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Social-Media-Management und Marketing, PR für den Mittelstand: Beratung und Schulungen

Social Media und Marketing: Leistungen plus geballtes Wissen für Dein Unternehmen in unserem Corporate Blog zu Online-Marketing und PR sowie Social Media
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Der QR-Code im Marketing: Genial oder überflüssig?

Der QR-Code im Marketing: Genial oder überflüssig? 2000 1333 Ralph Scholze

Zuerst ist festzuhalten, dass der QR-Code im Marketing meistens einen schwierigen Stand besitzt. Dabei existieren spezielle Dienste für die Erfolgsmessung. Des Weiteren stellt dieser Artikel auch Beispiele für einzigartige QR-Code im Marketing vor. Dementsprechend kann ein QR-Code kreativ sein. Weiterhin nutzen sogar bekannte Social-Media-Plattformen den QR-Code für ihre Marketingmaßnahmen.

Auf Wikipedia findet sich eine erste Erklärung rund um den QR-Code [1]. Obwohl er schon viele Jahre existiert, hat er es im Alltag nicht leicht. Glaubt man dieser Umfrage, dann hält sich die Begeisterung für QR-Code im Marketing im überschaubaren Rahmen [2]. Für seine Verwendung benötigt man ein Gerät mit Kamera und eine App. (QR-Reader). Das heißt, diese Voraussetzung auf der Nutzerseite ist für die Nutzung des QR-Code notwendig. Ist diese Voraussetzung erfüllt, dann zeichnet ihn eine einfache Handhabung aus. Dadurch ist seine Verbreitung sehr zahlreich. Beispielsweise findest Du den QR-Code auf Plakaten, auf Flyer, auf Schriftstücke oder auf Autos oder als Architekturführer in Berlin [3]. Dementsprechend interessant finde ich das Ergebnis einer aktuellen Studie. Demzufolge soll „Deutschland auf Platz 1 in der Anzahl der QR-Code Scans in Europa“ sein und die „QR-Code Nutzer sind jung und bevorzugen Codes in Magazinen“ [4].

QR-Code — Seine Funktionsweise

Auf jeden Fall ist die Funktionsweise sehr einfach. Man öffnet auf seinem Gerät die App. (QR-Reader) und hält sein Gerät mit der Kamera über den Code. Folglich ist nur darauf zu achten, dass die richtige Entfernung zwischen Gerät und QR-Code besteht. Je nachdem ob der Abstand passt, scannt die App. den QR-Code. Anschließend öffnet die App. ein Fenster. Darin ist ein Link angezeigt. Sobald man diesen bestätigt, verbindet sich das Gerät mit dem Link. Folglich ist das Ziel erreicht.

Jetzt stellt sich unweigerlich die Frage nach dem Mehrwert.

„Der Passant soll den Code auf einer Plakatwand scannen, um so auf eine Webseite weitergeleitet zu werden. Mehrwert bedeutet bei dieser Abfolge schlicht, dass der Nutzer die gewünschte Info und der Websitebetreiber Traffic erhält. Der Prozess ist einfach und überschaubar.“ [5]

Trotz des beschriebenen Mehrwerts scheint nach der Meinung des Blogger Herbert Peck der QR-Code in den Kinderschuhen zu bleiben [6]. Jedenfalls stellt sich deswegen die Frage: Woran könnte dies liegen?

QR-Code — Eine kritische Betrachtung

Einerseits sind die Vorteile bekannt. Andererseits ist der QR-Code doch umstritten [7]. Entsprechend gehören beim QR-Code Lob & Kritik zusammen. Deswegen besitzt der QR-Code im Marketing und Online-Marketing zahlreiche Vorteile und Nachteile. Deshalb zeigt dieser Abschnitt Gefahren für die Verwendung von QR-Codes auf [8]. Gerade das überkleben des eigenen QR-Code auf zum Beispiel Plakaten durch Dritte ist ein potenzielles Sicherheitsrisiko für Unternehmen. Das heißt für Unternehmen, ein aktives Krisenmanagement intern aufzubauen, welches zeitnah und aktiv bei kritischen Äußerungen in Social Media agiert.

Beispielsweise zeigt ein amüsantes Video mit Scott Stratten die Hausaufgaben für Unternehmen bei der Verwendung des QR-Code im Marketing [9].

QR-Code — Eine kritische Betrachtung

QR-Code — Tipps

Die folgenden Tipps sollen bei der sinnvollen Verwendung helfen [10]:

  1. Make sure it serves a purpose
  2. Don’t link to a desktop site
  3. Placement
  4. Size matters
  5. Use a URL shortener
  6. Tell users what they stand to benefit
  7. Test it!
  8. Track it

Der QR-Code im Marketing bietet viele Chancen für Unternehmen. Insbesondere verbindet dieser die reale mit der virtuellen Welt. Das heißt, der QR-Cide ist somit die Brücke zwischen Offline und Online. Gerade für Unternehmen ist er sinnvoll, trotz der Risiken. Sinnvoll ist der QR-Code für die „Lead Generation“ genauso für die Erfolgskontrolle einer Marketingaktion in der realen Welt. Wieso für die Erfolgskontrolle kann man fragen? Stellen wir uns folgende Situation vor:

Wir sind ein Unternehmen. Gestartet wird eine Plakat-Werbekampagne in ganz Deutschland. Alle Plakate sehen identisch aus. Auf jedem Plakat ist ein QR-Code. Jetzt wird es spannend! Nun hat das Unternehmen die Möglichkeit für jedes Bundesland eine eigene Landing Page (Erklärung auf Wikipedia [11]) für zum Beispiel Sachsen, Berlin, Hamburg, Hessen usw. anzulegen. Der Link auf die jeweilige Landing Page wird in den QR-Code umgewandelt. Gehen wir von der Annahme aus, dass alle Plakate mit dem richtigen QR-Code auf das gewünschte Bundesland in dem „richtigen“ Bundesland aufgestellt werden, dann hat das Unternehmen die Möglichkeit der Erfolgskontrolle auf Grund der registrierten Logeinträge auf der Website.

Wer noch inspiriert werden will, schaut sich dieses Video als Anregung an [12]. Auf jeden Fall ist zu erkennen, dass Unternehmen in Deutschland experimentieren [13] oder sich ganz neue Möglichkeiten eröffnen [14] oder diesen Tweet:

QR-Code — Seine Geschichte

Interessant sind die Bedeutung und die Geschichte von ihm. Der QR-Code bedeutet Quick Response = schnelle Antwort und ist ein zweidimensionaler Code [1]. Entwickelt ist der QR Code für die Autoindustrie. Seine anfängliche Nutzung beschränkte sich auf den Bereich der Produktionslogistik [15]. Heute findet man den QR-Code in immer mehr Bereichen unseres Alltags.Schaut man sich gegenwärtig überall um, dann sieht man den QR-Code immer häufiger auf Plakaten und Flyern. Bedenkt man, dass er bei uns in Deutschland erst seit 2011 zunehmend an Bedeutung gewann, ist seine aktuelle Präsens sehr beachtlich.

Spannend sind Ergebnisse einer Umfrage von Statista, die die Ergebnisse als Infografiken zur Verfügung stellt. So beantworten die Frage: „Welche Informationen erhoffen Sie sich vom Scannen eines QR-Codes?“ [16] wie folgt:

  • 81 % für „gezielte Produktinformationen“,
  • 44 % für einen „Link zur Homepage des Produktherstellers“,
  • 20 % für „ein Gewinnspiel“.

Interessant sind auch die Ergebnisse zu der Frage: „Wo sind Ihnen QR-Codes bisher aufgefallen?“ [17]:

  • 83 % entdeckten ihn „auf Werbeanzeigen in Zeitschriften„,
  • 70 % „auf Produktverpackungen„,
  • 64 % sogar „auf Plakaten„.

Diese Ergebnisse verdeutlichen, dass der QR-Code noch eine lange Geschichte besitzen wird [18].

Studie hinterfragt: Welche Informationen erhoffen Sie sich vom Scannen eines QR-Codes?

QR-Code im Marketing: Eine Auswahl an Diensten für die Erstellung seines QR-Code

Der QR Code ist keine Zauberei, sondern gerade für Freiberufler/innen sowie kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) ein interessantes „Werkzeug“. Dennoch erfordert er weitere Vorbereitungen, die ihren Preis besitzen.

QR-Code Generator

QR Code Generator - Erstellen Sie hier QR Codes

Quelle: QR Code Generator (Erstellen Sie hier QR Codes)

Dieser Dienst QR Code Generator bietet neben den klassischem QR-Code genauso „QR Codes mit Logo und Design“ an [19]. Interessant ist die Auswahl, welche neben der „Webseite verlinken“ ebenfalls eine „Persönliche vCard“ ermöglicht. Was eine vCard ist, wird auf Wikipedia [20] klar beschrieben: Sie ist eine „elektronische Visitenkarte“. Demzufolge kann ein Benutzer diese mit einem Mausklick direkt in sein Adressbuch übernehmen.

QR-Code and 2D Code Generator

Ein weiterer Dienst ist QR Code and 2D Code Generator [21]. Die Farbe des Code ist frei zu wählen. Wegen des transparenten Hintergrunds für ein QR Code ist dieser Dienst sehr nützlich. Infolgedessen ermöglicht der transparente Hintergrund die vielfältige Nutzung eines einmal erstellen QR Code auf unterschiedlichen farbigen Hintergründen. Unter dem Strich eine starke Arbeitserleichterung.

Eine weitere Empfehlung von einem QR Code Generator findest Du unter QR Code Generator mit ♥. Damit erstellst Du:

  • Dynamische QR Codes,
  • QR Code Tracking beziehungsweise
  • QR Codes im Vektorformat.

Einfach QR-Codes mit Logo generieren

Der folgende Dienst QRCode-Monkey erstellt individuelle QR-Codes mit Logo, in Farbe und Druck-Auflösung [22]. Seine Auswahl ist sehr umfangreich. Auf jeden Fall ist die Integration einiger Social-Media-Plattformen als Logo sehr hilfreich. Erkennt man doch beim Anblick die Bedeutung des vorliegenden QR Code.

Übrigens ist diese Auswahl aus meinem Alltag heraus entstanden. Diese Auswahl an Diensten ermöglichen eine stärkere Anpassung an das eigene Corporate Design (CD) beziehungsweise Corporate Identity (CI). Auf jeden Fall stellt diese Auswahl weder ein Ranking noch eine Bewertung der angebotenen Dienste dar. Dennoch bemerke ich eine Zunahme des QR Code. Einige interessante Beispiele für die Verwendung des QR-Code im Marketing folgen jetzt.

So einfach kannst Du Deinen QR-Code erstellen

QR-Code im Marketing: Einzigartige Beispiele für seine Anwendung

Jetzt folgen einige spannende und inspirierende Beispiele rund um den QR-Code. Insbesondere die unterschiedliche Verwendung aus verschiedenen Branchen gibt weitere Anregungen.

Aktuelle Beispiele für die Anwendung des QR-Code

Das erste Beispiel stammt aus der Lebensmittel-Branche bzw. dem Einzelhandel. Konkret geht es um die REWE-Supermärkte. Dort soll man einfach per QR-Code bezahlen können [23]. Laut dieser Pressemitteilung soll dies so funktionieren:

„Das Bezahlen über Yapital ist denkbar einfach: Der Kunde registriert sich einmalig mittels Smartphone oder Webbrowser und installiert die kostenlose und passwort-geschützte Yapital-App auf seinem Smartphone. Mit der Yapital-App scannt der Kunde dann lediglich einen auf dem Kassenterminal angezeigten QR-Code ab, der den Kaufbetrag enthält und bestätigt die Zahlung. Die Transaktion geschieht in Echtzeit.“ [23]

Wer Haustiere besitzt, wird dies eventuell kennen. Auf einmal sind sie einfach weg. Eine Situation, die manche Kindertränen kullern lassen. Dafür zeigt dieses Video eine Lösung [24]:

Für kulturelle Einrichtungen interessant ist das nächste Beispiel rund um den QR Code. Bekannt sind sie. Nicht nur in der Stadt selbst, sondern „über die Landesgrenzen“ hinaus. Die Rede ist von den „Filmnächte Dresden“. Dieses Video zeigt, wie der QR Code sinnvoll genutzt werden kann [25]:

Wer noch weitere sehr unterhaltsame Beispiele für den QR-Code wünscht, findet diese sehr ansprechenden Beispiele für den QR Code bei QR Code Generator [19].

QR-Code im Marketing: Beispiele zeigen sein Potenzial

Twitter schaltet neues Feature QR-Code frei

Twitter spürt den Druck der aktuell erfolgreichen Social-Media-Plattform Snapchat. Denn der Kurznachrichtendienst schaltete ein neues Feature frei, welches Nutzer von Snapchat bekannt ist. Wer auf Twitter neue Accounts finden will, dem stehen viele Wege zur Verfügung. Sei dies durch E-Mail oder den User-Name. Jetzt bietet der Kurznachrichtendienst eine weitere Möglichkeit an, um neue Twitteratis zu finden. Ab sofort steht ein QR-Code zur Seite. Ziel der neuen Funktion ist durch Scannen eines QR-Codes neue Twitteratis aufzufinden und zu folgen.

