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Social Media für mittelständische Unternehmen aus einer Hand

Social-Media-Management + Social-Media-Kampagnen + Social-Media-Strategie = webpixelkonsum
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Themenplan im Content-Marketing

Themenplan im Content-Marketing 2000 1333 Ralph Scholze

Inhaltsverzeichnis rund um die strategische Themenplanung im Content-Marketing

Dich erwarten in diesem Artikel zu dem Thema Content-Management folgende Schwerpunkte:

  1. Parameter für Unternehmen und damit für den Themenplan im Content-Marketing
  2. Ausgangssituation für einen strategisch wertvollen Themenplan im Content-Marketing: Ein Beispiel
  3. Was gehört in einen Themenplan für das Content-Marketing hinein?
  4. Welches Hauptziel verfolgt die Themenplanung
  5. Fazit für den Themenplan im Content-Marketing: Warum strategisch so wichtig?

Ein Themenplan im Content-Marketing gehört meiner Meinung nach elementar zu einer Online-Marketing- und Social-Media-Strategie (Owned und Paid Media).

Warum ist für mich die Themenplanung so wichtig?

Parameter für Unternehmen und damit für den Themenplan im Content-Marketing

Jedes Unternehmen besitzt knappe Ressourcen. Bei einigen Unternehmen sind die Ressourcen sehr knapp. Dagegen besitzen andere Unternehmen einen großen Pool an Ressourcen. Jedoch ist dieser am Ende endlich. Daher unterliegen Profit-Unternehmen mehreren Parametern wie — Kosten minimieren. Dieses Parameter erfordert für das Content-Marketing, Online-Marketing bis hin zu Social Media [1] einen effektiven und effizienten Einsatz der Ressourcen. Darunter zähle ich die Prozesse:

  1. Gewinnen von Ideen für spannenden Content.
  2. Erstellung von fantastischen Content.
  3. Publizieren des Content auf verschiedenen Plattformen.
  4. Auswerten des publizierten Content.
  5. Optimieren aller Prozesse rund um den zukünftigen Content.

Themenplan im Content-Marketing für Unternehmen mit einem Content-Erstellungsproblem bzw. Content-Verteilungsproblem

Weiterhin unterscheide ich bzgl. des Themenplans im Content-Marketing die Unternehmen in folgende zwei Gruppen. Bestimmt gehört Dein Unternehmen in eine der folgenden beiden Gruppen:

  • Unternehmen, die ein Content-Erstellungsproblem prägt.
  • Unternehmen, die ein Content-Verteilungsproblem besitzen.

Merkmale von Unternehmen mit einem Content-Erstellungsproblem

Fragst Du Dich jetzt: Was haben die beiden Gruppen — Content-Erstellungsproblem und Content-Verteilungsproblem — mit dem Themenplan im Content-Marketing zu tun?

Ein Unternehmen mit einem Content-Erstellungsproblem kennzeichnet für mich die Herausforderung, für seine Zielgruppe auf allen relevanten Plattformen (Branding, Kommunikation, Sales, Service) Content mit Mehrwert regelmäßig zu publizieren. So ein Unternehmen zeichnet ein Mangel an ausreichenden Content aus. Infolgedessen können Potenziale mittels der verwendeten Plattformen nur unzureichend genutzt werden. Der fehlende Content ist ein Hemmschuh war den Marketingerfolg.

Kennzeichen von Unternehmen mit einem Content-Verteilungsproblem

Dementgegen besitzen Unternehmen mit einem Content-Verteilungsproblem viel zu viel Content. Sie „ertrinken regelrecht“ darin. Vor wiegend sind dies Unternehmen mit einer langen Unternehmensgeschichte, Konzerne, dynamische Start-ups mit einer sehr forschen Marketingstrategie. Jene Unternehmen besitzen die Herausforderung, den unzähligen Content effektiv und effizient im Sinne der Marketing- und Unternehmensziele zu organisieren.

Unter dem Strich finden wir zwei verschiedenen Ausgangsbedingungen vor. In meinem Business-Alltag als Marketing- und Social-Media-Berater treffe ich auf beide Ausgangsbedingungen. Genau für diese beiden Ausgangsbedingungen steht uns im Content-Marketing mit dem Themenplan (im weiteren Prozess der Redaktionsplan) eine sehr einfache und damit kostengünstige Lösung zur Verfügung.

Diese vorgestellten Parameter zum Themenplan im Content-Marketing sollen Dir dabei helfen, meine folgenden Gedanken und Anregungen für Dich zu diesem Thema besser zu verstehen.

Ausgangssituation für einen strategisch wertvollen Themenplan im Content-Marketing: Ein Beispiel

Lass uns folgendes Beispiel aus meinem Alltag kurz skizzieren: Ich biete Dienstleistungen (Consulting & Workshops) zu Social Media (mit Fokus auf LinkedIn, Instagram und Facebook), Marketing sowie Kampagnen- und Content-Management an. Jetzt stellt sich sofort die Frage: Sind alle 4 Haupt-Themen gleichrangig? Oder besitzen diese Themen jeweils eine unterschiedliche Priorität bzgl. Content-Marketing? Entsprechend der getroffenen Entscheidung auf diese Fragen existiert für das Content-Marketing eine Grundlage. Auf dieser Grundlage folgen die nächsten Schritte wie Ideenfindung für (strategische) Themen, produzieren von Content über das Veröffentlichen von Content bis hin zum Optimieren seines Content-Prozesses. Die folgende Abbildung zeigt Dir dies visuell:

Diese Abbildung zeigt für den Themenplan im Content-Marketing und auch für Social Media den Prozess. Der Start sind die Unternehmensziele. Daraus leiten sich Ideen und verschiedene Pläne wie den Themenplan ab. Ebenso zählt die Analyse mit ihrer Optimierung am Ende dazu.

Quelle: webpixelkonsum (Prozesse rund um den Themenplan im Content-Marketing und Social Media)

Was gehört in einen Themenplan für das Content-Marketing hinein?

Abgesehen von einigen sehr wichtigen Elementen ist ein Themenplan individuell. Persönlich bin ich ein sehr großer Freund von einem schlanken Themenplan. Dieser erfolgt für ein Briefing oder erst danach. Demzufolge empfehle ich für den Aufbau Deines Themenplans folgende Elemente.

Elemente in einem Themenplan

Folgende Elemente sollten definitiv in Deinem Themenplan vorhanden sein:

  • Laufende Nummer des festgehaltenen Haupt-Themas.
  • Name des Haupt-Themas.
  • Ist das Haupt-Thema ein einzelner Beitrag oder eine Serie? Wenn sich das Haupt-Thema in eine Serie unterteilt, wie detailliert (Anzahl der Serienfolgen) soll dieses Haupt-Thema bearbeitet werden?
  • Meilenstein: Wann soll das Haupt-Thema beginnen bzw. enden; sprich welche Meilensteine existieren?
  • Priorität: Welche Priorität besitzt das Haupt-Thema auf ein strategisches Unternehmensziel?
  • Abteilung: Welche Abteilung liefert die Zuarbeiten für das Content-Team?
  • Kanal: Auf welche(n) Kanälen soll das Haupt-Thema publiziert werden?
  • Budget: Steht dem Haupt-Thema Budget zur Verfügung? Wenn ja, dann wie viel?
  • Ziel: Wofür soll das Haupt-Thema zum Einsatz kommen (weiche Faktor (Soft Facts) vs. harte Faktoren (Hard Facts)? Beispiele sind für weiche Faktoren der Expertenstatus bzw. harte Faktoren gewonnene Leads.
  • Aktualität: Wie aktuell ist das Haupt-Thema in der gegenwärtigen Content-Pipeline?
  • Content-Format: In welchem Content-Format (Bild, Infografik, Video usw.) soll das Haupt-Thema als Planungsidee realisiert werden?
  • Zeitaufwand: Wie viel geschätzte Zeit steht dem Haupt-Thema ingesamt zur Verfügung?

Persönlich nutze ich meinen Themenplan dafür, um einerseits Ideen an einem Ort festzuhalten. Andererseits um im Zusammenhang mit meinen Unternehmenszielen die passenden Themen mit ihren Content effektiv und effizient zu managen. Dies heißt von der Ideengewinnung über das Erstellen und Publizieren bis hin zum Optimieren.

Als Tool für meine Themenplanung nutze ich eine simple Tabelle aus dem Hause Apple (Anbieter speilt dafür keine bedeutende Rolle). Damit entstehen mir keine laufenden Fixkosten für eine weiteres Tool. Weiterhin besitze ich dadurch eine hohe Flexibilität der Gestaltung meines Themenplans bei gleichzeitigen geringen OnBoarding- und Supportkosten.

Welches Hauptziel verfolgt die Themenplanung

Meiner Meinung nach verhilft Dir eine professionelle Themenplanung einen stetigen, sehr schnellen sowie kostengünstigen Überblick über aktuelle und bevorstehende Themen. Aller Anfang ist schwer sagt der Volksmund. Dies gilt genauso bei der Einführung eines Themenplans. Jedoch zeigen sich sehr schnell die vielfältigen Vorteile einer professionellen Themenplanung. Ein solcher Vorteil kann zum Beispiel ein vereinfachtes Reporting für die Content-Planung bzw. das Content-Management darstellen, indem Du gleichzeitig Zeiten und Ergebnisse in dem Themenplan erfasst.

Fazit für den Themenplan im Content-Marketing: Warum strategisch so wichtig?

Wenn Du Dich gerade intensiver mit der Content-Planung und dem Management von Deinem Content auseinandersetzt, dann kommst Du um eine stringente und kostengünstige Themenplanung gar nicht herum. Dafür spricht der Fakt, dass uns heute immer mehr Content-Formate und Kanäle (Plattformen) zur Auswahl stehen. Folglich steigt die Komplexität rund um das Thema Content-Management.

Wer verantwortlich bzw. mitverantwortlich für die Prozesse im Content-Marketing wie für die Website, den Online Shop oder Social Media (mit den vielfältigen Plattformen) ist, muss enorm viele Anforderungen und Herausforderungen meistern.

Einerseits intern in den unterschiedlichen Abteilungen (Marketing, Sales, PR, HR, Service, SEO, Kampagnen, F&E) Verständnis für seine geplanten, strategischen Themen aufbauen, gewinnen und stetig ausbauen. Andererseits erfordert die Zielgruppe und Öffentlichkeit Themen, die erst im zweiten Schritt Umsatz liefern.

Ein Themenplan hilft dabei, diesen Spagat zwischen internen und externen Anforderungen elegant zu meistern. Entsprechend fördert der Themenplan das Dokumentieren der verschiedenen Themen mit ihren potenziellen Meilensteinen und Zielen sowie Persona (Zielgruppe). Folglich bleiben die Prozesse im Content-Marketing effektiv und effizient. Ferner steigert sich dadurch der Content-Output bei geringen Investitionskosten, die sich mittel- bis langfristig und damit strategischen amortisieren.

Gleichzeitig stellt ein eigener, strukturierter Themenplan die Grundlage für eine strategische Recherche zur Verfügung. Infolgedessen minimieren sich die Kosten für das Erstellen von Content für zum Beispiel Social Media oder seinen Corporate Blog. Ferner dient ein Themenplan im Content-Marketing als Basis für den Produktionsplan und/oder Redaktionsplan rund um Deinen Content. Während der Themenplan einfacher im Alltag zu nutzen ist, steigt bis zum Redaktionsplan [2] die Komplexität.

Zu guter letzt die Antwort auf die Frage, warum ein Themenplan für das Content-Marketing strategisch so wichtig ist: Wegen der knappen Ressourcen wie am Anfang des Artikels bereits als Parameter vorgestellt.

Quellenangaben

Für die folgenden Quellenangaben gilt der Stand vom 16. Januar 2024:

[1] Social-Media-Post erstellen: Viele Tipps für Dich
[2] Warum ist ein Content-Marketing-Redaktionsplan wichtig für Deine Marketingstrategie?

Titelbild auf webpixelkonsum Hamburg Serienbild 3

Viele Fragen zu Social Media von Unternehmen 

Viele Fragen zu Social Media von Unternehmen  2000 1333 Ralph Scholze

Diese Fragen zu Social Media von Unternehmen sind für viele Marketing-Teams typisch. Immerhin erfordert Social Media für Unternehmen neben Ressourcen eine Strategie. Entsprechend der Unternehmensziele soll diese Social-Media-Strategie ihren Beitrag liefern. Daher kommen viele Fragen zu Social Media von Unternehmen zum Vorschein. Jene typischen Fragen rund um Social Media soll Dir dieser Artikel vorstellen.

Welche allgemeine Fragen für Social Media von Unternehmen gelten zu beantworten?

Auf jeden Fall sind die folgenden allgemeinen Fragen in vielen Unternehmen zu beantworten, bevor man mit Social Media startet:

  • Welche Plattformen in Social Media sollen wir für unsere Social-Media-Strategie nutzen?
  • Mit welcher Zielgruppe wollen wir als Unternehmen in Social Media kommunizieren?
  • Wer sind unsere Kunden, die wir in Social Media ansprechen?
  • Wie viel Budget benötigen wir, um unsere Social-Media-Strategie zu realisieren?
  • Welche Produkte bzw. Dienstleistungen sollen in Social Media präsentiert, angeboten und verkauft werden?
  • Wie sichern wir die Qualität unserer Social-Media-Beiträge im Team ab?
  • Mit welchem Rhythmus (Zyklen) veröffentlichen wir als Unternehmen unseren Social Content?

Mit welchen weiteren Fragen sind Unternehmen bezüglich Social Media konfrontiert?

Während die allgemeinen Fragen das Grobe fokussieren, stellen sich viele Fragen für Social Media von Unternehmen aufgrund der eigenen Ressourcen, des speziellen Leistungsangebot sowie des Know-hows vom Social-Media-Team bzw. Marketing-Team.

  • Mit welcher Art, Form und mit welchem Umfang wollen wir als Unternehmen auf Anfragen im Detail antworten? Können wir einen Prozess und Vorlagen für unsere Antworten auf typische Fragen in Social Media vorbereiten und stetig griffbereit im System ablegen?
  • Wer soll wofür verantwortlich sein bei uns im Team?
  • Wollen wir externes Know-how einkaufen durch einen Workshop, wenn uns im Team das notwendige Wissen fehlt?
  • Mit welchen Kunden wollen wir in Social Media präsent sein?
  • Wie bereiten wir uns im Team und Unternehmen gegenüber eines Shitstorm vor?
  • Wie sieht unsere Strategien für die jeweiligen Social-Media-Plattformen und insgesamt für Social Media aus?
  • Welche Form der Kundenorientierung wollen wir aktiv in unseren Marketing-Mix einsetzen?
  • Schalten wir Social-Media-Kampagnen auf Facebook, Instagram bzw. LinkedIn, um unsere Social-Media-Ziele schneller zu erreichen?
  • Wie lange dauert bei uns das Erstellen von einem Social-Media-Post?

Insbesondere die letzte Frage ist oft in Unternehmen unterschätzt. Daher empfehle ich Dir diese Grafik und den folgenden Artikel, der sich mit dieser Frage auseinandersetzt [1]:

Diese Abbildung zeigt die 12 Aufgabe für das Erstellen von einem Social-Media-Post für Unternehmen in dem Artikel über die typischen Fragen für Social Media von Unternehmen als Übersicht

Quelle: webpixelkonsum (12 Aufgaben für das Erstellen von einem Social-Media-Post)

Wie löst Du in Deinem Unternehmen die zahlreichen Aufgaben um dieses Thema? Wenn Du Unterstützung für das Erstellen von Deinen Social-Media-Posts suchst, dann vereinbare gleich online Dein kostenfreies Erstgespräch mit mir.

Quellenangaben

Für die folgenden Quellenangaben gilt der Stand vom 24. Oktober 2023:

[1] Wie lange dauert das Erstellen von einem Social-Media-Post?

Titelbild für die Website der spezialisierten Agentur auf Social Media für den Mittelstand und B2B-Unternehmen.

6 einfache Content-Formeln für Social Media und Content-Marketing

6 einfache Content-Formeln für Social Media und Content-Marketing 2000 1333 Ralph Scholze

Mit diesen folgenden Content-Formeln für Social Media und Content-Marketing stehen Dir wertvolle Werkzeuge zur Verfügung. Damit gewinnst Du mehr Vielfalt in Deinem Content-Marketing [1] und Deinen Social-Media-Posts [2].

Inhaltsverzeichnis rund um die Content-Formeln für Social Media und Content-Marketing

Dich erwarten in diesem Artikel zu dem Thema Content-Formeln folgende Schwerpunkte:

  1. Wichtiges Zusammenspiel von Content-Strategie und diesen 6 Content-Formeln für Social Media und Content-Marketing
  2. Welche Content-Formeln für Social Media und Content-Marketing existieren für Dein B2B-Marketing?
  3. Fazit für den Einsatz dieser 5 einfachen Content-Formeln für Social Media und Content-Marketing in Deinem Marketing

Ferner liegt der größte Vorteile dieser Content-Formeln für Dein Social-Media-Marketing und Content-Marketing darin, dass sich Dein Content in der „Content-Flut“ hervorhebt. Vor allem in Social Media wie Instagram oder LinkedIn ist dieser Vorteil für Dein Unternehmen extrem wertvoll, um vor der Konkurrenz neue Kunden und damit Umsatz zu gewinnen im Rahmen Deines Lead Managements [3].

Wichtiges Zusammenspiel von Content-Strategie und diesen 6 Content-Formeln für Social Media und Content-Marketing

Demzufolge nützen Dir diese 6 einfache Content-Formeln wenig, wenn Du noch kein Content-Management bzw. keine Content-Strategie besitzt. Gerade eine Content-Strategie ermöglicht Dir Deine Zielgruppe viel besser zu verstehen und zu erreichen. Dafür benötigst Du weniger Ressourcen gegenüber einer fehlenden Content-Strategie. Gleichzeitig kannst Du Deine Posts für Social Media besser planen, wofür ein Redaktionsplan [4] sehr hilfreich ist. Damit vermeidest Du spontan überlegen zu müssen, was Du für euer Unternehmen posten sollst.

Wenn Du bereits eine Content-Strategie verfolgst, dann helfen Dir diese 6 einfachen Content-Formeln für Social Media und Content-Marketing enorm weiter. Ferner helfen sie Dir sogar in Deinem Community-Management. Folglich sind dank Deiner Content-Strategie Dein Content und Deine Social-Media-Beiträge kreativer. Demzufolge findet sie Deine Zielgruppe spannender und ansprechender, so dass der „Share of Voice“ stark steigt.

Diese 5 Content-Formeln sind kein Geheimnis, aber sie wirken auf geheimnisvolle Art & Weise aufgrund unserer menschlichen Psyche. Probier sie gleich aus!

Welche Content-Formeln für Social Media und Content-Marketing existieren für Dein B2B-Marketing?

Fangen wir an! Mit dem Klassiker im Marketing.

Der Klassiker im Marketing und in der Werbung: Die AIDA-Formel

Bestimmt hörtest Du bereits von dieser AIDA-Formel. Auf jeden Fall solltest Du diese nicht verwechseln mit den Kreuzschiffen der Marke — AIDA. Weiterhin finden sich manchmal Aussagen, dass die AIDA-Formel als Content-Formel gleichzusetzen ist mit der Customer Journey [5], aber dies sehe ich anders bezüglich Social Media und Content-Marketing.

Was bedeuten diese 4 Buchstaben der AIDA-Formel?

Die AIDA-Formel bedeutet im Einzelnen:

  • A — Attention; d.h. schaffe Aufmerksamkeit für Deinen Content und damit Deine Botschaft!
  • I — Interest; d.h. Wecke Interesse für Deine Botschaft oder Dienstleistung oder Dein Produkt!
  • D — Desire; d.h. Verstärke das Verlangen nach Deinem Produkt oder Deiner Dienstleistung! Das — Haben wollen — sollte hier entfacht sein.
  • A — Action; d.h. Löse eine Handlung bei der Person aus! Sinnvoll sind wirksame Handlungsaufforderungen (Call-to-Action [6]).

Die Content-Formel BAB stellt sich Dir vor

Während die AIDA-Formel 4 Buchstaben aufweist, besitzt die BAB-Content-Formel lediglich 3 Buchstaben. Damit zeigt sich, dass hier ein anderer Ansatz zu Grunde liegt.

Ein Tipp in Form einer Eselsbrücke: Diese Content-Formel ist die einzige Formel, deren Name symmetrisch ist.

Welche Bedeutung besitzen diese 3 Buchstaben der BAB-Formel?

Jetzt die BAB-Formel im Einzelnen:

  • B — Before; d.h. Sprich ein aktuelles Problem Deiner Zielgruppe gezielt an! Damit schaffst Du eine Basis für den nächsten Schritt.
  • I — After; d.h. Zeig einen Ausblick auf eine Welt, in der dieses Problem nicht mehr besteht; also gelöst ist!
  • B — Bridge; d.h. Zeig Deiner Zielgruppe, wie sie von B nach A (Dein Produkt bzw. Deine Dienstleistung) gelangen. Damit bist Du wie in der Heldenreise eine Art Mentor.

PAS als weitere Content-Formel für Deine Marketingtexte und Social-Media-Posts

Wie die AIDA-Formel ist die Content-Formel PAS ein Klassiker im Marketing und in der Werbung. Dabei besitzt sie eine sehr starke Ähnlichkeit wie die bereits vorgestellte BAB-Formel für das Content-Marketing.

Wie setzen sich diese 3 Buchstaben der PAS-Formel zusammen?

Nun die PAS-Formel im Detail:

  • P — Problem; d.h. Präsentiere ein Problem, welches Deine Zielgruppe auf jeden Fall kennt! Damit schaffst Du eine Basis für das Verständnis und die weitere Kommunikation.
  • A — Agitate; d.h. Intensivere, verstärke dieses Problem!
  • S — Solve; d.h. Biete jetzt die Lösung an in Form Deines Produkts oder Deiner Dienstleistung.

4 C’s als besondere Content-Formel

Mit den 4 C’s ist eher eine Art Guidelines für Deinen Content gemeint. Demzufolge weniger eine Schritt-für-Schritt-Anleitung wie die bereits vorgestellten Content-Formeln.

Im Einzelnen bedeuten diese 4 C’s:

  • C — Clear; d.h. Komplizierte Texte erschweren das Verständnis. Daher ist es am besten, wenn Du einen leicht verständlichen und dennoch ansprechenden Text schreibst für Deine Zielgruppe.
  • C — Concise; d.h. Probier Deine Botschaft in möglichst wenigen Worten zu vermitteln!
  • C — Compelling; d.h. Dein Text sollte sich vom Rest abheben. Daher ist wichtig sich selbst zu fragen: „Was hat mein Kunde davon?“. Genau an dieser Antwort erstellst Du Deinen Content weiter. Dies rückt das Problem oder den Schmerz Deines Kunden in den Vordergrund Deiner Botschaft. Folglich wird diese für ihn umso verlockender.
  • C — Credible; d.h. Menschen sind von Natur aus skeptisch. Dies gilt genauso für Deine Kunden. Nutze daher nach Möglichkeit Daten, Recherchen und Erfahrungsberichte in Deinem Content, um Vertrauen aufzubauen.

Unter dem Strich merkst Du bestimmt, dass diese 4 C’s wesentlich tiefer in das Erstellen von Deinem Content wirken. Ferner lassen sich diese 4 C’s wunderbar zu den anderen Content-Formeln ergänzen.

4 P’s als weitere Content-Formel für Dein Marketing

Mit den folgenden 4 P’s steht Dir eine weitere Content-Formel bzw. ein Content-Framework für Deine Botschaften im Content-Marketing und in Social Media zur Auswahl.

  • P — Picture; d.h. Setze bildliche Darstellungen ein!
  • P — Promise; d.h. Aus Deiner Botschaft bzw. Deiner Werbeanzeigen sollte sich ein Versprechen ableiten.
  • P — Proof; d.h. Dein Versprechen sollte bewiesen werden durch zum Beispiel bildliche Darstellungen oder sogar Güte-Siegel wie Stiftung Warentest.
  • P — Push; d.h. Die Handlungsaufforderung (Call to Action) solltest Du einarbeiten wie „Überzeuge Dich gleich selbst davon!“.

Was bedeutet die Content-Formel der 4 U’s?

Jene 4 U’s bedeuten für Dein Content-Marketing und Deine Social-Media-Beiträge folgendes:

  • U — Useful; d.h. Wie bei vielen Copywriting-Frameworks lautet die Frage „Was habe ich davon?“ Diese Frage sollte im Mittelpunkt Deiner Botschaft auf jeden Fall stehen.
  • U — Urgent; d.h. Wenn Du ein Gefühl der Dringlichkeit und FOMO [7] erzeugen willst, dann bedeutet dies, dass Deine Kunden es sich nicht leisten können, auf Dein Produkt oder Deine Dienstleistung zu verzichten.
  • U — Unique; d.h. Was macht Dein Produkt bzw. Deine Dienstleistung so besonders? Warum sollten sich Deine zukünftigen Kunden darum kümmern?
  • U — Ultra Specific; d.h. Richte Deine Botschaft entsprechend Deiner Zielgruppe aus und stelle sicher, dass sie nicht zu weit gefasst ist! Dafür musst Deine Zielgruppe wirklich sehr gut kennen.

Fazit für den Einsatz dieser 6 einfachen Content-Formeln für Social Media und Content-Marketing in Deinem Marketing

Jeder weiß, dass Bilder und Videos für Social Media und das Content-Marketing eine sehr starke Rolle spielen. Dennoch gehören spannende Texte ebenso zu einer erfolgreichen Social-Media-Strategie und erfolgreichem Social-Media-Marketing.

Jedoch besitzen Texte eigene Regeln, weshalb ich Dir diese 6 einfachen Content-Formeln für Social Media und Content-Marketing zum Ausprobieren vorstelle. Ich denke, dass Du mit Deinem Content in Deinem Marketing und in den sozialen Netzwerken eine ganz bestimmte Wirkung erzielen willst.

Anders ausgedrückt, verschaffst Du mit den richtigen Worten an der richtigen Stelle bei Deiner Zielgruppe Aufmerksamkeit und gleichzeitig eine emotionale Verbindung. Weiterhin überzeugst Du sie mit diesen 6 einfachen Content-Formeln von den Vorteilen Deiner Produkte oder Dienstleistungen, so dass Du neue Kunden gewinnst oder mehr Umsatz mit Deinen Kunden generierst.

Darüber freuen sich auf jeden Fall Deine Marketingstrategie [8] und Dein Marketing-Mix [9] sowie Dein Marketingbudget [10], da Du diese Ziele mit wenig Aufwand dank dieser Content-Formel erreichst.

Extra-Tipps für den erfolgreichen Einsatz dieser 6 einfachen Content-Formeln

Wie wir wissen, sind die vorgestellten Content-Formeln für Social-Media-Marketing und Content-Marketing ohne eine Content-Strategie kaum gewinnbringend für Deine Marketingziele [11]. Daher gebe ich Dir noch folgende Extra-Tipps mit:

  1. Vorbereitung; d.h. je besser Du vorab im Klaren bist, was Du mit Deinem Content erreichen willst, desto leichter kannst Du Deine Botschaften in Deinen Texten mit einer dieser 6 Content-Formeln darauf abstimmen.
  2. Zielperson; d.h. Wen willst Du mit Deiner Botschaft in Deinem Content erreichen?
  3. Kanal; d.h. Wo willst Du Deinen Content und Deine Botschaften publizieren? Es ist ein sehr großer Unterschied, ob Du auf Instagram oder LinkedIn Deine Botschaften veröffentlichst.

Zu diesen Extra-Tipps passt sehr gut für den Social-Media-Alltag in Unternehmen diese Grafik mit den zahlreichen Aufgaben rund um einen Post auf den Social-Media-Plattformen [2]:

Diese Abbildung zeigt die 12 Aufgabe für das Erstellen von einem Social-Media-Post für Unternehmen.

Quelle: webpixelkonsum (12 Aufgaben für das Erstellen von einem Social-Media-Post)

Unter dem Strich helfen Dir diese Extra-Tipps in Kombination mit den vorgestellten Content-Formeln einen einzigartigen Content für Dein Unternehmen und Deine Zielgruppe auf jeden Kommunikationskanal anzubieten.

