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Erfolgreiche Budgetplanung im B2B-Marketing

Erfolgreiche Budgetplanung im B2B-Marketing 2000 1333 Ralph Scholze

Um ein Marketingbudget für das eigene Marketing zu erstellen, stehen Dir mehrere Wege und Methoden zur Auswahl. Dabei unterscheiden sich diese Methoden zur Planung von einem Budget für das B2B-Marketing erheblich. Das heißt für Dich, dass jede Methode ihre Vorteile und Nachteile besitzt. Ich probier darauf einzugehen, so dass Du wertvolle Anregungen für das Planen von Deinem Marketingbudget erfährst.

Für Dich interessant könnte die aktuelle Studie „B2B-Marketing-Budgets 2026“ des Bundesverband Industrie Kommunikation (bvik) sein. Sie erschien bereits zum 14. Mal und liefert wertvolle Ergebnisse für Deine Budgetplanung im B2B-Marketing. Zum Beispiel stiegen die Marketing-Budgets für 2026 nominal um 2,1 Prozent oder die befragten B2B-Unternehmen etwa 1,4 % des Umsatzes im Durchschnitt für Marketing-Aktivitäten ausgegeben.

Denn die folgende Frage steht für Dich bestimmt im Raum: Nach welchen Kriterien entscheide ich, wie viel in das eigene Marketing bestmöglich investiert werden soll?

Inhaltsverzeichnis für diesen Artikel zum Thema Marketingbudget erstellen für das B2B-Marketing

Dich erwarten in diesem Artikel zu dem Thema professionell das eigene Marketingbudget erstellen folgende Schwerpunkte:

  1. Was ist ein Marketingbudget?
  2. Warum ist ein Marketingbudget wichtig?
  3. Welche Faktoren beeinflussen das Erstellen von Deinem Marketingbudget?
  4. Worauf solltest Du beim Erstellen von Deinem Marketingbudget achten?
  5. Fragen rund um das Erstellen und Planen von einem Marketingbudget im B2B-Marketing
  6. Mit dieser Anleitung zum Erstellen Deines Marketingbudgets kommst Du Schritt für Schritt voran
  7. Marketingbudget erstellen: Fixes oder flexibles Budget für Dein B2B-Marketing?
  8. Nach der Pro-Kopf-Methode Dein Marketingbudget erstellen
  9. Welche Kosten gehören in das Marketing Budget?
  10. Fazit für Marketingbudget erstellen im B2B-Marketing

Was ist ein Marketingbudget?

Zuerst ist wichtig: Das Marketingbudget ist ein finanzieller Plan. Darin festgelegt sind die Ausgaben für Deine Marketingaktivitäten. Dabei bezieht er sich auf Deine zukünftigen Aktivitäten im Marketing. Weiterhin beinhaltet er alle Kosten Deiner Marketingaktivitäten, die für die Umsetzung von Deinen Marketingkampagnen anfallen für beispielsweise LinkedIn-Kampagnen oder Instagram-Kampagnen oder umfangreicher für Social-Media-Kampagnen).

Warum ist ein Marketingbudget wichtig?

Erfolgreiches Marketing besitzt Ziele. Diese Marketingziele (SOLL-Situation) sind für Dein Unternehmen elementar, dass sie zum Unternehmenserfolg beitragen. Jedoch erfordern diese Marketingziele [1] konkrete Maßnahmen[2], die Kapital (Budget für Dein Marketing) zur Umsetzung benötigen. Das heißt, dass Deine Marketingaktivitäten ohne ein Budget für Dein B2B-Marketing schnell außer Kontrolle geraten und das Unternehmen unnötig Geld ausgibt.

Ferner hilft Dir ein festgelegtes Marketingbudget, die Effektivität von Deinen Marketingmaßnahmen und Marketingkampagnen zu messen und zu optimieren. Daher ist es sehr wichtig, dass Du bei der Jahresplanung für die verschiedenen Budgets auch auf eine konkret Höhe für das Marketing-Budget achtest. Bei dieser Budget-Planung sind mehrere Faktoren zu betrachten.

Ein Marketingbudget ohne Bezug zu Marketingzielen (quantitativ/qualitativ) liefert keine Planungssicherheit für das Marketing-Team und seine Maßnahmen. Das passende Marketingbudget ist die Quadratur des Kreises; fast.

Welche Faktoren beeinflussen das Erstellen von Deinem Marketingbudget?

Abgesehen von Deiner aktuellen wirtschaftlichen Situation in Deinem Unternehmen existieren folgende Einflussfaktoren zum Erstellen von Deinem Marketingbudget:

  • Umsatz aus dem laufenden Geschäftsjahr.
  • Gewinn aus dem laufenden Geschäftsjahr.
  • Marketingziele für das kommende Geschäftsjahr.
  • Wirtschaftliche Rahmenbedingungen für das laufende und kommende Geschäftsjahr, die auf die Unternehmensziele wirken.
  • Preisentwicklung der Werbeträger (Werbedienstleister) für Deine geplanten Marketingaktivitäten für das kommende Geschäftsjahr.
  • Dein Marketing-Mix [3] für das kommende Geschäftsjahr.

Worauf solltest Du beim Erstellen von Deinem Marketingbudget achten?

Trotz der Wichtigkeit für erfolgreiche Marketingkampagnen und Marketingmaßnahmen beachten die stetige Kontrolle von dem Marketingbudget viele Unternehmen nicht. Ferner verändern viele Unternehmen ihre Finanzplanung in kritischen Unternehmenssituation, indem sie das Budget für ihr Marketing verringern aufgrund finanzieller Engpässe.

Außerdem solltest Du beim Erstellen von Deinem Marketingbudget Deine Marketingziele im Fokus behalten. Jedoch steht dieser Fokus nicht bei allen Methoden für das Planen von Marketingbudget im Mittelpunkt. Daher widmen wir uns jetzt den Methoden, wie Du Dein Marketingbudget erstellen kannst.

Fragen rund um das Erstellen und Planen von einem Marketingbudget im B2B-Marketing

Folgende Fragen geben Dir Anregungen, wenn Du für Dein B2B-Marketing das Budget planst:

  • Welche finanziellen Mittel sind einzusetzen, um die definierten Marketingziele zu erreichen?
  • Wo liegen die Prioritäten im Einsatz der Budgetmittel für Dein B2B-Marketing?
  • Wie sind diese Mittel bestmöglich aufzuteilen?
  • Welche neuen Produkte führst Du im neuen Geschäftsjahr ein?
  • Welchen Break-Even-Point [4] besitzen Deine Produkte?
  • Wer sind Deine ABC-Kunden und wie willst Du diese im neuen Geschäftsjahr mit Deinen Marketinginstrumenten [5] erreichen?
  • Welche Preispolitik [6] verfolgst Du in Deinem Marketing im neuen Geschäftsjahr?

