Lead Management: Erklärung und Bedeutung für Marketing und Vertrieb

Was ist Lead Management?

Was ist Lead Management? 2000 1333 Ralph Scholze

Lead Management ist essentiell für den gemeinsamen Erfolg von Marketing und Vertrieb. Während dies in den meisten etablierten Unternehmen realisiert ist, befindet sich dies größtenteils bei den Start-ups im Aufbau oder in der Planung. Aus diesem Grund widmet sich dieser Artikel der Frage nach der Bedeutung von Lead Management und gibt Dir auch Anregungen für Dein Lead Management.

Ein markantes Marketinginstrument: Der Funnel

Der Funnel bedeutet für Dein Marketing und Online-Marketing eine Art Trichter wie die folgende Abbildung sehr vereinfacht darstellt. Dementsprechend sind in der 1. Stufe sehr viele Leads und in der letzten Stufe bleibt davon ein Bruchteil übrig. Im Fall der Abbildung werden für ein Konsument in der 4. Stufe 8 Leads in der 1. Stufe benötigt:

Funnel im Lead Management by webpixelkonsum

Quelle: webpixelkonsum (Funnel im Lead Management)

Funnel und die möglichen Kategorien

Zu diesem Thema schreibe ich später noch einmal. Dennoch will ich Dir kurz die Kategorien von Funnel mitteilen:

  • Gesprächs-Funnel,
  • Webinar-Funnel,
  • Direktverkaufs-Funnel.
Arten von Funnel im Lead Management by webpixelkonsum

Quelle: webpixelkonsum (Arten von Funnel im Lead Management)

Lead Management: Ein markantes Marketinginstrument — Der Funnel mit seinen möglichen Kategorien

Was ist ein Lead?

Einerseits kreieren Unternehmen und Marken zahlreiche Touchpoints [1], um auf dem Radar ihrer Zielgruppe zu gelangen. Andererseits bedeutet dies auch, dass einige Touchpoints keine Informationen und andere Touchpoints bestimmte Informationen für das Unternehmen oder die Marke generieren. Wir alle kennen dies, wenn wir beispielsweise irgendwo einen Newsletter abonnieren oder uns zu einem Webinar anmelden. An diesem Touchpoint tragen wir unsere E-Mail-Adresse freiwillig ein. Infolgedessen gewinnt das Marketing-Team eines Unternehmens eine E-Mail-Adresse mit einem bestimmten Interesse.

Was bedeutet Lead Management?

Unter Lead Management (engl. to lead = führen) sind all die Marketing-Maßnahmen subsummiert, die aus potenziellen Konsumenten echte Kunden/-innen gewinnen sollen (Konversion, Umwandlung). Weiterhin existieren im Management der Leads unterschiedliche Prozesse mit speziellen Fragestellungen aus Sicht der Konsumenten, die Unternehmen und Marken positiv beantworten müssen. Dementsprechend gehören Maßnahmen zur Wandlung der Interessenten hin zum Kunden genauso wie die Entwicklung des Potenzial für ein hochwertigeres (Up-Selling-) oder (Cross-Selling-) Angebot. Anschließend wird der Kunde beziehungsweise die Kundin wieder zum Lead für einen neuen Kaufprozess.

Aus diesem Grund ist für eine erfolgreiche Lead-Management-Strategie die Zusammenarbeit zwischen dem Team vom Marketing und Vertrieb sehr wichtig. Entsprechend müssen die Marketing- und Vertriebsprozesse bestens abgestimmt werden. Auf jeden Fall ermöglicht die optimale Verzahnung beider Bereiche Vorteile im Kampf um Kunden und Marktanteile. Unter dem Strich ergibt sich dadurch ein hervorragender Wettbewerbsvorteil.

Leads gewinnen

Zuerst einmal ist wichtig, dass für erfolgreiches Lead Management an erster Stelle die Gewinnung von Leads steht. Nur, wie kannst Du Leads gewinnen, damit Dein Marketing erfolgreich und Dein Vertriebsteam wertvolle potenzielle Konsumenten erhält? Darauf gibt der englischsprachige Artikel: „How to Generate Leads“ [2] mithilfe einer umfangreichen Infografik wertvolle Anregungen.

Die Prozesse im Lead Management

Wie bei den erwähnten Touchpoints (Kundenkontaktpunkte), die Bestandteil der Customer Journey [3] sind, existiert auch bei dem Management seiner Leads unterschiedliche Prozesse. Infolgedessen existieren diese Prozesse:

  1. Lead Generierung, d.h. Gewinnung von Kontakten (Lead)
  2. Lead Nurturing, d.h. Weiterentwicklung der potenziellen Kontakte (Leads)
  3. Lead Scoring, d.h. Einzelne Bewertung der potenziellen Kontakte
  4. Lead Routing (manchmal auch Lead Conversation), d.h. Übergabe der potenziellen Kontakte an das Vertriebsteam.
Prozesse im Lead Management by webpixelkonsum

Quelle: webpixelkonsum (Prozesse im Lead Management)

