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Corporate Blogging

Corporate Blogging ist eine gezielte Maßnahme, um von den sozialen Netzwerken unabhängig zu sein und gleichzeitig das Potenzial von Suchmaschinen zu nutzen.

Dies findest Du in dieser Kategorie

Aus diesen genannten Gründen findest Du hier neben Tipps für das Corporate Blogging auch Tipps für erfolgreiches SEO. Daher lohnen sich diese Artikel.

Darum lohnt sich ein Corporate Blog für Unternehmen (Startups, KMU)

Darum lohnt sich ein Corporate Blog für Unternehmen (Startups, KMU) 2000 1333 Ralph Scholze

Ein Corporate Blog für Unternehmen ist ein sehr wichtiges Werkzeug, speziell für die Online-PR und das Marketing. Deswegen bin ich der Meinung, dass ein Corporate Blog auf jeden Fall in die Kommunikationsstrategie gehört. Obwohl das Corporate Blog meiner Meinung nach so wichtig für Unternehmen ist, existieren zahlreiche Herausforderungen im Alltag. Darauf geht dieser Artikel stärker ein. Gleichzeitig vermittelt er Anregungen für ein besseres Corporate Blogging.

Bevor Du Dich gleich in diesen Artikel vertiefst, gebe ich Dir sehr gern diese 10 Tipps für erfolgreiches Bloggen als Unternehmen mit:

Diese Abbildung von webpixelkonsum liefert Dir 10 praktische Tipps, damit das Bloggen - dem sogenannten Corporate Blogging - für Dein Unternehmen erfolgreicher wird.

Quelle: webpixelkonsum (10 praktische Tipps für erfolgreiches Corporate Blogging)

Zuerst verweist die Bloggerin Meike Leopold in ihrem Artikel: „Unternehmensblogs: Besser machen statt Dunkeltuten!“ [1]. Auf jeden Fall zeigen ihre Aufzählungen wertvolle Anregungen für eine Blog-Strategie, die den einzelnen Leser in den Mittelpunkt rückt. Auf die häufig fehlenden Ressourcen im Unternehmen für einen professionellen Corporate Blog weist sie ebenfalls hin. Jedenfalls stelle ich Ihre 5 Fehler im Umgang mit einem Corporate Blog auf Seiten der Unternehmen kurz vor:

  1. Maulkorb,
  2. Angst vor Kritik,
  3. Halden-Denken,
  4. Hochglanz-Marketing und
  5. SEO.

Fasst man diese 5 Punkte zusammen, dann müssen Unternehmen einen Raum schaffen, worin sich das bloggende Team frei im Sinne der Zielgruppe und der Bloggerszene bewegen kann.

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Ein Corporate Blog ist für Unternehmen der beste Platz im Rampenlicht auf der Bühne des Weltgeschehens.

Bekanntlich schreiben in einem Corporate Blog Menschen, wenn auch in Zukunft diese Aufgabe eventuell Roboter übernehmen wie dieser Artikel aufzeigt: „Roboter im Journalismus: Wie Maschinen unseren Umgang mit News verändern“ [2].

Arten von Corporate Blogs für Unternehmen

Auf jeden Fall stehen Unternehmen eine strategische Vielzahl für den Einsatz ihres Corporate Blog zur Seite. Zum Beispiel als:

  • Produkt-Blog,
  • Service-Blog,
  • Auszubildende-Blog,
  • Themen-Blog und
  • Knowledge-Blog.

Studie zeigt Wichtigkeit von Corporate Blogs

Eine Studie von Hubspot mit dem Titel „State of Inbound Marketing“ zeigt eindrucksvoll die Wichtigkeit von Corporate Blogs. Demzufolge besitzt ein Corporate Blog für B2B-Unternehmen eines der besten Verhältnisse von Aufwand und Nutzen zur Gewinnung neuer Leads. Das heisst, dass die meisten Unternehmen neben Social Media wie LinkedIn [3] auch Corporate Blogs einsetzen.

Vorteile eines Corporate Blog

Auf jeden Fall erfordert ein Corporate Blog eine sehr gute Planung und Organisation [4]. Immerhin sind damit die Vorteile eines Corporate Blog für Unternehmen am besten zu realisieren. Des Weiteren ist die eigene „Hoheit über sein Content“ das kräftigste Argument für ein Corporate Blog in der Kommunikationsstrategie. Demgegenüber steht die Abgabe der „Hoheit über sein Content“ in Social Media wie zum Beispiel bei Facebook.

Zudem sprechen diese Vorteile für den Einsatz eines Corporate Blog:

  • Gewinnung von Leads über Suchmaschinen; d.h. dafür notwendig muss das Corporate Blog für die Suchmaschinen optimiert werden. Vorteilhaft ist der Einsatz eines gepflegten Corporate Blog für das Lead Management per Suchmaschine, da Suchmaschinen aktuelle, qualitativ hochwertigen Content sehr positiv bewerten. Unter dem Strich sind Kunden zu gewinnen und zu binden.
  • Verbesserter Kundenservice; d.h. mithilfe einer FAQ-Seite können sich potenzielle Kunden und Kunden auch außerhalb regulärer Arbeitszeiten informieren. Weiterhin ermöglicht ein Corporate Blog die Gewinnung von Kundenproblemen und Wünsche an das eigene Produkt.
  • Kostengünstiges Employer Branding, d.h. über ein Corporate Blog können Unternehmen potentielle Bewerber/-innen gezielt vorab informieren, indem sie Hintergründe zum Arbeitsalltag und zur Firmenkultur sowie den Blick hinter die Kulissen publizieren.
  • Bessere Public Relations, d.h. da in einem Corporate Blog eine Vielzahl an Content [5] publiziert werden können, können sich Journalisten wesentlich besser über das Unternehmen informieren und somit das Unternehmensimage positiv stärken. Demzufolge unterstützt ein Corporate Blog die Pressearbeit und überzeugt Meinungsbildner.

Desungeachtet verweist der Blogger Robert Weller auf einen weiteren strategischen Vorteil von einem Corporate Blog. Er sieht Corporate Blogs als zentrale Content-Plattform und als Content Hub [6]. Insbesondere die vorgestellten Infografiken geben Tipps für eine Corporate-Blog-Strategie.

