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Video auf Twitter: Hochladen, bearbeiten und Insights

Video auf Twitter: Hochladen, bearbeiten und Insights 2000 1333 Ralph Scholze

Videos sind in Social Media wie auf Twitter extrem beliebt. Deswegen widmet sich dieser Artikel speziell diesem Thema: Video auf Twitter.

Inhaltsverzeichnis für diesen Artikel zum Thema Video auf Twitter

Dich erwarten in diesem Artikel zu diesem Twitter-Thema folgende Schwerpunkte:

  1. So lädst Du Dein Video auf Twitter hoch
  2. Bietet Twitter eine Möglichkeit zum Bearbeiten Deiner Videos an?
  3. Insights rund um Deine Videos auf Twitter
  4. Fazit für Video auf Twitter: Hochladen, bearbeiten und Insights

Zuerst musst Du wissen, dass Dir Twitter 3 Arten von Videos auf seiner Social-Media-Plattform zur Auswahl stellt. Diese sind:

  1. Live-Videos,
  2. „Normale“ Videos und
  3. Videos für Twitter Ads.

Dir stehen 5 Möglichkeiten zur Verfügung, Deine Videos für Deine organische Reichweite auf Twitter zu teilen:

  1. Twitter bietet Dir die Möglichkeit an, Dein Video per Twitter-App aufzunehmen. Sogar bearbeiten kannst Du Dein aufgenommenes Video.
  2. Speziell iPhone-/iPad-Nutzer können ihr Video von ihrem Gerät in die Twitter-App importieren.
  3. Wenn Du Twitter per Browser nutzt, dann kannst Du Dein Video direkt auf Twitter hochladen.
  4. Die nächste Möglichkeit erwähnte ich weiter oben bereits: Das Live-Video [1].
  5. Twitter-Kampagnen mit Videoanzeigen (Twitter-Ads mit Videos) [2].

Demzufolge unterscheiden sich Dein Vorgehen, wenn Du auf Twitter Deine Videos publizieren – tweeten – willst.

So lädst Du Dein Video auf Twitter hoch

Im Grunde genommen ist das Hochladen von Videos auf der Twitter-Plattform sehr einfach, wenn Du auf die Rahmenbedingungen achtest. Kurzum, Du loggst Dich auf Twitter ein. Öffnest einen Tweet. Anschließend sieht dies in etwa so aus wie auf der folgenden Abbildung:

Abbildung zeigt für die Webversion auf Twitter einen Tweet, in dem ein Video hochgeladen werden kann.

Quelle: webpixelkonsum (Abbildung zeigt für die Webversion auf Twitter einen Tweet, in dem ein Video hochgeladen werden kann.)

Alternativ stehen Dir Twitter-Tools wie Tweetdeck zur Verfügung. Des Weiteren kannst Du – normalerweise – neben Bilder Deine Videos hochladen. Jedoch klappt dies bei mir nicht. Stattdessen erhalte ich eine Fehlermeldung. Infolgedessen nutze ich den Weg über Twitter.

Bietet Twitter eine Möglichkeit zum Bearbeiten Deiner Videos an?

Meine Antwort fällt differenziert aus. Als Privatperson kannst Du Dein Video bearbeiten, wenn Du ein Video per Twitter-App. aufnimmst.

Dementgegen empfehle ich Dir als Unternehmen wegen der Corporate Identity mit einem professionellen Video-Tool.

Rahmenbedingungen für Deine Videos

Damit Deine Videos erfolgreich hochladen kannst, musst Du auf folgende Punkte achten:

  • Video-Größe: 512 MB,
  • Video-Länge: max. 2 Minuten und 20 Sekunden.

Insights rund um Deine Videos auf Twitter

Wenn Du Videos in Deiner Content-Marketing-Strategie einsetzt, dann willst Du die Resonanz auf deine Videos wissen. Dafür bietet Dir Twitter eine spezielle Darstellung der Ergebnisse für Videos in der Twitter Analytics [3] an. Doch an dieser Stelle sind einige Fakten für Dich wichtig. Twitter zählt bei den Videos folgende Metriken [4]:

  • Video Views, d.h. Jedes Video, welches auf Twitter mindestens 3 Sekunden und mehr angeschaut wurde, zählt als Video Views.
  • Impressions,
  • Minutes Viewed,
  • Completion Rate,
  • Total Engagements,
  • Call-To-Action Clicks.
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Dieser Fakt zeigt Dir, warum Du Videos auf Twitter einsetzen solltest: „Tweets mit Videos erreichen sechs mal mehr Retweets als Fotos“ [5].

Fazit für Video auf Twitter: Hochladen, bearbeiten und Insights

Im Grunde genommen ermöglicht Twitter sehr einfach in der eigenen Twitter-Strategie den Einsatz von Videos. Dafür stehen Dir mehrere Möglichkeiten zur Auswahl. Einige dieser Möglichkeiten nutzen die organische Reichweite aus. Das heißt, das Du kein Budget investieren musst. Ebenfalls hast Du die andere Möglichkeit, Twitter-Ads zu schalten. Damit generierst Du anorganische Reichweite. Demzufolge spielt bei dieser Möglichkeit Dein eingesetztes Budget eine große Rolle.

Welche Erfahrungen besitzt Du mit Videos auf der Social-Media-Plattform Twitter? Schreibe mir unten in die Kommentare Deine Fragen und Erfahrungen für unseren Austausch!

Quellenangaben

Für die folgenden Quellenangaben gilt der Stand vom 12. Mai 2020:

[1] How to create live videos on Twitter
[2] Eine Kampagne für Videoanzeigen erstellen
[3] Twitter Analytics
[4] Most Important Twitter Video Metrics You Should Be Tracking Today
[5] Faszinierende Statistiken und Fakten über unsere Lieblingsplattform Twitter

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LinkedIn Social Selling Index (SSI): Seine Bedeutung und sein Nutzen für Dich und Dein Unternehmen

LinkedIn Social Selling Index (SSI): Seine Bedeutung und sein Nutzen für Dich und Dein Unternehmen 2000 1333 Ralph Scholze

Der Social Selling Index von LinkedIn gibt ähnlich wie der ehemalige Klout-Score Einblicke. Was sich hinter dem diesem Social Selling Index verbirgt, stellt Dir dieser Artikel vor. Du findest sogar den Link zu Deinem Wert.

Inhaltsverzeichnis für diesen Artikel zum Thema LinkedIn Social Selling Index

Dich erwarten in diesem Artikel zu diesem LinkedIn-Thema folgende Schwerpunkte:

  1. Was bedeutet der Social Selling Index (SSI) von LinkedIn?
  2. Welchen Nutzen liefert der LinkedIn SSL für Dich und Dein Unternehmen?
  3. Dein Social Selling Index (SSI)
  4. Fazit für LinkedIn Social Selling Index (SSL): Seine Bedeutung und sein Nutzen für Dich und Dein Unternehmen

Was bedeutet der Social Selling Index (SSI) von LinkedIn?

Zuerst solltest Du wissen, dass nur Du Deinen LinkedIn SSI siehst. Demzufolge verantwortest Du ihn auch. Dabei setzt LinkedIn 4 Metriken ein:

  • Ihre professionelle Marke aufbauen,
  • Gezielt due richtigen Personen finden,
  • Durch Einblicke Interesse wecken und
  • Beziehungen aufbauen.

Unter dem Strich zeigt sich, dass der Zahlenwert aus unterschiedlichen Aktivitäten und Qualitäten besteht. Folglich leiten sich daraus für Deine LinkedIn-Aktivitäten klare Verhaltensleitlinien ab.

Entgegen des oben erwähnten Klout-Score, der seinen Wert aus mehreren Social-Media-Plattformen generierte, fokussiert sich der Social Selling Index lediglich auf LinkedIn. Entsprechend kannst Du Deine Anstrengungen gezielt verbessern.

Wie funktioniert der LinkedIn SSI?

Im Grunde genommen setzt LinkedIn für den SSI einen Algorithmus ein. Jener Algorithmus bewertet Deine persönlichen Aktivitäten auf LinkedIn. Folglich spielen Deinen Aktivitäten eine bedeutende Rolle. Wenn Du Dich regelmäßig nach den Vorstellungen LinkedIn verhältst, dann steigt Dein SSI. Dabei aktualisiert LinkedIn Deinen SSI täglich. Demzufolge kann bei einem sehr aktiven und wertvollen Tag im Sinne von LinkedIN Dein SSI steigen; quasi über Nacht.

Welchen Nutzen liefert der LinkedIn SSL für Dich und Dein Unternehmen?

Wer heutzutage im B2B aktiv ist, wird an LinkedIn nicht vorbei kommen. Jedenfalls geht es mir so. Persönlich sehe ich den Nutzen darin, die eigene Qualität stetig zu verbessern. Dabei wäre mehr Transparenz seitens LinkedIn förderlich. Demgemäß wäre wünschenswert, wenn LinkedIn Anregungen für eine bessere Qualität liefert. Jedenfalls bedeuten soziale Netzwerke Kommunikation und Beziehungen, quasi People2People-Business.

Da sich der SSI auf die persönlichen LinkedIn-Accounts bezieht, können Unternehmen nur indirekt helfen. Zum Beispiel können Unternehmen ihre Mitarbeiter schulen, wie sie LinkedIn noch professioneller nutzen können. Infolgedessen verbessert sich das Unternehmensimage auf LinkedIn mit unterschiedlichen Auswirkungen.

Wenn Du mehr Informationen oder gar Deinen eigenen Wert wünschst, dann klicke auf diesen Link!

So sieht der Social Selling Index von LinkedIn in der Praxis aus

Damit Du eine Vorstellung über den SSI-Aufbau gewinnst, sende ich Dir folgende Abbildung als Beispiel:

Die Abbildung zeigt den LinkedIn Social Selling Index als Beispiel von Ralph Scholze des Unternehmens webpixelkonsum.

Quelle: webpixelkonsum (LinkedIn Social Selling Index als Beispiel von Ralph Scholze des Unternehmens webpixelkonsum)

Fazit für LinkedIn Social Selling Index (SSL): Seine Bedeutung und sein Nutzen für Dich und Dein Unternehmen

Zuerst gilt festzuhalten, dass der SSI lediglich für private Accounts auf LinkedIn gilt. Weiterhin setzt LinkedIn dafür einen Algorithmus ein. Dementsprechend erfolgt die Auswertung für den SSI automatisiert. Folglich denke ich, dass sich die persönlichen LinkedIn-Aktivitäten zwar an den SSI orientieren können, aber nicht müssen. Viel wichtiger ist meiner Meinung nach mit seiner Zeit wertvolle Beziehungen und einen regelmäßigen Dialog aufzubauen, statt einer Zahl hinterher zu rennen.

Andererseits bietet der SSI indirekt Anregungen, seine Aktivitäten zu verbessern. Unbekannt ist mir, welche konkreten Auswirkungen der SSI im Einzelnen und Gesamten besitzt.

Für Unternehmen könnte der SSI interessant sein, wenn sie Corporate Influencer in ihrer Unternehmensstrategie integrieren. Jene Corporate Influencer leisten auf LinkedIn Ihren Beitrag zur Gewinnung neuer Kunden und Mitarbeiter.

Wie denkst Du über den SSI? Schreibe mir unten in die Kommentare Deine Fragen und Erfahrungen für unseren Austausch!

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LinkedIn Vernetzen vs Folgen: Was bedeuten diese beiden?

LinkedIn Vernetzen vs Folgen: Was bedeuten diese beiden? 2000 1333 Ralph Scholze

LinkedIn gewinnt immer mehr an Fahrt und platziert XING als berufliches soziales Netzwerk auf Platz 2. Wenn Du Dein berufliches Netzwerk mit LinkedIn starten willst, dann fallen Dir beim Vernetzen mit anderen Menschen einige Unterschiede zu XING auf. Darauf geht dieser Artikel ein und gibt Dir damit Tipps.

Inhaltsverzeichnis für diesen Artikel zum Thema LinkedIn Vernetzen vs Folgen

Dich erwarten in diesem Artikel zu diesem LinkedIn-Thema folgende Schwerpunkte:

  1. LinkedIn: Folgen
  2. Vernetzen auf LinkedIn
  3. Fazit für LinkedIn Vernetzen vs Folgen: Was bedeuten diese beiden?

Wenn Du schon längere Zeit soziale Netzwerke wie XING, Twitter oder Facebook nutzt, dann kennst Du bestimmte Möglichkeiten zum Vernetzen mit anderen Menschen. Bei einigen sozialen Netzwerk kann man sich mit einem anderen Account sofort vernetzen (zum Beispiel Twitter). Dementgegen muss man auf anderen Social-Media-Plattformen wie Facebook eine „Freundschaftsanfrage“ oder auf Xing eine Kontaktanfrage senden, die bestätigt werden muss.

So weit, so gut!

Bei LinkedIn sieht dies wieder etwas anders aus. Auf LinkedIn stehen den Nutzerprofilen zwei Möglichkeiten zur Auswahl:

  1. Folgen („follow“),
  2. Vernetzen („connect“).

LinkedIn: Folgen

Im Grunde genommen abonnierst Du Beiträge von einer Person, wenn Du ihr folgst. Jedoch bist Du mit dieser Person nicht vernetzt und können ihr keine Nachricht schreiben.

Im Gegensatz dazu sieht diese Person Deine Beiträge nicht. Demzufolge richtet sich diese Kommunikation nur in eine Richtung.

Um einer Person zu folgen, bietet Dir LinkedIn 2 Wege an:

  1. Direkte Weg, d.h. je nachdem wie Du LinkedIn nutzt (per LinkedIn App oder Browser) findest Du im „Kopfteil eines LinkedIn-Profils“ den Button — Folgen — in blauer Farbe.
  2. Indirekter Weg, d.h. ebenfalls im „Kopfteil eines LinkedIn-Profils“ unter dem Menü — Mehr — findest Du die Möglichkeit zum Folgen.

Unter dem Strich bietest Du anderen LinkedIn Nutzern die Option an, an Deinen Aktivität auf LinkedIn teilzuhaben. Das selbe Prinzip findest Du bei den Unternehmensprofilen auf LinkedIn vor wie bei webpixelkonsum.

Personen auf LinkedIn nicht mehr folgen

Zuerst musst Du wissen, das Du auf LinkedIn Personen wieder entfolgen kannst. Jedenfalls kannst Du das Folgen einer Person dadurch aufheben, dass Du in dem LinkedIn-Profil dieser Person auf das Symbol — Mehr — klickst. Anschließend öffnet sich ein Dropdown-Menü. Darin findest Du die Möglichkeit — Nicht mehr folgen — zur Auswahl. Klick drauf! Hierdurch entfolgst Du dieser Person auf LinkedIn.

Im Folgenden resultieren unterschiedliche Ergebnisse, wenn Du einer Person folgst und:

  1. dabei mit ihr nicht vernetzt bist, d.h. ab sofort siehst Du keine Neuigkeiten in Deinem LinkedIn Feed von dieser Person.
  2. mit ihr vernetzt bist, d.h. Du bleibst mit ihr weiterhin vernetzt, aber Du siehst keine Neuigkeiten von ihr in Deinem LinkedIn Feed.

Wissenswert ist, dass die Person keine Benachrichtigung darüber erhält, dass Du ihr nicht mehr folgst.

Wie und wo im LinkedIn-Profil aktiviere ich die Funktion – Folgen?

Zuerst musst Du auf LinkedIn eingeloggt sein. Anschließend suche in Deinem LinkedIn-Profil die Einstellungen zu Deinem LinkedIn-Konto. Unter Einstellungen in der Rubrik – Datenschutz – findest Du die Auswahl – Blockieren und Ausblenden. Dort findest Du die Option zum Aktivieren bzw. Deaktivieren der Funktion – Folgen – für LinkedIn-Profil (siehe folgende Abbildung).

Abbildung zeigt für die Webversion auf Twitter einen Tweet, in dem ein Video hochgeladen werden kann in dem Artikel LinkedIn Vernetzen vs Folgen: Was bedeuten diese beiden?

Quelle: webpixelkonsum (Quelle: webpixelkonsum (Abbildung zeigt in den Einstellungen von einem LinkedIn-Profil die Funktion – Folgen.)

Demzufolge entscheidest Du mithilfe dieser Einstellung selbst, ob Du das Folgen anbietest oder ein Netzwerk durch Vernetzen anbietest.

Vernetzen auf LinkedIn

Abgesehen von der LinkedIn-Funktion – Folgen – kannst Du Dich mit einer Person auf LinkedIn vernetzen. Diese Verbindung ist dem Grundgedanke eines sozialen Netzwerks wesentlich näher. Denn bei dieser Option sehen beide Personen in ihrem LinkedIn-Newsfeed die Neuigkeiten von der jeweils anderen Person. Zusätzlich können sich diese Personen direkte Nachrichten auf LinkedIn senden. Demzufolge zeigt sich klar, dass beim Vernetzen der Austausch stark im Vordergrund steht.

Wenn Du Dich auf LinkedIn mit jemand vernetzt, dann wird diese Person ein Kontakt 1. Grades.

Solltest Du keinen Button – Vernetzen – in einem Profil sehen, dann können dafür mehrere Gründe laut LinkedIn existieren [1]:

  • Die E-Mail für das LinkedIn-Profil ist noch nicht bestätigt.
  • Mit dem besuchten LinkedIn-Profil existieren bereits eine Vernetzung auf LinkedIn.
  • Du sendest bereits diesem LinkedIn-Profil eine Verbindungsanforderung, welche noch unbestätigt ist.
  • Die Person ist außerhalb Deines Netzwerks.
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LinkedIn ist ein soziales Netzwerk. Deswegen achte darauf, welche Option Du bei Deinem LinkedIn-Profil anbietest.“ [5].

Fazit für LinkedIn Vernetzen vs Folgen: Was bedeuten diese beiden?

Falls Du auf LinkedIn aktiv sein willst, dann findest Du bei den LinkedIn-Profilen zwei Optionen zum Verbinden. Entsprechend ihrer Funktion wirken sie unterschiedlich. Folglich musst Du Dir genau überlegen, warum Du auf LinkedIn aktiv bist.

