive Schrift. Entsprechend fallen sie auf und zu einem späteren Zeitpunkt positioniere ich diese Blogposts im Redaktionsplan an besserer Stelle neu.

Für Dich meine persönliche Empfehlung

Persönlich empfehle ich den Einsatz von einem Themen- und Redaktionsplan. Vor allem beugst Du einer Überforderung vor, denn der klare Fokus dieser Pläne lässt Dich entspannter und fokussierter Arbeit. Wenn ich meinen Themenplan öffne, dann bin ich bereits in Mitte 2018 mit meinen Artikelideen. Damit komme ich bestens zu Recht, denn genau dafür ist dieser Themenplan da. Dagegen bin ich im Redaktionsplan immer im laufenden Monat mit seinen 4 bis 6 Blogartikel. Dieser Anblick wirkt locker und entspannt, so dass ich fokussiert und motiviert beim Anblick bin und jenes überträgt sich auf mein Schreiben.

Wenn Du denkst, dass der Aufbau von meinem Redaktionsplan einmal erstellt und dann „in Stein gemeißelt ist“, dann entspann Dich. Mein Redaktionsplan für den Blog ist lebendig. Dies bedeutet, dass neue Spalten hinzukommen können. Jenes erfolgte zum Beispiel für die Spalte „Zeit in Stunden“. Ich vertrete die Meinung, dass der Redaktionsplan für den Blog zu dem Blog-Team passen muss, denn der Redaktionsplan ist ihr tägliches Werkzeug. Jeder Handwerker legt sehr großen Wert auf sein Werkzeug, mit dem er täglich arbeitet. Genauso sehe ich dies mit meinem Redaktionsplan.

Wie ist Dein Redaktionsplan aufgebaut? Welche Erfahrungen sammelst Du im Umgang mit Deinem Redaktionsplan? Welche Knackpunkte existieren rund um den Redaktionsplan und wie ist Du diese für Dich? Persönlich interessiert bin ich an Deiner Meinung. Schreibe mir Deine Erfahrungen sehr gern als E-Mail oder unten in einen Kommentar!

Quellenangaben

Für die folgenden Quellenangaben gilt der Stand vom 23. Juni 2018:

[1] Tipps für ein erfolgreichen Corporate Blog mit einem Themenplan, Redaktionsplan und Produktionsplan
[2] Hashtag auf Twitter: Es feiert Geburtstag
[3] QR-Code und Marketing: Bringt Apple iOS 11 neuen Schwung?
[4] Blog SEO optimieren: Tipps und Tools

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Tools für Dein Newsletter und E-Mail-Marketing

Tools für Dein Newsletter und E-Mail-Marketing 2000 1333 Ralph Scholze

Mit diesen Tools für Dein Newsletter und E-Mail-Marketing stehen Dir die zahlreichen Möglichkeiten zur Gewinnung neuer Kunden zur Verfügung. Gleichzeitig helfen Dir diese Tools bei der stärkeren Bindung der Kunden an Dein Unternehmen und Deine Marke. Denn glückliche Kunden und Kundinnen machen einfach mehr Spaß im Marketing- und PR-Alltag.

Hinweis: Die rechtlichen Fallstricke, die direkt und indirekt mit diesen Tools verbunden sind, lasse ich aus rechtlichen Gründen außer Acht. Informiere Dich bei einem Anwalt beziehungsweise einer Anwältin Deines Vertrauens zu den rechtlichen Restriktionen im E-Mail-Marketing.

Zuerst eine positive Nachricht für Dich: Dir stehen zahlreiche Tools für Dein Newsletter und E-Mail-Marketing zur Verfügung.

Tools für Dein Newsletter und E-Mail-Marketing aus Deutschland

Wie Dir der obige Hinweis bereits verdeutlicht, existieren beim E-Mail-Marketing zahlreiche rechtliche Fallstricke. Dazu zählt zum Beispiel der Datenschutz, so dass aus diesem Grund wegen des selben Rechtssystem deutsche Tools für Dein Newsletter und E-Mail-Marketing sinnvoll sind. Beachte, dass die Reihenfolge der vorgestellten Tools kein Ranking und keine Wertung über die Qualität darstellt. Unter dem Strich stehen Dir einige Anbieter aus Deutschland zur Wahl.

CleverReach

Mit CleverReach steht Dir ein deutsches Tools für Dein Newsletter und E-Mail-Marketing zur Auswahl. Auf jeden Fall bietet Dir CleverReach mit THEA eine äußerst interessante Lösung für Dein E-Mail-Marketing an. Infolgedessen sparst Du viel Zeit durch zum Beispiel automatisierte Newsletter-Kampagnen. Da CleverReach keine Einrichtungsgebühr und vertragliche Bindung erfordert sowie 250 Empfänger und 1.000 Mails pro Monat frei sind, kannst Du dieses Tool und THEA mit minimalem Risiko und Aufwand ausprobieren. Laut eigener Aussage nutzen über 160.000 Kunden diesen Anbieter für ihr E-Mail-Marketing.

  • Name: CleverReach
  • Anbieter: CleverReach
  • Herkunft: BRD
  • Responsive Design: Ja
  • Kostenpflichtig: Nein/ Ja
  • Link: Startseite von CleverReach

Newsletter2Go

Ebenfalls aus Deutschland stammt dieses Tool für Dein Newsletter und E-Mail-Marketing und heißt Newsletter2Go. Damit realisierst Du Deinen Newsletter und automatisierte Kampagnen. Newsletter2Go verlangt wie CleverReach keine Einrichtungsgebühr und vertragliche Bindung. Ferner kannst Du Newsletter2Go bis zu 1.000 Mails pro Monat werbefrei und ohne Empfängerlimit kostenlos anwenden. Damit zeigt sich, dass die Preismodelle der beiden deutschen Anbieter unterschiedlich sind. Laut eigener Aussage nutzen über 120.000 Kunden diesen Anbieter für ihr E-Mail-Marketing.

  • Name: Newsletter2Go
  • Anbieter: Newsletter2Go
  • Herkunft: BRD
  • Responsive Design: Ja
  • Kostenpflichtig: Nein/ Ja
  • Link: Startseite von Newsletter2Go

Tools für Dein Newsletter und E-Mail-Marketing aus „Übersee“

Viele bekannte Tools für den Versand von Newsletter stammen aus Übersee. Die Gründe liegen meistens in dem Preismodell und der sehr guten Usability zum Erstellen eines Newsletter oder einer E-Mail-Marketingkampagne.

GetResponse

Kennzeichnend für GetResponse sind der Landing Page-Editor und die Funktion zur Webinar-Erstellung. Für das professionelle E-Mail-Marketing steht Dir mit GetRespons die E-Mail-Automation zur Verfügung. Laut eigener Aussage nutzen über 350.000 Kunden diesen Anbieter für ihr E-Mail-Marketing.

  • Name: GetResponse
  • Anbieter: The Rocket Science Group
  • Herkunft: Polen
  • Responsive Design: Ja
  • Kostenpflichtig: Ja
  • Link: Startseite von GetResponse

Active Campaign

Legst Du mit Deinem E-Mail-Marketing viel Wert auf E-Mail-Automation, dann schau Dir Active Campaign genauer an. Des Weiteren erleichtert die Anbindung an das integrierte CRM-System die tägliche Arbeit und erhöht den Return on Investment.

  • Name: Active Campaign
  • Anbieter: The Rocket Science Group
  • Herkunft: USA
  • Responsive Design: Ja
  • Fokus: E-Mail-Automation
  • Kostenpflichtig: Ja
  • Link: Startseite von Active Campaign

MailChimp

Vor allem bei Start-ups ist dieses Tool ein Klassiker. Die Rede ist von MailChimp. Dafür spricht vor allem das Preismodell, denn bis zu 2.000 E-Mails und 12.000 E-Mails per Monat sind kostenfrei. Ein unschlagbares Angebot. Hinzu kommt die hohe Verbreitung, so dass schnell über die Community Hilfe erfolgt und die Einarbeitung „sehr leicht von der Hand geht“. Laut eigener Aussage nutzen über 15.000.000 Kunden diesen Anbieter für ihr E-Mail-Marketing.