Wie sagt der Volksmund: „Übung macht den Meister!“.

In diesem Sinne viel Spaß beim Anwenden. Wenn Du Fragen zu diesen Formeln und rund um das Content-Management besitzt, dann vereinbare gleich ein kostenfreies Gespräch zum Austausch.

Quellenangaben

Für die folgenden Quellenangaben gilt der Stand vom 13. Oktober 2023:

[1] Nutze die enorme Vielfalt an Content für Deine Content-Marketing-Strategie
[2] Wie lange dauert das Erstellen von einem Social-Media-Post?
[3] Prozesse im Lead Management
[4] Social-Media-Redaktionsplan: Sein Aufbau und Tipps
[5] Touchpoints für ein erfolgreiches Kundenerlebnis (Customer Journey)
[6] Fragen, Begriffe und Tipps rund um das Blog und Bloggen
[7] FOMO (Fear of missing out)
[8] Strategie-Fallen im Marketing: Tipps zum Umschiffen
[9] Marketing-Mix: Was bedeutet dieser Mix und wofür ist er sinnvoll?
[10] Marketingbudget: Anleitung für eine erfolgreiche Budgetplanung im B2B-Marketing
[11] Marketingziele definieren für strategische Ziele und Marketingerfolge

LinkedIn-Profil von Ralph Scholze: Titelbild im Blog von webpixelkonsum

LinkedIn Seite einrichten: Optimieren Sie Ihre Unternehmensseite

LinkedIn Seite einrichten: Optimieren Sie Ihre Unternehmensseite 2000 1333 Ralph Scholze

LinkedIn gehört bei vielen B2B-Unternehmen bereits in die Social-Media-Strategie. Dafür benötigen B2B-Unternehmen eine eigene Unternehmensseite auf LinkedIn.

Optimieren Sie Ihre Unternehmensseite auf LinkedIn

Wer mit dem Erstellen von einer LinkedIn Seite anfängt, kennt bestimmt die Hinweise seitens LinkedIn: Optimieren Sie Ihre Unternehmensseite. Daher widme ich mich in diesem Artikel genau diesem Thema. Unter dem Strich dienen diese Schritte laut LinkedIn zum Steigern der Reichweite und des Engagements. Ebenso sollen vollständige optimierte und eingerichtete Unternehmensseiten auf LinkedIn bis zu 30% mehr Zugriffe gewinnen gegenüber teilweise eingerichtete LinkedIn Seiten. Folglich nutzt wohl LinkedIn die ausgefüllten Felder, so dass bei Suchanfragen diese Unternehmensseiten besser gefunden und bessere Rankings in den LinkedIn-Sucheergebnissen erzielen.

Gleichzeitig dienen einige dieser Schritte der eigenen Sicherheit für Deinen LinkedIn-Business-Account. Dafür empfehle ich Dir auf jeden Fall für LinkedIn die 2FA [1].

Solltest Du Jobangebote auf LinkedIn publizieren wollen, dann solltest Du den entsprechenden Punkt — Freie Stellen automatisch teilen — nutzen.

Mit dem — Optimieren Sie Ihre Unternehmensseite — kannst Du beim Erstellen Deiner Unternehmensseite auf LinkedIn sogar für Dein SEO einen positiven Effekt bewirken. Beispielsweise hilft Dir die Option — Eigener Button — beim Gewinnen von Traffic für Deine Corporate Website. Daher solltest Du auf jeden Fall den Button nach dem Einrichten überprüfen. Es wäre doch sehr schade, wenn der Button fehlerhaft funktioniert und keinen Traffic gewinnt.

Diese Abbildung zeigt den 1. Schritt für das Optimieren Sie Ihre Unternehmensseite auf LinkedIn.

Quelle: webpixelkonsum (1. Schritt beim Optimieren einer LinkedIn Seite)

Diese Abbildung zeigt den 2. Schritt für das Optimieren Sie Ihre Unternehmensseite auf LinkedIn.

Quelle: webpixelkonsum (2. Schritt beim Optimieren einer LinkedIn Seite)

Diese Abbildung zeigt den 3. Schritt für das Optimieren Sie Ihre Unternehmensseite auf LinkedIn.

Quelle: webpixelkonsum (3. Schritt beim Optimieren einer LinkedIn Seite)

Im Grunde genommen sind diese Schritte eine Art Checkliste von LinkedIn für Deine Unternehmensseite. Manche dieser Schritte sind einfach und schnell zu realisieren. Andere Schritte erfordern mehr Zeit wie das Eintragen der Hashtags [2].

Anregungen, falls Du als Unternehmen noch nicht auf LinkedIn aktiv bist

Falls Du noch nicht auf LinkedIn aktiv für Dein Unternehmen bist, dann empfehle ich Dir sich mit dieser Social-Media-Plattform zu beschäftigen. Einerseits sprechen die zahlreichen Fakten für den Einsatz von LinkedIn [3]; vor allem für B2B-Unternehmen mit ihrem B2B-Marketing. Andererseits eröffnen die zahlreichen Funktionen auf LinkedIn für Unternehmen von Bekanntheit steigern über neue Kunden gewinnen bis hin zum Gewinnen von neuem Personal und Geschäftspartner enormes Potenzial für das Marketing und Lead Management [4]. Ferner bietet LinkedIn mit seinem Kampagnen Manager [5] und seinen zahlreichen Anzeigenformate (Ads-Formate [6]) die Möglichkeit, die eigene Zielgruppe per LinkedIn Ads gezielter mit Deinen Botschaften und einzigartigen Angeboten schneller anzusprechen gegenüber organischer LinkedIn Posts.

Wenn Du Unterstützung für Deine Unternehmensseite auf LinkedIn benötigst, dann frag mich gleich an für Dein kostenfreies Erstgespräch.

Quellenangaben

Für die folgenden Quellenangaben gilt der Stand vom 02. Oktober 2023:

[1] LinkedIn zweistufige Authentifizierung aktivieren und deaktivieren
[2] Hashtag-Kategorien: Welche existieren für Deine Social-Media-Strategie?
[3] Darum gehört LinkedIn in die B2B-Marketing-Strategie [LinkedIn Fakten]
[4] Lead Management für B2B-Unternehmen
[5] LinkedIn-Kampagnen-Manager: Mit diesen Funktionen LinkedIn Ads managen
[6] Linkedin Ads und Anzeigenformate für B2B-Marketing

Abbildung zeigt einen Teil der IAA 2019. Einen Teil von dem Pavillon Mercedes.

Was bedeuten im Marketing und Kampagnen-Management CAC, CPA und CLV als Kosten für Kundenakquise?

Was bedeuten im Marketing und Kampagnen-Management CAC, CPA und CLV als Kosten für Kundenakquise? 2000 1500 Ralph Scholze

Neue Kunden zu gewinnen spielt in vielen Unternehmen eine herausragende Rolle. Daher gilt es neben der genauen Kenntnis seiner Zielgruppe genauso die Kosten für Kundenakquise zu kennen und im Auge zu behalten. Dafür existieren verschiedene Möglichkeiten, diese Kosten für die Akquise neuer Kunden zu berechnen.

Inhaltsverzeichnis rund um die Kosten für Kundenakquise

Dich erwarten in diesem Artikel zu dem Thema CAC, CPA und CLV für das Berechnen der Kosten für Kundenakquise folgende Schwerpunkte:

  1. Welche Bedeutung besitzt CAC (Customer Acquisition Cost)?
  2. Was bedeutet CPA (Cost per Acquisition)?
  3. Wofür steht CLV (Customer Lifetime Value)?
  4. Fazit für die Frage: Was bedeuten im Marketing und Kampagnen-Management CAC, CPA und CLV als Kosten für Kundenakquise?

Wenn Du für das Marketing und Kampagnen-Management verantwortlich bist, dann verfolgst Du bestimmt verschiedene Ziele. Solche Ziele können sein:

  • Reichweite generieren.
  • Leads gewinnen.
  • Umsatz erzeugen.

Damit zeigt sich, dass viele dieser Marketing-Maßnahmen [1] Kosten verursachen. Manche dieser Kosten fix (Fixkosten). Andere Kosten entstehen erst durch Aktivitäten (variable Kosten). Solche Aktivitäten im Marketing sind zum Beispiel Maßnahmen der Kundenakquise. Jedoch erzeugt die Akquise neuer Kunden Kosten. Jene Kosten müssen in einem Unternehmen durch den generierten Umsatz getilgt bzw. bestenfalls inkl. Gewinn erwirtschaftet werden. Dafür müssen wir die Kosten für Kundenakquise kennen.

Weiterhin ist das Kapital in einem Unternehmen meistens begrenzt und hart umkämpft. Wenn wir Kampagnen realisieren, dann zählt das Reporting zu einem erfolgreichen Kampagnen-Management. In dem Reporting wirst Du bestimmt auch verschiedene Kennzahlen berichten müssen. Welche Kennzahlen sind dies im Zusammenhang mit den Kosten für Kundenakquise in verschiedenen Kampagnen?

Einerseits sind dies Fakten, die Du vor Deiner Kampagne kennen solltest wie CLV und Break-Even-Point [2]. Andererseits entstehen einige Kosten erst in der Kampagne wie CAC und CPA. Daher lass sie uns näher Anschauen und ihre Merkmale herausfinden sowie ihre Einsatzmöglichkeiten im B2B-Marketing und Kampagnen-Management.

Seine Kosten zur Kundenakquise zu kennen ist sehr wichtig im B2B-Marketing. Dafür hilft zum Beispiel die ABC-Analyse und der Break-Even-Point.

Welche Bedeutung besitzt CAC (Customer Acquisition Cost)?

Die Berechnung der Customer Acquisition Cost (CAC) ist eine sehr wichtige Metrik, um ineffiziente Kampagnen- und Marketing-Maßnahmen zu finden und gleichzeitig die Gewinn-Marge zu optimieren und steigern.

Um die Bedeutung von Customer Acquisition Cost besser zu verstehen, solltest Du Dir eine Liste der Ausgaben (Kosten) für das Marketing und den Vertrieb (Sales) erstellen und kennen. Beispielsweise können dies sein:

  • Lohnkosten inkl. Lohnnebenkosten.
  • Anzeigenkosten (Ad Spend).
  • Kosten Dritter (Zum Beispiel: Agenturkosten).
  • Lizenzkosten.

Sobald Du die Kosten für eine bestimmte Zeit kennst, kannst Du sie mit den neu gewonnenen Kunden und ihrem Umsatz ins Verhältnis setzen.

Unter dem Strich bedeutet Customer Acquisition Cost (CAC) das Feststellen und Berechnen sowie Vergleichen der Kosten für die Akquise neuer Kunden. Damit ist CAC eine sehr wichtige und hilfreiche Metrik für die Neukundengewinnung, um verschiedene Marketingmaßnahmen auf ihre Profitabilität und ihren Einfluss auf die Gewinnmarge zu vergleichen.

So berechnest Du den CAC für Deine Marketing-Maßnahmen?

So kannst Du Schritt für Schritt vorgehen:

  • Bestimme die Zeit, wofür Du den CAC berechnen und vergleichen sowie optimieren willst!
  • Stelle die Kosten für Dein Marketing und Vertrieb auf!
  • Setze diese Kosten und die Anzahl der Neu-Kunden ins Verhältnis!
  • Halte die CAC fest!

Für die Berechnung von CAC stehen uns 2 Wege zur Verfügung; ein einfacher und komplexer Weg.

Einfache Weg zum Berechnen von CAC

MCC bedeutet vollständige Marketing- und Sales-Kosten, die im Zusammenhang mit der Akquisition neuer Kunden anfallen. CA stellt die Anzahl neuer Kunden in einer bestimmten Zeit dar. Diese beiden Werte stehen bei dem einfachen Weg wie folgt im Verhältnis:

  • CAC = MCC/CA

Wenn Du dies gleich online berechnen willst, dann empfehle ich Dir diesen Online-Rechner für Deinen CAC [3]. In dem selben englischsprachigen Artikel findest Du Vergleichswerte aus unterschiedlichen Industrien und Branchen als Benchmark für Deinen CAC.

Komplexere Weg zum Berechnen von CAC

Die Formel für die genauere Berechnung von CAC benötigt mehr genauere Daten. Folgende Zahlen benötigst Du jetzt zur genaueren Berechnung:

  • MCC.
  • S: Lohnkosten vom Marketing- und Sales-Team.
  • PS: Jede externe Marketing- und Sales-Dienstleistung wie Beratung, Workshop, Design, usw.)
  • O: Gemeinkosten, d.h. variable Kosten, die im Zusammenhang mit Marketing und Sales stehen.
  • CA.

Jetzt die Formel:

  • CAC = (MCC + W + S + PS + O) / CA

Was ist ein guter CAC?

Allgemein gilt als ein gutes Verhältnis zwischen CAC:LTV von 3:1. Dies heißt, dass ein Neu-Kunde 3 mal mehr an Umsatz liefert gegenüber der Akquisekosten.

Was bedeutet CPA (Cost per Acquisition)?

Unter Cost per Acquisition (CPA) versteht sich die Summe aller Kampagnenkosten im Verhältnis aller erzielten Conversions. Infolgedessen liefert Dir das Ergebnis eine Kostenübersicht. Ebenso erhältst Du einen Einblick darüber, wie effektiv Deine Kampagnen zur Gewinnung neuer Kunden (Neukunden) beitragen.

Mit Hilfe der Analyse (CPA) erhältst Du Kenntnisse über den ökonomischen Wert von Deinem Kampagnen-Budget.

Wie berechnet sich der CPA für Deine Kampagnen?

Die folgende Formel für en CPA lautet:

  • CPA = (Summer aller Kosten)/(Summe aller Conversions)

Wofür steht CLV (Customer Lifetime Value)?

Der Customer Lifetime Value (CLV) ist eine sehr wichtige Metrik für Dein Marketing und Deine Kampagnenerfolg. Daher solltest Du den CLV auf jeden Fall kennen.

Was bedeutet CLV?

Unter Customer Lifetime Value ist der gesamte Profit von einem Kunden zu verstehen, den dieser während der gesamten Kundenbeziehung einem Unternehmen durch sein Kaufverhalten generiert. Daraus ergeben sich weitere Marketingmaßnahmen, die jetzt kein Thema sind.

Wenn Du den CLV von einem Kunden kennst, dann hilft Dir dies bei vielen Marketingmaßnahmen weiter. Je höher der CLV Deiner Kunden ist, desto besser. Daher empfehle ich Dir diese Berechnung [4].

Fazit für die Frage: Was bedeuten im Marketing und Kampagnen-Management CAC, CPA und CLV als Kosten für Kundenakquise?

Im Grunde genommen können Kampagnen ohne diese Kennzahlen realisiert werden. Jedoch bleiben dann die wahren Kosten für Kundenakquise unbekannt. Damit ist der Erfolg von Kampagnen eher abhängig vom Zufall statt von nachvollziehbaren Prozessen und Entscheidungen.

Wenn Du Deine Kampagnen auf LinkedIn, Instagram oder Facebook zur Gewinnung neuer Kunden und damit Umsatz realisierst, dann sind die Kosten zur Kundenakquise für Dein Kampagnenbudget sehr bedeutsam. Übersteigen diese Kosten den Customer Lifetime Value (CLV), dann realisieren Deine Kampagnen mit jedem neuen Kunden Verlust (Neudeutsch: Negativen Gewinn). Bleiben die Kosten unterhalb von dem CLV, dann generieren Deine Kampagnen Gewinn.

Ferner gilt der Unterschied zwischen Customer Acquisition Cost (CAC) und Cost per Acquisition (CPA) zu kennen. Vor allem der CPA hilft Dir, verschiedene Kampagnen auf unterschiedlichen Werbeträgern (zum Beispiel auf verschiedenen Social-Media-Plattformen) besser zu vergleichen. Infolgedessen bist Du in der Lage, die beste Kampagne zu kennen und laufen zu lassen, während die schlechteste Kampagne angehalten oder gar beendet werden kann. Einerseits sparst Du unnötige Kosten. Andererseits können die eingesparten Kosten in die erfolgreichen Kampagnen investiert werden.

Tipps für das Optimieren der Kosten für die Akquise neuer Kunden

Sobald Du Kampagnen zur Gewinnung neuer Kunden realisierst, solltest Du genau dafür die Daten gewinnen und analysieren. Infolgedessen verstehst Du Zuhänge besser und kannst Dein Kampagnen-Budget bestmöglich einsetzen. Ebenfalls solltest Du Deine Maßnahmen im Marketing und Sales sowie Deine Kampagnen so abstimmen und optimieren, dass Du stetig so kostengünstig wie nur möglich neue Kunden gewinnst. Daher achte auf das Verbessern der Conversion Rate und setze wenn möglich ein CRM ein.

Ferner gilt es den eigenen Sales- und Marketing-Funnel zu optimieren [5]. Solltest Du nach weiterem Potenzial zum Optimieren suchen, dann könnte eine andere Preispolitik [6] oder ein Blick in Deinen Marketingbudget [7] sinnvoll sein.

Zuletzt noch einen Extra-Tipp für Dein Kampagnen-Management: Überlege Dir eine sinnvolle Nomenklatur für Deine Kampagnen im B2B-Marketing oder in Social Media [8]. Damit reduzierst Du dank einer logischen Struktur Kosten für Dein Kampagnen-Management und Marketing.

Wenn Du Unterstützung für das Erstellen Deiner Kampagnen im B2B-Marketing oder in Social Media (LinkedIn, Instagram, Facebook) wünschst, dann vereinbare gleich ein kostenfreies Erstgespräch.

Quellenangaben

Für die folgenden Quellenangaben gilt der Stand vom 01. August 2023:

[1] Marketinginstrumente, Marketingmethoden und Marketingprozesse braucht Dein Marketing
[2] Break-Even-Point im B2B-Marketing: Bedeutung und Berechnung
[3] CAC Calculator
[4] Customer Lifetime Value
[5] Prozesse im Lead Management
[6] Preispolitik im Marketing-Mix: Anregungen für Deine Preisstrategie
[7] Marketingbudget: Anleitung für eine erfolgreiche Budgetplanung im B2B-Marketing
[8] Kampagnen-Struktur: Bedeutung der 3 Ebenen für Online-Kampagnen

Abbildung zeigt einen Teil der IAA 2019. Einen Teil von dem Pavillon Mercedes.

ABC-Kundenanalyse im B2B-Marketing: Mit der ABC-Analyse Kunden segmentieren

ABC-Kundenanalyse im B2B-Marketing: Mit der ABC-Analyse Kunden segmentieren 2000 1500 Ralph Scholze

Die ABC-Kundenanalyse ist für Dein B2B-Marketing ein sehr hilfreiches Analyse-Werkzeug. Im Grunde genommen hilft sie Dir dabei, Deine Ressourcen im Marketing und Vertrieb auf die ABC-Kunden zu fokussieren.

Obwohl die ABC-Kundenanalyse bzw. ABC-Analyse relativ einfach — auch im Rahmen einer Social-Media-Strategie zu erstellen ist, besitzt sie genauso ihre Nachteile. Entsprechend solltest Du die Vor- und Nachteile der ABC-Analyse für Deine Marketingstrategie und Marketingaktivitäten sowie im Vertrieb und auf Social Media (dort eher auf Fans bezogen) kennen.

Inhaltsverzeichnis für diesen Artikel zum Thema ABC-Kundenanalyse im Marketing und Vertrieb von B2B-Unternehmen

Dich erwarten in diesem Artikel zu dem Thema ABC-Kundenanalyse folgende Schwerpunkte:

  1. Was ist die ABC-Kundenanalyse?
  2. Was ist das Ziel der ABC-Analyse im B2B-Marketing?
  3. Wie funktioniert die ABC-Kundenanalyse im B2B-Marketing?
  4. Wie erfolgt die Einteilung der 3 Klassen ABC in der ABC-Analyse?
  5. Wie kannst die ABC-Kundenanalyse in Deinem Marketing und Vertrieb einsetzen werden?
  6. Beispiel für eine Berechnung der ABC-Kunden von B2B-Unternehmen
  7. ABC-Analyse: Ihre Vorteile und Nachteile
  8. Fazit für die ABC-Kundenanalyse im B2B-Marketing mit ihrer Berechnung und ihrem Nutzen für Marketing und Vertrieb

Was ist die ABC-Kundenanalyse?

Bei der ABC-Kundenanalyse handelt es sich um ein betriebswirtschaftliches Analyseverfahren. Sie hilft Unternehmen dabei, ihre Kunden zu segmentieren. Dabei werden die Kunden nach ihrer Bedeutung für das Unternehmen in verschiedene Klassen (ABC) eingeteilt. Folglich besitzen diese verschiedenen Kundensegmente jeweils eigene Kriterien, die sie voneinander abgrenzen. Demzufolge ist die ABC-Kundenanalyse ein wichtiges Controlling-Instrument, um die begrenzten und damit wertvollen Ressourcen in Deinem Vertrieb und Marketing gezielt einzusetzen.

Das einfache Grundkonzept der ABC-Kundenanalyse

Sie basiert auf einem einfachen Grundkonzept. Jenes unterstellt einen Zusammenhang zwischen der Menge (hier: Kunden) und der Wertgröße (hier: Umsatz oder Deckungsbeitrag). Denn die ABC-Analyse gibt auf die Frage eine Antwort: Welches Produkt oder welcher Kunde ist am stärksten (A) bzw. am wenigsten (C) am Umsatz eines Unternehmens in einer bestimmten Zeit (Periode) beteiligt?“.

Unter dem Strich steht Dir mit der ABC-Kundenanalyse ein relativ einfaches Instrument zur Steigerung Deiner Umsätze in einer bestimmten Zeit (Periode) zur Verfügung. Ferner liegt ihr Fokus darauf, Wesentliches von Unwesentlichem in Deiner Kundenansprache zu trennen. Damit bist Du viel besser in der Lage, umsatzsenkende Aktivitäten zu minimieren und eliminieren.

Was ist das Ziel der ABC-Analyse im B2B-Marketing?

Zuerst gilt es zu verstehen, dass ein Unternehmen für das Gewinnen von Umsatz eigene Ressourcen einsetzt. Diese stehen in begrenzter Menge in einer Periode zur Verfügung. Parallel will ein ökonomisch orientiertes Unternehmen je eingesetzte Ressource den Umsatz steigern.

Das Ziel der ABC-Kundenanalyse im B2B-Marketing ist es, die Kunden herauszufinden, die in einer bestimmten Zeit zum Beispiel den meisten Umsatz generierten.

Die Bedeutung der Kunden für ein Unternehmen

Dafür verfolgt die ABC-Kundenanalyse im B2B-Marketing das Ziel, die Kunden nach ihrer Bedeutung für das Unternehmen zu bewerten und zu segmentieren. Infolgedessen können Unternehmen ihre Ressourcen gezielt einsetzen. Folglich hilft die ABC-Kundenanalyse Deinem Unternehmen dabei, Deine Marketingziele mit geringeren Ressourcen zu erreichen. Ferner steigerst Du den Umsatz und am Ende den Return on Investment (ROI) signifikant.

Wie funktioniert die ABC-Kundenanalyse im B2B-Marketing?

Die ABC-Analyse folgt einer einfachen Formel. Sie gewichtet Objekte oder Prozesse in einem Unternehmen. Durch die Bildung von Wertepaaren können diese in Klassen eingestuft werden, die Du der Größe nach sortierst.

Folgende Wertepaare der ABC-Analyse stehen Dir zum Beispiel zur Verfügung:

  • Kunden und Umsatz,
  • Artikel und Bestand,
  • Ressourcen und Kosten,
  • Kosten und Nutzen.

Insofern dient Dir die ABC-Analyse als Rechnung für Ordnungsverfahren von Produkten, Kunden oder Prozessen [1].

Einsatz der Umsatzanalyse in einer ABC-Analyse

Wenn Du die Umsatzanalyse einsetzt, gehst i. d. R. von dem kundenbezogenen Umsatz einer vergangenen Periode (zumeist Kalenderjahr) aus. Dabei sind die Umsatzwerte das alleinige Kriterium der Segmentierung Deiner Kunden. Folglich besitzen die Kunden mit einem hohen Umsatz einen höheren Wert gegenüber der Kunden mit einem geringeren Umsatz. Im Rahmen Deiner ABC-Kundenanalyse auf Umsatzbasis erfolgt eine zweidimensionale kumulierte Darstellung der Wertigkeiten der Ist-Kunden.

Seine Kunden bestens zu kennen ist sehr wichtig im B2B-Marketing. Dafür hilft zum Beispiel die ABC-Kundenanalyse.

4 Schritte einer ABC-Kundenanalyse im B2B-Marketing

Die ABC-Kundenanalyse besteht aus vier Schritten:

  • Datensammlung (Schritt 1): Im ersten Schritt sammelst Du alle relevanten Daten zu Deinen Kunden in einer bestimmten Zeit (Periode). Dazu gehören zum Beispiel Umsatz, Gewinn, Kundenanzahl, Kundenlebensdauer und Kundenbindung. Ein Tipp für Dich: Es empfiehlt sich gleich im 1. Schritt darauf zu achten, dass die Kunden zum Beispiel für Umsatz mit dem höchsten Wert beginnt. Am Ende stehen die Kunden, die in der Periode den geringsten Umsatz generierten. Wenn Du diesen Tipp gleich am Anfang beachtest, sparst Du viel Zeit.
  • Kundenbewertung (Schritt 2): Im zweiten Schritt bewertest Du die Kunden anhand der gesammelten Daten. Dabei werden die Kunden nach ihrer Bedeutung für das Unternehmen bewertet.
  • Kundenklassifizierung (Schritt 3): Jetzt unterteilst Du Deine Kunden in verschiedene Klassen (A, B und C). Die Kunden der Klasse A sind die wichtigsten Kunden Deines Unternehmens,. Dementgegen sind die Kunden der Klasse C die weniger wichtigen Kunden nach dem festgelegten Kriterium (zum Beispiel für Umsatz).
  • Kundenanalyse (Schritt 4): In diesem 4. Schritt analysierst Du Deine Kunden. Da die Kunden der Klasse A gegenüber der anderen Klassen den größten Beitrag (zum Beispiel für Umsatz) liefern, erhalten sie besondere Angebote und eine intensivere Betreuung. Die Kunden der Klasse B erhalten ebenfalls eine intensive Betreuung. Folglich ihrer Klassifizierung kann es sein, dass die Kunden der Klasse C eine geringere oder eine geänderte Betreuung zuteilt wird.

Wie erfolgt die Einteilung der 3 Klassen ABC in der ABC-Analyse?

Eine sehr wichtige Frage rund um die ABC-Analyse beschäftigt sich mit den Kriterien der 3 Klassen ABC. Dafür stehen uns die beiden folgenden Möglichkeiten zur Auswahl:

  • 20/80-Regel (bekannt als Paretoprinzip [2]): Zu den A-Kunden zählen diejenigen Kunden, die 80 % Deines Umsatzes in einer Periode generieren. C-Kunden erwirtschaften die letzten 10 % des Gesamtumsatzes; und die B-Kunden liegen mit ebenfalls 10 % dazwischen.
  • 60/90-Regel: Als A-Kunden werden diejenigen bezeichnet, die zusammen 60 % des Umsatzes erwirtschaften; während 30 % des Umsatzes die B-Kunden und die restlichen 10 % die C-Kunden erbringen.

Wie kannst die ABC-Kundenanalyse in Deinem Marketing und Vertrieb einsetzen werden?

Sobald Du das Ergebnis Deiner ABC-Analyse kennst, kannst Du Handlungsempfehlungen für Dein B2B-Marketing und Deinen Vertrieb ableiten. Dabei solltest Du bedenken, dass aufgrund der ABC-Analyse einige in Deinem Team unzufrieden mit den Handlungsempfehlungen sein können.

Kundenbindung und Zufriedenheit verbessern

Dank der ABC-Kundenanalyse kannst Du in Deinem Unternehmen die Kundenbindung und Zufriedenheit stärken und verbessern. Der Hintergrund ist der, dass Deine A-Kunden eine intensivere Betreuung und besondere Angebote erhalten. Dies führt dazu, dass sie Deinem Unternehmen treu bleiben.