Denn mit steigender Aktivität und Attraktivität von LinkedIn in Social Media erhältst Du mehr und mehr Kontaktanfragen. Daher gilt zu überlegen, wie Du damit im Alltag umgehst. Einerseits kannst Du Dich mit anderen Personen auf LinkedIn vernetzen und widerum anderen Personen das Vernetzen mit Deinem LinkedIn-Profil anbieten. Andererseits bietet Dir LinkedIn die Option – Folgen – an, welche Du bei anderen LinkedIn-Profilen sogar selbst auswählen kann.

Beide Optionen verfolgen unterschiedliche Ziele

Unter dem Strich verfolgen beide Optionen unterschiedliche Ziele. Jedoch bietet Dir LinkedIn die Auswahl zum Verwalten Deiner Updates in Deinem LinkedIn-Newsfeed an [2]. Interessant könnte für Dich in diesem Zusammenhang der LinkedIn Social Selling Index) sein, welchen Dir die folgende Abbildung als Beispiel zeigt:

Die Abbildung zeigt den LinkedIn Social Selling Index als Beispiel von Ralph Scholze des Unternehmens webpixelkonsum.

Quelle: webpixelkonsum (LinkedIn Social Selling Index als Beispiel von Ralph Scholze des Unternehmens webpixelkonsum)

Welche Option bietest Du bei Deinem LinkedIn-Profil an? Schreibe mir unten in die Kommentare Deine Antwort und Erfahrungen mit LinkedIn für unseren Austausch!

Quellenangaben

Für die folgenden Quellenangaben gilt der Stand vom 18. Mai 2020:

[1] LinkedIn-Hilfe: Kein Button „Vernetzen“ im Profil
[2] LinkedIn-Hilfe: Verwalten, wer Ihren Updates folgen kann

Creator Studio in Facebook: Was ist das Creator Studio und wofür brauchst Du dieses?

Creator Studio in Facebook: Was ist das Creator Studio und wofür brauchst Du dieses? 2000 1333 Ralph Scholze

Wenn Du als Unternehmen eine Facebook Seite in Deiner Social-Media-Strategie einsetzt, dann kennst Du den Business Manager. Davon unterscheidet sich das Creator Studio in Facebook erheblich wie Du durch diesen Artikel gleich selbst feststellst.

Inhaltsverzeichnis für diesen Artikel zum Thema Creator Studio in Facebook

Dich erwarten in diesem Artikel zu dem Thema Creator Studio in Facebook folgende Schwerpunkte:

  1. Was ist das Creator Studio in Facebook?
  2. Erste Schritte, Zugang und Funktionen von dem Creator Studio in Facebook
  3. Creator Studio in Facebook und Instagram
  4. Mobile App von Facebook für Creator Studio: Die Creator-Studio-App
  5. Fazit für das Creator Studio in Facebook

Was ist das Creator Studio in Facebook?

Das Creator Studio in Facebook richtet sich an Unternehmen und kreative Contentersteller (Publisher), die auf Facebook aktiv sind. Dafür stehen Dir zwei Wege zur Auswahl:

  1. Creator Studio in Facebook per Web-Version und
  2. Creator Studio als mobile App für Dein Smartphone.

Infolge der Einführung von dem Creator Studio verändert sich einiges bei Facebook. Erstmalig unterscheidet Facebook zwischen zwei Nutzergruppen:

  1. Publisher, d.h. verantwortlich rund um den Content auf Facebook. Publisher veröffentlichen und moderieren sowie managen Posts auf Facebook.
  2. Technischer Admin, d.h. verantwortet den technischen Part mit den notwendigen Einstellungen einer Facebook Seite.

Demzufolge fokussiert das Creator Studio in Facebook den Publisher in einem Facebook-Team. Oft unterscheiden sich zwischen dem Publisher und technischen Admin die Portion Kreativität und Dialogbereitschaft. Beides sehr wichtige Aspekte, wenn Unternehmen in Social Media wie auf Facebook und Instagram mittel- bis langfristig erfolgreich sein wollen.

Erste Schritte, Zugang und Funktionen von dem Creator Studio in Facebook

Die ersten Schritte sind in beiden Versionen (Web, Smartphone) einfach. Sie unterscheiden sich in der Web-Version marginal. Der Grund: Entweder bist Du auf Facebook bereits eingeloggt oder noch nicht.

Wenn Du noch nicht in Facebook eingeloggt bist, dann erwartet Dich das Folgende [1]:

Abbildung zeigt die Webseite von Facebook zum Anmelden über Facebook in Creator Studio

Quelle: webpixelkonsum (Abbildung zeigt die Webseite von Facebook zum Anmelden über Facebook in Creator Studio)

Entgegen in eingeloggten Zustand wirst Du jetzt so empfangen von Facebook [2]:

Abbildung zeigt die Webseite von Facebook - Willkommen bei Creator Studio

Quelle: webpixelkonsum (Abbildung zeigt die Webseite von Facebook – Willkommen bei Creator Studio

Für wen ist das Creator Studio?

Facebook richtet sich mit seinem Creator Studio an Unternehmen und Publisher, die auf Facebook und Instagram Content wie Videos publizieren. Wie beim Business Manager von Facebook sind im Creator Studio der Dialog mit seiner Community und erste Fakten rund um einen Facebook Post und Instagram Postings möglich. Zusätzlich findest Du im Creator Studio sowohl für Facebook ls auch Instagram Deine Content-Sammlung.

Wie melde ich mich zu dem Creator Studio an?

Wenn Du einen der beiden Links [1, 2] klickst, dann gelangst Du automatisch in Dein Creator Studio in Facebook. Bisher sind die Anmeldung und Nutzung kostenlos.

Welche Funktionen beinhaltet in Facebook das Creator Studio?

Die Funktionen von dem Creator Studio in Facebook beziehen sich auf den Content wie Du selbst auf beiden Abbildungen erkennst. Diese sind:

  • Erstellen, Veröffentlichen und Interaktionen generieren,
  • Sieh dir die Performance deiner Videos an,
  • Organisiere und filtere Uploads von Seiten in deiner neuen Content-Sammlung,
  • Erhalte Insights zu deinen Inhalten und deiner Zielgruppe,
  • Lade mehrere Videos gleichzeitig hoch.

Am Besten Du entdeckst gleich selbst diese Funktionen. Ein Beispiel für die Insights im Creator Studio siehst Du auf der folgenden Abbildung:

Die Abbildung zeigt die Insights für Zuschaudauer im Creator Studio in Facebook unterteilt in 3-sekündige Aufrufe, 15-sekündige Aufrufe und 1-minütige Aufrufe.

Quelle: webpixelkonsum (Insights für Zuschaudauer im Creator Studio in Facebook)

Creator Studio für Facebook und Instagram

Das Besondere an dem Creator Studio ist die Kombination zwischen Facebook und Instagram [3]. Demzufolge bietet Facebook ein eigenes Tool für die Betreuung von Instagram Accounts. Ob Du dafür in Zukunft keine Lösung von sogenannten Drittanbietern benötigst, musst Du selbst herausfinden. Auf jeden Fall kannst Du damit Kosten sparen, wenn Du keine Tools von Drittanbietern mehr benötigst.

Kann ich das Creator Studio mit Instagram verbinden?

Ja! Dafür benötigst Du ein Account bei Facebook und Instagram. Weiterhin benötigst Du vielleicht noch etwas Geduld bei der Verknüpfung.

Abbildung zeigt die Startseite von dem Creator Studio für Instagram

Quelle: webpixelkonsum (Abbildung zeigt die Startseite von dem Creator Studio für Instagram)

Vor- und Nachteile von Creator Studio für Instagram

Bereits weiter vorn schrieb ich, dass Du Kosten minimieren und sparen kannst. Zusätzlich existieren weitere Vorteile, wenn Du das Creator Studio für Instagram einsetzt:

  • Auswahl von Standorten,
  • Anzahl der noch verfügbaren Zeichen,
  • Vorschläge bei der Eingabe von @-Mentions,
  • Planen von Instagram Posts und
  • Übersicht aller geplanten und veröffentlichen Instagram Posts.

Einerseits bietet Dir das Creator Studio speziell für Instagram zahlreiche Vorteile. Andererseits existieren einige Nachteile wie:

  • Anlegen von Instagram Stories ist bisher noch nicht möglich,
  • Einen geplanten Instagram Post zu ändern (bearbeiten, neu terminieren) ist nicht möglich. Die aktuelle Lösung: Lösche den betreffenden Instagram Post! Anschließend erstellst Du diesen wieder neu.

Ein besonderer Tipp für Deine Instagram-Post-Strategie

Denke daran, dass Du über diesen Weg bei der Verknüpfung mit Deinem Instagram-Business-Account Deine Posts auf Instagram planen kannst. Damit zeigt sich ein sehr großer Vorteil. Denn auf Instagram selbst kannst Du in der mobilen Version keinen Post planen.

Mobile App von Facebook für Creator Studio: Die Creator-Studio-App

Wenn Du Facebook wie ich vorwiegend per Smartphone unterwegs nutzt, dann kennst Du die Vielzahl an mobiler Apps von Facebook. Facebook bietet zum Beispiel Facebook App Analytics an. Zusätzlich offeriert Facebook die App Facebook Seitenmanager speziell für Unternehmen, die auf Facebook eine Facebook Seite managen. Dementsprechend logisch war der folgende Schritt von Facebook. Das Unternehmen schaltete die Creator-Studio-App frei. Damit gehören zum Beispiel einige Nachteile von dem Facebook Seitenmanager der Vergangenheit an. Denn mit Facebook Seitenmanager ist das Erstellen von Content für Facebook herausfordernd und deren Planung unmöglich.

Dir stehen folgende Funktionen in der Creator-Studio-App zur Verfügung:

  • Veröffentlichte, entworfene und geplante Beiträge anzeigen
  • Facebook-Nachrichten und Kommentare managen
  • Geplanten Posts verändern
  • Speziell für Videos kannst Du Videotitel und Beschreibungen bearbeiten
  • Auf Seitenebene erhältst Du Einblicke zu Deinen Facebook Posts (Reichweite, Interaktionen, Engagement)
  • Benachrichtigungen rund um den Account

Solltest Du mehrere Facebook Seiten betreuen, dann kannst Du dafür die Creator-Studio-App nutzen. Du wählst am Anfang die betreffende Facebook Seite aus.

Nachteile der mobilen Creator-Studio-App

Aktuell kennzeichnet die Creator-Studio-App zwei größere Nachteile:

  1. Nachteilig ist im Moment in der Creator-Studio-App die fehlende Unterstützung für Instagram. Nutzt Du kein Instagram für Dein Unternehmen, dann spielt dieser Nachteil der Creator-Studio-App für Dich überhaupt keine Rolle.
  2. Gegenwärtig kannst Du über die Creator-Studio-App keinen neuen Content erstellen oder hochladen.

Creator-Studio-App herunterladen und gleich ausprobieren

Damit Du gleich die mobile Creator-Studio-App ausprobieren kannst, folgen jetzt die Links für:

Titelbild auf webpixelkonsum Hamburg

Mit dem Creator Studio in der Webversion und als mobile App steht Dir ein wichtiges Tool für Deine Facebook und Instagram Posts zur Seite.

Fazit für das Creator Studio in Facebook

Persönlich halte ich das Creator Studio für einen cleveren Schachzug. Vor allem erhöht sich mittel- bis langfristig für Dich die Planungssicherheit, denn Facebook kann jederzeit seine API-Richtlinien für Dritte ändern wie damals bei Twitter.

Für Unternehmen, die Instagram einsetzen, bietet Facebook mit seinem Creator Studio zahlreiche Vorteile. Zum Beispiel kannst Du Deine Instagram Posts planen und publizieren. Zwar bieten viele Instagram Tools von Drittanbietern diese Möglichkeit auch, aber mitunter sind diese eingeschränkt. Die Ursache liegt in den API-Richtlinien von Instagram. Diese wirken bei dem Creator Studio nur indirekt, da Instagram zu Facebook gehört. Damit zeigt sich die strategische Bedeutung von dem Creator Studio für Deine Instagram-Strategie.

Wie setzt Du das Creator Studio in Facebook ein? Schreibe mir unten in die Kommentare Deine Fragen und Erfahrungen für unseren Austausch!

Quellenangaben

Für die folgenden Quellenangaben gilt der Stand vom 9. Mai 2020:

[1] Melde dich über Facebook in Creator Studio an
[2] Willkommen bei Creator Studio
[3] Creator Studio für Instagram

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Zielgruppenbestimmung im Marketing: So bestimmst Du Deine Zielgruppe

Zielgruppenbestimmung im Marketing: So bestimmst Du Deine Zielgruppe 2000 1333 Ralph Scholze

Die Zielgruppenbestimmung im Marketing ist eine der wichtigsten Aufgabe im Marketing. Allerdings kann dies Deinem Unternehmen sehr viel Umsatz und Gewinn kosten wie die Praxis leider oft zeigt, wenn die Umsetzung dieser Aufgabe halbherzig erfolgt. Damit Dir dies nicht passiert, findest Du in diesem Artikel Möglichkeiten zum Bestimmen Deiner Zielgruppe für Dein Marketing.

Inhaltsverzeichnis für diesen Artikel zum Thema Targeting im Marketing

Dich erwarten in diesem Artikel zu dem Thema Targeting im Marketing folgende Schwerpunkte:

  1. Grundlage für das Bestimmen der Zielgruppe im Marketing
  2. Viele Wege für die Zielgruppenbestimmung im Marketing
  3. Zielgruppe bestimmen für eine Marketing-Kampagne: Ein einfaches Beispiel
  4. Fazit für Zielgruppenbestimmung im Marketing

Das Bestimmen der eigenen Zielgruppe im Marketing ist eine der grundlegendsten Aufgaben von Unternehmen wie das Finden der passenden Preispolitik. Demzufolge könnte man denken, dass diese Marketing-Aufgabe viele Unternehmen ernst nehmen. Jedoch tun sich viele Unternehmen in der Realität sehr schwer mit diesem Thema. Dies führt so gar soweit, dass Unternehmen lange Zeit die falsche Zielgruppe ansprechen. Die Folgen kannst Du Dir selbst ausmalen. Hier liegt also noch einiges im Argen.

Ein Beispiel aus der Praxis für ein Restaurant ohne Lieferservice und Online-Shop: Alle Erwachsende zwischen 20 und 65 mit Einkommen.

Du siehst bestimmt selbst, dass diese Angabe für die eigene Zielgruppe sehr ungenau ist. Denn warum zum Beispiel braucht dieses Restaurant Erwachsende aus Sydney, Rio de Janeiro oder New York? Da sehen wir bereits, dass eine geografische Eingrenzung sinnvoll und wirtschaftlich notwendig ist. Daher steckt oft eine gewisse Angst, potenzielle Kunden auszuschließen. Diese Angst basiert vielleicht aufgrund der „Political correctness“. Jedoch für das Marketing notwendig ist eine sehr genaue Zielgruppe. Gerade der Fokus auf die richtige Zielgruppe fördert zahlreiche Vorteile für Dein Unternehmen.

Grundlage für das Bestimmen der Zielgruppe im Marketing

Das Bestimmen der Zielgruppe im Marketing nach konkreten Merkmalen basiert auf der Marktsegmentierung. Das heißt, den vollständigen Markt nach konkreten Merkmalen zu unterscheiden in Käufergruppen beziehungsweise -segmente.

Im Grunde genommen müssen die Käufersegmente bezüglich ihres Kaufverhaltens in sich homogen und gegenüber anderen Käufersegmenten heterogen sein [1]. Davon leitet sich der Hauptzweck der Marktsegmentierung ab. Er besteht darin, zwischen den Käufern markante Differenzen sichtbar darzustellen [1]. Des Weiteren basiert die Marktsegmentierung auf das tatsächliche Kaufverhalten. Deswegen dürfen nur die Kriterien zum Einsatz kommen, welche das Verbraucherverhalten erklären. Daraus resultieren klare Anforderungen an das Marketing.

Viele Wege für die Zielgruppenbestimmung im Marketing

Eng verbunden mit der Bestimmung Deiner Zielgruppe ist der „Customer Lifetime Value“ (CLV; „Kundenlebenszeitwert“). Der Artikel von der Süddeutschen Zeitung: „Die Vermessung des Kunden“ [2] widmet sich dem Thema sehr vereinfacht.

Arten zum Bestimmen der Zielgruppe

Für das planvolle Vorgehen zum Festlegen Deiner Zielgruppe stehen Dir folgende Merkmale zur Auswahl:

  1. soziodemographische, d.h. Alter, Bildung, Geschlecht),
  2. verhaltensorientierte, d.h. Erstkäufer, Intensivanwender),
  3. psychologische, d.h. Lebensstile, Werte, Genusspräferenzen, Sicherheitsbewußtsein, Innovationsfreudigkeit,
  4. medienorientierte, d.h. TV-Zuschauer, Radio-Hörer, Social-Media-User.

Um die gewünschte Zielgruppen besser zu verstehen und unterscheiden zu können, entwickelten Marktforscher verschiedene Modelle. Hierbei geht es vor allem um psychografische Merkmale. Infolgedessen kannst Du Deine Werbung oder Deine Mediaplanung optimieren.

Zielgruppen-Typologie: Eine Auswahl

Mithilfe der folgenden Auswahl an Zielgruppen-Typologie stehen Dir weitere Methoden zum Bestimmen Deiner Zielgruppe zur Auswahl:

  • Sinus-Milieu: Menschen, die die gleiche Lebensauffassung und Lebensweise besitzen.
  • Limbic-Map: Grundlage stammt aus der Gehirnforschung. Hierbei steht im Zentrum das limbische System im Gehirn. Die Grundlage basiert auf der Annahme, dass wir Menschen unbewusst und aus emotionalen Motiven Entscheidungen treffen. Die Basis stellen die existenziellen und physiologischen Bedürfnissen (Maslowsche Bedürfnispyramide). Weiterhin kommen drei Motiv- und Emotionssysteme – Balance, Dominanz sowie Stimulanz. Am Ende erfolgt bei dieser Zielgruppen-Typologie anhand eines Emotionssystems die Segmentierung der Menschen.
  • Roper Consumer Styles: Psychografische Merkmale ergänzen die soziodemografische Merkmale und ergeben am Ende unterschiedliche Segmente.
  • Semiometrie-Modell: Dabei werden konkreten Begriffe Werten zugeordnet. Anschließend stellt man diese Begriffe Menschen vor und fragt sie, wie emotional sie mit diesen Begriffen sind. Am Ende ergeben sich Gruppen aufgrund der Wertemuster.

