So farbenfroh wie dieses Bild ist Content-Marketing in der Praxis

Themenplan im Content-Marketing: Warum strategisch so wichtig?

Themenplan im Content-Marketing

Themenplan im Content-Marketing 2000 1333 Ralph Scholze

Inhaltsverzeichnis rund um die strategische Themenplanung im Content-Marketing

Dich erwarten in diesem Artikel zu dem Thema Content-Management folgende Schwerpunkte:

  1. Parameter fĂŒr Unternehmen und damit fĂŒr den Themenplan im Content-Marketing
  2. Ausgangssituation fĂŒr einen strategisch wertvollen Themenplan im Content-Marketing: Ein Beispiel
  3. Was gehört in einen Themenplan fĂŒr das Content-Marketing hinein?
  4. Welches Hauptziel verfolgt die Themenplanung
  5. Fazit fĂŒr den Themenplan im Content-Marketing: Warum strategisch so wichtig?

Ein Themenplan im Content-Marketing gehört meiner Meinung nach elementar zu einer Online-Marketing- und Social-Media-Strategie (Owned und Paid Media).

Warum ist fĂŒr mich die Themenplanung so wichtig?

Parameter fĂŒr Unternehmen und damit fĂŒr den Themenplan im Content-Marketing

Jedes Unternehmen besitzt knappe Ressourcen. Bei einigen Unternehmen sind die Ressourcen sehr knapp. Dagegen besitzen andere Unternehmen einen großen Pool an Ressourcen. Jedoch ist dieser am Ende endlich. Daher unterliegen Profit-Unternehmen mehreren Parametern wie — Kosten minimieren. Dieses Parameter erfordert fĂŒr das Content-Marketing, Online-Marketing bis hin zu Social Media [1] einen effektiven und effizienten Einsatz der Ressourcen. Darunter zĂ€hle ich die Prozesse:

  1. Gewinnen von Ideen fĂŒr spannenden Content.
  2. Erstellung von fantastischen Content.
  3. Publizieren des Content auf verschiedenen Plattformen.
  4. Auswerten des publizierten Content.
  5. Optimieren aller Prozesse rund um den zukĂŒnftigen Content.

Themenplan im Content-Marketing fĂŒr Unternehmen mit einem Content-Erstellungsproblem bzw. Content-Verteilungsproblem

Weiterhin unterscheide ich bzgl. des Themenplans im Content-Marketing die Unternehmen in folgende zwei Gruppen. Bestimmt gehört Dein Unternehmen in eine der folgenden beiden Gruppen:

  • Unternehmen, die ein Content-Erstellungsproblem prĂ€gt.
  • Unternehmen, die ein Content-Verteilungsproblem besitzen.

Merkmale von Unternehmen mit einem Content-Erstellungsproblem

Fragst Du Dich jetzt: Was haben die beiden Gruppen — Content-Erstellungsproblem und Content-Verteilungsproblem — mit dem Themenplan im Content-Marketing zu tun?

Ein Unternehmen mit einem Content-Erstellungsproblem kennzeichnet fĂŒr mich die Herausforderung, fĂŒr seine Zielgruppe auf allen relevanten Plattformen (Branding, Kommunikation, Sales, Service) Content mit Mehrwert regelmĂ€ĂŸig zu publizieren. So ein Unternehmen zeichnet ein Mangel an ausreichenden Content aus. Infolgedessen können Potenziale mittels der verwendeten Plattformen nur unzureichend genutzt werden. Der fehlende Content ist ein Hemmschuh war den Marketingerfolg.

Kennzeichen von Unternehmen mit einem Content-Verteilungsproblem

Dementgegen besitzen Unternehmen mit einem Content-Verteilungsproblem viel zu viel Content. Sie „ertrinken regelrecht“ darin. Vor wiegend sind dies Unternehmen mit einer langen Unternehmensgeschichte, Konzerne, dynamische Start-ups mit einer sehr forschen Marketingstrategie. Jene Unternehmen besitzen die Herausforderung, den unzĂ€hligen Content effektiv und effizient im Sinne der Marketing- und Unternehmensziele zu organisieren.

Unter dem Strich finden wir zwei verschiedenen Ausgangsbedingungen vor. In meinem Business-Alltag als Marketing- und Social-Media-Berater treffe ich auf beide Ausgangsbedingungen. Genau fĂŒr diese beiden Ausgangsbedingungen steht uns im Content-Marketing mit dem Themenplan (im weiteren Prozess der Redaktionsplan) eine sehr einfache und damit kostengĂŒnstige Lösung zur VerfĂŒgung.