Nachteile Vorteile eines Corporate Blog

Wiewohl existieren für ein Corporate Blog auch Nachteile. Zuerst ist der hohe Aufwand für die Erstellung laufender Artikel zu nennen (Planung, Recherche, Erstellung, Lektorat) [7]. Weiterhin erfordert die Verbreitung der Artikel Zeit und den Einsatz von Tools. Diese verursachen häufig Kosten, so dass ein Corporate Blog einen finanziellen Aufwand bedeutet. Wiewohl der Druck zur Erstellung viralen Contents im Team steigt. Überdies steigt der Organisationsaufwand, wenn mehrere Mitarbeiter am Corporate Blog aktiv beteiligt sind. Deshalb bietet sich eine verantwortliche Person an, die das Corporate Blog als einzige Aufgabe verantwortet und betreut. Das heißt wiederum, dass die Kosten für das Corporate Blog und damit der Erfolgsdruck steigen.

Was ist die Essenz von einem Corporate Blog?

Essenzen sind auf das Wesentliche komprimiert. Was ist das Wesentliche für einen erfolgreichen Corporate Blog?

  1. Ziel: Dialog mit Zielgruppe und interessierten Personen intensivieren, Contentlieferant für die eigenen Socia Media-Accounts, Trafficlieferant für bestimmte Produkte auf der eigenen Corporate Website, Imageverbesserung, Öffentlichkeit informieren, Expertenwissen anziehen
  2. Leidenschaft: Emotionen regen unsere Gefühle und Fakten unseren Verstand an. Beides bindet die Leserschaft im Laufe der Zeit stärker an das eigene Corporate Blog
  3. Augenhöhe: Kommunikation auf Augenhöhe motiviert uns Menschen sich stärker zu beteiligen
  4. Ausdauer: Ohne eine bekannte Marke im Rücken zu wissen, sind am Anfang zu hohe und schnelle Erfolgsanforderungen kontraproduktiv für einen erfolgreichen Corporate Blog

Damit das eigene Corporate Blog erfolgreich ist, sind wichtige Punkte zu beachten. Dabei hilft die eigene Corporate Identity, damit unsere Zielgruppe auf ihrer Customer Journey stetig eine einheitliche Präsentation von unserem Unternehmen erfährt.

Fazit für: Darum lohnt sich ein Corporate Blog für Unternehmen

Unternehmen stehen vor vielen Möglichkeiten, um sich mit der Zielgruppe auszutauschen. Folglich sollte dieser Austausch auf Augenhöhe und mit Respekt erfolgen. Genauso haben Unternehmen eine spannende Frage für sich individuell zu klären: Wo haben wir die vollständige Hoheit über unseren Unternehmensauftritt und wo nur eine teilweise Hoheit? Ganz klar spricht für die vollständige Hoheit über seinen Unternehmensauftritt die Corporate Website bzw. das Corporate Blog. Der Vollständigkeit: Auf Facebook, Twitter & Co. besitzen Unternehmen einen Gaststatus und somit nur eine teilweise Hoheit. Wie geschrieben geht es um Kommunikation und im Zusammenhang mit der Hoheit über seinen Unternehmensauftritt spricht alles für einen Corporate Blog.

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Unter dem Strich ermöglicht ein Corporate Blog für Unternehmen mehr Besucher auf der Website, eine höhere Sichtbarkeit im Social Web und die Stärkung der Marke, da sie persönlicher wird.

Wie emotional dieses Thema besetzt ist, zeigt der Artikel von der Bloggerin Sabine Haas: „»Die Sache mit den Unternehmensblogs« … ist Unsinn“ [8]

Ein großer Vorteil für Unternehmen beschreibt der Blogger Jan Diederich treffend in seinem Artikel: „Corporate Blog – Der verlängerte Arm von Social Media“ [9]:

„… [in einem Corporate Blog] führen [Social Media-]Kanäle sinnvoller Weise am Ende wieder zu einem Punkt zusammen. Das ergibt die Möglichkeit, dass sich alle Kanäle gegenseitig ergänzen.“

Für Dich noch 2 Tipps und 3 Beispiele

Zum Abschluss noch zwei Tipps für einen besseren Blogartikel:

  1. „Blog-Artikel Format List Post: Listen machen glücklich“ [10] von der Bloggerin Sandra Holze und
  2. „7 einfache Wege, um deinen Blogpost mit einem “Bang” zu beginnen“ [11] von dem Blogger Vladislav Melnik.

Ebenfalls vorstellen will ich Dir noch Corporate Blogs aus drei unterschiedlichen Branchen mit verschiedenen Umfang und Konzepten als Anregung:

  1. RITTER SPORT Blog [12],
  2. TUI REISEBLOG [13],
  3. Daimler Blog [14].

Bist Du auch der Meinung, dass ein Corporate Blog für Unternehmen in die Kommunikationsstrategie gehört? Verantwortest Du einen Corporate Blog? Welche Anforderungen stellst Du an einen Unternehmensblog? Schreibe mir für einen spannenden Austausch Deine Meinung unten in einen Kommentar!

Quellenangaben

Für die folgenden Quellenangaben gilt der Stand vom 1. April 2017:

[1] Unternehmensblogs: Besser machen statt Dunkeltuten!
[2] Roboter im Journalismus: Wie Maschinen unseren Umgang mit News verändern
[3] LinkedIn-Content-Strategie-Prozess bis zum Gewinnen neuer Kunden
[4] Tipps für einen erfolgreichen Corporate Blog mit einem Themenplan, Redaktionsplan und Produktionsplan [Blogparade]
[5] Die enorme Vielfalt an Content für Deine Content-Marketing-Strategie
[6] Corporate Blogs als Content Hub – Strategische Integration und Nutzwerte
[7] Gewinne mehr Zeit und Struktur beim Bloggen
[8] »Die Sache mit den Unternehmensblogs« … ist Unsinn
[9] Corporate Blog – Der verlängerte Arm von Social Media
[10] Blog-Artikel Format List Post: Listen machen glücklich
[11] 7 einfache Wege, um deinen Blogpost mit einem “Bang” zu beginnen
[12] RITTER SPORT Blog
[13] TUI REISEBLOG
[14] Daimler-Blog

Was ist ein Blog und wie ist ein Blogsystem aufgebaut?

