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Marketing

Modernes Marketing für erfolgreiche Unternehmen hat ein Ziel: So effizient und effektiv wie nur möglich den Umsatz steigern. Gleichzeitig stehen dem Marketing getreu nach dem Motto: „Viele Wege führen nach Rom“ eine Vielzahl an Möglichkeiten zur Verfügung. Dadurch steigt die Komplexität für moderne Werbung signifikant. Erschwert wird heutiges (Online-) Marketing durch das steigende Angebot an Informationen und die sinkende Aufmerksamkeitsspanne bei der Zielgruppe.

Dies findest Du in dieser Kategorie

Aus diesem Grund sind Marketinginstrumente wie E-Mail-Marketing, Influencer Marketing, Social-Media-Marketing, Customer Journey, Performance Marketing, Lead Management, Event Marketing und das Kampagnenmanagement strategisch und taktisch für den größtmöglichen Marketingerfolg abzustimmen. Dementsprechend sind neue Marketingstrategien für das mobile Marketing zu entwickeln. Zu diesen spannenden Herausforderungen und Fragen widmen sich all die Artikel in dieser Kategorie. Für Deine Fragen bieten sich die Kommentare an ;)

Abbildung zeigt Marketingformen im Marketing in der Nacht in Hamburg

Marketingformen: So vielfältig ist das Marketing

Marketingformen: So vielfältig ist das Marketing 2000 1333 Ralph Scholze

Wenn Du modernes Marketing für Dein Unternehmen realisieren willst, dann stehen Dir vielfältige Marketingformen zur Verfügung. Welche Marketingformen dies sind und was sie bedeuten, stellt Dir dieser Artikel vor.

Marketingformen für Dein Marketing

Wie umfangreich modernen Marketing ist, zeigt bereits dieser Marketing-Artikel.

Als wenn dies nicht schon komplex ist, stehen Dir für Dein Marketing eine Vielzahl an Marketingformen zur Verfügung.

Ambush-Marketing

Diese Marketingform zielt darauf, die Aufmerksamkeit bei einem medialen Großereignissen von den Sponsoren auf sich zu lenken. Typisch ist für das Ambush-Marketing, dass die Sponsoren von dem Großereignis und der Ambusher aus der selben Branche stammen. Damit sind sie Konkurrenten.

Ambient Marketing

Bestimmt kennst Du die Gratis-Postkarten, wenn Du in Restaurants oder Bars genauer schaust. Dies ist ein Beispiel für das Ambient Marketing. Beim Ambient Marketing sollen die Werbebotschaften im Alltag der Zielgruppe integriert sein. Ziel ist der Reizüberflutung bei der Zielgruppe entgegenzuwirken und ihre Aufmerksamkeit zu gewinnen.

B2B-Marketing

Beim Business-to-Business-Marketing (B2B-Marketing, Investitionsgütermarketing) findet das Marketing zwischen Unternehmen oder Organisationen statt. Dabei handelt es sich um Investitionsgüter bzw. -dienstleistungen. Ziel beim B2B-Marketing ist, Zulieferer für Produkte und Leistungen in die eigenen Prozesse zu integrieren, um den gemeinsamen angestrebten Absatz zu realisieren. Herausfordernd beim B2B-Marketing gegenüber B2C-Marketing sind die gänzlich anderen Anforderungen der Zielgruppe und ihre Rahmenbedingungen. Zum Beispiel bedingen interne Entscheidungsprozesse den Einkaufsprozess bei der Zielgruppe, so dass wesentlich mehr Personen involviert sind.

B2C-Marketing

Kennzeichnend für das Business-to-Consumer-Marketing (B2C-Marketing, Konsumgütermarketing) ist die geschäftliche Beziehung zwischen Unternehmen und Konsumenten. Ziel beim B2C-Marketing ist der direkte Verkauf von Produkten oder Dienstleistungen an Privathaushalte über zum Beispiel Online-Shop, Einzelhandelsgeschäft.

Content-Marketing

Content-Marketing kommt als Marketingform zum Einsatz, um mit ausgewählten Content der eigenen Zielgruppe die eigenen Produkte bzw. Dienstleistungen verständlicher zu präsentieren. Gleichzeitig soll mit diesem Content die Zielgruppe mithilfe von Call-to-Action zu konkreten Handlungen aufgefordert werden.

Vorteilhaft von Content-Marketing ist, dass dadurch bessere Suchergebnisse erzielt werden. Dafür stehen unterschiedliche Ansätze für das Content-Marketing zur Verfügung.

Dialog-Marketing

Beim Dialog-Marketing (Direkt-Marketing, Direct-Response-Werbung) erfolgt die Übermittlung der Werbebotschaft über die direkte Ansprache der (potenziellen) Kunden. Damit ist das Dialog-Marketing die direkte Kommunikation zwischen Unternehmen und seinen Zielgruppe. Einzigartig ist das Dialog-Marketing deswegen, da die Wünsche der (potenziellen) Kunden gezielt in Erfahrung gebracht werden können. Infolgedessen ist das Interesse der Kunden besser zu wecken. Deshalb sind die Streuverluste minimal. Kennzeichnend für das Dialog-Marketing ist, dass die Werbung ein Response-Element besitzt. Dadurch kann der (potenzielle) Kunde auf die Werbemaßnahme antworten und das werbende Unternehmen gewinnt dadurch Daten.

Zum Beispiel kann telefonisch per Dialog-Marketing die Zufriedenheit der Kunden erfragt werden, um das Produkt oder den Service zu verbessern.

Unter dem Strich ist das Ziel beim Dialog-Marketing (Direkt-Marketing, Direct-Response-Werbung) der Dialog zwischen Unternehmen und seinen Kunden.

Event Marketing

Eine spezielle Marketingform stellt das Event Marketing dar. Warum? Dabei soll durch absatzpolitische Instrumente und meinungsbildungsfördernde Maßnahmen der Aufbau positiver Reputation erfolgen. Dabei muss dass Event Marketing „in das Kommunikationskonzept […] integriert sein, damit die inhaltliche und zeitliche Abstimmung mit anderen kommunikationspolitischen Maßnahmen gewährleistet ist“ [1]. Dafür in Frage kommen Veranstaltungen wie Seminare, Messen, Ausstellung von einem Unternehmen organisiert. Dabei kennzeichnet das Event Marketing eine koordinierte Organisation, Planung dieser Veranstaltungen. Dafür gibt Dir dieser Artikel: „Eventmarketing – Was man über dieses Marketinginstrument wissen sollte!“ [2] wertvolle Tipps und der folgende Artikel: „5 erfolgreiche Event-Marketing-Beispiele“ [3] Beispiele.

E-Mail-Marketing

E-Mail-Marketing basiert auf den Austausch eines Unternehmens mit seinen Interessierten (potenzielle Kunden) und Kunden ausschließlich per E-Mail. Demzufolge sind „Unternehmen […] mit Hilfe des E-Mail-Marketings in der Lage, ihre Zielgruppe persönlich anzusprechen, neue Kunden zu gewinnen und bereits bestehende Kunden zu binden. Wegen der geringen Versandkosten, der hohen Versandgeschwindigkeit und den unterschiedlichsten Gestaltungsmöglichkeiten nimmt E-Mail-Marketing eine wichtige Rolle innerhalb des Onlinemarketings ein“ [4].

Guerilla-Marketing

Typisch für das Guerilla-Marketing ist die Ausgangssituation: Geringes Werbebudget und gleichzeitig mit Kreativität enorme Reichweite zu erzeugen. Demzufolge ist das Ziel beim Guerilla-Marketing, die Aufmerksamkeit bei den (potenziellen) Kunden durch Aha- bzw. Wow-Effekte zu erreichen. Meistens erzielen Guerilla-Marketingmaßnahmen diese hohe Aufmerksamkeit in sehr kurzer Zeit.

Sensations-Marketing

Wie der Name bereits signalisiert: Sensation! Demzufolge kennzeichnet das Sensations-Marketing eine Art „kreatives Marketing“. Denn das Ziel beim Sensations-Marketing liegt darin, durch überraschende und begeisterne Werbung Aufmerksamkeit beim Kunden zu erreichen. Einige der Instrumente findest Du in dieser Auflistung zu den Marketingformen wie Ambush Marketing, Ambient Media, Guerilla Marketing, Virales Marketing. Falls Du spannende Beispiele für Dein Sensations-Marketing suchst, dann findest Du diese in dem Artikel: „Sensation Marketing: Werbung die begeistert und überrascht“ [5] tolle Ideen. Ich war überrascht über diese tollen Marketingbeispiele.

Telefon-Marketing

Die unmittelbare Kommunikation und Ansprache seiner Kunden ermöglicht das Telefon-Marketing. Dabei erfolgt der direkte Dialog per Telefon. Zum Einsatz kann das Telefon-Marketing kommen für die Kundengewinnung und Kundenbindung sowie für den Kundenservice. Ziel beim Telefon-Marketing ist die Betreuung im After-Sales-Bereich sowie Kundenbetreuung und Kundengewinnung, um schnell neue Kundenwünsche in Erfahrung zu bringen. Mithilfe des direkten Dialogs am Telefon kann ein Unternehmen direkter seine gewünschte Botschaften und Angebote vermitteln.

Virales Marketing

Unweigerlich mit Virales Marketing verbunden ist das folgende Wort: Virus. Damit zeigt sich, dass eine Werbebotschaft ungewöhnlich schnell von Mensch zu Mensch verbreiten soll. Genau dies ist das Ziel von viralem Marketing. Statt einer linearen eine exponentielle Verbreitung der Werbebotschaft. Dafür nutzt das Marketing als Instrument die Mund-zu-Mund-Propaganda (Word-of-Mouth). Beispiele und Anregungen für das Virale Marketing finden Sie in dem Artikel: „Was ist Viral Marketing: Die Mechanismen für ein organisches Momentum“ [6]

Fazit für Marketingformen: So vielfältig ist das Marketing

Zuerst gilt, dass all diese Marketingformen das selbe Ziel besitzen. Nämlich, seinen Beitrag für das erfolgreiche Realisieren der Unternehmensstrategie zu liefern. Jedoch unterscheiden sie sich im Weg dahin und im Aufwand.

Weiterhin kann ich Dir keine Empfehlung geben, dass Du unbedingt und unter allen Umständen diese, diese und jene Marketingform in Deiner Marketingstrategie einzusetzen hast. Vielmehr gilt, die passende(n) Marketingform(en) zu finden. Wenn Du Deine Marketingform(en) definiertest, dann vernetze sie sehr clever. Dies heißt, dass stetig geschaut wird, wie unterstützt die eine Marketingform die andere Marketingform und anders herum.

Einen Tipp für Dich habe ich doch: Nutze die Synergieeffekte für Dein Marketing!

Welche der vorgestellten Marketingformen setzt Du für Dein Marketing ein? Schreibe Deine Antwort für einen Austausch unten per Kommentar!

Quellenangaben

Für die folgenden Quellenangaben gilt der Stand vom 8. Juli 2019:

[1] Definition: Event Marketing
[2] Eventmarketing – Was man über dieses Marketinginstrument wissen sollte!
[3] 5 erfolgreiche Event-Marketing-Beispiele
[4] Definition E-Mail-Marketing
[5] Sensation Marketing: Werbung die begeistert und überrascht
[6] Was ist Viral Marketing: Die Mechanismen für ein organisches Momentum

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Streuverlust im Marketing und in der Werbung: Seine Bedeutung und Tipps zum Minimieren

Streuverlust im Marketing und in der Werbung: Seine Bedeutung und Tipps zum Minimieren 2000 1333 Ralph Scholze

Professionelles Marketing und erfolgreiche Werbung erfordert einen starken Fokus auf seine Zielgruppe. Damit eng verbunden ist der Streuverlust. Welche Bedeutung dieser besitzt und welche Möglichkeit existieren, den Streuverlust im Marketing und in der Werbung zu minimieren, zeigt Dir der folgende Artikel. Ebenso findest Du auch Fakten in diesem Artikel zum Thema Streuverluste.

Inhaltsverzeichnis für diesen Artikel zum Thema Streuverlust im Marketing und in der Werbung

Dich erwarten in diesem Artikel zu dem Thema Streuverlust im Marketing und in der Werbung folgende Schwerpunkte:

  1. Warum existiert der Streuverlust?
  2. Wie berechnet sich der Streuverlust im Marketing und in der Werbung?
  3. Fakten zum Thema Streuverlust
  4. Tipps für geringere Streuverluste mit Deinen Werbeanzeigen
  5. Fazit für Streuverlust im Marketing und in der Werbung: Seine Bedeutung und Tipps zum Minimieren

Zuerst widme ich mich der Begriffserklärung – Streuverlust – in Form von Definitionen.

Die erste Definition stammt von Prof. Dr. Franz-Rudolf Esch [1]: „Überschreitung des Rahmens der anvisierten Zielgruppe, die mit der Werbebotschaft erreicht werden soll, durch Medien und Werbemittel. Streuverluste treten auf, wenn bei der Streuung der Werbemaßnahmen keine Deckungsgleichheit von Streu- und Absatzgebiet erzielt wird.“.

Eine weitere Definition findet sich bei Onlinemarketing-Praxis [2]: „Werden über einen Werbeträger Personen erreicht, die nicht zur Zielgruppe des Werbetreibenden gehören, spricht man von Streuverlusten. Durch Streuverluste können bei der Verbreitung von Werbemitteln überflüssige und zusätzliche Kosten entstehen.“

Lass uns diese beiden Definitionen zum Thema – Streuverluste – genauer anschauen!

Unter dem Strich gilt, dass der Streuverlust im Marketing und in der Werbung negativ ist. Demzufolge müssen sich Marketingverantwortliche mit diesem Thema auseinandersetzen. Anders ausgedrückt: Der Streuverlust steht uns im Weg, wenn die eigenen Werbemaßnahmen erfolgreich sein sollen. Ferner minimieren wir Kosten, die keinen Beitrag zum Werbeerfolg und damit zum Umsatz bzw. Gewinn beitragen. Zusammengefasst: Der Streuverlust kostet uns Geld!

Warum existiert der Streuverlust?

Im Grunde genommen handelt es sich bei dem Streuverlust um die Personen, die als Käufer gar nicht in Frage kommen. Dennoch erhalten diese Personen Werbeanzeigen, obwohl die gar nicht zur Zielgruppe gehören und kein Interesse an der beworbenen Dienstleistung bzw. dem Produkt besitzen.

Einerseits fehlt auf der Seite der potenziellen Kunden das Interesse am Produkt oder an der Dienstleistung oder es existiert eine Abneigung gegen Werbung. Andererseits existiert auf Seiten der Marketingverantwortlichen lückenhafte Kenntnisse über die „richtige“ Zielgruppe oder das Know how über die Starken-Schwächen der verschiedenen Werbemöglichkeiten (in den Rubriken Offline-, Offline- und Online- sowie Online-Werbeanzeigen). Wenn das Reporting bei realisierten Werbekampagnen ausfällt, dann bleiben wichtige Erkenntnisse im Verborgenen.

Titelbild auf webpixelkonsum Hamburg

Bedenke: Der Streuverlust lässt sich minimieren. Gänzlich zu vermeiden ist beinah unmöglich.

Der Streuverlust im Marketing und in der Werbung existiert, da Werbekampagnen ihre Zielgruppe plus nicht zur eigenen Zielgruppe gehörende Menschen erreichen. Darum nehmen Menschen Werbemaßnahmen von Unternehmen und Marken wahr, obwohl sie als Kunde gar nicht infrage kommen.

Beispiele von „typischen“ Streuverlusten

Vielleicht fragst Du Dich, wo im Werbealltag „typische“ Streuverluste auftreten. Daher hier einige Beispiele:

  • Anzeigen in Print wie Magazine, Zeitungen,
  • Werbung im Radio,
  • TV-Werbung im TV,
  • Banner-Werbung auf Websites, Blogs oder Shops,
  • Flyer in Geschäften von Kooperationspartnern,
  • Postwurfsendungen,
  • Versand von Newsletter ohne Personalisierung,
  • Keywords, die nicht zum eigenen Content auf der Website bzw. im Corporate Blog passen [3].
Beispiele von Streuverlusten

Wie berechnet sich der Streuverlust im Marketing und in der Werbung?

Um die Streuverluste von Werbemaßnahmen berechnen zu können, benötigen wir einen neuen Begriff: Die Affinität.

Affinität: Ihre Bedeutung

Hinter – Affinität – verbirgt sich „im Marketing die Eignung eines Werbemittels für die Zielgruppe einer Kampagne“ [4]. Demzufolge beschreibt die Affinität einen Wert, welcher die Wirkung von einer Werbemaßnahme auf die Zielgruppe als Zahl definiert. Anders ausgedrückt gibt die „Zielgruppenaffinität [an], wie hoch der Anteil der anvisierten Zielgruppe an der Gesamtnutzerschaft eines Mediums ist“ [5]. Demgemäß sagt uns die Affinität etwas über die Streugenauigkeit von einem Kommunikationskanal aus [6].

Ausgedrückt wird die Affinität meistens als prozentualer Wert oder als Index. Dafür stehen zwei Unterscheidungen zur Wahl:

  1. unterdurchschnittliche Affinität, d.h. ein Index unter 100 = hoher Streuverlust und
  2. überdurchschnittliche Affinität, d.h. ein Index über 100 = niedriger Streuverlust.

Affinität: Wofür ist sie wichtig im Marketing und in der Werbung?

Zuerst ist wichtig zu erkennen, dass die Affinität als Zahlenwert existiert. Infolgedessen sind unterschiedliche Kommunikationskanäle (Medien) auf ihre Streuverluste zu vergleichen. Aus diesem Grund spielt die Affinität für Deine Mediaplanung eine sehr wichtige Rolle. Zum Beispiel empfiehlt sich ein Kommunikationskanal mit einer überdurchschnittliche – statt einer unterdurchschnittliche – Affinität für die eigenen Werbemaßnahmen zu nutzen. Denn ein niedriger Streuverlust bedeutet in Bezug auf die Affinität innerhalb einer Zielgruppe eine hohe Affinität.

Unter dem Strich halten wir bezüglich der Affinität fest: Sie ist immer im Zusammenhang zu betrachten, da sie sich nur relativ auf die gesamte Größe der Zielgruppen bezieht. Auf jeden Fall wichtig zum Ermitteln des Streuverlustes ist der Anteil der eigenen Zielgruppe eines Kommunikationskanal.

Fakten zum Thema Streuverlust

Oben bereits angekündigt, gebe ich Dir einige Zahlen mit auf den Weg.

Zuerst einige (besser viele) Fakten rund um die Werbeausgaben bei Statista, die beeindruckend sind [7]. Weiterhin empfehle ich Dir zwei Benchmarks zum Thema E-Mail-Marketing, die Dir (und auch mir) reichlich Zahlen liefern [8, 9].

Wie berechnet sich der Streuverlust im Marketing und in der Werbung?

Tipps für geringere Streuverluste mit Deinen Werbeanzeigen

Gleich ein ganz wichtiger Hinweis für Dich: Es existieren Maßnahmen, damit der Streuverlust minimal ist. Daher für Dich einige Tipps:

  • Bestimme Deine Zielgruppe so genau wie möglich (Thema: Persona)!
  • Sprich Deine Zielgruppe so persönlich wie möglich an!
  • Setze den passenden Marketing-Mix ein!
  • Nutze die richtigen Targeting-Techniken!
  • Kenne die „Lieblingsorte“ Deiner Zielgruppe für Deine Werbung!
  • Platziere Deine Werbebotschaften an den „Lieblingsorten“ Deiner Zielgruppe!
  • Behalte Deine aktiven Werbekampagnen stetig im Blick und optimiere notfalls!
  • Werte Deine Werbekampagnen objektiv aus!
  • Kaufe Dir externes Know-how oder bilde Dich weiter, wenn notwendig!
Abbildung zeigt die Beschreibung und Maßnahmen rund um den Streuverlust im Marketing und in der Werbung

Quelle: webpixelkonsum (Streuverlust im Marketing und in der Werbung)

Tipps für geringere Streuverluste mit Deinen Werbeanzeigen

Fazit für Streuverlust im Marketing und in der Werbung: Seine Bedeutung und Tipps zum Minimieren

Wir alle sind täglich mit einer Unmenge an Werbung konfrontiert. Dadurch ergeben sich für Unternehmen und ihr Marketing Anforderungen an ihre Werbemaßnahmen, die beinah unlösbar sind.

Professionelles Marketing und erfolgreiche Werbung erfordern wesentlich mehr als ein „galaktisches Budget“. Vor allem gilt die Devise, die eigene Zielgruppe so genau wie möglich zu kennen. Dafür helfen uns Daten. Daten allein sind keine Erfolgsgaranten. Vielmehr gilt, diese zu interpretieren, um wertvolle Kenntnisse zur genauesten Ansprache der eigenen Zielgruppe zu eruieren. Denn Streuverluste bedeuten angesprochene Werbekontakte (Touchpoint), die sich außerhalb Deiner Zielgruppe befinden. Im schlimmsten Fall bleibt Dein Unternehmen oder Deine Marke bei diesen Menschen in schlechter Erinnerung.

Was für eine Aufgabe!

Deshalb gilt für erfolgreiche Werbemaßnahmen die genaue Auswahl der Zielgruppe und Partner, die Deine Werbeanzeigen genau dort publizieren, wo sie auch auf starkes Interesse bei potenziellen Kunden stoßen. Partner können Tageszeitung, Fernsehen oder Social-Media-Plattformen wie Facebook oder Instagram sein. Dabei ist zu achten, dass sich Werbung grundsätzlich lohnt, aber manchmal doch nicht.

Unter dem Strich ist festzuhalten: Der Streuverlust existiert immer. Daher rechne bei Deinen Werbekampagnen mit einem geringen Streuverlust und Kosten, die sich nicht in Umsatz wandeln lassen.

Ein Beispiel zum Thema Streuverlust

Dieses Beispiel stammt nicht aus meiner Feder. Dennoch empfehle ich Dir den folgenden Artikel, da er uns anschaulich ein Praxisbeispiel vorstellt: „So optimieren Sie Ihren Video-Content mit Datenanalysen“ [10].

Wie setzt Du Dich mit dem Thema – Streuverluste – auseinander? Welche Maßnahmen realisierst Du, um den Streuverlust zu minimieren? Schreibe Deine Antwort für einen Austausch unten per Kommentar!

Quellenangaben

Für die folgenden Quellenangaben gilt der Stand vom 21. Mai 2019:

[1] Streuverluste
[2] Streuverluste
[3] Blog SEO optimieren: Tipps und Tools
[4] Affinität
[5] Lexikon der Unternehmensführung – Marketing: Zielgruppenaffinität
[6] Was gibt die Affinität an?
[7] Statistiken zum Thema Werbung
[8] E-Mail-Marketing-Benchmark 2018
[9] Ultimate Email Marketing Benchmarks for 2019: By Industry & Day
[10] B2B Video Strategie: So optimieren Sie Ihren Video-Content mit Datenanalysen

Preispolitik im Marketing - Hier das KaDeWe Berlin

Preispolitik im Marketing-Mix: Anregungen für Deine Preisstrategie

Preispolitik im Marketing-Mix: Anregungen für Deine Preisstrategie 2000 1333 Ralph Scholze

Die Preispolitik im Marketing-Mix stellt für Unternehmen eine der größten Herausforderungen dar. Um diese besser zu meistern, gibt Dir dieser Artikel zahlreiche Anregungen für Deine Preisstrategie auf den Weg.

Bekanntlich „führen viele Wege nach Rom“.

Inhaltsverzeichnis für diesen Artikel zum Thema Anregungen für Deine Preisstrategie

Dich erwarten in diesem Artikel zu dem Thema Anregungen für Deine Preisstrategie folgende Schwerpunkte:

  1. Fachbegriffe rund um das Thema — Preispolitik im Marketing-Mix
  2. Vielfalt der Geschäftsmodelle und ihre Auswirkung auf Deine Preisstrategie
  3. Was bedeutet Preispolitik?
  4. Preisstrategie: Was bedeutet sie?
  5. Dies verbirgt sich hinter der Preisdifferenzierung
  6. Die Preisuntergrenze und ihre Bedeutung
  7. Was ist die Preisobergrenze?
  8. Was versteht man unter Pricing?
  9. Preise beeinflussen Angebot und Nachfrage
  10. Fazit für Preispolitik im Marketing-Mix: Anregungen für Deine Preisstrategie

Bezogen auf Deine Preispolitik im Marketing-Mix bedeutet dies, dass Du viele Überlegungen für Deine Preisstrategie anstellen musst. Vor allem denke daran, dass Du eine Entscheidung triffst. Diese Entscheidung muss für Dich nachvollziehbar sein. Infolgedessen besitzt Du jederzeit die Möglichkeit der Feinjustierung für Deine Preispolitik.

Jetzt schaffen wir zuerst Klarheit!

Du findest in diesem Artikel Anregungen für Deine Preisstrategie, wenn Du ein:

  • Start-up oder
  • ein Online-Shop oder
  • ein produzierendes Unternehmen oder
  • Dienstleistungsunternehmen

führst.

Der größte Vorteil für Dich liegt darin, dass Du aufgrund der unterschiedlichen Preispolitik Deine Preisstrategie optimieren kannst. Dies kannst Du zum Beispiel durch das Aufstellen von zu überprüfenden Hypothesen bezüglich Deines Preismodells selbst in die Hand nehmen.

An dieser Stelle musst Du stark sein, denn jetzt sind starke Nerven gefragt.
Dies muss sein und da kommen wir beide nicht herum.
Nun folgen zahlreiche Fachbegriffe.

Fachbegriffe rund um das Thema — Preispolitik im Marketing-Mix

Zuerst fangen wir mit dem Fachbegriff Marketing-Mix an. Allein der Fachbegriff Marketing-Mix bedarf eine ausführliche Erklärung. Jedoch würde sie den Rahmen von diesem Artikel sprengen. Daher empfehle ich Dir den Artikel Online-Marketing für den Mittelstand. Darin findest Du folgende Grafik zum Marketing-Mix, die Dir auf einfache Art den Marketing-Mix vorstellt:

Die 4Ps im "klassischen Marketing": Der Marketing-Mix - Preispolitik im Marketing-Mix: Anregungen für Deine Preisstrategie

Quelle: webpixelkonsum (Die 4Ps im „klassischen Marketing“: Der Marketing-Mix)

Für Dich vorgestellt werden Fachbegriffe rund um das Thema — Preispolitik im Marketing-Mix

Vielfalt der Geschäftsmodelle und ihre Auswirkung auf Deine Preisstrategie

Weiterhin steht im Zusammenhang mit Deiner Preispolitik das Geschäftsmodell. Dieses beinhaltet ein in sich schlüssiges Konzept und eine Strategie, wie das Unternehmen Gewinne erwirtschaftet.