Weitere Zielgruppen-Typologie: Moderne Lebensstile prägen heutiges Marketing

Die folgende Konsumenten-Typologie stellt das Zukunftsinstitut [3] vor:

  • Creativiteens,
  • Businessfreestyler,
  • ProllProfessionals,
  • Gutbürger,
  • Tigerwomen,
  • Superdaddys,
  • Mainstreamstars,
  • Sinnkarrieristen,
  • Silverpreneure und
  • Forever Youngsters.

Diese Charaktere verdeutlichen die zunehmende Komplexität, die das Bestimmen der eigenen Zielgruppe im Marketing prägen.

Wir Menschen sind rational. Vielmehr geprägt sind wir emotional und entscheiden in vielen alltäglichen Situationen unbewusst. Demzufolge sind Emotionen ein wesentlicher Treiber unseres menschlichen Verhaltens. Selbst komplexere Emotionen basieren auf einem komplexen System aus sieben voneinander unabhängigen basalen Emotionssystemen mit ihren Kognitionen [4]. Dafür dienlich kann die „Engpasskonzentrierte Strategie (EKS) sein, die eine „spitze Konzentration” und „Spezialisierung” der Zielgruppe fordert. Der „Ausgangspunkt ist das wichtigste Problem einer eng umrissenen Zielgruppe und der am stärksten empfundene Mangel. Innovationen, die diesen Mangel beseitigen [5], tragen zum Unternehmenserfolg bei.

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Der zunehmende Grad an Individualisierung, der Wandel unserer Gesellschaft und das rasante Tempo an technologischen Entwicklungen sowie wirtschaftliche Restriktionen erfordern einen kontinuierlichen Prozess zur Zielgruppenbestimmung im Marketing.

Zielgruppe bestimmen für eine Marketing-Kampagne: Ein einfaches Beispiel

Wenn Du für Deine Marketing-Kampagne eine Zielgruppe suchst, dann ist die Auswahl der Zielgruppe der erste und entscheidende Schritt. Daher frag Dich: Wer soll angesprochen werden? Die Antwort ist deshalb wichtig, da sie die Mediaplanung intensiv beeinflusst. Folgende Fragen können Dir helfen:

  • Welche Personen brauchen das Angebot aus der Marketing-Kampagne?
  • Welchen Nutzen bietet die Marketing-Kampagne dem Adressaten?
  • Welches Angebot (Produkt, Dienstleistung, Webinartermin, Beratungstermin) vermittelt die Marketing-Kampagne?
  • Was offeriert die Konkurrenz?

Fazit für die Zielgruppenbestimmung im Marketing

Zuerst gilt festzuhalten, dass auf der Welt nur wenige Unternehmen existieren, die wirklich alle Menschen als Zielgruppe besitzen. Die restlichen Unternehmen müssen sich in ihrem Marketing diesem „Brot und Butter Thema“ widmen. Die Ansprache der falschen Zielgruppe verursacht Kosten und lässt am Ende viel Umsatz und Gewinn liegen. Oft widmen sich Unternehmen diesem Thema lieblos; quasi ich muss diese Pflichtaufgabe lösen, aber besitze gar keine Lust darauf. Infolgedessen arbeiten sie nach dem Motto: „Viel hilft viel!“. Dabei maximieren sie bewusst oder unbewusst den Streuverlust. Entgegen dieser Sichtweise existiert ein anderer Fehler: Die eigene Zielgruppe zu eng zu fassen. Demzufolge gilt die Herkulesaufgabe zu lösen, genau die passende Zielgruppe zu finden.

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Achte auf eine klare und eindeutige Zielgruppenbestimmung. Infolgedessen werden die richtigen Interessenten treffsicher angesprochen, ohne dass sie genervt sind. Zugleich schont dies Dein Media-Budget.

Wie bestimmst Du Deine Zielgruppe für Dein Marketing?

Quellenangaben

Für die folgenden Quellenangaben gilt der Stand vom 21. Januar 2020:

[1] Definition: Was ist „Marktsegmentierung“?
[2] Die Vermessung des Kunden
[3] Lebensstile für morgen
[4] Emotional Branding Monitor: Marken-Emotionen richtig messen und steuern
[5] Zielgruppen richtig definieren

Abbildung zeigt den Instagram-Business-Account von webpixelkonsum für den Artikel Instagram für Unternehmen

Targeting im Marketing: Wissenswertes für Dein Kampagne-Targeting

Targeting im Marketing: Wissenswertes für Dein Kampagne-Targeting 2000 1333 Ralph Scholze

Targeting im Marketing und Online-Marketing ist aus mehreren Gründen ein sehr wichtiges Thema für erfolgreiches Kampagnen-Management. Diese Gründe und die zahlreichen Targeting-Optionen stellt Dir der folgende Artikel vor.

Inhaltsverzeichnis für diesen Artikel zum Thema Targeting im Marketing

Dich erwarten in diesem Artikel zu dem Thema Targeting im Marketing folgende Schwerpunkte:

  1. Targeting-Definition: Was ist unter Targeting zu verstehen?
  2. Methoden für das Targeting im Marketing
  3. Targeting-Methoden mit ihren Vorteilen und Nachteilen
  4. Fazit für Targeting im Marketing: Wissenswertes für Dein Kampagne-Targeting

Bevor wir uns genauer mit dem Thema Targeting beschäftigen, empfehle ich Dir den folgenden Artikel zum Thema Streuverlust minimieren im Marketing. Warum empfehle ich Dir diesen Artikel? Die Antwort ist einfach: Beide Themen hängen eng zusammen und beeinflussen sich gegenseitig.

Targeting-Definition: Was ist unter Targeting im Marketing zu verstehen?

Zuerst stelle ich Dir eine Vielzahl an Begriffe vor, die eng mit dem Begriff – Targeting – verbunden sind. Die Rede ist von:

  • Retargeting,
  • Realtime Targeting,
  • Personalisierung und
  • Targeting.

All diese Methoden verfolgen unterschiedliche Ziele.

Bei der Personalisierung wird ein User namentlich angesprochen, zum Beispiel beim Versand eines Newsletter.

Dementgegen ist die Ansprache eines User in folgender Situation: Schreibt ein Unternehmen eine E-Mail an einen sogenannten Warenkorbabbrecher, dann gehört diese Maßnahme auf der inhaltlichen Ebene zum Retargeting. Dagegen gehört diese Maßnahme auf der technischen Ebene zum Marketing-Automation [1]. Weiterhin zählen zum Retargeting Marketingmaßnahmen, bei denen Unternehmen per Online-Anzeigen User im Web ansprechen, die vorher bei diesen Unternehmen ein Online-Angebot gezielter anschauten oder Warenkorbabbrecher sind. Demzufolge erfolgt das Retargeting auf den Websites der Werbepartner und damit außerhalb der eigenen Corporate Website.

Kennzeichnend für das Realtime Targeting ist deren Komplexität aufgrund zahlreicher Daten. Diese gewonnenen Daten werden beim Realtime Targeting in Echtzeit zum Erstellen eines individuellen Angebots umgewandelt. Damit zeigt sich, dass jeder User aufgrund vorher festgelegter Parameter sein persönliches Angebot in Echtzeit vorfindet. Dabei wird der unbekannte User nicht namentlich angesprochen, da Realtime Targeting in diesem Fall keine persönliche Daten eines User nutzen und damit nicht das Ziel der Personalisierung verfolgt. Die vorher festgelegten Parameter für das Realtime Targeting sind zum Beispiel die Geo-Daten, das Klickverhalten, die Hardware oder das Betriebssystem.

Eine Definition von Targeting lautet: „Targeting (engl. target = Ziel) bezeichnet die genaue Zielgruppenansprache im Onlinemarketing.“ [2]. Demzufolge ist Targeting im Marketing Werbung, die eine bestimmte Zielgruppe fokussiert.

Was bedeutet Targeting im Marketing?

Methoden für das Targeting

Eine Grundlage für das Targeting im Marketing, speziell im Online-Marketing, ist die Verwendung von Cookies. Sie sind Hilfsmittel, denn sie speichern das Surfverhalten von einem User. Infolgedessen ist das Erstellen einer relevanten Zielgruppen aufgrund der gewonnenen Daten und Informationen möglich. Daher gilt das Thema EU-DS-GVO zu beachten bei den unterschiedlichen Methoden für das Targeting.

Ausgesteuert werden die eingesetzten Werbemittel mithilfe von Targeting anhand mehrerer Parameter automatisiert und zielgerichtet. Ziel der folgenden Targeting-Methoden ist die Wirkung (Response) der Kampagne zu erhöhen:

  • Behavioral Targeting,
  • Content Targeting,
  • Contextual Targeting,
  • Social-Media-Targeting.

Behavioral Targeting

Behavioral Targeting basiert und zielt auf das Verhalten des Users ab. Damit die Anzeigen erfolgreich sind, nutzt das Behavioral Targeting zahlreiche Daten. Infolgedessen entsteht ein Profil für das Nutzerverhalten. Ergänzt werden die Daten durch Statistiken. Ziel dieses Vorgehens ist das Nutzerverhalten vorauszusagen. Dies nennt man Predictive-Behavioral-Targeting, d.h. vorhersagende, verhaltensbezogene Zielgruppenansprache zur zielorientierten Aussteuerung der Werbung. Behavioral Targeting beruht auf den Einsatz von Cookies. Diese analysiert zum Beispiel auf einer Website seine Interaktion mit Werbebannern.

Content Targeting

Mithilfe von Content Targeting erfolgt das Ausspielen der Werbung nur bei Webseiten mit dem gleichen Content. Dadurch richtet sich das Ausspielen der Werbeanzeigen nach dem Thema und bestimmter Schlüsselbegriffe des Webseiten-Contents. Da sich der User auf der eigenen Corporate Website (oder im eigenen Online Shop) mit einem konkreten Thema auseinandersetzte, zeichnet ihn eine hohe Affinität zu diesem konkreten Thema in seiner weiteren Recherche aus. Diese positive Affinität probiert das Content Targeting zu nutzen.

Contextual Targeting

Kennzeichnend für das Contextual Targeting ist der Einsatz von bestimmten Keywords. Aufgrund dieser Keywords erfolgt das Ausspielen der Werbeanzeigen. Grenzen für das Contextual Targeting existieren, wenn die bestimmten Keywords in einem negativen Kontext auftreten. Infolgedessen negiert sich die Werbewirkung durch diese Fehlplatzierung der Werbeanzeige. Diesem negativen Aspekt wirkt die semantische Analysen entgegen. Damit wird eine relevante Website nach Kriterien wie Stimmungen (positiv/negativ) oder Mehrdeutigkeit analysiert. Folglich unterstützt die semantische Analyse die Werbewirkung einer Anzeige, da der Content die Werbebotschaft positiv unterstützt, denn negative Widersprüche sind durch ihr minimiert.

Social-Media-Targeting

Social-Media-Targeting bietet einen hohen Grad an personalisierte Werbemöglichkeiten (Social Ads). Der Grund ist einfach. Aufgrund der zahlreichen Aktivitäten der User auf einer Social-Media-Plattform wie Facebook, Twitter, Instagram hinterlassen diese eine Unmenge an Daten. Genau diese Daten ermöglichen das Social-Media-Targeting für zum Beispiel Kampagnen auf Facebook.

Welche Möglichkeiten das Social-Media-Targeting bietet, stelle ich Dir für Facebook und Twitter vor.

Auf Facebook stehen Dir zwei allgemeine Ansätze zum Erstellen einer Zielgruppe zur Auswahl:

  • Breites Targeting, d.h. Man überlässt dem Auslieferungssystem von Facebook, „die beste Zielgruppe für [die] Werbeanzeige zu ermitteln. Bei dieser Vorgehensweise können wir potenzielle Kunden finden, die du sonst niemals entdeckt hättest. Obwohl du weiterhin zumindest einige Parameter für das Targeting verwenden musst, ist dies ein guter Ansatz, wenn du deine Zielgruppe nicht genau kennst.“ [3]
  • Detailliertes Targeting, d.h. Nach der Auswahl des Kampagnenziels und der Anzeigengruppe mit den Einstellungen für die gewünschte Zielgruppe (Standort, Alter, Geschlecht, Sprache) erfolgt das detaillierte Targeting. Damit erfolgt das weitere Eingrenzen der gewünschten Zielgruppe folgendermaßen:
    „Demografische Angaben, Interessen oder Verhaltensweisen in die Zielgruppe aufnehmen: Gib mindestens ein Wort oder einen Begriff im Textfeld ein, um Vorschläge zu erhalten. Du kannst auch „Durchsuchen“ wählen, um nach Optionen zu suchen.
    Hinweis von Facebook: Die gewählten Details sind voneinander unabhängig. Wenn Du zum Beispiel drei Interessen hinzufügst (z.B. Filme, Bücher und Fernsehen), sucht Facebook nach den Personen, die dem Ort, Alter, Geschlecht und der Sprache Deiner Auswahl entsprechen und entweder mit „Filmen“, „Büchern“ oder „TV“ übereinstimmen. [4]

Wie Facebook selbst hinweist, besitzen beide Targeting-Arten Vor- und Nachteile. Oft beeinflussen beide eine Anzeigengruppe. Deren Einsatz hängt davon ab, welche Ressourcen vorhanden sind und welches Ziel erreicht werden soll mit Deiner Facebook-Kampagne.

Wenn Du auf Twitter Werbung (Twitter Ads) schaltest, dann steht Dir das detaillierte Targeting zur Auswahl:

  • Sprachen-targeting, d.h. Erreiche Personen, die eine bestimmte Sprache sprechen.
  • Geschlechterspezifisches Targeting, d.h. Auswahl des Geschlechts (männliche oder weibliche Nutzer)
  • Interessen-Targeting, d.h. Ansprache von Twitter-User mit dem gewünschten Interesse.
  • Follower-Targeting, d.h. Ermöglicht die gezielte Ansprache von Follower relevanter Accounts.
  • Geräte-Targeting, d.h. Eingrenzen auf konkrete Mobilgeräte, mit denen Twitter-User Twitter nutzen.
  • Verhaltens-Targeting, d.h. Fokus auf eine Zielgruppe mit hoher Kaufabsicht auf Twitter basierend auf ihren Einkäufen und anderem Verbraucherverhalten.
  • Targeting mit maßgeschneiderten Zielgruppen, d.h. Dieses Targeting basiert
    auf Daten aus dem eigenen CRM, um bestimmte Nutzergruppen auf Twitter zu erreichen.
  • Keyword-Targeting, d.h. Grundlage sind die Tweets, mit denen die gewünschte Zielgruppe kürzlich interagierten.
  • Geografisches Targeting, d.h. Damit kann die Reichweite der Kampagne auf ein bestimmtes Land, eine Region oder eine Stadt beschränkt werden. [5]
Zahlreiche Targeting-Methoden vorgestellt

Targeting-Methoden mit ihren Vorteilen und Nachteilen

Wenn Unternehmen die verschiedenen Targeting-Methoden einsetzen, dann befolgt dies unter wirtschaftlichen Aspekten. Deswegen gilt das Gegenüberstellen der Vor- und Nachteile zu beachten.

Vorteile von Targeting im Online-Marketing

Der gezielte Einsatz der Targeting-Methoden im Online-Marketing bietet Unternehmen viele Vorteile wie:

  • Werbung bezieht sich stärker auf die individuellen Wünsche einzelner Kunden, d.h. Vorteilhaft für die Nutzer: Sie erhalten in höherem Maße für sie relevante Werbung.
  • Stärkung des Markenimages und der Markenbindung aufgrund der gezielteren Werbung auf die individuellen Wünsche einzelner Kunden.
  • Kosteneinsparung durch genaueres Targeting, d.h. Streuverlust minimiert sich und
  • der Umsatz steigt.

Nachteile von Targeting im Online-Marketing

Neben der zahlreichen Vorteile existieren einige Nachteile beim Einsatz der Targeting-Methoden im Online-Marketing wie:

  • Ein Nachteil ist der Aufwand, denn das Targeting erfordert Vorarbeit und den Aufbau relevanter Prozesse.
  • Eng verbunden mit dem ersten Nachteil ist der Datenschutz, da vor der Verwendung der personbezogenen Daten eine Einwilligung durch die Nutzer erfolgt sein muss.
  • Technische Hürden sind zu lösen, damit die gewonnenen Daten für das Targeting sinnvoll sind.
  • Falsche Rückschlüsse führen bei einem User zur Anzeige „falscher“ Produkte, wenn dieser für eine dritte Person einkauft.
Targeting-Methoden mit ihren Vorteilen und Nachteilen

Fazit für: Was ist unter Targeting im Marketing zu verstehen?

Täglich erreichen uns im Social Web und Internet zahlreiche Werbebotschaften. Viele dieser Werbebotschaften erreichen im Alltag die Zielgruppe nicht. Deswegen funktionieren nur die wenigsten Werbebotschaften. Damit die Werbebotschaften besser funktionieren, stehen uns zahlreiche Marketing-Methoden für das Online-Marketing zur Verfügung. Dadurch minimiert sich der Streuverlust. Dies liegt daran, dass potentielle Kunden das Angebot dort erhalten, wo sie sich aufhalten.

Gezieltes Targeting stärkt positives Image der Werbebotschaften

Werbung verfolgt viele Ziele. Einerseits stehen viele Unternehmen um das selbe Produkt in direkter Konkurrenz und müssen deswegen auf sich aufmerksam machen. Andererseits erhalten wir als Konsumenten täglich eine Vielzahl an Werbebotschaften. Zusätzlich besitzen die verschiedenen Werbeformen unterschiedliche Akzeptanzgrade bei den Konsumenten. Dies heißt, dass Unternehmen und Marken ihre Werbebotschaften ins Bewusstsein der Konsumenten bringen können, aber unter Umständen das Markenimage kaum verbessern. Deswegen sind gezielte Vorarbeiten vor einer Kampagne notwendig. Denn relevante, nützliche oder unterhaltende Werbebotschaften besitzen ein positiveres Image bei den Konsumenten. Aus diesem Grunde stärkt gezieltes Targeting das erwähnte positive Image der Werbebotschaften. Dadurch können die Effektivität der Kampagnen gesteigert und der Streuverlust minimiert werden.