Was ist ein Blog und wie ist ein Blogsystem aufgebaut? 150 150 Ralph Scholze

Bevor ich mich in das Thema: „Was ist ein Blog?“ vertiefe, will ich schnell noch den Begriff Weblog beziehungsweise Blog näher beleuchten. Weiterhin stellt der Artikel den vereinfachten Aufbau eines Blogsystem vor.

Blog: Woher kommt der Name?

Zuerst ist das Blog die Kurzform von Weblog. Weblog ist eine englische Kurzbezeichnung aus den beiden Begriffen „Web“ für World Wide Web und „Log“ für Logbook (Logbuch) [1]. Interessant ist die Begriffserklärung für — Logbuch. Dieses stammt aus der Schifffahrt und diente dort als „Tagebuch auf Seeschiffen, in das alle für die Seefahrt wichtigen Beobachtungen eingetragen werden“ [2]. Somit versteht man wohl die Erklärung für ein Blog.

Blog: Was ist ein Blog?

Zuerst stellt sich die Frage: Was ist ein Blog nun? Im Grunde genommen versteht man allgemein unter Blogs ein thematischen Nachrichtendienst, der als Website veröffentlicht und ähnlich wie ein Tagebuch in regelmäßigen Abständen ergänzt wird [3].

Einerseits kennzeichnend für Blogs sind ihre einfache Handhabung. Andererseits sind die niedrigen Kosten für die Erstellung und Verbreitung von Content [4] weitere Merkmale von Blogs. Dadurch besteht die Möglichkeiten, sich an der öffentlichen Kommunikation zu beteiligen und Themen vorzugeben sowie eigene Kommentare zu Themen öffentlich abzugeben [5]. Fasst man dies zusammen, dann „ermöglichen Weblogs einem viel breiteren Publikum Zugang zu einem publizistischen Medium [5]. Somit ersetzen Blogs die klassische „One-to-many-Kommunikation“ durch eine netzwerkartige Kommunikation [6]. Ermöglicht wird dies durch zahlreiche technischen Eigenschaften von Blogs wie zum Beispiel:

  • einfaches Content-Managementsystem,
  • Inhalte leicht zu publizieren,
  • Inhalte mittels Links einfach zu vernetzen.

Blog: Sein größter Vorteil

Zudem kommt noch die Möglichkeit hinzu, „auf alle Inhalte in der Blogosphäre — dem medialen Cluster der Blog-Welt — zu referenzieren“ [5]. Die hohe Affinität zwischen Verlinkungsstrukturen in Blogs und der Funktionsweise von Suchmaschinen trägt über die Blogosphäre hinaus dazu bei, die Aufmerksamkeit strukturiert zu fokussieren [7]. Dementsprechend braucht man sehr viele eingehende Links, um die öffentliche Aufmerksamkeit auf ein bestimmtes Thema zu kanalisieren. Eingehende Links sind Links, die von anderen Blogs und Websites auf das eigene Blog bzw. die eigene Website verweisen. Das heißt unter dem Strich sind die Links in der Blogosphäre ungleich verteilt, denn eine „relativ kleine Anzahl von Weblogs vereint eine große Zahl von eingehenden Links […], während die überwiegende Mehrheit nur eine geringe Anzahl besitzt.“ [7].

Auf jeden Fall interessant finde ich die folgenden Aussagen darüber, was Blogs sollen [8]:

  • Gegenöffentlichkeiten unterstützen,
  • bislang „zarte“ Stimmen in die Öffentlichkeit transportieren und
  • den Dialog zwischen Menschen mit ähnlichen Interessen oder Lebenswelten teilen.

Leitbilder eines Blog


Weiterhin wird auf die drei Leitbilder eines Blog verwiesen [8]:

  • Authentizität — Weblogs gelten als authentisch, weil sie die Persönlichkeiten der Autoren/innen repräsentieren,
  • Dialog — Weblogs sind dialogorientiert, weil sie die bidirektionale Kommunikation technisch unterstützen und
  • Dezentralität — Weblogs sind eine dezentrale Form des Austauschs, die Merkmale der öffentlichen und zwischenmenschlichen Kommunikation bündelt sowie soziale Online-Netzwerke (sON) unterschiedlicher Reichweite ermöglicht.

Blog: Seine unterschiedlichen Gruppen

Für einen Blog existieren unterschiedliche Gruppen. Unterscheiden kann man die Gruppen in:

  • Autoren,
  • Kommentatoren und
  • Leserschaft.

So schön sich diese Gruppeneinteilung liest, ihre Trennschärfe ist bedingt möglich [9]. Immerhin kann man als Autor/in (Gruppe der Autoren/innen) ein eigenes Blog führen und in einen anderen Blog dagegen als Leser/in (Gruppe der Lesenden) passiv in Erscheinung treten.

Blogs kennzeichnen sich durch ihre Themata aus. Jedoch hat nicht jedes Thema diese selbe Bedeutung in der Öffentlichkeit. Genauso unterscheiden sie sich anhand ihrer Diskussionskultur. Man unterscheidet in drei Gruppen [10]:

  • Spikes„, darunter werden Themata gruppiert, die relativ kurz (wenige Tage) Aufmerksamkeit auf sich ziehen,
  • Spiky Chatter“ sind die Themata, deren Diskussionen über eine längere Zeit statt findet, wobei die Aufmerksamkeit (meistens abhängig von externen Ereignissen) in Wellenbewegungen ab- und zunimmt,
  • Mostly Chatter“ sind die Themata mit einer relativ geringen jedoch kontinuierlichen Diskussion.

Blog: Sein technischer Rahmen

Die eingesetzte (Blog-)Software für das eigene Blog bildet das technische Fundament. Weiterhin ermöglicht sie einen stabilisierenden Rahmen während der Nutzungsdauer, denn sie eröffnet bestimmte Handlungsmöglichkeiten und schließt andere aus. Des Weiteren kennzeichnet die (Blog-)Software die Unterstützung bei der Auswahl und Präsentation von Inhalten. Zusätzlich ermöglicht sie das Vernetzen mit anderen Quellen. Bei all diesen Gegebenheiten der (Blog-)Software bleibt sie offen für technische und soziale Interaktionen [11].