Einerseits existieren skalierfähige Geschäftsmodelle wie häufig in der App.-Industrie. Andererseits verfolgen viele Unternehmen ein nicht-skalierfähiges Geschäftsmodell, da sie produzierenden Gewerbe (zum Beispiel Handwerk) oder Dienstleistung-Unternehmen sind. Aufgrund dessen unterscheiden sich die Ausgangssituationen für die Preispolitik im Marketing-Mix. Dennoch existieren in der Preispolitik im Marketing-Mix Grundlagen, die alle Unternehmen definieren müssen. Lediglich im Detail unterscheiden sich die Preisstrategien.

Abgesehen von dieser Unterteilung findet sich in der Erklärung zum Geschäftsmodell der Passus – wie das Unternehmen Gewinne erwirtschaftet. Was bedeutet dieser Passus? Im Grunde genommen unterteilen sich Unternehmen in zwei große konträre Gruppen:

  • Profit-Unternehmen (gewinnorientierte Unternehmen) versus
  • Non-Profit-Unternehmen.

Logisch ist demzufolge, dass die Preise variieren. Non-Profit-Unternehmen können wegen der fehlenden Gewinnabsicht (per Gesetz) niedrigere Preise am Markt gegenüber den Profit-Unternehmen anbieten. Demzufolge sind die Preise von Profit-Unternehmen gegenüber den Non-Profit-Unternehmen (theoretisch) höher. Infolgedessen steigt der „Rechtfertigungs-Druck“ wegen des höheren Preises auf Profit-Unternehmen gegenüber den Kunden, wenn ein Non-Profit-Unternehmen das selbe Produkt bzw. die selbe Dienstleistung anbietet. Damit stellen wir fest, dass die Konkurrenz die erfolgversprechende Preisstrategie beeinflusst. Demnach muss die gewinnorientierte und strategische Unternehmensführung auf Unternehmenskennzahlen basieren, um die eigene Preispolitik im Marketing-Mix zum Erfolg zu bringen. Dazu findest Du im weiteren Artikel weitere Informationen.

Was in der Öffentlichkeit kaum bekannt ist, ist der folgende Fakt: Der Gesetzgeber zwingt Profit-Unternehmen durch Gesetze zur Erzielung von Gewinnen. Ansonsten droht Liebhaberei und damit ein Verstoß gegen gültige Gesetze.

Was bedeutet Preispolitik?

Grundsätzlich unterteilt sich die Preispolitik in [1]:

  • Staatliche Preispolitik,
  • Genossenschaftliche Preispolitik und
  • Erwerbswirtschaftliche Preispolitik.

Wir als Unternehmer verfolgen die erwerbswirtschaftliche Preispolitik. Als Teil der Marketingpolitik basiert die erwerbswirtschaftliche Preispolitik auf die Ergebnisse der Marktforschung und der Kostenrechnung bzw. Kalkulation (Preisuntergrenze) [1].

Jedenfalls verfolgt die Preispolitik im Marketing-Mix das folgende Ziel: Mithilfe des passenden Preises zum Kaufen anregen. Dementsprechend beinhaltet die Preispolitik alle Entscheidungen zur (psychologischen) Festlegung und Durchführung von (Markt-)Preisen. Folglich bedeutet die Preispolitik im Detail die Analyse, Festlegung und Kontrolle von Preisen inklusive der Konditionen (zum Beispiel Vorkasse, Rabatt, Skonto) für Produkte oder Dienstleistungen.

Unter dem Strich verfolgt die Preispolitik das Ziel [2], mithilfe attraktiver (Markt-)Preisen und Konditionen die Marketingziele und Unternehmensziele zu realisieren.

Titelbild auf webpixelkonsum Hamburg

Für Dich noch ein Tipp: Oft heißt die Preispolitik auch Preismanagement. Verwirrt etwas, aber diese Ergänzung ist hilfreich zu wissen.

Welche Bestandteile der Preispolitik existieren?

Neben der bereits vorgestellten Unterteilung der Preispolitik existieren noch folgende Bestandteile einer Preispolitik:

Kostenorientierte Preispolitik

Wenn Du die kostenorientierte Preispolitik für Deine Preisstrategie realisierst, dann nutzt Du die Gesamtkosten (Produkt/Dienstleistung) für die Berechnung des Selbstkostenpreis. Dabei bilden die gewonnenen Daten (Rechnungswesen/Buchhaltung) die Preisuntergrenze. Sie bilden den (Markt-)Preis, der resultiert aus den Material- und Sachkosten der Produktion, den Personalkosten sowie einen Gemeinkostenaufschlag und Verrechnungswert für Marketingkosten inklusive Vertrieb.

Kennzeichnend für die kostenorientierte Preispolitik ist die Preisuntergrenze. Diese solltest Du in Deiner Preisstrategie und Marketingstrategie niemals unterbieten wie Dir das folgende Hauptziel der kostenorientierten Preispolitik verdeutlicht.

Das Hauptziel der kostenorientierten Preispolitik mit ihrer Preisuntergrenze ist die Deckung der Betriebskosten. Infolgedessen existiert Dein Unternehmen weiterhin am Markt, wenn auch in „schwierigem Fahrtwasser“.

Bestimmt bist Du gleich überrascht! Die kostenorientierte Preispolitik findest zum Beispiel bei der Preiserhöhung für Briefmarken, wofür die Post von dem Aufsichtsamt die Genehmigung aufgrund Kostensteigerung benötigt.

Kundenorientierte Preispolitik

Während die kostenorientierte Preispolitik bei der Preisfestsetzung das Unternehmen in den Fokus rückt, fokussiert die kundenorientierte Preispolitik ganz klar den Kunden.

Dies heißt im Klartext: Die Preisfindung ist ein „Seilakt“. Warum?

Auf der einen Seite steht der potenzielle Kunde, der dem Angebot einen bestimmten Wert liefert, wofür er bereit ist zu zahlen. Demgegenüber steht das Unternehmen mit seiner Preisvorstellung für das Angebot. Schließlich probiert die kundenorientierte Preispolitik mittels Fragen den Preis zu finden, welchen der potenzielle Kunde bereits ist zu zahlen. Fragen können sein:

  • Wo ist die Schmerzgrenze für den Kunden, d.h. bis zu welchem Preis ist der potenzielle Kunde bereit, das Angebot zu kaufen?
  • Welchen Preis ist der potenzielle Kunde von sich aus bereit zu zahlen?
  • Existiert eine Bereitschaft bei dem potenziellen Kunde zum Kaufen des Angebots für den gewünschten Preis des Unternehmens?

Damit Du Antworten von Deiner Zielgruppe auf diese Fragen gewinnst, steht Dir die Marktforschung zur Verfügung. Auf jeden Fall bietet sich dafür das Internet mit seinen Möglichkeiten für effiziente und effektive Umfragen an. Wenn Du dabei clever vorgehst, dann gewinnst Du für Dein Marketing und Deine PR wertvolle Informationen von Deinen potenziellen Kunden. Diese kannst Du in Deine Unternehmensstrategie integrieren und so den Umsatz signifikant steigern.

Nachfrageorientierte Preispolitik

Jetzt fokussiert sich die Preispolitik noch stärker an die Kunden. Bei den ersten beiden vorgestellten Strategien der Preispolitik finden die Kosten der Unternehmen Einzug in den Preis. Bei der nachfrageorientierten Preispolitik spielt diese beinah keine Rolle. (Exkurs: Beinah deswegen, da ein Unternehmen kostendeckend wirtschaften muss, sonst droht die Insolvenz.) Stattdessen übernimmt ein Unternehmen den bereits existierenden Marktpreis für seine Preisstrategie. Dabei spielt ein ganz wichtiger Fakt eine herausragende Rolle: Der Produktlebenszyklus.

Im Laufe des Lebenszyklus von einem Produkt bzw. Angebot existieren aufgrund Angebot und Nachfrage sowie individueller Präferenzen unterschiedliche Bereitschaften für Preise. Diese probiert die nachfrageorientierte Preispolitik mittels Preiserhöhung zu eruieren. Beispiel: Existiert für ein Angebot ein Marktpreis von 100 Geldeinheiten (GE), dann kaufen 1.000 Kunden dieses (Gesamtumsatz: 100.000 GE). Erhöht sich der Preis auf 150 GE, dann kaufen 500 Kunden das Angebot (Gesamtumsatz: 75.000 GE). Ergebnis: Preiserhöhung führt zu weniger Gesamtumsatz aufgrund zu hohem marktüblichen Preis.

Wettbewerbsorientierte Preispolitik

Bei der wettbewerbsorientierten Preispolitik fokussiert sich die Preisstrategie an den Preisen der Konkurrenz.

Zuerst bedeutet dies, dass Deine Preispolitik stark abhängt von der Preisstrategie Deiner Konkurrenz. Erhöht die Konkurrenz seine Preise, kannst Du auch Deine Preise erhöhen und dadurch den Umsatz je verkaufte Einheit und den Gesamtumsatz steigern. Natürlich kannst Du Deinen Preis auf dem Niveau vor der Preiserhöhung lassen. Infolgedessen steigerst Du lediglich den Gesamtumsatz aufgrund größerer Stückzahl an verkauften Einheiten. Der Umsatz je verkaufte Einheit bleibt wegen des selben Preises identisch.

Gleichzeitig kannst Du bei der wettbewerbsorientierten Preispolitik Deine Preise über die Deiner Konkurrenz festlegen. Theoretisch optimierst Du dadurch den Umsatz je verkaufte Einheit und den Gesamtumsatz. Praktisch kann dies „ein Eigentor“ wegen der Preistransparenz werden. Legst Du Deinen Preis unter den Deiner Konkurrenz, dann steigt höchstwahrscheinlich wegen der Preistransparenz Dein Gesamtumsatz. Wenn Du dabei auf Deine Preisuntergrenze achtest, dann bleibt Dein Unternehmen solvent.

So vielfältig kann Deine Preispolitik im Marketing-Mix sein

Preisstrategie: Was bedeutet sie?

Zuerst bedeutet sie eine hohe Komplexität. Warum? Wie bei allen strategischen Entscheidungen musst Du aufgrund bekannter und unbekannter Fakten eine mittel- bis langfristige Entscheidung für Deine Preise treffen, die die Existenz Deines Unternehmens betrifft.

Damit wir weiterhin den kalten Blick behalten, unterteilen wir die potenziellen Preisstrategien in:

Festpreisstrategie

Für das bessere Verständnis unterteilen wir im ersten Schritt die Festpreisstrategie wie folgt:

Die folgende Infografik dient Dir für das bessere Verständnis als Orientierung bezogen auf die folgenden Bestandteile der Festpreisstrategie:

Infografik zeigt Preispolitik im Marketing-Mix und die Möglichkeiten der Positionierung über den Preis von webpixelkonsum

Quelle: webpixelkonsum (Preispolitik im Marketing-Mix: Preisstrategie und die Möglichkeiten der Positionierung über den Preis)

Niedrigpreisstrategie als Bestandteil der Festpreisstrategie

Der Name signalisiert eindeutig die Strategie dieser Preispolitik; der Preis ist niedrig. Deshalb nennt sie sich oft Promotionspreisstrategie. Dies ist möglich, wenn Dein Unternehmen alle Prozesse optimiert hat und damit die Kosten minimiert. Vorteilhaft ist diese Niedrigpreisstrategie, wenn Du neue Kunden gewinnen willst oder gar Deine Konkurrenz vom Markt verdrängen. Beachte, wen Du mit Deiner Niedrigpreisstrategie als Kunden gewinnst!

Beispiel: Discounter jeglicher Branchen.

Für eine Niedrigpreisstrategie sprechen folgende Gründe

Wenn Du für Deine Marketingstrategie die Niedrigpreisstrategie einsetzt, dann sprechen folgende Gründe dafür:

  • Aufgrund der hohen Absatzmenge wandeln sich die niedrigen Stückdeckungsbeiträge zu hohen Gesamtdeckungsbeiträgen und mithilfe des „Erfahrungskurven-Effekts“ minimieren sich die Kosten, so dass Dein Gewinn maximiert wird.
  • Dein Unternehmen gewinnt aufgrund des niedrigen Preises zügig eine beachtliche Marktposition und einen signifikanten Marktanteil.
  • Dank des niedrigen Preisen gewinnt Dein Unternehmen neue Kunde von der Konkurrenz und gleichzeitig zwingst Du Deiner Konkurrenz höhere Marketingkosten zur Rückgewinnung ihrer Kunden auf.
Gegen eine Niedrigpreisstrategie sprechen folgende Gründe

Der Einsatz einer Niedrigpreisstrategie muss wegen ihrer folgenden Nachteile überlegt sein:

  • Preissteigerungen lassen sich schwierig im Markt durchsetzen genauso wie Preissenkungen wegen der Preisuntergrenze.
  • Potenzielle Neu-Kunden könnten mit dem niedrigen Preis eine schlechte Qualität assoziieren, so dass sie bei der Konkurrenz kaufen.
  • Der niedrige Preis eröffnet einen Preiskampf mit mehreren Konkurrenten, der Deinen Gewinn nachweisbar minimiert. Oft überlebt nur der Kostenführer den (ruinösen) Preiskampf.
  • Aufgrund des niedrigen Preises entsteht ein Nachfrage-Peak, der die eigene Kapazitätsgrenze übersteigt und damit zu Lieferengpässen und Umsatzverlusten führt.
Hochpreisstrategie als Bestandteil der Festpreisstrategie

Entgegen der Niedrigpreisstrategie verfolgt die Hochpreisstrategie einen ganz anderen Ansatz. Zuerst zur Erklärung der Hochpreisstrategie, die oft Prämienpreisstrategie heißt. Mit ihr soll ein Preis oberhalb des durchschnittlichen Marktpreises im Markt etabliert werden. Begründen kannst Du die Hochpreisstrategie damit, dass Du die Qualitätsführerschaft anstrebst oder eine (Luxus-)Marken-Strategie aufbauen willst.

Beispiel: Luxus-Marken

Für eine Hochpreisstrategie sprechen folgende Gründe

Wenn Du für Deine Marketingstrategie die Hochpreisstrategie einsetzt, dann sprechen folgende Gründe dafür:

  • Dank hoher Einführungspreise ist Dein Gewinn am Anfang hoch. Infolgedessen amortisieren sich die Einführungskosten und Produktkosten schneller.
  • Höhere Einnahmen ermöglichen Deinem Unternehmen weiterhin hervorragende Qualität zu liefern. Dadurch entwickelnd sich ein positives Markenimage bei den Kunden und eine höhere Kaufbereitschaft.
  • Ein anfänglich hoher Einführungspreise bietet für Deine Preisstrategie die Möglichkeit, Deine Preise den Kundenwünschen anzupassen. Vor allem Dein Markenimage gewinnt dadurch, denn Deine Kunden freuen sich über den niedrigeren Preis von Deinen Qualitätsprodukten.
Gegen eine Hochpreisstrategie sprechen folgende Gründe

Der Einsatz einer Hochpreisstrategie muss wegen ihrer folgenden Nachteile überlegt sein:

  • Hohe Preise in Verbindung mit hohen Gewinnmargen wirken wie ein Magnet auf neue Konkurrenten, die sich schnellen Umsatz erhoffen. Deswegen „kämpfen“ mehr Anbieter um den Markt. Infolgedessen entsteht ein Nachfragemarkt mit sinkenden Preisen, die den Gewinn schmälern.
  • Für dauerhaft hohe (Markt-)Preise benötigst Du stetig innovative Produkte/Dienstleistungen und ein positives Markenimage. Beide erfordern wiederum hohe Investitionen.
  • Oft erschweren hohe Preise die schnelle Marktdurchdringung.
Preisdifferenzierung als Bestandteil der Festpreisstrategie

In der Festpreisstrategie besonders ist die Preisdifferenzierung. Sie kennzeichnet ein ganz besonderes Merkmal: Die angebotenen (Markt-)Preise variieren für ein und dieselbe Leistung. Dadurch steigen die Chancen, die Verkaufszahlen signifikant zu erhöhen. Dabei unterscheidet die Preisdifferenzierung in die:

  • personelle Preisdifferenzierung, die sich auf unterschiedliche Personengruppen wie Studenten, Kinder usw. fokussiert.
  • zeitliche Preisdifferenzierung, die bei saisonalen Produkten zum Einsatz kommt.
  • räumliche Preisdifferenzierung, die das selbe Produkt zu verschiedenen Preisen auf unterschiedlichen Märkten anbietet.

Unter dem Strich verfolgt die Preisdifferenzierung das Ziel, aufgrund der variablen Preise ein größeren Absatzvolumen und einen signifikante Umsatzsteigerung zu erzielen.

Preisabfolgestrategie

Mit der Preisabfolgestrategie besitzt Du eine sehr interessante Methode für Deine Preisstrategie. Dies liegt daran, dass Du mit ihr zwei Wege für Deine Preisgestaltung und Preisanpassung im zeitlichen Verlauf verfolgen kannst:

  1. Zu Beginn ein hoher Einführungspreis — Skimmingpreisstrategie (Abschöpfungsstrategie), d.h. Der Preis senkt sich kontinuierlich im Laufe der Zeit. Du kannst die Skimmingpreisstrategie einsetzen, wenn Du bei jeder Käufergruppe den maximalen Preis abschöpfen willst. Daher der Name: Abschöpfungsstrategie.
  2. Zum Start ein niedriger Einführungspreis — Penetrationsstrategie, d.h. Dank des niedrigen Einführungspreises kommen die potenziellen Kunden rasch mit dem Produkt in Kontakt und wegen des niedrigen Risikos existiert eine Kaufbereitschaft. Einerseits gewinnt Dein Unternehmen einen großen Kundenstamm. Andererseits etabliert sich Dein Produkt wegen des niedrigen Preises am Markt. Vor allem bietet sich die Penetrationsstrategie für die Unternehmen an, die zügig große Absatzmengen verkaufen und eine starke Position im Markt aufbauen wollen. Häufig soll damit die Konkurrenz verdrängt werden oder hohe Markteintrittsbarrieren als Schutz vor neuen Konkurrenten etabliert werden. Das Besondere an der Penetrationsstrategie ist die stetige Erhöhung des Preises.

Preiswettbewerbsstrategie

Willst Du für Deine Preisstrategie die Preiswettbewerbsstrategie einsetzen, dann steht Dir folgende Marktpreisstrategie bzw. Wettbewerbspreisstrategie zur Verfügung:

  • Preisführer, d.h. dieser verlangt am Markt den höchsten Preis und ist damit „Kompass“ für alle Konkurrenten im selben Markt.
  • Preisfolger, d.h. passen ihren Preis stetig unterhalb von dem Preis des Preisführers an.
  • Preiskämpfer, d.h. besitzt den niedrigsten Preis im selben Markt.
Was bedeutet diese Preisstrategie und welche Möglichkeiten existieren dafür?

Dies verbirgt sich hinter der Preisdifferenzierung

Die Preisdifferenzierung bedeutet, dass ein Unternehmen unterschiedliche Preise für das selbe Produkt verlangt. Dadurch steigen die Chancen, die Verkaufszahlen signifikant zu erhöhen.

Die Preisuntergrenze und ihre Bedeutung

Ganz klar muss ich Dir mitteilen, dass Deine Preispolitik im Marketing-Mix in erster Linie das Ziel verfolgt, Kaufanreize zu generieren dank attraktiver Preise. Dabei spielt für Deine Preisstrategie und Dein Unternehmen die folgende Entscheidungskomponente eine lebenswichtige Rolle: Die Preisuntergrenze. Sie kennzeichnet den Preis, welchen Dein Unternehmen niemals unterschreiten sollte; außer Dein Unternehmen soll insolvent werden. Keine lohnende Unternehmensstrategie meiner Meinung nach. An dieser Stelle könntest Du argumentieren, dass für die Preisuntergrenze zwei Methoden zur Verfügung stehen. Stimmt! Du kannst in Deiner Preispolitik folgende beiden Methoden für die Preisuntergrenze einsetzen:

  1. langfristige Perspektive, zum Beispiel für Preiskataloge in einem konkreten Jahr. Die langfristige Preisuntergrenze nennt die Geldeinheit (GE), die Du für Dein Unternehmen zur Kostendeckung benötigst. Bedenke dabei, dass die langfristige Preisuntergrenze zum Erhalt der Arbeitsplätze und für künftige Investitionen notwendig ist.
  2. kurzfristig, zum Beispiel bei einer Angebotsbesprechung für ein konkretes Projekt, um den Kunden als Referenz zu bekommen. Dabei bedeutet die kurzfristige Preisuntergrenze den Wert, der Deine variablen Stückkosten deckt. Vielleicht kannst Du selbst für dieses Kundenprojekt günstig einkaufen.

Was ist die Preisobergrenze?

Die Preisobergrenze wird bestimmt durch die Nachfrage Deiner Kunden. Wenn Du die Preisobergrenze Deiner Kunden für Deine Produkte bzw. Dienstleistungen kennst, dann kannst Du Deinen Preis in der Höhe definieren, wo der wahrgenommene Preis Deiner Kunden mit der Wertschätzung des entsprechenden Produktes entspricht.

Was versteht man unter Pricing?

Für Pricing finden sich viele Namen: Dynamic Pricing, Surge Pricing oder dynamisches Preismanagement. Ihre Bedeutung ist gleich. Bei einer Preisstrategie – Pricing – passt ein Unternehmen seine Preise stetig an auf Basis des aktuellen Marktbedarfs. Dabei kommen Algorithmen zum Einsatz, die die Preise berechnen.

Für Dich besitze ich einen ganz besondere Empfehlung, wenn Du ein Start-up führst oder aufbaust. Der folgende Artikel setzt sich gezielt mit dem Thema – Pricing im Startup [3] – auseinander. Dir empfehle ich diesen Artikel aus zwei Gründen. Einerseits beschäftigt sich der Artikel mit dem Finden des „richtigen Verkaufspreises“. Andererseits findest Du Argumente, warum Du Dich mit dem Thema „Pricing im Startup“ intensiv auseinandersetzen sollst. Aus eigenen Erfahrungen weiß ich um diese Herausforderung, wenn man ein Start-up aufbaut. Zu viele Aufgaben und Fragen sind in zu wenig Zeit zu klären.

Dies verbirgt sich hinter der Preisdifferenzierung mit der Preisuntergrenze und Preisobergrenze?

Preise beeinflussen Angebot und Nachfrage

Der funktionierende Markt basiert auf Angebot und Nachfrage. Dafür spielt der Preis eine entscheidende Rolle. Denn der Preis beeinflusst das Gleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage. Für einen funktionierenden Markt ist der Käufer mit seiner Präferenz entscheidend. Seine Kaufentscheidung beeinflussen viele Faktoren wie sein verfügbares Einkommen für Konsum oder alternative Preisangebote für das selbe oder ähnliche Produkt.

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Denke bei Deiner Preisstrategie daran, dass Dein Kunde alles in Deinem Unternehmen bezahlt!

Fazit für Preispolitik im Marketing-Mix: Anregungen für Deine Preisstrategie

Preise unterliegen in allen Branchen und ihren Märkten Preisveränderungen. Wenn Du die Preisstrategie für Dein Unternehmen verantwortest, dann solltest Du die beiden Ausprägungen kennen. Beide Ausprägungen hängen davon ab, wie intensiv die Reaktion auf eine Preiserhöhung bzw. Preissenkung erfolgt. Diese beiden Ausprägungen existieren:

  1. elastischen Nachfrage, d.h. bei einer Preiserhöhung bzw. Preissenkung ändert sich die Nachfrage auffallend.
  2. unelastischen Nachfrage, d.h. bei einer Preiserhöhung bzw. Preissenkung verändert sich die Nachfrage kaum.

Den optimalen (Markt-)Preis zu finden ist eine der herausfordernden Aufgaben im Marketing. Diese Marketingaufgabe erschwert zum Beispiel die Preistransparenz. Sie ermöglicht dank moderner Technologie (zum Beispiel Preissuchmaschinen) ein Preisvergleich in Millisekunden, so dass Unternehmen diese Preistransparenz in ihrer Preispolitik akzeptieren müssen. Infolgedessen ändert sich das Preisbewußtsein der Kunden und ihr Kaufverhalten. Demzufolge stehen Unternehmen vor einer großen Herausforderung. Sie müssen dass Kaufverhalten ihrer Kunden genau verstehen und gleichzeitig den individuellen Wert der Kunde für das Angebot (mit seinem Preis) kennen. Dadurch besteht für Deine Preispolitik die Chance, Preissteigerungen für definierte Angebote und Kundensegmenten zu realisieren.

Infografik zeigt Preispolitik im Marketing-Mix und die Einflussfaktoren auf die Preisstrategie von webpixelkonsum

Quelle: webpixelkonsum (Preispolitik im Marketing-Mix: Einflussfaktoren auf die Preisstrategie)

Ein wichtiger Punkt tangiert Deine Preispolitik und Preisstrategie: Deine Marke (und indirekt Deine Corporate Identity). Daher achte darauf, dass der Preis aufgrund seiner Zahl ein „harter Fakt“ darstellt. Gleichzeitig beeinflussen „weiche Faktoren“ den Preis, die zum Teil außerhalb Deines Unternehmens wirken und kaum zu beeinflussen sein (siehe den folgenden Artikel zu ähnlichem Thema: Owned, Earned und Paid Media). Für das bessere Verständnis nenne ich Blogger (Blogger Relations) und Influencer (Influencer Marketing), die über ihre Kommunikationskanäle Deine Produkte mit Preisen publizieren.

Welche Erfahrungen sammeltest Du bis dato mit dem Thema – Preispolitik im Marketing-Mix? Schreibe mir Deine Meinung für einen Austausch unten in den Kommentaren!

Quellenangaben

Für die folgenden Quellenangaben gilt der Stand vom 8. Februar 2019:

[1] Gabler Wirtschaftslexikon: Preispolitik
[2] SMART-Ziele im Marketing sind eigenartig und doch wichtig
[3] Pricing für Startups: Wie findet man den richtigen Verkaufspreis?

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SMART-Ziele im Marketing sind eigenartig und doch wichtig

SMART-Ziele im Marketing sind eigenartig und doch wichtig 2000 1333 Ralph Scholze

Wenn Du Deine Marketing- und/oder PR-Strategie erstellst oder für Social Media eine Kampagne planst, kommst Du um die SMART-Ziele kaum herum. Nur, was bedeuten diese SMART-Ziele im Marketing und allgemein? Was benötige ich dafür? Der folgende Artikel gibt Dir Antworten rund um die SMART-Ziele im Marketing.