  • Name: MailChimp
  • Anbieter: The Rocket Science Group
  • Herkunft: USA
  • Responsive Design: Ja
  • Kostenpflichtig: Nein/ Ja
  • Link: Startseite von MailChimp

Fazit für: Tools für Dein Newsletter und E-Mail-Marketing

Moderne Newsletter und zeitgemäßes E-Mail-Marketing ist ohne Tools kaum zu realisieren. Die rechtlichen und technischen Anforderungen sowie die Gewohnheiten der Leserschaft sind teilweise konträr. Daher ist eine Lösung der Einsatz von Tools Tools für Dein Newsletter und E-Mail-Marketing. Vor allem probieren diese die zahlreichen Anforderungen zu lösen. Dadurch stehen Dir eine Vielzahl an Tools als wirtschaftlich sinnvolle Lösung zur Seite.

Bevor Du Dich für ein Tool entscheidest, teste dies intensiv. Aus eigener Erfahrung weiß ich um die unterschiedliche Usability der Tools, die teilweise Deine Arbeitsfreude bremsen. Hast Du Dein Tool gefunden, dann steht dem erfolgreichen Newsletter alle Türen offen [1].

Welche Tools setzt Du für Deinen Newsletter und E-Mail-Marketing ein? Probierst Du weitere Tools für Dein E-Mail-Marketing aus oder bleibst Du bei dem Tool, wofür Du Dich einmal entschiedest? Welche Erfahrungen sammelst Du mit Deinem Tool beziehungsweise Tools? Schreibe mir Deine Erfahrungen sehr gern als E-Mail oder in einen Kommentar für einen regen Austausch!

Quellenangaben

Für die folgenden Quellenangaben gilt der Stand vom 5. Mai 2017:

[1] Erfolgreicher Newsletter: So packst Du dies richtig an

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Best Practice für Social Media für Deine PR mit traurigem Hintergrund

Best Practice für Social Media für Deine PR mit traurigem Hintergrund 2000 1334 Ralph Scholze

Mit diesem Best Practice für Social Media für Deine PR erfährst Du zahlreiche Anregungen, die Du am Ende sogar in Deine Social-Media-Strategie integrieren kannst. Leider war der Hintergrund traurig, denn er bezieht sich auf den G20-Gipfel 2017 in Hamburg. Der Reihe nach.

Social Media ist schnell und lebendig. Für viele Unternehmen stellt dies eine starke Herausforderung dar. Jedoch sind manche Unternehmen genauso schnell wie Social Media und clever hinzu. Darum geht dies in dem folgenden Best Practice für Social Media für Deine PR. Darüber schrieben am Ende sogar mehrere Zeitungen wie zum Beispiel die Redakteurin Denise Snieguole Wachter vom Stern [1].

Der „Stein des Anstoßes“ für den aktuellen viralen Hit in Social Media ist ein Bild, welches im Hamburg während der G20-Demonstration „Welcome to Hell“ entstand. Jenes Bild zeigt den Hamburger Comedian Andre Kramer, wie dieser ein Schild mit der Aufschrift: „Ich bin Anwohner und gehe nur kurz zu Edeka. Danke.“ während der G20-Demonstration in einer kritischen Situation trägt. Selbst publizierte er dieses Bild auf Facebook:

Wie Du selbst feststellst, verursachte dieser Facebook Post Interaktionen in beinah „galạktischer Dimensionen“. An dieser Stelle stellt sich zwangsläufig die Frage: Wie reagierte das betreffende Unternehmen Edeka? Die Antwort kann „Lehrstück für Social Media“ bezeichnet werden, denn so reagierte Edeka beispielsweise auf Facebook. Innerhalb von 24 Stunden nach dem Auftauchen des Fotos publizierte Edeka den folgenden Facebook Post. Dabei wurde dem Originalbild ein weiteres eigenes Schild hinzugefügt. Darauf steht: „Bleib zuhause. Wir bringen dir was. Bitte“. Wie der folgende Facebook Post zeigt, war dieses Angebot von Edeka ernst gemeint:

Fazit für: Best Practice für Social Media für Deine PR mit traurigem Hintergrund

Die schnelle Reaktion von Edeka zeigt eindrucksvoll das Potenzial von Social Media, wenn Unternehmen eine Social-Media-Strategie besitzen und damit Social Media in der PR ernst meinen. Noch schneller reagierte Edeka auf den Hinweis und das damit verbundene Angebot von dem Hamburger Comedian Andre Kramer [2, 3].

Da Edeka als Unternehmen so präsent in Social Media erscheint, spekulierten viele Menschen über eine gezielte Social-Media-Kampagne und PR-Kampagne von Edeka. Auf diese Vermutung angesprochen wurde der Hamburger Comedian Andre Kramer in dem Interview: „Wäre Rewe mein Stamm-Supermarkt, hätte auf dem Schild Rewe gestanden“ [4].

Persönlich finde ich die Reaktion von Edeka sehr gelungen, da Edeka spontan und clever reagierte auf diese „Steilvorlage“. Vor allem, da ich dies sogar in die Rubrik Influencer Marketing positioniere. Dabei musste Edeka nicht einmal Geld bezahlen wie sonst üblich. Vielmehr entstand am Ende für beide Seiten eine Win-Win-Situation, da sie die „Regeln von Social Media“ clever nutzen. Eventuell erinnerst Du Dich noch die PR Kampagne von Nestle, die gänzlich anders in Social Media verlief [5]. In beiden Best Practices nutzen das Social-Media-Team die 3 Merkmal einer Social-Media-Strategie [6].

Wie denkst Du über diese Aktion und die Reaktion von Edeka? Ist dies für Dich ein Best Practice für Social Media für Deine PR? Hast Du in Deinem Unternehmen die Möglichkeit so schnell zu agieren? Persönlich interessiert bin ich an Deiner Meinung. Schreibe mir sie sehr gern als E-Mail oder in einen Kommentar!

Quellenangaben

Für die folgenden Quellenangaben gilt der Stand vom 14. Juli 2017:

[1] So cool reagiert Edeka auf den Comedian bei der G20-Demo
[2] Edeka reagiert genial auf den Mann mit dem kreativsten G-20-Schild
[3] „Social-Media-Team von Edeka ist wirklich fix und kreativ“: Die G20-Viral-Bilanz von Comedian André Kramer
[4] „Wäre Rewe mein Stamm-Supermarkt, hätte auf dem Schild Rewe gestanden“
[5] #FragNestlé in Social Media: Konzern Nestlé probiert sich mit einer Hashtag Kampagne auf Twitter aus
[6] Auf jeden Fall gehören in Deine Social-Media-Strategie diese 3 Merkmale

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Nutze BuzzSumo gezielt für Social Media und Dein Blog

Nutze BuzzSumo gezielt für Social Media und Dein Blog 2000 1333 Ralph Scholze

BuzzSumo bietet Dir für Deine Social-Media-Strategie und für Dein Content Marketing sowie Dein (Corporate) Blog einen höchst interessanten Pool wie Dir dieser Artikel zeigt. Daher ist dieser Online-Dienst für Content-Marketing-Manager angesagt.

Social Media und (Corporate) Blog leben von vielfältigem Content [1]. Dafür sind meistens (einzigartige) Ideen gefragt. Nur, woher sollen die Ideen kommen und gibt es Möglichkeiten eine vorherigen Erfolgschance im Social Web zu erhalten? Darauf gibt der Online-Dienst BuzzSumo [2] Antworten, damit Du beispielsweise Deine Ziele für das Corporate Blog erreichst.

Was ist BuzzSumo?

