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Corporate Blogging kurz- und langfristig erfolgreich realisieren

Ziele für Corporate Blogs: strategisch und taktisch

Damit das Unternehmensblog erfolgreich ist, sind kurz- und langfristige Zielsetzungen notwendig. Mit diesem Thema setzt sich dieser Artikel auseinander.

Strategische und taktische Ziele für Corporate Blogs als Infografik

Strategische und taktische Ziele für Corporate Blogs als Infografik 2000 1333 Ralph Scholze

Bloggen als Unternehmen ist eine herausfordernde Aufgabe wie die Einsatzmöglichkeiten von einem Corporate Blog zeigen. Je nach Blickwinkel kann dieser Aufwand für das Bloggen als Kostenfaktor beziehungsweise Risiko betrachten werden. Demgegenüber steht der Nutzen. Infolgedessen steht am Ende die Entscheidung je nach Blickwinkel mit der folgenden Frage im Raum: Soll ein Unternehmensblog realisiert werden oder nicht?

Wenn Du jetzt denkst, dass ich sofort – ja – schreibe beziehungsweise sage, dann muss ich Dich enttäuschen. Auf Grund meiner Erfahrungen mit meinem Unternehmensblog und zahlreichen Kundenprojekten mit dem Fokus auf das Blogging empfehle ich manchmal keinen Unternehmensblog zu realisieren. Der Hauptgrund liegt im ersten Moment in der fehlenden Zeit für zum Beispiel die Erstellung von Content oder SEO oder für den Umgang mit der eigenen Leserschaft. Erst im zweiten Blick wird deutlich, dass klare Zielvorgaben für das eigene Unternehmensblog und indirekt für die Online-Strategie fehlen.

Das Bloggen in Unternehmen ist wesentlich mehr als das Schreiben von Texten.

Aus diesem Grund widme ich mich mit diesem Artikel auf die langfristige und kurzfristige Zielsetzung für das Bloggen als Unternehmen. Heutzutage reicht dies nicht mehr aus: Ich blogge und bin erfolgreich. Besser formuliert muss es heißen: Unternehmen müssen eine eigene Blogging-Strategie entwickeln und verfolgen. Entsprechend kann hochwertiger Content erstellt und publiziert werden, der die strategischen und taktischen Zielvorgaben für das Unternehmensblog tatkräftig unterstützt.

Langfristige und kurzfristige Zielvorgaben für Unternehmensblogs

Denke bitte daran, dass dieser Blogartikel sich weder um die Organisation seiner Blogposts [1] kümmert noch Dir Tipps für eine größere Reichweite Deiner Blogposts [2] gibt. Dafür stehen Dir zahlreiche fokussierte Artikel hier im Blog zur Verfügung.

Die passende Blog-Strategie zu entwickeln kann für Unternehmen eine Aufgabe mit vielen Fragezeichen bedeuten. Vielleicht bist Du gerade dabei für Dich eine Blogging-Strategie zu realisieren. Damit Du mehr Licht hast, findest Du unten eine Infografik mit zahlreichen Blog-Zielvorgaben.

Titelbild auf webpixelkonsum Hamburg

Das Bloggen als Unternehmen stellt für mich eines der wichtigsten Elemente in einer erfolgreichen Unternehmensstrategie dar.

Hauptgründe für die Zielsetzung für das Bloggen als Unternehmen

Die folgenden Hauptgründe für das Bloggen als Unternehmen freuen jeden im Team, vom Controlling über PR und Marketing bis hin zum Social Media und Kundenservice. Sie unterteilen sich wie folgt:

  • Harte Fakten:
    • Kosteneinsparung für Erstellung von Content aufgrund mehrfacher Nutzung von Content,
    • Einsparung von Arbeitszeit aufgrund zielführender Aufgaben,
    • Kosteneinsparung für Einkauf externen Content aufgrund Portfolio von eigenem Content (Content für eigene Kampagnen und für Social-Media-Accounts),
    • Kosteneinsparung im Kundenservice, da im Unternehmensblog oft gestellte Fragen seiner Kunden (FAQ) publiziert und beantwortet werden. Infolgedessen informieren sich Kunden darüber und entlasten den Kundenservice.
  • Weiche Fakten:
    • Schonung von Nerven bei allen Beteiligten,
    • Reduzierung der Abhängigkeit von anorganischer Reichweite in den Suchergebnissen (SEA/ SEM – Search Engine Advertising/Marketing beziehungsweise Suchmaschinenmarketing)