Stell Dir einen Bogenschützen vor ohne eine Zielscheibe! Er fragt sich: Wohin soll ich meinen Pfeil mit all seiner Kraft und Entschlossenheit zu treffen schießen? Ja, er ist ratlos und verwirrt. Oder stell Dir eine Paketlieferantin vor mit einem Paket ohne Adresse zur Abgabe. Sie ist ratlos, bei wem sie das gewünschte Paket abgeben soll. Wir bemerken, dass Ziele einen Sinn besitzen und wichtig sind.

In diesen beiden Alltagsbeispielen erkennen wir sehr schnell die Bedeutung von Zielen. Diese Bedeutung von Zielen gilt genauso für das Marketing. Jedoch reicht das – Wohin? – als Ziel im Marketing und in der Strategie sowie in Kampagnen aus.

Wenn Du Dich mit der Zielsetzung für Dein Marketing auseinandersetzt, dann „springt Dir förmlich die Methode – SMART-Ziele – ins Gesicht“. Demzufolge scheinen sie für das Marketing und die Strategie eine hohe Bedeutung zu besitzen.

Was sind SMART-Ziele?

SMART-Ziele im Marketing sind kein Hexenwerk oder irgendwelche Zauberformeln. Wobei eine Art Formel für Deine Zielsetzung stellen die SMART-Ziele dar. Wie bei allen Formeln üblich ist das Grundgerüst verständlich. Die Herausforderungen entstehen beim Anwenden; also in der Praxis. Wenn Du zum Beispiel Deine eigene Corporate Identity erstellst bzw. erstelltest, dann weißt Du um diese Herausforderungen im Alltag.

Wir wissen, dass ein „Bild mehr als 1000 Wörter“ ersetzt. Daher stelle ich Dir in der folgenden Abbildung die SMART-Ziele im Marketing visuell vor:

SMART-Ziele im Marketing und in der Strategie von webpixelkonsum - SMART-Ziele im Marketing sind eigenartig und doch wichtig

Quelle: webpixelkonsum (SMART-Ziele im Marketing und in der Strategie)

Was benötige ich für das Erstellen meiner SMART-Ziele?

Nur realistische SMART-Ziele werden akzeptiert und führen am Ende zum Erfolg. Daher benötigst Du zum Erstellen Deiner SMART-Ziele einen klaren Kopf und Einblicke in interne Prozesse. Fordere eine klare, erste Zielformulierung, aus der Du die SMART-Ziele ableitest genau wie der Bogenschütze und die Paketlieferantin.

Plane für die Erstellung Deiner SMART-Ziele Zeit ein. Wichtig dabei ist, dass Du für alle Beteiligten die SMART-Ziele schriftlich dokumentierst.

Wenn Du Deine Smart-Ziele formuliertest, dann überprüfe die einzelnen Kriterien.

Was sind SMART-Ziele?

Sind alle Kriterien der SMART-Ziele zu erfüllen?

Wir wissen, was die SMART-Ziele bedeuten. Jetzt stellt sich sofort die Frage: Sind alle Kriterien der SMART-Ziele zu erfüllen? Diese Frage ist berechtigt und doch öffnet sie die berühmt und bekannte „Hintertür“.

Wenn wir im Marketing einige Kriterien der SMART-Ziele keine Bedeutung geben, dann schwächen wir die SMART-Ziele im Marketing. Erfüllen wir alle Kriterien der SMART-Ziele, machen wir uns eine Menge Arbeit. Beachten müssen wir, dass wir im Marketing Ergebnisse liefern müssen und der Weg zu den Ergebnissen nachvollziehbar sein muss. Unter dem Strich hängt die Exaktheit der SMART-Ziele in Deinem Marketing von der Marketing- und Unternehmensstrategie gibt. Verlangen beide das Messen von Ergebnissen, müssen wir unsere SMART-Ziele sehr genau definieren. Demzufolge ist die große Herausforderung das Messen; sprich das Liefern von Daten zum Nachvollziehen von Entscheidungen.

Für das bessere Verständnis stelle ich Dir im nächsten Abschnitt einige Beispiele vor.

Ein Tipp für Dich: Akzeptierte und realistische Ziele bereiten mehr Spaß zum Realisieren als „Nebel-Ziele“.

Beispiele für SMART-Ziele im Marketing

Die folgenden Beispiele sind Anregungen für Dich, damit Du bessere (smarte) Ziele notierst und verfolgst. Am Ende freust Du Dich, wenn Du Dein klar gestecktes Ziel erreichst.

Zu allgemein: Wir wollen unseren gesamten Umsatz steigern.
Besser: Bis zum 31.12.2019 wollen wir den gesamten Netto-Umsatz aufgrund unseres neuen Produkts und der damit verbundenen drei Marketingkampagnen um 21 % steigern.

Zu allgemein: Das Marketingbudget erhöht sich.
Besser: Ab dem 1.1.2019 erhöht sich das Marketingbudget für das gesamte Jahr 2019 um 250.000 EURO auf 400.000 Euro zur zusätzlichen Realisierung der drei Marketingkampagnen für das neue Produkt, welches in 2019 auf den Markt kommt und mindestens 25 neue Kunden bis zum 31.12.2019 gewinnen soll. Dafür soll ein monatlicher Report erstellt werden und daraus für die weiteren Aktivitäten die Feinjustierung zur Zielerreichung erfolgen.

Zu allgemein: Wir setzen Social Media ein. (Zwar zu allgemein, dennoch ein guter Ansatz.)
Besser: Ab dem 1.1.2019 setzen wir die Social-Media-Plattformen Instagram, XING und LinkedIn gezielt für die Gewinnung von 25 neuen Auszubildenden ein, die in 2019 ihre Ausbildung starten. Dafür stehen zusätzlich monatlich 2.500 EURO für Kampagnen zur Verfügung.

Da Beispiele helfen, findest Du in dem folgenden Artikel noch Einige: „Smarte Ziele formulieren: So machst Du es richtig (und so falsch machen es andere)“ [1].

Beispiele von SMART-Zielen für Dein Marketing

Fazit für SMART-Ziele im Marketing sind eigenartig und doch wichtig

SMART-Ziele im Marketing sind eigenartig, da sie eine Art Fahrplan oder Formel darstellen. Du kannst diese in Deinem Alltag einsetzen und strikt verfolgen. Wichtig sind die SMART-Ziele deswegen, da Du Deine ganze Kraft und Entschlossenheit wie der Bogenschütze auf den Glücksmoment – die Zielerreichung – fokussierst. Du irrst nicht herum und verlierst wertvolle Lebenszeit wie die Paketlieferantin ohne Adresse auf dem Paket, sondern besitzt einen Kompass für den besten Einsatz Deiner Ressourcen.

SMART-Ziele als Basis für weitere Marketingaufgaben

Bestimmt denkst Du wegen der Einfachheit der SMART-Ziele, dass sie gegenüber komplexeren Methoden unbedeutend sind. An dieser Stelle gebe ich Dir gern den Hinweis: Nutze sie und Du wirst ihre Herausforderung im Alltag kennen. Sie sind eigenartig und doch wichtig für den Erfolg. Seien dies mittel- und kurzfristige Ziele als taktische Ziele oder langfristige Ziele als Richtungsweiser und damit strategische Ziele. Infolgedessen schaffst Du eine herausragende Basis für Deine zukünftigen Marketingaufgaben, die umfangreich sind im „klassischen“ Marketing [2] und im Online-Marketing [3].

SMART-Ziele als Basis für weitere Marketingaufgaben

Wie sind Deine Erfahrungen mit den SMART-Zielen im Marketing? Schreibe mir diese unten in den Kommentaren!

Quellenangaben

Für die folgenden Quellenangaben gilt der Stand vom 27. November 2018:

[1] So machst Du es richtig (und so falsch machen es andere)
[2] Marketinginstrumente, Marketingmethoden und Marketingprozesse braucht Dein Marketing
[3] Online-Marketing für den Mittelstand: Komplex und doch sinnvoll

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Online-Marketing für den Mittelstand: Komplex und doch sinnvoll

Online-Marketing für den Mittelstand: Komplex und doch sinnvoll 2000 1333 Ralph Scholze

Wenn Du Geschäftsführer beziehungsweise CEO eines mittelständischen Unternehmens bist oder das Marketing in Deinem Unternehmen verantwortest, dann spielt das Thema – Online-Marketing für den Mittelstand – eine bedeutende Rolle. Wie komplex dabei das Online-Marketing für den Mittelstand ist, stellt Dir dieser Artikel vor.

Zuerst gebe ich Dir eine Empfehlung, bevor wir uns dem Thema Online-Marketing widmen. Stelle Dir eine Kanne Kaffee, Tee oder ein anderes prickelndes Getränk an Deine Seite. Warum? Entsprechend der Überschrift ist dieser Artikel sehr lang. Dies liegt vor allem daran, dass das Online Marketing relativ neu und rasant ist. Hinzu kommt die enorm schnelle technologische Entwicklung. Diese beschert uns beinah täglich neue Marketing-Tools.

Weiterhin überfluten uns je nach Wetterlage neue Fachtermini wie Influencer Marketing, Customer Journey, Love Brands, Chatbots, Augmented Reality (AR), Storytelling, User-generated Content, SMART-Ziele, Always-on-Communication, Webinar, Marketing Automation. Meistens verbergen sich dahinter neue Marketinginstrumente. Infolgedessen entsteht eine gigantische Vielfalt und Komplexität für Deine Marketingstrategie.

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Ein Ende dieser Entwicklung im Online-Marketing ist nicht in Sicht, denn wir stehen erst am Anfang.

Der Reihe nach.

Eng mit dem Thema Online-Marketing für den Mittelstand steht das Thema Digitalisierung in Verbindung. Aufgrund der Digitalisierung stehen mittelständische Unternehmen unter zunehmenden Druck. Einerseits steigt die Zahl der Konkurrenten und der Preiskampf verschärft sich durch globale Produktvergleiche in Echtzeit. Andererseits werden gleichzeitig die Konsumenten kritischer und anspruchsvoller. Daher bietet sich das Online-Marketing für den Mittelstand förmlich an wie dieser Artikel zu Google My Business vorstellt. Ein Tipp für Dich an dieser Stelle: Achte bei Deiner Online-Marketing-Strategie an Deine Corporate Identity!

Entscheidungen im Marketing: Fragen über Fragen

So funktioniert das „klassische Marketing“. Im Mittelpunkt jedes Verkaufsaktes steht eine Frage aus Sicht eines Konsumenten: „Und was habe ich davon?“. Diese Frage müssen wir als Unternehmen beantworten. Je genauer wir diese Frage beantworten, desto größer die Chance für mehr Umsatz. Dementgegen fragt das „moderne Marketing“ eine gänzlich andere Frage aus Kundensicht: „Wie fühle ich mich, wenn ich mir dieses Produkt kaufe? Wie verbessert sich mein Leben?“. Damit sind im Marketing stetig Entscheidungen zu treffen.

Wir kennen das: Unsere moderne Zeit fühlt sich immer rasanter an. Informationen sprudeln stetig über das Internet auf uns ein. Parallel denken wir Menschen in Bilder, um Informationen besser verarbeiten zu können. Auf Grund der technologischen Entwicklung (Stichwort: Digitalisierung) gilt für das moderne Marketing auch die Überarbeitung und Anpassung des Corporate Design an den Zeitgeschmack.

Infolgedessen müssen viele Unternehmen für ihr Marketing Entscheidungen treffen. Beispielsweise fragen sie sich, ob:

  • die eigene Corporate Website dem Zeitgeschmack entspricht oder
  • Social Media zum Einsatz kommen soll oder
  • Content-Marketing aufgebaut werden muss.

Diese Fragen sind berechtigt. Nur eindeutige, allgemeingültige Antworten existieren dafür keine. Warum? Der Grund ist einfach: Die Vorlieben der Zielgruppe bestimmen das moderne Marketing.

Ein Blick auf das „klassische Marketing“

Bevor wir uns mit dem speziellen Thema „Online-Marketing für den Mittelstand“ auseinandersetzen, lass uns kurz einen Blick auf das „klassische Marketing“ werfen. Infolgedessen verstehen wir anschließend die Abgrenzung zu Online-Marketing viel besser.

Der „klassische“ Marketing-Mix mit 4Ps

Bekannt aus dem „klassischen“ Marketing ist der Marketing-Mix. Dieser beinhaltet die „weltberühmten“ 4Ps:

  • Price, d.h. Preispolitik,
  • Promotion, d.h. Kommunikationspolitik,
  • Product, d.h. Produktpolitik und
  • Place, d.h. Distributationspolitik.

Du findest diese 4Ps auf den beiden folgenden Infografiken:

Die 4Ps im klassischen Marketing: Der Marketing-Mix - Online-Marketing für den Mittelstand: Komplex und doch sinnvoll

Quelle: webpixelkonsum (Die 4Ps im „klassischen Marketing“: Der Marketing-Mix)

Die 4 Ps im klassischen Marketing und ihre Bedeutung im Marketing-Mix - Online-Marketing für den Mittelstand: Komplex und doch sinnvoll

Quelle: webpixelkonsum (Die 4 Ps im klassischen Marketing und ihre Bedeutung im Marketing-Mix)

Dieser „klassische“ Marketing-Mix erfuhr in den letzten Jahren einige Erweiterungen. Entsprechend kommt ein „moderner“ Marketing-Mix zum Einsatz.

Der moderne Marketing-Mix mit 7Ps

Infolge der zahlreichen Änderungen im Marketing in den letzten Jahren sind die Tage des „klassischen“ Marketing-Mix gezählt. Dadurch erfuhr der Marketing-Mix einige Erweiterungen. Unter dem Strich besitzt jetzt das „moderne“ Marketing folgende 7Ps:

  • Price, d.h. Preispolitik,
  • Promotion, d.h. Kommunikationspolitik,
  • Product, d.h. Produktpolitik,
  • Place, d.h. Distributationspolitik,
  • People, d.h. Personalpolitik,
  • Process, d.h. Prozessmanagement,
  • Physical Facilities, d.h. Ausstattungspolitik.

Bis hierher lag der Fokus auf dem Marketing. Jetzt gehen wir einen Schritt weiter. Deswegen widmen sich die nächsten Abschnitte dem Online-Marketing. Am Besten starten wir mit einer kurzen Begriffserklärung beziehungsweise Definition von Online-Marketing.

Online-Marketing: Eine Begriffserklärung

Während die ersten Absätze sich mit dem „klassischen“ Marketing beschäftigen, folgt jetzt das Online-Marketing. Nur stellen sich jetzt die Fragen:

  • Was bedeutet Online-Marketing?
  • Und was bedeutet Online-Marketing nicht?

Was bedeutet Online-Marketing?

Um die Frage: „Was bedeutet Online-Marketing?“ zu beantworten, bietet sich die Definition von Online-Marketing an.

Erste Definition für das Online-Marketing

Beispielsweise lautet die die Definition von Online-Marketing im Lexikon der Gründerszene wie folgt: „Der Begriff Online-Marketing beschreibt ein Teilgebiet des Marketings und umfasst alle Marketingmaßnahmen, die mithilfe des Internets ergriffen und umgesetzt werden.“ [1].

Zweite Definition für das Online-Marketing

Demgegenüber lautet die folgende Definition für das Online-Marketing so: „Beim Onlinemarketing wird das Marketing in Onlinemedien umgesetzt (Online + Marketing = Onlinemarketing). Dabei liegt der zentrale Fokus des Onlinemarketings häufig auf der Kommunikationspolitik.“ [2].

Unter dem Strich zusammengefasst bedeuten diese beiden Definitionen für das Online-Marketing die konsequente Realisierung des Marketing-Mix. Damit sollen die Ziele der Marketingstrategie dank moderner Technologien effizient und effektiv realisiert werden.

Was bedeutet Online-Marketing nicht?

Online-Marketing bedeutet nicht die 1:1-Kopie des „klassischen“ Marketing. Online-Marketing bedeutet auch nicht die „Zeit der Goldgräber“ für Dein Marketing. Weiterhin bedeutet Online-Marketing auch nicht die „Lösung aller Marketingprobleme“.

Wenn Du so denkst, dann empfehle ich Dir das Lesen weiterführender Literatur zum Thema Online-Marketing. Es wäre doch erfreulich, wenn Deine Online-Marketingstrategie erfolgreich ist.

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Marketing dient keinem Selbstzweck. Vor allem sollen betriebswirtschaftliche Unternehmensziele effektiv und effizient realisiert werden.

Warum als mittelständisches Unternehmen Online-Marketing?

Eine ganz klare Antwort: Um weiterhin Umsatz und Gewinn zu erzielen. Diese beiden Merkmale sind weiterhin Hauptaufgabe des Marketings. Der Weg dahin änderte sich in den letzten Jahren und Jahrzehnten.

Online-Marketing bietet mittelständischen Unternehmen deswegen interessante Möglichkeiten, da die Zielgruppe mit geringerem Streuverlusten angesprochen werden können. Gerade diese Streuverluste kosten viel Kapital. Jenes können mittelständische Unternehmen dank Online-Marketing effizienter einsetzen. Der Grund liegt in den vorhandenen Daten und deren Nutzung im Marketing (Stichwort: Big Data). Unter dem Strich gewinnen KMU mit dem selben Marketingbudget mehr Kunden, einen höheren Umsatz und Gewinn, wenn dabei der Streuverlust minimal bleibt.

Voraussetzung für Dein Online-Marketing: Die Online-Marketing-Strategie

Natürlich bietet das Online-Marketing keine „gebratenen Tauben, die vom Himmel fallen“. Dafür notwendig ist eine Online-Marketing-Strategie. Einerseits ist die Online-Marketingstrategie die Summe von Entscheidungen. Andererseits beinhaltet die Online-Marketingstrategie die Marketingziele und Unternehmensziele, die clever mit einem geschulten Team an internen Mitarbeitern und externen Freelancer realisiert werden soll.

Online-Marketing-Strategie: Häufige Online-Marketinginstrumente

Häufig fokussieren mittelständische Unternehmen die Website als eine der wichtigsten Online-Marketinginstrumente. Damit einher investieren die KMU vorwiegend in Suchmaschinenoptimierung (SEO) und E-Mail-Marketing sowie Social Media (Facebook & Co.).

Corporate Website und Corporate Blog als Online-Marketinginstrument

Die eigene (Corporate) Website gehört für viele Unternehmen seit Jahren zum Standard. Jedoch bedeutet dies nicht, dass für jede Online-Marketingstrategie die Corporate Website zwingend notwendig ist wie das „Konzept der Quelle“ anregt.

Wenn Du für Dein Unternehmen eine Corporate Website einsetzt, dann kennst Du den Aufwand. Denn eine Corporate Website erfüllt Deine Marketingziele nur, wenn sie die Erwartungen Deiner (potenziellen) Kunden erfüllt. Deswegen müssen auf Deiner Corporate Website zum Beispiel die Inhalte aktuell und für mobile Endgeräte optimiert sein. Weiterhin muss sie intuitiv und leicht bedienbar sein (Usability). Mit anderen Worten erfüllt eine gepflegte und modern auftretende Corporate Website eine bessere Kundenansprache.

Entgegen der Website nutzen nur wenige Unternehmen das Potenzial des Corporate Blog [3]. Dabei sind seine Einsatzmöglichkeiten im Online-Marketing vielfältig wie diese Abbildung zeigt:

Einsatzmöglichkeiten von einem Corporate Blog in Anlehnung von Ansgar Zerfaß von webpixelkonsum - Online-Marketing für den Mittelstand: Komplex und doch sinnvoll

Quelle: webpixelkonsum in Anlehnung von Ansgar Zerfaß (Einsatzmöglichkeiten von einem Corporate Blog)

Gleichzeitig können Unternehmen mit eigenem Corporate Blog viele strategische Ziele erfüllen [4]. Welche strategischen Ziele mit einem Corporate Blog realisiert werden können, zeigt Dir die folgende Abbildung:

Strategische und taktische Ziele für Corporate Blogs von webpixelkonsum - Online-Marketing für den Mittelstand: Komplex und doch sinnvoll

Quelle: webpixelkonsum (Strategische und taktische Ziele für Corporate Blogs)

Unmittelbar folgen jetzt weitere Online-Marketinginstrumente wie das Content-Marketing und Suchmaschinenoptimierung (SEO). Beide sind eng verbunden mit der Corporate Website und dem Corporate Blog. Daher stelle ich Dir sie vor.

Content-Marketing als Online-Marketinginstrument

Das Content-Marketing eröffnet für Dein Online-Marketing mittel- bis langfristig eine hohe Unabhängigkeit. Diese erreichst Du, wenn Du die Medienformate Owned Media, Earned Media und Paid Media fokussierst. Die folgende Abbildung aus dem Artikel: „Owned, Earned und Paid Media: Ihre Bedeutung und Nutzung in Deiner Content-Marketing-Strategie“ [5] zeigt Dir das Zusammenspiel von Owned Media, Earned Media und Paid Media:

Owned-, Earned- und Paid-Media in der Content-Marketing-Strategie von webpixelkonsum - Online-Marketing für den Mittelstand: Komplex und doch sinnvoll

Quelle: webpixelkonsum (Owned, Earned und Paid-Media in der Content-Marketing-Strategie)

Owned, Earned und Paid Media ist für Deine Online-Marketingstrategie relevant (siehe Abbildung) [5]:

Owned, Earned und Paid-Media und deren Einflussmöglichkeiten von webpixelkonsum - Online-Marketing für den Mittelstand: Komplex und doch sinnvoll

Quelle: webpixelkonsum (Owned, Earned und Paid-Media und deren Einflussmöglichkeiten)

Suchmaschinenoptimierung (SEO) als Online-Marketinginstrument

Sehr bekannt ist das nächste Online-Marketinginstrument: Die Suchmaschinenoptimierung (SEO). Dabei geht es um Keywords, Backlinks, Rankings und Traffic. Jedoch ändert sich die „SEO-Welt“ stetig. Im Grunde genommen bedeuten diese stetigen Änderungen durch zum Beispiel Google eine laufende Aktualisierung der eigenen SEO-Strategie. Eine allgemein gültige Formel für den „TOP-Platz“ in den Suchmaschinen existiert nicht. Vielmehr müssen viele SEO-Maßnahmen realisiert werden, um auf den ersten Plätzen in den Suchergebnissen zu stehen. Diese SEO-Maßnahmen lassen sich in zwei Kategorien unterscheiden (siehe Abbildung) [6]:

SEO: OnPage-Optimierung und OffPage-Optimierung von webpixelkonsum - Online-Marketing für den Mittelstand: Komplex und doch sinnvoll

Quelle: webpixelkonsum (SEO: OnPage-Optimierung und OffPage-Optimierung)

E-Mail-Marketing als Online-Marketinginstrument

Für viele Unternehmen gehört das Online-Marketinginstrument E-Mail-Marketing zum „festen Marketingkern“ [8]. Vorteilhaft ist, dass E-Mail-Marketing kostengünstig zu realisieren ist. Gleichzeitig bietet E-Mail-Marketing eine hohe Skalierbarkeit und einfache Personalisierung. Weiterhin spricht für das E-Mail-Marketing, dass E-Mail-Marketing auf Seiten der Abonnenten und der Unternehmen einen hohen Stellenwert für die gegenseitige Kommunikation besitzt. Dennoch unterscheiden sich ihre verfolgten Ziele und ihr Aufwand sehr stark. Für ein professionelles Marketing per E-Mail müssen Unternehmen einen hohen Aufwand betreiben, damit E-Mail-Marketing „cool“ beim Abonnenten und gleichzeitig vollständig integriert und automatisiert in den eigenen Unternehmensprozessen abläuft. Dessen ungeachtet werten Unternehmen den Return on Invest (ROI) vom Marketing per E-Mail als gut oder gar ausgezeichnet [7].

Damit Dein E-Mail-Marketing für Deine Online-Marketingstrategie erfolgreich ist, empfehle ich Dir folgende Abbildung aus dem Artikel: „Strategisches E-Mail-Marketing für Unternehmen“ [8]:

Strategisches E-Mail-Marketing für Unternehmen: Dies ist für Dein E-Mail-Marketing notwendig von webpixelkonsum - Online-Marketing für den Mittelstand: Komplex und doch sinnvoll

Quelle: webpixelkonsum (E-Mail-Marketing für Unternehmen: Dies ist für Dein E-Mail-Marketing notwendig)

Zusätzlich überlege Dir, ob Du für Dein E-Mail-Marketing spezielle Tools einsetzt. Damit sparst Du viel Zeit, reduzierst die rechtlichen Fehler und erhältst relevante Daten. Ehrlicherweise muss ich Dir sagen, dass Dir viele E-Mail-Marketingtools zur Verfügung stehen. Einige dieser Tools für Dein E-Mail-Marketing findest Du in diesem Artikel: „Tools für Dein Newsletter und E-Mail-Marketing“ [9].

Video Marketing als Online-Marketinginstrument

Abgesehen von Text und Bild spielen Videos im Online-Marketing als Online-Marketinginstrument eine zunehmende Bedeutung. Vor allem Produkt- oder Imagevideos bieten im Online-Marketing für den Mittelstand zahlreiche Möglichkeiten zur Kundengewinnung. Gleichzeitig eröffnen spezielle How-to-Videos für die Kundenbindung eine kostengünstige Lösung im Customer-Relationship-Management.

Lead Management als Online-Marketinginstrument

Jetzt wird das Online-Marketing mit dem Lead Management als Online-Marketinginstrument komplex. Gerade für mittelständische Unternehmen bietet professionelles Lead Management attraktive Potenziale. Dabei geht es vorwiegend um die Gewinnung neuer Kunden mithilfe des Online-Marketing.

Für das gemeinsame Verständnis erkläre ich Dir kurz Lead Management als Online-Marketinginstrument. Unter Lead Management (engl. to lead = führen) sind all die Marketing-Maßnahmen subsummiert, die aus potenziellen Konsumenten echte Kunden/-innen gewinnen sollen.

Weiterhin existieren im Management der Leads unterschiedliche Prozesse mit speziellen Fragestellungen aus Sicht der Konsumenten, die Unternehmen und Marken positiv beantworten müssen (siehe folgende Abbildung). Dementsprechend gehören Maßnahmen zur Wandlung der Interessenten hin zum Kunden genauso wie die Entwicklung des Potenzial für ein hochwertigeres (Up-Selling-) oder (Cross-Selling-) Angebot. Anschließend wird der Kunde beziehungsweise die Kundin wieder zum Lead für einen neuen Kaufprozess.