Wo befindet sich dieser QR-Code von Twitter

Interessant ist, dass diese neue Funktion kein Update der Twitter-App. benötigt. In der mobilen App des Kurznachrichtendienstes befindet sich unter Einstellung die Option QR-Code. Darauf klicken und schon erstellt sich der oben gezeigte QR-Code. Anschließend lässt sich dieser QR-Code von Twitter speichern. Dessen ungeachtet findet sich die selbe Prozedur auch auf Snapchat.

Fazit für: Der QR-Code im Marketing: Genial oder überflüssig?

Unter dem Strich ist festzuhalten, dass der QR-Code bereits in Unternehmen schon längere zeit zum Einsatz kommt. Dennoch zeigt sich vor allem im Marketing, dass der QR-Code im Marketing einen schweren Stand besitzt. Insbesondere fehlt die kreative Darstellung. Jedenfalls zeigen dies die Platzierungen auf zum Beispiel Plakaten, die zum größten Teil dilettantisch erfolgen.

Einerseits findet der QR-Code im Marketing kaum Einzug. Andererseits zeigt sich, dass der QR-Code in Social Media auf eine gewisse Einsatzbereitschaft trifft wie das Beispiel aus dem Hause Twitter zeigt. Ob der QR-Code dadurch eine Renaissance erfährt, bleibt abzuwarten.

QR-Code — Wohin geht die Reise?

Eine aktuelle Studie zeigt die Entwicklung über den QR-Code [26]. Gegenwärtig steigt der Bekanntheitsgrad und die alltägliche Verwendung nimmt ebenso zu. Demgemäß stellt sich die Frage: Entwächst der QR-Code den Kinderschuhen? Was meinst Du?

Ein anderes aktuelles Beispiel für den Einsatz des QR-Code als QR-Rechnung findet sich in der Schweiz wie dieser Artikel zeigt [27].

Wie denkst Du über den QR-Code im Marketing? Setzt den QR-Code ein und nutzt ihn selber? Schreibe mir Deine Erfahrung unten in einen Kommentar!

Quellenangaben

Für die folgenden Quellenangaben gilt der Stand vom 1. Februar 2019:

[1] Erklärung von QR-Code auf Wikipedia
[2] Wenig Begeisterung für QR-Codes
[3] Per Smartphone zur Baukultur: Berliner Architekturführer jetzt mit QR-Codes
[4] Neue Studien zur QR-Code Nutzung
[5] Die Brücke zwischen Offline und Online: So zahlen sich QR-Codes aus
[6] QR-Codes bleiben wohl immer in den Kinderschuhen.
[7] Heiß umstritten: QR-Codes im Mobile Recruiting
[8] QR-Codes im Content-Marketing – die Probleme aus Sicht der IT-Sicherheit (Offline; ehemals exploreb2b.com)
[9] Das Problem mit den QR Codes – Scott Stratten
[10] Eight best practice tips for using QR codes in marketing
[11] Erklärung von Landing Page auf Wikipedia
[12] ALIQUA-Naturkosmetik eröffnet virtuelle Shops in Deutschland
[13] QR-Code-Shoppen im Duty-Free-Bereich.
[14] New QR Code Guidelines: How Do They Affect Your Business?
[15] Entstehung des QR Codes für die Automobillogistik
[16] Welche Informationen erhoffen Sie sich vom Scannen eines QR-Codes?
[17] Wo sind Ihnen QR-Codes bisher aufgefallen?
[18] Die Geschichte des QR-Codes
[19] QR Code Generator
[20] Wikipedia — vCard
[21] QR Code and 2D Code Generator
[22] QRCode-Monkey
[23] REWE Group steigt im November mit Yapital ins Mobile Payment ein
[24] Find your dog with QR Code Dog Tags
[25] Filmnächte Dresden mit Feedbackstr
[26] [Studie] QR-Code-Marketing – Die Wirkung von QR-Codes in der Außenwerbung
[27] QR-Rechnung kommt im Juni 2020: So sieht sie aus und das ist wichtig

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So gewinnst Du mehr Aufmerksamkeit für Dein Corporate Blog

So gewinnst Du mehr Aufmerksamkeit für Dein Corporate Blog 2000 1333 Ralph Scholze

Die Gewinnung von mehr Aufmerksamkeit für Dein Corporate Blog ist eine herausfordernde Aufgabe. Deswegen sind Tipps für einen erfolgreichen Corporate Blog wie das “Salz in der Suppe”.

Wer ein Corporate Blog betreibt kennt diese Situation bestimmt. Da schreibt und schreibt und publiziert und publiziert man zahlreiche Blogartikel. Unter dem Strich ist aber kein Leser und keine Leserin weit und breit zu sehen. Demzufolge ist dies ein harter Job für die eigene Geduld. Bevor der eigene Geduldsfaden reißt, können die vorgestellten Tipps in diesem Artikel für mehr Aufmerksamkeit für Deinen Corporate Blog hilfreich sein.

Fokussiere Dein Blog Marketing für mehr Aufmerksamkeit für Dein Corporate Blog


Obgleich Du mehr Aufmerksamkeit für Deinen Corporate Blog gewinnst, muss der Fokus auch auf ein erfolgreiches Blog Marketing liegen. Dementsprechend muss der Fokus darauf liegen: „10 Dinge, die geniale Blogger unbewusst tun“ [1] als Tipps vor. Schließlich stellt sich jetzt die Frage: Was sind diese 10 Tipps? So einfach sie klingen, so herausfordernd sind diese im Alltag umzusetzen:

  1. Kümmere Dich um Dein Publikum!
  2. Sei ein Erzähler!
  3. Probier Ideen aus, die anziehend sind!
  4. Triff Menschen der Menschen wegen.
  5. Sei ein Anführer!
  6. Behalte immer Dein Ziel im Fokus!
  7. Schreibe für Deine Leserschaft, besser für einen Leser bzw. eine Leserin [2]!
  8. Bleib authentisch!
  9. Tausche Dein Wissen aus freien Stücken.
  10. Bleib lernfähig.
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Der „heißeste“ Tipp für mehr Aufmerksamkeit für Dein Corporate Blog: Achte auf Qualität und publiziere regelmäßig.

Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass einzelne Punkte einfach zu realisieren sind. Jedoch ist zum Beispiel der 6. Tipp sehr langfristig angesetzt. Auch der 7. Tipp ist herausfordernd. Gerade für Unternehmen ist dieser Tipp schwierig. Demzufolge ist die Versuchung groß mehr für Suchmaschinen statt für die Leserschaft zu schreiben [3]. Meiner Meinung nach ist für ein erfolgreiches Blog Marketing beziehungsweise ein erfolgreichen Blog eine gute Organisation förderlich, um mehr Aufmerksamkeit für Deinen Corporate Blog zu erzielen. Dafür trägt zum Beispiel ein Redaktionsplan [4] bei, denn die Aufmerksamkeit für Deinen Corporate Blog zu erhöhen benötigt viel Zeit und eine „handfeste“ Organisation. In einem Redaktionsplan aufgelistet sind zum Beispiel die anstehenden Blogartikel, die interne Verlinkung zu anderen Artikeln und der Zeitrhythmus für das Publizieren der eigenen Artikel im Corporate Blog.

Tipps für größere Aufmerksamkeit für Dein Corporate Blog


Um die Aufmerksamkeit für Dein Corporate Blog zu steigern, helfen Dir auch diese Tipps:

  • Verweise in der E-Mail-Signatur auf den aktuellen Blogartikel,
  • Achte auf Qualität der Inhalte (Text, Bildmaterial, Links),
  • Kommentiere bei themenrelevanten Blogartikeln,
  • Nutze aktiv und gezielt Social Media in der Strategie für Dein Corporate Blog,
  • Ermögliche das Teilen Deiner Blogartikel in Social Media durch Social-Sharing-Buttons,
  • Nimm an Blogparaden teil oder starte eine eigene Blogaprade.

Reichweite ist ein wichtiges Ziel für ein Corporate Blog. Davor gilt es, schon während der Planung Gedanken zur Zielgruppe, den Kommunikationszielen und den Inhalten (Text, Bild, Video, Podcast, Story) zu machen, damit die Reichweite ihren positiven Beitrag leisten kann.

Die folgende Abbildung gibt Dir einfach zu realisierende „7 Tipps für erfolgreiche Blogs und Corporate Blogs“ mit:

Infografik zeigt Dir 7 Tipps für erfolgreiche Blogs und Corporate Blogs

Quelle: webpixelkonsum (7 Tipps für erfolgreiche Blogs und Corporate Blogs)

Fazit: So gewinnst Du mehr Aufmerksamkeit für Dein Corporate Blog

Ein eigenes Corporate Blog ist schnell ins Leben gerufen. Nennt man ein eigenes Corporate Blog sein eigen, hat mein ein Blog unter Millionen. Also muss eine Strategie her, die die Aufmerksamkeit für Dein Corporate Blog so schnell und langfristig wie möglich steigert. Dafür förderlich sind die vorgestellten Tipps. Gleichzeitig hilft Dir für Dein Corporate Blog die eigene Corporate Identity, damit unsere Zielgruppe auf ihrer Customer Journey stetig eine einheitliche Präsentation von unserem Unternehmen erfährt. Parallel fördert ein klarer Fokus für jeden publizierten Content [3] den Erfolg beim Corporate Blogging.

Wie gewinnst Du mehr Aufmerksamkeit für Dein Corporate Blog? Schreibe mir Deine Meinung und Erfahrung unten in einen Kommentar!

Quellenangaben

Für die folgenden Quellenangaben gilt der Stand vom 1. April 2017:

[1] Gastbeitrag: 10 Dinge, die geniale Blogger unbewusst tun
[2] Darum ist eine Persona für die Online Strategie wichtig
[3] Was für eine Herausforderung beim Corporate Blogging
[4] Tipps für einen erfolgreichen Corporate Blog mit einem Themenplan, Redaktionsplan und Produktionsplan [Blogparade]

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Was für eine Herausforderung beim Corporate Blogging

Was für eine Herausforderung beim Corporate Blogging 2000 1333 Ralph Scholze

Zuerst besteht die wohl größte folgende Herausforderung beim Corporate Blogging bei jedem Blogartikel: Soll der Blogartikel für die Leserschaft oder für die Suchmaschinen geschrieben werden? Jedenfalls sind beide, die Leseschaft und die Suchmaschine sehr wichtig für den Erfolg eines Corporate Blogs.

Wie sollten einzigartige Blogartikel sein?

Auf jeden Fall sind die folgenden Punkte einfach und bekannt. Dennoch sind sie im Detail herausfordernd:

  • … seine Leser/innen in den Scheinwerferkegel stellen, ohne sie zu blenden (Zielgruppenfokussierung).
  • … stetig die Qualität der Inhalte steigern (Qualitätsanspruch).
  • … eine einzigartige Benutzerfreundlichkeit für seine Leser/innen schaffen (Einzigartigkeit).
  • … den signifikanten Mehrwert der Blogartikel für jeden Leser und jede Leserin wissen und klar kommunizieren (Mehrwert).
  • … weiterführende Informationen für seine Leser/innen anbieten (Mehrwert).
  • … das Leseverhalte für seine Leser/-innen steigern, in dem Blogartikel strukturiert und übersichtlich aufgebaut sind (Benutzerfreundlichkeit).
  • … Texte mittels Überschrift, Zwischenüberschriften, Abschnitten, Aufzählungen strukturieren (Benutzerfreundlichkeit).
  • … relevante Blogartikel untereinander verlinken und somit einen einzigartigen Mehrwert für seine Leser/innen auf sein Blog anbieten (Mehrwert).
  • … das Kommentieren für seine Leser so einfach wie möglich gestalten (Benutzerfreundlichkeit).

Unter dem Strich fokussiere ich den Mix für meine Leser/-innen zu schreiben und die Suchmaschinen einzubeziehen. Deswegen benötige ich für meine Artikel die Suchmaschinen und die Social-Media-Plattformen. Immerhin will ich meine Leser dort abholen, wo sie sich höchstwahrscheinlich häufig aufhalten.

Genauso ist bekannt, dass für Fragen zu einem Thema meistens die Suchmaschinen zu erst genutzt werden. Wenn dort ein Blog bzw. ein Artikel nicht erscheint, dann existiert er für die suchende Person ganz einfach nicht. Deswegen entschied ich mich SEO in meine Blogstrategie zu integrieren, obwohl die Aufgaben vielfältig sind wie Dir die folgende Abbildung zeigt:

SEO: OnPage-Optimierung und OffPage-Optimierung von webpixelkonsum

Quelle: webpixelkonsum (SEO: OnPage-Optimierung und OffPage-Optimierung)

Fazit für: Was für eine Herausforderung beim Corporate Blogging

Damit das eigene Corporate Blogging erfolgreich ist, sind wichtige Punkte zu beachten. Einerseits hilft dabei die eigene Corporate Identity mit ihrem Corporate Design, damit unsere Zielgruppe auf ihrer Customer Journey stetig eine einheitliche Präsentation von unserem Unternehmen erfährt. Andererseits hilfreich ist der Einsatz von Analytics-Tools, mit denen wichtige Fragen beantwortet werden können wie:

  • Über welche Artikel kommen meine Leser auf das Blog?
  • Welche Blogartikel veranlassen meine Leser mein Corporate Blog zu verlassen?
  • Wie hoch ist die Absprungrate (Bounce Rate) meiner „besten Artikel“?