Dieses Online-Tool unterstützt Dich beim Finden relevanter Online-Artikel und deren Reichweite. Dementsprechend handelt es sich hier um ein Recherche-Tool. Dies allein macht das Online-Tool noch nicht so wertvoll für den Einsatz. Vielmehr die weiteren Angaben zu einem Online-Artikel kennzeichnen den Mehrwert dieses Online-Dienstes. Der Screenshot von der Startseite zeigt dies eindrucksvoll:

Screenshot der Startseite von BuzzSumo - Find the Most Shared Content and Key Influencers by webpixelkonsum

Quelle: webpixelkonsum (Screenshot der Startseite von BuzzSumo – Find the Most Shared Content and Key Influencers)

Welche Social-Media-Plattformen werden unterstützt?

Aktuell unterstützt dieser Online-Dienst die Social-Media-Plattformen:

  • Facebook,
  • LinkedIn.
  • Twitter,
  • Pinterest,
  • Google+.

Wie funktioniert BuzzSumo?

Dieser Online-Dienst funktioniert sehr einfach. Dir stehen bei Suchmöglichkeiten — Einfache Suche und Fortgeschrittene Suche — zur Verfügung. Um einen relevanten Artikel zu finden, gibst Du in das Suchfeld Dein gewünschtes Keyword ein (genauso wie bei Suchmaschinen). Anschließend sucht dieses Online-Tool auf den oben vorgestellten Social-Media-Plattformen nach Artikel zu dem Keyword und zeigt das Ergebnis. An dieser Stelle wird dies sehr interessant wegen der zusätzlich angezeigten Informationen. Infolgedessen siehst Du zu jeden Artikel übersichtlich in einer Art Tabelle die Anzahl der Shares für die jeweiligen, unterstützen Social-Media-Plattformen und die Gesamtzahl der Shares je Artikel. Damit siehst Du sehr schnell, welcher Artikel wo im Social Web die höchste Resonanz besitzt. Weiterhin siehst Du in der bezahlten Version all die Accounts, die den jeweiligen Artikel geteilt haben und wer auf diesen Artikel verlinkte (Backlinks). Mit diesen Fakten kannst Du den Artikel genauer analysieren und wenn Du selbst zu dem Thema schreibst, dann findest Du Anregungen für Deinen Artikel zum Thema. Letztendlich kannst Du Dein Ergebnis exportieren.

Für Deine Recherche bietet Dir dieser Online-Dienst Filterfunktionen an, mit denen Du Deine Suche verfeinern kannst. Demzufolge kannst Du Inhalte nach Zeit, Land oder Sprache filtern. Sogar eine Filterung nach der Art des Content (Artikel, Infografiken, Videos, Interviews, Gastartikel) steht Dir zur Verfügung.

Weiterhin und sehr vorteilhaft ist das Anlegen eines Alert für einen Suchbegriff, der Dich rechtzeitig über Neuigkeiten zu Deinem Suchbegriff informiert.

Sogar Dein Social-Media-Netzwerk kannst Du zum Beispiel über Twitter vergrößern und so sehr schnell zu Deinen Themen Neuigkeiten erfahren. Dafür fügst Du die Personen in Deine Twitter Listen [3], die den jeweiligen Artikel teilten.

Fazit für: Nutze BuzzSumo gezielt für Social Media und Dein Blog

Einerseits bietet dieser Online-Dienst wertvolle Informationen für Dein Content-Marketing und Erleichterung im Alltag. Andererseits schöpfst Du all die Möglichkeiten erst bei der bezahlten Version aus. Zwar bietet der Online-Dienst eine Gratis-Variante an, aber diese ist begrenzt auf Ergebnisse von maximal 5 Seiten.

Titelbild auf webpixelkonsum Hamburg

Mit dem Online-Dienst BuzzSumo steht Dir für Dein Social Media und SEO sowie für Dein Blog und Content Marketing ein sehr mächtiges Werkzeug zur Seite.

Unter dem Strich bietet Dir dieses Online-Tool wertvolle Informationen zu ganz konkreten Themen und Artikeln. Mithilfe der beliebtesten Inhalte anhand der meistens
Shares in Social Media kannst Du sehr schnell feststellen, was aktuell über ein Thema öffentlich gesagt und geschrieben wird und was Leser interessiert.

Wie denkst Du über BuzzSumo? Setzt Du dieses Online-Tool für Deine Artikel, Dein Social Media und Content-Marketing ein? Welche Erfahrungen sammeltest Du bisher damit? Persönlich interessiert bin ich an Deiner Meinung. Schreibe mir diese und Deine Erfahrungen für den Austausch unten in einen Kommentar!

Quellenangaben

Für die folgenden Quellenangaben gilt der Stand vom 7. Juli 2017:

[1] Nutze die enorme Vielfalt an Content für Deine Content-Marketing-Strategie
[2] Startseite von Buzzsumo
[3] Twitter Listen im Alltag auf Twitter: Chaos oder Ordnung?

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Was ist Lead Management?

Was ist Lead Management? 2000 1333 Ralph Scholze

Lead Management ist essentiell für den gemeinsamen Erfolg von Marketing und Vertrieb. Während dies in den meisten etablierten Unternehmen realisiert ist, befindet sich dies größtenteils bei den Start-ups im Aufbau oder in der Planung. Aus diesem Grund widmet sich dieser Artikel der Frage nach der Bedeutung von Lead Management und gibt Dir auch Anregungen für Dein Lead Management.

Ein markantes Marketinginstrument: Der Funnel

Der Funnel bedeutet für Dein Marketing und Online-Marketing eine Art Trichter wie die folgende Abbildung sehr vereinfacht darstellt. Dementsprechend sind in der 1. Stufe sehr viele Leads und in der letzten Stufe bleibt davon ein Bruchteil übrig. Im Fall der Abbildung werden für ein Konsument in der 4. Stufe 8 Leads in der 1. Stufe benötigt:

Funnel im Lead Management by webpixelkonsum

Quelle: webpixelkonsum (Funnel im Lead Management)

Funnel und die möglichen Kategorien

Zu diesem Thema schreibe ich später noch einmal. Dennoch will ich Dir kurz die Kategorien von Funnel mitteilen:

  • Gesprächs-Funnel,
  • Webinar-Funnel,
  • Direktverkaufs-Funnel.
Arten von Funnel im Lead Management by webpixelkonsum

Quelle: webpixelkonsum (Arten von Funnel im Lead Management)

Lead Management: Ein markantes Marketinginstrument — Der Funnel mit seinen möglichen Kategorien

Was ist ein Lead?

Einerseits kreieren Unternehmen und Marken zahlreiche Touchpoints [1], um auf dem Radar ihrer Zielgruppe zu gelangen. Andererseits bedeutet dies auch, dass einige Touchpoints keine Informationen und andere Touchpoints bestimmte Informationen für das Unternehmen oder die Marke generieren. Wir alle kennen dies, wenn wir beispielsweise irgendwo einen Newsletter abonnieren oder uns zu einem Webinar anmelden. An diesem Touchpoint tragen wir unsere E-Mail-Adresse freiwillig ein. Infolgedessen gewinnt das Marketing-Team eines Unternehmens eine E-Mail-Adresse mit einem bestimmten Interesse.

Was bedeutet Lead Management?

Unter Lead Management (engl. to lead = führen) sind all die Marketing-Maßnahmen subsummiert, die aus potenziellen Konsumenten echte Kunden/-innen gewinnen sollen (Konversion, Umwandlung). Weiterhin existieren im Management der Leads unterschiedliche Prozesse mit speziellen Fragestellungen aus Sicht der Konsumenten, die Unternehmen und Marken positiv beantworten müssen. Dementsprechend gehören Maßnahmen zur Wandlung der Interessenten hin zum Kunden genauso wie die Entwicklung des Potenzial für ein hochwertigeres (Up-Selling-) oder (Cross-Selling-) Angebot. Anschließend wird der Kunde beziehungsweise die Kundin wieder zum Lead für einen neuen Kaufprozess.

Aus diesem Grund ist für eine erfolgreiche Lead-Management-Strategie die Zusammenarbeit zwischen dem Team vom Marketing und Vertrieb sehr wichtig. Entsprechend müssen die Marketing- und Vertriebsprozesse bestens abgestimmt werden. Auf jeden Fall ermöglicht die optimale Verzahnung beider Bereiche Vorteile im Kampf um Kunden und Marktanteile. Unter dem Strich ergibt sich dadurch ein hervorragender Wettbewerbsvorteil.

