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Social-Media-Marketing

Wenn Du für Dein Unternehmen auf den Social-Media-Plattformen aktiv bist, wirst Du auf jeden Fall die größte Herausforderung kennen. Wie erreiche ich meine Zielgruppe ohne Kapital einzusetzen? Unglücklicherweise wollen die Unternehmen hinter den Social-Media-Plattformen Umsätze und Gewinne sehen. Deswegen ist diese Herausforderung ein Spagat zu Lasten Deines Unternehmen. Dies bedeutet, Du musst immer öfters Social Ads schalten. Damit rückt das Social-Media-Marketing in Deiner Marketingstrategie stärker in den Fokus. Im Grund genommen unterscheide ich Social Media und Social-Media-Marketing (Daher auch diese Hintergrundfarbe für das Marketing). Infolgedessen leiten sich gänzlich andere Aufgaben ab.

Dies findest Du unter diesem Schlagwort

Aus diesem Grund findest Du hier viele Artikel mit Anregungen, Tipps, Best Practices und einem starkem Bezug zu den Social Ads. und dem Kampagnenmanagement. Dementsprechend beziehen sich diese Artikel hin & wieder über Social Media hinaus auf Deine Marketingstrategie. Und für Deine Fragen und Erfahrungen mit dieser Thematik bieten sich die Kommentare unter den jeweiligen Blogposts hervorragend an ;)

Konzept der Quelle für Social-Media-Strategie

Mediaplanung für Kampagnen: Aufgaben, Ziele und Nutzen für Dein Marketing

Mediaplanung für Kampagnen: Aufgaben, Ziele und Nutzen für Dein Marketing 2000 1333 Ralph Scholze

Inhaltsverzeichnis für diesen Artikel zum Thema Mediaplanung für Kampagnen

Dich erwarten in diesem Artikel zu dem Thema Planung für Marketing- und Social-Media-Kampagnen folgende Schwerpunkte:

  1. Diese Grundlage benötigt Deine Mediaplanung
  2. Folgende Ziele verfolgt die Mediaplanung für Kampagnen
  3. Aufgaben der Mediaplanung
  4. Fazit für Mediaplanung für Kampagnen: Aufgaben, Ziele und Nutzen für Dein Marketing

Diese Grundlage benötigt das Planen Deiner Kampagne

Wenn Du im Marketing aktiv bist, dann probierst Du für Deine Produkte bzw. Dienstleistungen Interessierte und Kunden zu finden. Dementgegen probiert die Mediaplanung herauszufinden, welche Medien potenzielle Interessierte und Kunden nutzen. Die Basis dafür sind zahlreiche Daten aus verschiedenen Quellen. Dazu später mehr.

Sobald Du gegen Entgelt Werbeflächen in zum Beispiel Social Media wie Facebook oder Sendezeiten in TV, Radio oder Podcast schaltest, kommt die Mediaplanung ins Spiel. Ohne sie verschenkst Du viel Potenzial Deiner Marketing-Kampagnen und Werbebotschaften. Demzufolge tangiert das Planen der Werbeträger und Werbemittel zahlreiche Marketinginstrumente. Gleichzeitig beeinflusst die Planung den Streuverlust für Deine Marketing-Kampagne und natürlich Dein Marketing-Budget.

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Kernfragen für Deine strategische Mediaplanung sind:

  • Wer ist die gewünschte Zielgruppe für die Kampagne?
  • Welches Ziel steht im Fokus?
  • Was ist der ideale Media-Mix zur Zielerreichung?
  • Welche Kosten entstehen für das Erreichen des Kampagnenziels?
  • Welchen Preis besitzen die einzelnen Werbemittel in der Kampagne?

Folgende Ziele verfolgt die Mediaplanung für Kampagnen

Zuerst soll die Mediaplanung den Erfolg einer Kampagne auf Basis einer systematischen Media-Analyse und strukturierten Media-Planung sichern.

Gleichzeitig verfolgt sie das weitere Ziel, die fokussierte Zielgruppe unter ökonomischen Gesichtspunkten mit der passenden Werbebotschaft in Verbindung zu bringen. Demzufolge muss die Mediaplanung unter wirtschaftlichen Aspekten bestimmte Kennzahlen und Werbeträger anvisieren. Diese Werbeträger sollen bei der definierten Zielgruppe mittels einer bestimmten Menge an Werbekontakten die gewünschte Reaktion erzielen. Dabei existieren einige Restriktionen. Auf jeden Fall zählen das Media-Budget und die Unternehmensstrategie zu diesen Restriktionen. Entsprechend verfolgt die Mediaplanung als Ziel die Beantwortung der folgenden Frage: Wie oft und wann sollen welche Medien innerhalb einer definierten Zeit mit dem zur Verfügung stehenden Ressourcen (Budget) bespielt werden? Daraus leitet dies das Ziel ab, mit den gegebenen Ressourcen die optimale Lösung zu finden. Mit anderen Worten notwendig ist für das Planen erfolgreicher Kampagnen ein strukturiertes Vorgehen.

Werbeziele für Deine Marketing- und Social-Media-Kampagnen

Ohne Ziele findest Du keinen Weg für Deine Kampagnen im Marketing und in Social Media. Einerseits empfehle ich Dir die SMART-Ziele [1]. Andererseits stehen uns die folgenden vier verschiedenen Werbeziele zur Verfügung:

  1. Generelle Werbeziele,
  2. ökonomische Werbeziele,
  3. kommunikative Werbeziele sowie
  4. taktische und strategische Werbeziele.

Jene 4 Werbeziele leiten sich aus der Unternehmensstrategie ab und sollen mithilfe von Kommunikationsmittel erreicht werden [2]:

Abbildung zeigt die Webseite von Facebook zum Anmelden über Facebook in Creator Studio

Quelle: webpixelkonsum (4 Werbeziele für Kampagnen und die Mediaplanung)

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Achte auf das folgende Ziel bei Deiner Mediaplanung: Probiere Dich in die Welt Deiner Kunden mit ihren individuellen Bedürfnissen zu versetzen. Anschließend fokussiere Dich mit Deiner Kampagne auf diese Bedürfnisse.

Denn das primäre Ziel bei der Planung ist der effiziente Einsatz des Werbebudgets in Verbindung mit Deinem Kampagnenziel.

Aufgaben der Mediaplanung

Bevor Du denkst, dass das Planen einer Kampagne nur eine Aufgabe besitzt, muss ich Dich enttäuschen. Vielmehr begleiten zahlreiche Aufgaben die Planung rund um die Werbeträger für Deine Kampagne. Damit einher musst Du wissen, dass viele Wege nach Rom führen. Dies heißt, dass Du zahlreiche Entscheidungen treffen musst. Zum Beispiel musst Du bei Deiner Budgetplanung zwischen 3 Punkten entscheiden. Diese sind:

  1. Reichweite, d.h. Anzahl der Personen, die mindestens einmal in einer Kampagne zu erreichen sind.
  2. Frequenz, d.h. Durchschnittliche Anzahl an Werbekontakte einer Person in einer Kampagne.
  3. Eindrucksqualität, d.h. Geschätzter Wert für die gewonnen Aufmerksamkeit einer Werbebotschaft in einem bestimmten Werbekanal.

An der Stelle könnte man meinen, dass dies doch ganz einfach sei. Dies ist ganz und gar nicht so trival. Zahlreiche Faktoren beeinflussen diese Entscheidung wie die Markenbekanntheit oder der Bekanntheitsgrad des beworbenen Produktes. Je neuer ein Unternehmen oder ein Produkt sind, desto stärker liegt der Fokus auf der Reichweite. Dies begründet sich beispielsweise darin, dass die Zielgruppe noch ungenau ist und im Laufe der Kampagne verfeinert werden soll. Entgegen dieser Situation könnte der Fokus bei etablierten Produkten auf der Frequenz liegen. In diesem Fall kämpfen zahlreiche Unternehmen mit ähnlichen und substituierbaren Produkten um wenige Kunden. Demzufolge verstärkt sich die notwendige Frequenz (Häufigkeit). Doch hier zeigt sich, dass das Finden der passenden Frequenz eine herausfordernde Aufgabe ist. Folglich zeigt sich die komplexe Herausforderung: Wo ist das Optimum dieser 3 Faktoren?

Fazit für Mediaplanung für Kampagnen: Aufgaben, Ziele und Nutzen für Dein Marketing

Mithilfe einer gezielten Planung für Kampagnen gewinnst Du deine gewünschten Nutzer. Denn der Einsatz einer Mediaplanung beantwortet mehrere Fragen in Deinem Marketing-Mix. Zum Beispiel liefert sie auf die Frage: Wie intensiv im Einzelfall in welchen Medien Werbung geschalten werden soll, damit das Kampagnenziel erfolgreich realisiert wird? Infolgedessen existieren vielfältige Aufgaben für das Planen einer erfolgreichen Kampagne. Diese Aufgaben unterscheiden sich. Einerseits zum Beispiel bieten Unternehmen (zum Beispiel News-Websites, Blogger) als Anbieter Mediadaten auf der eigenen Website für werbende Unternehmen an. Andererseits analysieren Unternehmen zahlreiche Daten, damit die eigene Marketing-Kampagne erfolgreich wird.

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Die Planung für erfolgreiche Kampagnen im Marketing und in Social Media muss aus einem Bündel an Daten, Restriktionen und Möglichkeiten das passende Bündel schnüren wie ein Blumenstrauß.

Unter dem Strich lässt sich festhalten: Erfolgreiche Kampagnen zu planen ist ein komplexer Prozess. Damit Deine Planung für Deine Marketing-Kampagnen erfolgreich ist, müssen zahlreiche Fachgebiete wie Content-Marketing, Webanalyse, SEO, Social Media, PR, Vertrieb zusammenarbeiten und wirken. Erst dadurch kann das Potenzial Deiner Werbebotschaften vollständig zum Erfolg beitragen.

Zuletzt noch eine Empfehlung für Dich, wenn Du Social-Media-Kampagnen realisierst: Richte Deine Business-Accounts in Social Media vollständig ein!

Wie sind Deine Erfahrungen mit dem Planen für Deine Kampagnen im Marketing und in Social Media?

Quellenangaben

Für die folgenden Quellenangaben gilt der Stand vom 21. Oktober 2023:

[1] SMART-Ziele im Marketing sind eigenartig und doch wichtig
[2] Werbeziele

Abbildung zeigt einen Teil der IAA 2019. Einen Teil von dem Pavillon Mercedes.

Targeting im Marketing für erfolgreiche Kampagnen

Targeting im Marketing für erfolgreiche Kampagnen 2000 1500 Ralph Scholze

Targeting im Marketing ist aus mehreren Gründen ein sehr wichtiges Thema für erfolgreiches Kampagnen-Management. Welche Gründe und welche zahlreichen Targeting-Optionen für Dein zum Beispiel B2B-Marketing existieren, stellt Dir der folgende Artikel vor.

Inhaltsverzeichnis für diesen Artikel zum Thema Targeting im Marketing

Dich erwarten in diesem Artikel zu dem Kampagnen-Thema folgende Schwerpunkte:

  1. Targeting-Definition: Was ist unter Targeting zu verstehen?
  2. Methoden für das Targeting im Marketing
  3. Targeting-Methoden mit ihren Vorteilen und Nachteilen
  4. Fazit für Targeting im Marketing: Wissenswertes für Dein Kampagne-Targeting

Bevor wir uns genauer mit dem Kampagnen-Thema beschäftigen, empfehle ich Dir den folgenden Artikel zum Thema Streuverlust minimieren. Warum empfehle ich Dir diesen Artikel? Die Antwort ist einfach: Beide Themen hängen eng zusammen und beeinflussen sich gegenseitig.

Was ist unter Targeting im Marketing zu verstehen?

Zuerst stelle ich Dir eine Vielzahl an Begriffe vor, die eng mit dem Begriff – Targetings – verbunden sind. Die Rede ist von:

  • Re-Targeting,
  • Realtime Targeting,
  • Personalisierung,
  • Soziodemografisches Targeting,
  • Mobiles Targeting,
  • Personalisiertes Targeting und
  • Targeting.

All diese Methoden verfolgen unterschiedliche Ziele.

Bei der Personalisierung wird ein User namentlich angesprochen, zum Beispiel beim Versand eines Newsletter.

Re-Targeting

Dementgegen ist die Ansprache eines User in folgender Situation: Schreibt ein Unternehmen eine E-Mail an einen sogenannten Warenkorbabbrecher, dann gehört diese Maßnahme auf der inhaltlichen Ebene zum Retargeting. Dagegen gehört diese Maßnahme auf der technischen Ebene zum Marketing-Automation [1]. Weiterhin zählen zum Retargeting Marketingmaßnahmen, bei denen Unternehmen per Online-Anzeigen User im Web ansprechen, die vorher bei diesen Unternehmen ein Online-Angebot gezielter anschauten oder Warenkorbabbrecher sind. Demzufolge erfolgt das Retargeting auf den Websites der Werbepartner und damit außerhalb der eigenen Corporate Website.

Realtime Targeting

Kennzeichnend für das Realtime Targeting ist deren Komplexität aufgrund zahlreicher Daten. Diese gewonnenen Daten werden beim Realtime Targeting in Echtzeit zum Erstellen eines individuellen Angebots umgewandelt. Damit zeigt sich, dass jeder User aufgrund vorher festgelegter Parameter sein persönliches Angebot in Echtzeit vorfindet. Dabei wird der unbekannte User nicht namentlich angesprochen, da Realtime Targeting in diesem Fall keine persönliche Daten eines User nutzen und damit nicht das Ziel der Personalisierung verfolgt. Die vorher festgelegten Parameter für das Realtime Targeting sind zum Beispiel die Geo-Daten, das Klickverhalten, die Hardware oder das Betriebssystem.

Soziodemografisches Targeting

Kennzeichnend für das soziodemografisches Targeting sind bestimmte Merkmale wie Geschlecht, Alter. Zu gewinnen sind diese Daten und Informationen durch Marktforschung und das eigene CRM.

Mobiles Targeting

Smartphones und Tablets bestimmen immer mehr den Alltag um Medien zu konsumieren. Aus diesem Grunde genommen steigt die Bedeutung für erfolgreiche mobile Kampagnen. Folglich existieren besondere Nutzungsverhalten dieser Nutzer. Infolgedessen kann Werbung als störend wahrgenommen werden. Entsprechend muss mobiles Targeting Mehrwert für den Nutzer liefern. Demzufolge müssen die Bedürfnisse mithilfe mobilen Targetings sehr gut angepasst werden.

Personalisiertes Targeting

Merkmal des personalisierten Targeting sind (in der Regel anonym erhobene) Nutzerprofile.

Targeting: Was heißt dies?

Eine Definition von Targeting lautet: „Targeting (engl. target = Ziel) bezeichnet die genaue Ansprache der Zielgruppe im Onlinemarketing.“ [2]. Demzufolge ist dies ein wichtiger Baustein für Kampagnen (Advertising), die eine bestimmte Zielgruppe fokussieren. Andererseits kann dies mit – Ausrichtung – übersetzen.

Unter dem Strich fasst „die Ausrichtung“ die Strategien und Kampagnen zusammen, die Werbung nur ganz bestimmten Nutzern zu zeigen. Infolgedessen minimiert sich der Streuverlust. Dieser verursacht unnötige Kosten. Gleichzeitig sollen definierte Handlungen (CTA) steigen.

Welche Methoden für das Targeting existieren?

Eine Grundlage für die genaue Ansprache der Zielgruppe, speziell im Online-Marketing, ist die Verwendung von Cookies. Sie sind Hilfsmittel. Sie speichern das Surfverhalten von einem User. Infolgedessen ist das Erstellen einer relevanten Zielgruppen aufgrund der gewonnenen Daten und Informationen möglich. Daher gilt das Thema EU-DS-GVO zu beachten bei den unterschiedlichen Methoden für das Targeting.

Targeting-Methoden und ihre Wirkung

Ausgesteuert werden die eingesetzten Werbemittel mithilfe von Targeting anhand mehrerer Parameter automatisiert und zielgerichtet. Ziel der folgenden Targeting-Methoden ist die Wirkung (Response) der Kampagne zu erhöhen:

  • Behavioral Targeting,
  • Content Targeting,
  • Contextual Targeting,
  • Social-Media-Targeting.

Behavioral Targeting

Behavioral Targeting basiert und zielt auf das Verhalten des Users ab. Damit die Anzeigen erfolgreich sind, nutzt das Behavioral Targeting zahlreiche Daten. Infolgedessen entsteht ein Profil für das Nutzerverhalten. Ergänzt werden die Daten durch Statistiken. Ziel dieses Vorgehens ist das Nutzerverhalten vorauszusagen. Dies nennt man Predictive-Behavioral-Targeting, d.h. vorhersagende, verhaltensbezogene Zielgruppenansprache zur zielorientierten Aussteuerung der Werbung. Behavioral Targeting beruht auf den Einsatz von Cookies. Diese analysiert zum Beispiel auf einer Website seine Interaktion mit Werbebannern. Mit deren Zukunft ohne Cookies setzt sich dieser Artikel auseinander [3].

Content Targeting

Mithilfe deren Hilfe erfolgt das Ausspielen der Werbung nur bei Webseiten mit dem gleichen Content. Dadurch richtet sich das Ausspielen der Werbeanzeigen nach dem Thema und bestimmter Schlüsselbegriffe des Webseiten-Contents. Da sich der User auf der eigenen Corporate Website (oder im eigenen Online Shop) mit einem konkreten Thema auseinandersetzte, zeichnet ihn eine hohe Affinität zu diesem konkreten Thema in seiner weiteren Recherche aus. Diese positive Affinität probiert das Content Targeting zu nutzen.

Contextual Targeting

Kennzeichnend für das Contextual Targeting ist der Einsatz von bestimmten Keywords. Aufgrund dieser Keywords erfolgt das Ausspielen der Werbeanzeigen. Grenzen existieren, wenn die bestimmten Keywords in einem negativen Kontext auftreten. Infolgedessen negiert sich die Werbewirkung durch diese Fehlplatzierung der Werbeanzeige. Diesem negativen Aspekt wirkt die semantische Analysen entgegen. Damit wird eine relevante Website nach Kriterien wie Stimmungen (positiv/negativ) oder Mehrdeutigkeit analysiert. Folglich unterstützt die semantische Analyse die Werbewirkung einer Anzeige, da der Content die Werbebotschaft positiv unterstützt, denn negative Widersprüche sind durch ihr minimiert.

Social-Media-Targeting

Social Media bietet einen hohen Grad an personalisierte Werbemöglichkeiten (Social Ads). Der Grund ist einfach. Aufgrund der zahlreichen Aktivitäten der User auf einer Social-Media-Plattform wie Facebook, Twitter, Instagram hinterlassen diese eine Unmenge an Daten. Genau diese Daten ermöglichen das Social-Media-Targeting für zum Beispiel Kampagnen auf Facebook.

Social-Media-Targeting und seine Möglichkeiten

Welche Möglichkeiten dies für Social-Media-Kampagnen bietet, stelle ich Dir für Facebook und Twitter vor.

Targeting auf Facebook

Auf Facebook stehen Dir zwei allgemeine Ansätze zum Erstellen einer Zielgruppe zur Auswahl:

  • Breites Targeting, d.h. Man überlässt dem Auslieferungssystem von Facebook, „die beste Zielgruppe für [die] Werbeanzeige zu ermitteln. Bei dieser Vorgehensweise können wir potenzielle Kunden finden, die du sonst niemals entdeckt hättest. Obwohl du weiterhin zumindest einige Parameter für das Targeting verwenden musst, ist dies ein guter Ansatz, wenn du deine Zielgruppe nicht genau kennst.“ [4]
  • Detailliertes Targeting, d.h. Nach der Auswahl des Kampagnenziels und der Anzeigengruppe mit den Einstellungen für die gewünschte Zielgruppe (Standort, Alter, Geschlecht, Sprache) erfolgt das detaillierte Targeting. Damit erfolgt das weitere Eingrenzen der gewünschten Zielgruppe folgendermaßen:
    „Demografische Angaben, Interessen oder Verhaltensweisen in die Zielgruppe aufnehmen: Gib mindestens ein Wort oder einen Begriff im Textfeld ein, um Vorschläge zu erhalten. Du kannst auch „Durchsuchen“ wählen, um nach Optionen zu suchen.
    Hinweis von Facebook: Die gewählten Details sind voneinander unabhängig. Wenn Du zum Beispiel drei Interessen hinzufügst (z.B. Filme, Bücher und Fernsehen), sucht Facebook nach den Personen, die dem Ort, Alter, Geschlecht und der Sprache Deiner Auswahl entsprechen und entweder mit „Filmen“, „Büchern“ oder „TV“ übereinstimmen. [5]

Wie Facebook selbst hinweist, besitzen beide Targeting-Arten Vor- und Nachteile. Oft beeinflussen beide eine Anzeigengruppe. Deren Einsatz hängt davon ab, welche Ressourcen vorhanden sind und welches Ziel erreicht werden soll mit Deiner Facebook-Kampagne.

Targeting auf Twitter

Wenn Du auf Twitter Werbung (Twitter Ads) schaltest, dann steht Dir diese Auswahl auf der Social-Media-Plattform zur Verfügung:

  • Sprachen-Targeting, d.h. Erreiche Personen, die eine bestimmte Sprache sprechen.
  • Geschlechterspezifisches Targeting, d.h. Auswahl des Geschlechts (männliche oder weibliche Nutzer)
  • Interessen-Targeting, d.h. Ansprache von Twitter-User mit dem gewünschten Interesse.
  • Follower-Targeting, d.h. Ermöglicht die gezielte Ansprache von Follower relevanter Accounts.
  • Geräte-Targeting, d.h. Eingrenzen auf konkrete Mobilgeräte, mit denen Twitter-User Twitter nutzen.
  • Verhaltens-Targeting, d.h. Fokus auf eine Zielgruppe mit hoher Kaufabsicht auf Twitter basierend auf ihren Einkäufen und anderem Verbraucherverhalten.
  • Targeting mit maßgeschneiderten Zielgruppen, d.h. Dieses Targeting basiert
    auf Daten aus dem eigenen CRM, um bestimmte Nutzergruppen auf Twitter zu erreichen.
  • Keyword-Targeting, d.h. Grundlage sind die Tweets, mit denen die gewünschte Zielgruppe kürzlich interagierten.
  • Geografisches Targeting, d.h. Damit kann die Reichweite der Kampagne auf ein bestimmtes Land, eine Region oder eine Stadt beschränkt werden. [6]

Targeting-Methoden mit ihren Vorteilen und Nachteilen

Wenn Unternehmen die verschiedenen Targeting-Methoden einsetzen, dann befolgt dies unter wirtschaftlichen Aspekten. Deswegen gilt das Gegenüberstellen der Vor- und Nachteile zu beachten.

Vorteile von Targeting im Kampagnen-Management

Der gezielte Einsatz der Targeting-Methoden im Kampagnen-Management bietet Unternehmen viele Vorteile wie:

  • Werbung bezieht sich stärker auf die individuellen Wünsche einzelner Kunden, d.h. Vorteilhaft für die Nutzer: Sie erhalten in höherem Maße für sie relevante Werbung.
  • Stärkung des Markenimages und der Markenbindung aufgrund der gezielteren Werbung auf die individuellen Wünsche einzelner Kunden.
  • Kosteneinsparung durch genaueres Targeting, d.h. Streuverlust minimiert sich und
  • der Umsatz steigt.

Nachteile von Targeting im Kampagnen-Management

Neben der zahlreichen Vorteile existieren einige Nachteile beim Einsatz dieser Targeting-Methoden für Deine Kampagnen:

  • Ein Nachteil ist der Aufwand, denn das Targeting erfordert Vorarbeit und den Aufbau relevanter Prozesse.
  • Eng verbunden mit dem ersten Nachteil ist der Datenschutz, da vor der Verwendung der personbezogenen Daten eine Einwilligung durch die Nutzer erfolgt sein muss.
  • Technische Hürden sind zu lösen, damit die gewonnenen Daten für das Targeting sinnvoll sind.
  • Falsche Rückschlüsse führen bei einem User zur Anzeige „falscher“ Produkte, wenn dieser für eine dritte Person einkauft.

Fazit für: Was ist unter Targeting für Dein Marketing zu verstehen?

Täglich erreichen uns im Social Web und Internet zahlreiche Werbebotschaften. Viele dieser Werbebotschaften erreichen im Alltag die Zielgruppe nicht. Deswegen funktionieren nur die wenigsten Werbebotschaften. Damit die Werbebotschaften besser funktionieren, stehen uns zahlreiche Marketing-Methoden im Marketing-Mix zur Verfügung. Dadurch minimiert sich der Streuverlust. Dies liegt daran, dass potentielle Kunden das Angebot dort erhalten, wo sie sich aufhalten.

Meistens kommt nicht nur eine Form des Targetings zum Einsatz. Das heißt, in der Realität kommt ein Mix aus den vielfältigen vorgestellten Ansätzen zur Anwendung. Auf Grund dessen gilt für erfolgreiche Kampagnen durch experimentieren den bestmöglichen Mix zu finden und einzusetzen.

Gezieltes Targeting stärkt positives Image der Werbebotschaften

Werbung verfolgt viele Ziele. Einerseits stehen viele Unternehmen um das selbe Produkt in direkter Konkurrenz und müssen deswegen auf sich aufmerksam machen. Andererseits erhalten wir als Konsumenten täglich eine Vielzahl an Werbebotschaften. Zusätzlich besitzen die verschiedenen Werbeformen unterschiedliche Akzeptanzgrade bei den Konsumenten.

Dies heißt, dass Unternehmen und Marken ihre Werbebotschaften ins Bewusstsein der Konsumenten bringen können, aber unter Umständen das Markenimage kaum verbessern. Deswegen sind gezielte Vorarbeiten vor einer Kampagne notwendig. Denn relevante, nützliche oder unterhaltende Werbebotschaften besitzen ein positiveres Image bei den Konsumenten. Aus diesem Grunde stärkt gezieltes Targeting das erwähnte positive Image der Werbebotschaften. Dadurch können die Effektivität der Kampagnen gesteigert und der Streuverlust minimiert werden.

Wie sind Deine Erfahrungen mit dem Targeting in Deinem Kampagnen-Management?

Quellenangaben

Für die folgenden Quellenangaben gilt der Stand vom 21. Mai 2022:

[1] Was ist Marketing-Automation?
[2] Definition Targeting
[3] Cookie-Alternativen: Wie geht Targeting ohne Cookies in der Zukunft?
[4] Facebook: Breites Targeting
[5] Facebook: Detailliertes Targeting
[6] Twitter: Detailliertes Targeting

Preispolitik im Marketing - Hier das KaDeWe Berlin

Abrechnungsmodelle für Werbung auf Social Media und Marketing-Kampagnen

Abrechnungsmodelle für Werbung auf Social Media und Marketing-Kampagnen 2000 1333 Ralph Scholze

Wenn Du eine Marketing-Kampagne oder eine Social-Media-Kampagne realisierst, dann müssen wir dafür bezahle. Entsprechend existieren unterschiedliche Abrechnungsmodelle für verschiedene Kampagnenziele. Nur, welche Abrechnungsmodelle existieren für kostenpflichtige Werbe-Kampagnen und was bedeuten sie?

Inhaltsverzeichnis für diesen Artikel zum Thema Abrechnungsmodelle für Marketing-Kampagnen

Dich erwarten in diesem Artikel zu dem Thema Abrechnungsmodelle für Marketing-Kampagnen, die genauso für Social-Media-Kampagnen gelten, folgende Schwerpunkte:

  1. Erste Übersicht der Abrechnungsmodelle für Marketing- & Social-Media-Kampagnen
  2. CPC: Cost per Click
  3. CPM (TKP): Cost per Mille
  4. CPO: Cost per Order
  5. CPL: Cost per Lead
  6. CPI: Cost per Install
  7. CPE: Cost per Engagement
  8. Abrechnungsmodelle mit ihren Vor- und Nachteilen für Kampagnen im Marketing und auf Social Media als Grafik für Dich
  9. Fazit für die verschiedenen Abrechnungsmodelle für Marketing-Kampagne und Kampagnen auf Social Media für Unternehmen und ihren Kampagnenerfolg

Die folgenden Abrechnungsmodelle kannst Du in Deinen Marketing-Kampagnen vielfältig einsetzen. Zum Beispiel stehen Dir diese für Deine Facebook Ads genauso zur Verfügung wie für das Affiliate Marketing oder teilweise bei Deinen Printanzeigen:

Diese vereinfachte Abbildung im Logo-Design von webpixelkonsum zeigt die 6 Abrechnungsmodelle für Kampagnen und Werbemaßnahmen, die auf Social Media und in Marketing-Kampagnen von Unternehmen zum Einsatz kommen können. Diese 6 vorgestellten Abrechnungsmodelle im Marketing und auf Social Media für vielfältige Arten von Kampagnenziele werden in diesem Artikel ausführlich beschrieben.

Quelle: webpixelkonsum (6 bekannte Abrechnungsmodelle für Kampagnen im Marketing und auf Social Media)

Erste Übersicht der Abrechnungsmodelle für Marketing-Kampagnen

Anfänglich gebe ich Dir eine erste Übersicht. Dadurch vereinfacht sich die Vielfalt. Uns stehen folgende zwei grobe Preismodelle für Kampagnen im Online-Marketing und Social-Media-Marketing zur Verfügung:

  • volumenbasierte Preismodelle, d.h. Anzeigenkosten sind unabhängig von der Werbewirkung und
  • performancebasierte Preismodelle, d.h. Anzeigenkosten sind abhängig von der Werbewirkung.
Diese Abbildung von webpixelkonsum zeigt für Werbung auf Social Media und Marketing-Kampagnen die möglichen Abrechnungsmodelle als eine grobe Übersicht für das bessere Verständnis. Die Abrechnungsmodelle für Kampagnen im Marketing und auf Social Media lassen sich in volumenbasierte und performancebasierte Preismodelle unterteilen.

Quelle: webpixelkonsum (Übersicht über die beiden Abrechnungsmodelle für Kampagnen im Marketing und auf Social Media)

CPC: Cost per Click

Dieses Abrechnungsmodell findet sich oft in Online- und Social-Media-Kampagnen. Dies liegt vor allem an einem besonderen Merkmal. Mithilfe von CPC (alternativ Pay-per-Click, PPC) steht uns ein sehr genaues messbares Preismodell für unsere Werbemaßnahmen zur Seite. Denn dieses Modell basiert auf der Einheit: Klick. Dies bedeutet, dass ein werbetreibendes Unternehmen für eine Werbeanzeige erst zahlt, wenn ein User tatsächlich auf die Werbeanzeige klickt und dadurch auf die Seite des werbetreibenden Unternehmens gelangt. Erfolgt die Abrechnung einer Werbeanzeige nach diesem CPC-Modell, besteht die Gefahr einer Manipulation. Diese kann durch einen Anbieter erfolgen, indem diese/-r die Anzahl der Klicks in die Höhe treibt.

Cost per Click: Seine Vor- & Nachteile

Vorteile sind:

  • Bezahlung erfolgt erst durch Klick auf die Werbeanzeige,
  • Bessere Kontrolle über das Werbebudget,
  • Effiziente Ermittlung der Klick-Anzahl.

Nachteile sind:

  • Mehrfachklicks potenziell möglich und
  • Möglichkeiten zur Manipulation existieren.

CPM (TKP): Cost per Mille

Während das CPC-Modell nach Klicks abrechnet, erfolgt die Bezahlung bei CPM (alternativ TKP: Tausender Kontakt-Preis) pro 1000 Impressionen. Dabei spielt es bei CPM (Cost per Mille) überhaupt keine Rolle, dass ein User auf die Werbeanzeige klickte. Vielmehr ist das Ziel, dass so viele Menschen wie möglich im Rahmen Deines Kampagnenbudgets Deine Werbeanzeige und Werbebotschaft sehen.

Damit bietet sich dieses Abrechnungsmodell in einer frühen Phase in der Customer Journey als ein potenzielles Einsatzszenario an. Deswegen findet das CPM-Preismodell sehr oft Anwendung. Dies liegt vorwiegend daran, dass der User nicht aktiv werden muss und es dem werbenden Unternehmen um Aufmerksamkeit geht. Entsprechend ungeeignet ist das Abrechnungsmodell CPM, wenn Du mit Deinen Werbemaßnahmen Umsatz generieren willst.

Cost per Mille: Seine Vor- & Nachteile

Vorteil ist:

  • Zu minimalen Kosten sind viele Menschen erreichbar.

Nachteile sind:

  • Relativ wenig Klicks und deswegen eine geringe Click-Through-Rate (CTR),
  • Werbetreibendes Unternehmen besitzt wenig Einfluss auf die Platzierung der Anzeige.

CPO: Cost per Order

Sehr beliebt bei werbetreibenden Unternehmen ist das CPO-Abrechnungsmodell.

Warum?

Der größte Vorteil für den Merchant: Das Risiko der Werbeinvestitionen liegt zum größten Teil beim Publisher. Denn dieser erhält erst sein Geld, wenn eine tatsächliche Bestellung erfolgte. Infolgedessen generiert der Merchant realen Umsatz.

Eine Win-Win-Situation.

Die Vergütung erfolgt entweder absolut oder relativ als prozentuelle Beteiligung (Provision) auf den Wert der Bestellung oder mithilfe einer hybriden Lösung (d.h. ein fixer Preis plus prozentuelle Beteiligung).

Cost per Order: Seine Vor- & Nachteile

Folgende Vorteile von dem performancebasierten CPO-Modell existieren:

  • Werbekosten entsteht erst nach Verkauf und
  • Unternehmen generiert tatsächlichen Umsatz.
  • Publisher vermittelt nur hochwertige Kontakte.

Die Nachteile Cost per Order sind:

  • Publisher generiert keinen Umsatz bei ausbleibenden Verkäufen und
  • Publisher muss in die Qualität der Kontakte investieren.

