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Social Media

Social Media ist kein Hype oder Trend, sondern fester Bestandteil des Alltags von jung bis alt. Deswegen stellt sich für Unternehmen von Start-ups über KMU bis hin zu Konzernen nicht die Frage nach dem ob, sondern dem wie. Darin liegt die neue Herausforderung für Unternehmen.

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Die neuen, spannenderen Fragen lauten deswegen: Wie, wann und wo erreiche ich meine Zielgruppe in Social Media mit meinen Marketingmaßnahmen, damit ich als Unternehmer/-in weiterhin erfolgreich bin? Welche Maßnahmen begleiten diese Marketingmaßnahmen? Sind interne Prozesse aufzubauen oder zu aktualisieren? Welche Strategie und welche Taktiken sind zu verfolgen? Wie messe ich meinen Erfolg in Social Media (ROI)? Auf all diese Fragen gibt Dir der Corporate Blog von webpixelkonsum laufend Antworten. Und für Deine Fragen und Erfahrungen bieten sich die Kommentare hervorragend an ;)

Über die Direktnachrichten auf Twitter

Über die Direktnachrichten auf Twitter 150 150 Ralph Scholze

Die Direktnachrichten auf Twitter, kurz DM, sind fester Bestandteil für die Kommunikation auf Twitter. Dabei besitzen die Direktnachrichten auf Twitter eine bewegte Entwicklung, wie dieser Artikel Dir zeigt.

Mit seinen Direktnachrichten auf Twitter bietet der Kurznachrichten-Dienst neben seinen Tweets die Möglichkeit für eine „unsichtbare Kommunikation“ auf seiner Social-Media-Plattform. Während Tweets [1] öffentlich sind und damit für alle zu lesen sind, haben Direktnachrichten auf Twitter diese Eigenschaften nicht. Statt dessen unterlagen sie sogar „strengere Regeln“ als Tweets. So kann ich einen Tweet ungefragt und ohne den Inhaber/-in dieses Tweets zu folgen [1] kommentieren oder weiter empfehlen. Wohingegen dies bei der Direktnachricht nicht funktioniert. Vielmehr muss man sich gegenseitig folgen, um jemanden Direktnachrichten auf Twitter zu schreiben. Jedoch gilt dies ab sofort nicht mehr. Wieso? Twitter hat diese Regel gelockert wie beispielsweise dieser Artikel zeigt: „News per Direktnachricht: Twitter zeigt neue Tricks vorm Börsengang“ [2].

Wo aktiviere bzw. deaktiviere ich diese „neue Direktnachrichten auf Twitter“?

Da ich diese Funktion in meinen Twitter-Einstellungen nicht vorfinde, verweise ich auf diese Artikel:

  • „Twitter: Direktnachrichten von jedem Follower akzeptieren“ [3],
  • „Twitter Direktnachrichten von jedem Follower: Neue Möglichkeiten für den Kundensupport“ [4].

Zu finden ist die Deaktivierung der „neuen DM“ in den Einstellungen [5].
Unter dem Strich hilft diese Änderung vor allem den Unternehmen und Marken. Ich denke, dass diese Funktion gerade für den Kundensupport sehr hilfreich ist. Kann doch jetzt eine Angelegenheit umgehend über den selben Kommunikationskanal gelöst werden. Ansonsten war bisher dafür der Weg über die E-Mail notwendig. Dies kann somit entfallen.

Die Direktnachrichten auf Twitter mit dem Gruppenchat

Die Twitter Direktnachricht ist in einer Twitter Strategie ein sehr wichtiges Kommunikationswerkzeug. Warum? Mit der Twitter Direktnachricht kann ich mit jemanden auf Twitter nicht öffentlich kommunizieren. Damit liegt klar auf der Hand, dass über die Twitter Direktnachricht vertrauliche Informationen weitergegeben werden können. Weshalb dies manchmal sehr hilfreich ist. Jedoch besaß die bisherige Funktion Direktnachricht auf Twitter ein Problem. Sie konnte nur genutzt werden, wenn sich beide Kommunikationspartner gegenseitig folgen. Ein weiterer Wermutstropfen existiert noch. Denn nur 2 Personen konnten sich direkt austauschen. Damit ist es ab sofort vorbei. Twitter führte den Gruppenchat ein [6].

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Die Entwicklung der Direktnachrichten auf Twitter zeigt in eine Richtung: Twitter Messenger.

So funktioniert die neue Twitter Direktnachricht mit dem Gruppenchat

Zu der neuen Twitter Direktnachricht mit dem Gruppenchat sendete Twitter eine E-Mail. Darin erklärt Twitter ganz einfach und anschaulich die neue Funktion — Gruppenchat. Der Start ist einfach, denn in dieser E-Mail befindet sich ein Button. „Los gehts!“. Sobald auf „Los gehts!“ geklickt wird, landet man auf Twitter. Genauer bei seinen Direktnachrichten. Das Vorgehen ist ebenfalls einfach: Eins, zwei, drei und fertig ist der Gruppenchat 😉 Weiterhin nimmt Twitter die Sicherheit sehr ernst.

Demzufolge ist die Nutzung des Gruppenchat bei den Direktnachrichten auf Twitter denkbar einfach. Schließlich ist vom Prinzip her der einzige Unterschied in der größeren Anzahl der Kommunikationspartner. Wie bisher geht man folgendermaßen vor:

  1. Auswählen des Namens,
  2. Schreiben der Nachricht und
  3. Nachricht senden.

Direktnachrichten auf Twitter bekommen neue Funktion: Direktnachrichten auf Twitter

Tweets privat zu teilen funktioniert bei dem Kurznachrichten-Dienst bisher nur über umständliche Wege, indem der Tweet zum Beispiel per E-Mail an jemanden empfohlen wird. Jetzt bietet Twitter auf seiner Social-Media-Plattform eine Lösung an: „Privat unterhalten“. Entsprechend berichtet Twitter im eigenen Blog: „An easier way to share Tweets privately“ [7]. Dafür existiert bei einem Tweet unter iOS und Android ein neuer Button.

Interessant ist, dass genau diese Funktion nach Aussage von Twitter auf der Liste der Wünsche einen TOP-Platz besaß. Immerhin untermauert dies Twitter in seinem Blog mit der folgenden Aussage:

„And the number of Tweets shared privately has grown even faster, at 200% in just the second half of last year.“ [7]

Nehme ich diese Fakten als gegeben, leuchtet mir die Einführung „Tweets privat teilen“ logisch ein. Gleichzeitig frage ich mich an dieser Stelle, warum so ein hoher Bedarf auf Twitter existiert?

Tweets privat teilen: Für mich offene Fragen

Die folgenden Fragen sind für mich aktuell noch unklar:

  1. Wonach werden nach dem Klicken auf den Button Privat in der Liste die Twitteratis ausgewählt?
  2. Wird unter Twitter Analytics [8] oder unter Mitteilung angezeigt, welche Tweets privat geteilt worden sind?
  3. Was passiert, wenn der privat geteilte Tweet gelöscht wird?

Was ist der Sinn von der neuen Funktion: „Tweets privat teilen“?