Vertriebsstrategien optimieren

Ferner hilft Dir die ABC-Kundenanalyse dabei, Deine Vertriebsstrategie zu optimieren. Denn Dein Vertriebsteam kann seine Ressourcen gezielter dank der Segmentierung eurer Kunden einsetzen. Daraus resultiert weiterhin, dass Du Deine Vertriebsstrategie stärker auf die Bedürfnisse der Kunden ausrichtest.

Marketingmaßnahmen gezielt einsetzen

Abgesehen von der Umsatzübersicht je Kunde im Verhältnis zu anderen Kunden in der selben Zeit dank Deiner ABC-Kundenanalyse, eröffnen sich für Dein B2B-Marketing neue Möglichkeiten. Da Du eure Ressourcen gezielter einsetzen willst, entwickelst und realisierst Du neue Marketingmaßnahmen für die ABC-Kunden. Folglich verbesserst Du den Einsatz Deiner Ressourcen und richtest Deine Marketingmaßnahmen gezielter auf die Bedürfnisse der Kunden aus. Infolgedessen verbesserst und steigerst Du zum Beispiel Dein Empfehlungsmarketing. Am Ende erreichst Du Deine Marketingziele [3] im Rahmen Deines Marketingbudets [4].

Beispiel für eine Berechnung der ABC-Kunden von B2B-Unternehmen

Jetzt stelle ich Dir anhand eines Beispiels die Berechnung der ABC-Analyse vor. Gleichzeitig probier ich Dir die einzelnen Schritte zu erklären.

1. Schritt der ABC-Analyse: Übersicht der geplanten und tatsächlichen Umsätze der Kunden

Stell Dir ein B2B-Unternehmen vor, welches in 3 verschiedenen Regionen mit seinem Marketing und Vertrieb Umsätze generiert. Die folgende Tabelle zeigt Dir die Umsätze nach Plan und tatsächlich generierten Umsatz (IST):

Diese Tabelle zeigt für die ABC-Kundenanalyse im B2B-Marketing ein umfangreiches Beispiel mit Fokus auf B2B-Unternehmen.

Quelle: webpixelkonsum (Beispiel für ABC-Kundenanalyse im B2B-Marketing: 1. Schritt)

2. Schritt der ABC-Analyse: Der Zielerreichungsgrad

In der folgenden Tabelle siehst Du als Übersicht die geplanten und tatsächlichen Umsätze der Kunden. Gleichzeitig siehst Du die prozentuale Quote zwischen den beiden Werten (Zielerreichungsgrad). Am Ende fehlen noch 1,6% zum geplanten Umsatz:

Diese Tabelle zeigt für die ABC-Kundenanalyse im B2B-Marketing ein umfangreiches Beispiel mit Fokus auf B2B-Unternehmen. In dieser Tabelle stehen die geplanten und tatsächlichen Umsätze je Kunde gegenüber. Ebenso findet sich die prozentuale Erfüllung zwischen beiden Werten (Zielerreichungsgrad).

Quelle: webpixelkonsum (Beispiel für ABC-Kundenanalyse im B2B-Marketing: 2. Schritt)

3. Schritt der ABC-Analyse: Ranking nach Umsatz-Anteil

Jetzt siehst Du in der Tabelle die 3 Regionen mit ihrem IST-Umsatz (tatsächlichen Umsatz). Demnach generierte die Region 2 den höchsten Umsatz. Demzufolge könntest Du für Deine Marketing- und Vertriebsstrategie festlegen, dass nur noch die Region 2 bedienst. Jedoch ist zu sehen, dass selbst in dieser Region Kunden existieren (siehe Tabellen 1 und 2), die den geplanten Umsatz verfehlten. Damit zeigt sich, dass diese Tabelle ein Zwischenschritt zur ABC-Kundenanalyse darstellt:

Diese Tabelle zeigt im Rahmen der ABC-Analyse für das B2B-Marketing den IST-Umsatz je Region. Demnach gerierte die Region 1 mit ihren Kunden den höchsten Umsatz.

Quelle: webpixelkonsum (Beispiel für ABC-Kundenanalyse im B2B-Marketing: 3. Schritt)

ABC-Kundenanalyse: So berechnest Du diese

In diesem Schritt siehst Du, dass die Kunden bereits nach dem Umsatz (Wert) sortiert sind. Der Kunde mit dem höchsten Wert steht an 1. Stelle, während der Kunde mit dem geringsten Umsatz an letzter Stelle steht:

Diese Tabelle zeigt im Rahmen der ABC-Analyse für das B2B-Marketing die Reihenfolge der Kunden; sortiert nach dem IST-Umsatz. Gleichzeitig ist zu sehen, wie hoch der relative Anteil vom IST-Umsatz je Kunde ist.

Quelle: webpixelkonsum (Beispiel für ABC-Kundenanalyse im B2B-Marketing: 4. Schritt)

Die dritten Spalte zeigt den Anteil, den jeder Kunde an der Gesamtzahl der Kunden besitzt. Bei diesem Beispiel gibt es gesamt 12 Kunden. Infolgedessen beißt ein Kunde 1/12 Anteil. Jeder Anteil summiert sich zum Ganzen (Kumulierte Werte).

Bezüglich des Umsatzes gehen wir genauso vor. Folglich berechnen wir den Umsatzanteil je Kunde im Verhältnis zum gesamten Umsatz. Folglich siehst Du das Ergebnis in der 4. Spalte, während in der 5. Spalte die kumulierten Umsatzanteile stehen. Damit erfolgt die Einteilung der Kunden nach der ABC-Analyse.

Letzter Schritt der ABC-Analyse: Die Interpretation

Zur Erinnerung: entweder teilen wir die Kunden nach der 20/80-Regel oder 60/90-Regel ein. In dem vorliegenden Beispiel nutzen wir die 20/80-Regel (Paretoprinzip [2]). Deswegen generieren rund 17% der Kunden (weniger als 20%) etwa 43% des gesamten Umsatzes in einer Periode (A-Kunde). Dementgegen erwirtschaften 20% des gesamten Umsatzes rund 33% der Kunden (C-Kunden). Zwischen der A-Kunden und C-Kunden befindet sich die B-Kunden.

Jetzt stellt sich die Frage: Was fange ich am besten mit diesem Ergebnis an?

ABC-Kundenanalyse und ihre Handlungsmaßnahmen für das B2B-Marketing und den Vertrieb

Daraus leiten sich konkrete Handlungsmaßnahmen für Dein Marketing- und Vertriebsteam ab. Da Du die eigenen Ressourcen effektiv und effizient einsetzen willst, orientieren sich diese Handlungsmaßnahmen sowohl an den ABC-Kunden und Deinen Ressourcen.

Lösungsideen aufgrund der ABC-Kundenanalyse

Zum Beispiel erhalten alle A-Kunden bei ihren Anfragen eine schnellere Antwort (Premium-Support) gegenüber all B- und C-Kunden. Ebenso gewährst Du allen A-Kunden den vollen Supportumfang, während C-Kunden nur Support per Mail erhalten. Weiterhin integrierst Du Deine A-Kunden stärker in Deiner Kommunikationspolitik, indem Du ihnen beispielsweise Werbebudget zur Verfügung stellst oder in Deiner Social-Media-Strategie gezielt einsetzt (Win-Win-Situation). Dementgegen reduzierst Du bei Deinen C-Kunden Deine Ressourcen. Dadurch gewinnst Du freie Ressourcen, die Du zur signifikanten Umsatzsteigerung und intensiveren Kundenbindung der A- und B-Kunden einsetzen kannst. Unter dem Strich bleibt die Höhe der Kosten, aber der Umsatz sowie der ROI steigen.

ABC-Analyse: Ihre Vorteile und Nachteile

Wie du selbst siehst, ist das Erstellen und durchführen der ABC-Analyse sehr einfach.

Vorteile der ABC-Analyse

Dieser Vorteil ermöglicht dir mit geringem Aufwand sehr schnell einen Überblick über deine Kunden (andere Werte sind möglich) zu erhalten, sowie daraus unternehmerische Entscheidungen zu treffen. Da die ABC – Analyse mit deinen eigenen Daten arbeitet, basieren diese unternehmerischen Entscheidungen auf nachvollziehbaren Daten. Ferner gewinnst du sehr schnell Erkenntnisse darüber, wie du deine Ressourcen optimal für deine verschiedenen Kunden einsetzt.

Nachteile der ABC-Analyse

Nachteilig bei der ABC–Kundenanalyse sind die willkürliche Festlegung der Regeln (20/80- beziehungsweise 30/90-Regel) sowie bei komplexeren Kundengruppen die falsche Entscheidung. Dies bezieht sich darauf, dass die Umsatzzahlen Vergangenheitswerte darstellen. Da sich B2B-Unternehmen an sich verändernde Marktsituationen anpassen und damit ihre Prozesse neu strukturieren, erbrachten sie deswegen in der vergangenen Periode weniger Umsatz, was sich in naher Zukunft ad hoc ändern kann. Reduzieren wir in dieser Situation die Qualität unserer Kundenbeziehung, könnte statt Umsatzsteigerung weiterer Umsatzrückgang folgen.

Fazit für die ABC-Kundenanalyse im B2B-Marketing mit ihrer Berechnung und ihrem Nutzen für Marketing und Vertrieb

Die ABC-Kundenanalyse ist im B2B-Marketing ein wichtiges Controlling-Instrument. Infolgedessen setzt Du Deine begrenzte Ressourcen im Vertrieb und Marketing gezielter ein. Folglich minimierst Du die Kosten, um Umsatz zu generieren.

Was ist eine ABC-Analyse?

Die ABC-Analyse ist ein Verfahren für das B2B-Marketing, um Ereignisse zu planen und Entscheidungen auf Grundlage fundamentaler Daten zu treffen. Hierbei werden die Objekte in A-B-C klassifiziert und gewichtet. Je höher die Gewichtung, desto bedeutsamer ist es für Dein B2B-Unternehmen [1].

Meine Empfehlungen für Deine ABC-Kundenanalyse im B2B-Marketing und im Vertrieb

Durch die Segmentierung der Kunden in die 3 Klassen — ABC — kannst Du Deine Ressourcen effektiv einsetzen und Deine Marketingziele erfüllen. Ich empfehle Dir, die ABC-Kundenanalyse in Dein strategisches Controlling und B2B-Marketing zu integrieren.

Gleichzeitig empfehle ich Dir gezielte Maßnahmen zu ergreifen, um Deine Kundenbindung und Zufriedenheit zu verbessern sowie Deinen Umsatz signifikant zu steigern. Ferner entstehen durch diese Marketingmaßnahmen in Zukunft weitere Möglichkeiten der Kundenanalyse, die Dir dabei helfen, Deine Kunden noch besser zu verstehen sowie Deinen Marketing-Mix [5] und Deine Marketingstrategie [6] noch erfolgreicher zu gestalten.

Wenn Du Unterstützung für das Erstellen Deiner ABC-Kundenanalyse wünschst, dann vereinbare gleich online Dein kostenfreies Erstgespräch.

Quellenangaben

Für die folgenden Quellenangaben gilt der Stand vom 28. Mai 2026:

[1] ABC-Analyse
[2] Pareto-Prinzip im B2B-Marketing und Sales sowie in der Content-Erstellung
[3] Marketingziele definieren für strategische Ziele und Marketingerfolge
[4] Marketingbudget: Anleitung für eine erfolgreiche Budgetplanung im B2B-Marketing
[5] Marketing-Mix: Was bedeutet dieser Mix und wofür ist er sinnvoll?
[6] Strategie-Fallen im Marketing: Tipps zum Umschiffen

LinkedIn-Profil von Ralph Scholze: Titelbild im Blog von webpixelkonsum

Rollen und Funktionen im Kampagnen-Manager in Social Media: Ihre Bedeutungen

Rollen und Funktionen im Kampagnen-Manager in Social Media: Ihre Bedeutungen 1999 1332 Ralph Scholze

In vielen Unternehmen kommen Kampagnen in Social Media wie auf Instagram, Facebook oder LinkedIn zum Einsatz. Dafür bieten die verschiedenen Social-Media-Plattformen ihre eigenen Kampagnen-Manager [1] an.

Gleichzeitig benötigen B2B-Unternehmen für ihre Social-Media-Strategie einen Business-Account auf den jeweiligen Plattformen. Damit können sie zum Beispiel ihr eigenes Social-Media- und Marketing-Team genauso wie externe Agenturen und spezialisierte Dienstleister wie webpixelkonsum integrieren. Dafür und den Kampagnen-Manager bieten die sozialen Netzwerke verschiedene Rollen an.

Folglich existieren solche Rollen und Funktionen im Kampagnen-Manager in Social Media, die Du hier kurz vorgestellt bekommst.

Ferner noch ein sehr wichtiger Hinweis: Achte darauf, dass jeder mit einem Zugriff auf Deinen Kampagnen-Manager die 2FA [2] aktiviert hat. Dadurch steigerst Du die Sicherheit für den Kampagnen-Manager und Deinen Business-Account auf der entsprechenden Plattform.

Rollen und Funktionen im Kampagnen-Manager in Social Media

Sobald Du einer Person oder einem externen Unternehmen Zugriff auf den eigenen Kampagnen-Manager in Social Media erlaubst, erhält dieser eine konkrete Rolle. Diese solltest Du auf jeden Fall mit ihren Aufgaben und Berechtigungen kennen. Damit gewinnst Du Sicherheit. Weiterhin vermeidest Du unnötige Fehler in Deiner Organisation und Arbeit, da jede Rolle im Kampagnen-Manager ihre eigenen Berechtigungen und folglich Begrenzungen besitzt.

Typisch sind folgende Rollen und Funktionen im Kampagnen-Manager in Social Media:

  • Account-Manager/Super-Admin : Diese Rolle besitzt die meisten Rechte. Auf jeden Fall solltest Du diese Rolle innehaben, wenn Du Social Media verantwortest. Im Grunde genommen kannst Du alles realisieren und einstellen wie die Account-Einstellungen, Zugriffe der anderen Rollen organisieren sowie Account-Berichte herunterladen und Abrechnungen managen. Genauso kannst Du Kampagnen (Status, Gebot, Budget), Anzeigengruppen und Social Ads (Creatives) hinzufügen und bearbeiten sowie auf die jeweiligen Analysen zugreifen.
  • Kampagnenmanager : Mit dieser Rolle kannst Du Kampagnen (Status, Gebot, Budget), Anzeigengruppen und Social Ads (Creatives) hinzufügen und bearbeiten sowie auf die jeweiligen Analysen zugreifen.
  • Anzeigenmanager : Wer diese Rolle innehat, kann sich lediglich um die Social Ads (Creatives) kümmern, d.h. hinzufügen und bearbeiten.
  • Betrachter : Diese erhalten lediglich Einblicke für die Kampagnen, Anzeigengruppen und Social Ads , d.h. nur ansehen.
  • Rechnungsadmin : Je nach Social-Media-Plattform musst Du noch diese Rolle einrichten. Die Person mit dieser Rolle kann die Rechnungsdetails für das Konto ändern, den Abrechnungsverlauf des Kontos anzeigen und Zahlungsbelege drucken für die Dokumentation bzw. Archivierung in der Buchhaltung.

Ferne sollte sich jede Rolle mit den verschiedenen Kosten rund um das Kampagnen-Management auskennen [3].

Wenn Du Unterstützung für das Einrichten von Deinem Kampagnenmanager auf LinkedIn oder Instagram bzw. Facebook wünschst, dann vereinbare gleich ein kostenfreies Erstgespräch.

Quellenangaben

Für die folgenden Quellenangaben gilt der Stand vom 21. September 2023:

[1] LinkedIn-Kampagnen-Manager: Mit diesen Funktionen LinkedIn Ads managen
[2] LinkedIn zweistufige Authentifizierung aktivieren und deaktivieren
[3]Was bedeuten im Marketing und Kampagnen-Management CAC, CPA und CLV als Kosten für Kundenakquise?

Preispolitik im Marketing - Hier das KaDeWe Berlin

Erfolgreiche Budgetplanung im B2B-Marketing

Erfolgreiche Budgetplanung im B2B-Marketing 2000 1333 Ralph Scholze

Um ein Marketingbudget für das eigene Marketing zu erstellen, stehen Dir mehrere Wege und Methoden zur Auswahl. Dabei unterscheiden sich diese Methoden zur Planung von einem Budget für das B2B-Marketing erheblich. Das heißt für Dich, dass jede Methode ihre Vorteile und Nachteile besitzt. Ich probier darauf einzugehen, so dass Du wertvolle Anregungen für das Planen von Deinem Marketingbudget erfährst.

Denn die folgende Frage steht für Dich bestimmt im Raum: Nach welchen Kriterien entscheide ich, wie viel in das eigene Marketing bestmöglich investiert werden soll?

Inhaltsverzeichnis für diesen Artikel zum Thema Marketingbudget erstellen für das B2B-Marketing

Dich erwarten in diesem Artikel zu dem Thema professionell das eigene Marketingbudget erstellen folgende Schwerpunkte:

  1. Was ist ein Marketingbudget?
  2. Warum ist ein Marketingbudget wichtig?
  3. Welche Faktoren beeinflussen das Erstellen von Deinem Marketingbudget?
  4. Worauf solltest Du beim Erstellen von Deinem Marketingbudget achten?
  5. Fragen rund um das Erstellen und Planen von einem Marketingbudget im B2B-Marketing
  6. Mit dieser Anleitung zum Erstellen Deines Marketingbudgets kommst Du Schritt für Schritt voran
  7. Marketingbudget erstellen: Fixes oder flexibles Budget für Dein B2B-Marketing?
  8. Nach der Pro-Kopf-Methode Dein Marketingbudget erstellen
  9. Welche Kosten gehören in das Marketing Budget?
  10. Fazit für Marketingbudget erstellen im B2B-Marketing

Was ist ein Marketingbudget?

Zuerst ist wichtig: Das Marketingbudget ist ein finanzieller Plan. Darin festgelegt sind die Ausgaben für Deine Marketingaktivitäten. Dabei bezieht er sich auf Deine zukünftigen Aktivitäten im Marketing. Weiterhin beinhaltet er alle Kosten Deiner Marketingaktivitäten, die für die Umsetzung von Deinen Marketingkampagnen anfallen für beispielsweise LinkedIn oder Instagram (Social-Media-Kampagnen).

Warum ist ein Marketingbudget wichtig?

Erfolgreiches Marketing besitzt Ziele. Diese Marketingziele (SOLL-Situation) sind für Dein Unternehmen elementar, dass sie zum Unternehmenserfolg beitragen. Jedoch erfordern diese Marketingziele [1] konkrete Maßnahmen[2], die Kapital (Budget für Dein Marketing) zur Umsetzung benötigen. Das heißt, dass Deine Marketingaktivitäten ohne ein Budget für Dein B2B-Marketing schnell außer Kontrolle geraten und das Unternehmen unnötig Geld ausgibt.

Ferner hilft Dir ein festgelegtes Marketingbudget, die Effektivität von Deinen Marketingmaßnahmen und Marketingkampagnen zu messen und zu optimieren. Daher ist es sehr wichtig, dass Du bei der Jahresplanung für die verschiedenen Budgets auch auf eine konkret Höhe für das Marketing-Budget achtest. Bei dieser Budget-Planung sind mehrere Faktoren zu betrachten.

Ein Marketingbudget ohne Bezug zu Marketingzielen (quantitativ/qualitativ) liefert keine Planungssicherheit für das Marketing-Team und seine Maßnahmen. Das passende Marketingbudget ist die Quadratur des Kreises; fast.

Welche Faktoren beeinflussen das Erstellen von Deinem Marketingbudget?

Abgesehen von Deiner aktuellen wirtschaftlichen Situation in Deinem Unternehmen existieren folgende Einflussfaktoren zum Erstellen von Deinem Marketingbudget:

  • Umsatz aus dem laufenden Geschäftsjahr.
  • Gewinn aus dem laufenden Geschäftsjahr.
  • Marketingziele für das kommende Geschäftsjahr.
  • Wirtschaftliche Rahmenbedingungen für das laufende und kommende Geschäftsjahr, die auf die Unternehmensziele wirken.
  • Preisentwicklung der Werbeträger (Werbedienstleister) für Deine geplanten Marketingaktivitäten für das kommende Geschäftsjahr.
  • Dein Marketing-Mix [3] für das kommende Geschäftsjahr.

Worauf solltest Du beim Erstellen von Deinem Marketingbudget achten?

Trotz der Wichtigkeit für erfolgreiche Marketingkampagnen und Marketingmaßnahmen beachten die stetige Kontrolle von dem Marketingbudget viele Unternehmen nicht. Ferner verändern viele Unternehmen ihre Finanzplanung in kritischen Unternehmenssituation, indem sie das Budget für ihr Marketing verringern aufgrund finanzieller Engpässe.

Außerdem solltest Du beim Erstellen von Deinem Marketingbudget Deine Marketingziele im Fokus behalten. Jedoch steht dieser Fokus nicht bei allen Methoden für das Planen von Marketingbudget im Mittelpunkt. Daher widmen wir uns jetzt den Methoden, wie Du Dein Marketingbudget erstellen kannst.

Fragen rund um das Erstellen und Planen von einem Marketingbudget im B2B-Marketing

Folgende Fragen geben Dir Anregungen, wenn Du für Dein B2B-Marketing das Budget planst:

  • Welche finanziellen Mittel sind einzusetzen, um die definierten Marketingziele zu erreichen?
  • Wo liegen die Prioritäten im Einsatz der Budgetmittel für Dein B2B-Marketing?
  • Wie sind diese Mittel bestmöglich aufzuteilen?
  • Welche neuen Produkte führst Du im neuen Geschäftsjahr ein?
  • Welchen Break-Even-Point [4] besitzen Deine Produkte?
  • Wer sind Deine ABC-Kunden und wie willst Du diese im neuen Geschäftsjahr mit Deinen Marketinginstrumenten [5] erreichen?
  • Welche Preispolitik [6] verfolgst Du in Deinem Marketing im neuen Geschäftsjahr?

Mit dieser Anleitung zum Erstellen Deines Marketingbudgets kommst Du Schritt für Schritt voran

Diese 6 Schritte helfen Dir beim Erstellen von Deinem Marketingbudget.

Analysiere Deine aktuelle Situation

Bevor Du das Marketingbudget erstellen kannst, solltest Du sehr genau die gegenwärtige Situation von Deinem Unternehmen analysieren. Dafür kommen die Marktanalyse und Konkurrenzanalyse sowie die SWOT-Analyse in Frage.

  • Marktanalyse, d.h. damit verstehst Du Deinen Markt und die Bedürfnisse Deiner Zielgruppe und Kunden besser. Dabei solltest Du die Faktoren wie Marktgröße, Wachstumspotenzial und Trends berücksichtigen.
  • Konkurrenzanalyse, d.h. damit identifizierst Du die Stärken und Schwächen Deiner Konkurrenz. Daraus bist Du in der Lage, Schlüsse für die eigene Marketingstrategie zu ziehen.
  • SWOT-Analyse, d.h. damit stellst Du die Stärken und Schwächen von Deinem Unternehmen sowie die Chancen und Risiken für Dein Unternehmen fest. Infolgedessen leiten sich Handlungsempfehlungen für Deine Marketingstrategie ab.

Die folgende Abbildung zeigt Dir die SWOT-Analyse [7]:

Diese Abbildung zeigt die SWOT-Analyse als Instrument zur Strategieplanung im Marketing mit der internen Analyse (Unternehmen) sowie externe Analyse (Umwelt).

Quelle: webpixelkonsum (SWOT-Analyse als Instrument zur Strategieplanung im Marketing: Unternehmen vs. Umwelt)

Lege Deine Ziele für Dein Marketing fest

Damit Deine Marketingstrategie von Erfolg gekrönt ist, sind konkrete Ziele festzulegen. Empfehlenswert solltest Du Deine Marketingziele nach dem bekannten SMART-Prinzip erstellen. Folglich sind Deine Ziele nach dem SMART-Prinzip – spezifisch, messbar, erreichbar, relevant und terminiert. Folgendes Beispiele für ein Marketingziel nach dem SMART-Prinzip könnte wie folgt lauten: Zum Ende des laufenden Geschäftsjahres soll der Umsatzes um 25% gegenüber des Vorjahres steigen.

Kenne Deine Zielgruppe sehr genau

Mit Hilfe einer genauen Analyse Deiner Zielgruppe verstehst Du die Bedürfnisse Deiner Zielgruppe viel besser. Infolgedessen investierst Du Dein Marketingbudget in erfolgreiche Marketingmaßnahmen und Marketinginstrumente.

Bestimme die passenden Marketingkanäle

Dir stehen viele Marketingkanäle zur Auswahl, die Du nutzen kannst, um Deine Zielgruppe zu erreichen. Dazu zählen das Online-und Offline-Marketing, sowie das Social-Media-Marketing und Event-Marketing. Entsprechend hängt die Auswahl der Marketingkanäle von Deinen Zielen und Deiner Zielgruppe ab.

Berechne Dein Budget für Dein B2B-Marketing

Nachdem Du die Ziele und Marketingkanäle festlegtest, gilt es jetzt dem Budget für Deine verschiedenen Marketingkampagnen. Dabei solltest Du berücksichtigen, wie viel Budget zur Verfügung steht, wie viel Budget für welchen Marketingkanal zum Einsatz kommen soll und wie Dein Marketingbudget über das Jahr verteilt ist.

  • Wie viel Budget steht zur Verfügung? Es ist wichtig zu wissen, wie viel Budget insgesamt zur Verfügung steht, um Dein Marketingbudget festzulegen.
  • Wie viel Budget soll für welchen Marketingkanal zum Einsatz kommen? Je nach Zielgruppe und Marketingkanal kannst Du das Budget für das Marketing unterschiedlich aufteilen.
  • Wie verteilt sich das Budget für das Marketing über das Jahr? Du solltest Dein Marketingbudget über das Jahr so verteilen, dass es für all die geplanten Marketingaktivitäten ausreicht.

Umsetzen und Kontrolle

Sobald das Marketingbudget erstellt ist, folgt zum Beispiel die Umsetzung der Marketingkampagne. Folglich ist es sehr wichtig, den Erfolg Deiner Kampagne regelmäßig zu kontrollieren und das Budget gegebenenfalls anzupassen.

  • Marketingplan realisieren, d.h. nachdem das Marketingbudget erstellt ist, beginnt die Umsetzung Deines Marketingplans. Dabei ist es wichtig, den Plan genau zu befolgen und die Aktivitäten in Deinem B2B-Marketing regelmäßig zu kontrollieren.
  • Erfolgskontrolle, d.h. es ist sehr wichtig, dass Du den Erfolg Deiner Marketingkampagne regelmäßig kontrollierst. Infolgedessen stellst Du frühzeitig fest, ob Du Deine Ziele zum geplanten Zeitpunkt erreichst und erfüllst.
  • Anpassen des Marketingbudgets, d.h. je nach Erfolg Deiner Marketingkampagne kann es notwendig sein, das Du Dein Marketingbudget anpasst.

Nach welchen Kriterien kannst Du Dein Marketingbudget erstellen?

Beim Erstellen von Deinem Marketingbudget stehen Dir folgende Möglichkeiten zur Seite.

Betrag je Verkaufseinheit

Bei dieser Möglichkeiten orientiert sich das Marketingbudget an der Absatzmenge. Dabei legst Du je verkaufter Einheit einen konkreten Betrag fest, der Deinem Marketingbudget zur Verfügung steht.

Vorteil dieser Methode zum Erstellen eines Marketingbudgets ist:

  • Geringer Aufwand zum Berechnen eines Marketingbudgets.