CPL: Cost per Lead

Zwischen der CPL-Abrechnung und der bereits vorgestellten Möglichkeit CPO existieren große Ähnlichkeiten. Bei der CPL-Abrechnung erfolgt die Bezahlung durch das werbetreibende Unternehmen, wenn eine Kontaktaufnahme eines Nutzers mit diesem geschah. Dabei muss sich diese Kontaktaufnahme eines Nutzers über die Website (zum Beispiel mittels einer LandingPage) vollziehen.

Zum Einsatz kommt dieses Preismodell, wenn ein Unternehmen erklärungsbedürftige Produkte bzw. Dienstleistungen anbietet. Mit anderen Worten: Setzt ein Unternehmen Lead Management ein, dann kommt dieses CPL-Abrechnungmodell höchstwahrscheinlich auch zum Einsatz.

Kampagnen im Online-Marketing und Social-Media-Marketing mit dem Abrechnungsmodell – Cost per Lead – sind hervorragend für Performance-Kampagnen geeignet. Dementgegen eignen sich CPL-Kampagnen weder für Awareness-Kampagnen noch für andere Image- bzw. Bekanntheits-Kampagnen.

Cost per Lead: Seine Vor- & Nachteile

Die beiden Vorteile von Cost per Lead sind:

  • Skalierbarkeit der Werbemaßnahmen und
  • das Generieren von potenziellen kaufwilligen Kunden.

Nachteil von CPL ist:

  • relativ hohe Kosten gegenüber der anderen Abrechnungsmodelle.

Die folgende Abbildung zeigt Dir die vorgestellten Abrechnungsmodelle grafisch:

Diese Abbildung von webpixelkonsum zeigt die 4 bekannten und oft eingesetzten Abrechnungsmodelle für Kampagnen und Werbemaßnahmen, die auf Social Media und in Marketing-Kampagnen zum Einsatz kommen können. Diese 4 vorgestellten „typischen“ Abrechnungsmodelle im Marketing sind CPM, CPC, CPO und CPL. Sie werden in diesem Artikel ausführlich beschrieben.

Quelle: webpixelkonsum (4 bekannte Abrechnungsmodelle für Kampagnen im Marketing und auf Social Media)

CPI: Cost per Install

Wenn Dein Unternehmen eine eigene App seinen Kunden anbietet, dann ist dieses leistungsbezogen Abrechnungsmodell wichtig. Denn bei diesem Modell erfolgt die Bezahlung für einen Lead erst, wenn die eigene App tatsächlich installiert wurde.

Cost per Install: Seine Vor- & Nachteile

Die Vorteile des CPI-Modells sind zusammengefasst wie folgt:

  • Hohe Kosteneffizienz und minimales Risiko: Kosten fallen erst an, wenn der Nutzer echtes Interesse zeigt.
  • Keine Kosten für reine Aufmerksamkeit (Impressions).
  • Klicks erzeugen keine Kosten.
  • transparente Budgetplanung
  • Erfolg ist messbar. Der durchschnittliche CPI lässt sich einfach ermitteln: CPI = Gesamte Werbekosten/Anzahl an App-Installationen
    Fokus auf Conversion: Das Modell motiviert Publisher und Werbenetzwerke, qualitativ hochwertige Anzeigen zu schalten, da nur die tatsächliche Installation auf dem Endgerät Umsatz generieren.

Demgegenüber sind die Nachteile von Cost per Install:

  • Mangelnde Aussagekraft zur Qualität der Nutzer, denn ein Download garantiert noch keine Nutzung. Günstige CPI-Kampagnen liefern oft Nutzer, die die App sofort wieder deinstallieren oder inaktiv bleiben.
  • Es existiert keine Garantie für die Profitabilität. Dies meint, dass der reine Fokus auf den CPI den Lifetime Value (LTV) außer Acht lässt. In der Frevel ist ein teurer Nutzer, der In-App-Käufe tätigt, oft profitabler als ein günstiger, der keinen Umsatz generiert.
  • Der fehlende Mehrwert nach dem Download führt zu falschen Handlungsempfehlungen. Denn die Metrik erfasst nur den ersten Schritt. Ob sich der Nutzer im nächsten Schritt registriert, Inhalte nutzt oder Abonnements abschließt, bleibt unberücksichtigt.

CPE: Cost per Engagement

Diese Abrechnungsform – Cost per Engagement – kommt zum Einsatz, wenn eine Interaktion mit einem Werbemittel erfolgt. Jedoch definieren Vermarkter diese Abrechnungsform unterschiedlich. Beispielsweise zählt das Anhalten eines Videos zu dieser Abrechnungsform. Demzufolge müssen werbetreibende Unternehmen mit ihren Marketing-Kampagnen sehr genau wissen, welches Ziel sie mit ihrer Marketing-Kampagne verfolgen.

Cost per Engagement: Seine Vor- & Nachteile

Folgende Vorteile des CPE-Modells fasse ich wie folgt für Dich zusammen:

  • Qualität vor Quantität: Da erst gezahlt wird, wenn ein Nutzer aktiv mit dem Inhalt interagierte, fördert das Modell relevantere und kreativere Werbeformate, die beim Publikum besser ankommen und in Erinnerung bleiben.
  • Bessere Zielgruppenansprüche, die Dir genauere Einblicke vor allem auf Social Media liefern. Du siehst zum Beispiel welche Nutzer bereit sind, Zeit mit Deiner Marke und Deinen Produkten zu verbringen, da sie innerhalb der Anzeige swipen und damit ein starkes Interesse signalisieren.

Gegenüber der Vorteile sind die Nachteile von Cost per Engagement:

  • Höhere Kosten pro Handlung, da (Online-) Nutzer deutlich aktiver sein müssen gegenüber einer einfachen Handlung bei CPM; wie ein Video auf Social Media anschauen oder ein Formular ausfüllen müssen.
  • Budget-Risiko aufgrund ungenauer Definitionen, was exakt als „Engagement“ gewertet werden soll. Infolgedessen kann das Kampagnenbudget nicht zielführend zum Einsatz kommen.
  • Fehlende Kaufgarantie, obwohl ein Nutzer mit zum Beispiel Deiner Werbeanzeige auf Social Media interagiert hat. Dieser kann beispielsweise Dein Video in der Social Ad angeschaut haben, ohne das ein echtes Kaufinteresse existiert.

Abrechnungsmodelle mit ihren Vorteilen und Nachteilen für Kampagnen im Marketing und auf Social Media als Grafik für Dich

Zum Abschluss für Dich all die vorgestellten Merkmale der Abrechnungsmodell als Grafik, die Du für Dein Unternehmen in Marketing- und Social-Media-Kampagnen einsetzen kannst:

Diese umfangreiche Abbildung von webpixelkonsum zeigt die Vorteile und Nachteile aller bekannten Abrechnungsmodelle für Kampagnen und Werbemaßnahmen, die auf Social Media und in Marketing-Kampagnen von Unternehmen zum Einsatz kommen können.

Quelle: webpixelkonsum (Abrechnungsmodelle mit ihren Vorteilen und Nachteilen für Kampagnen im Marketing und auf Social Media)

Fazit für Abrechnungsmodelle für Werbung und Marketing-Kampagnen sowie Social-Media-Marketing

Zuerst fällt auf jeden Fall auf, dass es kein einzig richtiges Abrechnungsmodell für Deine Marketing-Kampagnen existiert. Vielmehr hängt das passende Abrechnungsmodell von den (SMART-)Zielen [1] Deiner Marketing-Kampagne ab. Denn die Liste der Abrechnungsmodelle im Online-Marketing und Social-Media-Marketing – Cost per Click, Cost per Order, Cost per Lead, Cost per Engagement – ist außerordentlich lang. Und Dein Marketingbudget [2] wird wohl kaum unendlich viel Kampagnen-Budget beinhalten oder? Vor allem, wenn Du auf zum Beispiel LinkedIn Kampagnen realisierst, dann können Dir diese Tipps für erfolgreiche LinkedIn-Ads-Kampagnen helfen.

Unter dem Strich wichtig ist für Dich zu wissen, dass all diese Preismodelle eine große Rolle im Online- und Social-Media-Marketing spielen. Dies ermöglicht Dir unterschiedliche Werbemaßnahmen aufgrund harter Fakten (d.h. nachweisbare Zahlen) zu vergleichen. Natürlich spielen neben dieser vorgestellten Abrechnungsmodelle weitere Kriterien eine signifikante Rolle für den Erfolg Deiner Kampagnen. Zum Beispiel zählen dazu die Customer Journey, die Qualität Deines Content und die Performance (wie SEO [3]) sowie das Targeting.

Wenn Du noch mehr zu dem Thema erfahren willst, dann schau Dir diese Übersicht an [4].

Mit welchen Abrechnungsmodellen arbeitest Du in Deinen Marketing-Kampagnen?

Wünschst Du jetzt viel mehr professioneller Unterstützung bei Deinen Kampagnen, dann nutze gleich die hervorragende Gelegenheit und vereinbare ein kostenloses Erstgespräch. Während unseres ersten Gesprächs kannst Du mir Deine aktuellen Herausforderungen schildern und gemeinsam besprechen wir die weiteren Schritte.

Quellenangaben

Für die folgenden Quellenangaben gilt der Stand vom 16. Oktober 2023:

[1] SMART-Ziele im Marketing sind eigenartig und doch wichtig
[2] Marketingbudget: Anleitung für eine erfolgreiche Budgetplanung im B2B-Marketing
[3] Blog SEO optimieren: Tipps und Tools
[4] Abrechnungs-Einstellungen

Kampagnen-Struktur: Bedeutung der 3 Ebenen für Online-Kampagnen

Kampagnen-Struktur: Bedeutung der 3 Ebenen für Online-Kampagnen 2000 1333 Ralph Scholze

Die Kampagnen-Struktur für zum Beispiel eine Kampagne auf Social Media zu kennen hilft, den Erfolg einer Social-Media-Kampagne zu steigern. Deswegen widmet sich dieser Artikel der Bedeutung der 3 Ebenen für Online-Kampagnen.

Inhaltsverzeichnis für diesen Artikel zum Thema Kampagnen-Struktur

Dich erwarten in diesem Artikel zu dem Marketing- und Werbe-Thema mit Fokus auf Social Media folgende Schwerpunkte:

  1. 3 Ebenen der Kampagnen-Struktur
  2. Kampagne auf der 1. Ebene
  3. Anzeigengruppe als 2. Ebene bei einer Kampagne auf Social Media
  4. Anzeige(n) auf der 3. Ebene in einer Online-Kampagne
  5. Gemeinsamkeiten der 3 Ebenen in der Kampagnen-Struktur
  6. Fazit für Kampagnen-Struktur: Bedeutung der 3 Ebenen für Online-Kampagnen

Bevor wir uns genauer mit dem Thema Kampagnen-Struktur beschäftigen, empfehle ich Dir die beiden Artikel zum Einsatz von UTM-Parameter im Marketing und den Leitfaden zum Einrichten von einem Business-Account in Social Media.

3 Ebenen der Kampagnen-Struktur

Wenn Du für Dein Unternehmen eine Online-Werbemaßnahme auf zum Beispiel für Social Media wie Instagram oder LinkedIn realisieren willst, dann findest Du folgende Kampagnen-Struktur vor:

Diese Abbildung von webpixelkonsum zum Thema Online-Kampagnen stellt dafür eine allgemeine Struktur vor. Diese allgemeine Struktur für beispielsweise eine Social-Media-Kampagnen unterteilt sich in Kampagne, Anzeigengruppe und Anzeigen.

Quelle: webpixelkonsum (Allgemeine Struktur einer Online-Kampagne für z.Bsp. eine Social-Media-Kampagne)

Wissenswert ist jetzt, welche Bedeutung diese einzelnen Ebenen für Deine Online-Werbeplanung und Werbemaßnahmen auf Google, Facebook, Instagram und weitere Social-Media-Plattformen besitzen. Deswegen widmen sich die nächsten Abschnitte diesen 3 Ebenen genauer.

Kampagne auf der 1. Ebene

Diese 1. Ebene kennzeichnet die Ebene der Kampagne. Sie beinhaltet die beiden anderen Ebenen – Anzeigengruppe und Anzeige. Demzufolge kann eine Kampagne eine oder mehrere Anzeigengruppen besitzen. Die Anzahl der Anzeigengruppe hängt von Deiner Werbemaßnahme und Deinem Werbeziel ab.

Gleichzeitig definiert eine Kampagne eine zeitlich befristete Aktion mit einem Kampagnenziel. Ein solches Kampagnenziel kann zum Beispiel die Gewinnung neuer Leads [1] oder mehr Traffic für die eigene Website sein. Dementsprechend wichtig ist bei dem Kampagnenziel das Minimieren von dem Streuverlust. Entsprechend musst Du Deine Kampagnenstruktur an Deine eigenen Ziele und die Marke sowie den Marketing-Mix anpassen.

Unter dem Strich legst Du auf dieser Ebene das Kampagnenziel, die Art des Budget (Tages- vs. Laufzeitbudget), die Dauer fest. Ein Tipp für Dich: Lege ein Ausgabenlimit für Deine Kampagne fest! Infolgedessen begrenzt Du die Gesamtausgaben für die Anzeigengruppen in dieser Kampagne.

Anzeigengruppe als 2. Ebene bei einer Kampagne auf Social Media

In der Ebene der Anzeigengruppe definierst Du für die folgenden Anzeigen in dieser Kampagne die Parameter. Oft kannst Du auf der Ebene Anzeigengruppe den Namen der Anzeigengruppe, die Zielgruppe für Deine Anzeigen, das Budget (Tages- vs. Laufzeitbudget), die Dauer und die Auslieferungsoptionen für die Anzeigen in der Anzeigengruppe festlegen.

Ein Tipp für Dich speziell zur Anzeigengruppe: Bleibe in der Anzeigengruppe thematisch so nah beim Thema wie nur möglich. Am Ende sehen Deine potenziellen Kunden die Anzeigen in der jeweiligen Anzeigengruppe.

Anzeige(n) auf der 3. Ebene in einer Online-Kampagne

Diese 3. Ebene der Kampagnen-Struktur ist besonders wichtig, denn auf dieser Ebene erstellst Du Deine Anzeige. Diese erstellten Anzeigen sieht Deine gewünschte Zielgruppe. Demzufolge definierst Du in der 3. Ebene den Inhalt, die Position und das Layout Deiner Anzeige je Anzeigengruppe.

Gemeinsamkeiten der 3 Ebenen in der Kampagnen-Struktur

Einerseits unterscheiden sich diese 3 Ebenen in der Kampagnen-Struktur aufgrund ihrer Aufgaben erheblich. Andererseits besitzen sie Gemeinsamkeiten wie:

  • Aktivieren/Deaktivieren, d.h. Du kannst jederzeit eine Anzeige, eine Anzeigengruppe mit ihren Anzeigen oder Deine komplette Kampagne anhalten. Dies heißt für Dich, dass Du flexibel bist. Wenn eine Anzeige nur einen geringen Beitrag zu Deinem Kampagnenziel liefert, dann musst Du nicht gleich die ganze Kampagne anhalten und alles neu einrichten.
  • Reporting, d.h. jede Ebene besitzt ein eigenes Reporting.

Falls Du für Deine Anzeigen auf Social Media die Anforderungen wünschst, dann empfehle ich Dir dieses Whitepaper:

Diese Abbildung zeigt das Deckblatt für das Whitepaper zum Thema: Social-Media-Bildgrößen und Videoformate sowie Werbeanzeigen auf unterschiedlichen sozialen Netzwerken wie LinkedIn, Instagram, YouTube und TikTok von webpixelkonsum.

Lade Dir das Whitepaper als pdf-Datei zu den aktuellen Bildgrößen und Werbeanzeigen auf Social Media herunter, ohne Deine Mail-Adresse angeben zu müssen! Darin findest Du noch weitere Tipps und Anregungen.

Fazit für Kampagnen-Struktur: Bedeutung der 3 Ebenen für Online-Kampagnen wie auf Social Media

Damit Deine Online-Werbemaßnahmen in zum Beispiel Social Media erfolgreich sind, solltest Du Streuverluste vermeiden oder minimieren. Dafür helfen Dir genaues Targeting und die Kenntnis der Kampagnen-Struktur für Online-Kampagnen. Neben diesen Kriterien fördert eine klare Struktur der Namen für Deine Kampagne, Deine Anzeigengruppen und Anzeigen den Erfolg Deiner Marketing-Werbung. Dafür empfehle ich Dir speziell für Deine Facebook-Kampagnen den Artikel: „Facebook: Naming-Templates für Kampagnen, Anzeigengruppen und Werbeanzeigen“ [2]. Da wir gerade von Kampagnen auf Facebook sprechen, dann schau Dir gleich noch den Artikel: „Facebook Werbung: Was bedeuten Kampagne, Anzeigengruppe und Werbeanzeige auf Facebook?“ [3].

Mit der folgenden Abbildung zeige ich Dir einen möglichen Zusammenhang zweier Online-Kampagnen, der ebenso auf Social Media gültig ist:

Diese Abbildung von webpixelkonsum zum Thema Online-Kampagnen stellt dafür eine Struktur vor, wenn man 2 Online-Kampagnen auf Social Media realisiert. Die Struktur für beispielsweise eine Social-Media-Kampagnen unterteilt sich in Kampagne, Anzeigengruppe und Anzeigen.

Quelle: webpixelkonsum (Struktur zweier Online-Kampagne)

Wie nutzt Du diese 3 Ebenen für Deine Online-Kampagnen? Wenn Du für Deine Social-Media-Kampagnen professionelle Unterstützung benötigst, dann stehen wir Dir sehr gern mit unserer Expertise und Leidenschaft zur Verfügung. Daher nutze gleich die Gelegenheit für ein kostenloses Erstgespräch. Während dessen besprechen wir Deine Kampagnen-Ziele und die nächsten Schritte.

Quellenangaben

Für die folgenden Quellenangaben gilt der Stand vom 29. März 2020:

[1] Was ist Lead Management?
[2] Facebook: Naming-Templates für Kampagnen, Anzeigengruppen und Werbeanzeigen
[3] Facebook Werbung: Was bedeuten Kampagne, Anzeigengruppe und Werbeanzeige auf Facebook?

UTM-Parameter: Wichtig für Kampagnen und Webanalyse

UTM-Parameter: Wichtig für Kampagnen und Webanalyse 2000 1333 Ralph Scholze

Was verbirgt sich hinter dem UTM-Parameter?

Unternehmen realisieren zahlreiche Kampagne auf Social Media und im Marketing, die viel Budget erfordern. Um den Erfolg dieser Kampagnen zu kennen, sind Daten notwendig. Dafür sind die sogenannten UTM-Parameter förderlich.

Inhaltsverzeichnis für diesen Artikel zum Thema UTM-Parameter im Einsatz für erfolgreiche Kampagnen auf Social Media und im Marketing

Dich erwarten in diesem Artikel zu dem Thema UTM-Parameter folgende Schwerpunkte:

  1. Was sind UTM-Parameter?
  2. Wofür dienen UTM-Parameter?
  3. Welche UTM-Parameter existieren?
  4. Tipps für bessere Parameter
  5. Fazit für UTM-Parameter: Wichtig für Kampagnen und Webanalyse

Kampagnen benötigen viel Know How und Kapital. Deswegen erfordern Kampagnen neben einer Namensgebung für Kampagnen die Erfolgsmessung. Dies gilt vor allem, wenn die eigene Website (Online Shop, Corporate Blog, Landing-Page) eine tragende Rolle in Deiner Marketing-Kampagne spielt. Denn Traffic-Potenziale findest Du erst, wenn Du die Website-Besucher trackst. Infolgedessen lassen sich die relevanten Kanäle (Quellen) von den weniger relevanten Kanälen trennen. Genau dafür helfen Dir die UTM-Parameter.

Was sind UTM-Parameter?

Kurz und knackig: Sie erweitern eine URL (Uniform Resource Locator [1]) um wichtige Informationen. Genau darin liegt ihr größter Vorteil. Anhand dieser zusätzlichen Informationen in einer URL erhalten wir wichtige Daten. Die Abkürzung – UTM – steht für „Urchin Tracking Module“.
Lass uns das Ganze an einem ersten Beispiel verdeutlichen:

  • Ohne UTM-Parameter: www.domain-name.de/landingpage/
  • Mit UTM-Parameter: www.domain-name.de/landingpage/?utm_source=Wert1&utm_medium=Wert2;utm_campaign=Wert3

Wir sehen anhand des Beispiels den Unterschied. Zu erkennen sind diese speziellen Parameter in einem Link an zwei markanten Zeichen. Zuerst folgt nach der Original-URL (Webseite) das – ? – als Zeichen. Zweitens steht das – & – in dem UTM-Parameter als verbindendes Element zwischen den verschiedenen Parameter.

Wofür dienen diese Parameter in einem Link?

Unter dem Strich sehen wir bereits jetzt schon, dass diese Parameter ein spezifisches Kampagnen-Tracking (und die Webanalyse) in zum Beispiel Google Analytics ermöglichen. Wenn ein User auf einen Link mit UTM-Parameter klickt, dann erfasst Google Analytics diesen wie jeden anderen Klick. Jedoch ist der Klick auf eine URL mit UTM-Parameter genauer aufgrund der zusätzlichen Daten in dem UTM-Parameter. Der Einsatz von Parameter basiert auf Zugriffe, deren (genaue) Herkunft unklar ist. Damit minimiert sich für Deine Marketing-Kampagnen der Streuverlust.

Ein weiteres praktisches Beispiel für Dich

Folgendes Beispiel soll Klarheit bringen: User tippt die URL der Zielseite direkt in die Adresszeile des Browsers. Anschließend zeigt Google Analytics dafür als Quelle „(direct)“ (Siehe folgende Abbildung) und als Medium „(none)“. Demzufolge wissen wir nicht, woher dieser User die URL kennt. Welche Quellen „(direct)“ möglich sind, stellt Dir die folgende Abbildung vor:

Diese Abbildung von webpixelkonsum zeigt für Kampagnen auf Social Media und im Marketing Beispiele, wofür Unternehmen das UTM-Parameter nutzen können. Zum Beispiel können Unternehmen ein UTM-Parameter auf Social Media für ihre Posts und Kampagnen sowie Anzeigen einsetzen.

Quelle: webpixelkonsum (UTM-Parameter mit Beispielen für seinen Einsatz)

An dieser Stelle schlägt die Stunde für die UTM-Parameter. Sie tun folgendes:
Sie überschreiben die automatischen Zuweisungen. Damit dies möglich ist, müssen wir vor dem Publizieren von einer URL die Zugriffsquellen und -medien eindeutig kennzeichnen. Genau darin liegt der große Vorteil der UTM-Parameter. Gleichzeitig können wir weitere Daten in die Parameter einfügen. Welche dies im Detail sind, findest Du im nächsten Abschnitt.

Welche UTM-Parameter existieren?

Im vorherigen Abschnitt angekündigt folgen jetzt die Details. Dir stehen 5 unterschiedliche Parameter zur Auswahl.

Dabei existieren zwei Gruppen:

  1. Gruppe der notwendigen Felder, d.h. Bei Fehlen dieser Pflichtfelder werden die Daten in Google Analytics verfälscht, da diese entsprechenden Einträge mit – not set – angezeigt werden.
  2. Gruppe der freiwilligen Felder, d.h. diese kannst, aber musst Du nicht ausfüllen für Deine Kampagnen im Marketing oder Social-Media-Kampagnen.

Du siehst auf der folgenden Abbildung beide Arten von UTM-Parameter, bevor wir uns diesen im Detail widmen:

Diese Abbildung von webpixelkonsum zeigt 2 Arten von UTM-Link, die für Kampagnen auf Social Media und im Marketing durch Unternehmen zum Einsatz kommen können. Einerseits beinhaltet ein vollständiger UTM-Parameter einige notwendige Parameter, die vorhanden sein müssen. Andererseits können Unternehmen in ihren Kampagnen im Marketing und auf Social Media freiwillige Parameter angeben.

Quelle: webpixelkonsum (2 Arten von UTM-Parameter für Kampagnen)

Gruppe an Parameter: Notwendige bzw. Pflichtfelder in einem UTM-Link

Die folgenden drei Parameter müssen ausgefüllt sein:

  1. Kampagnenquelle: utm_source, d.h. Quelle des Traffics wird definiert wie eine Suchmaschine, ein soziales Netzwerk, ein Newsletter oder eine E-Mail-Signatur.
  2. Besucherquelle: utm_medium, d.h. Werbe- bzw. Marketing-Medium wird festgelegt wie eine Social Ad, CPC oder email.
  3. Kamapgnenmedium: utm_campaign, d.h. Name der Kampagne eintragen wie black-friday oder summer-sale.

Gruppe an UTM-Parameter: Freiwillige Felder

Weitere Parameter kannst Du angeben, aber sie sind keine Pflicht:

  • Kampagnen-Content: utm_content, d.h. detailliertere Unterscheidung zwischen Links innerhalb eines Mediums oder einer Anzeige. Dadurch findest Du schnell heraus, welcher Link öfters geklickt wurde.
  • Kampagnenbegriff: utm_term, d.h. Mit diesem fakultativen Parameter kannst Du Deine relevanten Keywords von Deiner Marketing-Kampagne eintragen. Wann ist dies sinnvoll? Zum Beispiel: Du schaltest an der selben Quelle mehrere Banner in der selben Größe. Mithilfe von utm_term können für all die Banner unterschiedliche Werte verwendet werden. Dadurch lässt sich der Erfolg der jeweiligen Banner von der selben Quelle genau messen.

Nachdem ich Dir diese beiden Arten vorstellte, folgt jetzt eine weitere Abbildung als Übersicht über alle Parameter mit ihren Abkürzungen:

Diese Abbildung von webpixelkonsum zeigt als Übersicht alle Parameter in einem UTM-Link, die für Kampagnen auf Social Media und im Marketing durch Unternehmen zum Einsatz kommen können. Einerseits beinhaltet ein vollständiger UTM-Parameter einige notwendige Parameter, die vorhanden sein müssen. Andererseits können Unternehmen in ihren Kampagnen im Marketing und auf Social Media freiwillige Parameter angeben. Zusätzlich sind auf dieser Abbildung die Abkürzungen zu sehen, die in einem UTM-Link einzufügen sind. Sie fangen mit utm an, gefolgt von einem Unterstrich. Anschließend kommt die Abkürzung wie id, source, medium und campaign sowie term und content mit ihren Angaben. Diese Angaben in dem UTMParameter erfolgen durch das Unternehmen und sind durch dieses selbst bestimmbar.

Quelle: webpixelkonsum (UTM-Parameter für Kampagnen auf Social Media und im Marketing als Übersicht)

Tipps für bessere Parameter

Wie immer lauert der Fehlerteufel auch bei den Parametern. Welche Fehler dabei im Alltag passierren, stellt Dir die Autorin Maria-Lena Matysik in ihrem Podcast vor. Ein solcher Tipp bezieht sich auf die konsistente Schreibweise der Werte. Aber höre selbst in den Podcast von ihr [2].

Fazit für UTM-Parameter: Wichtig für Kampagnen und Webanalyse

Wenn Du Kampagnen realisierst, dann müssen viele Entscheidungen für ihren Erfolg getroffen werden. Zum Beispiel: „ In welchen Kanal sollte mehr oder weniger investiert werden?“. Nur wenn wir über jeden eingesetzten Kanal konkrete Daten besitzen, wissen wir, ob und was dieser zum Kampagnenerfolg beiträgt. Folglich handelt es sich um das Gewinnen einer besseren Datenqualität sowie um Kanäle und Medien besser bewerten zu können. Unter dem Strich können wir auf Basis dieser besseren Datenqualität die Budgets für künftige Kampagnen im Marketing-Mix optimieren. Erfolgsmessung ist ohne passende UTM-Parameter schwer möglich.

Demzufolge gilt die Maxime: Setze sinnvolles Kampagnen-Tagging [3] mithilfe von Parameter ein, um die Wirkung der eigenen Marketing-Kampagnen in zum Beispiel Google Analytics zu erfassen, zu bewerten und zu analysieren sowie zu optimieren.

Praktische Tipps für Deine Parameter im Alltag

Die folgende Abbildung gibt Dir noch praktische Tipps für den Alltag mit. Zum Beispiel existieren Anforderungen an die Zeichenanzahl.

Diese Abbildung von webpixelkonsum zeigt als Tabelle alle Parameter in einem UTM-Link, die für Kampagnen auf Social Media und im Marketing durch Unternehmen zum Einsatz kommen können. Zusätzlich stellt diese Tabelle die maximale Anzahl an Zeichen für jedes einzelne Parameter vor. Für utm_source sind maximal 100 Zeichen, für utm_medium maximal 50 Zeichen, für utm_campaign maximal 100 und für die beiden utm_content und utm-term jeweils maximal 500 Zeichen möglich. Parallel dazu zeigt die die Bezeichnung für jeden Parameter. Das UTM-Parameter utm_source bezeichnet die Zugriffsquelle, utm_medium das Kampagnenmedium, utm_campaign die Kampagne selbst und utm_content die inhaltsbezogenen Informationen sowie das UTM-Parameter utm-term Keywords oder eine weitere Beschreibung des Kampagneninhaltes.

Quelle: webpixelkonsum (Tabelle zum UTM-Parameter als Übersicht mit der maximalen Zeichenanzahl der ihrer Bedeutung)

Wie sind Deine Erfahrungen mit dem Einsatz von UTM-Parameter in Deinen Kampagnen im Marketing und Social-Media-Management?

Quellenangaben

Für die folgenden Quellenangaben gilt der Stand vom 29. Juni 2022:

[1] Wikipedia: Uniform Resource Locator
[2] Die 7 häufigsten Probleme mit UTM-Parametern und wie du sie vermeidest
[3] Targeting im Marketing: Wissenswertes für Dein Kampagne-Targeting

Preispolitik im Marketing - Hier das KaDeWe Berlin

Kampagnen und ihre Namensgebung: Anregungen für eine klare Kampagnenstruktur

Kampagnen und ihre Namensgebung: Anregungen für eine klare Kampagnenstruktur 2000 1333 Ralph Scholze

Kampagnen gehören für viele Marketing- und Social-Media-Manager zum Alltag. Manche von ihnen realisieren Kampagnen jeden Tag, während andere nur hin & wieder Kampagnen umsetzen und damit kaum Zeit für strategische Fragestellungen besitzen wie die Namensgebung von Kampagnen. Genau auf diesen Aspekt fokussiert sich dieser Artikel und gibt Dir Lösungsansätze für Deinen nächsten Kampagnenname.

Inhaltsverzeichnis für diesen Artikel zum Thema Kampagnenname und klare Kampagnenstruktur für Werbe-Kampagnen in Social Media und im Marketing

Dich erwarten in diesem Artikel zu dem Thema Kampagnen und ihre Namensgebung folgende Schwerpunkte:

  1. Ausgangssituation bei Kampagnen
  2. Warum sollte ich mir Gedanken über die Namensgebung meiner Kampagnen machen?
  3. Anregungen für eine klare Struktur der Namensgebung für Deine Kampagnen
  4. Fazit für Kampagnen und ihre Namensgebung: Anregungen für eine klare Struktur

Ausgangssituation bei Kampagnen

Wenn Du in Deinem Marketing oder in Social Media Kampagnen realisierst, dann sind vielfältige Aufgaben zu lösen wie das Targeting oder das passende Abrechnungsmodell. Nach dem Lösen dieser Aufgaben sind im Rahmen der Mediaplanung die passende Zielgruppe und der passende Content wie Instagram Story [1] oder Lead Ads für das Lead Management [2] zu definieren.

In Anbetracht dieser zahlreichen Aufgaben gehört die Aufgabe für den passenden Kampagnenname genauso dazu. Vor allem, wenn Du regelmäßig Marketing-Kampagnen und Werbe-Kampagnen in Social Media realisierst.

Warum sollte ich mir Gedanken über die Namensgebung meiner Kampagnen machen?

Abgesehen von den vorgestellten Aufgaben gehört die Namensgebung für die eigenen Werbe-Kampagnen auf den ersten Blick kaum zu den strategischen Aufgaben. Trotzdem ist die Aufgabe der Namensgebung für die eigenen Kampagnen eine strategische wichtige Aufgabe.

Warum?

Eine klare und eindeutige Bezeichnung Deiner Kampagnen verschafft Dir im Rückblick eine Zeitersparnis. Umso mehr, als Du Kampagnen mit einem Team (intern oder extern) realisierst.

Stell Dir vor, jeder in Deinem Team bezeichnet die Kampagnen irgendwie. Du erkennst kein Muster in der Namensgebung Deiner Kampagnen. Entsprechend sind die Namen Deiner Kampagnen wie ein bunter Blumenstrauß. Wenn Du zum Beispiel alle Social-Media-Kampagnen mit dem Kampagnenziel – Leads gewinnen mithilfe von Lead Ads – vergleichen willst, dann brauchst Du wesentlich länger die passenden Kampagnen zu finden bei chaotischen Namen gegenüber einer klaren Namensgebung.

Daraus resultiert die Aufgabe sich Gedanken für die Namensgebung der eigenen Kampagnen zu machen. Anschließend muss diese klare Struktur im Team konsequent umgesetzt werden.

Anregungen für eine klare Struktur der Namensgebung für Deine Kampagnen

Zuerst widme ich mich den potenziellen Faktoren. Diese beeinflussen die Namensgebung der eigenen Kampagnen. Dazu gehören Faktoren wie:

  • Zeit, d.h. Jahreszahl, Monat, Kalenderwoche (KW),
  • Sprache der Kampagne, d.h. Einsatz von Abkürzungen von Sprachen wie DE für deutsch, ENG für englisch usw.,
  • Kampagnenziel, d.h. Reichweite, Conversion usw.,
  • Funnel-Stufe, d.h. TOFU-MOFU-BOFU [2],
  • Zielgruppe, d.h. Geschlecht, Alter,
  • Kampagnenname, d.h. Winterschlussverkauf, Black Friday usw.,
  • Interessen,
  • Produkt-/Dienstleistungsname,
  • Phase des Kaufprozesses, d.h. Nutzen des See-Think-Do-Care-Framework [3],
  • Gebotstyp [4]

Die erste Anregung basiert auf den Funnel-Stufen im Rahmen des Lead Management. Dafür kannst Du das Modell TOFU-MOFU-BOFU [2], wie auf der folgenden Abbildung zu sehen, nutzen. Infolgedessen könnte die Namensgebung folgende Struktur besitzen: Funnelstufe_JJJJ_MM_Region_Kampagnenziel — BOFU_2019_08_ENG_Reichweite. Weitere Anregungen findest Du zu diesem Thema in dem Artikel: „So strukturieren Sie Ihren Facebook-Werbeanzeigenmanger richtig“ [5]. Zusätzlich findest Du in diesem Artikel noch Anregungen für die Namensgebung Deiner Anzeigengruppen.