In Zeiten von NSA & Co. kann ich als Nutzer das Argument Privatsphäre nur bedingt „ins Feld rücken“. Infolgedessen stellt der Aspekt Datenschutz für mich kein starkes Argument für die Verwendung dieser neuen Funktion dar, da Twitter in der nach europäischen politischen und gesetzlichen Auffassung (bösen) USA seinen Hauptsitz hat und dort mit den Daten freier umgegangen wird als bei uns in Europa und Deutschland. Was ist also der Sinn von der neuen Funktion? Den Sinn sehe ich darin, dass man jemanden auf Twitter einen tollen Tweet einfach und direkt sowie diskret empfehlen kann, ohne das davon die Öffentlichkeit „Wind bekommt“.

Die Direktnachrichten auf Twitter (Direct Message) werden lebhafter

Erneut legt Twitter an seine Twitter DM (Direct Message) Hand an und probiert diese direkten, persönlichen Nachrichten lebhafter zu gestalten.

Twitter DM (Direct Message) spielt auf Twitter für den persönlichen Austausch mit einem privaten Schutz eine große Rolle. Vor allem, wenn nicht jeder mitlesen soll oder vertrauliche Informationen schnell über den selben Kommunikationskanal versenden werden sollen.

Welche Funktionen Twitter für die direkten Nachrichten anbietet, stellt diese Webseite dar [9]. So führte Twitter im April für die direkten Nachrichten die Möglichkeit ein, Tweets privat zu teilen. Ebenfalls änderte Twitter sehr radikal die Anzahl der Zeichen für die Direktnachrichten auf 10.000 Zeichen. Jetzt änderte Twitter erneut die Direktnachricht wie dieser Tweet zeigt:

Anscheinend existiert ein neuer Trend auf Twitter. Für mich sieht dies ganz danach aus als wenn bevorzugt über direkte Nachrichten (Twitter DM) korrespondiert werden soll beziehungsweise wird. Diesen Eindruck gewinne ich durch die Änderungen für die Direct Message in kleinen Schritten über die letzten Monate.

Die Entwicklung der Direktnachricht auf Twitter bis heute mit 10000 (!) Zeichen

Die Direktnachrichten auf Twitter erfahren schrittweise Neuerungen folgt erneut eine Auffrischung für die Direktnachricht auf Twitter. Persönlich muss ich sagen, dass diese erneut spektakulär ist. Noch einmal. Ein Markenzeichen von Twitter stellt die Begrenzung von 140 Zeichen sowohl für einen Tweet als auch für eine Direktnachricht dar.

Dieses Markenzeichen von Twitter ist gefallen. Ab Juli 2015 existiert eine neue Zeichenbegrenzung: „The new limit for DMs will be 10k characters.“ [10].

Da ich oft die Direktnachrichten nutze, sehe ich einen Mehrwert für die Erweiterung der Zeichenanzahl. Warum dies jetzt unbedingt 10.000 (!) Zeichen sein müssen, verstehe ich nicht. Vielleicht findet sich eine logische Erklärung in den Kommentaren wieder. Ob damit ein neuer Messenger wie bei Facebook üblich über die Hintertür Einzug hält oder die E-Mail abgelöst werden soll, wird die Zukunft zeigen.

Was ich mich frage: „Fällt damit die Zeichenbegrenzung der Tweets in naher Zukunft?“. Im Grunde genommen wäre dies meiner Meinung nach ein Paukenschlag. Dadurch würde Twitter weit die Forderung der Investoren übertreffen, die „lediglich“ 160 Zeichen forderten.

Fazit für: Über die Direktnachrichten auf Twitter

Für den nicht öffentlichen Austausch bietet Twitter seine Direktnachrichten an. Insbesondere für Unternehmen und ihren Kundenservice sind die stetig neuen Funktionen sehr Willkommen. Demzufolge können Fragen und sensible Daten über die Direktnachrichten schnelle und einfach versendet werden.

Wie intensiv nutzt Du auf Twitter die Direktnachrichten? Welche Meinung besitzt Du über die Direktnachrichten? Sammeltest Du bisher positive Erfahrungen mit dem Einsatz der Direktnachrichten auf Twitter? Schreibe mir Deine Meinung beziehungsweise Erfahrung als E-Mail oder in einen Kommentar!

Quellenangaben

Für die folgenden Quellenangaben gilt der Stand vom 1. April 2017:

[1] Ist der Kurznachrichten-Dienst Twitter ein „blauer, rasender, plaudernder Vogel“?
[2] News per Direktnachricht: Twitter zeigt neue Tricks vorm Börsengang
[3] Twitter: Direktnachrichten von jedem Follower akzeptieren
[4] Twitter Direktnachrichten von jedem Follower: Neue Möglichkeiten für den Kundensupport
[5] Twitter — Einstellungen für die „neue Direktnachricht“
[6] Now on Twitter: group Direct Messages and mobile video camera
[7] An easier way to share Tweets privately
[8] Tools für Twitter vorgestellt
[9] Twitter — Unterhalten wir uns privat.
[10] Removing the 140 character limit from Direct Messages

Social-Media-Marketing: Sind Social Ads in Social Media in der Zwickmühle?

Social-Media-Marketing: Sind Social Ads in Social Media in der Zwickmühle? 150 150 Ralph Scholze

Marken und Unternehmen schwören in Social Media darauf und setzen sie intensiv in ihrem Social-Media-Marketing ein. Die Rede ist von Social Ads in Social Media. Bei dieser „tollen“ Möglichkeit existiert ein Problem für Unternehmen und Marken.

Tendenzen wirken auf Social Ads in Social Media

Wer die Geschäftsmodelle von Social-Media-Plattformen mit offenen Augen anschaut, wird dies schnell erkennen: Sie brauchen eine starke Gruppe als Finanzier, denn die private Nutzung muss (!) kostenlos sein. Diese „starke Gruppe“ sind Unternehmen und Marken. Ihre allgemeine Nutzung der Social-Media-Plattformen ist wie für private Nutzer kostenfrei, jedoch führen die eingeführten Algorithmen zu einer „umkämpfteren“ Interaktion mit zum Beispiel den Fans seiner Facebook Seite. Um dem entgegenzuwirken, schalten sie Social Ads in Social Media. Dieser Zusammenhang ist weder neu noch revolutionär.

Auch der nächste Zusammenhang „liegt klar auf der Hand“. Für mich stellt Social Media ein Spiegelbild der Gesellschaft dar. Somit finden sich bestimmte Mechanismen in Social Media wider wie zum Beispiel die Abgrenzung der Jugendlichen von der Erwachsenenwelt.

Verschärfung der aktuellen Entwicklung für Social Ads in Social Media

Als wäre dies nicht schon genug, verschärft eine weitere Entwicklung die „Zwickmühle“ für Social Ads in Social Media wie zum Beispiel auf Facebook oder Twitter.

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Suchmaschinen verlieren zunehmend an Boden und Social Media gewinnt an Wichtigkeit.

Mit diesem aktuellen Phänomen setzt sich die Autorin Sylvia Lermann in ihrem Artikel: „Suchmaschinen verlieren – Unternehmensseiten werden zunehmend über Social Media Kanäle gefunden“ [1],

  • die Customer Journey [2],
  • auf das Kampagnen-Management,
  • das Content Marketing [3] und
  • das Budgetierung für das Online Marketing.

Ursache für diese Entwicklung liegt an den eigenen Gewohnheiten, denn Informationen konsumieren wir zunehmend auf Social-Media-Plattformen, da sich die meisten Menschen dort dauerhaft aufhalten und das restliche Internet unbeachtet lassen.