Sechs Fragen für erfolgreiches Lead Management by webpixelkonsum - Online-Marketing für den Mittelstand: Komplex und doch sinnvoll

Quelle: webpixelkonsum (Sechs Fragen für erfolgreiches Lead Management)

Aus diesem Grund ist für eine erfolgreiche Lead-Management-Strategie die Zusammenarbeit zwischen dem Team vom Marketing und Vertrieb sehr wichtig. Entsprechend müssen die Marketing- und Vertriebsprozesse bestens abgestimmt werden. Auf jeden Fall ermöglicht die optimale Verzahnung Vorteile im Kampf um Kunden und Marktanteile. Unter dem Strich ergibt sich dadurch ein hervorragender Wettbewerbsvorteil.

Da Lead Management komplexer Natur ist, könnte es sein, dass Du Dein Lead Management aufbauen musst. Daher empfehle ich Dir diesen interessanten Artikel: „Lead Management: Erklärung und Bedeutung für Marketing und Vertrieb“ [10]. Daraus bekannt ist der Funnel, der typisch für das Lead Management (Abbildung) und Dir „über den Weg laufen“ wird:

Funnel im Lead Management by webpixelkonsum - Online-Marketing für den Mittelstand: Komplex und doch sinnvoll

Quelle: webpixelkonsum (Funnel im Lead Management)

Hashtag als Online-Marketinginstrument

Das Hashtag gehört zu den modernen Online-Marketinginstrumenten. Falls Dir das Hashtag unbekannt ist, dann empfehle ich Dir den Artikel: „Hashtag: Was bist Du? Was bringst Du mir?“ [11]. Mit einem Hashtag steht für Dein Online-Marketing ein „wertvolles Marketinginstrument“ zur Verfügung. Einerseits kannst Du ein eigenes Hashtag für Dein Unternehmen erstellen. Andererseits ermöglichen Dir spezielle Tools die Analyse der Reichweite und Konversation Deines Hashtag.

Weiterhin existieren spezielle Content-Formate rund um das Hashtag. Zum Beispiel die Hashtag-Stories von Instagram. Infolgedessen bietet sich neue Wege um mehr Sichtbarkeit in Social Media zu erzeugen.

Social-Media-Marketing als Online-Marketinginstrument

Social Media gehört für viele Unternehmen zum festen Bestandteil. Jedoch gruppiere ich Social Media unter Unternehmenskommunikation/ PR. Demgegenüber gehört für mich Social-Media-Marketing zum Marketing beziehungsweise Online-Marketing. Aus dieser Unterteilung resultiert, dass zum Beispiel eine Facebook Seite oder ein Instagram-Business-Account für mich keine Online-Marketinginstrument sind.

Wenn wir von Marketing über Social Media reden, dann reden wir von einem modernen Online-Marketinginstrument. Denn unter Social-Media-Marketing ist Werbung über Social-Media-Plattformen wie Instagram, Facebook, Pinterest und Twitter zu verstehen. Diese Werbung erfolgt mithilfe von Social Ads. Diese Social Ads bedeuten das Schalten kostenpflichtiger Werbeanzeigen auf Facebook (Facebook-Ads), Instagram (Instagram-Ads), Pinterest (Pinterest-Ads), Snapchat (Snapchat-Ads) oder Twitter (Twitter-Ads). Beispielsweise kannst Du mit Facebook-Ads unterschiedliche Marketingziele verfolgen wie dieser Artikel: „Facebook Werbung: Was bedeuten Kampagne, Anzeigengruppe und Werbeanzeige auf Facebook?“ [12] vorstellt. Da Social Ads kostenpflichtig sind, benötigst Du dafür Kapital. Das heißt im Klartext, dass Du Dir keine Gedanken über den Einsatz von Social Ads machen musst, wenn Du überhaupt kein Marketingbudget zur Verfügung hast. Infolgedessen bleibt der größte Vorteil von Social-Media-Marketing – die genaue Fokussierung auf die Interessen seiner Zielgruppe – ungenutzt.

Online-Marketing ist extrem vielfältig wie all diese Online-Marketinginstrumente verdeutlichen

Online-Marketing-Strategie: Der Fokus

Wenn Du mit Deinem Unternehmen eine Online-Marketing-Strategie mit eindeutigen Marketingzielen verfolgst, dann profitiert Dein Unternehmen von dem Potenzial dank Online-Marketing. Für Dich problematisch wird die Situation, wenn Dir Deine Zielgruppe ungenau und die verwendeten Marketinginstrumente unbekannt sind. Infolgedessen könntest Du die Orientierung verlieren und Dich schnell verzetteln. Deshalb gebe ich Dir einen Tipp weiter, welchen ich auch meinen Kunden gebe: Fokussiere Dich im Rahmen der verfügbaren Zeit auf ausgewählte Marketinginstrumente und setze jene professionell ein. Dies kann bedeuten, dass in Deiner Online-Marketing-Strategie lediglich das Content-Marketing und E-Mail-Marketing sowie zwei ausgewählte Social-Media-Accounts zum Einsatz kommen. Wenn diese Kombination Dein Arbeitsalltag ermöglicht, ohne das Du Dich verzettelst, dann ist dies so. Damit umgehst Du den „Stolpersteinen im Marketing“ [13].

Fazit für Online-Marketing für den Mittelstand: Komplex und doch sinnvoll

Online-Marketing erweitert das Marketing wie die vorgestellten Definitionen von Online-Marketing verdeutlichen. Dabei nutzt das Online-Marketing moderne Internet-Technologien für die unterschiedlichen Marketingmaßnahmen. Dank der fortschreitenden Digitalisierung stehen den Marketingverantwortlichen für ihre Marketingstrategie spezielle Marketing-Tools zur Verfügung. Damit gewinnen sie unter Beachtung des Datenschutzes (DSGVO) relevante Daten für ihr Touchpoint-Management.

Des Weiteren eröffnet Online-Marketing Unternehmen mit geringem Budget Chancen zur Ansprache ihrer Zielgruppe. Im Grunde genommen hast Du dafür im Online-Marketing viele Gestaltungsmöglichkeiten wie Social-Media-Marketing, Content-Marketing oder E-Mail-Marketing.

Jedoch ein Problem müssen Unternehmen mit geringem Budget clever lösen. Sie müssen eine Entscheidung treffen. Die Entscheidung basiert auf die Antwort der folgenden Frage: Wollen wir Daten erheben und analysieren, um unsere Streuverluste zu minimieren? Wenn ja, dann müssen passende Marketing-Tools zum Einsatz kommen. Jene kosten monatlich Geld, welches für Marketingmaßnahmen zur Gewinnung neuer Kunden fehlt. Ein Spagat.

Warum ist Online-Marketing für den Mittelstand komplex?

Einerseits bietet Online-Marketing für den Mittelstand viele Chancen, um die Ziele der eigenen Marketingstrategie zu erreichen. Andererseits verkompliziert das Online-Marketing das Marketing und die Marketingstrategie. Daher stellt sich die Frage: Warum ist Online-Marketing für den Mittelstand komplex?

Die erste Antwort kommt schnell: Der Mensch. Jeder, der mit Menschen zu tun hat, weiß um die Vielfalt der menschlichen Gedanken und Gefühle. Da modernes Marketing den einzelnen Menschen individuell anspricht, ist Marketing komplex.

Mit der zweiten Antwort verlassen wir den Menschen. Jetzt rückt etwas neues und sehr dynamisches ins Rampenlicht. Die Rede ist von der Technologie. Modernes Marketing ohne Marketing-Tools funktioniert meiner Meinung überhaupt nicht mehr.

Unter dem Strich ist Marketing komplex wegen der sozialen und technologischen Entwicklung. Diese beiden Themenbereich sind allein schon sehr interessant. Jedoch führt eine tiefere Auseinandersetzung zu weit weg von dem Thema Online-Marketing für den Mittelstand. Daher müssen wir für unser Marketing eine Strategie erarbeiten. Ihr Fokus liegt eindeutig auf der Zielgruppe. Dafür bieten sich Persona an wie Dir dieser Artikel näher vorstellt: „Darum ist eine Persona für die Online Strategie wichtig“ [14].

„Buntes Team“ im Online-Marketing für den Mittelstand

So einfach mögliche Marketingziele lauten wie neue Kunden gewinnen oder ein neues Produkt oder eine neue Dienstleistung auf den Markt erfolgreich bringen, so herausfordernd ist Marketing für viele Unternehmen im Mittelstand. Denn modernes Marketing besteht aus einer enormen Komplexität und Vielfalt. Deren Beherrschung verlangt neben der „typischen Marketing-Basisausstattung“ (Corporate Website, Social Media, Marketingkampagnen) ein Team zur Seite zu haben, welches sich mit modernem Marketing und Online-Marketing für den Mittelstand auskennt. Dementsprechend kommen für diese speziellen Aufgaben je nach Unternehmensgröße Freelancer in Frage, die sich auf konkrete Marketinginstrumente (E-Mail-Marketing, Performance-Marketing, Growth Marketing und andere) fokussieren. Infolgedessen wandelt sich die Aufgabe der Marketingverantwortlichen im Unternehmen. Sie delegieren. Gleichzeitig profitiert das Unternehmen, da die externen Freelancer neues Know how und neue Marketing-Trends (kostengünstig) ins Unternehmen bringen. Damit werden zur selben Zeit die eigenen Mitarbeiter geschult und die Marketingprozesse optimiert.

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Der Blick von außen durch Freelancer verändert das „interne Marketing-Hamsterrad“.

Zum Abschluss: Kann Online-Marketing zu große Erwartungen aufbauen?

Kann der bloße Einsatz von Online-Marketing zu große Erwartungen aufbauen? Ja, wenn Du Best Practices als Maßstab für die eigene Online-Marketing-Strategie nimmst. Ja, wenn gleichzeitig im eigenen Unternehmen die Voraussetzungen für erfolgreiches Online-Marketing gar nicht existieren. Daher erfordert Online-Marketing für den Mittelstand eine klare IST-Soll-Analyse und SMART-Ziele. Damit steigen der Erfolg und Return on Investment (ROI) für Dein Online-Marketing. Ein lohnendes Marketing-Ziel für mittelständische Unternehmen.

An Dich stelle ich jetzt folgende Frage: Wie setzt Du Online-Marketing in Deinem Unternehmen ein? Auf Deinen Kommentar bin ich neugierig.

Quellenangaben

Für die folgenden Quellenangaben gilt der Stand vom 12. Dezember 2018:

[1] Bedeutung von Online-Marketing
[2] Definition Onlinemarketing
[3] Einsatzmöglichkeiten von einem Corporate Blog oder es gibt mehr als eine Art von Corporate Blog
[4] Corporate Blog: Strategische und taktische Ziele
[5] Owned, Earned und Paid Media: Ihre Bedeutung und Nutzung in Deiner Content-Marketing-Strategie
[6] Blog SEO optimieren: Tipps und Tools
[7] Was bedeutet E-Mail-Marketing und welche Vorteile besitzt Marketing per E-Mail?
[8] Strategisches E-Mail-Marketing für Unternehmen: Dies wird dafür benötigt
[9] Tools für Dein Newsletter und E-Mail-Marketing
[10] Was ist Lead Management?
[11] Hashtag: Was bist Du? Was bringst Du mir? Wie setze ich Hashtags in Social Media ein?
[12] Facebook Werbung: Was bedeuten Kampagne, Anzeigengruppe und Werbeanzeige auf Facebook?
[13] Strategie-Fallen im Marketing: Tipps zum Umschiffen
[14] Darum ist eine Persona für die Online Strategie wichtig

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Strategie-Fallen im Marketing: Tipps zum Umschiffen

Strategie-Fallen im Marketing: Tipps zum Umschiffen 2000 1333 Ralph Scholze

Wenn Du für Dein Marketing eine Strategie verantwortest oder entwickelst, dann „lauern“ einige Strategie-Fallen im Marketing. Welche diese Strategie-Fallen im Marketing sind, stellt Dir dieser Artikel vor.

Strategie-Fallen im Marketing und Online-Marketing gibt es einige. Solltest Du jetzt in diesem Artikel eine ausgearbeitete Marketingstrategie erwarten, dann muss ich Dich enttäuschen. Folglich liefert Dir dieser Artikel Tipps zum Erstellen einer Marketingstrategie. Ferner sind diese Tipps eine Art „Rahmenplan“ für die Überarbeitung und Erstellung einer Strategie. Unabhängig davon, ob diese Strategie für Dein Marketing, Dein E-Mail-Marketing, Dein Content-Marketing oder Social-Media-Marketing notwendig ist.

Inhaltsverzeichnis für diesen Artikel zum Thema Strategie-Fallen im Marketing

Dich erwarten in diesem Artikel zu dem Thema Strategie-Fallen in Deinem Marketing folgende Schwerpunkte:

  1. Marketing und Strategie: Begriffserklärungen
  2. Strategie-Fallen im Marketing: Unterschiedliche Ausgangssituationen
  3. Achte auf diese Strategie-Fallen im Marketing
  4. Fazit für die Strategie-Fallen im Marketing: Tipps zum Umschiffen

Marketing und Strategie: Begriffserklärungen

Jetzt liest Du hier viel von Marketing und Strategie. Daher stelle ich Dir beide Begriffe näher vor, damit Du weißt, was ich darunter verstehe.

Einerseits beziehe ich mich für den Begriff Strategie auf die Definition aus dem Gabler Wirtschaftslexikon: „… Strategie wird definiert als die grundsätzliche, langfristige Verhaltensweise (Maßnahmenkombination) der Unternehmung und relevanter Teilbereiche gegenüber ihrer Umwelt zur Verwirklichung der langfristigen Ziele.“ [1]. Andererseits verweise ich Dich für den Begriff Marketing auf den ausführlichen Artikel: „Marketinginstrumente, Marketingmethoden und Marketingprozesse braucht Dein Marketing“ [2].

Strategie-Fallen im Marketing: Unterschiedliche Ausgangssituationen

Bevor wir uns den Strategie-Fallen im Marketing widmen, noch dieser wichtige Punkt. Dieser Punkt entspricht der Ausgangssituation. Je nachdem in welchem Unternehmenstyp Du arbeitest unterscheidet sich diese Ausgangssituation.

Arbeitest Du in einem Start-up fokussiert sich alles auf das Aufbauen. Wenn Du in einem Start-up arbeitest, dann erstellst Du zum ersten Mal für Dein Unternehmen eine Marketingstrategie. Damit entspricht Deine Ausgangssituation einem „leeren Blatt“. Dementgegen steht ein „vollgeschriebenes Blatt“ als Ausgangssituation, wenn Du in einem etablierten Unternehmen arbeitest.

Achte auf diese Strategie-Fallen im Marketing

Denke daran, dass diese Fallstricke einzeln oder gebündelt, selten alle auf einmal in Erscheinung treten.

Der erste Fallstrick: Eine unklare Vision

Wie oben in der Definition von Strategie geschrieben steht, fokussiert sie die „langfristige Verhaltensweise“ im Marketing und Unternehmen. Damit richtet die Strategie den Blick in die (nahe bis weite) Ferne. Demzufolge bedingt die Strategie (Marketingstrategie) eine Vision, die das Team lebt und realisiert. Dafür notwendig ist der „Blick über den Tellerrand“, wenn Du eine Vision entwickeln sollst. Wenn Du eine solche Vision erstellst, dann bietet sich die Szenarioanalyse an. Diese ist eine Analysemethode [3] mit drei unterschiedlichen Szenarien [4].

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Eine Unternehmensstrategie ist wie ein Blumenstrauß. Ein Strauß. Viele Blumen.

Achte auf diese Strategie-Fallen in Deinem Marketing und Online-Marketing

Fehlendes Know how zum Erstellen einer Strategie

Wie ein Blumenstrauß ist eine Marketingstrategie die Summe vieler Strategien(-überlegungen). Abhängig von diesen Strategienüberlegungen resultieren für Dein Marketing unterschiedliche Aufgaben. Zum Beispiel könnte Deine Marketingstrategie aus einer Preisstrategie, Kundenbindungsstrategie oder Differenzstrategie bestehen. Um die jeweiligen Potenziale (Vor- und Nachteile einer jeweiligen Strategie) bestens für Dein Marketing und Unternehmen zu nutzen, ist reichlich Strategiewissen notwendig. Fehlt dieses Know how zum Erstellen einer (Marketing-) Strategie, empfiehlt sich externes Know how einzukaufen.

Umsetzung einer Strategie ohne „Kraft, Wille und Klarheit“

Stellt Dir vor, in Deinem Unternehmen liegt eine Strategie für Dein Marketing vor. Nur setzen wenige Mitarbeiter bis niemand diese Strategie um. Woran könnte dies liegen, dass eine Strategie nicht realisiert wird? Einerseits kann diese Strategie zu komplex und kaum zum Lesen einladend geschrieben sein. Andererseits besteht die Gefahr, dass die strategischen Ziele für das operative Geschäft zu abstrakt bleiben. Daher bietet sich an, die resultierende Aufgaben aus einer Strategie so klar und eindeutig wie möglich für das operative Geschäft zu beschreiben. Infolgedessen steigt die Akzeptanz einer (neuen) Strategie beim Team, so dass die Erfolgschancen für die eigene Strategie steigen.

Gleichzeitig steigt die interne Akzeptanz, wenn der „heilige Gral“ – Kommunikation – zum Einsatz kommt. Damit meine ich das eigene Team frühzeitig in die neue Marketingstrategie zu involvieren. Dafür bieten sich intern viele Kommunikationsmaßnahmen an wie Webinare, Schulungen, Blogbeiträge. Auf jeden Fall wichtig finde ich eine konkrete Ansprechperson zu bestimmen und diese intern ausreichend bekannt zu geben. Damit können Fragen auf persönlicher Ebene direkt gestellt und beantwortet werden. Infolgedessen steigt die Motivation, die eigene Strategie mit Leben zu füllen.

Eine merkwürdige Strategie-Falle: Die „schmutzige“ Brille

Mit einer „schmutzigen“ Brille besitzt niemand einen klaren Blick. Damit gemeint ist der „Blick über den Tellerrand“. Verständlich ist, wenn Du eine Strategie für Dein Unternehmen aus dem Blickwinkel Deines Unternehmens erstellst. Doch genau darin liegt „der Hase im Pfeffer begraben“ oder eben diese Strategie-Falle. Modernes Marketing fokussiert die Zielgruppe, um den Streuverlust minimal zu halten. Dementsprechend nehmen „moderne“ Unternehmen den Blick ihrer Kunden ein. Folglich entsteht eine Marketingstrategie, die sich viel näher an den Kunden orientiert. Dadurch steigt der Erfolg Deiner Strategie.

Ungenügende Daten als weitere Strategie-Falle

Für Deine Strategie notwendig sind Zahlen. Sie sind erforderlich zur Erstellung von SMART-Zielen und dem späteren IST-SOLL-Vergleich. Jedoch existieren oft die Daten überhaupt nicht oder unvollständig. Beides hilft Dir für Deine Strategie nicht weiter. Infolge solltest Du eine Marktrecherche und interne Datenerhebung mit Analyse beauftragen. Sobald diese Daten Dir vorliegen, steht Deine Strategie auf „festeren Füßen“.

Mangelnde Flexibilität als Strategie-Falle in Deinem Marketing

Da steht endlich eine Strategie und dann liest Du hier von der folgenden Strategie-Falle: Mangelnde Flexibilität als Strategie-Falle. Dies heißt, dass die Flexibilität in Deiner Strategie mit herein gehört. Bedenke bei Deiner Strategie das folgende spannende und doch humorvolle Sprichwort der Dakota-Indianer:

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Eine uralte Weisheit der Dakota-Indianer besagt: „Wenn Du entdeckst, dass Du ein totes Pferd reitest, steig ab.“

Fazit für die Strategie-Fallen im Marketing: Tipps zum Umschiffen

Unter dem Strich existieren viele Gründe, warum Du Dich gerade jetzt mit Deiner Marketingstrategie beschäftigst. Ein Grund kann die Ausgangssituation sein. Abhängig von der Ausgangssituation startest Du mit einem „weißen Blatt“ (Start-up) oder einem „vollgeschriebenen Blatt“ (KMU). Dementsprechend unterschiedlich sind die „Strategie-Fallen im Marketing“, mit denen Du konfrontiert bist.

Damit Deine Marketingstrategie erfolgreich ist, sind viele Punkte zu beachten. Ein weiterer Punkt ist die eigene Corporate Identity mit der Deine Zielgruppe auf ihrer Customer Journey stetig eine einheitliche Präsentation von Deinem Unternehmen erfährt.

Strategie-Fallen im Marketing existieren einige. Manchmal stehen sie plötzlich vor einem. Spontan. Ad hoc. Unerwartet. Daher eine Frage an Dich: Welcher Strategie-Falle im Marketing standest Du bisher gegenüber? Auf Deinen Kommentar bin ich neugierig.

Quellenangaben

Für die folgenden Quellenangaben gilt der Stand vom 17. Februar 2019:

[1] Strategie: Definition im Gabler Wirtschaftslexikon
[2] Marketinginstrumente, Marketingmethoden und Marketingprozesse braucht Dein Marketing
[3] Simulation der Auswirkungen von Abweichungen auf Unternehmensergebnis und Liquidität
[4] Grundlagen der Szenario-Technik

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SEO: Verbessere dein lokales Marketing mit Google My Business [Gastartikel]

SEO: Verbessere dein lokales Marketing mit Google My Business [Gastartikel] 2000 1333 Clemens Lotze

Lokales Marketing mit Google My Business gewinnt aufgrund mehrerer Entwicklungen im Social Web an Bedeutung für Unternehmen. Daher findest Du in diesem Artikel Tipps für Dein lokales Marketing mit Google.

Derzeit stehen kleine Unternehmen und Handwerksbetriebe hinsichtlich ihrer Strategie zur digitalen Kommunikation und dem lokalen Marketing vor zwei großen Herausforderungen:

  1. Die organische Reichweite der Social-Media-Posts wird geringer.
  2. SEO: Google passt ständig den Algorithmus für seine Suche an.

Höchste Zeit seine Marketing-Strategie auf Google und Social-Media [1] zu überdenken. Daher stellt sich die wichtige Frage der Optimierung im lokalen Marketing für kleinere und mittlere Betriebe bei der Google-Suche (SEO).

Wichtige aktuelle Trends bei der Google-Suche

Die laufenden Anpassungen der Google-Suche in den vergangenen Monaten haben folgende Trends gezeigt:

  1. Google trennt die mobile Suche von der Suche am Desktop.
  2. Die Erkenntnisse der Künstlichen Intelligenz (KI) integriert Google stetig in seine Google Suche.
  3. Die Sprachsuche und somit Long-Term-Keywords und Synonyme werden wichtiger.
  4. Für Google hat der lokale Standort des Users für die einzelnen Dienste und Serviceangebote sehr hohe Priorität [2]. Dies gilt es im lokalen Marketing zu nutzen.
Die laufenden Anpassungen der Google-Suche in den vergangenen Monaten zeigen Trends für Dein Marketing

Chance für KMU und Handwerk: Lokales Marketing mit Google

Zuerst hilft die Anpassung der Suchergebnisse an den Standort des Users vor allem lokalen KMU und Handwerker. Infolgedessen ergeben sich hervorragende Chancen bei einer lokalen Suche auf Google auf den ersten Plätzen zu sein. Sie befinden sich damit auf Augenhöhe mit den großen Wettbewerbern im Internet. Einzige Voraussetzung ist die richtige Grundlage jetzt zu schaffen.

Die „richtige“ Grundlage heißt: Google „My Business“.

Google „My Business“: Das Fundament für ein gutes, lokales Marketing

Nahezu jedes Unternehmen besitzt einen Google-Account; oft ohne sich dessen bewusst zu sein. Wenn Du „Android-Handy“ besitzt oder einen Eintrag bei einem der zahlreichen Google-Dienste tätigste, dann besitzt Du einen Google-Account. Infolgedessen verfügst über diese wichtige Basis und solltest sie nutzen, um zukünftig doppelte Einträge zu vermeiden.

Solltest Du noch kein Google-Account besitzen, dann lies Dir den nächsten Abschnitt durch.

Ein Google-Account für Google My Business anlegen

Nachfolgend beginne ich jedoch mit dem Anlegen eines Accounts.

An dieser Stelle bedanke ich mich ganz herzlich bei der Psychotherapeutin Frau Dr. phil. Ariane Windhorst [3] für ihr Vertrauen und die Freigabe von Screenshots aus ihrem Google-Account.

Die Vorteile von Google „My Business“ für dein lokales Marketing mit Google

Bestimmt fragst Du Dich, warum Du Dich mit deinem Unternehmen für Google „My Business“ anmelden sollst. Die Frage beantworte ich Dir gleich. Ein guter und vollständiger Eintrag bei Google „My Business“ besitzt mehrere Vorteile.

1. Vorteil: Sichtbarkeit

Die Sichtbarkeit wird stark verbessert, da eine Zusammenfassung deutlichst rechts neben den Suchergebnissen hervorgehoben wird.

Lokales Marketing mit Google My Business

Ein Eintrag bei Google My Business unterstützt das lokale Marketing

Diese Zusammenfassung enthält bereits wichtige Informationen für den regional Suchenden wie Lage, Adresse oder Öffnungszeiten. Dazu kommen einige Bilder, die das Interesse wecken können oder eine Wiedererkennung des Unternehmens vor Ort erleichtern.

2. Vorteil: Standortmarkierung

Bei einer allgemeineren Suche wird das Unternehmen mit der Adresse in einer Liste geführt und auf Google Maps angezeigt. Mit einem Klick auf die Standortmarkierung öffnet sich wieder die Zusammenfassung.

Der Standort ihres Unternehmens wird sichtbar.

Ein Eintrag in Google My Business zeigt dem User den genauen Standort ihres Unternehmens

Führt der User eine Suche für seinen direkten Umkreis durch, werden Unternehmen entsprechend der Entfernung gelistet. Dies ist ein immenser Wettbewerbsvorteil. Für Werbetreibende hat Google ganz aktuell ein neues Format „Local Campaigns“ angekündigt [4]. Ein weiterer Hinweis auf die zukünftige Priorisierung lokaler Geschäftseinheiten und aktueller Standorte mobiler Geräte bei der Suche.

Basics: Wie erstelle ich meinen „My Business“-Eintrag auf Google?

Solltest Du im ersten Moment an eine unüberwindliche Aufgabe denken, dann kann ich Dich beruhigen. Dein „My Business“-Eintrag auf Google ist schnell und einfach eingerichtet.