Die folgende Abbildung aus dem umfangreichen Artikel zum Thema Funnel im Lead Management [2] zeigt Dir das erwähnte Modell TOFU-MOFU-BOFU in Kombination mit Deinen Kampagnen und Deinem Lead Management:

Diese umfangreiche Abbildung von webpixelkonsum zeigt einen Funnel für erfolgreiches Lead Management in Kombination mit Kampagnen auf Social Media und im Marketing. Auf dieser Abbildung sind die beiden Fachbegriffe MQL - ausgeschrieben Marketing Qualified Leads - und SQL - ausgeschrieben Sales Qualified Leads - im Tunnel dargestellt.

Quelle: webpixelkonsum (MQL und SQL in einem Funnel im Lead Management)

Bei der zweiten Anregung fehlen die Funnel-Stufen im Kampagnenname. Demzufolge wäre die Struktur der Namensgebung folgende: JJJJ_MM_Region_Kampagnenziel_Produkt_Gebotstyp.

Fazit für Kampagnen und ihre Kampagnennamen: Anregungen für eine klare Struktur

Wenngleich Du Kampagnen im Marketing oder Werbemaßen in Social Media (zum Beispiel auf Facebook) verantwortest, die Namensgebung Deiner Kampagnen gehört einmal zu erarbeiten. Im Folgenden gilt im Alltag diese Aufgabe für ein besseres Reporting und Zeitersparnis konsequent umzusetzen.

Unter dem Strich existiert für den Kampagnenname nicht die Lösung. Vielmehr hängt die Namensgebung für die eigenen Werbemaßen von mehreren Faktoren wie das Kampagnenziel, die Zielgruppe ab. Deswegen empfehle ich Dir für Dich selbst die passende Namensgebung zu definieren verbunden mit einer verständlichen Beschreibung der einzelnen Abkürzungen in der Namensgebung.

Wie sieht der Aufbau Deiner Werbemaßen aus? Wenn Du bei Deinen Social-Media-Kampagnen tatkräftige Unterstützung wünschst, dann nutze sofort die fantastische Gelegenheit und vereinbare ein kostenloses Erstgespräch für Deine Kampagnen auf Social Media mit mir. Während dessen besprechen wir die weiteren Schritte, individuell auf Deine Anforderungen.

Quellenangaben

Für die folgenden Quellenangaben gilt der Stand vom 2. Mai 2022:

[1] Instagram Stories: 7 Tipps für Dein Social-Media-Marketing und Marketing
[2] Was ist Lead Management?
[3] 5 grundlegende Tipps und Tricks für deine PPC Kampagne
[4] Marketing-Kampagne: Verschiedene Abrechnungsmodelle
[5] So strukturieren Sie Ihren Facebook-Werbeanzeigenmanger richtig

Titelbild für die Blogartikel von webpixelkonsum, einer auf Social Media spezialisierten Agentur für den Mittelstand und B2B-Unternehmen.

Streuverlust im Marketing und in der Werbung: Bedeutung und Tipps zum Minimieren

Streuverlust im Marketing und in der Werbung: Bedeutung und Tipps zum Minimieren 2000 1333 Ralph Scholze

Streuverlust im Marketing und in der Werbung führt dazu, dass Du Dein Marketing- und Kampagnenbudget nicht bestmöglich nutzt. Kurz gesagt: Dadurch verschwenden wir wertvolle Ressourcen, die an einer anderen Stelle fehlen. Daher erfordert professionelles Marketing und erfolgreiche Werbung einen starken Fokus auf seine Zielgruppe. Damit eng verbunden ist der Streuverlust. Welche Bedeutung dieser besitzt und welche Möglichkeit existieren, den Streuverlust im B2B-Marketing und in der Werbung zu minimieren, zeigt Dir die folgende Abbildung und der folgende Artikel:

Streuverlust: Seine Bedeutung im Marketing und in der Werbung sowie für Social-Media-Kampagnen für B2B-Unternehmen von webpixelkonsum

Quelle: webpixelkonsum (Streuverlust: Seine Bedeutung im Marketing, in der Werbung und für Social-Media-Kampagnen)

Inhaltsverzeichnis für diesen Artikel zum Thema Streuverlust im Marketing und in der Werbung

Dich erwarten in diesem Artikel zu dem Thema Streuverlust im Marketing und in der Werbung folgende Schwerpunkte:

  1. Warum existiert der Streuverlust?
  2. Wie berechnet sich der Streuverlust im Marketing und in der Werbung?
  3. Fakten zum Thema Streuverlust
  4. Tipps für geringere Streuverluste mit Deinen Werbeanzeigen
  5. Fazit für Streuverlust im Marketing und in der Werbung: Seine Bedeutung und Tipps zum Minimieren

Zuerst widme ich mich der Begriffserklärung – Streuverlust – in Form von Definitionen.

Erste Definition zum Streuverlust

Die erste Definition stammt von Prof. Dr. Franz-Rudolf Esch [1]: „Überschreitung des Rahmens der anvisierten Zielgruppe, die mit der Werbebotschaft erreicht werden soll, durch Medien und Werbemittel. Streuverluste treten auf, wenn bei der Streuung der Werbemaßnahmen keine Deckungsgleichheit von Streu- und Absatzgebiet erzielt wird.“.

Eine weitere Definition zum Streuverlust

Eine weitere Definition findet sich bei Onlinemarketing-Praxis [2]: „Werden über einen Werbeträger Personen erreicht, die nicht zur Zielgruppe des Werbetreibenden gehören, spricht man von Streuverlusten. Durch Streuverluste können bei der Verbreitung von Werbemitteln überflüssige und zusätzliche Kosten entstehen.“.

Deswegen: Lass uns diese beiden Definitionen zum Thema – Streuverluste – genauer anschauen!

Unter dem Strich gilt, dass der Streuverlust im Marketing und in der Werbung negativ ist. Demzufolge müssen sich Marketingverantwortliche mit diesem Thema auseinandersetzen. Anders ausgedrückt: Der Streuverlust steht uns im Weg, wenn die eigenen Werbemaßnahmen erfolgreich sein sollen. Ferner minimieren wir Kosten, die keinen Beitrag zum Werbeerfolg und damit zum Umsatz beziehungsweise Gewinn beitragen. Unter dem Strich zusammengefasst: Der Streuverlust kostet uns Geld! Dabei ist es egal, welche Marketingform wir für unseren Marketing-Mix und unsere Marketingstrategie einsetzen.

Warum existiert der Streuverlust?

Im Grunde genommen handelt es sich bei dem Streuverlust um die Personen, die als Käufer gar nicht in Frage kommen. Dennoch erhalten diese Personen Werbeanzeigen. Diese erhalten sie, obwohl die gar nicht zur Zielgruppe gehören. Ferner besitzen sie überhaupt kein Interesse an der beworbenen Dienstleistung bzw. dem Produkt.

Einerseits fehlt auf der Seite der potenziellen Kunden das Interesse am Produkt oder an der Dienstleistung oder es existiert eine Abneigung gegen Werbung. Andererseits existiert auf Seiten der Marketingverantwortlichen lückenhafte Kenntnisse über die „richtige“ Zielgruppe oder das Know how über die Starken-Schwächen der verschiedenen Werbemöglichkeiten (in den Rubriken Offline-, Offline- und Online- sowie Online-Werbeanzeigen). Wenn das Reporting bei realisierten Werbekampagnen ausfällt, dann bleiben wichtige Erkenntnisse im Verborgenen.

Kampagnenziel – Streuverlust minimieren – verursacht Konflikte

Unter dem Strich ist der Streuverlust für die eigenen Marketing-Kampagne ein Problem. Immerhin müssen wir als werbetreibendes Unternehmen einen Preis zahlen für die eigene Marketing-Kampagne. Jedenfalls, wenn wir bestimmte Kampagnen-Abrechnungsmodelle nutzen wie CPM (TKP). Mit anderen Worten impliziert CPM Menschen, die gar nicht zu Zielgruppe gehören. Dennoch müssen wir für diese Menschen bezahlen. Demzufolge entstehen Kosten (d.h. Streuverlust).

Allerdings existiert ein Konflikt.

Einerseits wollen wir den Streuverlust für die eigenen Kampagnen minimieren. Andererseits streben wir das Kampagnenziel – Reichweite signifikant steigern – an. Folglich hilft ein genaues Targeting. Infolgedessen minimiert sich der Streuverlust. Gleichzeitig erhöht sich die Effizienz der eigenen Werbekampagnen. Dafür bieten sich performance-basierte Preismodelle wie CPC an. Der größte Vorteil dieser performance-basierte Preismodelle (Kampagnen-Abrechnungsmodelle) liegt darin, dass erst durch diese nachweisbare Aktion durch den Nutzer Kosten anfallen. In die­sem Falle minimieren sich die Streuverluste.

Bedenke: Der Streuverlust lässt sich minimieren. Gänzlich zu vermeiden ist beinah unmöglich.

Der Streuverlust im Marketing und in der Werbung existiert, da Werbekampagnen ihre Zielgruppe plus nicht zur eigenen Zielgruppe gehörende Menschen erreichen. Darum nehmen Menschen Werbemaßnahmen von Unternehmen und Marken wahr, obwohl sie als Kunde gar nicht infrage kommen.

Beispiele von „typischen“ Streuverlusten

Vielleicht fragst Du Dich, wo im Werbealltag „typische“ Streuverluste auftreten. Daher hier einige Beispiele:

  • Anzeigen in Print wie Magazine, Zeitungen,
  • Werbung im Radio,
  • TV-Werbung im TV,
  • Banner-Werbung auf Websites, Blogs oder Shops,
  • Flyer in Geschäften von Kooperationspartnern,
  • Postwurfsendungen,
  • Versand von Newsletter ohne Personalisierung,
  • Keywords, die nicht zum eigenen Content auf der Website bzw. im Corporate Blog passen [3].

Wie berechnet sich der Streuverlust im Marketing und in der Werbung?

Um die Streuverluste von Werbemaßnahmen berechnen zu können, benötigen wir einen neuen Begriff: Die Affinität.

Affinität: Ihre Bedeutung

Hinter – Affinität – verbirgt sich „im Marketing die Eignung eines Werbemittels für die Zielgruppe einer Kampagne“ [4]. Demzufolge beschreibt die Affinität einen Wert, welcher die Wirkung von einer Werbemaßnahme auf die Zielgruppe als Zahl definiert. Anders ausgedrückt gibt die „Zielgruppenaffinität [an], wie hoch der Anteil der anvisierten Zielgruppe an der Gesamtnutzerschaft eines Mediums ist“ [5]. Demgemäß sagt uns die Affinität etwas über die Streugenauigkeit von einem Kommunikationskanal aus [6].

Ausgedrückt wird die Affinität meistens als prozentualer Wert oder als Index. Dafür stehen zwei Unterscheidungen zur Wahl:

  1. unterdurchschnittliche Affinität, d.h. ein Index unter 100 = hoher Streuverlust und
  2. überdurchschnittliche Affinität, d.h. ein Index über 100 = niedriger Streuverlust.

Affinität: Wofür ist sie wichtig im Marketing und in der Werbung?

Zuerst ist wichtig zu erkennen, dass die Affinität als Zahlenwert existiert. Infolgedessen sind unterschiedliche Kommunikationskanäle (Medien) auf ihre Streuverluste zu vergleichen. Aus diesem Grund spielt die Affinität für Deine Mediaplanung eine sehr wichtige Rolle. Zum Beispiel empfiehlt sich ein Kommunikationskanal mit einer überdurchschnittliche – statt einer unterdurchschnittliche – Affinität für die eigenen Werbemaßnahmen zu nutzen. Denn ein niedriger Streuverlust bedeutet in Bezug auf die Affinität innerhalb einer Zielgruppe eine hohe Affinität.

Unter dem Strich halten wir bezüglich der Affinität fest: Sie ist immer im Zusammenhang zu betrachten, da sie sich nur relativ auf die gesamte Größe der Zielgruppen bezieht. Auf jeden Fall wichtig zum Ermitteln des Streuverlustes ist der Anteil der eigenen Zielgruppe eines Kommunikationskanal.

Fakten zum Thema Streuverlust

Oben bereits angekündigt, gebe ich Dir einige Zahlen mit auf den Weg.

Zuerst einige (besser viele) Fakten rund um die Werbeausgaben bei Statista, die beeindruckend sind [7]. Weiterhin empfehle ich Dir zwei Benchmarks zum Thema E-Mail-Marketing, die Dir (und auch mir) reichlich Zahlen liefern [8, 9].

Tipps für geringere Streuverluste mit Deinen Werbeanzeigen

Gleich ein ganz wichtiger Hinweis für Dich: Es existieren Maßnahmen, damit der Streuverlust minimal ist. Daher für Dich einige Tipps, die Dir diese Abbildung zeigt:

Diese Abbildung von webpixelkonsum widmet sich dem Thema, wie B2B-Unternehmen und mittelständische Unternehmen in ihren Kampagnen im Marketing und auf Social Media den Streuverlust minimieren können. Auf dieser Abbildung sind 9 Tipps zum Minimieren von dem Streuverlust dargestellt. Diese Tipps beziehen sich zum Beispiel auf die Zielgruppe wie Bestimme Deine Zielgruppe so genau wie möglich, sprich Deine Zielgruppe so persönlich wie möglich an, kenne die

Quelle: webpixelkonsum (Tipps für minimalen Streuverlust im Marketing und in der Werbung sowie für Social-Media-Kampagnen)

  • Bestimme Deine Zielgruppe so genau wie möglich (Thema: Persona)!
  • Sprich Deine Zielgruppe so persönlich wie möglich an!
  • Setze den passenden Marketing-Mix ein!
  • Nutze die richtigen Targeting-Techniken!
  • Kenne die „Lieblingsorte“ Deiner Zielgruppe für Deine Werbung!
  • Platziere Deine Werbebotschaften an den „Lieblingsorten“ Deiner Zielgruppe!
  • Behalte Deine aktiven Werbekampagnen stetig im Blick und optimiere notfalls!
  • Werte Deine Werbekampagnen objektiv aus!
  • Kaufe Dir externes Know-how oder bilde Dich weiter, wenn notwendig!

Demzufolge entsteht der Streuverlust durch das Streuen der eigenen Werbemittel durch eine Überdeckung. Das heißt im Klartext, dass die gewonnene Reichweite über die definierte Zielgruppe hinaus geht.

Fazit für Streuverlust im Marketing und in der Werbung: Seine Bedeutung und Tipps zum Minimieren

Wir alle sind täglich mit einer Unmenge an Werbung konfrontiert. Dadurch ergeben sich für Unternehmen und ihr Marketing Anforderungen an ihre Werbemaßnahmen, die beinah unlösbar sind.

Professionelles Marketing und erfolgreiche Werbung erfordern wesentlich mehr als ein „galaktisches Budget“. Vor allem gilt die Devise, die eigene Zielgruppe so genau wie möglich zu kennen. Dafür helfen uns Daten. Bedenke dabei, dass Daten allein keine Erfolgsgaranten sind. Vielmehr gilt, diese zu interpretieren, um wertvolle Kenntnisse zur genauesten Ansprache der eigenen Zielgruppe zu eruieren. Denn Streuverluste bedeuten angesprochene Werbekontakte (Touchpoint), die sich außerhalb Deiner Zielgruppe befinden. Im schlimmsten Fall bleibt Dein Unternehmen oder Deine Marke bei diesen Menschen in schlechter Erinnerung.

Was für eine Aufgabe!

Deshalb gilt für erfolgreiche Werbemaßnahmen und Marketingkampagnen die genaue Auswahl der Zielgruppe und Partner, die Deine Werbeanzeigen genau dort publizieren, wo sie auch auf starkes Interesse bei potenziellen Kunden stoßen. Partner können Tageszeitung, Fernsehen oder Social-Media-Plattformen wie Facebook oder Instagram sein. Dabei ist zu achten, dass sich Werbung grundsätzlich lohnt, aber manchmal doch nicht. Daher richte Deine Business-Accounts auf Social Media bestmöglich ein.

Unter dem Strich ist festzuhalten: Der Streuverlust existiert immer. Daher rechne bei Deinen Werbekampagnen mit einem geringen Streuverlust und Kosten, die sich nicht in Umsatz wandeln lassen.

Ein Beispiel zum Thema Streuverlust im Online-Marketing

Dieses Beispiel stammt nicht aus meiner Feder. Dennoch empfehle ich Dir den folgenden Artikel, da er uns anschaulich ein Praxisbeispiel vorstellt: „So optimieren Sie Ihren Video-Content mit Datenanalysen“ [10].

Wie setzt Du Dich mit dem Thema – Streuverluste – auseinander? Welche Maßnahmen realisierst Du, um den Streuverlust zu minimieren? Schreibe Deine Antwort für einen Austausch unten per Kommentar!

Benötigst Du für Deine Social-Media-Kampagnen aktive Unterstützung, dann vereinbare gleich online Dein kostenloses Erstgespräch. Unser Erstgespräch dauert 20 bis 30 Minuten. Während dessen besprechen wir Deine Anforderungen und offenen Fragen sowie die nächsten notwendigen Schritte für Deine Kampagnen.

Quellenangaben

Für die folgenden Quellenangaben gilt der Stand vom 16. März 2020:

[1] Streuverluste
[2] Streuverluste
[3] Blog SEO optimieren: Tipps und Tools
[4] Affinität
[5] Lexikon der Unternehmensführung – Marketing: Zielgruppenaffinität
[6] Was gibt die Affinität an?
[7] Statistiken zum Thema Werbung
[8] E-Mail-Marketing-Benchmark 2018
[9] Ultimate Email Marketing Benchmarks for 2019: By Industry & Day
[10] B2B Video Strategie: So optimieren Sie Ihren Video-Content mit Datenanalysen

Facebook-Werbebibliothek: Wissenswertes für Deine Kampagnen auf Facebook

Facebook-Werbebibliothek: Wissenswertes für Deine Kampagnen auf Facebook 2000 1333 Ralph Scholze

Die Facebook-Werbebibliothek soll laut Facebook mehr Transparenz rund um die Werbeanzeigen auf Facebook liefern. Diese Transparenz der Werbeanzeigen (Facebook Ads) bezieht sich sogar auf die verschiedenen Apps und Dienste aus dem Hause Facebook. Für Unternehmen bietet die Facebook-Werbebibliothek Vor- und Nachteile.

Wie einfach und schnell Facebook Werbung zu schalten ist, ist bekannt. Wegen der sinkenden organischen Reichweite der Facebook Posts [1] schalten viele Unternehmen Facebook Ads für ihre Social-Media-Ziele.

Bisher konnten Unternehmen diese Facebook-Ads-Kampagnen ungestört realisieren. Die Öffentlichkeit wußte davon lediglich durch die Anzeigen in ihrem Newsfeed.

Die Einführung der Facebook-Werbebibliothek ändert diese „Komfortzone“ für Unternehmen erheblich.

Inhaltsverzeichnis für diesen Artikel zum Thema Facebook-Werbebibliothek

Dich erwarten in diesem Artikel zu dem Thema Wissenswertes für Deine Kampagnen auf Facebook wegen der Facebook-Werbebibliothek folgende Schwerpunkte:

  1. Was bedeutet die Werbebibliothek auf Facebook?
  2. Wo finde ich diese Werbebibliothek bei den Werbenden?
  3. Existieren Möglichkeiten zum Deaktivieren der Werbebibliothek?
  4. Welche Arten von Anzeigen zeigt die Werbebibliothek?
  5. Wofür können Unternehmen die Facebook-Werbebibliothek nutzen?
  6. Fazit für Facebook-Werbebibliothek: Wissenswertes für Deine Kampagnen auf Facebook

Was bedeutet die Werbebibliothek auf Facebook?

In der Werbebibliothek auf Facebook findest Du alle aktiven Anzeigen. Diese beziehen sich auf die verschiedenen Apps und Dienste aus dem Hause Facebook. Demzufolge stellt die Werbebibliothek eine Übersicht rund um Werbeanzeigen von einem Werbenden dar.

Natürlich besitzt die Einführung der Werbebibliothek eine eigene Geschichte. Der Hintergrund für die Einführung der Facebook-Werbebibliothek ist die politische Beeinflussung mithilfe von Facebook Ads auf Facebook. Dementgegen verlangte die EU (ungleich Europa) mehr Transparenz bezüglich „Wahlwerbung oder Werbung zu Themen, die in der EU relevant sind“ [2]. Demzufolge siehst Du in der Werbebibliothek aktuell diese Informationen:

  • Aktiv oder inaktiv,
  • Hinweis über Ablehnung,
  • ungefähre Impressionen,
  • ausgegebener Betrag,
  • Demografische Informationen (Alter und Geschlecht),
  • Standort des Abrufs der Anzeige.

Hervorzuheben ist, dass die Werbebibliothek auf Facebook für alle verfügbar und durchsuchbar ist. Einschränkungen existieren. Zum Beispiel bei einer Werbeanzeige für Alkohol, die ein Mindestalter voraussetzt [2].

Wo finde ich diese Werbebibliothek bei den Werbenden?

Bekanntlich „führen viele Wege nach Rom“. Dies trifft auf die Werbebibliothek zu. Einerseits findest Du die Werbebibliothek über die Seitentransparenz einer Facebook Seite (siehe folgende Abbildungen). Andererseits steht Dir eine Suche von Facebook zur Verfügung.

Werbeanzeigen anschauen per Facebook Seite (Weg 1)

Die Seitentransparenz findest Du aktuell in der rechten Spalte bei den Facebook Seiten. Bis vor kurzem fandest Du die Werbebibliothek in der linken Spalte als letzten Punkt: „Seiteninfo und Werbung“. Die folgende Abbildung zeigt Dir ihr Aussehen:

Facebook-Werbebibliothek in Seitentransparenz der Facebook Seite von webpixelkonsum

Quelle: webpixelkonsum (Facebook-Werbebibliothek in Seitentransparenz der Facebook Seite von webpixelkonsum)

Wenn Du auf die Seitentransparenz klickst, dann erscheint folgendes Pop-up:

Facebook Seitentransparenz der Facebook Seite von webpixelkonsum

Quelle: webpixelkonsum (Facebook Seitentransparenz der Facebook Seite von webpixelkonsum)

Hier kannst Du unter „Werbeanzeigen dieser Seite“ die aktuellen Werbeanzeigen anschauen.

Per direkte Suche Werbeanzeigen finden (Weg 2)

Ein anderer Weg stellt Dir Facebook selbst zur Verfügung: Die Suche für alle aktiven Ads [3]. Interessant bei diesem Weg ist der Fakt, dass diese Suche öffentlich ist. Dies bedeutet, dass Du kein Facebook Account besitzen musst. Meiner Meinung nach eine sehr erstaunliche Lösung aus dem Hause Facebook, die wohl nur durch die „Gefährdung der nationalen Sicherheit“ zu begründen ist.

Existieren Möglichkeiten zum Deaktivieren der Werbebibliothek?

Möglichkeiten zum Deaktivieren der Werbebibliothek von Facebook existieren gegenwärtig keine. Werbende auf Facebook und ihre verschiedenen Apps und Dienste (zum Beispiel Instagram) sind damit Facebook ausgeliefert. Denn Einstellungen um den Umfang einzuschränken existieren auch nicht. Die vorhandenen Einschränkungen bestimmt Facebook.

Welche Arten von Anzeigen zeigt die Werbebibliothek?

In der Werbebibliothek auf Facebook findest Du Daten zu sämtlichen aktiven und inaktiven Anzeigen, bei denen es sich um Wahlwerbung oder Werbung zu Themen von nationaler Relevanz handelt. Dabei siehst Du nur die Anzeigen, welche seit März 2019 geschaltet wurden.

Weiterhin befinden sich in der Werbebibliothek alle aktiven Werbeanzeigen, die für Dich relevant und nicht relevant waren. Nicht relevant bedeutet, dass Du für diese Anzeige nicht zur Zielgruppe des Werbetreibenden gehörtest.

Unter dem Strich wissenswert ist der folgende Fakt. Facebook speichert in seiner Werbebibliothek alle Werbeanzeigen 7 Jahre.

Wofür können Unternehmen die Facebook-Werbebibliothek nutzen?

Auf jeden Fall findest Du jetzt mehr Informationen direkt bei den Facebook Seiten. Sogar Informationen zu Anzeigen auf Instagram und den Facebook Messenger siehst Du. Zusätzlich erkunden kannst Du Details zu jeder Anzeige, da Dir eine Detailansicht zur Verfügung steht.

Demzufolge verstehst Du die Facebook-Strategie Deiner Konkurrenten und von anderen werbenden Unternehmen viel besser. Infolgedessen bekommst Du Ideen geliefert, die Deine eigenen Anzeigen erfolgreicher werden lassen. Oder Du schaltest eine Ad-hoc-Kampagne auf Facebook oder Instagram aufgrund der Information, dass Dein Konkurrent gerade eine erfolgreiche Facebook-Ads-Kampagne realisiert.

Interessant daran ist, dass Dir diese Ideen beinah kostenlos zur Verfügung stehen.

Vorteile für Unternehmen durch die Übersicht von Facebook-Ads

Zusammengefasst generiert Dir diese Anzeige viele Vorteile:

  1. Genauere Analyse der Facebook-Strategien Deiner Konkurrenten.
  2. Einblicke in die Facebook-Ads-Kampagne Deiner Konkurrenten, sogar länderübergreifend.
  3. Erkenntnisse in das Verhalten der Nutzer, die auf diese Facebook-Ads reagierten (Like, Kommentar, Share).
  4. Gewinnung von quantitativen Kennzahlen aufgrund der Anzahl der Anzeigen; d.h. Werbe-Penetration.
  5. Kostengünstige Analyse der Qualität der Werbeanzeigen.
  6. Ideenlieferung für Deine eigenen Facebook-Ads-Kampagne.
  7. Anregungen zum Optimieren Deiner Facebook-Ads.

Unter dem Strich helfen diese Vorteile Unternehmen dabei, um zum Beispiel bessere eigene Facebook-Ads zu realisieren oder Zeitpunkte für eigene Facebook-Ads-Kampagne klüger festzulegen. Demzufolge minimieren sich für Deine Werbekampagnen auf Facebook die Streuverluste.

Anregungen für Deine Taktik, wenn Du Facebook-Ads schaltest

Im Folgenden ändere ich die Sichtweise. Jetzt sind wir ein Unternehmen, welche Facebook-Ads-Kampagne realisiert. Infolge der Sichtbarkeit von aktiven Facebook-Ads wollen wir unserer Konkurrenz das Leben so schwer wie möglich machen. Deswegen können wir um unsere „Kern-Facebook-Ads“ zahlreiche unbedeutende Facebook-Ads schalten. Demzufolge erscheinen in der Übersicht zu viele Werbeanzeigen, deren Analyse zeitlichen Aufwand bedeuten. Unternehmen, die diesen Aufwand scheuen, erschweren wir damit die Konkurrenzanalyse.

Natürlich erfordert diese Taktik ein höheres Budget und einen höheren Aufwand für die zahlreichen Facebook-Ads. Ob sich dieser Aufwand lohnt, muss jedes Unternehmen für sich entscheiden. Dafür wissenswert wären Daten über die Nutzung der Werbebibliothek und Seitentransparenz für die eigene Facebook-Seite.

Daten über Nutzung der Werbebibliothek und Seitentransparenz

Wenn Du eine Facebook-Seite verantwortest, dann kennst Du Facebook Analytics mit all seinen Daten.

Dementsprechend wäre für die eigenen Facebook-Ads-Kampagne interessant zu wissen, wie oft nach den eigenen Facebook-Ads gesucht, geklickt usw. wird. Bisher weiß ich von keiner solchen Datenübersicht.

Fazit für Facebook-Werbebibliothek: Wissenswertes für Deine Kampagnen auf Facebook

Zuerst ist festzuhalten, dass die Werbebibliothek von Facebook eine gewisse „Sprengkraft“ besitzt. Immerhin gewinnt jetzt die Öffentlichkeit sofort einen Überblick über die Werbeanzeigen von Werbenden. Infolgedessen lassen sich Rückschlüsse ziehen für eigene Kampagnen auf Facebook und seine Plattformen.

Dementgegen komplexer werden eigene Facebook-Ads-Kampagnen, da Facebook alle aktiven Werbeanzeigen darstellt. Dafür hilfreich ist seitens Facebook wichtige Daten zu liefern über die Nutzung der Seitentransparenz.

Falls Du in der Werbebibliothek keine Anzeigen findest und Du aber weißt, dass das Unternehmen Facebook-Ads schalten, dann ein Tipp. Geh auf die Facebook-Seite von dem Unternehmen und nutze dort den oben beschriebenen Weg 1 über die Seitentransparenz.

Zukunft der Werbebibliothek von Facebook

Einerseits gehe ich davon aus, dass die Werbebibliothek von Facebook ab sofort für immer zu sehen ist. Andererseits stellt sich unweigerlich die Frage: Was zeigt diese in Zukunft der Öffentlichkeit an Informationen an. Zum Beispiel könnte Facebook in der Werbebibliothek anzeigen, ob das Facebook Pixel aktiv ist. Weiterhin könnte Facebook in seiner Werbebibliothek die Information integrieren, woher der Werbende zum Beispiele seine Custom Audience gewinnt und wie er dieser Facebook zur Verfügung stellt. Oder ob der Werbende eine Lookalike Audiences einsetzt.

Kennst Du bereits die Werbebibliothek von LinkedIn? Wenn Du Unterstützung für Deine Social-Media-Kampagnen suchst, dann vereinbare gleich ein kostenfreies Erstgespräch.

Quellenangaben

Für die folgenden Quellenangaben gilt der Stand vom 1. Juni 2019:

[1] Facebook bestraft Links mit Verlust an Reichweite: 10 Alternativen
[2] Die Werbebibliothek
[3] Suchmaske nach aktiven Ads auf Facebook

Preispolitik im Marketing - Hier das KaDeWe Berlin

Preispolitik im Marketing-Mix: Anregungen für Deine Preisstrategie

Preispolitik im Marketing-Mix: Anregungen für Deine Preisstrategie 2000 1333 Ralph Scholze

Inhaltsverzeichnis für diesen Artikel zum Thema Anregungen für Deine Preisstrategie

Bekanntlich „führen viele Wege nach Rom“.Dich erwarten in diesem Artikel zu dem Thema Anregungen für Deine Preisstrategie folgende Schwerpunkte:

  1. Fachbegriffe rund um das Thema — Preispolitik im Marketing-Mix
  2. Vielfalt der Geschäftsmodelle und ihre Auswirkung auf Deine Preisstrategie
  3. Was ist die Preispolitik?
  4. Was bedeutet Preisstrategie?
  5. Dies verbirgt sich hinter der Preisdifferenzierung
  6. Die Preisuntergrenze und ihre Bedeutung
  7. Was ist die Preisobergrenze?
  8. Was versteht man unter Pricing?
  9. Preise beeinflussen Angebot und Nachfrage
  10. Fazit für Preispolitik im Marketing-Mix: Anregungen für Deine Preisstrategie

Bezogen auf Deine Preispolitik im Marketing-Mix bedeutet dies, dass Du viele Überlegungen für Deine Preisstrategie anstellen musst. Vor allem denke daran, dass Du eine Entscheidung triffst. Diese Entscheidung muss für Dich nachvollziehbar sein. Infolgedessen besitzt Du jederzeit die Möglichkeit der Feinjustierung für Deine Preise.

Jetzt schaffen wir zuerst Klarheit!

Du findest in diesem Artikel Anregungen für Deine Preisstrategie, wenn Du ein:

  • Start-up oder
  • ein Online-Shop oder
  • ein produzierendes Unternehmen oder
  • Dienstleistungsunternehmen

führst.

Der größte Vorteil für Dich liegt darin, dass Du aufgrund der unterschiedlichen Instrumente Deine Preisstrategie optimieren kannst. Dies kannst Du zum Beispiel durch das Aufstellen von zu überprüfenden Hypothesen bezüglich Deines Preismodells selbst in die Hand nehmen.

An dieser Stelle musst Du stark sein, denn jetzt sind starke Nerven gefragt.
Dies muss sein und da kommen wir beide nicht herum.
Nun folgen zahlreiche Fachbegriffe.

Fachbegriffe rund um das Thema — Preispolitik im Marketing-Mix

Zuerst fangen wir mit dem Fachbegriff Marketing-Mix an. Allein der Fachbegriff Marketing-Mix bedarf eine ausführliche Erklärung. Jedoch würde sie den Rahmen von diesem Artikel sprengen. Daher empfehle ich Dir den Artikel Online-Marketing für den Mittelstand. Darin findest Du folgende Grafik zum Marketing-Mix, die Dir auf einfache Art den Marketing-Mix vorstellt:

Die 4Ps im "klassischen Marketing": Der Marketing-Mix - Preispolitik im Marketing-Mix: Anregungen für Deine Preisstrategie

Quelle: webpixelkonsum (Die 4Ps im „klassischen Marketing“: Der Marketing-Mix)

Vielfalt der Geschäftsmodelle und ihre Auswirkung auf Deine Preisstrategie

Weiterhin steht im Zusammenhang mit Deiner Preisstrategie das Geschäftsmodell. Dieses beinhaltet ein in sich schlüssiges Konzept und eine Strategie, wie das Unternehmen Gewinne erwirtschaftet. Immerhin soll das eigene Unternehmen im intensiven Wettbewerb überleben.