Mit dieser Anleitung zum Erstellen Deines Marketingbudgets kommst Du Schritt für Schritt voran

Diese 6 Schritte helfen Dir beim Erstellen von Deinem Marketingbudget.

Analysiere Deine aktuelle Situation

Bevor Du das Marketingbudget erstellen kannst, solltest Du sehr genau die gegenwärtige Situation von Deinem Unternehmen analysieren. Dafür kommen die Marktanalyse und Konkurrenzanalyse sowie die SWOT-Analyse in Frage.

  • Marktanalyse, d.h. damit verstehst Du Deinen Markt und die Bedürfnisse Deiner Zielgruppe und Kunden besser. Dabei solltest Du die Faktoren wie Marktgröße, Wachstumspotenzial und Trends berücksichtigen.
  • Konkurrenzanalyse, d.h. damit identifizierst Du die Stärken und Schwächen Deiner Konkurrenz. Daraus bist Du in der Lage, Schlüsse für die eigene Marketingstrategie zu ziehen.
  • SWOT-Analyse, d.h. damit stellst Du die Stärken und Schwächen von Deinem Unternehmen sowie die Chancen und Risiken für Dein Unternehmen fest. Infolgedessen leiten sich Handlungsempfehlungen für Deine Marketingstrategie ab.

Die folgende Abbildung zeigt Dir die SWOT-Analyse [7]:

Diese Abbildung von webpixelkonsum zeigt die SWOT-Analyse als Instrument zur Strategieplanung im Marketing und für Social Media mit der internen Analyse (Unternehmen) sowie externe Analyse (Umwelt) als vollständiges Modell. Zusätzlich bildet diese Grafik die Handlungsempfehlungen aus der SWOT-Analyse ab.

Quelle: webpixelkonsum (SWOT-Analyse als vollständiges Modell)

Lege Deine Ziele für Dein Marketing fest

Damit Deine Marketingstrategie von Erfolg gekrönt ist, sind konkrete Ziele festzulegen. Empfehlenswert solltest Du Deine Marketingziele nach dem bekannten SMART-Prinzip erstellen. Folglich sind Deine Ziele nach dem SMART-Prinzip – spezifisch, messbar, erreichbar, relevant und terminiert. Folgendes Beispiele für ein Marketingziel nach dem SMART-Prinzip könnte wie folgt lauten: Zum Ende des laufenden Geschäftsjahres soll der Umsatzes um 25% gegenüber des Vorjahres steigen.

Kenne Deine Zielgruppe sehr genau

Mit Hilfe einer genauen Analyse Deiner Zielgruppe verstehst Du die Bedürfnisse Deiner Zielgruppe viel besser. Infolgedessen investierst Du Dein Marketingbudget in erfolgreiche Marketingmaßnahmen und Marketinginstrumente.

Bestimme die passenden Marketingkanäle

Dir stehen viele Marketingkanäle zur Auswahl, die Du nutzen kannst, um Deine Zielgruppe zu erreichen. Dazu zählen das Online-und Offline-Marketing, sowie das Social-Media-Marketing und Event-Marketing. Entsprechend hängt die Auswahl der Marketingkanäle von Deinen Zielen und Deiner Zielgruppe ab.

Berechne Dein Budget für Dein B2B-Marketing

Nachdem Du die Ziele und Marketingkanäle festlegtest, gilt es jetzt dem Budget für Deine verschiedenen Marketingkampagnen. Dabei solltest Du berücksichtigen, wie viel Budget zur Verfügung steht, wie viel Budget für welchen Marketingkanal zum Einsatz kommen soll und wie Dein Marketingbudget über das Jahr verteilt ist.

  • Wie viel Budget steht zur Verfügung? Es ist wichtig zu wissen, wie viel Budget insgesamt zur Verfügung steht, um Dein Marketingbudget festzulegen.
  • Wie viel Budget soll für welchen Marketingkanal zum Einsatz kommen? Je nach Zielgruppe und Marketingkanal kannst Du das Budget für das Marketing unterschiedlich aufteilen.
  • Wie verteilt sich das Budget für das Marketing über das Jahr? Du solltest Dein Marketingbudget über das Jahr so verteilen, dass es für all die geplanten Marketingaktivitäten ausreicht.

Umsetzen und Kontrolle

Sobald das Marketingbudget erstellt ist, folgt zum Beispiel die Umsetzung der Marketingkampagne. Folglich ist es sehr wichtig, den Erfolg Deiner Kampagne regelmäßig zu kontrollieren und das Budget gegebenenfalls anzupassen.

  • Marketingplan realisieren, d.h. nachdem das Marketingbudget erstellt ist, beginnt die Umsetzung Deines Marketingplans. Dabei ist es wichtig, den Plan genau zu befolgen und die Aktivitäten in Deinem B2B-Marketing regelmäßig zu kontrollieren.
  • Erfolgskontrolle, d.h. es ist sehr wichtig, dass Du den Erfolg Deiner Marketingkampagne regelmäßig kontrollierst. Infolgedessen stellst Du frühzeitig fest, ob Du Deine Ziele zum geplanten Zeitpunkt erreichst und erfüllst.
  • Anpassen des Marketingbudgets, d.h. je nach Erfolg Deiner Marketingkampagne kann es notwendig sein, das Du Dein Marketingbudget anpasst.

Nach welchen Kriterien kannst Du Dein Marketingbudget erstellen?

Beim Erstellen von Deinem Marketingbudget stehen Dir folgende Möglichkeiten zur Seite.

Betrag je Verkaufseinheit

Bei dieser Möglichkeiten orientiert sich das Marketingbudget an der Absatzmenge. Dabei legst Du je verkaufter Einheit einen konkreten Betrag fest, der Deinem Marketingbudget zur Verfügung steht.

Vorteil dieser Methode zum Erstellen eines Marketingbudgets ist:

  • Geringer Aufwand zum Berechnen eines Marketingbudgets.

Nachteilig sind:

  • die subjektive Festlegung des konkreten Betrags je verkaufter Einheit,
  • das Festlegen der Absatzmenge entweder nach Vergangenheitswerten oder geplanten Zukunftswerten. Einerseits ist die Absatzmenge nach Vergangenheitswerten für die Marketingstrategie nachteilig, da die Marketingziele für das kommende Geschäftsjahr andere sind gegenüber der Vergangenheit. Andererseits kann das Marketing bei diesem Vorgehen nur die Absatzmenge aus der Vergangenheit realisieren und damit die zukünftigen Marketingziele nicht erfüllen. Sinnvoller sind die geplanten Zukunftswerte als Grundlage bei dieser Methode, da das Marketing mit seinem Budget diese Ziele (Absatzmenge im kommenden Geschäftsjahr) realisieren soll,
  • die Abhängigkeit von der Absatzmenge. Jene kann sich aus unterschiedlichen Gründen im Laufe eines Geschäftsjahrs ändern; sowohl positiv wie negativ. Damit existiert keine Planungssicherheit für das Marketing.