Diese vorgestellten Parameter zum Themenplan im Content-Marketing sollen Dir dabei helfen, meine folgenden Gedanken und Anregungen fĂŒr Dich zu diesem Thema besser zu verstehen.

Ausgangssituation fĂŒr einen strategisch wertvollen Themenplan im Content-Marketing: Ein Beispiel

Lass uns folgendes Beispiel aus meinem Alltag kurz skizzieren: Ich biete Dienstleistungen (Consulting & Workshops) zu Social Media (mit Fokus auf LinkedIn, Instagram und Facebook), Marketing sowie Kampagnen- und Content-Management an. Jetzt stellt sich sofort die Frage: Sind alle 4 Haupt-Themen gleichrangig? Oder besitzen diese Themen jeweils eine unterschiedliche PrioritĂ€t bzgl. Content-Marketing? Entsprechend der getroffenen Entscheidung auf diese Fragen existiert fĂŒr das Content-Marketing eine Grundlage. Auf dieser Grundlage folgen die nĂ€chsten Schritte wie Ideenfindung fĂŒr (strategische) Themen, produzieren von Content ĂŒber das Veröffentlichen von Content bis hin zum Optimieren seines Content-Prozesses. Die folgende Abbildung zeigt Dir dies visuell:

Diese Abbildung zeigt fĂŒr den Themenplan im Content-Marketing und auch fĂŒr Social Media den Prozess. Der Start sind die Unternehmensziele. Daraus leiten sich Ideen und verschiedene PlĂ€ne wie den Themenplan ab. Ebenso zĂ€hlt die Analyse mit ihrer Optimierung am Ende dazu.

Quelle: webpixelkonsum (Prozesse rund um den Themenplan im Content-Marketing und Social Media)

Was gehört in einen Themenplan fĂŒr das Content-Marketing hinein?

Abgesehen von einigen sehr wichtigen Elementen ist ein Themenplan individuell. Persönlich bin ich ein sehr großer Freund von einem schlanken Themenplan. Dieser erfolgt fĂŒr ein Briefing oder erst danach. Demzufolge empfehle ich fĂŒr den Aufbau Deines Themenplans folgende Elemente.

Elemente in einem Themenplan

Folgende Elemente sollten definitiv in Deinem Themenplan vorhanden sein:

  • Laufende Nummer des festgehaltenen Haupt-Themas.
  • Name des Haupt-Themas.
  • Ist das Haupt-Thema ein einzelner Beitrag oder eine Serie? Wenn sich das Haupt-Thema in eine Serie unterteilt, wie detailliert (Anzahl der Serienfolgen) soll dieses Haupt-Thema bearbeitet werden?
  • Meilenstein: Wann soll das Haupt-Thema beginnen bzw. enden; sprich welche Meilensteine existieren?
  • PrioritĂ€t: Welche PrioritĂ€t besitzt das Haupt-Thema auf ein strategisches Unternehmensziel?
  • Abteilung: Welche Abteilung liefert die Zuarbeiten fĂŒr das Content-Team?
  • Kanal: Auf welche(n) KanĂ€len soll das Haupt-Thema publiziert werden?
  • Budget: Steht dem Haupt-Thema Budget zur VerfĂŒgung? Wenn ja, dann wie viel?
  • Ziel: WofĂŒr soll das Haupt-Thema zum Einsatz kommen (weiche Faktor (Soft Facts) vs. harte Faktoren (Hard Facts)? Beispiele sind fĂŒr weiche Faktoren der Expertenstatus bzw. harte Faktoren gewonnene Leads.
  • AktualitĂ€t: Wie aktuell ist das Haupt-Thema in der gegenwĂ€rtigen Content-Pipeline?
  • Content-Format: In welchem Content-Format (Bild, Infografik, Video usw.) soll das Haupt-Thema als Planungsidee realisiert werden?
  • Zeitaufwand: Wie viel geschĂ€tzte Zeit steht dem Haupt-Thema ingesamt zur VerfĂŒgung?

Persönlich nutze ich meinen Themenplan dafĂŒr, um einerseits Ideen an einem Ort festzuhalten. Andererseits um im Zusammenhang mit meinen Unternehmenszielen die passenden Themen mit ihren Content effektiv und effizient zu managen. Dies heißt von der Ideengewinnung ĂŒber das Erstellen und Publizieren bis hin zum Optimieren.