Einerseits existieren skalierfähige Geschäftsmodelle wie häufig in der App.-Industrie. Andererseits verfolgen viele Unternehmen ein nicht-skalierfähiges Geschäftsmodell, da sie produzierenden Gewerbe (zum Beispiel Handwerk) oder Dienstleistung-Unternehmen sind. Aufgrund dessen unterscheiden sich die Ausgangssituationen für die Preispolitik im Marketing-Mix. Dennoch existieren in der Preispolitik im Marketing-Mix Grundlagen, die alle Unternehmen definieren müssen. Lediglich im Detail unterscheiden sich die Preisstrategien.

Abgesehen von dieser Unterteilung findet sich in der Erklärung zum Geschäftsmodell der Passus – wie das Unternehmen Gewinne erwirtschaftet. Was bedeutet dieser Passus? Im Grunde genommen unterteilen sich Unternehmen in zwei große konträre Gruppen:

  • Profit-Unternehmen (gewinnorientierte Unternehmen) versus
  • Non-Profit-Unternehmen.

Logisch ist demzufolge, dass die Preise variieren. Non-Profit-Unternehmen können wegen der fehlenden Gewinnabsicht (per Gesetz) niedrigere Preise am Markt gegenüber den Profit-Unternehmen anbieten. Demzufolge sind die Preise von Profit-Unternehmen gegenüber den Non-Profit-Unternehmen (theoretisch) höher. Infolgedessen steigt der „Rechtfertigungs-Druck“ wegen des höheren Preises auf Profit-Unternehmen gegenüber den Kunden, wenn ein Non-Profit-Unternehmen das selbe Produkt bzw. die selbe Dienstleistung anbietet. Damit stellen wir fest, dass die Konkurrenz die erfolgversprechende Preisstrategie beeinflusst. Demnach muss die gewinnorientierte und strategische Unternehmensführung auf Unternehmenskennzahlen basieren, um die eigene Preispolitik im Marketing-Mix zum Erfolg zu bringen. Dazu findest Du im weiteren Artikel weitere Informationen.

Was in der Öffentlichkeit kaum bekannt ist, ist der folgende Fakt: Der Gesetzgeber zwingt Profit-Unternehmen durch Gesetze zur Erzielung von Gewinnen. Ansonsten droht Liebhaberei und damit ein Verstoß gegen gültige Gesetze.

Was ist die Preispolitik?

Grundsätzlich unterteilt sich die Preispolitik in [1]:

  • Staatliche Preispolitik,
  • Genossenschaftliche Preispolitik und
  • Erwerbswirtschaftliche Preispolitik.

Wir als Unternehmer verfolgen die erwerbswirtschaftliche Preispolitik. Als Teil der Marketingpolitik basiert sie auf die Ergebnisse der Marktforschung und der Kostenrechnung bzw. Kalkulation (Preisuntergrenze) [1].

Jedenfalls verfolgt die Preispolitik im Marketing-Mix das folgende Ziel: Mithilfe des passenden Preises zum Kaufen anregen. Dementsprechend beinhaltet sie alle Entscheidungen zur (psychologischen) Festlegung und Durchführung von (Markt-)Preisen. Folglich bedeutet sie im Detail die Analyse, Festlegung und Kontrolle von Preisen inklusive der Konditionen (zum Beispiel Vorkasse, Rabatt, Skonto) für Produkte oder Dienstleistungen.

Unter dem Strich verfolgt die Preispolitik das Ziel [2], mithilfe attraktiver (Markt-)Preisen und Konditionen die Marketingziele und Unternehmensziele zu realisieren.

Dummy Image

Für Dich noch ein Tipp: Oft heißt die Preispolitik auch Preismanagement. Verwirrt etwas, aber diese Ergänzung ist hilfreich zu wissen.

Welche Grundlagen der Preispolitik im Marketing existieren?

Im Marketing integriert die Preispolitik alle marktbezogenen Maßnahmen und Entscheidungen, die durch die eigene Preisfestsetzung konkrete Unternehmensziele erreichen soll. Dies bedeutet, dass die Preise im Marketing und Vertrieb zweckentsprechend sind. Entsprechend orientieren sich die eigenen Preise wenig Erlach objektiven Gesichtspunkten, sondern leiten sich nach subjektiven Anforderungen ab.

Wenn der Preis als Gegenwert einer Leistung (Entgelt) für die Zielgruppe gilt, dann kannst Du unter der Preispolitik folgende Zusammenfassung verstehen: „Ein Unternehmen probiert mit seinen Entscheidungen seinen Einfluss auf die Preisgestaltung und die Durchsetzung seiner Preise stetig höchstmöglich zu halten bzw. signifikant zu steigern.“. Demzufolge minimiert erfolgreiches Marketing Anstrengungen, die den Preis negativ beeinflussen wie Preisnachlässe jeglicher Art.

Was bedeutet Preisfixierung?

Einem Preis stehen mindestens 2 Parteien gegenüber (Unternehmen als Anbieter vs. Kunde als Nachfrager). Diese verfolgen gegensätzliche Ziele und Gegenleistungen. Diese Gegenleistung des Kunden erfolgt in Form des Bezahlen für seine nachgefragte Leistung bei dem ausgewählten Anbieter der Leistung.

Welche Merkmale zeichnet die Konditionenpolitik aus?

Unter Konditionenpolitik subsumiert sind beispielsweise Rabatte, Skonto, Boni, Gewährleistungen sowie Liefer- und Zahlungsbedingungen.

Welche preispolitische Entscheidungen muss das Marketing in seiner Preispolitik treffen?

Zuerst halten wir fest, dass sich die Marketingstrategie inklusive der Preispolitik aus der Unternehmensstrategie ableitet. Demzufolge existiert zwischen der Preispolitik und Unternehmensstrategie ein enger Zusammenhang und eine Wechselbeziehung. Daher sind folgende preispolitische Entscheidungen in der Marketingstrategie zu treffen:

  • Festlegung der optimalen Preise für die eigenen, angebotenen Leistungen.
  • Durchsetzung des Preises bei der Kundschaft und Zielgruppe. Hier unterscheide ich. Einerseits zähle ich zu der Kundschaft die Menschen aus der Zielgruppe, die tatsächlich einen Preis bezahlen und demzufolge eine Entscheidung getroffen haben. Andererseits bedeutet für mich die Zielgruppe im Zusammenhang mit der Preispolitik all die Menschen, die meine Preise tatsächlich bezahlt haben und eventuell bereit sind zu bezahlen. Demzufolge entstehen bei der Zielgruppe für meine Preise vor dem Kauf ein Preis-Image.
  • Bestimmen der Preisentwicklung und Preisstrategie im zeitlichen Verlauf aufgrund einer definierten Preisstrategie.
  • Definieren konkreter Maßnahmen für die Preisdifferenzierungen.
  • Gestaltung einer Preispolitik über das Produkt hinaus.

Unter dem Strich lässt sich Festhalten, dass zahlreiche, komplexe Entscheidungen für die eigene erfolgreiche Preispolitik zu treffen sind.

Welche Bestandteile der Preispolitik existieren?

Neben der bereits vorgestellten Unterteilung existieren noch folgende Bestandteile im Preismanagement:

Kostenorientierte Preispolitik

Wenn Du diese Strategie für Deine Preise verfolgst, dann nutzt Du die Gesamtkosten (Produkt/Dienstleistung) für die Berechnung des Selbstkostenpreis. Dabei bilden die gewonnenen Daten (Rechnungswesen/Buchhaltung) die Preisuntergrenze. Sie bilden den (Markt-)Preis. Dieser resultiert aus den Material- und Sachkosten der Produktion, den Personalkosten sowie einen Gemeinkostenaufschlag und Verrechnungswert für Marketingkosten inklusive Vertrieb.

Kennzeichnend für die kostenorientierte Preispolitik ist die Preisuntergrenze. Diese solltest Du in Deiner Preisstrategie und Marketingstrategie niemals unterbieten wie Dir das folgende Hauptziel der kostenorientierten Preispolitik verdeutlicht.

Das Hauptziel der kostenorientierten Preispolitik mit ihrer Preisuntergrenze ist die Deckung der Betriebskosten. Infolgedessen existiert Dein Unternehmen weiterhin am Markt, wenn auch in „schwierigem Fahrtwasser“.

Bestimmt bist Du gleich überrascht! Die kostenorientierte Preispolitik findest zum Beispiel bei der Preiserhöhung für Briefmarken, wofür die Post von dem Aufsichtsamt die Genehmigung aufgrund Kostensteigerung benötigt.

Kundenorientierte Preispolitik

Während die kostenorientierte Preispolitik bei der Preisfestsetzung das Unternehmen in den Fokus rückt, fokussiert die kundenorientierte Preispolitik ganz klar den Kunden.

Dies heißt im Klartext: Die Preisfindung ist ein „Seilakt“. Warum?

Auf der einen Seite steht der potenzielle Kunde, der dem Angebot einen bestimmten Wert liefert, wofür er bereit ist zu zahlen. Demgegenüber steht das Unternehmen mit seiner Preisvorstellung für das Angebot. Schließlich probiert die kundenorientierte Preispolitik mittels Fragen den Preis zu finden, welchen der potenzielle Kunde bereits ist zu zahlen. Fragen können sein:

  • Wo ist die Schmerzgrenze für den Kunden, d.h. bis zu welchem Preis ist der potenzielle Kunde bereit, das Angebot zu kaufen?
  • Welchen Preis ist der potenzielle Kunde von sich aus bereit zu zahlen?
  • Existiert eine Bereitschaft bei dem potenziellen Kunde zum Kaufen des Angebots für den gewünschten Preis des Unternehmens?

Damit Du Antworten von Deiner Zielgruppe auf diese Fragen gewinnst, steht Dir die Marktforschung zur Verfügung. Auf jeden Fall bietet sich dafür das Internet mit seinen Möglichkeiten für effiziente und effektive Umfragen an. Wenn Du dabei clever vorgehst, dann gewinnst Du für Dein Marketing und Deine PR wertvolle Informationen von Deinen potenziellen Kunden. Diese kannst Du in Deine Unternehmensstrategie integrieren und so den Umsatz signifikant steigern.

Nachfrageorientierte Preispolitik

Diese Preisstrategie fokussiert sich noch stärker an die Kunden. Bei den ersten beiden vorgestellten Strategien der Preispolitik finden die Kosten der Unternehmen Einzug in den Preis. Bei der nachfrageorientierten Preispolitik spielt diese beinah keine Rolle. (Exkurs: Beinah deswegen, da ein Unternehmen kostendeckend wirtschaften muss, sonst droht die Insolvenz.) Stattdessen übernimmt ein Unternehmen den bereits existierenden Marktpreis für seine Preisstrategie. Dabei spielt ein ganz wichtiger Fakt eine herausragende Rolle: Der Produktlebenszyklus.

Im Laufe des Lebenszyklus von einem Produkt bzw. Angebot existieren aufgrund Angebot und Nachfrage sowie individueller Präferenzen unterschiedliche Bereitschaften für Preise. Diese probiert die nachfrageorientierte Preispolitik mittels Preiserhöhung zu eruieren. Beispiel: Existiert für ein Angebot ein Marktpreis von 100 Geldeinheiten (GE), dann kaufen 1.000 Kunden dieses (Gesamtumsatz: 100.000 GE). Erhöht sich der Preis auf 150 GE, dann kaufen 500 Kunden das Angebot (Gesamtumsatz: 75.000 GE). Ergebnis: Preiserhöhung führt zu weniger Gesamtumsatz aufgrund zu hohem marktüblichen Preis.

Wettbewerbsorientierte Preispolitik

Sie fokussiert die Preisstrategie an den Preisen der Konkurrenz.

Zuerst bedeutet dies, dass Deine Preispolitik stark abhängt von der Preisstrategie Deiner Konkurrenz. Erhöht die Konkurrenz seine Preise, kannst Du auch Deine Preise erhöhen und dadurch den Umsatz je verkaufte Einheit und den Gesamtumsatz steigern. Natürlich kannst Du Deinen Preis auf dem Niveau vor der Preiserhöhung lassen. Infolgedessen steigerst Du lediglich den Gesamtumsatz aufgrund größerer Stückzahl an verkauften Einheiten. Der Umsatz je verkaufte Einheit bleibt wegen des selben Preises identisch.

Gleichzeitig kannst Du Deine Preise über die Deiner Konkurrenz festlegen. Theoretisch optimierst Du dadurch den Umsatz je verkaufte Einheit und den Gesamtumsatz. Praktisch kann dies „ein Eigentor“ wegen der Preistransparenz werden. Legst Du Deinen Preis unter den Deiner Konkurrenz, dann steigt höchstwahrscheinlich wegen der Preistransparenz Dein Gesamtumsatz. Wenn Du dabei auf Deine Preisuntergrenze achtest, dann bleibt Dein Unternehmen solvent.

Was bedeutet Preisstrategie?

Zuerst bedeutet sie eine hohe Komplexität. Warum? Wie bei allen strategischen Entscheidungen musst Du aufgrund bekannter und unbekannter Fakten eine mittel- bis langfristige Entscheidung für Deine Preise treffen, die die Existenz Deines Unternehmens betrifft.

Damit wir weiterhin den kalten Blick behalten, unterteilen wir die potenziellen Preisstrategien in:

Festpreisstrategie

Für das bessere Verständnis unterteilen wir im ersten Schritt die Festpreisstrategie wie folgt:

Die folgende Infografik dient Dir für das bessere Verständnis als Orientierung bezogen auf die folgenden Bestandteile der Festpreisstrategie:

Infografik zeigt Preispolitik im Marketing-Mix und die Möglichkeiten der Positionierung über den Preis von webpixelkonsum

Quelle: webpixelkonsum (Preispolitik im Marketing-Mix: Preisstrategie und die Möglichkeiten der Positionierung über den Preis)

Niedrigpreisstrategie als Bestandteil der Festpreisstrategie

Der Name signalisiert eindeutig die Strategie dieser Preispolitik; der Preis ist niedrig. Deshalb nennt sie sich oft Promotionspreisstrategie. Dies ist möglich, wenn Dein Unternehmen alle Prozesse optimiert hat und damit die Kosten minimiert. Vorteilhaft ist diese Niedrigpreisstrategie, wenn Du neue Kunden gewinnen willst oder gar Deine Konkurrenz vom Markt verdrängen. Beachte, wen Du mit Deiner Niedrigpreisstrategie als Kunden gewinnst!

Beispiel: Discounter jeglicher Branchen.

Für eine Niedrigpreisstrategie sprechen folgende Gründe

Wenn Du für Deine Marketingstrategie die Niedrigpreisstrategie einsetzt, dann sprechen folgende Gründe dafür:

  • Aufgrund der hohen Absatzmenge wandeln sich die niedrigen Stückdeckungsbeiträge zu hohen Gesamtdeckungsbeiträgen und mithilfe des „Erfahrungskurven-Effekts“ minimieren sich die Kosten, so dass Dein Gewinn maximiert wird.
  • Dein Unternehmen gewinnt aufgrund des niedrigen Preises zügig eine beachtliche Marktposition und einen signifikanten Marktanteil.
  • Dank des niedrigen Preisen gewinnt Dein Unternehmen neue Kunde von der Konkurrenz und gleichzeitig zwingst Du Deiner Konkurrenz höhere Marketingkosten zur Rückgewinnung ihrer Kunden auf.
Gegen eine Niedrigpreisstrategie sprechen folgende Gründe

Der Einsatz einer Niedrigpreisstrategie muss wegen ihrer folgenden Nachteile überlegt sein:

  • Preissteigerungen lassen sich schwierig im Markt durchsetzen genauso wie Preissenkungen wegen der Preisuntergrenze.
  • Potenzielle Neu-Kunden könnten mit dem niedrigen Preis eine schlechte Qualität assoziieren, so dass sie bei der Konkurrenz kaufen.
  • Der niedrige Preis eröffnet einen Preiskampf mit mehreren Konkurrenten, der Deinen Gewinn nachweisbar minimiert. Oft überlebt nur der Kostenführer den (ruinösen) Preiskampf.
  • Aufgrund des niedrigen Preises entsteht ein Nachfrage-Peak, der die eigene Kapazitätsgrenze übersteigt und damit zu Lieferengpässen und Umsatzverlusten führt.
Hochpreisstrategie als Bestandteil der Festpreisstrategie

Entgegen der Niedrigpreisstrategie verfolgt die Hochpreisstrategie einen ganz anderen Ansatz. Zuerst zur Erklärung der Hochpreisstrategie, die oft Prämienpreisstrategie heißt. Mit ihr soll ein Preis oberhalb des durchschnittlichen Marktpreises im Markt etabliert werden. Begründen kannst Du die Hochpreisstrategie damit, dass Du die Qualitätsführerschaft anstrebst oder eine (Luxus-)Marken-Strategie aufbauen willst.

Beispiel: Luxus-Marken

Für eine Hochpreisstrategie sprechen folgende Gründe

Wenn Du für Deine Marketingstrategie die Hochpreisstrategie einsetzt, dann sprechen folgende Gründe dafür:

  • Dank hoher Einführungspreise ist Dein Gewinn am Anfang hoch. Infolgedessen amortisieren sich die Einführungskosten und Produktkosten schneller.
  • Höhere Einnahmen ermöglichen Deinem Unternehmen weiterhin hervorragende Qualität zu liefern. Dadurch entwickelnd sich ein positives Markenimage bei den Kunden und eine höhere Kaufbereitschaft.
  • Ein anfänglich hoher Einführungspreise bietet für Deine Preisstrategie die Möglichkeit, Deine Preise den Kundenwünschen anzupassen. Vor allem Dein Markenimage gewinnt dadurch, denn Deine Kunden freuen sich über den niedrigeren Preis von Deinen Qualitätsprodukten.
Gegen eine Hochpreisstrategie sprechen folgende Gründe

Der Einsatz einer Hochpreisstrategie muss wegen ihrer folgenden Nachteile überlegt sein:

  • Hohe Preise in Verbindung mit hohen Gewinnmargen wirken wie ein Magnet auf neue Konkurrenten, die sich schnellen Umsatz erhoffen. Deswegen „kämpfen“ mehr Anbieter um den Markt. Infolgedessen entsteht ein Nachfragemarkt mit sinkenden Preisen, die den Gewinn schmälern.
  • Für dauerhaft hohe (Markt-)Preise benötigst Du stetig innovative Produkte/Dienstleistungen und ein positives Markenimage. Beide erfordern wiederum hohe Investitionen.
  • Oft erschweren hohe Preise die schnelle Marktdurchdringung.
Preisdifferenzierung als Bestandteil der Festpreisstrategie

In der Festpreisstrategie besonders ist die Preisdifferenzierung. Sie kennzeichnet ein ganz besonderes Merkmal: Die angebotenen (Markt-)Preise variieren für ein und dieselbe Leistung. Dadurch steigen die Chancen, die Verkaufszahlen signifikant zu erhöhen. Dabei unterscheidet die Preisdifferenzierung in die:

  • personelle Preisdifferenzierung, die sich auf unterschiedliche Personengruppen wie Studenten, Kinder usw. fokussiert.
  • zeitliche Preisdifferenzierung, die bei saisonalen Produkten zum Einsatz kommt.
  • räumliche Preisdifferenzierung, die das selbe Produkt zu verschiedenen Preisen auf unterschiedlichen Märkten anbietet.

Unter dem Strich verfolgt die Preisdifferenzierung das Ziel, aufgrund der variablen Preise ein größeren Absatzvolumen und einen signifikante Umsatzsteigerung zu erzielen.

Preisabfolgestrategie

Mit der Preisabfolgestrategie besitzt Du eine sehr interessante Methode für Deine Preisstrategie. Dies liegt daran, dass Du mit ihr zwei Wege für Deine Preisgestaltung und Preisanpassung im zeitlichen Verlauf verfolgen kannst:

  1. Zu Beginn ein hoher Einführungspreis — Skimmingpreisstrategie (Abschöpfungsstrategie), d.h. Der Preis senkt sich kontinuierlich im Laufe der Zeit. Du kannst die Skimmingpreisstrategie einsetzen, wenn Du bei jeder Käufergruppe den maximalen Preis abschöpfen willst. Daher der Name: Abschöpfungsstrategie.
  2. Zum Start ein niedriger Einführungspreis — Penetrationsstrategie, d.h. Dank des niedrigen Einführungspreises kommen die potenziellen Kunden rasch mit dem Produkt in Kontakt und wegen des niedrigen Risikos existiert eine Kaufbereitschaft. Einerseits gewinnt Dein Unternehmen einen großen Kundenstamm. Andererseits etabliert sich Dein Produkt wegen des niedrigen Preises am Markt. Vor allem bietet sich die Penetrationsstrategie für die Unternehmen an, die zügig große Absatzmengen verkaufen und eine starke Position im Markt aufbauen wollen. Häufig soll damit die Konkurrenz verdrängt werden oder hohe Markteintrittsbarrieren als Schutz vor neuen Konkurrenten etabliert werden. Das Besondere an der Penetrationsstrategie ist die stetige Erhöhung des Preises.

Preiswettbewerbsstrategie

Willst Du für Deine Preisstrategie die Preiswettbewerbsstrategie einsetzen, dann steht Dir folgende Marktpreisstrategie bzw. Wettbewerbspreisstrategie zur Verfügung:

  • Preisführer, d.h. dieser verlangt am Markt den höchsten Preis und ist damit „Kompass“ für alle Konkurrenten im selben Markt.
  • Preisfolger, d.h. passen ihren Preis stetig unterhalb von dem Preis des Preisführers an.
  • Preiskämpfer, d.h. besitzt den niedrigsten Preis im selben Markt.

Was verbirgt sich hinter der Preisdifferenzierung?

Die Preisdifferenzierung bedeutet, dass ein Unternehmen unterschiedliche Preise für das selbe Produkt verlangt. Dadurch steigen die Chancen, die Verkaufszahlen signifikant zu erhöhen.

Die Preisuntergrenze und ihre Bedeutung

Ganz klar muss ich Dir mitteilen, dass Deine Preispolitik im Marketing-Mix in erster Linie das Ziel verfolgt, Kaufanreize zu generieren dank attraktiver Preise. Dabei spielt für Deine Preisstrategie und Dein Unternehmen die folgende Entscheidungskomponente eine lebenswichtige Rolle: Die Preisuntergrenze. Sie kennzeichnet den Preis, welchen Dein Unternehmen niemals unterschreiten sollte; außer Dein Unternehmen soll insolvent werden. Keine lohnende Unternehmensstrategie meiner Meinung nach. An dieser Stelle könntest Du argumentieren, dass für die Preisuntergrenze zwei Methoden zur Verfügung stehen. Stimmt! Du kannst in Deiner Preispolitik folgende beiden Methoden für die Preisuntergrenze einsetzen:

  1. langfristige Perspektive, zum Beispiel für Preiskataloge in einem konkreten Jahr. Die langfristige Preisuntergrenze nennt die Geldeinheit (GE), die Du für Dein Unternehmen zur Kostendeckung benötigst. Bedenke dabei, dass die langfristige Preisuntergrenze zum Erhalt der Arbeitsplätze und für künftige Investitionen notwendig ist.
  2. kurzfristig, zum Beispiel bei einer Angebotsbesprechung für ein konkretes Projekt, um den Kunden als Referenz zu bekommen. Dabei bedeutet die kurzfristige Preisuntergrenze den Wert, der Deine variablen Stückkosten deckt. Vielleicht kannst Du selbst für dieses Kundenprojekt günstig einkaufen.

Was ist die Preisobergrenze?

Die Preisobergrenze wird bestimmt durch die Nachfrage Deiner Kunden. Wenn Du die Preisobergrenze Deiner Kunden für Deine Produkte bzw. Dienstleistungen kennst, dann kannst Du Deinen Preis in der Höhe definieren, wo der wahrgenommene Preis Deiner Kunden mit der Wertschätzung des entsprechenden Produktes entspricht.

Was versteht man unter Pricing?

Für Pricing finden sich viele Namen: Dynamic Pricing, Surge Pricing oder dynamisches Preismanagement. Ihre Bedeutung ist gleich. Bei einer Preisstrategie – Pricing – passt ein Unternehmen seine Preise stetig an auf Basis des aktuellen Marktbedarfs. Dabei kommen Algorithmen zum Einsatz, die die Preise berechnen.

Für Dich besitze ich einen ganz besondere Empfehlung, wenn Du ein Start-up führst oder aufbaust. Der folgende Artikel setzt sich gezielt mit dem Thema – Pricing im Startup [3] – auseinander. Dir empfehle ich diesen Artikel aus zwei Gründen. Einerseits beschäftigt sich der Artikel mit dem Finden des „richtigen Verkaufspreises“. Andererseits findest Du Argumente, warum Du Dich mit dem Thema „Pricing im Startup“ intensiv auseinandersetzen sollst. Aus eigenen Erfahrungen weiß ich um diese Herausforderung, wenn man ein Start-up aufbaut. Zu viele Aufgaben und Fragen sind in zu wenig Zeit zu klären.

Preise beeinflussen Angebot und Nachfrage

Der funktionierende Markt basiert auf Angebot und Nachfrage. Dafür spielt der Preis eine entscheidende Rolle. Denn der Preis beeinflusst das Gleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage. Für einen funktionierenden Markt ist der Käufer mit seiner Präferenz entscheidend. Seine Kaufentscheidung beeinflussen viele Faktoren wie sein verfügbares Einkommen für Konsum oder alternative Preisangebote für das selbe oder ähnliche Produkt.

Dummy Image

Denke bei Deiner Preisstrategie daran, dass Dein Kunde alles in Deinem Unternehmen bezahlt!

Fazit für Preispolitik im Marketing-Mix: Anregungen für Deine Preisstrategie

Preise unterliegen in allen Branchen und ihren Märkten Preisveränderungen. Wenn Du die Preisstrategie für Dein Unternehmen verantwortest, dann solltest Du die beiden Ausprägungen kennen. Beide Ausprägungen hängen davon ab, wie intensiv die Reaktion auf eine Preiserhöhung bzw. Preissenkung erfolgt. Diese beiden Ausprägungen existieren:

  1. elastischen Nachfrage, d.h. bei einer Preiserhöhung bzw. Preissenkung ändert sich die Nachfrage auffallend.
  2. unelastischen Nachfrage, d.h. bei einer Preiserhöhung bzw. Preissenkung verändert sich die Nachfrage kaum.

Den optimalen (Markt-)Preis zu finden ist eine der herausfordernden Aufgaben im Marketing. Diese Marketingaufgabe erschwert zum Beispiel die Preistransparenz. Sie ermöglicht dank moderner Technologie (zum Beispiel Preissuchmaschinen) ein Preisvergleich in Millisekunden, so dass Unternehmen diese Preistransparenz in ihrer Preispolitik akzeptieren müssen. Infolgedessen ändert sich das Preisbewußtsein der Kunden und ihr Kaufverhalten. Demzufolge stehen Unternehmen vor einer großen Herausforderung. Sie müssen dass Kaufverhalten ihrer Kunden genau verstehen und gleichzeitig den individuellen Wert der Kunde für das Angebot (mit seinem Preis) kennen. Dadurch besteht für Deine Preispolitik die Chance, Preissteigerungen für definierte Angebote und Kundensegmenten zu realisieren.

Infografik zeigt Preispolitik im Marketing-Mix und die Einflussfaktoren auf die Preisstrategie von webpixelkonsum

Quelle: webpixelkonsum (Preispolitik im Marketing-Mix: Einflussfaktoren auf die Preisstrategie)

Ein wichtiger Punkt tangiert Deine Preispolitik und Preisstrategie: Deine Marke (und indirekt Deine Corporate Identity). Daher achte darauf, dass der Preis aufgrund seiner Zahl ein „harter Fakt“ darstellt. Gleichzeitig beeinflussen „weiche Faktoren“ den Preis, die zum Teil außerhalb Deines Unternehmens wirken und kaum zu beeinflussen sein (siehe den folgenden Artikel zu ähnlichem Thema: Owned, Earned und Paid Media). Für das bessere Verständnis nenne ich Blogger (Blogger Relations) und Influencer (Influencer Marketing), die über ihre Kommunikationskanäle Deine Produkte mit Preisen publizieren.

Welche Erfahrungen sammeltest Du bis dato mit dem Thema – Preispolitik im Marketing-Mix? Schreibe mir Deine Meinung für einen Austausch unten in den Kommentaren!

Quellenangaben

Für die folgenden Quellenangaben gilt der Stand vom 28. Dezember 2022:

[1] Gabler Wirtschaftslexikon: Preispolitik
[2] SMART-Ziele im Marketing sind eigenartig und doch wichtig
[3] Pricing für Startups: Wie findet man den richtigen Verkaufspreis?

Fernsehturm in Berlin-Alexanderplatz als Instagram- und Social-Media-Motiv by webpixelkonsum

Content-Format Story in Social Media: Von Snapchat, Instagram, Facebook, Twitter bis YouTube

Content-Format Story in Social Media: Von Snapchat, Instagram, Facebook, Twitter bis YouTube 2000 1333 Ralph Scholze

Was für ein Siegeszug das Format – Story in Social Media – bis jetzt „auf das Parkett legt“ ist sprichwörtlich Wahnsinn. Die Fakten sprechen für sich. Wir finden die Stories auf Snapchat und Instagram genauso auf Facebook, Twitter und YouTube. Deshalb widmet sich dieser Artikel den Stories in Social Media; von den Fakten bis Tipps für Dich, damit Deine Stories erfolgreich sind. Deswegen lies den ganzen Artikel.

Bevor Du gleich voller Neugierde diesen Artikel lesen willst, biete ich Dir für Deine Orientierung das Inhaltsverzeichnis an.

Inhaltsverzeichnis für diesen Artikel zum Thema Content-Format Story in Social Media

Dich erwarten in diesem Artikel zu dem Thema Content-Format Story in Social Media folgende Schwerpunkte:

  1. Fakten zur Nutzung von Stories in Social Media
  2. Start der Story in Social Media
  3. Verrückte Besonderheit der Stories
  4. Das Content-Format Story und Unternehmen: Passen beide zusammen?
  5. Gründe für den Einsatz von Stories in Social Media
  6. Tipps für Deine Facebook Stories
  7. Tipps für Deine Stories auf Instagram
  8. Snapchat oder Instagram Stories?
  9. Fazit für Story in Social Media

Auf jeden Fall ist das Potenzial von den Stories enorm. Einerseits sprechen einige von Reichweitenboost auf Instagram [1]. Andererseits betrachten wie Facebook das Story-Format als neuen Newsfeed [2]. Wiederum andere sehen die Stories gar als essentiell für die eigene Zukunft [3].

Lorbeeren für die Story in Social Media wo wir hinschauen. Warum ist dies so? Dafür liefern uns die folgenden Fakten eine Antwort.

Fakten zur Nutzung von Stories in Social Media

Der Artikel von TechCrunch: „Inside Facebook Stories’ quest for originality amidst 300M users“ [3] stellt eine interessante Infografik zur Nutzung von Stories in Social Media vor. Demzufolge schauen sich täglich auf den folgenden Social-Media-Plattformen Millionen von Nutzern Stories an:

  • Snapchat (Stand 8.2018): 188 Millionen.
  • Facebook (Stand 9.2018): 300 Millionen.
  • Instagram (Stand 6.2018): 400 Millionen.
  • WhatsApp (Stand 5.2018): 450 Millionen.

Demzufolge ist das Format Story in Social Media bei den Nutzern sehr beliebt. Daher stellt sich die Frage: Warum ist das Format Story so beliebt? Einerseits kann dies daran liegen, dass das Format Story die Kreativität der Nutzer anregt und freien Lauf lässt. Andererseits spielt die höhere Reichweite eine sehr bedeutende Rolle für die Unmenge an Stories.

Letzteres spüren Unternehmen zum Beispiel auf Instagram mit ihren Stories wie Socialbakers publizierte: „Instagram Engagement: Everything You Need to Know [Exclusive Stats]“ [4]. Genau dies ist meiner Meinung nach für das eigene Marketing einer der wichtigsten Gründe für den Einsatz von Content-Format Story in Social Media.

Bevor wir uns mit dem Thema Story in Social Media intensiver beschäftigen, findest Du in dem Artikel: Verrückte Fußball-Welt: Instagram-Story geht viral ein aktuelles Wahnsinns-Ereignis aus der Fußballwelt. Damit steht die Instagram Story direkt in Verbindung. Schau am Besten selbst!

Start der Story in Social Media

Der Pionier für die Stories ist Snapchat. Diese Social-Media-Plattform begeisterte vor allem sehr junge Menschen, die meistens mehr experimentieren als die älteren Menschen.

Da die Social-Media-Plattform attraktiv für ihre Nutzer sein müssen, schauen sie sich Trends in Social Media genauer an. Deswegen finden wir heute Stories neben Snapchat auch auf Instagram, Facebook und YouTube.

Ihr Unterschied liegt in der Beliebtheit und Nutzung. Sehr eindrucksvoll verdeutlicht dies die Grafik in dem Artikel von Recode: „‘Stories’ was Instagram’s smartest move yet“ [5]. Dort ist zu sehen, dass auf Instagram die Stories extrem beliebt gegenüber den Ideengeber Snapchat.

Verrückte Besonderheit der Stories

Ein ganz besonderes Merkmal zeichnet das Content-Format Story aus. Dies ist so verrückt, dass SEO-Experten graue Haare bekommen würden.

Welche verrückte Besonderheit besitzen die Stories?

Ihre verrückte Besonderheit ist ihre Sichtbarkeit. Stories sind in Social Media gerade einmal 24 Stunden sichtbar. Danach verschwinden sie, außer sie sind vorher gespeichert. Dies bedeutet aber, dass die Story bereits angeschaut wurden ist. Wenn nicht, dann sieht man sie nie wieder.

Hier kommt das – Prinzip der künstlichen Verknappung in Social Media – zum Einsatz.

Das Content-Format Story und Unternehmen: Passen beide zusammen?