Als erstes benötigst Du einen Google-Account. Wie bereits erwähnt, verfügen sehr viele Betriebe mit Android-Smartphones oder der Nutzung verschiedenster Google-Dienste wie News, Google+, Gmail bereits über ein Google-Konto ohne es wirklich zu wissen, geschweige denn zu nutzen. Du findest My Business am einfachsten, wenn Du in Google über das Punkte-Menü rechts oben Dich anmeldest und dann zweimal ganz unten auf „Mehr“ klickst.

Das Auswahlfenster ihres Google-Accounts zeigt ihnen My Business

Sie finden Google My Business im Auswahlfenster ihres Google Accounts

Jetzt wirst Du zu einer Website von Google geleitet. Mit etwas scrollen gelangst Du zum Abschnitt „Tools für Unternehmen“. Dort findest Du auch das Tool „My Business.

My Business ist ein Tool für Unternehmer

Das My Business findet man bei den „Tools für Unternehmer“.

Mit einem Klick auf „Weitere Informationen“ gelangst Du zu deinem Eintrag. Diesen musst Du jetzt ergänzen.

Fülle den Eintrag sorgsam und komplett aus.

Der Eintrag muss sorgsam und Schritt für Schritt ausgefüllt werden.

Wenn Du noch kein Konto besitzt, dann kannst dies direkt bei Google My Business jetzt anlegen [5].

Tipps für Dein Google My Business

Über das Ausfüllen des Eintragens gibt es bereits gute Artikel im Netz [6], so dass ich mich hier auf wichtige Tipps beschränke.

1. Tipp für Dich als Eigentümer: Korrektheit der Einträge

Achte als Eigentümer streng darauf, dass Du auch wirklich unter deinem Namen agierst. Google führt Dich dann als „Owner“ mit allen Rechten. Für Dich bedeutet dies: Diese Person kannst Du nie löschen. Wenn später ein Mitarbeiter den Account pflegt, dann wird dieser als „invited“ geführt. Im Gegensatz zum „Owner“ kannst Du jeden mit „invited“ entfernen. Arbeitest Du mit einer Agentur zusammen, so treffe vorher entsprechende Vereinbarungen.

Der Betriebsinhaber muss gleichzeitig der Account-Inhaber sein.

Der Unternehmer muss stets der „Owner“ des Accounts sein.

In größeren Städten kann es für die lokale Suche sehr hilfreich sein den Stadtteil anzufügen z.B. Dresden-Neustadt.

Demzufolge fülle Deinen Eintrag bei Google My Business so genau und vollständig aus wie möglich. Es gibt nur wenige Felder wie z.B. „Attribute“, die von den meisten Branchen bisher ungenutzt sind.

Weiterhin achte auf eine korrekte und exakte Schreibweise deines Namens, Adresse und Kontaktinformationen. Sie müssen mit der Schreibweise auf Deiner Website übereinstimmen. Nur so kann Google sehr leicht den Account zuordnen Dies ist generell wichtig für ein gutes SEO. Beachte dabei, ob Du international oder regional tätig bist (z.B. Germany statt Deutschland; 0049+35xxx statt 035xxx)

2. Tipp: Der visuelle Eindruck

Bilder sind wichtig. Derzeit verzeichnen Accounts gute Erfolge, die 5 bis 7 Bilder integrieren. Diese sollten von guter Qualität sein und Interesse wecken bzw. eine Wiedererkennung des Unternehmens vor Ort ermöglichen.

3. Tipp: Die Einzigartigkeit Deiner Beschreibung

Mach Dir Gedanken über deine Beschreibung. Sie sollte korrekt sein und ein bis zwei Keywords aus deiner Keyword-Strategie enthalten.

4. Tipp: Achte auf die Aktualität deines Google-Accounts

Aktualisiere deinen Google-Account regelmäßig. Viele Branchen verfügen über ein saisonales Angebot. Dieses sollte sich ebenfalls im Account wiederfinden. Auch Produktneuheiten oder Sonderöffnungszeiten zu Sonn- und Feiertagen oder „Nachtshopping“ solltest Du eintragen.

Google sollte niemals dem aktuell Suchenden im Umkreis „geschlossen“ anzeigen, wenn Du in Wirklichkeit geöffnet hast.

5. Tipp: Die Verifizierung

Von besonderer Bedeutung ist die Verifizierung. Erst mit einer Verifizierung wird der Eintrag komplett. Diese musst Du zum Schluss deines Eintrages beantragen. Google sendet dann an die angegebene Adresse eine Postkarte mit einem Code. Diesen Code trägst Du ein. Bei erfolgreicher Eingabe ist dein Account komplett. Anschließend integriert Google Deinen Account endgültig in die lokale Google-Suche. Jetzt kannst Du weitere Rechte an Mitarbeiter vergeben.

6. Tipp: Teste regelmäßig

Es kann nichts schaden, wenn Du deinen Eintrag in der näheren Umgebung Deines Standortes mit einem Smartphone testest bzw. testen lässt. Beginne mit dem Namen + dem Ort deines Unternehmens. Als nächstes wirst Du allgemeiner z.B. Bäckerei etc. Dabei kannst Du die Einträge deiner Wettbewerber analysieren. Danach kannst Du noch ein Keyword ausprobieren, welches Du für Deine Unternehmensbeschreibung verwendest zum Beispiel Brot.

Zahlreiche Tipps für Dein Google My Business

Fazit für: Verbessere dein lokales Marketing mit Google My Business

Im Grunde genommen unterstützt Google zunehmend die lokale Suche nach Unternehmen, Dienstleistungen und Produkten. Demzufolge ist die Suchmaschine mit Google „My Business“ ein wertvolles „Tool“ für dein lokales Marketing mit Google.

Einerseits müssen dafür deine Einträge korrekt und mit den anderen digitalen Seiten abgestimmt sein. Andererseits musst Du weitere Tipps beachten, damit dein lokales Marketing und dein Ranking in der Google Suche erfolgreich sind.

Unter dem Strich bedeutet dies jetzt, dass Google My Business unerlässlich in deinem lokalen Marketing und Online-Marketing ist. Dafür hilfreich ist die SWOT-Analyse, damit Dein lokales Marketing mit Google erfolgreich ist.

Welche Erfahrungen besitzt Du mit Google My Business im lokalen Marketing? Schreib deine Erfahrung unten in den Kommentar und lass uns über lokales Marketing mit Google My Business austauschen!

Quellenangaben
Für die folgenden Quellenangaben gilt der Stand vom 1. Juli 2018:
[1] Social-Media-Strategie: Jetzt den Kurs ändern oder weitersegeln?
[2] Wichtige Änderung bei Google: Warum Ihre Suchergebnisse plötzlich andere sind
[3] Website von Frau Dr. phil. Ariane Windhorst; Heilpraxis für Psychotherapie in Hannover
[4] Google: Neue Werbemöglichkeiten setzen auf maschinelles Lernen
[5] Mit einem kostenlosen Google-Eintrag neue Kunden gewinnen
[6] Google My Business: Der Einstieg zur Eroberung lokaler Suchanfragen

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Marketinginstrumente für Dein Marketing

Marketinginstrumente für Dein Marketing 2000 1333 Ralph Scholze

Erfolgreiches und modernes Marketing leistet seinen Beitrag für den Unternehmenserfolg. Dafür stehen Dir Marketinginstrumente für Dein Marketing zur Verfügung. Einige dieser Marketinginstrumente stellt Dir dieser Artikel vor.

Die „Spielwiese“ an Marketinginstrumente für das Marketing und Online-Marketing ist groß, weit, vielfältig und einem ständigen Wandel unterzogen. Einige dieser Marketinginstrumente kennst Du bestimmt und andere Marketinginstrumente sind Dir deswegen unbekannt, da sie seit Jahren existieren und deren Bedeutung wegen zum Beispiel Social Media verdrängt werden. Zu diesen gehören zum Beispiel die Foren.

Foren

Ein Forum ist eine webbasierte Plattform zum Austausch. Der Duden beschreibt Forum wie folgt [1]:

  • geeigneter Personenkreis, der eine sachverständige Erörterung von Problemen oder Fragen garantiert,
  • Plattform, geeigneter Ort für etwas,
  • öffentliche Diskussion, Aussprache.

Kennzeichnend für ein Forum ist die Schaffung einer Diskussionsplattform im Social Web. Währenddessen können Themen (d.h. Topics oder Threads) erstellt werden, in denen die Mitglieder des Forums Beiträge (d.h. Postings) publiziert werden. Diese Beiträge lesen die anderen Mitglieder und kommentieren sie auf eigenen Wunsch. Dafür notwendig ist lediglich die Registrierung in dem jeweiligen Forum.

Der größte Vorteil für Dein Unternehmen und Marketing liegt daran, dass Du themenrelevante Foren beobachten kannst. Infolgedessen bist Du wie in Social Media frühzeitig in der Lage Trends und kritische Probleme zu erkennen. Vorteilhaft für Dein Marketing ist die aktive Beteiligung Deines Unternehmen in den themenrelevanten Foren. Zufolge dieses Potenzials einer aktiven Beteiligung plane dafür genügend Zeit ein, um mehr Aufmerksamkeit für Dein Unternehmen zu gewinnen.

Podcast

Das Produzieren und anbieten von Audiodateien (und auch Videodateien) über das Internet nennt man Podcasting. Normalerweise werden die Form mit Audiodateien Podcast und die mit Videodateien Video-Podcast beziehungsweise Videocasting genannt.

Einerseits existiert der Podcaster, der der Anbieter von Informationen ist. Andererseits konsumiert der Hörer seine gewünschten Podcasts. Dafür trägt er die entsprechende URL in sein Tool ein und abonniert seine Podcasts. Infolgedessen erhält er ab sofort automatisch die neuen Folgen.

Instant Messenger

Typisch für Instant Messenger ist die synchrone Kommunikation zwischen zwei oder mehreren Gesprächspartnern. Diese Kommunikation findet unabhängig vom Standort der Gesprächspartner statt. Unternehmen mit ihren Teams können diese Art der Kommunikation einfach realisieren. Dies begünstigt eine besondere Funktion der Instant Messenger. Die Rede ist von dem Online-/ Offline-Status. Infolgedessen weiß man, wenn jemand für die schnelle Klärung online zu erreichen ist. Ein bekannter Vertreter, welchen auch Unternehmen nutzen können, ist WhatsApp (für Unternehmen WhatsApp Business).

Newsletter und E-Mail-Marketing

Social Media dominiert in der Öffentlichkeit. Dennoch gehört das E-Mail-Marketing [2] für viele Unternehmen und Marketingverantwortliche als Marketinginstrumente fest in den Marketingmix. Dafür sprechen die Fakten zum E-Mail-Marketing wie dieser Artikel zeigt: „E-Mail-Marketing-Benchmark 2018: Die meisten öffnen Mailings mobil“ [3]. Vor allem der direkte Zugang per E-Mail ohne Algorithmen wie bei vielen Social-Media-Plattformen begünstigt das E-MAil-Marketing. Dabei wird eine Botschaft an eine „sehr genaue“ Zielgruppe versendet. Dies ist erst möglich, wenn sich ein Interessant für Deinen Newsletter gemäß der gesetzlichen Anforderungen registriert.

Strategisches E-Mail-Marketing für Unternehmen: Dies ist für Dein E-Mail-Marketing notwendig von webpixelkonsum

Quelle: webpixelkonsum (E-Mail-Marketing für Unternehmen: Dies ist für Dein E-Mail-Marketing notwendig)

RSS

Wenn Du ein Corporate Blog verantwortest, dann kennst Du RSS. RSS (d.h. Really Simple Syndication) basiert auf dem XML-Format. Damit findet der Austausch von Content statt. Einerseits bieten diese Funktionen CMS an. Andererseits können Leser über diese Funktion ein

Corporate Blog abonnieren, so dass sie ab sofort automatisch Neuigkeiten erhalten. Dafür nutzen sie spezielle Tools.

Für Dein Marketing (besser: Content-Marketing) ist dieses Marketinginstrument bedeutsam, denn über diesen Weg informieren sich Deine Kunden über Dein Unternehmen.

Social Networks

Die Social Networks sind besser bekannt als Social Media beziehungsweise Social-Media-Plattformen. Sie verfolgen das Ziel, durch die Verknüpfung der Kontakte aller registrierte Nutzer ein intensives Netzwerk aufzubauen und zu betreiben. Damit existiert eine Möglichkeit neue Beziehungen im Social Web aufzubauen. Gleichzeitig können sich registrierte Nutzer untereinander austauschen.

Für die eigene Marketingstrategie bedeutsam ist der Wert einer Social-Media-Plattform. Dafür zählen die Anzahl der Nutzer und die Interaktionen. Kennzahlen sind beispielsweise die monatlich aktiven User (MAU) und die täglich aktiven User (DAU).

Microblogging

Zwei bekannte Vertreter sind Twitter und Tumblr. Aufgrund der direkten und indirekten Kommunikation können Unternehmen „Gesicht zeigen“ auf den Microblogging-Plattformen. Weiterhin kannst Du unmittelbar mit Deiner Zielgruppe kommunizieren. Da diese Plattformen spezielle Funktionen für mehr Interaktionen anbieten, solltest Du mit Deinem Unternehmen auf zum Beispiel Twitter jeden Fall präsent sein. Dafür spricht auch, dass solche Plattformen Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit auf sich ziehen. Infolgedessen stellen sie Hubs im Social Web dar.

Corporate Blog

Für das Corporate Blog sprechen viele Vorteile. Beispielsweise kannst Du das Corporate Blog für Dein Unternehmen und Marketing vielfältig einsetzen [4]. Dafür sprechen die taktischen und strategischen Ziele für das Corporate Blog [5] wie diese Infografik aus dem entsprechenden Artikel zeigt:

Strategische und taktische Ziele für Corporate Blogs von webpixelkonsum

Quelle: webpixelkonsum (Strategische und taktische Ziele für Corporate Blogs)

Auf jeden Fall ist das Corporate Blog für Deine Unternehmenskommunikation ein attraktives Medium. Entsprechend der Eigenart von Blogs stehen die aktuellen Blogartikel stets ganz oben und jeder Blogartikel besitzt einen permanenten Permalink (URL). Dieser Aspekt spielt für Deine SEO-Aktivitäten und für Dein Content-Marketing eine sehr bedeutende Rolle. Mit seiner Hilfe kannst Du in Social Media gezielt potenzielle Leser auf Deine Corporate Website leiten.

Ein Blog basiert auf typische Elemente [6]. Ein solches typisches Element ist das Content-Management-System (CMS). Für den Online-Auftritt werden Layout und Design sowie Typografie als Template benötigt, die individuell editiert werden können. Weiterhin lassen sich konkrete Funktionen hinzufügen wie Social-Sharing-Buttons [7].

Insbesondere für Unternehmen bedeutsam ist das Rechte- und Redaktionssystem. Das Rechtesystem ermöglicht die klare Zuordnung, wer was verfassen, editieren, freigeben und veröffentlichen darf. Folglich gilt dieses Rechtssystem auch für die publizierten Beiträge, die von der Leserschaft kommentiert werden können, welche durch das Blog Marketing neugierig geworden sind.

Social Commerce

Ein weiteres Marketinginstrument für Dein Marketing ist Social Commerce. Gegenüber dem eCommerce kennzeichnet Social Commerce vor allem das Empfehlen von Mensch zu Mensch. Dies bedeutet, dass Social Commerce die aktive Beteiligung Deiner Kunden beinhaltet. Dementsprechend bietet diese Aktivität ein großes Potenzial für die kommerzielle Nutzung. Du siehst dies in den Kaufempfehlungen und Kommentaren Deiner Kunden.

Content-Marketing

Content-Marketing gehört heute in vielen Unternehmen fest zur Online- und Social-Media-Strategie. Ein Grund liegt daran, dass der strategische Einsatz von Content-Marketing Einfluss auf die Suchmaschinen besitzt [8]. Für Dein Marketing relevant ist, dass Du mithilfe von Content-Marketing Leads gewinnen und Dein Social Selling steigern kannst [9]. Wenn Du mit diesem Marketinginstrument starten willst, dann stehen Dir 3 Ansätze für den Start mit Content-Marketing zur Verfügung. Dafür stehen die eine Vielfalt an Content [10] und wichtige „KPIs für Deine optimale Content-Marketing-Strategie“ [11] zur Seite.

Fazit für: Marketinginstrumente für Dein Marketing vorgestellt

Wie bei einem Orchester jedes einzelne Instrument durch seine professionellen Besitzer gemeinsam den besten Klang bei einem Konzert zaubert, spielen diese Marketinginstrumente für Dein Marketing eine wichtige Rolle. Dafür hilfreich ist die eigene Corporate Identity. Sie dient dafür, dass Deine Zielgruppe auf ihrer Customer Journey stetig eine einheitliche Präsentation von Deinem Unternehmen erfährt.

Unter dem Strich herausfordernd für Dein Marketing sind der unterschiedliche Aufwand je Marketinginstrument und der resultierende Erfolg des Einsatzes.

Wie denkst Du über diese Marketinginstrumente für Dein Marketing? Schreibe mir Deine Erfahrung und Meinung unten sehr gern in einen Kommentar!

Quellenangaben

Für die folgenden Quellenangaben gilt der Stand vom 23. Juni 2018:

[1] Duden: Fo­rum
[2] Strategisches E-Mail-Marketing für Unternehmen: Dies wird dafür benötigt
[3] E-Mail-Marketing-Benchmark 2018: Die meisten öffnen Mailings mobil
[4] Einsatzmöglichkeiten von einem Corporate Blog oder es gibt mehr als eine Art von Corporate Blog
[5] Corporate Blog: Strategische und taktische Ziele (Infografik)
[6] Fragen, Begriffe und Tipps rund um das Blog und Bloggen
[7] Was ist Social Sharing und welchen Nutzen bringt der Einsatz?
[8] Der Einfluss von Content-Marketing auf Suchresultate
[9] Mithilfe von Content-Marketing Leads gewinnen und Social Selling steigern
[10] Nutze die enorme Vielfalt an Content für Deine Content-Marketing-Strategie
[11] KPIs für Deine optimale Content-Marketing-Strategie

Content Marketing webpixelkonsum

SWOT-Analyse: „Werkzeug“ für Dein Marketing und Deine Strategie

SWOT-Analyse: „Werkzeug“ für Dein Marketing und Deine Strategie 2000 1334 Ralph Scholze

Für Dein Marketing existieren eine Vielzahl an Werkzeuge und Methoden. Einerseits dienen sie für die eigene Strategie. Andererseits zeigen sie Dir den aktuellen Stand als IST-Situation. Ein bekanntes „Werkzeug“ ist die SWOT-Analyse, die Dir dieser Artikel vorstellt.

So kreativ und manchmal verrückt Marketing und Online-Marketing sind, dafür notwendig ist eine Marketingstrategie. Dafür benötigst Du eine strategische Analyse. Deren Ziel ist so einfach wie herausfordernd, denn folgende Aufgabe ist zu lösen: „Stelle und überprüfe die aktuelle und zukünftige Situation des eigenen Unternehmens im Zusammenhang auf die aktuelle und zukünftige Situation im Unternehmensumfeld fest!“. Genau dafür kannst Du die SWOT-Analyse einsetzen.

SWOT-Analyse: Was bedeutet sie?

Wie bereits geschrieben, dient Dir die SWOT-Analyse für folgende zwei Blickrichtungen:

  1. Unternehmensanalyse und
  2. Umfeldanalyse.

Am Ende der SWOT-Analyse kennst Du Deine:

  • Stärken,
  • Schwächen,
  • Chancen und
  • Risiken beziehungsweise Bedrohungen.

Je ehrlicher und genauer Du Deine SWOT-Analyse ausarbeitest, desto klarer ist Dein Ergebnis. Infolgedessen kannst Du die Schritte beziehungsweise Maßnahmen einleiten, die Dein Marketing und Deine Strategie zum Erfolg führen.

Moment!

Bestimmt fiel Dir bereits auf, dass SSCR ungleich SWOT ist. Jetzt fragst Du Dich, was heißt SWOT? Die schnellste und kürzeste Antwort: Strenghts (Stärken) – Weaknesses (Schwächen) – Opportunities (Chancen) – Threads (Risiken).

Die beiden Analyseschwerpunkte – Strenghts (Stärken) und Weaknesses (Schwächen) – beziehen sich auf Dein Unternehmen oder zum Beispiel auf Dein Marketing. Dementgegen stellen die anderen beiden Analyseschwerpunkte – Opportunities (Chancen) und Threads (Risiken) – die Umwelt (besser Umfeld) in den Fokus. Zusammengeführt werden all diese vier Punkte in einer Matrix. Weiter unten siehst Du diese Matrix als Abbildung.

Bisher war dies einfach.

Gehen wir ins Detail! Bei der Analyse Deines Unternehmens kommt die Sicht aus der Kundenperspektive (Outside-in-Perspektive), also eine wertschöpfungsbezogene Sichtweise, zum Einsatz. Mithilfe dieser Sicht auf Dein Unternehmen werden die Werttreiber Deines Unternehmens sichtbar, denn Deine Kunden kaufen ja nicht Deine Verwaltung beziehungsweise Deine Organisation.

Was bedeutet die SWOT-Analyse und welche Kombinationen existieren?

Diese SWOT-Kombinationen existieren

Zur SWOT-Analyse gehören auch diese SWOT-Kombinationen [1]. Dahinter verbergen sich spezifische Fragestellungen, die Du für Dein Marketing und Deine Strategie förderlich sind. Infolgedessen kannst Du weitere Maßnahmen ableiten und Deinen Marketingerfolg signifikant steigern.

Was sind diese SWOT-Kombinationen? Eine Antwort liefert Wikipedia [1]:

  • SO — Stärke-Chancen-Kombination. Dahinter verbergen sich Fragen wie „Welche Stärken passen zu welchen Chancen?“ oder „Wie können Stärken genutzt werden, so dass sich die Chancenrealisierung erhöht?“
  • ST — Stärke-Risiken-Kombination. Diese Fragen stehen zum Beispiel „Welche Risiken können wir mit welchen Stärken begegnen? Wie können vorhandene Stärken eingesetzt werden, um den Eintritt bestimmter Risiken abzuwenden?“
  • WO — Schwäche-Chancen-Kombination. Spannende Fragen sind hier: „Wie können trotz Schwächen Chancen genutzt werden?“ oder „Wie können Schwächen zu Stärken entwickelt werden?“
  • WT — Schwäche-Risiken-Kombination. Hier helfen Dir beispielsweise diese Fragen: „Wie können wir trotz Schwächen den Risiken trotzen – oder auf welche Risiken dürfen wir uns nicht einlassen, da entsprechende Stärken fehlen?“, „Wie können wir uns sonst vor Risiken schützen?“ weiter.

Jetzt fragst Du Dich vielleicht, was Du mit diesen Kombinationen anfangen sollst. Darauf gibt uns dieser Artikel: „SWOT Analyse: Stärken und Schwächen nutzen“ [2] diese Anregungen:

  • SO-Strategie – Ausbauen,
  • ST-Strategie – Absichern,
  • WO-Strategie – Aufholen und
  • WT-Strategie – Vermeiden.

Der Fehlerteufel und die SWOT-Analyse

Den meisten Spaß hat der Fehlerteufel mit den Begriffen. Zum Beispiel können die Chancen (extern) mit den Stärken (intern) verwechselt werden. Deswegen stellte ich oben die Begriffe vor und auf der Abbildung siehst Du sie in der Matrix im Zusammenhang Unternehmensanalyse und Umfeldanalyse noch einmal visuell.

Der Fehlerteufel will uns gern dazu verführen, dass wir denken, dass wir mit der SWOT-Analyse eine
Strategie gewinnen. Dem ist nicht so, denn mit diesem Werkzeug erarbeiten wir uns die IST-Situation und deren möglichen Maßnahmen.

Achte darauf, dass Du vor dem Start mit dem Werkzeug ein klares und verständliches Ziel (SOLL-Zustand) definierst.

Nachdem wir über mögliche Fehler sprachen, folgt jetzt das Vorgehen.

SWOT-Analyse: So kannst Du vorgehen

Der erste Punkt stellte ich Dir bereits bei den Fehlern vor:

  • Definiere Dir ein Ziel.
  • Erstelle die interne Analyse.
  • Führe die externe Analyse durch.
  • Leite die passenden Maßnahmen inklusive Meilenstein und Zuständigkeiten ab.

Wenn Du im Team dieses Werkzeug einsetzt, dann erkläre zum Start dieses Werkzeug und das Ziel. Damit schaffst Du die beste Basis, damit Deine SWOT-Analyse erfolgreich wird.

Die SWOT-Analyse für Dein Marketing und Deine Strategie von webpixelkonsum

Quelle: webpixelkonsum (Die SWOT-Analyse für Dein Marketing und Deine Strategie)

Für Dein Marketing: Die SWOT-Analyse visuell vorgestellt

Fazit für: SWOT-Analyse: „Werkzeug“ für Dein Marketing und Deine Strategie

Zum Einsatz kommt die vorgestellte SWOT-Analyse in vielen Situationen. Zum Beispiel, wenn Du für Deine Strategieentwicklung mit der Analyse der Ausgangssituation beginnen willst oder Du Deine Corporate Identity modernisieren willst.

Der größte Vorteil der SWOT-Analyse ist deren einfache Realisierung. Denn Du kannst sie allein oder im Team einsetzen. Trotz dieser einfachen Realisierung ist sie ein wirkungsvolles Werkzeug. Denn am Ende weißt Du, wo Du mit Deinem Marketing oder gar Deinem Unternehmen stehst und wohin die Reise gehen soll.

An dieser Stelle stelle ich Dir ein Best Practice zur SWOT-Analyse vor: „SWOT Analyse Beispiel für einen Malermeisterfachbetrieb“ [3].

Unter dem Strich steht Dir und auch mir mit der SWOT-Analyse ein etabliertes Werkzeug zur Verfügung, um den IST-Zustand für zum Beispiel Dein Marketing zügig auf den Punkt zu bringen.

Welche Erfahrungen sammeltest Du bisher mit diesem Werkzeug? Schreibe mir Deine Erfahrung und Meinung unten sehr gern in einen Kommentar!

Quellenangaben

Für die folgenden Quellenangaben gilt der Stand vom 1. Juni 2018:

[1] Wikipedia: SWOT-Analyse
[2] SWOT Analyse: Stärken und Schwächen nutzen
[3] SWOT Analyse Beispiel für einen Malermeisterfachbetrieb

Titelbild auf webpixelkonsum Hamburg Serienbild 3

Facebook-Pixel: Was ist das Facebook-Pixel und welchen Nutzen bringt es?