Blog: Seine Besonderheiten

Blogs bzw. Weblogs werden oft mit dem klassischen Tagebuch verglichen. Tatsächlich existieren Gemeinsamkeiten. Jedoch unterscheidet sich ein Blog vom Tagebuch. Diese Unterschiede wirken sich auf die Rezeption und die Identitätskonstitution aus. Ein Tagebuch kennt man. Dieses folgt dem Rezeptionsmuster des Buches, denn man liest meistens von vorn nach hinten. Dadurch kann der Eindruck entstehen, dass man einer Persönlichkeitsentwicklung im Zeitverlauf folgt.

Die besonderen Leseerfahrungen in Blogs

Dagegen das Blog. An dieser Stelle kann die Leseerfahrung anders sein. Wenn man Glück hat, dann hat man mit dem Start des eigenen Blog Leser/-innen. Hier wäre kein Unterschied zum klassischen Tagebuch, denn sie lesen quasi von „vorn nach hinten“ wie beim Tagebuch. Dies ist die eine Gruppe von Rezipienten eines Blog. Die andere Gruppe ist zahlenmäßig weitaus größer. Sie kommt als Gruppe neu auf das eigene Blog. Ihr Besuch basiert wohl auf Grund eines Artikels mit einem ganz bestimmten Thema. Dieser Artikel ist der Ausgangspunkt in diesem Blog. Nun stehen sie vor einer Entscheidung; verlasse ich dieses Blog oder bleibe ich darauf und lese mich tiefer ein? Bleibt man auf dem Blog, dann entscheidet man sich weiter zwischen dem Lesen:

  • quer,
  • nach vorn oder
  • zurück.

Blogs und die Selbstdarstellung

Hinzu kommt der Aspekt, dass zwar viele Artikel gelesen werden, aber einige doch ungelesen bleiben. Dadurch nimmt man die veröffentlichten Aspekte der Selbstdarstellung selektiv wahr [12]. Unterstützt wird dies durch die technischen Eigenschaften der (Blog-)Systeme, denn sie ermöglichen Artikel chronologisch zu sortieren und inhaltlich zu kategorisieren sowie mittels „Tags“ [13] zu gruppieren.

Mittels der Verknüpfung mit anderen Social Software-Anwendung [14] wird die Tendenz zur Fragmentierung der Identitätsrepräsentation verstärkt. Stellt man sich beispielsweise einen typischen Blog vor. In einem Blogartikel sind neben Text ein Video und Bilder publiziert. Das Video wird auf zum Beispiel YouTube oder Vimeo hochgeladen und mittels Code in den Blogartikel eingebunden. Das Bildmaterial wird zum Beispiel auf Flickr veröffentlicht und ebenso mit Hilfe von Code in den Blogartikel eingebunden. Dementsprechend interessant finde ich diese Sichtweise:

In dem Menschen zunehmend persönliche Aspekte an verschiedenen Stellen im Social Web veröffentlichen, fördern sie eine umfassende Selbstdarstellung. Gleichzeitig fragmentieren sie ihre Identität, welche sich über unterschiedliche Online-Kanäle und Kontexte verteilt [12].

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Was ist ein Blog? Spielt die Antwort in Zeiten von Social Media eine Rolle? Ja, Blogs bzw. Corporate Blogs sind auch in Zeiten von Facebook & Co. immer noch bedeutsam.

Wie ist ein Blogsystem aufgebaut?

Die folgende Abbildung erklärt visuell vereinfacht den Aufbau eines Blogs:

Vereinfachter Aufbau eines Blogsystems by webpixelkonsum

Quelle: webpixelkonsum (Vereinfachter Aufbau eines Blogsystems)

  • Backend = Der Teil, der näher am System ist [15].
  • Frontend = Der Teil, der näher an den Nutzern ist [15].
  • Hardware = die Hardware wird hier als Monitor (Display) symbolisiert, welches für einen Rechner, ein Smartphone oder Tablet sein kann. Hier zeigt sich die erste Herausforderung für ein Blogsystem. Das System muss sämtliche Displaygrößen unterstützen. Dies gilt sowohl für das Frontend wie für das Backend, denn immer mehr erledigt man heutzutage mobil (Mobil First). Diese Anforderungen an das Blogsystem richtet sich konkret an das Webdesign. Dieses Webdesign muss responsive sein [16] (Tipp: Testen, ob die eigene Website/ Blog ein Responsive Webdesign hat: [17]).
  • Software = Als Software kommt hier eine Blog-Software zum Einsatz. Wie soeben bei der Hardware schon beschrieben, muss diese auf den unterschiedlichen Displaygrößen zu nutzen sein. Die Auswahl dafür ist riesig. Neben dieser Software werden noch Themes (Templates) und/ oder Plugins benötigt. Beide sind für das Design des Frontend notwendig. Plugins übernehmen teilweise noch Aufgaben im Backend, zum Beispiel für die Sicherheit, die Organisation und Verwaltung.

Ein Blogsystem ist ein Mikrokosmos. Die Anforderungen an das Frontend und Backend sind größtenteils unterschiedlich. Betreibt man ein Blog bzw. Corporate Blog vollständig allein, dann beansprucht das Bloggen als vollständiger Prozess sehr viel Zeit und erfordern vielfache Kenntnisse wie zum Beispiel das „Fundament für ein Blog“.

Blog: Ein Fundament für ein Blog

Wer ein Blog bzw. Corporate Blog sein eigen nennt, wird mindestens ein Ziel verfolgen; möglichst viele Besucher auf sein Blog zu bekommen. Dafür stehen unterschiedliche Möglichkeiten zur Verfügung [18]. Zum Beispiel betrifft ein weiteres Ziel die wirtschaftliche Sichtweise; nämlich so geringe Kosten pro Besucher wie nur möglich aufzuwenden. Deswegen sind die 4 Anforderungen an ein erfolgreiches Corporate Blog bzw. Blog als „Fundament“ zu erfüllen:

  • Traffic,
  • Usability,
  • User Experience und
  • Credibility.