Nachteilig sind:

  • die subjektive Festlegung des konkreten Betrags je verkaufter Einheit,
  • das Festlegen der Absatzmenge entweder nach Vergangenheitswerten oder geplanten Zukunftswerten. Einerseits ist die Absatzmenge nach Vergangenheitswerten für die Marketingstrategie nachteilig, da die Marketingziele für das kommende Geschäftsjahr andere sind gegenüber der Vergangenheit. Andererseits kann das Marketing bei diesem Vorgehen nur die Absatzmenge aus der Vergangenheit realisieren und damit die zukünftigen Marketingziele nicht erfüllen. Sinnvoller sind die geplanten Zukunftswerte als Grundlage bei dieser Methode, da das Marketing mit seinem Budget diese Ziele (Absatzmenge im kommenden Geschäftsjahr) realisieren soll,
  • die Abhängigkeit von der Absatzmenge. Jene kann sich aus unterschiedlichen Gründen im Laufe eines Geschäftsjahrs ändern; sowohl positiv wie negativ. Damit existiert keine Planungssicherheit für das Marketing.

Ergebnisanteil als Bezugsgröße um das Marketingbudget zu erstellen

Hierfür bestimmst Du einen Prozentsatz von Erfolgsgrößen in Deinem Unternehmen. Davon erstellst Du Dein Marketingbudget.

Vorteil dieser Methode für die Planung eines Marketingbudgets ist:

  • wie bei der vorherigen Methode der geringe Aufwand zum Berechnen eines Marketingbudgets.

Nachteilig sind:

  • die subjektive Festlegung des Prozentsatzes, damit Du Dein Marketingbudget erstellen kannst,
  • der fehlende Bezug der Erfolgsgrößen zu den Marketingzielen im kommenden Geschäftsjahr,
  • vor allem die Abhängigkeit von zahlreichen Faktoren wie das Lebenszyklusstadium des Marktes, die auf die Erfolgsgrößen einwirken. Damit schwankt gleichfalls die Bezugsgröße für Dein Marketingbudget, so dass keine Planungssicherheit für Deine Marketingmaßnahmen und Kampagnen existiert.

Fortschreibung des Marketing-Budgets aus der Vergangenheit

In diesem Fall wird ein Budget für das B2B-Marketing aus der Vorperiode für die Gegenwart und Zukunft fortgeführt. Zum Beispiel erfolgt die Fortschreibung parallel zur Entwicklung der Erlös- bzw. Ertragssituation. Ebenso kannst Du Dich an den Faktorkosten (Kosten, die für Produktionsfaktoren wie Maschinen oder menschliche Arbeit im Rahmen der Produktion anfallen, z.B. Miete, Löhne und Gehälter) orientieren.

Vorteil dieser Methode ist:

  • das einfache Erstellen von dem Marketingbudget, d.h. geringer Aufwand zum Berechnen eines Marketingbudgets.

Nachteilig sind:

  • Getreu dem Motto: „So haben wir dies schon immer gemacht …“, könnte im Laufe der Zeit die Höhe von dem Marketingbudget so „festgefahren sein“, dass Änderungen und damit einhergehende Anpassungen zu internen Konflikten und Spannungen bei der Budgetplanung führt,
  • Fehlende Flexibilität von dem Marketingbudget auf sich veränderte Rahmenbedingungen im Marketing-Mix und Marketingziele.

Marketingbudget erstellen mittels Ziel-Mittel-Maßstab

Zuerst ist wissenswert, dass unter Mittel Dein Marketing-Budget zu verstehen ist. Während unter Ziel eine umfangreichere Erklärung subsumiert ist. Denn darunter zählt die Aufgabe, jedes Oberziel solange in Teilziele zu zerlegen, bis operationale Unterziele entstehen. Folglich lässt sich die Höhe Deines Marketingbudgets an definierte Ziele verknüpfen. Je nachdem, ob Dein Unternehmen einen konkreten Umsatz oder eine bestimmte Umsatzsteigerung oder eine weitere Zielgruppe für sich gewinnen will oder bei potenziellen Kunden die Sichtbarkeit steigern will, ist ein Budget in Höhe von X zu investieren.

Operationalisieren von Zielen im Marketing

Um die Zielerreichung zu einem späteren Zeitpunkt beurteilen zu können, müssen die Marketingziele konkrete Kriterien erfüllen. Dies nennt man im Marketing: Operationalisieren. Entsprechend sind Marketingziele operational definiert, wenn sie Aussagen zu:

  • Zielinhalt: Was soll erreicht werden?
  • Zielausmass: In welchem Umfang soll das Ziel erreicht werden?
  • Zielsegment: In welchem Marktsegment bzw. bezogen auf welche Zielgruppe soll das Ziel erreicht werden?
  • Zielgebiet: In welchem Gebiet soll das Ziel erreicht werden?
  • Zielperiode: Bis wann soll das Ziel erreicht werden?

beinhalten.

Vorteil dieser Methode ist:

  • ein direkter Ursache-Wirkung-Zusammenhang. Entsprechend ermöglicht dieser Ansatz ein antizyklisches Marktverhalten. Dies heißt, wenn die Umsätze rückläufig sind, so sollte im Vergleich zum Vorjahr mehr Budget für die Marketing-Maßnahmen zur Verfügung stehen. Damit die anvisierten Marketing-Ziele auf jeden Fall zu erfüllen sind.

Nachteilig ist:

  • der höherer Aufwand für die Kalkulation und damit für das Erstellen von Deinem Marketingbudget.

Fixbetrag für das Marketingbudget

Wie der Name bereits verdeutlicht, ist die Größe für Deine Marketingaktivitäten starr. Entsprechend wird vorab eine feste Summe für Dein Marketingbudget festgelegt.

Vorteile dieser Methode sind:

  • eine gewisse Planungssicherheit, da die Höhe bereits vorab festgelegt ist,
  • das einfache Erstellen des Budgets für das Marketing.

Nachteilig sind:

  • Sollte das Marketing-Team die vorgegebenen Ziele verfehlen, könnte daraus Unfähigkeit oder ineffiziente Mittelverwendung dem Marketing-Team unterstellt werden,
  • unter Umständen kann nicht eingesetztes Budget in der folgenden Periode gekürzt werden, so dass ungenutztes Budget im laufenden Geschäftsjahr ohne konkrete Ziele ausgegeben und damit fehlinvestiert werden. Damit kommt es zur Verschwendung von Ressourcen.
  • die „Zementierung“ des Fixbetrags für das Marketing, so dass das Budget für das Marketing über längere Zeit identisch bleibt und damit auf Marktveränderungen gar nicht agieren kann.

Dem Marketingbudget fällt ein – Restbetrag – zu

Diese Methode für das Planen und Erstellen von Deinem Marketingbudget sollte in Deinem Unternehmen nicht zum Einsatz kommen. Denn bei dieser Methode erhält das Marketing nach der Planung aller verfügbaren Finanzmittel ein noch offenen Restbetrag.

Vorteil dieser Methode:

  • existiert nicht!

Nachteilig sind:

  • ein falsches Verständnis von Marketing, denn Marketing investiert in Kundengewinnung (Recruitment) und Kundenbindung (Retention) sowie Kundenrückgewinnung (Recovery) (entsprechen die 3R’s) und damit in den zukünftigen Unternehmenserfolg.
  • die falsche Priorisierung von Unternehmensinvestitionen, so dass dem Marketing zu wenig Budget zum Erfüllen seiner Ziele zur Verfügung steht.
  • das Fehlen der Korrelation von Marketingzielen und Marketingbudget.

Prozentwert/-satz als Bezugsgröße für das Marketingbudget

Bei diesem Ansatz ermittelt sich die Höhe des Marketing-Budget als ein bestimmter Prozentwert einer zuvor definierten Bezugsgröße. Diese kann zum Beispiel sein:

  • Umsatz,
  • Gewinn,
  • Deckungsbeitrag oder
  • Marktanteil.

Vorteil dieser Methode:

  • die einfache und schnelle Handhabungen der Praxis.

Nachteilig sind:

  • die gewählten Bezugsgrößen, die zum Teil keinen Bezug zum Marketing-Budget aufzeigen aufgrund zum Beispiel von steuerlichen Abschreibungen sinkt der Gewinn und damit das Marketingbudget.
  • das teilweise Fehlen von Ursache und Wirkung bzgl. Marketingziele und Budget, um diese Ziele in einer bestimmten Zeit (Periode) zu erfüllen.

Marketingbudget orientiert sich an der Konkurrenz

Einerseits kannst Du Dich beim Planen und Erstellen von Deinem Budget für das Marketing an eigene (unternehmensinterne) Größen orientieren. Andererseits hast Du die Wahl, Dich mit Deinem Marketingbudget an Deine Konkurrenz zu orientieren. Genau dies ist der Idee von diesem Ansatz. Als Grundlage zum Berechnen dient die Gewichtung nach Marktanteilen.

Vorteil dieser Methode ist:

  • die Orientierung an Deinen Konkurrenten, die mit ähnlichen Produkten um die ähnliche oder gar identische Zielgruppe kämpfen.

Nachteilig sind:

  • das Gewinnen von validen Daten über das Marketing-Budget Deiner Konkurrenten,
  • der Zeitaufwand zum Gewinnen dieser Daten,
  • fehlender Bezug zu den eigenen Zielen im Marketing, da die Konkurrenz der „Nordstern“ ist,
  • möglicherweise das Verfolgen falscher Marketingziele, nämlich die der Konkurrenz.

Marketingbudget erstellen: Fixes oder flexibles Budget für Dein B2B-Marketing?

Ferner kannst Du das Erstellen von Deinem Budget für das Marketing unterteilen in ein fixes oder flexibles Marketingbudget. Mit dieser Möglichkeit setzt sich der Autor Hans Dieter Maier in seinem Artikel zum Marketingbudget auseinander [8].

Er verweist für das starre Marketingbudget als Vorteil die Planungssicherheit. Dazu ergänze ich als weiteren Vorteil die geringere Aufwand gegenüber eines flexiblen Marketingbudgets.

Vorteile von einem flexiblen Marketingbudget

Demgegenüber besitzt das flexible Marketingbudget den Vorteil, extrem zeitnah auf sich ändernde Marktbedingungen und Konsumverhalten – damit auf sich bietende Verkaufsmöglichkeiten – anzupassen. Jedoch erfordert diese Budgetstrategie ein stetiges Monitoring seiner Marktsegmente und Zielgruppe sowie kurze Entscheidungswege, um das sich gegenwärtige Potenzial gezielt zu nutzen. Herausfordernd bei einem flexiblen Marketingbudget ist der Aspekt: Ab welcher prozentualen Schwankung passt sich das Marketingbudget an die neue Marktsituation an?

Nach der Pro-Kopf-Methode Dein Marketingbudget erstellen

Mit der Pro-Kopf-Methode steht Dir eine weitere Alternative zur Verfügung. Jene eröffnet vor allem für Deine Online-Werbung und Social-Media-Kampagnen eine genauere Planung der Kosten [9, 10]. Demnach legst Du einen Geldbetrag in der Höhe fest, wie Du bereits bist für einen neuen Kunden zu bezahlen. Oder anders formuliert: Wie viel darf Dich ein neuer Kunde maximal kosten?

Vorteile dieser Methode sind:

  • der Fokus auf die Gewinnung neuer Kunden mit konkretem Budget zu deren Gewinnung,
  • eine gewisse Planungssicherheit, da die Kundengewinnung ein elementarer Aspekt einer Unternehmens- und Marketingstrategie darstellt,
  • ein direkter Zusammenhang zwischen einem absoluten, quantitativen Marketingziel und dem dazugehörigen Marketingbudget, selbst bei steigender Neukundengewinnung.

Nachteilig sind:

  • subjektive Werte für die Neukundengewinnung,
  • erfordert weitere Berechnungen wie den Customer Lifetime Value (CLV),
  • der definierte Geldbetrag zur Gewinnung neuer Kunden ist aufgrund steigender Werbepreise in zum Beispiel Social Media zu niedrig, so dass die Kunden zur Konkurrenz gehen und dort den Umsatz generieren.

Welche Kosten gehören in das Marketing Budget?

Zuerst die allgemeine Antwort: Es kommt darauf an. Einerseits hängt dies von Deinem Marketing-Mix ab. Andererseits beeinflusst Deine Branche und Unternehmensart die Kostenstruktur.

Dennoch existieren typische Kosten im B2B-Marketing wie:

  • Social Media (organische Reichweite),
  • Social-Media-Kampagnen bzw. Social-Media-Marketing mit seinen Social Ads, Paid Media),
  • Messen und Events,
  • Reisekosten,
  • SEM (Google Ads, Bing Ads),
  • Content-Erstellung (für Website, Produkte, Social Media, Blog, Whitepaper),
  • Marktforschung,
  • Mediaplanung [11],
  • Lead Management
  • Schulungsmaßnahmen,
  • Tools (Marketing, SEO, Social Media, Kampagnen, Reporting, CRM) sowie
  • Externe Dienstleister wie die spezialisierte Social-Media-Agentur webpixelkonsum.

Da Preise von externen Dienstleistern in dynamischen Zeiten wie diese sich ändern können im Laufe eines Geschäftsjahres, solltest Du einen Puffer für Deine Marketingkosten festlegen. Zum Beispiel kannst Du festlegen, dass 5 bis 10% Puffer in Deinen Marketingkosten existiert. Wir nennen dies — Reservefond.

Studie zum Marketingbudget liefert uns wertvolle Einblicke

Bezüglich der Kosten im Zusammenhang mit dem Marketingbudget verweise ich auf diese spannenden Fakten aus der Studie „Marketing Tech Monitor 2023“ [12]. Diese Studie „Marketing Tech Monitor 2023“ fasst die Meinung und Expertise von 1.400 Marketingentscheider in der DACH-Region zusammen. Die Absatzwirtschaft schreibt in ihrem Artikel [13], dass der “Anteil verfügbarer Lösungen wächst und der Budgetanteil für Marketing Tech – gemessen als Anteil der Technologie- und Systemkosten am gesamten Marketingbudget – liegt für mehr als 80 Prozent der Unternehmen derzeit bei rund zehn Prozent des gesamten Marketingbudgets. Es wird jedoch erwartet, dass dieser Budget-Anteil weiter ansteigen wird …“. Gleichzeitig erwartet die “Mehrheit (32 Prozent der Befragten) […], dass in den kommenden zwei bis drei Jahren der Anteil von Technologie- und Systemkosten am gesamten Marketingbudget auf 15 bis 20 Prozent“ steigt.

Fazit für Marketingbudget erstellen im B2B-Marketing

Das Marketingbudget ist ein wichtiger Bestandteil einer erfolgreichen Marketingstrategie im B2B-Marketing. Durch eine sorgfältige Analyse der aktuellen Situation, die Festlegung konkreter Ziele und die Auswahl geeigneter Marketingkanäle kannst Du ein effektives Marketingbudget erstellen. Ferner solltest Du eine regelmäßige Kontrolle und Anpassung des Budgets vornehmen, um den Erfolg Deiner Marketingkampagne zu maximieren.

Das Marketing-Budget ist eine signifikante Investition in die Zukunft für Deinen Unternehmenserfolg

Unter dem Strich sollte Dir bewußt sein, dass Dein Marketing-Budget eine starke Investition in die Zukunft für Deinen Unternehmenserfolg ist. Sehr oft kommt dies vor, dass Unternehmen ihr Budget für das Marketing zu gering planen. Demzufolge sind die Marketingziele bereits bei der Planung von dem Marketingbudget zum Scheitern verurteilt. Daher probier aus den vorgestellten Methoden die bestmögliche für Dein Marketingbudget zu finden. Vor allem sollte sich Dein Budget für Deine Marketingmaßnahmen an konkreten Marketingzielen in Deinem Marketing-Mix orientieren.

Einerseits steigt dadurch die Komplexität, wenn Du ein Marketingbudget erstellen willst. Andererseits existiert für Dich eine Flexibilität bezüglich der Höhe Deines Marketingbudgets, so dass Du auf veränderte Rahmenbedingungen zum Beispiel in Deinem Kampagnen-Management [14] zeitnah agieren kannst.

Ein Extra-Tipp für Deine Marketing-Budgetplanung

Wissenswert bezüglich der Budgetplanung für Dein B2B-Marketing sind noch diese beiden Ziele:

  1. Zuerst die Definition der Budgethöhe für die gesamten Marketingmaßnahmen und danach
  2. das Bestimmen der Verteilung des Marketingbudgets auf die einzelnen Marketingmaßnahmen.

Wenn Du Unterstützung für das Erstellen von Deinem Marketingbudget wünschst, dann vereinbare gleich ein kostenfreies Erstgespräch.

Quellenangaben

Für die folgenden Quellenangaben gilt der Stand vom 12. September 2023:

[1] Marketingziele definieren für strategische Ziele und Marketingerfolge
[2] Marketingformen: So vielfältig ist das Marketing
[3] Marketing-Mix: Was bedeutet dieser Mix und wofür ist er sinnvoll?
[4] Break-Even-Point im B2B-Marketing: Bedeutung und Berechnung
[5] ABC-Kundenanalyse im B2B-Marketing: Mit der ABC-Analyse Kunden segmentieren
[6] Preispolitik im Marketing-Mix: Anregungen für Deine Preisstrategie
[7] SWOT-Analyse: Instrument für erfolgreiches Marketing
[8] Das Marketingbudget – Wichtige Prozente vom Umsatz
[9] Abrechnungsmodelle für Werbung und Marketing-Kampagnen
[10] ROAS für Kampagnen im Online-Marketing und in Social Media: Nutzen und Berechnung
[11] Mediaplanung für Kampagnen: Aufgaben, Ziele und Nutzen für Dein Marketing
[12] Marketing Tech Monitor
[13] Budgets steigen, Herausforderungen bleiben
[14] Kampagnen-Struktur: Bedeutung der 3 Ebenen für Online-Kampagnen

Backend des LinkedIn-Profils von Ralph Scholze: Titelbild im Blog von webpixelkonsum

LinkedIn Ads-Bibliothek (Werbebibliothek von LinkedIn Anzeigen)

LinkedIn Ads-Bibliothek (Werbebibliothek von LinkedIn Anzeigen) 2000 1333 Ralph Scholze

Die LinkedIn Ads-Bibliothek bietet zahlreiche Einblicke für Deine Kampagnen auf LinkedIn.

Inhaltsverzeichnis für diesen Artikel zum Thema Ads-Bibliothek auf LinkedIn

Dich erwarten in diesem Artikel zu dem Thema LinkedIn Ads-Bibliothek folgende Schwerpunkte:

  1. Wie funktioniert die LinkedIn Ads-Bibliothek?
  2. Häufige Fragen zur LinkedIn Ads-Bibliothek

Wenn Du Social-Media-Kampagnen auf Facebook realisierst, dann kennst Du bereits die Ads-Bibliothek von Meta. Damit sind laufende Kampagnen transparent.

Wie sieht dies jetzt auf LinkedIn aus?

Ja, es existiert eine LinkedIn Werbebibliothek. Damit gewinnst Du Einblicke in LinkedIn-Kampagnen zum Beispiel Deiner Konkurrenz. Die folgenden Screenshots geben Dir einen Einblick. Infolgedessen bist Du viel besser in der Lage, Deine LinkedIn Kampagnen erfolgreicher zu realisieren und optimieren. Zum Beispiel kannst Du Deine Creatives so gestalten, dass sich Deine LinkedIn Ads stärker von der Konkurrenz differenzieren.

Dennoch besitzt die LinkedIn Ads-Bibliothek eine Kehrseite. Deine eigenen Anzeigen sind auf LinkedIn ebenfalls für jeden viel leichter zu finden. Vorteilhaft ist im Moment — gegenüber zum Beispiel der Facebook Ads-Bibliothek — die Tatsache, dass die Details noch sehr oberflächlich sind.

Mit der LinkedIn Ads-Bibliothek steigt auf dieser Social-Media-Plattform die Transparenz rund um LinkedIn-Kampagnen.

Wie funktioniert die LinkedIn Ads-Bibliothek?

Die Bedienung ist sehr einfach. Solltest Du gleich die Anzeigenbibliothek von LinkedIn anschauen, dann findest Du diese unter diesem Link [1].

Welche Daten muss ich in die LinkedIn Ads-Bibliothek eingaben?

Zuerst gib das entsprechende Unternehmen ein, welches Du analysieren willst. Dabei spielt dies keine Rolle, ob es sich um ein B2C- oder B2B-Unternehmen handelt. Danach empfehle ich Dir noch ein Land einzugeben. Infolgedessen ist das Ergebnis überschaubar. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, Deine Betrachtungszeit zu bestimmen. Die folgende Abbildung zeigt Dir dieses:

Diese Abbildung zeigt das Eingabenfenster in der LinkedIn-Ads-Bibliothek.

Quelle: webpixelkonsum (Eingabenfenster der LinkedIn-Ads-Bibliothek)

Sobald Du Deine Daten eingegeben hast, erscheint die Übersicht. Wenn diese Übersicht leer ist, dann schaltet das aufgerufene Unternehmen aktuell keine Anzeigen auf LinkedIn. Schaltet das gewünschte Unternehmen LinkedIn-Anzeigen, siehst Du diese aufgelistet.

Diese Abbildung zeigt die Übersicht von Anzeigen eines Unternehmens auf LinkedIn in der LinkedIn-Ads-Bibliothek.

Quelle: webpixelkonsum (Ergebnisse in der LinkedIn-Ads-Bibliothek)

Dementgegen findest Du Insigths zu Anzeigen, wenn in der eingegeben Zeit das Unternehmen eine LinkedIn Ads aktiv war. Wie diese Insigths aussehen können, zeigt Dir die folgende Abbildung. Dort siehst Du die vielfältigen Details wie:

  • Ads-Format,
  • werbendes Unternehmen,
  • bezahlendes Unternehmen,
  • Zeit der geschalteten Anzeigen,
  • Ad Impressions inkl. Region und
  • Informationen zum Targeting.
Diese Abbildung zeigt ein Ergebnis in der LinkedIn-Ads-Bibliothek.

Quelle: webpixelkonsum (Detailliertes Ergebnis in der LinkedIn-Ads-Bibliothek)

Unter dem Strich ermöglicht diese Werbebibliothek die Konkurrenzanalyse bezüglicher der Werbung viel übersichtlicher und schneller verfügbar. Damit ist sie ein Gamechanger für die aktive Mitbewerbsanalyse auf diesem sozialen Neztwerk! Folglich ermöglicht die Anzeigenbibliothek ihre Werbeaktivitäten für eigene Recherchen stetig zu beobachten.

Gleichzeitig spart sie uns Zeit. Abgesehen von der Werbebibliothek von LinkedIn kannst Du bei dem zu beobachteten Unternehmen auf der LinkedIn Seite [2] diese Info ebenfalls finden. Unter dem Tab Beiträge findest Du die Rubrik Anzeigen. Darunter aufgelistet sind die aktuellen Anzeigen.

Häufige Fragen zur LinkedIn Ads-Bibliothek

Was ist die Anzeigenbibliothek auf LinkedIn?

Dort kannst Du nach Anzeigen suchen, die auf LinkedIn aktiv waren bzw. sind.

Wie lange sind die Insights zu sehen?

Das soziale Netzwerk sagt, dass die Anzeigen ein Jahr lang zu sehen sind. Die Zeit beginnt nach der letzten Impression.

Benötigst Du zur Nutzung ein LinkedIn-Konto?

Nein.

Welche Anzeigenformate unterstützt LinkedIn in der Bibliothek?

Laut offizieller Mitteilung findest Du alle Anzeigenformate von LinkedIn [3] in der Anzeigenbibliothek. Damit kannst Du Deine LinkedIn-Ads-Kampagnen [4] erfolgreicher auf Dein Kampagnenziel [5] ausrichten.

Wie schnell sind die Insigths zu einer LinkedIn Anzeige zu sehen?

LinkedIn zeigt eine Anzeige innerhalb von 24 bis 48 Stunden, nachdem diese Anzeige eine erste Impression erzielt. Demzufolge finden sich keine Anzeigen, die noch keine Impressionen generierten.

Kann ich das Auflisten meiner Anzeigen vermeiden?

Nein. Demzufolge ist es genauso unmöglich, dem Erscheinen von Anzeigen in der Anzeigenbibliothek zu widersprechen.

Wenn Du Unterstützung für Deine LinkedIn-Kampagnen oder zu der Werbebibliothek von LinkedIn wünschst, dann vereinbare gleich ein kostenfreies Erstgespräch.

Quellenangaben

Für die folgenden Quellenangaben gilt der Stand vom 12. September 2023:

[1] Anzeigenbibliothek
[2] LinkedIn Unternehmensseiten: Welche existieren und wofür?
[3] Linkedin Ads und Anzeigenformate für B2B-Marketing
[4] Tipps für erfolgreiche LinkedIn-Ads-Kampagnen
[5] Social-Media-Kampagnen für B2B-Unternehmen

Titelbild für die Website der spezialisierten Agentur auf Social Media für den Mittelstand und B2B-Unternehmen.

Social-Media-Redaktionsplan: Sein Aufbau und Tipps

Social-Media-Redaktionsplan: Sein Aufbau und Tipps 2000 1333 Ralph Scholze

Einen Social-Media-Redaktionsplan zu erstellen ist ein sehr wichtiger Baustein jeder erfolgreichen Social-Media-Strategie. Damit erreichst Du Deine Ziele in Social Media [1] mit Hilfe Deiner Contentplanung kostengünstig und termingerecht. Daher empfehle ich Dir das Erstellen von einem Social-Media-Redaktionsplan. Der folgende Artikel liefert Dir dafür wertvolle Anregungen.

Inhaltsverzeichnis für diesen Artikel zum Thema Social-Media-Redaktionsplan erstellen

Dich erwarten in diesem Artikel zu dem Thema Redaktionsplan für Social Media und die verschiedenen sozialen Netzwerke erstellen folgende Schwerpunkte:

  1. Warum ist ein Social-Media-Redaktionsplan wichtig?
  2. Welche verschiedene Arten existieren, um einen Redaktionsplan für Social Media zu erstellen?
  3. Tipps für einen erfolgreichen Social-Media-Redaktionsplan
  4. Schritt-für-Schritt-Anleitung für Deinen hervorragenden Social-Media-Redaktionsplan
  5. Fazit zum Social-Media-Redaktionsplan erstellen

Warum ist ein Social-Media-Redaktionsplan wichtig?

Zuerst ist festzuhalten, dass es sehr viele gute Gründe gibt, einen Redaktionsplan für Social Media zu erstellen. In vielen Unternehmen spielt Social Media eine sehr wichtige Rolle im Marketing-Mix [2]. Dementsprechend nutzen Social-Media-Teams mehrere soziale Netzwerke wie Instagram, Facebook, LinkedIn, TikTok, YouTube usw. Diese Vielfalt an Social-Media-Plattformen benötiget verschiedenen Social Content [3], welcher unterschiedliche Anforderungen beinhaltet. Daher widme ich mich umgehend der Frage, warum ein Redaktionsplan ein zentrales Element von Social-Media-Marketing [4] darstellt, denn Du:

  1. behältst den Überblick über Deinen Social-Content: Dank eines Social-Media-Redaktionsplans behältst du bei vielen sozialen Kanälen stetig den Überblick.
  2. bist wesentlich produktiver: Wenn Du die eigene Kommunikationsstrategie über mehrere Kommunikationskanäle hinweg an einem zentralen Ort planst, steigt Deine Produktivität rund um Deine Content-Planung.
  3. erkennst sehr schnell, wo Du optimieren kannst: Damit sparst Du wertvolle Ressourcen ein, die für andere Aufgaben zusätzlich zur Verfügung stehen. So kannst Du einzelne Bestandteile überprüfen, ob Dein Content-Marketing [5] auf Social Media abwechslungsreich ist oder wo aktuell das Risiko von strategischen Themen-Lücken existieren. Denn am Ende sollen Deine einzelne Bestandteile erfolgreich zusammenpassen.

Welche verschiedene Arten existieren, um einen Redaktionsplan für Social Media zu erstellen?

Es gibt mehrere Möglichkeiten, einen Redaktionsplan für Social Media zu erstellen. Einerseits besteht die Möglichkeit, Tabellen-Programme vom eigenen Betriebssystem (Numbers auf dem Mac, Exel auf Windows) zu nutzen. Andererseits existieren Online-Lösungen für die Planung von Content. Sinnvoll sind machmal Templates, die sich online finden und sofort einsatzfähig sind.

Ein Redaktionsplan für Social Media spart einerseits Ressourcen und gleichzeitig legt er einen roten Faden für die strategische Content-Planung fest.