Ergebnisanteil als Bezugsgröße um das Marketingbudget zu erstellen

Hierfür bestimmst Du einen Prozentsatz von Erfolgsgrößen in Deinem Unternehmen. Davon erstellst Du Dein Marketingbudget.

Vorteil dieser Methode für die Planung eines Marketingbudgets ist:

  • wie bei der vorherigen Methode der geringe Aufwand zum Berechnen eines Marketingbudgets.

Nachteilig sind:

  • die subjektive Festlegung des Prozentsatzes, damit Du Dein Marketingbudget erstellen kannst,
  • der fehlende Bezug der Erfolgsgrößen zu den Marketingzielen im kommenden Geschäftsjahr,
  • vor allem die Abhängigkeit von zahlreichen Faktoren wie das Lebenszyklusstadium des Marktes, die auf die Erfolgsgrößen einwirken. Damit schwankt gleichfalls die Bezugsgröße für Dein Marketingbudget, so dass keine Planungssicherheit für Deine Marketingmaßnahmen und Kampagnen existiert.

Fortschreibung des Marketing-Budgets aus der Vergangenheit

In diesem Fall wird ein Budget für das B2B-Marketing aus der Vorperiode für die Gegenwart und Zukunft fortgeführt. Zum Beispiel erfolgt die Fortschreibung parallel zur Entwicklung der Erlös- bzw. Ertragssituation. Ebenso kannst Du Dich an den Faktorkosten (Kosten, die für Produktionsfaktoren wie Maschinen oder menschliche Arbeit im Rahmen der Produktion anfallen, z.B. Miete, Löhne und Gehälter) orientieren.

Vorteil dieser Methode ist:

  • das einfache Erstellen von dem Marketingbudget, d.h. geringer Aufwand zum Berechnen eines Marketingbudgets.

Nachteilig sind:

  • Getreu dem Motto: „So haben wir dies schon immer gemacht …“, könnte im Laufe der Zeit die Höhe von dem Marketingbudget so „festgefahren sein“, dass Änderungen und damit einhergehende Anpassungen zu internen Konflikten und Spannungen bei der Budgetplanung führt,
  • Fehlende Flexibilität von dem Marketingbudget auf sich veränderte Rahmenbedingungen im Marketing-Mix und Marketingziele.

Marketingbudget erstellen mittels Ziel-Mittel-Maßstab

Zuerst ist wissenswert, dass unter Mittel Dein Marketing-Budget zu verstehen ist. Während unter Ziel eine umfangreichere Erklärung subsumiert ist. Denn darunter zählt die Aufgabe, jedes Oberziel solange in Teilziele zu zerlegen, bis operationale Unterziele entstehen. Folglich lässt sich die Höhe Deines Marketingbudgets an definierte Ziele verknüpfen. Je nachdem, ob Dein Unternehmen einen konkreten Umsatz oder eine bestimmte Umsatzsteigerung oder eine weitere Zielgruppe für sich gewinnen will oder bei potenziellen Kunden die Sichtbarkeit steigern will, ist ein Budget in Höhe von X zu investieren.

Operationalisieren von Zielen im Marketing

Um die Zielerreichung zu einem späteren Zeitpunkt beurteilen zu können, müssen die Marketingziele konkrete Kriterien erfüllen. Dies nennt man im Marketing: Operationalisieren. Entsprechend sind Marketingziele operational definiert, wenn sie Aussagen zu:

  • Zielinhalt: Was soll erreicht werden?
  • Zielausmass: In welchem Umfang soll das Ziel erreicht werden?
  • Zielsegment: In welchem Marktsegment bzw. bezogen auf welche Zielgruppe soll das Ziel erreicht werden?
  • Zielgebiet: In welchem Gebiet soll das Ziel erreicht werden?
  • Zielperiode: Bis wann soll das Ziel erreicht werden?

beinhalten.

Vorteil dieser Methode ist:

  • ein direkter Ursache-Wirkung-Zusammenhang. Entsprechend ermöglicht dieser Ansatz ein antizyklisches Marktverhalten. Dies heißt, wenn die Umsätze rückläufig sind, so sollte im Vergleich zum Vorjahr mehr Budget für die Marketing-Maßnahmen zur Verfügung stehen. Damit die anvisierten Marketing-Ziele auf jeden Fall zu erfüllen sind.

Nachteilig ist:

  • der höherer Aufwand für die Kalkulation und damit für das Erstellen von Deinem Marketingbudget.

Fixbetrag für das Marketingbudget

Wie der Name bereits verdeutlicht, ist die Größe für Deine Marketingaktivitäten starr. Entsprechend wird vorab eine feste Summe für Dein Marketingbudget festgelegt.

Vorteile dieser Methode sind:

  • eine gewisse Planungssicherheit, da die Höhe bereits vorab festgelegt ist,
  • das einfache Erstellen des Budgets für das Marketing.

Nachteilig sind:

  • Sollte das Marketing-Team die vorgegebenen Ziele verfehlen, könnte daraus Unfähigkeit oder ineffiziente Mittelverwendung dem Marketing-Team unterstellt werden,
  • unter Umständen kann nicht eingesetztes Budget in der folgenden Periode gekürzt werden, so dass ungenutztes Budget im laufenden Geschäftsjahr ohne konkrete Ziele ausgegeben und damit fehlinvestiert werden. Damit kommt es zur Verschwendung von Ressourcen.
  • die „Zementierung“ des Fixbetrags für das Marketing, so dass das Budget für das Marketing über längere Zeit identisch bleibt und damit auf Marktveränderungen gar nicht agieren kann.

Dem Marketingbudget fällt ein – Restbetrag – zu

Diese Methode für das Planen und Erstellen von Deinem Marketingbudget sollte in Deinem Unternehmen nicht zum Einsatz kommen. Denn bei dieser Methode erhält das Marketing nach der Planung aller verfügbaren Finanzmittel ein noch offenen Restbetrag.

Vorteil dieser Methode:

  • existiert nicht!

Nachteilig sind:

  • ein falsches Verständnis von Marketing, denn Marketing investiert in Kundengewinnung (Recruitment) und Kundenbindung (Retention) sowie Kundenrückgewinnung (Recovery) (entsprechen die 3R’s) und damit in den zukünftigen Unternehmenserfolg.
  • die falsche Priorisierung von Unternehmensinvestitionen, so dass dem Marketing zu wenig Budget zum Erfüllen seiner Ziele zur Verfügung steht.
  • das Fehlen der Korrelation von Marketingzielen und Marketingbudget.

Prozentwert/-satz als Bezugsgröße für das Marketingbudget

Bei diesem Ansatz ermittelt sich die Höhe des Marketing-Budget als ein bestimmter Prozentwert einer zuvor definierten Bezugsgröße. Diese kann zum Beispiel sein:

  • Umsatz,
  • Gewinn,
  • Deckungsbeitrag oder
  • Marktanteil.