Wenn immer mehr Menschen immer mehr Inhalte auf Social-Media-Plattformen publizieren und konsumieren und gleichzeitig für Unternehmen und Marken der Aufbau einer „wirtschaftlichen“ Reichweite erschwert wird, dann wird die Antwort darauf oft in Social Ads gesucht, denn dadurch lässt sich die gewünschte Reichweite erzielen.

Jedoch gehören zum Erfolg von Social Ads in Social Media die Nutzer dazu und diese spielen laut aktueller Studie nicht so richtig mit, denn

„… 74 Percent of Digital Natives Tired of Brands Shouting at Them [4]“

Genau jetzt folgt das große Dilemma: Die Nutzer spielen ein anderes Spiel als die Unternehmen und Marken. Als wäre dies nicht schon ausreichend, verursacht das „eigenwillige Verhalten der Nutzer“ für Unternehmen Kosten, denn ein Großteil der Nutzer suchen sich alternative Social-Media-Plattformen wie zum Beispiel Snapchat. Dies bedeutet für Unternehmen, dass sie „mit der Karawane ziehen“ und ihr Social-Media-Team erweitern müssen, denn ein anderer Teil ihrer Zielgruppe bleibt auf den „etablierten“ Social-Media-Plattformen. Dadurch steigt die Komplexität der Strategie für Social Media und das Content Marketing.

Social Media wird immer mehr zu einer Geldmaschine

Für Unternehmen existieren für Social Media mehrere Ziele. Ein Ziel ist die Reichweite aufzubauen und zu vergrößern. Dafür existieren sowohl die organische als auch die anorganische Reichweite. Bekannt ist, dass auf Facebook im letzten Jahr die organische Reichweite stark unter Druck geriet. Facebook reduzierte diese, in dem die Anforderungen signifikant anstiegen. Jetzt stellt sich mir die Frage: Wird Social Media immer mehr zu einer Geldmaschine?

Mit diesem Thema setzte sich das Unternehmen sprinklr auseinander. Die Ergebnisse stellt dieses Unternehmen als Whitepaper mit dem Titel: „Everything You Need to Know About Paid Social“ [5] zur Verfügung. Wer vorab erste Einblicke werfen will, findet diese in dem Artikel: „With Organic Reach Dying, What’s a Brand to Do?“ [6] auf dem Blog von sprinklr. Darin kommt neben der folgenden Abbildung auch eine klare Erkenntnis zum Ausdruck. Sie möge zwar bitter für Unternehmen und ihre Social-Media-Strategie sowie deren Budget sein, aber sie entsprecht wohl sehr stark der aktuellen Realität in Social Media: „The golden age of organic is over.“ [6].

Interessant finde ich die bereits erwähnte folgende Abbildung:

Pages from Everything You Need to Know About Paid Social Media by sprinklr

Quelle: sprinklr (Pages from Everything You Need to Know About Paid Social Media)

Demnach hat jede größere Social-Media-Plattform Ads (Werbeformate) im Angebot. Dadurch refinanzieren sie sich. Je mehr Nutzer/-innen eine Social-Media-Plattform aktiv nutzen, desto lohnender für die Inhaber. Gleichzeitig entsteht ein Konkurrenzdruck zwischen der organischen und der anorganischen Reichweite, welcher sich oft zu Lasten der organischen Reichweite auswirkt. Somit steigt das Risiko, dass Unternehmen zunehmend Ads auf den jeweiligen Social-Media-Plattformen schalten. Dies ist dann die Geburtsstunde für: „Social Media wird immer mehr zu einer Geldmaschine“.

In Social Media sind Unternehmen und Marken zunehmend in einem Hamsterrad. Die lachenden Dritten sind die Inhaber der Social-Media-Plattformen.

Fazit für: Social-Media-Marketing: Sind Social Ads in Social Media in der Zwickmühle?

Lange Zeit galten für Unternehmen und Marken die Social Ads in Social Media als „Art Heilmittel“ für den Aufbau einer starken Reichweite auf Social-Media-Plattformen. Jedoch widerspricht dies den Wünschen der Nutzer/-innen von Social-Media-Plattformen, so dass diese sich alternative Social-Media-Plattformen suchen. Dieses Verhalten verursacht Unternehmen zusätzliche (und wohl auch ungeplante) Kosten. Gleichzeitig steigt die Komplexität des Online Marketings.

Ob dieser Trend nur ein aktuelles, kurzfristiges Phänomen darstellt, kann ich persönlich nicht sagen. Jedoch verwies ich bereits in einem früheren Artikel darauf hin, dass „Social Media eine Geldmaschine“ für mich darstellt. Deswegen denke ich, dass wir keine Verringerung von Social Ads erfahren werden. Viel eher denke ich, dass wir in naher Zukunft neue Social-Media-Plattformen antreffen werden und den „etablierten“ Social-Media-Plattformen der Nachwuchs davon rennt.

Unter dem Strich liefert der Artikel: „Fakten zu Social Media für Deine Social-Media-Strategie und Dein Marketing“ [7] zu diesem Thema: „Social-Media-Marketing: Sind Social Ads in Social Media in der Zwickmühle?“ wertvolle Fakten wie zum Beispiel diese:

Percentage of people who purchase because of Social Media by sproutsocial

Quelle: sproutsocial (Percentage of people who purchase because of Social Media)

Infolgedessen ist Social Media für Unternehmen und Marken ein Umsatzbringer. Daher setzten viele Unternehmen und Marken Social Ads in Social Media ein. Dadurch verschärft sich der Druck für das eigene Marketing. Um aus diesen Kreislauf herauszukommen, können Dir diese Tipps für Deinen Social-Media-Alltag helfen.

Wie denkst Du über die Zwickmühle der Social Ads zwischen den beiden Polen „Abneigung der Nutzer“ vs. „Einsatz für Reichweite bei den Unternehmen und Marken“? Schreibe mir Deine Meinung per E-Mail oder in einen Kommentar!

Quellenangaben

Für die folgenden Quellenangaben gilt der Stand vom 1. Mai 2017:

[1] Suchmaschinen verlieren – Unternehmensseiten werden zunehmend über Social Media Kanäle gefunden
[2] Was bedeutet Customer Journey?
[3] Blogparade zu Content Marketing: Was ist Content Marketing für mich?
[4] 74 Percent of Digital Natives Tired of Brands Shouting at Them
[5] Whitepaper: Everything You Need to Know About Paid Social
[6] With Organic Reach Dying, What’s a Brand to Do?
[7] Fakten zu Social Media für Deine Social-Media-Strategie und Dein Marketing

Twitter-Suche für Recherche gezielt und zeitsparend nutzen

Twitter-Suche für Recherche gezielt und zeitsparend nutzen 150 150 Ralph Scholze

Auf Twitter lassen sich viele Informationen von großer persönlicher Wichtigkeit finden. Zum Beispiel findest Du Tipps aller Art, Katzen-Content, Best Practices von Unternehmen und so weiter. Im Grunde genommen stehen Dir seitens der Twitter Suche für Deine Recherche mehrere Möglichkeiten zur Auswahl. Darauf geht dieser Artikel ein.

Bevor ich auf diese Frage näher eingehe, will ich noch die Neuigkeit als solches näher beleuchten.

