Customer Journey

Die stärkste Herausforderung mit dem größten Potenzial für das Marketing stellt fundiertes Wissen über die Customer Journey seiner Zielgruppe dar. Gleichzeitig dient dieses Wissen als Basis für andere Marketinginstrumente, ohne jene verpuffen würden. Jedoch sind heute die ersten Kontaktpunkte (Touchpoints) der Interessierten (potenzielle Kunden) mannigfaltig. Zum Beispiel können für die eigene Zielgruppe immer noch das Radio oder TV oder Print die erste Wahl für die eigene Informationsgewinnung spielen. Im Gegensatz dazu kann Deine Zielgruppe nur online erreichbar sein oder am besten durch einen Mix (Second Screen). Somit wird die Komplexität dieses Themas deutlich. Ferner bietet die optimale Customer Journey großes Potenzial zur Generierung von Umsatz. Schließlich steigt die Bedeutung von e-Commerce. Deswegen ist eine intensive Auseinandersetzung mit diesem Thema notwendig.

Dies findest Du unter diesem Schlagwort

Aus diesem Grund findest Du hier Artikel mit Anregungen, Tipps, Best Practices für Dein Unternehmen, damit Du glückliche Kunden hast und Dein Unternehmen erfolgreich Gewinn erwirtschaftet mithilfe des Touchpoint Managements. Für mich eine Notwendigkeit als Unternehmer. Für Deine Fragen bieten sich die Kommentare unter den jeweiligen Blogposts hervorragend an ;)

Titelbild auf webpixelkonsum Brasilien Serienbild 22

Praktische Anregungen für erfolgreiche Newsletter

Praktische Anregungen für erfolgreiche Newsletter 2000 1333 Ralph Scholze

Erfolgreiche Newsletter bieten Unternehmen zahlreiche Möglichkeiten zur Kundenbindung und Umsatzsteigerung, wenn dafür eine Strategie existiert und wichtige Erfolgsfaktoren im praktischen Einsatz realisiert werden. Für Dich stellt dieser Artikel zahlreiche praktische Anregungen für Deine erfolgreiche Newsletter vor.

Ob als Start-up oder KMU, aller Anfang im E-Mail-Marketing ist herausfordernd und erfordert eine Strategie. Daher muss sie eindeutige KPIs besitzen und zum Einsatz kommen. Aufgrund von Social Media könnte der Eindruck entstehen, dass erfolgreiche Newsletter und E-Mail-Marketing für Unternehmen irrelevant sind. Allerdings unterscheiden sich Social Media und das E- Mail-Marketing. Entsprechend besitzt das E-Mail-Marketing mit erfolgreichen Newsletter Möglichkeiten zur Kundenbindung und Umsatzsteigerung, die zu nutzen sind.

Erfolgsfaktoren im praktischen Einsatz

Wenn erfolgreiche Newsletter und das E-Mail-Marketing das beste Ergebnis für die Unternehmensstrategie liefern sollen, dann sind wichtige Aufgaben zu erfüllen. Infolgedessen wird deutlich, dass E-Mail-Marketing einen wichtigen Beitrag im Lead Management sowie Marketing und Online-Marketing

  • Setze E-Mail-Marketing aktiv im Marketing und Vertrieb ein.
  • Verwende spezialisierte Tools für Dein E-Mail-Marketing [1], die den deutschen Datenschutz erfüllen und mithilfe offener Schnittstellen (API) an CRM für den
    Datenaustausch gekoppelt werden können.
  • Stelle sicher, dass für das E-Mail-Marketing eine verantwortliche Person existiert, die die Strategie für das E-Mail-Marketing auch realisieren kann.
  • Erstelle eine Strategie mit KPIs für Dein E-Mail-Marketing.
  • Setze für Deinen Newsletter für die persönlichere Ansprache statt der (groben) Zielgruppe die genaueren Personas [2] ein.
  • Verpflichte Dich gegenüber Deinen Kunden und baue Vertrauen auf, in dem Du Deine Newsletter regelmäßig publizierst.
  • Vermeide „Silos“, indem E-Mail-Marketing als Prozess wahrgenommen wird und Excel durch ein CRM ersetzt wird.
  • Verknüpfe das Tool für das E-Mail-Marketing mit dem CRM! Damit werden
    doppelte Daten und unnötige Kosten vermieden.
  • Nutze im Rahmen der Content-Marketing-Strategie den Content mehrfach.
  • Sei experimentierfreudig! Dafür bieten sich A/B-Tests an.
  • Analysiere die Daten, welche das eingesetzte Tool für das E-Mail-Marketing
    liefert, damit das E-Mail-Marketing erfolgreicher wird.
  • Investiere in die Betreffzeile jeder versendeten E-Mail, denn sie bestimmt die Öffnungsrate mit.
  • Setze im E-Mail-Marketing neben der HTML-Version auch die Text-Version
    ein.
  • Achte darauf, dass E-Mails zunehmend an mobilen Geräten konsumiert werden.
  • Setze mindestens einen Call-to-Action [3] je Newsletter ein.
  • Denke an die rechtlichen Restriktionen wie zum Beispiel die Abmeldung vom Newsletter.
  • Steigere die Bekanntheit des eigenen Newsletters kontinuierlich.
  • 17 vorgestellte Erfolgsfaktoren für erfolgreiche Newsletter.

    Erfolgskritische Punkte im E-Mail-Marketing

    Die erfolgskritischen Punkte im E-Mail-Marketing unterscheiden sich. Einerseits sind die Eigenart einer E-Mail und deren vielfältigen Nutzung sowie die rechtlichen Restriktionen zu beachten. Andererseits erfordert professionelles E-Mail-Marketing für die Kundenbindung und Umsatzsteigerung im Unternehmen verzahnte Prozesse.

    Zu den erfolgskritischen Punkten im E-Mail-Marketing und für erfolgreiche Newsletter zählen meiner Meinung nach:

    1. Fehlende Strategie und kein oder zu geringer Einsatz von E-Mail-Marketing im Marketing und Vertrieb,
    2. Zu wenig Zeit bzw. fehlende Strategie um neue Abonnenten zu gewinnen,
    3. Fehlender Themen- und Redaktionsplan für das E-Mail-Marketing.
    4. Fehlende Lust am experimentieren und optimieren für einen besseren Newsletter (Design, Betreffzeile, Inhalt, Rhythmus),
    5. Kein Einsatz von Tools zur Arbeitserleichterung im E-Mail-Marketing beziehungsweise fehlende Verzahnung mit CRM,
    6. Keine Erhebung von Daten bzw. gewonnene Daten bleiben unbeachtet,

    Wie können Unternehmen mithilfe des E-Mail-Marketing ihren Umsatz steigern?

    Worauf muss ich achten, um meinen Umsatz zu steigern, neue Kunden zu gewinnen oder bestehende zu halten?

    E-Mail-Marketing besitzt meistens den Ruf voller „Werbung“ zu sein. Dahinter steckt die Frage: „Wie können Unternehmen mithilfe des E-Mail-Marketing ihren Umsatz steigern?“. Die Beantwortung dieser Frage unterscheidet sich vom Typ des Unternehmens und seiner Strategie. Handelt es sich zum Beispiel um ein eCommerce-Unternehmen oder ein Unternehmen mit einem Online-Shop, dann können Sonderaktionen und Produkte mit Preisen zur Umsatzsteigerung passend sein. Hier empfiehlt sich nach dem Motto „Weniger ist mehr“ vorzugehen, um die Aufmerksamkeitsspanne bestens auszunutzen. Beispielsweise bedeutet dies maximal 3 Produkte je Newsletter vorzustellen.

    Titelbild auf webpixelkonsum Hamburg

    „Rede im Newsletter um die „Schmerzbehandlung“ für aktuelle Probleme der eigenen Zielgruppe.“

    Zur Gewinnung neuer (externer) Kunden mithilfe des Newsletter bieten sich vielfältige Möglichkeiten an:

    1. Einsatz spezieller Plugins auf der Website und im Corporate Blog zum
      Anmelden für den Newsletter,
    2. Posts in Social Media mit Verlinkung zur Landing-Page zum Anmelden für den Newsletter,
    3. Social Ads zur Gewinnung neuer Newsletter-Abonnenten,
    4. Nutzung der E-Mail-Signatur mit Hinweis auf aktuellen Newsletter,
    5. Anmeldung zum Newsletter mit geldwertem Gutschein verknüpfen, der
      bei der nächsten Bestellung einzusetzen ist,
    6. Erwähnen des Newsletter in eigenen Printdokumenten.
    Möglichkeiten zur Gewinnung neuer Kunden mit dem Newsletter.

    Häufigste Fehler in der Praxis

    Aufgrund meiner bisherigen Erfahrungen sind die Top 3-Fehler im E-Mail-Marketing und für erfolgreiche Newsletter:

    1. Kein regelmäßiger Versand,
    2. kein Einsatz von E-Mail-Marketing im Online Marketing,
    3. fehlende Strategie zur Gewinnung neuer Abonnenten.

    Daher bietet strukturiertes Vorgehen für erfolgreiche Newsletter wie diese Abbildung zusammengefasst vorstellt [4]:

    Strategisches E-Mail-Marketing für Unternehmen: Dies ist für Dein E-Mail-Marketing notwendig von webpixelkonsum - Praktische Anregungen für erfolgreiche Newsletter

    Quelle: webpixelkonsum (E-Mail-Marketing für Unternehmen: Dies ist für Dein E-Mail-Marketing notwendig)

    Fazit zu: Praktische Anregungen für erfolgreiche Newsletter

    Einerseits sind für erfolgreiche Newsletter und erfolgreiches E-Mail-Marketing der gezielte Einsatz im Marketing und Vertrieb notwendig. Infolgedessen nimmt die Kundenbindung und der Umsatz zu. Andererseits sind für erfolgreiches E-Mail-Marketing zahlreiche Erfolgsfaktoren wichtig, die dieser Artikel vorstellt. Weiterhin ermöglicht professionelles E-Mail-Marketing die gezielte Ansprache und das Messen der Aktivitäten.

    Ferner kann der Erfolg von E-Mail-Marketing zeitnah nachgewiesen werden, wenn Tools zum Einsatz wie beispielsweise Newsletter2go [5] und CleverReach [6] kommen und die Prozesse optimiert sind. Indem Du stetig Hypothesen erstellst und diese durch A/B- Test überprüfst, förderst Du den Erfolg von Deinem E-Mail-Marketing.

    Was sind für Dich erfolgreiche Newsletter? Persönlich interessiert bin ich an Deiner Meinung. Schreibe mir Deine Erfahrungen sehr gern unten in einen Kommentar!

    Quellenangaben

    Für die folgenden Quellenangaben gilt der Stand vom 31. Oktober 2017:

    [1] Tools für Dein Newsletter und E-Mail-Marketing
    [2] Darum ist eine Persona für die Online Strategie wichtig
    [3] Verbessere Dein Lead Management mithilfe Deines Corporate Blogs und „Call-to-Action“
    [4] Strategisches E-Mail-Marketing für Unternehmen: Dies wird dafür benötigt
    [5] E-Mail-Marekting-Tool: Newsletter2go
    [6] E-Mail-Marekting-Tool: CleverReach

    Titelbild auf webpixelkonsum Dresden Serienbild 7

    QR-Code und Marketing: Bringt Apple iOS 11 neuen Schwung?

    QR-Code und Marketing: Bringt Apple iOS 11 neuen Schwung? 2000 1333 Ralph Scholze

    Die Kombination „QR-Code und Marketing“ scheint noch vor vielen Herausforderungen zu stehen. Dabei besitzt ein QR-Code zahlreiche Vorteile. Der neue Schwungbringer für den intensiveren Einsatz des QR-Code könnte Apple sein.

    Bereits der Artikel: „Der QR-Code im Marketing: Genial oder überflüssig?“ [1] setzt sich intensiv mit der Funktionsweise eines QR-Code auseinander. Weiterhin verweist dieser Artikel auf die Nachteile des QR-Code und stellt Tipps für seinen Einsatz vor. Interessant sind für das Marketing die Ergebnisse einer Studie zum QR-Code von Statista [2]. Beispielsweise beantwortet diese Studie die Frage: „Welche Informationen erhoffen Sie sich vom Scannen eines QR-Codes?“ die Fragenden wie folgt:

    • 81 % für „gezielte Produktinformationen“,
    • 44 % für einen „Link zur Homepage des Produktherstellers“,
    • 20 % für „ein Gewinnspiel“.

    Wer einen QR-Code Generator benötigt, der findet in dem obigen Artikel zahlreiche Empfehlungen und hier ein Beispiel:

    QR Code Generator - Erstellen Sie hier QR Codes - QR-Code und Marketing

    Quelle: QR Code Generator (Erstellen Sie hier QR Codes)

    Bringt Apple iOS 11 neuen Schwung für den QR-Code?

    Heute entdeckte ich diesen Artikel Apple iOS 11: „Warum der QR-Code und Du am 12.September eine 2. Chance bekommen“ [3]. Diesen Artikel empfehle ich Dir zum Lesen, da er den vielfältigen Einsatz des QR-Code vorstellt. Weiterhin stellt der Artikel eine sehr interessante Funktion im nächste Apple iOS 11 vor. Wenn Du für das Marketing verantwortlich bist, dann solltest Du diese näher anschauen. Immerhin reden wir hier von Millionen von iPhones, die im Einsatz sind [4]. Infolgedessen bieten diese ein enormes Potenzial für Dein Marketing und Online-Marketing. Angeblich soll in iOS 11 der umständliche Weg über eine spezielle App zum Lesen von QR-Codes entfallen. Entsprechend einfach wird die Handhabung im Alltag sein. Damit könnte der QR-Code neuen Schwung erhalten.

    Fazit für: QR-Code und Marketing: Bringt Apple iOS 11 neuen Schwung?

    Apple könnte mit seinem iOS 11 neuen Schwung für den QR-Code liefern und damit Deinem Marketing neue Ideen. Immerhin soll die Kamera QR-Codes automatisch erkennen [5]. Infolgedessen bietet sich für das Marketing neue Möglichkeiten zur Gewinnung neuer Kunden und Daten über seine Zielgruppe. Dafür bietet der QR-Code die Möglichkeit, potenzielle Kunden aus der realen Welt in die virtuelle Welt sehr einfach zu bringen. Durch gezielte Webanalyse kannst Du den Erfolg für Deine QR-Codes messen und optimieren.

    Wie einfach der QR-Code unter iOS 11 zu nutzen ist, zeigt Dir ein Video in dem Artikel von Rolf Warnecke: „QR-Code scannen mit iOS 11“ [6].

    Titelbild auf webpixelkonsum Hamburg

    QR-Code und Marketing bietet Chancen die Customer Journey [7] seiner Kunden besser zu verstehen.

    Wie denkst Du über das Thema QR-Code und Marketing? Planst Du in naher Zukunft den QR-Code stärker in Deinem Marketing einzusetzen? Persönlich interessiert bin ich an Deiner Meinung. Schreibe mir Deine Erfahrungen sehr gern als E-Mail oder unten in einen Kommentar!

    Quellenangaben

    Für die folgenden Quellenangaben gilt der Stand vom 18. September 2017:

    [1] Der QR-Code im Marketing: Genial oder überflüssig?
    [2] Welche Informationen erhoffen Sie sich vom Scannen eines QR-Codes?
    [3] Warum der QR-Code und Du am 12.September eine 2. Chance bekommen
    [4] Absatz von Apple iPhones weltweit in den Geschäftsjahren 2007 bis 2016 (in Millionen Stück)
    [5] iOS 11 liest QR-Codes und NFC-Tags
    [6] QR-Code scannen mit iOS 11
    [7] Was bedeutet Customer Journey?

    Titelbild auf webpixelkonsum Hamburg Serienbild 2

    Tools für Dein Newsletter und E-Mail-Marketing

    Tools für Dein Newsletter und E-Mail-Marketing 2000 1333 Ralph Scholze

    Mit diesen Tools für Dein Newsletter und E-Mail-Marketing stehen Dir die zahlreichen Möglichkeiten zur Gewinnung neuer Kunden zur Verfügung. Gleichzeitig helfen Dir diese Tools bei der stärkeren Bindung der Kunden an Dein Unternehmen und Deine Marke. Denn glückliche Kunden und Kundinnen machen einfach mehr Spaß im Marketing- und PR-Alltag.

    Hinweis: Die rechtlichen Fallstricke, die direkt und indirekt mit diesen Tools verbunden sind, lasse ich aus rechtlichen Gründen außer Acht. Informiere Dich bei einem Anwalt beziehungsweise einer Anwältin Deines Vertrauens zu den rechtlichen Restriktionen im E-Mail-Marketing.

    Zuerst eine positive Nachricht für Dich: Dir stehen zahlreiche Tools für Dein Newsletter und E-Mail-Marketing zur Verfügung.

    Tools für Dein Newsletter und E-Mail-Marketing aus Deutschland

    Wie Dir der obige Hinweis bereits verdeutlicht, existieren beim E-Mail-Marketing zahlreiche rechtliche Fallstricke. Dazu zählt zum Beispiel der Datenschutz, so dass aus diesem Grund wegen des selben Rechtssystem deutsche Tools für Dein Newsletter und E-Mail-Marketing sinnvoll sind. Beachte, dass die Reihenfolge der vorgestellten Tools kein Ranking und keine Wertung über die Qualität darstellt. Unter dem Strich stehen Dir einige Anbieter aus Deutschland zur Wahl.

    CleverReach

    Mit CleverReach steht Dir ein deutsches Tools für Dein Newsletter und E-Mail-Marketing zur Auswahl. Auf jeden Fall bietet Dir CleverReach mit THEA eine äußerst interessante Lösung für Dein E-Mail-Marketing an. Infolgedessen sparst Du viel Zeit durch zum Beispiel automatisierte Newsletter-Kampagnen. Da CleverReach keine Einrichtungsgebühr und vertragliche Bindung erfordert sowie 250 Empfänger und 1.000 Mails pro Monat frei sind, kannst Du dieses Tool und THEA mit minimalem Risiko und Aufwand ausprobieren. Laut eigener Aussage nutzen über 160.000 Kunden diesen Anbieter für ihr E-Mail-Marketing.