Leads gewinnen

Zuerst einmal ist wichtig, dass für erfolgreiches Lead Management an erster Stelle die Gewinnung von Leads steht. Nur, wie kannst Du Leads gewinnen, damit Dein Marketing erfolgreich und Dein Vertriebsteam wertvolle potenzielle Konsumenten erhält? Darauf gibt der englischsprachige Artikel: „How to Generate Leads“ [2] mithilfe einer umfangreichen Infografik wertvolle Anregungen.

Die Prozesse im Lead Management

Wie bei den erwähnten Touchpoints (Kundenkontaktpunkte), die Bestandteil der Customer Journey [3] sind, existiert auch bei dem Management seiner Leads unterschiedliche Prozesse. Infolgedessen existieren diese Prozesse:

  1. Lead Generierung, d.h. Gewinnung von Kontakten (Lead)
  2. Lead Nurturing, d.h. Weiterentwicklung der potenziellen Kontakte (Leads)
  3. Lead Scoring, d.h. Einzelne Bewertung der potenziellen Kontakte
  4. Lead Routing (manchmal auch Lead Conversation), d.h. Übergabe der potenziellen Kontakte an das Vertriebsteam.
Prozesse im Lead Management by webpixelkonsum

Quelle: webpixelkonsum (Prozesse im Lead Management)

Lead Management: Die 4 unterschiedlichen Stufen im erfolgreichen Lead Management

Weiterhin gehören zu den Phasen im Lead-Management-Prozess selbstverständlich weitere Aufgaben wie zum Beispiel das Definieren der Ziele und Zielgruppe sowie die Planung und Durchführung von Kampagne zur Lead-Generierung mit dem Ziel Kontaktdaten von Interessierten zu gewinnen. Infolgedessen müssen in den jeweiligen Phasen diese Fragen beantworten werden wie die folgende Abbildung vorstellt:

Sechs Fragen für erfolgreiches Lead Management by webpixelkonsum

Quelle: webpixelkonsum (Sechs Fragen für erfolgreiches Lead Management)

Willst Du Dich noch intensiver mit den Phasen im Lead-Management-Prozess auseinandersetzen, bietet sich das umfangreiche Whitepaper von Bitkom [4] zum Thema an.

6 Fragen im Lead Management aus der Sicht des potenziellen Konsumenten

Fazit für: Was ist Lead Management?

Einerseits ist ein Lead ein potentieller Kunde (beziehungsweise eine potentielle Kundin), der am richtigen Ort und zur richtigen Zeit mit dem besten Belohnungsversprechen am Touchpoint zu gewinnen gilt. Deswegen müssen die Teams für das Marketing und den Vertrieb bestens zusammenarbeiten. Erst dadurch verstehen sie ihre potenziellen Kunden viel besser und können gemeinsam intern Ideen entwickeln, die zur Gewinnung von Kunden beitragen. Andererseits ist jeder Mensch individuell, so dass einige vom Erstkontakt sofort zum Kunden werden und andere Kunden alle „Stufen des Verkaufstrichters“ (Funnel) benötigen, bevor sie Kunde/-in sind. Dafür förderlich sind genaue Kenntnisse der Zielgruppe und der gezielte Einsatz von Personas [5].

Erfolgte Ziele im Lead Management

Weiterhin muss im Lead Management das Ziel verfolgt werden, stetig Kompetenz zu zeigen und kontinuierlich Vertrauen aufzubauen. Infolgedessen ist an dieser Stelle auch professionelles Content Marketing mit seiner Vielfalt an Content [6] gefragt. Beispielsweise können Whitepapers zum Herunterladen oder Webinare angeboten werden, wofür sich Interessierte per E-Mail-Adresse anmelden müssen. Das heißt, dass erfolgreich ein neuer Lead gewonnen wurde (1. Phase). Deshalb gilt jetzt die Maxime, diesen Lead attraktive Inhalte im Tausch gegen seine E-Mail-Adresse anzubieten, damit er mit dem Unternehmen oder der Marke ein positives Erlebnis verbindet. Durch clevere Maßnahmen per E-Mail-Marketing [7] gilt jetzt die Pflege und das Entwickeln des Interessenten hin zur Kaufreife (2. Phase). Im Laufe der Zeit wird das Bild über den potenziellen Kunden vollständiger und sein Wert für den Vertrieb bewertet (3. Phase). Infolgedessen hat das Vertriebsteam so ein umfassendes Bild von dem potenziellen Kunden und kann sein Angebot bestens darauf abstimmen.

Ein Best Practices findest Du in diesem Praxisbeispiel: „Leadgenerierung und Aufbau einer Sales Pipeline für Belden Inc.“ [8].

Lead Management: Ziele und Best Practices vorgestellt

Setzt Du aktiv Lead Management ein? Welche Erfahrungen sammeltest Du bisher? Welche Herausforderungen existieren Deiner Meinung nach im Alltag beim Management der Leads? Persönlich interessiert bin ich an Deiner Meinung. Deswegen schreibe mir Deine Erfahrungen unten in einen Kommentar!

Quellenangaben

Für die folgenden Quellenangaben gilt der Stand vom 10. Juni 2017:

[1] Anregungen rund um die Touchpoints für ein erfolgreiches Kundenerlebnis (Customer Journey)
[2] How to Generate Leads [Infographic]
[3] Was bedeutet Customer Journey?
[4] Phasen im Leadmanagement-Prozess – Leitfaden (pdf-Datei)
[5] Darum ist eine Persona für die Online Strategie wichtig
[6] Nutze die enorme Vielfalt an Content für Deine Content-Marketing-Strategie
[7] Was bedeutet E-Mail-Marketing und welche Vorteile besitzt Marketing per E-Mail?
[8] Leadgenerierung und Aufbau einer Sales Pipeline für Belden Inc.

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Anregungen rund um die Touchpoints für ein erfolgreiches Kundenerlebnis (Customer Journey)

Anregungen rund um die Touchpoints für ein erfolgreiches Kundenerlebnis (Customer Journey) 2000 1333 Ralph Scholze

Modernes Marketing ist komplex und erfordert viel Know how, um seine (potentiellen) Kunden am Touchpoint (kurz: (Marken-) Kontaktpunkt) so abzuholen, dass sie im Sinne des Unternehmens konsumieren. Deswegen gibt Dir dieser Artikel Anregungen rund um die Touchpoints für ein erfolgreiches Kundenerlebnis (Customer Journey).

Die Autorin Anne M. Schüller verweist auf einen sehr wichtigen Aspekt, der für das Management der Touchpoints bedeutsam ist. Sie meint: „Die gute alte Kundenbeziehung ist ein Auslaufmodell.“ [1]. Demzufolge eröffnen sich für Marken und Unternehmen Chancen zur Gewinnung neuer Kunden. Dafür meint die Autorin passend, dass „jede funktionierende Kundenbeziehung [hat] immer auch mit dem Erzeugen guter Gefühle zu tun“ hat [2]. Das heißt ihrer Meinung nach, dass Menschen stetig auf ihr „Glückskonto“ einzahlen wollen. Deswegen profitieren die Marken und Unternehmen, die über ihre Touchpoints am meisten auf das persönliche „Glückskonto“ ihrer potenziellen Kunden und Kundinnen einzahlen.

Was bedeutet Touchpoint?