Die Beteiligten einer Neuigkeit, nicht nur auf Twitter

Grob hat eine Neuigkeit die Beteiligten:

  • Anbieter,
  • Nachfrager sowie
  • Informationslieferant.

Zu beachten ist, dass der Anbieter und der Informationslieferant identisch sein kann. Zum Beispiel bin ich für diesen Blogartikel Informationslieferant und gleichzeitig Anbieter auf zum Beispiel Facebook und Twitter. Da sich dieser Blogartikel mit dem Thema – Recherche auf Twitter –  auseinander setzt, ist somit die Nachfrageseite im Fokus. Die Ausgangssituation ist die, dass sprichwörtlich vor uns eine Unmenge an Informationen liegt und man die „Nadel im Heuhaufen sucht“. Ein Kinderspiel!

Wo kann man auf Twitter nach relevanten Neuigkeiten und Informationen suchen?

Die Plattform selbst bietet einige Möglichkeiten für die gezielte Recherche nach Informationen und Neuigkeiten an. Diese sind die:

  • Rubrik „Entdecken“,
  • Trends und
  • Suche.

Zuerst die Rubrik „Entdecken“, die ich der Vollständigkeit erwähne. Denn meiner Meinung nach ist sie für Suchanfragen nach relevanten Neuigkeiten und Informationen nur eingeschränkt hilfreich. Vorwiegend finden sich in dieser Rubrik ausgewählte Aktivitäten meines Netzwerks, Neuigkeiten aus der Tagespresse und empfohlene Twitterati wieder. Wer sich gern „treiben lässt“ im Internet, der findet hier beim Stöbern zahlreiche Informationen. Ob all die Informationen relevant sind, steht auf einem anderen Blatt.

Zweitens dient die Rubrik Trends als Möglichkeit für das Finden von Ergebnissen. Diese Anzeige der aktuellen Trends lässt sich personalisieren. Dementsprechend hast Du mit Hilfe dieser Rubrik die Übersicht darüber, welche Themen in welcher Region aktuell auf dieser Social-Media-Plattform sehr intensiv kommuniziert werden. Zwar erhält man über aktuell besprochene Themen auf der Plattform dadurch einen schnellen Überblick, jedoch können diese für meine gewünschte Recherche irrelevant sein. Somit bleibt für eine konkrete Recherche nur die folgende Möglichkeit — Suchoption auf Twitter.

Drittens und somit die letzte Möglichkeit für das Finden von relevanten Neuigkeiten und Informationen auf dem Kurznachrichten-Dienst ist das Suchfeld. Jedenfalls befindet sich dieses Suchfeld in der Navigation. Und dieses Suchfeld sollten Unternehmen gezielt und regelmäßig nutzen. Wieso? Fangen wir an!

Wieso solltest Du das Suchfeld auf Twitter nutzen?

Zu erst weise ich darauf hin, dass Twitter eine – einfache Suche – und eine – erweiterte Suche – anbietet. Auf beide Möglichkeiten gehe ich ein. Die folgenden Beispiele sollten die Frage: „Wieso sollte man das Suchfeld nutzen?“ beantworten.

Twitter — Anmeldung

Gleich das erste Szenario für den Einsatz der Suchoption ist die Registrierung auf dem Kurznachrichten-Dienst. Für ein Account benötigt man einen Benutzername (@username). Mit Hilfe des Suchfelds kann ich herausfinden, ob mein gewünschter Benutzername noch für mich frei ist. Genauso kannst Du nach Namensgleichen suchen. Denn selbst wenn der Benutzername vom Namen abweicht, die Twittersuche findet beides. Dies ist für die spätere Recherche nach Personen auf dieser Social Media-Plattform gut zu wissen. Somit wissen wir jetzt schon, dass die Suchoption von diesem Kurznachrichten-Dienst neben Informationen auch Personen findet, Vorausgesetzt, wenn diese auf dieser Plattform registriert sind.

Bisher verwendeten wir die „einfache Suche“. Doch bietet sie noch viel mehr an, nämlich die „erweiterte Twitter Suche“ [1]. Sie besitzt wesentlich mehr Einstellungen. Diese sieht so aus:

Erweiterte Suche auf Twitter

Quelle: Twitter (Erweiterte Suche auf Twitter)

Wonach kann ich auf Twitter suchen?

Einfach geantwortet: Nach all dem, was dieser Kurznachrichten-Dienst auf seiner Plattform erlaubt. Ich weiß, dass diese Antwort wenig hilfreich ist. Deswegen folgt eine Übersicht:

  • Personen (@username und Klarname),
  • Bilder,
  • Videos,
  • Informationen,
  • Hashtags [2].

Gerade Unternehmen bietet die Suchoption auf dieser Social Media-Plattform vielfältige Möglichkeiten. Letztendlich sollte man diese 4 wichtigen Suchanfragen immer „auf dem Radar“ haben:

  1. eigenen Namen
  2. seinem Benutzername (@username)
  3. Unternehmen bzw. der Marke oder dem Produkt und
  4. für die Marktanalyse (Branche, Konkurrenten).
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Sei clever und nutze Operatoren für Deine Suchanfragen auf Twitter.

Wie speichere ich die Suchanfragen auf Twitter?

Wenn man häufig nach den selben Informationen oder Hashtags sucht, wäre doch ein speichern dieser häufigen Suchanfragen direkt auf dieser Plattform sehr gut. Deswegen stellt sich die folgende Frage: Kann man die Suchanfragen auf Twitter speichern? Ja, die Suchanfragen kann man speichern.

Welchen Vorteil hat das Speichern der Suchanfragen auf Twitter?

Der größte Vorteil ist wohl der Fakt, dass man seine Suchanfragen nur einmal stellen musste und in Zukunft nur noch auf seine gespeicherten Suchanfragen klickt. Darauf hin startet man eine aktuelle Suchanfrage mit exakt dem gespeicherten Suchbegriff. Vorteilhaft ist, dass diese Suchanfrage auf Twitter gespeichert wird. Dadurch kann man unabhängig von dem gerade benutzten Gerät sofort auf seine gespeicherten Suchanfragen zugreifen.

Jedoch existieren noch weitere Vorteile. Diese sind gerade für Unternehmen (PR und Marketing) relevant. Mit Hilfe von speziellen Tools wie Tweetdeck [3] kann man seinen gespeicherten Suchanfragen aktuell folgen. Dadurch bleibt man über sein gewünschtes Thema stets informiert. Hinweisen möchte ich auf Folgendes: Sucht man nach einem Hashtag [2] und speichert dieses, folgt man diesem Hashtag global. Für die PR und das Marketing auf Twitter kann ein Hashtag sinnvoll sein. Jedoch sollten Unternehmen wissen, dass unter einem Hashtag manchmal ein ganz anderes Thema versteckt sein kann. Damit will ich ausdrücken, dass man in seinen angezeigten Suchergebnissen mit einem gewissen Streuverlust rechnen muss.

Sind die Suchergebnisse auf Twitter zu speichern?

Wenn man jetzt sein Suchergebnis hat, wie kann man dies speichern? Bietet die Plattform dafür eine Lösung an? Kann ich das gespeicherte Suchergebnis mit anderen Tools nutzen? Leider muss ich diese Fragen bis jetzt alle verneinen. Eine Lösung wäre interessante Tweets zu favorisieren.