Weiterhin sind im Fokus drei elementare Punkte für ein einzigartigen Blogartikel bedeutsam:

  1. Fokussiere Dich auf die Zielgruppe und biete ihr einen signifikanten Mehrwert an!
  2. Begeistere Deine Zielgruppe mit einem einzigartigen Nutzerverhalten, das die Lesefreude sowie Bereitschaft zu kommentieren steigert!
  3. Betreibe aktives Selbstmarketing!

Weitere Empfehlungen zum Lesen

Jetzt empfehle ich noch einige Artikel zum Vertiefen in das Thema „Blog und Suchmaschinenoptimierung“:

  • „Blog Post SEO – 7 Tipps zur Optimierung“ [1]
  • „Gesucht, gefunden: 10 Tipps zur SEO-Optimierung“ [2]
  • „Google — Einführung in Suchmaschinenoptimierung“ [PDF] [3]

Hast Du noch weitere Tipps bezüglich der Herausforderung beim Corporate Blogging? Schreibe mir für einen Austausch Deine Empfehlungen unten in einen Kommentar!

Quellenangaben

Für die folgenden Quellenangaben gilt der Stand vom 20. Mai 2019:

[1] SEO im Content Marketing: Sechs Onpage-Faktoren, die Wirkung zeigen
[2] Gesucht, gefunden: 10 Tipps zur SEO-Optimierung
[3] Google — Einführung in Suchmaschinenoptimierung

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Was bedeutet die Reichweite in Social Media?

Was bedeutet die Reichweite in Social Media? 2000 1333 Ralph Scholze

Die Reichweite in Social Media ist für Unternehmen ein sehr wichtiges Ziel, damit ihre Strategie für Social Media-und Online Marketing erfolgreich verläuft. Gerade für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) ist dieses Ziel lohnenswert. Können sie mit hervorragend kalkuliertem Budget und cleverer Online-Strategie sehr viel Aufmerksamkeit in Social Media wie zum Beispiel auf Facebook oder Twitter erzeugen.

Vor allem besteht bei einer sehr guten Social Media-Strategie die Wahrscheinlichkeit, dass der Return on Investment (ROI) positiv ist und somit den eigenen Umsatz mittel- bis langfristig steigert. Zurück zum Thema — Reichweite.

Was bedeutet Reichweite?

Zuerst findet sich auf Wikipedia folgende Erklärung: „Die Reichweite gibt den Anteil der Zielpersonen an, die durch einen Werbeträger oder durch eine Werbeträgerkombination erreicht werden“ [1]. Befragt man den Duden nach der Bedeutung, dann ist die Erklärung ähnlich. Ergänzend findet man jedoch den Hinweis auf Synonyme; Aktionsradius, Einflussbereich [2]. Vor allem die beiden Begriffe Aktion und Einfluss sind markant. Bedeuten diese doch, dass man für die Nutzung der Potenziale der Reichweite in Social Media aktiv sein muss und gleichzeitig man einen bestimmten Bereich mit seiner Meinung beeinflussen kann. Überdies stellt das Gabler Wirtschaftslexikon eine weitere Definition vor. Neben einer interessanten Mindmap zur Reichweite (Einflussfaktoren, Auswirkungen) findet man die Unterscheidung in „qualitative“ und „quantitative“ Reichweite [3].

Ist Reichweite für Unternehmen ein Allheilmittel?

Im Grunde genommen ist die Reichweite in Social Media ein wichtiges Ziel in der Kommunikations- und Social-Media-Strategie von Unternehmen. Demzufolge interessant ist in diesem Zusammenhang der Blogartikel: „Effektive Reichweite: Warum Zahlen wenig aussagen“ [4]. Dieser greift die Problematik der Zahlen (Fakt) mit dem Ergebnis auf, dass man diese mit Vorsicht betrachten sollte. Dessen ungeachtet werden in diesen Blogartikel Möglichkeiten vorgestellt, wie Unternehmen die Reichweite in ihrer potentiellen Zielgruppe feststellen können. Beispielsweise stelle ich auszugsweise einige Möglichkeiten für den Aufbau von Reichweite in Social Media vor:

  • Kommentare auswerten,
  • Empfehlungen abfragen,
  • Einfach nachfragen.

Sofort ist zu erkennen; ohne eigene Aktivitäten seitens eines Unternehmens wird das Potenzial der Reichweite in Social Media kaum vollständig ausgeschöpft.

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Reichweite in Social Media zu gewinnen ist kein Geschenk, aber am Ende für den Erfolg doch ein Geschenk.

Fazit für: Was bedeutet die Reichweite in Social Media?

Zahlreiche Möglichkeiten haben Unternehmen gerade in Social Media aktiv die Reichweite für die eigenen strategischen Unternehmensziele zu nutzen. Denken Unternehmen an Social Media, so denken sie wohl unmittelbar an Facebook. Immerhin ist die potenzielle Zielgruppe auf Facebook über 1 Milliarde groß [5]. Damit Unternehmen dieses Potenzial auf Facebook ausschöpfen können, können sie unterschiedliche Marketing Kampagnen starten. Diesbezüglich verweise ich auf einen sehr lesenswerten Blogartikel: „Reichweite lässt sich bei Facebook nur noch einkaufen“ [6].

Genauso für Unternehmen ist der Artikel: „Video Marketing: Diese Strategien wirken auf Facebook, Twitter und YouTube“ [7] hilfreich. Ob man auf Grund dieser Tipps umgehend Facebook, Twitter & Co. dominiert halte muss die eigene Praxis zeigen. Auf jeden Fall helfen diese Tipps gerade Unternehmen bei der Verfolgung Ihrer Ziele in Social Media. Wie gesagt, auf Facebook gibt es zwar die potentielle meiste Reichweite, aber Facebook ist ein „privates“ soziales Online-Netzwerk und verlangt somit bestimmte Anforderungen an Unternehmen. Jedoch ist das Thema Reichweite in Social Media manchmal ein unterschätztes Thema, wie der Artikel: „Die stille Masse – Wie hoch ist die Reichweite von Facebook Posts?“ [8] verdeutlicht.

Denkst Du auch, dass die Reichweite in Social Media ein wichtiges Ziel von Unternehmen sein sollte? Schreibe mir Deine Meinung als E-Mail oder in einen Kommentar!

Quellenangaben

Für die folgenden Quellenangaben gilt der Stand vom 1. April 2017:

[1] Wikipedia — Reichweite (Medien)
[2] Duden | Reichweite | Rechtschreibung, Bedeutung, Definition, Synonyme, Herkunft
[3] Definition Reichweite | Gabler Wirtschaftslexikon
[4] Effektive Reichweite: Warum Zahlen wenig aussagen
[5] socialbakers — Facebook Statistics by Country
[6] Reichweite lässt sich bei Facebook nur noch einkaufen
[7] Video Marketing: Diese Strategien wirken auf Facebook, Twitter und YouTube
[8] Die stille Masse – Wie hoch ist die Reichweite von Facebook Posts?

Abbildung zeigt das Erstellen einer Instagram Story für Business

Hashtag: Was bist Du? Was bringst Du mir? Wie setze ich Hashtags in Social Media ein?

Hashtag: Was bist Du? Was bringst Du mir? Wie setze ich Hashtags in Social Media ein? 2000 1333 Ralph Scholze

Hashtag: Was bist Du?

Das Tag hilft uns weiter. Einerseits ist ein Tag ein Schlagwort oder wie auf Wikipedia steht: „… eine Auszeichnung eines Datenbestandes mit zusätzlichen Informationen“ [1]. Zudem hilft noch etwas. Kontinuierlich bahnte und bahnt es sich seinen Weg durch das Social Web. Exakt! Das Hashtag. Es fängt immer mit einem Doppelkreuz (Raute) — # — an. Anschließend folgt ein Wort oder eine Zeichenkette [2].

Das Hashtag und seine Geschichte

Hashtags werden oft mit dem Kurznachrichten Dienst Twitter in Verbindung gebracht. Jedoch begann seine Geschichte weit vor Twitter wie folgende Infografik von Digital Marketing Philippines zeigt. Wenngleich Twitter einen starken Einfluss auf die signifikante Verbreitung des Hashtags beiträgt. Im Folgenden zeigt die Infografik neben der Geschichte des Hashtags auch das Potenzial für das Social-Media-Marketing für Unternehmen.

Der erste Tweet auf Twitter mit einem Hashtag

Weiterhin las ich einen sehr interessanten Artikel über das Hashtag auf Twitter: „The History of Hashtags in Social Media Marketing [INFOGRAPHIC]“ [3]. Entsprechend wird der Tweet von der 1. Person vorgestellt, die einen Hashtag auf Twitter verwendete. Dabei handelt sich um diesen Tweet aus dem Jahre 2007:

Erfreulich ist, dass das verwendete Hashtag — #barcamp — heißt. Zurück zur Infografik von Digital Marketing Philippines [4]. Vor allem die drei Vorteile für Unternehmen bei der Verwendung des Hashtags im Social-Media-Marketing auf der Infografik sprechen für seinen Einsatz, denn Hashtags:

  1. can help increase your brand awareness,
  2. help build relationships,
  3. increase brand loyalty.

Sind Hashtags vom Aussterben bedroht?

Natürlich ist das Hashtag vom Aussterben bedroht. Zumindest auf Twitter sieht dies ganz danach aus wie dieser Artikel zeigt: „Twitter testet — #Hashtag und @Replies verschwinden sowie “Pinned Tweets” kommen“ [5]. Unabhängig davon experimentiert Twitter weiter mit dem Einsatz von Hashtags für das Social-Media-Marketing wie dieser Artikel verdeutlicht: „Twitter Experiments With a New Video-Sharing Feature“ [6]. Auf jeden Fall eröffnet dieses Experiment für das Hashtag und Unternehmen neue Möglichkeiten. Dementsprechend ist die Zeit der Hashtags in Social Media aktuell noch nicht vorbei.

So verwende ich Hashtags

Sehr hilfreich ist die individuelle Verwendung. Verwendet werden kann es normal im Fließtext. Es besitzt keine Begrenzung in der Anzahl der Zeichen bzw. in der Länge. Einfluss auf die Lesbarkeit hat die Länge. Deswegen ist ein Hashtag mit einer sinnvollen Länge zu verwenden. Des Weiteren ist ein Hashtag an der üblichen Farbe blau zu erkennen; also an der „eingebürgerten“ Farbe für Links. Denn es ist ein Link und funktioniert genau so.

Herausforderung: Das Finden des passenden Hashtag

Ferner können Unternehmen vor dieser Herausforderung stehen: Wie sollen Hashtags für dies oder jenes lauten?. Diese Situation kann dann zu Diskussionen führen, wie dieses Beispiel: „Hashtag-Diskussion: d2m13 vs. dmm13 oder gar dmms13“ verdeutlicht. Diskutiert wurde über einen sinnvollen Hashtag auch im Team von #DDTweetup. Intern wurden einige vorgeschlagen und auf ihre langfristige, sinnvolle Verwendung überprüft. Schließlich entschied sich das Team vom #DDTweetup die „eigene Community auf Twitter“ zu fragen. Dadurch kam dieser Tweet zu Stande:

Hashtag — Was bringst Du mir?

Ein – #Hashtag — ist ein Meta-Tag und hilft Artikel mit dem selben Tag zusammenzuführen. Deswegen nutzen soziale Online-Netzwerke und Mikroblogging-Dienste wie Twitter Hashtags, um die Suche nach relevanten Themen und das Finden von sinnvollen Informationen (bei Twitter sind damit die Tweets gemeint) zu vereinfachen [2]. Außerdem „… erfährt der Tweet doppelt soviel Engagement (Link Follow, Retweet, Favorisieren)“ [7] mit einem Hashtag [8]. Überdies finde ich diese Sichtweise und Äußerung zu Hashtags sehr interessant:

„Hashtags sind also eine Methode, die Fülle der [Informationen] […] zu strukturieren, zu gliedern, zu filtern. Sie sind ein Service des Autors für den Leser.“ [9]

Vor allem den zweiten Satz finde ich für Unternehmen sehr wichtig. Der Servicegedanke rückt in den Vordergrund. Das Hashtag schafft einen Mehrwert in dem „Brei der Informationen“ für die Leser/-innen.

Hashtags besitzen einen viralen Effekt

Das Hashtags einen viralen Effekt besitzen oder eine Community zusammen halten können, zeigt dieser Artikel auf Spiegel Online über das Hashtag — #vadering [10].

Wo finden sich Hashtags in Social Media?

Gerade aus unternehmerischer Sicht stellt sich die Frage: Wo kann ich als Unternehmen Hashtags in Social Media verwenden?. Bisher war es sehr eng mit Twitter verbunden. Zum Glück entwickelte sich das Thema — Anwendung von Hashtags — weiter. Aktuell kann das Hashtag neben Twitter auf:

  • Google+,
  • Facebook,
  • Instagram,
  • FlickR

verwendet werden. Sogar Facebook scheint über seine Einführung nachzudenken [11]. Zahlreiche Artikel setzen sich mit seinem Nutzen auf diesen Social Media-Plattformen auseinander [12, 13].