Vorteil dieser Methode:

  • die einfache und schnelle Handhabungen der Praxis.

Nachteilig sind:

  • die gewählten Bezugsgrößen, die zum Teil keinen Bezug zum Marketing-Budget aufzeigen aufgrund zum Beispiel von steuerlichen Abschreibungen sinkt der Gewinn und damit das Marketingbudget.
  • das teilweise Fehlen von Ursache und Wirkung bzgl. Marketingziele und Budget, um diese Ziele in einer bestimmten Zeit (Periode) zu erfüllen.

Marketingbudget orientiert sich an der Konkurrenz

Einerseits kannst Du Dich beim Planen und Erstellen von Deinem Budget für das Marketing an eigene (unternehmensinterne) Größen orientieren. Andererseits hast Du die Wahl, Dich mit Deinem Marketingbudget an Deine Konkurrenz zu orientieren. Genau dies ist der Idee von diesem Ansatz. Als Grundlage zum Berechnen dient die Gewichtung nach Marktanteilen.

Vorteil dieser Methode ist:

  • die Orientierung an Deinen Konkurrenten, die mit ähnlichen Produkten um die ähnliche oder gar identische Zielgruppe kämpfen.

Nachteilig sind:

  • das Gewinnen von validen Daten über das Marketing-Budget Deiner Konkurrenten,
  • der Zeitaufwand zum Gewinnen dieser Daten,
  • fehlender Bezug zu den eigenen Zielen im Marketing, da die Konkurrenz der „Nordstern“ ist,
  • möglicherweise das Verfolgen falscher Marketingziele, nämlich die der Konkurrenz.

Marketingbudget erstellen: Fixes oder flexibles Budget für Dein B2B-Marketing?

Ferner kannst Du das Erstellen von Deinem Budget für das Marketing unterteilen in ein fixes oder flexibles Marketingbudget. Mit dieser Möglichkeit setzt sich der Autor Hans Dieter Maier in seinem Artikel zum Marketingbudget auseinander [8].

Er verweist für das starre Marketingbudget als Vorteil die Planungssicherheit. Dazu ergänze ich als weiteren Vorteil die geringere Aufwand gegenüber eines flexiblen Marketingbudgets.

Vorteile von einem flexiblen Marketingbudget

Demgegenüber besitzt das flexible Marketingbudget den Vorteil, extrem zeitnah auf sich ändernde Marktbedingungen und Konsumverhalten – damit auf sich bietende Verkaufsmöglichkeiten – anzupassen. Jedoch erfordert diese Budgetstrategie ein stetiges Monitoring seiner Marktsegmente und Zielgruppe sowie kurze Entscheidungswege, um das sich gegenwärtige Potenzial gezielt zu nutzen. Herausfordernd bei einem flexiblen Marketingbudget ist der Aspekt: Ab welcher prozentualen Schwankung passt sich das Marketingbudget an die neue Marktsituation an?

Nach der Pro-Kopf-Methode Dein Marketingbudget erstellen

Mit der Pro-Kopf-Methode steht Dir eine weitere Alternative zur Verfügung. Jene eröffnet vor allem für Deine Online-Werbung und Social-Media-Kampagnen eine genauere Planung der Kosten [9, 10]. Demnach legst Du einen Geldbetrag in der Höhe fest, wie Du bereits bist für einen neuen Kunden zu bezahlen. Oder anders formuliert: Wie viel darf Dich ein neuer Kunde maximal kosten?

Vorteile dieser Methode sind:

  • der Fokus auf die Gewinnung neuer Kunden mit konkretem Budget zu deren Gewinnung,
  • eine gewisse Planungssicherheit, da die Kundengewinnung ein elementarer Aspekt einer Unternehmens- und Marketingstrategie darstellt,
  • ein direkter Zusammenhang zwischen einem absoluten, quantitativen Marketingziel und dem dazugehörigen Marketingbudget, selbst bei steigender Neukundengewinnung.

Nachteilig sind:

  • subjektive Werte für die Neukundengewinnung,
  • erfordert weitere Berechnungen wie den Customer Lifetime Value (CLV),
  • der definierte Geldbetrag zur Gewinnung neuer Kunden ist aufgrund steigender Werbepreise in zum Beispiel Social Media zu niedrig, so dass die Kunden zur Konkurrenz gehen und dort den Umsatz generieren.

Welche Kosten gehören in das Marketing Budget?

Zuerst die allgemeine Antwort: Es kommt darauf an. Einerseits hängt dies von Deinem Marketing-Mix ab. Andererseits beeinflusst Deine Branche und Unternehmensart die Kostenstruktur.

Dennoch existieren typische Kosten im B2B-Marketing wie:

  • Social Media (organische Reichweite),
  • Social-Media-Kampagnen bzw. Social-Media-Marketing mit seinen Social Ads, Paid Media),
  • Messen und Events,
  • Reisekosten,
  • SEM (Google Ads, Bing Ads),
  • Content-Erstellung (für Website, Produkte, Social Media, Blog, Whitepaper),
  • Marktforschung,
  • Mediaplanung [11],
  • Lead Management
  • Schulungsmaßnahmen,
  • Tools (Marketing, SEO, Social Media, Kampagnen, Reporting, CRM) sowie
  • Externe Dienstleister wie die spezialisierte Social-Media-Agentur webpixelkonsum.

Da Preise von externen Dienstleistern in dynamischen Zeiten wie diese sich ändern können im Laufe eines Geschäftsjahres, solltest Du einen Puffer für Deine Marketingkosten festlegen. Zum Beispiel kannst Du festlegen, dass 5 bis 10% Puffer in Deinen Marketingkosten existiert. Wir nennen dies — Reservefond.

Studie zum Marketingbudget liefert uns wertvolle Einblicke

Bezüglich der Kosten im Zusammenhang mit dem Marketingbudget verweise ich auf diese spannenden Fakten aus der Studie „Marketing Tech Monitor 2023“ [12]. Diese Studie „Marketing Tech Monitor 2023“ fasst die Meinung und Expertise von 1.400 Marketingentscheider in der DACH-Region zusammen. Die Absatzwirtschaft schreibt in ihrem Artikel [13], dass der “Anteil verfügbarer Lösungen wächst und der Budgetanteil für Marketing Tech – gemessen als Anteil der Technologie- und Systemkosten am gesamten Marketingbudget – liegt für mehr als 80 Prozent der Unternehmen derzeit bei rund zehn Prozent des gesamten Marketingbudgets. Es wird jedoch erwartet, dass dieser Budget-Anteil weiter ansteigen wird …“. Gleichzeitig erwartet die “Mehrheit (32 Prozent der Befragten) […], dass in den kommenden zwei bis drei Jahren der Anteil von Technologie- und Systemkosten am gesamten Marketingbudget auf 15 bis 20 Prozent“ steigt.