Blog: Das Fundament Traffic

Hier stellt sich die Frage, wie man für seine potenziellen Leserschaft umgehend bekannt wird. Dafür stehen getreu dem Motto „Viele Wege führen nach Rom“ mehrere Wege zur Auswahl. Jedoch sind die meisten Wege mit finanziellen Investitionen verbunden. Auszugsweise sind dies:

  • die Optimierung für die Suchmaschinen (SEO),
  • die bezahlte Werbung in den Suchmaschinen,
  • Werbeanzeigen in Social Media wie z. Bsp. Facebook,
  • das Affiliate Marketing und
  • die Online-PR.

Blog: Das Fundament Usability

Die Usability (Benutzerfreundlichkeit) spielt eine große Rolle. Gerade wenn man viele Artikel schreibt, kann dies passieren, dass man damit seine Leserschaft sprichwörtlich „erschlägt“. Deswegen ist dies sinnvoll, wenn man:

  • Orientierung im Blog anbietet,
  • sich kontinuierlich an das eigene Konzept orientiert und
  • die passenden Informationen zur „richtigen Zeit“ anbietet.

Blog: Das Fundament User Experience

Dieser Punkt ist insbesondere dafür wichtig, als das die Zielgruppe im Mittelpunkt sämtlicher Aktivitäten steht. Deswegen muss man abhängig von seinen Inhalten überlegen, ob man seine Leserschaft mittels Suchmaschinen oder über Empfehlungen aufbauen will. Unabhängig davon sollte man daran denken, dass nicht alle aus der Zielgruppe so tief in der Materie ist wie man selbst steht. Deswegen sollte manchmal das Tempo etwas gedrosselt werden, damit die Texte verstanden werden können.

Blog: Das Fundament Credibility

Nachdem die ersten Fundaments erklärt sind, folgt das vierte und letzte Fundament Credibility (Glaubwürdigkeit) für ein Blog. Die in dem o.g. Artikel angeregten Fragen bzw. Anregungen sind:

  • Bleiben Sie menschlich,
  • verwenden Sie modernes Design und
  • halten Sie den Blog und somit die Website aktuell.

Blogtipp: So einfach kannst Du Deinen Blogartikel strukturieren

Wer bloggt, wird die Herausforderungen kennen: Wie kann ich einen Blogartikel strukturieren? Was spielt eine wichtige Rolle? Dafür ist wichtig zu wissen, für wen die Blogartikel geschrieben werden. Genauso spielt die Struktur des Blogs und seiner Blogartikel eine entscheidende Rolle. Diesem Thema widmen sich die beiden folgenden Blogartikel:

  • „10 Tipps für besser aussehende Blogposts“ [19],
  • „Wie du einen erfolgreichen Blogartikel strukturierst [Infografik]“ [20].

Essenz aus der 1. Empfehlung

Aus der ersten Empfehlung werde ich einige Tipps für einen besser aussehenden Blogpost vorstellen. Dies sind:

  • Nutze das passende Theme!
  • Vermeide große Textblöcke!
  • Verwende Überschriften!
  • Setze die Textformatierung richtig ein!
  • Verlinke!
  • Binde Bilder ein!

Essenz aus der 2. Empfehlung

Der Blogger Vladislav Melnik vom Affenblog setzt sich in seinem Artikel ebenfalls sehr intensiv damit auseinander, wie man seine Blogartikel strukturieren kann. Dafür stellt er eine Infografik zur Verfügung [20], die sehr anschaulich für einen „erfolgreichen Blogartikel“ die beste Struktur aufzeigt. Ehrlicherweise muss ich gestehen, dass ich aktuell dieser hilfreichen Infografik nichts hinzu fügen kann.

Manchmal schreibt sich ein Blogartikel wie von allein. Dann kann dies passieren, dass der Blogartikel zu lang wird. Ist dies der Fall, muss eine Entscheidung getroffen werden. Demzufolge lautet die Frage: Soll dieser Blogartikel vollständig angezeigt werden oder über mehre Seiten publiziert werden? Darauf gibt der folgende Artikel eine Antwort und Lösung: „So teilt ihr euren langen Blogbeitrag auf“ [21]. Auf jeden Fall zu Hilfe nehmen kann man ein Plugin. Jedoch besitzen diese den Nachteil, dass sie die Ladezeit erhöhen.

Will man zum Beispiel einen Blogartikel mit 1.500 Wörtern teilen, wäre eine Aufteilung von ein Drittel des Artikels pro Webseite möglich. Aufpassen sollte man dabei, dass der Blogartikel als Ganzes für den Leser einfach und verständlich zu lesen bleibt.

Auch ich muss mich mit dieser Thematik auseinandersetzen, denn entweder werden die Artikel sofort vollständig angezeigt oder sie verteilen sich über mehrere Webseiten. In diesem Blog biete ich bisher alle Blogartikel sofort vollständig zum Lesen an. Meiner Meinung nach stärkt dies die Benutzerfreundlichkeit. Folglich spielt in diesem Zusammenhang SEO (Suchmaschinenoptimierung) eine bedeutende Rolle.

Für seine Blogartikel die Ladezeit optimieren

Vorausgesetzt wird heute eine rasante Ladezeit von Webseiten. Aus diesem Grund ist das Optimieren für Blogs bzw. Corporate Blogs essentiell, damit die Leserschaft die Blogartikel schneller angezeigt bekommen und somit früher lesen können. Dauert das Laden eines Blogartikels zu lange, besteht die Gefahr, dass die geneigte Leserschaft wieder ungehalten weiter zieht. Davon haben beide Seite nichts. Deswegen ist meines Erachtens wichtig, dass man herausfindet, wie lange der Aufbau eines Blogartikels benötigt. Dafür bieten sich Online-Tools an [22], die die technische Optimierung fokussiert. Vor allem wegen der zunehmenden mobilen Nutzung des Internets und der einhergehenden mobilen Lesegewohnheiten ist die „raketenhafte“ vollständige Darstellung eines Blogartikels der wichtigste Erfolgsfaktor.