Die Frage: Welche Zielvorgaben können Unternehmen mit dem Bloggen verfolgen? Die Antwort gibt Dir die folgende Aufzählung und weiter unten die Infografik:

  • Sichtbarkeit,
  • Reichweite,
  • Branding,
  • Expertenstatus,
  • Leadgewinnung,
  • Service,
  • Neuigkeiten,
  • Kundenbindung.

Diese vorgestellten Zielsetzungen zeigen ganz klar, dass das Unternehmensblog eine wichtige Hebel-Funktion im Online Marketing besitzt und mehrere Unternehmensbereiche involviert. Infolgedessen kennzeichnet das Bloggen keine Silo-Funktion. Daher ist essenziell, dass das Team rund um das Blogging im Unternehmen nicht nur zur Kosteneinsparung degradiert wird, sondern tatkräftig unterstützt wird. Zu wichtig sind die Zielvorgaben für den Unternehmenserfolg als das Bloggen lediglich als – Arbeit von Schreiberlingen – zu betrachten.

Ein Extra-Tipp für Deine Zielsetzung, der sehr hilfreich ist: Die SMART-Ziele mit ihren Vorteilen.

Zusammenhänge der Ziele für Corporate Blogs

Wenn Du die Zielvorstellung wirken lässt, dann stellst Du folgende Zusammenhänge fest. Einige gehören zur PR. Andere Zielsetzungen unterstützen das Marketing und den Vertrieb. Weitere Zielsetzung fördern das Team von Social Media und Content-Marketing. Weiterhin bewirken einige der Zielvorgaben einen schnellen Erfolg, während andere Zielvorgaben Zeit benötigen. Zu den Zielvorgaben mit dem schnellen Erfolg zählen für mich die Sichtbarkeit, Reichweite, Leadgewinnung. Die Zielvorgaben, welche mehr Zeit benötigen, sind meiner Meinung nach der Aufbau des Expertenstatus und das Branding.

Dementsprechend sind die langfristigen Zielvorgaben für das Bloggen als Unternehmen der Aufbau des Expertenstatus und das Branding, welches die Reputation subsumiert. Zu den kurzfristigen Zielsetzungen, welche häufig auch bei meinen Kundenprojekten im Fokus stehen, zähle ich den (rasanten) Aufbau von Reichweite und Sichtbarkeit sowie die Bereitstellung von Content für die eigenen Social-Media-Accounts.

Fazit für: Strategische und taktische Zielvorgaben für Corporate Blogs

Die klare Zielsetzung sind für erfolgreiche Unternehmensblogs wie das „Salz in der Suppe“. Ohne eindeutige Zielsetzung verschwindet aufgrund zahlreicher Alltagsaufgaben die Motivation für das eigene Unternehmensblog. Mit anderen Worten formuliert: Eine Zielsetzung motiviert Dich, selbst wenn die Alltagsaufgaben dominant sind. Genauso könntest Du das Bloggen zu Deinen Alltagsaufgaben fügen. Infolgedessen sammeln sich regelmäßig Blogartikel an. Vielleicht helfen Dir diese Tipps für Blogger [3] weiter.

Damit das eigene Bloggen als Unternehmen erfolgreich ist, sind die Zielvorgaben zu beachten und realisieren. Dabei hilft Dir die eigene Corporate Identity, damit Deine Zielgruppe auf ihrer Customer Journey stetig eine einheitliche Präsentation von Deinem Unternehmen erfährt.