Einerseits findet im Web eine stetige Entwicklung und Ausprobieren von neuen Content-Formaten. Andererseits besitzen Unternehmen ihre Sichtweise auf die Nutzung von neuen Content-Formaten.

Lohnt sich das Content-Format Story für Unternehmen?

Wegen der hohen Beliebtheit der Stories in Social Media werden Unternehmen zunehmend auf das Content-Format Story aufmerksam. Einige Unternehmen probieren Stories bereits aus und erzielen hohe Reichweite auf einfachem Wege [4].

Daher stellt sich die Frage, ob das Marketingbudget zugunsten von Stories verlagert werden soll. Dafür empfehle ich Dir den Artikel von Martin Gardt: „Warum Stories für Facebook und Marketer ein Problem sind – und gleichzeitig eine Chance“ [6]. Er stellt die Probleme vor, die für das Marketing beim Einsatz von Stories und Story Ads existieren. Daher lies Dir diesen Artikel durch, wenn Du für Dein Content-Marketing das Content-Format Story einsetzen willst.

Die Social-Media-Plattformen leben von den Werbeeinnahmen der Unternehmen (Social Ads). Dies ist bekannt. Dementsprechend öffnen sie sich notwendigerweise für Unternehmen mit unterschiedlichem Tempo und führen neue Ads-Formate wie zum Beispiel Instagram [7] ein.

Gründe für den Einsatz von Stories in Social Media

Die folgenden Gründe beziehen sich allgemein auf das Content-Format Story. Bedenke, dass die exakten Zahlen und der Erfolg abhängig von den Algorithmen der jeweiligen Social-Media-Plattformen sind.

Die Gründe für den Einsatz von Stories in Social Media sind zum Beispiel:

  • Mehr Sichtbarkeit.
  • Höhere Interaktionsraten.
  • Traffic erzeugen.
  • Größere Reichweite durch spezielle Story-Formate.
  • Konzentriertes Storytelling aufgrund der Sichtbarkeit von 24 Stunden.
  • Schaltung von Ads (Werbeanzeigen) in den Stories.

Unter dem Strich verdeutlichen diese Gründe lohnende Social-Media-Ziele. Zum Beispiel kannst Du für Deine Facebook Seite die Option freigeben, dass jeder Deine Facebook-Seiten-Beiträge in die eigenen Stories publizieren darf [8]. Infolgedessen erhältst Du mehr Sichtbarkeit und erzeugst Traffic.

Jetzt noch ein Grund für den Einsatz von Stories in Deiner Social-Media-Strategie. Die Erstellung, der Umfang und die Nutzung der Stories auf den Social-Media-Plattformen ist aktuell sehr ähnlich. Sogar YouTube führt jetzt seine – YouTube Stories – ein [9], die beinah identisch sein sollen wie auf Snapchat und Instagram.

Auswirkungen für Unternehmen durch das Content-Format Story

Für Unternehmen und ihr Marketing wird Social Media und Social-Media-Marketing komplexer und aufwendiger durch das Content-Format Story.

So entwickelt Snapchat stetig seine Stories weiter [10] genauso wie Instagram mit zum Beispiel Location und Hashtag Stories [11] oder den „questions sticker“ [12].

Wie oben schon berichtet, etabliert Facebook das Content-Format Story auf seiner Plattform. Dementsprechend bringt Facebook die Stories jetzt in die Gruppen [13] und führt einen Call-to-Action in seinen Stories ein [14] ein. Wer hier als Unternehmen die beste Mischung an Unterhaltung für seine Fans im Newsfeed, in den Stories und mit seinen Influencer erzeugt, gewinnt. Das Potenzial ist enorm wie Lele Pons mit ihren „four million viewers on average per Story“ [5] verdeutlicht.

Tipps für Deine Facebook Stories

Für Dich fand ich den folgenden interessanten Artikel, der Dir schrittweise das Anlegen einer Facebook Story erklärt: „Was du über Facebook Stories wissen musst“ [15]. Bedenke, dass sich dieser Artikel auf Unternehmen mit ihren Facebook Seiten fokussiert. Dafür sind die vorgestellten Schritte:

  1. Finden der Facebook Stories,
  2. Funktionen der Facebook Stories nutzen,
  3. veröffentlichen Deiner Facebook Stories und
  4. Facebook Stories Analytics.

Tipps für Deine Stories auf Instagram

Der folgende englischsprachige Artikel: „Instagram Stories Quiz Stickers Could be a Step Closer, Another Tool Worth Considering“ [16] gibt Dir einen wertvollen Tipp. Damit kannst Du in Deine Instagram Stories ein Quiz einarbeiten. Infolgedessen steigt die Interaktion Deiner Stories auf Instagram. Dementsprechend erfolgreich werden Deine Stories auf Instagram.

Studie liefert für die Instagram Stories wertvolle Anregungen

Einen ganz speziellen Fundus liefert Dir diese Analyse von Buffer mit über 15.000 Instagram Stories [17]. Dir helfen die gewonnenen Erkenntnisse speziell für Deine Instagram Stories. Zum Beispiel findest Du in diesem Artikel Anregungen über die optimale Länge Deiner Stories, die beste Tageszeit, die Intensität Deiner Stories aus Instagram. Du siehst, diese Analyse liefert Dir wertvolle Anregungen, damit Deine Instagram-Stories-Strategie erfolgreich ist. Interessant sind die Anregungen von dem Autor Udo Michel, die er in seinem Artikel: „Instagram Stories – Statistisches Grundwissen für die Best Practice“ [18] publiziert. Lesen lohnt sich!

Tipp für die Nutzung der Story auf Instagram

Wenn Du auf Instagram nach einer Story suchst oder eine Story anonym anschauen willst, dann stellt Dir der folgende Artikel eine Lösung vor. Damit Du die beiden folgenden Tipps anwenden kannst, benötigst Du den Google-Browser Chrome und das Plugin „Chrome IG Story“. In dem Artikel: „Instagram Stories anonym betrachten und durchsuchen“ [19] findest Du die zwei Tipps:

  1. So betrachtest Du anonym Instagram Stories.
  2. So suchst Du in den Instagram Stories.

Eine Alternative zum Anschauen von einer Instagram Story existiert noch. Positiv daran ist, dass Du dafür den Browser von Google nicht benötigst. Demzufolge kannst Du Deinen Lieblingsbrowser nutzen, um eine Instagram Story im Browser anzuschauen. Dafür gehe auf diese Website von Storiesig.com. Anschließend tippe den Instagram-Account ein und bestätige diesen! Wenn dieser Instagram-Account Stories publiziert, dann siehst Du diese anschließend aufgelistet. Klicke darauf und die entsprechende Instagram Story wird Dir gezeigt.

Snapchat oder Instagram Stories?

Eine spannende Frage, wenn die eigenen Ressourcen knapp sind: Snapchat oder Instagram Stories? Genau mit diesem Thema setzt sich der Blogger Gero Pflüger in seinem Artikel: „Snapchat oder Instagram Stories – was ist für Unternehmen sinnvoller?“ [20] auseinander.

Fazit für: Story in Social Media: Von Snapchat, Instagram, Facebook, Twitter bis YouTube

Warum sind Stories in Social Media so beliebt? Ganz einfach. Sie geben den Menschen das, wonach sie suchen. Dies erfolgt auf eine schnelle und unterhaltsame Art. Dabei teilen die Nutzer mit ihren Stories Fotos, Videos und Texte mit ihren Freunden und Verwandten. Dafür vorteilhaft ist das Hochbildformat, welches unterhaltsame Interaktionen fördert.

Wie erfolgreich das Content-Format Story für zum Beispiel Facebook bereits jetzt schon ist, zeigt der enorme Anzeige für Stories-Budgets bei Unternehmen [21]. Dies bedeutet, dass für Unternehmen die Komplexität rund um die Facebook-Ads steigt. Dafür helfen eindeutige KPIs, um den Erfolg seiner Facebook-Ads-Kampagnen vergleichen zu können.

Ein Extra-Tipp für Dich: Was macht eine Story erfolgreich?

Noch ein Hinweis für Dich zu den Auswirkungen für Unternehmen durch das Content-Format Story. Damit Deine Stories weiterhin erfolgreich sind, sind wichtige Punkte zu beachten. Dafür hilft Dir die eigene Corporate Identity, die Dir den Rahmen (Framework) für Deine Stories liefert. Selbst, wenn zum Beispiel Redesign [22] bevorstehen.

Wie denkst Du über das Content-Format Story in Social Media? Schreibe mir dies unten in den Kommentaren für einen Austausch!

Quellenangaben

Für die folgenden Quellenangaben gilt der Stand vom 26. Februar 2019:

[1] Bis zu 500 Prozent: So erhöhst du die Reichweite deiner Instagram Stories
[2] Mehr Posts & weniger Interaktion auf Facebook = Stories sind der neue Feed
[3] Stories: Facebooks Zukunft und gleichzeitig wohl größte Herausforderung
[4] Instagram Engagement: Everything You Need to Know [Exclusive Stats]
[5] ‘Stories’ was Instagram’s smartest move yet
[6] Warum Stories für Facebook und Marketer ein Problem sind – und gleichzeitig eine Chance
[7] Instagram Stories: Stories Ads
[8] Mehr Inhalte für Stories: Facebook Beiträge von Seiten in Stories teilen.
[9] Stories-Funktion auf YouTube: Google kopiert munter mit
[10] Duell der Stories: Warum der Wettstreit jetzt anders verläuft
[11] Instagram location & hashtag stories
[12] Instagram adds the questions sticker, a new way to poll your friends
[13] Facebook bringt Stories jetzt auch in die Gruppen
[14] CTA Sticker kommen für Facebooks Page Stories
[15] Was du über Facebook Stories wissen musst
[16] Instagram Stories Quiz Stickers Could be a Step Closer, Another Tool Worth Considering
[17] We Analyzed 15,000 Instagram Stories from 200 of the World’s Top Brands (New Stories Research)
[18] Instagram Stories – Statistisches Grundwissen für die Best Practice
[19] Instagram Stories anonym betrachten und durchsuchen
[20] Snapchat oder Instagram Stories – was ist für Unternehmen sinnvoller?
[21] Anzeigenplus von 124 Prozent: Plötzlich sind Stories Facebooks neuer Wachstumstreiber
[22] Instagram-Redesign steht vor der Tür

Kreativitätstechniken: Kopf frei für neue Blogartikel

Kreativitätstechniken: Kopf frei für neue Blogartikel 2000 1333 Ralph Scholze

Sind Kreativitätstechniken für Dich sinnvoll, wenn Du bloggst und Du den ”Wald vor lauter Bäumen“ nicht siehst? Lass uns gemeinsam darauf mithilfe dieses Artikels die passende Antwort finden.

Lass uns zuerst den Begriff Kreativitätstechniken beleuchten. Im Anschluss widmen wir uns konkret den Kreativitätstechniken, damit Du Deinen Kopf frei bekommst für neue Blogartikel.

Was bedeutet Kreativitätstechniken?

Das ”Gabler Wirtschaftslexikon“ beschreibt Kreativitätstechniken kurz und knackig: Ideenfindungsmethoden [1]. Weiterhin definiert das ”Gabler Wirtschaftslexikon“ Kreativitätstechniken als ”individuelle Gedankengänge oder gruppenorientierte Suchprozesse stimulieren […] um kreative Lösungen für Problemstellungen zu identifizieren“.

Ziel von Kreativitätstechniken

Bestimmt fragst Du Dich, welches Ziel mit dem Einsatz von Kreativitätstechniken verfolgt wird. Gleichzeitig könnte sich die Frage ergeben: Ist deren Einsatz immer von Erfolg gekrönt? Diese Frage lässt sich umgehend beantworten. Der Erfolg stellt sich nicht immer ein. Deswegen empfiehlt sich mehre Techniken für Deine Kreativität einzusetzen. Infolgedessen findest Du Deine Libelingsmethode und gleichzeitig erhöht sich der Erfolg.

Auf jeden Fall gewinnst Du mit dem Einsatz mehrerer Techniken eins: Zahlreiche oberflächige und detaillierte Ideen für neue Artikel in Deinem Blog beziehungsweise Corporate Blog. Insbesondere wenn Du ein Redaktionsteam für Dein Corporate Blog einsetzt, gewinnst Du eine Vielzahl an Themenideen. Deshalb bietet sich dieses Vorgehen bei Deinen internen Redaktionskonferenzen (halb- oder jährlichen) bestens an.

Als Resultat des Einsatzes mehrerer Techniken erhöht sich die Wahrscheinlichkeit neuer Themen für Dein Corporate Blog [2] und Content-Marketing [3].

Für mich und vielleicht auch für Dich interessant ist in der Definition von ”Gabler Wirtschaftslexikon“ der folgende Aspekt [1]: ”[…], um kreatives Verhalten bei Personen und Gruppen zu stimulieren: Je nach kreativitätstheoretischem Ansatz wird die Problemvorgabe […]“. Dies impliziert, dass der kreative Prozess bei dem Redaktionsteam an Schwung verlor und neuen Elan benötigt. Ursachen sind auf Grund meiner Erfahrungen eine zu starke Belastung durch unterschiedliche Aufgaben (Stichwort: ”Eierlegende Wollmilchsau“). Dies ist der schleichende Tod für die Kreativität. Deswegen lass uns jetzt Du zu unterschiedlichen Techniken kommen!

Techniken für mehr Kreativität

Einige der folgenden Techniken sind bekannt, andere interessante Techniken fand ich während meiner Recherche bei Deutsche Gesellschaft für Kreativität e.V. [4]:

  • Techniken der freien Assoziation,
  • Techniken der strukturierten Assoziation,
  • Konfrontationstechniken und
  • Konfigurationstechniken.

Techniken der freien Assoziation

Zu den Techniken der freien Assoziation zählen bekannte Techniken wie Brainstorming, Mindmapping und Kartenumlauftechnik sowie für mich die unbekannteren Techniken Ringtauschtechnik und Brainwalking. Essenz dieser Techniken der freien Assoziation ist zu geäußerten Ideen ad hoc weitere Ideen zu erhalten. Dabei gibt man keine Denkrichtungen oder Strukturen vor.

Techniken der strukturierten Assoziation

Bei dieser Technik der strukturierten Assoziation bildest Du Ideen intuitiv, da die Denkrichtungen für die Ideenfindung vorgegeben ist. Dazu zählen beispielsweise die Walt-Disney-Methode und Sechs-Farben-Denken.

Konfrontationstechniken

Im Gegensatz zu der vorangegangen Techniken basieren die Konfrontationstechniken auf einem anderen Prinzip. Dabei spielen Objekte oder Vorgänge als Ideenanreger, die keine Beziehung zur Problemstellung besitzen. Infolgedessen sollen dadurch neue Zusammenhänge erkannt werden und auf das eigene Problem angewandt werden. Als Technik stehen Dir die Reizwort-Konfrontation oder die Konfrontation mit Bildprojektionen.

Konfigurationstechniken

Diese Konfigurationstechniken eignen sich meiner Meinung nach weniger für die Gewinnung neuer Blogartikel. Deswegen verweise ich auf den Artikel von Deutsche Gesellschaft für Kreativität e.V. [4].

Was hilft, wenn die Kreativität doch nicht will?

Trotz der vorgestellten Techniken mit ihrer Vielfalt will die Kreativität nicht in Schwung kommen. Kreativität lässt sich kaum auf Knopfdruck ”bestellen“. Daher empfiehlt sich in solchen Situationen im wahrsten Sinne des Wortes ein anderer Weg. Dieser Weg besteht darin, dass Du für Dich selbst eine Situation der Entspannung schaffst. Dies kann eine Siesta genauso wie ein Spaziergang an die frische Luft zu gehen und sich zu bewegen sein. Damit schaffst Du eine Ausgangssituation, wo Deine Kreativität wieder zurück kommt und Dir bei der Themenfindung für neue Blogartikel tatkräftig hilft.

Fazit für Kreativitätstechniken: Kopf frei für neue Blogartikel

Die vorgestellten Kreativitätstechniken sind vielfältig. Du kannst intuitiv-spontane oder schöpferisch-konfrontative Methoden oder auch ystematisch-diskursive Methoden einsetzen. Sie geben Dir Anregungen, wenn Du neue Themen für Deine Blogbeiträge wünschst. Welche dieser Techniken die beste Lösung ist, ist meiner Meinung nach abhängig von der eigenen Zielsetzung (beziehungsweise Vorliebe) und der Teamgröße sowie des zeitlichen Drucks.

Eine Kreativitätstechnik ist der nächste Tipp wohl kaum, aber dennoch sehr praktisch. Nutze Tools wie Buzzsumo [5] für neue Blogartikel. Auch mithilfe von SEO-Tools findest Du Anregungen für neue Blogartikel. Aber sie gehören ebenfalls nicht zu den vorgestellten Techniken, jedoch sind sie Bestandteil der Erfolgstipps für das Corporate Blogging.

Unter dem Strich kannst Du diese Kreativitätstechniken sogar für Deine Social-Media-Posts wie auf Facebook oder Twitter anwenden.

Welche dieser Techniken setzt Du ein, um Themen für neue Blogartikel zu gewinnen? Schreibe mir Deine Erfahrung und Meinung unten sehr gern in einen Kommentar!

Quellenangaben

Für die folgenden Quellenangaben gilt der Stand vom 2. Juli 2018:

[1] Kreativitätstechniken: Definition
[2] Corporate Blog: Strategische und taktische Ziele
[3] 3 Ansätze für den Start mit Content Marketing
[4] Kreativitätstechniken
[5] Nutze BuzzSumo gezielt für Social Media und Dein Blog

SWOT-Analyse: Instrument für erfolgreiches Marketing und Social Media

SWOT-Analyse: Instrument für erfolgreiches Marketing und Social Media 150 150 Ralph Scholze

Strategischer Erfolg im Marketing und auf Social Media baut auf den Einsatz von Methoden und Modellen. Eins davon ist die SWOT-Analyse. Mit ihr können Unternehmen vor der Konkurrenz rechtzeitig Chancen nutzen und damit den Unternehmenserfolg sichern. Finde jetzt in diesem ausführlichen Artikel heraus, was sich hinter dieser Methode verbirgt!

Inhaltsverzeichnis für diesen Artikel zum Thema SWOT-Analyse als Instrument für Marketing und Social Media

Dich erwarten in diesem Artikel zu dem Thema rund um Methoden für Marketing folgende Schwerpunkte:

  1. Was bedeutet die SWOT-Analyse?
  2. Wofür steht die SWOT-Analyse?
  3. Wie erstellt man eine SWOT-Analyse?
  4. Die SWOT-Analyse und ihre 4 Kombinationen
  5. Der Fehlerteufel und die SWOT-Analyse
  6. Fazit für: SWOT-Analyse als ein Instrument für Dein Marketing und Social Media

So kreativ und manchmal verrückt Marketing und Online-Marketing ist, dafür notwendig ist eine Strategie für DeinMarketing und Social Media. Dafür benötigst Du eine strategische Analyse. Deren Ziel ist so einfach wie herausfordernd.

Warum?

Die folgende Aufgabe gilt zu lösen: „Stelle und überprüfe die aktuelle und zukünftige Situation des eigenen Unternehmens im Zusammenhang auf die aktuelle und zukünftige Situation im Unternehmensumfeld fest!“.

Genau dafür kannst Du die SWOT-Analyse einsetzen. Obgleich sie oft mit der Stärken-Schwäche-Analyse synonym verwendet wird, gehört zu ihr auf jeden Fall die Chancen-Risiken-Analyse.

Was bedeutet die SWOT-Analyse?

Wie bereits geschrieben, dient Dir die SWOT-Analyse für folgende zwei Blickrichtungen:

  1. Unternehmensanalyse und
  2. Umfeldanalyse.

Mit der Unternehmensanalyse führst Du eine Stärken-Schwäche-Analyse durch, so dass Du die Stärken und Schwächen des Unternehmens erkennst. Infolgedessen liefert diese Stärken-Schwäche-Analyse wertvolle Informationen für die Vorgehensweise. Diese wirken sich auf mehrere Bereiche und Prozesse (technologische, finanzielle) im Unternehmen aus.

Am Ende der SWOT-Analyse kennst Du Deine:

  • Stärken,
  • Schwächen,
  • Chancen und
  • Risiken beziehungsweise Bedrohungen.

Je ehrlicher und genauer Du Deine SWOT-Analyse ausarbeitest, desto klarer ist Dein Ergebnis. Infolgedessen kannst Du die Schritte beziehungsweise Maßnahmen mit ihren Veränderungen einleiten, die Dein Marketing und Deine Strategie zum Erfolg führen.

Moment!

Wofür steht die SWOT-Analyse?

Bestimmt fiel Dir bereits auf, dass SSCR ungleich SWOT ist. Jetzt fragst Du Dich, was heißt SWOT? Die schnellste und kürzeste Antwort: Strenghts (Stärken) – Weaknesses (Schwächen) – Opportunities (Chancen) – Threads (Risiken). Zusammengeführt werden all diese vier Punkte in einer Matrix:

Diese Abbildung von webpixelkonsum zeigt die SWOT-Analyse als Instrument zur Strategieplanung im Marketing und für Social Media mit seinen 4 Feldern. Darauf sind die 4 Felder Stärken und Schwächen sowie Chancen und Risiken zu sehen. Sie sind der Ausgangspunkt für die SWOT-Analyse und der Namensgeber.

Quelle: webpixelkonsum (SWOT-Analyse mit den 4 Analyse-Feldern)

Bisher war dies einfach.

Wie erstellt man eine SWOT-Analyse?

Gehen wir ins Detail! Bei der Analyse Deines Unternehmens kommt die Sicht aus der Kundenperspektive (Outside-in-Perspektive), also eine wertschöpfungsbezogene Sichtweise, zum Einsatz. Mithilfe dieser Sicht auf Dein Unternehmen werden die Werttreiber Deines Unternehmens sichtbar, denn Deine Kunden kaufen ja nicht Deine Verwaltung beziehungsweise Deine Organisation.

Die beiden Analyseschwerpunkte – Strenghts (Stärken) und Weaknesses (Schwächen) – beziehen sich auf Dein Unternehmen oder zum Beispiel auf Dein Marketing. Dementgegen stellen die anderen beiden Analyseschwerpunkte – Opportunities (Chancen) und Threads (Risiken) – die Umwelt (besser Umfeld) in den Fokus. Die folgende Abbildung zeigt das Zusammenspiel interne und externe Analyse mit ihren Zugehörigkeiten (Unternehmen vs. Umwelt):

Diese Abbildung zeigt die SWOT-Analyse als Instrument zur Strategieplanung im Marketing mit der internen Analyse (Unternehmen) sowie externe Analyse (Umwelt).

Quelle: webpixelkonsum (SWOT-Analyse mit interner und externer Analyse)

Fragen für die Analyse: Unternehmen vs. Umfeld (Umwelt)

Am Besten helfen Fragen zum Finden der eigenen Stärken und Schwächen, die sich auf Dein Unternehmen beziehen:

  • Wo sind wir besser als die Konkurrenz?
  • Halten die Stärken mit den aktuellen Entwicklungen mit? Damit zeigt sich, ob wir zukunftsfähig sind.

Dementgegen sind Fragen genau so hilfreich für die Chancen und Risiken im Rahmen der Umfeldanalyse:

  • Welche Konkurrenten sind besonders erfolgreich bzw. erfolgreicher als wir?
  • Welche externen Faktoren (politisch, gesellschaftlich, ökologisch, ökonomisch) beeinflussen – positiv (Chancen) bzw. negativ (Risiken) – den Unternehmenserfolg?
  • Existieren neue Trends (Zeitgeist) oder Gesetze mit Bezug für die eigene Branche und damit auf das eigene Unternehmen?
  • Ändert sich das Verhalten der Kunden? Welche Bedürfnisse präferieren diese jetzt stärker?

Unter dem Strich helfen diese und weitere Fragen, eine nachvollziehbare Grundlage für die unternehmensrelevanten Entscheidungen zu bilden.

Die SWOT-Analyse und ihre 4 Kombinationen

Des weiteren gehören zur SWOT-Analyse diese SWOT-Kombinationen [1]. Dahinter verbergen sich die SWOT-Matrix mit spezifische Fragestellungen. Diese sind für Deine Entscheidungen für Dein Marketing und Deine Strategie förderlich. Infolgedessen kannst Du erfolgreiche Wettbewerbs-Maßnahmen ableiten und Deinen Marketingerfolg signifikant steigern vor Deiner Konkurrenz.

Welche Kombinationen in der SWOT-Analyse existieren?

Durch die Bewertungen ergeben sich verschiedene Kombinationen in der SWOT-Analyse. Gleichzeitig erhältst Du Know How für Deine strategische Planung. Dafür liefert eine Antwort Wikipedia [1]:

  • SO — Stärke-Chancen-Kombination. Dahinter verbergen sich Fragen wie „Welche Stärken passen zu welchen Chancen?“ oder „Wie können Stärken genutzt werden, so dass sich die Chancenrealisierung erhöht?“
  • ST — Stärke-Risiken-Kombination. Diese Fragen stehen zum Beispiel „Welche Risiken können wir mit welchen Stärken begegnen? Wie können vorhandene Stärken eingesetzt werden, um den Eintritt bestimmter Risiken abzuwenden?“
  • WO — Schwäche-Chancen-Kombination. Spannende Fragen sind hier: „Wie können trotz Schwächen Chancen genutzt werden?“ oder „Wie können Schwächen zu Stärken entwickelt werden?“
  • WT — Schwäche-Risiken-Kombination. Hier helfen Dir beispielsweise diese Fragen: „Wie können wir trotz Schwächen den Risiken trotzen – oder auf welche Risiken dürfen wir uns nicht einlassen, da entsprechende Stärken fehlen?“, „Wie können wir uns sonst vor Risiken schützen?“ weiter.
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Im besten Falle hilft Dir die SWOT-Analyse auf ein sich veränderndes Umfeld rechtzeitig zu reagieren, neue Ideen auszuprobieren und die Risiken minimal zu halten. Ein SWOT-Analyse-Workshop mit uns hilft Dir bei deiner Stärken-Schwächen- sowie Chancen-Risiko-Analyse.


Jetzt fragst Du Dich vielleicht, was Du mit diesen Kombinationen anfangen sollst. Darauf gibt uns dieser Artikel: „SWOT Analyse: Stärken und Schwächen nutzen“ [2] diese Anregungen:

  • SO-Strategie – Ausbauen,
  • ST-Strategie – Absichern,
  • WO-Strategie – Aufholen und
  • WT-Strategie – Vermeiden.

Der Fehlerteufel und die SWOT-Analyse

Den meisten Spaß hat der Fehlerteufel mit den Begriffen. Zum Beispiel können die Chancen (extern) mit den Stärken (intern) verwechselt werden. Deswegen stellte ich oben die Begriffe vor und auf der Abbildung siehst Du sie in der SWOT-Matrix im Zusammenhang Unternehmensanalyse und Umfeldanalyse noch einmal visuell.

Der Fehlerteufel will uns gern dazu verführen. Er will uns Glauben lassen, dass wir mit der SWOT-Analyse eine Strategie gewinnen. Dem ist nicht so, denn mit diesem Werkzeug erarbeiten wir uns die IST-Situation und deren möglichen Maßnahmen.

Achte darauf, dass Du vor dem Start mit dem Werkzeug ein klares und verständliches Ziel (SOLL-Zustand) definierst.

Nachdem wir über mögliche Fehler mit der SWOT-Analyse sprachen, folgt jetzt das Vorgehen.

SWOT-Analyse: So kannst Du vorgehen

Der erste Punkt stellte ich Dir bereits bei den Fehlern vor:

  • Definiere Dir ein Ziel.
  • Erstelle die interne Analyse.
  • Führe die externe Analyse durch.
  • Leite die passenden Maßnahmen inklusive Meilenstein und Zuständigkeiten ab.

Wenn Du im Team dieses Werkzeug einsetzt, dann erkläre zum Start dieses Werkzeug und das Ziel. Damit schaffst Du die beste Basis, damit Deine SWOT-Analyse erfolgreich wird.

Diese Abbildung von webpixelkonsum zeigt die SWOT-Analyse als Instrument zur Strategieplanung im Marketing und für Social Media mit der internen Analyse (Unternehmen) sowie externe Analyse (Umwelt) als vollständiges Modell. Zusätzlich bildet diese Grafik die Handlungsempfehlungen aus der SWOT-Analyse ab.

Quelle: webpixelkonsum (SWOT-Analyse als vollständiges Modell)

2 Extra-Tipps für Deine SWOT-Matrix

Für Dein Unternehmen und deren strategischen Planung wichtig ist, dass das Zusammenfassen der Stärken, Schwächen und Chancen, Risiken ein sehr wichtiger erster Prozess ist. Diese Zusammenfassung solltest Du in einer SWOT-Matrix darstellen.

  1. Der 1. Extra-Tipp: Führe die SWOT-Analyse regelmäßig durch. Dadurch erfährst Du frühzeitig von potenziellen Gefahren und wichtige Entwicklungen auf dem Markt und in der Branche.
  2. Mit dem 2. Extra-Tipp für die SWOT-Matrix rückt der Zeitpunkt der SWOT-Analyse in den Fokus. Fange so früh wie möglich mit SWOT-Analyse an, um frühzeitig wichtige Erkenntnisse zu sammeln und zu wissen.

Fazit für: SWOT-Analyse als ein Instrument für Dein Marketing und Social Media

Mit dieser vorgestellten SWOT-Analyse analysierst Du die Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken für Dein Unternehmen. Mit ihrer Hilfe erscheinen dank der Unternehmensanalyse und Umweltanalyse wertvolle Einblicke und Ergebnisse. Diese sichern den Unternehmenserfolg.

Für Dich wissenswert ist, dass wir von webpixelkonsum zum Beispiel die SWOT-Analyse bei unseren Kundenprojekten im Rahmen des Social-Media-Managements und Social-Media-Kampagnen sowie für das Erstellen einer Social-Media-Strategie gezielt nutzen.

Zum Einsatz kommt die vorgestellte SWOT-Analyse in vielen Situationen. Beispielsweise, wenn Du für Deine Strategieentwicklung mit der Analyse der Ausgangssituation beginnen willst oder Du Deine Corporate Identity modernisieren willst.

Der größte Vorteil der SWOT-Analyse für Dein Marketing und Social Media

Jedenfalls ist das einfache Realisieren der SWOT-Analyse der größte Vorteil. Denn Du kannst sie allein oder im Team einsetzen. Trotz dieser einfachen Realisierung ist sie ein wirkungsvolles Werkzeug. Denn am Ende weißt Du, wo Du mit Deinem Marketing oder gar Deinem Unternehmen stehst und wohin die Reise gehen soll. Ferner liefert sie Dir einen weiteren Vorteil dadurch, dass Du bei Deinen Marketing-Kampagnen den Streuverlust minimiert. Demzufolge behilflich ist sie bei der passenden Auswahl Deiner Marketingformen für Deine Marketingstrategie und Deinen Marketing-Mix.

An dieser Stelle stelle ich Dir ein Best Practice zur SWOT-Analyse vor: „SWOT Analyse Beispiel für einen Malermeisterfachbetrieb“ [3].

Unter dem Strich steht Dir und auch mir mit der SWOT-Analyse ein etabliertes Werkzeug zur Verfügung, um den IST-Zustand für zum Beispiel Dein Marketing zügig auf den Punkt zu bringen.

Welche Erfahrungen sammeltest Du bisher mit diesem Werkzeug? Schreibe mir Deine Erfahrung und Meinung unten sehr gern in einen Kommentar! Wenn Du für Dein Marketing oder Social Media aktive Unterstützung benötigst, dann nutze gleich die Gelegenheit zum vereinbaren eines kostenlosen Erstgespräch.

Quellenangaben

Für die folgenden Quellenangaben gilt der Stand vom 02. Juni 2026:

[1] Wikipedia: SWOT-Analyse
[2] SWOT Analyse: Stärken und Schwächen nutzen
[3] SWOT Analyse Beispiel für einen Malermeisterfachbetrieb

Titelbild auf webpixelkonsum Hamburg Serienbild 3

Facebook-Pixel: Was ist das Facebook-Pixel und welchen Nutzen bringt es?

Facebook-Pixel: Was ist das Facebook-Pixel und welchen Nutzen bringt es? 2000 1333 Ralph Scholze

Wenn Du Facebook in Deiner Marketingstrategie und Social-Media-Strategie einsetzt, dann wirst Du bestimmt schon einmal von dem Facebook-Pixel gehört haben. Solltest Du Dich jetzt fragen, was sich hinter dem Pixel von Facebook verbirgt und wofür dieses besagte Facebook-Pixel gut ist beziehungsweise Deine Marketingerfolgt steigert, dann ist der folgende Artikel für Dich genau richtig.

Zuerst findest Du das Inhaltsverzeichnis für diesen Artikel, da dieser Artikel zum Facebook-Pixel ausführlich ist.

Inhaltsverzeichnis für diesen Artikel zum Thema Facebook-Pixel

Dich erwarten in diesem Artikel zu dem Thema Facebook-Pixel folgende Schwerpunkte:

  1. Was ist das Facebook-Pixel?
  2. Was brauche ich zur Nutzung des Facebook-Pixels?
  3. Das Facebook-Pixel und seine 2 Varianten
  4. Welchen Nutzen generiert das Facebook-Pixel?
  5. So überprüfst Du, ob Dein Facebook-Pixel funktioniert
  6. Facebook-Pixel und das Gesetz
  7. Fazit für Was ist das Facebook-Pixel und welchen Nutzen bringt es?

Für Unternehmen bietet Facebook mit seinen Facebook Ads zahlreiche Möglichkeiten für die eigene PR und das eigene Marketing. Wenn Du bereits Facebook Ads beziehungsweise Facebook Werbung einsetzt, dann weißt Du um all die Möglichkeiten zur Minimierung des Streuverlustes Deiner Anzeigen auf Facebook (Region, demografischen Faktoren, Zielgruppe anhand von Interessen, Budget, Laufzeit, Ziel).