Hashtags sind ein wichtiges Instrument im Content Marketing, Marketing und PR

Hashtags sind ein wichtiges Instrument im Content Marketing [14] und für das Marketing sowie die PR. Obwohl es individuell gestaltet und verwendet werden kann, entwickelten sich im Laufe der Zeit „Regeln“ [9]:

  • Maximal 3 Hashtags in einen Tweet
  • Hohe Lesbarkeit
  • Kein Hashtag an 1. Stelle in einem Tweet

Ja, ich halte diese Regeln meistens ein. Hin & wieder gibt es für mich in einem Tweet einen Zielkonflikt. Jedoch sind diese einfachen Regeln ein sehr hilfreicher Leitfaden, an dem man sich „entlang hangeln“ kann. Diese kurzweilige Übersicht über potenzielle Fehler im Umgang mit Hashtags hilft für einen sinnvollen Einsatz auf Twitter [15].

Der Siegeszug in Social Media und bei den Nutzern

Etwas lustig finde ich diese Nachricht aus Frankreich. Ab sofort heißt dies für den Hashtag — salut! — auf Frankreich, denn „Frankreich verabschiedet sich von Hashtag“ [16]. Auf jeden Fall bewegt es die Social-Media-Welt und tritt wohl zum Siegeszug im Social Web an [17]. Immerhin

“ … nutzen 75% der Social-Media-Nutzer/innen Hashtags und davon sind 70% weiblich.“ [18]

Daran ist zu erkennen, dass das Hashtags im Social Web keine „Alltagsfliege irgendwelcher Nerds“ sind, sondern fest etabliert im Alltag angewendet wird. Und was dies für die PR und das Marketing bedeutet, dafür kann man seine eigene Kreativität ruhig beanspruchen. Gerade für die PR und das Marketing sind Hashtags wichtige Informationsquellen von ihrer Zielgruppe. Denn

„… Hashtags in der alltäglichen Kommunikation drücken oft persönliche Gedanken und Ideen sowie Emotionen aus, wie 41% der Befragten angaben.“ [19]

Hashtags: Von Twitter über Google+ bis hin zu Facebook

Anzutreffen sind Hashtags in Social Media auf vielen Plattformen. Jedoch unterscheiden sie sich in ihrer Anwendung und Nutzung.

Das Hashtag auf Facebook

Der „Platzhirsch“ in Social Media Facebook brauchte für die Einführung der Hashtags sehr lange, obwohl Argumente für ihre Nutzung auf Facebook existierten [20]. Auf jeden Fall erhoffte man sich eine Erleichterung im Alltag auf Facebook [21].

Tipps im Umgang mit Hashtags auf Facebook

Während auf Twitter der Umgang mit Hashtags überschaubar ist, sieht die Situation auf Facebook ganz anders aus. Immerhin unterscheiden sich Twitter und Facebook sehr. Deswegen empfehle ich nicht nur für Unternehmen die folgenden interessanten Tipps zur Verwendung auf Facebook:

  • „Facebook führt Hashtags ein – Thementagging jetzt möglich!“ [22]
  • „Facebook: Hashtag! Öffentliche Diskussionen sind somit neu möglich!“ [23]
  • „Hashtags auf Facebook – Möglichkeiten für Unternehmen“ [24]

Selbst begrüße ich den Wunsch nach einfacher Nutzung einer jeglichen Social-Media-Plattform. Ob die Einführung auf Facebook tatsächlich so bedeutend ist [25] wird sich zeigen.

Herausforderungen für Hashtags auf Facebook

Auf jeden Fall sollte der Umgang Hashtags in Social Media und im Social Web gelernt sein [14]. So wäre dies denkbar, dass nicht jede Social-Media-Plattform ein Hashtag benötigt, wie der Blogger Daniel Schöberl hinweist [26]. Diese Diskussion „Sinn und Unsinn des Hashtag auf Facebook“ wird in diesen Artikel [27] aufgegriffen und die Vor- und Nachteile des Hashtag auf Facebook gegenüber gestellt. Treffend finde ich diese Bemerkung über die Einführung von Hashtags auf Facebook: „Damit versucht sich das soziale Netzwerk attraktiver zu machen für den Austausch über aktuelle Geschehnisse, wo Twitter stark ist. Außerdem bedeuten mehr Besucher am Ende mehr Werbeeinnahmen.“ [28]. Deswegen spricht diese Aussage an sich schon Bände:

„Hashtags sind ein kleiner Schritt für den Nutzer, aber ein großer Schritt für Facebook“ [25]

Vorausgesetzt die Akzeptanz seitens der Nutzer auf Facebook ist vorhanden. Damit diese eintritt, richtete Facebook extra für die Frage eine Hilfsseite ein: „Wie verwende ich Hashtags?“ [29]. Genauso muss das Wissen für den sinnvollen Einsatz auf einer Social-Media-Plattform (bei den Unternehmen) vorhanden sein.

Neue Möglichkeiten auf Facebook für Unternehmen

Insbesondere für die Unternehmen ergaben sich neue Möglichkeiten durch die Einführung des Hashtags auf Facebook. Immerhin waren Hashtags von anderen Social-Media-Plattformen bekannt. Folglich liest man solche Artikel: „Guten Tag, Hashtag – Brands vertaggen sich“ [30]. Diese Artikel beziehen sich auf die Artikel: „Hashtags on Facebook Do Nothing To Help Additional Exposure“ [31] beziehungsweise weiterhin auf diesen Artikel „Facebook hashtags said to have zero viral impact“ [32].

Was bedeutet dies für Unternehmen?

Unternehmen müssen wohl ihre Strategie für Facebook und für ihre Hashtags überdenken. Gegebenenfalls muss diese Strategie wegen Facebook angepasst werden. Gerade kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) sollten diese Recherchen von EdgeRank Checker lesen, da sie wohl um jeden Hinzugewinn von Reichweite auf Facebook gegenüber den größeren Unternehmen und Marken kämpfen müssen. Vielleicht ist diese Recherchen von EdgeRank Checker vor allem für die kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) sehr förderlich, denn oft verwenden sie eine persönlichere Kommunikation als die größeren Unternehmen und Marken. Somit sind sie aus kommunikativer Sicht wohl näher an dem Kommunikationsverhalten der Nutzer/-innen auf Facebook. Aus diesem Grund stellt sich die Frage: Ist dies ein Wettbewerbsvorteil für die kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU)?

Auf jeden Fall müssen Unternehmen selbst entscheiden, was Hashtags für die eigene Unternehmensstrategie im Einzelfall bedeutet. Dementsprechend interessant sind dazu die Gedanken des Blogger Andi Gentsch in dem Absatz: „Pushen fördert das Interesse nicht“ seines Blogartikels: „Guten Tag, Hashtag – Brands vertaggen sich“ [30].

Veränderungen benötigen Zeit, auch in Social Media

Genauso bin ich der Meinung, dass man diese Ergebnisse zur Kenntnis nehmen sollte und zu einem späteren Zeitpunkt eine erneute Recherche durchzuführen ist. Immerhin müssen sich die Nutzer/-innen auf Facebook an das Hashtag gewöhnen. Folglich geht damit einher ein mögliches, verändertes Kommunikationsverhalten. Bekanntlich dauern Veränderungen bei uns Menschen eben etwas länger. Auf jeden Fall zeigt mir dies ganz klar, dass Facebook anders als zum Beispiel Twitter von seinen Nutzer/-innen verwendet wird. Auf Facebook sind die meisten Nutzer/-innen privat unterwegs. Dementsprechend kommunizieren sie grundsätzlich wie in ihrem Alltag oder verwendet jemand in seiner alltäglichen verbalen Kommunikation Hashtags? Somit seien wir gespannt, wie die Situation in Zukunft auf Facebook aussieht.

Hashtags auf Twitter in „Action“

Die folgende Abbildung zeigt einen Tweet mit einem Hashtag:

Hashtag auf Twitter

Quelle: webpixelkonsum (Hashtag auf Twitter)

Funktionsweise auf Twitter:

  1. Rautezeichen — # — eintippen. (Hinweis: Noch bleibt das Rautezeichen schwarz),
  2. Schlagwort beginnen einzutippen. (Hinweis: Unmittelbar nach dem Rautezeichen bginnen, ansonsten wird dies kein Hashtag),
  3. Mit dem ersten Buchstaben nach dem Rautezeichen ändert sich die Farbe. Von schwarz zu blau. (Hinweis: Damit ist man auf dem „richtigen“ Weg),
  4. Mit dem 4. Buchstaben öffnet sich ein Dropdown-Menü mit Vorschlägen zu dem gewünschten Hashtag (Hinweis: Auf der Abbildung zu sehen).

Infolgedessen ist das Ergebnis ein „blaues Wort mit einem Rautezeichen in der selben Farbe“ im Tweet.

Hashtags auf Facebook in „Action“

Wie auf Twitter funktioniert dies auch mit dem Hashtag auf Facebook. Die Funktionsweise auf Facebook ist:

  1. Rautezeichen — # — eintippen. (Hinweis: Noch bleibt das Rautezeichen schwarz),
  2. Schlagwort beginnen einzutippen. (Hinweis: Unmittelbar nach dem Rautezeichen bginnen, ansonsten wird dies kein Hashtag),
  3. Mit dem ersten Buchstaben nach dem Rautezeichen ändert sich die Farbe des Hintergrunds und es entsteht ein Rechteck um das Schlagwort.

Ebenso wie bei Twitter ist das Ergebnis auf Facebook; ein „blaues Wort mit einem Rautezeichen in der selben Farbe“ innerhalb des Post. Fallsman die obige Abbildung von Facebook mit der folgenden Abbildung vergleicht, dann bemerkt an den Unterschied. Das Aussehen während der Eingabe und im veröffentlichenden Post auf Facebook ist unterschiedlich.

Hashtags auf Google+ in „Action“

Wie bei Twitter und Facebook gilt die Funktionsweise auf Google+:

  1. Rautezeichen — # — eintippen. (Hinweis: Noch bleibt das Rautezeichen schwarz),
  2. Schlagwort beginnen einzutippen. (Hinweis: Unmittelbar nach dem Rautezeichen bginnen, ansonsten wird dies kein Hashtag),
  3. Mit dem ersten Buchstaben nach dem Rautezeichen öffnet sich ein Dropdown-Menü,
  4. An dieser Stelle kann man sich das gewünschte Wort auswählen oder weiter schreiben.

Das Ergebnis auf Google+ weicht völlig von den Ergebnissen auf den anderen Social-Media-Plattformen ab. Dementsprechend existieren auf Google+ Besonderheiten. Tippt man das Rautezeichen — # — und dann ein Buchstaben ein, öffnet sich das erwähnte Dropdown-Menü. Tippt man jetzt ein Leerzeichen ein und will jetzt noch einmal sein Schlagwort ändern, erscheint das Dropdown-Menü nicht mehr. Dieses Dropdown-Menü wird aktiviert, wenn das Rautezeichen und der erste Buchstabe eingetippt (!) wird. Wünscht man also die angebotene Auswahl aus dem Dropdown-Menü, muss man wieder das Rautezeichen — # — eintippen. Schreibt man jedoch weiter, fehlt zwar das Dropdown-Menü während der Eingabe, aber das Hashtag ist nach der Veröffentlichung vorhanden.

Jede Social-Media-Plattform hat ihren Umgang mit Hashtags

Abgesehen von dem allgemeinen Image von Facebook verfolgt Facebook meiner Meinung nach einen sehr interessanten Ansatz. Infolgedessen finde ich diesen sehr freundlich für mich als Benutzer. Demgemäß rede ich hier von der Funktionsweise und nicht von der Verwendung im Alltag auf Facebook. Für mich als Benutzer ist auf Google+ die Erstellung eines Hashtag komplizierter als zum Beispiel auf Facebook. Sehr interessant ist dafür die Darstellung der verwendeten Hashtags auf Google+. Bis auf die angezeigte Auswahl von Personen mit dem Schlagwort im Nutzernamen (@) ist die Erstellung auf Twitter ebenfalls sehr einfach.

Hashtags in Social Media: Tipps für ihre Verwendung

Dass das Hashtag dabei weltberühmte Unterstützer hatte, verdeutlicht der folgende Tweet:

Hingegen interessant für Unternehmen und Marken mit deutscher Zielgruppe ist der folgende Artikel: „8 von 10 Deutschen kennen den #Hashtag, zwei Drittel denken bei ihm an Twitter“ [33]. Anders ausgedrückt: Damit existiert bei der deutschen Zielgruppe bezüglich des Hashtags eine sehr komfortable Basis. Somit ist keine größere Aufklärungsarbeit mehr notwendig. Jedoch wird auch deutlich, dass das Hashtag unterschiedlich aktiv auf den Social-Media-Plattformen eingesetzt wird. Deswegen gilt bei jeder Hashtag-Kampagne: Überlege vorher, wie aktiv nutzen die Nutzer auf einer konkreten Social-Media-Plattform das Hashtag und passe daran die KPIs an.

Eigenschaften von Hashtags in Social Media

Überdies interessant für Unternehmen und Marken sind die Eigenschaften von Hashtags in Social Media, die die Befragten äußerten [34]. Dementsprechend besitzen Hashtags einen positiven Charakter mit:

  • 78 %: modern,
  • 60 %: innovativ,
  • 59 %: zukunftsorientiert.