Wie sind Deine Erfahrungen mit dem Targeting im Marketing?

Quellenangaben

Für die folgenden Quellenangaben gilt der Stand vom 11. April 2020:

[1] Was ist Marketing-Automation?
[2] Definition Targeting
[3] Facebook: Breites Targeting
[4] Facebook: Detailliertes Targeting
[5] Twitter: Detailliertes Targeting

Preispolitik im Marketing - Hier das KaDeWe Berlin

Marketing-Kampagne: Verschiedene Abrechnungsmodelle

Marketing-Kampagne: Verschiedene Abrechnungsmodelle 2000 1333 Ralph Scholze

Wenn Du eine Marketing-Kampagne realisierst, dann kennst Du bestimmt CPC und CPM (oft TKP genannt). Welche weiteren Abrechnungsmodelle für Deine Marketing-Kampagnen existieren, stellt Dir dieser Artikel vor.

Inhaltsverzeichnis für diesen Artikel zum Thema Marketing-Kampagne: Verschiedene Abrechnungsmodelle

Dich erwarten in diesem Artikel zu dem Thema Abrechnungsmodelle für Marketing-Kampagnen folgende Schwerpunkte:

  1. CPC: Cost per Click
  2. CPM (TKP): Cost per Mille
  3. CPO: Cost per Order
  4. CPL: Cost per Lead
  5. CPI: Cost per Install
  6. Fazit für Marketing-Kampagne: Verschiedene Abrechnungsmodelle

Die folgenden Abrechnungsmodelle kannst Du in Deinen Marketing-Kampagnen vielfältig einsetzen. Zum Beispiel stehen Dir diese Abrechnungsmodelle für Deine Facebook Ads genauso zur Verfügung wie für das Affiliate Marketing oder teilweise bei Deinen Printanzeigen.

Erste Übersicht der Abrechnungsmodelle für Marketing-Kampagnen

Anfänglich gebe ich Dir eine erste Übersicht der folgenden Abrechnungsmodelle. Dadurch vereinfacht sich die Vielfalt. Uns stehen folgende zwei grobe Preismodelle zur Verfügung:

  • volumenbasierte Preismodelle, d.h. Anzeigenkosten sind unabhängig von der Werbewirkung und
  • performancebasierte Preismodelle, d.h. Anzeigenkosten sind abhängig von der Werbewirkung.
Abbildung zeigt grobe Übersicht der Abrechnungsmodelle für Marketing-Kampagnen

Quelle: webpixelkonsum (Grobe Übersicht der Abrechnungsmodelle für Marketing-Kampagnen)

Grobe Übersicht der Abrechnungsmodelle für Deine Marketing-Kampagnen

CPC: Cost per Click

Dieses Abrechnungsmodell findet sich oft in Online-Marketing-und Social-Media-Kampagnen. Dies liegt vor allem an einem besonderen Merkmal. Mithilfe von CPC (alternativ Pay-per-Click, PPC) steht uns ein sehr genaues messbares Abrechnungsmodell zur Seite. Denn dieses Modell basiert auf der Einheit: Klick. Dies bedeutet, dass ein werbetreibendes Unternehmen für eine Werbeanzeige erst zahlt, wenn ein User tatsächlich auf die Werbeanzeige klickt und dadurch auf die Seite des werbetreibendes Unternehmen gelangt. Erfolgt die Abrechnung einer Werbeanzeige nach diesem CPC-Modell, besteht die Gefahr einer Manipulation. Diese kann durch einen Anbieter erfolgen, indem diese/-r die Anzahl der Klicks in die Höhe treibt.

Vorteile sind:

  • Bezahlung erfolgt erst durch Klick auf die Werbeanzeige,
  • Bessere Kontrolle über das Werbebudget und
  • effiziente Ermittlung der Klick-Anzahl.

Nachteile sind:

  • Mehrfachklicks potenziell möglich und
  • Manipulationsmöglichkeiten existieren.

CPM (TKP): Cost per Mille

Während das CPC-Modell nach Klicks abrechnet, erfolgt die Bezahlung bei CPM (alternativ TKP: Tausender Kontakt-Preis) pro 1000 Impressionen. Dabei spielt es bei CPM (Cost per Mille) überhaupt keine Rolle, dass ein User auf die Werbeanzeige klickte. Vielmehr ist das Ziel, dass so viele Menschen wie möglich im Rahmen Deines Kampagnenbudgets Deine Werbeanzeige und Werbebotschaft sehen. Damit bietet sich dieses Abrechnungsmodell in einer frühen Phase in der Customer Journey als ein potenzielles Einsatzszenario an. Deswegen findet das Abrechnungsmodell CPM sehr oft Anwendung. Dies liegt vorwiegend daran, dass der User nicht aktiv werden muss und es dem werbenden Unternehmen um Aufmerksamkeit geht. Entsprechend ungeeignet ist das Abrechnungsmodell CPM, wenn Du mit Deiner Marketing-Kampagne Umsatz generieren willst.

Vorteil ist:

  • Zu minimalen Kosten sind viele Menschen erreichbar.

Nachteile sind:

  • relativ wenig Klicks und deswegen eine geringe Click-Through-Rate (CTR),
  • Werbetreibendes Unternehmen besitzt wenig Einfluss auf die Platzierung der Anzeige.

CPO: Cost per Order

Sehr beliebt bei werbetreibenden Unternehmen ist das CPO-Abrechnungsmodell.

Warum?

Der größte Vorteil für den Merchant: Das Risiko der Werbeinvestitionen liegt zum größten Teil beim Publisher. Denn dieser erhält erst sein Geld, wenn eine tatsächliche Bestellung erfolgte. Infolgedessen generiert der Merchant realen Umsatz.

Eine Win-Win-Situation.

Die Vergütung erfolgt entweder absolut oder relativ als prozentuelle Beteiligung (Provision) auf den Wert der Bestellung oder mithilfe einer hybriden Lösung (d.h. ein fixer Preis plus prozentuelle Beteiligung).

Vorteile sind:

  • Werbekosten entsteht erst nach Verkauf und
  • Unternehmen generiert tatsächlichen Umsatz.
  • Publisher vermittelt nur hochwertige Kontakte.

Nachteile sind:

  • Publisher generiert keinen Umsatz bei ausbleibenden Verkäufen und
  • Publisher muss in die Qualität der Kontakte investieren.

CPL: Cost per Lead

Zwischen der CPL-Abrechnung und der bereits vorgestellten Möglichkeit CPO existieren große Ähnlichkeiten. Bei der CPL-Abrechnung erfolgt die Bezahlung durch das werbetreibende Unternehmen, wenn eine Kontaktaufnahme eines Nutzers mit diesem geschah. Dabei muss sich diese Kontaktaufnahme eines Nutzers über die Website (zum Beispiel mittels einer LandingPage) vollziehen.

Zum Einsatz kommt dieses Abrechnungsmodell, wenn ein Unternehmen erklärungsbedürftige Produkte bzw. Dienstleistungen anbietet. Mit anderen Worten: Setzt ein Unternehmen Lead Management ein, dann kommt dieses CPL-Abrechnungmodell höchstwahrscheinlich auch zum Einsatz.

Vorteile sind:

  • Skalierbarkeit der Werbemaßnahmen und
  • das Generieren von potenziellen kaufwilligen Kunden.

Nachteil ist:

  • relativ hohe Kosten gegenüber den anderen Abrechnungsmodellen.

Die folgende Abbildung zeigt Dir die vorgestellten Abrechnungsmodelle grafisch:

Abbildung zeigt mehrere unterschiedliche Abrechnungsmodelle für Marketing-Kampagnen

Quelle: webpixelkonsum (Abrechnungsmodelle für Marketing-Kampagnen)

CPI: Cost per Install

Wenn Dein Unternehmen eine eigene App seinen Kunden anbietet, dann ist dieses Abrechnungsmodell wichtig. Denn bei diesem Modell erfolgt die Bezahlung für einen Lead erst, wenn die eigene App tatsächlich installiert wurde.

5 Abrechnungsmodelle für Marketing-Kampagnen

Fazit für Marketing-Kampagne: Verschiedene Abrechnungsmodelle

Zuerst fällt auf jeden Fall auf, dass es kein einzig richtiges Abrechnungsmodell für Deine Marketing-Kampagnen existiert. Vielmehr hängt das passende Abrechnungsmodell von den (SMART-)Zielen [1] deiner Marketing-Kampagne.

Unter dem Strich wichtig ist für Dich zu wissen, dass all diese Abrechnungsmodelle eine große Rolle im Online Marketing spielen. Dies ermöglicht Dir unterschiedliche Werbemaßnahmen aufgrund harter Fakten (d.h. nachweisbare Zahlen) zu vergleichen. Natürlich spielen neben dieser vorgestellten Abrechnungsmodelle weitere Kriterien eine signifikante Rolle für den Erfolg Deiner Kampagnen. Zum Beispiel zählen dazu die Customer Journey, die Qualität Deines Content und die Performance (wie SEO [2]) sowie das Targeting.

Wenn Du noch mehr zu dem Thema erfahren willst, dann schau Dir diese Übersicht an [3].

Mit welchen Abrechnungsmodellen arbeitest Du in Deinen Marketing-Kampagnen? Teile mir unten per Kommentar für einen Austausch Deine Erfahrungen mit!

Quellenangaben

Für die folgenden Quellenangaben gilt der Stand vom 16. März 2020:

[1] SMART-Ziele im Marketing sind eigenartig und doch wichtig
[2] Blog SEO optimieren: Tipps und Tools
[3] Abrechnungs-Einstellungen

Titelbild auf webpixelkonsum Moritzburg Fasanenschloss Serienbild 3

LinkedIn Profil einrichten: Tipps zum Realisieren

LinkedIn Profil einrichten: Tipps zum Realisieren 2000 1333 Ralph Scholze

LinkedIn ist neben XING eines der beiden beruflichen Netzwerke. Dabei gewinnt LinkedIn in Deutschland stärker an Bedeutung. Infolgedessen richten sich immer mehr Menschen ein LinkedIn Profil ein. Damit Du ein professionelles Profil auf LinkedIn besitzt, stellt Dir dieser Artikel zahlreiche Tipps vor.

Inhaltsverzeichnis für diesen Artikel zum Thema Profil auf LinkedIn einrichten

Dich erwarten in diesem Artikel zu diesem LinkedIn-Thema folgende Schwerpunkte:

  1. Was beinhaltet ein Account auf LinkedIn für Personen?
  2. Tipps für Deinen Account auf LinkedIn
  3. Fazit für LinkedIn Profil einrichten

Was beinhaltet ein Account auf LinkedIn für Personen?

Zuerst solltest Du wissen, das sich der Account auf LinkedIn für Personen kaum von anderen bekannten Social-Media-Plattformen unterscheidet. Jedoch finden sich hier die Angabe des beruflichen Werdegangs wie bei XING. Deswegen müssen Unternehmen ihre Mitarbeiter für ein professionelles LinkedIn Profil sensibilisieren.

Warum?

Das Zauberwort heißt Touchpoint. Jeder Mitarbeiter und jede Mitarbeiterin vertritt auf LinkedIn seinen Arbeitgeber. Je besser das eigene Team für LinkedIn geschult sind, desto besser ist der Auftritt des Unternehmens auf dieser Social-Media-Plattform gegenüber der Öffentlichkeit und potenzieller Kunden. Dafür bietet sich die hauseigene Social-Media-Guidelines [1] an.

Folgende Angaben findest Du in einem LinkedIn Profil:

  • Titelbild,
  • Profilbild,
  • Vorname und Name,
  • Kurzbeschreibung,
  • Aktueller Arbeitgeber,
  • Ausbildung,
  • Ort und Land,
  • Anzahl der Kontakte,
  • Kontaktdaten
  • Button Vernetzen [2], Nachricht und Mehr sowie
  • eine persönliche URL.

Wenn Du Dein Profil auf LinkedIn bearbeiten willst, dann erscheint das Backend. Die folgende Abbildung zeigt Dir ein Backend mit ausgefüllten Feldern:

Diese Abbildung zeigt das Backend von einem LinkendIn Profil.

Quelle: webpixelkonsum (Abbildung zeigt das Backend von dem LinkendIn Profil Ralph Scholze)

Sobald Du auf den Bearbeiten-Stift klickst, erscheint eine neue Maske mit zahlreichen Feldern. Damit Du eine Vorstellung gewinnst und Dein LinkedIn Profil einrichten kannst, schau auf die folgende Abbildung:

Die Abbildung zeigt LinkedIn Profil bearbeiten von Ralph Scholze

Quelle: webpixelkonsum (Abbildung zeigt die Felder, wenn Du Dein LinkedIn Profil bearbeiten willst)

Im Grunde genommen sind die Bezeichnungen der einzelnen Felder selbsterklärend. Abgesehen von diesen Bezeichnungen findest Du noch den Hinweis auf Pflichtfelder. Das heißt für Dich, das Du diese Felder auf jeden Fall ausfüllen musst.

Tipps für Deinen Account auf LinkedIn

Auf jeden Fall empfehle ich Dir bei der Ausarbeitung Deines Profils auf LinkedIn darauf zu achten, wer liest Dein LinkedIn Profil. Was bietest Du ihm an? Warum soll diese Person mit Dir in Kontakt treten oder gar Deine Dienstleistung buchen?

Bei Deinem Titelbild [3] und Profilbild [4, 5] achte auf die richtige Bildgröße und Bildqualität, damit die Wirkung bestens ist. Für Dein Hintergrundbild die empfohlene Abmessung lautet 1584 x 396 Pixel (B x H) [6].

Sobald Du die beiden Bilder einfügtest, kommt der nächste Schritt dran: Das Ausfüllen Deines Profil-Slogan. Unter dem Profil-Slogan ist der Text unter Deinem Namen zu verstehen. Denke daran, dass Dein Profil-Slogan in den Suchergebnissen von LinkedIn angezeigt werden.

Nach diesem Schritt fülle die Zusammenfassung in dem Info-Bereich Deines Profils aus. LinkedIn empfiehlt ein oder zwei Absätze oder den Einsatz von Aufzählungszeichen. Deswegen schau Dir diese Anregungen von LinkedIn für Deine Zusammenfassung an 7]!

Jetzt gebe noch Deine relevanten Kenntnisse in Deinem Profil an.

Fazit für LinkedIn Profil einrichten

Einerseits sind viele Social-Media-Profile sehr ähnlich, so dass bestimmte Felder schnell und leicht auszufüllen sind. Andererseits besitzt LinkedIn doch einige Eigenarten, die man wissen muss [2].

Persönlich nutze ich LinkedIn intensiv. Die Gründe sind vielfältig. Aus diesem Grund ist für mich ein professionelles LinkedIn Profil sehr wichtig. Wie denkst Du darüber?

Wie sieht Dein LinkedIn Profil aus? Gib unten in die Kommentare den Link zu Deinem Profil auf LinkedIn!

Quellenangaben

Für die folgenden Quellenangaben gilt der Stand vom 1. Mai 2020:

[1] Sind Social-Media-Guidelines für Unternehmen hilfreich?
[2] LinkedIn Vernetzen vs Folgen: Was bedeuten diese beiden?
[3] How to create live videos on Twitter
[4] Ihr LinkedIn Profilfoto hinzufügen oder ändern
[5] 10 Tips for Picking the Right LinkedIn Profile Picture
[6] Hintergrundbild zu Ihrem Profil hinzufügen oder das Bild ändern
[7] 10 LinkedIn Profile Summaries That We Love (And How to Boost Your Own)

Kampagnen-Struktur: Bedeutung der 3 Ebenen für Online-Kampagnen

Kampagnen-Struktur: Bedeutung der 3 Ebenen für Online-Kampagnen 2000 1333 Ralph Scholze

Die Kampagnen-Struktur für Online-Kampagnen unterteilt sich in 3 Ebenen mit unterschiedlicher Bedeutung. Diese zu kennen, ist förderlich für den Erfolg Deiner Kampagnen auf zum Beispiel Facebook, Twitter, Pinterest oder Instagram.

Inhaltsverzeichnis für diesen Artikel zum Thema Kampagnen-Struktur

Dich erwarten in diesem Artikel zu dem Thema Kampagnen-Struktur folgende Schwerpunkte:

  1. 3 Ebenen der Kampagnen-Struktur
  2. Gemeinsamkeiten der 3 Ebenen in der Kampagnen-Struktur
  3. Fazit für Kampagnen-Struktur: Bedeutung der 3 Ebenen für Online-Kampagnen

Bevor wir uns genauer mit dem Thema Kampagnen-Struktur beschäftigen, empfehle ich Dir den Artikel zum Einsatz von UTM-Parameter im Marketing.

3 Ebenen der Kampagnen-Struktur

Wenn Du für Dein Unternehmen eine Online-Kampagne realisieren willst, dann findest Du folgende Kampagnen-Struktur:

Abbildung zeigt die Kampagnen-Struktur einer Online-Kampagne mit den folgenden 3 Ebenen: Kampagne, Anzeigengruppe und Anzeige

Quelle: webpixelkonsum (Allgemeine Struktur einer Online-Kampagne)

Wissenswert ist jetzt, welche Bedeutung diese einzelnen Ebenen für Deine Online-Kampagnen auf Google, Facebook, Twitter und weitere Social-Media-Plattformen besitzen. Deswegen widmen sich die nächsten Abschnitte diesen 3 Ebenen genauer.

Kampagne (1. Ebene)

Die 1. Ebene kennzeichnet die Ebene der Kampagne. Eine Kampagne beinhaltet also die beiden anderen Ebenen – Anzeigengruppe und Anzeige. Demzufolge kann eine Kampagne eine oder mehrere Anzeigengruppen besitzen. Die Anzahl der Anzeigengruppe hängt von Deiner Kampagne ab.