    • Name: CleverReach
    • Anbieter: CleverReach
    • Herkunft: BRD
    • Responsive Design: Ja
    • Kostenpflichtig: Nein/ Ja
    • Link: Startseite von CleverReach

    Newsletter2Go

    Ebenfalls aus Deutschland stammt dieses Tool für Dein Newsletter und E-Mail-Marketing und heißt Newsletter2Go. Damit realisierst Du Deinen Newsletter und automatisierte Kampagnen. Newsletter2Go verlangt wie CleverReach keine Einrichtungsgebühr und vertragliche Bindung. Ferner kannst Du Newsletter2Go bis zu 1.000 Mails pro Monat werbefrei und ohne Empfängerlimit kostenlos anwenden. Damit zeigt sich, dass die Preismodelle der beiden deutschen Anbieter unterschiedlich sind. Laut eigener Aussage nutzen über 120.000 Kunden diesen Anbieter für ihr E-Mail-Marketing.

    • Name: Newsletter2Go
    • Anbieter: Newsletter2Go
    • Herkunft: BRD
    • Responsive Design: Ja
    • Kostenpflichtig: Nein/ Ja
    • Link: Startseite von Newsletter2Go

    Tools für Dein Newsletter und E-Mail-Marketing aus „Übersee“

    Viele bekannte Tools für den Versand von Newsletter stammen aus Übersee. Die Gründe liegen meistens in dem Preismodell und der sehr guten Usability zum Erstellen eines Newsletter oder einer E-Mail-Marketingkampagne.

    GetResponse

    Kennzeichnend für GetResponse sind der Landing Page-Editor und die Funktion zur Webinar-Erstellung. Für das professionelle E-Mail-Marketing steht Dir mit GetRespons die E-Mail-Automation zur Verfügung. Laut eigener Aussage nutzen über 350.000 Kunden diesen Anbieter für ihr E-Mail-Marketing.

    • Name: GetResponse
    • Anbieter: The Rocket Science Group
    • Herkunft: Polen
    • Responsive Design: Ja
    • Kostenpflichtig: Ja
    • Link: Startseite von GetResponse

    Active Campaign

    Legst Du mit Deinem E-Mail-Marketing viel Wert auf E-Mail-Automation, dann schau Dir Active Campaign genauer an. Des Weiteren erleichtert die Anbindung an das integrierte CRM-System die tägliche Arbeit und erhöht den Return on Investment.

    • Name: Active Campaign
    • Anbieter: The Rocket Science Group
    • Herkunft: USA
    • Responsive Design: Ja
    • Fokus: E-Mail-Automation
    • Kostenpflichtig: Ja
    • Link: Startseite von Active Campaign

    MailChimp

    Vor allem bei Start-ups ist dieses Tool ein Klassiker. Die Rede ist von MailChimp. Dafür spricht vor allem das Preismodell, denn bis zu 2.000 E-Mails und 12.000 E-Mails per Monat sind kostenfrei. Ein unschlagbares Angebot. Hinzu kommt die hohe Verbreitung, so dass schnell über die Community Hilfe erfolgt und die Einarbeitung „sehr leicht von der Hand geht“. Laut eigener Aussage nutzen über 15.000.000 Kunden diesen Anbieter für ihr E-Mail-Marketing.

    • Name: MailChimp
    • Anbieter: The Rocket Science Group
    • Herkunft: USA
    • Responsive Design: Ja
    • Kostenpflichtig: Nein/ Ja
    • Link: Startseite von MailChimp

    Fazit für: Tools für Dein Newsletter und E-Mail-Marketing

    Moderne Newsletter und zeitgemäßes E-Mail-Marketing ist ohne Tools kaum zu realisieren. Die rechtlichen und technischen Anforderungen sowie die Gewohnheiten der Leserschaft sind teilweise konträr. Daher ist eine Lösung der Einsatz von Tools Tools für Dein Newsletter und E-Mail-Marketing. Vor allem probieren diese die zahlreichen Anforderungen zu lösen. Dadurch stehen Dir eine Vielzahl an Tools als wirtschaftlich sinnvolle Lösung zur Seite.

    Bevor Du Dich für ein Tool entscheidest, teste dies intensiv. Aus eigener Erfahrung weiß ich um die unterschiedliche Usability der Tools, die teilweise Deine Arbeitsfreude bremsen. Hast Du Dein Tool gefunden, dann steht dem erfolgreichen Newsletter alle Türen offen [1].

    Welche Tools setzt Du für Deinen Newsletter und E-Mail-Marketing ein? Probierst Du weitere Tools für Dein E-Mail-Marketing aus oder bleibst Du bei dem Tool, wofür Du Dich einmal entschiedest? Welche Erfahrungen sammelst Du mit Deinem Tool beziehungsweise Tools? Schreibe mir Deine Erfahrungen sehr gern als E-Mail oder in einen Kommentar für einen regen Austausch!

    Quellenangaben

    Für die folgenden Quellenangaben gilt der Stand vom 5. Mai 2017:

    [1] Erfolgreicher Newsletter: So packst Du dies richtig an

    Titelbild auf webpixelkonsum Brasilien Serienbild 6

    Was ist Marketing Automation für Unternehmen?

    Was ist Marketing Automation für Unternehmen? 2000 1333 Ralph Scholze

    Marketing Automation ist sehr gut geeignet, damit Du Deine Kunden besser verstehst und mit ihnen gezielt kommunizieren kannst. Nur, was ist Marketing Automation? Ist dies ein Hexenwerk? Erfordert dies eine Investitionen und treibt somit die Kosten für das Marketing in die Höhe? Darauf probiert Dir dieser Artikel Antworten zu geben und vielleicht beginnst Du bald mit Marketing Automation in Deinem Unternehmen.

    Entwicklungen für Marketing Automation

    Die Digitalisierung schreitet in Turboschritten voran. Ihre Boten sind Cloud, Industrie 4.0 (#IoT), „Künstliche Intelligenz“ (#KI) oder „Machine Learning“ (#MachineLearning). Damit gewinnt der technische Fortschritt immer mehr an Geschwindigkeit und durchdringt immer mehr unseren Alltag. Daher ist logisch, dass auch das Marketing und Online-Marketing immer stärker beeinflusst und getrieben wird von Tools und Algorithmen. Demzufolge resultiert als logische Konsequenz die Marketing Automation. Marketing Automation ist kein Hexenwerk. Vielmehr eröffnen sich für Dein Marketing neue Wege, um direkt und individuell mit jedem Kunden und jeder Kundin in Kontakt zu kommen. Dies erfolgt durch Automatisierung unterschiedlicher Marketingmethoden und -prozesse [1], die mit existierenden Kundeninformationen kombiniert werden.

    Überdies änderte sich in den letzten Jahren das Kaufverhalten, so dass heute Unternehmen mehrere und vor allem kleine Kampagnen realisieren mithilfe Tools, Zielgruppe und Content. Damit zeigt sich die Komplexität, die heute das moderne Marketing beinah stetig in Echtzeit erfüllen muss. Einerseits muss das Marketing wirtschaftliche Erfolgsfaktoren beachten. Andererseits muss das Marketing auf die Reaktionen jedes Kunden beziehungsweise jeder Kundin interaktiv eingehen und folgende Marketingaktivitäten darauf fokussieren. Entsprechend wird klar, dass zum Meistern dieser Komplexität nur Tools zum Einsatz kommen wie zum Beispiel Marketing Automation.

    Was bedeutet Marketing Automation nun?

    Für Marketing Automation existieren unterschiedliche Definitionen und Beschreibungen wie zum Beispiel:

    • „Marketing Automation sind Software-Plattformen, die aus den Funktionen Datenbank, Web-Controlling, Kommunikation, Workflows und CRM-Synchronisation bestehen und Ihnen dabei helfen Ihre Marketing-Prozesse zu automatisieren. Durch die diese Automatisierung, können Sie Ihre Marketingkampagnen effizienter planen und umsetzten. Ein weiterer Vorteil ist, dass Sie den Erfolg der einzelnen Marketingmaßnahmen messen können.“ [2]
    • „Marketing automation is the use of software to automate marketing processes such as customer segmentation, customer data integration (CDI), and campaign management. The use of marketing automation makes processes that would otherwise have been performed manually much more efficient, and makes some new processes possible. Marketing automation is an integral component of customer relationship management (CRM).“ [3]
    • „Marketing Automation bezeichnet alle Softwarelösungen, die Marketingprozesse automatisieren und aus den Funktionen Datenbank, Web-Controlling, Kommunikation, Workflows und CRM-Synchronisation bestehen. Die Systeme erleichtern Marketern die Planung, Steuerung und Auswertung von umfangreichen Marketingkampagnen. Ein Schwerpunkt liegt außerdem auf der Lead Generierung: Die Software-Plattformen ermöglichen eine automatisierte und personalisierte Kommunikation mit potenziellen Kunden. Durch Webtracking kann das Interessenprofil der Nutzer analysiert und dadurch die Kundenzufriedenheit sowie Kundenbindung gesteigert werden.“ [4]

    Der Einsatz von Marketing Automation im Marketing

    Zuerst fokussiert der Einsatz von Marketing Automation nicht allein das E-Mail-Marketing [5], auch wenn dies zum größten Teil sehr nahe liegt. Vielmehr verbirgt sich hinter Marketing Automation ein Prozess wie diese Abbildung darstellt:

    Marketing-Automation-Prozess für erfolgreiches Marketing für Unternehmen by webpixelkonsum

    Quelle: webpixelkonsum (Marketing-Automation-Prozess für erfolgreiches Marketing für Unternehmen)

    Marketing Automation mehr ist als nur E-Mail-Marketing

    Damit wird deutlich, dass Marketing Automation mehr ist als nur E-Mail-Marketing. Entsprechend kann Marketing Automation im Marketing für folgende Marketingmethoden [1] zum Einsatz kommen [4]:

    • Für die Automatisierung von sich wiederholenden Aufgaben (z.B. Registrierungsprozess),
    • Beim Kampagnenmanagement für die Planung, Steuerung und Auswertung,
    • Zur Pflege und Sammlung von Daten gegenwärtiger und potenzieller Kunden,
    • bei der Automatisierung des Lead Management [6],
    • Darstellung von personalisierten Webseiten oder Pop-up-Layer.

    Zusammengefasst zeigt Dir diese Abbildung für Deine Marketing Automation die Marketingmethoden:

    Marketing Automation mit Marketingmethoden für erfolgreiches Marketing für Unternehmen by webpixelkonsum

    Quelle: webpixelkonsum (Marketing Automation mit Marketingmethoden für erfolgreiches Marketing für Unternehmen)

    Marketing Automation für Erarbeitung und Bestimmung der Customer Journey

    Weiterhin hilft der professionelle Einsatz von Marketing Automation bei der Erarbeitung und Bestimmung der Customer Journey [7]. Damit setzt sich der Artikel: „How can Marketing Automation help to define ‘Customer Journeys’“ [8] auseinander und gleichzeitig stellt er ein Modell vor.

    Ebenso kannst Du mit Marketing Automation die Besucherdaten auf Deiner Website beziehungsweise Deinem Online Shop erschließen und ihnen je nach Vorlieben Content anbieten sowie segmentieren. Statt einer Ewigkeit dauert das Ergebnis lediglich einen „Wimpernschlag“. Infolgedessen kannst Du sofort und automatisch Maßnahmen ergreifen, die Dein Marketing erfolgreicher und Deine Kunden glücklicher machen.

    Notwendigen Aufgaben und Funktionen von Marketing Automation

    Der Artikel: „The Top 11 Must-Use Features of Marketing Automation“ [9] fasst kurz und knackig die notwendigen Aufgaben und Funktionen von Marketing Automation vor. Demzufolge kann Dein Marketing viele Aufgaben im Marketing und im Vertrieb clever automatisieren.

    Was ist Marketing Automation — nicht?

    Einerseits erwähnte ich bereits weiter oben, dass die Gleichung Marketing Automation = E-Mail-Marketing falsch ist. Damit zeigt sich, dass sie jeweils unterschiedliche Aufgaben und Ziele verfolgen.

    Außerdem kann auch der Vertrieb sehr gezielt Marketing Automation einsetzen wie diese Beispiele eindrucksvoll zeigen [10]:

    • „see exactly what prospects are clicking, downloading, watching, and reading — allowing reps to personalize sales conversations.“
    • „send personalized, marketing-approved emails to prospective clients.“
    • „get real-time alerts when hot leads are engaging with their website or emails.“
    • „report on sales campaigns.“
    • „pass cold leads back to the marketing team for further nurturing.“

    Dessen ungeachtet benötigt der Einsatz von Marketing Automation kein großes Team und damit einhergehend einen großen Personalkostenblock. Im Grunde genommen zählen clevere Ideen und schlaue Köpfe, die die Prozesse aus Sicht der Kunden anhand der Customer Journey realisieren und implementieren. Danach erledigt die eingesetzte Software für die Marketing Automation all die implementierten Prozesse automatisch.

    Wie unterscheidet sich Marketing Automation für B2C und B2B?

    Diese Frage ist mit einem klaren — ja — zu beantworten. Eine Gegenüberstellung liefert uns die folgende Infografik auf Pinterest:

    What's the difference between B2B and B2C Marketing Automation

    Zudem beschreibt der Autor Stefan von Lieven in seinem Artikel: „B2B Eventpromotion mit Marketing Automation“ [11] den konkreten Einsatz von Marketing Automation im B2B. Weiterhin und deswegen definitiv empfehlenswert ist dieser Artikel wegen seines Umsetzungsbeispiels eben für eine Eventpromotion mit Marketing Automation für die B2B-Zielgruppe. Die vorgestellte Grafik stellt anschaulich einen Prozess vor, der am Ende zum größten Teil automatisch mithilfe von Marketing Automation erledigt wird.

    Wenn Du noch ein Beispiel für B2B wünschst, dann findest Du in dem Artikel: „Marketing Automation for Smaller B2B Companies: PART 2 of 2“ [12] weitere Anregungen für Dein Marketing. In diesem Artikel findet auch das Corporate Blog [13] seinen Platz und damit bietet empfehle ich diesen Artikel auch.

    Titelbild auf webpixelkonsum Hamburg

    Marketing Automation ist kein Garant für ein erfolgreiches Marketing. „Entscheidend ist, wie gut die Vorteile Deines Produkts oder Deiner Dienstleistung kommuniziert werden und nicht, wie gut sie sind.“

    Fazit für: Was ist Marketing Automation für Unternehmen?

    Unternehmen können mithilfe von Marketing Automation das klassische Marketing mit dem modernen Marketing (Mix aus Online und Offline) anhand definierter Prozesse einen größeren Marketingerfolg generieren. Dafür notwendig sind Plattformen, die die Effizienzsteigerung aller Marketingaktivitäten auf Basis logischer Prozesse und gewonnener Kundendaten voranbringen. Dementsprechend müssen die Prozesse so genau wie möglich an die Customer Journey ausgerichtet sein. Dafür bieten sich bei der Planung dieser Prozesse sehr genau Fragen zu stellen, damit die Prozesse am Ende in die richtige Richtung zeigen.

    Win-Win-Situation für Unternehmen durch Einsatz von Marketing-Automation-Tool mit Sales Automation

    Wollen Unternehmen wie Start-ups und KMU Marketing und Vertrieb automatisieren, müssen vielfältige Aufgaben geklärt und gelöst werden [6]. Einerseits ist eine Entscheidung über das passende Marketing-Automation-Tool zu treffen. Andererseits muss eine Entscheidung fallen, ob gleich zum Start an Marketing und Vertrieb (Marketing-Automation-Tool mit Sales Automation) automatisiert wird.

    Dafür sprechen schnelle Synergieeffekte, die Nutzung der selben Kundendatenbank und zahlreiche Daten in Echzeit, die für das eigene Team eine wichtige Entscheidungsgrundlage darstellt. Bestimmt siehst Du, dass sich diese Kombination lohnt, denn die eigenen Ressourcen finden ihren optimalen Einsatz. Ebenso spart der Einsatz Zeit, Nerven und Aufwand sowie Kosten. Der größte Vorteil für den Unternehmenserfolg liefert Marketing Automation durch die Erfüllung der komplexen Marketinganforderungen und die Dokumentation des positiven Beitrags vom Marketing- und Sales-Team in Echtzeit für den Unternehmenserfolg ohne viel Arbeitszeit in das Reporting zu investieren. Bekräftigt wird dies auch durch die Kunden und Interessenten, die eine individuelle Kommunikation und Ansprache mit relevanten Content zur richtigen Zeit am richtigen Ort erhalten. Zusammengefasst: Eine Win-Win-Situation.

    Unter dem Strich zeigt Dir dieser Artikel die Bandbreite von „Was ist Marketing Automation?“ über „Was ist Marketing Automation nicht?“ bis hin zu Einsatzmöglichkeiten und der Wirtschaftlichkeit. Dennoch haben nur wenige Unternehmen Marketing Automation im Einsatz. Dafür sprechen mehrere Gründe. Wer denkt, dass das finanzielle Budget die größte Hürde darstellt, der irrt. Gemäß dieser Grafik ist dafür der Hauptgrund: „Fehlende Strategie“ [14]. Wenn dies für Dein Unternehmen zutrifft, dann denke daran, mich dafür anzufragen per E-Mail. Denn Marketing Automation ist ein hervorragendes Marketingtool um Deine Kunden besser zu verstehen und gezielter mit ihnen zu kommunizieren, so dass der Umsatz signifikant steigt und die Kunden glücklicher sind.

    Zum Abschluss zeigt Dir diese Abbildung für Deine Marketing Automation den Prozess, die Marketinginstrumente und die Vorteile für den Einsatz von Marketing Automation geballt:

    Marketing-Automation-Prozess und Marketingmethoden sowie Vorteile für erfolgreiches Marketing für Unternehmen by webpixelkonsum

    Quelle: webpixelkonsum (Marketing-Automation-Prozess und Marketingmethoden sowie Vorteile für erfolgreiches Marketing für Unternehmen)

    Zuletzt zeigt diese Infografik Fakten über die Ausgangssituation im Marketing sowie Vertrieb und nach der Einführung von Marketing Automation [15].