Unter einem Touchpoint (deutsch: Kontaktpunkt) oder Customer Touchpoint (deutsch: Kundenkontaktpunkt) ist ein Kontakt- und Berührungspunkt zwischen einem Kunden beziehungsweise einer Kundin und einem Unternehmen oder einer Marke zu verstehen. Ein Touchpoint markiert einen Punkt in dem Erleben einer Marke und ihrer Markenwelt für einen Kunden beziehungsweise einer Kundin (Customer Journey [3]). Damit zeigt sich, dass Touchpoints von Unternehmen gezielt im Marketing und Online-Marketing gesetzt sind und Schnittstellen zum Unternehmen und zur eigenen Marke darstellen. Ziel seitens der Unternehmen und Marken ist der Aufbau von Interaktionen und letztendlich der Kauf des Produkts oder der Dienstleistung wie die folgende Abbildung vereinfacht visualisiert:

Marketing - Anregungen rund um die Touchpoints by webpixelkonsum

Quelle: webpixelkonsum (Marketing – Der Touchpoint)

Customer Journey: Infografik zeigt vereinfacht das Zusammenspiel von Kunde und Unternehmen

Sammeln von Erfahrungen an einem Touchpoint

Letztendlich für die eigene Marketingstrategie bezogen auf die strategische Nutzung des Potenzials der Touchpoints gilt sich stetig bewusst zu sein, dass an jedem Touchpoint positive als auch negative Erfahrungen beim Kunden beziehungsweise der Kundin gesammelt werden. Jene Erfahrungen an all den Touchpoints sind wie Puzzleteile, die zu dem persönlichen Kundenerlebnis führen und mit der eigenen gewünschten Erwartung verglichen werden. Deswegen sollten Marken und Unternehmen stetig bestrebt sein, die Erwartungen an jedem Touchpoint zu kennen. Beispielsweise ein Team an einer Hotel-Rezeption begrüßt jeden Gast zuerst mit einem „Herzlich Willkommen“ oder die Bedienung an der Kasse wünscht ein baldiges Wiedersehen im Geschäft.

Unter dem Strich gilt: „Je besser der Kunde oder die Kundin mit einer Marke seine Ziele in der Kategorie erreichen kann, desto größer ist der Markterfolg der Marke.“ [4].

Titelbild auf webpixelkonsum Hamburg

Jeder Konsument (Kunde/-in) setzt sich an sein Steuer, um durch seine eigene Welt seine persönlichen Belohnungen für sein „Glückskonto“ einzusammeln. Die Einzahlungen erfolgen an den Touchpoints einer Marke oder eben nicht.

Welche Arten von Touchpoints existieren?

Jetzt fängt die Komplexität rund um die Touchpoints an. Infolgedessen zahlreicher Einflüsse in den letzten Jahren steigt die Anzahl möglicher Touchpoints. Dafür sprechen technische Entwicklungen zum Beispiel der ungebremste Siegeszug des Smartphones durch das iPhone von Apple [5] oder soziologische Entwicklungen wie zum Beispiel Social Media mit Facebook, Twitter, LinkedIn und Instagram sowie YouTube.

Die folgende Abbildung zeigt die Arten von Touchpoints:

Marketing - Arten von Touchpoints by webpixelkonsum

Quelle: webpixelkonsum (Arten von Touchpoints)

Zuerst verdeutlicht diese Abbildung die Komplexität rund um die Touchpoints. Dementsprechend gilt für erfolgreiches Marketing ein professionelles Management der Touchpoints. Daher die Anregungen rund um die Touchpoints für ein erfolgreiches Kundenerlebnis.

Customer Journey: Infografik zeigt für Dein Marketing die 8 Arten von Touchpoints

Zu Punkt 01: Häufigkeit

Unabhängig davon existieren erst- vs. wiederkehrende Touchpoints. Dahinter verbergen sich zwei verschiedene Kundenerlebnisse und teilweise unterschiedliche Kundengruppen. Bei dem „Erst-Touchpoint“ mit einem Unternehmen oder einer Marke gehört logischerweise der Kunde oder die Kundin zur Gruppe der Interessierten. Herausfordernd für Unternehmen und Marken ist meiner Meinung nach die Tatsache, genau an diesem „Erst-Touchpoint“ das gewünschte Marken-Image zu vermitteln. Denn ein privater Blogpost über eine Marke außerhalb des Wirkungskreises der betreffenden Marke kann ebenfalls ein „Erst-Touchpoint“ sein und dort ein gänzlich anderes Markenimage transportieren. Daher müssen Marken auch auf User-generated content [6] achten.

Zu Punkt 02: Nach Medientyp

Erstens, die „Paid Touchpoints“ sind zum Beispiel Search Engine Advertising (SEA) als Pull-Marketing-Methode oder Displaymarketing. Zweitens sind unter „Owned Touchpoints“ all die Marketinginstrumente subsumiert, wie zum Beispiel Corporate Website, Corporate Blog, E-mail-Marketing oder Filialen oder Printprodukte. Drittens gehören Empfehlungen, Testberichte und redaktionelle Beiträge zu den „Earned Touchpoints“.

Zu Punkt 05: Stand der Transaktion

Im Grunde genommen stellt der „Stand der Transaktion“ einen Prozess dar. Während „vor der Transaktion“ als 1. Phase die Touchpoints im Mittelpunkt stehen, die eine Interaktion hervorrufen, sind in der 2. Phase „während der Transaktion“ die Touchpoints im Fokus, an denen der Konsument Umsatz generiert. Anschließend folgen in der 3. Phase die Touchpoints, die dem Kauf seitens des Konsument nachgelagert sind. Beispiele für die 1. Phase sind Social Media, PR, Marketing, Communities, Freunde. Für die 2. Phase sind Beispiele der Online-Shop oder die Filiale (POS) und in der 3. Phase die Rechnung, Gratulation zu persönlichen Feiertagen, Service und Support.

Zu Punkt 07: Grad des Einfluss

Einerseits besitzt ein Unternehmen oder eine Marke auf einen Touchpoint direkten Einfluss, wenn ein Zugriff auf die Technik, Redaktion Arbeit oder die Performance erfolgt wie zum Beispiel auf der Corporate Website oder ein Corporate Account in Social Media (Beispielsweise Facebook Seite). Andererseits existiert bei einem indirekten Touchpoint keine Kontrolle seitens des Unternehmens oder der Marke wie zum Beispiel Blogs, Foren, Bewertungen, persönliche Empfehlungen unter Freunden oder im Familienkreis.

Zu Punkt 08: Nach Performance

Die Autorin Kimberly Struyk stellt in ihrem Artikel: „Policy #1: Assign each touchpoint a specific objective & task to carry out“ [7] interessante Gedanken zur Touchpoint Performance vor. Sie unterteilt in der Touchpoint Performance vier Dimensionen:

  1. Web equity,
  2. Pre-purchase research,
  3. Post-purchase support,
  4. Relationship building.

Demgegenüber stellt sie die digitalen Touchpoints und deren „Performance-Stärke“. Anschließend erhält in einer Matrix dargestellt jeder digitale Touchpoint in diesen Dimensionen seine „Performance-Stärke“. Demzufolge zeigt sich ein Schwächen-Stärke-Profil bezogen auf die Touchpoint Performance.

Abstrakte Darstellung rund um einen Touchpoint

Die unterschiedlichen Distanzen auf beiden Seiten resultieren aus verschiedenen Herangehensweisen. Während das Unternehmen stetig Content publiziert, um im Social Web beziehungsweise im Internet zur richtigen Zeit am richtigen Ort mit der besten Belohnung präsent zu sein, ist der Kunde beziehungsweise die Kundin „spontan & einmalig“ auf der Suche nach einem Produkt oder einer Dienstleistung. Diese Abbildung zeigt die abstrakte Darstellung rund um einen Touchpoint:

Marketing - Der Touchpoint abstrakt in der Customer Journey by webpixelkonsum

Quelle: webpixelkonsum (Marketing – Der Touchpoint abstrakt in der Customer Journey)

Somit stellen auf dieser Abbildung A und D den Kenntnisstand der Belohnung(-sbündel) dar. Während der Konsument sein Belohnung(-sbündel) relativ genau kennt, muss die entsprechende Marke dies sich erarbeiten durch beispielsweise Datenanalyse, Konsumentenbefragung. Die beiden Strecken B und C verdeutlichen die „Zeit der Wahrnehmung“. Während der Konsument meistens zuerst die Marke und deren Markenwelt entdeckt, muss die Marke beispielsweise im Internet auf eine aktive Daten- und Webanalyse durch Einsatz von Tools zurückgreifen. Dabei weiß die Marke von dem Konsumenten solange nur ein wages Bild, bis sich dieser Konsument direkt mit der Marke in Verbindung setzt durch zum Beispiel ein Like bei einem Post auf der Facebook Seite. Zudem stellt E die Anzahl der Touchpoints auf der Customer Journey dar, die der Konsument erlebt, bevor dieser kauft.