Gleichzeitig definiert eine Kampagne eine zeitlich befristete Aktion mit einem Kampagnenziel. Ein solches Kampagnenziel kann zum Beispiel die Gewinnung neuer Leads [1] oder mehr Traffic für die eigene Website sein. Dementsprechend wichtig ist bei dem Kampagnenziel das Minimieren von dem Streuverlust. Entsprechend musst Du Deine Kampagnenstruktur an Deine eigenen Ziele und die Marke angepassen.

Unter dem Strich legst Du auf dieser Ebene das Kampagnenziel, die Art des Budget (Tages- vs. Laufzeitbudget), die Dauer fest. Ein Tipp für Dich: Lege ein Ausgabenlimit für Deine Kampagne fest! Infolgedessen begrenzt Du die Gesamtausgaben für die Anzeigengruppen in dieser Kampagne.

Anzeigengruppe (2. Ebene)

In der Ebene der Anzeigengruppe definierst Du für die folgenden Anzeigen in dieser Kampagne die Parameter. Oft kannst Du auf der Ebene Anzeigengruppe den Namen der Anzeigengruppe, die Zielgruppe für Deine Anzeigen, das Budget (Tages- vs. Laufzeitbudget), die Dauer und die Auslieferungsoptionen für die Anzeigen in der Anzeigengruppe festlegen.

Ein Tipp für Dich speziell zur Anzeigengruppe: Bleibe in der Anzeigengruppe thematisch so nah beim Thema wie nur möglich. Am Ende sehen Deine potenziellen Kunden die Anzeigen in der jeweiligen Anzeigengruppe.

Anzeige (3. Ebene)

Diese 3. Ebene der Kampagnen-Struktur ist besonders wichtig, denn auf dieser Ebene erstellst Du Deine Anzeige. Diese erstellten Anzeigen sieht Deine gewünschte Zielgruppe. Demzufolge definierst Du in der 3. Ebene den Inhalt, die Position und das Layout Deiner Anzeige je Anzeigengruppe.

Gemeinsamkeiten der 3 Ebenen in der Kampagnen-Struktur

Einerseits unterscheiden sich diese 3 Ebenen in der Kampagnen-Struktur aufgrund ihrer Aufgaben erheblich. Andererseits besitzen sie Gemeinsamkeiten wie:

  • Aktivieren/Deaktivieren, d.h. Du kannst jederzeit eine Anzeige, eine Anzeigengruppe mit ihren Anzeigen oder Deine komplette Kampagne anhalten. Dies heißt für Dich, dass Du flexibel bist. Wenn eine Anzeige nur einen geringen Beitrag zu Deinem Kampagnenziel liefert, dann musst Du nicht gleich die ganze Kampagne anhalten und alles neu einrichten.
  • Reporting, d.h. jede Ebene besitzt ein eigenes Reporting.

Fazit für Kampagnen-Struktur: Bedeutung der 3 Ebenen für Online-Kampagnen

Damit Deine Online-Kampagnen in zum Beispiel Social Media erfolgreich sind, solltest Du Streuverluste vermeiden oder minimieren. Dafür helfen Dir genaues Targeting und die Kenntnis der Kampagnen-Struktur für Online-Kampagnen. Neben diesen Kriterien fördert eine klare Struktur der Namen für Deine Kampagne, Deine Anzeigengruppen und Anzeigen den Erfolg Deiner Kampagne. Dafür empfehle ich Dir speziell für Deine Facebook-Kampagnen den Artikel: „Facebook: Naming-Templates für Kampagnen, Anzeigengruppen und Werbeanzeigen“ [2]. Da wir gerade von Kampagnen auf Facebook sprechen, dann schau Dir gleich noch den Artikel: „Facebook Werbung: Was bedeuten Kampagne, Anzeigengruppe und Werbeanzeige auf Facebook?“ [3].

Mit der folgenden Abbildung zeige ich Dir einen möglichen Zusammenhang zweier Kampagnen:

Abbildung zeigt das Zusammenspiel zweier Online-Kampagnen mit ihrer Kampagnen-Struktur in Kampagne, Anzeigengruppe und Anzeige

Quelle: webpixelkonsum (Abbildung zeigt das Zusammenspiel zweier Online-Kampagnen)

Wie nutzt Du diese 3 Ebenen für Deine Online-Kampagnen?

Quellenangaben

Für die folgenden Quellenangaben gilt der Stand vom 29. März 2020:

[1] Was ist Lead Management?
[2] Facebook: Naming-Templates für Kampagnen, Anzeigengruppen und Werbeanzeigen
[3] Facebook Werbung: Was bedeuten Kampagne, Anzeigengruppe und Werbeanzeige auf Facebook?

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UTM-Parameter: Wichtig für Kampagnen und Webanalyse

UTM-Parameter: Wichtig für Kampagnen und Webanalyse 2000 1333 Ralph Scholze

Unternehmen realisieren zahlreiche Kampagne. Um den Erfolg der Kampagnen zu kennen, sind Daten notwendig. Dafür sind die sogenannten UTM-Parameter förderlich.

Inhaltsverzeichnis für diesen Artikel zum Thema Targeting im Marketing

Dich erwarten in diesem Artikel zu dem Thema Targeting im Marketing folgende Schwerpunkte:

  1. Was sind UTM-Parameter?
  2. Wofür dienen UTM-Parameter?
  3. Welche UTM-Parameter existieren?
  4. Tipps für bessere Parameter
  5. Fazit für UTM-Parameter: Wichtig für Kampagnen und Webanalyse

Kampagnen benötigen viel Know How und Kapital. Deswegen erfordern Kampagnen die Erfolgsmessung. Dies gilt vor allem, wenn die eigene Website (Online Shop, Corporate Blog, Landing-Page) eine tragende Rolle in Deiner Marketing-Kampagne spielt. Denn Traffic-Potenziale findest Du erst, wenn Du die Website-Besucher trackst. Infolgedessen lassen sich die relevanten Kanäle (Quellen) von den weniger relevanten Kanälen trennen. Genau dafür helfen Dir die UTM-Parameter.

Was sind UTM-Parameter?

Kurz und knackig: Sie erweitern eine URL (Uniform Resource Locator [1]) um wichtige Informationen. Genau darin liegt ihr größter Vorteil. Anhand dieser zusätzlichen Informationen in einer URL erhalten wir wichtige Daten. Die Abkürzung – UTM – steht für „Urchin Tracking Module“.
Lass uns das Ganze an einem ersten Beispiel verdeutlichen:

  • Ohne UTM-Parameter: https://www.hallowelt.de/landingpage/
  • Mit UTM-Parameter: https://www.hallowelt.de/landingpage/? utm_source=Wert1&utm_medium=Wert2;utm_campaign=Wert3

Wir sehen anhand des Beispiels den Unterschied. Zu erkennen sind UTM-Parameter an zwei markanten Zeichen. Zuerst folgt nach der Original-URL (Webseite) das – ? – als Zeichen. Zweitens steht das – & – in dem UTM-Parameter als verbindendes Element zwischen den verschiedenen Parameter.

Wofür dienen UTM-Parameter?

Unter dem Strich sehen wir bereits jetzt schon, dass UTM-Parameter ein spezifisches Kampagnen-Tracking (und die Webanalyse) in zum Beispiel Google Analytics ermöglichen. Wenn ein User auf einen Link mit UTM-Parameter klickt, dann erfasst Google Analytics diesen wie jeden anderen Klick. Jedoch ist der Klick auf eine URL mit UTM-Parameter genauer aufgrund der zusätzlichen Daten in dem UTM-Parameter. Der Einsatz von Parameter basiert auf Zugriffe, deren (genaue) Herkunft unklar ist. Damit minimiert sich für Deine Marketing-Kampagnen der Streuverlust.

Folgendes Beispiel soll Klarheit bringen: User tippt die URL der Zielseite direkt in die Adresszeile des Browsers. Anschließend zeigt Google Analytics dafür als Quelle „(direct)“ (Siehe folgende Abbildung) und als Medium „(none)“. Demzufolge wissen wir nicht, woher dieser User die URL kennt. Welche Quellen „(direct)“ möglich sind, stellt Dir die folgende Abbildung vor:

Abbildung zeigt mehrere Beispiele von Direct Traffic, welcher durch UTM Parameter genauer wird

Quelle: webpixelkonsum (Abbildung zeigt mehrere Beispiele von Direct Traffic)

An dieser Stelle schlägt die Stunde für die UTM-Parameter. Sie tun folgendes:
Sie überschreiben die automatischen Zuweisungen. Damit dies möglich ist, müssen wir vor dem Publizieren von einer URL die Zugriffsquellen und -medien eindeutig kennzeichnen. Genau darin liegt der große Vorteil der UTM-Parameter. Gleichzeitig können wir weitere Daten in die Parameter einfügen. Welche dies im Detail sind, findest Du im nächsten Abschnitt.

Welche UTM-Parameter existieren?

Im vorherigen Abschnitt angekündigt folgen jetzt die Details für UTM-Parameter. Dir stehen 5 unterschiedliche Parameter zur Auswahl.

Dabei existieren zwei Gruppen:

  1. Gruppe der notwendigen Felder, d.h. Bei Fehlen dieser Pflichtfelder werden die Daten in Google Analytics verfälscht, da diese entsprechenden Einträge mit – not set – angezeigt werden.
  2. Gruppe der freiwilligen Felder
Abbildung zeigt die beiden Gruppen an UTM-Parameter: Notwendige Parameter und freiwillige Parameter

Quelle: webpixelkonsum (Zwei Gruppen an UTM-Parameter: Notwendige Parameter und freiwillige Parameter)

Gruppe an UTM-Parameter: Notwendige bzw. Pflichtfelder

Die folgenden drei Parameter müssen ausgefüllt sein:

  1. Kampagnenquelle: utm_source, d.h. Quelle des Traffics wird definiert wie eine Suchmaschine, ein soziales Netzwerk, ein Newsletter oder eine E-Mail-Signatur.
  2. Besucherquelle: utm_medium, d.h. Werbe- bzw. Marketing-Medium wird festgelegt wie eine Social Ad, CPC oder email.
  3. Kamapgnenmedium: utm_campaign, d.h. Name der Kampagne eintragen wie black-friday oder summer-sale.

Gruppe an UTM-Parameter: Freiwillige Felder

Weitere Parameter kannst Du angeben, aber sie sind keine Pflicht:

  • Kampagnen-Content: utm_content, d.h. detailliertere Unterscheidung zwischen Links innerhalb eines Mediums oder einer Anzeige. Dadurch findest Du schnell heraus, welcher Link öfters geklickt wurde.
  • Kampagnenbegriff: utm_term, d.h. Mit diesem fakultativen Parameter kannst Du Deine relevanten Keywords von Deiner Marketing-Kampagne eintragen. Wann ist dies sinnvoll? Zum Beispiel: Du schaltest an der selben Quelle mehrere Banner in der selben Größe. Mithilfe von utm_term können für all die Banner unterschiedliche Werte verwendet werden. Dadurch lässt sich der Erfolg der jeweiligen Banner von der selben Quelle genau messen.
Abbildung zeigt die 5 UTM-Parameter und kurze Erklärung der Abkürzung UTM

Quelle: webpixelkonsum (Abbildung zeigt die 5 UTM-Parameter und kurze Erklärung der Abkürzung UTM)

Tipps für bessere Parameter

Wie immer lauert der Fehlerteufel auch bei den Parametern. Welche Fehler dabei im Alltag passierren, stellt Dir die Autorin Maria-Lena Matysik in ihrem Podcast vor. Ein solcher Tipp bezieht sich auf die konsistente Schreibweise der Werte. Aber höre selbst in den Podcast von ihr [2].

Fazit für UTM-Parameter: Wichtig für Kampagnen und Webanalyse

Wenn Du Kampagnen realisierst, dann müssen viele Entscheidungen für ihren Erfolg getroffen werden. Zum Beispiel: „ In welchen Kanal sollte mehr oder weniger investiert werden?“. Nur wenn wir über jeden eingesetzten Kanal konkrete Daten besitzen, wissen wir, ob und was dieser zum Kampagnenerfolg beiträgt. Folglich handelt es sich um das Gewinnen einer besseren Datenqualität und um Kanäle und Medien besser bewerten zu können. Unter dem Strich können wir auf Basis dieser besseren Datenqualität die Budgets für künftige Kampagnen optimieren. Erfolgsmessung ist ohne passende UTM-Parameter schwer möglich. Demzufolge gilt die Maxime: Setze sinnvolles Kampagnen-Tagging [3] mithilfe von Parameter ein, um die Wirkung der eigenen Marketing-Kampagnen in zum Beispiel Google Analytics zu erfassen, zu bewerten und zu analysieren sowie zu optimieren.

Praktische Tipps für Deine Parameter im Alltag

Die folgende Abbildung gibt Dir noch praktische Tipps für den Alltag mit. Zum Beispiel existieren Anforderungen an die Zeichenanzahl.

Abbildung zeigt die Tabelle mit den 5 UTM-Parameter mit maximale Anzahl an Zeichen und Bezeichnung wofür plus Einordnung als Pflichtangabe oder freiwillige Angabe

Quelle: webpixelkonsum (Tabelle zeigt die 5 UTM-Parameter mit ihren Bedingungen)

Wie sind Deine Erfahrungen mit dem Einsatz von UTM-Parameter?

Quellenangaben

Für die folgenden Quellenangaben gilt der Stand vom 11. April 2020:

[1] Wikipedia: Uniform Resource Locator
[2] Die 7 häufigsten Probleme mit UTM-Parametern und wie du sie vermeidest
[3] Targeting im Marketing: Wissenswertes für Dein Kampagne-Targeting

Preispolitik im Marketing - Hier das KaDeWe Berlin

Kampagnen und ihre Namensgebung: Anregungen für eine klare Struktur

Kampagnen und ihre Namensgebung: Anregungen für eine klare Struktur 2000 1333 Ralph Scholze

Kampagnen gehören für viele Marketing- und Social-Media-Manager zum Alltag. Manche von ihnen realisieren Kampagnen jeden Tag, während andere nur hin & wieder Kampagnen umsetzen und damit kaum Zeit für strategische Fragestellungen besitzen wie die Namensgebung von Kampagnen. Genau auf diesen Aspekt fokussiert sich dieser Artikel und gibt Dir Lösungsansätze.

Inhaltsverzeichnis für diesen Artikel zum Thema Namensgebung von Kampagnen

Dich erwarten in diesem Artikel zu dem Thema Kampagnen und ihre Namensgebung folgende Schwerpunkte:

  1. Ausgangssituation bei Kampagnen
  2. Warum sollte ich mir Gedanken über die Namensgebung meiner Kampagnen machen?
  3. Anregungen für eine klare Struktur der Namensgebung für Deine Kampagnen
  4. Fazit für Kampagnen und ihre Namensgebung: Anregungen für eine klare Struktur

Ausgangssituation bei Kampagnen

Wenn Du in Deinem Marketing oder in Social Media Kampagnen realisierst, dann sind vielfältige Aufgaben zu lösen wie das Targeting oder das passende Abrechnungsmodell. Nach dem Lösen dieser Aufgaben sind im Rahmen der Mediaplanung die passende Zielgruppe und der passende Content wie Instagram Story [1] oder Lead Ads für das Lead Management [2] zu definieren.

In Anbetracht dieser zahlreichen Aufgaben gehört die Aufgabe die Namensgebung für Deine Kampagnen genauso dazu. Vor allem, wenn Du regelmäßig Marketing-Kampagnen und Kampagnen in Social Media realisierst.

Warum sollte ich mir Gedanken über die Namensgebung meiner Kampagnen machen?

Abgesehen von den vorgestellten Aufgaben gehört die Namensgebung für die eigenen Kampagnen auf den ersten Blick kaum zu den strategischen Aufgaben. Trotzdem ist die Aufgabe der Namensgebung für die eigenen Kampagnen eine strategische wichtige Aufgabe.

Warum?

Eine klare und eindeutige Bezeichnung Deiner Kampagnen verschafft Dir im Rückblick eine Zeitersparnis. Umso mehr, als Du Kampagnen mit einem Team (intern oder extern) realisierst.

Stell Dir vor, jeder in Deinem Team bezeichnet die Kampagnen irgendwie. Du erkennst kein Muster in der Namensgebung Deiner Kampagnen. Entsprechend sind die Namen Deiner Kampagnen wie ein bunter Blumenstrauß. Wenn Du zum Beispiel alle Social-Media-Kampagnen mit dem Kampagnenziel – Leads gewinnen mithilfe von Lead Ads – vergleichen willst, dann brauchst Du wesentlich länger die passenden Kampagnen zu finden bei chaotischen Namen gegenüber einer klaren Namensgebung.

Daraus resultiert die Aufgabe sich Gedanken für die Namensgebung der eigenen Kampagnen zu machen. Anschließend muss diese klare Struktur im Team konsequent umgesetzt werden.

Anregungen für eine klare Struktur der Namensgebung für Deine Kampagnen

Zuerst widme ich mich den potenziellen Faktoren. Diese beeinflussen die Namensgebung der eigenen Kampagnen. Dazu gehören Faktoren wie:

  • Zeit, d.h. Jahreszahl, Monat, Kalenderwoche (KW),
  • Sprache der Kampagne, d.h. Einsatz von Abkürzungen von Sprachen wie DE für deutsch, ENG für englisch usw.,
  • Kampagnenziel, d.h. Reichweite, Conversion usw.,
  • Funnel-Stufe, d.h. TOFU-MOFU-BOFU [2],
  • Zielgruppe, d.h. Geschlecht, Alter,
  • Kampagnenname, d.h. Winterschlussverkauf, Black Friday usw.,
  • Interessen,
  • Produkt-/Dienstleistungsname,
  • Phase des Kaufprozesses, d.h. Nutzen des See-Think-Do-Care-Framework [3],
  • Gebotstyp [4]

Die erste Anregung basiert auf den Funnel-Stufen im Rahmen des Lead Management. Dafür kannst Du das Modell TOFU-MOFU-BOFU [2], wie auf der folgenden Abbildung zu sehen, nutzen. Infolgedessen könnte die Namensgebung folgende Struktur besitzen: Funnelstufe_JJJJ_MM_Region_Kampagnenziel — BOFU_2019_08_ENG_Reichweite. Weitere Anregungen findest Du zu diesem Thema in dem Artikel: „So strukturieren Sie Ihren Facebook-Werbeanzeigenmanger richtig“ [5]. Zusätzlich findest Du in diesem Artikel noch Anregungen für die Namensgebung Deiner Anzeigengruppen.