Diese positiven, wahrgenommenen Eigenschaften eines Hashtags stimmen mit den Eigenschaften der meisten Unternehmen überein oder welches Unternehmen will „altbacken“ als Eigenschaft strategisch verfolgen? Auf Grund dessen wird deutlich, dass eine erfolgreiche Hashtag-Kampagne von vielen Faktoren abhängt. Entsprechend empfehle ich diesen lesenswerten Artikel rund um die Hashtags in Social Media: „Die Hashtag-Inflation“ [35].

Praktische Tipps für den Einsatz von Hashtags in Social Media

Vor allem verweise ich darauf, dass für intensive Interaktionen mit den Nutzern das Thema stimmen muss, sonst „laufen sie ins Leere“ [35]. Zwar stellt der Artikel: „Tipps für Hashtag-Management auf Twitter“ [36] Tipps für die Verwendung von Hashtags auf Twitter vor, aber sie können ebenfalls für eine plattformübergreifende Hashtag-Kampagne dienen.

  1. Spamme nicht mit Hashtags!
  2. Verwende Hashtags nur zum passenden Thema!
  3. Setze kurze Hashtags ein!
  4. Nutze einprägsame Hashtags in Social Media!
  5. Generiere für die Nutzer einen Mehrwert mit den Hashtags!
  6. Sei selbst bei den Interaktionen rund um das Hashtag aktiv!
  7. Erzeuge innerhalb der Unternehmenskommunikation und im Marketing Bekanntheit für die eigenen Hashtags!

Best Practices zu Hashtags in Social Media

Der Artikel: „Best Practices: Warum und wie Hashtags in Social Media Marketing angewendet werden“ [37] stellt Best Practices zu Hashtags in Social Media vor. Wer noch passende Tools benötigt: „How to Find the Best Twitter Hashtags“ [38]. Darin werden 9 Tools bezogen auf den Einsatz von Hashtags vorgestellt. Damit Kampagnen mit Hashtags in Social Media erfolgreich werden, sind bestimmte Voraussetzungen notwendig:

Probiere in Social Media ein Grundrauschen zu erzeugen, damit Dein Account und somit die Hashtag-Kampagne wahrgenommen wird. Stelle ein Team, ein Budget und passende Tools zur Verfügung, um bei vielen Menschen die Bereitschaft zur Interaktion zu erzeugen und aufzubauen.

Hashtag-Feature auf Instagram

Instagram publizierte ein neues Feature. Demzufolge kannst Du auf Instagram direkt einem Hashtag oder mehreren Hashtags Deiner Wahl folgen [39]. Probier dies gleich aus und entdecke die neue Möglichkeit!

Wie setzt Du Hashtags im Social Web ein? Welche Erfahrungen sammeltest Du bereits mit Hashtag-Kampagnen? Welche Tipps hast Du noch parat? Schreibe mir Deine Erfahrung und Deine Meinung sowie und Tipps unten in einen Kommentar!

Quellenangaben

Für die folgenden Quellenangaben gilt der Stand vom 1. April 2017:

[1] Erklärung von Tag (Informatik) auf Wikipedia
[2] Erklärung von Hashtag auf Wikipedia
[3] The History of Hashtags in Social Media Marketing [INFOGRAPHIC]
[4] The History and Power of Hashtags in Social Media Marketing (Infographic)
[5] Twitter Hints That At-Replies And Hashtags Are About To Be Streamlined
[6] Twitter Experiments With a New Video-Sharing Feature
[7] Hashtags – von Katzen und Flöhen
[8] How to Herd Cats on Twitter
[9] Hashtags – oder wozu braucht man eigentlich den Gartenzaun?
[10] Superkräfte wie Darth Vader
[11] HASHTAG-SUCHE — #Weltherrschaft
[12] How Hashtags Work On Instagram
[13] Der Hashtag – eine Raute erobert Social Media
[14] Blogparade zu Content Marketing: Was ist Content Marketing für mich?
[15] Die sechs größten Hashtag-Fehler
[16] Franzosen erfinden eigenes Wort für #hashtag
[17] Der Siegeszug des Hashtag
[18] 75% Of Social Media Users Now Use Hashtags [STUDY]
[19] #Hashtags auf dem Vormarsch!
[20] Hashtags: Warum Facebook sie unbedingt braucht
[21] Kennzeichnung von Themen: Facebook führt # ein
[22] Facebook führt Hashtags ein – Thementagging jetzt möglich!
[23] Facebook: Hashtag! Öffentliche Diskussionen sind somit neu möglich!
[24] Hashtags auf Facebook – Möglichkeiten für Unternehmen
[25] Die Einführung von Hashtags ist für Facebook so bedeutend, wie zuletzt die Einführung der Facebook-Pages
[26] Nicht jedes soziale Netzwerk braucht einen Hashtag
[27] Sinn und Unsinn der Facebook Hashtags
[28] Facebook führt den # ein
[29] Facebook — Wie verwende ich Hashtags?
[30] Guten Tag, Hashtag – Brands vertaggen sich
[31] Hashtags on Facebook Do Nothing To Help Additional Exposure
[32] Facebook hashtags said to have zero viral impact
[33] 8 von 10 Deutschen kennen den #Hashtag, zwei Drittel denken bei ihm an Twitter
[34] Fast jeder kennt Hashtags
[35] Die Hashtag-Inflation
[36] Tipps für Dein Hashtag Management auf Twitter
[37] Best Practices: Warum und wie Hashtags in Social Media Marketing angewendet werden
[38] How to Find the Best Twitter Hashtags
[39] Now You Can Follow Hashtags on Instagram

Twitter Listen im Alltag auf Twitter: Chaos oder Ordnung?

Twitter Listen im Alltag auf Twitter: Chaos oder Ordnung? 2000 1333 Ralph Scholze

Auf jeden Fall ist Twitter ein sehr schnelllebiger Nachrichten- und Kommunikationskanal [1]. Deswegen bietet Twitter eine Suche [2] an, um in Echtzeit relevante Neuigkeiten zu erfahren. Dessen ungeachtet sind neben der aktiven Suche nach Informationen und Neuigkeiten auch der Aufbau eines persönlichen Netzwerks möglich.

Die Strukturierung des persönlichen Netzwerks auf Twitter

Ganz einfach! Je mehr Twitter-User man folgt, desto mehr Neuigkeiten hat man auf seiner eigenen Startseite angezeigt. Dadurch erhält man zwar den Überblick über diese „verfolgten“ Twitter-User, aber gleichzeitig kann dies passieren, dass man bestimmte Twitter-User bzw. Neuigkeiten überliest. Führt man noch Dialoge, ist diese potenzielle Gefahr noch größer. Infolgedessen bietet Twitter für die Bewahrung von Dialogen  hauseigene Möglichkeiten unter dem Reiter – Verbinden – an. Denn dort findet man all die Tweets wieder, in denen der eigene Username (@Username) erwähnt wird. Sehr praktisch!

Um über diese „Informationsflut“ den Überblick zu wahren, bieten sich neben Hashtags die Twitter Listen an. Diese Listen sind nun im Mittelpunkt der Betrachtung. Man findet sie unter dem Reiter – Account.

Twitter und seine Twitter Listen für den Überblick

Der erste Schritt sollte sich mit der Frage auseinander setzen, ob man die Listen auf Twitter wirklich nutzen will. Einflussfaktoren für die Entscheidung könnten der zeitliche Aufwand für die Nutzung des Kommunikationskanals Twitter und/oder die eigene Themenvielfalt sein. Hat man sich für die Verwendung der Listen auf Twitter entschieden, stehen zwei Arten von Listen seitens von Twitter zur Wahl; öffentliche und private (geschützte) Twitter Listen. Für die Verwendung der Twitter Listen sowie für diesen Blogartikel muss der Account auf Twitter mit erwähnt werden. Bleibt dieser unerwähnt, könnten hier & da unkorrekte Aussagen im Raum stehen. Deswegen dieser Hinweis: Ein Twitter Account kann öffentlich und geschützt sein, wie in diesem Blogartikel [3] ausführlich beschrieben. Dementsprechend ergeben sich eine unterschiedliche Sichtbarkeit der Accounts innerhalb von Twitter.

Titelbild auf webpixelkonsum Hamburg

Hinweis: In Twitter Listen kann man Leute gruppieren, denen man nicht folgen muss. Diese Möglichkeit gilt für beide Arten von Twitter Account.

Öffentlicher Twitter Account und die Twitter Listen

Wenn man einen öffentlichen Twitter-Account nutzt, dann gewährt man allen auf Twitter die Möglichkeit, im eigenen Netzwerk und in den eigenen Listen zu schauen. Eventuell wünscht man diese Transparenz bzgl. seiner Listen doch nicht. Dafür bietet Twitter die Auswahl von öffentlichen und privaten Listen an.

Öffentliche Twitter Listen, dies verdeutlicht bereits der Name, sind für jede Person einsehbar. Deswegen ist eine öffentliche Liste von Dritten zum abonnieren freigegeben. Weiterhin, und das ist ein Unterschied zu der privaten Liste, erfährt diejenige Person davon, wenn man sie in eine öffentliche Liste gruppiert hat.

Private (geschützte) Twitter Listen sind nur für einen selbst sichtbar und einsehbar. Weiterhin besitzen sie ein Schlosssymbol. Zu beachten ist die Tatsache, dass Personen, die in eine private Liste gruppiert worden sind, nichts darüber erfahren.

Geschützter Twitter Account und die Twitter Listen

Einen geschützten Twitter-Account ist an dem Schlosssymbol hinter dem Username (@Username) zu erkennen. Auch ein geschützter Twitter-Account hat ein Netzwerk, welches innerhalb des geschützten Twitter-Account transparent ist. Dadurch sind auch die eigenen Listen einsehbar. Eventuell wünscht man diese Transparenz bzgl. seiner Listen doch nicht. Dafür bietet Twitter die Auswahl von öffentlichen und privaten Listen an.

Öffentliche Twitter Listen, dies verdeutlicht bereits der Name, sind für jede Person, die man in das eigene geschützte Netzwerk zugelassen hat, einsehbar. Demzufolge ist eine öffentliche Liste von Dritten innerhalb des eigenen geschützten Netzwerks zum abonnieren freigegeben. Weiterhin, und das ist ein Unterschied zu der privaten Twitter Liste, erfährt diejenige Person davon, wenn man sie in eine öffentliche Liste gruppiert hat.

Private (geschützte) Twitter Listen sind nur für einen selbst sichtbar und einsehbar. Weiterhin besitzen sie ein Schlosssymbol. Zu beachten ist die Tatsache, dass Personen, die in eine private Liste gruppiert worden sind, nichts darüber erfahren.

Gut zu wissen ist, dass sämtliche Listen bei einem geschützten Twitter-Account nicht von allen gesehen werden, also nicht außerhalb des eigenen (geschützten) Netzwerks. Sichtbar, abhängig von der gewählten Sichtbarkeit einer Twitter Liste, sind sie nur von den bestätigten Twitter Account im eigenen (geschützten) Netzwerk.

Allgemeines zu den Twitter Listen

Unabhängig davon, ob man einen öffentlichen oder geschützten Twitter-Account verwendet, stehen bestimmte Funktionen für beide Arten von Twitter Account zur Verfügung. Konkret die Erstellung, Verwaltung und das Abonnieren von Twitter Listen.

Wo können die Listen auf Twitter angelegt beziehungsweise verwaltet werden?

Listen werden unter Account in der linken Navigation angezeigt. Anschließend klickt man auf Listen und gelangt in die „Listen-Verwaltung“. Dort werden die eigenen Listen und die abonnierten Listen angezeigt. Genauso findet man dort die Listen vor, in denen man selbst selbst von Dritten gruppiert worden ist.

Wünscht man eine eigene Liste anzulegen, dann erscheint ein Fenster, wie die folgende Abbildung zeigt:

Anlegen von Twitter Listen - Öffentlich vs. Privat

Quelle: webpixelkonsum (Anlegen von Twitter Listen – Öffentlich vs. Privat)

Hier schreibt man neben den Namen der Liste auch eine kurze Beschreibung herein und abschließend wählt man aus, ob die Liste öffentlich oder privat sein soll.

Mein Twitter Account ist in anderen Twitter Listen. Was nun?

Vorweg. Woher bekommt man die Information, dass man in einer anderen Liste auf Twitter herein gekommen ist? Zeitnah erfährt man es unter dem Reiter Verbinden und dort unter der Rubrik Interaktion.

Genauso wie man selbst andere Twitterer in seine eigenen Listen gruppieren kann, können dies Dritte ebenso tun. Jedoch kann dies passieren, dass man in eine Liste nicht herein wünscht. Entsprechend stellt sich die Frage: Welche Möglichkeit hat man in einer solchen Situation?

Hilfe! Ich bin in einer Twitter Liste und will raus! Nur wie?

Möglichkeit 1: Man schreibt die Person, welche diese Liste erstellt hat, per Tweet und damit öffentlich an. Darin bittet man sie höflich um die zeitnahe Entfernung aus der Liste, worin man selbst nicht zu seien wünscht. Vorsichtig sollte man in dieser Situation wegen des Streisand-Effekts [4] sein.

Möglichkeit 2: Man blockiert die Person, welche diese Liste erstellt hat und ist somit aus dieser Liste wieder heraus.