Bestimmt willst Du den Erfolg Deiner Facebook Ads aus vielen Gründen wissen. Dies ist herausfordernd, denn die Messung des Erfolgs Deiner Werbeanzeigen auf Facebook durch Facebook selbst endet ohne das Pixel von Facebook mit dem Festhalten der Interaktionen wie Klicks. Sobald jemand aufgrund Deiner Werbeanzeige auf Facebook die Social-Media-Plattform verlässt, da er auf Deiner Website zum Beispiel ein Whitepaper herunterladen soll oder ein Produkt kaufen soll oder sich zu einem Webinar anmelden soll, dann wäre es hilfreich, wenn Facebook dies weiß und Du Deine Facebook Ads optimieren kannst.

Dafür gibt es ein „Wundermittel“: Das Facebook-Pixel.

Unweigerlich stellt sich jetzt die Frage: Was ist dieses Facebook-Pixel?

Was ist das Facebook-Pixel?

Die Frage ist ganz einfach zu beantworten. Das Pixel von Facebook ist ein Tracking beziehungsweise JavaScript-Code. Dieses kannst Du auf Deiner Website integrieren. Infolgedessen kannst Du nach einigen notwendigen Schritten den Erfolg Deiner Werbeanzeigen auf Facebook genauer messen und zielführender optimieren.

Wissenswert für Dich ist noch, dass das Pixel für Deine Website-Besucher unsichtbar ist und das Design Deiner Website unverändert lässt.

Solltest Du Dich jetzt voller Elan und Vorfreude sofort an die Realisierung begeben, dann hier ein Hinweis. Der Einsatz von diesem Facebook-Pixel erfährt aus rechtlicher Sicht Einschränkungen. Zu diesem Thema findest Du weiter unten in diesem Artikel Hinweise, denn Du weißt ja: Nur der Anwalt Deines Vertrauens darf Dir per Gesetz rechtliche Beratung geben und ich bin Wirtschaftswissenschaftler und kein Jurist, so dass ich Dir (und auch meinen Kunden) per Gesetz keine rechtliche Beratung geben darf.

Was brauche ich zur Nutzung des Facebook-Pixels?

Damit Du das Pixel von Facebook nutzen kannst, brauchst Du [1]:

  • Einen Facebook Account beziehungsweise eine Facebook Seite.
  • Eine Webseite für Dein Unternehmen.
  • Die Möglichkeit, den Code Deiner Webseite aktualisieren zu können.

Sofern Du jetzt starten willst mit dem Facebook-Pixel, dann öffne den Werbeanzeigenmanager von Facebook. Dort wählst Du in der globalen Navigationsleiste unter Elemente „Pixel“ aus und klickst auf „Pixel erstellen“. Anschließend gib einen Namen für Dein Pixel ein, der nicht öffentlich ist und damit beispielsweise Deine Domain sein kann. Die Nutzungsbedingungen musst Du auch noch zur Kenntnis nehmen durch Annahme oder Ablehnung.

[tweetshare tweet=“Was brauche ich zur Nutzung des Facebook-Pixels?“]

Das Facebook-Pixel und seine 2 Varianten

Wenn Du das Pixel von Facebook auf Deiner (Corporate) Website installieren willst, dann stehen Dir seitens Facebook zwei Varianten zur Auswahl:

  1. Pixel-Basiscode, d.h. damit werden Handlungen auf Deiner Webseite verfolgt, die Grundlage für die Messung mithilfe des Event-Codes sind. Demzufolge sollte dieser Basiscode auf jeder Webseite Deiner Website installiert sein und am Besten im Headbereich.
  2. Event-Code, d.h. damit werden Handlungen, die auf Deiner Website wegen Deiner Werbeanzeichen auf Facebook stattfinden, verfolgt.
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Allgemein versteht Facebook unter Event Handlungen, die „entweder aufgrund von Facebook-Werbeanzeigen (bezahlt) oder organischer Reichweite (unbezahlt) stattfinden“ [2].

[tweetshare tweet=“Das Facebook-Pixel und seine 2 Varianten“]

Standard-Events

Unter einem Event versteht Facebook Handlungen, die „entweder aufgrund von Facebook-Ads oder organischer Reichweite stattfinden“ [2].

Mit Standard-Events im Facebook-Pixel-Code kannst Du konkrete Events erfassen und analysieren sowie für eine bessere Conversions optimieren und zum Aufbau Deiner Zielgruppen. Dafür stehen Dir durch Facebook diese 9 Standard-Events zur Verfügung [2]:

  1. Inhalt anzeigen, d.h. Nachverfolgen der Aufrufe von Schlüsselseiten (z. B. Produktseite, Zielseite, Artikel),
  2. Search, d.h. Nachverfolgen von Suchvorgängen auf deiner Webseite (z. B. Suche nach Produkten),
  3. In den Einkaufswagen, d.h. Nachverfolgen, wenn Artikel zum Warenkorb hinzugefügt werden (z. B. Klicken, Zielseite für Button „In den Einkaufswagen“),
  4. Zur Wunschliste hinzufügen, d.h. Nachverfolgen, wenn Artikel zur Wunschliste hinzugefügt werden (z. B. Klicken, Zielseite für Button „Zur Wunschliste hinzufügen“),
  5. Kaufvorgang starten, d.h. Nachverfolgen, wenn Personen den Kaufbestätigungsablauf starten (z. B. Klicken, Zielseite für Button „Kaufbestätigung“),
  6. Zahlungsinformationen hinzufügen, d.h. Nachverfolgen, wenn Zahlungsinformationen im Kaufbestätigungsablauf hinzugefügt werden (z. B. Klicken, Zielseite für Rechnungsdaten),
  7. Kauf abschließen, d.h. Nachverfolgen von Käufen oder Abschlüssen des Kaufbestätigungsablaufs (z. B. Erreichen der Seite „Danke“ oder der Bestätigungsseite),
  8. Lead, d.h. Nachverfolgen, wenn jemand Interesse an deinem Angebot äußert (z. B. Anfrage, Anmeldung für Demo, Erreichen der Seite mit den Preisangaben),
  9. Registrierung abschließen, d.h. Nachverfolgen, wenn ein Anmeldeformular ausgefüllt wurde (z. B. Abschluss von Abonnement, Anmeldung für Service).

Standard-Event-Code für die Standard-Events

Für diese Standard-Events findest Du entsprechenden Standard-Event-Code, den Du in den Facebook-Pixel-Code integrieren musst, bei Facebook [2]. Weiterhin findest Du in dem selben Artikel ein Beispiel, wie der Code für Deine Website aussieht, wenn Standard-Events installiert sind.

Wissenswert ist, dass Du mehrere Event-Codes implementieren kannst. Damit erreichst Du ein möglichst spezifischeres Retargeting (d.h. Ein markierter Besucher Deiner Website wird markiert und infolgedessen auf anderen Websites mit gezielter Werbung wieder angesprochen [3]).

Hinweis: Facebook schreibt selbst, dass im Standard-Event-Codes zwischen Groß-/ Kleinschreibung unterschieden wird. Deshalb achte genau darauf, den Code-Ausschnitt genau so zu kopieren, wie Dir dieser angezeigt wird.

Die Abbildung zeigt den LinkedIn Social Selling Index als Beispiel von Ralph Scholze des Unternehmens webpixelkonsum.

Quelle: webpixelkonsum (Abbildung zeigt für das Facebook Pixel die zahlreichen Verknüpfungen plus zwei Event-Arten)

Welchen Nutzen generiert das Facebook-Pixel?

Wenn Du das Pixel von Facebook auf Deiner Website integrierst und damit Zeit investierst, dann willst Du bestimmt auch den Nutzen wissen.

Hauptnutzen des Facebook-Pixels

Zuerst der Hauptnutzen von dem Pixel: Du (und auch Facebook) erhältst Daten über den Erfolg Deiner Werbung auf Facebook. Aufgrund dessen kannst Du viel besser Deine Werbeanzeige im Rahmen Deiner Marketingformen optimieren. Infolgedessen steigerst Du ihren Erfolg signifikant. Beispielsweise reduziert sich dadurch für Deine Werbung auf Facebook der Streuverlust.

Weiterer Nutzen

Sobald Du das Pixel auf Deiner Website integriert ist, sammelt Facebook Daten über die Besucher solange das Pixel aktiviert ist. Demzufolge trackt Facebook Deine Website-Besucher über längere Zeit. Infolgedessen kann Dir Facebook für Deine aktuelle und zukünftigen Facebook Ads eine viel genauere Zielgruppe anbieten. Dies basiert darauf, dass die eingeloggten Facebook-Nutzer mit ihren Interessen Deine Website besuchen und Facebook dadurch ein klareres Bild Deiner Zielgruppe im Laufe der Zeit gewinnt. Hier kommt das Thema Lookalike Audience ins Spiel.

Zusammengefasst kannst Du mit dem Facebook-Pixel für Dein Marketing folgende Punkte erfahren beziehungsweise realisieren:

  1. Lookalike Audiences: Zielgruppe mit Personen ähnlicher Eigenschaften und Interessen wie schon bestehende Webseitenbesucher wird erstellt.
  2. Geräteübergreifenden Conversions: Du erfährst, ob Deine Kunden ihr Gerät wechseln, bevor die Conversion durchgeführt wird.
  3. Zielgruppenstatistiken: Statistiken werden erstellt über die Besucher Deiner Website.
  4. Dynamic Product Ads schalten, die ideal für alle Online-Shops sind. Anhand von angesehenen Produkte auf der Website oder App werden relevante Werbeanzeigen auf Facebook erstellt.

So überprüfst Du, ob Dein Facebook-Pixel funktioniert

Einerseits kann ich Dir schreibe, dass das Überprüfen der Funktionsfähigkeit Deines Pixels möglich ist [4]. Andererseits steht Dir durch Facebook ein eigenes Tools zur Verfügung. Sein klangvoller name lautet: Facebook-Pixel-Hilfe [5].

Du kannst selbst testen, ob Du alles richtig installiertest. Sobald Du das Pixel installiertest, besuche Deine Website. Wenn alles passt, dann sendet das Pixel an Facebook Informationen. Du siehst auf Facebook die entsprechenden Aktivitäten. Parallel ändert sich der Status des Pixels auf „Aktiv“.

Einerseits kannst Du die vorgestellten Möglichkeiten direkt von Facebook für das Facebook-Pixel nutzen. Andererseits findest Du in dem folgenden Artikel: „Facebook Pixel Check-up: Mit diesen 5 Tools überprüfst du die Funktionalität deines Facebook Pixels“ [6] eine sehr ausführliche Anleitung. Damit bist Du bestens informiert, was das Pixel von Facebook angeht.

Facebook-Pixel und das Gesetz

Sobald Du das Pixel auf Deiner Website installiertest und anschließend aktiviertest, sammelt dieses Daten (Was Du auch willst, denn sonst hättest Du dieses gar nicht erst installiert). Die von Facebook gesammelten Nutzerdaten setzt Facebook gezielt für Kampagnen auf seiner Social-Media-Plattform ein. Wegen der neuen EU-DSGVO musst Du daran denken, Deine Datenschutzerklärung auf der Webseite bezüglich des Pixels von Facebook (und auch der Plugins) anzupassen.

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Die gute Nachricht ist: Facebook agiert wegen der neuen EU-DSGVO [7].

Datenschutzrechtliche Herausforderungen

Aus Sicht des Datenschutzes ist der Einsatz und die Verwendung des Facebook-Pixels kritisch zu betrachten. Immerhin erlaubt der Tracking Code Facebook, Besucher über Deine und andere Websites (die ebenfalls ein Pixel nutzen) hinweg zu tracken. So gewinnt Facebook Daten über Demografie, Interessen und Verhalten, die bei Facebook weder eingeloggt oder registriert sind. Die gewonnenen Daten und Rückschlüsse setzt Facebook für die Anzeigenschaltung und für das websiteübergreifende Remarketing ein.

Das Hauptproblem aus Sicht des Datenschutzes ist: Facebook erhebt beim Conversion Tracking keine anonymen oder pseudonymisierte Daten.

Zu diesem rechtlichen Thema empfehle ich Dir folgende Artikel ohne Gewähr einer rechtlichen Richtigkeit und Gültigkeit (siehe Hinweis weiter oben mit dem Anwalt Deines Vertrauens):

  • Facebook Pixel: Ist das Tracking per Interaktions Pixel eigentlich erlaubt? [8]
  • Facebook-Pixel und Datenschutz – Anleitung für einen rechtssicheren Einsatz [9]

Die dies in der Praxis aussehen kann, stellt Dir dieser Artikel: „Facebook Pixel und Datenschutz: So erstellst du eine Opt-Out-Möglichkeit für den Pixel“ [10]. Denke daran, dass sich diese Artikelempfehlung mit der technischen Seite der DSGVO-Anforderungen auseinander setzt.

Nutzt Du WordPress für Deine Website? Wenn ja, dann empfehle ich Dir diesen Artikel:“ Wie Sie Facebook-Pixel in WordPress hinzufügen“ [11].

Da sich Facebook & Co. im Visier des EuGH befindet, ändern sich die rechtlichen Rahmenbedingungen. Deswegen empfehle ich Dir den folgenden aktuellen Artikel: „Fanpages, Facebook-Pixel und Like-Button – Der Trend geht leider zur Mithaftung“ [12]. Wenn Du diesen Artikel lesen willst, dann plane reichlich Zeit und Nerven ein.

[tweetshare tweet=“Das Facebook-Pixel und das Gesetz“]

Fazit für: Was ist das Facebook-Pixel und welchen Nutzen bringt es?

Das Facebook-Pixel bietet Dir für Dein Marketing und Online-Marketing enormes Potenzial. Einerseits gewinnst Du (und auch Facebook) wichtige Daten über die Besucher Deiner Website. Andererseits kannst Du damit Deine Facebook Ads optimieren und noch erfolgreicher realisieren. Wenn Du noch mehr über das Facebook-Pixel und seine Möglichkeiten für Dein Marketing lesen willst, dann empfehle ich Dir den lesenswerten Artikel von der Autorin Bettina: „Facebook Pixel, Custom Audience, Lookalike Audience“ [13].

Herausfordernd ist der Datenschutz.

Zwei Beispiele für den Einsatz des Facebook-Pixels

Wer Veranstaltungen organisiert, der kennt bestimmt Eventbrite. Wie Du das Facebook-Pixel für Eventbrite einsetzt, stellt Dir dieser Artikel vor: „Facebook Pixel & Co. – Conversion-Tracking für dein Event“ [14].

Das zweite Beispiel fokussiert sich auf Instant Articles. Dieser Artikel: „Wie du Instant Articles mit Google und Facebook Tracking Pixel einrichtest“ beschreibt Dir sehr ausführlich, wie Du das Potenzial der Instant Articles mithilfe von dem Facebook-Pixel erkennst und den Erfolg steigerst [15].

Wie denkst Du über das Facebook-Pixel? Schreibe mir Deine Erfahrung und Meinung unten sehr gern in einen Kommentar!

Quellenangaben

Für die folgenden Quellenangaben gilt der Stand vom 31. August 2019:

[1] Facebook-Pixel benutzen
[2] Best Practices zu Standard-Events
[3] Wikipedia: Retargeting
[4] Wie kann ich überprüfen, ob mein Facebook-Pixel funktioniert?
[5] Hilfsprogramm für das Facebook-Pixel
[6] Facebook Pixel Check-up: Mit diesen 5 Tools überprüfst du die Funktionalität deines Facebook Pixels
[7] Facebook und die neue EU-DSGVO: Passt dies zusammen?
[8] Facebook Pixel: Ist das Tracking per Interaktions Pixel eigentlich erlaubt?
[9] Facebook-Pixel und Datenschutz – Anleitung für einen rechtssicheren Einsatz
[10] Facebook Pixel und Datenschutz: So erstellst du eine Opt-Out-Möglichkeit für den Pixel
[11] Wie Sie Facebook-Pixel in WordPress hinzufügen
[12] Fanpages, Facebook-Pixel und Like-Button – Der Trend geht leider zur Mithaftung
[13] Facebook Pixel, Custom Audience, Lookalike Audience
[14] Facebook Pixel & Co. – Conversion-Tracking für dein Event
[15] Wie du Instant Articles mit Google und Facebook Tracking Pixel einrichtest

Titelbild für die Blogartikel von webpixelkonsum, einer auf Social Media spezialisierten Agentur für den Mittelstand und B2B-Unternehmen.

DSGVO, Marketing und PR: Zahlreiche Herausforderungen

DSGVO, Marketing und PR: Zahlreiche Herausforderungen 2000 1333 Ralph Scholze

Die neue EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) tritt am 25. Mai 2018 in Kraft. Infolgedessen kommen speziell auf das Marketing und die Public Relations zahlreiche Herausforderungen. Jedenfalls steigt der Druck, da keine Übergangsfrist existiert.

Hinweis: Dieser Blogartikel „DSGVO, Marketing und PR: Zahlreiche Herausforderungen“ stellt lediglich Anregungen und Hinweise vor und auf keinen Fall ersetzt dies eine rechtliche Beratung, welche nur Ihr Anwalt beziehungsweise Datenschutzbeauftragter des Vertrauens leisten darf. Auch wenn sich unter den meisten Empfehlungen Juristen befinden, empfehle ich Ihnen weiterhin Anwalt beziehungsweise Datenschutzbeauftragter Ihres Vertrauens, denn das DSGVO hat einige rechtliche Tücken, welche individuell zu klären sind.

Die Herausforderungen für Marketing und Online-Marketing sowie PR durch die neue EU-DSGVO ist meiner Meinung gravierend. Umso mehr, als die Strafen für ein Vergehen gegen die neue DSGVO Kosten bis zu 4 Prozent des Jahresumsatzes oder 20 Millionen EUR verursachen. Deshalb besitzt der Mix aus DSGVO, Marketing und PR ab kommenden Mai eine gewisse Sprengkraft für deutsche Unternehmen.

Begriffe rund um die neue EU-Datenschutzgrundverordnung

Im Folgenden stelle ich Dir einige grundlegende Begriffe vor:

  • Datenverarbeiter: d.h. Eine natürliche Person oder ein Unternehmen bearbeitet im Auftrag des Datenverantwortlichen das Register.
  • Personenregister: d.h. Strukturiertes Ablagesystem für personenbezogene Daten, welches nach definierten Kriterien zugänglich ist.
  • Personenbezogene Daten: d.h. Alle Daten (z. B. IP-Adresse, E-Mail-Adresse, Name, Adresse), mit denen eine natürliche Person identifiziert werden kann.
  • Opt-in/ Double-Opt-in: d.h. Spezielle Anmeldeverfahren zur expliziten Einwilligung einer Person (natürlich, juristisch) zur Erhebung und Verarbeitung ihrer personenbezogenen Daten.

[tweetshare tweet=“Begriffe rund um die neue EU-Datenschutzgrundverordnung vorgestellt“]

Eine nicht-juristische Erklärung der neuen EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO)

Zuerst stellen sich die Fragen:

  1. Was ist die EU-DSGVO und welches Ziel verfolgt sie? Die Antwort lautet: Die EU-DSGVO ist eine Verordnung. Sie verfolgt das Ziel hinsichtlich des Datenschutzes die Rechte für alle EU-Bürger zu vereinheitlichen und stärken.
  2. Wer ist von der neuen EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) betroffen? Die Antwort lautet: Alle Unternehmen, welche personenbezogene Daten von EU-Bürgern verarbeiten, selbst wenn der Unternehmenssitz außerhalb der EU sich befindet. Denke daran, dass keine (!) Unterscheidung zwischen der Unternehmensgröße und der Zielgruppe (B2B/ B2C) existiert!
Neue EU-DSGVO 2017 von webpixelkonsum - EU-DSGVO, Marketing und PR: Zahlreiche Herausforderungen inkl. Infografik

Quelle: webpixelkonsum (Neue EU-DSGVO 2017)

Weiterhin empfehle ich für das allgemeine Verständnis zur neuen EU-Datenschutzgrundverordnung den ausführlichen Artikel bei t3n von dem Rechtsanwalt Dr. Thomas Schwenke: „DSGVO: Diese Änderungen kommen auf dein Online-Business zu (Teil 1)“ [1]. Er stellt in seinem ausführlichen Artikel die Grundprinzipien des Datenschutzes vor. Diese sind:

  • Rechtmäßigkeit,
  • Transparenz,
  • Verbot mit Erlaubnisvorbehalt,
  • Zweckbindung,
  • Datenminimierung und
  • Integrität und Vertraulichkeit.

Meiner Meinung nach ist das stärkste Grundprinzip – Das Verbot mit Erlaubnisvorbehalt. Demzufolge gilt ein Verbot der Verarbeitung sämtlicher personenbezogener Daten, außer das Gesetz genehmigt dies. Mit anderen Worten: Daraus leiten sich zahlreiche Anforderungen für das Marketing und die PR ab. Zum Beispiel die beiden folgenden Punkte [1]:

  1. Privacy by Design: Bereits in der Entwicklung von Produkten und Verfahren müssen (!) nach dem Stand der Technik (!) die Datenschutzmaßnahmen integriert sein.
  2. Privacy by Default: Standardmäßig muss die höchste Stufe des Datenschutzes als Grundeinstellung vorhanden sein.

[tweetshare tweet=“Grundprinzipien des Datenschutzes, die das Marketing und die PR beeinflussen (Infografik)“]

Datenschutzrechte von EU-Bürgern

In der Regel werden die Rechte von EU-Bürgern durch die neue EU-Datenschutzgrundverordnung gestärkt wie zum Beispiel das Recht auf:

  • Benachrichtigung: d.h. bei Verletzung der Datensicherheit innerhalb von 72 Stunden nach Bekanntwerden der Verletzung.
  • Einspruch: d.h. gegen die Verwendung der Daten für Direktwerbung.
  • Vergessenwerden: d.h. wenn eine Kundenbeziehung endet oder der Zustimmung widersprochen wird, müssen alle Daten gelöscht werden.
  • Information: d.h. 
welche Daten werden warum gesammelt – das muss der Nutzer wissen, bevor die Sammlung beginnt.
  • Datenübertragbarkeit: d.h. 
der Daten von einem Serviceanbieter zu einem anderen.
  • Zugang: d.h. zu den vom Unternehmen gespeicherten Daten – kostenlos und elektronisch.
  • Zustimmung: d.h. 
die freiwillig, für einen spezifisch Zweck und wissentlich erteilt werden muss.
  • Berichtigung: d.h. veralteter, unvollständiger oder falscher Daten.
  • Einschränkung: 
d.h. welches das Sammeln erlaubt und die Verarbeitung ganz oder in Teilen verbietet.

[tweetshare tweet=“Datenschutzrechte von EU-Bürgern, die das heutige Online-Business stark verändern werden“]

Die neue EU-DSGVO und personenbezogene Daten

Mit dem Datenschutz einher gehen die personenbezogenen Daten. Jedoch stellt sich an dieser Stelle die Frage: Was sind personenbezogenen Daten? Die Antwort ist wichtig, da sie ein wesentlicher Bestandteil des Datenschutzes sind. Mit diesem Thema setzt sich der Autor Carsten Lange ausführlich in seinem Artikel: „DSGVO – So definieren sich personenbezogene Daten“ [2] auseinander.

DSGVO, Marketing und PR: E-Mail-Marketing

Ob E-Mail-Marketing wichtig oder unwichtig für Ihr Unternehmen ist an dieser Stelle nicht das Thema. Vielmehr geht es darum, dass das E-Mail-Marketing nach der neuen EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) weiterhin die Anforderungen an den Datenschutz erhebt. Demzufolge ergeben sich viele Fragen. Darauf geht die Fachanwältin für IT-Recht Sabine Heukrodt-Bauer in ihrem Artikel: „FAQ zur neuen DSGVO“ [3] im E-Mail-Marketing-Forum gezielt ein. Bisher beantwortet die Fachanwältin folgende Fragen in diesem Artikel:

  1. Kann E-Mail-Werbung zukünftig ohne Einwilligung auf der Grundlage eines berechtigten Interesses betrieben werden?
  2. Gibt es Unterschiede zwischen B2C- und B2B-Adressaten?
  3. Gibt es Ausnahmen für Bestandskunden?
  4. Wie muss die Einwilligung in E-Mail-Werbung nach der neuen DSGVO eingeholt werden?

Wie wichtig professionelles E-Mail-Marketing ist, zeigt der folgende Sachverhalt: „OLG Hamm: 3.000 € Vertragsstrafe für unerwünschte Werbemail“ [4] bezogen auf dieses Urteil [5].

Einen ausführlichen Artikel zum Thema Datenschutz-Grundverordnung und E-Mail Marketing findest Du bei Mailjet. In diesem lesenswerten Artikel: „EU Datenschutz-Grundverordnung und E-Mail Marketing“ [6] findest Du viele Fragen und Antworten für Dein E-Mail-Marketing in Zeiten der neuen EU-Datenschutzgrundverordnungn.

Unmittelbar mit dem E-Mail-Marketing [7] verbunden ist das Lead-Management [8]. Folglich stellt sich hier vor allem wegen der personenbezogenen Daten viele Fragen. Genau mit diesem Thema setzt sich der Autor Sven Jänchen in seinem Artikel: „EU-Datenschutz-Grundverordnung: 
Das Ende der Leadgenerierung?“ [9] auseinander. Darin findet sich von ihm eine Erklärung zu dem Unterschied zwischen personenbezogenen, pseudonymisierten und anonymen Daten. Diese Thematik stellt er anhand einer Infografik anschaulich dar.

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Die neue EU-DSGVO ist für Unternehmen ein „extrem heißes“ Eisen aufgrund der hohen Strafzahlungen bei einem datenschutzrechtlichen Fehler.

Checklisten für die Datenschutzgrundverordnung

Checklisten erleichterten den Start und vereinfachen die Arbeit. Daher empfehle ich Dir einige Checklisten zum Thema:

  • Checkliste für die Datenschutzgrundverordnung: Ihre ToDos für das neue Datenschutzrecht [10]
  • Ultimative Checkliste für die Umstellung vom BDSG auf Datenschutz-Grundverordnung zum Mai 2017 [11]
  • Überblick über die Neuerungen mit Checkliste der IHK Frankfurt am Main [12]
  • Checkliste Datenschutz-Grundverordnung: Die wichtigsten Links zur Datenschutz-Grundverordnung [13]

[tweetshare tweet=“Checklisten für die Datenschutzgrundverordnung, die Dir beim Lösen der Anforderungen der neue EU-DSGVO helfen“]

Modelle zur Einwilligung der Nutzer

Unter dem Strich bin ich der Meinung, dass die neue EU-DSGVO das Online-Business stark ändern wird. Infolgedessen müssen wir uns als Privatperson mit dem häufigeren „Ausfüllen von Genehmigungsformularen“ beschäftigen. Unternehmen müssen Lösungen suchen, wie sie weiterhin wirtschaftlich mit den Kundendaten arbeiten können. Dafür empfehle ich Dir den folgenden Artikel: „Wie Publisher und Marketer auch künftig rechtskonform Daten erheben können“ [14]. Darin stellt Christopher Reher mehrere Modelle zur Einwilligung der Nutzer vor:

  1. Modell Single-Publisher: d.h. Ein einzelner Publisher holt sich für alle seine Dienstleister gleichzeitig die Freigabe des Nutzers.
  2. Log-In-Modell: d.h. Ein Nutzer wird in der Regel gezielt gefragt, welche Daten er freigeben will.
  3. Browser als Gatekeeper,
  4. Ausspielung der Werbung mit Info-Bannern.
Infografik: Neue EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) von webpixelkonsum - EU-DSGVO, Marketing und PR: Zahlreiche Herausforderungen inkl. Infografik

Quelle: webpixelkonsum (Infografik: Neue EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO))

[tweetshare tweet=“Infografik liefert Dir zahlreiche Anregungen und Informationen zur neuen EU-DSGVO“]

Auswirkungen auf die PR durch die neue EU-DSGVO

Die neue EU-DSGVO wirkt sich auch auf die Öffentlichkeitsarbeit aus. Wie komplex dieses Thema ist, zeigt der Autor Jan Mönikes in seinem komplexen Artikel: „Datenschutz-Grundverordnung: Das Ende der modernen Presse- und Öffentlichkeitsarbeit (wie wir sie kennen)“ [15] auf. Deswegen komplex, da er auch den Gesetzgeber in Verantwortung nimmt.

Fazit für: EU-DSGVO, Marketing und PR: Zahlreiche Herausforderungen inkl. Infografik

Einerseits stärkt die neue EU-Datenschutzgrundverordnung die Recht der EU-Bürger auf dem Gebiet des Datenschutzes. Andererseits sehe ich große Probleme für Unternehmen aufgrund dieser stärkeren Rechte. Zum Beispiel ist bisher unklar, wie das – Recht auf Datenübertragbarkeit – im Detail praktisch für die beteiligten Unternehmen aussieht. Muss der betreffende Datensatz durch die betreffende Person komplett vorab genehmigt werden und was passiert, wenn nur einige Daten genehmigt werden? Oder welche Konsequenzen hat das – Recht auf Vergessenwerden – für Unternehmen? Für das Finanzamt müssen alle Daten der letzten 10 Jahre aufgehoben werden und lückenlos nachgewiesen werden. Endet zum Beispiel eine Kundenbeziehung, hat der betreffende Kunde beziehungsweise die betreffende Kundin das Recht zur Löschung aller Daten (d.h. Kundendaten, Rechnungsdaten usw.). Weiterhin besteht die Möglichkeit zur Löschung aller Kundendaten selbst bei bestehender Kundenbeziehung. Infolgedessen wird die Datenbasis für das Marketing und die PR ungenauer. Auf die rechtliche komplexe Situation verweist auch der Artikel: „Datenschutzgrundverordnung. Was kommt auf das Marketing zu?“ [16].

Ist der Datenschutz ein Wettbewerbsvorteil?

Demzufolge teile ich die Meinung von Michael Kroker teilweise, der in seinem Artikel: „Krokers RAM: Begreift Datenschutz als Vorteil im Wettbewerb – nicht als Hemmschuh!“ [17] den Datenschutz als Wettbewerbsvorteil deklariert. Immerhin erfordert die neue neue EU-DSGVO die Zunahme an Dokumentation, so dass der bürokratische Aufwand erneut steigt. Zusätzlich steigen die Strafen astronomisch an, wofür mir im Verhältnis zu anderen Straftaten die Verhältnismäßigkeit fehlt. Dementsprechend sehe ich im Datenschutz nicht nur den Wettbewerbsvorteil.

Wegen der hohen Strafe können sich Unternehmen die Frage stellen, wie wahrscheinlich die Durchsetzung dieser hohen Strafen in der Praxis sein wird. Infolgedessen ist wichtig zu wissen, wer wen verklagen und abmahnen kann. Für deutsche Unternehmen ist diese Frage sehr wichtig, da in Deutschland eine spezielle Situation existiert. Mit dieser speziellen Situation und der Durchsetzung der hohen Strafen in der Praxis setzt sich der folgende Artikel: „Wie wahrscheinlich sind hohe Strafen wirklich?“ [18] auseinander.

Begreift die Privatperson das Thema Datenschutz als – wertvoll? Da bin ich skeptisch, denn warum sind amerikanische E-Commerce-Unternehmen wie eBay und Amazon trotz geringerer Datenschutzanforderung so hoch in der Gunst deutscher Konsumenten beziehungsweise deutscher Privatpersonen? Umfangreiche Informationen findest Du auf dsgvo-gesetz.de.

Interessant ist eine Studie zur neue EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO): „Veritas-Studie: 71 Prozent der Unternehmen wollen DSGVO-Compliance in Unternehmenskultur verankern“ [19].

Übrigens!

Wenn Du noch eine Checkliste zum Thema – E-Mail-Marketing und die neue EU-Datenschutzverordnung (DSGVO) – wünschst, dann findest Du diese in folgendem Artikel von Carsten Lange: „E-Mail Marketing gemäß der DSGVO – Die 6-Punkte-Checkliste“ [20]. Damit Dir bezüglich des Datenschutzes viel Ärger erspart bleibt, empfehle ich Dir den folgenden Artikel: „Datenschutz und Datensicherheit: 6 Datenschutz-Tipps, die viel Ärger ersparen“ [21].

Studie zur neuen EU-DSGVO

Nach all den Anregungen zum Thema DSGVO, Marketing und PR tauchte jetzt eine aktuelle Studie vom Händlerbund auf. Diese Händlerbund-Studie kommt zu dem Schluss, dass zwar die Bekanntheit der DSGVO steigt und gleichzeitig die Kritik an der DSGVO zunimmt [22].

Eine juristische Sichtweise auf die neue EU-DSGVO

Da die neue EU-DSGVO vorwiegend ein rechtliches Thema ist, ist die rechtliche Sicht- und Herangehensweise für Unternehmen interessant. Dafür kann ich Dir den folgenden Artikel: „Zehn Schritte für die erfolgreiche Auskunftserteilung nach der DSGVO“ [23] empfehlen. In diesem Artikel stellt Dir der Rechtsanwalt Dr. Kröger zahlreiche Fragen rund um die Auskunft mit Antworten vor, die Dir bei der Realisierung der Datenschutz-Anforderungen weiterhelfen.

Ein anderer rechtlicher Artikel listet die Sichtweise auf die neue Europäische Datenschutz-Grundverordnung (EU-DSGVO) der unterschiedlichen Landesbeauftragte für Datenschutz auf [24].

Unter dem Strich ist die neue EU-Datenschutzgrundverordnung eine Herausforderung und stellt Unternehmen vor großen Herausforderungen wie zum Beispiel vor einem potenziellen Umsatzverlust [25]. Eine viel größere Herausforderung zeigt sich für Unternehmen amHorizont: Die E-Privacy-Verordnung [26].

Wie denkst Du über die neue EU-Datenschutzgrundverordnung beziehungsweise den Mix aus DSGVO, Marketing und PR? Persönlich interessiert bin ich an Deiner Meinung. Daher schreibe mir Deine Meinung unten in einen Kommentar!