„Suche mit reichlich Zeit im Gepäck“ auf Twitter

Bereits weiter oben im Artikel erwähnte ich das „treiben lassen“. Während sich der bisherige Artikel auf die „geplante Suche“ konzentrierte, möchte ich hier noch auf die Möglichkeiten der „Suche mit reichlich Zeit im Gepäck“ hinweisen. Damit meine ich den direkten Weg über ein Twitter-Profil. Viele Twitteratia nutzen für die Organisation bzw. ihr Follower-Management zum Beispiel die Listen auf Twitter [4]. Wie Unternehmen diese Listen beispielsweise nutzen können [5] ist jetzt nicht das Thema, aber für die „Suche mit reichlich Zeit im Gepäck“ sind diese Listen sehr hilfreich. Jede Liste hat einen Listennamen. Dieser verrät in Verbindung mit dem dazu gehörigen Twitter-Account schon einiges. Sollten die Listen öffentlich sein [6], kann man darin zum Beispiel die Tweets einsehen und somit relevante Informationen oder Neuigkeiten gewinnen.

„Whether you have an account on Twitter or not, the site’s search service is an amazing mind-reading tool, letting you see not just what individuals are thinking about, but what groups are focusing on, too.“ [7]

Der größte Vorteil von der Suche auf dieser Social Media-Plattform ist die stetige Aktualisierung der Suchergebnisse durch die Plattform selbst. Zu erkennen ist dies an der Zahl über der Timeline. Fasst man diesen Artikel zusammen, dann bemerkt man wohl: Die regelmäßige Suche auf dieser Plattform sollte planvoll sein.

Eine Suche auf Twitter in 3 Phasen planen

Auf jeden Fall ist Zeit ein sehr kostbares Gut. Deswegen überlegte ich, wie man eine Recherche auf Twitter planen kann. Ganz allgemein probiere ich mich meistens auf drei Phasen zu konzentrieren. Dadurch gewinne ich einen klaren Blick über eine Kampagne oder ein Strategiekonzept. Dafür bieten sich die 3 Phasen — Festlegen, Suchen und Verwalten als „rote Linie“ hervorragend an wie die folgende Abbildung zeigt:

Planung für Deine Twitter Suche by webpixelkonsum

Quelle: webpixelkonsum (Planung für Deine Suche auf Twitter)

Starte in der 1. Phase mit Deinen Suchanfragen

Wie bei der BBB-Methode [8] gilt bei der Recherche auf dieser Plattform eine sinnvolle Entscheidung zu treffen. Diese Entscheidung muss in der 1. Phase — Festlegen erfolgen, damit die darauffolgenden Phasen wie gewünscht verlaufen können. Deswegen ist diese 1. Phase eben eine Entscheidungsphase. Festgelegt werden muss:

  • Wonach soll gesucht werden (z. Bsp. nach Unternehmen, nach Marke, nach Konkurrenten)?
  • Was sind die exakten Suchbegriffe?
  • Wie sollen die Suchergebnisse dokumentiert und gespeichert werden?
  • Wofür sollen die Suchergebnisse verwendet werden (z. Bsp. für Blogartikel, für Präsentation, für Konkurrenzanalyse)?
  • Mit welchen Tool(s) soll gesucht werden?
  • Wie viel Zeit steht für die Suche auf Twitter zur Verfügung?
  • Welche Dringlichkeit hat diese Suche und für wen (z. Bsp. den Vorstand, die PR- oder Marketing-Abteilung)?
  • Ist eine wiederkehrende Suche gefordert und wenn ja, in welchem Abstand?
  • Wer ist für die Suche bzw. die Checkliste verantwortlich und wem gegenüber?

Unter dem Strich ist zu erkennen, dass diese 1. Phase — Festlegen eine Menge an Vorbereitungen bedarf. Hilfreich kann eine Checkliste bzw. ein Suchplan (angelehnt an einen Redaktionsplan) sein.

Lass in der 2. Phase Twitter die Ergebnisse für Deine Suchanfragen finden

In der 2. Phase — Suchen findet die Suche statt. Je besser die Vorbereitung in der 1. Phase war, desto entspannter läuft die Suche ab. Anschließend folgt nächste und letzte Phase.

Speichere in der 3. Phase die Suchergebnisse

Schließlich die 3. Phase — Verwalten. Gerade diese Phase finde ich sehr wichtig, denn eine Suche auf Twitter soll meiner Meinung nach kein Selbstzweck sein. Viel mehr sollte die Suche auf Twitter zielgerichtet sein. Ein Ziel für die Recherche auf dem Kurznachrichten-Dienst könnte zum Beispiel für ein kommenden Blogartikel noch das Finden von Informationen sein.

Sei clever und nutze Operatoren für Deine Suche

Die Suchfunktion auf dieser Social-Media-Plattform gezielt zu nutzen kann Zeit sparen und das Finden von relevanten Informationen erleichtern. Die „normale Twitter Suche“ [9] ist sehr einfach aufgebaut. Während die „normale Twitter Suche“ wie gewohnt nutzen lässt, bietet die „erweiterte Twitter Suche“ [1] Operatoren für eine komplexere Recherche an:

Twitter Suche Operatoren

Quelle: Twitter (Twitter Suche Operatoren)

Wie diese erweiterte Suche auf Twitter genutzt werden kann, zeigt dieses sehr ausführliche Beispiel in dem Artikel: „How to Use Twitter Advanced Search Queries for Leads“ [10]. Ein weiteres Beispiel zeigt dieser Tweet:

Wofür Unternehmen die Twitter Suche nutzen können, beschreibt der Artikel: „8 Tips for Successful Lead Prospecting With Twitter Advanced Search“ [11].

Fazit für: So clever kannst Du die Twitter-Suchfunktion für Deine Recherche nutzen

Gerade für Unternehmen ist eine gut organisierte Suche auf Twitter sehr hilfreich. Abgesehen von dem Monitoring nach Erwähnungen des eigenen Unternehmensnamens sind Influencer auf Twitter [12] zu finden. Insbesondere das Speichern der Suchanfrage gibt die Möglichkeit, über Branchenneuigkeiten aktuell zu bleiben. Dies spart Ressourcen. Sogar für die eigene Weiterbildung ist diese Kombination einsetzbar. Dafür wichtig ist die kontinuierliche Anwendung. Abgesehen von diesen Möglichkeiten bietet die Suchfunktion auf dieser Plattform für die eigene Recherche sehr schnell und in Echtzeit wichtige Informationsquellen. Infolge der Verknüpfung eines Tweets mit einem Account gewinnst Du gleich noch den Kontakt hinzu.

Wie organisierst Du Deine Suche auf Twitter? Hast Du Kniffe & Tricks für Deine Recherche auf dieser Social-Media-Plattform? Verwendest Du Tools bei Deiner Suchanfragen? Schreibe mir Deine Meinung und Fragen rund um Twitter per E-Mail oder in einen Kommentar!