Erfolgfaktoren von Touchpoints

Für einen Kunden beziehungsweise eine Kundin besitzt ein Touchpoint bewußt keine Bedeutung. Demgegenüber spielt für Dein Marketing das Management der Touchpoints eine sehr große Rolle, da davon der Erfolg Deiner Marketing- und PR-Kampagnen abhängt. Aus diesem Grund stellt die folgende Grafik Erfolgsfaktoren für ein Touchpoint aus Sicht des Kunden und des Unternehmens vor:

Erfolgsfaktoren von Touchpoints by webpixelkonsum

Quelle: webpixelkonsum (Erfolgsfaktoren von Touchpoints)

Customer Journey: Infografik zeigt für den Erfolg Deiner Marketing- und PR-Kampagnen die Erfolgfaktoren von Touchpoints

Fazit für: Anregungen rund um die Touchpoints für ein erfolgreiches Kundenerlebnis

Ob Touchpoint (deutsch: Kontaktpunkt) oder Customer Touchpoint (deutsch: Kundenkontaktpunkt), auf jeden Fall findet an jenem Punkt eine Entscheidung statt. Denn jeder Touchpoint ist eine Schnittstelle, die online oder offline auf das „Glückskonto“ eines jeden Konsumenten einzahlt. Je intensiver und höher die Einzahlungen, desto größer die Chance auf den Erfolg der eigenen Marke. Je früher dieser Zusammenhang verstanden und entsprechend gehandelt wird, desto größer ist der eigene Wettbewerbsvorteil. Denn jeder Kontakt mit einer Marke hinterlässt bewusst oder unbewusst, gesteuert oder zufällig einen Eindruck in den Köpfen der (potenziellen) Konsumenten. Entsprechend beeinflussen diese Eindrücke die individuelle Wahrnehmung der Marke. Aus diesem Grund stellt ein professionelles Customer-Touchpoint-Management einen Erfolgsfaktor für Unternehmen dar.

Fragen zu den eigenen Touchpoints

Diese Anregungen rund um die Touchpoints sollen Unternehmen und Marken verdeutlichen, dass für ein erfolgreiches Kundenerlebnis die Touchpoints erfolgsentscheidend für die eigene Marketingstrategie sind. Demzufolge sollten Marketing- und Markenverantwortliche die folgende Auswahl an Fragen beantworten:

  • Wo befinden sich die Touchpoints?
  • Welche Erwartungen seitens der Kunden existieren rund um den Touchpoint?
  • Mit welchem Content soll der Touchpoint besetzt werden?
  • Welche Emotionen mit welcher Intensität und mit welchem Ziel sollen über den Touchpoint auf das „Glückskonto“ bei dem (potentiellen) Konsumenten eingezahlt werden?
  • Welche Touchpoints folgen dem aktuellen Touchpoint (Customer Journey)?

Da an jedem Touchpoint beim Kunden oder bei der Kundin positive oder negative Erlebnisse entstehen, gilt darauf besonders zu achten. Vor allem bei einem negative Erlebnis besteht die Gefahr, dass die Geschäftsbeziehung beendet wird. Daher bietet sich eine regelmäßige Qualitätsüberprüfung an den beeinflussbaren Touchpoints an. Infolgedessen sind auftretende Mängel aus Sicht der Zielgruppe [8] zügig zu beseitigen, um an den betreffenden Touchpoints positive Erlebnisse zu bewirken.

Zuletzt noch ein Hinweis für Dich zur Vertiefung in dieses Thema. In dem Artikel: „Momente der Wahrheit – Die Relevanz von Touchpoints entlang der Customer Journey“ [9] gibt Dir neben Anregungen rund um die Touchpoints auch interessante Einblicke in den Kaffeemarkt.

Wenn Du Beispiele von Unternehmen wünschst, die ihren Kunden ein besonderes Kundenerlebnis bieten, dann empfehle ich Dir die Brandwatch-Studie 2018 [10]. Diese stellt Dir der Artikel: „Das sind die Marken mit dem besten Kundenerlebnis“ [11] vor. So viel verrate ich schon einmal: Der Sieger ist für mich überraschend.

Wie denkst Du über diese Anregungen rund um die Touchpoints für ein erfolgreiches Kundenerlebnis? Setzt Du in Deinem Unternehmen gezielt Touchpoints ein? Persönlich interessiert für einen regen Austausch bin ich an Deiner Meinung. Schreibe mir sie sehr gern unten in einen Kommentar!

Quellenangaben

Für die folgenden Quellenangaben gilt der Stand vom 03. April 2018:

[1] Anne M. Schüller | Kunden auf der Flucht? – Wie Sie loyale Kunden gewinnen und halten (2010); Orell Fossil Verlag AG, Zürich; S. 10
[2] Anne M. Schüller | Kunden auf der Flucht? – Wie Sie loyale Kunden gewinnen und halten (2010); Orell Fossil Verlag AG, Zürich; S. 11
[3] Was bedeutet Customer Journey?
[4] Dr. Christian Scheier, Dirk Held | Was Marken erfolgreich macht – Neuropsychologie in der Markenführung (2008); Rudolf Haufe Verlag; Planegg/München; S. 117
[5] Absatz von Apple iPhones weltweit vom 3. Geschäftsquartal 2007 bis zum 2. Geschäftsquartal 2017 (in Millionen Stück)
[6] Wikipedia: User-generated content
[7] Policy #1: Assign each touchpoint a specific objective & task to carry out
[8] Darum ist eine Persona für die Online Strategie wichtig
[9] Momente der Wahrheit – Die Relevanz von Touchpoints entlang der Customer Journey
[10] Neuer Report: Welche Marken liefern das beste Kundenerlebnis?
[11] Das sind die Marken mit dem besten Kundenerlebnis

Titelbild auf webpixelkonsum Brasilien Serienbild 3

So kann Dein Team für das Content-Marketing aufgebaut sein

So kann Dein Team für das Content-Marketing aufgebaut sein 2000 1333 Ralph Scholze

Einerseits wird viel gesprochen über das Content-Marketing. Andererseits müssen die Rahmenbedingungen stimmen, um die Ziele der Content-Marketing-Strategie zu erreichen. Beispielsweise ist eine solche Rahmenbedingung das Team für das Content-Marketing, um die Herausforderungen im Content-Marketing zu meistern. Deswegen stellt Dir dieser Artikel neben den Herausforderungen für das Content-Marketing-Team auch den Aufbau für Dein Content-Marketing-Team vor.

Viele Herausforderungen für das Content-Marketing-Team

In Zeiten der „Informationsüberflutung“ auf Grund zu viel Content ist für Unternehmen und Marken eine Content-Marketing-Strategie notwendig. Dabei existieren zahlreiche Herausforderungen. Jedenfalls ist eine erste Herausforderung im Content-Marketing die unterschiedliche Wahrnehmung der Farben wie dieser Artikel vorstellt: „A fascinating visualization of how men and women see colors differently“ [1, 2] vor. Auf eine weitere Herausforderungen im Content-Marketing bezieht sich der Artikel: „17 Key Content Marketing Metrics to Start Tracking Today“ [3]. Zudem zeigt dieser Artikel eindrucksvoll die Vielzahl an Aufgaben, die Unternehmen und Marken innerhalb ihrer Content-Marketing-Strategie lösen müssen.