    Was ist Marketing Automation für Dich? Welche Erfahrungen sammeltest Du bereits mit Marketing Automation? Persönlich interessiert bin ich an Deiner Meinung und Deinen Erfahrungen. Deswegen schreibe mir diese sehr gern als E-Mail oder in einen Kommentar!

    Quellenangaben

    Für die folgenden Quellenangaben gilt der Stand vom 5. Juni 2017:

    [1] Marketinginstrumente, Marketingmethoden und Marketingprozesse braucht Dein Marketing
    [2] Definition von Marketing Automation
    [3] Defintion Marketing Automation
    [4] Definition von Marketing Automation
    [5] Was bedeutet E-Mail-Marketing und welche Vorteile besitzt Marketing per E-Mail?
    [6] Was ist Lead Management?
    [7] Was bedeutet Customer Journey?
    [8] How can Marketing Automation help to define ‘Customer Journeys’
    [9] The Top 11 Must-Use Features of Marketing Automation
    [10] 3 Common Misconceptions About Marketing Automation
    [11] B2B Eventpromotion mit Marketing Automation
    [12] Marketing Automation for Smaller B2B Companies: PART 2 of 2
    [13] Erfolg für Dein Corporate Blog: Diese Schritte helfen weiter
    [14] How to Overcome 3 Common Barriers to Marketing Automation Success
    [15] Winning More Customers With Marketing Automation

    Titelbild auf webpixelkonsum Brasilien Serienbild 3

    Marketinginstrumente, Marketingmethoden und Marketingprozesse braucht Dein Marketing

    Marketinginstrumente, Marketingmethoden und Marketingprozesse braucht Dein Marketing 2000 1333 Ralph Scholze

    Modernes und erfolgreiches Marketing trägt für den Unternehmenserfolg bei. Dafür stehen Dir unterschiedliche Marketinginstrumente, Marketingmethoden und Marketingprozesse für Dein Marketing zur Verfügung. Während dessen wird der „Marketing Mix“ genauso erklärt wie die 4Ps und 7Ps für die Marketingstrategie. Eine Grafik stellt diese anschaulich dar. All dies probiert Dir dieser Artikel kurz vorzustellen.

    Marketinginstrumente

    Marketinginstrumente (Englisch: marketing tool) sind all die Maßnahmen, die ein Unternehmen einsetzt, um die eigenen Marketingziele zu realisieren [1]. Zufolge wirken die Marketinginstrumente auf den Markt, der dahingehend beeinflusst wird, um so die zuvor definierten Unternehmensziele besser zu erreichen. Dementsprechend werden Marketinginstrumente dafür eingesetzt, um ein Unternehmen oder Produkte beziehungsweise Dienstleistungen oder Personen in der Öffentlichkeit bekannt zu machen und zielgruppengenau zu platzieren. Weiterhin sollen neue Kunden gewonnen und Umsatz generiert werden.

    Marketinginstrumente für Unternehmen mit einem Produkt

    Dafür stehen einem Unternehmen die „klassischen Marketinginstrumente“ als Modell der 4Ps wie Product (Produktpolitik) und Price (Preispolitik) sowie Place (Distributionspolitik) und Promotion (Kommunikationspolitik) zur Verfügung (siehe die beiden folgenden Abbildungen):

    • Product (Produktpolitik), d.h. die Produktpolitik setzt sich mit zum Beispiel den Fragen auseinander: Wie gestaltet man das optimale Produkt für die eigene Zielgruppe, damit beim Kunden ein Mehrwert entsteht? Welche Produkte soll das Unternehmen in seinem Portfolio führen?
    • Price (Preispolitik), d.h. die Preispolitik beinhaltet all die Entscheidungen des Unternehmens, die sich auf die Preisgestaltung für ein Produkt auswirken. Somit beantwortet sie die Frage: Welche Preisstrategie (Premiumpreise, Skimming, Penetration, Low-Price-Strategy etc.) soll das Unternehmen verfolgen?
    • Place (Distributionspolitik), d.h. die Distributionspolitik besitzt Lösungen, wie ein Produkt zum Kunden gelangt. Da mehrere Vertriebswege existieren, beantwortet sie die Frage: Welche der folgenden Vertriebswege wie Versand, Internet, Telefon etc. sollen genutzt werden?
    • Promotion (Kommunikationspolitik), d.h. die Kommunikationspolitik ist das in der Öffentlichkeit am stärksten sichtbare Marketinginstrument. Da die Kommunikationspolitik Lösungen anbietet, damit ein Kunde/-in vor dem Produktkauf von dessen Existenz und seinem Mehrwert erfährt. Daher beantwortet sie die Frage: Welche Kommunikationsmaßnahmen sollen ergriffen werden, um mit dem Kunden beziehungsweise der Kundin in Kontakt zu treten wie zum Beispiel Messen, TV, Events, Sponsoring?
    Die 4Ps im klassischen Marketing: Der Marketing-Mix - Marketinginstrumente, Marketingmethoden und Marketingprozesse braucht Dein Marketing

    Quelle: webpixelkonsum (Die 4Ps im „klassischen Marketing“: Der Marketing-Mix)

    Die 4 Ps im klassischen Marketing und ihre Bedeutung im Marketing-Mix - Marketinginstrumente, Marketingmethoden und Marketingprozesse braucht Dein Marketing

    Quelle: webpixelkonsum (Die 4 Ps im klassischen Marketing und ihre Bedeutung im Marketing-Mix)

    Marketinginstrumente für Unternehmen mit einem Produkt vorgestellt: Das Modell der 4Ps.

    Marketinginstrumente = Marketing-Mix

    Genannt werden all diese Marketinginstrumente auch als Marketing-Mix. Grundsätzlich ist im Rahmen der Marketingaktivitäten (Marketing und Online-Marketing) auf eine ausgewogene Anwendung sowie Abstimmung aller möglichen Marketinginstrumente zu achten. Allerdings existiert für die Gewichtung und die Reihenfolge der Marketinginstrumente aufgrund der Art der Branche, Produkt und Zielgruppe (B2C, B2B) kein „Patent-Rezept“ bis auf den Punkt, sich damit frühzeitig auseinanderzusetzen. Beispielsweise unterscheidet sich der Marketing-Mix für Konsumgüter gegenüber zum Beispiel von Unternehmen mit einem Dienstleistungsangebot. Zudem unterscheiden sich Unternehmen mit einem Produkt und Unternehmen mit einer Dienstleistung, so dass das Modell der bereits vorgestellten 4Ps für Unternehmen mit einem Produkt speziell für die Unternehmen mit einer Dienstleistung erweitert wurde. Dies resultiert daraus, dass diese Unternehmen durch die individuellen speziellen Eigenschaften einer Dienstleistung gegenüber herkömmlichen Produkten anderen Anforderungen durch ihre Kunden erfüllen müssen, wollen sie langfristig erfolgreich sein.

    Marketinginstrumente für Unternehmen mit einer Dienstleistung

    Infolgedessen stehen Unternehmen mit einer Dienstleistung ein Modell mit ingesamt 7Ps zur Verfügung, wobei dieses Modell der 7Ps bereits das Modell der 4Ps beinhaltet (siehe Abbildung). Die neuen 3Ps (Marketinginstrumente) für Unternehmen mit einer Dienstleistung sind:

    • Process (Prozesspolitik), d.h. die Prozesspolitik beziehungsweise der Prozess der Leistungserstellung einer Dienstleistung wirkt sich auf die Kundenzufriedenheit aus.
    • People (Personalpolitik), d.h. die Personalpolitik zählt aus dem Grund als ein Marketinginstrument, da häufig zur Erbringung einer Dienstleistung eine Person als Leistungserbringer im Mittelpunkt steht und von dieser Person Kundenzufriedenheit größtenteils abhängt.
    • Physical Facilities (Ausstattungspolitik), d.h. die Ausstattungspolitik erstellt Lösungen und Maßnahmen zur Optimierung der eigenen Räumlichkeiten oder Umgebung, in denen eine Dienstleistung erbracht wird. Davon beeinflusst wird die Wahrnehmung der Dienstleistungsqualität durch die Kunden bevor die eigentliche Dienstleistung erbracht wird.
    Erfolgreiches Marketing für Unternehmen mithilfe von Marketinginstrumente, Marketingmethoden und Marketingprozesse: Die Marketinginstrumente by webpixelkonsum

    Quelle: webpixelkonsum (Erfolgreiches Marketing für Unternehmen: Die Marketinginstrumente)

    Marketinginstrumente für Unternehmen mit einer Dienstleistung vorgestellt: Das Modell der 7Ps.

    Marketingmethoden

    Das Magazin Brand Eins publizierte in seiner Ausgabe 02/2015 mit dem Schwerpunkt Marketing den sehr lesenswerten Artikel: „Marketing Methoden: Der Blick in die Glaskugel“ [2]. Dort werden zahlreiche Marketingmethoden vorgestellt und genauer unter die Lupe genommen. Weitere Marketingmethoden vor allem für das Online Marketing sind:

    • E-Mail-Marketing [3],
    • Empfehlungsmarketing. d.h. nutzt das Potenzial von Interessierten und Kunden, um durch Empfehlungen neue Kunden zu gewinnen. Meistens erfolgt dieser Anreiz beispielsweise durch Rabatte (geldwerter Vorteil). Infolgedessen gewinnen Unternehmen kurzfristig neue Kunden.
    • Content-Marketing [4],
    • Suchmaschinenwerbung (SEM) mit Google AdWords,
    • Suchmaschinenoptimierung (SEO), d.h. mithilfe optimierten Content auf der Website soll diese durch unternehmensrelevante Keywords über hohes Ranking bei zum Beispiel der Suchmaschine Google für einen hohen Traffic auf der Website sorgen.
    • Social-Media-Marketing [5],
    • Website- und Corporate-Blog-Marketing,
    • Webanalytics und Webcontrolling,
    • App Marketing,
    • Affiliate Marketing, d.h. dadurch erfolgt der Aufbau eines virtuellen Vertriebsnetzes. Entsprechend erhalten ein oder mehrere Partner Werbemittel zur Verfügung, die diese einsetzen. Der Anreiz erfolgt dadurch, dass im Erfolgsfall bei der Generierung von Umsatz der Partner eine Vergütung erhält und das entsprechende Unternehmen (kostengünstig) einen neuen Kunden.
    Diese Marketingmethoden stehen Dir für Dein Marketing zur Verfügung.

    Der Marketingprozess

    Der Marketingprozess ist die Summe zahlreicher, aufeinander abgestimmter Marketingprozesse zur Erschließung, Gestaltung und Erkundung der relevanten Absatzmärkte zur Umsatzgenerierung. Die einzelnen Marketingprozesse beinhalten beispielsweise die Analyse, die festgelegten Marketingziele und der notwendigen Marketingstrategie sowie der anzuwendenden Marketinginstrumente. Weiterhin gehört zum Marketingprozess das Controlling. Damit erfolgt die Kontrolle bezüglich der Effektivität der einzelnen Marketingprozesse und des gesamten Marketingprozesses. Grafisch und ausführlicher beschreibt dies folgender Überblick Marketing-Prozess [6].

    Des Weiteren bietet der Artikel: „5 Schritte zu einem effektiven Marketingprozess“ [7] Anregungen, damit Marketing keine „ad-hoc-Arbeit“ ist, sondern anhand eines Marketingprozesses strukturiert und nervenschonend realisiert wird. Neben der sehr realistischen Darstellung von Marketing in vielen Unternehmen (Reaktiv, Ad hoc, Gestückelt und Unwirksam) stellt Dir dieser Artikel die „ZAMUK-Methode“ für Deinen Marketingprozess vor:

    1. Ziele,
    2. Analyse,
    3. Massnahmen,
    4. Umsetzung,
    5. Kontrolle.

    Fazit für: Marketinginstrumente, Marketingmethoden und Marketingprozesse braucht Dein Marketing

    Die vorgestellten Marketinginstrumente, Marketingmethoden und Marketingprozesse sollen Dir helfen, dass Du mit Deinem Marketing für Dein Unternehmen erfolgreich bist. Dessen ungeachtet fällt auf, dass die Realisierung all dieser Marketinginstrumente, Marketingmethoden und Marketingprozesse von mehreren Faktoren abhängt. Einerseits spielt das Leistungsangebot Deines Unternehmens eine starke Rolle, denn zum Beispiel sind Dienstleistungen meistens immaterieller Natur und sind vor dem Kauf schwierig auf ihre Qualität zu überprüfen. Andererseits sind Kunden als „externer Faktor“ oft im Dienstleistungsprozess eingebunden, was bei dem „Modell der 4Ps“ für Unternehmen mit Produkten ohne Beachtung ist.

    Weiterhin sind für Dein erfolgreiches Marketing zwei weitere Dinge zu beachten:

    1. Festlegung einer Rangordnung der Marketinginstrumente und
    2. Der Erfolg stellt sich durch den „cleveren“ Mix aller Marketinginstrumente ein, der eben vom eigenen Unternehmen abhängt.

    Unter dem Strich sehr wichtig ist auch das Marketingbudget, damit Deine Marketinginstrumente, Marketingmethoden und Marketingprozesse erfolgreich sind. Natürlich existieren Marketingtaktiken, die ohne finanzielles Marketingbudget auskommen. Jedoch ist dies definitiv keine Lösung für die Ewigkeit, denn auch diese Marketinginstrumente ohne Budget besitzen ihre Grenzen.

    Titelbild auf webpixelkonsum Hamburg

    Letztendlich kostet Marketing immer Geld, denn das Personal für das Marketing kostet Geld und cleveres Marketing (mit wenig Budget) trägt zum Umsatz bei. Deswegen förderlich ist ein Marketing Controlling [8].

    Wenn Du noch ein Werkzeug für Dein Marketing suchst, dann schau Dir mal die SWOT-Analyse [9] an.

    Ein Extra-Bonbon-Tipp für Dein Marketing stellt Dir dieser Artikel vor zum Thema: Marketing Automation [10].

    Letztendlich kostet Marketing immer Geld. Deswegen förderlich ist ein Marketing Controlling.

    Welche Marketinginstrumente, Marketingmethoden und Marketingprozesse setzt Du in Deinem Marketing ein? Wie planst Du Dein Marketing? Setzt Dein Unternehmen einen Marketingprozess ein oder ist stärker das „Marketing ad hoc“ an der Tagesordnung? Persönlich interessiert bin ich an Deiner Meinung. Deswegen schreibe mir Deine Erfahrungen und Meinung sehr gern für den Austausch unten in einen Kommentar!

    Quellenangaben

    Für die folgenden Quellenangaben gilt der Stand vom 23. Juni 2018:

    [1] Definition: Marketinginstrumente
    [2] Marketing Methoden: Der Blick in die Glaskugel
    [3] Artikel und Tipps für Dein E-Mail-Marketing
    [4] Artikel und Tipps für Dein Content Marketing
    [5] Artikel und Tipps für Dein Social-Media-Marketing
    [6] Überblick Marketing-Prozess
    [7] 5 Schritte zu einem effektiven Marketingprozess
    [8] Marketing-Controlling im Marketingprozess integrieren
    [9] SWOT-Analyse: „Werkzeug“ für Dein Marketing und Deine Strategie
    [10] Was ist Marketing Automation für Unternehmen?

    Titelbild auf webpixelkonsum Brasilien Serienbild 2

    Was ist Lead Management?

    Was ist Lead Management? 2000 1333 Ralph Scholze

    Lead Management ist essentiell für den gemeinsamen Erfolg von Marketing und Vertrieb. Während dies in den meisten etablierten Unternehmen realisiert ist, befindet sich dies größtenteils bei den Start-ups im Aufbau oder in der Planung. Aus diesem Grund widmet sich dieser Artikel der Frage nach der Bedeutung von Lead Management und gibt Dir auch Anregungen für Dein Lead Management.

    Ein markantes Marketinginstrument: Der Funnel

    Der Funnel bedeutet für Dein Marketing und Online-Marketing eine Art Trichter wie die folgende Abbildung sehr vereinfacht darstellt. Dementsprechend sind in der 1. Stufe sehr viele Leads und in der letzten Stufe bleibt davon ein Bruchteil übrig. Im Fall der Abbildung werden für ein Konsument in der 4. Stufe 8 Leads in der 1. Stufe benötigt:

    Funnel im Lead Management by webpixelkonsum

    Quelle: webpixelkonsum (Funnel im Lead Management)

    Funnel und die möglichen Kategorien

    Zu diesem Thema schreibe ich später noch einmal. Dennoch will ich Dir kurz die Kategorien von Funnel mitteilen:

    • Gesprächs-Funnel,
    • Webinar-Funnel,
    • Direktverkaufs-Funnel.
    Arten von Funnel im Lead Management by webpixelkonsum

    Quelle: webpixelkonsum (Arten von Funnel im Lead Management)

    Lead Management: Ein markantes Marketinginstrument — Der Funnel mit seinen möglichen Kategorien

    Was ist ein Lead?

    Einerseits kreieren Unternehmen und Marken zahlreiche Touchpoints [1], um auf dem Radar ihrer Zielgruppe zu gelangen. Andererseits bedeutet dies auch, dass einige Touchpoints keine Informationen und andere Touchpoints bestimmte Informationen für das Unternehmen oder die Marke generieren. Wir alle kennen dies, wenn wir beispielsweise irgendwo einen Newsletter abonnieren oder uns zu einem Webinar anmelden. An diesem Touchpoint tragen wir unsere E-Mail-Adresse freiwillig ein. Infolgedessen gewinnt das Marketing-Team eines Unternehmens eine E-Mail-Adresse mit einem bestimmten Interesse.

    Was bedeutet Lead Management?

    Unter Lead Management (engl. to lead = führen) sind all die Marketing-Maßnahmen subsummiert, die aus potenziellen Konsumenten echte Kunden/-innen gewinnen sollen (Konversion, Umwandlung). Weiterhin existieren im Management der Leads unterschiedliche Prozesse mit speziellen Fragestellungen aus Sicht der Konsumenten, die Unternehmen und Marken positiv beantworten müssen. Dementsprechend gehören Maßnahmen zur Wandlung der Interessenten hin zum Kunden genauso wie die Entwicklung des Potenzial für ein hochwertigeres (Up-Selling-) oder (Cross-Selling-) Angebot. Anschließend wird der Kunde beziehungsweise die Kundin wieder zum Lead für einen neuen Kaufprozess.