Fazit für Marketingbudget erstellen im B2B-Marketing

Das Marketingbudget ist ein wichtiger Bestandteil einer erfolgreichen Marketingstrategie im B2B-Marketing. Durch eine sorgfältige Analyse der aktuellen Situation, die Festlegung konkreter Ziele und die Auswahl geeigneter Marketingkanäle kannst Du ein effektives Marketingbudget erstellen. Ferner solltest Du eine regelmäßige Kontrolle und Anpassung des Budgets vornehmen, um den Erfolg Deiner Marketingkampagne zu maximieren.

Das Marketing-Budget ist eine signifikante Investition in die Zukunft für Deinen Unternehmenserfolg

Unter dem Strich sollte Dir bewußt sein, dass Dein Marketing-Budget eine starke Investition in die Zukunft für Deinen Unternehmenserfolg ist. Sehr oft kommt dies vor, dass Unternehmen ihr Budget für das Marketing zu gering planen. Demzufolge sind die Marketingziele bereits bei der Planung von dem Marketingbudget zum Scheitern verurteilt. Daher probier aus den vorgestellten Methoden die bestmögliche für Dein Marketingbudget zu finden. Vor allem sollte sich Dein Budget für Deine Marketingmaßnahmen an konkreten Marketingzielen in Deinem Marketing-Mix orientieren.

Einerseits steigt dadurch die Komplexität, wenn Du ein Marketingbudget erstellen willst. Andererseits existiert für Dich eine Flexibilität bezüglich der Höhe Deines Marketingbudgets, so dass Du auf veränderte Rahmenbedingungen zum Beispiel in Deinem Kampagnen-Management [14] zeitnah agieren kannst.

Ein Extra-Tipp für Deine Marketing-Budgetplanung

Wissenswert bezüglich der Budgetplanung für Dein B2B-Marketing sind noch diese beiden Ziele:

  1. Zuerst die Definition der Budgethöhe für die gesamten Marketingmaßnahmen und danach
  2. das Bestimmen der Verteilung des Marketingbudgets auf die einzelnen Marketingmaßnahmen.

Wenn Du Unterstützung für das Erstellen von Deinem Marketingbudget wünschst, dann vereinbare gleich ein kostenfreies Erstgespräch.

Quellenangaben

Für die folgenden Quellenangaben gilt der Stand vom 12. September 2023:

[1] Marketingziele definieren für strategische Ziele und Marketingerfolge
[2] Marketingformen: So vielfältig ist das Marketing
[3] Marketing-Mix: Was bedeutet dieser Mix und wofür ist er sinnvoll?
[4] Break-Even-Point im B2B-Marketing: Bedeutung und Berechnung
[5] ABC-Kundenanalyse im B2B-Marketing: Mit der ABC-Analyse Kunden segmentieren
[6] Preispolitik im Marketing-Mix: Anregungen für Deine Preisstrategie
[7] SWOT-Analyse: Instrument für erfolgreiches Marketing
[8] Das Marketingbudget – Wichtige Prozente vom Umsatz
[9] Abrechnungsmodelle für Werbung und Marketing-Kampagnen
[10] ROAS für Kampagnen im Online-Marketing und in Social Media: Nutzen und Berechnung
[11] Mediaplanung für Kampagnen: Aufgaben, Ziele und Nutzen für Dein Marketing
[12] Marketing Tech Monitor
[13] Budgets steigen, Herausforderungen bleiben
[14] Kampagnen-Struktur: Bedeutung der 3 Ebenen für Online-Kampagnen

Backend des LinkedIn-Profils von Ralph Scholze: Titelbild im Blog von webpixelkonsum

LinkedIn Ads-Bibliothek (Werbebibliothek von LinkedIn Anzeigen)

LinkedIn Ads-Bibliothek (Werbebibliothek von LinkedIn Anzeigen) 2000 1333 Ralph Scholze

Die LinkedIn Ads-Bibliothek bietet zahlreiche Einblicke für Deine Kampagnen auf LinkedIn.

Inhaltsverzeichnis für diesen Artikel zum Thema Ads-Bibliothek auf LinkedIn

Dich erwarten in diesem Artikel zu dem Thema LinkedIn Ads-Bibliothek folgende Schwerpunkte:

  1. Wie funktioniert die LinkedIn Ads-Bibliothek?
  2. Häufige Fragen zur LinkedIn Ads-Bibliothek

Wenn Du Social-Media-Kampagnen auf Facebook realisierst, dann kennst Du bereits die Ads-Bibliothek von Meta. Damit sind laufende Kampagnen transparent.

Wie sieht dies jetzt auf LinkedIn aus?

Ja, es existiert eine LinkedIn Werbebibliothek. Damit gewinnst Du Einblicke in LinkedIn-Kampagnen zum Beispiel Deiner Konkurrenz. Die folgenden Screenshots geben Dir einen Einblick. Infolgedessen bist Du viel besser in der Lage, Deine LinkedIn Kampagnen erfolgreicher zu realisieren und optimieren. Zum Beispiel kannst Du Deine Creatives so gestalten, dass sich Deine LinkedIn Ads stärker von der Konkurrenz differenzieren.

Dennoch besitzt die LinkedIn Ads-Bibliothek eine Kehrseite. Deine eigenen Anzeigen sind auf LinkedIn ebenfalls für jeden viel leichter zu finden. Vorteilhaft ist im Moment — gegenüber zum Beispiel der Facebook Ads-Bibliothek — die Tatsache, dass die Details noch sehr oberflächlich sind.

Mit der LinkedIn Ads-Bibliothek steigt auf dieser Social-Media-Plattform die Transparenz rund um LinkedIn-Kampagnen.

Wie funktioniert die LinkedIn Ads-Bibliothek?

Die Bedienung ist sehr einfach. Solltest Du gleich die Anzeigenbibliothek von LinkedIn anschauen, dann findest Du diese unter diesem Link [1].

Welche Daten muss ich in die LinkedIn Ads-Bibliothek eingaben?

Zuerst gib das entsprechende Unternehmen ein, welches Du analysieren willst. Dabei spielt dies keine Rolle, ob es sich um ein B2C- oder B2B-Unternehmen handelt. Danach empfehle ich Dir noch ein Land einzugeben. Infolgedessen ist das Ergebnis überschaubar. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, Deine Betrachtungszeit zu bestimmen. Die folgende Abbildung zeigt Dir dieses:

Diese Abbildung zeigt das Eingabenfenster in der LinkedIn-Ads-Bibliothek.

Quelle: webpixelkonsum (Eingabenfenster der LinkedIn-Ads-Bibliothek)

Sobald Du Deine Daten eingegeben hast, erscheint die Übersicht. Wenn diese Übersicht leer ist, dann schaltet das aufgerufene Unternehmen aktuell keine Anzeigen auf LinkedIn. Schaltet das gewünschte Unternehmen LinkedIn-Anzeigen, siehst Du diese aufgelistet.