Bezüglich Owned Media, Earned Media und Paid Media und seiner Verbreitung im Social Web gibt dieser Artikel“: „Introducing a new tool to help marketers review and improve the best options for promoting content“ [4] einige Anregungen. Zufolge unterteilen sich diese Anregungen in 3 Schritte:

  1. „Current use of media for content distribution.“
  2. „Review promotion gap against competitor or sector use of content distribution techniques.“
  3. „Select and prioritise new methods of content promotion.“

Wenn Du zu diesem Thema Dich vertiefen willst, dann empfehle ich Dir diesen Artikel: „Owned, Earned und Paid Media: Ihre Bedeutung und Nutzung in Deiner Content-Marketing-Strategie zu lesen. Daraus stelle ich Dir die folgende Abbildung „Owned, Earned und Paid-Media und deren Einflussmöglichkeiten“ vor:

Owned, Earned und Paid-Media und deren Einflussmöglichkeiten von webpixelkonsum

Quelle: webpixelkonsum (Owned, Earned und Paid-Media und deren Einflussmöglichkeiten)

Weiterhin stellt der sehr lesenswerte Artikel: „No Words Wasted: A Guide to Creating Focused Content“ [4] weitere Herausforderungen für das Content-Marketing-Team und die folgende Grafik vor. Demzufolge gruppiert diese Grafik die Vielfalt an Content [5] in 4 Rubriken:

  1. Rational.
  2. Emotional.
  3. Awareness.
  4. Purchase.
The Content Mix by distilled

Quelle: distilled (The Content Mix)

Alltägliche Aufgaben Deines Content-Marketing-Teams

Bereits in dem Artikel: „KPIs für Deine optimale Content-Marketing-Strategie“ [6] findet sich diese Infografik, die viele Aufgaben für Dein Content-Marketing-Team beinhaltet:

Content Marketing and the Social Process by mackwebsolutions

Quelle: Mackwebsolutions (Content Marketing and the Social Process)

Demzufolge stehen zwei Varianten zum Lösen dieser alltäglichen Aufgaben durch ein Team für das Content-Marketing zur Auswahl:

  1. 6 Team-Rollen,
  2. 3 Team-Rollen.

Dein Team für das Content-Marketing mit 6 Team-Rollen

Über Twitter entdeckte ich einen sehr lesenswerten Artikel zum optimalen Team für das Content-Marketing. Der Blogger Martin Dress stellt 6 Team-Rollen in seinem Artikel: „Das Content Marketing Dream Team“ [7] vor. Dabei stellt er auch klar, dass Unternehmen mit wenigen Mitarbeitern von diesen vorgestellten 6 Team-Rollen profitieren. Demzufolge übernehmen in so einer Situationen Mitarbeiter 2 Team-Rollen mit ihren Aufgaben.

Konkret stellt er diese 6 Team-Rollen vor:

  1. Chief Content Officer,
  2. Managing Editor,
  3. Content Produzent,
  4. Chief Listening Officer,
  5. Distributor und
  6. Analyst.

Dein Team für das Content-Marketing mit 3 Team-Rollen

Wer sich die Aufgaben bei jeder Team-Rolle durchliest, versteht die Aussage, dass Mitarbeiter 2 Team-Rollen mit ihren Aufgaben übernehmen können. Beispielsweise wäre meiner Meinung nach auch ein Team für das Content-Marketing mit diesen 3 Team-Rollen möglich:

  1. Chief Content Officer und Managing Editor,
  2. Content Produzent und Chief Listening Officer,
  3. Distribution und Analyst.

Diese Aufteilung für Unternehmen mit wenigen Mitarbeitern halte ich deswegen für sinnvoll, da sich die Aufgaben der folgenden Team-Rollen sinnvoll ergänzen. Zum Beispiel kann der „Content Produzent“ durch die Aufgaben des „Chief Listening Officer“ seinen Content noch besser auf die entsprechenden Leser/-innen verfeinern [8, 9]. Oder durch die Übernahme der Aufgabe von der Team-Rolle „Analyst“ kann die „Distribution“ verbessert werden.

Was ist in Unternehmen, die für ihre Content-Marketing-Strategie nur eine Person einstellten? Zu erst einmal ist diese Tatsache positiv, denn häufig existiert eine feste Stelle für das Content-Marketing noch nicht in Unternehmen. Dennoch wird klar, dass die vorgestellten Aufgaben für eine Person zu viel sind. Deswegen sollten Verantwortliche in Unternehmen dafür sorgen, dass die eine Person nur einen Teil all dieser Aufgaben umzusetzen hat und die anderen Aufgaben durch das restliche Team übernommen werden muss.

Fazit für: So kann Dein Team für das Content-Marketing aufgebaut sein

Wenn Unternehmen und Marken eine Content-Marketing-Strategie [10] in ihrem Marketing und Online-Marketing einsetzen, dann müssen sie ein professionelles Team für das Content Marketing aufbauen. Dieser Artikel stellt ein Beispiel sowohl für ein 6er-Team als auch für ein 3er-Team für die Realisierung von Content Marketing vor. Dabei wird deutlich, dass professionelles Content-Marketing hohe Herausforderungen und Anforderungen besitzt. Wird ein solches Team für das Content Marketing eingesetzt, dann verursacht dies enorme Personalkosten. Optimal wäre, wenn diese Kosten durch das Team selbst wieder erwirtschaftet werden und der Return on Investment (RoI) positiv ist. Letztendlich bedeutet diese Anforderung eine stetige Professionalisierung der Content-Marketing-Strategie.

Wie denkst Du über die Aufteilung eines Teams für das Content-Marketing? Existiert in Deinem Unternehmen ein Team speziell für das Content-Marketing? Schreibe mir Deine Meinung und Erfahrungen für einen Austausch unten in einen Kommentar!

Quellenangaben

Für die folgenden Quellenangaben gilt der Stand vom 25. Mai 2017:

[1] A fascinating visualization of how men and women see colors differently
[2] His And Hers Colors
[3] 17 Key Content Marketing Metrics to Start Tracking Today
[4] Introducing a new tool to help marketers review and improve the best options for promoting content
[5] Nutze die enorme Vielfalt an Content für Deine Content-Marketing-Strategie
[6] KPIs für Deine optimale Content-Marketing-Strategie
[7] Das Content Marketing Dream Team
[8] Darum ist eine Persona für die Online Strategie wichtig
[9] Übersicht und Merkmale der Generationen X, Y, Z: Ihre Auswirkungen auf die Social-Media-Strategie und Content-Marketing-Strategie
[10] Tipps und Ideen für regelmäßige Posts in Social Media

Titelbild auf webpixelkonsum Brasilien Serienbild 16

Nutze die Vorteile von einem Social-Media-Kalender für Dein Marketing und Deine PR

Nutze die Vorteile von einem Social-Media-Kalender für Dein Marketing und Deine PR 2000 1333 Ralph Scholze

Die Vorteile von einem Social-Media-Kalender für Dein Marketing und Deine PR sind vielfältig. Jedoch erfordert dies vorher ein cleveres Vorgehen für die Erstellung Deines Social-Media-Kalenders. Wie Du dabei vorgehst und was für Vorteile existieren, zeigt Dir dieser Artikel mit seinen Anregungen.

Warum ein Social-Media-Kalender?

In jedem Jahr finden feste Feiertage und Ereignisse statt, die für Unternehmen eine größere Bedeutung besitzen. Einerseits steigern diese Feiertage den Umsatz bei den Unternehmen. Andererseits können diese Feiertage und Ereignisse das Image des Unternehmens stärken. Weiterhin sind viele arbeitende Menschen an den Feiertagen privat in einem „Kurzurlaub“, so dass sie sich mehr auf Social Media aufhalten. Damit steigt die Wahrscheinlichkeit, dass sie sich mit Deinen Produkten oder Deinem Unternehmen informieren. Glänzt Du mit Deinem Unternehmen zu dieser Zeit in Social Media mit Abwesenheit, dann kann dies für Dein Unternehmen der Verlust von Umsatz bedeuten. Wie Du bemerkst, ist an dieser Stelle Dein Content Marketing mit seiner Vielfalt an Content [1] gefordert.