Facebook-Pixel: Was ist das Facebook-Pixel und welchen Nutzen bringt es? 2000 1333 Ralph Scholze

Wenn Du Facebook in Deiner Marketingstrategie und Social-Media-Strategie einsetzt, dann wirst Du bestimmt schon einmal von dem Facebook-Pixel gehört haben. Solltest Du Dich jetzt fragen, was sich hinter dem Pixel von Facebook verbirgt und wofür dieses besagte Facebook-Pixel gut ist beziehungsweise Deine Marketingerfolgt steigert, dann ist der folgende Artikel für Dich genau richtig.

Zuerst findest Du das Inhaltsverzeichnis für diesen Artikel, da dieser Artikel zum Facebook-Pixel ausführlich ist.

Inhaltsverzeichnis für diesen Artikel zum Thema Facebook-Pixel

Dich erwarten in diesem Artikel zu dem Thema Facebook-Pixel folgende Schwerpunkte:

  1. Was ist das Facebook-Pixel?
  2. Was brauche ich zur Nutzung des Facebook-Pixels?
  3. Das Facebook-Pixel und seine 2 Varianten
  4. Welchen Nutzen generiert das Facebook-Pixel?
  5. So überprüfst Du, ob Dein Facebook-Pixel funktioniert
  6. Facebook-Pixel und das Gesetz
  7. Fazit für Was ist das Facebook-Pixel und welchen Nutzen bringt es?

Für Unternehmen bietet Facebook mit seinen Facebook Ads zahlreiche Möglichkeiten für die eigene PR und das eigene Marketing. Wenn Du bereits Facebook Ads beziehungsweise Facebook Werbung einsetzt, dann weißt Du um all die Möglichkeiten zur Minimierung des Streuverlustes Deiner Anzeigen auf Facebook (Region, demografischen Faktoren, Zielgruppe anhand von Interessen, Budget, Laufzeit, Ziel).

Bestimmt willst Du den Erfolg Deiner Facebook Ads aus vielen Gründen wissen. Dies ist herausfordernd, denn die Messung des Erfolgs Deiner Werbeanzeigen auf Facebook durch Facebook selbst endet ohne das Pixel von Facebook mit dem Festhalten der Interaktionen wie Klicks. Sobald jemand aufgrund Deiner Werbeanzeige auf Facebook die Social-Media-Plattform verlässt, da er auf Deiner Website zum Beispiel ein Whitepaper herunterladen soll oder ein Produkt kaufen soll oder sich zu einem Webinar anmelden soll, dann wäre es hilfreich, wenn Facebook dies weiß und Du Deine Facebook Ads optimieren kannst.

Dafür gibt es ein „Wundermittel“: Das Facebook-Pixel.

Unweigerlich stellt sich jetzt die Frage: Was ist dieses Facebook-Pixel?

Was ist das Facebook-Pixel?

Die Frage ist ganz einfach zu beantworten. Das Pixel von Facebook ist ein Tracking beziehungsweise JavaScript-Code. Dieses kannst Du auf Deiner Website integrieren. Infolgedessen kannst Du nach einigen notwendigen Schritten den Erfolg Deiner Werbeanzeigen auf Facebook genauer messen und zielführender optimieren.

Wissenswert für Dich ist noch, dass das Pixel für Deine Website-Besucher unsichtbar ist und das Design Deiner Website unverändert lässt.

Solltest Du Dich jetzt voller Elan und Vorfreude sofort an die Realisierung begeben, dann hier ein Hinweis. Der Einsatz von diesem Facebook-Pixel erfährt aus rechtlicher Sicht Einschränkungen. Zu diesem Thema findest Du weiter unten in diesem Artikel Hinweise, denn Du weißt ja: Nur der Anwalt Deines Vertrauens darf Dir per Gesetz rechtliche Beratung geben und ich bin Wirtschaftswissenschaftler und kein Jurist, so dass ich Dir (und auch meinen Kunden) per Gesetz keine rechtliche Beratung geben darf.

Was brauche ich zur Nutzung des Facebook-Pixels?

Damit Du das Pixel von Facebook nutzen kannst, brauchst Du [1]:

  • Einen Facebook Account beziehungsweise eine Facebook Seite.
  • Eine Webseite für Dein Unternehmen.
  • Die Möglichkeit, den Code Deiner Webseite aktualisieren zu können.

Sofern Du jetzt starten willst mit dem Facebook-Pixel, dann öffne den Werbeanzeigenmanager von Facebook. Dort wählst Du in der globalen Navigationsleiste unter Elemente „Pixel“ aus und klickst auf „Pixel erstellen“. Anschließend gib einen Namen für Dein Pixel ein, der nicht öffentlich ist und damit beispielsweise Deine Domain sein kann. Die Nutzungsbedingungen musst Du auch noch zur Kenntnis nehmen durch Annahme oder Ablehnung.

Was brauche ich zur Nutzung des Facebook-Pixels?

Das Facebook-Pixel und seine 2 Varianten

Wenn Du das Pixel von Facebook auf Deiner (Corporate) Website installieren willst, dann stehen Dir seitens Facebook zwei Varianten zur Auswahl:

  1. Pixel-Basiscode, d.h. damit werden Handlungen auf Deiner Webseite verfolgt, die Grundlage für die Messung mithilfe des Event-Codes sind. Demzufolge sollte dieser Basiscode auf jeder Webseite Deiner Website installiert sein und am Besten im Headbereich.
  2. Event-Code, d.h. damit werden Handlungen, die auf Deiner Website wegen Deiner Werbeanzeichen auf Facebook stattfinden, verfolgt.
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Allgemein versteht Facebook unter Event Handlungen, die „entweder aufgrund von Facebook-Werbeanzeigen (bezahlt) oder organischer Reichweite (unbezahlt) stattfinden“ [2].

Das Facebook-Pixel und seine 2 Varianten

Standard-Events

Unter einem Event versteht Facebook Handlungen, die „entweder aufgrund von Facebook-Ads oder organischer Reichweite stattfinden“ [2].

Mit Standard-Events im Facebook-Pixel-Code kannst Du konkrete Events erfassen und analysieren sowie für eine bessere Conversions optimieren und zum Aufbau Deiner Zielgruppen. Dafür stehen Dir durch Facebook diese 9 Standard-Events zur Verfügung [2]:

  1. Inhalt anzeigen, d.h. Nachverfolgen der Aufrufe von Schlüsselseiten (z. B. Produktseite, Zielseite, Artikel),
  2. Search, d.h. Nachverfolgen von Suchvorgängen auf deiner Webseite (z. B. Suche nach Produkten),
  3. In den Einkaufswagen, d.h. Nachverfolgen, wenn Artikel zum Warenkorb hinzugefügt werden (z. B. Klicken, Zielseite für Button „In den Einkaufswagen“),
  4. Zur Wunschliste hinzufügen, d.h. Nachverfolgen, wenn Artikel zur Wunschliste hinzugefügt werden (z. B. Klicken, Zielseite für Button „Zur Wunschliste hinzufügen“),
  5. Kaufvorgang starten, d.h. Nachverfolgen, wenn Personen den Kaufbestätigungsablauf starten (z. B. Klicken, Zielseite für Button „Kaufbestätigung“),
  6. Zahlungsinformationen hinzufügen, d.h. Nachverfolgen, wenn Zahlungsinformationen im Kaufbestätigungsablauf hinzugefügt werden (z. B. Klicken, Zielseite für Rechnungsdaten),
  7. Kauf abschließen, d.h. Nachverfolgen von Käufen oder Abschlüssen des Kaufbestätigungsablaufs (z. B. Erreichen der Seite „Danke“ oder der Bestätigungsseite),
  8. Lead, d.h. Nachverfolgen, wenn jemand Interesse an deinem Angebot äußert (z. B. Anfrage, Anmeldung für Demo, Erreichen der Seite mit den Preisangaben),
  9. Registrierung abschließen, d.h. Nachverfolgen, wenn ein Anmeldeformular ausgefüllt wurde (z. B. Abschluss von Abonnement, Anmeldung für Service).

Standard-Event-Code für die Standard-Events

Für diese Standard-Events findest Du entsprechenden Standard-Event-Code, den Du in den Facebook-Pixel-Code integrieren musst, bei Facebook [2]. Weiterhin findest Du in dem selben Artikel ein Beispiel, wie der Code für Deine Website aussieht, wenn Standard-Events installiert sind.

Wissenswert ist, dass Du mehrere Event-Codes implementieren kannst. Damit erreichst Du ein möglichst spezifischeres Retargeting (d.h. Ein markierter Besucher Deiner Website wird markiert und infolgedessen auf anderen Websites mit gezielter Werbung wieder angesprochen [3]).

Hinweis: Facebook schreibt selbst, dass im Standard-Event-Codes zwischen Groß-/ Kleinschreibung unterschieden wird. Deshalb achte genau darauf, den Code-Ausschnitt genau so zu kopieren, wie Dir dieser angezeigt wird.

Welchen Nutzen generiert das Facebook-Pixel?

Wenn Du das Pixel von Facebook auf Deiner Website integrierst und damit Zeit investierst, dann willst Du bestimmt auch den Nutzen wissen.

Hauptnutzen des Facebook-Pixels

Zuerst der Hauptnutzen von dem Pixel: Du (und auch Facebook) erhältst Daten über den Erfolg Deiner Werbung auf Facebook. Aufgrund dessen kannst Du viel besser Deine Werbeanzeige optimieren und ihren Erfolg signifikant steigern.

Weiterer Nutzen

Sobald Du das Pixel auf Deiner Website integriert ist, sammelt Facebook Daten über die Besucher solange das Pixel aktiviert ist. Demzufolge trackt Facebook Deine Website-Besucher über längere Zeit. Infolgedessen kann Dir Facebook für Deine aktuelle und zukünftigen Facebook Ads eine viel genauere Zielgruppe anbieten. Dies basiert darauf, dass die eingeloggten Facebook-Nutzer mit ihren Interessen Deine Website besuchen und Facebook dadurch ein klareres Bild Deiner Zielgruppe im Laufe der Zeit gewinnt. Hier kommt das Thema Lookalike Audience ins Spiel.

Zusammengefasst kannst Du mit dem Facebook-Pixel für Dein Marketing folgende Punkte erfahren beziehungsweise realisieren:

  1. Lookalike Audiences: Zielgruppe mit Personen ähnlicher Eigenschaften und Interessen wie schon bestehende Webseitenbesucher wird erstellt.
  2. Geräteübergreifenden Conversions: Du erfährst, ob Deine Kunden ihr Gerät wechseln, bevor die Conversion durchgeführt wird.
  3. Zielgruppenstatistiken: Statistiken werden erstellt über die Besucher Deiner Website.
  4. Dynamic Product Ads schalten, die ideal für alle Online-Shops sind. Anhand von angesehenen Produkte auf der Website oder App werden relevante Werbeanzeigen auf Facebook erstellt.

So überprüfst Du, ob Dein Facebook-Pixel funktioniert

Einerseits kann ich Dir schreibe, dass das Überprüfen der Funktionsfähigkeit Deines Pixels möglich ist [4]. Andererseits steht Dir durch Facebook ein eigenes Tools zur Verfügung. Sein klangvoller name lautet: Facebook-Pixel-Hilfe [5].

Du kannst selbst testen, ob Du alles richtig installiertest. Sobald Du das Pixel installiertest, besuche Deine Website. Wenn alles passt, dann sendet das Pixel an Facebook Informationen. Du siehst auf Facebook die entsprechenden Aktivitäten. Parallel ändert sich der Status des Pixels auf „Aktiv“.

Einerseits kannst Du die vorgestellten Möglichkeiten direkt von Facebook für das Facebook-Pixel nutzen. Andererseits findest Du in dem folgenden Artikel: „Facebook Pixel Check-up: Mit diesen 5 Tools überprüfst du die Funktionalität deines Facebook Pixels“ [6] eine sehr ausführliche Anleitung. Damit bist Du bestens informiert, was das Pixel von Facebook angeht.

Facebook-Pixel und das Gesetz

Sobald Du das Pixel auf Deiner Website installiertest und anschließend aktiviertest, sammelt dieses Daten (Was Du auch willst, denn sonst hättest Du dieses gar nicht erst installiert). Die von Facebook gesammelten Nutzerdaten setzt Facebook gezielt für Kampagnen auf seiner Social-Media-Plattform ein. Wegen der neuen EU-DSGVO musst Du daran denken, Deine Datenschutzerklärung auf der Webseite bezüglich des Pixels von Facebook (und auch der Plugins) anzupassen.

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Die gute Nachricht ist: Facebook agiert wegen der neuen EU-DSGVO [7].

Datenschutzrechtliche Herausforderungen

Aus Sicht des Datenschutzes ist der Einsatz und die Verwendung des Facebook-Pixels kritisch zu betrachten. Immerhin erlaubt der Tracking Code Facebook, Besucher über Deine und andere Websites (die ebenfalls ein Pixel nutzen) hinweg zu tracken. So gewinnt Facebook Daten über Demografie, Interessen und Verhalten, die bei Facebook weder eingeloggt oder registriert sind. Die gewonnenen Daten und Rückschlüsse setzt Facebook für die Anzeigenschaltung und für das websiteübergreifende Remarketing ein.

Das Hauptproblem aus Sicht des Datenschutzes ist: Facebook erhebt beim Conversion Tracking keine anonymen oder pseudonymisierte Daten.

Zu diesem rechtlichen Thema empfehle ich Dir folgende Artikel ohne Gewähr einer rechtlichen Richtigkeit und Gültigkeit (siehe Hinweis weiter oben mit dem Anwalt Deines Vertrauens):

  • Facebook Pixel: Ist das Tracking per Interaktions Pixel eigentlich erlaubt? [8]
  • Facebook-Pixel und Datenschutz – Anleitung für einen rechtssicheren Einsatz [9]

Die dies in der Praxis aussehen kann, stellt Dir dieser Artikel: „Facebook Pixel und Datenschutz: So erstellst du eine Opt-Out-Möglichkeit für den Pixel“ [10]. Denke daran, dass sich diese Artikelempfehlung mit der technischen Seite der DSGVO-Anforderungen auseinander setzt.

Nutzt Du WordPress für Deine Website? Wenn ja, dann empfehle ich Dir diesen Artikel:“ Wie Sie Facebook-Pixel in WordPress hinzufügen“ [11].

Da sich Facebook & Co. im Visier des EuGH befindet, ändern sich die rechtlichen Rahmenbedingungen. Deswegen empfehle ich Dir den folgenden aktuellen Artikel: „Fanpages, Facebook-Pixel und Like-Button – Der Trend geht leider zur Mithaftung“ [12]. Wenn Du diesen Artikel lesen willst, dann plane reichlich Zeit und Nerven ein.

Das Facebook-Pixel und das Gesetz

Fazit für: Was ist das Facebook-Pixel und welchen Nutzen bringt es?

Das Facebook-Pixel bietet Dir für Dein Marketing und Online-Marketing enormes Potenzial. Einerseits gewinnst Du (und auch Facebook) wichtige Daten über die Besucher Deiner Website. Andererseits kannst Du damit Deine Facebook Ads optimieren und noch erfolgreicher realisieren. Wenn Du noch mehr über das Facebook-Pixel und seine Möglichkeiten für Dein Marketing lesen willst, dann empfehle ich Dir den lesenswerten Artikel von der Autorin Bettina: „Facebook Pixel, Custom Audience, Lookalike Audience“ [13].

Herausfordernd ist der Datenschutz.

Zwei Beispiele für den Einsatz des Facebook-Pixels

Wer Veranstaltungen organisiert, der kennt bestimmt Eventbrite. Wie Du das Facebook-Pixel für Eventbrite einsetzt, stellt Dir dieser Artikel vor: „Facebook Pixel & Co. – Conversion-Tracking für dein Event“ [14].

Das zweite Beispiel fokussiert sich auf Instant Articles. Dieser Artikel: „Wie du Instant Articles mit Google und Facebook Tracking Pixel einrichtest“ beschreibt Dir sehr ausführlich, wie Du das Potenzial der Instant Articles mithilfe von dem Facebook-Pixel erkennst und den Erfolg steigerst [15].

Wie denkst Du über das Facebook-Pixel? Schreibe mir Deine Erfahrung und Meinung unten sehr gern in einen Kommentar!

Quellenangaben

Für die folgenden Quellenangaben gilt der Stand vom 26. Februar 2019:

[1] Facebook-Pixel benutzen
[2] Best Practices zu Standard-Events
[3] Wikipedia: Retargeting
[4] Wie kann ich überprüfen, ob mein Facebook-Pixel funktioniert?
[5] Hilfsprogramm für das Facebook-Pixel
[6] Facebook Pixel Check-up: Mit diesen 5 Tools überprüfst du die Funktionalität deines Facebook Pixels
[7] Facebook und die neue EU-DSGVO: Passt dies zusammen?
[8] Facebook Pixel: Ist das Tracking per Interaktions Pixel eigentlich erlaubt?
[9] Facebook-Pixel und Datenschutz – Anleitung für einen rechtssicheren Einsatz
[10] Facebook Pixel und Datenschutz: So erstellst du eine Opt-Out-Möglichkeit für den Pixel
[11] Wie Sie Facebook-Pixel in WordPress hinzufügen
[12] Fanpages, Facebook-Pixel und Like-Button – Der Trend geht leider zur Mithaftung
[13] Facebook Pixel, Custom Audience, Lookalike Audience
[14] Facebook Pixel & Co. – Conversion-Tracking für dein Event
[15] Wie du Instant Articles mit Google und Facebook Tracking Pixel einrichtest

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WhatsApp für Dein Unternehmen: Anregungen für Dein Marketing

WhatsApp für Dein Unternehmen: Anregungen für Dein Marketing 2000 1333 Ralph Scholze

Einerseits nutzen über 1 Milliarde Menschen in über 180 Ländern WhatsApp. Andererseits testet WhatsApp eine eigene App speziell für Unternehmen: WhatsApp Business. Infolgedessen bieten sich zahlreiche Möglichkeiten von der Unternehmenskommunikation über das Marketing bis zum Kundenservice wie Dir dieser Artikel zum Ausprobieren vorstellt.

Immer mehr Unternehmen überlegen, wie sie WhatsApp für das eigene Marketing und Online-Marketing sowie die Kundenkommunikation am Besten einsetzen können. Dafür sprechen mehrere Gründe:

  1. Nutzerzahl: 1 Milliarde Menschen in über 180 Länder [1]
  2. WhatsApp Business [2]
  3. Das Besondere von Messengers: Intimität
  4. Verifizierte WhatsApp-Business-Accounts (als Test) [3]

WhatsApp im Unternehmen einsetzen oder nicht einsetzen?

Die Ausgangssituation spricht für den Einsatz von WhatsApp für Dein Unternehmen. Dennoch stellt sich die Frage in Abhängigkeit der eigenen Corporate Identity mit ihrem Corporate Design: WhatsApp im Unternehmen einsetzen oder nicht einsetzen? Die Antwort auf diese Frage kann ich Dir nicht geben, aber dafür Anregungen für Dein Marketing mit WhatsApp. Demzufolge könntest Du eine bessere Entscheidung treffen, ob Du WhatsApp für Dein Unternehmen einsetzt.

Stop!

Bevor wir uns den Anregungen für Dein WhatsApp-Marketing widmen, gebe ich Dir diese 3 Tipps zum Starten mit Deinem WhatsApp-Marketing mit:

WhatsApp für Dein Unternehmen und Tipps für das WhatsApp-Marketing von webpixelkonsum - WhatsApp für Dein Unternehmen: Anregungen für Dein Marketing

Quelle: webpixelkonsum (WhatsApp für Dein Unternehmen und Tipps für das WhatsApp-Marketing)

3 einfache Schritte zum Starten für Dein WhatsApp-Marketing

Unternehmen können WhatsApp zum Beispiel für die interne Kommunikation einsetzen. Die Vorteile sind zahlreich. Beispielsweise steigt die Produktivität, da sich die Teamkommunikation aufgrund der Funktionen von WhatsApp verbessert [4]. Weiterhin kannst Du WhatsApp im Kundensupport (CRM) einsetzen [4, 5]. Dafür spricht die hohe Akzeptanz bei den privaten Nutzern und der fehlende Medienbruch. Dabei ist der folgende Punkt sehr wichtig: Bearbeite das Kundenanliegen so schnell wie möglich. Je besser das Kundenanliegen im Sinne des Kunden gelöst ist, desto höher die Wahrscheinlichkeit der Empfehlung auf WhatsApp.

Unternehmen können WhatsApp für interne Kommunikation und den Kundensupport sowie zur Auftragsgewinnung einsetzen

Denke bei Deinem WhatsApp-Marketing auch an Deine Website

Damit der Einsatz von WhatsApp für Dein Unternehmen erfolgreich ist, denke auch an den folgenden Punkt. Setze auf Deiner Website den WhatsApp-Sharing-Button ein. Infolgedessen verbreiten sich Deine Nachrichten auf WhatsApp. Demzufolge vergrößert sich im Laufe der Zeit die Präsenz Deines Unternehmens und die Kundenanfragen nehmen zu.

Nutze WhatsApp für Dein Unternehmen mithilfe von WhatsApp Business

Die ersten Einblicke zu den Funktionen von WhatsApp Business stellt Dir der folgende Artikel vor: „Funktionen von WhatsApp Business: Erste Einblicke“ [2]. Bedenke, dass sich WhatsApp mit WhatsApp Business aktuell für das mobile Betriebssystem Android fokussiert. Wie Du selbst bemerkst sind die beiden WhatsApp-Versionen (Privat, Business) optisch sehr ähnlich. Dies zeigt Dir die folgende Abbildung. Wenn Du WhatsApp bereits nutzt, dann wirst Du mit den Funktionen von WhatsApp Business Dich schnell anfreunden. Wer den Messenger privat nutzt, wird auch in der Unternehmensversion keine Überraschungen erleben.

Die Abbildung für den Umgang mit Deinem privaten (WhatsApp) und geschäftlichen (WhatsApp Business) WhatsApp-Account [6]:

WhatsApp Business - How to manage your Personal and Business Accounts by Androidpolice - Funktionen von WhatsApp Business: Erste Einlicke

Quelle: Androidpolice (WhatsApp Business – How to manage your Personal and Business Accounts)

WhatsApp für Dein Unternehmen: Best Practice

Praxisbeispiele zeigen, wie etwas im Alltag funktioniert und am Ende beispielsweise zu größerer Kundenzufriedenheit und mehr Aufträgen führen. Daher zeigt Dir der folgende Artikel: „Der WhatsApp-Handwerker: Kundenkontakt via Smartphone“ [7] ein eindrucksvolles Praxisbeispiel. Persönlich finde ich die Tatsache interessant, dass dieses Unternehmen seit zwei Jahren WhatsApp im Einsatz hat. Beeindruckend ist die Aussage, dass die Ausgaben für den Kundenservice per WhatsApp minimal sind. Ein weiterer Erfolgsfaktor für den Einsatz von WhatsApp für Dein Unternehmen.

WhatsApp für Dein Unternehmen: Ein Handwerksunternehmen gibt interessante Einblicke

Fazit für: WhatsApp für Dein Unternehmen: Anregungen für Dein Marketing

Unter dem Strich sprechen sehr viele Punkte für den Einsatz von WhatsApp für Unternehmen. Einerseits können Unternehmen WhatsApp in der internen Unternehmenskommunikation einsetzen und damit zur Verbesserung der Teamkommunikation beitragen. Andererseits ermöglicht WhatsApp für die externe Unternehmenskommunikation und das Marketing kostengünstige Möglichkeiten zur Auftragsgewinnung und zur schnellen Klärung von Kundenanfragen.

Einen Tipp habe ich für Dich noch. Dieser stammt von dem Hootsuite-Blog aus dem folgenden Artikel: „WhatsApp-Marketing für Unternehmen: ein Leitfaden für Einsteiger“ [8] und lautet: Entwickle und setze für Dein WhatsApp-Marketing eine Marken-Persona ein und beachte die Exklusivität der persönlichen nicht-öffentlichen Kommunikation mit Deinen Fans. Wenn Dir Persona unbekannt ist, dann findest Du in dem Artikel: „Darum ist eine Persona für die Online Strategie wichtig“ [9] eine ausführliche Erklärung und Anregungen zur Erstellung Deiner Personas.

Hinweisen will ich Dich auf die rechtlichen Restriktionen bezogen auf den Einsatz von WhatsApp in Deinem Unternehmen. Beachte auch die neue EU-Datenschutzverordnung [10]!

Wie denkst Du über den Einsatz von WhatsApp für das Marketing und den Kundenservice? Schreibe mir Deine Meinung sehr gern unten in einen Kommentar!

Quellenangaben

Für die folgenden Quellenangaben gilt der Stand vom 29. Dezember 2017:

[1] Über WhatsApp
[2] Funktionen von WhatsApp Business: Erste Einblicke
[3] WhatsApp is testing verified business accounts
[4] Geschäftliche Nutzung von WhatsApp: Das gibt es zu beachten
[5] Unternehmen müssen mitziehen: Wie Whatsapp und Co. den Kundenservice verändern
[6] [Update: APK Download] First look at WhatsApp Business: Android app, landline number registration, and multiple accounts options
[7] Der WhatsApp-Handwerker: Kundenkontakt via Smartphone
[8] WhatsApp-Marketing für Unternehmen: ein Leitfaden für Einsteiger
[9] Darum ist eine Persona für die Online Strategie wichtig
[10] EU-DSGVO, Marketing und PR: Zahlreiche Herausforderungen

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DSGVO, Marketing und PR: Zahlreiche Herausforderungen

DSGVO, Marketing und PR: Zahlreiche Herausforderungen 2000 1333 Ralph Scholze

Die neue EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) tritt am 25. Mai 2018 in Kraft. Infolgedessen kommen speziell auf das Marketing und die Public Relations zahlreiche Herausforderungen. Jedenfalls steigt der Druck, da keine Übergangsfrist existiert.

Hinweis: Dieser Blogartikel „DSGVO, Marketing und PR: Zahlreiche Herausforderungen“ stellt lediglich Anregungen und Hinweise vor und auf keinen Fall ersetzt dies eine rechtliche Beratung, welche nur Ihr Anwalt beziehungsweise Datenschutzbeauftragter des Vertrauens leisten darf. Auch wenn sich unter den meisten Empfehlungen Juristen befinden, empfehle ich Ihnen weiterhin Anwalt beziehungsweise Datenschutzbeauftragter Ihres Vertrauens, denn das DSGVO hat einige rechtliche Tücken, welche individuell zu klären sind.