Grafik zeigt für den Funnel im Lead-Management mit der Einteilung TOFU-MOFU-BOFU für die Namensgebung von Kampagnen

Quelle: webpixelkonsum (Funnel im Lead-Management mit der Einteilung TOFU-MOFU-BOFU für die Namensgebung von Kampagnen)

Bei der zweiten Anregung fehlen die Funnel-Stufen im Namen einer Kampagne. Demzufolge wäre die Struktur der Namensgebung folgende: JJJJ_MM_Region_Kampagnenziel_Produkt_Gebotstyp.

Fazit für Kampagnen und ihre Namensgebung: Anregungen für eine klare Struktur

Wenngleich Du Kampagnen im Marketing oder in Social Media (zum Beispiel auf Facebook) verantwortest, die Namensgebung Deiner Kampagnen gehört einmal zu erarbeiten. Im Folgenden gilt im Alltag diese Aufgabe für ein besseres Reporting und Zeitersparnis konsequent umzusetzen.

Unter dem Strich existiert für die Namensgebung von Kampagnen nicht die Lösung. Vielmehr hängt die Namensgebung für die eigenen Kampagnen von mehreren Faktoren wie das Kampagnenziel, die Zielgruppe ab. Deswegen empfehle ich Dir für Dich selbst die passende Namensgebung zu definieren verbunden mit einer verständlichen Beschreibung der einzelnen Abkürzungen in der Namensgebung.

Wie sieht die Namensgebung Deiner Kampagnen aus?

Quellenangaben

Für die folgenden Quellenangaben gilt der Stand vom 2. Mai 2019:

[1] Instagram Stories: 7 Tipps für Dein Social-Media-Marketing und Marketing
[2] Was ist Lead Management?
[3] 5 grundlegende Tipps und Tricks für deine PPC Kampagne
[4] Marketing-Kampagne: Verschiedene Abrechnungsmodelle
[5] So strukturieren Sie Ihren Facebook-Werbeanzeigenmanger richtig

Abbildung zeigt das Erstellen einer Instagram Story für Business

Instagram Stories: 7 Tipps für Dein Social-Media-Marketing und Marketing

Instagram Stories: 7 Tipps für Dein Social-Media-Marketing und Marketing 2000 1333 Ralph Scholze

Die Instagram Stories sind bis dato eine Erfolgsgeschichte. Deswegen bietet sie sich hervorragend für das eigene Social-Media-Marketing und Marketing an. Wie Du vorgehen kannst, stellt Dir dieser Artikel vor.

Inhaltsverzeichnis für diesen Artikel zum Thema Instagram-Stories-Strategie

Dich erwarten in diesem Artikel zu dem Thema Instagram-Stories-Strategie folgende Schwerpunkte:

  1. Was ist eine Story auf Instagram?
  2. Warum sind die Instagram Stories für Unternehmen und Marken so interessant?
  3. 7 Tipps und Schritte für Deine Instagram-Stories-Strategie
  4. Fazit für Instagram Stories: 7 Tipps für Dein Social-Media-Marketing und Marketing

Die Fakten zur Instagram Story sind beeindruckend. Dies liegt vor allem daran, dass die Instagram User dieses Content-Format für sich entdeckten, lieben und damit akzeptieren. Damit bieten Dir die Instagram Stories reichlich Potenzial für das eigene Social-Media-Marketing und Marketing.

Was ist eine Story auf Instagram?

Sollte Dir die Instagram Story noch unbekannt sein, dann stelle ich sie Dir kurz vor.

Entstanden ist das Content-Format Story dank Snapchat. In der Zwischenzeit findest Du das Content-Format Story beinah in ganz Social Media. Dennoch unterscheiden sich die Anforderungen an eine Story. Diese sind somit abhängig je Social-Media-Plattform.

Jetzt das Wichtigste: Mithilfe der Story auf Instagram kannst Du als Unternehmen eine kurze Geschichte erzählen. Vorteilhaft ist, dass die Stories den vollen Bildschirm des Smartphones für sich nutzen. Dies heißt, für die eigene Stories existiert beinah keine Ablenkung durch andere Instagram Posts.

Die Story auf Instagram beinhaltet Fotos und Videos mit maximal 15 Sekunden je Foto, Video und Boomerangs. Diese Dauer nennt man Frame. Demzufolge besitzt eine Story auf Instagram mindestens ein Frame. Wenn Du Deine Videos clever für Deine Instagram Story vorbereitest, dann gewinnst Du durch die Frames für Deine Videobotschaften eine relativ lange Zeit die Aufmerksamkeit der User auf Instagram.

Wenn Du eine ausführlichere Erklärung zur Instagram Story wünschst, dann empfehle ich Dir den Artikel: „Story auf Instagram: Anleitung, Tipps und Tricks für Dich“ [1].

Warum sind die Instagram Stories für Unternehmen und Marken so interessant?

Mithilfe der Stories können wir als Unternehmen Einblicke in unseren Alltag geben. Spricht: Der Blick hinter die Kulissen; quasi exquisite und exklusive Informationen. Hinzu kommen zahlreiche spezielle Funktionen (zum Beispiel Sticker) und kreative Möglichkeiten zum Individualisieren Deiner Instagram Story.

7 Tipps und Schritte für Deine Instagram-Stories-Strategie

Die folgenden Tipps sollen Dir Anregungen liefern für Deine Instagram-Stories-Strategie. Vielleicht ergänzt Du diese Anregungen noch, damit sie für Dich besser passen.

Arbeite einen mittel- bis langfristigen Contentplan für Deine Instagram Stories aus: Tipp 1

Ganz ehrlich!

Dieser Tipp birgt die größte Herausforderung, da sich der Blick auf Monate voraus fokussiert. Demzufolge lege Dir Themencluster fest. Dadurch besitzt Du den groben Überblick und Dir fallen neue Ideen für Deine Instagram Stories leichter ein. Achte bei Deinen Themen auf den Unterhaltungswert, so dass Deine Fans sehr gern mit Deinen Stories interagieren. Hole Dir für Deine Themen alle rechtlichen Einwilligungen! Anschließend definiere die Kalenderwochen, in denen Du die verschiedenen Themen ausspielst. Achte dabei auf Feiertage und Veranstaltungen in Deiner Branche.

Sei kreativ in der Erstellung Deiner Stories: Tipp 2

Selbst wenn Du eine sehr konservative Zielgruppe ansprichst, gilt dieser Tipp. Vielleicht kannst Du nicht so kreativ sein wie Du willst, aber experimentiere mit den verschiedenen Möglichkeiten in kleinen Schritten. Dadurch können sich Deine Fans langsam an die „kreativen“ Stories gewöhnen.

Denke daran, dass die Stories auf Instagram sehr kreativ sind!

Publiziere regelmäßig: Tipp 3

Am Anfang starten die meisten neuen Projekte voller Elan. Dies gilt genauso für die Instagram Story. Die Herausforderung besteht darin, regelmäßig eine Story zu publizieren.

Lege Dir einen Rhythmus fest!

Achte darauf, dass Du diesen Rhythmus auf jeden Fall einhältst; quasi ein Versprechen gegenüber Deinen Fans. Durch das regelmäßige Publizieren bleibt Deine Marke bei Deinen Instagram Fans in Erinnerung. Gleichzeitig baust Du dadurch eine Beziehung (Loyalität) auf.

Blick über den Tellerrand: Tipp 4

Social Media bietet einen idealen „Nährboden“ für die Konkurrenzanalyse. Deswegen schau regelmäßig nach, ob und wie Deine Konkurrenz die Instagram Stories gestalten und publizieren!

Wandle Deine Instagram Stories um in Story-Highlights: Tipp 5

Du weißt, dass Stories (auf legalem Wege) nur 24 Stunden sichtbar sind. Anschließend verschwinden sie. Jedoch bietet Instagram die Funktion – Story-Highlight – an. Damit werden Deine Stories für Deine Fans länger sichtbar.

Tipp für Deine Instagram Story: Wandle Deine Instagram Stories um in Story-Highlights

Behalte das Engagement Deiner Fans im Blick: Tipp 6

Das Engagement ist viel zu wertvoll als dieses unbeachtet zu lassen. Deswegen schaue regelmäßig innerhalb der „Lebensdauer einer Instagram Story“ in die Instagram-Story-Analytics! Je höher das Engagement ist, desto kleiner sollten die Abstände des Nachschauens sein. Unter dem Strich kann dies bedeuten, dass Dich eine „coole“ Story den ganzen Tag sinnvoll beschäftigt. Plane dies ein!

Hinweis: Das Engagement aktivierst Du, in dem Du die Nachrichtenfunktion aktivierst und die erwähnten Stickers für die Instagram Stories einsetzt.

Nutze Stories Ads: Tipp 7

Plane in Deine Instagram-Stories-Strategie Budget für den Einsatz von Stories Ads. Damit kannst Du Deine Marketingziele zum Beispiel noch schneller erreichen. Beachte: Für die Instagram-Stories-Ads existieren exakte Design-Anforderungen [2].

Tipp für Deine Instagram Story: Nutze die Möglichkeiten der Instagram-Stories-Ads

Fazit für Instagram Stories: 7 Tipps für Dein Social-Media-Marketing und Marketing

Die vorgestellten 7 Tipps für Deine Instagram-Stories-Strategie sind einfach zu realisieren. Wenn Du die Instagram Stories clever einsetzt, dann kannst Du damit Deine Marketingziele wie Reichweite, Traffic, Branding, Conversions relativ kostengünstig realisieren.

Wie gehst Du strategisch mit den Stories auf Instagram vor? Teile mir unten per Kommentar für einen Austausch Deine Gedanken und Ideen mit!

Quellenangaben

Für die folgenden Quellenangaben gilt der Stand vom 1. August 2019:

[1] Story auf Instagram: Anleitung, Tipps und Tricks für Dich
[2] Design-Anforderungen für Instagram Stories Ads

Abbildung zeigt Marketingformen im Marketing in der Nacht in Hamburg

Marketingformen: So vielfältig ist das Marketing

Marketingformen: So vielfältig ist das Marketing 2000 1333 Ralph Scholze

Wenn Du modernes Marketing für Dein Unternehmen realisieren willst, dann stehen Dir vielfältige Marketingformen zur Verfügung. Welche Marketingformen dies sind und was sie bedeuten, stellt Dir dieser Artikel vor.

Marketingformen für Dein Marketing

Wie umfangreich modernen Marketing ist, zeigt bereits dieser Marketing-Artikel.

Als wenn dies nicht schon komplex ist, stehen Dir für Dein Marketing eine Vielzahl an Marketingformen zur Verfügung.

Affiliate Marketing

Im Grunde genommen ist Affiliate Marketing Empfehlungsmarketing [1]. Dies liegt daran, dass ein Affiliate auf der eigenen Website einen sogenannten Affiliate Link publiziert. Dieser verweist direkt zum Merchant (z.Bsp. ein Online-Shop).

Im Affiliate Marketing existieren grundsätzlich vier Akteure:

  1. Affiliate (oft als Publisher bezeichnet, d.h. der Website-Betreiber),
  2. Merchant (auch Advertiser genannt, d.h. der Anbieter von einem Produkt bzw. einer Dienstleistung),
  3. User und
  4. Affiliate Netzwerk.

Vorteil für den Affiliate

Kennzeichnend für das Affiliate Marketing ist die Möglichkeit für den Affiliate Umsatz mit seiner Website zu generieren. Dafür stehen unterschiedliche Abrechnungsmodelle zur Verfügung. Dies erfolgt dadurch, dass ein Publisher Content zu dem Merchant verlinkt und genau dafür erhält der Publisher eine vorher vertraglich festgelegte Provision je nach Abrechnungsmodell.

Vorteil für den Merchant

Der Merchant erreicht Menschen, die direkt oder indirekt mit dem Affiliate in Verbindung stehen und für ihn ohne den Affiliate unerreichbar sind. Dieser Vorteil begünstigt, dass das Netzwerk von dem Affiliate Vertrauen in den Affiliate setzt.

Ambush-Marketing

Diese Marketingform zielt darauf, die Aufmerksamkeit bei einem medialen Großereignissen von den Sponsoren auf sich zu lenken. Typisch ist für das Ambush-Marketing, dass die Sponsoren von dem Großereignis und der Ambusher aus der selben Branche stammen. Damit sind sie Konkurrenten.

Ambient Marketing

Bestimmt kennst Du die Gratis-Postkarten, wenn Du in Restaurants oder Bars genauer schaust. Dies ist ein Beispiel für das Ambient Marketing. Beim Ambient Marketing sollen die Werbebotschaften im Alltag der Zielgruppe integriert sein. Ziel ist der Reizüberflutung bei der Zielgruppe entgegenzuwirken und ihre Aufmerksamkeit zu gewinnen.

B2B-Marketing

Beim Business-to-Business-Marketing (B2B-Marketing, Investitionsgütermarketing) findet das Marketing zwischen Unternehmen oder Organisationen statt. Dabei handelt es sich um Investitionsgüter bzw. -dienstleistungen. Ziel beim B2B-Marketing ist, Zulieferer für Produkte und Leistungen in die eigenen Prozesse zu integrieren, um den gemeinsamen angestrebten Absatz zu realisieren. Herausfordernd beim B2B-Marketing gegenüber B2C-Marketing sind die gänzlich anderen Anforderungen der Zielgruppe und ihre Rahmenbedingungen. Zum Beispiel bedingen interne Entscheidungsprozesse den Einkaufsprozess bei der Zielgruppe, so dass wesentlich mehr Personen involviert sind.

B2C-Marketing

Kennzeichnend für das Business-to-Consumer-Marketing (B2C-Marketing, Konsumgütermarketing) ist die geschäftliche Beziehung zwischen Unternehmen und Konsumenten. Ziel beim B2C-Marketing ist der direkte Verkauf von Produkten oder Dienstleistungen an Privathaushalte über zum Beispiel Online-Shop, Einzelhandelsgeschäft.

B2G-Marketing

Unter B2G-Marketing subsumiert sind die Geschäftsbeziehungen zwischen Unternehmen und Behörden.

Content-Marketing

Content-Marketing kommt als Marketingform zum Einsatz, um mit ausgewählten Content der eigenen Zielgruppe die eigenen Produkte bzw. Dienstleistungen verständlicher zu präsentieren. Gleichzeitig soll mit diesem Content die Zielgruppe mithilfe von Call-to-Action zu konkreten Handlungen aufgefordert werden.

Vorteilhaft von Content-Marketing ist, dass dadurch bessere Suchergebnisse erzielt werden. Dafür stehen unterschiedliche Ansätze für das Content-Marketing zur Verfügung.

Dialog-Marketing

Beim Dialog-Marketing (Direkt-Marketing, Direct-Response-Werbung) erfolgt die Übermittlung der Werbebotschaft über die direkte Ansprache der (potenziellen) Kunden. Damit ist das Dialog-Marketing die direkte Kommunikation zwischen Unternehmen und seinen Zielgruppe. Einzigartig ist das Dialog-Marketing deswegen, da die Wünsche der (potenziellen) Kunden gezielt in Erfahrung gebracht werden können. Infolgedessen ist das Interesse der Kunden besser zu wecken. Deshalb sind die Streuverluste minimal. Kennzeichnend für das Dialog-Marketing ist, dass die Werbung ein Response-Element besitzt. Dadurch kann der (potenzielle) Kunde auf die Werbemaßnahme antworten und das werbende Unternehmen gewinnt dadurch Daten.

Zum Beispiel kann telefonisch per Dialog-Marketing die Zufriedenheit der Kunden erfragt werden, um das Produkt oder den Service zu verbessern.

Unter dem Strich ist das Ziel beim Dialog-Marketing (Direkt-Marketing, Direct-Response-Werbung) der Dialog zwischen Unternehmen und seinen Kunden.

Event Marketing

Eine spezielle Marketingform stellt das Event Marketing dar. Warum? Dabei soll durch absatzpolitische Instrumente und meinungsbildungsfördernde Maßnahmen der Aufbau positiver Reputation erfolgen. Dabei muss dass Event Marketing „in das Kommunikationskonzept […] integriert sein, damit die inhaltliche und zeitliche Abstimmung mit anderen kommunikationspolitischen Maßnahmen gewährleistet ist“ [2]. Dafür in Frage kommen Veranstaltungen wie Seminare, Messen, Ausstellung von einem Unternehmen organisiert. Dabei kennzeichnet das Event Marketing eine koordinierte Organisation, Planung dieser Veranstaltungen. Dafür gibt Dir dieser Artikel: „Eventmarketing – Was man über dieses Marketinginstrument wissen sollte!“ [3] wertvolle Tipps und der folgende Artikel: „5 erfolgreiche Event-Marketing-Beispiele“ [4] Beispiele.

E-Mail-Marketing

E-Mail-Marketing basiert auf den Austausch eines Unternehmens mit seinen Interessierten (potenzielle Kunden) und Kunden ausschließlich per E-Mail. Demzufolge sind „Unternehmen […] mit Hilfe des E-Mail-Marketings in der Lage, ihre Zielgruppe persönlich anzusprechen, neue Kunden zu gewinnen und bereits bestehende Kunden zu binden. Wegen der geringen Versandkosten, der hohen Versandgeschwindigkeit und den unterschiedlichsten Gestaltungsmöglichkeiten nimmt E-Mail-Marketing eine wichtige Rolle innerhalb des Onlinemarketings ein“ [5].

Guerilla-Marketing

Typisch für das Guerilla-Marketing ist die Ausgangssituation: Geringes Werbebudget und gleichzeitig mit Kreativität enorme Reichweite zu erzeugen. Demzufolge ist das Ziel beim Guerilla-Marketing, die Aufmerksamkeit bei den (potenziellen) Kunden durch Aha- bzw. Wow-Effekte zu erreichen. Meistens erzielen Guerilla-Marketingmaßnahmen diese hohe Aufmerksamkeit in sehr kurzer Zeit.