Einige Beispiele

Wenn Du zum Beispiel ein Restaurant besitzt, dann probierst Du frische und saisonale Zutaten Deinen Gästen anzubieten; zur Spargelzeit Spargel oder zur Erdbeerzeit eben frische Erdbeeren. Auf jeden Fall freuen wir uns auf die jeweilige Obst- und Gemüsezeit. Während dieser Vorfreude sind wir auch sehr empfänglich für Rezepte mit zum Beispiel Spargel oder Erdbeeren. Dementsprechend kannst Du Dein Restaurant „in Szene setzen“ und Deine Stammkunden animieren Dein Restaurant zu besuchen sowie neue Gäste gewinnen.

Wenn Du ein zum Beispiel Autohaus besitzt, dann kannst Du während der Sommerzeit Autos an Hochzeitspaare vermieten. Dafür prädestiniert ist der „klassische Hochzeitsmonat – Mai“. Cleveres Content Marketing in Verbindung mit PR-Kampagnen setzt bei dieser „emotional freudigen“ Zielgruppe das eigene Autohaus positiv ins Gedächtnis auf Facebook, Instagram und weitere Social-Media-Plattformen.

Genauso wenn Du zum Beispiel ein Mode-Geschäft besitzt. Beispielsweise finden sich auch hier Ereignisse in Form wiederkehrender Mode-Saisons, die Dein Unternehmen clever in Social Media nutzen kann. Weiterhin bieten sich Ereignisse die Chance in Social Media auf sein Mode-Geschäft aufmerksam zu machen.

Unter dem Strich liefert Dir ein Social-Media-Kalender eine Art Grundgerüst für Deine tägliche Arbeit in Social Media in Verbindung mit Deinem Marketing und Deiner PR, damit Deine potenzielle Zielgruppe und Deine Kunden rechtzeitig in Social Media von Dir erfahren und Zeit haben, Dein Produkt oder Deine Dienstleistung zu konsumieren.

Beispiele für einen Social-Media-Kalender

Aufgaben eines Social-Media-Kalenders

Welche 4 Aufgaben ein Social-Media-Kalender besitzt, stellt der Artikel von Neil Patel vor [2]:

  1. Help develop your editorial strategy.
  2. Help you consistently publish high-quality, high-performing content pieces.
  3. Cut extra time out of your content marketing strategy and help you allocate your resources wisely.
  4. Organize the way you curate and create content.

Einen eigenen Social-Media-Kalender entwickeln

Du willst einen eigenen Social-Media-Kalender entwickeln und weißt noch nicht so richtig, wie Du anfangen sollst? Dann geben Dir die beiden folgenden Beiträge für Deinen persönlichen Social-Media-Kalender wertvolle Anregungen.

Erste Anregung für Deinen Social-Media-Kalender

Welche einzelnen Schritte für einen Social-Media-Kalender notwendig sind, beschreibt die Bloggerin Heidi Cohen in ihrem Artikel: „How to Develop a Social Media Editorial Calendar“ [3]. Sie stellt 12 Schritte vor:

  1. Set social media engagement goals.
  2. Know your target audience(s).
  3. Build an overall calendar structure.
  4. Determine appropriate content categories.
  5. Integrate marketing promotion themes.
  6. Include relevant search keywords.
  7. Establish social media content offerings.
  8. Allocate appropriate resources.
  9. Assign related information for each piece of social media content.
  10. Integrate with other non-social media content, both online and offline.
  11. Distribute social media editorial plan across organization.
  12. Measure social media content results.

Sehr interessant und aus eigenen Erfahrungen kann ich diese Anregungen bekräftigen. Selbst weiß ich, dass all diese 12 Tipps im Alltag häufig schwierig umzusetzen sind. Der Grund liegt meistens daran, dass Social Media in vielen Unternehmen als eine „Nebenaufgabe“ im Marketing oder in der PR erfolgt. So ist beispielsweise der 2. Punkt tangiert durch „Understand the trends in social media behavior and how these can have an impact on your initiatives.“. Dies bedeutet eine Menge Zeit und den Einsatz von Tools, die wiederum Geld kosten. Dafür existiert in einigen Unternehmen kein Budget.

Unter dem Strich können Dir diese acht Anregungen für Deine Social-Media-Aktivitäten helfen, die Dir dieser Artikel: „Social-Media-Strategie für Dein Unternehmen: Tipps für Deinen Alltag“ vorstellt.

Anregungen und Tipps für Deinen Social-Media-Kalender.

Zweite Anregung für Deinen Social-Media-Kalender

Der Blogger Neil Patel widmete sich ebenfalls dem Thema Kalender für Social Media. In seinem Artikel: „Why You Need a Social Media Calendar and How to Create One“ [2] stellt er zahlreiche Anregungen mittels einer Infografik von Quicksprout vor.

Die Vorteile von einem Social-Media-Kalender

Auf jeden Fall sind die Vorteile von einem Social-Media-Kalender für Dein Marketing und Deine PR relevant wie diese Abbildung zeigt:

Vorteile von einem Social-Media-Kalender by webpixelkonsum

Quelle: webpixelkonsum (Vorteile von einem Social-Media-Kalender)

Infografik stellt die Vorteile von einem Social-Media-Kalender vor.

Anleitung für einen Social-Media-Kalender

Mit dem selben Thema setzte sich die Autorin Sandra Clayton im Blog von Social Media Examiner auseinander. Darüber schrieb sie den folgenden lesenswerten Artikel: „How to Create a Social Media Calendar: A Template for Marketers“ [4].

Was für ein Glück!

Denn darin findest Du eine detaillierte Anleitung mit Abbildungen zur Erstellung Deinen Social-Media-Kalenders. Aus diesem Grunde empfehle ich Dir diesen Artikel, da Du mit dieser Anleitung auf Google Drive sofort loslegen kannst. Weiterhin findest Du Tipps bezügliches Deines Content Mix für Deine Social-Media-Accounts.

Fazit für: Nutze die Vorteile von einem Social-Media-Kalender für Dein Marketing und Deine PR

Die Vorteile von einem Social-Media-Kalender für Dein Marketing und Deine PR schonen auch Deine Nerven und lenken den Blick auf das Wesentliche. Dafür stellte ich Dir zwei Anregungen vor, die beide den Einsatz eines Social-Media-Kalenders fokussieren. Dabei besitzt ein Social-Media-Kalender mehrere Aufgaben, die der Artikel von Neil Patel vorstellt [2]. Er verweist ebenfalls auf den Punkt, warum ein Unternehmen oder ein Social-Media-Team den Einsatz eines Kalenders für Social Media präferieren sollte. Zusammengefasst erzeugen alle Punkte den „roten Faden“ aller Aktivitäten eines Unternehmens in Social Media.

Zum Abschluss bekräftige ich den Punkt 10 aus dem Artikel der Bloggerin Heidi Cohen: „Integrate with other non-social media content, both online and offline.“ [3]. Dadurch wird deutlich, dass der Social-Media-Kalender mit weiteren Kampagnenplanungen abgestimmt und realisiert werden muss. Demzufolge ist ein Kalender für Social Media für Dein Marketing und Deine PR deshalb wichtig, da er eine wichtige Rolle innerhalb der Customer Journey [5] spielt.

Wie denkst Du über die Vorteile von einem Social-Media-Kalender? Setzt Du für Dein Marketing und Deine PR einen Social-Media-Kalender ein? Welche Erfahrung sammeltest Du bisher mit Deinem Social-Media-Kalender im Alltag? Hast Du noch Tipps für den Einsatz eines Social-Media-Kalenders? Schreibe mir diese für einen Austausch per E-Mail oder in einen Kommentar!

Quellenangaben

Für die folgenden Quellenangaben gilt der Stand vom 30. Dezember 2017:

[1] Nutze die enorme Vielfalt an Content für Deine Content-Marketing-Strategie
[2] Why You Need a Social Media Calendar and How to Create One
[3] How to Develop a Social Media Editorial Calendar
[4] How to Create a Social Media Calendar: A Template for Marketers
[5] Was bedeutet Customer Journey?

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