Diese Abbildung zeigt die Übersicht von Anzeigen eines Unternehmens auf LinkedIn in der LinkedIn-Ads-Bibliothek.

Quelle: webpixelkonsum (Ergebnisse in der LinkedIn-Ads-Bibliothek)

Dementgegen findest Du Insigths zu Anzeigen, wenn in der eingegeben Zeit das Unternehmen eine LinkedIn Ads aktiv war. Wie diese Insigths aussehen können, zeigt Dir die folgende Abbildung. Dort siehst Du die vielfältigen Details wie:

  • Ads-Format,
  • werbendes Unternehmen,
  • bezahlendes Unternehmen,
  • Zeit der geschalteten Anzeigen,
  • Ad Impressions inkl. Region und
  • Informationen zum Targeting.
Diese Abbildung zeigt ein Ergebnis in der LinkedIn-Ads-Bibliothek.

Quelle: webpixelkonsum (Detailliertes Ergebnis in der LinkedIn-Ads-Bibliothek)

Unter dem Strich ermöglicht diese Werbebibliothek die Konkurrenzanalyse bezüglicher der Werbung viel übersichtlicher und schneller verfügbar. Damit ist sie ein Gamechanger für die aktive Mitbewerbsanalyse auf diesem sozialen Neztwerk! Folglich ermöglicht die Anzeigenbibliothek ihre Werbeaktivitäten für eigene Recherchen stetig zu beobachten.

Gleichzeitig spart sie uns Zeit. Abgesehen von der Werbebibliothek von LinkedIn kannst Du bei dem zu beobachteten Unternehmen auf der LinkedIn Seite [2] diese Info ebenfalls finden. Unter dem Tab Beiträge findest Du die Rubrik Anzeigen. Darunter aufgelistet sind die aktuellen Anzeigen.

Häufige Fragen zur LinkedIn Ads-Bibliothek

Was ist die Anzeigenbibliothek auf LinkedIn?

Dort kannst Du nach Anzeigen suchen, die auf LinkedIn aktiv waren bzw. sind.

Wie lange sind die Insights zu sehen?

Das soziale Netzwerk sagt, dass die Anzeigen ein Jahr lang zu sehen sind. Die Zeit beginnt nach der letzten Impression.

Benötigst Du zur Nutzung ein LinkedIn-Konto?

Nein.

Welche Anzeigenformate unterstützt LinkedIn in der Bibliothek?

Laut offizieller Mitteilung findest Du alle Anzeigenformate von LinkedIn [3] in der Anzeigenbibliothek. Damit kannst Du Deine LinkedIn-Ads-Kampagnen [4] erfolgreicher auf Dein Kampagnenziel [5] ausrichten.

Wie schnell sind die Insigths zu einer LinkedIn Anzeige zu sehen?

LinkedIn zeigt eine Anzeige innerhalb von 24 bis 48 Stunden, nachdem diese Anzeige eine erste Impression erzielt. Demzufolge finden sich keine Anzeigen, die noch keine Impressionen generierten.

Kann ich das Auflisten meiner Anzeigen vermeiden?

Nein. Demzufolge ist es genauso unmöglich, dem Erscheinen von Anzeigen in der Anzeigenbibliothek zu widersprechen.

Wenn Du Unterstützung für Deine LinkedIn-Kampagnen oder zu der Werbebibliothek von LinkedIn wünschst, dann vereinbare gleich ein kostenfreies Erstgespräch.

Quellenangaben

Für die folgenden Quellenangaben gilt der Stand vom 12. September 2023:

[1] Anzeigenbibliothek
[2] LinkedIn Unternehmensseiten: Welche existieren und wofür?
[3] Linkedin Ads und Anzeigenformate für B2B-Marketing
[4] Tipps für erfolgreiche LinkedIn-Ads-Kampagnen
[5] Social-Media-Kampagnen für B2B-Unternehmen

Dieses Titelbild von webpixelkonsum befindet sich bei den Blogartikel zum Thema Social-Media-Management als Unternehmen.

Social-Media-Redaktionsplan: Sein Aufbau und Tipps

Social-Media-Redaktionsplan: Sein Aufbau und Tipps 2000 1500 Ralph Scholze

Einen Social-Media-Redaktionsplan zu erstellen ist ein sehr wichtiger Baustein jeder erfolgreichen Social-Media-Strategie. Damit erreichst Du Deine Ziele in Social Media [1] mit Hilfe Deiner Contentplanung kostengünstig und termingerecht. Daher empfehle ich Dir das Erstellen von einem Social-Media-Redaktionsplan. Der folgende Artikel liefert Dir dafür wertvolle Anregungen.

Inhaltsverzeichnis für diesen Artikel zum Thema Social-Media-Redaktionsplan erstellen

Dich erwarten in diesem Artikel zu dem Thema Redaktionsplan für Social Media und die verschiedenen sozialen Netzwerke erstellen folgende Schwerpunkte:

  1. Warum ist ein Social-Media-Redaktionsplan wichtig?
  2. Welche verschiedene Arten existieren, um einen Redaktionsplan für Social Media zu erstellen?
  3. Tipps für einen erfolgreichen Social-Media-Redaktionsplan
  4. Schritt-für-Schritt-Anleitung für Deinen hervorragenden Social-Media-Redaktionsplan
  5. Fazit zum Social-Media-Redaktionsplan erstellen

Warum ist ein Social-Media-Redaktionsplan wichtig?

Zuerst ist festzuhalten, dass es sehr viele gute Gründe gibt, einen Redaktionsplan für Social Media zu erstellen. In vielen Unternehmen spielt Social Media eine sehr wichtige Rolle im Marketing-Mix [2]. Dementsprechend nutzen Social-Media-Teams mehrere soziale Netzwerke wie Instagram, Facebook, LinkedIn, TikTok, YouTube usw. Diese Vielfalt an Social-Media-Plattformen benötiget verschiedenen Social Content [3], welcher unterschiedliche Anforderungen beinhaltet. Daher widme ich mich umgehend der Frage, warum ein Redaktionsplan ein zentrales Element von Social-Media-Marketing [4] darstellt, denn Du:

  1. behältst den Überblick über Deinen Social-Content: Dank eines Social-Media-Redaktionsplans behältst du bei vielen sozialen Kanälen stetig den Überblick.
  2. bist wesentlich produktiver: Wenn Du die eigene Kommunikationsstrategie über mehrere Kommunikationskanäle hinweg an einem zentralen Ort planst, steigt Deine Produktivität rund um Deine Content-Planung.
  3. erkennst sehr schnell, wo Du optimieren kannst: Damit sparst Du wertvolle Ressourcen ein, die für andere Aufgaben zusätzlich zur Verfügung stehen. So kannst Du einzelne Bestandteile überprüfen, ob Dein Content-Marketing [5] auf Social Media abwechslungsreich ist oder wo aktuell das Risiko von strategischen Themen-Lücken existieren. Denn am Ende sollen Deine einzelne Bestandteile erfolgreich zusammenpassen.

