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Blog-Studie gibt Anregungen für Dein Corporate Blog

Blog-Studie gibt Anregungen für Dein Corporate Blog

Blog-Studie gibt Anregungen für Dein Corporate Blog 2000 1333 Ralph Scholze

Wer ein Corporate Blog verantwortet, steht unter starkem Druck. Immerhin muss das Corporate Blog Ziele aus der Marketing- und PR-Strategie erfüllen. Dabei darf beziehungsweise muss der Aufwand minimal sein. Eine bereits mehrfach durchgeführte Blog-Studie gibt Dir Hinweise über den Aufwand und zur (besseren und erfolgreicheren) Blog-Strategie.

Auf diese Blog-Studie bin ich über den Blogpost von Ethority (1. Oktober 2017) aufmerksam geworden [1]. Zwar ist jener Artikel aktuell, aber die Blog-Studie hat bereits einige Monate erlebt. Du findest diese Blog-Studie in diesem Artikel: „New Research: 3rd Annual Survey of 1000+ Bloggers (time, length and tactics)“ [2] vorgestellt.

Anmerkungen zu dieser Blog-Studie

Vier Anmerkungen zu dieser Studie rund um die Blogs und das Bloggen:

  1. Die Blogs stammen aus dem englischsprachigem Raum.
  2. Die Ergebnisse stammen von 1.055 beziehungsweise 844 Blogs.
  3. Diese Studie mit den Ergebnissen rund um Blogs stammt aus dem Jahr 2016.
  4. Ob eine Trennung bei der Befragung und der Ergebnisse zwischen Blogs und Corporate Blogs erfolgte, ist mir unklar.

Die Ergebnisse.

Für die Neugierigen und jene, die schnell alle Erkenntnisse aus dieser Studie für erfolgreiche (Corporate) Blogs wissen wollen folgt eine Zusammenfassung der Ergebnisse:

  • Bloggers are putting more time and effort into each post.
  • Content is getting longer and more visual.
  • Blogging frequency dips, as fewer bloggers publish daily.
  • Content promotion: Email and paid are up. SEO is flat.
  • Bloggers are slowly embracing analytics more.

Detailliertere Ergebnisse aus dieser Blog-Studie

Widmen wir uns jetzt den Ergebnissen detaillierter zu, die ich persönlich sehr spannend finde. Insbesondere wegen des Vergleichbarkeit zu rückliegenden Jahren. Das heißt, dass diese Blog-Studie zum dritten Mal stattfand.

Wie lange dauert das Schreiben eines typischen Blogpost?

Die Ergebnisse verdeutlichen einen gravierenden Punkt, der für erfolgreiche Blogs zunehmend an Bedeutung gewinnt. Der zeitliche Aufwand steigt für das Schreiben eines typischen Blogpost. Infolgedessen zeigt der Trend, dass der Qualitätsanspruch an einen Blogpost steigt. Bedenkt man, dass die meisten Blogger bereits genügend Erfahrungen mit der Contenterstellung und dem Publizieren von Blogartikeln besitzen, verschärft sich der steigenden Qualitätsanspruch an einen Blogpost. Statt weniger Zeit pro Blogpost aufgrund Routine und Erfahrung investieren Blogger mehr Zeit für einen typischen Blogartikel. Demzufolge steigt der Druck an die Qualität der Blogartikel.

Eine starke Herausforderung.

Da Unternehmen wirtschaftlich arbeiten müssen und das Corporate Blog sich dieser Anforderung stellen muss, stellt sich die Frage: Lohnt sich der höhere zeitliche Aufwand? Die Antwort lautet: Ja!

Das Schreiben eines Blogpost dauert durchschnittlich 196 Minuten laut #Blog-Studie.

Nutzen Blogger zur Qualitätssicherung das Lektorat?

Anfänglich verwies ich bereits auf den Punkt, dass ich keine Trennung zwischen Blogs und Corporate Blogs finde. Daher ist der Punkt: „Ich überprüfe meine Blogartikel selbst“ mit der Zahl von über 47 % im Unternehmenskontext kaum vorzustellen.

Erfreulich ist der folgende Fakt.

Immer mehr Blogs setzen mindestens einen Lektor ein. Dies bedeutet erneut, dass der Qualitätsanspruch steigt. Positiv wirkt sich dieser Aufwand laut dieser Studie auf das Ergebnis aus.

Jetzt folgt eine sehr spannende Frage.

Wie viele Wörter besitzt ein typischer Blogpost?