Jetzt folgt für Dich die erwähnte Infografik mit den Zielen:

Strategische und taktische Ziele für Corporate Blogs von webpixelkonsum - Strategische und taktische Ziele für das Corporate Blog

Quelle: webpixelkonsum (Strategische und taktische Ziele für Corporate Blogs)

Wie denkst Du über das wichtige Thema: Lang- und kurzfristige Ziele für Corporate Blogs? Schreibe mir Deine Meinung für einen Austausch sehr gern unten in einen Kommentar!

Quellenangaben

Für die folgenden Quellenangaben gilt der Stand vom 23. Juni 2021:

[1] Redaktionsplan für das Bloggen: Darum nutze ich einen
[2] 8 Schritte, die ich zum Verbreiten meiner Blogartikel ausführe
[3] SEO-Tipps und Tools

Ralph Scholze

… ist der Mann mit der Leidenschaft für die digitale Wirtschaft; speziell für Marketing und PR sowie Social Media. Darüber bloggt er als Gastautor und hier in diesem Corporate Blog. Der studierte Kaufmann ist glücklich, dass die Einzel-Unternehmer und -innen, Start-ups sowie mittelständischen Unternehmen (KMU) wesentlich aktiver das Thema Digitalisierung, Social Media, Online-Marketing und Online-PR umsetzen als die Politik.

Alle Blogartikel von: Ralph Scholze
2 Kommentare
  • Hallo Ralph, deiner schlau platzierten Einladung zu diesem Artikel bin ich gerne gefolgt und du hattest inhaltlich sofort meine Aufmerksamkeit. Tatsächlich finde ich Corporate Blogs in den meisten Fällen die ich kennengelernt habe eher kontraproduktiv als fördernd. Die Erwartungshaltung ist hoch, aber alles der Reihe nach.
    Ich bin selbst ein „Konzernmensch“ sprich ich arbeite für einen Konzern der die Menpower für das Betreiben eines Blogs aufbringen kann. Ob er das aber auch sollte sehe ich sehr zwiespältig.
    Aufgrund unserer beschleunigten Kommunikationsmethoden ist es für mich persönlich untragbar, wenn die Mailantwort beim Kundenservice 2 Tage dauert. Ebenso sehe ich es bei einem Blog. Da muss permanent jemand auf Empfang sein und auch die Fähigkeit besitzen angemessen zu antworten.
    Ich würde mir auf einem Corporate Blog professionellste Beiträge erwarten die exakt dem Corporate Design entsprechen und alle Inhalte fehlerfrei aufbereitet haben.
    Ich würde regelmäßigen Content erwarten und sehe hingegen sehr oft wochen- oder monatelange Pausen zwischen den Artikeln.
    Die einzelnen Aspekte deiner Infografik sind die Ziele die von der Webagentur dem Management vorgelegt werden. Wie komplex, langatmig und teuer es dann wirklich wird zeigt erst die Realität.

    Wovon ich hingegen mehr überzeugt bin sind kleine Happen an Information mit Veranstaltungseinladungen und Co. Mein Unternehmen betreibt diese Art von Marketing auf Linkedin, und zwar ausschließlich dort. Jeder dieser Beiträge ist gut genug, dass ich ihn sofort teile wenn annähernd meinen Kompetenzbereich berührt.

    Positives, persönliches Social Media Beispiel: Vor einigen Tagen postete Saturn, dass Youtube bald auf Werbung verzichtet. Ich antwortete mit „Warum sollten sie sich selbst das Geschäftsmodell entziehen #fakenews“. Als Reaktion kam einige Minuten später (gegen 21:30 Uhr abends). „Wir verbreiten sicherlich keine Fakenews :-)“. Sehr sympathisch – solche Art der Unternehmenskommunikation ist mir lieber als der Corporate Blog auch wenn es möglicherweise nur der Lichtblitz eines einzigen Social Media Beauftragten war.

    • Hallo Stefan,

      Dir danke ich für Deinen sehr ausführlichen und anregenden Kommentar.

      „… deiner schlau platzierten Einladung zu diesem Artikel bin ich gerne gefolgt und du hattest inhaltlich sofort meine Aufmerksamkeit.“

      ?