Welche verschiedene Arten existieren, um einen Redaktionsplan für Social Media zu erstellen?

Es gibt mehrere Möglichkeiten, einen Redaktionsplan für Social Media zu erstellen. Einerseits besteht die Möglichkeit, Tabellen-Programme vom eigenen Betriebssystem (Numbers auf dem Mac, Exel auf Windows) zu nutzen. Andererseits existieren Online-Lösungen für die Planung von Content. Sinnvoll sind machmal Templates, die sich online finden und sofort einsatzfähig sind.

Ein Redaktionsplan für Social Media spart einerseits Ressourcen und gleichzeitig legt er einen roten Faden für die strategische Content-Planung fest.

Tipps für einen erfolgreichen Social-Media-Redaktionsplan

Wenn Du einen erfolgreichen Social-Media-Redaktionsplan erstellen willst, dann helfen Dir die folgenden Tipps. Damit holst Du von Beginn an das Meiste aus Deinem Redaktionsplan für Instagram, LinkedIn & Co. heraus.

Wie sollte der Aufbau von einem Redaktionsplan für Social Media aussehen?

Auf jeden Fall existiert kein eindeutiger Aufbau von einem Redaktionsplan für Social Media. Einerseits ist ein Redaktionsplan ein Werkzeug, welches sich aus Deiner Social-Media-Strategie ableitet. Andererseits hängt der Aufbau und das Erstellen von Deinem Social-Media-Redaktionsplan davon ab, welche Content-Formate Du auf den jeweiligen sozialen Netzwerken einsetzen willst.
Dennoch sollten die folgenden Punkte in Deinem Plan unbedingt vorhanden sein:

  • Geplantes Datum,
  • Interner Meilenstein für die Termintreue der Zuarbeiten,
  • Social-Media-Accounts, auf denen der Social-Media-Beitrag erscheinen soll,
  • Verantwortlicher Lektor,
  • Content-Format wie Text, Bild, Story, Reel, Umfrage, Video, Karussell, Link-Post usw.
  • Aktueller Status wie in Arbeit, geplant, in Freigabe, Publiziert,
  • Besondere Content-Formate wie Erwähnung und Hashtag
  • Ziel von diesem Social-Media-Beitrag,
  • Aufwand.

Sollest Du händische Programme für Deinen Redaktionsplan nutzen, dann empfehle ich Dir den Einsatz von Farben. Damit erzielst Du sehr schnell einen Überblick, selbst wenn Dein Redaktionsplan zu umfangreich ist. Persönlich bin ich ein sehr großer Fan von den 3 Ampelfarben — Rot, Gelb, Grün. Da ich diese konsequent mit der selben Bedeutung einsetze, spare ich sehr viel Zeit und erkenne sofort, ob die Zielvorgaben eingehalten werden. Zum Beispiel existiert die interne Vorgabe, dass Beiträge 2 Tage vor seiner Veröffentlichung vollständig fertiggestellt sein muss. Wird der Termin nicht eingehalten, dann signalisiert dies die Farbe Rot. Damit sehe ich, dass die internen Prozesse Verbesserungspotenzial besitzen.

Was gilt noch zu beachten, wenn Du einen Social-Media-Redaktionsplan erstellen willst?

Plane rechtzeitig im Voraus

Da jedes Content-Format unterschiedliche Zeiten zum Erstellen besitzen, solltest Du für mehrere Wochen bis Monate planen. Dies zeigt sich im Alltag als sehr vorteilhaft.

Jedoch bedeutet dies nicht, dass Dein Social-Media-Redaktionsplan für diese geplante Zeit in Stein gemeißelt ist. Schließlich weiß heute niemand, welche Ereignisse in ein paar Wochen oder Monaten Deine Content-Planung durcheinander bringen. Abgesehen von diesem Aspekt gibt Dir Dein Redaktionsplan Sicherheit und unterstützt reibungslose Abläufe. Des Weiteren liefert Dir dieser Rahmen feste Freiräume für ad-hoc-Nachrichten. Unter dem Strich ist das rechtzeitige Planen für Dich eine Win-Win-Situation.

Definiere eindeutige Verantwortlichkeiten und sorge für Transparenz

Falls Du in einem Team oder mit externen Partnern zusammen arbeitest, dann ist dieser Tipp für Deinen Alltag sehr wichtig. Du solltest in Deinem Redaktionsplan vermerken, wer wofür verantwortlich ist. Mithilfe von dieser Funktion lässt sich sofort nachvollziehen, wer wann was gemacht hat und wer gerade für was zuständig ist. Folglich kannst Du schnell entscheiden, ob bestimmte Ressourcen zusätzlich benötigt oder umdisponiert werden müssen. Damit gewinnst Du Zeit für das pünktliche Realisieren, wenn Du dies sehr frühzeitig entdeckst. Dieser Tipp ist unmittelbar mit dem nächsten Tipp vernetzt.

Markiere den Status von Beiträgen eindeutig

Für diesen Tipp gehört eine große Portion Selbstorganisation. Egal ob Du händisch oder mit einem Online-Tool arbeitest, markiere den aktuellen Stand von einem Social-Media-Beitrag zeitnah, korrekt und wahrheitsgemäß. Infolge besitzt jeder den selben Kenntnisstand.

Probier Sackgassen und Lücken in Deinem Freigabe-Prozess zu vermeiden!

Zuerst ist wichtig, dass eine Freigabe durch das 4-Augen- bzw. 6-Augen-Prinzip erfolgen kann. Dafür benötigen wir eine 2. oder 3. Person zu einer bestimmten Zeit. Gleichzeitig existiert sehr oft die Regel, dass ein Beitrag für Social Media ohne Freigabe nicht publiziert werden darf.

Daher besteht das Risiko, dass ein Beitrag zur Freigabe bei einer Person liegt, die gerade nicht zur Verfügung durch Krankheit, Urlaub, Weiterbildung steht. Vermeiden lässt sich so eine Situation, indem Du in Deinen Redaktionsplan die Abwesenheiten mit aufnimmst. Hierdurch kannst Du zeitnah einen Ersatz für die Freigabe suchen. Folglich hältst Du Deinen Zeitplan ein.

Beiträge plattformübergreifend in Social Media posten

Obgleich in Social Media viele Plattformen ähnliche Content-Formate anbieten, solltest Du beim plattformübergreifenden Social-Media-Marketing die Eigenheiten der verschiedenen Kanäle im Blick behalten. Entsprechend sollten Deine Posts nicht in derselben Form auf Facebook, LinkedIn und Instagram sein, sondern einen Mehrwert für die jeweiligen Fans auf diesen Plattformen liefern. Jedoch bietet es sich manchmal an, einen Beitrag auf einer anderen Plattform zu einer späteren Zeit zu veröffentlichen. Dafür heißt die Zauberformel: Content Recycling. Probiert die Vielfalt der Content-Formate bewußt zu sein, wenn Du Deinen Social-Media-Redaktionsplan erstellen willst.