Lead Management: Die 4 unterschiedlichen Stufen im erfolgreichen Lead Management

Weiterhin gehören zu den Phasen im Lead-Management-Prozess selbstverständlich weitere Aufgaben wie zum Beispiel das Definieren der Ziele und Zielgruppe sowie die Planung und Durchführung von Kampagne zur Lead-Generierung mit dem Ziel Kontaktdaten von Interessierten zu gewinnen. Infolgedessen müssen in den jeweiligen Phasen diese Fragen beantworten werden wie die folgende Abbildung vorstellt:

Sechs Fragen für erfolgreiches Lead Management by webpixelkonsum

Quelle: webpixelkonsum (Sechs Fragen für erfolgreiches Lead Management)

Willst Du Dich noch intensiver mit den Phasen im Lead-Management-Prozess auseinandersetzen, bietet sich das umfangreiche Whitepaper von Bitkom [4] zum Thema an.

6 Fragen im Lead Management aus der Sicht des potenziellen Konsumenten

Fazit für: Was ist Lead Management?

Einerseits ist ein Lead ein potentieller Kunde (beziehungsweise eine potentielle Kundin), der am richtigen Ort und zur richtigen Zeit mit dem besten Belohnungsversprechen am Touchpoint zu gewinnen gilt. Deswegen müssen die Teams für das Marketing und den Vertrieb bestens zusammenarbeiten. Erst dadurch verstehen sie ihre potenziellen Kunden viel besser und können gemeinsam intern Ideen entwickeln, die zur Gewinnung von Kunden beitragen. Andererseits ist jeder Mensch individuell, so dass einige vom Erstkontakt sofort zum Kunden werden und andere Kunden alle „Stufen des Verkaufstrichters“ (Funnel) benötigen, bevor sie Kunde/-in sind. Dafür förderlich sind genaue Kenntnisse der Zielgruppe und der gezielte Einsatz von Personas [5].

Erfolgte Ziele im Lead Management

Weiterhin muss im Lead Management das Ziel verfolgt werden, stetig Kompetenz zu zeigen und kontinuierlich Vertrauen aufzubauen. Infolgedessen ist an dieser Stelle auch professionelles Content Marketing mit seiner Vielfalt an Content [6] gefragt. Beispielsweise können Whitepapers zum Herunterladen oder Webinare angeboten werden, wofür sich Interessierte per E-Mail-Adresse anmelden müssen. Das heißt, dass erfolgreich ein neuer Lead gewonnen wurde (1. Phase). Deshalb gilt jetzt die Maxime, diesen Lead attraktive Inhalte im Tausch gegen seine E-Mail-Adresse anzubieten, damit er mit dem Unternehmen oder der Marke ein positives Erlebnis verbindet. Durch clevere Maßnahmen per E-Mail-Marketing [7] gilt jetzt die Pflege und das Entwickeln des Interessenten hin zur Kaufreife (2. Phase). Im Laufe der Zeit wird das Bild über den potenziellen Kunden vollständiger und sein Wert für den Vertrieb bewertet (3. Phase). Infolgedessen hat das Vertriebsteam so ein umfassendes Bild von dem potenziellen Kunden und kann sein Angebot bestens darauf abstimmen.

Ein Best Practices findest Du in diesem Praxisbeispiel: „Leadgenerierung und Aufbau einer Sales Pipeline für Belden Inc.“ [8].

Lead Management: Ziele und Best Practices vorgestellt

Setzt Du aktiv Lead Management ein? Welche Erfahrungen sammeltest Du bisher? Welche Herausforderungen existieren Deiner Meinung nach im Alltag beim Management der Leads? Persönlich interessiert bin ich an Deiner Meinung. Deswegen schreibe mir Deine Erfahrungen unten in einen Kommentar!

Quellenangaben

Für die folgenden Quellenangaben gilt der Stand vom 10. Juni 2017:

[1] Anregungen rund um die Touchpoints für ein erfolgreiches Kundenerlebnis (Customer Journey)
[2] How to Generate Leads [Infographic]
[3] Was bedeutet Customer Journey?
[4] Phasen im Leadmanagement-Prozess – Leitfaden (pdf-Datei)
[5] Darum ist eine Persona für die Online Strategie wichtig
[6] Nutze die enorme Vielfalt an Content für Deine Content-Marketing-Strategie
[7] Was bedeutet E-Mail-Marketing und welche Vorteile besitzt Marketing per E-Mail?
[8] Leadgenerierung und Aufbau einer Sales Pipeline für Belden Inc.

Ralph Scholze

… ist der Mann mit der Leidenschaft für die digitale Wirtschaft; speziell für Marketing und PR sowie Social Media. Darüber bloggt er als Gastautor und hier in diesem Corporate Blog. Der studierte Kaufmann ist glücklich, dass die Einzel-Unternehmer und -innen, Start-ups sowie mittelständischen Unternehmen (KMU) wesentlich aktiver das Thema Digitalisierung, Social Media, Online-Marketing und Online-PR umsetzen als die Politik.

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