Tipps für einen erfolgreichen Social-Media-Redaktionsplan

Wenn Du einen erfolgreichen Social-Media-Redaktionsplan erstellen willst, dann helfen Dir die folgenden Tipps. Damit holst Du von Beginn an das Meiste aus Deinem Redaktionsplan für Instagram, LinkedIn & Co. heraus.

Wie sollte der Aufbau von einem Redaktionsplan für Social Media aussehen?

Auf jeden Fall existiert kein eindeutiger Aufbau von einem Redaktionsplan für Social Media. Einerseits ist ein Redaktionsplan ein Werkzeug, welches sich aus Deiner Social-Media-Strategie ableitet. Andererseits hängt der Aufbau und das Erstellen von Deinem Social-Media-Redaktionsplan davon ab, welche Content-Formate Du auf den jeweiligen sozialen Netzwerken einsetzen willst.
Dennoch sollten die folgenden Punkte in Deinem Plan unbedingt vorhanden sein:

  • Geplantes Datum,
  • Interner Meilenstein für die Termintreue der Zuarbeiten,
  • Social-Media-Accounts, auf denen der Social-Media-Beitrag erscheinen soll,
  • Verantwortlicher Lektor,
  • Content-Format wie Text, Bild, Story, Reel, Umfrage, Video, Karussell, Link-Post usw.
  • Aktueller Status wie in Arbeit, geplant, in Freigabe, Publiziert,
  • Besondere Content-Formate wie Erwähnung und Hashtag
  • Ziel von diesem Social-Media-Beitrag,
  • Aufwand.

Sollest Du händische Programme für Deinen Redaktionsplan nutzen, dann empfehle ich Dir den Einsatz von Farben. Damit erzielst Du sehr schnell einen Überblick, selbst wenn Dein Redaktionsplan zu umfangreich ist. Persönlich bin ich ein sehr großer Fan von den 3 Ampelfarben — Rot, Gelb, Grün. Da ich diese konsequent mit der selben Bedeutung einsetze, spare ich sehr viel Zeit und erkenne sofort, ob die Zielvorgaben eingehalten werden. Zum Beispiel existiert die interne Vorgabe, dass Beiträge 2 Tage vor seiner Veröffentlichung vollständig fertiggestellt sein muss. Wird der Termin nicht eingehalten, dann signalisiert dies die Farbe Rot. Damit sehe ich, dass die internen Prozesse Verbesserungspotenzial besitzen.

Was gilt noch zu beachten, wenn Du einen Social-Media-Redaktionsplan erstellen willst?

Plane rechtzeitig im Voraus

Da jedes Content-Format unterschiedliche Zeiten zum Erstellen besitzen, solltest Du für mehrere Wochen bis Monate planen. Dies zeigt sich im Alltag als sehr vorteilhaft.

Jedoch bedeutet dies nicht, dass Dein Social-Media-Redaktionsplan für diese geplante Zeit in Stein gemeißelt ist. Schließlich weiß heute niemand, welche Ereignisse in ein paar Wochen oder Monaten Deine Content-Planung durcheinander bringen. Abgesehen von diesem Aspekt gibt Dir Dein Redaktionsplan Sicherheit und unterstützt reibungslose Abläufe. Des Weiteren liefert Dir dieser Rahmen feste Freiräume für ad-hoc-Nachrichten. Unter dem Strich ist das rechtzeitige Planen für Dich eine Win-Win-Situation.

Definiere eindeutige Verantwortlichkeiten und sorge für Transparenz

Falls Du in einem Team oder mit externen Partnern zusammen arbeitest, dann ist dieser Tipp für Deinen Alltag sehr wichtig. Du solltest in Deinem Redaktionsplan vermerken, wer wofür verantwortlich ist. Mithilfe von dieser Funktion lässt sich sofort nachvollziehen, wer wann was gemacht hat und wer gerade für was zuständig ist. Folglich kannst Du schnell entscheiden, ob bestimmte Ressourcen zusätzlich benötigt oder umdisponiert werden müssen. Damit gewinnst Du Zeit für das pünktliche Realisieren, wenn Du dies sehr frühzeitig entdeckst. Dieser Tipp ist unmittelbar mit dem nächsten Tipp vernetzt.

Markiere den Status von Beiträgen eindeutig

Für diesen Tipp gehört eine große Portion Selbstorganisation. Egal ob Du händisch oder mit einem Online-Tool arbeitest, markiere den aktuellen Stand von einem Social-Media-Beitrag zeitnah, korrekt und wahrheitsgemäß. Infolge besitzt jeder den selben Kenntnisstand.

Probier Sackgassen und Lücken in Deinem Freigabe-Prozess zu vermeiden!

Zuerst ist wichtig, dass eine Freigabe durch das 4-Augen- bzw. 6-Augen-Prinzip erfolgen kann. Dafür benötigen wir eine 2. oder 3. Person zu einer bestimmten Zeit. Gleichzeitig existiert sehr oft die Regel, dass ein Beitrag für Social Media ohne Freigabe nicht publiziert werden darf.

Daher besteht das Risiko, dass ein Beitrag zur Freigabe bei einer Person liegt, die gerade nicht zur Verfügung durch Krankheit, Urlaub, Weiterbildung steht. Vermeiden lässt sich so eine Situation, indem Du in Deinen Redaktionsplan die Abwesenheiten mit aufnimmst. Hierdurch kannst Du zeitnah einen Ersatz für die Freigabe suchen. Folglich hältst Du Deinen Zeitplan ein.

Beiträge plattformübergreifend in Social Media posten

Obgleich in Social Media viele Plattformen ähnliche Content-Formate anbieten, solltest Du beim plattformübergreifenden Social-Media-Marketing die Eigenheiten der verschiedenen Kanäle im Blick behalten. Entsprechend sollten Deine Posts nicht in derselben Form auf Facebook, LinkedIn und Instagram sein, sondern einen Mehrwert für die jeweiligen Fans auf diesen Plattformen liefern. Jedoch bietet es sich manchmal an, einen Beitrag auf einer anderen Plattform zu einer späteren Zeit zu veröffentlichen. Dafür heißt die Zauberformel: Content Recycling. Probiert die Vielfalt der Content-Formate bewußt zu sein, wenn Du Deinen Social-Media-Redaktionsplan erstellen willst.

Markiere Deine erfolgreichsten Beiträge in Deinem Social-Media-Redaktionsplan!

Dazu solltest Du wissen, wie diese Zauberformel heißt: Best Time to Post.

Wie bereits oben beschrieben, liefert uns ein Redaktionsplan eine Struktur zum Erstellen und Managen von Posts für Social Media. Dies bedeutet auf der einen Seite, dass Du für bestimmte Zeiten Deine Beiträge planst und publizierst. Jedoch kann es sein, dass Du mit Deinen geplanten Zeiten Potenzial brach liegen lässt. Daher empfehle ich Dir, besonders die Veröffentlichungszeiten zu beobachten, zu analysieren und unter Umständen zu optimieren.

Bleib trotz des Rahmens spontan

Trotz des Konstruktes und Rahmens von Deinem Social-Media-Redaktionsplan ist er eine Vorlage bzw. ein Werkzeug. Daher empfehle ich Dir und Deinem Team, bei Besonderheiten flexibel zu sein. Dies heißt, dass Du ein Thema den Vorrang geben kannst, wenn es für Deine Social-Media-Ziele wesentlich besser geeignet ist. Zum Beispiel kann dies ein Thema sein, welches Deine Zielgruppe gerade sehr intensiv beschäftigt. In unserer schnelllebigen Welt ist dies sehr oft möglich aufgrund zum Beispiel politischer Entscheidungen. Demzufolge plane diese Spontanität in Deinen Redaktionsplan mit ein. Dafür bietet sich der nächste Tipp hervorragend an.

Lege für spontane Lücken eine Themen-Reserve an

Durch Deine Themen-Reserve bist Du in der Lage, mögliche Lücken in Deinem Redaktionsplan gezielt, professionell und zeitnah zu schließen.

Redaktionspläne wachsen mit

Wennschon Du einen Redaktionsplan für Social Media erstellt hast, dann plane seine Weiterentwicklung mit ein. Denn der erste Redaktionsplan ist selten perfekt. Durch seinen Einsatz im Alltag gewinnst Du und Dein Team immer mehr Erfahrung. Infolgedessen steigt die eigene Erfahrungskurve signifikant, so dass die Abläufe reibungsloser klappen. Mit anderen Worten stärkst Du das Fundament für das taktische und strategische Social-Media-Marketing.

Beispielsweise sind wöchentliche Teamsitzungen eine hervorragende Gelegenheit, um das Verbesserungspotenzial in der Planung frühzeitig anzusprechen. Daraus leiten sich wichtige Aufgaben ab wie das regelmäßige Analysieren und Optimieren.

Nutze Content-Tools für Social Media!

Ob Du ein Instagram Story, TikTok-Video oder Pinterest-Karussell publizieren willst, erfolgreiches Social-Media-Marketing basiert größtenteils auf wertvollem Content für die Zielgruppe. Dafür bietet Tools wie Canva [6] oder Agorapulse [7] an. Die folgende Abbildung zeigt einen Redaktionskalender; also einen sehr vereinfachten Redaktionsplan in dem Tool Agorapulse:

Abbildung zeigt für das Social-Media-Management-Tool Agorapulse einen Ausschnitt zum Redaktionsplan für Social-Media in Übersicht — Social-Media-Redaktionsplan erstellen

Quelle: webpixelkonsum (Agorapulse: Redaktionsplan für Social-Media in Übersicht)

Schritt-für-Schritt-Anleitung für Deinen hervorragenden Social-Media-Redaktionsplan

Ein Social-Media-Redaktionsplan ist ein schriftliches Dokument. Darin befinden sich die Strategien, Taktiken und Zeitpläne für das Erstellen und Veröffentlichen von Inhalten auf verschiedenen Social-Media-Plattformen. Daher jetzt die Aufgaben zum Erstellen von Deinem Redaktionsplan für Social Media:

  • Setze klare SMART-Ziele [8] und lege Deine Strategien [9] fest
  • Führe eine Analyse Deiner Zielgruppe durch und definiere Deine Zielgruppe [10]
  • Erstelle eine Liste der relevanten Themen für die nächsten Monate
  • Nutze verschiedene Content-Formate für Deine Posts und beachte dies in dem Aufbau von Deinem Redaktionsplan
  • Fertige Deinen Planungs- und Veröffentlichungskalender an und strukturiere Deinen angefertigten Redaktionsplan

Die folgenden zusammengefassten Tipps helfen Dir weiter:

  • Analysiere Deine Kennzahlen regelmäßig!
  • Achte auf Qualität!
  • Sei strategisch mit Deinem Redaktionsplan!
  • Behalte den roten Faden stetig im Blick!

Wie kannst Du den Erfolg Deines Redaktionsplans messen?

Auf der einen Seite erfordert das Erstellen von einem Redaktionsplan für Social Media viel (Arbeits-)Zeit. Demgegenüber solltest Du regelmäßig Analysen durchführen, um den Erfolg Deines Redaktionsplans zu kennen.

Was kannst Du für den Erfolg Deines Redaktionsplans messen? Ich denke, dass die interne Qualität wie:

  • das Einhalten der Prozesse,
  • die Termintreue der Zuarbeiten und Freigaben sowie des Publizieren auf den jeweiligen Social-Media-Plattformen

Erfolgsfaktoren für den Erfolg Deines Redaktionsplans sind.

Was solltest Du beim Erstellen Deines Redaktionsplans vermeiden?

Ein Redaktionsplan liefert Dir eine Struktur. Damit siehst Du sehr schnell, ob Du regelmäßig neuen Content für Deine Social-Media-Accounts zur Verfügung stellst.

Solltest Du den Aufwand für Deinen Social-Media-Redaktionsplan meiden wollen, dann ist dies keine Lösung. Denn ohne Planung von Deinem Social Content kann keine Erfahrungskurve und kein roter Faden entstehen. Gleichzeitig ist der Zusammenhang zwischen Aufwand für Deinen Social Content und das Erreichen Deiner Ziele dadurch sehr schwierig.

Ebenfalls solltest Du überlegen, wie Du in Deinem Redaktionsplan den vertriebsorientierten im Gegensatz zu dem unterhaltenden Content priorisierst.

Wie oft solltest Du Deinen Redaktionsplan aktualisieren?

Auf jeden Fall solltest Du Deinen Social-Media-Redaktionsplan in Abständen aktualisieren. Damit stellst Du sicher, dass dieser stetig auf dem aktuellen Stand ist und bleibt.

Vielmehr stellt sich die Frage, wie oft Du diesen aktualisieren sollst. Eine allgemein gültige Antwort existiert dafür nicht. Je nachdem kannst Du monatlich oder quartalsweise Deinen Redaktionsplan aktualisieren.

Wie viele Personen und viel Zeit sollte das Erstellen von Deinem Redaktionsplan erfordern?

Arbeitest Du in einem kleinen bzw. kleinerem Unternehmen, dann bietet sich eine Person zum Erstellen von einem Social-Media-Redaktionsplan an. Bei umfangreicheren Redaktionsplänen können daran mehrere Personen oder externe Partner arbeiten, damit Dein Redaktionsplan effektiv und effizient für Dich arbeitet.
Bezüglich des zeitlichen Aufwands gebe ich Dir den Tipp, dass Dein Redaktionsplan zwar ein Werkzeug ist, aber sich stetig weiterentwickelt. Demzufolge investiere so viel Zeit, dass ein Grundgerüst vorhanden ist und sich entwickeln kann.
Aus meiner Erfahrung entwickelt sich ein Social-Media-Redaktionsplan im Laufe der Zeit stetig. Damit investiere ich sehr wenig Zeit in das Erstellen in meinen Social-Media-Redaktionsplan bei gleichzeitig hoher Flexibilität.

Wie kann Dein Redaktionsplan effektiv sein im Alltag?

Zuerst solltest Du eine klare und präzise Sprache in Deinem Social-Media-Redaktionsplan einsetzen. Damit stellt Du sicher, dass jeder das Anliegen von dem Redaktionsplan versteht und keine unnötigen Meetings zur Klärung von Missständen rund um den Redaktionsplan abzuhalten sind.

Fazit zum Social-Media-Redaktionsplan erstellen

Unter dem Strich ist ein Redaktionsplan für Social Media ein Dokument, in welchem Du Deine Beiträge für die sozialen Netzwerke planst. Infolgedessen ergibt sich ein roter Faden mittels dieser 6 einfache Content-Formeln für Social Media und Content-Marketing [11], den Deine Fans erkennen. Damit dies weiterhin so bleibt, hilft Dir das Erstellen und Nutzen von einem Social-Media-Redaktionsplan und diese Tipps für erfolgreiche Social-Media-Post [12].

Wenn Du Unterstützung wünschst, dann vereinbare gleich ein kostenfreies Erstgespräch.

Quellenangaben

Für die folgenden Quellenangaben gilt der Stand vom 07. Februar 2025:

[1] Ziele für Social Media und Online-Marketing
[2] Marketing-Mix: Was bedeutet dieser Mix und wofür ist er sinnvoll?
[3] Was zeichnet hervorragenden Social-Media-Content aus?
[4] ROAS für Kampagnen im Online-Marketing und in Social Media: Nutzen und Berechnung
[5] 3 Ansätze für den Start mit Content-Marketing
[6] Canva
[7] Agorapulse: Social-Media-Management-Tool vorgestellt mit Einblicken
[8] SMART-Ziele im Marketing sind eigenartig und doch wichtig
[9] Strategie-Fallen im Marketing: Tipps zum Umschiffen
[10] Zielgruppenbestimmung im Marketing: So bestimmst Du Deine Zielgruppe
[11] 6 einfache Content-Formeln für Social Media und Content-Marketing
[12] Social-Media-Post erstellen: Viele Tipps für Dich

Preispolitik im Marketing - Hier das KaDeWe Berlin

ROAS für Kampagnen im Online-Marketing und in Social Media: Nutzen und Berechnung

ROAS für Kampagnen im Online-Marketing und in Social Media: Nutzen und Berechnung 2000 1333 Ralph Scholze

Werbeanzeigen kosten Geld. Daher probiert jeder von uns, dieses Kapital so effektiv und effizient in seinen Kampagnen im Marketing und in Social Media einzusetzen. Grundsätzlich lohnt sich diese Ausgabe nur dann, wenn die Kampagnen ihre Kampagnenziele wie neue Leads und Kunden gewinnen sowie Umsatz generieren erfüllt. Dabei spielt es keine Rolle, ob Deine Kampagnen Offline oder Online stattfindet. Auf jeden Fall ist das Messen der Wirksamkeit von Werbung ein sehr wichtiger Schritt zur effizienten Marketing-Budgetierung.

Inhaltsverzeichnis für diesen Artikel zum Thema ROAS für Kampagnen

Dich erwarten in diesem Artikel zu dem Thema erfolgreiche Kampagnen im B2B-Marketing und in Social Media folgende Schwerpunkte:

  1. Warum ist der ROAS für Kampagnen im Marketing und in Social Media so wichtig?
  2. Was bedeutet der ROAS für Kampagnen im Marketing und in Social Media?
  3. Welche Fragen probiert der Return on Advertising Spend zu beantworten?
  4. Wie berechnet sich der ROAS für Kampagnen im Marketing und in Social Media?
  5. Welche Vorteile besitzt der ROAS für Dich?
  6. Fazit zum ROAS für Kampagnen im Marketing und in Social Media

Warum ist der ROAS für Kampagnen im Marketing und in Social Media so wichtig?

Wenn Du mehrere Kampagnen im Marketing und in Social Media realisierst, dann wäre es sehr hilfreich diese vergleichen zu können. Dafür dienen uns verschiedene Kennzahlen [1]. Mit denen kannst Du den Erfolg von Werbeanzeigen messen. Jedoch ergibt sich dabei ein Problem: Wie kann der Erfolg der verschiedenen Kampagnen im Marketing und in Social Media anhand Fakten gemessen werden? Dafür bietet sich der ROAS für Kampagnen im Marketing und in Social Media an.

Sobald der ROAS Deiner Kampagnen als Wert berechnet ist, kannst Du ganz verschiedene Kampagnen [2] über unterschiedliche oder den selben Werbeträger vergleichen. Infolgedessen findest Du umgehend heraus, welche Werbeanzeigen:

  • lohnenswert für Dein Kampagnen-Ziel sind oder
  • unter Umständen Dein Kampagnen-Budget vergeuden und damit beendet werden sollte.

Was bedeutet der ROAS für Kampagnen im Marketing und in Social Media?

ROAS ist die Abkürzung für „Return on Advertising Spend“ oder die kürzere Form „Return on Ad Spend“. Letztendlich stellt der ROAS einen Wert dar. Dieser erfolgt auf Grund einer Berechnung. Des Weiteren beziffert der ROAS den – tatsächlichen – erzielten Gewinn pro Werbeausgabe in Geldeinheiten (EURO, Dollar, usw.).

Ebenfalls gehört der ROAS als Teilbereich zum ROI (Return-on-Investment).

Was unterscheidet den ROAS von dem ROI?

Zuerst gilt zu wissen, dass der ROAs ein Teilbereich von dem ROI ist. Vereinfacht stellt der ROI das Verhältnis zwischen Umsatz und Kosten dar. Infolgedessen kannst Du auf der Unternehmensebene entscheiden, in Marketing-Maßnahmen [3] und Vertriebswege, Tools und Weiterbildungen [4] Du Dein Kapital investieren solltest und in welche nicht.

Dementgegen fokussiert sich der Return on Advertising Spend konkret auf Werbeanzeigen und -kampagnen. Kurzum, dieses Marketing-Werkzeug bezieht sich sehr stark auf das Marketing und damit auf einen kleineren Teil des Unternehmens.

Weiterhin gilt zu wissen, dass der ROAS einen positiven Wert darstellt, während der ROI-Wert einen negativen Wert besitzt. Dies liegt in ihrer unterschiedlichen Bedeutung.

Welche Fragen probiert der Return on Advertising Spend zu beantworten?

Wenn Du den ROAS kennst, dann kannst Du folgende Fragen besser beantworten:

  • Welche Werbeanzeigen (Ads) konvertieren hervorragend, welche zu schlecht?
  • Bei welchen Werbeanzeigen sollte das Kampagnen-Budget erhöht werden?
  • Wie verhalten sich die eigenen Werbeausgaben je nach Abrechnungsmodell zu deren Verkäufen (Umsätzen)?

Was bedeuten ein hoher ROAS?

Zuerst gilt zu beachten, dass für den Erfolg von Kampagnen noch weitere Marketing-Kennzahlen wichtig sind; zum Beispiel der Break-Even-Point.

Ferner hängt die ROAS-Kennzahl von Deinen Kampagnenvorbereitungen und der jeweiligen Ziele ab.

Grundsätzlich zeigt ein höherer ROAS einen größeren Erfolg Deiner Kampagne ab. Dementgegen vermittelt ein niedriger ROAS den Hinweis, dass diese entsprechende Kampagne Budget vergeudet.

Wie berechnet sich der ROAS für Kampagnen im Marketing und in Social Media?

Die Berechnung von dem ROAS lautet:

  • ROAS = (Umsatz/Werbekosten)

Alternativ kannst Du den ROAS-Wert als prozentualen Wert berechnen:a

  • ROAS (in Prozent) = (Umsatz/Werbekosten) x 100

Deine Kampagne funktioniert, wenn der ROAS größer als 1 ist.

Wenn der Return on Advertising Spend kleiner als 1 ist, generiert Deine Kampagne Verluste. Folglich kosten Deine Werbeanzeigen wesentlich mehr, als sie als Umsatz generieren.

Ein Hinweis: Oft wird der ROAS als ein Maß für den durch Werbemaßnahmen erzielten Gewinn. Jedoch ist dies falsch, denn diese Berechnung bezieht sich alleinig auf den erzielten Umsatz.

Beispiele für den ROAS-Wert

Du realisierst eine Werbekampagne in Höhe von 100.000 EURO. Dadurch realisierst Du einen Umsatz in Höhe von 500.000 EURO. Daraus ergibt sich:

  • ROAS = Umsatz/Werbeausgaben
  • ROAS = 500.000 €/100.000 €
  • ROAS = 5

Unter dem Strich heißt dies jetzt, dass Du für jeden investierten Euro an Werbeausgaben das 5-fache an Umsatz generierst.

Dementgegen der prozentuale ROAS:

  • ROAS % = Umsatz/Werbeausgaben * 100
  • ROAS % = 500.000 €/100.000 € * 100
  • ROAS % = 500%

Demnach generiert Deine Kampagne eine 500%ige Rendite auf Deine investierten Werbeausgaben.

Welche Vorteile besitzt der ROAS für Dich?

Falls Du noch Argumente für die Vorteile zum Berechnen von dem Return on Advertising Spend Deiner Kampagnen suchst, dann findest Du hier noch folgende Punkte:

  • Verringerung Deiner Werbekosten: Dank Deiner ROAS-Berechnungen erkennst Du, welche Werbemaßnahmen wenig einbringen. Jene Werbemaßnahmen kannst Du somit vermeiden. Entsprechend bist Du in der Lage, Deine Werbekosten zu minimieren bei gleichbleibenden Ergebnissen.
  • Verbesserung Deiner Werbeergebnisse: Wenn Du Deinen ROAS kennst, kannst Du herausfinden, welche Werbekanäle, Content-Typen und Werbe-Strategien hervorragend funktionieren. Folglich kannst Du Deine Kampagnen im Laufe der Zeit stetig optimieren.
  • Vergleich Deiner Werbemaßnahmen mit weiteren Prozessen:
Mittels des ROAS kannst Du ermitteln, welcher Anteil des Umsatzes durch Deine Werbemaßnahmen und andere Marketing-Maßnahmen (zum Beispiel After Sales) generiert. Demzufolge kannst Du Dein Marketing-Budget bzw. Kampagnen-Budget strategisch besser aufteilen und optimieren.

Fazit zum ROAS für Kampagnen im Marketing und in Social Media

Für Deine Werbeanzeigen und damit für Deinen Kampagnenerfolg ist das Berechnen des ROAS ein sehr wichtiges Werkzeug. Infolgedessen kannst Du den Erfolg Deiner Marketing-Kampagnen und Social-Media-Kampagnen messen und Deine Marketingstrategie anpassen. Daher empfehle ich Dir, den Return on Advertising Spend regelmäßig zu überwachen. Dementsprechend kannst Du fundierte Entscheidungen für zukünftige Werbemaßnahmen viel genauer anhand Fakten treffen. Je nachdem gewinnst Du wertvolle Zusammenhänge, so dass Du gezielt Deine Marketingstrategie frühzeitig mittels der 5Ds im Digital Marketing [5] optimieren oder Dein Marketingbudget [6] anpassen kannst.

Wenn Du Unterstützung wünschst, dann vereinbare gleich ein kostenfreies Erstgespräch.

Quellenangaben

Für die folgenden Quellenangaben gilt der Stand vom 21. Oktober 2023:

[1] Social Media KPIs: Erfolg von Social Media messen
[2] Prospecting für B2B-Marketing und Kampagnen [Leitfaden]
[3] Marketing-Leistungen aus Dresden für B2B-Unternehmen
[4] LinkedIn Workshops für B2B-Unternehmen
[5] 5Ds im Digital Marketing: Ihre Bedeutung
[6] Marketingbudget: Anleitung für eine erfolgreiche Budgetplanung im B2B-Marketing

Preispolitik im Marketing - Hier das KaDeWe Berlin

Prospecting für B2B-Marketing und Kampagnen [Leitfaden] 

Prospecting für B2B-Marketing und Kampagnen [Leitfaden]  2000 1333 Ralph Scholze

Das Prospecting für B2B-Marketing gehört fest in das Kampagnen-Management von B2B-Unternehmen. Ohne dem Prospecting funktioniert zum Beispiel kein Re-Targeting und Lead Management. Hierbei zeigt sich die Bedeutung von Prospecting für B2B-Marketing und Deine Social-Media-Kampagnen.

Inhaltsverzeichnis für diesen Artikel zum Thema Prospecting für B2B-Marketing

Dich erwarten in diesem Artikel zu dem Thema Prospecting für Kampagnen im Marketing für B2B-Unternehmen folgende Schwerpunkte:

  1. Warum ist Prospecting für B2B-Marketing so bedeutsam?
  2. Was bedeutet Prospecting im Kampagnen-Management?
  3. Welche Bedeutung besitzt Prospecting für B2B-Unternehmen und ihre Kampagnen?
  4. Wie funktioniert das Prospecting für B2B-Unternehmen?
  5. Was ist der Unterschied zwischen Prospecting und Retargeting?
  6. Fazit für Prospecting für B2B-Marketing und Kampagnen

Warum ist Prospecting für B2B-Marketing so bedeutsam?

Im Gegensatz zu B2C-Unternehmen besitzen viele B2B-Unternehmen einen überschaubaren potenziellen Kundenkreis. Obendrein existiert um diesen potenziellen Kundenkreis ein enormer Wettbewerb mit anderen konkurrierenden B2B-Unternehmen. Daher sollten sich Deine Marketing- und Sales-Aktivitäten genau auf die Kontakte fokussieren, die erfolgsvorsprechend sind. Dies heißt, am Ende sind dies die Menschen mit der höchsten Wahrscheinlichkeit auf einen Abschluss und somit Umsatz. Dafür kannst Du verschiedene Methoden einsetzen, um Deinen idealen Kunden zu finden. Einerseits kannst Du Deine Kunden (customer) in ABC-Kunden gliedern. Andererseits solltest Du das Ideal Customer Profile (ICP) kennen. Darunter ist ein Konzept zu verstehen, welches die idealen Merkmale Deiner Kunden darstellt.

Was bedeutet Prospecting im Kampagnen-Management?

Unter einem Prospect ist ein potenzieller B2B-Kunde zu verstehen, der zur eigenen Zielgruppe gehört. Weiterhin interessiert er sich für die Lösung Deines Unternehmens. Entsprechend kannst Du mit Prospecting eine neue Zielgruppen erreichen, die sich für Deine Produkte oder Serviceleistungen interessieren könnten. Daher solltest Du in Deiner Strategie für das Marketing, den Vertrieb und Social Media die passenden Informationen erstellen, um mittels Content das Interesse zu stärken. Jene Content-Formeln können Dir dabei helfen.