Quellenangaben

Für die folgenden Quellenangaben gilt der Stand vom 13. März 2018:

[1] DSGVO: Diese Änderungen kommen auf dein Online-Business zu (Teil 1)
[2] DSGVO – So definieren sich personenbezogene Daten
[3] FAQ zur neuen DSGVO
[4] OLG Hamm: 3.000 € Vertragsstrafe für unerwünschte Werbemail
[5] Oberlandesgericht Hamm, 9 U 66/15
[6] EU Datenschutz-Grundverordnung und E-Mail Marketing
[7] Was bedeutet E-Mail-Marketing und welche Vorteile besitzt Marketing per E-Mail?
[8] Was ist Lead Management?
[9] EU-Datenschutz-Grundverordnung: 
Das Ende der Leadgenerierung?
[10] Checkliste für die Datenschutzgrundverordnung – Ihre ToDos für das neue Datenschutzrecht
[11] Ultimative Checkliste für die Umstellung vom BDSG auf Datenschutz-Grundverordnung zum Mai 2017
[12] Überblick über die Neuerungen mit Checkliste
[13] Checkliste Datenschutz-Grundverordnung: Die wichtigsten Links zur Datenschutz-Grundverordnung
[14] Wie Publisher und Marketer auch künftig rechtskonform Daten erheben können
[15] Datenschutz-Grundverordnung: Das Ende der modernen Presse- und Öffentlichkeitsarbeit (wie wir sie kennen)
[16] Datenschutzgrundverordnung. Was kommt auf das Marketing zu?
[17] Krokers RAM: Begreift Datenschutz als Vorteil im Wettbewerb – nicht als Hemmschuh!
[18] DSGVO: Wie wahrscheinlich sind hohe Strafen wirklich?
[19] Veritas-Studie: 71 Prozent der Unternehmen wollen DSGVO-Compliance in Unternehmenskultur verankern
[20] E-Mail Marketing gemäß der DSGVO – Die 6-Punkte-Checkliste
[21] Datenschutz und Datensicherheit: 6 Datenschutz-Tipps, die viel Ärger ersparen
[22] Händlerbund-Studie: Bekanntheit der DSGVO steigt – Unsicherheit bei Umsetzung bleibt
[23] Zehn Schritte für die erfolgreiche Auskunftserteilung nach der DSGVO
[24] Datenschutzbehörden und die DSGVO
[25] 30 Prozent Umsatzverlust wegen ePrivacy befürchtet – Logins als Heilsbringer für Publisher?
[26] DSGVO: Ist Dein Marketing fit für das EU-Datenschutzrecht?

12 Schritte für eine Social-Media-Strategie gezielt nutzen

12 Schritte für eine Social-Media-Strategie gezielt nutzen 2000 1333 Ralph Scholze

Eine Social-Media-Strategie zu nutzen, klingt im ersten Moment sehr logisch. Denn viele Unternehmen nutzen Social Media aktiv für ihre Unternehmensstrategie und Marketingziele. Oder sie beabsichtigen dies jetzt zu tun. Daher setzt sich dieser Artikel, der Teil einer Serie zu einer erfolgreichen Social-Media-Strategie ist, mit diesen folgenden 12 Schritten für Deine Social-Media-Strategie auseinander.

Inhaltsverzeichnis rund um das Thema: 12 Schritte für eine Social-Media-Strategie als mittelständisches Unternehmen gezielt nutzen

Dich erwarten in diesem Artikel Social-Media-Strategie die folgenden Schwerpunkte:

  1. Vorüberlegungen für das Erstellen einer Social-Media-Strategie: Die 4 Phasen
  2. 12 Schritte für Deine Social-Media-Strategie: Einzeln vorgestellt
  3. Fazit für: Nutze diese 12 Schritte für Deine Social-Media-Strategie

Vorüberlegungen für das Erstellen einer Social-Media-Strategie: Die 4 Phasen

Diese 12 Schritte für Deine Social-Media-Strategie sind Anregungen, die Du komplett oder teilweise für Dein Unternehmen übernehmen kannst. Bevor wir die 12 Schritte für Deine Social-Media-Strategie näher anschauen, verweise ich auf weitere Artikel zu Social-Media-Strategie. Einerseits liefert Dir der Artikel: „Plane Deine Social-Media-Strategie anhand dieser 4 Phasen“ [1] vor allem für die Planung sinnvolle Anregungen wie zum Beispiel diese Grafik aus dem Artikel:

Diese Abbildung von webpixelkonsum stellt für das Entwickeln einer Social-Media-Strategie mit Fokus auf mittelständische Unternehmen die 4 Phasen vor. Diese 4 Phasen durchläuft eine erfolgreiche Social-Media-Strategie. Folgende 4 Phasen sind dies: Planungsphase, Realisierungsphase, Aktivitätsphase und Optimierungsphase.

Quelle: webpixelkonsum (4 Phasen einer Social-Media-Strategie)

Andererseits gehören in Deine Social-Media-Strategie auf jeden Fall diese drei Merkmale [2], damit Deine Social-Media-Aktivitäten erfolgreich sind:

Diese Abbildung von webpixelkonsum für das Erstellen einer Social-Media-Strategie mit Fokus auf mittelständische Unternehmen verdeutlicht weitere 3 Maßnahmen. Diese 3 Maßnahmen für B2B-Unternehmen und ihre Social-Media-Strategie sind: Hinhören, Antworten und Mitmachen.

Quelle: webpixelkonsum (3 Maßnahmen für eine erfolgreiche Social-Media-Strategie)

12 Schritte für Deine Social-Media-Strategie: Einzeln vorgestellt

Wie Du gleich selbst bemerkst, sind die 12 Schritte für Deine Social-Media-Strategie umfangreich. Einerseits beziehen sich diese Schritte auf Social Media. Andererseits erfordert dies eine Zusammenarbeit über mehrere Abteilungen in Deinem Unternehmen, die Du bereits bei der Planung Deiner Social-Media-Strategie auf jeden Fall beachten musst. Solltest Du allein für Social Media verantwortlich sein beziehungsweise Social Media eine Teilaufgabe Deiner Hauptaufgabe sein, dann achte bei der Planung Deiner Social-Media-Strategie genau auf den Punkt der Bewältigung der resultierenden Aufgaben. Je mehr Aufgaben Du definierst, desto schwieriger wird für Dich die Realisierung.

1. Schritt für Deine erfolgreiche Social-Media-Strategie: Ziele bestimmen

Das Bauchgefühl ist ein wichtiger Kompass in vielen Situation des Lebens. Für Deine erfolgreiche Social-Media-Strategie muss der Verstand intensiv arbeiten. Dafür bietet sich die bekannte Methode — SMART — hervorragend an. Für die erste einfache Erklärung von SMART:

  • Specific, d.h. Ziel(e) genau definieren,
  • Measurable, d.h. Ziel(e) müssen messbar sein,
  • Attainable, d.h. Ziel(e) müssen erreichbar sein,
  • Relevant, d.h. Ziel(e) müssen wichtig sein,
  • Timed, d.h. Ziel(e) zeitlich bestimmen.

und für die ausführliche Erklärung und die Anwendung von SMART verweise ich auf den Artikel: „Ziele SMART formulieren: SMARTe Ziele und wie sie formuliert werden“ [3]. Abschließend definiere Deine Ziele wenn möglich in messbare Zahlen (Key Performance Indicators = KPIs) beziehungsweise in Social-Media-KPIs.

2. Schritt für Deine erfolgreiche Social-Media-Strategie: Zielgruppe definieren

Einerseits leitet sich die Zielgruppe für Social Media aus Deiner Unternehmens- und Kommunikationsstrategie ab. Andererseits erfordert Deine Zielgruppe für Social Media eine genauere Ausarbeitung.

3. Schritt für Deine erfolgreiche Social-Media-Strategie: Buyer Persona

Erarbeite für Dein Unternehmen eigene Personas [4] aus, die auch noch zum Beispiel für das Bloggen zum Einsatz kommen können. Anhand der Personas können Deine Social-Media-Posts erfolgreicher sein, da der Content für Deine Social-Media-Posts fokussierter auf die Personas zugeschnitten ist. Infolgedessen gelten der 2. und 3. Schritt als Fundament für Deinen Social-Media-Erfolg.

4. Schritt für Deine erfolgreiche Social-Media-Strategie: Influencer finden

Damit bei diesem Schritt Klarheit herrscht bezüglich Influencer finden: Mit Influencer meine ich an dieser Stelle die Menschen, die Deinen Content in Social Media durch zum Beispiel Social Sharing [5] empfehlen oder Deine Post in Social-Media kommentieren oder teilen. Influencer findest Du durch spezielle Social-Media-Monitoring-Tools [6]. Aus eigener Erfahrung empfehle ich Dir diesen Punkt stetig „im Auge zu behalten“, da dies für Deinen Erfolg in Social Media einen starken Beitrag leistet.

5. Schritt für Deine erfolgreiche Social-Media-Strategie: Social-Media-Plattformen festlegen

Wenn Dein Unternehmen mit Social Media startet, dann gleicht das Finden der passenden Social-Media-Plattform(-en) einer „Herkules-Aufgabe“. Einerseits bestimmt Deine Zielgruppe mit ihren Social-Media-Aktivitäten Deine Wahl der Social-Media-Plattformen. Andererseits legst Du mit Deiner Content-Marketing-Strategie Deinen Content fest. Daraus resultiert Deine Auswahl für die passenden Social-Media-Plattform (-en). Auf jeden Fall solltest Du im Hinterkopf den folgenden Zusammenhang behalten: Je mehr Social-Media-Plattformen ausgewählt sind, desto umfangreicher sind die alltäglichen Social-Media-Aufgaben, die zu bewältigen sind.

6. Schritt für Deine erfolgreiche Social-Media-Strategie: Content publizieren

Ohne Content brauchst Du mit Social Media als „Dialogkanal“ gar nicht erst anfangen. Umgekehrt bedeutet dies, wenn Du mit Social Media startest, dann muss täglich Content erstellt werden für Social Media [7]. Plane dafür reichlich Zeit in Deinen Arbeitsalltag ein und probiere einen Rhythmus zu finden wie beispielsweise die „5-3-2-Regel für Social Media“ [8]. Für diesen Schritt empfiehlt sich ein Redaktionsplan [9].

Dummy Image

Du sparst viel Zeit und Nerven mit Deinen alltäglichen Social-Media-Aktivitäten, wenn Du eine Social-Media-Strategie hast.

7. Schritt für Deine erfolgreiche Social-Media-Strategie: Mediathek aufbauen

Zuerst erkundige Dich über die Bildgrößen auf den Social-Media-Plattformen, auf denen Du aktiv bist. Anschließend lege Dir eine Struktur für Deine Mediathek fest, die Dir die Arbeit mit der Mediathek erleichtert und später im Alltag Zeit spart sowie Deine Nerven schont. Mithilfe der Mediathek hast Du einen stetig zunehmenden Pool an Content (Bilder, Videos Snackcontent) für Deine Social-Media-Posts. Probiere beim Aufbau Deiner Mediathek daran zu denken, dass der Content in der Mediathek zum Beispiel für Dein E-Mail-Marketing [10] Anwendung findet. Bedenke bei dem Aufbau Deiner Mediathek, dass der unterschiedliche Content Speicherplatz benötigt.

8. Schritt für Deine erfolgreiche Social-Media-Strategie: Beziehungen aufbauen

Auf jeden Fall ist Social Media Dialog und Beziehungsmanagement [11]. Daher plane für Deinen Alltag genügend Zeit ein, um mit Deinen Fans und Followers stetig im Kontakt zu sein. Währenddessen baust Du Dir rund um Dein Unternehmen und Deine Marke eine Community auf. Jene unterstützt Dich in schwierigen (z. Bsp. Shitstorm) und positiven (z.Bsp. Empfehlungsmarketing) Situationen.

Bei diesem Schritt kann ein Konflikt entstehen in folgender Art: Je mehr Social-Media-Plattformen bestimmt werden, desto mehr Zeit muss (!) für den Kontakt mit Deinen Fans und Followers eingeplant sein. Daher könnte dies cleverer sein, eine Social-Media-Plattform weniger auszuwählen, um am Ende des Tages wirklich aktives Community-Management zu leben, statt nur als „Floskel“ in der Social-Media-Strategie zu stehen. Entsprechend dokumentiere die Gründe für die gewählte Entscheidung. Damit beugst Du späteren Ärger vor.

9. Schritt für Deine erfolgreiche Social-Media-Strategie: Redaktionsplan nutzen

Bereits beim 6. Schritt verwies ich auf den Einsatz von einem Redaktionsplan. Weiterhin empfehle ich Dir einen Social-Media-Kalender einzusetzen [12]. Der Hauptgrund für einen Social-Media-Redaktionsplan sind die stetige Übersicht folgender Themen und Posts sowie ein fokussierteres Arbeiten.

10. Schritt für Deine erfolgreiche Social-Media-Strategie: Followers gewinnen

Mit „Fans & Followers gewinnen“ geht es vor allem darum, dass Du Deine Kunden und Interessierten dazu bringst, dass sie einem Deiner Social-Media-Accounts folgen. Infolgedessen hast Du die Möglichkeiten auf den Social-Media-Plattformen mit Deinen Fans & Followers in Dialog zu treten. Weiterhin vergrößert sich die Reichweite für Deine Social-Media-Posts und die Interaktionen mit Deinen Social-Media-Posts. Wofür Du diese Reichweite nutzt, entscheidest Du selbst. Zahlreiche Anregungen findest Du in dem Artikel: „12 Vorteile von Social Media für Unternehmen und Erfolgsfaktoren“ [13].

11. Schritt für Deine erfolgreiche Social-Media-Strategie: Social-Media-Tools einsetzen

Ohne Social-Media-Tools kannst Du Social Media auch realisieren. Wesentlich leichter und mit viel mehr Spaß kannst Du Social Media mit dem Einsatz der passenden Social-Media-Tools erleben. Herausfordernd ist die große Auswahl an Social-Media-Tools [14], die von kostenlosen Versionen bis hin zu extrem teuren Versionen reichen. Unter dem Strich musst Du genau Deine Anforderungen an Deine Social-Media-Tools vorab definieren, sonst verlierst Du viel Zeit beim Testen potenzieller Social-Media-Tools.

12. Schritt für Deine erfolgreiche Social-Media-Strategie: Ergebnisse eruieren

Jetzt wird es Ernst, denn nach all Deiner Vorarbeit und Deiner alltäglichen Social-Media-Aktivitäten findet der IST-SOLL-Vergleich statt. Deinen Social-Media-KPIs stehen die Ergebnisse gegenüber. Der Champagner fließt, wenn das Ergebnis wie erwartet oder gar übertroffen wird.

Die folgende Abbildung fasst die 12 Schritte für Deine Social-Media-Strategie grafisch zusammen:

Diese umfangreiche Abbildung von webpixelkonsum zeigt für das Erstellen einer Social-Media-Strategie mit Fokus auf mittelständische Unternehmen 12 aufbauende Schritte und Maßnahmen. Diese fördern die strategische und erfolgreiche Nutzung von Social Media in einem Unternehmen.

Quelle: webpixelkonsum (12 Maßnahmen für eine Social-Media-Strategie als mittelständisches Unternehmen)

Zusammengefasst sind all diese Maßnahmen für unsere Kunden in dem Leistungspaket Social-Media-Management inklusive, denn ohne eine Strategie für Social Media bleibt der gewünschte Erfolg hinter den Erwartungen.

Fazit für: Nutze diese 12 Schritte für Deine Social-Media-Strategie

Im Grunde genommen muss jedes Unternehmen eine Social-Media-Strategie aufgrund der hohen Bedeutung von Social Media in der Gesellschaft besitzen. Jedenfalls fördert eine Social-Media-Strategie das Bewusstsein für den gezielten Einsatz von Social Media im Rahmen der eigenen Corporate Identity. Gleichzeitig schärfen die Ziele den Blick für das Wesentliche. Dafür empfehle ich Dir die Tabelle in dem Artikel: „Welche Social Media Kanäle du nutzen solltest“ [15]. Ein solcher Social-Media-Kanal kann zum Beispiel für Dein Unternehmen Instagram sein.

Diese Abbildung zeigt das Deckblatt für das Whitepaper zum Thema: Social-Media-Bildgrößen und Videoformate sowie Werbeanzeigen auf unterschiedlichen sozialen Netzwerken wie LinkedIn, Instagram, YouTube und TikTok von webpixelkonsum.

Wenn Du an den vielen Bildgrößen auf Social Media interessiert bist, dann empfehle ich Dir dieses Whitepaper jetzt herunterzuladen.

Einen interessanten strategischen Ansatz von Social Media speziell für den Tourismus stellt die Bloggerin Kristine Honig in ihrem Artikel: „Die Basis für Social Media: Eine Strategie (#koblenzdigital)“ [16] vor. Ihr vorgestelltes „Ringmodell“ ist eine gute Vorlage für die grafische Darstellung Deiner Social-Media-Strategie.

Denke daran, dass Fehler in Social Media dazu dienen, etwas zu lernen. Weiterhin beachte, dass Social-Media-Plattformen „technische Konstrukte“ sind und häufig unerwartet Fehler auftreten. Ebenso nimm zur Kenntnis, dass Facebook & Co stetig neue Features auf ihren Social-Media-Plattformen ausprobieren, die häufig nur einem kleinen Kreis unerwartet zur Verfügung stehen.

Wie realisierst Du Deine Social-Media-Strategie? Persönlich interessiert bin ich an Deiner Meinung. Schreibe mir Deine Erfahrungen unten in einen Kommentar!

Benötigst Du für das Erstellen oder optimieren Deiner Social-Media-Strategie aktive Unterstützung, dann vereinbare sogleich einen kostenlosen Ersttermin mit uns.

Quellenangaben

Für die folgenden Quellenangaben gilt der Stand vom 14. August 2021:

[1] Plane Deine Social-Media-Strategie anhand dieser 4 Phasen
[2] Auf jeden Fall gehören in Deine Social-Media-Strategie diese 3 Merkmale
[3] Ziele SMART formulieren: SMARTe Ziele und wie sie formuliert werden
[4] Darum ist eine Persona für die Online Strategie wichtig
[5] Was ist Social Sharing und welchen Nutzen bringt der Einsatz?
[6] Anbieter Social Media Monitoring
[7] Tipps und Ideen für regelmäßige Posts in Social Media
[8] Was ist die 5-3-2-Regel für Social Media?
[9] Tipps für ein erfolgreichen Corporate Blog mit einem Themenplan, Redaktionsplan und Produktionsplan
[10] Was bedeutet E-Mail-Marketing und welche Vorteile besitzt Marketing per E-Mail?
[11] Was ist Social Media?
[12] Nutze die Vorteile von einem Social-Media-Kalender für Dein Marketing und Deine PR
[13] 12 Vorteile von Social Media für Unternehmen und Erfolgsfaktoren
[14] Tools für Twitter vorgestellt
[15] Welche Social Media Kanäle du nutzen solltest
[16] Die Basis für Social Media: Eine Strategie (#koblenzdigital)

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12 Vorteile von Social Media für Unternehmen und Erfolgsfaktoren

12 Vorteile von Social Media für Unternehmen und Erfolgsfaktoren 2000 1333 Ralph Scholze

Zuerst starten wir mit Fakten zu Social Media.

Fakten zu Social Media

Entsprechend des Artikels: „Fakten zu Social Media für Deine Social-Media-Strategie und Dein Marketing“ [1] und der folgenden Infografik sind die Herausforderungen und die Vorteile von Social Media für Unternehmen diese:

Percentage of people who purchase because of Social Media by sproutsocial - Vorteile von Social Media für Unternehmen und Erfolgsfaktoren

Quelle: sproutsocial (Percentage of people who purchase because of Social Media)

Überdies liefert die aktuelle Studie von Bitkom: „Jedes zweite Unternehmen hat Richtlinien für Social Media“ [2] zahlreiche Fakten rund um Social Media von deutschen Unternehmen. Einerseits dienen diese Fakten rund um Social Media für das eigene Unternehmen als Benchmark. Zum Beispiel schulen nur wenige deutsche Unternehmen ihre eigenen Mitarbeiter laut dieser Bitkom-Studie 25 Prozent. Andererseits geben Sie Anregungen für die eigene Social-Media-Strategie.

Vielfältige Vorteile von Social Media

Auf Grund der erwähnten Bitkom-Studie ist bekannt, dass Social Media mit 96 % für das Marketing und den Vertrieb zum Einsatz kommt. Dennoch bietet Social Media viel mehr Vorteile für Unternehmen als lediglich nur für den Einsatz im Marketing. Beispielsweise können Unternehmen Social Media einsetzen für:

  • den Aufbau einer eigenen Community,
  • die Gewinnung neuer Kunden,
  • das Lead Management [3],
  • mehr Umsatz durch den gezielten Einsatz von Sonderangebote,
  • die stärkere Imagebildung,
  • das eigene Recruiting,
  • den Test neuer Produkte oder Dienstleistungen sowie Beta-Versionen von Apps,
  • Umfragen zur Peissensibilität der eigenen Fans,
  • die Verbesserung der SEO-Performance,
  • die Beobachtung von Trends,
  • die Beobachtung der Konkurrenz,
  • die eigene F & E-Abteilung durch Kundenbewertungen.

Die meisten Vorteile von Social Media wirken sich positiv auf den Return on Investment (ROI) aus.

Fazit für: 12 Vorteile von Social Media für Unternehmen und Erfolgsfaktoren

Im Grunde genommen können Unternehmen und Marken mithilfe der unterschiedlichen Social-Media-Plattformen mehrere Ziele unter Ausnutzung der Vorteile von Social Media einsetzen.

Dabei solltest Du stets Deine eigene Corporate Identity beachten. Zum Beispiel Qualität bei Produkten, Dienstleistungen und Kundensupport zeigen sich als Empfehlung in Social Media. Dadurch verbreiten sich Inhalte in Social Media „beinah von allein“. Aus diesem Grund empfiehlt sich zum Beispiel für das eigene Blog der Einsatz von Social Buttons. Vor allem teilen Social-Media-User sehr gern Bilder und Videos sowie Zitate. Deswegen setze sie clever im Rahmen Deiner Content-Marketing-Strategie und in Deiner Social-Media-Strategie ein.

Anders formuliert: Damit kannst Du den viralen Marketingeffekt zu minimalen Kosten ausnutzen. Infolgedessen steht Unternehmen und Marken durch Social Media ein riesiges Potenzial zur Erhöhung der eigenen Reichweite zur Seite. Gleich oder gar wesentlich größer als eine TV-Kampagne.

Tipps für eine erfolgreiche Social-Media-Strategie

Folgende Faktoren spielen für Deinen Erfolg in Social Media eine sehr wichtige Rolle:

  1. Aktualität, d.h. Aktueller Content zeigt Respekt gegenüber seiner Kunden. Diese honorieren dies mit einem hohen Interesse und der Empfehlung in Social Media.
  2. Kontinuität, d.h. Publiziere regelmäßig Content, damit Dein Unternehmen stetig „auf dem Radar“ der Fans bleibt, denn die Algorithmen der Social-Media-Plattformen sind „gnadenlos“.
  3. Authentizität [4], d.h. Spiel mit offenen Karten, denn die Social-Media-User werden dies am Ende sowieso bemerken und begrüßen.
  4. Monitoring, d.h. mithilfe von Social-Monitoring-Tools findest Du sehr früh heraus, wer und wo sowie wann, worüber und mit welcher Tonalität über Dein Unternehmen spricht.
  5. Kundenkontakt, d.h. nutze die Chance der stetigen Kommentierung in Social Media. Danke für Anregungen Deiner Fans und agiere sachlich auf angemessen auf Kritik.

Wenn Du an dieser Stelle noch mehr Tipps und Anregungen für Deine Social-Media-Aktivitäten wünschst, dann findest Du diese in dem Artikel: „Social-Media-Strategie für Dein Unternehmen: Tipps für Deinen Alltag“.

Kurzum noch eine Empfehlung für Dich: Damit Du in Deinem Unternehmen diese Vorteile von Social Media erfolgreich nutzen kannst, empfehle ich Dir die Einführung einer Social-Media-Guidelines für Dein Unternehmen.

Falls Du stattdessen einen professionellen Partner für Social Media suchst, dann denkt an uns.

Zum Abschluss noch ein Tipp aus meiner Erfahrung: Unterschätze den Aufwand zum Erstellen von einem Social-Media-Post nicht!

Welche Vorteile von Social Media für Unternehmen sind Deiner Meinung nach die treibende Kraft für den Einsatz von Social Media in Unternehmen? Hast Du noch weitere Vorteile für den Einsatz von Social Media in Unternehmen? Da ich persönlich interessiert bin ich an Deiner Meinung, schreibe mir diese und Deine Erfahrungen sehr gern unten in einen Kommentar!

Quellenangaben

Für die folgenden Quellenangaben gilt der Stand vom 18. Mai 2023:

[1] Fakten zu Social Media für Deine Social-Media-Strategie und Dein Marketing
[2] Jedes zweite Unternehmen hat Richtlinien für Social Media
[3] Was ist Lead Management?
[4] Authentizität: Die Kunst authentisch zu sein

Plane Deine Social-Media-Strategie anhand dieser 4 Phasen

Plane Deine Social-Media-Strategie anhand dieser 4 Phasen 2000 1333 Ralph Scholze

Die eigene Social-Media-Strategie anhand dieser 4 Phasen zu planen klingt einfach, aber dahinter steckt doch ein hoher Aufwand. Jedoch ist uns klar, dass Social Media in eine moderne Public-Relations- und Marketingstrategie dazu gehört wie das Atmen für uns Menschen.

Bereits der Artikel: „Auf jeden Fall gehören in Deine Social-Media-Strategie diese 3 Merkmale“ [1] widmete sich dem Thema Social-Media-Strategie für Unternehmen und Marken. Darin kannst Du auch die starke Bedeutung und die Vorteile von Social Media selbst lesen.

Der folgende Artikel widmet sich diesem Thema — Social-Media-Strategie — jetzt spezieller, so dass Du Deine Social-Media-Strategie anhand dieser 4 Phasen gezielter aufbauen kannst. Benötigst Du dafür aktive und zielführende Unterstützung, dann schau Dir unser Leistungsangebot für eine Social-Media-Strategie an oder vereinbare Dein kostenloses Erstgespräch für Social Media.

Inhaltsverzeichnis zum Thema zum Plane einer Social-Media-Strategie anhand 4 Phasen

Dich erwarten in diesem Artikel über den strategischen Einsatz von Social Media mit Fokus auf mittelständische Unternehmen folgende Schwerpunkte:

  1. 4 Phasen für Deine Social-Media-Strategie
  2. Umfangreichere Abbildung zeigt all die Aufgaben rund um eine Social-Media-Strategie
  3. Fazit: Social Media ist ein Wachstumskanal – aber nur mit System

4 Phasen für Deine Social-Media-Strategie

Bedenke, dass diese 4 Phasen nur eine Art Rahmen für Deine Social-Media-Strategie liefert. Dies bedeutet für Dich, dass diese 4 Phasen keine tiefen Details für eine Social-Media-Strategie fokussieren. Du wirst dies gleich anhand der folgenden Abbildung feststellen. Diese Abbildung stellt Dir diese 4 Phasen für den Aufbau einer Social-Media-Strategie vor:

Diese Abbildung von webpixelkonsum stellt für das Entwickeln einer Social-Media-Strategie mit Fokus auf mittelständische Unternehmen die 4 Phasen vor. Diese 4 Phasen durchläuft eine erfolgreiche Social-Media-Strategie. Folgende 4 Phasen sind dies: Planungsphase, Realisierungsphase, Aktivitätsphase und Optimierungsphase.

Quelle: webpixelkonsum (4 Phasen einer Social-Media-Strategie)

Falls Du Dich fragst, was — #SoMe — auf dieser Abbildung bedeutet, dann hier die Antwort. Dabei handelt es sich um ein Hashtag für Social Media (weitere Hashtags sind #sm oder #socialmedia). Wenn über Deinem Kopf bei dem Begriff Hashtag jetzt viele Fragezeichen sind, dann findest Du hier auf jeden Fall eine Antwort: „Hashtag: Was bist Du? Was bringst Du mir? Wie setze ich Hashtags in Social Media ein?“ [2].

Social-Media-Strategie: Die Planungsphase

Bedenke, dass die Planungsphase genau so lange dauert wie notwendig. Social Media ist sehr lebendig und ein umfangreiches Konzept für eine Social-Media-Strategie für 3 bis 5 Jahre halte ich persönlich für den falschen Weg. Vielmehr gilt in dieser Phase darauf zu achten, dass das Konzept einfach zu verstehen, schnell zu realisieren und praktisch ist. Ja, diese Anforderungen verlangen Know how und Erfahrung wie ich immer wieder in Projekten erlebe. Dazu gehören auch das Festlegen der relevanten KPIs für Social Media und die Integration von Social Media mit zum Beispiel dem E-Mail-Marketing [3] und Lead Management [4].

Social-Media-Strategie: Die Realisierungsphase

Nach der Planungsphase muss sofort die Realisierung des strategischen Social-Media-Konzepts erfolgen. Dies bedeutet zum Beispiel:

  • der Aufbau eines Social-Media-Teams,
  • die Weiterbildung und interne Schulung für das eigene Social-Media-Team durch zum Beispiel Externe,
  • das Integrieren von Social-Media-Tools,
  • die Etablierung des Prozesses für die Erstellung von Social-Media-Content.

Social-Media-Strategie: Die Aktivitätsphase

Diese Phase ist die lebendigste Phase von allen 4 Phasen, denn sie beinhaltet das „Tagesgeschäft des Social-Media-Teams“. Zum Tagesgeschäft gehören diese 3 Schritte [1]:

Diese Abbildung von webpixelkonsum für das Erstellen einer Social-Media-Strategie mit Fokus auf mittelständische Unternehmen verdeutlicht weitere 3 Maßnahmen. Diese 3 Maßnahmen für B2B-Unternehmen und ihre Social-Media-Strategie sind: Hinhören, Antworten und Mitmachen.

Quelle: webpixelkonsum (3 Maßnahmen für eine erfolgreiche Social-Media-Strategie)

Social-Media-Strategie: Die Optimierungsphase

War die Aktivitätsphase die lebendigste Phase von allen 4 Phasen, so ist diese Optimierungsphase die Phase mit den meisten Fakten. Jetzt zeigt sich, wie stark die gesetzten KPIs für Social Media erfüllt sind. Weiterhin können anhand der Fakten Maßnahmen getroffen werden, welche den erfolgreichen Einsatz von Social Media fördern. Dazu gehört auch die Optimierung der Prozesse rund um Social Media. Eine Aufgabe, die weitreichend ist. So kann zum Beispiel passieren, dass die eingesetzten Social-Media-Tools ungenügend für die eigene Social-Media-Nutzung sind und Alternativen gefunden werden müssen.

Fazit für: Plane Deine Social-Media-Strategie anhand dieser 4 Phasen

Wie dieser Artikel zeigt, gehört der Aufbau einer Social-Media-Strategie in „professionelle Hände“. Vor allem wichtig ist beim Aufbau Deiner Social-Media-Strategie Deine eigene Corporate Identity. Damit erfährt Deine Zielgruppe auf ihrer Customer Journey stetig eine einheitliche Präsentation von Deinem Unternehmen. Dies erhöht im ersten Schritt zwar den finanziellen Aufwand, aber für mich stellt dies eine Investition dar. Jedenfalls sind Investitionen für mich immer positiv besetzt, da sie sinnvoll sind und ich am Ende mehr zurück erhalte. Weiterhin erzielt eine praktische und eine schnell zu realisierende Social-Media-Strategie auch Synergieeffekte (also Einsparungspotenzial). Wie umfangreich ein Social-Media-Kanal sein kann, siehst Du anhand Instagram hervorragend.

Umfangreichere Abbildung zeigt all die Aufgaben rund um eine Social-Media-Strategie

Da ich ein Freund von machbaren Konzepten bin, empfehle ich Dir Deine Social-Media-Strategie anhand dieser 4 Phasen gezielt aufzubauen und zu realisieren. Dagegen zeigt die folgende Abbildung wesentlich mehr Details rund um eine Social-Media-Strategie:

Diese umfangreiche Abbildung von webpixelkonsum zeigt für das Erstellen einer Social-Media-Strategie mit Fokus auf mittelständische Unternehmen 12 aufbauende Schritte und Maßnahmen. Diese fördern die strategische und erfolgreiche Nutzung von Social Media in einem Unternehmen.

Quelle: webpixelkonsum (12 Maßnahmen für eine Social-Media-Strategie als mittelständisches Unternehmen)

Fazit zum Planen der strategischen Nutzung von Social Media

Zuerst gehe ich davon aus, dass Dein Unternehmen sich bewußt für die strategische Nutzung von Social Media anhand Fakten und Möglichkeiten entschieden hat. Denn längst findet die Kommerzialisierung auf Social Media statt. Wer als mittelständisches Unternehmen und B2B-Unternehmen nicht auf Social Media laufend präsent ist, vergeudet Ressourcen und lässt Umsatz ungenutzt in den sozialen Netzwerken liegen.

Demzufolge bietet sich ein planvolles Vorgehen an, um mit den eigenen Ressourcen das bestmögliche Ergebnis mit all seinen Social-Media-Maßnahmen zu erzielen. Die Praxis zeigt eine zunehmende Komplexität wie meine Erfahrungen zeigen. Bestimmt hilft Dir in diesem Zusammenhang diese Abbildung weiter, die wir aktiv in unserem Social-Media-Management nutzen aufgrund unserer langjährigen Erfahrungen:

Diese Abbildung von webpixelkonsum zeigt für mittelständische Unternehmen und B2B-Unternehmen die Auswirkungen, wenn ein Unternehmen keine oder eine Social-Media-Strategie einsetzt. Dabei spielen mehrere Social-Media-Maßnahmen wie Social-Media-Reporting und Social-Media-Kampagnen eine sehr wichtige Rolle.