Als Tool fĂŒr meine Themenplanung nutze ich eine simple Tabelle aus dem Hause Apple (Anbieter speilt dafĂŒr keine bedeutende Rolle). Damit entstehen mir keine laufenden Fixkosten fĂŒr eine weiteres Tool. Weiterhin besitze ich dadurch eine hohe FlexibilitĂ€t der Gestaltung meines Themenplans bei gleichzeitigen geringen OnBoarding- und Supportkosten.

Welches Hauptziel verfolgt die Themenplanung

Meiner Meinung nach verhilft Dir eine professionelle Themenplanung einen stetigen, sehr schnellen sowie kostengĂŒnstigen Überblick ĂŒber aktuelle und bevorstehende Themen. Aller Anfang ist schwer sagt der Volksmund. Dies gilt genauso bei der EinfĂŒhrung eines Themenplans. Jedoch zeigen sich sehr schnell die vielfĂ€ltigen Vorteile einer professionellen Themenplanung. Ein solcher Vorteil kann zum Beispiel ein vereinfachtes Reporting fĂŒr die Content-Planung bzw. das Content-Management darstellen, indem Du gleichzeitig Zeiten und Ergebnisse in dem Themenplan erfasst.

Fazit fĂŒr den Themenplan im Content-Marketing: Warum strategisch so wichtig?

Wenn Du Dich gerade intensiver mit der Content-Planung und dem Management von Deinem Content auseinandersetzt, dann kommst Du um eine stringente und kostengĂŒnstige Themenplanung gar nicht herum. DafĂŒr spricht der Fakt, dass uns heute immer mehr Content-Formate und KanĂ€le (Plattformen) zur Auswahl stehen. Folglich steigt die KomplexitĂ€t rund um das Thema Content-Management.

Wer verantwortlich bzw. mitverantwortlich fĂŒr die Prozesse im Content-Marketing wie fĂŒr die Website, den Online Shop oder Social Media (mit den vielfĂ€ltigen Plattformen) ist, muss enorm viele Anforderungen und Herausforderungen meistern.

Einerseits intern in den unterschiedlichen Abteilungen (Marketing, Sales, PR, HR, Service, SEO, Kampagnen, F&E) VerstĂ€ndnis fĂŒr seine geplanten, strategischen Themen aufbauen, gewinnen und stetig ausbauen. Andererseits erfordert die Zielgruppe und Öffentlichkeit Themen, die erst im zweiten Schritt Umsatz liefern.

Ein Themenplan hilft dabei, diesen Spagat zwischen internen und externen Anforderungen elegant zu meistern. Entsprechend fördert der Themenplan das Dokumentieren der verschiedenen Themen mit ihren potenziellen Meilensteinen und Zielen sowie Persona (Zielgruppe). Folglich bleiben die Prozesse im Content-Marketing effektiv und effizient. Ferner steigert sich dadurch der Content-Output bei geringen Investitionskosten, die sich mittel- bis langfristig und damit strategischen amortisieren.

Gleichzeitig stellt ein eigener, strukturierter Themenplan die Grundlage fĂŒr eine strategische Recherche zur VerfĂŒgung. Infolgedessen minimieren sich die Kosten fĂŒr das Erstellen von Content fĂŒr zum Beispiel Social Media oder seinen Corporate Blog. Ferner dient ein Themenplan im Content-Marketing als Basis fĂŒr den Produktionsplan und/oder Redaktionsplan rund um Deinen Content. WĂ€hrend der Themenplan einfacher im Alltag zu nutzen ist, steigt bis zum Redaktionsplan [2] die KomplexitĂ€t.

Zu guter letzt die Antwort auf die Frage, warum ein Themenplan fĂŒr das Content-Marketing strategisch so wichtig ist: Wegen der knappen Ressourcen wie am Anfang des Artikels bereits als Parameter vorgestellt.

Quellenangaben

FĂŒr die folgenden Quellenangaben gilt der Stand vom 16. Januar 2024:

[1] Social-Media-Post erstellen: Viele Tipps fĂŒr Dich
[2] Warum ist ein Content-Marketing-Redaktionsplan wichtig fĂŒr Deine Marketingstrategie?

Ralph Scholze


 ist der Mann mit der Leidenschaft fĂŒr Social Media und Marketing. Zu finden ist er sehr oft auf LinkedIn, worĂŒber er sehr gern hier schreibt. Er fokussiert sich auf folgende Themen: Social Media (LinkedIn, Facebook, Instagram) und Marketing (Lead Management, E-Mail-Marketing, Content-Marketing) sowie Kampagnen und Tools fĂŒr das B2B-Marketing.

Alle Blogartikel von: Ralph Scholze

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