Die Herausforderungen für Marketing und Online-Marketing sowie PR durch die neue EU-DSGVO ist meiner Meinung gravierend. Umso mehr, als die Strafen für ein Vergehen gegen die neue DSGVO Kosten bis zu 4 Prozent des Jahresumsatzes oder 20 Millionen EUR verursachen. Deshalb besitzt der Mix aus DSGVO, Marketing und PR ab kommenden Mai eine gewisse Sprengkraft für deutsche Unternehmen.

Begriffe rund um die neue EU-Datenschutzgrundverordnung

Im Folgenden stelle ich Dir einige grundlegende Begriffe vor:

  • Datenverarbeiter: d.h. Eine natürliche Person oder ein Unternehmen bearbeitet im Auftrag des Datenverantwortlichen das Register.
  • Personenregister: d.h. Strukturiertes Ablagesystem für personenbezogene Daten, welches nach definierten Kriterien zugänglich ist.
  • Personenbezogene Daten: d.h. Alle Daten (z. B. IP-Adresse, E-Mail-Adresse, Name, Adresse), mit denen eine natürliche Person identifiziert werden kann.
  • Opt-in/ Double-Opt-in: d.h. Spezielle Anmeldeverfahren zur expliziten Einwilligung einer Person (natürlich, juristisch) zur Erhebung und Verarbeitung ihrer personenbezogenen Daten.
Begriffe rund um die neue EU-Datenschutzgrundverordnung vorgestellt

Eine nicht-juristische Erklärung der neuen EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO)

Zuerst stellen sich die Fragen:

  1. Was ist die EU-DSGVO und welches Ziel verfolgt sie? Die Antwort lautet: Die EU-DSGVO ist eine Verordnung. Sie verfolgt das Ziel hinsichtlich des Datenschutzes die Rechte für alle EU-Bürger zu vereinheitlichen und stärken.
  2. Wer ist von der neuen EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) betroffen? Die Antwort lautet: Alle Unternehmen, welche personenbezogene Daten von EU-Bürgern verarbeiten, selbst wenn der Unternehmenssitz außerhalb der EU sich befindet. Denke daran, dass keine (!) Unterscheidung zwischen der Unternehmensgröße und der Zielgruppe (B2B/ B2C) existiert!
Neue EU-DSGVO 2017 von webpixelkonsum - EU-DSGVO, Marketing und PR: Zahlreiche Herausforderungen inkl. Infografik

Quelle: webpixelkonsum (Neue EU-DSGVO 2017)

Weiterhin empfehle ich für das allgemeine Verständnis zur neuen EU-Datenschutzgrundverordnung den ausführlichen Artikel bei t3n von dem Rechtsanwalt Dr. Thomas Schwenke: „DSGVO: Diese Änderungen kommen auf dein Online-Business zu (Teil 1)“ [1]. Er stellt in seinem ausführlichen Artikel die Grundprinzipien des Datenschutzes vor. Diese sind:

  • Rechtmäßigkeit,
  • Transparenz,
  • Verbot mit Erlaubnisvorbehalt,
  • Zweckbindung,
  • Datenminimierung und
  • Integrität und Vertraulichkeit.

Meiner Meinung nach ist das stärkste Grundprinzip – Das Verbot mit Erlaubnisvorbehalt. Demzufolge gilt ein Verbot der Verarbeitung sämtlicher personenbezogener Daten, außer das Gesetz genehmigt dies. Mit anderen Worten: Daraus leiten sich zahlreiche Anforderungen für das Marketing und die PR ab. Zum Beispiel die beiden folgenden Punkte [1]:

  1. Privacy by Design: Bereits in der Entwicklung von Produkten und Verfahren müssen (!) nach dem Stand der Technik (!) die Datenschutzmaßnahmen integriert sein.
  2. Privacy by Default: Standardmäßig muss die höchste Stufe des Datenschutzes als Grundeinstellung vorhanden sein.
Grundprinzipien des Datenschutzes, die das Marketing und die PR beeinflussen (Infografik)

Datenschutzrechte von EU-Bürgern

In der Regel werden die Rechte von EU-Bürgern durch die neue EU-Datenschutzgrundverordnung gestärkt wie zum Beispiel das Recht auf:

  • Benachrichtigung: d.h. bei Verletzung der Datensicherheit innerhalb von 72 Stunden nach Bekanntwerden der Verletzung.
  • Einspruch: d.h. gegen die Verwendung der Daten für Direktwerbung.
  • Vergessenwerden: d.h. wenn eine Kundenbeziehung endet oder der Zustimmung widersprochen wird, müssen alle Daten gelöscht werden.
  • Information: d.h. 
welche Daten werden warum gesammelt – das muss der Nutzer wissen, bevor die Sammlung beginnt.
  • Datenübertragbarkeit: d.h. 
der Daten von einem Serviceanbieter zu einem anderen.
  • Zugang: d.h. zu den vom Unternehmen gespeicherten Daten – kostenlos und elektronisch.
  • Zustimmung: d.h. 
die freiwillig, für einen spezifisch Zweck und wissentlich erteilt werden muss.
  • Berichtigung: d.h. veralteter, unvollständiger oder falscher Daten.
  • Einschränkung: 
d.h. welches das Sammeln erlaubt und die Verarbeitung ganz oder in Teilen verbietet.
Datenschutzrechte von EU-Bürgern, die das heutige Online-Business stark verändern werden

Die neue EU-DSGVO und personenbezogene Daten

Mit dem Datenschutz einher gehen die personenbezogenen Daten. Jedoch stellt sich an dieser Stelle die Frage: Was sind personenbezogenen Daten? Die Antwort ist wichtig, da sie ein wesentlicher Bestandteil des Datenschutzes sind. Mit diesem Thema setzt sich der Autor Carsten Lange ausführlich in seinem Artikel: „DSGVO – So definieren sich personenbezogene Daten“ [2] auseinander.

DSGVO, Marketing und PR: E-Mail-Marketing

Ob E-Mail-Marketing wichtig oder unwichtig für Ihr Unternehmen ist an dieser Stelle nicht das Thema. Vielmehr geht es darum, dass das E-Mail-Marketing nach der neuen EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) weiterhin die Anforderungen an den Datenschutz erhebt. Demzufolge ergeben sich viele Fragen. Darauf geht die Fachanwältin für IT-Recht Sabine Heukrodt-Bauer in ihrem Artikel: „FAQ zur neuen DSGVO“ [3] im E-Mail-Marketing-Forum gezielt ein. Bisher beantwortet die Fachanwältin folgende Fragen in diesem Artikel:

  1. Kann E-Mail-Werbung zukünftig ohne Einwilligung auf der Grundlage eines berechtigten Interesses betrieben werden?
  2. Gibt es Unterschiede zwischen B2C- und B2B-Adressaten?
  3. Gibt es Ausnahmen für Bestandskunden?
  4. Wie muss die Einwilligung in E-Mail-Werbung nach der neuen DSGVO eingeholt werden?

Wie wichtig professionelles E-Mail-Marketing ist, zeigt der folgende Sachverhalt: „OLG Hamm: 3.000 € Vertragsstrafe für unerwünschte Werbemail“ [4] bezogen auf dieses Urteil [5].

Einen ausführlichen Artikel zum Thema Datenschutz-Grundverordnung und E-Mail Marketing findest Du bei Mailjet. In diesem lesenswerten Artikel: „EU Datenschutz-Grundverordnung und E-Mail Marketing“ [6] findest Du viele Fragen und Antworten für Dein E-Mail-Marketing in Zeiten der neuen EU-Datenschutzgrundverordnungn.

Unmittelbar mit dem E-Mail-Marketing [7] verbunden ist das Lead-Management [8]. Folglich stellt sich hier vor allem wegen der personenbezogenen Daten viele Fragen. Genau mit diesem Thema setzt sich der Autor Sven Jänchen in seinem Artikel: „EU-Datenschutz-Grundverordnung: 
Das Ende der Leadgenerierung?“ [9] auseinander. Darin findet sich von ihm eine Erklärung zu dem Unterschied zwischen personenbezogenen, pseudonymisierten und anonymen Daten. Diese Thematik stellt er anhand einer Infografik anschaulich dar.

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Die neue EU-DSGVO ist für Unternehmen ein „extrem heißes“ Eisen aufgrund der hohen Strafzahlungen bei einem datenschutzrechtlichen Fehler.

Checklisten für die Datenschutzgrundverordnung

Checklisten erleichterten den Start und vereinfachen die Arbeit. Daher empfehle ich Dir einige Checklisten zum Thema:

  • Checkliste für die Datenschutzgrundverordnung: Ihre ToDos für das neue Datenschutzrecht [10]
  • Ultimative Checkliste für die Umstellung vom BDSG auf Datenschutz-Grundverordnung zum Mai 2017 [11]
  • Überblick über die Neuerungen mit Checkliste der IHK Frankfurt am Main [12]
  • Checkliste Datenschutz-Grundverordnung: Die wichtigsten Links zur Datenschutz-Grundverordnung [13]
Checklisten für die Datenschutzgrundverordnung, die Dir beim Lösen der Anforderungen der neue EU-DSGVO helfen

Modelle zur Einwilligung der Nutzer

Unter dem Strich bin ich der Meinung, dass die neue EU-DSGVO das Online-Business stark ändern wird. Infolgedessen müssen wir uns als Privatperson mit dem häufigeren „Ausfüllen von Genehmigungsformularen“ beschäftigen. Unternehmen müssen Lösungen suchen, wie sie weiterhin wirtschaftlich mit den Kundendaten arbeiten können. Dafür empfehle ich Dir den folgenden Artikel: „Wie Publisher und Marketer auch künftig rechtskonform Daten erheben können“ [14]. Darin stellt Christopher Reher mehrere Modelle zur Einwilligung der Nutzer vor:

  1. Modell Single-Publisher: d.h. Ein einzelner Publisher holt sich für alle seine Dienstleister gleichzeitig die Freigabe des Nutzers.
  2. Log-In-Modell: d.h. Ein Nutzer wird in der Regel gezielt gefragt, welche Daten er freigeben will.
  3. Browser als Gatekeeper,
  4. Ausspielung der Werbung mit Info-Bannern.
Infografik: Neue EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) von webpixelkonsum - EU-DSGVO, Marketing und PR: Zahlreiche Herausforderungen inkl. Infografik

Quelle: webpixelkonsum (Infografik: Neue EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO))

Infografik liefert Dir zahlreiche Anregungen und Informationen zur neuen EU-DSGVO

Auswirkungen auf die PR durch die neue EU-DSGVO

Die neue EU-DSGVO wirkt sich auch auf die Öffentlichkeitsarbeit aus. Wie komplex dieses Thema ist, zeigt der Autor Jan Mönikes in seinem komplexen Artikel: „Datenschutz-Grundverordnung: Das Ende der modernen Presse- und Öffentlichkeitsarbeit (wie wir sie kennen)“ [15] auf. Deswegen komplex, da er auch den Gesetzgeber in Verantwortung nimmt.

Fazit für: EU-DSGVO, Marketing und PR: Zahlreiche Herausforderungen inkl. Infografik

Einerseits stärkt die neue EU-Datenschutzgrundverordnung die Recht der EU-Bürger auf dem Gebiet des Datenschutzes. Andererseits sehe ich große Probleme für Unternehmen aufgrund dieser stärkeren Rechte. Zum Beispiel ist bisher unklar, wie das – Recht auf Datenübertragbarkeit – im Detail praktisch für die beteiligten Unternehmen aussieht. Muss der betreffende Datensatz durch die betreffende Person komplett vorab genehmigt werden und was passiert, wenn nur einige Daten genehmigt werden? Oder welche Konsequenzen hat das – Recht auf Vergessenwerden – für Unternehmen? Für das Finanzamt müssen alle Daten der letzten 10 Jahre aufgehoben werden und lückenlos nachgewiesen werden. Endet zum Beispiel eine Kundenbeziehung, hat der betreffende Kunde beziehungsweise die betreffende Kundin das Recht zur Löschung aller Daten (d.h. Kundendaten, Rechnungsdaten usw.). Weiterhin besteht die Möglichkeit zur Löschung aller Kundendaten selbst bei bestehender Kundenbeziehung. Infolgedessen wird die Datenbasis für das Marketing und die PR ungenauer. Auf die rechtliche komplexe Situation verweist auch der Artikel: „Datenschutzgrundverordnung. Was kommt auf das Marketing zu?“ [16].

Ist der Datenschutz ein Wettbewerbsvorteil?

Demzufolge teile ich die Meinung von Michael Kroker teilweise, der in seinem Artikel: „Krokers RAM: Begreift Datenschutz als Vorteil im Wettbewerb – nicht als Hemmschuh!“ [17] den Datenschutz als Wettbewerbsvorteil deklariert. Immerhin erfordert die neue neue EU-DSGVO die Zunahme an Dokumentation, so dass der bürokratische Aufwand erneut steigt. Zusätzlich steigen die Strafen astronomisch an, wofür mir im Verhältnis zu anderen Straftaten die Verhältnismäßigkeit fehlt. Dementsprechend sehe ich im Datenschutz nicht nur den Wettbewerbsvorteil.

Wegen der hohen Strafe können sich Unternehmen die Frage stellen, wie wahrscheinlich die Durchsetzung dieser hohen Strafen in der Praxis sein wird. Infolgedessen ist wichtig zu wissen, wer wen verklagen und abmahnen kann. Für deutsche Unternehmen ist diese Frage sehr wichtig, da in Deutschland eine spezielle Situation existiert. Mit dieser speziellen Situation und der Durchsetzung der hohen Strafen in der Praxis setzt sich der folgende Artikel: „Wie wahrscheinlich sind hohe Strafen wirklich?“ [18] auseinander.

Begreift die Privatperson das Thema Datenschutz als – wertvoll? Da bin ich skeptisch, denn warum sind amerikanische E-Commerce-Unternehmen wie eBay und Amazon trotz geringerer Datenschutzanforderung so hoch in der Gunst deutscher Konsumenten beziehungsweise deutscher Privatpersonen? Umfangreiche Informationen findest Du auf dsgvo-gesetz.de.

Interessant ist eine Studie zur neue EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO): „Veritas-Studie: 71 Prozent der Unternehmen wollen DSGVO-Compliance in Unternehmenskultur verankern“ [19].

Übrigens!

Wenn Du noch eine Checkliste zum Thema – E-Mail-Marketing und die neue EU-Datenschutzverordnung (DSGVO) – wünschst, dann findest Du diese in folgendem Artikel von Carsten Lange: „E-Mail Marketing gemäß der DSGVO – Die 6-Punkte-Checkliste“ [20]. Damit Dir bezüglich des Datenschutzes viel Ärger erspart bleibt, empfehle ich Dir den folgenden Artikel: „Datenschutz und Datensicherheit: 6 Datenschutz-Tipps, die viel Ärger ersparen“ [21].

Studie zur neuen EU-DSGVO

Nach all den Anregungen zum Thema DSGVO, Marketing und PR tauchte jetzt eine aktuelle Studie vom Händlerbund auf. Diese Händlerbund-Studie kommt zu dem Schluss, dass zwar die Bekanntheit der DSGVO steigt und gleichzeitig die Kritik an der DSGVO zunimmt [22].

Eine juristische Sichtweise auf die neue EU-DSGVO

Da die neue EU-DSGVO vorwiegend ein rechtliches Thema ist, ist die rechtliche Sicht- und Herangehensweise für Unternehmen interessant. Dafür kann ich Dir den folgenden Artikel: „Zehn Schritte für die erfolgreiche Auskunftserteilung nach der DSGVO“ [23] empfehlen. In diesem Artikel stellt Dir der Rechtsanwalt Dr. Kröger zahlreiche Fragen rund um die Auskunft mit Antworten vor, die Dir bei der Realisierung der Datenschutz-Anforderungen weiterhelfen.

Ein anderer rechtlicher Artikel listet die Sichtweise auf die neue Europäische Datenschutz-Grundverordnung (EU-DSGVO) der unterschiedlichen Landesbeauftragte für Datenschutz auf [24].

Unter dem Strich ist die neue EU-Datenschutzgrundverordnung eine Herausforderung und stellt Unternehmen vor großen Herausforderungen wie zum Beispiel vor einem potenziellen Umsatzverlust [25]. Eine viel größere Herausforderung zeigt sich für Unternehmen amHorizont: Die E-Privacy-Verordnung [26].

Wie denkst Du über die neue EU-Datenschutzgrundverordnung beziehungsweise den Mix aus DSGVO, Marketing und PR? Persönlich interessiert bin ich an Deiner Meinung. Daher schreibe mir Deine Meinung unten in einen Kommentar!

Quellenangaben

Für die folgenden Quellenangaben gilt der Stand vom 13. März 2018:

[1] DSGVO: Diese Änderungen kommen auf dein Online-Business zu (Teil 1)
[2] DSGVO – So definieren sich personenbezogene Daten
[3] FAQ zur neuen DSGVO
[4] OLG Hamm: 3.000 € Vertragsstrafe für unerwünschte Werbemail
[5] Oberlandesgericht Hamm, 9 U 66/15
[6] EU Datenschutz-Grundverordnung und E-Mail Marketing
[7] Was bedeutet E-Mail-Marketing und welche Vorteile besitzt Marketing per E-Mail?
[8] Was ist Lead Management?
[9] EU-Datenschutz-Grundverordnung: 
Das Ende der Leadgenerierung?
[10] Checkliste für die Datenschutzgrundverordnung – Ihre ToDos für das neue Datenschutzrecht
[11] Ultimative Checkliste für die Umstellung vom BDSG auf Datenschutz-Grundverordnung zum Mai 2017
[12] Überblick über die Neuerungen mit Checkliste
[13] Checkliste Datenschutz-Grundverordnung: Die wichtigsten Links zur Datenschutz-Grundverordnung
[14] Wie Publisher und Marketer auch künftig rechtskonform Daten erheben können
[15] Datenschutz-Grundverordnung: Das Ende der modernen Presse- und Öffentlichkeitsarbeit (wie wir sie kennen)
[16] Datenschutzgrundverordnung. Was kommt auf das Marketing zu?
[17] Krokers RAM: Begreift Datenschutz als Vorteil im Wettbewerb – nicht als Hemmschuh!
[18] DSGVO: Wie wahrscheinlich sind hohe Strafen wirklich?
[19] Veritas-Studie: 71 Prozent der Unternehmen wollen DSGVO-Compliance in Unternehmenskultur verankern
[20] E-Mail Marketing gemäß der DSGVO – Die 6-Punkte-Checkliste
[21] Datenschutz und Datensicherheit: 6 Datenschutz-Tipps, die viel Ärger ersparen
[22] Händlerbund-Studie: Bekanntheit der DSGVO steigt – Unsicherheit bei Umsetzung bleibt
[23] Zehn Schritte für die erfolgreiche Auskunftserteilung nach der DSGVO
[24] Datenschutzbehörden und die DSGVO
[25] 30 Prozent Umsatzverlust wegen ePrivacy befürchtet – Logins als Heilsbringer für Publisher?
[26] EU-DSGVO: Wie kompatibel ist Ihr Marketing zum neuen EU-Datenschutzrecht?

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Newsletter zu Weihnachten: Diese Tipps helfen Dir

Newsletter zu Weihnachten: Diese Tipps helfen Dir 2000 1333 Ralph Scholze

Weihnachten ist eine ganz besondere Zeit. Einerseits klingt das Jahr langsam aus und wir kommen zur Ruhe. Andererseits werden wir auf das „kommerzielle“ Weihnachten extrem hingewiesen, denn für Unternehmen bietet das Weihnachtsgeschäft enormes Umsatzpotenzial. Infolgedessen ist Weihnachten auch eine „heiße Zeit“ speziell für das E-Mail-Marketing und daher liefert Dir dieser Artikel praktische Tipps für Deine Newsletter zu Weihnachten.

Weihnachten ist eine ganz besondere Zeit.

Auch für Unternehmen.

Immerhin bietet das Weihnachtsgeschäft enormes Potenzial für den Umsatz und zur Gewinnung neuer Kunden. Demzufolge fordert diese „heiße Zeit“ das Marketing heraus. Jenes gilt auch zum Beispiel für das E-Mail-Marketing. Denn erfolgreiche Newsletter zu Weihnachten sind essenziell für den AMarketingerfolg zur Weihnachtszeit. Damit Deine Newsletter zu Weihnachten erfolgreich sind, empfiehlt sich rechtzeitig damit zu beschäftigen und entsprechend Kampagnen zu planen. Dabei sollten die Vorteile für die Newsletter-Abonnenten klar ausgearbeitet sein, um diese wirksam kommunizieren zu können. Hier besitzen e-Commerce-Unternehmen und Online-Händler signifikante Vorteile, denn potenzielle Kunden/-innen können bequem vom warmen Zuhause aus zu jeder Zeit ihre Bestellungen aufgeben.

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Weihnachten ohne Geschenke ist kaum vorstellbar.

Da die meisten Menschen wegen Weihnachten stetig mit Geschenken einkaufen und verpacken beschäftigt sind, ist die Vorweihnachtszeit voller Kreativität. Deshalb solltest Du schlau und clever dieses Potenzial für Deine Newsletter zu Weihnachten nutzen. Wer Geschenke liebevoll verpacken will weiß manchmal nicht weiter. Deswegen kannst Du zum Beispiel in Deinem Newsletter Deinen Kunden eine Anleitungen geben wie sie die Geschenke (die Deine Produkte sind) einpacken können.

Praktischen Tipps für Deinen Newsletter zu Weihnachten

Probiere die folgenden Tipps umzusetzen, damit Dein E-Mail-Marketing auch zu Weihnachten erfolgreich ist.

Tipp 1 für Deinen Newsletter zu Weihnachten: Sei persönlich

Verpacke Deinen Newsletter speziell zu Weihnachten persönlich, denn ein persönlicher Weihnachtsgruß erfreut jeden. Beispielsweise kannst Du Dein Team als „Weihnachtswichtel“ vorstellen, so dass Deine Kunden Euer Unternehmen menschlich besser kennenlernen.

Tipp 1 für Deinen Newsletter zu Weihnachten: Sei persönlich

Tipp 2 für Deinen Newsletter zu Weihnachten: Segmentiere

Sei clever und lege speziell für Deine Weihnachtszeit-Newsletter eine eigene E-Mail-Adresse als Absender an. Diese heißt zum Beispiel – weihnachtsgeschenke@mustercorporatewebsite.de. Der Clou: Deine Newsletter-Abonnenten wissen dann, dass dieser Newsletter speziell ist. Er ist einzigartig und besonders.

Wenn Du Dir noch unsicher bist, dann führe einen A/B-Test mit der „gewöhnlichen“ und der „weihnachtlichen“ E-Mail-Adresse als Absender für Deinen Newsletter durch. Damit kannst Du anhand Deiner Daten die bessere Version einsetzen und den Erfolg Deines Newsletter zur Weihnachtszeit steigern.

Tipp 3 für Deinen Newsletter zu Weihnachten: Betreffzeile für alle Sinne

Achte auf diesen „extrem wichtigen Baustein“ auch zur Weihnachtszeit! Wegen der „besonderen Weihnachtsstimmung“ mit ihrer Vorfreude sind kreative Wortspiele willkommen. Dabei solltest Du auf die passende Länge der Betreffzeile achten: Ist sie zu lang, wird sie abgeschnitten und hinterlässt eventuell einen negativen Eindruck beim Abonnenten.

Noch ein paar Tipps für Deine Betreffzeile, um der Spamgefahr zu entgehen:

  • Betreff in Großbuchstaben oder
  • Begriffe mit Spamverdacht: “Gewinnchance”, Angebot, “eilig”, “eilt” oder
  • Ausrufezeichen hintereinander.

Tipp 4 für Deinen Newsletter zu Weihnachten: Kaufanreize

Deine Abonnenten sind jetzt in einer ganz besonderen (Kauf-) Stimmung. Diese kannst Du nutzen, indem Du passende Kaufanreize in Deinem Newsletter zu Weihnachten verankerst. Beispielsweise können dies Sonderangebote oder Gutscheine oder Geschenktipps sein, die Deine Kunden gerne annehmen.

Tipp 5 für Deinen Newsletter zu Weihnachten: Adventskalender

Jeder kennt ihn!

Wir lieben ihn!

Er ist voller Überraschung und Spannung: Die Rede ist von dem Adventskalender.

Daher bietet sich der Adventskalender ideal für Dein E-Mail-Marketing zu Weihnachten an. Jetzt stellt sich die Frage: Was soll hinter jeder Tür verborgen sein? Diese Frage zeigt, dass Du Dich rechtzeitig mit Deiner Weihnachts-Kampagne beschäftigen musst. Beispielsweise können hinter jeder Tür ein „cooles“ Sonderangebot oder ein Mix aus Sonderangebot und Geschenktipp verborgen sein.

Tipp 6 für Deinen Newsletter zu Weihnachten: Besonderer Service

Deine Lieferzeiten und Umtauschrechte kennen Deine Kunden und vielleicht sogar Deine Abonnenten. Überlege im Vorfeld, ob Dein Unternehmen speziell seinen Newsletter-Abonnenten zu Weihnachten einen kostenlosen Express-Service bei Bestellung aus dem Newsletter anbieten kann. Wenn ja, dann kommuniziere dies in Deinem Newsletter prägnant.

Tipp 7 für Deinen Newsletter zu Weihnachten: Design

Design ist selbst zur Weihnachtszeit ein sehr wichtiges Puzzleteil für erfolgreiches E-Mail-Marketing. Weihnachtliche Farben und passende Bilder sorgen für die passende weihnachtliche Stimmung in Deinem Newsletter. Vor allem mit Weihnachten werden die Farben rot, grün und weiß assoziiert. Daher probier diese Farben einzusetzen. Wegen der besonderen Stimmung in der Vorweihnachtszeit bietet sich der Einsatz einer Handschrift als Schriftart an, da sie vertraut und familiär – das heißt als Spiegel für Geborgenheit im Kreise der Familie zu Weihnachten – wirkt.

Tipp 8 für Deinen Newsletter zu Weihnachten: Timing

Richtiges Timing ist hohe Kunst!

Zum Timing gehört genau zu wissen, wer die eigene Zielgruppe ist und wie sie tickt. Beispielsweise bestellen einige Kunden ihre Weihnachtsgeschenke:

  1. sehr früh oder
  2. lassen sich mehr Zeit oder
  3. im allerletzten Moment.

Infolgedessen müssen die eigenen weihnachtlichen Newsletter-Kampagnen passend terminiert sein. Dazu zählt die Beachtung der wichtigen Stichtage wie zum Beispiel Nikolaus, die Advents-Tage und Weihnachten sowie Silvester. Daher solltest Du mit Deinen Angeboten auf diese Stichtage eingehen und den Versand rechtzeitig planen.