Jedoch gilt noch ein wichtiges Merkmal.

Der (potentielle) B2B-Kunde besitzt ein Problem (Bedürfnis), welches euer Unternehmen mittels Produkt oder Leistung lösen kann und dieser B2B-Kunde ist an dieser Lösung interessiert. Damit zeigt sich offen für Angebot, die sein Problem lösen. Gleichzeitig folgen Maßnahmen im Lead Management, die diesen (potentiellen) B2B-Kunde aktiv begleiten hin zur kostenpflichtigen Lösung, denn letztendlich willst Du mit Deinen Kampagnen [1] Kunden und Umsatz gewinnen.

Ohne erfolgreiches Prospecting können B2B-Unternehmen keine erfolgreiche Kampagnen für das Lead Management realisieren.

Welche Bedeutung besitzt Prospecting für B2B-Unternehmen und ihre Kampagnen?

Je nachdem verfolgt Prospecting das Ziel, (potentielle) B2B-Kunde zu identifizieren und zu kontaktieren. Entsprechend solltest Du für den Erfolg Deiner B2B-Kampagnen [2] Deine Kundendaten analysieren. Infolgedessen findest Du eindeutige Merkmale. Folglich sollten Deine (potentiellen) B2B-Kunden – Prospecting – mit ihnen eine sehr hohe Schnittmenge besitzen. Hierdurch entsteht eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass Deine Prospecting-Kampagnen erfolgreich sind.

Wie funktioniert das Prospecting für B2B-Unternehmen?

Prospecting hilft Dir, neue Kunden und damit Umsatz für euer B2B- Unternehmen zu finden und generieren. Dafür solltest Du Nutzerdaten in Deiner Marketingstrategie sammeln. Ferner gilt es, Deine Kampagnen auf das Angebot zu optimieren, welches Deine (potentiellen) B2B-Kunden höchstwahrscheinlich in Anspruch nehmen.

Welche Nutzerdaten sind für das Prospecting und B2B-Marketing sinnvoll?

Entsprechend Deiner Produkt- und Preispolitik (Marketing-Mix) sowie Deiner Zielgruppe können zum Beispiel folgende Nutzerdaten für Dich relevant sein:

  • Position im Entscheidungsprozess.
  • Alter.
  • Region bzw. Geografie.
  • Nutzerverhalten.
  • Device inkl. Software (Aktualität).
  • Anzeigenformate.
  • Anzeigen-Platzierung.

Was ist der Unterschied zwischen Prospecting und Retargeting?

Einerseits erhalten beim Prospecting neue Personen Deine Werbebotschaften (Ads), die mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit Deine Lösungen beanspruchen werden und sich damit in weiteren Schritten zu Neu-Kunden entwickeln. Andererseits erhalten beim Re-Targeting die Menschen noch einmal von Dir Werbeanzeigen, da sie vorher zum Beispiel Deine Website besuchten, aber diese ohne dass sie Kunden geworden sind, verlassen haben.

Unter dem Strich zeigt sich, dass sich Prospecting vom Re-Targeting unterscheidet. Jedoch gehören sie in Deine B2B-Kampagnen und damit in Dein Lead Management [3], wenn Du mit Deinen Ressourcen das beste Ergebnis erzielen willst.

Wie sieht der ROAS für Prospecting-Kampagnen im B2B aus?

Höchstwahrscheinlich kennzeichnen Deine Prospecting-Kampagnen einen niedrigeren ROAS gegenüber Deinen Re-Targeting-Kampagnen.

Entsprechend der Bedeutung von Prospecting ist dieser Zusammenhang logisch. Folglich besteht der Zweck von Prospecting-Kampagnen darin, eure Produkte und Leistungen einer Zielgruppe vorzustellen, die euer B2B-Unternehmen noch unbekannt ist. Da die meisten Menschen nach einem Erstkontakt kaum ein Produkt bzw. eine Leistung kaufen, ist der ROAS wesentlich höher gegenüber den folgenden Marketingmaßnahmen.

Entsprechend solltest Du Dir keine Sorgen über den niedrigeren ROAS in Deinen Prospecting-Kampagnen machen. Zumal erfolgreiche Prospecting-Kampagnen die Basis für Deine Re-Tagreting-Kampagnen sind. Obwohl in Deine Top-of-Funnel-Kampagnen (TOFU-Kampagne) der größte Teil Deines Kampagnen-Budgets fließen wird, solltest Du immer an den Zusammenhang zwischen Prospecting und Re-Targeting denken.

Welcher Budget-Zusammenhang existiert zwischen Prospecting und Re-Targeting?

Falls Du Dir Gedanken über die Budget-Aufteilung zwischen Deiner Prospecting- und Re-Targeting-Kampagnen machst, solltest Du auf jeden Fall Deine Akquisitionskosten kennen. Dafür solltest Du den Break-Even-Point von jedem Produkt kennen [4]. Solange Deine Kosten unterhalb von dem Break-Even-Point sich befinden, ist alles in Ordnung. Entgegen der Situation, wenn Deine Kosten sich über den Break-Even-Point befinden. Empfehlenswert ist, beim Überschreiten von dem Break-Even-Point die Ausgaben für Deine Prospecting-Kampagnen zu reduzieren und dafür mehr in Deine Re-Targeting-Kampagnen zu investieren.

Kombiniere Deine Prospecting- mit den Re-Targeting-Kampagnen clever

Beispielsweise erreichst Du mit Re-Targeting-Kampagnen die Kunden, die bereits Interesse an euren Produkten oder Serviceleistungen zeigten. Entsprechend sprichst Du mit Deinen Prospecting-Kampagnen die Menschen an mit ähnlichen Merkmalen wie Deine Kunden. Infolgedessen vergrößert sich Dein „Pool an Menschen“, die für euer B2B-Unternehmen relevant sind. Ferner vergrößerst Du die Chance, diese in Kunden umzuwandeln und damit in Umsatz zu generieren.

Fazit für Prospecting für B2B-Marketing und Kampagnen

Das Thema Prospecting für B2B-Marketing spielt dann für Dich eine sehr wichtige Rolle, wenn Du Kampagnen und Werbemaßnahmen realisierst. Dabei markiert Prospecting die erste Phase einer Kampagne, in welcher Deine zukünftigen Kunden euer B2B-Unternehmen zum ersten Mal kennenlernen.

Bedenke bei dem Thema, dass zwischen den Creatives (Ads) und der Größe Deiner Zielgruppe sowie dem Budget für Deine Prospecting-Kampagnen ein Zusammenhang existiert. Probier den Break-Even-Point stetig im Auge zu behalten, damit das Kampagnen-Budget mit den verschiedenen Abrechnungsmodellen [5] bestmöglich auf das Ziel Deiner Kampagnen wirkt. Ebenso gilt es Nutzerdaten zu gewinnen und analysieren, um Deine Prospecting-Kampagnen zu optimieren und für die folgenden Re-Targeting-Kampagnen besser auszurichten. Oft helfen Tools, Deine Kampagnen zu optimieren.

Prospecting und Re-Targeting sind zwei Schlüsselstrategien für Dein Kampagnen-Management, die eurem B2B-Unternehmen dabei helfen können, die eigenen Marketingziele effektiv und effizient zu erreichen. Dafür sollten beide Kampagnenstrategien zusammen zum Einsatz kommen. Dadurch steigert sich das Potenzial für Deinen Kampagnenerfolg und Deine Marketingstrategie [6]. Ferner entlastest Du Dein Marketingbudget [7], wenn Deine Kampagnen erfolgreich sind.

Wenn Du professionelle Unterstützung für Dein Kampagnen-Management suchst, dann lass es mich wissen oder vereinbare gleich ein kostenfreies Erstgespräch.

Wie denkst Du über das Thema Prospecting für B2B-Marketing? Schreib Deine Meinung gleich in die Kommentare 👇

Quellenangaben

Für die folgenden Quellenangaben gilt der Stand vom 07. Oktober 2023:

[1] Warum ist LinkedIn für eine Marketingkampagne so wichtig?
[2] Marketing-Leistungen aus Dresden für B2B-Unternehmen
[3] Lead Management für B2B-Unternehmen
[4] Break-Even-Point im B2B-Marketing: Bedeutung und Berechnung
[5] Abrechnungsmodelle für Werbung und Marketing-Kampagnen
[6] 5Ds im Digital Marketing: Ihre Bedeutung
[7] Marketingbudget: Anleitung für eine erfolgreiche Budgetplanung im B2B-Marketing

Backend des LinkedIn-Profils von Ralph Scholze: Titelbild im Blog von webpixelkonsum

Tipps für erfolgreiche LinkedIn-Ads-Kampagnen

Tipps für erfolgreiche LinkedIn-Ads-Kampagnen 2000 1333 Ralph Scholze

Für erfolgreiche LinkedIn-Ads-Kampagnen können wir im B2B-Marketing einige förderliche Vorbereitungen treffen. Des Weiteren beziehen sich einige der folgenden Tipps für Deine erfolgreiche LinkedIn-Ads-Kampagne während dessen.

Inhaltsverzeichnis rund um die Tipps für erfolgreiche LinkedIn-Ads-Kampagnen

Dich erwarten in diesem Artikel zu dem Thema LinkedIn-Ads-Kampagnen folgende Schwerpunkte:

  1. Setze das LinkedIn Insight-Tag für Deine erfolgreiche LinkedIn-Ads-Kampagnen ein
  2. Achte auf das passende Targeting bei Deinen LinkedIn-Kampagnen
  3. Lass LinkedIn lernen
  4. Nutze wenn möglich das A/B-Testing für Deine LinkedIn-Ads
  5. Beobachte Deine LinkedIn-Ads-Kampagne
  6. Behalte Dein Kampagnen-Ziel stets im Auge
  7. Wähle die passende Budget- und Gebotsstrategie für Deine LinkedIn-Ads aus
  8. Denk neben Deiner Paid-Kampagnen an den Rest Deiner LinkedIn-Strategie
  9. Verwende Re-Targeting für Deine erfolgreiche LinkedIn-Ads-Kampagnen
  10. Benutze eindeutige Kampagnennamen mit einer klaren Namensstruktur

Setze das LinkedIn Insight-Tag für Deine erfolgreiche LinkedIn-Ads-Kampagnen ein

Wenn Du Deine Kampagnen auf LinkedIn erfolgreich realisieren, verstehen und optimieren willst, dann benötigst Du Daten. Ferner sollten Dir diese Daten in Echtzeit zur Verfügung stehen. Dafür steht Dir das Insight-Tag von LinkedIn zur Verfügung [1]. Denn das Insight-Tag liefert Dir wertvolle demographische Informationen über die Besucher Deiner Unternehmens-Website (Corporate Website). Dafür benötigst Du Zugang zu dem Kampagnen-Manager von LinkedIn [2] und zu Deiner Corporate Website.

Achte auf das passende Targeting bei Deinen LinkedIn-Kampagnen

Da sich das soziale Netzwerk auf das Networking, die Karriere und die B2B-Geschäftswelt fokussiert, ist das Targeting speziell. Im Grunde genommen bezeichnet das Targeting das Schalten von Anzeigen (zum Beispiel: LinkedIn Ad) innerhalb einer definierten Zielgruppe mit speziellen Eigenschaften. Entsprechend bestehen für Deine LinkedIn-Werbeanzeigen wegen der demografischen Daten von den LinkedIn-Nutzern zum Beispiel folgende Möglichkeiten:

  • Du kannst Deine Zielgruppe sehr genau ansprechen.
  • Die Interessen und Ziele sowie das Verhalten und Engagement Deiner Zielgruppe viel besser verstehen.

LinkedIn selbst beschreibt seine „Vielfalt an Targeting-Optionen [als …] ein wichtiges Alleinstellungsmerkmal der Anzeigenschaltung […], dem weltweit größten beruflichen Netzwerk.“ [3]. Unter dem Strich erhältst Du wegen der genauen demografischen Daten aufgrund des Charakters von diesem sozialen Netzwerk Hinweise darüber, bei welchem Unternehmen eine erreichte Person arbeitet. Diese berufsbezogene Information fehlt bei vielen anderen sozialen Netzwerken wie Instagram.

Entsprechend verlockend ist das Targeting nach Berufsbezeichnungen, da viele B2B-Unternehmen gezielt Entscheider mit ihren LinkedIn-Ads ansprechen. Jedoch beachte, dass Deine Konkurrenz den selben Gedanken und Weg verfolgen. Weiterhin sind manche Berufsbezeichnungen nicht eindeutig. Daher überlege bei dem Targeting, welche Optionen für Deine LinkedIn-Kampagne am Besten sind.

Für erfolgreiches B2B-Marketing gehören LinkedIn-Kampagnen meiner Meinung dazu. Diese Tipps helfen dabei.

Lass LinkedIn lernen für Deine erfolgreichen LinkedIn-Ads-Kampagnen

Abgesehen von den zahlreichen Vorarbeiten für erfolgreiche LinkedIn-Ads-Kampagnen zählt die Dauer Deiner Kampagne für ihren Erfolg. Sollte Deine Kampagne nur wenige Tage laufen, dann lernt der Algorithmus kaum. Je mehr der Algorithmus über Deine Kampagne und die anvisierte Zielgruppe lernt, desto schneller und genauer kann LinkedIn Deine Anzeigen an die passenden Personen ausspielen.

Nutze wenn möglich das A/B-Testing für Deine LinkedIn-Ads

Zuerst gilt zu wissen, dass A/B-Testing für Deine LinkedIn-Ads Kosten verursacht. Beachte diesen Punkt bei der Planung von Deinem Kampagnen-Budget.

Abgesehen von diesem Aspekt, hilft das A/B-Testing für LinkedIn-Ads beim Vergleichen folgender Punkte:

  • Anzeigenformate,
  • Creatives,
  • Zielgruppe,
  • Platzierung.

Wenn Du mehr zu dem Thema – A/B-Testing für Deine LinkedIn-Ads – erfahren willst, dann empfehle ich Dir den Artikel: „How to Create an A/B Testing Strategy for Your LinkedIn Ads“ [4]. Des Weiteren probier die verschiedenen Content-Formeln aus, um Dein Ergebnis Deiner Kampagnen auf LinkedIn zu steigern. Dein Marketingbudget dankt es Dir [5].

Beobachte Deine LinkedIn-Ads-Kampagne

Ebenfalls sehr wichtig ist Deine laufende Kampagne zu beobachten. Damit bist Du in der Lage, zeitnah auf Veränderungen aktiv zu agieren. Einerseits können negative Meldungen zu eurem Unternehmen Deine laufende LinkedIn-Ads-Kampagne negativ beeinflussen. Zum Beispiel steigen infolgedessen die Kosten für Dein Kampagnenziel (Abrechnungsmodell wie CPM, CPC, …) oder die Kommentare unterhalb Deiner LinkedIn-Ads erhalten immer mehr negative Äußerungen. Andererseits hast Du die Chance frühzeitig einzugreifen, wenn Deine LinkedIn-Ads-Kampagne erfolgreicher als geplant verläuft und Du mit zusätzlichem Budget diesen Kampagnenerfolg steigerst.

Behalte Dein Kampagnen-Ziel stets im Auge

Da Du mit Deinen Werbeanzeigen verschiedene Kampagnenziele verfolgen kannst, solltest Du vorab dieses festlegen. Ehrlicherweise geht dies sogar gar nicht anders, da die Social-Media-Plattformen im ersten Schritt das Ziel der entsprechenden Kampagne abfragen. Anschließend optimieren die Social-Media-Plattformen die entsprechenden Anzeigen (Ads). Wenn Du zum Beispiel eine LinkedIn-Kampagne für Reichweite (CPM) realisierst, dann erfolgt die Erfolgsmessung in Netto-Kontakte und nicht auf Traffic (Webseiten-Besucher).

Wähle die passende Budget- und Gebotsstrategie für Deine LinkedIn-Ads aus

Für diesen Tipp empfehle ich Dir diesen Artikel: „Tages- vs. Laufzeit-Budget für Social-Media-Kampagnen“ [6].

Diese Abbildung zeigt den Unterschied der beiden Arten von Budget für Social-Media-Kampagnen und LinkedIn-Ads-Kampagnen. Einerseits das Tagesbudget. Andererseits das Laufzeitbudget.

Quelle: webpixelkonsum (Tages- vs Laufzeit-Budget für Social-Media-Kampagnen)

Denk neben Deiner Paid-Kampagnen an den Rest Deiner LinkedIn-Strategie

Trotz der Einfachheit von Paid-Kampagnen auf dieser Social-Media-Plattform empfehle ich Dir LinkedIn vollständig zu nutzen. Dies bedeutet, dass Du dieses soziale Netzwerk organisch mit Deinem Content zu bespielen. Des Weiteren solltest Du neben Deinen Paid-Kampagnen auf dieser Plattform Dein Team integrieren und dieses Potenzial gezielt nutzen. Ebenfalls wichtig ist eine professionell eingerichtete LinkedIn-Seite. Benötigst Du dafür Unterstützung, dann schau Dir unsere Linkedin-Leistungen an oder vereinbare gleich ein kostenfreies Erstgespräch.

Verwende Re-Targeting für Deine erfolgreiche LinkedIn-Ads-Kampagnen

Wenn möglich, dann solltest Du Re-Targeting einsetzen. Dadurch steigerst Du den Erfolg Deiner LinkedIn-Kampagnen.

Benutze eindeutige Kampagnennamen mit einer klaren Namensstruktur

Zuerst; ja dieser Tipp hat weniger mit einer laufenden LinkedIn-Ads-Kampagne zu tun. Vielmehr um diese herum. Dieser Tipp widmet sich dem Kampagnennamen. Benutze eindeutige Namen für Deine LinkedIn-Kampagnen. Solltest Du weitere Werbe-Kampagnen auf anderen Social-Media-Plattformen oder Werbekanäle schalten, dann schaffst Du bei einer klaren Namensstruktur eine bessere Organisation. Daher benutze für eine klare Namensstruktur und eindeutige Kampagnennamen diese Tipps [7].

Für Deine erfolgreichen LinkedIn-Ads-Kampagnen könnte Dir die LinkedIn Ads-Bibliothek [8] weiterhelfen. Diese Werbebibliothek von LinkedIn liefert Dir Einblicke von anderen LinkedIn Anzeigen mit wertvollen Daten. Denk bei all diesen Tipps für erfolgreiche LinkedIn-Ads-Kampagnen daran, Deine LinkedIn Seite optimal einzurichten [9].

Wenn Du Unterstützung für Deine LinkedIn-Kampagnen oder Deine Unternehmensseite auf LinkedIn wünschst, dann vereinbare gleich online ein kostenfreies Erstgespräch.

Quellenangaben

Für die folgenden Quellenangaben gilt der Stand vom 21. Oktober 2023:

[1] Insight-Tag von LinkedIn einrichten [Leitfaden]
[2] LinkedIn-Kampagnen-Manager: Mit diesen Funktionen LinkedIn Ads managen
[3] Die richtige Zielgruppe erreichen: Targeting auf LinkedIn
[4] How to Create an A/B Testing Strategy for Your LinkedIn Ads
[5] Marketingbudget: Anleitung für eine erfolgreiche Budgetplanung im B2B-Marketing
[6] Tages- vs. Laufzeit-Budget für Social-Media-Kampagnen
[7] Kampagnen und ihre Namensgebung: Anregungen für eine klare Kampagnenstruktur
[8] LinkedIn Ads-Bibliothek
[9] LinkedIn Seite einrichten: Optimieren Sie Ihre Unternehmensseite

Ralph Scholze telefonierend Geschäftstermin in Hamburg 2019 - Inhaber von webpixelkonsum

Warum ist eine LinkedIn-Strategie für B2B-Unternehmen wichtig?

Warum ist eine LinkedIn-Strategie für B2B-Unternehmen wichtig? 2000 1333 Ralph Scholze

Die strategische Nutzung der sozialen Netzwerke ermöglicht B2B-Unternehmen zahlreiche verschiedene Ziele zu erreichen. Je nach der Unternehmensstrategie bieten sich die Social-Media-Plattformen zur Gewinnung neuer Kunden, zur Beobachtung der Konkurrenz oder zur intensiveren Bindung der eigenen Kunden an. Dies gilt genauso für eine LinkedIn-Strategie für B2B-Unternehmen. Daher widme ich mich in diesem Artikel dem Thema.

Obwohl die Möglichkeiten für B2B-Unternehmen in Social Media so vielfältig sind, sollte die eigene Strategie diese Möglichkeiten sehr genau analysieren. Zu schnell könnten die eigenen Ressourcen nicht zielführend zum Einsatz kommen. Damit könnte der Einsatz von Social Media wertvolle Ressourcen vergeuden, die an anderer Stelle dringender benötigt werden.

Jedoch existiert eine Plattform in Social Media, die für Unternehmen im B2B-Marketing enormes Potenzial bietet. Die Rede ist von LinkedIn.

Nur, warum ist LinkedIn für B2B-Unternehmen wichtig?

Inhaltsverzeichnis für diesen Artikel zum Thema LinkedIn-Strategie für B2B-Unternehmen mit praktischen Tipps

Dich erwarten in diesem Artikel zu dem Thema strategisch das soziale Netzwerk LinkedIn für das B2B-Marketing nutzen folgende Schwerpunkte:

  1. Warum ist eine LinkedIn-Strategie für B2B-Unternehmen wichtig?
  2. Welche Werbemöglichkeiten stehen einer LinkedIn-Strategie für B2B-Unternehmen zur Verfügung?
  3. Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Erstellen einer LinkedIn-Strategie für B2B-Unternehmen
  4. Praktische Tipps für eine erfolgreiche Strategie auf LinkedIn
  5. Fazit für die Frage: Warum ist eine LinkedIn-Strategie für B2B-Unternehmen wichtig?

Warum ist eine LinkedIn-Strategie für B2B-Unternehmen wichtig?

Zuerst ist wissenswert, dass LinkedIn ein Business-Netzwerk. Ferner ist es eine der wichtigsten Plattformen für das B2B-Marketing. Dies zeigt sich anhand mehrerer Fakten. Gegenwärtig nutzen über 950 Millionen Menschen das Business-Netzwerk. Dabei kommen die User aus über 200 Ländern. Sogar für B2B-Unternehmen mit Fokus auf den deutschen Markt gewinnt LinkedIn immer mehr an Wichtigkeit in den letzten Jahren. Jenes zeigen diese Fakten zu LinkedIn. Je nach der eigenen Unternehmensstrategie bietet dieses Potenzial eine sehr gute Basis für die Customer Journey [1]. Entsprechend sollte das Marketing seine Marketinginstrumente für das Lead Management und den Vertrieb strategisch zielführend nutzen.

Welche Beweggründe zur Nutzung von LinkedIn existieren?

Die Beweggründe zur Nutzung von LinkedIn sind vielfältig. Manche nutzen dieses soziale Netzwerk für die eigene Karriere. Andere User verwenden dieses Business-Netzwerk für die eigene fachliche Expertise und den Austausch. Sehr oft finden sich Entscheidungsträger, Unternehmensinhaber, Geschäftsführer und CEO auf dieser Plattform. Entsprechend setzen sie LinkedIn für das eigene Personal Branding ein. Infolgedessen können B2B-Unternehmen sehr schnell einen Erstkontakt herstellen und damit den erfolgreichen Start für die Customer Journey initiieren. Diese Erstkontakte mit Entscheidungsträgern können dank kurzer Prozesse zu schnellen Entscheidungen und damit zu zusätzlichen Umsatz führen. Daher hilft eine sehr gut durchdachte LinkedIn-Strategie, diese Vorteile zu nutzen und das volle Potenzial von LinkedIn auszuschöpfen.

Für erfolgreiches B2B-Marketing gehört LinkedIn meiner Meinung nach aus mehreren Gründen definitiv in die Unternehmensstrategie.

Welche Werbemöglichkeiten stehen einer LinkedIn-Strategie für B2B-Unternehmen zur Verfügung?

Abgesehen von den Möglichkeiten das Business-Netzwerk ohne Budget mittels der unterschiedlichen Content-Formate zu nutzen, besteht dank der LinkedIn Ads diese werbetechnisch im B2B-Marketing einzusetzen. Folglich bieten die verschiedenen Anzeigenformate spannende Werbemöglichkeiten, um zum Beispiel neue Leads und Kunden oder neues Personal gewinnen. Selbst den Entscheidungsträger bietet LinkedIn mit den Thought-Leader-Ads einen neuen Ansatz, um die Kundenbeziehungen vor der Konkurrenz für das Marketing und den Vertrieb zu stärken. Dies könnte der Grundstein sein, um die Kosten zu minimieren für die Kundengewinnung beziehungsweise den Umsatz und Gewinn zu steigern. Selbstverständlich solltest Du für den Erfolg Deiner LinkedIn-Kampagne den eigenen Break-Even-Point kennen.

Oft findet sich die Aussage, dass die Werbung auf dieser Plattform sehr kostenintensiv ist. Daher solltest Du für Deinen Kampagnenerfolg bereits eine LinkedIn-Strategie besitzen, die definierte KPIs zum Messen beinhaltet [2]. Letztendlich soll die eigene Zielgruppe vor der Konkurrenz (Wettbewerber) dank der Ads auf diese sozialen Business-Netzwerk gezielt mit Deinen Lösungen auf deren Probleme angesprochen werden. Re-Targeting-Kampagnen steigern wie auf vielen anderen Social-Media-Plattformen den Erfolg Deiner Kampagnen auf LinkedIn. Experimentiere mit den verschiedenen Gebotsstrategien (Bidding) und Budget-Arten für Kampagnen.

Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Erstellen einer LinkedIn-Strategie für B2B-Unternehmen

Obwohl die folgenden Schritte zum Erstellen einer LinkedIn-Strategie für B2B-Unternehmen einige wichtige Fragen beantwortet, ist eine Social-Media-Strategie in der Praxis oft komplexer, wenn sie erfolgreich die Unternehmensziele erfüllen soll.

Mit dem 1. Schritt die eigene Zielgruppe auf LinkedIn identifizieren

Bevor Du Deine Strategie für LinkedIn entwickelst, gilt es die Zielgruppe zu identifizieren. Folgende Fragen können dabei helfen:

  • Wer sind Deine potenziellen Kunden oder Partner?
  • Welche Branchen und Positionen sind für euer Unternehmen relevant?
  • Welche Interessen verfolgt die Zielgruppe?
  • Wer entscheidet über den Kauf?
  • Mit welchen Content-Formaten agiert Deine Zielgruppe bevorzugt innerhalb der Customer Journey?

Setze im nächsten Schritt SMART-Ziele für Deine LinkedIn-Strategie ein

Der Volksmund sagt: „Ohne Ziel kein Weg.“ und dies gilt genauso für diese Plattform.

Daher achte darauf, dass Deine LinkedIn-Strategie klare Ziele verfolgt. Dafür hilft Dir die folgende Formel: SMART-Ziele.

Der 3. Schritt widmet sich den Arten von Inhalten, die auf LinkedIn funktionieren

Auf LinkedIn funktionieren vor allem die Inhalte, welche informativ, relevant und ansprechend sind. Daher empfehle ich Dir eine Content-Strategie für LinkedIn, die sich auf diese Inhalten konzentriert. Förderlich für ihren Erfolg auf dieser Social-Media-Plattform ist, neue Beiträge regelmäßig zu veröffentlichen. Hierfür spielt der LinkedIn-Algorithmus eine sehr wichtige Rolle.

Der kommende Schritt widmet sich der Frage: Wie baust Du auf LinkedIn ein Netzwerk auf?

Vor allem ein starkes Netzwerk auf dieser Plattform kann sehr stark helfen, Deine Ziele auf LinkedIn und in Social Media zu erreichen. Daher solltest Du in Deiner Strategie auch Dein Team als Corporate Influencer integrieren. Um ein Netzwerk auf dieser Plattform aufzubauen, probiere Beziehungen zu Entscheidungsträger herzustellen und beteilige Dich an Diskussionen für euer Unternehmen.