Quellenangaben

Für die folgenden Quellenangaben gilt der Stand vom 1. April 2022:

[1] Twitter — Erweiterte Suche
[2] Hashtag: Was bist Du? Was bringst Du mir? Wie setze ich Hashtags in Social Media ein?
[3] Tipps für Tweetdeck zur besseren Nutzung von Twitter
[4] Twitter Listen im Alltag auf Twitter: Chaos oder Ordnung?
[5] Twitter Listen für Unternehmen: Dafür sind sie einzusetzen
[6] Öffentlicher vs. geschützter Twitter Account: Ihre Gemeinsamkeiten und Unterschiede
[7] O’Reilly, T./ Milstein, S. (2012), The Twitter Book, O’Reilly Media Inc., [S. 15]
[8] Optimiere Deine Social-Media-Strategie mithilfe der BBB-Methode
[9] Twitter Suche
[10] How to Use Twitter Advanced Search Queries for Leads
[11] 8 Tips for Successful Lead Prospecting With Twitter Advanced Search
[12] Influencer Marketing: So findest Du Influencer auf Twitter

So bekommst Du das blaue Häkchen auf Twitter

So bekommst Du das blaue Häkchen auf Twitter 150 150 Ralph Scholze

Wenn Du schon immer das blaue Häkchen auf Twitter haben wolltest, dann bietet Twitter jetzt die Gelegenheit für alle Twitter-Accounts. Abgesehen von dieser Gelegenheit stellt Dir dieser Artikel auch einen Erfahrungsbericht vor und gibt damit einen Einblick auf die Frage: Wie bekommt man diesen blauen Haken auf Twitter?

Der blaue Haken auf Twitter fällt auf. Er ist ein klares Signal auf Twitter, dass der entsprechende Twitter Account echt ist. Anders ausgedrückt, er wurde durch Twitter verifiziert. Jedoch stellt sich die Frage: Wie bekommt man diesen blauen Haken auf Twitter? Denn nur wenige Twitter Accounts besitzen diesen Haken. Selbst besitze ich diesen nicht. Deswegen bin ich auf Erfahrungen anderer Twitteratis neugierig. Bezüglich des blauen Hakens fand ich diesen Erfahrungsbericht eines weltbekannten Konzerns berichtet von Uwe Knaus [1]. Die Rede ist von dem „Verified“ Daimler-Account [2] und @Daimler_News [3].

Dieser Einblick von Uwe Knaus in den Erhalt der blauen Haken für die Twitter Accounts zeigen die Schwierigkeiten, diesen zu erhalten. Selbst für einen Konzern stellen sich „Steine in den Weg“. Am Ende „siegte“ das persönliche Gespräch direkt mit Twitter. Paradox finde ich die Tatsache, dass Twitter eine Social-Media-Plattform ist und doch überall Social Media als der schnellste und beste Weg für einen Dialog postuliert wird. Anscheinend muss Twitter noch lernen.

Das blaue Häkchen auf Twitter kann jetzt beinah jeder beantragen

Dieser Erfahrungsbericht zeigt, dass vor kurzem das Erhalten des blaue Häkchens auf Twitter ein längerfristiger Prozess und nur für einen kleinen Kreis bestimmt war. Jetzt änderte Twitter bezüglich des blaue Häkchens seine Ansicht wie das folgende Zitat aus der Pressemitteilung verdeutlicht [4]:

„We want to make it even easier for people to find creators and influencers on Twitter so it makes sense for us to let people apply for verification,“ said Tina Bhatnagar, Twitter’s vice president of User Services. „We hope opening up this application process results in more people finding great, high-quality accounts to follow, and for these creators and influencers to connect with a broader audience.“

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Das blaue Häkchen auf Twitter stärkt auf Twitter Deine Reputation. Deswegen ist dies begehrt. Jedoch ist die Beantragung weiterhin kein „Kinderspiel“.

Um den blauen Haken auf Twitter zu beantragen, kreierte Twitter einen Anmeldeprozess [5]. Während dieser Anfrage ist ein Formular an Twitter auszufüllen. Jedoch verlangt Twitter vorher einen Twitter Account, der folgende Anforderungen erfüllt [6].

Fazit für: So bekommst Du das blaue Häkchen auf Twitter

Wie freizügig Twitter mit der Vergabe seiner blauen Haken ist, zeigt die Zukunft. Allerdings stellte ich persönlich noch keinen Antrag. Somit kann ich keine persönliche Erfahrungen berichten.

Positiv finde ich diese Entwicklung, denn damit werden immer mehr Twitter Accounts verifiziert. Damit der blaue Haken einen hohen Stellenwert besitzt, ist dafür ein klarer und transparenter Prozess für den Erhalt eines verifizierten Twitter-Accounts notwendig.

Hausregeln von Twitter

Wenngleich Dir Twitter das „blaue Häkchen“ gab, so ist Dir dieses nicht sicher. Dafür hat Twitter seine Hausregeln, wovon Twitter auch Gebrauch macht. Dies zeigt eindrucksvoll der folgende Artikel: „Twitter users cry foul when asked to verify their identities“ [7].

Hast Du bereits das blaue Häkchen auf Twitter? Schreibe mir Deine Erfahrung unten in einen Kommentar, denn ich bin daran sehr interessiert.

Quellenangaben

Für die folgenden Quellenangaben gilt der Stand vom 14. März 2018:

[1] Verified Account und Followerpower
[2] Twitter Account von Daimler AG: @Daimler
[3] Twitter Account von Daimler AG News: @Daimler_News
[4] Twitter Announces Application Process for Verified Accounts
[5] Announcing an Application Process for Verified Accounts
[6] Anfrage auf Verifizierung eines Accounts
[7] Twitter users cry foul when asked to verify their identities

Studie gibt Einblicke über Lesegewohnheiten in Social Media

Studie gibt Einblicke über Lesegewohnheiten in Social Media 150 150 Ralph Scholze

Eine Studie zeigt die Lesegewohnheiten in Social Media, die überraschen. Des Weiteren zeigt diese Studie die Herausforderung im Content Marketing. Im Grunde genommen erfolgt durch die stetige Zunahme an Inhalte in Social Media ein stetiges Informationsüberangebot. Dazu gesellt sich noch die sinkende Aufmerksamkeitsspanne. Für erfolgreiches Content Marketing und eine erfolgreiche Social-Media-Strategie ist das Lesen der publizierten Inhalte in Social Media sehr wichtig. Diese Studie und der folgende Artikel geben darauf eine Antwort.

Zuerst ein Bezug zum realen Leben. Denn nicht nur das reale Leben hat seine Eigenarten, sondern auch in Social Media existieren Eigenarten. Wie ein nett gemeinter Aprilscherz eine Eigenart von Social Media aufdeckt: „Aprilscherz zeigt, dass viele Menschen einen Post bei Facebook kommentieren ohne ihn zu lesen.“. Aufmerksam geworden bin ich auf diesen Aprilscherz durch den Artikel: „Wir müssen uns korrigieren! Es gab entgegen…“ [1]. Die Geschichte ist schnell erzählt. Auf Facebook veröffentlichte man einen Post mit einer ganz bestimmten Aussage und einem Link. Klickt man auf diesen Link würde man bemerken, dass die ganz bestimmte Aussage in dem Post falsch ist. Wer nicht auf diesen Link klickte und umgehend kommentierte, zeigt, dass dieser Artikel gar nicht gelesen worden ist. Demzufolge ein sprichwörtliches — Eigentor.

Obenrein verweist auf dieses beschriebene Phänomen der Artikel: „10 Charts That Are Changing the Way We Measure Content“ [2]. Zufolge bin ich über diese Abbildung in jenem Artikel überrascht [2]:

Do we read the articles we share by contently.com

Quelle: Contently (Do we read the articles we share)

Demnach frage ich mich, wieso der 3. Quadrant (oben rechts) beinah leer ist. Liegt hier eine mögliche Ursache für Shitstorms begründet?