Sensations-Marketing

Wie der Name bereits signalisiert: Sensation! Demzufolge kennzeichnet das Sensations-Marketing eine Art „kreatives Marketing“. Denn das Ziel beim Sensations-Marketing liegt darin, durch überraschende und begeisterne Werbung Aufmerksamkeit beim Kunden zu erreichen. Einige der Instrumente findest Du in dieser Auflistung zu den Marketingformen wie Ambush Marketing, Ambient Media, Guerilla Marketing, Virales Marketing. Falls Du spannende Beispiele für Dein Sensations-Marketing suchst, dann findest Du diese in dem Artikel: „Sensation Marketing: Werbung die begeistert und überrascht“ [6] tolle Ideen. Ich war überrascht über diese tollen Marketingbeispiele.

Telefon-Marketing

Die unmittelbare Kommunikation und Ansprache seiner Kunden ermöglicht das Telefon-Marketing. Dabei erfolgt der direkte Dialog per Telefon. Zum Einsatz kann das Telefon-Marketing kommen für die Kundengewinnung und Kundenbindung sowie für den Kundenservice. Ziel beim Telefon-Marketing ist die Betreuung im After-Sales-Bereich sowie Kundenbetreuung und Kundengewinnung, um schnell neue Kundenwünsche in Erfahrung zu bringen. Mithilfe des direkten Dialogs am Telefon kann ein Unternehmen direkter seine gewünschte Botschaften und Angebote vermitteln.

Permission-Marketing

Aufgrund der zunehmenden Daten gehören bestimmte Marketingformen zum Permission-Marketing (besondere Form des Dialogmarketing). Beim Permission-Marketing ist „der Versand von Werbung an eine explizit erteilte Erlaubnis (engl.: permission) des Empfängers gekoppelt“ [7]. Wichtig dabei ist, dass das werbende Unternehmen die Erlaubnis vor dem Versand seiner Werbung einholt. Hervorzuheben ist, dass die korrekte Erlaubnis als rechtskräftiger Nachweis in der Datenbank erfolgt. Typische Anwendung des Permission-Marketings sind das E-Mail-Marketing und Lead-Management.

Vorteil des Permission-Marketings

Vorteile vom Permission-Marketing ist die bestätigte Erlaubnis durch die Konsumenten. Diese signalisiert eine gewünschte hohe Bereitschaft Werbung für eine bestimmte Zeit zu konsumieren.

Virales Marketing

Unweigerlich mit Virales Marketing verbunden ist das folgende Wort: Virus. Damit zeigt sich, dass eine Werbebotschaft ungewöhnlich schnell von Mensch zu Mensch verbreiten soll. Genau dies ist das Ziel von viralem Marketing. Statt einer linearen eine exponentielle Verbreitung der Werbebotschaft. Dafür nutzt das Marketing als Instrument die Mund-zu-Mund-Propaganda (Word-of-Mouth). Beispiele und Anregungen für das Virale Marketing finden Sie in dem Artikel: „Was ist Viral Marketing: Die Mechanismen für ein organisches Momentum“ [8]

Fazit für Marketingformen: So vielfältig ist das Marketing

Zuerst gilt, dass all diese Marketingformen das selbe Ziel besitzen. Nämlich, seinen Beitrag für das erfolgreiche Realisieren der Unternehmensstrategie zu liefern. Jedoch unterscheiden sie sich im Weg dahin und im Aufwand.

Weiterhin kann ich Dir keine Empfehlung geben, dass Du unbedingt und unter allen Umständen diese, diese und jene Marketingform in Deiner Marketingstrategie einzusetzen hast. Vielmehr gilt, die passende(n) Marketingform(en) zu finden. Wenn Du Deine Marketingform(en) definiertest, dann vernetze sie sehr clever. Dies heißt, dass stetig geschaut wird, wie unterstützt die eine Marketingform die andere Marketingform und anders herum.

Einen Tipp für Dich habe ich doch: Nutze die Synergieeffekte für Dein Marketing!

Welche der vorgestellten Marketingformen setzt Du für Dein Marketing ein? Schreibe Deine Antwort für einen Austausch unten per Kommentar!

Quellenangaben

Für die folgenden Quellenangaben gilt der Stand vom 13. März 2020:

[1] Brand Evolution: Moderne Markenführung im digitalen Zeitalter
[2] Definition: Event Marketing
[3] Eventmarketing – Was man über dieses Marketinginstrument wissen sollte!
[4] 5 erfolgreiche Event-Marketing-Beispiele
[5] Definition E-Mail-Marketing
[6] Sensation Marketing: Werbung die begeistert und überrascht
[7] Permission-Marketing: Ausführliche Definition im Online-Lexikon von Gabler
[8] Was ist Viral Marketing: Die Mechanismen für ein organisches Momentum

Abbildung zeigt das Erstellen einer Instagram Story für Business

Story auf Instagram: Anleitung, Tipps und Tricks für Dich

Story auf Instagram: Anleitung, Tipps und Tricks für Dich 2000 1333 Ralph Scholze

Sie ist in aller Munde, wenn das Thema auf Social Media oder Instagram kommt. Die Rede ist von der Story auf Instagram. Wie Unternehmen diese nutzen können, welche Funktionen und Tipps existieren, stellt Dir dieser Artikel vor.

Inhaltsverzeichnis für diesen Artikel zum Thema Story auf Instagram

Dich erwarten in diesem Artikel zu dem Thema Story auf Instagram folgende Schwerpunkte:

  1. Was ist eine Story auf Instagram?
  2. Fakten rund um die Instagram Story
  3. Best Practices zu Instagram Stories
  4. Funktionen für die Instagram Story
  5. Einblicke gewinnen in Stories mit Instagram-Story-Analytics
  6. Tipps und Tricks für Deine Story auf Instagram
  7. Fazit für Story auf Instagram: Anleitung, Tipps und Tricks für Dich

Bevor wir uns in das Thema – Story auf Instagram – vertiefen, noch ein Hinweis: Zwischen Stories von privaten Nutzern und Unternehmen bzw. Marken existieren Unterschiede. Ich lege in diesem Artikel den Fokus auf die Nutzung von Instagram Stories für Unternehmen. Ein solcher Unterschied findet sich in den Möglichkeiten Reichweite für die eigene Instagram Story zu generieren. Unternehmen und Marken stehen neben der organischen Reichweite zusätzlich spezielle Stories Ads (anorganische Reichweite) zur Verfügung. Dennoch finden sich Tipps und Tricks auch für Deine private Instagram Story.

Was ist eine Story auf Instagram?

Sollte Dir die Instagram Story noch unbekannt sein, dann hilft Dir die folgende kurze Erklärung.

Das Content-Format Story stammt von Snapchat. In der Zwischenzeit findest Du das Content-Format Story beinah in ganz Social Media. Dennoch unterscheiden sich die Anforderungen an eine Story und sind somit abhängig je Social-Media-Plattform.

Zuerst das Wichtigste: Mithilfe der Story auf Instagram können private und geschäftliche Accounts eine kurze Geschichte erzählen. Vor allem vorteilhaft ist dabei, dass die Stories den vollen Bildschirm des Smartphones für sich nutzen. Dies heißt, für die eigene Stories existiert beinah keine Ablenkung durch andere Instagram Posts.

Die Story auf Instagram beinhaltet Fotos und Videos mit maximal 15 Sekunden je Foto, Video und Boomerangs. Diese Dauer nennt man Frame. Demzufolge besitzt eine Story auf Instagram mindestens ein Frame. Wenn Du Deine Videos clever für Deine Instagram Story vorbereitest, dann steht Dir durch die Frames für Deine Videobotschaften eine hervorragende Plattform zur Verfügung. An dieser Stelle gleich ein Tipp, wenn Du Videos in Deinen Stories einsetzt: Achte beim Hochladen Deiner Videos auf die richtige Reihenfolge!

Das Besondere an den Stories

Eine Instagram Story verschwindet automatisch nach 24 Stunden. Eine Story kann von einem bestimmten Freundeskreis oder von der Öffentlichkeit angeschaut werden. Dies kannst Du selbst in Deinen Einstellungen speziell zu den Stories einstellen. Deine veröffentlichten Stories erscheinen über dem Newsfeed und nicht im regulären Instagram-Feed. Um eine Storie anzuschauen, benötigst Du eine neuere Version von Instagram und Du musst eingeloggt sein. Auf dem Startbildschirm findest Du die Story-Funktion ganz oben neben Deinem Avatar.

Für die eigene Kreativität stehen Dir zahlreiche Schriftzüge, Filter und Sticker parat.

Wenn Du neugierig darauf bist, wer Deine Stories angeschaute, dann steht Dir eine Statistik zur Seite. Sie findest Du, wenn Du Deine Story öffnest. Anschließend wischst Du nach oben. Jetzt siehst Du Zahlen darüber, wer sich Deine Story ansah und wie viele Aufrufe Deine Story erhielt.

Willst Du Dir von anderen Nutzern die Stories anschauen, dann klicke auf deren Profilbild. Um mehrere Stories anzuschauen, musst Du nach links bzw. rechts wischen. Anschließend kannst Du Dir alle Stories nach der Reihe anschauen.

Fakten rund um die Instagram Story

Vielleicht fragst Du Dich, wie stark die Bedeutung der Instagram Stories auf Instagram selbst und in Social Media sind. Dafür bieten sich Fakten rund um die Instagram Story an.

Nach eigenen Angaben von Instagram [1]:

  • nutzen täglich 500 Millionen Instagram-Konten die Stories von Instagram und
  • 60 % der Unternehmen verwenden in ihren organischen Stories ein interaktives Element (Hashtag, @-Erwähnung oder einen Umfrage-Sticker).

An dieser Stelle fiel Dir bestimmt die Äußerung – organischen Stories – auf. Dies bedeutet, dass Du für die Reichweite dieser Story auf Instagram kein Kapital investieren musst. Demgegenüber existieren – Interaktive Stories Ads [1]. Im Verlauf dieses Artikels findest Du weitere Informationen zu den Instagram-Stories-Ads.

Spezielle Fakten zum „erfolgreichen“ Inhalt einer Story auf Instagram

Aufgrund einer Analyse von über 2,5 Millionen Instagram Stories durch Fanpage Karma finden wir wertvolle Fakten, die direkten Einfluss auf den Inhalt einer Story auf Instagram ausüben [2]. Die Untersuchung fand laut Fanpage Karma im Februar 2019 statt. Einige der gewonnenen Erkenntnisse sind:

  • Instagram-Accounts mit mehr als 500.000 Fans publizieren bis zu 3 Stories täglich, während Instagram-Accounts mit wenigen Fans nur eine Story pro Tag veröffentlichen.
  • Stories erreichen von 5% bis 20% an Reichweite.
  • Oft besitzen Stories mehr als 3 Frames.
  • Auf eine Story antworten lediglich 0,01%.
  • Videos finden sich in Stories bei Instagram-Accounts mit mehr als 500.000 Fans öfters als Bilder.
  • Interessant ist, dass Stories mit 20 Frames noch etwa 50% der Fans bis zum Ende anschauen [3].

Best Practices zu Instagram Stories

Nicht jedes Unternehmen bzw. jede Marke besitzt ein Team speziell für Instagram. Daher sind Erfahrungen erfolgreicher Unternehmen und Marken als Best Practices immer hilfreich. Dadurch erfahren wir von den Möglichkeiten auf Instagram speziell für Unternehmen und Marken mit ihren Produkten bzw. Dienstleistungen.

Ein solches Best Practice liefert das Magazin Vogue [4]. Demnach konnte Vogue mit gezielten Werbeanzeigen in Instagram Stories (Story Ads) eine höhere Conversion Rate bei gleichzeitigen Anzeigenkosten minimieren. Interessant sind die Empfehlungen in der Artikelempfehlung wie das Video-Format zu nutzen, experimentiere in den Instagram Stories mit neuartigen Ideen, einzigartigen Content kreieren und den Feed von Instagram von Stories unabhängig voneinander einsetzen. Sehr hilfreich finde ich die Empfehlung, schon während der Aufnahme Deiner Bilder und Videos auf Instagram an das spezielle Format von Instagram Stories zu denken.

Funktionen für die Instagram Story

Wenn Du Deine eigene Story auf Instagram erstellst, dann findest Du zahlreiche Funktionen.

Zuerst nimmst Du ein Foto oder Video auf oder wählst aus Deiner eigenen Galerie auf Deinem Smartphone das gewünschte Foto oder Video. Dafür nutzt Du die Funktion – Normal. Zusätzlich stehen Dir Text, Live, Bommerang, Superzoom, Fokus oRewind sowie Freihändig zur Auswahl.

Beliebt sind die Instagram-Story-Sticker. Damit gestaltest Du Deine Story ganz individuell und kreativ wie Du Dir Deine Story vorstellst. Dafür stehen Dir zum Beispiel Ort, Hashtag, Uhrzeit, Umfrage und Erwähnungen zur Verfügung.

Einblicke gewinnen in Stories mit Instagram-Story-Analytics

Damit die eigenen Stories immer etwas besser werden, benötigen wir Daten. Dafür stehen Dir mehre Möglichkeiten zur Auswahl:

  • Direkt in Deiner Story, d.h. wische über die gewünschte Story, indem Du nach oben wischst. Jetzt siehst Du im unteren Bereich die Zahlen zu Deiner Story.
  • Innerhalb der Insights für Unternehmen, d.h. dafür benötigst Du einen Instagram-Business-Account. Dort siehst Du die Zahlen zu einzelnen und allen Stories eingeteilt je Zeit (24 Stunden, 7 Tage und 14 Tage) und nach Kennzahlen (Abonnements, Anrufe, Antworten, E-Mails usw.).
  • Externe Analytics Tools, d.h. spezielle Tools für genauere Daten über eine längere Zeit.

Bedeutung der Instagram Insights zu Deinen Stories

Auf Instagram stehen Dir folgende Insights zur Verfügung:

  • Impressionen, d.h. Anzahl der Aufrufe eines Fotos oder Videos in Deiner Story.
  • Reichweite, d.h. Anzahl der Konten, die in Deiner Story ein Foto oder Video angeschauten.
  • Weiter, d.h. Anzahl, wie oft geklickt wurde, um das neue Foto oder Video anzusehen.
  • Zurück, d.h. Anzahl, wie oft geklickt wurde, um das Foto oder Video vorher anzusehen.
  • Verlassen, d.h. Anzahl, um Deine Story zu verlassen.
  • Antworten, d.h. Zahl der Antworten auf Deine Fotos oder Videos in Deiner Story.
  • Nächste Story, d.h. So oft klickten die User auf eine Story eines anderen Kontos.
  • Link-Klicks, d.h. So häufig klickten User auf einen Link in Deiner Story.
Tipp für Deine Instagram Story: Nutze die Insights zu Deinen Stories

Tipps und Tricks für Deine Story auf Instagram

Die Stories auf Instagram sind aus den Kinderschuhen und daher steigt der Anspruch an die Stories kontinuierlich. Daher halten stetig neue Funktionen und Tricks Einzug.

Löschen einer Story: Wie?

Neben der automatischen Löschung nach 24 Stunden kannst Du Deine Story selbst jederzeit löschen. Dafür tippe oben auf „Deine Story“! Klicke auf das Icon mit den „Drei-Punkten“! Jetzt kannst Du Deine Story löschen, wobei Du nur jedes Bild und Video einzeln löschen kannst.

Story-Highlights

In Deiner Story steckt viel Fleiß und Kreativität. Deswegen wäre es schön, wenn die Story länger als die 24 Stunden Deinen Fans auf Instagram gezeigt wird. Genau dafür existiert auf Instagram die Story-Highlights. Damit kannst Du Deine Stories in einem sogenannten – Highlight – speichern. Zu finden sind Deine Story-Highlights direkt auf Deinem Instagram-Profil, sodass Deine Follower sie anschauen können.

Story-Highlights erstellen

Damit Du Deinen Fans Deine Story-Highlights anzeigen kannst, musst Du die Funktion – Archiv – nutzen. Diese Funktion aktivierst Du in den „Story-Einstellungen“, indem Du bei „Im Archiv speichern“ den Schieberegler aktivierst. Wissenswert ist, dass nur Du das Archiv einsehen kannst.

Sobald Du diese Voraussetzung erfüllst, kannst Du Deine Instagram-Stories für Deine Story-Highlights verwenden.

Wechsle zu Deinen alten Stories, indem Du unter Deiner Instagram Bio auf das Plus-Icon klickst. Jetzt wählst Du die Stories aus, die Du in Deinen Story-Highlights anzeigen willst. Tippe auf „Weiter“!

An dieser Stelle vergibst Du einen eindeutigen Namen für Deinen Story-Highlight.

Das Titelbild Deiner Story-Highlight ist das erste Foto oder Video Deine Story. Willst Du ein neues Titelbild, dann kannst Du dieses ändern. Am Ende klicke auf – Fertig – und Instagram speichert Dein Story-Highlight!

Story-Highlights bearbeiten

Solltest Du nach dem Erstellen einer Story-Highlight einen Fehler feststellen oder etwas noch ändern, so ist dies möglich. Dafür tippe direkt auf das Story-Highlight, welches Du bearbeiten wünschst. Daraufhin erscheint ein Pop-up-Fenster. In diesem wird neben – Story-Highlight löschen – auch – Story-Highlight bearbeiten – angezeigt.

Story-Highlights löschen

Tippe auf das Story-Highlight, welches Du löschen willst! Daraufhin erscheint ein Pop-up-Fenster. In diesem findest Du – Story-Highlight löschen.

Tipp für Deine Instagram Story: Nutze Story-Highlight für Deine Fans

Sticker in der Instagram Story

Beim Erstellen Deiner Instagram Story bietet Dir Instagram Sticker an. Mit diesen Story-Stickern fand Instagram eine clevere Möglichkeit zum Steigern der Interaktionen mit den Instagram Stories.

Welche Sticker bietet Instagram in den Stories an?