Zuerst verweise ich auf die beiden Ergebnisse von 2014 und 2015. Der Abstand zwischen diesen beiden Jahren bezogen auf die Anzahl der Wörter eines typischen Blogpost steigt von 808 Wörter auf 887 Wörter (Steigerung von rund 9,8 %). Demgegenüber besitzt der typische Blogpost in 2016 jetzt 1.054 Wörter (Steigerung von rund 18,8 % auf 2015).

Bei den Ergebnissen zu den Auswirkungen der Anzahl der Wörter für einen typischen Blogpost liegen nur 844 Antworten vor. Auffallend an dem Ergebnis ist, dass die positive Auswirkung am stärksten wirkt zwischen Blogartikel mit 500 bis 1.000 Wörter und 1.000 bis 1.500 Wörter. Demzufolge sollte jeder Blogpost mindestens 1.000 Wörter aufweisen, um eine höhere Wahrscheinlichkeit für positive Ergebnisse zu generieren.

Der typische Blogpost laut dieser #Blog-Studie hat eine Länge von 1.054 Wörter.

Welcher Content besitzt ein typischer Blogpost?

Wer bloggt, dem stehen zahlreiche Content-Formate zur Verfügung [3].

Ich bin überrascht.

Wer in seinem Unternehmen für Social Media verantwortlich ist, wird zunehmend auf Videos setzen. Dieser Trend existiert und wird von den Social-Media-Plattformen sogar noch befeuert. Deswegen erwartete ich einen starken Anstieg von Videos in Blogartikel. Jedoch ist der Anstieg für Videos steigend, aber weniger als ich erwartete. Vielmehr kommen sogenannte Listen oder List-Artikel zum Einsatz, die kein visueller Content sind.

Die nächste Überraschung.

Obwohl die Listen den größten Anstieg zum Vorjahr besitzen, ist ihre positive Auswirkung weit hinter Video und Audio. Da stellt sich die Frage: Wieso ist dies so?

Einerseits können auf der Seite der Leserschaft die Leser die Botschaft(-en) über Video viel leichter aufnehmen und daher sind Videos in ihrer Gunst auf Platz 1. Andererseits ist der Aufwand zur Erstellung von Videos und Audio (Podcast) auf der Seite der Blogger als Content-Anbieter wesentlich höher als ein Blogartikel mit Listen. Deswegen bin ich neugierig auf die nächste Studie, denn ich erwarte eine Zunahme der Videos in Blogposts.

Auch diese Frage wird häufig gestellt.

Wie oft publizieren Blogger ihre Blogposts?

Zuerst: Das Ergebnis überrascht.

Einerseits ist das Ergebnis logisch, wenn die anderen Ergebnisse hinzugezogen werden. Wenn der zeitliche Aufwand zum Erstellen eines Blogpost steigt, dann wirkt sich dies an einer anderen Stelle aus. Andererseits überrascht mich dieses Ergebnis, da die Frequenz sinkt und dies bei steigender Informationsflut. An dieser Stelle dachte ich, dass das tägliche und wöchentliche Bloggen steigt.

Das Gegenteil ist der Fall.

Das tägliche Publizieren von Bloposts „stirbt aus“. Demgegenüber fokussieren immer mehr Blogger das monatliche Publizieren ihrer Werke. Anscheinend ist dies eine direkte Auswirkung aufgrund der steigenden Qualitätsansprüche an einen Blogartikel.

Wie wirkt sich diese Strategie auf die Ergebnisse aus? Während der Autor dieser Blog-Studie über das Ergebnis überrascht ist, erwartete ich das Ergebnis. Wer öfters publiziert, erzielt bessere Ergebnisse.

Wer Blogposts publiziert, wird sich mit der folgenden Frage auf jeden Fall auseinander setzen oder?

Wie generieren Blogger für ihre Blogposts Reichweite?

Dieses Ergebnis überrascht. Social Media und SEO verzeichnen einen leichten Anstieg auf hohem Niveau. Einen starken Anstieg legen das E-Mail-Marketing und Paid Services vor. Vor allem Paid Services legt um rund 100 % zu.

Verbirgt sich dahinter eine neue Denkrichtung, dass (Corporate) Blogs ihren Beitrag zum wirtschaftlichen Erfolg liefern müssen?

Jedenfalls zeigt das Ergebnis der Befragung, dass sich Paid Services bezahlt machen.

Wie häufig setzt Du Dich mit den Daten Deines Blog auseinander?

Anhand dieses Ergebnisses bemerke ich erneut, dass der Anspruch an die Qualität steigt. Infolgedessen werden die befragten Blogger professioneller, denn der große Teil analysiert seinen (Corporate) Blog immer beziehungsweise meist.