Ob man will oder nicht. Jedenfalls zeigt dieser Aprilscherz es deutlich. Einerseits sind die Lesegewohnheiten in Social Media eigen. Andererseits bedeutet dies, dass Veröffentlichungen in Social Media meistens schneller kommentiert als gelesen werden. Inzwischen scheint sich niemand mehr die Zeit zum Lesen von Artikeln zu nehmen.

Die Studie über die Lesegewohnheiten in Social Media

Um die Lesegewohnheiten in Social Media genauer zu wissen, führte eine Studie ein Experiment durch. Kurzum: Die Studie hinterfragte. Lesen Social-Media-Nutzer einen Artikel,  bevor diese den Artikel per Link in Social Media teilen? Das Ergebnis ist ernüchternd. Die erwähnte Studie kommt zu folgendem Ergebnis:

„6 in 10 teilen einen Link oder kommentieren diesen, ohne den Artikel gelesen zu haben“ [3].

[tweetshare tweet=“Studie über Lesegewohnheiten in #SocialMedia: 6 in 10 teilen einen Link oder kommentieren diesen, ohne den Artikel gelesen zu haben.“]

Fazit für: Studie gibt Einblicke über Lesegewohnheiten in Social Media

Die eigenwilligen Lesegewohnheiten in Social Media decken der Aprilscherz und die vorgestellte Studie auf. Infolgedessen müssen für erfolgreiches Content Marketing [4] und Social Media zahlreiche Anforderungen erfüllt sein. Schließlich liegen einige Punkte außerhalb der eigenen Möglichkeiten. Zum Beispiel können diese „Punkte außerhalb der eigenen Möglichkeiten“ an den zahlreichen Informationen liegen, die sekündlich in Social Media publiziert werden. Eventuell überfordert diese „Informationsflut“ zahlreiche Menschen, so dass sie Links ungelesen teilen. Dies wirkt sich auf jeden Fall auf die Lesegewohnheiten in Social Media aus. Zudem wirken sich diese Lesegewohnheiten in Social Media auf die Emotionen in Social Media aus wie der obige Aprilscherz zeigt. Insbesondere die Dynamik zeigt dieser der Emotionen in Social Media hervorragend.

Ob dies als „Vertrauensgut“ dargestellt werden kann, wenn Links ungelesen geteilt werden, muss jeder für sich beantworten. Einerseits führt dieses Verhalten zu vielen Interaktionen in Social Media, jedoch sind die meisten Interaktionen am Artikel vorbei. Anderseits verlieren Unternehmen und Marken wichtige Daten für ihre Content-Marketing-Strategie. Denn die geänderte Lesegewohnheiten in Social Media wirken sich auch auf die KPIs der eigenen Content-Marketing-Strategie [5] aus. Genau deswegen sind Tipps für den Social-Media-Alltag wertvoll, damit die Social-Media-Strategie für Dein Unternehmen erfolgreich wird.

Wie denkst Du über den Aprilscherz und die Studie? Welche Maßnahmen setzt Du um, damit Artikel wirklich gelesen (und kommentiert) werden? Zuletzt die Frage nach Deinen Lesegewohnheiten in Social Media. Schreibe mir diese und Deine Meinung sowie Deine Erfahrungen als E-Mail oder in einen Kommentar!

Quellenangaben

Für die folgenden Quellenangaben gilt der Stand vom 1. April 2017:

[1] Wir müssen uns korrigieren! Es gab entgegen…
[2] 10 Charts That Are Changing the Way We Measure Content
[3] 6 in 10 of you will share this link without reading it, a new, depressing study says
[4] 3 Ansätze für den Start mit Content Marketing
[5] KPIs für Deine optimale Content-Marketing-Strategie

Social-Media-Strategie wird immer wichtiger, da Suchmaschinen an Bedeutung verlieren

Social-Media-Strategie wird immer wichtiger, da Suchmaschinen an Bedeutung verlieren 150 150 Ralph Scholze

Während Suchmaschinen in vielen Unternehmen akzeptiert sind, kämpft die Social-Media-Strategie immer noch um ihre Präsenz in der Unternehmensstrategie. Jetzt findet ein Paradigmawechsel statt, wie eine Studie indirekt verkündet.

Sind wir einmal ehrlich: Unternehmen und Marken mit einer Online-Strategie finden sich „einem Wald von Fachbegriffen“ gegenüber; eine Auswahl sind Performance Marketing, Content Marketing [1], E-Mail-Marketing [2], Lead Generation, Social Media [3], Social-Media-Marketing, Social Ads, Corporate Blog [4], Newsroom, SEO. Bleiben wir weiterhin ehrlich. Ein Ziel der meisten Aktivitäten ist auf den ersten Plätzen bei den Suchergebnissen einer bekannten Suchmaschine zu sein, denn über diesen Weg generiert sich viel Traffic. Eine Studie [5] bescheinigt, dass dieser Weg steiniger wird. Was passierte?

„Suchmaschinen verlieren an Bedeutung für die Gewinnung einer schneller Lösung mittels einer Suchanfrage.“

Jetzt höre ich schon die Stimmen, welche meinen, dass „Suchmaschinen als Trafficlieferant“ immer noch sehr wichtig sind. Stimmt! Dennoch werden sie bedeutungslos, wenn sie kein neues Geschäftsmodell eröffnen. Wie ich bereits in diesen Artikeln schrieb, dienen Social-Media-Plattformen keinem Wohlfahrtszweck, sondern klaren wirtschaftlichen Zielen. Ein solches Ziel ist eben genau die Suchmaschinen als erste Anlaufstelle für Suchanfragen zu verdrängen. Persönlich kann dies als negativ angesehen werden, jedoch erlebe ich häufig selbst das folgende Phänomen, welches diesen Trend verstärkt. Menschen agieren dort, wo sie mit meinen Informationen in Kontakt kommen. Sei dies auf Facebook, Snapchat, Twitter, Xing oder hier im Corporate Blog. Der letzte Ort für den Austausch ist mein Wunschziel, welches sich bei 2 von 10 Dialogen erfüllt. Vor einigen Jahren war das Verhältnis anders herum.

So können Unternehmen jetzt agieren

Zuerst sollten Unternehmen und Marken professionell dieses Thema angehen. Purer Aktionismus sieht toll aus. Bleiben die Erfolge aus, dann wird aus Aktionismus schnell Frust. Meiner Meinung nach ist als erster Schritt die Anerkennung von der sinkenden Bedeutung der Suchmaschinen in kleinen Schritten und der stetig steigenden Bedeutung von Social Media. Dies gilt auch für mich, wobei ich meine Blogartikel für Menschen statt Suchmaschinen schreibe und durchschnittlich 50% meiner Leserschaft über die bekannteste Suchmaschine den Weg hierher finden. Diese Entwicklung findet in kleinen Schritten statt. Somit kann „beruhigt“ eine Social-Media-Strategie entwickelt, etabliert und eingesetzt werden, um Social Media auch als Trafficlieferant aufzubauen. Vorteilhaft ist, dass eine existierende Online Strategie lediglich erweitert werden muss. Dadurch steigt einerseits die Komplexität und anderseits eröffnen sich neue Möglichkeiten für Dialoge mit seiner Zielgruppe genau dort, wo sie sich aufhält.