Fazit: Was ist ein Blog und wie ist ein Blogsystem aufgebaut?


Die Frage: „Was ist ein Blog?“ probiert dieser Artikel aus unterschiedlichen Gesichtspunkten zu beantworten. Dabei stellt der Artikel vereinfacht das Blogsystem vor. Ebenso geht der Artikel auf die Strukturierung eines Blogartikels ein, die für die Lesbarkeit eines Artikels sehr förderlich ist. Weiterhin vermittelt dieser Artikel Tipps für eine schnellere Ladezeit von Artikeln. Ein sehr wichtiges Thema, denn davon hängt vor allem der Erfolg eines Blogs bzw. Corporate Blogs in Zeiten von der signifikanten Steigerung der mobilen Nutzung des Internets ab.

Welche Fragen hast Du zu dem Thema Blog und Blogstruktur? Sind Blogs für Dich sehr wichtig? Schreibe mir für den Austausch Deine Meinung als E-Mail oder in einen Kommentar!

Quellenangaben

Für die folgenden Quellenangaben gilt der Stand vom 1. April 2017:

[1] Duden — Erklärung für Weblog
[2] Duden — Erklärung für Logbuch
[3] Zerfaß, A. (2004), Meinungsmacher im Internet. Weblogs und Peer-to-Peer-Dienste als Herausforderungen für die PR, PR-Guide, H. 6, S. 1—9, [S. 1]
[4] Nutze die enorme Vielfalt an Content für Deine Content-Marketing-Strategie
[5] Fischer, T. [Hrsg.], Picot, A. (2006), Weblogs professionell — Grundlagen, Konzepte und Praxis im unternehmerischen Umfeld, 1. Auflage, Heidelberg: dpunkt.verlag GmbH, [S. 3]
[6] Plake, K./Jansen, D./Schuhmacher, B. (2001), Öffentlichkeit und Gegenöffentlichkeit im Internet. Politische Potenziale der Medienentwicklung, Wiesbaden
[7] Schmidt, J. (2006), Weblogs — Eine kommunikationssoziologische Studie, Konstanz: UVK Verlagsgesellschaft, [S. 55]
[8] Schmidt, J. (2006), Weblogs — Eine kommunikationssoziologische Studie, Konstanz: UVK Verlagsgesellschaft, [Einleitung]
[9] Schmidt, J. (2006), Weblogs — Eine kommunikationssoziologische Studie, Konstanz: UVK Verlagsgesellschaft, [S. 42f]
[10] Schmidt, J. (2006), Weblogs — Eine kommunikationssoziologische Studie, Konstanz: UVK Verlagsgesellschaft, [S. 58]
[11] Schmidt, J. (2006), Weblogs — Eine kommunikationssoziologische Studie, Konstanz: UVK Verlagsgesellschaft, [S. 66]
[12] Schmidt, J. (2006), Weblogs — Eine kommunikationssoziologische Studie, Konstanz: UVK Verlagsgesellschaft, [S. 82f]
[13] Wikipedia — Erklärung von Tag
[14] Hashtag: Was bist Du? Was bringst Du mir? Wie setze ich Hashtags in Social Media ein?
[15] Wikipedia — Erklärung für Front-End und Back-End
[16] Wikipedia — Erklärung für Responsive Webdesign
[17] Ein Website Testing-Tool von helllicht — Responsive Webdesign
[18] 8 Schritte, die ich zum Verbreiten meiner Blogartikel ausführe
[19] 10 Tipps für besser aussehende Blogposts
[20] Wie du einen erfolgreichen Blogartikel strukturierst [Infografik]
[21] So teilt ihr euren langen Blogbeitrag auf
[22] Tools für Corporate Blogs und Blogs vorgestellt

So gewinnen Corporate Blogs mehr Aufmerksamkeit und Struktur

So gewinnen Corporate Blogs mehr Aufmerksamkeit und Struktur 150 150 Ralph Scholze

Wer ein Corporate Blog (Blog eines Unternehmens) betreibt kennt diese Situation bestimmt. Da schreibt und schreibt und publiziert und publiziert man zahlreiche Blogartikel. Unter dem Strich ist aber kein Leser und keine Leserin weit und breit zu sehen. Demzufolge ist dies ein harter Job für die eigene Geduld. Bevor der eigene Geduldsfaden reißt, können die vorgestellten Tipps in diesem Artikel für mehr Aufmerksamkeit für Deinen Corporate Blog hilfreich sein.

Fokussiere Dein Blog Marketing für mehr Aufmerksamkeit für Dein Corporate Blog


Obgleich Du mehr Aufmerksamkeit für Deinen Corporate Blog gewinnst, muss der Fokus auch auf ein erfolgreiches Blog Marketing liegen. Dementsprechend muss der Fokus darauf liegen: „10 Dinge, die geniale Blogger unbewusst tun“ [1] als Tipps vor. Schließlich stellt sich jetzt die Frage: Was sind diese 10 Tipps? So einfach sie klingen, so herausfordernd sind diese im Alltag umzusetzen:

  1. Kümmere Dich um Dein Blog-Publikum!
  2. Sei ein Erzähler!
  3. Probier Ideen aus, die anziehend sind!
  4. Triff Menschen der Menschen wegen.
  5. Sei ein Anführer!
  6. Behalte immer Dein Ziel im Fokus!
  7. Schreibe für Deine Leserschaft, besser für einen Leser bzw. eine Leserin [2]!
  8. Bleib authentisch!
  9. Tausche Dein Wissen aus freien Stücken.
  10. Bleib lernfähig.
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Der „heißeste“ Tipp für mehr Aufmerksamkeit für Dein Corporate Blog: Achte auf Qualität und publiziere regelmäßig.

Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass einzelne Punkte einfach zu realisieren sind. Jedoch ist zum Beispiel der 6. Tipp sehr langfristig angesetzt. Auch der 7. Tipp ist herausfordernd. Gerade für Unternehmen ist dieser Tipp schwierig. Demzufolge ist die Versuchung groß mehr für Suchmaschinen wie Google (SEO) statt für die Leserschaft zu schreiben [3]. Das heißt, dass SEO zwar ein sehr wichtiger Bestandteil für ein erfolgreiches Unternehmensblog ist, aber die Menschen (Leserschaft, Nutzer) im Fokus für die Blogartikel steht. Meiner Meinung nach ist für ein erfolgreiches Blog Marketing beziehungsweise eine gute Organisation förderlich, um mehr Aufmerksamkeit für Deinen Corporate Blog zu erzielen. Dafür trägt zum Beispiel ein Redaktionsplan [4] bei. Denn die Bekanntheit für Deinen Corporate Blog zu erhöhen benötigt viel Zeit und eine „handfeste“ Organisation. In einem Redaktionsplan speziell für Blogs aufgelistet sind zum Beispiel die anstehenden Blogartikel, die interne Verlinkung zu anderen Artikeln und der Zeitrhythmus für das Publizieren der eigenen Artikel im Corporate Blog.

Tipps für größere Aufmerksamkeit für Dein Corporate Blog

Um die Aufmerksamkeit für Dein Corporate Blog zu steigern, helfen Dir auch diese Tipps:

  • Verweise in der E-Mail-Signatur auf den aktuellen Blogartikel,
  • Achte auf Qualität der Inhalte (Text, Bildmaterial, Links),
  • Kommentiere bei themenrelevanten Artikel in anderen Blogs,
  • Nutze aktiv und gezielt Social Media in der Strategie für Dein Corporate Blog,
  • Ermögliche das Teilen Deiner Blogartikel in Social Media durch Social-Sharing-Buttons,
  • Nimm an Paraden anderer Blogs (Blogparaden) teil oder starte eine eigene Blogparade mit Deinem Unternehmensblog als Ausgangspunkt!

Reichweite ist ein wichtiges Ziel für Corporate Blogs. Davor gilt es, schon während der Planung Gedanken zur Zielgruppe, den Kommunikationszielen und den Inhalten (Text, Bild, Video, Podcast, Story) zu machen, damit die Reichweite ihren positiven Beitrag für einen erfolgreichen Blog leisten kann.

Die folgende Abbildung gibt Dir einfach zu realisierende „7 Tipps für erfolgreiche Blogs und Corporate Blogs“ mit:

Diese Abbildung von webpixelkonsum liefert Dir 7 Tipps, damit Dein Corporate Blog für Dein Unternehmen erfolgreicher wird. Diese 7 Tipps sind auf die Qualität zu achten, einen Redaktionsplan zu nutzen, regelmäßig zu publizieren, externe Links einzusetzen, intern gezielt seine Blogartikel zu verlinken, die E-Mai-Signatur für seine Blogartikel zu nutzen und Social Media aktiv einzubinden.

Quelle: webpixelkonsum (7 Tipps für erfolgreiche Corporate Blogs)

Fazit: So gewinnst Du mehr Aufmerksamkeit für Dein Corporate Blog

Ein Blog als Unternehmen ins Leben zu rufen geht extrem schnell. Nennt man ein eigenes Corporate Blog sein eigen, hat mein ein Blog unter Millionen. Gleichzeitig konkurrieren Blogs mit den sozialen Netzwerken, die selbst immer mehr ihre Nutzer auf ihre Plattform halten wollen.

Also muss eine Strategie her. 

Diese muss die Bekanntheit und Reichweite für das Corporate Blog so schnell und langfristig wie möglich steigern. Dafür förderlich sind die vorgestellten Tipps. Gleichzeitig hilft Dir für Dein Blog als Unternehmen die eigene Corporate Identity, damit unsere Zielgruppe auf ihrer Customer Journey stetig eine einheitliche Präsentation von unserem Unternehmen erfährt. Parallel fördert ein klarer Fokus für jeden publizierten Content [3] den Erfolg beim Corporate Blogging.

Unter dem Strich sollen Dir diese Tipps zahlreiche Vorteile für Deine Themen bieten, um mehr Sichtbarkeit in den Suchmaschinen wie Google oder in Social Media bei Facebook, Twitter, LinkedIn & Co. zu erreichen. Denn unser Unternehmensblog auf unserer Website liefert für unsere Kunden und Zielgruppe Informationen und spannende Themen rund um die eigenen Produkte und Dienstleistungen, die unserem Unternehmen einen Vorteil vor der Konkurrenz verschafft. Deswegen erstelle und veröffentliche regelmäßig Deine Blogartikel mit einem konkreten persönlichen Mehrwert für Deine Leserschaft.

Wie gewinnst Du mehr Bekanntheit und Struktur für Deinen Blog? Schreibe mir Deine Meinung und Erfahrung unten in einen Kommentar!

Quellenangaben

Für die folgenden Quellenangaben gilt der Stand vom 1. April 2017:

[1] Gastbeitrag: 10 Dinge, die geniale Blogger unbewusst tun
[2] Darum ist eine Persona für die Online Strategie wichtig
[3] Was für eine Herausforderung beim Corporate Blogging
[4] Tipps für einen erfolgreichen Corporate Blog mit einem Themenplan, Redaktionsplan und Produktionsplan [Blogparade]

Herausforderung von Corporate Blogs plus Lösungsansätze

Herausforderung von Corporate Blogs plus Lösungsansätze 150 150 Ralph Scholze

Die Herausforderung von Corporate Blogs im Alltag sind vielfältig. Denn ein erfolgreiches Blog als Unternehmen aufzubauen und stets voranzubringen, erfordert das Lösen zahlreicher Aufgaben. Daher gebe ich Dir gleich zu Beginn diese 10 praktischen Tipps mit auf dem Weg:

Diese Abbildung von webpixelkonsum liefert Dir 10 praktische Tipps, damit das Bloggen - dem sogenannten Corporate Blogging - für Dein Unternehmen erfolgreicher wird.

Quelle: webpixelkonsum (10 praktische Tipps für erfolgreiches Corporate Blogging)

Wie sollten einzigartige Blogartikel in einem Corporate Blog sein?