    Aus diesem Grund ist für eine erfolgreiche Lead-Management-Strategie die Zusammenarbeit zwischen dem Team vom Marketing und Vertrieb sehr wichtig. Entsprechend müssen die Marketing- und Vertriebsprozesse bestens abgestimmt werden. Auf jeden Fall ermöglicht die optimale Verzahnung beider Bereiche Vorteile im Kampf um Kunden und Marktanteile. Unter dem Strich ergibt sich dadurch ein hervorragender Wettbewerbsvorteil.

    Leads gewinnen

    Zuerst einmal ist wichtig, dass für erfolgreiches Lead Management an erster Stelle die Gewinnung von Leads steht. Nur, wie kannst Du Leads gewinnen, damit Dein Marketing erfolgreich und Dein Vertriebsteam wertvolle potenzielle Konsumenten erhält? Darauf gibt der englischsprachige Artikel: „How to Generate Leads“ [2] mithilfe einer umfangreichen Infografik wertvolle Anregungen.

    Die Prozesse im Lead Management

    Wie bei den erwähnten Touchpoints (Kundenkontaktpunkte), die Bestandteil der Customer Journey [3] sind, existiert auch bei dem Management seiner Leads unterschiedliche Prozesse. Infolgedessen existieren diese Prozesse:

    1. Lead Generierung, d.h. Gewinnung von Kontakten (Lead)
    2. Lead Nurturing, d.h. Weiterentwicklung der potenziellen Kontakte (Leads)
    3. Lead Scoring, d.h. Einzelne Bewertung der potenziellen Kontakte
    4. Lead Routing (manchmal auch Lead Conversation), d.h. Übergabe der potenziellen Kontakte an das Vertriebsteam.
    Prozesse im Lead Management by webpixelkonsum

    Quelle: webpixelkonsum (Prozesse im Lead Management)

    Lead Management: Die 4 unterschiedlichen Stufen im erfolgreichen Lead Management

    Weiterhin gehören zu den Phasen im Lead-Management-Prozess selbstverständlich weitere Aufgaben wie zum Beispiel das Definieren der Ziele und Zielgruppe sowie die Planung und Durchführung von Kampagne zur Lead-Generierung mit dem Ziel Kontaktdaten von Interessierten zu gewinnen. Infolgedessen müssen in den jeweiligen Phasen diese Fragen beantworten werden wie die folgende Abbildung vorstellt:

    Sechs Fragen für erfolgreiches Lead Management by webpixelkonsum

    Quelle: webpixelkonsum (Sechs Fragen für erfolgreiches Lead Management)

    Willst Du Dich noch intensiver mit den Phasen im Lead-Management-Prozess auseinandersetzen, bietet sich das umfangreiche Whitepaper von Bitkom [4] zum Thema an.

    6 Fragen im Lead Management aus der Sicht des potenziellen Konsumenten

    Fazit für: Was ist Lead Management?

    Einerseits ist ein Lead ein potentieller Kunde (beziehungsweise eine potentielle Kundin), der am richtigen Ort und zur richtigen Zeit mit dem besten Belohnungsversprechen am Touchpoint zu gewinnen gilt. Deswegen müssen die Teams für das Marketing und den Vertrieb bestens zusammenarbeiten. Erst dadurch verstehen sie ihre potenziellen Kunden viel besser und können gemeinsam intern Ideen entwickeln, die zur Gewinnung von Kunden beitragen. Andererseits ist jeder Mensch individuell, so dass einige vom Erstkontakt sofort zum Kunden werden und andere Kunden alle „Stufen des Verkaufstrichters“ (Funnel) benötigen, bevor sie Kunde/-in sind. Dafür förderlich sind genaue Kenntnisse der Zielgruppe und der gezielte Einsatz von Personas [5].

    Erfolgte Ziele im Lead Management

    Weiterhin muss im Lead Management das Ziel verfolgt werden, stetig Kompetenz zu zeigen und kontinuierlich Vertrauen aufzubauen. Infolgedessen ist an dieser Stelle auch professionelles Content Marketing mit seiner Vielfalt an Content [6] gefragt. Beispielsweise können Whitepapers zum Herunterladen oder Webinare angeboten werden, wofür sich Interessierte per E-Mail-Adresse anmelden müssen. Das heißt, dass erfolgreich ein neuer Lead gewonnen wurde (1. Phase). Deshalb gilt jetzt die Maxime, diesen Lead attraktive Inhalte im Tausch gegen seine E-Mail-Adresse anzubieten, damit er mit dem Unternehmen oder der Marke ein positives Erlebnis verbindet. Durch clevere Maßnahmen per E-Mail-Marketing [7] gilt jetzt die Pflege und das Entwickeln des Interessenten hin zur Kaufreife (2. Phase). Im Laufe der Zeit wird das Bild über den potenziellen Kunden vollständiger und sein Wert für den Vertrieb bewertet (3. Phase). Infolgedessen hat das Vertriebsteam so ein umfassendes Bild von dem potenziellen Kunden und kann sein Angebot bestens darauf abstimmen.

    Ein Best Practices findest Du in diesem Praxisbeispiel: „Leadgenerierung und Aufbau einer Sales Pipeline für Belden Inc.“ [8].

    Lead Management: Ziele und Best Practices vorgestellt

    Setzt Du aktiv Lead Management ein? Welche Erfahrungen sammeltest Du bisher? Welche Herausforderungen existieren Deiner Meinung nach im Alltag beim Management der Leads? Persönlich interessiert bin ich an Deiner Meinung. Deswegen schreibe mir Deine Erfahrungen unten in einen Kommentar!

    Quellenangaben

    Für die folgenden Quellenangaben gilt der Stand vom 10. Juni 2017:

    [1] Anregungen rund um die Touchpoints für ein erfolgreiches Kundenerlebnis (Customer Journey)
    [2] How to Generate Leads [Infographic]
    [3] Was bedeutet Customer Journey?
    [4] Phasen im Leadmanagement-Prozess – Leitfaden (pdf-Datei)
    [5] Darum ist eine Persona für die Online Strategie wichtig
    [6] Nutze die enorme Vielfalt an Content für Deine Content-Marketing-Strategie
    [7] Was bedeutet E-Mail-Marketing und welche Vorteile besitzt Marketing per E-Mail?
    [8] Leadgenerierung und Aufbau einer Sales Pipeline für Belden Inc.

    Titelbild auf webpixelkonsum Brasilien Serienbild 10

    Anregungen rund um die Touchpoints für ein erfolgreiches Kundenerlebnis (Customer Journey)

    Anregungen rund um die Touchpoints für ein erfolgreiches Kundenerlebnis (Customer Journey) 2000 1333 Ralph Scholze

    Modernes Marketing ist komplex und erfordert viel Know how, um seine (potentiellen) Kunden am Touchpoint (kurz: (Marken-) Kontaktpunkt) so abzuholen, dass sie im Sinne des Unternehmens konsumieren. Deswegen gibt Dir dieser Artikel Anregungen rund um die Touchpoints für ein erfolgreiches Kundenerlebnis (Customer Journey).

    Die Autorin Anne M. Schüller verweist auf einen sehr wichtigen Aspekt, der für das Management der Touchpoints bedeutsam ist. Sie meint: „Die gute alte Kundenbeziehung ist ein Auslaufmodell.“ [1]. Demzufolge eröffnen sich für Marken und Unternehmen Chancen zur Gewinnung neuer Kunden. Dafür meint die Autorin passend, dass „jede funktionierende Kundenbeziehung [hat] immer auch mit dem Erzeugen guter Gefühle zu tun“ hat [2]. Das heißt ihrer Meinung nach, dass Menschen stetig auf ihr „Glückskonto“ einzahlen wollen. Deswegen profitieren die Marken und Unternehmen, die über ihre Touchpoints am meisten auf das persönliche „Glückskonto“ ihrer potenziellen Kunden und Kundinnen einzahlen.

    Was bedeutet Touchpoint?

    Unter einem Touchpoint (deutsch: Kontaktpunkt) oder Customer Touchpoint (deutsch: Kundenkontaktpunkt) ist ein Kontakt- und Berührungspunkt zwischen einem Kunden beziehungsweise einer Kundin und einem Unternehmen oder einer Marke zu verstehen. Ein Touchpoint markiert einen Punkt in dem Erleben einer Marke und ihrer Markenwelt für einen Kunden beziehungsweise einer Kundin (Customer Journey [3]). Damit zeigt sich, dass Touchpoints von Unternehmen gezielt im Marketing und Online-Marketing gesetzt sind und Schnittstellen zum Unternehmen und zur eigenen Marke darstellen. Ziel seitens der Unternehmen und Marken ist der Aufbau von Interaktionen und letztendlich der Kauf des Produkts oder der Dienstleistung wie die folgende Abbildung vereinfacht visualisiert:

    Marketing - Anregungen rund um die Touchpoints by webpixelkonsum

    Quelle: webpixelkonsum (Marketing – Der Touchpoint)

    Customer Journey: Infografik zeigt vereinfacht das Zusammenspiel von Kunde und Unternehmen

    Sammeln von Erfahrungen an einem Touchpoint

    Letztendlich für die eigene Marketingstrategie bezogen auf die strategische Nutzung des Potenzials der Touchpoints gilt sich stetig bewusst zu sein, dass an jedem Touchpoint positive als auch negative Erfahrungen beim Kunden beziehungsweise der Kundin gesammelt werden. Jene Erfahrungen an all den Touchpoints sind wie Puzzleteile, die zu dem persönlichen Kundenerlebnis führen und mit der eigenen gewünschten Erwartung verglichen werden. Deswegen sollten Marken und Unternehmen stetig bestrebt sein, die Erwartungen an jedem Touchpoint zu kennen. Beispielsweise ein Team an einer Hotel-Rezeption begrüßt jeden Gast zuerst mit einem „Herzlich Willkommen“ oder die Bedienung an der Kasse wünscht ein baldiges Wiedersehen im Geschäft.

    Unter dem Strich gilt: „Je besser der Kunde oder die Kundin mit einer Marke seine Ziele in der Kategorie erreichen kann, desto größer ist der Markterfolg der Marke.“ [4].

    Titelbild auf webpixelkonsum Hamburg

    Jeder Konsument (Kunde/-in) setzt sich an sein Steuer, um durch seine eigene Welt seine persönlichen Belohnungen für sein „Glückskonto“ einzusammeln. Die Einzahlungen erfolgen an den Touchpoints einer Marke oder eben nicht.

    Welche Arten von Touchpoints existieren?

    Jetzt fängt die Komplexität rund um die Touchpoints an. Infolgedessen zahlreicher Einflüsse in den letzten Jahren steigt die Anzahl möglicher Touchpoints. Dafür sprechen technische Entwicklungen zum Beispiel der ungebremste Siegeszug des Smartphones durch das iPhone von Apple [5] oder soziologische Entwicklungen wie zum Beispiel Social Media mit Facebook, Twitter, LinkedIn und Instagram sowie YouTube.

    Die folgende Abbildung zeigt die Arten von Touchpoints:

    Marketing - Arten von Touchpoints by webpixelkonsum

    Quelle: webpixelkonsum (Arten von Touchpoints)

    Zuerst verdeutlicht diese Abbildung die Komplexität rund um die Touchpoints. Dementsprechend gilt für erfolgreiches Marketing ein professionelles Management der Touchpoints. Daher die Anregungen rund um die Touchpoints für ein erfolgreiches Kundenerlebnis.

    Customer Journey: Infografik zeigt für Dein Marketing die 8 Arten von Touchpoints

    Zu Punkt 01: Häufigkeit

    Unabhängig davon existieren erst- vs. wiederkehrende Touchpoints. Dahinter verbergen sich zwei verschiedene Kundenerlebnisse und teilweise unterschiedliche Kundengruppen. Bei dem „Erst-Touchpoint“ mit einem Unternehmen oder einer Marke gehört logischerweise der Kunde oder die Kundin zur Gruppe der Interessierten. Herausfordernd für Unternehmen und Marken ist meiner Meinung nach die Tatsache, genau an diesem „Erst-Touchpoint“ das gewünschte Marken-Image zu vermitteln. Denn ein privater Blogpost über eine Marke außerhalb des Wirkungskreises der betreffenden Marke kann ebenfalls ein „Erst-Touchpoint“ sein und dort ein gänzlich anderes Markenimage transportieren. Daher müssen Marken auch auf User-generated content [6] achten.

    Zu Punkt 02: Nach Medientyp

    Erstens, die „Paid Touchpoints“ sind zum Beispiel Search Engine Advertising (SEA) als Pull-Marketing-Methode oder Displaymarketing. Zweitens sind unter „Owned Touchpoints“ all die Marketinginstrumente subsumiert, wie zum Beispiel Corporate Website, Corporate Blog, E-mail-Marketing oder Filialen oder Printprodukte. Drittens gehören Empfehlungen, Testberichte und redaktionelle Beiträge zu den „Earned Touchpoints“.

    Zu Punkt 05: Stand der Transaktion

    Im Grunde genommen stellt der „Stand der Transaktion“ einen Prozess dar. Während „vor der Transaktion“ als 1. Phase die Touchpoints im Mittelpunkt stehen, die eine Interaktion hervorrufen, sind in der 2. Phase „während der Transaktion“ die Touchpoints im Fokus, an denen der Konsument Umsatz generiert. Anschließend folgen in der 3. Phase die Touchpoints, die dem Kauf seitens des Konsument nachgelagert sind. Beispiele für die 1. Phase sind Social Media, PR, Marketing, Communities, Freunde. Für die 2. Phase sind Beispiele der Online-Shop oder die Filiale (POS) und in der 3. Phase die Rechnung, Gratulation zu persönlichen Feiertagen, Service und Support.

    Zu Punkt 07: Grad des Einfluss

    Einerseits besitzt ein Unternehmen oder eine Marke auf einen Touchpoint direkten Einfluss, wenn ein Zugriff auf die Technik, Redaktion Arbeit oder die Performance erfolgt wie zum Beispiel auf der Corporate Website oder ein Corporate Account in Social Media (Beispielsweise Facebook Seite). Andererseits existiert bei einem indirekten Touchpoint keine Kontrolle seitens des Unternehmens oder der Marke wie zum Beispiel Blogs, Foren, Bewertungen, persönliche Empfehlungen unter Freunden oder im Familienkreis.

    Zu Punkt 08: Nach Performance

    Die Autorin Kimberly Struyk stellt in ihrem Artikel: „Policy #1: Assign each touchpoint a specific objective & task to carry out“ [7] interessante Gedanken zur Touchpoint Performance vor. Sie unterteilt in der Touchpoint Performance vier Dimensionen:

    1. Web equity,
    2. Pre-purchase research,
    3. Post-purchase support,
    4. Relationship building.

    Demgegenüber stellt sie die digitalen Touchpoints und deren „Performance-Stärke“. Anschließend erhält in einer Matrix dargestellt jeder digitale Touchpoint in diesen Dimensionen seine „Performance-Stärke“. Demzufolge zeigt sich ein Schwächen-Stärke-Profil bezogen auf die Touchpoint Performance.

    Abstrakte Darstellung rund um einen Touchpoint

    Die unterschiedlichen Distanzen auf beiden Seiten resultieren aus verschiedenen Herangehensweisen. Während das Unternehmen stetig Content publiziert, um im Social Web beziehungsweise im Internet zur richtigen Zeit am richtigen Ort mit der besten Belohnung präsent zu sein, ist der Kunde beziehungsweise die Kundin „spontan & einmalig“ auf der Suche nach einem Produkt oder einer Dienstleistung. Diese Abbildung zeigt die abstrakte Darstellung rund um einen Touchpoint:

    Marketing - Der Touchpoint abstrakt in der Customer Journey by webpixelkonsum

    Quelle: webpixelkonsum (Marketing – Der Touchpoint abstrakt in der Customer Journey)

    Somit stellen auf dieser Abbildung A und D den Kenntnisstand der Belohnung(-sbündel) dar. Während der Konsument sein Belohnung(-sbündel) relativ genau kennt, muss die entsprechende Marke dies sich erarbeiten durch beispielsweise Datenanalyse, Konsumentenbefragung. Die beiden Strecken B und C verdeutlichen die „Zeit der Wahrnehmung“. Während der Konsument meistens zuerst die Marke und deren Markenwelt entdeckt, muss die Marke beispielsweise im Internet auf eine aktive Daten- und Webanalyse durch Einsatz von Tools zurückgreifen. Dabei weiß die Marke von dem Konsumenten solange nur ein wages Bild, bis sich dieser Konsument direkt mit der Marke in Verbindung setzt durch zum Beispiel ein Like bei einem Post auf der Facebook Seite. Zudem stellt E die Anzahl der Touchpoints auf der Customer Journey dar, die der Konsument erlebt, bevor dieser kauft.

    Erfolgfaktoren von Touchpoints

    Für einen Kunden beziehungsweise eine Kundin besitzt ein Touchpoint bewußt keine Bedeutung. Demgegenüber spielt für Dein Marketing das Management der Touchpoints eine sehr große Rolle, da davon der Erfolg Deiner Marketing- und PR-Kampagnen abhängt. Aus diesem Grund stellt die folgende Grafik Erfolgsfaktoren für ein Touchpoint aus Sicht des Kunden und des Unternehmens vor:

    Erfolgsfaktoren von Touchpoints by webpixelkonsum

    Quelle: webpixelkonsum (Erfolgsfaktoren von Touchpoints)

    Customer Journey: Infografik zeigt für den Erfolg Deiner Marketing- und PR-Kampagnen die Erfolgfaktoren von Touchpoints

    Fazit für: Anregungen rund um die Touchpoints für ein erfolgreiches Kundenerlebnis

    Ob Touchpoint (deutsch: Kontaktpunkt) oder Customer Touchpoint (deutsch: Kundenkontaktpunkt), auf jeden Fall findet an jenem Punkt eine Entscheidung statt. Denn jeder Touchpoint ist eine Schnittstelle, die online oder offline auf das „Glückskonto“ eines jeden Konsumenten einzahlt. Je intensiver und höher die Einzahlungen, desto größer die Chance auf den Erfolg der eigenen Marke. Je früher dieser Zusammenhang verstanden und entsprechend gehandelt wird, desto größer ist der eigene Wettbewerbsvorteil. Denn jeder Kontakt mit einer Marke hinterlässt bewusst oder unbewusst, gesteuert oder zufällig einen Eindruck in den Köpfen der (potenziellen) Konsumenten. Entsprechend beeinflussen diese Eindrücke die individuelle Wahrnehmung der Marke. Aus diesem Grund stellt ein professionelles Customer-Touchpoint-Management einen Erfolgsfaktor für Unternehmen dar.