Dass sich die Analyse positiv auf den Erfolg auswirkt, bestätiget das Ergebnis. Je öfters sich mit der Analyse und den Daten beschäftigt wird, desto größer ist die positive Auswirkung auf das Ziel.

Der Trend beim Bloggen laut dieser #Blog-Studie zeigt felsenfest in eine Richtung: Qualität vor Quantität.

Fazit für: Blog-Studie gibt Anregungen für Dein Corporate Blog

Wer bloggt, wird diese Ergebnisse aus der Blog-Studie voller Neugierde lesen. Immerhin liefern die Ergebnisse eine Orientierung für den eigenen IST-Zustand. Weiterhin sind Trends rund um das Bloggen zu erkennen. Mit diesen kann sich jeder selbst auseinander setzen und für sich realisieren.

Häufig spielt der zeitliche Aufwand den entscheidenden Tropfen, welcher das „Fass zum Überlaufen bringt“.

Publizierst Du täglich oder wöchentlich mehrere Blogposts, dann werden die publizierten Blogartikel zwischen 500 bis 1.000 Wörter aufweisen. Demgegenüber verlangen längere Blogartikel einen höheren Aufwand, der zu Lasten für die Distribution geht. Um dies zu kompensieren, weichen viele Blogger auf Paid Services aus. Dies erhöht den Druck auf den Erfolg des Blog.

Dies klingt nach einem Hamsterrad.

Auf jeden Fall einen wichtigen Anhaltspunkt für das eigene Bloggen liefert die folgende Zusammenfassung aus der Studie [2]:

  • „The average blogger spends 1-3 hours writing 500-1000 words weekly and usually checks Analytics.
  • „The average blogger with “strong results” spends 2-3 hours writing 500-1500 words several times per week and always checks Analytics.“

Unter dem Strich notwendig ist eine klare Strategie für das (Corporate) Blog mit SMARTen-Zielen (KPIs).

Titelbild auf webpixelkonsum Hamburg

Die Anforderungen an (Corporate) Blogs steigen und dadurch variieren die Strategien.

Wie denkst Du über diese Studie zum Bloggen? Schreibe mir Deine Meinung und Deine Erfahrungen sehr gern unten in einen Kommentar, damit wir uns austauschen können!

Quellenangaben

Für die folgenden Quellenangaben gilt der Stand vom 2. November 2017:

[1] The Art of Blogging – Erfolgreiches Bloggen – 12 Blog-Strategien, Tipps
[2] New Research: 3rd Annual Survey of 1000+ Bloggers (time, length and tactics)
[3] Nutze die enorme Vielfalt an Content für Deine Content-Marketing-Strategie

Ralph Scholze

… ist der Mann mit der Leidenschaft für die digitale Wirtschaft; speziell für Marketing und PR sowie Social Media. Darüber bloggt er als Gastautor und hier in diesem Corporate Blog. Der studierte Kaufmann ist glücklich, dass die Einzel-Unternehmer und -innen, Start-ups sowie mittelständischen Unternehmen (KMU) wesentlich aktiver das Thema Digitalisierung, Social Media, Online-Marketing und Online-PR umsetzen als die Politik.

Alle Blogartikel von: Ralph Scholze
10 Kommentare
  • Sehr interessante Ergebnisse. Die Frage ist: gibt es auch Korrelation zwischen Aufwand und Erfolg von Blogposts?

    • Hallo Ania,

      danke für Deinen Kommentar mit der sehr interessante Frage.

      Wenn ich die Aussagen aus der Blog-Studie zugrunde lege, dann scheint zwischen Aufwand und Erfolg von Blogposts ein Zusammenhang zu bestehen. Je aufwendiger ein Blogpost erstellt, desto erfolgreicher ist dieser. Unbekannt ist mir, was unter – Erfolgreicher Blogpost – genau zu verstehen ist. Sind dies Kommentare und/ oder Social Shares oder Leads?

      Beste Grüße. Ralph

  • Dieter-Michael Last 11. November 2017 um 15:32

    Wirklich mal ein lesenswerter Artikel zu dem Thema. Ohne das übliche Social-Media-Geschwafel. Danke.
    Habe den Blogpost auch in meinem Netzwerk empfohlen.

    Allerdings, eins fehlt mir. Auch wenn es sowas von Old Fashion ist: Eine Ausdruck-Möglichkeit. Aber seit ich weiß, dass man bei XING einen wöchentlichen Bedarf von 140 Paketen Post its hat, stehe ich zu meinen analogen Präferenzen (schmunzel):
    https://blog.xing.com/de/2016/05/04/personaler-redakteure-entwickler-unser-nachwuchs-bei-der-berufsfindung/

    Spaß bei Seite, den Link abzuspeichern birgt die Gefahr, dass er morgen nicht mehr gilt. Mir würde auch ein PDF des Artikels reichen, den ich mir in meiner PDF-Bibliothek ablegen kann. Und das PDF sollte natürlich alle wichtigen Quellen-Angaben enthalten.