Auf jeden Fall sind die folgenden Punkte einfach und bekannt. Dennoch sind sie im Detail eine Herausforderung:

  • … seine Leser/innen in den Scheinwerferkegel stellen, ohne sie zu blenden (Zielgruppenfokussierung).
  • … stetig die Qualität der Inhalte im Corporate Blog steigern (Qualitätsanspruch).
  • … eine einzigartige Benutzerfreundlichkeit für seine Leser/innen schaffen (Einzigartigkeit).
  • … den signifikanten Mehrwert der Blogartikel für jeden Leser und jede Leserin wissen und klar kommunizieren (Mehrwert).
  • … weiterführende Informationen für seine Leser/innen in Blogs anbieten (Mehrwert).
  • … das Leseverhalte für seine Leser/-innen steigern, in dem Blogartikel strukturiert und übersichtlich in Blogs aufgebaut sind (Benutzerfreundlichkeit).
  • … Texte in Corporate Blogs mittels Überschrift, Zwischenüberschriften, Abschnitten, Aufzählungen strukturieren (Benutzerfreundlichkeit).
  • … relevante Blogartikel im Corporate Blog untereinander verlinken und somit einen einzigartigen Mehrwert für seine Leser/innen auf sein Blog anbieten (Mehrwert).
  • … das Kommentieren für seine Leser so einfach wie möglich in Blogs gestalten (Benutzerfreundlichkeit).

Unter dem Strich fokussiere ich in diesem Corporate Blog den Mix für meine Leser/-innen zu schreiben und die Suchmaschinen einzubeziehen. Deswegen benötige ich für meine Artikel in diesem Corporate Blog die Suchmaschinen und die Social-Media-Plattformen. Immerhin will ich meine Leser dort abholen, wo sie sich höchstwahrscheinlich häufig aufhalten.

Blogs und SEO als Herausforderung meistern für eine Win-Win-Situation

Genauso ist bekannt, dass für Fragen zu einem Thema meistens die Suchmaschinen zu erst genutzt werden. Wenn dort ein Corporate Blog bzw. ein Blogartikel nicht erscheint, dann existiert er für die suchende Person ganz einfach nicht. Deswegen entschied ich mich SEO in meine Blogstrategie zu integrieren. Obgleich die Aufgaben und Herausforderungen für Blogs von Unternehmen sehr vielfältig sind. Die folgende Abbildung zeigt Dir eine erste Übersicht über die zahlreichen SEO-Aufgaben mit einem Corporate Blog:

Diese Abbildung von webpixelkonsum aus dem Artikel über die Erfolgstipps für das Corporate Blogging zeigt das Zusammenspiel von OnPage-Optimierung und OffPage-Optimierung in der Suchmaschinenoptimierung. Für die OnPage-Optimierung sind Design, Usability und Content. Bei der OffPage-Optimierung zählen Backlinks, Trust und Reputation.

Quelle: webpixelkonsum (SEO: OnPage-Optimierung und OffPage-Optimierung)

Fazit für: Herausforderungen von Corporate Blogs und Lösungsansätze

Damit das eigene Blog für Dein Unternehmen erfolgreich ist, sind wichtige Herausforderungen und Aufgaben im Umgang mit Blogs zu beachten. Einerseits hilft dabei die eigene Corporate Identity mit ihrem Corporate Design, damit unsere Zielgruppe auf ihrer Customer Journey stetig eine einheitliche Präsentation von unserem Unternehmen erfährt. Andererseits hilfreich ist der Einsatz von Analytics-Tools. Dadurch können wichtige Fragen beantwortet werden wie:

  • Über welche bestimmte Beiträge kommen Leser auf Blogs?
  • Welche Blogartikel veranlassen meine Leser mein Corporate Blog zu verlassen?
  • Welcher Autor (m/w/d) liefert mit der eigenen Arbeit den größten Nutzen für beispielsweise die Unternehmenskommunikation?
  • Wie hoch ist die Absprungrate (Bounce Rate) meiner „besten Artikel“ im Unternehmensblog?
  • Wie strukturiert soll der Aufbau von einem Blogartikel sein, um die Absprungrate niedrig zu halten und gleichzeitig der Leserschaft einen Nutzen liefern?
  • Welche verschiedene Ressourcen (Mitarbeiter, Themen) und Instrumente (Funktionen) können die SEO-Maßnahmen unterstützen, um beispielsweise Kunden zu gewinnen?
  • Generieren die Bilder in den Blogartikel Traffic aus den Suchmaschinen? Wenn ja, dann wie viel?
  • Was passiert mit dem Traffic von Google & Co, wenn wir nicht mehr regelmäßig bloggen?

Weiterhin sind im Fokus drei elementare Punkte für ein einzigartigen Blogartikel im Corporate Blog bedeutsam:

  1. Fokussiere Dich in Corporate Blogs auf die Zielgruppe und biete ihr einen signifikanten Mehrwert an!
  2. Begeistere Deine Zielgruppe mit einem einzigartigen Nutzerverhalten, das die Lesefreude sowie Bereitschaft zu kommentieren in Deinen Blogs steigert! Das heißt, dass sie im Unternehmensblog andere aufbereitete Themen finden gegenüber beispielsweise Facebook, Instagram, LinkedIn & Co.
  3. Betreibe aktives Selbstmarketing für Deine Blogs, damit sie eine größere Reichweite besitzen und sehr bekannt sind!

Weitere Empfehlungen zum Lesen

Jetzt empfehle ich noch einige Artikel zum Vertiefen in das Thema „Blog und Suchmaschinenoptimierung“:

  • „Blog Post SEO – 7 Tipps zur Optimierung“ [1]
  • „Gesucht, gefunden: 10 Tipps zur SEO-Optimierung“ [2]
  • „Google — Einführung in Suchmaschinenoptimierung“ [PDF] [3]

Hast Du noch weitere Tipps bezüglich der Herausforderungen konkret für Corporate Blogs? Schreibe mir für einen Austausch Deine Empfehlungen unten in einen Kommentar!

Quellenangaben

Für die folgenden Quellenangaben gilt der Stand vom 20. Mai 2021:

[1] SEO im Content Marketing: Sechs Onpage-Faktoren, die Wirkung zeigen
[2] Gesucht, gefunden: 10 Tipps zur SEO-Optimierung
[3] Google — Einführung in Suchmaschinenoptimierung

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