Instagram bietet eine große Auswahl an Sticker in seiner Story an. Davon stelle ich Dir einige vor:

  • Standort-Sticker, d.h. wenn Deine Fans auf diesen Sticker in Deiner publizierten Story tippen, dann sehen sie im Explorer den Instagram-Business-Account für den Standort. Beachte: Du kannst einer Story nur einen Standort geben. Willst Du einen zweiten Standort-Sticker hinzufügen, dann überschreibst Du dadurch Deinen ersten Standort-Sticker.
  • Erwähnen-Sticker, d.h. Du kannst wie in einem Instagram Post einen weiteren Instagram Account erwähnen, so dass Deine Fans diesen Instagram Account entdecken können. Beachte: Instagram schickt den erwähnten Instagram Accounts eine Benachrichtigung. Dadurch erfahren sie von Deiner Instagram Story und können diese anschauen. Da die Stories auf Instagram nach 24 Stunden gelöscht sind, erfahren die erwähnten Instagram Accounts von der Erwähnung ohne Bezug zu welcher Story.
  • Hashtag-Sticker, d.h. damit vergrößerst Du die Reichweite für Deine Story. Beachte: Dir stehen maximal ein Hashtag-Sticker je Story zur Verfügung.
  • Countdown-Sticker, d.h. durch das Festlegen von Datum, Zeit, Farbe und konkreten Namen für den Countdown können wir auf zum Beispiel das Ende eines Angebots hinweisen. Wenn Deine Fans in Deiner Story den Countdown-Sticker sehen, dann können sie in der Ecke des Stickers auf den Pfeil tippen. Mit diesem Pfeil erstellen sie sich eine Erinnerung. Beachte: Sobald der Countdown endet, erhältst du sowie alle, die sich eine Erinnerung für deinen Countdown einstellten, eine Benachrichtigung; quasi noch einmal gewinnen wir (kostenlos) die Aufmerksamkeit der Fans.
  • Emoji-Schiebe- bzw. Umfrage-Sticker, d.h. erfahre mit Hilfe dieses Stickers mehr über Deine Fans. Wenn Deine Story online ist, können Deine Fans Deine Frage beantworten. Beachte: Willst Du die Ergebnisse Deiner Umfrage anschauen, dann schaue Dir Deine Story an und wische nach oben. Jetzt siehst Du, welche Option wie viele Stimmen und von wem erhielt.

Warum fehlen einige Sticker in der Instagram Story?

Ursache dafür kann sein, dass Du eine veraltete Instagram-App einsetzt. Daher empfiehlt sich die Instagram-App zu aktualisieren. Solltest Du die aktuelle App für Instagram einsetzen und Dir fehlen weiterhin die Sticker in der Instagram Story, dann findet vielleicht der Rollout erst noch statt.

Kann ich die Sticker in einer Instagram Story bearbeiten?

Ja! Dafür benötigst Du etwas Fingergefühl, denn Du kannst die Sticker vergrößern, drehen. Damit Dir dies gelingt, nimmst Du zwei Finger. Mit diesen änderst Du die Größe oder drehst sie, indem Du mit Deinen zwei Fingern die gewünschte Handlung (Vergrößern bzw. verkleinern, drehen) durchführst.

Wie können erstellte Sticker in einer Instagram Story gelöscht werden?

Dafür ziehst Du den betreffenden Sticker nach unten von Deinem Smartphone. Erreichst Du etwa die untere Hälfte, dann erscheint ein Papierkorb. Dorthin ziehst Du den betreffenden Sticker. Sobald Du mit dem betreffenden Sticker über den Papierkorb bist, lässt Du ihn los. Anschließend löscht Instagram diesen Sticker.

Tipp für Deine Instagram Story: Nutze die Vielfalt der Sticker

Fazit für Story auf Instagram: Anleitung, Tipps und Tricks für Dich

Stories sind in Social Media aktuell extrem beliebt. Die Fakten belegen dies eindeutig [5]. Diese Chance können wir als Unternehmen oder Marke gezielt nutzen wie die Best Practices zu Instagram Stories zeigen.

Niemand kann sagen wie lange noch die Social-Media-Plattformen wie Instagram die Stories aktiv bevorzugt. Daher gilt das Motto: Nutze die Stories, so lange die User mit diesen interagieren! Vielleicht helfen Dir die Tipps speziell für Deine Instagram-Stories-Strategie

Wie sind Deine Erfahrungen mit den Stories auf Instagram? Teile sie mir unten per Kommentar für einen Austausch mit!

Quellenangaben

Für die folgenden Quellenangaben gilt der Stand vom 1. Juli 2019:

[1] Instagram Stories Ads – jetzt interaktiv
[2] Was man von Stories erwarten kann: die große Benchmarking-Analyse
[3] To keep a long story short – Welchen Einfluss die Länge einer Story hat
[4] Die Vogue setzt auf Instagram Stories – September-Ausgabe ausverkauft
[5] Anzahl der täglich aktiven Instagram Stories Nutzer weltweit in ausgewählten Monaten von Oktober 2016 bis Januar 2019 (in Millionen)

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Streuverlust im Marketing und in der Werbung: Seine Bedeutung und Tipps zum Minimieren

Streuverlust im Marketing und in der Werbung: Seine Bedeutung und Tipps zum Minimieren 2000 1333 Ralph Scholze

Professionelles Marketing und erfolgreiche Werbung erfordert einen starken Fokus auf seine Zielgruppe. Damit eng verbunden ist der Streuverlust. Welche Bedeutung dieser besitzt und welche Möglichkeit existieren, den Streuverlust im Marketing und in der Werbung zu minimieren, zeigt Dir der folgende Artikel. Ebenso findest Du auch Fakten in diesem Artikel zum Thema Streuverluste.

Inhaltsverzeichnis für diesen Artikel zum Thema Streuverlust im Marketing und in der Werbung

Dich erwarten in diesem Artikel zu dem Thema Streuverlust im Marketing und in der Werbung folgende Schwerpunkte:

  1. Warum existiert der Streuverlust?
  2. Wie berechnet sich der Streuverlust im Marketing und in der Werbung?
  3. Fakten zum Thema Streuverlust
  4. Tipps für geringere Streuverluste mit Deinen Werbeanzeigen
  5. Fazit für Streuverlust im Marketing und in der Werbung: Seine Bedeutung und Tipps zum Minimieren

Zuerst widme ich mich der Begriffserklärung – Streuverlust – in Form von Definitionen.

Die erste Definition stammt von Prof. Dr. Franz-Rudolf Esch [1]: „Überschreitung des Rahmens der anvisierten Zielgruppe, die mit der Werbebotschaft erreicht werden soll, durch Medien und Werbemittel. Streuverluste treten auf, wenn bei der Streuung der Werbemaßnahmen keine Deckungsgleichheit von Streu- und Absatzgebiet erzielt wird.“.

Eine weitere Definition findet sich bei Onlinemarketing-Praxis [2]: „Werden über einen Werbeträger Personen erreicht, die nicht zur Zielgruppe des Werbetreibenden gehören, spricht man von Streuverlusten. Durch Streuverluste können bei der Verbreitung von Werbemitteln überflüssige und zusätzliche Kosten entstehen.“.

Deswegen: Lass uns diese beiden Definitionen zum Thema – Streuverluste – genauer anschauen!

Unter dem Strich gilt, dass der Streuverlust im Marketing und in der Werbung negativ ist. Demzufolge müssen sich Marketingverantwortliche mit diesem Thema auseinandersetzen. Anders ausgedrückt: Der Streuverlust steht uns im Weg, wenn die eigenen Werbemaßnahmen erfolgreich sein sollen. Ferner minimieren wir Kosten, die keinen Beitrag zum Werbeerfolg und damit zum Umsatz beziehungsweise Gewinn beitragen. Unter dem Strich zusammengefasst: Der Streuverlust kostet uns Geld! Dabei ist es egal, welche Marketingform wir für unsere Marketingstrategie einsetzen.

Warum existiert der Streuverlust?

Im Grunde genommen handelt es sich bei dem Streuverlust um die Personen, die als Käufer gar nicht in Frage kommen. Dennoch erhalten diese Personen Werbeanzeigen. Diese erhalten sie, obwohl die gar nicht zur Zielgruppe gehören. Ferner besitzen sie überhaupt kein Interesse an der beworbenen Dienstleistung bzw. dem Produkt.

Einerseits fehlt auf der Seite der potenziellen Kunden das Interesse am Produkt oder an der Dienstleistung oder es existiert eine Abneigung gegen Werbung. Andererseits existiert auf Seiten der Marketingverantwortlichen lückenhafte Kenntnisse über die „richtige“ Zielgruppe oder das Know how über die Starken-Schwächen der verschiedenen Werbemöglichkeiten (in den Rubriken Offline-, Offline- und Online- sowie Online-Werbeanzeigen). Wenn das Reporting bei realisierten Werbekampagnen ausfällt, dann bleiben wichtige Erkenntnisse im Verborgenen.

Kampagnenziel – Streuverlust minimieren – verursacht Konflikte

Unter dem Strich ist der Streuverlust für die eigenen Marketing-Kampagne ein Problem. Immerhin müssen wir als werbetreibendes Unternehmen einen Preis zahlen für die eigene Marketing-Kampagne. Jedenfalls, wenn wir bestimmte Kampagnen-Abrechnungsmodelle nutzen wie CPM (TKP). Mit anderen Worten impliziert CPM Menschen, die gar nicht zu Zielgruppe gehören. Dennoch müssen wir für diese Menschen bezahlen. Demzufolge entstehen Kosten (d.h. Streuverlust).

Allerdings existiert ein Konflikt.

Einerseits wollen wir den Streuverlust für die eigenen Kampagnen minimieren. Andererseits streben wir das Kampagnenziel – Reichweite signifikant steigern – an. Folglich hilft ein genaues Targeting. Infolgedessen minimiert sich der Streuverlust. Gleichzeitig erhöht sich die Effizienz der eigenen Werbekampagnen. Dafür bieten sich performance-basierte Preismodelle wie CPC an. Der größte Vorteil dieser performance-basierte Preismodelle (Kampagnen-Abrechnungsmodelle) liegt darin, dass erst durch diese nachweisbare Aktion durch den Nutzer Kosten anfallen. In die­sem Falle minimieren sich die Streuverluste.

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Bedenke: Der Streuverlust lässt sich minimieren. Gänzlich zu vermeiden ist beinah unmöglich.

Der Streuverlust im Marketing und in der Werbung existiert, da Werbekampagnen ihre Zielgruppe plus nicht zur eigenen Zielgruppe gehörende Menschen erreichen. Darum nehmen Menschen Werbemaßnahmen von Unternehmen und Marken wahr, obwohl sie als Kunde gar nicht infrage kommen.

Beispiele von „typischen“ Streuverlusten

Vielleicht fragst Du Dich, wo im Werbealltag „typische“ Streuverluste auftreten. Daher hier einige Beispiele:

  • Anzeigen in Print wie Magazine, Zeitungen,
  • Werbung im Radio,
  • TV-Werbung im TV,
  • Banner-Werbung auf Websites, Blogs oder Shops,
  • Flyer in Geschäften von Kooperationspartnern,
  • Postwurfsendungen,
  • Versand von Newsletter ohne Personalisierung,
  • Keywords, die nicht zum eigenen Content auf der Website bzw. im Corporate Blog passen [3].
Beispiele von Streuverlusten

Wie berechnet sich der Streuverlust im Marketing und in der Werbung?

Um die Streuverluste von Werbemaßnahmen berechnen zu können, benötigen wir einen neuen Begriff: Die Affinität.

Affinität: Ihre Bedeutung

Hinter – Affinität – verbirgt sich „im Marketing die Eignung eines Werbemittels für die Zielgruppe einer Kampagne“ [4]. Demzufolge beschreibt die Affinität einen Wert, welcher die Wirkung von einer Werbemaßnahme auf die Zielgruppe als Zahl definiert. Anders ausgedrückt gibt die „Zielgruppenaffinität [an], wie hoch der Anteil der anvisierten Zielgruppe an der Gesamtnutzerschaft eines Mediums ist“ [5]. Demgemäß sagt uns die Affinität etwas über die Streugenauigkeit von einem Kommunikationskanal aus [6].

Ausgedrückt wird die Affinität meistens als prozentualer Wert oder als Index. Dafür stehen zwei Unterscheidungen zur Wahl:

  1. unterdurchschnittliche Affinität, d.h. ein Index unter 100 = hoher Streuverlust und
  2. überdurchschnittliche Affinität, d.h. ein Index über 100 = niedriger Streuverlust.

Affinität: Wofür ist sie wichtig im Marketing und in der Werbung?

Zuerst ist wichtig zu erkennen, dass die Affinität als Zahlenwert existiert. Infolgedessen sind unterschiedliche Kommunikationskanäle (Medien) auf ihre Streuverluste zu vergleichen. Aus diesem Grund spielt die Affinität für Deine Mediaplanung eine sehr wichtige Rolle. Zum Beispiel empfiehlt sich ein Kommunikationskanal mit einer überdurchschnittliche – statt einer unterdurchschnittliche – Affinität für die eigenen Werbemaßnahmen zu nutzen. Denn ein niedriger Streuverlust bedeutet in Bezug auf die Affinität innerhalb einer Zielgruppe eine hohe Affinität.

Unter dem Strich halten wir bezüglich der Affinität fest: Sie ist immer im Zusammenhang zu betrachten, da sie sich nur relativ auf die gesamte Größe der Zielgruppen bezieht. Auf jeden Fall wichtig zum Ermitteln des Streuverlustes ist der Anteil der eigenen Zielgruppe eines Kommunikationskanal.

Fakten zum Thema Streuverlust

Oben bereits angekündigt, gebe ich Dir einige Zahlen mit auf den Weg.

Zuerst einige (besser viele) Fakten rund um die Werbeausgaben bei Statista, die beeindruckend sind [7]. Weiterhin empfehle ich Dir zwei Benchmarks zum Thema E-Mail-Marketing, die Dir (und auch mir) reichlich Zahlen liefern [8, 9].

Wie berechnet sich der Streuverlust im Marketing und in der Werbung?

Tipps für geringere Streuverluste mit Deinen Werbeanzeigen

Gleich ein ganz wichtiger Hinweis für Dich: Es existieren Maßnahmen, damit der Streuverlust minimal ist. Daher für Dich einige Tipps:

  • Bestimme Deine Zielgruppe so genau wie möglich (Thema: Persona)!
  • Sprich Deine Zielgruppe so persönlich wie möglich an!
  • Setze den passenden Marketing-Mix ein!
  • Nutze die richtigen Targeting-Techniken!
  • Kenne die „Lieblingsorte“ Deiner Zielgruppe für Deine Werbung!
  • Platziere Deine Werbebotschaften an den „Lieblingsorten“ Deiner Zielgruppe!
  • Behalte Deine aktiven Werbekampagnen stetig im Blick und optimiere notfalls!
  • Werte Deine Werbekampagnen objektiv aus!
  • Kaufe Dir externes Know-how oder bilde Dich weiter, wenn notwendig!
Abbildung zeigt die Beschreibung und Maßnahmen rund um den Streuverlust im Marketing und in der Werbung

Quelle: webpixelkonsum (Streuverlust im Marketing und in der Werbung)

Tipps für geringere Streuverluste mit Deinen Werbeanzeigen

Fazit für Streuverlust im Marketing und in der Werbung: Seine Bedeutung und Tipps zum Minimieren

Wir alle sind täglich mit einer Unmenge an Werbung konfrontiert. Dadurch ergeben sich für Unternehmen und ihr Marketing Anforderungen an ihre Werbemaßnahmen, die beinah unlösbar sind.

Professionelles Marketing und erfolgreiche Werbung erfordern wesentlich mehr als ein „galaktisches Budget“. Vor allem gilt die Devise, die eigene Zielgruppe so genau wie möglich zu kennen. Dafür helfen uns Daten. Bedenke dabei, dass Daten allein keine Erfolgsgaranten sind. Vielmehr gilt, diese zu interpretieren, um wertvolle Kenntnisse zur genauesten Ansprache der eigenen Zielgruppe zu eruieren. Denn Streuverluste bedeuten angesprochene Werbekontakte (Touchpoint), die sich außerhalb Deiner Zielgruppe befinden. Im schlimmsten Fall bleibt Dein Unternehmen oder Deine Marke bei diesen Menschen in schlechter Erinnerung.

Was für eine Aufgabe!

Deshalb gilt für erfolgreiche Werbemaßnahmen die genaue Auswahl der Zielgruppe und Partner, die Deine Werbeanzeigen genau dort publizieren, wo sie auch auf starkes Interesse bei potenziellen Kunden stoßen. Partner können Tageszeitung, Fernsehen oder Social-Media-Plattformen wie Facebook oder Instagram sein. Dabei ist zu achten, dass sich Werbung grundsätzlich lohnt, aber manchmal doch nicht.

Unter dem Strich ist festzuhalten: Der Streuverlust existiert immer. Daher rechne bei Deinen Werbekampagnen mit einem geringen Streuverlust und Kosten, die sich nicht in Umsatz wandeln lassen.

Ein Beispiel zum Thema Streuverlust

Dieses Beispiel stammt nicht aus meiner Feder. Dennoch empfehle ich Dir den folgenden Artikel, da er uns anschaulich ein Praxisbeispiel vorstellt: „So optimieren Sie Ihren Video-Content mit Datenanalysen“ [10].

Wie setzt Du Dich mit dem Thema – Streuverluste – auseinander? Welche Maßnahmen realisierst Du, um den Streuverlust zu minimieren? Schreibe Deine Antwort für einen Austausch unten per Kommentar!

Quellenangaben

Für die folgenden Quellenangaben gilt der Stand vom 16. März 2020:

[1] Streuverluste
[2] Streuverluste
[3] Blog SEO optimieren: Tipps und Tools
[4] Affinität
[5] Lexikon der Unternehmensführung – Marketing: Zielgruppenaffinität
[6] Was gibt die Affinität an?
[7] Statistiken zum Thema Werbung
[8] E-Mail-Marketing-Benchmark 2018
[9] Ultimate Email Marketing Benchmarks for 2019: By Industry & Day
[10] B2B Video Strategie: So optimieren Sie Ihren Video-Content mit Datenanalysen

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