Abonnieren von Listen auf Twitter

Hilfreich wäre doch, wenn man in einem Twitter Account eine öffentliche Liste vorfindet, worin sich sehr interessante Twitterer befinden und man diese Liste abonnieren könnte. Diese Funktion bietet Twitter für öffentliche Listen an. Sobald man eine öffentliche Liste abonniert hat, findet man diese unter seinen eigenen Listen vor und kann umgehend all die Tweets lesen. Diese abonnierten „fremden“ Listen erkennt man daran, dass sie ein anderes Profilbild anzeigen. Dem gegenüber zeigen die eigenen Listen das eigene Profilbild an. Nutzt man für Twitter Tools wie Tweetdeck [5] oder Hootsuite [6], sind diese Listen einzeln zu beobachten.
Vorteilhaft ist diese Strategie, da man viele interessante Twitter Account gebündelt hat und nicht selbst jeden einzelnen mühsam suchen muss.
Kein Vorteil ohne Nachteil. So auch hier. Nachteile bestehen beim abonnieren von öffentlichen Listen auf Twitter in folgenden Situationen: Was geschieht, wenn

  • der Name dieser abonnieren Liste geändert wird?
  • die Liste gelöscht wird?
  • der Twitter-Account gelöscht wird?

Richtig, man hat keinen Zugriff mehr auf die abonnierte öffentliche Liste und damit nicht mehr auf den wertvollen Inhalt. Deswegen würde ich folgende Strategie empfehlen.

Empfehlung für abonnierte öffentliche Listen auf Twitter

1. Schritt: In einem ersten Schritt empfiehlt sich das abonnieren von öffentlichen Listen. Dadurch erhält man sehr schnell Zugang zu bedeutsamen Inhalten und Personen.
2. Schritt: Im zweiten Schritt sollte man überlegen, ob man kontinuierlich eine eigene Liste mit den Personen aus der abonnierten öffentlichen Listen anlegt. Somit nutzt man zu erst die Vorteile und reduziert im Laufe der Zeit die Nachteile, die im Zusammenhang mit abonnierten öffentlichen Twitter Listen einher gehen.

3. Schritt: Nun gilt es zu entscheiden, ob man beide Listen, die abonnierte und die eigene Liste, parallel laufen lässt oder die abonnierte Liste wieder abbestellt.

Fazit für: Twitter Listen im Alltag auf Twitter: Chaos oder Ordnung?

Twitter Listen sind für mich ein sehr hilfreiches Instrument auf Twitter um den Überblick zu behalten. Gerade bei bestimmten Themen schau ich in eine meiner Listen und bekomme das „Grundrauschen“ in diesem Thema mit. Quasi Radio, Fernsehen und Zeitung in einem Moment. Außerdem kann ich Listen auf Twitter für mir bekannte Menschen anlegen und bleibe somit über sie auf dem Laufenden.

Für Unternehmen sind Twitter Listen vielfältig einsetzbar. Zu beachten ist, dass Unternehmen ihre Listen nicht mit ihren eigenen (Marketing- und PR-) Inhalten informieren können. Wenn ein Unternehmen beispielsweise eine Konferenz ausrichtet, kann es alle teilnehmenden Personenen in eine Liste gruppieren, der Twitter Liste den Namen der Konferenz geben und diese Liste über den eigenen Twitter Account empfehlen. Natürlich kann man so eine Twitter Liste noch viel intensiver für das Marketing bzw. die Online-PR nutzen. Nur, nutzen sollte man dieses Potenzial! Auch als Unternehmen!

Vor allem Unternehmen können Twitter Listen für ihre Zielgruppe, Journalisten oder Follower [7] verwenden. Dadurch kann ein Unternehmen sehr schnell einen Überblick über relevante Neuigkeiten und Wünsche gewinnen.

Welche Besonderheiten und Eigenheiten ein öffentlicher beziehungsweise geschützter Twitter Account besitzt, darauf geht dieser Blogartikel [3] ein.

Wie nutzt Du beziehungsweise Dein Unternehmen die Listen auf Twitter? Schreibe mir Deine Erfahrungen und Tipps für einen regen Austausch als Kommentar!

Quellenangaben

Für die folgenden Quellenangaben gilt der Stand vom 1. April 2017:

[1] Ist der Kurznachrichten-Dienst Twitter ein „blauer, rasender, plaudernder Vogel“?
[2] So clever kannst Du die Twitter Suche für Deine Recherche nutzen
[3] Öffentlicher vs. geschützter Twitter Account: Ihre Gemeinsamkeiten und Unterschiede
[4] Wikipedia – Erklärung des Streisand-Effekts
[5] Tweetdeck von Twitter
[6] Hootsuite – Dashboard zum Verwalten des eigenen sozialen Netzwerkes
[7] 5 Arten von Followern, die jede Marke auf Twitter haben sollte

Titelbild auf webpixelkonsum Brasilien Serienbild 23

Ist der Kurznachrichten-Dienst Twitter ein „blauer, rasender, plaudernder Vogel“?

Ist der Kurznachrichten-Dienst Twitter ein „blauer, rasender, plaudernder Vogel“? 2000 1334 Ralph Scholze

Wer im Social Web surft, kommt sehr schnell auch zum Kurznachrichten-Dienst Twitter. Man kommt deswegen schnell zu Twitter, da dies eine der bekanntesten Social-Media-Plattformen im Web ist. Deswegen stellt sich für einige Menschen die Frage: Was ist Twitter? Genau darauf fokussiert sich der folgende Artikel.

Der Kurznachrichten-Dienst Twitter und seine Plattformen

Obwohl der Kurznachrichten-Dienst Twitter [1] neben Facebook und Google+ eine der drei Social-Media-Plattformen ist, die stetig in den Medien präsent und genau unter die Lupe genommen wird, gehört zu Twitter wesentlich mehr als im ersten Moment gedacht. Denn meistens wird Twitter als Kurznachrichten-Dienst erwähnt. Jedoch gehören zu Twitter wesentlich mehr Plattformen. Diese Plattformen sind:

  • Vine [2] und
  • Periscope [3].

Aus diesem Grund wird in diesem Artikel Twitter als Kurznachrichten-Dienst und das Unternehmen Twitter mit seinen drei Social-Media-Plattformen (Twitter, Vine, Periscope) unterschieden. Wenn jemand an dieser Stelle irgendwelche Parallelen zu Facebook entdeckt, dann sind diese bestimmt zufälliger Art. Dieser elegante Hinweis zu Facebook hat seine Berechtigung, denn Twitter wird sehr häufig eine starke Kopierbereitschaft von bekannten Facebook Funktionen nachgesprochen wie zum Beispiel die Geschichte hinter dem Favstern auf Twitter zeigt und dieser Artikel verdeutlicht: „Twitter Fav: Das Herz (#heartgate) auf Twitter gewinnt an Fahrt“ [4].

Twitter: Dafür steht dies

Twitter ist ein Microblogging-Dienst und Bestandteil des Social Web. Unter Microblogging versteht man eine Form des Sich-Mitteilens in einer bestimmten Anzahl von Zeichen. Übersetzt bedeutet Twitter Gezwitscher. Bildlich vorstellen kann man sich dies wie eine „große Schar bunter Papageien“, die sich permanent darstellt, informiert und austauscht. Dies erfolgt mit Hilfe von „Tweets“.

Merkmale von Twitter

Wer Twitter sagt, wird unweigerlich eine bekannte Zahl aussprechen und somit das wohl bekannteste Merkmal von dem Kurznachrichten-Dienst Twitter äußern. Um auf Twitter etwas mitzuteilen, versendet man einen Tweet. Und genau jetzt kommt die „bekannte Zahl“ ins Spiel: So ein Tweet besitzt maximal 140 Zeichen.

Titelbild auf webpixelkonsum Hamburg

Das wohl bekannteste Merkmal von Twitter ist die Zahl 140.

Auch wenn die Startseite von Twitter Einblicke in Form von Tweets gibt, so muss man sich für die Nutzung von Twitter registrieren und anmelden. Sobald dies passierte, wird man mit zahlreichen Begriffen aus dem Twitter-Universum konfrontiert.

Begriffe von dem Kurznachrichten-Dienst Twitter

Sobald jeder den Kurznachrichten-Dienst Twitter nutzt, wird man mit einer Vielzahl von Begriffen unweigerlich in Berührung kommen. Genauso wie Facebook, Google+ und weitere soziale Online Netzwerke besitzt auch der Kurznachrichten-Dienst Twitter eine eigene Begriffswelt. Sie ist keine Hexerei oder Zauberei, sondern leicht zu verstehen. Die gängigen Begriffe werden hier vorgestellt.

Für den schnellen Überblick: Bekannte Begriffe von Twitter kurz erklärt

Im Folgenden werden typische Begriffe rund um Twitter für den schnellen Überblick kurz erklärt:

  • Bio: Kurzvorstellung des Accounts in 160 Zeichen.
  • Tweet: Sind Mitteilungen auf Twitter mit maximal 140 Zeichen. Sehr häufig können diese „extrem“ kreativ sein.
  • Retweet: Mittels Retweet wird ein Tweet so wie er ist weiterempfohlen und trägt somit zu seiner Verbreitung bei. Jedoch ist dies möglich, einen „zitierten Retweet“ zu senden. Dabei fügt man selbst dem Original-Tweet einen Kommentar bei.
  • Like: Bekannter als Favstern sind dies jetzt Herzchen und von Facebook bekannt sind dies die (angeblichen) Likes. Jedoch verwenden viele die Likes auch zum Vormerken von Wichtigem.
  • Timeline: Ort auf Twitter, wo sämtliche Tweets gebündelt angezeigt werden. Du kannst Deine Timeline von einem Algorithmus bestimmen oder chronologisch anzeigen lassen.
  • Algorithmus: Bestimmt, welche Tweets Du in Deiner Timeline siehst. Du kannst dies selbst bestimmen.
  • Direktnachricht: Möglichkeit auf Twitter eine private und somit eine nicht-öffentliche Nachricht mit bis zu 10.000 Zeichen zu versenden.
  • Suche: Mit ihr kann man nur auf Twitter suchen, wobei hierfür zahlreiche Suchkombinationen behilflich sind [5].
  • @: Damit kannst Du einen Twitterer gezielt ansprechen oder in einem Tweet erwähnen. Der betreffende Twitter Account erfährt davon unter Mitteilungen, dass er angeschrieben bzw. erwähnt wurde.
  • Content: In einem Tweet können Links zu anderen Webseiten, Bilder, Videos oder Hashtags enthalten sein.
  • Blaues Verifizierungszeichen im Twitter Profil: Bestätigt die Echtheit des Twitter Accounts [6].

Bekannte Begriffe von Twitter ausführlich vorgestellt

Im Folgenden werden die typischen Begriffe rund um den Kurznachrichten-Dienst Twitter ausführlicher vorgestellt:

Tweet

Tweets sind Botschaften beziehungsweise Textnachrichten mit maximal 140 Zeichen. Auf jeden Fall besitzt ein Tweet immer mindestens ein Zeichen. Er könnte:

  • einen Username (@Username),
  • Text,
  • einen Link, welcher oft auf Grund der Begrenzung von 140 Zeichen verkürzt dargestellt wird und/ oder
  • einen Hashtag (#)

beinhalten. Auch visuelle Inhalte (Content) wie Fotos und Videos können hinzugefügt werden. Vor allem für die Online-PR und das Marketing ist dies interessant, da visuelle Inhalte eine ganz andere Art der Präsentation und Wirkung bei uns Menschen besitzen.

Account

Der Account ist gleichzeitig das Nutzerprofil in Twitter, wie der Twitter-Account von webpixelkonsum [7] zeigt. Gut zu erkennen ist auch der Nutzername in der URL. Da es keine Verifizierung bei einer Anmeldung durch Twitter erfolgt, sollten sich Unternehmen rechtzeitig um einen unternehmenseigenen Account auf Twitter bemühen. Dieser Punkt wird auch in der BBB-Methode [8] beachtet.

@

Das @-Zeichen deutet auf einen Username auf Twitter hin. Verwendet man in einen Tweet dieses @-Zeichen (@Username), dann erwähnt bzw. bezieht man sich auf den direkt angesprochenen @Username. Wünscht man zu einen späteren Zeitpunkt eine Änderung des @Username, ist dies machbar. Wie man dabei vorgeht und was man dabei beachten sollte, findest Du in diesem Artikel [9].

Darum sollte der @Username auf Twitter kurz sein

Üblich ist auf Twitter, dass man in einen Tweet erwähnen sollte, von wem man seine Information hat. Dies kann mit Hilfe von via oder RT bzw. MT erfolgen.
Deswegen ist es auf Twitter sinnvoll, einen kurzen @Username auf Twitter zu verwenden. Sinnvoll, da ein Tweet nur 140 Zeichen aufnehmen kann. Je länger ein @Username ist, desto weniger Platz bleibt für den gewünschten Inhalt in einem Tweet.

Startseite

Ihre Startseite auf Twitter ist die eigene Zentrale für sämtliche Tweets. Dort werden permanent die aktuellen Tweets von den Leuten angezeigt, welche man selbst folgt. Je mehr Leuten man folgt, desto rasanter erscheinen die Tweets auf der Startseiten. Vorausgesetzt, diese Leute sind auf Twitter aktiv. Neben den aktuellen Tweets werden die Retweets und Erwähnungen auf der eigenen Startseite angezeigt. Kurz: Auf der Startseite hat man sein persönliches permantes Rauschen über Aktuelles.