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Social Media strategisch nicht einzusetzen bedeutet Schrittweise der Verlust von Kunden und Umsatz sowie Fachkräfte.

Einfache Tipps für Deine Social-Media-Strategie

Viele Wege führen nach Rom. Jene „Weisheit“ gilt auch für die eigene Social-Media-Strategie. Da die Social-Media-Strategie immer wichtiger wird, folgen hier einige Anregungen für Deine Strategie in Social Media.

Die eigene Social-Media-Strategie leitet sich aus der Kommunikationsstrategie und diese wiederum aus der Unternehmensstrategie ab. Wieso die Strategie für Social Media nicht von der Marketingstrategie abhängt liegt daran, dass meiner Meinung nach Social Media für die Unternehmenskommunikation eingesetzt wird. Aus der Marketingstrategie leitet sich für mich die Strategie für das Social-Media-Marketing ab. Das Social-Media-Marketing ist jetzt kein Thema, sondern der Fokus bezieht sich auf Social Media.

Wer eine Strategie für Social Media entwickelt, muss irgendwie und irgendwo anfangen. Den ersten Schritt gehen, damit die Gesamtstrategie für Social Media passt. Dabei kann dieser 1. Schritt erfolgen aus:

  • finanzieller Sicht,
  • personeller Sicht,
  • zeitlicher Sicht,
  • Sicht der geforderten Aufgaben oder
  • aus Sicht der vorhandenen Kompetenzen.

Weitere Anregungen liefert der Artikel: „How to Allocate Your Time Managing Social Media“ [6]. Darin werden für die Social-Media-Strategie 5 Punkte als Aufgaben mit ihrer Gewichtung definiert, die die folgende Infografik zusammengefasst darstellt. Auf jeden Fall ist zu erkennen, dass ein Hauptfokus existiert.

Aufteilung der Zeit in Social Media - Studie von Sprout Social - by webpixelkonsum

Quelle: webpixelkonsum (Aufteilung der Zeit in Social Media – Studie von Sprout Social)

Fazit für: Social-Media-Strategie wird immer wichtiger, da Suchmaschinen an Bedeutung verlieren

Die Suchmaschinen verlieren an Bedeutung, da immer Menschen gewöhnt sind, sich in Social Media aufzuhalten. Dorthin verlagern und konzentrieren sie ihre bisherigen Gewohnheiten. Dieses Verhalten ist bestens für Social Media und herausfordernd für Suchmaschinen. Es geht nicht darum, welche Position in den Suchmaschinen welchen Traffic und somit welchen Umsatz liefert, sondern darum, dass Suchmaschinen zunehmend gar nicht erst genutzt werden. Dies stellt meiner Meinung nach ein Paradigmawechsel dar, denn bisher war die Domäne für die Informationsgewinnung eindeutig bei den Suchmaschinen. Damit sind Unternehmen herausgefordert. Hier gilt planvoll eine Social-Media-Strategie einzusetzen, um das Optimale mit dem Performance Marketing [7] zu erzielen. Damit Deine Social-Media-Strategie für Dein Unternehmen erfolgreich ist, helfen Dir die Anregungen in dem Artikel: „Social-Media-Strategie für Dein Unternehmen: Tipps für Deinen Alltag“.

Wie denkst Du über diese Entwicklung? Wo startest Du Deine Suche; in Social Media oder mithilfe von Suchmaschinen? Auf Deine Meinung bin ich neugierig, deswegen schreiben Sie mir sie per E-Mail oder in einen Kommentar!

Quellenangaben

Für die folgenden Quellenangaben gilt der Stand vom 1. April 2017:

[1] Artikel zu Content Marketing
[2] Artikel zu E-Mail-Marketing
[3] Artikel zu Social Media
[4] Artikel zu Corporate Blog
[5] Suchmaschinen verlieren – Unternehmensseiten werden zunehmend über Social Media Kanäle gefunden
[6] How to Allocate Your Time Managing Social Media
[7] Modernes Marketing mit Performance Marketing

Start einer neuen Ära von Twitter ab Montag

Start einer neuen Ära von Twitter ab Montag 150 150 Ralph Scholze

Ab Montag startet bei Twitter eine neue Ära, die sich bereits vor einige Monaten abzeichnete. Jedenfalls meint dies ein Gerücht, welches The Verge publizierte.

Ist dies eine neue Ära von Twitter oder eine evolutionäre Entwicklung, wenn der Kurznachrichtendienst die „berühmte“ Zeichenbegrenzung aufhebt? Bereits im Mai wurde bekannt, dass Twitter einen „neuen Umgang“ mit den 140 Zeichen anstrebt [1].

Jetzt sagt ein Gerücht, dass ab den 19. September die Zeichen für:

  • Erwähnung eines anderen Twitter-Nutzers = @-Zeichen,
  • Bilder,
  • Gifs,
  • Videos,
  • Links und
  • Umfragen

nicht mehr mitgezählt werden. Dadurch entstehen mehr Möglichkeiten „längere“ Texte zu schreiben und ausführlichere Botschaften in einem Tweet zu publizieren.

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Erleben wir jetzt eine neue Ära von Twitter, wo Menschen ausführlicher kommunizieren und längere Tweets publizieren und jenes in Zeiten sinkender Aufmerksamkeitsspanne? Ich bin gespannt.

Fazit für: Start einer neuen Ära von Twitter ab Montag

Da tut sich etwas im Hause Twitter. Jedenfalls soll laut The Verge ab Montag, den 19. September, die bisher bekannte Zeichenbegrenzung wegfallen [2].

Der Wegfall der Zeichenbegrenzung ist meiner Meinung nach nur halb wahr. Immerhin kann jeder bereits jetzt einen Tweet mit exakt 140 Zeichen voller Text schreiben. Neu ist ab 19. September der Punkt, dass neben 140 Zeichen Text noch ein Bild und höchstwahrscheinlich noch die Erwähnung eines anderen Twitter-Nutzers sowie weiteres möglich, aber nicht mitgezählt wird. Dadurch erweitert sich der Spielraum für Botschaften per Tweet.

Offene Fragen zur neuen Zeichenbegrenzung ab 19. September

Offen bleibt im Alltag die Begrenzungen der nicht gezählten Zeichen. Kann ab Montag nur ein Bild oder mehrere Bilder hinzugefügt werden ohne gezählt zu werden? Wie sieht dies mit der Erwähnung eines anderen Twitter-Nutzers oder mehrerer aus; werden sie alle nicht mitgezählt? Diese offenen Punkte werden wir dann ab Montag beantworten können.

Zum Schluss der Hinweis, dass der 19. September als Start für die neue Ära von Twitter bisher ein Gerücht und somit von Twitter unbestätigt ist.

Findest Du diese Entwicklung sinnvoll? Änderst Du jetzt deswegen Deine bisherigen Gewohnheiten beim Verfassen von Tweets und schreibst längere Texte? Schreibemir Deine Meinung per E-Mail oder in einen Kommentar für einen regen Austausch!

Quellenangaben

Für die folgenden Quellenangaben gilt der Stand vom 1. April 2017:

[1] Twitter wirft sein ‚Markenzeichen‘ über Bord
[2] Twitter’s new, longer tweets are coming September 19th | Stand 16.9.2016

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