    Fragen zu den eigenen Touchpoints

    Diese Anregungen rund um die Touchpoints sollen Unternehmen und Marken verdeutlichen, dass für ein erfolgreiches Kundenerlebnis die Touchpoints erfolgsentscheidend für die eigene Marketingstrategie sind. Demzufolge sollten Marketing- und Markenverantwortliche die folgende Auswahl an Fragen beantworten:

    • Wo befinden sich die Touchpoints?
    • Welche Erwartungen seitens der Kunden existieren rund um den Touchpoint?
    • Mit welchem Content soll der Touchpoint besetzt werden?
    • Welche Emotionen mit welcher Intensität und mit welchem Ziel sollen über den Touchpoint auf das „Glückskonto“ bei dem (potentiellen) Konsumenten eingezahlt werden?
    • Welche Touchpoints folgen dem aktuellen Touchpoint (Customer Journey)?

    Da an jedem Touchpoint beim Kunden oder bei der Kundin positive oder negative Erlebnisse entstehen, gilt darauf besonders zu achten. Vor allem bei einem negative Erlebnis besteht die Gefahr, dass die Geschäftsbeziehung beendet wird. Daher bietet sich eine regelmäßige Qualitätsüberprüfung an den beeinflussbaren Touchpoints an. Infolgedessen sind auftretende Mängel aus Sicht der Zielgruppe [8] zügig zu beseitigen, um an den betreffenden Touchpoints positive Erlebnisse zu bewirken.

    Zuletzt noch ein Hinweis für Dich zur Vertiefung in dieses Thema. In dem Artikel: „Momente der Wahrheit – Die Relevanz von Touchpoints entlang der Customer Journey“ [9] gibt Dir neben Anregungen rund um die Touchpoints auch interessante Einblicke in den Kaffeemarkt.

    Wenn Du Beispiele von Unternehmen wünschst, die ihren Kunden ein besonderes Kundenerlebnis bieten, dann empfehle ich Dir die Brandwatch-Studie 2018 [10]. Diese stellt Dir der Artikel: „Das sind die Marken mit dem besten Kundenerlebnis“ [11] vor. So viel verrate ich schon einmal: Der Sieger ist für mich überraschend.

    Wie denkst Du über diese Anregungen rund um die Touchpoints für ein erfolgreiches Kundenerlebnis? Setzt Du in Deinem Unternehmen gezielt Touchpoints ein? Persönlich interessiert für einen regen Austausch bin ich an Deiner Meinung. Schreibe mir sie sehr gern unten in einen Kommentar!

    Quellenangaben

    Für die folgenden Quellenangaben gilt der Stand vom 03. April 2018:

    [1] Anne M. Schüller | Kunden auf der Flucht? – Wie Sie loyale Kunden gewinnen und halten (2010); Orell Fossil Verlag AG, Zürich; S. 10
    [2] Anne M. Schüller | Kunden auf der Flucht? – Wie Sie loyale Kunden gewinnen und halten (2010); Orell Fossil Verlag AG, Zürich; S. 11
    [3] Was bedeutet Customer Journey?
    [4] Dr. Christian Scheier, Dirk Held | Was Marken erfolgreich macht – Neuropsychologie in der Markenführung (2008); Rudolf Haufe Verlag; Planegg/München; S. 117
    [5] Absatz von Apple iPhones weltweit vom 3. Geschäftsquartal 2007 bis zum 2. Geschäftsquartal 2017 (in Millionen Stück)
    [6] Wikipedia: User-generated content
    [7] Policy #1: Assign each touchpoint a specific objective & task to carry out
    [8] Darum ist eine Persona für die Online Strategie wichtig
    [9] Momente der Wahrheit – Die Relevanz von Touchpoints entlang der Customer Journey
    [10] Neuer Report: Welche Marken liefern das beste Kundenerlebnis?
    [11] Das sind die Marken mit dem besten Kundenerlebnis

    Titelbild auf webpixelkonsum Brasilien Serienbild 16

    Nutze die Vorteile von einem Social-Media-Kalender für Dein Marketing und Deine PR

    Nutze die Vorteile von einem Social-Media-Kalender für Dein Marketing und Deine PR 2000 1333 Ralph Scholze

    Die Vorteile von einem Social-Media-Kalender für Dein Marketing und Deine PR sind vielfältig. Jedoch erfordert dies vorher ein cleveres Vorgehen für die Erstellung Deines Social-Media-Kalenders. Wie Du dabei vorgehst und was für Vorteile existieren, zeigt Dir dieser Artikel mit seinen Anregungen.

    Warum ein Social-Media-Kalender?

    In jedem Jahr finden feste Feiertage und Ereignisse statt, die für Unternehmen eine größere Bedeutung besitzen. Einerseits steigern diese Feiertage den Umsatz bei den Unternehmen. Andererseits können diese Feiertage und Ereignisse das Image des Unternehmens stärken. Weiterhin sind viele arbeitende Menschen an den Feiertagen privat in einem „Kurzurlaub“, so dass sie sich mehr auf Social Media aufhalten. Damit steigt die Wahrscheinlichkeit, dass sie sich mit Deinen Produkten oder Deinem Unternehmen informieren. Glänzt Du mit Deinem Unternehmen zu dieser Zeit in Social Media mit Abwesenheit, dann kann dies für Dein Unternehmen der Verlust von Umsatz bedeuten. Wie Du bemerkst, ist an dieser Stelle Dein Content Marketing mit seiner Vielfalt an Content [1] gefordert.

    Einige Beispiele

    Wenn Du zum Beispiel ein Restaurant besitzt, dann probierst Du frische und saisonale Zutaten Deinen Gästen anzubieten; zur Spargelzeit Spargel oder zur Erdbeerzeit eben frische Erdbeeren. Auf jeden Fall freuen wir uns auf die jeweilige Obst- und Gemüsezeit. Während dieser Vorfreude sind wir auch sehr empfänglich für Rezepte mit zum Beispiel Spargel oder Erdbeeren. Dementsprechend kannst Du Dein Restaurant „in Szene setzen“ und Deine Stammkunden animieren Dein Restaurant zu besuchen sowie neue Gäste gewinnen.

    Wenn Du ein zum Beispiel Autohaus besitzt, dann kannst Du während der Sommerzeit Autos an Hochzeitspaare vermieten. Dafür prädestiniert ist der „klassische Hochzeitsmonat – Mai“. Cleveres Content Marketing in Verbindung mit PR-Kampagnen setzt bei dieser „emotional freudigen“ Zielgruppe das eigene Autohaus positiv ins Gedächtnis auf Facebook, Instagram und weitere Social-Media-Plattformen.

    Genauso wenn Du zum Beispiel ein Mode-Geschäft besitzt. Beispielsweise finden sich auch hier Ereignisse in Form wiederkehrender Mode-Saisons, die Dein Unternehmen clever in Social Media nutzen kann. Weiterhin bieten sich Ereignisse die Chance in Social Media auf sein Mode-Geschäft aufmerksam zu machen.

    Unter dem Strich liefert Dir ein Social-Media-Kalender eine Art Grundgerüst für Deine tägliche Arbeit in Social Media in Verbindung mit Deinem Marketing und Deiner PR, damit Deine potenzielle Zielgruppe und Deine Kunden rechtzeitig in Social Media von Dir erfahren und Zeit haben, Dein Produkt oder Deine Dienstleistung zu konsumieren.

    Beispiele für einen Social-Media-Kalender

    Aufgaben eines Social-Media-Kalenders

    Welche 4 Aufgaben ein Social-Media-Kalender besitzt, stellt der Artikel von Neil Patel vor [2]:

    1. Help develop your editorial strategy.
    2. Help you consistently publish high-quality, high-performing content pieces.
    3. Cut extra time out of your content marketing strategy and help you allocate your resources wisely.
    4. Organize the way you curate and create content.

    Einen eigenen Social-Media-Kalender entwickeln

    Du willst einen eigenen Social-Media-Kalender entwickeln und weißt noch nicht so richtig, wie Du anfangen sollst? Dann geben Dir die beiden folgenden Beiträge für Deinen persönlichen Social-Media-Kalender wertvolle Anregungen.

    Erste Anregung für Deinen Social-Media-Kalender

    Welche einzelnen Schritte für einen Social-Media-Kalender notwendig sind, beschreibt die Bloggerin Heidi Cohen in ihrem Artikel: „How to Develop a Social Media Editorial Calendar“ [3]. Sie stellt 12 Schritte vor:

    1. Set social media engagement goals.
    2. Know your target audience(s).
    3. Build an overall calendar structure.
    4. Determine appropriate content categories.
    5. Integrate marketing promotion themes.
    6. Include relevant search keywords.
    7. Establish social media content offerings.
    8. Allocate appropriate resources.
    9. Assign related information for each piece of social media content.
    10. Integrate with other non-social media content, both online and offline.
    11. Distribute social media editorial plan across organization.
    12. Measure social media content results.

    Sehr interessant und aus eigenen Erfahrungen kann ich diese Anregungen bekräftigen. Selbst weiß ich, dass all diese 12 Tipps im Alltag häufig schwierig umzusetzen sind. Der Grund liegt meistens daran, dass Social Media in vielen Unternehmen als eine „Nebenaufgabe“ im Marketing oder in der PR erfolgt. So ist beispielsweise der 2. Punkt tangiert durch „Understand the trends in social media behavior and how these can have an impact on your initiatives.“. Dies bedeutet eine Menge Zeit und den Einsatz von Tools, die wiederum Geld kosten. Dafür existiert in einigen Unternehmen kein Budget.

    Unter dem Strich können Dir diese acht Anregungen für Deine Social-Media-Aktivitäten helfen, die Dir dieser Artikel: „Social-Media-Strategie für Dein Unternehmen: Tipps für Deinen Alltag“ vorstellt.

    Anregungen und Tipps für Deinen Social-Media-Kalender.

    Zweite Anregung für Deinen Social-Media-Kalender

    Der Blogger Neil Patel widmete sich ebenfalls dem Thema Kalender für Social Media. In seinem Artikel: „Why You Need a Social Media Calendar and How to Create One“ [2] stellt er zahlreiche Anregungen mittels einer Infografik von Quicksprout vor.

    Die Vorteile von einem Social-Media-Kalender

    Auf jeden Fall sind die Vorteile von einem Social-Media-Kalender für Dein Marketing und Deine PR relevant wie diese Abbildung zeigt:

    Vorteile von einem Social-Media-Kalender by webpixelkonsum

    Quelle: webpixelkonsum (Vorteile von einem Social-Media-Kalender)

    Infografik stellt die Vorteile von einem Social-Media-Kalender vor.

    Anleitung für einen Social-Media-Kalender

    Mit dem selben Thema setzte sich die Autorin Sandra Clayton im Blog von Social Media Examiner auseinander. Darüber schrieb sie den folgenden lesenswerten Artikel: „How to Create a Social Media Calendar: A Template for Marketers“ [4].

    Was für ein Glück!

    Denn darin findest Du eine detaillierte Anleitung mit Abbildungen zur Erstellung Deinen Social-Media-Kalenders. Aus diesem Grunde empfehle ich Dir diesen Artikel, da Du mit dieser Anleitung auf Google Drive sofort loslegen kannst. Weiterhin findest Du Tipps bezügliches Deines Content Mix für Deine Social-Media-Accounts.

    Fazit für: Nutze die Vorteile von einem Social-Media-Kalender für Dein Marketing und Deine PR

    Die Vorteile von einem Social-Media-Kalender für Dein Marketing und Deine PR schonen auch Deine Nerven und lenken den Blick auf das Wesentliche. Dafür stellte ich Dir zwei Anregungen vor, die beide den Einsatz eines Social-Media-Kalenders fokussieren. Dabei besitzt ein Social-Media-Kalender mehrere Aufgaben, die der Artikel von Neil Patel vorstellt [2]. Er verweist ebenfalls auf den Punkt, warum ein Unternehmen oder ein Social-Media-Team den Einsatz eines Kalenders für Social Media präferieren sollte. Zusammengefasst erzeugen alle Punkte den „roten Faden“ aller Aktivitäten eines Unternehmens in Social Media.

    Zum Abschluss bekräftige ich den Punkt 10 aus dem Artikel der Bloggerin Heidi Cohen: „Integrate with other non-social media content, both online and offline.“ [3]. Dadurch wird deutlich, dass der Social-Media-Kalender mit weiteren Kampagnenplanungen abgestimmt und realisiert werden muss. Demzufolge ist ein Kalender für Social Media für Dein Marketing und Deine PR deshalb wichtig, da er eine wichtige Rolle innerhalb der Customer Journey [5] spielt.

    Wie denkst Du über die Vorteile von einem Social-Media-Kalender? Setzt Du für Dein Marketing und Deine PR einen Social-Media-Kalender ein? Welche Erfahrung sammeltest Du bisher mit Deinem Social-Media-Kalender im Alltag? Hast Du noch Tipps für den Einsatz eines Social-Media-Kalenders? Schreibe mir diese für einen Austausch per E-Mail oder in einen Kommentar!

    Quellenangaben

    Für die folgenden Quellenangaben gilt der Stand vom 30. Dezember 2017:

    [1] Nutze die enorme Vielfalt an Content für Deine Content-Marketing-Strategie
    [2] Why You Need a Social Media Calendar and How to Create One
    [3] How to Develop a Social Media Editorial Calendar
    [4] How to Create a Social Media Calendar: A Template for Marketers
    [5] Was bedeutet Customer Journey?

    Titelbild auf webpixelkonsum Brasilien Serienbild 7

    Was bedeutet Customer Journey?

    Was bedeutet Customer Journey? 2000 1333 Ralph Scholze

    Täglich passiert dies Millionenfach, dass wir Bedürfnisse, Wünsche erleben, die wir erfüllen wollen. Sei dies zum Beispiel ein Besuch in einem Restaurant, der Kauf eines Smartphones, die Buchung einer Reise oder die neue Arbeitsstelle. Die meisten Bedürfnisse, Wünsche bedeuten für Unternehmen potenzieller Umsatz. Deswegen sind sie für das Marketing sehr relevant und deswegen existiert die Customer Journey. Nur, was bedeutet Customer Journey?

    Sobald ein Mensch ein Bedürfnis verspürt, wird er „sich auf den Weg begeben“, um sein Bedürfnis zu erfüllen. Dabei verfolgt dieser seinen eigenen Weg. Allerdings zeigen Studien, dass diese Wege in Muster ablaufen. Daher existieren einige Modelle für die Customer Journey, die hilfreich für das Marketing und Online-Marketing der Unternehmen sind.

    Phasen der Customer Journey

    Obwohl für die Customer Journey einige Modelle mit unterschiedlichen Phasen existieren, besitzen all diese Modelle eine Grundlage: Die Kaufentscheidung erfolgt nicht sofort. Dementsprechend muss die Aufmerksamkeit des potenziellen Kunden oder der potenziellen Kundin erst auf das Produkt oder die Dienstleistung gelenkt werden. Ziel ist eine gewünschte Handlung (Conversion):

    Phasen einer Customer Journey by webpixelkonsum

    Quelle: webpixelkonsum (Phasen einer Customer Journey)

    Meistens kauft ein Konsument nicht sofort, nachdem dieser von einem Produkt zum ersten Mal erfuhr. Vielmehr setzt er sich mit dem Produkt und dem Unternehmen eine Weile auseinander. Währenddessen kommt er vielfach mit dem beziehungsweise den Unternehmen in Berührung. Daraus leitet sich „eine Art Weg ab“, der im idealen Fall den kauf des Produktes oder die Buchung einer Dienstleistung beinhaltet. Kurzum, die Customer Journey. Sie bezeichnet also die “Reise” des Nutzers über die Kaufentscheidung bis zur Trennung wie diese vereinfachte Darstellung der Customer Journey zeigt:

    Customer Journey - Vereinfachte Darstellung by webpixelkonsum - Was bedeutet Customer Journey

    Quelle: webpixelkonsum (Customer Journey – Vereinfachte Darstellung)

    Weiterhin beeinflusst das Produkt und sein Preis die Länge einer Customer Journey. Je teurer ein Produkt ist, desto höher ist der Aufwand für die Recherche (wegen des höheren Potentials zum Sparen). Ebenso beeinflusst das Produkt und die Zielgruppe den Einsatz von Marketingmaßnahmen und Marketinginstrumenten wie zum Beispiel die Website, Social Media, Whitepapers, Videos, Fallstudien, Testergebnisse und Display-Werbung. Des Weiteren ermöglichen spezielle Anbieter die Analyse der Touchpoints auf Customer Journey, um das Marketing-Budget optimal einzusetzen.

    Während der potentielle Kunde beziehungsweise die potentielle Kundin völlig frei seine Customer Journey bestimmt, müssen die betreffenden Unternehmen Marktforschung und Monitoring [2] betreiben, um die Customer Journeys zu entdecken.

    Welche Voraussetzungen verlangt die Customer Journey?

    Damit für Dein Unternehmen die Customer Journey erfolgreich ist, sind bestimmte Voraussetzungen zu erfüllen. Diese sind zum Beispiel:

    • eine verständliche Strategie für das Marketing,
    • eine verständliche Strategie für das Content Marketing,
    • klare Definition der Marketingziele,
    • genauer Blick in die Zielgruppe mithilfe von Persona (Buyer Persona) [1],
    • Ergebnisse aus eigenen Marktforschungen,
    • ein Team für die Erstellung von eigenem Content.
    Titelbild auf webpixelkonsum Hamburg

    Eine erfolgreiche Customer Journey ist wie Schokolade. Beide liefern Glückshormone.