Listen

Listen bieten sich an, wenn man Ordnung in seine Kontakte bzw. in seine Themen wünscht. Kontakte können nach Prioritäten gelistet werden. Themen nach Ihren thematischen Gebieten, in dem man Personen in diese Liste gruppiert. Mit den Listen auf Twitter setzt sich dieser Blogartikel [10] sehr ausführlich auseinander. Wie Unternehmen Listen auf Twitter für ihre Online-PR und ihr Marketing einsetzen können, erklärt dieser Blogartikel [11].

Hashtag – #

Hashtag sind Tags (Schlagwörter) [12]. Zwei besondere Hashtags sind #ff bzw. #FollowFriday. Sie dienen in Twitter zum filtern von Inhalten. Wird in einem Tweet ein Hashtag (#) verwendet, findet eine Kategorisierung dieses Tweets zu diesem Hashtag statt. Sollte dieser Hashtag in mehreren Tweets von unterschiedlichen Twitter-Account verwendet werden, werden sämtliche Tweets mit diesem Hashtag bei einer Suche nach diesem Hashtag angezeigt. Gerade für Unternehmen mit Veranstaltungen, Konferenzen und Seminaren ist ein Hashtag ein sehr wichtiges PR- und Marketing-Instrument. Gerade für das Monitoring sind Hashtags ideal. Dadurch können Unternehmen sehr früh über Äußerung bzgl. des eigenen Unternehmens bzw. der eigenen Marke erfahren. Gerade Unternehmen sollten Hashtags für ihre Online-PR bzw. ihr Online-Marketing im Rahmen ihrer Social Media Strategie nutzen.

Entdecken

Mit Entdecken wird die eigene Neugierde für Aktivitäten in Twitter gestillt. Bestandteil sind neben der Suchfunktion, die Aktivitäten aus meinem Twitter-Netzwerk und die aktuellen Trends sowie Vorschläge, wem man folgen kann. Dieser Bereich – Entdecken – kann neben der Startseite als Informationsquelle dienen. Auf der eigenen Startseite werden mir die Tweets, Retweets und Erwähnungen von den Twitter-Usern fortlaufend angezeigt, denen ich folge. Dagegen findet man im Bereich – Entdecken – zusätzliche Informationen, wie

  • Wer folgt wem?
  • Welcher Tweet wurde von wem favorisiert?
  • Wer hat wen in welche Liste gruppiert?

vor, die für Unternehmen vielfältig genutzt werden können.

Direktnachrichten

Direktnachrichten, abgekürzt DM, sind Nachrichten, die zwischen zwei Twitterer gesendet werden können, wenn sie sich gegenseitig folgen. Nicht immer wünscht man öffentlich sich auszutauschen. Dafür bieten sich diese Direktnachrichten an. Aus eigenen Erfahrungen weiß ich, dass man selbst über Direktnachrichten Dialoge über längere Zeit führen kann.

Wichtig: Nach dem ersten Zeichen, welches ein d und/oder ein dm sein kann, muss (!) ein Leerzeichen folgen, sonst bleibt dies ein Tweet und wird als solcher öffentlich versendet. Ob sich dies um eine Direktnachricht handelt erkennt man an der Änderung des Button von „Twittern“ zu „Nachricht senden“, was in dem Bild deutlich zu erkennen ist.

Foto

Vor allem wegen des sehr guten Rufs von Instagram hat auch Twitter eine Foto-Funktion mit reichlich vielen Möglichkeiten der Bildbearbeitung.

Retweet (RT)

Ein Retweet ist die unveränderte Weiterleitung eines Tweets. Dadurch vergrößert sich der virale Effekt des weitergeleiteten Tweets. Die Anzahl der Retweets steht unterhalb eines Tweets.

Zitieren

Einen Tweet kann man mittels Retweet oder durch „Zitieren“ „weiterempfehlen“. Wenn ein Tweet „zitiert“ wird, ergänzt man diesen Tweet mit seiner Äußerung beziehungsweise Meinung.

Erwähnung (Mention [MT])

Die Erwähnung bedeutet, dass man auf einen @Username hinweist, oft mittels MT (Mention).

Fazit für: Ist der Kurznachrichten-Dienst Twitter ein „blauer, rasender, plaudernder Vogel“?

Der Kurznachrichten-Dienst Twitter lebt in seinem eigenen Universum. Dorthin zu gelangen, dort sich wohl zu fühlen und dort auch wieder heraus zu kommen, kann eine anstrengende persönliche Aufgabe sein. Deswegen fragen sich viele: Was ist Twitter? Im Folgenden helfen Dir die vorgestellten Begriffe aus dem Twitter Universum, den Kurznachrichten-Dienst Twitter auf den ersten Schritten besser zu verstehen. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass diese vorgestellten Begriffe schnell verstanden werden.

Da Twitter wie „ein blauer, rasender, plaudernder Vogel“ wahrgenommen wird, sollten Unternehmen aus diesem Grund Kurznachrichten-Dienst Twitter aktiv als dialogorientierten Kommunikationskanal innerhalb ihrer Social-Media- und Marketingstrategie nutzen.

Solltest Du Dich für die Entstehungsgeschichte von Twitter interessieren, dann empfehle ich diesen Blogartikel [13]. Auf jeden Fall ist der Kurznachrichten-Dienst Twitter mit all seinen Tweets, Retweets und Herzchen (Likes) sehr lebendig.

Was bringt mir Twitter?

Diese Frage musst Du Dir selbst beantworten. Wenn Du auf Twitter mit offenen Augen aktiv bist, dann kannst Du Dich amüsieren, unterhalten, informieren, recherchieren, experimentieren und „über den Tellerrand gucken“. Wenn Du das Potenzial von Twitter ausschöpfen willst, dann nutze Twittertools wie zum Beispiel Tweetdeck [14].

Titelbild auf webpixelkonsum Hamburg

Hinweis: Die Verwendung von Twitter ist genau wie das reale Leben auf eigene Gefahr. Fragen Sie bei Nebenwirkungen ihren Social-Media-Berater bzw. ihre Social-Media-Beraterin.

Ein Tipp speziell für Unternehmen

Insbesondere Unternehmen sollten aus rechtlichen Gründen grundsätzlich an ein Impressum in ihrem Twitter-Profil denken und darauf per Link verweisen. Grundsätzlich sollte man einen Rechtsanwalt für Online-Recht in Anspruch nehmen.

Wie denkst Du über den Kurznachrichten-Dienst Twitter? Half Dir mein Artikel zu Twitter als Kurznachrichten-Dienst weiter? Schreibe mir Deine Meinung und Fragen rund um Twitter per E-Mail oder in einen Kommentar!

Quellenangaben

Für die folgenden Quellenangaben gilt der Stand vom 1. April 2017:

[1] Startseite von Twitter
[2] Startseite von Vine
[3] Startseite von Periscope
[4] Das neue Twitter Fav – Herz (#heartgate) gewinnt an Fahrt
[5] So clever kannst Du die Twitter Suche für Deine Recherche nutzen
[6] So bekommst Du das blaue Häkchen auf Twitter
[7] Twitter-Account von webpixelkonsum
[8] Optimiere Deine Social-Media-Strategie mithilfe der BBB-Methode
[9] Twitter-Namen ändern leicht gemacht
[10] Twitter Listen im Alltag auf Twitter: Chaos oder Ordnung?
[11] Twitter Listen für Unternehmen: Dafür sind sie einzusetzen
[12] Tipps für Dein Hashtag Management auf Twitter
[13] Anleitung: Twitter für Einsteiger – Tipps und Tricks für den Microblogging-Dienst
[14] Tipps für Tweetdeck zur besseren Nutzung von Twitter

Was ist Social Media?

Was ist Social Media? 2000 1333 Ralph Scholze

Was ist Social Media nun?

Social Media ist ein virtueller Raum. Dieser beruht auf der Verwendung und Nutzung von Social Software. In diesem virtuellen Raum findet ein informativer und kommunikativer Austausch zwischen Mensch-Mensch, Mensch-Maschine und Maschine-Maschine statt. Die Kommunikation reicht von einer One-to-One bis hin zu Many-to-Many-Kommunikation. In Social Media reicht die Kommunikation von öffentlich bis privat. Im Zusammenhang mit Social Media bedeutet öffentlich, dass sämtliche Beiträge von allen direkt und indirekt verbundenen Netzwerkpartnern gelesen und weiter empfohlen werden können. Dagegen ist die Kommunikation privater Natur nur mit einem vorher definierten Personenkreis möglich. So zum Beispiel in Facebook „Nur Freunde“ oder bei Twitter in Form einer Direktnachricht [1].

Durch die erwähnte Spannbreite der Kommunikation können Nachrichten in Form von Texten und Bildern sowie Video mit Hilfe eines elektronischen Zugangs (mobil/ fest) oft mit geringen bis keinen technischen Kenntnissen getauscht, bewertet, verteilt und bearbeitet werden. Zugang zu Social Media erhält man häufig durch seine Anmeldung. Anmelden kann sich eine Person oder ein Unternehmen bzw. eine Marke. Während der Anmeldung findet oft keine Kontrolle über die Wahrhaftigkeit der angemeldeten Person statt. Die Authentizität einer Person oder eines Unternehmen beziehungsweise einer Marke erfolgt durch eine Authentifizierung per Antrag. Oft finden sich Hilfestellung zur Authentifizierung, die man zur Kenntnis nehmen sollte. Diese vertrauensbildende Maßnahme erhöht die Glaubwürdigkeit einer Person bzw. eines Unternehmens in Social Media.

Unter dem Strich erklärt Wikipedia Social Media „sind digitale Medien und Methoden“ [2] und als „Abgrenzung vom Begriff Medium für ein Druckwerk oder einen Rundfunkkanal“ [2].

Bedeutet Social Media für Unternehmen ein Kontrollverlust?

Betrachtet man Social Media als dialogorientierte Kommunikation, dann bedeutet es vor allem für Unternehmen und Marken einen Kontrollverlust über die unternehmensrelevante Kommunikation. Diesem Kontrollverlust können Unternehmen mit einem Social Media Newsroom entgegen wirken. Einige Experten meinen, Social Media wäre für einen Unternehmensauftritt notwendig. Dies stimmt. Jedoch sind für einen Unternehmensauftritts noch mehr Faktoren außerhalb von Social Media wichtig. Demenstprechend ist Social Media ein Bestandteil vom gesamten Unternehmensauftritt. Also einer von mehreren Faktoren für einen modernen Unternehmensauftritt.

Ist der Kunde bzw. die Kundin im Social Web für Unternehmen ein Mysterium oder andersherum?

Ist ein Unternehmen oder eine Marke in Socia Media aktiv, dann zeigt die Praxis beispielsweise folgendes Verhalten der Nutzer: Sobald sie das Logo eines Unternehmens oder einer Marke sehen, stellen sie ihre Fragen genau dort. Dies bedeutet meistens, dass die Fragen genau dort gestellt werden, wo ein Unternehmen oder eine Marke dies gar nicht will beziehungsweise plant. Auch dies ist Social Media. Die Zielgrupe genau dort an Ort & Stelle abzuholen, wo sie ist. Damit zeigt sich nicht nur der Wandel der Kommunikation seitens der Zielgruppe, sondern auch eine Aufgabe des Social-Media-Monitorings. Weiterhin kann dies passieren, dass die publizierten Inhalte in Social Media gar nicht gelesen und doch kommentiert werden [3]. Infolgedessen entsteht für das Content Marketing [4] eine zusätzliche schwierige Aufgabe durch Gewohnheiten in Social Media.

Wettbewerbsvorteil dank Social Media

Social Media entwickelte sich im Laufe der letzten Jahre für viele Unternehmen zu einem mächtigen Marketinginstrument. Demzufolge stellten sich viele Unternehmen nicht die Frage nach dem – ob, sondern nach dem „Wie?“. Demzufolge verlangen Unternehmen nach einer professionellen Social-Media-Strategie, um die Vorteile von Social Media gezielt zu nutzen. Zu stark und verlockend wie süße Schokolade ist die Gefahr, Social Media lediglich als Sendekanal für die eigenen PR- und Marketingbotschaften einzusetzen.

Für Dein Unternehmen generiert Social Media einen Wettbewerbsvorteil, wenn Du Social Media in Deine Marketingprozesse professionell integrierst. Dies erfordert, dass Dein Unternehmen sich Deinen Interessierten und Kunden öffnen muss, um dank Social Media die eigene Bekanntheit und den Umsatz signifikant zu steigern. Demzufolge gilt, dass Du Social Media mit Leidenschaft, Ausdauer und Kontinuität sowie im Dialog auf Augenhöhe lebst. Daher achte auf Dein Social Timing [5].

Was ist Social Media für webpixelkonsum?

Fasst man zusammen, dann existieren mannigfaltige Sichtweisen auf Social Media. Deswegen, kurz gefragt: Was ist Social Media für mich? Für mich ist Social Media ein Mix aus mehreren Punkten, wie diese Grafik zeigt:

Was ist Social Media? by webpixelkonsum

Quelle: webpixelkonsum (Was ist Social Media?)

Infografik stellt Bedeutung von Social Media für webpixelkonsum vor

Wie kann Social Media kurz & knackig erklärt werden?