Noch ein wichtiger Schritt: Wie Du auf LinkedIn aktiv bleibst

Eine LinkedIn-Strategie für B2B-Unternehmen sollte regelmäßige Aktivität umfassen. Damit erhöhst Du die Sichtbarkeit für eure Themen steigerst die Reichweite von relevanten Themen. Du solltest regelmäßig Beiträge veröffentlichen, Dich an Diskussionen beteiligen und Deine Beziehungen stetig pflegen.

Praktische Tipps für eine erfolgreiche Strategie auf LinkedIn

Im Folgenden gebe ich Dir noch einige praktische Tipps mit, die sich im Alltag immer wieder ergeben.

Wie oft sollten B2B-Unternehmen auf LinkedIn posten?

Wenn es möglich für Dich ist, dann poste regelmäßig. Du solltest mindestens einmal pro Woche einen neuen Beitrag veröffentlichen.

Was ist möglich, um auf LinkedIn Interaktion zu fördern?

Wie auf vielen sozialen Netzwerken ist Interaktion sehr wichtig, um die eigenen Beiträge zu verbreiten und damit die Reichweite zu steigern. Daher empfehle ich Dir auf jeden Kommentar zu antworten und an Diskussionen sich beteiligen. Folglich gilt dies für die Nachrichten.

Nutze eine eigene und fremde Gruppe auf LinkedIn

Abgesehen von eigenen Posts sind Gruppen auf dieser Plattform eine großartige Möglichkeit, um sich mit Gleichgesinnten zu vernetzen und die eigene Expertise zu demonstrieren. Probier mithilfe der Suchfunktion auf LinkedIn relevante Gruppen zu finden und sich darin aktiv zu beteiligen.

Welches Profil ist auf LinkedIn sinnvoll?

Dir stehen auf dieser Social-Media-Plattform zahlreiche Profilarten zur Auswahl wie das

  • kostenlose Profil,
  • Premium-Profil und
  • der Creator Modus.

Einerseits bietet das LinkedIn Premium-Profil auf LinkedIn zusätzliche Funktionen und Tools, um Deine LinkedIn-Strategie zu optimieren. Daher solltest Du Dich über die verschiedenen Optionen informieren und entscheiden, ob dieser Account-Typ für sinnvoll ist. Andererseits steht mit dem Creator Modus ein sehr interessanter und vor allem kostenloser Account-Typ zur Verfügung. Entsprechend empfehle ich Dir diesen Artikel zum Creator Modus auf LinkedIn.

Fazit für die Frage: Warum ist eine LinkedIn-Strategie für B2B-Unternehmen wichtig?

LinkedIn bietet als soziales Business-Netzwerk zahlreiche Möglichkeiten, um erfolgreich dank Social Content und Paid Content neue Kunden zu gewinnen und bestehende Kundenbeziehung zu intensivieren. Entsprechend Deiner strategischen Nutzung von Social Media bietet eine durchdachte LinkedIn-Strategie für B2B-Unternehmen enormes Potenzial. Welches Potenzial dieses Business-Netzwerk bietet, zeigen diese Vorteile von LinkedIn:

  • Erhöhung der Sichtbarkeit und des Bekanntheitsgrades,
  • Generierung von Leads (MQL, SQL) und neuer Kunden,
  • Stärkung des eigenen Branding und der fachlichen Expertise,
  • Networking zu Entscheidungsträgern,
  • Gewinnen von neuem Personal,
  • Event-Marketing und Promotion,
  • Weiterbildung dank LinkedIn Learning.

Unter dem Strich ist eine LinkedIn-Strategie für B2B-Unternehmen zielführend, solange Du die verschiedenen Möglichkeiten in Deinem Marketing verfolgst. Dafür bieten die verschiedenen Content-Formate (organisch, paid) und Unternehmensseiten wie die Fokusseite [3] enormes Potential für unterschiedliche Ziele in Deiner Strategie. Wenn Du dann die vorhandenen Ressourcen effektiv und effizient nutzt, dann ist der strategische Erfolg bei Deiner Zielgruppe auf dieser Social-Media-Plattform sicher. Dafür gilt auf LinkedIn genauso die eigene Unternehmensseite optimal einzurichten [4].

Wenn Du Unterstützung für Deine LinkedIn-Kampagnen oder Deine Unternehmensseite auf LinkedIn wünschst, dann vereinbare gleich online ein kostenfreies Erstgespräch.

Quellenangaben

Für die folgenden Quellenangaben gilt der Stand vom 21. Oktober 2023:

[1] Touchpoints für ein erfolgreiches Kundenerlebnis in der Customer Journey
[2] Anleitung zum Erstellen einer erfolgreichen LinkedIn-Kampagne: Umfassende Einblicke und praktische Tipps
[3] Was ist eine LinkedIn Fokusseite?
[4] LinkedIn Seite einrichten: Optimieren Sie Ihre Unternehmensseite

LinkedIn-Profil von Ralph Scholze: Titelbild im Blog von webpixelkonsum

Was ist eine LinkedIn Fokusseite?

Was ist eine LinkedIn Fokusseite? 2000 1333 Ralph Scholze

Zuerst gleich der wichtige Hinweis, dass diese Übersicht zur LinkedIn Fokusseite für B2B-Unternehmen auch für B2C-Unternehmen relevant ist. Jedoch fokussieren wir uns mit unseren Leistungen vorwiegend auf B2B-Unternehmen.

Lesenswert ist dieser Artikel für all die Unternehmen, die LinkedIn strategisch für ihre eigenen Unternehmensziele und ihr Marketing nutzen wollen.

Inhaltsverzeichnis für diesen Artikel zum Thema Fokusseite auf LinkedIn für B2B-Unternehmen

Dich erwarten in diesem Artikel zu dem LinkedIn-Thema folgende Schwerpunkte:

  1. Was ist eine LinkedIn Fokusseite?
  2. Warum ist eine LinkedIn Fokusseite wichtig?
  3. Wie erstelle ich eine effektive Fokusseite auf LinkedIn?
  4. Praktische Tipps für das Optimieren von Inhalten und Messen der Nutzung einer Fokusseite auf LinkedIn
  5. 3 Fehler, die vermieden werden sollten, wenn Du eine LinkedIn Focusseite erstellst
  6. Pro und Contra einer Fokusseite auf LinkedIn
  7. Fazit für die Frage: Was ist eine LinkedIn Fokusseite?

Was ist eine LinkedIn Fokusseite?

LinkedIn beschreibt die Fokusseite wie folgt: „Der perfekte Rahmen für einzelne Marken,
Geschäftsbereiche oder Initiativen“ [1]. Wenn ich ehrlich bin, dann ist diese Beschreibung für die LinkedIn Fokusseite generisch.

Was ist nun diese Fokusseite?

Eine LinkedIn Focusseite ist eine spezielle Art von LinkedIn-Seite, die Unternehmen dabei hilft, die eigene Zielgruppe auf dieser Business-Plattform besser anzusprechen. Sie grenzt sich zur „klassischen Unternehmensseite“ [2] ab, die mit dem Business-Manager von LinkedIn [3] verwaltet wird. Im Gegensatz zu einer „klassischen LinkedIn-Seite“, die sich auf das Unternehmen als Ganzes konzentriert, konzentriert sich eine LinkedIn Fokusseite auf ein bestimmtes Produkt, eine bestimmte Dienstleistung oder eine bestimmte Initiative. Dies heißt im Klartext, dass vorab enorm viel Denkleistung für die strategische Nutzung dieser verschiedenen Unternehmensseiten auf LinkedIn [4] erfolgen muss. Diesen Tipp liefert LinkedIn selbst sehr dezent auf seiner Webseite [1].

Für erfolgreiches B2B-Marketing gehört LinkedIn meiner Meinung nach aus mehreren Gründen definitiv in die Unternehmensstrategie.

Definition und Bedeutung der Fokusseite auf dieser Business-Plattform

Eine LinkedIn Fokusseite ist eine wichtige B2B-Marketingstrategie, die Unternehmen dabei hilft, die eigene Zielgruppe (vollständig oder fokussiert für etwas Konkretes) auf diesem sozialen Netzwerk besser zu erreichen. Durch die Erstellung können B2B-Unternehmen ihre Botschaft wesentlich gezielter an die „richtigen“ Menschen richten. Infolgedessen entsteht im Laufe der Zeit eine engere Beziehung zu den Followern von einer Fokusseite. Genau dieser erwähnte Aspekt – im Laufe der Zeit – zeigt die Herausforderung, wenn sich B2B-Unternehmen neben einer „klassischen Unternehmensseite“ zusätzlich für eine oder gar mehrere Fokusseiten entscheidet. Denn dafür benötigt das LinkedIn-Team regelmäßig spannenden Social Content [5]. Jener erfordert eine eigene Planung und laufend Ressourcen, die als Kosten den Break-Even-Point [6] von verkauften Produkten beeinflusst.

Warum ist eine LinkedIn Fokusseite wichtig?

Abgesehen von der bereits erwähnten besseren Ansprache der Zielgruppe, der Gewinnung neuer Follower für ein bestimmtes Anliegen (Produkt, Dienstleistung, Initiative) eröffnet eine Fokusseite auf dieser Plattform eine größere Sichtbarkeit von dem eigenen Unternehmen auf LinkedIn. Gerade das Steigern der eigenen Sichtbarkeit ist für Social-Media-Teams eine starke Herausforderung, da alle Unternehmen sehr gern die kostenlose, organische Reichweite für sich nutzen wollen. Natürlich steht uns Unternehmen die Möglichkeit zur Verfügung, LinkedIn-Kampagne zu schalten [7]. Jedoch verursachen diese weitere Kosten. Daher sind Tipps für mehr Sichtbarkeit speziell auf LinkedIn [8] begehrt.

Wie erstelle ich eine effektive Fokusseite auf LinkedIn?

Um eine effektive Fokusseite auf dieser Business-Plattform zu erstellen, solltest Du folgenden 3 Schritte befolgen.

1. Schritt für das Erstellen einer Fokusseite

Zuerst rufst Du als Admin eure LinkedIn-Seite auf. Dort klickst Du auf die Schaltfläche „Erstellen“:

Diese Abbildung zeigt den 1. Schritt zum Erstellen einer Fokusseite auf der Business-Plattform. Beginnend mit dem Klick auf den Button: Erstellen.

Quelle: webpixelkonsum (1. Schritt zum Erstellen einer Fokusseite auf LinkedIn)

Sobald dies passiert, öffnet sich folgendes Pop-up-Fenster. Dort wählst Du ganz unten den letzten Punkt aus:

Diese Abbildung zeigt ganz unten den Punkt: Fokusseite erstellen.

Quelle: webpixelkonsum (2. Schritt zum Erstellen einer Fokusseite)

Jetzt erscheint endlich die Maske, um all die notwendigen Informationen für eure Fokusseite einzugeben. Wenn Du all die gewünschten und geforderten Daten eingetragen hast, dann klick ganz unten auf den Button: Seite erstellen.

Diese Abbildung zeigt die Eingabefelder für das Erstellen einer LinkedIn-Fokusseite. Sobald diese eingegeben sind, ganz unten auf den Button - Seite erstellen - klicken.

Quelle: webpixelkonsum (Eingabefelder für eine LinkedIn-Fokusseite)

Ein Tipp für Dich: Füge eine Liste der Mitarbeiter hinzu, die auf dieser Fokusseite angezeigt werden sollen.

Tipps zur Gestaltung einer ansprechenden LinkedIn Fokusseite

Damit eure Zielgruppe eure Fokusseite sehr schnell wieder erkennt, gebe ich Dir einige Tipps zum Gestalten mit:

  • Verwende ansprechende Bilder und Grafiken, die eure B2B-Marke repräsentieren. Ja, kostenlose Bilder sind genügend online zu finden, aber sehr oft sind diese zu ganz verschiedenen Themen im Einsatz. Dadurch leidet die Wiedererkennung und damit der USP.
  • Probier Schlüsselinformationen hervorzuheben wie eure Produkte oder Dienstleistungen.
  • Kundenbewertungen und Empfehlungen sind hervorragend für die Gewinnung neuer Kunden, da sie das Vertrauen in eure Marke stärken. Daher binde diese ein.
  • Achte besonders auf die Einhaltung eures Corporate Design [9].

Praktische Tipps für das Optimieren von Inhalten und Messen der Nutzung einer Fokusseite auf LinkedIn

Für das Optimieren Deiner Inhalte auf Deiner Fokusseite und das Messen findest Du hier einige Tipps.

Optimieren Deiner Inhalten auf der Fokusseite

Ohne Content bleibt die Fokusseite leer. Ohne Themen kein Content. Ohne „Roten Faden“ durch die Themen bleiben für die eigene Zielgruppe die Botschaften unklar. Daher optimiere Deine Inhalte mit diesen Anregungen:

  • Setze relevante Keywords und Phrasen ein, um Deine Inhalte für die Suche auf diesem sozialen Netzwerk zu optimieren!
  • Erstelle informative und ansprechende Inhalte, die Deine Zielgruppe ansprechen!
  • Verwende verschiedene Content-Formate für Deine Inhalte, um ihre Vorlieben herauszufinden!
  • Ein sehr wichtiger Tipp: Aktualisiere regelmäßig Deine Inhalte, um sicherzustellen, dass diese spezielle Unternehmensseite auf LinkedIn immer aktuell ist! Immerhin stellt sie einen Touchpoint in der Customer Journey [10] Deiner Zielgruppe dar.

Messen der Nutzung dank Analyse-Tool auf der Fokusseite

Ich weiß jetzt nicht, wie es für Dich ist. Aber Content zu erstellen, der niemanden interessiert bzw. nicht zu finden ist, motiviert sehr wenig. Daher gilt es regelmäßig zu messen. Damit findest Du heraus, was, wann und wie intensiv ein Themen die Zielgruppe beschäftigt.

Um dies herauszufinden, bietet LinkedIn ein Analyse-Tool an. Daher für Dich wieder einige Tipps:

  • Überwache regelmäßig die Besucherzahlen und Interaktionen auf der LinkedIn Fokusseite. Ob Du dies täglich, wöchentlich oder monatlich realisierst, hängt von Deinen Zielen und Ressourcen ab.
  • Analyse-Tools helfen, Trends und Mustern frühzeitig zu erkennen. Daraufhin hast Du die Chance, vor der Konkurrenz neue Themen zu besetzen. Damit stärkst Du eure B2B-Marke bei der Zielgruppe und auf dieser Social-Media-Plattform.
  • Passe diese Unternehmensseite basierend auf die gewonnenen Ergebnisse aus der Analyse an.

3 Fehler, die vermieden werden sollten, wenn Du eine LinkedIn Focusseite erstellst

Damit diese Unternehmensseite auf LinkedIn erfolgreich ist, solltest Du diese 3 Fehler vermeiden:

  1. Verwende keine unprofessionellen Bilder und Inhalte auf dieser Seite!
  2. Vermeide zu viele Informationen auf der Fokusseite!
  3. Probier unregelmäßige Aktualisierungen zu vermeiden!

Pro und Contra einer Fokusseite auf LinkedIn

Für Deine Entscheidung einen weiteren Unternehmensauftritt auf LinkedIn zu erstellen, gebe ich Dir noch einige Anregungen für das Pro und Contra:
Pro-Argumente

  • Gezieltere Ansprache eine individuellen Zielgruppe.
  • Stärkere Bindung einer Community zu einem Produkt bzw. einer Dienstleistung oder Initiative von eurem B2B-Unternehmen.
  • Steigern der eigenen Reichweite.
  • Besseres Content-Recyceln und damit die Kosten senken für das Content-Marketing.
  • Bessere Sichtbarkeit in der Suchfunktion von LinkedIn.

Contra-Argumente

  • Da dies eine weitere Unternehmensseite ist, die Aufwand bedeutet, lohnt sich dies erst ab einer bestimmten Unternehmenssgröße.
  • Steigende Komplexität für das Erstellen und Managen von dem Content.
  • Fehlendes Einbinden von Mitarbeitern wie bei der „klassischen Unternehmensseite“ möglich.
  • Zuordnung erfolgt nur zu einer Unternehmensseite.

Fazit für die Frage: Was ist eine LinkedIn Fokusseite?

Unter dem Strich zeigt sich, dass für Unternehmen auf diesem sozialen Netzwerk mehrere Unternehmensseiten zur Auswahl stehen. Eine solche ist die vorgestellte Fokusseite. Diese ermöglicht B2B-Unternehmen eine viel genauere Zielgruppe anzusprechen und an konkrete Produkte bzw. Serviceleistungen zu binden. Infolgedessen erhalten sie wertvolle Anregungen zur Verbesserung. Ebenso eröffnen die Fokusseiten aufgrund ihrer Eigenart ein großes Potenzial für das Empfehlungsmarketing und damit für Deine Social-Media-Strategie. Dennoch solltest Du darauf achten, dass Deine LinkedIn Seite bereits optimiert ist [11].

Extra-Tipp für diese besondere Unternehmensseite auf LinkedIn

Falls Du Dich fragst, wie viele Fokusseiten Du erstellen kannst: Bis zu 25.

Wenn Du für Deine Unternehmensseite auf LinkedIn oder LinkedIn-Kampagnen professionelle Unterstützung wünschst, dann vereinbare gleich online ein kostenfreies Erstgespräch.

Quellenangaben

Für die folgenden Quellenangaben gilt der Stand vom 21. Oktober 2023:

[1] Fokusseiten
[2] LinkedIn Seite für Unternehmen erstellen: Schritt für Schritt
[3] LinkedIn Business Manager für Unternehmen [Leitfaden]
[4] verschiedenen Unternehmensseiten auf LinkedIn
[5] Social-Content: Was zeichnet hervorragenden Social-Media-Content aus?
[6] Break-Even-Point im B2B-Marketing: Bedeutung und Berechnung
[7] Anleitung zum Erstellen einer erfolgreichen LinkedIn-Kampagne: Umfassende Einblicke und praktische Tipps
[8] Sichtbarkeit auf LinkedIn für Dein B2B-Marketing gewinnen mit diesen 15 Tipps
[9] Corporate Identity: Ihre Bedeutung und Instrumente sowie Ihr Nutzen
[10] Touchpoints für ein erfolgreiches Kundenerlebnis (Customer Journey)
[11] LinkedIn Seite einrichten: Optimieren Sie Ihre Unternehmensseite

Titelbild für die Website der spezialisierten Agentur auf Social Media für den Mittelstand und B2B-Unternehmen.

Templates für Instagram Reels: So funktioniert’s

Templates für Instagram Reels: So funktioniert’s 2000 1333 Ralph Scholze

Wenn Du Reels für Dich privat oder für ein Unternehmen erstellst, dann sind die Templates für Instagram Reels eine sehr wichtige Funktion.

Wie Instagram Anfang des Jahres mitteilte, will die Social-Media-Plattform die User stärker in den Mittelpunkt stellen. Dazu gehören die Reels auf Instagram. Damit Du Deine Reels noch mehr Aufmerksamkeit bei Deinen Fans gewinnen, verbessert Instagram die Verwendung von Reels-Vorlagen. Ferner ergänzt Instagram die Funktionen für die Templates für Instagram Reels.

So entdeckst Du spannende Reels-Trends auf Instagram

Wenn Du den neuen Vorlagenprozess gleich ausprobierst, dann siehst Du stehen Dir 2 Wege zur Auswahl; jedenfalls unter iOS am iPhone.

Egal welchen Weg Du nimmst, am Ende kannst Du aus den vielen Vorlagen für die Reels wählen. Dafür stehen Dir durch Instagram mehrere Kategorien parat:

  • Empfohlen.
  • Trends.
  • Gespeichert.

Wie entdeckst Du Vorlagen für Instagram-Reels, die Du beim Scrollen entdeckst?

Bisher ist mir diese Möglichkeit lediglich im Artikel von Instagram erschienen [1]. Einerseits ist das Erstellen von einem Reel auf Instagram sehr einfach [2]. Andererseits eröffnen sich mit dieser Vorlage für Instagram-Reels neue Anregungen. Ob diese Vorlagen für Instagram-Reels für Unternehmen mit ihrem Marketing rechtlich einsetzbar sind, wird wie immer die Zukunft zeigen. Ferner spielt das eigene Corporate Design [3] und die eigene Markenstrategie in diesem Zusammenhang eine starke Rolle. Wenn viele das selbe Template für ihre Instagram Reels nutzen, dann wird dieses beliebig und zahlt nicht auf die Marke ein.

Abgesehen von diesem Punkt, kann Dir diese Vorlagen viel Zeit beim Erstellen von einem Social-Media-Post sparen. Bekanntlich ist in vielen Social-Media-Teams die to-do-Liste länger als der Tag Stunden besitzt.

Planst Du den Einsatz der vielfältigen Templates für Instagram Reels ein? Nutzt Du für Deine Reals diese verschiedenen Content-Formeln [4]? Wenn ja, dann schreib für unseren Austausch Deine Erfahrungen in die Kommentare 👇

Quellenangaben

Für die folgenden Quellenangaben gilt der Stand vom 25. Juli 2023:

[1] Introducing New Ways to Find Inspiration and Easily Create Reels with Templates
[2] Instagram Reels: So funktionieren die Kurzvideos auf Instagram
[3] Corporate Identity: Ihre Bedeutung und Instrumente sowie Ihr Nutzen
[4] 6 einfache Content-Formeln für Social Media und Content-Marketing

5Ds im Digital Marketing: Ihre Bedeutung

5Ds im Digital Marketing: Ihre Bedeutung 2000 1333 Ralph Scholze

Bestimmt kennst Du den Marketing-Mix. Einerseits die klassische Version von dem Marketing-Mix mit seinen 4Ps [1]. Andererseits existiert ein moderner Marketing-Mix mit den 7Ps.

Während diese 4Ps bzw. 7Ps auf das komplette Marketing beziehen, fokussieren sich die 5Ds im Digital Marketing lediglich auf den Online-Bereich im Marketing.

Nur, was bedeuten diese 5Ds im Digital Marketing?

Sie bedeuten:

  1. Digital Devices: Damit sind die Geräte bzw. Hardware gemeint, die die Menschen für die Nutzung des Internets einsetzen. Zu den Geräten zählen Tablets, Smartphones, Laptops und Desktops. Damit erfahren wir für unsere Marketingstrategie [2] und Kampagnen-Maßnahmen [3] wertvolle Informationen über unsere Zielgruppe und Interessenten (potenzielle Kunden).
  2. Digital Platforms: Mit Plattformen sind die Orte gemeint, wo Interaktionen stattfinden. Zum Beispiel auf der eigenen Website, in den Suchmaschinen oder in den sozialen Netzwerken wie LinkedIn oder Instagram.
  3. Digital Media: Ohne Content funktioniert auch das digitale Marketing nicht. Daher gehören – Digital Media – zu den 5Ds im Digital Marketing. Zu diesen speziellen „digitalen Medienformaten“ gehören Texte, Bilder, Videos und Audio. Diese sollten im Content-Marketing zum Einsatz kommen.
  4. Digital Data: Für Entscheidungen im Marketing gehören Daten. Diese sind online wesentlich leichter zu generieren und erhalten gegenüber zum Beispiel im Print. Infolgedessen erhältst Du für Deine Online-Marketingstrategie wichtige Insights über Deine Zielgruppe [4] und die Verwendung von digitalen Content-Formaten [5].
  5. Digital Technology: Damit ist sowohl die Hard- als auch Software gemeint, um eigene Online-Kampagnen zu kreieren, auszuspielen und zu messen sowie zu optimieren.

Digitales Marketing eröffnet vor allem für B2B-Unternehmen enormes strategisches Potenzial.

Was sind die Vorteile von den 5Ds im Digital Marketing?

Im Grunde genommen sind dies folgende 4 Vorteile:

  1. Reichweite steigern: Digitales Marketing ermöglicht wesentlich stärker als zum Beispiel Print die eigene Reichweite für Deine Marke und Deinen Content signifikant zu steigern.
  2. Targeting verbessern: Viele Online-Plattformen ermöglichen das Gewinnen von Daten. Infolgedessen ermöglichen sie für Deine Kampagnen ein umfangreicheres und detailliertes Targeting auf ihren Plattformen [6].
  3. Ergebnisse messen: Während klassische Marketingkampagnen im Out-of-Home kaum zeitnahes Messen und damit das Gewinnen von Daten ermöglicht, ist dies im digitalen Marketing wesentlich leichter und umfangreicher.
  4. Kosten-Effektivität: Digitales Marketing kann in Deiner Marketingstrategie eine sehr effektive und effektive Lösung sein, um eine sehr große Zielgruppe zu erreichen.

Jetzt liegt es an Dir, die 5Ds in Deinem digitalen Marketing strategisch zu nutzen. Wenn Du professionelle Unterstützung suchst, dann kannst Du mich sehr gern fragen oder gleich ein kostenfreies Erstgespräch vereinbaren.

Quellenangaben

Für die folgenden Quellenangaben gilt der Stand vom 01. August 2023:

[1] Marketing-Mix: Was bedeutet dieser Mix und wofür ist er sinnvoll?
[2] Konzept der Quelle oder Tipps für Deine Social-Media-Strategie
[3] Kampagnen-Struktur: Bedeutung der 3 Ebenen für Online-Kampagnen
[4] Zielgruppenbestimmung im Marketing: So bestimmst Du Deine Zielgruppe
[5] Content-Format Story in Social Media: Von Snapchat, Instagram, Facebook, Twitter bis YouTube
[6] Targeting im Marketing für erfolgreiche Kampagnen

Backend des LinkedIn-Profils von Ralph Scholze: Titelbild im Blog von webpixelkonsum

So können B2B-Unternehmen mit LinkedIn starten [Leitfaden]

So können B2B-Unternehmen mit LinkedIn starten [Leitfaden] 2000 1333 Ralph Scholze

Wenn B2B-Unternehmen mit LinkedIn starten wollen, dann sind am Anfang üblicherweise sehr viele Fragen offen und ungeklärt. Daher soll Dir dieser Leitfaden für den erfolgreichen Start mit dieser Business-Plattform eine erste Orientierung und praktische Tipps geben.

Inhaltsverzeichnis für diesen Artikel zum Thema wie B2B-Unternehmen mit LinkedIn starten können

Dich erwarten in diesem Artikel zu dem Thema erfolgreicher Start mit LinkedIn folgende Schwerpunkte:

  1. Welche Voraussetzungen für den erfolgreichen Start mit LinkedIn existieren?
  2. Was ist noch notwendig für B2B-Unternehmen, die mit LinkedIn starten wollen?
  3. Welche Vorbereitungen können B2B-Unternehmen nach dem Start mit LinkedIn treffen?
  4. Fazit zum Leitfaden, wie B2B-Unternehmen mit LinkedIn starten können

Welche Voraussetzungen für den erfolgreichen Start mit LinkedIn existieren?

Im Grunde genommen helfen Dir die Voraussetzungen dabei, mit wenig Aufwand die relevanten Aufgaben zum Starten mit LinkedIn für euer B2B-Unternehmen zu realisieren.

Zielgruppe bestimmen

Jedes B2B-Unternehmen besitzt eine Zielgruppe; also auch euer B2B-Unternehmen. Diese solltest Du kennen. Entsprechend Deiner Ziele auf LinkedIn variiert bestimmt Deine Zielgruppe für diese Business-Plattform.

Ziele festlegen

Abgesehen von der Zielgruppe sind die verfolgten Ziele für den Einsatz von LinkedIn für Deine Unternehmensstrategie elementar. Falls Du Ziele für diese Plattform wünschst:

  • Reichweite steigern,
  • Traffic für die eigene Corporate Website,
  • Gewinnen von Leads,
  • Follower für die eigene Unternehmensseite gewinnen,
  • Dank Stellenanzeigen neues Personal für sich begeistern,
  • Image verbessern.

Für erfolgreiches B2B-Marketing gehört LinkedIn meiner Meinung nach aus mehreren Gründen definitiv in die Unternehmensstrategie.