    Wofür ist eine Customer Journey förderlich?

    Der Einsatz einer Customer Journey bietet für Unternehmen zahlreiche Vorteile wie zum Beispiel:

    • die optimale Zusammenarbeit von Public Relations und Marketing,
    • der sorgfältige Umgang mit den eigenen Ressourcen, da für die Touchpoints einzig und allein der relevante Content erstellt wird,
    • die klaren Aufgaben für das Content Marketing,
    • das planvolle Vorgehen zur Gewinnung neuer Kunden,
    • der Aufbau von erfolgreichen Touchpoints,
    • als Ergebnis für Unternehmen der Umsatz.

    Ziele der Customer Journey

    Ziele sind neben dem effizienten und effektiven Einsatz von Content zur Gewinnung neuer Kunden auch das Verhalten seiner Kunden besser zu verstehen, um das Kauferlebnis so glücklich wie nur möglich zu gestalten. Ebenfalls ist ein Ziel, den potenziellen Kunden positiv zu beeinflussen. Weiterhin sind die Streuverluste der Touchpoints zu minimieren.

    Fazit für: Was bedeutet Customer Journey?

    Für das Marketing steckt hinter dem Begriff „Customer Journey“ wesentlich mehr als nur ein Modewort. Vielmehr dient die Customer Journey dafür, dass ein Unternehmen die eigene potenzielle Zielgruppe besser versteht und gleichzeitig die Informationen am richtigen Ort (Touchpoints) zur richtigen Zeit in der richtigen Menge parat stellt, die notwendig und gewünscht werden. Diese Kombination „am richtigen Ort (Touchpoints) zur richtigen Zeit in der richtigen Menge“ zeigt eindrucksvoll die Komplexität, die sich hinter der Customer Journey verbirgt.

    Abgesehen von dieser Komplexität ermöglicht die Customer Journey ein planvolles Vorgehen. Dabei beachtet sie ihren Geltungsbereich, der Touchpoints in der Online- und Offline-Welt beinhaltet.

    Titelbild auf webpixelkonsum Hamburg

    Eine Customer Journey ist nicht linear, sondern besitzt „Loops“ (Schleifen).

    Probleme rund um die Customer Journey

    Die Erstellung einer Customer Journey ist komplex und deren laufender Betrieb aufwendig. Ferner ist die Erfolgsmessung der Touchpoints und deren Beitrag für den Erfolg der Customer Journey herausfordernd. Im Grunde genommen liefert jeder einzelne Touchpoint seinen Beitrag für den Erfolg der Customer Journey und das Fehlen eines Touchpoint kann sich negativ auf den Erfolg der Customer Journey auswirken. Problematisch ist auch aus der Vielfalt des Content [3] den passenden Content für jeden einzelnen Touchpoint zu finden

    Schwierigkeiten können je nach Datenlage dabei bestehen, herauszufinden, welcher Touchpoints letzten Endes zur Conversion geführt hat. Jeder Berührungspunkt hat im Regelfall einen gewissen Anteil am Kauf des Kunden. Wäre der Konsument im ersten Touch Point nicht auf das Produkt aufmerksam geworden, hätte er vielleicht nie davon erfahren. Ohne die positiven Erfahrungsberichte im Netz wäre es vielleicht beim Interesse geblieben, auf welches keine Handlung folgt. Eine genaue Ursachenforschung in diesem Bereich ist schwierig.

    Was bedeutet Customer Journey für Dich? Setzt Du Dich in Deinem Marketing mit diesem Thema auseinander? Schreibe mir Deine Meinung für den Austausch unten in einen Kommentar!

    Quellenangaben

    Für die folgenden Quellenangaben gilt der Stand vom 1. Mai 2017:

    [1] Darum ist eine Persona für die Online Strategie wichtig
    [2] Der Weg ist das Ziel: So kann Monitoring die Customer Journey optimieren
    [3] Nutze die enorme Vielfalt an Content für Deine Content-Marketing-Strategie

    Titelbild auf webpixelkonsum Brasilien Serienbild 8

    Mithilfe von Content-Marketing Leads gewinnen und Social Selling steigern

    Mithilfe von Content-Marketing Leads gewinnen und Social Selling steigern 2000 1333 Ralph Scholze

    Leads gewinnen sind im Online Marketing und Content-Marketing für Unternehmen ein „lebenswichtiges“ Ziel. Dafür wirkt das Content-Marketing unterstützend wie der Artikel bei Hubspot verdeutlicht. Vor allem ein vorgestelltes Beispiel finde ich für das Lead Management sehr gelungen.

    Content-Marketing gehört heute in vielen Unternehmen fest zur Online- und Social-Media-Strategie. Ein Grund liegt daran, dass der strategische Einsatz von Content-Marketing Einfluss auf die Suchmaschinen besitzt [1]. Einen weiteren Grund stellt das Blog Hubspot vor, indem im Rahmen des Lead-Managements das Content-Marketing eine wichtige Rolle spielt. Der Artikel fokussiert die B2B-Zielgruppe und stellt dafür Anregungen vor: „Leads dank Content-Marketing: 7 erfolgreiche B2B-Kampagnen“ [2].

    Best Practice für das Gewinnen von Leads


    Aus diesen vorgestellten 7 erfolgreichen B2B-Kampagnen hebt sich für mich ein Beispiel besonders hervor. Die Rede ist von Equifax. Mir gefällt vor allem das „Hand in Hand gehen“ zwischen Vertriebsteam und dem Team für das Content-Marketing. Das „Auge des Vertriebsteams“ befindet sich unmittelbar an den Wünschen der Kunden und potenziellen Kunden. Dadurch erfährt das Vertriebsteam in dem Kaufprozess sehr früh und persönlich die Wünsche jedes einzelnen Kunden. Werden all diese Wünsche dokumentiert und anschießend in Cluster gruppiert, besitzt das Content-Marketing-Team sinnvolle Anregungen für ihren Content. Genau so geht das Team von Equifax vor.

    Der Kreislauf: Vertrieb-Content Marketing-Leads gewinnen


    Was vom Vertrieb zum Content Marketing förderlich ist, hilft auch wieder zurück. Da der Content genau auf die Kundenwünsche zugeschnitten ist, profitiert das Vertriebsteam davon. Denn im Verkaufsgespräch kommt der vielfältige Content [3] wieder zum Einsatz.

    Weiterhin bietet sich der erstellte Content auf Basis der persönlichen Verkaufsgespräche für die Gewinnung von Leads an. So kann dieser Content zum Beispiel als Whitepaper auf der Website oder im Corporate Blog zur Verfügung gestellt werden. Um dies zu erhalten, muss mindestens die E-Mail-Adresse preisgegeben werden. Wie Equifax verfährt, zeigt dieses Beispiel [4].

    Fazit für: Mithilfe von Content Marketing Leads gewinnen und Social Selling steigern


    Leads gewinnen und Social Selling steigern sind zwei wichtige Aufgaben für das Content-Marketing und Online-Marketing. Dafür spielt eine sehr starke Rolle der bereits erwähnte Einfluss von Content-Marketing auf die Suchergebnisse. Dabei kann Content-Marketing ebenfalls für das Lead Management zum Einsatz kommen und damit einen wichtigen Beitrag für ein stärkeres Social Selling und Marketing liefern. Dafür notwendig ist die enge Zusammenarbeit zwischen dem Vertriebsteam mit dem persönlichen Kundenkontakt und dem Content-Marketing-Team. Dabei gilt zu beachten, aus der Vielfalt des Content die beste Lösung zu finden.

    Erfolgsmessung mithilfe definierter KPIs


    Ob das Potenzial in allen Unternehmen bereits ausgeschöpft wird, wage ich zu bezweifeln. Immerhin bedeutet dies einen höheren Aufwand. Dieser clever eingesetzt, amortisiert sich relativ schnell wieder. Jedenfalls lässt sich dies am besten mithilfe definierter KPIs für das Content Marketing darstellen [5].

    Setzt Du für Dein Lead Management gezielt das ContentMarketing ein? Wenn ja, dann interessieren mich Deine Erfahrungen und wie Du Leads gewinnst. Deswegen schreiben mir dies unten in einen Kommentar!

    Quellenangaben

    Für die folgenden Quellenangaben gilt der Stand vom 1. April 2017:

    [1] Der Einfluss von Content Marketing auf Suchresultate
    [2] Leads dank Content-Marketing: 7 erfolgreiche B2B-Kampagnen
    [3] Die enorme Vielfalt an Content für Deine Content-Marketing-Strategie
    [4] B2B Data Evolution
    [5] KPIs für Deine optimale Content-Marketing-Strategie

    Titelbild auf webpixelkonsum Brasilien Serienbild 5

    Nutze die enorme Vielfalt an Content für Deine Content-Marketing-Strategie

    Nutze die enorme Vielfalt an Content für Deine Content-Marketing-Strategie 2000 1333 Ralph Scholze

    Die enorme Vielfalt an Content bereichert Deine Content-Marketing-Strategie enorm. Zusätzlich bringt die Vielfalt an Content eine höhere Lebendigkeit in die Online- und Social-Media-Strategie, so dass die Zielgruppe informativ und emotional angesprochen werden kann. Dieser Artikel probiert eine Übersicht zu geben.

    Was ist Content?

    Der Begriff Content (engl.) bedeutet nach Aussage des Duden „qualifizierter Inhalt“ beziehungsweise „Informationsgehalt besonders von Websites“ [1]. Häufig und auch in diesem Blogartikel wird für Content die deutsche Form — Inhalt — verwendet. Wenngleich man diese beiden Erklärungen betrachtet, so fallen die Begriffe „qualifiziert“ und „Informationsgehalt“ auf. Gerade Unternehmen (KMU) sollten auf diese beiden Begriffe näher hinschauen. Stellen sie doch Anforderungen an die PR und das Marketing von Unternehmen an ihren Inhalt dar. Wie umfangreich das Thema — Content bzw. Inhalt — ist, zeigt dieser Arbeitsbericht Nr. 5/2003 von Markus Anding und Thomas Hess mit dem Thema: „Was ist Content? — Zur Definition und Systematisierung von Medieninhalten“ [2]. Darin wird eine Definition für den Begriff Content (Inhalt) herausgearbeitet, wie man auf Seite 14 letztendlich lesen kann:

    „Content ist eine durch maßgeblich aus menschlicher Intelligenz resultierende redaktionelle Mittel angereicherte, individuell schützbare und zweckorientierte Abbildung impliziter Informationen“.

    Betrachtet man diese wissenschaftliche Sichtweise vereinfacht, dann kann man für Inhalt diese Inhaltsformen zu Grunde legen:

    • Text,
    • Bild,
    • Video und
    • Audio.

    Bekannt ist der Spruch: „Content is king!„. Somit weiß man, dass Inhalt für eine Website und ein Corporate Blog beziehungsweise Blog sehr wichtig ist. Entsprechend erwarten die Besucher einer Website oder eines Blog qualifizierten Inhalt. Wird ihre Erwartung nicht erfüllt, dann sind sie sehr schnell wieder weg. Infolgedessen kann die Erstellung von qualifizierten Inhalt für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) sehr herausfordernd sein. Berechtigterweise kann deswegen die folgende Frage in den Fokus rücken.

    Woher bekommt man Content?

    „Viele Wege führen nach Rom“, meint der Volksmund. Dies gilt im übertragenen Sinne ebenso für die Erstellung von qualifizierten Inhalt. Ferner stellt sich die Frage, wie an qualifizierte Inhalte zu kommen ist. Dafür stehen mehrere mehrere Möglichkeiten zur Auswahl:

    • die eigene Erstellung von Inhalt (Owned Media),
    • der Kauf von Inhalt (Paid Media),
    • das Mieten von Inhalt oder
    • der Tausch von Content.

    Beispielsweise bieten sich in Zeiten von Social Media [3] noch weitere Möglichkeiten für die Erstellung von qualifizierten Inhalten an. Folglich setzte sich die Bloggerin Claudia Kratel mit dieser Kombination Social Media & Inhalt auseinander. Demzufolge zeigt sie in ihrem Blogartikel „Online Content: Ideen für intensiven User-Dialog“ [4] zahlreiche Vorgehensweisen für die kreative Erstellung von qualifizierten Inhalt mit Dritten. Auf jeden Fall verhilft strukturierter Inhalt zu klaren und starken Botschaften und erhöht den effektiven Nutzen für die Zielgruppe [4].

    Was für eine Frage: Woher bekommt man Content?

    Content — Einflüsse auf den Inhalt

    In ihrer Arbeit verwiesen Anding und Hess [2] auf die Einflüsse auf den Inhalt. Ebenso unterteilten sie bezüglich des Inhalts in zwei Bedingungen, die sich gegenseitig beeinflussen. Trotz ihres gegenseitigen Einflusses sind sie hi­e­r­ar­chisch gegliedert, wie die Abbildung auf Seite 16 zeigt. Auf jeden Fall ist die Wichtigkeit von qualifizierten Inhalt zu erkennen. Inhalt spielt eine sehr wichtige Rolle in Social Media und im Social Web sowie im eigenen Blog [5]. Hinzu kommt noch das Content-Marketing [6], denn mit den eigenen Inhalten verfolgen Unternehmen konkrete Ziele (ökonomische Ebene) in ihrem Marketing und Online-Marketing.

    Die folgende Infografik von Hubspot [7] probiert eine Übersicht zu geben über die Vielfalt an Content:

    List of Content Formats by Hubspot - Nutze die enorme Vielfalt an Content für Deine Content-Marketing-Strategie

    Quelle: Hubspot (List of Content Formats)

    Jetzt stellt sich die Frage, welches Format wofür ausgesucht werden soll. Dafür bietet der Artikel: „5 Types of content B2B software companies need (besides blogs)“ [8] weitere Anregungen für Unternehmen und Deine Content-Marketing-Strategie. Dabei fokussiert sich der Artikel auf die folgende Vielfalt an Content:

    1. Video,
    2. Landing pages,
    3. Calls To Action (CTAs) [9],
    4. Testimonials and Case Studies,
    5. Downloadable resources.

    Tipps für Content Marketing von der Infografik über Content Curation bis zur Erfolgsmessung und KPIs

    Des weiteren stellt der Blogger Sascha Tams einen lesenswerten Artikel speziell um die Infografik und deren Erstellung vor: „Infografiken erstellen – Einige Möglichkeiten“ [10]. Neben interaktiven Grafiken beschreibt der Artikel: „Online-Formate für wirkungsvolles Storytelling“ [11] beispielsweise auch Curation, Longform und Listicles. Kurzum geben die zusätzlichen Informationen zur Zielstellung, den Hinweise und Beispielen zahlreiche Anregungen für Unternehmen bezüglich der Vielfalt an Content und der sinnvollen Anwendung. Im Grunde genommen gilt für Unternehmen im Content Marketing die Erfolgsmessung mit entsprechenden KPIs [12] zu realisieren.

    Tipps für Content Marketing von der Infografik über Content Curation bis zur Erfolgsmessung und KPIs

    Fazit für: Nutze die enorme Vielfalt an Content für Deine Content-Marketing-Strategie

    Die Vielfalt an Content ist enorm. Folglich erfordert den passenden Content aus dieser großen Anzahl zu filtern viel Know-how. Ebenso wichtig ist die Kenntnis über die richtigen KPIs für einen konkreten Content zu wissen.

    Studie zum Content Marketing

    Einerseits verweist das Blog PRDesk in seinem lesenswerten Artikel auf eine Studie zum Content Marketing: „Studie: Content Marketing besonders effektiv zur Trafficgenerierung und Pflege des Markenimages“ [13]. Darin sind zahlreiche Infografiken rund um das Content Marketing vorgestellt. So überrascht die publizierte Infografik zu der Frage: „Wie effizient sind die von Ihrem Unternehmen eingesetzten Content Marketing Instrumente?“. Unter dem Strich steht auf dem ersten Platz die Fallstudien, also noch vor der Corporate Website und Social Media.

    Andererseits wurden zu ein Drittel aus Deutschland, USA und Lateinamerika 3.000 Verbraucher zum Thema: Welches Content Format bewirkt auf welcher Social-Media-Plattform welche Relevanz? [14] befragt. Der Artikel: „Diese Content-Formate kommen in den Social Media an“ stellt die Ergebnisse aus der Studie: „The Future of Content Marketing“ von Hubspot vor [14]. Die Ergebnisse sind interessant, da sie Dir wertvolle Tipps liefern über die Anforderung der Leserschaft an ein Content Format.

    Zu guter Letzt verweise ich noch auf einen Artikel, welcher sowohl die enorme Vielfalt an Content als auch dazu passende Beispiele vorstellt [15]. Dies erleichtert die praktische Anwendung im Content-Marketing.

    Wie denkst Du über die enorme Vielfalt an Content? Auf welches Format fokussierst Du dich im Content-Marketing? Über Deine Meinung und auf Deine Erfahrungen bin ich neugierig. Deswegen schreibe mir diese für einen regen Austausch unten in einen Kommentar!

    Quellenangaben

    Für die folgenden Quellenangaben gilt der Stand vom 11. Oktober 2018:

    [1] Duden — Erklärung für Content
    [2] „Was ist Content? — Zur Definition und Systematisierung von Medieninhalten“
    [3] Was bedeutet die Reichweite in Social Media?
    [4] Online Content: Ideen für intensiven User-Dialog
    [5] Was ist ein Blog und wie ist ein Blogsystem aufgebaut?
    [6] Blogparade zu Content Marketing: Was ist Content Marketing für mich?
    [7] How to Build an Unbeatable Content Marketing Plan
    [8] 5 Types of content B2B software companies need (besides blogs)
    [9] Verbessere Dein Lead Management mithilfe Deines Corporate Blogs und „Call-to-Action“
    [10] Infografiken erstellen – Einige Möglichkeiten
    [11] Online-Formate für wirkungsvolles Storytelling
    [12] KPIs für Deine optimale Content-Marketing-Strategie
    [13] Studie: Content Marketing besonders effektiv zur Trafficgenerierung und Pflege des Markenimages
    [14] Diese Content-Formate kommen in den Social Media an
    [15] Content Marketing Tips: 11 Types of Content That People Love To Share

    Titelbild auf webpixelkonsum Brasilien Serienbild 31

    Darum ist eine Persona für die Online Strategie wichtig

    Darum ist eine Persona für die Online Strategie wichtig 2000 1333 Ralph Scholze

    Obgleich die eigene Zielgruppe für die Unternehmensstrategie wichtig ist, ist eine Persona für die Online Strategie besser. Infolgedessen stellt Dir dieser Artikel Wissen parat, warum Persona für die Online Strategie ein sehr wichtiges „Werkzeug“ ist. 