Denke daran, dass Geschenke umgetauscht werden. Daher empfiehlt sich kurz nach den Weihnachtsfeiertagen mit einem weiteren Newsletter Dich bei Deinen Abonnenten in Erinnerung zu rufen.

Tipp 8 für Deinen Newsletter zu Weihnachten: Richtiges Timing ist hohe Kunst!

Tipp 9 für Deinen Newsletter zu Weihnachten: Content

Bring Deine Abonnenten mit Deinem weihnachtlichen Content [1] dazu bei Dir zu kaufen. Versetze Dich dafür in die Situation Deiner Abonnenten und weihnachtliche Stimmung. Trotz Weihnachten und dem bezaubernden Duft von Glühwein müssen in den Texten die Rechtschreibung und Grammatik jeden Deutsch-Test mit Bestnote bestehen.

Tipp 10 für Deinen Newsletter zu Weihnachten: Daten

Solltest Du mit Zahlen auf „Kriegsfuss“ stehen, dann hole schnellstmöglich die Friedenspfeife heraus. Die Daten helfen Dir Dein E-Mail-Marketing zu verbessern. Du kannst Dein E-Mail-Marketing zur Weihnachtszeit optimieren, wenn Du die Daten aus dem Vorjahr anschaust:

  • Was war der Verkaufsschlager zu Weihnachten?
  • Was sind die Top-3-Verkaufsschlager im aktuellen Geschäftsjahr?
  • Welche Produkt-Webseiten sind im letzten Jahr meistbesuchte?

Die Antworten können dann in der weihnachtlichen Newsletter-Kampagne besonders hervorgehoben werden und so für Umsatz sorgen.

Tipp 11 für Deinen Newsletter zu Weihnachten: Mobilität

Ob dieser Trend der eigenen Vorliebe gefällt oder nicht: Smartphones gehören für den modernen Menschen zum Alltag. Infolgedessen werden viele Newsletter mobil gelesen. Demzufolge müssen der Newsletter und die Landingpages für mobile Endgeräte optimiert sein. Ansonsten bleibt potenzieller Umsatz brach liegen.

Tipp 12 für Deinen Newsletter zu Weihnachten: Countdown

Ohne ihr ist Weihnachten langweilig.

Die Spannung!

Wie bekommst Du in Deinen Newsletter Spannung? Dafür bietet sich der Countdown an. Auch Deine Kunden werden ihre Geschenkeinkäufe zu Weihnachten vor sich herschieben oder dafür überhaupt keine Zeit dafür haben. Aus diesem Grund integriere einen Countdown in Deinen Newsletter ein, der Deine Abonnenten zum Kaufen anregt.

Tipp 13 für Deinen Newsletter zu Weihnachten: Call-to-Action (CTA)

Denke an diesen wichtigsten Punkt bei Deinem Newsletter zu Weihnachten: Setze ein Call to Action [2].

Fazit für: Newsletter zu Weihnachten: Diese praktischen Tipps helfen Dir

Überall begegnen uns zur Vorweihnachtszeit festlich geschmückte Schaufenster, Straßen und Plätze. Diese Stimmung begleitet uns ein paar Wochen lang. Infolgedessen solltest Du diese Stimmung in Deinen weihnachtlichen Newsletter integrieren.

Und sollte der Winter sich von seiner schönsten Seite zeigen, dann lass in Deinem Newsletter ein paar Schneeflocken wirbeln.

Wenn Du das E-Mail-Marketing in Deinem Unternehmen verantwortest, dann weißt Du um die hohe Bedeutung der Weihnachtszeit für Dein Marketing und Online-Marketing. Viele Menschen sind auf der Suche nach dem passenden besonderen Geschenk für seine Familie und Freunde. Infolgedessen sind potenzielle Kunden für Angebote empfänglich. Daher gilt jetzt: Potenzial nutzen! Damit zeigt sich, dass E-Mail-Marketing das ganze Jahr professionell zu realisieren ist, um zu Momenten wie zum Beispiel dieser zur Vorweihnachtszeit bei der größtmöglichen Zahl an potenziellen Kunden präsent zu sein.

Nutze das Potenzial der Weihnachtszeit für Dein E-Mail-Marketing

Weihnachten ist die Zeit der Geschenke. Daher suchen viele Menschen im Internet nach passenden Ideen für ihre Geschenke. Infolgedessen ist die Vorweihnachtszeit aufgrund des hohen Website-Traffics bestens zur Gewinnung neuer Abonnenten für seine Newsletter. Dies erreichst Du zum Beispiel durch: „Jetzt anmelden und Geschenktipps erhalten per E-Mail“.

Nutze das Potenzial der Weihnachtszeit für Dein E-Mail-Marketing

Keine Produkte oder Dienstleistungen zum Verschenken?

Was ist, wenn Du Produkte oder Dienstleistungen anbietest, die kaum zu verschenken sind? Dann sei kreativ! Biete kreative Geschenkverpackungen oder zum Genießen (eigene) Rezepte für weihnachtliche Kekse oder Rezepte für (leckeren) selbstgemachten Glühwein an!

Benötigst Du jetzt ein paar Beispiele, dann findest Du diese in dem folgenden Artikel: „Weihnachtsfeier-Einladung gestalten – lustige Vorlagen und Texte“ [3].

Welchen Tipp hast Du für einen gelungenen Newsletter zur Weihnachtszeit? Persönlich interessiert bin ich an Deiner Meinung. Daher schreibe mir Deinen Tipp unten in einen Kommentar!

Quellenangaben

Für die folgenden Quellenangaben gilt der Stand vom 8. Dezember 2017:

[1] Nutze die enorme Vielfalt an Content für Deine Content-Marketing-Strategie
[2] Verbessere Dein Lead Management mithilfe Deines Corporate Blogs und „Call-to-Action“
[3] Weihnachtsfeier-Einladung gestalten – lustige Vorlagen und Texte

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Praktische Anregungen für erfolgreiche Newsletter

Praktische Anregungen für erfolgreiche Newsletter 2000 1333 Ralph Scholze

Erfolgreiche Newsletter bieten Unternehmen zahlreiche Möglichkeiten zur Kundenbindung und Umsatzsteigerung, wenn dafür eine Strategie existiert und wichtige Erfolgsfaktoren im praktischen Einsatz realisiert werden. Für Dich stellt dieser Artikel zahlreiche praktische Anregungen für Deine erfolgreiche Newsletter vor.

Ob als Start-up oder KMU, aller Anfang im E-Mail-Marketing ist herausfordernd und erfordert eine Strategie. Daher muss sie eindeutige KPIs besitzen und zum Einsatz kommen. Aufgrund von Social Media könnte der Eindruck entstehen, dass erfolgreiche Newsletter und E-Mail-Marketing für Unternehmen irrelevant sind. Allerdings unterscheiden sich Social Media und das E- Mail-Marketing. Entsprechend besitzt das E-Mail-Marketing mit erfolgreichen Newsletter Möglichkeiten zur Kundenbindung und Umsatzsteigerung, die zu nutzen sind.

Erfolgsfaktoren im praktischen Einsatz

Wenn erfolgreiche Newsletter und das E-Mail-Marketing das beste Ergebnis für die Unternehmensstrategie liefern sollen, dann sind wichtige Aufgaben zu erfüllen. Infolgedessen wird deutlich, dass E-Mail-Marketing einen wichtigen Beitrag im Lead Management sowie Marketing und Online-Marketing

  • Setze E-Mail-Marketing aktiv im Marketing und Vertrieb ein.
  • Verwende spezialisierte Tools für Dein E-Mail-Marketing [1], die den deutschen Datenschutz erfüllen und mithilfe offener Schnittstellen (API) an CRM für den
    Datenaustausch gekoppelt werden können.
  • Stelle sicher, dass für das E-Mail-Marketing eine verantwortliche Person existiert, die die Strategie für das E-Mail-Marketing auch realisieren kann.
  • Erstelle eine Strategie mit KPIs für Dein E-Mail-Marketing.
  • Setze für Deinen Newsletter für die persönlichere Ansprache statt der (groben) Zielgruppe die genaueren Personas [2] ein.
  • Verpflichte Dich gegenüber Deinen Kunden und baue Vertrauen auf, in dem Du Deine Newsletter regelmäßig publizierst.
  • Vermeide „Silos“, indem E-Mail-Marketing als Prozess wahrgenommen wird und Excel durch ein CRM ersetzt wird.
  • Verknüpfe das Tool für das E-Mail-Marketing mit dem CRM! Damit werden
    doppelte Daten und unnötige Kosten vermieden.
  • Nutze im Rahmen der Content-Marketing-Strategie den Content mehrfach.
  • Sei experimentierfreudig! Dafür bieten sich A/B-Tests an.
  • Analysiere die Daten, welche das eingesetzte Tool für das E-Mail-Marketing
    liefert, damit das E-Mail-Marketing erfolgreicher wird.
  • Investiere in die Betreffzeile jeder versendeten E-Mail, denn sie bestimmt die Öffnungsrate mit.
  • Setze im E-Mail-Marketing neben der HTML-Version auch die Text-Version
    ein.
  • Achte darauf, dass E-Mails zunehmend an mobilen Geräten konsumiert werden.
  • Setze mindestens einen Call-to-Action [3] je Newsletter ein.
  • Denke an die rechtlichen Restriktionen wie zum Beispiel die Abmeldung vom Newsletter.
  • Steigere die Bekanntheit des eigenen Newsletters kontinuierlich.
  • 17 vorgestellte Erfolgsfaktoren für erfolgreiche Newsletter.

    Erfolgskritische Punkte im E-Mail-Marketing

    Die erfolgskritischen Punkte im E-Mail-Marketing unterscheiden sich. Einerseits sind die Eigenart einer E-Mail und deren vielfältigen Nutzung sowie die rechtlichen Restriktionen zu beachten. Andererseits erfordert professionelles E-Mail-Marketing für die Kundenbindung und Umsatzsteigerung im Unternehmen verzahnte Prozesse.

    Zu den erfolgskritischen Punkten im E-Mail-Marketing und für erfolgreiche Newsletter zählen meiner Meinung nach:

    1. Fehlende Strategie und kein oder zu geringer Einsatz von E-Mail-Marketing im Marketing und Vertrieb,
    2. Zu wenig Zeit bzw. fehlende Strategie um neue Abonnenten zu gewinnen,
    3. Fehlender Themen- und Redaktionsplan für das E-Mail-Marketing.
    4. Fehlende Lust am experimentieren und optimieren für einen besseren Newsletter (Design, Betreffzeile, Inhalt, Rhythmus),
    5. Kein Einsatz von Tools zur Arbeitserleichterung im E-Mail-Marketing beziehungsweise fehlende Verzahnung mit CRM,
    6. Keine Erhebung von Daten bzw. gewonnene Daten bleiben unbeachtet,

    Wie können Unternehmen mithilfe des E-Mail-Marketing ihren Umsatz steigern?

    Worauf muss ich achten, um meinen Umsatz zu steigern, neue Kunden zu gewinnen oder bestehende zu halten?

    E-Mail-Marketing besitzt meistens den Ruf voller „Werbung“ zu sein. Dahinter steckt die Frage: „Wie können Unternehmen mithilfe des E-Mail-Marketing ihren Umsatz steigern?“. Die Beantwortung dieser Frage unterscheidet sich vom Typ des Unternehmens und seiner Strategie. Handelt es sich zum Beispiel um ein eCommerce-Unternehmen oder ein Unternehmen mit einem Online-Shop, dann können Sonderaktionen und Produkte mit Preisen zur Umsatzsteigerung passend sein. Hier empfiehlt sich nach dem Motto „Weniger ist mehr“ vorzugehen, um die Aufmerksamkeitsspanne bestens auszunutzen. Beispielsweise bedeutet dies maximal 3 Produkte je Newsletter vorzustellen.

    Titelbild auf webpixelkonsum Hamburg

    „Rede im Newsletter um die „Schmerzbehandlung“ für aktuelle Probleme der eigenen Zielgruppe.“

    Zur Gewinnung neuer (externer) Kunden mithilfe des Newsletter bieten sich vielfältige Möglichkeiten an:

    1. Einsatz spezieller Plugins auf der Website und im Corporate Blog zum
      Anmelden für den Newsletter,
    2. Posts in Social Media mit Verlinkung zur Landing-Page zum Anmelden für den Newsletter,
    3. Social Ads zur Gewinnung neuer Newsletter-Abonnenten,
    4. Nutzung der E-Mail-Signatur mit Hinweis auf aktuellen Newsletter,
    5. Anmeldung zum Newsletter mit geldwertem Gutschein verknüpfen, der
      bei der nächsten Bestellung einzusetzen ist,
    6. Erwähnen des Newsletter in eigenen Printdokumenten.
    Möglichkeiten zur Gewinnung neuer Kunden mit dem Newsletter.

    Häufigste Fehler in der Praxis

    Aufgrund meiner bisherigen Erfahrungen sind die Top 3-Fehler im E-Mail-Marketing und für erfolgreiche Newsletter:

    1. Kein regelmäßiger Versand,
    2. kein Einsatz von E-Mail-Marketing im Online Marketing,
    3. fehlende Strategie zur Gewinnung neuer Abonnenten.

    Daher bietet strukturiertes Vorgehen für erfolgreiche Newsletter wie diese Abbildung zusammengefasst vorstellt [4]:

    Strategisches E-Mail-Marketing für Unternehmen: Dies ist für Dein E-Mail-Marketing notwendig von webpixelkonsum - Praktische Anregungen für erfolgreiche Newsletter

    Quelle: webpixelkonsum (E-Mail-Marketing für Unternehmen: Dies ist für Dein E-Mail-Marketing notwendig)

    Fazit zu: Praktische Anregungen für erfolgreiche Newsletter

    Einerseits sind für erfolgreiche Newsletter und erfolgreiches E-Mail-Marketing der gezielte Einsatz im Marketing und Vertrieb notwendig. Infolgedessen nimmt die Kundenbindung und der Umsatz zu. Andererseits sind für erfolgreiches E-Mail-Marketing zahlreiche Erfolgsfaktoren wichtig, die dieser Artikel vorstellt. Weiterhin ermöglicht professionelles E-Mail-Marketing die gezielte Ansprache und das Messen der Aktivitäten.

    Ferner kann der Erfolg von E-Mail-Marketing zeitnah nachgewiesen werden, wenn Tools zum Einsatz wie beispielsweise Newsletter2go [5] und CleverReach [6] kommen und die Prozesse optimiert sind. Indem Du stetig Hypothesen erstellst und diese durch A/B- Test überprüfst, förderst Du den Erfolg von Deinem E-Mail-Marketing. Achte dabei auf Deine Corporate Identity!

    Was sind für Dich erfolgreiche Newsletter? Persönlich interessiert bin ich an Deiner Meinung. Schreibe mir Deine Erfahrungen sehr gern unten in einen Kommentar!

    Quellenangaben

    Für die folgenden Quellenangaben gilt der Stand vom 31. Oktober 2017:

    [1] Tools für Dein Newsletter und E-Mail-Marketing
    [2] Darum ist eine Persona für die Online Strategie wichtig
    [3] Verbessere Dein Lead Management mithilfe Deines Corporate Blogs und „Call-to-Action“
    [4] Strategisches E-Mail-Marketing für Unternehmen: Dies wird dafür benötigt
    [5] E-Mail-Marekting-Tool: Newsletter2go
    [6] E-Mail-Marekting-Tool: CleverReach

    Titelbild auf webpixelkonsum Brasilien Serienbild 6

    Strategisches E-Mail-Marketing für Unternehmen: Dies wird dafür benötigt

    Strategisches E-Mail-Marketing für Unternehmen: Dies wird dafür benötigt 2000 1333 Ralph Scholze

    E-Mail-Marketing ist für Unternehmen sehr wichtig, denn damit lassen sich viele Marketingziele realisieren. Dafür sind einige wichtige Punkte vorab zu klären, damit das eigene E-Mail-Marketing erfolgreich ist. Daher stellt Dir dieser Artikel diese Punkte vor.

    Mit anderen Worten: Strategisches E-Mail-Marketing für Unternehmen fordert von Dir die Lösung zahlreicher Aufgaben. Erst dann schöpfst Du für Dein Unternehmen das Potenzial von E-Mail-Marketing in Deinem Marketing und Online-Marketing aus. Obgleich Du bereits in dem Artikel: „Die Basis für erfolgreiches E-Mail-Marketing“ [1] zahlreiche Erfolgsfaktoren für den praktischen Einsatz findest, so fokussiert dieser Artikel eine andere Herangehensweise an das Thema strategisches E-Mail-Marketing für Unternehmen.

    14 einzelne Aufgabenbereiche für Dein strategisches E-Mail-Marketing

    Was benötigt Dein Unternehmen für ein erfolgreiches E-Mail-Marketing? Darauf gibt es viele Antworten wie diese Antworten zeigen:

    1. Tools,
    2. Strategie,
    3. Rhythmus,
    4. Prozesse,
    5. Hypothesen,
    6. A/B-Test,
    7. Landing Page,
    8. Zielgruppe,
    9. Abonnenten,
    10. Segmenierung,
    11. KPIs,
    12. Team/ Ansprechperson,
    13. Content und
    14. Zeit.

    Die folgende Abbildung stellt Dir geballt die 14 einzelnen Aufgabenbereiche im E-Mail-Marketing grafisch vor, die zu lösen sind:

    Strategisches E-Mail-Marketing für Unternehmen: Dies ist für Dein E-Mail-Marketing notwendig von webpixelkonsum

    Quelle: webpixelkonsum (E-Mail-Marketing für Unternehmen: Dies ist für Dein E-Mail-Marketing notwendig)

    Abbildung stellt Dir die 14 einzelnen Aufgabenbereiche im #EMailMarketing grafisch vor, die zu lösen sind.

    Tools für Dein strategisches E-Mail-Marketing für Unternehmen

    Erfolgreiches E-Mail-Marketing ist kaum ohne den Einsatz von speziellen Tools möglich. Zu vielfältig und komplex sind die Aufgaben rund um das E-Mail-Marketing. Daher findest Du eine Auswahl an E-Mail-Marketing-Tools in dem Artikel: „Tools für Dein Newsletter und E-Mail-Marketing“ [2] vorgestellt.

    Strategie für Dein strategisches E-Mail-Marketing

    Sie ist erforderlich.

    Die Strategie für Dein strategisches E-Mail-Marketing.

    Sie ist eng verknüpft mit der Festlegung der KPIs für Dein E-Mail-Marketing. Mithilfe der Strategie legst Du Ziele fest, wofür Dein Unternehmen überhaupt E-Mail-Marketing innerhalb der Marketingstrategie einsetzt. Dementsprechend leitet sich die Rangfolge in der Marketingstrategie ab. Infolgedessen müssen die Prozesse aufgebaut und stetig optimiert werden. Gleichzeitig wird Deine Marketingstrategie eins – komplexer.

    Damit Deine Strategie für Dein strategisches E-Mail-Marketing stetig erfolgreich ist, erinnere Dich stetig an den folgenden Punkt:

    „Was ist die Motivation des einzelnen Abonnenten für den Erhalt Deines regelmäßigen Newsletters?“.

    Der Rhythmus für Dein strategisches E-Mail-Marketing für Unternehmen

    Aus der Musik kennen wir ihn und wenn er passt, dann stellt sich – Einklang – her. Die Rede ist vom: Rhythmus.

    Im strategischen E-Mail-Marketing für Dein Unternehmen bedeutet der Rhythmus – Regelmäßigkeit. Sie signalisiert Deiner Zielgruppe und der Öffentlichkeit „kein zufälliges Publizieren“, sondern koordiniertes Arbeiten und professionelle Abläufe in Deinem Unternehmen. Weiterhin kannst Du Regelmäßigkeit gleichsetzen mit Vertrauensaufbau. Ebenso bedeutet Regelmäßigkeit die stetige Erinnerung Deiner Leserschaft an Dein einzigartiges Unternehmen. Im Gegensatz dazu verlierst Du den Kontakt, wenn Du unregelmäßig und in großen Abständen Deine Newsletter versendest. „In großen Abständen“ bedeutet an dieser Stelle mehr als 5 bis 6 Wochen.

    Der Rhythmus ist für Dein #EMailMarketing extrem wichtig. Darum!

    Prozesse für Dein strategisches E-Mail-Marketing

    Bereits bei der Strategie erwähnte ich die Prozesse. Dazu zählen die Prozesse der:

    • Contenterstellung,
    • Qualitätssicherung und
    • des Lead Managements [3].

    Prozess der Contenterstellung für Newsletter

    Dazu zähle ich die Erstellung von Content speziell für den Newsletter. Dafür steht ein ausreichender Pool von Content zur Verfügung [4], aber nicht alle Content-Formate sind passend für den Newsletter. Folglich sollte im Rahmen der Strategie geklärt sein, welche Content-Formate im Newsletter zum Einsatz kommen sollen.

    Prozess der Qualitätssicherung für Newsletter

    Denke daran: Deine Leserschaft wird kritisch mit Deinem Newsletter umgehen. Deswegen achte auf Qualität. Sie bezieht sich auf:

    • das Design,
    • die Sprache (Rechtschreibung, Grammatik, Tonalität),
    • die Content-Formate sowie
    • auf die (pünktliche) Regelmäßigkeit.

    Des Weiteren sollte zur Qualitätssicherung ein Themenplan und Redaktionsplan wie bei den Corporate Blog üblich eingesetzt werden [5].

    Prozess des Lead Managements

    Eng verbunden mit dem Lead Management sind das Ziel und die Strategie sowie die Prozesse Deines E-Mail-Marketings. Dieses „Quadrat des E-Mail-Marketings“ benötigt am Anfang reichlich Know how und später im Alltag die Regelmäßigkeit. Mithilfe des Lead Managements verbesserst Du Deinen Vertriebserfolg [3].

    3 Prozesse für Dein erfolgreiches #EMailMarketing vorgestellt.
    Titelbild auf webpixelkonsum Hamburg

    Mit E-Mail-Marketing kommt man seinen (potenziellen) Kunden so nah wie mit kaum einem anderen Medium (SEO, AdWords) – ausgenommen: Social Media.

    Hypothesen, A/B-Tests und Landing Page für Dein strategisches E-Mail-Marketing

    Der richtige Einsatz von strategischem E-Mail-Marketing ist kein Silo, sondern ein Prozess in Deiner Marketingstrategie. Folglich müssen Abonnenten gewonnen werden. Dafür stehen Dir zahlreiche Möglichkeiten zur Verfügung. Damit Du ihren Erfolg nachweisen kannst, müssen stetig Hypothesen aufgestellt werden und im ersten Schritt durch A/B-Tests überprüft werden.

    Eine der bekanntesten Möglichkeiten im E-Mail-Marketing zur Gewinnung neuer Abonnenten ist die Landing Page [6].

    Team und Ansprechperson für Dein erfolgreiches E-Mail-Marketing

    Erfolgreiches E-Mail-Marketing ist vor allem eins: Teamarbeit. Sei es bei der Qualitätssicherung mit dem „4-Augen-Prinzip“ oder bei der Erstellung von Content oder der Recherche nach relevantem Content.

    Vorteilhaft für Dein Unternehmen und Team ist die Festlegung einer Ansprechperson für den Newsletter. Diese muss im Unternehmen für alle im Team bekannt sein.

    Zeit, damit Dein E-Mail-Marketing rockt

    Dieser Punkt betrifft vorwiegend Einzelunternehmer, Start-ups und kleine KMU. Also all die Unternehmen, wo sich die Menschen (Einzeln oder Teams) mehrere Aufgaben teilen müssen.

    Damit Dein E-Mail-Marketing rockt, musst Du etwas investieren: Zeit.

    Daher überlege vor dem Start, ob Du tatsächlich Zeit für den r e g e l m ä ß i g e n Newsletter besitzt. Dir empfehle ich bei dieser Überlegung etwa in 6 bis 12 Monate im Voraus zu denken.

    Zielgruppe, Abonnenten und Segmentierung für Dein E-Mail-Marketing

    Ob Du willst oder nicht, ohne den Fokus auf die Zielgruppe wirst Du keine Abonnenten gewinnen und damit kein erfolgreiches E-Mail-Marketing betreiben. Aus diesem Grunde wichtig ist die Festlegung der Zielgruppe für Dein E-Mail-Marketing. Mit anderen Worten lege Dir Personas [7] fest.

    Sie sind wichtig für Dein E-Mail-Marketing.

    Die A b o n n e n t e n.

    Daher probiere stetig alle Möglichkeiten zur Gewinnung neuer Abonnenten aus. Obenrein achte auf Qualität, damit die Abonnenten Deines Newsletter bei Dir bleiben.

    Probiere stetig alle Möglichkeiten zur Gewinnung neuer Abonnenten aus.

    Fazit für: Strategisches E-Mail-Marketing für Unternehmen: Dies wird dafür benötigt

    Einerseits soll Dir dieser Artikel anhand der vorgestellten Aufgaben den Start mit dem E-Mail-Marketing für Dein Unternehmen die Komplexität und die Anforderungen verdeutlichen. Andererseits ermöglicht Dir dieser Artikel fokussiert Dein strategisches E-Mail-Marketing mit Spaß aufzubauen.

    Unter dem Strich sind all die 14 vorgestellten Aufgabenbereiche lösbar. Ein sehr wichtiger Punkt fehlt noch, aber dieser Punkt wohnt der Strategie und Corporate Identity bei. Vor allem beim Start, wenn die Zahl der Abonnenten mit — Null — startet und die Zahl der Abonnenten im Schneckentempo steigt, ist dieser Punkt extrem wichtig für den Erfolg Deines E-Mail-Marketings. Die Rede ist vom Durchhaltevermögen.

    Welchen Punkt für erfolgreiches, strategisches E-Mail-Marketing für Unternehmen ergänzt Du? Schreibe mir diesen und Deine Erfahrungen mit Deinem E-Mail-Marketing sehr gern unten in einen Kommentar!

    Quellenangaben

    Für die folgenden Quellenangaben gilt der Stand vom 20. Oktober 2017:

    [1] Die Basis für erfolgreiches E-Mail-Marketing
    [2] Tools für Dein Newsletter und E-Mail-Marketing
    [3] Was ist Lead Management?
    [4] Nutze die enorme Vielfalt an Content für Deine Content-Marketing-Strategie
    [5] Tipps für ein erfolgreichen Corporate Blog mit einem Themenplan, Redaktionsplan und Produktionsplan
    [6] Was ist eine Lan­ding-Page?
    [7] Darum ist eine Persona für die Online Strategie wichtig

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