Die erwähnten Merkmale von Social Media erfassen eine große Bandbreite dessen. Jedoch wäre eine kurze & knackige Erklärung — „Was ist Social Media?“ — für die Allgemeinheit, wie die Folgende, sinnvoller:

„Social Media ist wie früher die Brieftauben, nur das die Brieftauben heute Hochleistungs-Brieftauben sind und sie durch ihre rasanten Flüge extrem viel Lärm und Wellen verursachen sowie all ihre Fluglinien sichtbar sind.“

Dass Social Media für die Gesellschaft und die Unternehmen Chancen & Risiken parat hält, ist wohl für jeden von uns logisch. Nur, welches Potenzial stellt es für Ihr Unternehmen zur Verfügung?

Damit Social Media in Deinem Unternehmen erfolgreich wird, findest Du in dem folgende Artikel zahlreiche Tipps: „Social-Media-Strategie für Dein Unternehmen: Tipps für Deinen Alltag“ zum Realisieren. Unter dem Strich musst Du selbst ganz klar wissen, wie Du Deine Social-Media-Nutzer zum Reagieren auf Deine Posts animierst. Ferner überlege Dir, wie Dein Unternehmen bzw. Deine Marke in der Social-Media-Community sichtbar wird. Infolgedessen steigt die eigene Bekanntheit im Social Web.

Welche Meinung vertrittst Du bezüglich Social Media? Ist für Dich Social Media ebenfalls in der PR verankert? Wie aktiv nutzt Du Social Media? Auf Deine Meinung bin ich neugierig. Deswegen schreibe mir Deine Erfahrungen sehr gern unten in einen Kommentar!

Quellenangaben

Für die folgenden Quellenangaben gilt der Stand vom 22. Februar 2018:

[1] Über die Direktnachrichten auf Twitter
[2] Wikipedia: Social Media
[3] Studie gibt Einblicke über Lesegewohnheiten in Social Media
[4] Der Einfluss von Content Marketing auf Suchresultate
[5] Tipps für Social Media im beruflichen Alltag

Abbildung zeigt einen Teil der IAA 2019. Einen Teil von dem Pavillon Mercedes.

Konzept der Megafone für Deine Social-Media-Strategie

Konzept der Megafone für Deine Social-Media-Strategie 2000 1500 Ralph Scholze

Dieses Konzept der Megafone für Deine Social-Media-Strategie richtet sich an Unternehmenslenker und verantwortliche Kommunikatoren sowie Strategen, die täglich im Social Web und Social Media aktiv sind oder gerade eine Social-Media-Strategie aufbauen.

Wir wissen, dass Unternehmen Ressourcen nur begrenzt zur Verfügung stehen. Somit sind sie gezwungen, diese sinnvoll einzusetzen. Oft ist der Tag zu kurz oder das finanzielle Budget zu gering oder beides. Zusätzlich buhlen mehrere Unternehmen um die selbe Zielgruppe. Diese Konkurrenzsituation erschwert Unternehmen das entspannte Erreichen des unternehmerischen Ziels – der Gewinn. Hilfreich wäre die Möglichkeit, einen Teil der eigenen Arbeit auf Menschen zu übertragen, die sich mit dem Unternehmen bzw. der Marke so stark identifizieren, dass sie bereits sind, einen Teil ihrer Freizeit zum Wohle dieses Unternehmens bzw. dieser Marke einzusetzen. Diese Menschen gibt es, wie beispielsweise die Fans von dem amerikanischen Unternehmen Apple seid Jahren eindeutig beweisen.

Die Integration des Konzepts der Megafone

Das Konzept der Megafone für Deine Social-Media-Strategie kann nicht für sich allein funktionieren, sondern muss in eine Strategie eingebunden sein. Dabei kann man die BBB-Methode [1] und das Konzept der Quelle nutzen. Dafür bedarf es ein aktives Monitoring. Wenn aus der Strategie die konkreten Anforderungen abgeleitet worden sind, kann mit Hilfe des Monitoring die Suche nach Megafonen beginnen. Wie Unternehmen dabei vorgehen können, soll dieser Blogartikel erklären.

Was ist ein Megafone?

Ein Megafone ist eine Person, die mit ihrer Empfehlungsmacht entweder positiv oder negativ auf das Unternehmen wirken können. Das Prinzip ist für beide identisch, lediglich die Richtung und somit ihre Auswirkung auf das betreffende Unternehmen bzw. die Marke unterscheiden sich. Ist die Richtung positiv, gewinnt das betreffende Unternehmen an positiven Image im „Dunstkreis“ des Megafones und der Umsatz kann sich erhöhen. Dagegen kann dies zu einen Umsatzrückgang und einem Imageverlust kommen, wenn die Richtung negativ ist.

Ihre Empfehlungsmacht haben Megafone nicht geschenkt bekommen, sondern hart erarbeitet. Erarbeitet bei denen, die sich für das selbe Themengebiet interessieren, jedoch weniger Zeit und Expertise besitzen als sie. Sprich, Megafone bauen sich ihre eigene Fangemeinschaft im Laufe der Zeit auf. Zwar kann man Fans & Co käuflich erwerben, aber hier ist die Glaubwürdigkeit wohl gleich Null und außerdem im Konzept der Megafone kein Thema, da irrelevant. Gerade diese erarbeitete Glaubwürdigkeit bei der Fangemeinschaft sollten Unternehmen sensibel nutzen. Wird diese verspielt, bedarf es seitens des Unternehmens harte und viele Nerven, da der Sturm der Entrüstung im Social Web auf Grund der sehr hohen Nutzerzahlen und der rasant schnellen Geschwindigkeit zur Verbreitung von Informationen nicht lange warten lässt.

Die Umwandlung der potenziellen Zielgruppe in die Zielgruppe ist nicht Aufgabe eines Megafones, sondern Aufgabe des Marketings eines Unternehmens bzw. einer Marke.

Ein Megafone zeichnet seine

  • Kommunikationsstärke,
  • hohe Interessiertheit an einem Unternehmen bzw. einer Marke,
  • hohe Glaubwürdigkeit und
  • sehr große Fangemeinschaft

aus.

Wovon sind Megafone abhängig?

Ein Megafone ist auf ein Unternehmen bzw. eine Marke oder gar eine Branche fokussiert. Existiert das betreffende Unternehmen bzw. die Marke nicht mehr, muss sich das Megafone neu orientieren. Daraus eine Abhängigkeit abzuleiten halte ich für sehr gewagt. Unternehmen sollten hier vorsichtig interpretieren. Die fachliche Expertise eines Megafones ist wichtig. Sie dient als Türöffner.
Abhängig ist ein Megafone von seinem Publikum. Fällt dieses weg, hat das Megafone keine Wirkung mehr. Deswegen zählen die sog. „weichen Faktoren“ bzw. „Soft Skills“ eines Megafones. Somit ist die Abhängigkeit eines Megafones personenbezogen. Den kostbaren Schatz hat das Megafone. Daran wünscht das Marketing eines Unternehmens zu gelangen. Statt nach Abhängigkeiten zu suchen, um diese marketingtechnisch zu nutzen, gilt eher die Devise, Megafone zu helfen. Dadurch erhält die Community einen positiven Mehrwert, der sich für das Unternehmen in einen höheren Umsatz niederschlagen kann.

Wie entdeckt man Megafone?

Ein Megafone sendet. Gesendet werden Informationen rund um ein Unternehmen bzw. eine Marke. Diese Ausgangssituation ist für Unternehmen bei der Entdeckung eines Megafones sehr hilfreich. Wie bereits erwähnt, ist der Wirkungskreis eines Megafones im Social Web sehr groß. Auf Grund der Benimm-Regel im Social Web erwähnt man normalerweise seine Quelle. Dies erleichtert Unternehmen die Arbeit bei der Entdeckung eines Megafones ebenso. Nun muss das Unternehmen Monitoring betreiben. Dabei kann ein einfacher Fragenkatalog den Start vereinfachen. Zum Beispiel sind dann Farben wie „Wer erwähnt unser Unternehmen bzw. unsere Marke und wie oft?“ oder „Wer wird oft mit unserem Unternehmen bzw. unsere Marke zitiert bzw. in Verbindung gebracht?“ leichter zu beantworten. Weiterhin bietet die Frage „Wer führt einen bekannten Blog in unserer Branche?“ Möglichkeiten für eine erste Kontaktaufnahme.

Zahlen wie die Anzahl von Fans oder Followers bzw. Statusmeldungen oder Tweets sind im ersten Schritt hilfreich bei der Entdeckung eines Megafones, jedoch für die Reichweite zählt zusätzlich der Dialog bzw. die Erwähnung.

Wie integriert man Megafone in das Unternehmen?

Hat ein Unternehmen seine Megafone entdeckt, möchte dieses diese in seine Unternehmensprozesse integrieren. In welcher Abteilung ein Megafone integriert werden soll, hängt von dem Megafone und dem Unternehmen ab. Ob das Unternehmen öffentlich oder diskret an das Megafone heran tritt, hängt von der Unternehmenskultur ab. Auf jeden Fall sollten Unternehmen offen und mit ernsthaften Absichten für eine mögliche Zusammenarbeit an ein Megafone heran treten.
Integriert werden kann ein Megafone, in dem das Unternehmen dem Megafone Beta- Produkte zum testen in Verbindung mit der freien Meinungsäußerung über das Testurteil im Social Web zur Verfügung stellt. Ebenfalls sinnvoll ist ein Megafone bei der Event-Planung rund um die Marke. Genauso kann ein Megafone auf Grund seiner Expertise als Ideengeber für das Innovations- Management im Unternehmen integriert werden.

Was ist aus Unternehmenssicht im Umgang mit Megafonen zu beachten?

Nichts?
Falsch!
Unternehmen sollten sich bewusst sein, dass sie an das Megafone heran getreten sind und nicht andersherum. Gleichfalls sollten Unternehmen beachten, dass eine positive Richtung eines Megafones in eine negative Richtung wandeln kann. Weiterhin sollte Unternehmen klar sein, dass die aktive Betreuung eines Megafones einen Aufwand bedeutet. Kurz: Ein Megafone kostet Geld und beansprucht Zeit. Demgegenüber steht der Vorteil eines Megafones, nämlich die kostengünstige Ansprache der potenziellen Zielgruppe, die man als Unternehmen mit wesentlich höheren Kosten erreichen würde.

Im Umgang mit einem Megafone sollte das Unternehmen eine gewisse Offenheit gegenüber dem Megafone pflegen. Also nicht überall und permanent den Zugang an irgendwelche Bedingungen knüpfen, die unverständlich sind. Auch über den Umgang seitens des Unternehmens wird das Megafone in der Öffentlichkeit berichten.
Ob man wegen all dieser Tatsachen ein Megafone mit Samthandschuhen anfassen sollte, muss das Unternehmen für sich selbst entscheiden.

Fazit für: Konzept der Megafone für Deine Social-Media-Strategie

Das Konzept der Megafone für Deine Social-Media-Strategie hat nicht die Aufgabe, Personen, die eine Empfehlung für oder gegen ein Unternehmen bzw. eine Marke kundtun in ein Schwarz-Weiß-Raster zu gruppieren. Viel eher soll dieses Konzept der Megafone für Deine Social-Media-Strategie helfen, die eigenen Ressourcen beim Aufbau einer Strategie für Dein Empfehlungsmarketing einzusetzen. Demgemäß ist die Beziehungspflege zu einem Megafone zugleich intensiv und herausfordernd. Deswegen gilt darauf in der strategischen Planung zu achten.

Genauso hilfreich ist die Integration des Megafones in einzelne Prozesse des Unternehmens. Zum Beispiel kann ein Megafone ein Ideengenerator für das Innovations-Management sein. Oder das Produkt-Management stellt einem Megafone Produkte im Vorfeld zum ausgiebigen testen zur Verfügung. Hier sind Unternehmen gut beraten, wenn sie dem Megafone den Freiraum zur freien Meinungsäußerung über das Produkt gewähren. Denn ein Megafone, welches im Schlepptau eines Unternehmens ist, verliert an Glaubwürdigkeit und damit an Bedeutung für ein Unternehmen bzw. eine Marke. Diese Konstellation kann sich für das betreffende Unternehmen bzw. die Marke negativ auswirken, denn die Nutzergemeinde im Social Web deckt solche Verhältnisse schnell auf und führt die betreffenden Unternehmen bzw. die Marken vor.

Darauf ist zu achten beim Konzept der Megafone für Deine Social-Media-Strategie

Zu beachten gilt, dass neben der wirtschaftlichen Notwendigkeit auch die zwischenmenschliche Beziehung eine bedeutende Rolle spielt. Sie kann als Fundament für eine erfolgreiche langfristige Zusammenarbeit mit Megafonen fungieren, worauf das Unternehmen bzw. die Marke ein starkes Haus bauen kann. Deswegen sollten sich Unternehmen und Strategen überlegen, ob sie für die Megafone ein kleines, speziell geschultes Team einsetzen. Dies hängt wiederum von der Unternehmensstrategie ab. Der Kreis schließt sich.

Wie denkst Du über das Konzept der Megafone für Deine Social-Media-Strategie? Welche Strategie verfolgt Dein Unternehmen? Schreibe mir Deine Meinung zum Austauschen unten in einen Kommentar!

Quellenangaben

Für die folgenden Quellenangaben gilt der Stand vom 1. April 2017:

[1] Optimiere Deine Social-Media-Strategie mithilfe der BBB-Methode

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+49 173 375 48 65

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