Unternehmensseite erstellen

Das Erstellen einer Unternehmensseite auf dieser Business-Plattform ist sehr schnell realisiert. Achte auf jeden Fall darauf, dass Du für dieses soziale Netzwerk die 2FA aktivierst [1]. Einerseits ist damit die Anmeldung etwas nervender. Andererseits steigerst Du die Sicherheit für den Business-Account. Somit sparst Du viel Nerven und Zeit, wenn Dein Business-Account durch Dritte gehackt wurden ist. Ebenso setze auf Deinem Unternehmensauftritt das Impressum ein [2].

Herausfordernd ist die Vielzahl an Unternehmensseiten auf LinkedIn am Anfang. Zuerst benötigst Du eine Unternehmensseite.

Diese Abbildung zeigt für das Erstellen einer Unternehmensseite auf LinkedIn den Schritt 1 - So können B2B-Unternehmen mit LinkedIn starten

Quelle: webpixelkonsum (LinkedIn Unternehmensseite erstellen

Was ist noch notwendig für B2B-Unternehmen, die mit LinkedIn starten wollen?

Notwendig für B2B-Unternehmen, die mit LinkedIn starten wollen, sind viele Punkte.

Ressourcen zur Verfügung stellen

Für den Erfolg auf LinkedIn sind Ressourcen sehr wichtig; seien dies kurz-, mittel- oder langfristige Ressourcen. Zu den Ressourcen gehören meiner Meinung nach neben Kapital (für zum Beispiel Werbekampagnen und Weiterbildungen), Know-how für besseren Content, Tools für schlankere Prozesse.

Prozesse (schlank) erarbeiten und etablieren

Im Alltag kommt dies oft vor, dass die Prozesse immer aufgeblähter werden. Damit meine ich zunehmende Meetings für Absprachen und zur Absicherung von „experimentellen Content“. Oder es wird das Content-Formate ausgewählt, welches den größten Aufwand und gleichzeitig den geringen Nutzen liefert.

Mitarbeiter einbinden

Einerseits stehen uns B2B-Unternehmen mit der LinkedIn Seite ein sehr wichtiger Kanal auf diesem sozialen Netzwerk zur Verfügung. Anderseits bietet sich die Gelegenheit an, das eigene Team stärker in die eigene LinkedIn-Strategie zu integrieren. Diese Chance solltest Du auf jeden Fall für den Start mit LinkedIn so schnell wie möglich ergreifen. Je nach dem wie groß euer Team ist, kann dies zusätzliche Aufgaben bedeutet. Alternativ könntest Du sehr praktisch herangehen und die anderen Mitarbeiter das soziale Netzwerk individuell nutzen. Immerhin lebt die Business-Plattform von den vielfältigen Kontakten und vom Netzwerken als der User.

Während die Reichweite von Unternehmensprofilen ohne Werbemaßnahmen (LinkedIn Ads) beinah bei Null liegt, bekommen die privaten User viel größere kostenlose Reichweite. Ferner vernetzen sich die User eher von Mensch zu Mensch. Daher lohnt sich für B2B-Unternehmen, die eigenen Mitarbeiter für sich auf diesem sozialen Netzwerk sprechen zu lassen. Folglich probier Dein Team zu motivieren, über eure Erfolge und spannende Branchen-Neuigkeiten zu berichten.

Ein Extra-Tipp für Dich an dieser Stelle: Probier die Mitarbeiter dahin zu schulen, dass sie in jeden ihrer Posts das Account-Name von eurer LinkedIn-Seite erwähnen (Mention). Damit steigt die Sichtbarkeit von der eigenen Unternehmensseite auf diesem sozialen Netzwerk.

Themen finden

Damit die Ressourcen strategisch für den Unternehmenserfolg bestmöglich zum Einsatz kommen, solltest Du für den Start mit LinkedIn relevante Themen festlegen. Diese Themen können Studien und Neuigkeiten aus der eigenen Branchen genauso wie Innovationen oder über eure Unternehmenskultur sein.

Ein weiterer Extra-Tipp für Dich zu diesem Punkt: Stimm Dich mit dem restlichen Team (SEO, Content-Marketing, PR) über die Themen und ihre Reihenfolge ab! Dadurch spart ihr Zeit und Kapital sowie das Know-how und euer Erfolg potenziert sich.

Content erstellen

Im Folgenden geht es um den nächsten Schritt, nachdem Du das Themengebiet für die nächsten Wochen und Monate festgelegt hast. Bedenke, dass Dir zahlreiche Content-Formate [3] für Deinen Social Content [4] zur Auswahl stehen. Ferner solltest Du beim Erstellen von dem LinkedIn-Content die Customer Journey [5] von eurer Zielgruppe kennen.

Ferner bietet sich der Einsatz von Hashtags [6] in Deinen Social-Media-Posts an . Damit gewinnst Du noch mehr organische, kostenlose Reichweite für eure Botschaften auf dieser Plattform. Je nachdem kannst Du neben den Hashtags von Dritten sogar ein eigenes Hashtag einsetzen [7].

Noch ein Extra-Tipp für Dich: Erfasse gleich von Anfang an die Zeiten zum Erstellen von Deinem LinkedIn-Content. Dadurch gewinnst Du für die verschiedenen Content-Formate eigene Werte für den zeitlichen Auswand. Infolgedessen hast Du eigene Zeiten für die Planung und Deinen Tagesablauf.

Welche Vorbereitungen können B2B-Unternehmen nach dem Start mit LinkedIn treffen?

Wenn Du neben einer Unternehmensseite noch weitere Auftritte auf diesem Netzwerk willst, dann leg den Business-Manager und eine Fokusseite für euer B2B-Unternehmen an.

Aktive Beteiligung auf LinkedIn sicherstellen

Dieser Punkt erfordert zahlreiche Ressourcen. Falls Du klare Ziele vorher definiertest, ist die aktive Beteiligung auf LinkedIn zielorientierter und motivierender.

Werbung schalten

Genauso wie die aktive Beteiligung steht Dir nach den ersten Schritten all die Werbemöglichkeiten auf LinkedIn zur Verfügung [8]. Wenn Du damit beginnen willst, dann leg zuerst ein Werbekonto für LinkedIn-Kampagnen an [9].

Reporting erstellen

Sammel die gewonnenen Daten in den Insigths! Probier sie bei Dir intern zu speichern und auszuwerten. Gleichzeitig gewinnst Du aus den Daten neue Erkenntnisse. Hierdurch besteht die Möglichkeit, Deine LinkedIn-Strategie zu verbessern.

Optimieren und experimentieren

Optimiere und experimentiere mit Deinen verschiedenen Themen und Content-Formaten sowie Zeitpunkten der Veröffentlichungen Deiner Posts auf diesem sozialen Netzwerk.

Creator Modus aktivieren

Sobald die ersten Schritte auf LinkedIn von euren Mitarbeitern erfolgte, können sie den Creator Modus [10] für dieses soziale Netzwerk bei ihrem Profil aktivieren. Damit erhalten ihre Posts (über ihren Arbeitsalltag) noch mehr organische (kostenlose) Reichweite auf dieser Plattform.

Stellenanzeigen auf LinkedIn schalten

Ob Du neues Personal suchst, weiß ich nicht. Wenn ja, dann schalte auf dieser Social-Media-Plattform Stellenanzeigen. Immerhin ist dieses soziale Netzwerk bekannt für ihren Fokus auf Business und Karriere sowie das Netzwerken.

Fazit zum Leitfaden, wie B2B-Unternehmen mit LinkedIn starten können

Da LinkedIn mit seinen fast 1 Milliarden User [11] weltweit für das B2B-Marketing enormes Potenzial bietet, sollten B2B-Unternehmen mit LinkedIn starten. Des Weiteren gewinnt diese Business-Plattform sogar in Deutschland zunehmend gegenüber der anderen Social-Media-Plattformen kontinuierlich an Marktanteilen [12]. Daher liegt der Fokus von diesem Artikel genau auf diesen Aspekt.

Mit diesem Leitfaden steht Dir ein Fahrplan zur Verfügung, wie Du als B2B-Unternehmen mit LinkedIn starten kannst. Natürlich liefert Dir dieser LinkedIn-Leitfaden eine grobe Richtung für den Start mit dieser Business-Plattform. Wichtig bei all diesen Tipps ist, dass Du Deine LinkedIn Seite optimierst [13]. Dazu empfehle ich Dir das Ausprobieren dieser 6 einfachen Content-Formeln [14].

Einerseits liegt dies an der vielfältigen Produktpolitik von B2B-Unternehmen, so dass die strategische Nutzung von LinkedIn individuell ist. Andererseits ändern sich Rahmenbedingungen und Funktionen von LinkedIn von Zeit zu Zeit, so dass dies Auswirkung auf die strategische Nutzung dieser Plattform und die Social-Media-Strategie für B2B-Unternehmen besitzt.

Wenn Du professionelle Unterstützung für den erfolgreichen Start mit LinkedIn benötigst, dann vereinbare gleich mit mir ein kostenloses Erstgespräch.

Quellenangaben

Für die folgenden Quellenangaben gilt der Stand vom 21. Oktober 2023:

[1] LinkedIn zweistufige Authentifizierung aktivieren und deaktivieren
[2] Social Media und das Impressum: Achte darauf!
[3] Content-Format Story in Social Media: Von Snapchat, Instagram, Facebook, Twitter bis YouTube
[4] Social-Content: Was zeichnet hervorragenden Social-Media-Content aus?
[5] Touchpoints für ein erfolgreiches Kundenerlebnis in der Customer Journey
[6] Hashtag: Was bist Du? Was bringst Du mir? Wie setze ich Hashtags in Social Media ein?
[7] Welche Hashtag-Kategorien existieren für Deine Social-Media-Strategie?
[8] Warum ist LinkedIn für eine Marketingkampagne so wichtig?
[9] LinkedIn-Kampagnen-Manager: Mit diesen Funktionen LinkedIn Ads managen
[10] Creator Modus auf LinkedIn einrichten und aktivieren [Schritt für Schritt]
[11] LinkedIn: About Us
[12] Darum gehört LinkedIn in die B2B-Marketing-Strategie [LinkedIn Fakten]
[13] LinkedIn Seite einrichten: Optimieren Sie Ihre Unternehmensseite
[14] 6 einfache Content-Formeln für Social Media und Content-Marketing

LinkedIn-Profil von Ralph Scholze: Titelbild im Blog von webpixelkonsum

Insight-Tag von LinkedIn einrichten [Leitfaden]

Insight-Tag von LinkedIn einrichten [Leitfaden] 1999 1332 Ralph Scholze

Für erfolgreiche LinkedIn-Ads-Kampagnen können wir im B2B-Marketing einige förderliche Vorbereitungen treffen. Eine davon mit Fokus auf dieses soziale Netzwerk ist das Insight-Tag. Deswegen widmet sich dieser Artikel gezielt diesem Tag von LinkedIn für erfolgreiche Social-Media-Kampagnen [1].

Warum ist das LinkedIn-Insight-Tag wichtig?

Wenn Du Deine Kampagnen auf LinkedIn [2] erfolgreich realisieren, verstehen und optimieren willst, dann benötigst Du Daten. Ferner sollten Dir diese Daten in Echtzeit zur Verfügung stehen. Dafür steht Dir das Insight-Tag von LinkedIn zur Verfügung. Denn das Insight-Tag liefert Dir wertvolle demographische Informationen über die Besucher Deiner Unternehmens-Website (Corporate Website) [3].

Welche Daten liefert das Insight-Tag von LinkedIn?

Von der Business-Plattform erhältst Du zum Beispiel folgende Informationen [3]:

  • Arbeitgeber,
  • Branche,
  • Jobtitel,
  • Unternehmensgröße.

Ist das LinkedIn-Insight-Tag kostenlos?

Ja.

Wie aufwendig ist das Einrichten von dem LinkedIn-Insight-Tag?

Einerseits ist das Einrichten sehr einfach. Andererseits wäre ein wenig technisches Verständnis für das Einrichten von dem LinkedIn-Insight-Tag sehr hilfreich.

Wie erfolgt die Installation für das Tag von LinkedIn?

Dir stehen zwei Wege zur Auswahl:

  • Manuelle Installation oder
  • Per Tag Manager.

Dafür benötigst Du Zugang zu dem Kampagnen-Manager von LinkedIn [4] und zu Deiner Corporate Website.

Wie erkennst Du, ob das Tag funktioniert?

Auf jeden Fall benötigst Du den Zugang zum Kampagnen-Manager. Dort findest Du unter „Account-Assets“ den Punkt: „Insight-Tag“. Dort steht für Deine Domain nach der erfolgreichen Installation der Status auf „aktiv“. Infolgedessen weißt Du, dass das Insight-Tag funktioniert.

Wie lange dauert es, bis die ersten Daten per Tag vorhanden sind?

Im Grunde genommen hängt dies von dem Traffic für Deine Corporate Website ab. Je intensiver sie besucht ist, desto früher erhält das LinkedIn-Tag seine Signale und Daten. Entsprechend nach Deinem Traffic dauert dies bis zu 24 Stunden.

Wofür ist das LinkedIn-Insight-Tag noch wichtig?

Da das Tag für LinkedIn-Kampagnen wertvolle Daten liefert, kannst Du dies einsetzen für:

  • das Verfolgen Deiner Conversions,
  • Deine Re-Targeting-Kampagnen und
  • das Gewinnen von Echtzeit-Informationen über die beruflichen Ziele und bevorzugten Inhalte Deiner Corporate-Website-Besucher, die Du für Dein LinkedIn-Management und Deine Social-Media-Strategie nutzen kannst.

Wo finde ich weitere Informationen zu dem Tag von LinkedIn?

Bestimmt hast Du noch viele weitere Fragen zu dem LinkedIn-Tag. Zum Beispiel:

  • Wird dieser Codeausschnitt meine Website langsamer machen?
  • Was sendet meine Website über diesen Tag und wie werden diese Daten genutzt?
  • Unterstützt LinkedIn Bildpixel?
  • Kann ich Conversions durch Klicken nachverfolgen (wie bei einem Button oder in einem iFrame)?

Darauf findest Du direkt bei den FAQ von LinkedIn die passenden Antworten [5].

Für wen ist das Insight-Tag von LinkedIn sinnvoll?

Zuerst für all die Unternehmen, die LinkedIn aktiv in ihrer Social-Media-Strategie [6] und Marketingstrategie [7] einsetzen. Entsprechend sinnvoll ist das Tag, wenn Du:

  1. Deine Zielgruppe besser verstehen willst auf Basis gewonnener Daten.
  2. Wissen willst anhand der Daten, wie attraktiv Deine Produkte bzw. Serviceleistungen sind.
  3. Bescheid wissen willst über Deine LinkedIn-Ads und ihre Conversions im Rahmen Deiner LinkedIn-Kampagnen.

Fazit rund um das LinkedIn Insight-Tag für erfolgreiche LinkedIn-Kampagnen

Wenn Du erfolgreiche LinkedIn-Kampagnen für euer B2B-Unternehmen und B2B-Marketing realisieren willst, dann benötigst Du Daten in Echtzeit. Einerseits gewinnst Du eine Grundlage für Deine Entscheidungen rund um Deine LinkedIn-Kampagne. Andererseits erfährst Du damit, wie erfolgreich Deine Kampagne je Zeitpunkt ist. Deswegen solltest Du natürlich unter Einhaltung der EU-DSG-VO die Möglichkeit für den Einsatz von dem Insight-Tag dieser Social-Media-Plattform in Erwähnung ziehen. Immerhin wollen wir mit den vorhandenen Ressourcen das bestmögliche Ergebnis erzielen.

Solltest Du Hilfe dafür oder Deine LinkedIn-Kampagnen benötigen, dann vereinbare gleich Dein kostenfreies Erstgespräch.

Quellenangaben

Für die folgenden Quellenangaben gilt der Stand vom 01. August 2023:

[1] Streuverlust im Marketing und in der Werbung: Bedeutung und Tipps zum Minimieren
[2] Ultimative Anleitung zum Erstellen einer erfolgreichen LinkedIn-Kampagne: Umfassende Einblicke und praktische Tipps
[3] Insight-Tag
[4] LinkedIn-Kampagnen-Manager: Mit diesen Funktionen LinkedIn Ads managen
[5] LinkedIn Insight Tag: FAQs
[6] Nutze diese 12 Schritte für Deine Social-Media-Strategie
[7] Marketingstrategie

Diese Abbildung zeigt für die Analyse von dem Break-Even-Point im B2B-Marketing die grafische Lösung. Darauf sind die Gesamtkosten (Summe aus fixe und variable Kosten) plus der Umsatz zu sehen. An der Schnittstelle zwischen Gesamtkosten und Umsatz befindet sich der Break-Even-Point.

Break-Even-Point im B2B-Marketing: Bedeutung und Berechnung

Break-Even-Point im B2B-Marketing: Bedeutung und Berechnung 1800 1310 Ralph Scholze

Bevor wir uns gleich dem Break-Even-Point (BEP) intensiver widmen, stellt sich zuerst die Frage: Wofür soll ich den Break-Even-Point im B2B-Marketing kennen?

Inhaltsverzeichnis für diesen Artikel zum Thema Bedeutung und Berechnung vom Break-Even-Point im B2B-Marketing

Dich erwarten in diesem Artikel zu dem Thema rund um die Break-Even-Analyse folgende Schwerpunkte:

  1. Was ist die Ausgangssituation im B2B-Marketing für den Break-Even-Point?
  2. Was ist der Break-Even-Point?
  3. Wie berechnet sich der Break-Even-Point?
  4. Wie ist der Break-Even-Point zu interpretieren?
  5. Fazit für den Break-Even-Point im B2B-Marketing und seiner Bedeutung und Berechnung

Was ist die Ausgangssituation im B2B-Marketing für den Break-Even-Point?

Die meisten B2B-Unternehmen verkaufen Produkte. Sie entwickeln neue Produkte für ihre Zielgruppe. Dafür realisieren sie verschiedene Marketingmaßnahmen und Kampagnen. Jedoch benötigen neue Produkte Forschungsarbeit. Diese ist kostenintensiv. Damit verursachen sowohl die Forschungsarbeit als auch die Kampagnen für Produkte (auf zum Beispiel LinkedIn) Kosten, die großen Einfluss auf den Umsatz und den Gewinn besitzen. Entsprechend sollte bekannt sein, ab welchem Punkt wir im B2B-Marketing kostendeckend und somit Gewinn erwirtschaftend sind.

Damit sind wir beim Thema: Break-Even-Point im B2B-Marketing.

Was ist der Break-Even-Point?

B2B-Unternehmen überleben und wachsen wirtschaftlich nur, wenn sie Gewinn erwirtschaften. Dies passiert genau dann, wenn die Marketingmaßnahmen über die Schwelle zur Gewinnzone (Gewinnschwelle) führen. Um die exakte Gewinnschwelle und damit die Effizienz eines Produktes zu finden, muss dieser Punkt vorher berechnet werden: Der Break-Even-Point.

Demzufolge bezeichnet der Break-Even-Point den Punkt, an dem Erlös und Kosten identisch sind. Das heißt, ein B2B-Unternehmen erwirtschaftet weder einen Gewinn noch Verlust. Mit anderen Worten: An der Gewinnschwelle sind die Kosten und Erlöse gleich. Entsprechend ist der Break-Even-Point die Nullstelle der Gewinnfunktion (Gewinn und Verlust gleich 0€). Denn das Überschreiten der Gewinnschwelle führt zum Gewinn. Im Gegensatz dazu generierst Du mit Deinem B2B-Marketing und Social-Media-Marketing (Kampagnen in Social Media) Verlust, wenn Du unter dieser errechneten Gewinnschwelle bleibst. Daher solltest Du den Break-Even-Point im Vorfeld vor dem Bewerben eines Produktes berechnen.

Wofür kannst Du die Break-Even-Analyse im B2B-Marketing nutzen?

Die Break-Even-Analyse kannst Du nutzen, um die Effizienz eines Produktes oder sogar einer Produktpalette im Vorfeld zu errechnen. Während dessen findest Du heraus, wie viele Produkte Du produzieren und verkaufen musst, um alle Kosten zu decken. Damit erhältst Du zum Beispiel für Deine Planung der Kampagnen wertvolle Informationen.

Für erfolgreiche Kampagnen im B2B-Marketing ist der Break-Even-Point eine Grundlage, um in der Planungsphase die beste Lösung zu erstellen.

Wie berechnet sich der Break-Even-Point?

Für die Break-Even-Analyse stehen Dir 2 Möglichkeiten zur Auswahl:

  1. grafische Lösung,
  2. rechnerische Lösung.

Doch vorher müssen wir uns noch kurz damit beschäftigen, was wir alles für das Berechnen von dem Break-Even-Point im B2B-Marketing benötigen.

Was benötigst Du, um den Break-Even-Point im B2B-Marketing zu berechnen?

Zuerst benötigst Du Kenntnisse über die Kosten. Diese unterteilen sich in:

  • fixe Kosten (Fixkosten) und
  • variable Kosten.

Da diese beiden Kostenarten immer anfallen, wenn produziert wird, ergeben sie die Gesamtkosten. Demzufolge bestehen die Gesamtkosten immer aus der Summe der Fixkosten und variablen Kosten.

So berechnet sich der Break-Even-Point grafisch

Willst Du Deine Break-Even-Analyse grafisch lösen, musst Du dennoch Fakten kennen; nämlich die oben genannten Kosten.
Die folgende Abbildung zeigt Dir die grafische Lösung für die Break-Even-Analyse. An der Stelle, wo sich die Kurve der Kosten und des Umsatzes schneiden, befindet sich der Break-Even-Point.

Diese Abbildung zeigt für die Analyse von dem Break-Even-Point im B2B-Marketing die grafische Lösung. Darauf sind die Gesamtkosten (Summe aus fixe und variable Kosten) plus der Umsatz zu sehen. An der Schnittstelle zwischen Gesamtkosten und Umsatz befindet sich der Break-Even-Point.

Quelle: webpixelkonsum (Grafische Lösung für Break-Even-Point im B2B-Marketing)

Für die genauere Break-Even-Analyse empfehle ich Dir die rechnerische Lösung zu nutzen.

Den Break-Even-Point rechnerisch ermitteln

Zuerst widmen wir uns den Kosten und anschließend dem Umsatz.

Gesamtkosten in der Break-Even-Analyse

Wie bereits beschrieben, setzen sich die Gesamtkosten aus den fixen und variablen Kosten zusammen.
Entsprechend der Definition fallen die fixen Kosten immer für ein Unternehmen an; zum Beispiel für Miete, Internet usw. Dementgegen entstehen die variablen Kosten erst, wenn ein Produkt hergestellt wird. Damit sind die variablen Kosten abhängig von der produzierten Menge. Demzufolge sind die Gesamtkosten niemals ein „Wert in Stein gemeißelt“, sondern variieren von der Menge der hergestellten Produkte (Stückzahl).

Daraus ergibt sich folgende Formel:
Gesamtkosten = fixe + variable Kosten

Da die variablen Kosten abhängig sind, erweitert sich diese Formel wie folgt:
Gesamtkosten = fixe Kosten + (variable Stückkosten x Stückzahl)

In dieser Formel befindet sich ein neuer Wert hinzu: Stückkosten. Wie berechnen sich die Stückkosten? Was bedeuten Stückkosten für Dein B2B-Marketing bzw. Deine Preispolitik?

Lass uns einen kleinen Exkurs zu den Stückkosten unternehmen: Sie bedeuten etwas sehr wichtiges für Deine Preispolitik. Denn die Stückkosten stellen die Preisuntergrenze für ein Produkt dar. Dies bedeutet, dass Du Dein Produkt nicht für einen geringeren Preis anbieten darfst. Ansonsten entsteht mit jedem verkauften Produkt ein Verlust. So berechnest Du die Stückkosten und damit die Preisuntergrenze für Dein Produkt:
Variable Stückkosten = Variable Gesamtkosten / produzierte Menge

Da der Preis die gesamten Kosten (fixe und variable plus den Gewinn) erzielen muss, benötigen wir den Deckungsbeitrag pro Stück. Damit wissen wir, wie viel das Produkt zur Deckung der Fixkosten beiträgt.

Diese beiden Formel helfen uns weiter:
Deckungsbeitrag pro Stück = Umsatzerlös eines Produkts – variable Stückkosten
Deckungsbeitrag = Umsatzerlös eines Produkts – (variable Stückkosten x Stückzahl)

Grundformel für die Break-Even-Analyse und damit dem Break-Even-Point

Jetzt ermitteln wir die beiden Größen:
Gesamtumsatz = Einzelpreis x Stückzahl
Gesamtkosten = (Variable Stückkosten x Stückzahl) + fixe Kosten

Wir erinnern uns bzgl. des BEP:
Break-Even-Point = Gesamtumsatz – Gesamtkosten = 0

Diese Grundformel für die Break-Even-Analyse aufgelöst in all ihre Bestandteile ergibt endlich folgende Formel für uns zum Berechnen des Break-Even-Points von einem Produkt:

Break-Even-Point = (Einzelpreis x Stückzahl) – (Variable Stückkosten x Stückzahl) + fixe Kosten = 0

Wie ist der Break-Even-Point zu interpretieren?

Wie Du bestimmt selbst merkst, ist die Break-Even-Analyse mit dem Break-Even-Point für Dein B2B-Marketing sehr hilfreich. Bleibst Du mit Deinen Marketingmaßnahmen unterhalb des Break-Even-Points, bist Du in der Verlustzone. Hier solltest Du geeignete Maßnahmen treffen, die Du im folgenden Fazit findest. Bist Du darüber, dann lass die „Sektkorken knallen“, denn Du befindest Dich in der Gewinnzone.

Fazit für den Break-Even-Point im B2B-Marketing und seiner Bedeutung und Berechnung

Wenn Du für das Marketing verantwortlich bist, dann stellst Du bestimmt diese beiden Fragen:

  • Wie viele Produkte müssen wir verkaufen, um keinen Verlust zu erwirtschaften?
  • Wie viel Umsatz muss das B2B-Marketing mit seinen Marketingmaßnahmen und Kampagnen mindestens generieren, um keinen Verlust zu erzeugen?

Damit zeigt sich, dass der Break-Even-Point im B2B-Marketing eine sehr wichtige Kennzahl darstellt zur Analyse und Steuerung des Unternehmen und Deiner Kampagnen. Ferner benötigst Du für Deine Kampagnen ein Budget, welches Du in Deinem Marketingbudget [1] definierst.
Warum?

Wenn die vorher berechnete Anzahl der zu verkaufenden Produkte oder der errechnete Mindestumsatz nicht erzielt wird, dann sollte das Marketing lösungsorientierte Maßnahmen ergreifen [2]. Natürlich so früh wie nur möglich. Daraus ist die sehr wichtige Bedeutung von der Break-Even-Analyse im B2B-Marketing erkennbar. Je früher diese Maßnahmen erfolgen, desto eher stellt sich der Break-Even-Point und damit die Gewinnschwelle ein. Die folgende Abbildung probiert dies grafisch zu zeigen:

Diese Abbildung zeigt für die Break-Even-Analyse die Zusammenhänge zwischen der Gesamtkosten, Menge sowie Preisuntergrenze, Gewinn und Verlust grafisch dar.

Quelle: webpixelkonsum (Berechnen des Break-Even-Points im B2B-Marketing)

Welche Maßnahmen im B2B-Marketing könntest Du realisieren?

Wenn der Break-Even-Point in Gefahr ist, dann könnest Du zum Beispiel:

  • Maßnahmen zur Kostensenkung durchführen; denke bei den Kosten an die fixen und variablen Kosten.
  • das betreffende Produkt bzw. die betreffenden Produkte aus dem Sortiment nehmen.
  • wie bereit bereits erwähnt, gezieltere Kampagnen zur Umsatz- und damit zur Gewinnsteigerung realisieren.

Solltest Du an einem solchen Punkt sein oder an einer solchen Maßnahme arbeiten, dann unterstütze ich Dich mit meinem Know-how für das B2B-Marketing. Am Besten besprechen wir dies bei einem Termin Deiner Wahl.

Quellenangaben

Für die folgenden Quellenangaben gilt der Stand vom 13. Oktober 2023:

[1] Marketingbudget: Anleitung für eine erfolgreiche Budgetplanung im B2B-Marketing
[2] 5Ds im Digital Marketing: Ihre Bedeutung

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