    • Hallo Dieter-Michael,

      danke für Deinen Kommentar und Dein Kompliment.

      „Allerdings, eins fehlt mir. Auch wenn es sowas von Old Fashion ist: Eine Ausdruck-Möglichkeit.“

      Dies kann ich nachvollziehen, denn einige sehr wichtige Artikel speichere ich mir auch wie Du. Jedoch schau ich selten offline nach, sondern nutze bei einer Recherche eher die Suchmaschinen. Daher gewöhnte ich mir das lokale Speichern nur noch für die sehr wichtigen Artikel an.

      Deine indirekte Anregung notiere ich mir auf meinen Aufgabenzettel für dieses Corporate Blog, damit Blogartikel als PDF ausgedruckt werden können.

      Noch eine Frage an Dich: Was überraschte Dich an den vorgestellten Fakten aus dieser Blog-Studie am meisten?

      Beste Grüße. Ralph

      • Dieter-Michael Last 13. November 2017 um 7:36

        Guten Morgen Ralph,

        Danke für die positive Aufnahme meiner Anregung.

        Was mich am meisten überraschte?
        Das beantworte ich jetzt mal aus dem Bauch heraus. Also, so wie sich der Artikel bei mir eingegraben hat. Ich habe ihn mir dazu nicht noch mal angeschaut:
        1. Das unumwundene Eingeständnis, welcher Aufwand mit relevantem Blog-Content verbunden ist.
        2. Wie unscharf der Erfolg dieses Aufwands gesehen wird.

        Einen schwungvollen Start in die neue Arbeitswoche und beste Grüße
        Michael

      • Hallo Dieter-Michael,

        sehr gern geschehen.

        „Was mich am meisten überraschte?
        Das beantworte ich jetzt mal aus dem Bauch heraus. Also, so wie sich der Artikel bei mir eingegraben hat. Ich habe ihn mir dazu nicht noch mal angeschaut:
        1. Das unumwundene Eingeständnis, welcher Aufwand mit relevantem Blog-Content verbunden ist.
        2. Wie unscharf der Erfolg dieses Aufwands gesehen wird.“

        Ja!
        Mit Deinen beiden Anmerkungen triffst Du ins Schwarze. Insbesondere der Erfolg dieses Aufwands ist herausfordernd, da dieser von kurz- über mittel- bis langfristig wirkt. Weiterhin erfordert dieser eine stetige Anpassung der Content-Marketing-Strategie. Im Fall des Corporate Blog der stetige und clevere Aufbau von Reichweite. Hört diese Aufgabe für einen Blogartikel auf, ist sein Erfolgsbeitrag für die Unternehmensstrategie in Gefahr.

        Beste Grüße und Dir auch einen erfolgreichen Start in die neue Woche. Ralph

  • Hallo Ralph,

    ein lesenswerter Beitrag über eine interessante Studie. Das Paid gerade für Blogger attraktiv ist, habe ich auch bemerkt. Nutzt du das ebenso? Ich fand lediglich überraschend, dass im Schnitt nur 1 Beitrag pro Monat veröffentlicht wird.

    Viele Grüße
    Christopher

    • Hallo Christopher,

      für Deinen Kommentar danke ich Dir.

      „Das Paid gerade für Blogger attraktiv ist, habe ich auch bemerkt. Nutzt du das ebenso?“

      Bisher nutze ich dies noch nicht. Weder in die eine Richtung noch in die andere Richtung. Bei einem Kundenprojekt spielt Paid Content eine Rolle.

      Ich fand lediglich überraschend, dass im Schnitt nur 1 Beitrag pro Monat veröffentlicht wird.

      Aha! Aufgrund der Daten existiert meiner Meinung nach eine Korrelation zwischen — Anzahl der Wörter und monatliche Häufigkeit. Je mehr Wörter ein Blogartikel besitzt, desto weniger Zeit besteht für weitere Blogartikel. Infolgedessen reduziert sich die monatliche Häufigkeit. Weiterhin könnte ein Grund darin liegen, dass das Thema in dem jeweiligen Blog erschöpft ist. Demzufolge verringert sich erneut die monatliche Häufigkeit. Was meinst Du zu diesen Gedanken?

      Beste Grüße. Ralph

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