      „Ich bin selbst ein „Konzernmensch“ sprich ich arbeite für einen Konzern der die Menpower für das Betreiben eines Blogs aufbringen kann. Ob er das aber auch sollte sehe ich sehr zwiespältig.
      Aufgrund unserer beschleunigten Kommunikationsmethoden ist es für mich persönlich untragbar, wenn die Mailantwort beim Kundenservice 2 Tage dauert. Ebenso sehe ich es bei einem Blog. Da muss permanent jemand auf Empfang sein und auch die Fähigkeit besitzen angemessen zu antworten.
      Ich würde mir auf einem Corporate Blog professionellste Beiträge erwarten die exakt dem Corporate Design entsprechen und alle Inhalte fehlerfrei aufbereitet haben. Ich würde regelmäßigen Content erwarten und sehe hingegen sehr oft wochen- oder monatelange Pausen zwischen den Artikeln.“

      Hervorragende Gedanken, die die Aufgaben an ein Corporate Blog sehr gut beschreiben.

      „Die einzelnen Aspekte deiner Infografik sind die Ziele die von der Webagentur dem Management vorgelegt werden. Wie komplex, langatmig und teuer es dann wirklich wird zeigt erst die Realität.“

      Da stimme ich mit Dir völlig überein. Zuerst müssen die Ziele für ein Corporate Blog definiert werden. Infolgedessen resultieren die Aufgaben und damit der Aufwand. Demzufolge ist das Betreiben eines Corporate Blog eine mittel- bis langfristige Investition, deren Erfolg von vielen Faktoren abhängt wie diese Blog-Studie zeigt. Davon schriebst Du bereits selber. Im Gegensatz zu einem Konzern, der in der Öffentlichkeit eine große Bekanntheit besitzt, müssen sich Start-ups und KMU mit geringem Bekanntheitsgrad Lösungen für die Steigerung ihrer Bekanntheit einsetzen. Einerseits funktioniert dies mit kostspieligen Kampagnen. Andererseits hilft ein Corporate Blog, der ebenfalls Geld in Form von aufgewendeter Arbeitszeit verlangt. Wenn jetzt kein finanzielles Budget mehr vorhanden ist, dann hört die Wirkung eine Kampagne sofort auf. Bei einem gut gepflegtem Corporate Blog wirkt der Content aus diesem über die Suchmaschinen weiter.

      „Wovon ich hingegen mehr überzeugt bin sind kleine Happen an Information mit Veranstaltungseinladungen und Co. Mein Unternehmen betreibt diese Art von Marketing auf Linkedin, und zwar ausschließlich dort. Jeder dieser Beiträge ist gut genug, dass ich ihn sofort teile wenn annähernd meinen Kompetenzbereich berührt.“

      Dies klingt sehr gut. Persönlich bin ich der Meinung, dass diese Strategie zum Unternehmen passen muss. Anscheinend ist die Zielgruppe im B2B-Bereich positioniert, denn zum Ansprechen einer B2C-Zielgruppe bieten sich andere Social-Media-Plattform wesentlich besser an.

      „Positives, persönliches Social Media Beispiel: Vor einigen Tagen postete Saturn, dass Youtube bald auf Werbung verzichtet. Ich antwortete mit „Warum sollten sie sich selbst das Geschäftsmodell entziehen #fakenews“. Als Reaktion kam einige Minuten später (gegen 21:30 Uhr abends). „Wir verbreiten sicherlich keine Fakenews :-)“. Sehr sympathisch – solche Art der Unternehmenskommunikation ist mir lieber als der Corporate Blog auch wenn es möglicherweise nur der Lichtblitz eines einzigen Social Media Beauftragten war.“

      Da weiß jemand, wie Social Media funktioniert. Entweder gibt die Konzernspitze ihrem Team einen großen Freiraum oder diese Person handelte eigenmächtig. Auf jeden Fall ist die Antwort charmant. Bezüglich des Corporate Blog: Er wirkt völlig anders als Social Media, nämlich ergänzend und langfristiger ?

      Beste Grüße. Ralph

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