    Bevor wir uns in das Thema Persona vertiefen, noch ein paar Vorbemerkungen. Zuerst setzte sich der Autor Carsten Lange im Blog von Hubspot mit der spannenden Frage auseinander: „Was ist der Unterschied zwischen Zielgruppen und Buyer Personas?“ [1]. Seiner Meinung nach dient das Bestimmen der Zielgruppe „als Basis einer Marktsegmentierung“ mit zwei Merkmalen“: Soziodemografische und psychografische Merkmale [1].

    Ein Beispiel: Wenn Sie sich vorstellen, dass Sie auf einem Jahrmarkt Schuhe für Frauen verkaufen, dann können Sie sich bestimmt vorstellen, dass der Modegeschmack trotz des selben Geschlechts und des selben „Objekt des Begehrens“ auseinander geht. Demnach existieren neben den gemeinsamen Gruppen-Merkmalen auch noch persönliche Merkmale. Somit erweitert sich das erste grobe Bild Zielgruppe um die individuellen Vorlieben. Je stärker sie berücksichtigt werden, desto größer die Wahrscheinlichkeit eine neue Kundin in diesem Beispiel zu gewinnen. Dies bedeutet Umsatz in der Kasse 😉

    Eine weitere Differenzierung der Zielgruppe

    Nach diesem Schritt folgt noch eine weitere Differenzierung der Zielgruppe, bevor wir uns dem Thema Persona detailliert widmen. Die Gründe dafür sind die „Customer Journey“ [2] und der „Zero Moment of Truth“ [3]. Was „Zero Moment of Truth“ (ZMOT) bedeutet, erklärt dieses Video:

    Aus all diesen Gründen stehen Unternehmen und Marken innerhalb ihrer Zielgruppe zwei Haupt-Gruppen gegenüber: „Gruppe der Interessierten“ und „Gruppe der Kunden„. Was mit beiden gemeint ist, erklären die folgenden Abschnitte.

    Titelbild auf webpixelkonsum Hamburg

    Potentielle Kunden interagieren mit dem Unternehmen, aber kauften noch nichts. Kunden nutzen bereits das Produkt im Alltag für ihre Bedürfnisse.

    1. Haupt-Gruppe: „Gruppe der Interessierten“

    Diese „Gruppe der Interessierten“ ist vielfältiger als der erste Blick meint. In diese Gruppe integriert sind die potenziellen Käufer als auch Ansprechpartner des Unternehmens wie Politiker und Investoren sowie Bürger und Bürgerinnen. Daher ist das Merkmal dieser Gruppe der Wunsch nach reichlich Informationen zum Unternehmen und seinen Produkten oder Leistungen. Diese Informationen werden auf der Unternehmensseite genauso wie auf Websites von Dritten gesucht. Ziel dieser Informationssuche ist eine Grundlage für eine Entscheidung zu bilden; entweder für einen Kauf oder für eine Kooperation. Ganz klar auf der Hand liegt der Fakt, dass in dieser „Gruppe der Interessierten“ viel Unsicherheit besteht. Deswegen muss der Inhalt (Content) das Ziel besitzen, Sicherheit und Vertrauen sowie Verlässlichkeit und Kompetenz zu vermitteln.

    2. Haupt-Gruppe: „Gruppe der Kunden“

    Bei dieser Gruppe hat das Unternehmen den 1. Schritt erfolgreich gemeistert: Das Unternehmen generierte Umsatz. Dabei hört die Arbeit für ein Unternehmen an diesem Punkt nicht auf, denn:

    Dieser Punkt ist ein „Haltepunkt“ auf der Reise mit einer konkreten Person (!).

    Warum? Die Antwort lautet: In der „Gruppe der Kunden“ existieren zwei Untergruppen. Diese beiden Untergruppen sind:

    1. die „Gruppe der Neukunden“ und
    2. die „Gruppe der Stammkunden„.

    1. Untergruppe: „Gruppe der Neukunden“

    Auch wenn diese Gruppe ein Schritt weiter ist als die „Gruppe der Interessierten“, so prägt diese Gruppe noch Unsicherheit über ihre Kaufentscheidung. Infolgedessen muss diese Unsicherheit abgebaut und durch das Gefühl, die „richtige Entscheidung getroffen zu haben“ ersetzt werden. Sobald dies einem Unternehmen gelingt, befindet sich jeder einzelne Kunde oder jede einzelne Kundin auf dem Weg zur nächsten Gruppe. Damit gemeint ist die „Gruppe der Stammkunden“.

    2. Untergruppe: „Gruppe der Stammkunden“

    Im Gegensatz zu den beiden anderen Gruppen besitzt jeder Einzelne innerhalb dieser Gruppe extrem viel alltägliche eigene Erfahrung mit dem Unternehmen. Das heißt, die Produkte oder Leistungen des Unternehmens sind bekannt. Deshalb steigt die Erwartungshaltung an das Unternehmen für „besondere Ideen“. Dementsprechend steigt der geforderte „Unterhaltungswert“, den das Unternehmen liefern muss. Folglich wird das Unternehmen oder die Marke durch seine Stammkunden herausgefordert.

    Grob können die beiden Haupt-Gruppen: „Gruppe der Interessierten“ und „Gruppe der Kunden“ wie folgt beschrieben werden:

    • „Gruppe der Interessierten“: Will sich zum Produkt informieren.
    • „Gruppe der Kunden“: Kaufte das Produkt und sucht jetzt seine Anwendungsmöglichkeiten für den Alltag.

    Persona für die Online Strategie wichtig für Content-Marketing

    Um all diese Eigenarten in der Online Strategie zu beachten und zu berücksichtigen, hilft das konkrete Anfertigen einer Persona bzw. mehrerer Personas. Dieses Vorgehen hilft auch oder besser gerade im Content-Marketing [4]. Jetzt könnte sich jeder fragen, warum die Online Strategie so stark personalisiert werden muss. Auf diese Frage liefert der Artikel von dem Autor Heiko Sellin: „Warum Personalisierung? Die Psychologie hinter dieser Marketingstrategie“ [5] Antworten. Die Essenz von dem Artikel ist, dass der Mensch als Mensch wertgeschätzt wird. Dies quittiert er auf seine Weise. Um dies zu erreichen, ist ein Persona Konzept hilfreich. Wie Unternehmen dabei vorgehen können, stellt dieser Artikel vor: „Die Zielgruppe erkennen mit dem Persona-Konzept“ [6]. Um eine aussagekräftige Persona am Ende zu erhalten, müssen zahlreiche Fragen gestellt und anschließend schriftlich beantwortet werden. Solche Fragen können sein:

    • Informiert sich die Persona über aktuelle Geschehnisse und wenn ja, wie denkt er darüber?
    • Wie sieht der individueller Alltag der Persona aus?
    • Über welches Budget verfügt die Persona?
    • Welche Ausbildung genoss die Persona?
    • Über welche Informationskanäle lässt sich die Persona beeinflussen?
    • In welchem Umfeld lebt diese Persona und wie fühlt sie sich dabei?
    Persona für die Online Strategie wichtig für Dein Content-Marketing

    Die Persona für die Online Strategie wandelt sich zur „Buyer Persona“

    Innerhalb von Content-Marketing [7] wird aus der Persona eine „Buyer Persona“ [1]. Dadurch beziehen sich die nachstehenden beispielhaften Fragen stärker auf den Kaufprozess:

    • Wie sieht der Kaufprozess der Persona zum Erwerb des Produktes aus?
    • Kann die Persona über den Kaufabschluss frei entscheiden?
    • Zu welchen Zeiten ist die Person online und welche Social Networks nutzt sie?

    Weitere Fragen und dazu passende Tipps stehlt der Blogger Carsten Rossi in seinem Artikel: „Wie wird mein Content Marketing relevant? Durch Personas!“ [8] vor. Hier zeigt sich, dass das Thema Persona erstellen komplexer Natur ist, aber dennoch nicht abstrakt sein muss. Unter dem Strich ist die intensive Beschäftigung mit einer Persona gleichzeitig ein anderes Kennenlernen der eigenen Zielgruppe. Unbedingt zu beachten ist, dass wir hier von einem Prozess reden. Stetig kommen neue Details ans Tageslicht, die die Persona genauer darstellen und greifbarer machen. Wäre doch wirklich vergebene Liebesmüh, wenn am Ende die „Buyer Personas“ als ungenutztes Potenzial [9] im Unternehmen verstauben.

    Titelbild auf webpixelkonsum Hamburg

    Personas sind wichtig, denn am Ende entscheidet nicht die Zielgruppe, sondern eine Einzelperson.

    Persona: Ihre Vorteile. Ihre Nachteile.

    Wie alles im Leben besitzt Persona für die Online Strategie sowohl Vorteile als auch Nachteile.

    Persona: Ihre Nachteile.

    Auf jeden Fall bezieht sich ein Nachteil auf die „ersten Schritte“. Um damit zu beginnen, könnten alte Struktur im Sinne von „Dies haben wir noch nie gemacht!“ hinderlich sein. Diese zu überwinden, verlangt Kraft und Ausdauer. Weiterhin nachteilig ist der hohe Zeitaufwand. Damit ist die Zeit zum Erstellen einer Persona bzw. von Personas genauso gemeint wie die kontinuierliche Anpassung [9]. Schließlich liegt in der Einzigartigkeit einer Persona für die Online Strategie ein weiterer Nachteil. Das heißt, sie lässt sich nur auf ein Produkt oder eine Leistung anfertigen. Infolgedessen fällt ein kopieren aus, was den Aufwand pro Persona für die Online Strategie nach oben treibt. Überdies können zusätzliche Fehler beim Erstellen von Personas passieren [10].

    Persona: Ihre Vorteile.

    Natürlich besitzt eine Persona für die Online Strategie und das Online-Marketing neben den Nachteilen auch viele Vorteile. Jedoch gehören einige Vorteile zu den so genanten „weichen Fakten“. Dazu zählt die intensive Auseinandersetzung mit seiner Zielgruppe. Damit einher geht ein immer größer werdendes Verständnis für die Zielgruppe und die einzelnen Menschen (Persona) innerhalb der eigenen Zielgruppe. Folglich kann ein Unternehmen oder eine Marke dieses Wissen einsetzen, um interne Prozesse besser auf die Wünsche der Haupt-Gruppen und Untergruppen abzustimmen. So können Unternehmen zielgerichteter spezielle geforderte Informationen für ihre Kunden anbieten wie dieses Beispiel anhand einer Landingpage verdeutlicht [11]. Vor allem an dem Ort und in dem Format zu der Zeit, wie es die einzelnen Kunden und die Zielgruppe als Gruppe wollen. Hierbei können neue Arbeitszeitmodelle entstehen, die sich stärker an den einzelnen Kundenwunsch ausrichten. Dabei erhöht sich der Kundenservice und das Unternehmensimage verbessert sich signifikant. Zur Folge kann dies haben, dass dieses Unternehmen die Fachkräfte bekommt, die passend für die Unternehmensstrategie und die Zielgruppe sind.

    Welchen Einfluss eine stetig aktuelle Persona [12] besitzt, stellt der Artikel von der Autorin Juliane Wendt: „Buyer Personas“ [13] vor. Zum Beispiel müssen neue Suchbegriffe (Keywords) gesucht werden, oder die Überschriften müssen genauer geschrieben werden.

    Der größte Vorteil einer Persona

    Der größte Vorteil ist am Ende ein klares, detailliertes Profil zu besitzen, worauf sämtliche Aktivitäten in der Online Strategie bauen. Dadurch lassen sich sehr genaue Segmente in der Zielgruppe für die Ansprache mit sehr geringem Streuverlust erreichen [14]. Damit ergeben sich logische Zusammenhänge, die bessere Analyseergebnisse liefern. Denn die Persona zieht sich wie ein „Roter Faden“ durch die Online Strategie eines Unternehmens oder einer Marke.

    Bevor die Zusammenfassung folgt, noch eine Grafik. Diese stellt die Persona in Kontext zu den anderen Gruppen eines Unternehmens. Zusätzlich zeigt die Grafik die Komplexität und deren Aufwand sowie deren Genauigkeit der Wünsche pro Gruppe im Verhältnis gegenüber.

    Unternehmen Zielgruppe Persona - Ihre Komplexität und Genauigkeit by webpixelkonsum - Darum ist eine Persona für die Online Strategie wichtig

    Quelle: webpixelkonsum (Unternehmen Zielgruppe Persona – Ihre Komplexität und Genauigkeit)

    Vorteile einer Persona für Dein Online-Marketing

    Fazit für: Darum ist eine Persona für die Online Strategie wichtig

    Die Frage in der Artikelüberschrift ist eindeutig zu beantworten. Selbst bei folgender „theoretischer Konstellation“ — Die Zielgruppe ist extrem klein und der Ansprechpartner im Unternehmen stammt selbst aus dieser Zielgruppe — sind mindestens zwei Personas notwendig. Der Grund liegt daran, dass einem Unternehmen die zwei vorgestellten Gruppen: „Gruppe der Interessierten“ und „Gruppe der Kunden“ gegenüber stehen. Dies gilt auch bei der vorgestellten „theoretischer Konstellation“.

    Üblicherweise besitzen die meisten Unternehmen eine viel größere heterogene Zielgruppe in ihrem Marketing als das vorgestellte „theoretische Konstrukt“. Deswegen kommen Unternehmen und Marken nicht um Personas herum, denn die beiden vorgestellten Haupt-Gruppen unterscheiden sich in gravierend in ihren Wünschen an ein Unternehmen oder eine Marke. Bleibt dies unbeachtet, wird ein stetiges Missverständnis zwischen Unternehmen/Marke und Zielgruppe existieren. Somit ist die Chance auf eine Win-Win-Situation sehr gering. Wie dies für ein Unternehmen konkret aussieht, zeigt Tesla. Mit dem Unternehmen Tesla setzte sich die Bloggerin Natalie Issa in ihrem Artikel: „How Data Leads to Better Personalization“ [14] auseinander.

    Mit diesem Artikel zeige ich, dass eine Persona für die Online Strategie sehr wichtig ist. Sie anzufertigen und stetig aktuell zu halten erfordert sehr viel Zeit. Dem gegenüber steht die klare Ansprache von einzelnen Menschen aus der Zielgruppe. Denn am Ende entscheiden in einem Kaufprozess nicht die Zielgruppe, sondern ich als Einzelperson. Erfüllt das Unternehmen nicht mein „Bündel an Wünschen„, suche ich mir online ein anderes Unternehmen, wo die Schnittmenge zwischen mir und dem Unternehmen größer ist. Deswegen lautet meine Antwort auf die Frage in der Überschrift:

    Persona bzw. Personas sind meiner Meinung nach wichtig in der Online Strategie.

    Persona: Best Practices

    Welche Auswirkungen der sinnvolle Einsatz von Personas besitzt, zeigt Tesla als Best Practices vorgestellt in dem Artikel: „How Data Leads to Better Personalization“ [14].

    Persona: Beispiele.

    Wie kann eine Persona aussehen? Dafür sind am besten konkrete Beispiele, die anregen:

    • „Effektives Content Marketing durch Zielgruppenanalysen“ [12]
    • „Wen sprechen Sie eigentlich mit Ihrer Kommunikation an?“ [15]
    • „Personas: Das Who is Who Deiner Content-Strategie“ [16]

    Zwei Tipps noch zu Persona

    Der 1. Tipp stammt von dem Blogger Robert Weller. Er meint, dass Unternehmen und Marken auch „negative Personas erstellen“ [12] sollten. Damit ist die „Gruppe der Nicht-Kunden“ gemeint. Der 2. Tipp bezieht sich auf die Social-Media-Plattform Facebook: „The Facebook Conversion Formula: A Blueprint for Turning Fans into Customers“ [17].

    Zwei Fragen als Anregungen

    Der Autor Herr Dr. Galler publizierte in seinem lesenswerten Artikel: „Die Kundensegmentierung ist tot – lang lebe die Kundensegmentierung“ [18] das Thema Kundensegmentierung beziehungsweise Hyperpersonalisierung. Weiterhin stellt er zwei Fragen vor, die Du Dir stellen solltest:

    1. „Wer ist mein Kunde?“, d.h. demografische Informationen wie Einkommen und Familienstatus sowie Geschlecht und Alter
    2. „Wie tritt der Kunde an meine Marke bzw. mein Angebot heran?“, d.h. beispielsweise: Vergleicht Kunde/-in Anbieter? Entschied sich Kunde/-in bereits zum Kauf? Ist Kunde/-in bereits Bestandskunde?

    Infolgedessen lassen sich Deine Kunden segmentieren wie er in seinem Artikel vorstellt:

    • anhand Nutzerprofile,
    • aufgrund besuchter Inhalte,
    • mithilfe künstlicher Intelligenz.

    Wie denkst Du über die Persona in der Online Strategie? Setzt Du Personas in Deinem Online-Marketing ein? Wenn ja, dann interessieren mich Deine Erfahrungen. Schreibe mir diese unten in einen Kommentar für einen Austausch!