Quelle: webpixelkonsum (Social-Media-Strategie und ihre Maßnahmen für mehr Umsatz)

Unter dem Strich zeigt sich, dass diese 4 Phasen eine zielführende und kostensparende Lösung zum Erstellen und Realisieren einer Social-Media-Strategie für mittelständische Unternehmen und B2B-Unternehmen darstellt.

Deine Meinung zur strategischen Nutzung der sozialen Netzwerke ist für unseren Austausch gefragt

Wie denkst Du über diese 4 Phasen für eine Social-Media-Strategie? Verfolgst Du den selben oder einen ähnlichen Rahmen für Deine Social-Media-Strategie? Existiert in Deinem Unternehmen überhaupt eine Social-Media-Strategie? Persönlich interessiert bin ich an Deiner Meinung und Deinen Erfahrungen rund um Social Media beziehungsweise Social-Media-Strategie. Deswegen schreibe mir Deine Erfahrungen und Meinung für einen Austausch unten in einen Kommentar!

Quellenangaben

Für die folgenden Quellenangaben gilt der Stand vom 10. Juni 2017:

[1] Auf jeden Fall gehören in Deine Social-Media-Strategie diese 3 Merkmale
[2] Hashtag: Was bist Du? Was bringst Du mir? Wie setze ich Hashtags in Social Media ein?
[3] Was bedeutet E-Mail-Marketing und welche Vorteile besitzt Marketing per E-Mail?
[4] Was ist Lead Management?

Abbildung zeigt das Erstellen einer Instagram Story für Business

Social-Media-Strategie: Diese 3 Merkmale sind wichtig

Social-Media-Strategie: Diese 3 Merkmale sind wichtig 2000 1333 Ralph Scholze

Die strategische Nutzung von Social Media gehört für viele Unternehmen bereits in ihre Marketingstrategie. Einerseits zeigen Kunden-Projekte, dass Social Media zum Einsatz kommt. Andererseits fehlen ein Konzept und eine Social-Media-Strategie als Fundament. Die Gründe dafür spielen für diesen Artikel keine Rolle. Vielmehr möchte ich mit diesen und weiteren Artikel Dir Anregungen für die strategische Nutzung von Social Media als Unternehmen geben.

Inhaltsverzeichnis zum Thema: 3 Merkmale sind für eine Social-Media-Strategie wichtig

Dich erwarten in diesem Artikel über den strategischen Einsatz von Social Media mit Fokus auf mittelständische Unternehmen folgende Schwerpunkte:

  1. Einfachheit schlägt Kompliziertheit meiner Meinung nach
  2. Nutzen von Social Media für Unternehmen
  3. 3 elementare Merkmale für Deine moderne und erfolgreiche Social-Media-Strategie
  4. Basis für eine erfolgreiche, strategische Nutzung von Social Media muss existieren
  5. Fazit für: Auf jeden Fall gehören in Deine Social-Media-Strategie diese 3 Merkmale

Einfachheit schlägt Kompliziertheit meiner Meinung nach

Wenn Du jetzt meinst ich befürworte „Konzepte für die Schublade“, dann enttäusche ich Dich. Persönlich bin ich kein Freund von Strategiekonzepten und Konzepten jeglicher Art für die Schublade. Vielmehr probiere ich praktikable und schnell zu realisierende Konzepte für Social Media zu realisieren. Social Media ist viel zu lebendig als umfangreiche strategische Konzepte für Social Media für 3 bis 5 Jahre auszuarbeiten. Das „Grundgerüst für Social Media“ und das Verständnis für Social Media müssen existieren, bevor der Start mit Social Media erfolgt.

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Vor dem Start mit Social Media erst das „Grundgerüst für Social Media“ aufbauen!

Natürlich sollte Dir bewußt sein, dass meine Anregungen allgemeiner Natur sind und für Dein Unternehmen immer eine individuelle Strategie für Social Media erfolgreicher ist.

Dennoch existieren gewisse Grundregeln, quasi das Fundament beziehungsweise die Basis, für die Nutzung von Social Media. Fehlen diese Grundregeln bereits, fehlen neben dem „roten Faden“ auch die Klarheit. Infolgedessen stellt sich der Erfolg mithilfe von Social Media nur sehr schwer und langsam ein. Zusätzlich vergeudest Du wertvolle Ressourcen.

Nutzen von Social Media für Unternehmen

Einerseits erfordert der Einsatz von Social Media in Unternehmen neben Kapital auch Know how sowie Personal. Daher sind Äußerungen wie zum Beispiel „Brauchen wir nicht!“ oder „Erledigen unsere internetaffinen Praktikanten.“ oder „Dafür haben wir keine Zeit und kein Geld.“ oder der Klassiker „Social Media bringt nichts.“ bekannt.

Andererseits existieren Best Practices für den cleveren Einsatz von Social Media und diese Unternemen generieren kostengünstig mithilfe von Social Media Umsatz. Nur, was ist der Unterschied dieser beiden Sichtweisen auf die strategische und clevere Nutzung von Social Media? Die Antwort lautet: Das Team und das Management setzte eine Social-Media-Strategie auf, die die Vorteile von Social Media für das eigene Unternehmen oder die eigene Marke nutzen wie zum Beispiel:

  • Senkung der Supportkosten durch Beantwortung der Fragen in Social Media.
  • Kostengünstige Gewinnung neuer Kunden oder Leads für das eigene Lead Management [1].
  • Steigerung der Reichweite für eigenen Content.
  • Preiswertes Informieren der eigenen fans und Followers über aktuelle Entwicklungen rund um das Unternehmen oder die Marke.

3 elementare Merkmale für Deine moderne und erfolgreiche Social-Media-Strategie

Um dieses Potenzial von Social Media kostengünstig und effizient zu nutzen, sind drei grundlegende Merkmale sehr wichtig. Die folgende Abbildung zeigt Dir diese 3 Merkmale für die strategische Nutzung von Social Media. Diese sind permanent notwendig, damit der Einsatz von Social Media erfolgreich ist.

Jedoch empfehle ich Dir aufgrund meiner Erfahrung, diese 3 Merkmale (Hinhören, Antworten, Mitmachen) nicht linearer Natur zu betrachten; also als einen einmaligen Prozesse. Vielmehr stellen diese 3 Merkmale einen dauerhaften Prozess dar. Daher finde ich diese Abbildung zutreffender:

Diese Abbildung von webpixelkonsum für das Erstellen einer Social-Media-Strategie mit Fokus auf mittelständische Unternehmen verdeutlicht weitere 3 Maßnahmen. Diese 3 Maßnahmen für B2B-Unternehmen und ihre Social-Media-Strategie sind: Hinhören, Antworten und Mitmachen.

Quelle: webpixelkonsum (3 Maßnahmen für eine erfolgreiche Social-Media-Strategie)

Dementsprechend wird auch klar, dass Social Media keine „Siloposition“ in einer Public-Relations- und Marketingstrategie besitzen darf. Eher eröffnen diese 3 Merkmale weitreichende Möglichkeiten, die in jeden Bereich eines Unternehmens reichen. Auf der Hand liegt ganz klar auch, dass dafür Social-Media-Tools zum Einsatz kommen müssen. Beispielsweise können für das „Hinhören“ Monitoring-Tools verwendet werden oder einfache Möglichkeiten wie zum Beispiel auf Twitter die Suche mit ihren zahlreichen Suchoperatoren [2].

Basis für eine erfolgreiche, strategische Nutzung von Social Media muss existieren

Aus diesem Grund müssen die „Hausaufgaben für Social Media“ bestens erledigt sein. Die vorgestellten 3 Merkmale für die strategische Nutzung von Social Media gehören dazu. Denn Social Media ist längst im Alltag etabliert. Wissenswert ist, dass dafür Tools [3] zur Seite stehen, welche die Aufgaben zum Teil abnehmen. Immerhin gewinnt Social Media immer stärkeren Einfluss gegenüber Suchmaschinen wie Dir dieser Artikel: „Social-Media-Strategie wird immer wichtiger, da Suchmaschinen an Bedeutung verlieren“ [4] berichtet. Deswegen empfehle ich den professionellen Einsatz von Social Media.

Fazit für: Auf jeden Fall gehören in Deine Social-Media-Strategie diese 3 Merkmale

Mit einer gezielten Social-Media-Strategie erreichen Unternehmen und Marken in Zusammenarbeit mit ihrer Corporate Identity sehr viel. Zuerst ist das Unternehmens- oder Markenimage im Social Web einheitlich (Stichwort: Customer Journey) und professionell. Verantwortliche sollten immer folgenden Punkt wissen. Der heutige Kunde beziehungsweise die heutige Kundin besitzt in vielen Branchen eine signifikante Verhandlungsposition gegenüber Unternehmen (d.h. Nachfragemarkt statt Anbietermarkt). Der Grund: Diese sind sehr gut informiert. Daraus entwickeln sich Ansprüche an Design, Bedienung, Qualität, Kommunikation und Service. Jene müssen die Unternehmen und Marken erfüllen, um von den Kunden als verlässlicher Partner wahrgenommen zu werden.

Wenn Unternehmen und Marken diese 3 Merkmale aktiv einsetzen, dann ist der Social-Media-Erfolg beinah mit der Hand zu greifen. Dies zeigt dieses Artikel: „Best Practice für Social Media für Deine PR mit traurigem Hintergrund“ [5].

Damit Dein Erfolg erhalten bleibt, solltest Du in Deinem Unternehmen auf jeden Fall eine Social-Media-Guidelines [6] einsetzen!

Ein Extra-Tipp für Dich, wenn Du für Social Media verantwortlich bist

Da die Komplexität für die bestmögliche Nutzung von Social Media stets steigt, wie die folgende Abbildung zum Thema Social-Media-Strategie, bietet sich externes, spezialisiertes Know-How rund um Social Media an. Wenn Du für Dein Unternehmen professionelle Unterstützung wünschst, dann schau Dir unsere verschiedenen Leistungen rund um Social Media wie Social-Media-Strategie an oder vereinbare umgehend Dein kostenloses Erstgespräch.

Diese umfangreiche Abbildung von webpixelkonsum zeigt für das Erstellen einer Social-Media-Strategie mit Fokus auf mittelständische Unternehmen 12 aufbauende Schritte und Maßnahmen. Diese fördern die strategische und erfolgreiche Nutzung von Social Media in einem Unternehmen.

Quelle: webpixelkonsum (12 Maßnahmen für eine Social-Media-Strategie als mittelständisches Unternehmen)

Wie denkst Du über diese 3 Merkmale, die ich für sehr wichtig in einer Social-Media-Strategie halte? Setzt Du diese 3 Merkmale bereits um? Persönlich interessiert bin ich an Deiner Meinung und Deinen Erfahrungen. Deswegen schreibe mir Deine Erfahrungen und Meinung sehr gern unten in einen Kommentar!

Quellenangaben

Für die folgenden Quellenangaben gilt der Stand vom 10. Juni 2017:

[1] Was ist Lead Management?
[2] So clever kannst Du die Twitter Suche für Deine Recherche nutzen
[3] Tools für Twitter vorgestellt
[4] Social-Media-Strategie wird immer wichtiger, da Suchmaschinen an Bedeutung verlieren
[5] Best Practice für Social Media für Deine PR mit traurigem Hintergrund
[6] Social-Media-Guidelines

Fernsehturm in Berlin-Alexanderplatz als Instagram- und Social-Media-Motiv by webpixelkonsum

Best Practice für Social Media für Deine PR mit traurigem Hintergrund

Best Practice für Social Media für Deine PR mit traurigem Hintergrund 2000 1333 Ralph Scholze

Mit diesem Best Practice für Social Media erfährst Du zahlreiche Anregungen, die Du am Ende sogar in Deine Social-Media-Strategie integrieren kannst. Leider war der Hintergrund traurig, denn er bezieht sich auf den G20-Gipfel 2017 in Hamburg.

Der Reihe nach

Social Media ist schnell und lebendig. Für viele B2B-Unternehmen stellt dies eine starke Herausforderung dar. Jedoch sind manche Unternehmen genauso schnell wie Social Media und clever hinzu. Darum geht dies in dem folgenden Best Practice für Social Media. Darüber schrieben am Ende sogar mehrere Zeitungen wie zum Beispiel die Redakteurin Denise Snieguole Wachter vom Stern [1].

Der „Stein des Anstoßes“ für den aktuellen viralen Hit in Social Media ist ein Bild. Dieses entstand im Hamburg während der G20-Demonstration „Welcome to Hell“. Jenes Bild zeigt den Hamburger Comedian Andre Kramer, wie dieser ein Schild mit der Aufschrift: „Ich bin Anwohner und gehe nur kurz zu Edeka. Danke.“ während der G20-Demonstration in einer kritischen Situation trägt. Selbst publizierte er sein Bild auf Facebook.

Wie Du selbst feststellst, verursachte dieser Facebook Post Interaktionen in beinah „galạktischer Dimensionen“. An dieser Stelle stellt sich zwangsläufig die Frage: Wie reagierte das betreffende Unternehmen Edeka?

Die Antwort kann „Lehrstück für Social Media“ bezeichnet werden, denn so reagierte Edeka beispielsweise auf Facebook. Innerhalb von 24 Stunden nach dem Auftauchen des Fotos publizierte Edeka den folgenden Facebook Post. Dabei wurde dem Originalbild ein weiteres eigenes Schild hinzugefügt. Darauf steht: „Bleib zuhause. Wir bringen dir was. Bitte“. Wie der folgende Facebook Post zeigt, war dieses Angebot von Edeka ernst gemeint:

Fazit für: Best Practice für Social Media mit traurigem Hintergrund

Die schnelle Reaktion von Edeka zeigt eindrucksvoll das Potenzial von Social Media, wenn Unternehmen eine Social-Media-Strategie besitzen und damit Social Media ernst meinen. Noch schneller reagierte Edeka auf den Hinweis und das damit verbundene Angebot von dem Hamburger Comedian Andre Kramer [2, 3].

Da Edeka als Unternehmen so präsent in Social Media erscheint, spekulierten viele Menschen über eine gezielte Social-Media-Kampagne und PR-Kampagne von Edeka. Auf diese Vermutung angesprochen wurde der Hamburger Comedian Andre Kramer in dem Interview: „Wäre Rewe mein Stamm-Supermarkt, hätte auf dem Schild Rewe gestanden“ [4].

Persönlich finde ich die Reaktion von Edeka sehr gelungen, da Edeka spontan und clever reagierte auf diese „Steilvorlage“. Vor allem, da ich dies sogar in die Rubrik Influencer Marketing positioniere. Dabei musste Edeka nicht einmal Geld bezahlen wie sonst üblich. Vielmehr entstand am Ende für beide Seiten eine Win-Win-Situation, da sie die „Regeln von Social Media“ clever nutzen. Eventuell erinnerst Du Dich noch die PR Kampagne von Nestle, die gänzlich anders in Social Media verlief [5]. In beiden Best Practices nutzen das Social-Media-Team die 3 Merkmal einer Social-Media-Strategie [6].

Wie denkst Du über diese Aktion und die Reaktion von Edeka? Ist dies für Dich ein Best Practice für Social Media? Hast Du in Deinem Unternehmen die Möglichkeit so schnell zu agieren? Persönlich interessiert bin ich an Deiner Meinung. Schreibe sie mir in einen Kommentar!

Quellenangaben

Für die folgenden Quellenangaben gilt der Stand vom 14. Juli 2017:

[1] So cool reagiert Edeka auf den Comedian bei der G20-Demo
[2] Edeka reagiert genial auf den Mann mit dem kreativsten G-20-Schild
[3] „Social-Media-Team von Edeka ist wirklich fix und kreativ“: Die G20-Viral-Bilanz von Comedian André Kramer
[4] „Wäre Rewe mein Stamm-Supermarkt, hätte auf dem Schild Rewe gestanden“
[5] #FragNestlé in Social Media: Konzern Nestlé probiert sich mit einer Hashtag Kampagne auf Twitter aus
[6] Auf jeden Fall gehören in Deine Social-Media-Strategie diese 3 Merkmale

Preispolitik im Marketing - Hier das KaDeWe Berlin

Marketinginstrumente, Marketingmethoden und Marketingprozesse braucht Dein Marketing

Marketinginstrumente, Marketingmethoden und Marketingprozesse braucht Dein Marketing 2000 1333 Ralph Scholze

Für B2B-Unternehmen und mittelständische Unternehmen stehen für das moderne Marketing heutzutage zahlreiche Marketinginstrumente zur Verfügung. Einerseits steigern diese zahlreichen Instrumente die Flexibilität im Alltag. Andererseits erhöht sich dadurch die Komplexität für Unternehmen und ihr Marketing-Team.

Daher widme ich mich in diesem Artikel auf die Instrumente, Methoden und Prozesse im Marketing, die sowohl bei unseren Kunden als auch bei uns von webpixelkonsum den Alltag prägen. Entsprechend stelle ich gleich eine Abbildung für ein Modell bezüglich der Marketingprozesse vor:

Diese Abbildung von webpixelkonsum bezieht sich auf das Marketing. Auf dieser Abbildung ist ein Modell für den Marketingprozess zu sehen. Dieser Marketingprozess bezieht sich von einem Marketing-Ziel bis zur Optimierung für B2B-Unternehmen. Für das Marketing-Ziel hilft die Frage: Was wollen wir mit unserem Marketing erzielen? Bezüglich der Maßnahmen für das Marketing hilft die Frage: Wie wollen wir das Ziel erreichen? weiter. Beim Controlling gibt die Frage: Wie exakt erreichten wir unser Marketing-Ziel? Passende Antworten. Zu guter Letzt findet die Optimierung im Marketing statt und hier hilft die Frage: Worin müssen wir uns im Marketing verbessern? das Finden der passenden Antworten.

Quelle: webpixelkonsum (Modell für den Marketingprozess: Von Marketing-Ziel bis zur Optimierung)

Inhaltsverzeichnis zum Thema: Was sind die Instrumente, Methoden und Prozesse im Marketing für mittelständische Unternehmen und B2B-Unternehmen?

Dich erwarten in diesem Artikel aus der Artikelserie zu dem Thema — Marketing — folgende Schwerpunkte:

  1. Was ist unter Marketinginstrumente zu verstehen?
  2. Marketinginstrumente für Unternehmen mit einem Produkt
  3. Marketinginstrumente für Unternehmen mit einer Dienstleistung
  4. Welche Bedeutung besitzen die Marketingmethoden?
  5. Was bedeutet der Marketingprozess?
  6. Fazit für: Marketinginstrumente, Marketingmethoden und Marketingprozesse braucht Dein Marketing

Was ist unter Marketinginstrumente zu verstehen?

Marketinginstrumente (Englisch: marketing tool) sind all die Maßnahmen, die ein Unternehmen einsetzt, um die eigenen Marketingziele [1] und seine eigene Corporate Identity zu realisieren. Zufolge wirken die Marketinginstrumente auf den Markt, der dahingehend beeinflusst wird, um so die zuvor definierten Unternehmensziele besser zu erreichen. Dementsprechend werden Marketinginstrumente dafür eingesetzt, um ein Unternehmen oder Produkte beziehungsweise Dienstleistungen oder Personen in der Öffentlichkeit bekannt zu machen und zielgruppengenau zu platzieren. Weiterhin sollen neue Kunden gewonnen und Umsatz generiert werden.

Marketinginstrumente für Unternehmen mit einem Produkt

Auf jeden Fall stehen einem Unternehmen die „klassischen Marketinginstrumente“ als Modell der 4Ps wie Product (Produktpolitik) und Price (Preispolitik) sowie Place (Distributionspolitik) und Promotion (Kommunikationspolitik) zur Verfügung. Diese Abbildung stellt diese visuell vor:

Die Abbildung von webpixelkonsum stellt den Marketing-Mix mit seinen 4 Ps vor. Diese 4 Ps im klassischen Marketing Mix sind Price (Preispolitik), Promotion (Kommunikationspolitik), Product (Produktpolitik) und Place (Distributionspolitik).

Quelle: webpixelkonsum (Marketing-Mix: Die 4 Ps im „klassischen“ Marketing)

Jetzt folgt eine ausführlichere Erklärung für Dich:

  • Product (Produktpolitik), d.h. die Produktpolitik setzt sich mit zum Beispiel den Fragen auseinander: Wie gestaltet man das optimale Produkt für die eigene Zielgruppe, damit beim Kunden ein Mehrwert entsteht? Welche Produkte soll das Unternehmen in seinem Portfolio führen?
  • Price (Preispolitik), d.h. die Preispolitik beinhaltet all die Entscheidungen des Unternehmens, die sich auf die Preisgestaltung für ein Produkt auswirken. Somit beantwortet sie die Frage: Welche Preisstrategie (Premiumpreise, Skimming, Penetration, Low-Price-Strategy etc.) soll das Unternehmen verfolgen?
  • Place (Distributionspolitik), d.h. die Distributionspolitik besitzt Lösungen, wie ein Produkt zum Kunden gelangt. Da mehrere Vertriebswege existieren, beantwortet sie die Frage: Welche der folgenden Vertriebswege wie Versand, Internet, Telefon etc. sollen genutzt werden?
  • Promotion (Kommunikationspolitik), d.h. die Kommunikationspolitik ist das in der Öffentlichkeit am stärksten sichtbare Marketinginstrument. Da die Kommunikationspolitik Lösungen anbietet, damit ein Kunde/-in vor dem Produktkauf von dessen Existenz und seinem Mehrwert erfährt. Daher beantwortet sie die Frage: Welche Kommunikationsmaßnahmen sollen ergriffen werden, um mit dem Kunden beziehungsweise der Kundin in Kontakt zu treten wie zum Beispiel Messen, TV, Events, Sponsoring?

Ferner zeigt Dir die folgende Abbildung für den Marketing-Mix (4Ps) die verschiedenen möglichen Maßnahmen, die einzusetzen sind:

Diese Abbildung von webpixelkonsum stellt den Marketing-Mix mit seinen 4 Ps und konkreten Maßnahmen vor. Diese 4 Ps im Marketing Mix sind Price (Preispolitik), Promotion (Kommunikationspolitik), Product (Produktpolitik) und Place (Distributionspolitik). Der Marketing-Mix ist für eine Marketingstrategie und Social-Media-Strategie sehr wichtig.

Quelle: webpixelkonsum (Marketing-Mix mit seinen 4 Ps und Maßnahmen)

Marketinginstrumente = Marketing-Mix

Im Grunde genommen werden all diese Marketinginstrumente als Marketing-Mix. Einerseits ist im Rahmen der Marketingaktivitäten (Marketing und Online-Marketing) auf eine ausgewogene Anwendung zu achten. Andererseits muss die Abstimmung aller möglichen Marketinginstrumente optimal stimmen.

Allerdings existiert für die Gewichtung und die Reihenfolge der Marketinginstrumente aufgrund der Art der Branche, Produkt und Zielgruppe (B2C, B2B) kein „Patent-Rezept“ bis auf den Punkt, sich damit frühzeitig auseinanderzusetzen. Beispielsweise unterscheidet sich der Marketing-Mix für Konsumgüter gegenüber zum Beispiel von Unternehmen mit einem Dienstleistungsangebot.

Zudem unterscheiden sich Unternehmen mit einem Produkt und Unternehmen mit einer Dienstleistung, so dass das Modell der bereits vorgestellten 4Ps für Unternehmen mit einem Produkt speziell für die Unternehmen mit einer Dienstleistung erweitert wurde. Dies resultiert daraus, dass diese Unternehmen durch die individuellen speziellen Eigenschaften einer Dienstleistung gegenüber herkömmlichen Produkten anderen Anforderungen durch ihre Kunden erfüllen müssen, wollen sie langfristig erfolgreich sein.

Marketinginstrumente für Unternehmen mit einer Dienstleistung

Infolgedessen stehen Unternehmen mit einer Dienstleistung ein Modell mit ingesamt 7Ps zur Verfügung, wobei dieses Modell der 7Ps bereits das Modell der 4Ps beinhaltet (siehe Abbildung). Die neuen 3Ps (Marketinginstrumente) für Unternehmen mit einer Dienstleistung sind:

  • Process (Prozesspolitik), d.h. die Prozesspolitik beziehungsweise der Prozess der Leistungserstellung einer Dienstleistung wirkt sich auf die Kundenzufriedenheit aus.
  • People (Personalpolitik), d.h. die Personalpolitik zählt aus dem Grund als ein Marketinginstrument, da häufig zur Erbringung einer Dienstleistung eine Person als Leistungserbringer im Mittelpunkt steht und von dieser Person Kundenzufriedenheit größtenteils abhängt.
  • Physical Facilities (Ausstattungspolitik), d.h. die Ausstattungspolitik erstellt Lösungen und Maßnahmen zur Optimierung der eigenen Räumlichkeiten oder Umgebung, in denen eine Dienstleistung erbracht wird. Davon beeinflusst wird die Wahrnehmung der Dienstleistungsqualität durch die Kunden bevor die eigentliche Dienstleistung erbracht wird.
Diese folgende Abbildung von webpixelkonsum visualisierst die Instrumente für erfolgreiches, modernes Marketing.

Quelle: webpixelkonsum (Erfolgreiches Marketing und seine Instrumente)

Welche Bedeutung besitzen die Marketingmethoden?

Das Magazin Brand Eins publizierte in seiner Ausgabe 02/2015 mit dem Schwerpunkt Marketing den sehr lesenswerten Artikel: „Marketing Methoden: Der Blick in die Glaskugel“ [2]. Dort werden zahlreiche Marketingmethoden vorgestellt und genauer unter die Lupe genommen. Weitere Marketingmethoden – vor allem für das Online Marketing – stellt Dir diese Abbildung vor:

Die folgende Abbildung von webpixelkonsum stellt 10 Marketing-Methoden für das Online-Marketing, die B2B-Unternehmen und mittelständische Unternehmen einsetzen können. Zum Beispiel sind dies SEO, Social-Media-Marketing und Content-Management sowie Corporate Blogging.

Quelle: webpixelkonsum (10 Marketing-Methoden im Online-Marketing)

Anschließend findest Du diese Methoden hier aufgelistet vor:

  • E-Mail-Marketing [3],
  • Empfehlungsmarketing. d.h. nutzt das Potenzial von Interessierten und Kunden, um durch Empfehlungen neue Kunden zu gewinnen. Meistens erfolgt dieser Anreiz beispielsweise durch Rabatte (geldwerter Vorteil). Infolgedessen gewinnen Unternehmen kurzfristig neue Kunden.
  • Content-Marketing [4],
  • Suchmaschinenwerbung (SEM) mit Google AdWords,
  • Suchmaschinenoptimierung (SEO), d.h. mithilfe optimierten Content auf der Website soll diese durch unternehmensrelevante Keywords über hohes Ranking bei zum Beispiel der Suchmaschine Google für einen hohen Traffic auf der Website sorgen.
  • Social-Media-Marketing [5],
  • Website- und Corporate-Blog-Marketing,
  • Webanalytics und Webcontrolling,
  • App Marketing,
  • Affiliate Marketing, d.h. dadurch erfolgt der Aufbau eines virtuellen Vertriebsnetzes. Entsprechend erhalten ein oder mehrere Partner Werbemittel zur Verfügung, die diese einsetzen. Der Anreiz erfolgt dadurch, dass im Erfolgsfall bei der Generierung von Umsatz der Partner eine Vergütung erhält und das entsprechende Unternehmen (kostengünstig) einen neuen Kunden.

Was bedeutet der Marketingprozess?

Der Marketingprozess ist die Summe zahlreicher, aufeinander abgestimmter Prozesse zur Erschließung, Gestaltung und Erkundung der relevanten Absatzmärkte zur Umsatzgenerierung. Die einzelnen Prozesse im Marketing beinhalten beispielsweise die Analyse, die festgelegten Marketingziele und der notwendigen Marketingstrategie sowie der anzuwendenden Marketinginstrumente. Weiterhin gehört zum Marketingprozess das Controlling. Des Weiteren erfolgt die Kontrolle bezüglich der Effektivität der einzelnen Prozesse und des gesamten Marketingprozesses. Jedenfalls beschreibt dies grafisch und ausführlicher die folgende Überblick [6].

Des Weiteren bietet der Artikel: „5 Schritte zu einem effektiven Marketingprozess“ [7] Anregungen, damit Marketing keine „ad-hoc-Arbeit“ ist, sondern anhand eines Marketingprozesses strukturiert und nervenschonend realisiert wird. Neben der sehr realistischen Darstellung von Marketing in vielen Unternehmen (Reaktiv, Ad hoc, Gestückelt und Unwirksam) stellt Dir dieser Artikel die „ZAMUK-Methode“ für Deinen Marketingprozess vor:

  1. Ziele,
  2. Analyse,
  3. Massnahmen,
  4. Umsetzung,
  5. Kontrolle.

Fazit für: Marketinginstrumente, Marketingmethoden und Marketingprozesse braucht Dein Marketing

Die vorgestellten Instrumente, Methoden und Prozesse sollen Dir helfen, dass Du mit Deinem Marketing für Dein Unternehmen erfolgreich bist. Dessen ungeachtet fällt auf, dass die Realisierung all dieser von mehreren Faktoren abhängt. Einerseits spielt das Leistungsangebot Deines Unternehmens eine starke Rolle, denn zum Beispiel sind Dienstleistungen meistens immaterieller Natur und sind vor dem Kauf schwierig auf ihre Qualität zu überprüfen. Andererseits sind Kunden als „externer Faktor“ oft im Dienstleistungsprozess eingebunden, was bei dem „Modell der 4Ps“ für Unternehmen mit Produkten ohne Beachtung ist.

Wenn Du noch ein Werkzeug für Dein Marketing suchst, dann schau Dir gleich die SWOT-Analyse [9] an, die ich Dir bereits hier als Abbildung zeige:

Diese Abbildung von webpixelkonsum zeigt die SWOT-Analyse als Instrument zur Strategieplanung im Marketing und für Social Media mit der internen Analyse (Unternehmen) sowie externe Analyse (Umwelt) als vollständiges Modell. Zusätzlich bildet diese Grafik die Handlungsempfehlungen aus der SWOT-Analyse ab.

Quelle: webpixelkonsum (SWOT-Analyse als vollständiges Modell)

Achte auf diese zwei Anregungen für Dein Marketing

Weiterhin sind für Dein erfolgreiches Marketing zwei weitere Dinge zu beachten:

  1. Festlegung einer Rangordnung der Marketinginstrumente und
  2. Der Erfolg stellt sich durch den „cleveren“ Mix aller Marketinginstrumente ein, der eben vom eigenen Unternehmen abhängt.

Unter dem Strich sehr wichtig ist das Marketingbudget, damit Dein Marketing erfolgreich ist. Demzufolge existieren Marketingtaktiken, die ohne finanzielles Marketingbudget auskommen. Jedoch ist dies definitiv keine Lösung für die Ewigkeit, denn auch diese Marketinginstrumente ohne Budget besitzen ihre Grenzen. Ebenfalls wichtig in diesem Zusammenhang ist der Hinweis auf die Thematik – Streuverlust bei Marketing-Kampagnen, mit denen wir bei unserem Leistungsangebot Social-Media-Kampagnen ebenfalls zu tun haben.

Dummy Image

Letztendlich kostet Marketing immer Geld, denn das Personal für das Marketing kostet Geld und cleveres Marketing (mit wenig Budget) trägt zum Umsatz bei. Deswegen förderlich ist ein Marketing Controlling [8].

Zwei Extra-Tipps für Dein Marketing

Für Dich stell ich hier als 1. Extra-Tipp für Dein Marketing die Fragen für den Marketing-Mix als Abbildung zur Verfügung:

Diese Abbildung von webpixelkonsum stellt den Marketing-Mix mit seinen 4 Ps vor. Die erwähnten 4 Ps im Marketing Mix sind Price (Preispolitik), Promotion (Kommunikationspolitik), Product (Produktpolitik) und Place (Distributionspolitik). Der Marketing-Mix ist für eine Marketingstrategie und Social-Media-Strategie sehr wichtig. Zusätzlich stehen bei den 4 Ps konkrete Fragen, die sich auf das jeweilige P beziehen.

Quelle: webpixelkonsum (Marketing-Mix mit seinen 4 Ps und Fragen je P)

Ferner empfehle ich Dir mit dem 2. Extra-Tipp für Dein Marketing diesen Artikel zum Thema: Marketing Automation [10].

Wünschst Du für Dein Unternehmen für Deine Kampagnen auf Social Media — die zum Marketing gehören — eine Betreuung aus einer Hand, dann starte wir mit einem kostenlosen Erstgespräch von 20 bis 30 Minuten. In unserem kurzen Kennenlernen klären wir:

  • Welche Ziele Dein Unternehmen mit einer Kampagne auf Social Media (z. B. Linkedin, Instagram) erreichen will (z. B. Sichtbarkeit, Anfragen, Recruiting).
  • Welche Kanäle und Inhalte wirklich zu Deinem Kampagnenziel passen anhand Deiner konkreten Ziele und Zielgruppe.
  • Wie ein effizientes Setting für Deine Social-Media-Kampagne aussieht.
  • Welche konkrete Unterstützung Du benötigst: punktuell für eine Social-Media-Kampagne oder als laufendes Social-Media-Management, währen dessen wir Deine Kampagnen konzipieren, realisieren und optimieren.

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Quellenangaben

Für die folgenden Quellenangaben gilt der Stand vom 31. August 2019:

[1] Definition: Marketinginstrumente
[2] Marketing Methoden: Der Blick in die Glaskugel
[3] Artikel und Tipps für Dein E-Mail-Marketing
[4] Artikel und Tipps für Dein Content Marketing
[5] Artikel und Tipps für Dein Social-Media-Marketing
[6] Überblick Marketing-Prozess
[7] 5 Schritte zu einem effektiven Marketingprozess
[8] Marketing-Controlling im Marketingprozess integrieren
[9] SWOT-Analyse: Werkzeug für Dein Marketing und Deine Strategie
[10] Was ist Marketing Automation für Unternehmen?

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Für Ihr Unternehmen realisieren wir von webpixelkonsum alle Aufgaben und Maßnahmen rund um das Social-Media-Management.

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