    Quellenangaben

    Für die folgenden Quellenangaben gilt der Stand vom 21. September 2017:

    [1] Was ist der Unterschied zwischen Zielgruppen und Buyer Personas?
    [2] Wikipedia: Customer Journey
    [3] Winning the Zero Moment of Truth – A New Mental Model
    [4] 3 Ansätze für den Start mit Content Marketing
    [5] Warum Personalisierung? Die Psychologie hinter dieser Marketingstrategie
    [6] Die Zielgruppe erkennen mit dem Persona-Konzept
    [7] BLOGPARADE: Was ist Content Marketing für mich?
    [8] Wie wird mein Content Marketing relevant? Durch Personas!
    [9] Buyer Persona – das ungenutzte Potenzial
    [10] 6 Common Buyer Persona Mistakes to Avoid
    [11] The 7-Step Guide to Create a Mind-Reading Landing Page
    [12] Effektives Content Marketing durch Zielgruppenanalysen
    [13] Warum Deine Buyer Persona wichtig für effektives Content Marketing ist
    [14] How Data Leads to Better Personalization
    [15] Wen sprechen Sie eigentlich mit Ihrer Kommunikation an?
    [16] Personas: Das Who is Who Deiner Content-Strategie
    [17] The Facebook Conversion Formula: A Blueprint for Turning Fans into Customers
    [18] Die Kundensegmentierung ist tot – lang lebe die Kundensegmentierung

    Titelbild auf webpixelkonsum Dresden Serienbild 2

    Der QR-Code im Marketing: Genial oder überflüssig?

    Der QR-Code im Marketing: Genial oder überflüssig? 2000 1333 Ralph Scholze

    Zuerst ist festzuhalten, dass der QR-Code im Marketing meistens einen schwierigen Stand besitzt. Dabei existieren spezielle Dienste für die Erfolgsmessung. Des Weiteren stellt dieser Artikel auch Beispiele für einzigartige QR-Code im Marketing vor. Dementsprechend kann ein QR-Code kreativ sein. Weiterhin nutzen sogar bekannte Social-Media-Plattformen den QR-Code für ihre Marketingmaßnahmen.

    Auf Wikipedia findet sich eine erste Erklärung rund um den QR-Code [1]. Obwohl er schon viele Jahre existiert, hat er es im Alltag nicht leicht. Glaubt man dieser Umfrage, dann hält sich die Begeisterung für QR-Code im Marketing im überschaubaren Rahmen [2]. Für seine Verwendung benötigt man ein Gerät mit Kamera und eine App. (QR-Reader). Das heißt, diese Voraussetzung auf der Nutzerseite ist für die Nutzung des QR-Code notwendig. Ist diese Voraussetzung erfüllt, dann zeichnet ihn eine einfache Handhabung aus. Dadurch ist seine Verbreitung sehr zahlreich. Beispielsweise findest Du den QR-Code auf Plakaten, auf Flyer, auf Schriftstücke oder auf Autos oder als Architekturführer in Berlin [3]. Dementsprechend interessant finde ich das Ergebnis einer aktuellen Studie. Demzufolge soll „Deutschland auf Platz 1 in der Anzahl der QR-Code Scans in Europa“ sein und die „QR-Code Nutzer sind jung und bevorzugen Codes in Magazinen“ [4].

    QR-Code — Seine Funktionsweise

    Auf jeden Fall ist die Funktionsweise sehr einfach. Man öffnet auf seinem Gerät die App. (QR-Reader) und hält sein Gerät mit der Kamera über den Code. Folglich ist nur darauf zu achten, dass die richtige Entfernung zwischen Gerät und QR-Code besteht. Je nachdem ob der Abstand passt, scannt die App. den QR-Code. Anschließend öffnet die App. ein Fenster. Darin ist ein Link angezeigt. Sobald man diesen bestätigt, verbindet sich das Gerät mit dem Link. Folglich ist das Ziel erreicht.

    Jetzt stellt sich unweigerlich die Frage nach dem Mehrwert.

    „Der Passant soll den Code auf einer Plakatwand scannen, um so auf eine Webseite weitergeleitet zu werden. Mehrwert bedeutet bei dieser Abfolge schlicht, dass der Nutzer die gewünschte Info und der Websitebetreiber Traffic erhält. Der Prozess ist einfach und überschaubar.“ [5]

    Trotz des beschriebenen Mehrwerts scheint nach der Meinung des Blogger Herbert Peck der QR-Code in den Kinderschuhen zu bleiben [6]. Jedenfalls stellt sich deswegen die Frage: Woran könnte dies liegen?

    QR-Code — Eine kritische Betrachtung

    Einerseits sind die Vorteile bekannt. Andererseits ist der QR-Code doch umstritten [7]. Entsprechend gehören beim QR-Code Lob & Kritik zusammen. Deswegen besitzt der QR-Code im Marketing und Online-Marketing zahlreiche Vorteile und Nachteile. Deshalb zeigt dieser Abschnitt Gefahren für die Verwendung von QR-Codes auf [8]. Gerade das überkleben des eigenen QR-Code auf zum Beispiel Plakaten durch Dritte ist ein potenzielles Sicherheitsrisiko für Unternehmen. Das heißt für Unternehmen, ein aktives Krisenmanagement intern aufzubauen, welches zeitnah und aktiv bei kritischen Äußerungen in Social Media agiert.

    Beispielsweise zeigt ein amüsantes Video mit Scott Stratten die Hausaufgaben für Unternehmen bei der Verwendung des QR-Code im Marketing [9].

    QR-Code — Eine kritische Betrachtung

    QR-Code — Tipps

    Die folgenden Tipps sollen bei der sinnvollen Verwendung helfen [10]:

    1. Make sure it serves a purpose
    2. Don’t link to a desktop site
    3. Placement
    4. Size matters
    5. Use a URL shortener
    6. Tell users what they stand to benefit
    7. Test it!
    8. Track it

    Der QR-Code im Marketing bietet viele Chancen für Unternehmen. Insbesondere verbindet dieser die reale mit der virtuellen Welt. Das heißt, der QR-Cide ist somit die Brücke zwischen Offline und Online. Gerade für Unternehmen ist er sinnvoll, trotz der Risiken. Sinnvoll ist der QR-Code für die „Lead Generation“ genauso für die Erfolgskontrolle einer Marketingaktion in der realen Welt. Wieso für die Erfolgskontrolle kann man fragen? Stellen wir uns folgende Situation vor:

    Wir sind ein Unternehmen. Gestartet wird eine Plakat-Werbekampagne in ganz Deutschland. Alle Plakate sehen identisch aus. Auf jedem Plakat ist ein QR-Code. Jetzt wird es spannend! Nun hat das Unternehmen die Möglichkeit für jedes Bundesland eine eigene Landing Page (Erklärung auf Wikipedia [11]) für zum Beispiel Sachsen, Berlin, Hamburg, Hessen usw. anzulegen. Der Link auf die jeweilige Landing Page wird in den QR-Code umgewandelt. Gehen wir von der Annahme aus, dass alle Plakate mit dem richtigen QR-Code auf das gewünschte Bundesland in dem „richtigen“ Bundesland aufgestellt werden, dann hat das Unternehmen die Möglichkeit der Erfolgskontrolle auf Grund der registrierten Logeinträge auf der Website.

    Wer noch inspiriert werden will, schaut sich dieses Video als Anregung an [12]. Auf jeden Fall ist zu erkennen, dass Unternehmen in Deutschland experimentieren [13] oder sich ganz neue Möglichkeiten eröffnen [14] oder diesen Tweet:

    QR-Code — Seine Geschichte

    Interessant sind die Bedeutung und die Geschichte von ihm. Der QR-Code bedeutet Quick Response = schnelle Antwort und ist ein zweidimensionaler Code [1]. Entwickelt ist der QR Code für die Autoindustrie. Seine anfängliche Nutzung beschränkte sich auf den Bereich der Produktionslogistik [15]. Heute findet man den QR-Code in immer mehr Bereichen unseres Alltags.Schaut man sich gegenwärtig überall um, dann sieht man den QR-Code immer häufiger auf Plakaten und Flyern. Bedenkt man, dass er bei uns in Deutschland erst seit 2011 zunehmend an Bedeutung gewann, ist seine aktuelle Präsens sehr beachtlich.

    Spannend sind Ergebnisse einer Umfrage von Statista, die die Ergebnisse als Infografiken zur Verfügung stellt. So beantworten die Frage: „Welche Informationen erhoffen Sie sich vom Scannen eines QR-Codes?“ [16] wie folgt:

    • 81 % für „gezielte Produktinformationen“,
    • 44 % für einen „Link zur Homepage des Produktherstellers“,
    • 20 % für „ein Gewinnspiel“.

    Interessant sind auch die Ergebnisse zu der Frage: „Wo sind Ihnen QR-Codes bisher aufgefallen?“ [17]:

    • 83 % entdeckten ihn „auf Werbeanzeigen in Zeitschriften„,
    • 70 % „auf Produktverpackungen„,
    • 64 % sogar „auf Plakaten„.

    Diese Ergebnisse verdeutlichen, dass der QR-Code noch eine lange Geschichte besitzen wird [18].

    Studie hinterfragt: Welche Informationen erhoffen Sie sich vom Scannen eines QR-Codes?

    QR-Code im Marketing: Eine Auswahl an Diensten für die Erstellung seines QR-Code

    Der QR Code ist keine Zauberei, sondern gerade für Freiberufler/innen sowie kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) ein interessantes „Werkzeug“. Dennoch erfordert er weitere Vorbereitungen, die ihren Preis besitzen.

    QR-Code Generator

    QR Code Generator - Erstellen Sie hier QR Codes

    Quelle: QR Code Generator (Erstellen Sie hier QR Codes)

    Dieser Dienst QR Code Generator bietet neben den klassischem QR-Code genauso „QR Codes mit Logo und Design“ an [19]. Interessant ist die Auswahl, welche neben der „Webseite verlinken“ ebenfalls eine „Persönliche vCard“ ermöglicht. Was eine vCard ist, wird auf Wikipedia [20] klar beschrieben: Sie ist eine „elektronische Visitenkarte“. Demzufolge kann ein Benutzer diese mit einem Mausklick direkt in sein Adressbuch übernehmen.

    QR-Code and 2D Code Generator

    Ein weiterer Dienst ist QR Code and 2D Code Generator [21]. Die Farbe des Code ist frei zu wählen. Wegen des transparenten Hintergrunds für ein QR Code ist dieser Dienst sehr nützlich. Infolgedessen ermöglicht der transparente Hintergrund die vielfältige Nutzung eines einmal erstellen QR Code auf unterschiedlichen farbigen Hintergründen. Unter dem Strich eine starke Arbeitserleichterung.

    Einfach QR-Codes mit Logo generieren

    Der folgende Dienst QRCode-Monkey erstellt individuelle QR-Codes mit Logo, in Farbe und Druck-Auflösung [22]. Seine Auswahl ist sehr umfangreich. Auf jeden Fall ist die Integration einiger Social-Media-Plattformen als Logo sehr hilfreich. Erkennt man doch beim Anblick die Bedeutung des vorliegenden QR Code.

    Übrigens ist diese Auswahl aus meinem Alltag heraus entstanden. Diese Auswahl an Diensten ermöglichen eine stärkere Anpassung an das eigene Corporate Design (CD) beziehungsweise Corporate Identity (CI). Auf jeden Fall stellt diese Auswahl weder ein Ranking noch eine Bewertung der angebotenen Dienste dar. Dennoch bemerke ich eine Zunahme des QR Code. Einige interessante Beispiele für die Verwendung des QR-Code im Marketing folgen jetzt.

    So einfach kannst Du Deinen QR-Code erstellen

    QR-Code im Marketing: Einzigartige Beispiele für seine Anwendung

    Jetzt folgen einige spannende und inspirierende Beispiele rund um den QR-Code. Insbesondere die unterschiedliche Verwendung aus verschiedenen Branchen gibt weitere Anregungen.

    Aktuelle Beispiele für die Anwendung des QR-Code

    Das erste Beispiel stammt aus der Lebensmittel-Branche bzw. dem Einzelhandel. Konkret geht es um die REWE-Supermärkte. Dort soll man einfach per QR-Code bezahlen können [23]. Laut dieser Pressemitteilung soll dies so funktionieren:

    „Das Bezahlen über Yapital ist denkbar einfach: Der Kunde registriert sich einmalig mittels Smartphone oder Webbrowser und installiert die kostenlose und passwort-geschützte Yapital-App auf seinem Smartphone. Mit der Yapital-App scannt der Kunde dann lediglich einen auf dem Kassenterminal angezeigten QR-Code ab, der den Kaufbetrag enthält und bestätigt die Zahlung. Die Transaktion geschieht in Echtzeit.“ [23]

    Wer Haustiere besitzt, wird dies eventuell kennen. Auf einmal sind sie einfach weg. Eine Situation, die manche Kindertränen kullern lassen. Dafür zeigt dieses Video eine Lösung [24]:

    Für kulturelle Einrichtungen interessant ist das nächste Beispiel rund um den QR Code. Bekannt sind sie. Nicht nur in der Stadt selbst, sondern „über die Landesgrenzen“ hinaus. Die Rede ist von den „Filmnächte Dresden“. Dieses Video zeigt, wie der QR Code sinnvoll genutzt werden kann [25]:

    Wer noch weitere sehr unterhaltsame Beispiele für den QR-Code wünscht, findet diese sehr ansprechenden Beispiele für den QR Code bei QR Code Generator [19].

    QR-Code im Marketing: Beispiele zeigen sein Potenzial

    Twitter schaltet neues Feature QR-Code frei

    Twitter spürt den Druck der aktuell erfolgreichen Social-Media-Plattform Snapchat. Denn der Kurznachrichtendienst schaltete ein neues Feature frei, welches Nutzer von Snapchat bekannt ist. Wer auf Twitter neue Accounts finden will, dem stehen viele Wege zur Verfügung. Sei dies durch E-Mail oder den User-Name. Jetzt bietet der Kurznachrichtendienst eine weitere Möglichkeit an, um neue Twitteratis zu finden. Ab sofort steht ein QR-Code zur Seite. Ziel der neuen Funktion ist durch Scannen eines QR-Codes neue Twitteratis aufzufinden und zu folgen.

    Wo befindet sich dieser QR-Code von Twitter

    Interessant ist, dass diese neue Funktion kein Update der Twitter-App. benötigt. In der mobilen App des Kurznachrichtendienstes befindet sich unter Einstellung die Option QR-Code. Darauf klicken und schon erstellt sich der oben gezeigte QR-Code. Anschließend lässt sich dieser QR-Code von Twitter speichern. Dessen ungeachtet findet sich die selbe Prozedur auch auf Snapchat.

    Fazit für: Der QR-Code im Marketing: Genial oder überflüssig?

    Unter dem Strich ist festzuhalten, dass der QR-Code bereits in Unternehmen schon längere zeit zum Einsatz kommt. Dennoch zeigt sich vor allem im Marketing, dass der QR-Code im Marketing einen schweren Stand besitzt. Insbesondere fehlt die kreative Darstellung. Jedenfalls zeigen dies die Platzierungen auf zum Beispiel Plakaten, die zum größten Teil dilettantisch erfolgen.

    Einerseits findet der QR-Code im Marketing kaum Einzug. Andererseits zeigt sich, dass der QR-Code in Social Media auf eine gewisse Einsatzbereitschaft trifft wie das Beispiel aus dem Hause Twitter zeigt. Ob der QR-Code dadurch eine Renaissance erfährt, bleibt abzuwarten.

    QR-Code — Wohin geht die Reise?

    Eine aktuelle Studie zeigt die Entwicklung über den QR-Code [26]. Gegenwärtig steigt der Bekanntheitsgrad und die alltägliche Verwendung nimmt ebenso zu. Demgemäß stellt sich die Frage: Entwächst der QR-Code den Kinderschuhen? Was meinst Du?

    Wie denkst Du über den QR-Code im Marketing? Setzt den QR-Code ein und nutzt ihn selber? Schreibe mir Deine Erfahrung als E-Mail oder in einen Kommentar!

    Quellenangaben

    Für die folgenden Quellenangaben gilt der Stand vom 1. April 2017:

    [1] Erklärung von QR-Code auf Wikipedia
    [2] Wenig Begeisterung für QR-Codes
    [3] Per Smartphone zur Baukultur: Berliner Architekturführer jetzt mit QR-Codes
    [4] Neue Studien zur QR-Code Nutzung
    [5] Die Brücke zwischen Offline und Online: So zahlen sich QR-Codes aus
    [6] QR-Codes bleiben wohl immer in den Kinderschuhen.
    [7] Heiß umstritten: QR-Codes im Mobile Recruiting
    [8] QR-Codes im Content-Marketing – die Probleme aus Sicht der IT-Sicherheit (Offline; ehemals exploreb2b.com)
    [9] Das Problem mit den QR Codes – Scott Stratten
    [10] Eight best practice tips for using QR codes in marketing
    [11] Erklärung von Landing Page auf Wikipedia
    [12] ALIQUA-Naturkosmetik eröffnet virtuelle Shops in Deutschland
    [13] QR-Code-Shoppen im Duty-Free-Bereich.
    [14] New QR Code Guidelines: How Do They Affect Your Business?
    [15] Entstehung des QR Codes für die Automobillogistik
    [16] Welche Informationen erhoffen Sie sich vom Scannen eines QR-Codes?
    [17] Wo sind Ihnen QR-Codes bisher aufgefallen?
    [18] Die Geschichte des QR-Codes
    [19] QR Code Generator
    [20] Wikipedia — vCard
    [21] QR Code and 2D Code Generator
    [22] QRCode-Monkey
    [23] REWE Group steigt im November mit Yapital ins Mobile Payment ein
    [24] Find your dog with QR Code Dog Tags
    [25] Filmnächte Dresden mit Feedbackstr
    [26] [Studie] QR-Code-Marketing – Die Wirkung von QR-Codes in der Außenwerbung

    Für Ihren Anruf

    +49 173 375 48 65

    Kontakt per E-mail

    info@webpixelkonsum.de

    © 2018 webpixelkonsum. Marketing, Public Relations und Social Media.

    Modernes Marketing für erfolgreiche Unternehmen

    IHR ERFOLG

    MEIN ZIEL

    webpixelkonsum

    Öffnungszeit: 09:00 – 17:00
    Adresse: Seitenstraße 5b, Dresden 01097
    Telefon: +49 351 216 72 61
    E-Mail: info@webpixelkonsum.de