Markiere Deine erfolgreichsten Beiträge in Deinem Social-Media-Redaktionsplan!

Dazu solltest Du wissen, wie diese Zauberformel heißt: Best Time to Post.

Wie bereits oben beschrieben, liefert uns ein Redaktionsplan eine Struktur zum Erstellen und Managen von Posts für Social Media. Dies bedeutet auf der einen Seite, dass Du für bestimmte Zeiten Deine Beiträge planst und publizierst. Jedoch kann es sein, dass Du mit Deinen geplanten Zeiten Potenzial brach liegen lässt. Daher empfehle ich Dir, besonders die Veröffentlichungszeiten zu beobachten, zu analysieren und unter Umständen zu optimieren.

Bleib trotz des Rahmens spontan

Trotz des Konstruktes und Rahmens von Deinem Social-Media-Redaktionsplan ist er eine Vorlage bzw. ein Werkzeug. Daher empfehle ich Dir und Deinem Team, bei Besonderheiten flexibel zu sein. Dies heißt, dass Du ein Thema den Vorrang geben kannst, wenn es für Deine Social-Media-Ziele wesentlich besser geeignet ist. Zum Beispiel kann dies ein Thema sein, welches Deine Zielgruppe gerade sehr intensiv beschäftigt. In unserer schnelllebigen Welt ist dies sehr oft möglich aufgrund zum Beispiel politischer Entscheidungen. Demzufolge plane diese Spontanität in Deinen Redaktionsplan mit ein. Dafür bietet sich der nächste Tipp hervorragend an.

Lege für spontane Lücken eine Themen-Reserve an

Durch Deine Themen-Reserve bist Du in der Lage, mögliche Lücken in Deinem Redaktionsplan gezielt, professionell und zeitnah zu schließen.

Redaktionspläne wachsen mit

Wennschon Du einen Redaktionsplan für Social Media erstellt hast, dann plane seine Weiterentwicklung mit ein. Denn der erste Redaktionsplan ist selten perfekt. Durch seinen Einsatz im Alltag gewinnst Du und Dein Team immer mehr Erfahrung. Infolgedessen steigt die eigene Erfahrungskurve signifikant, so dass die Abläufe reibungsloser klappen. Mit anderen Worten stärkst Du das Fundament für das taktische und strategische Social-Media-Marketing.

Beispielsweise sind wöchentliche Teamsitzungen eine hervorragende Gelegenheit, um das Verbesserungspotenzial in der Planung frühzeitig anzusprechen. Daraus leiten sich wichtige Aufgaben ab wie das regelmäßige Analysieren und Optimieren.

Nutze Content-Tools für Social Media!

Ob Du ein Instagram Story, TikTok-Video oder Pinterest-Karussell publizieren willst, erfolgreiches Social-Media-Marketing basiert größtenteils auf wertvollem Content für die Zielgruppe. Dafür bietet Tools wie Canva [6] oder Agorapulse [7] an. Die folgende Abbildung zeigt einen Redaktionskalender; also einen sehr vereinfachten Redaktionsplan in dem Tool Agorapulse:

Abbildung zeigt für das Social-Media-Management-Tool Agorapulse einen Ausschnitt zum Redaktionsplan für Social-Media in Übersicht — Social-Media-Redaktionsplan erstellen

Quelle: webpixelkonsum (Agorapulse: Redaktionsplan für Social-Media in Übersicht)

Schritt-für-Schritt-Anleitung für Deinen hervorragenden Social-Media-Redaktionsplan

Ein Social-Media-Redaktionsplan ist ein schriftliches Dokument. Darin befinden sich die Strategien, Taktiken und Zeitpläne für das Erstellen und Veröffentlichen von Inhalten auf verschiedenen Social-Media-Plattformen. Daher jetzt die Aufgaben zum Erstellen von Deinem Redaktionsplan für Social Media:

  • Setze klare SMART-Ziele [8] und lege Deine Strategien [9] fest
  • Führe eine Analyse Deiner Zielgruppe durch und definiere Deine Zielgruppe [10]
  • Erstelle eine Liste der relevanten Themen für die nächsten Monate
  • Nutze verschiedene Content-Formate für Deine Posts und beachte dies in dem Aufbau von Deinem Redaktionsplan
  • Fertige Deinen Planungs- und Veröffentlichungskalender an und strukturiere Deinen angefertigten Redaktionsplan

Die folgenden zusammengefassten Tipps helfen Dir weiter:

  • Analysiere Deine Kennzahlen regelmäßig!
  • Achte auf Qualität!
  • Sei strategisch mit Deinem Redaktionsplan!
  • Behalte den roten Faden stetig im Blick!

Wie kannst Du den Erfolg Deines Redaktionsplans messen?

Auf der einen Seite erfordert das Erstellen von einem Redaktionsplan für Social Media viel (Arbeits-)Zeit. Demgegenüber solltest Du regelmäßig Analysen durchführen, um den Erfolg Deines Redaktionsplans zu kennen.

Was kannst Du für den Erfolg Deines Redaktionsplans messen? Ich denke, dass die interne Qualität wie:

  • das Einhalten der Prozesse,
  • die Termintreue der Zuarbeiten und Freigaben sowie des Publizieren auf den jeweiligen Social-Media-Plattformen

Erfolgsfaktoren für den Erfolg Deines Redaktionsplans sind.

Was solltest Du beim Erstellen Deines Redaktionsplans vermeiden?

Ein Redaktionsplan liefert Dir eine Struktur. Damit siehst Du sehr schnell, ob Du regelmäßig neuen Content für Deine Social-Media-Accounts zur Verfügung stellst.

Solltest Du den Aufwand für Deinen Social-Media-Redaktionsplan meiden wollen, dann ist dies keine Lösung. Denn ohne Planung von Deinem Social Content kann keine Erfahrungskurve und kein roter Faden entstehen. Gleichzeitig ist der Zusammenhang zwischen Aufwand für Deinen Social Content und das Erreichen Deiner Ziele dadurch sehr schwierig.

Ebenfalls solltest Du überlegen, wie Du in Deinem Redaktionsplan den vertriebsorientierten im Gegensatz zu dem unterhaltenden Content priorisierst.

Wie oft solltest Du Deinen Redaktionsplan aktualisieren?

Auf jeden Fall solltest Du Deinen Social-Media-Redaktionsplan in Abständen aktualisieren. Damit stellst Du sicher, dass dieser stetig auf dem aktuellen Stand ist und bleibt.

Vielmehr stellt sich die Frage, wie oft Du diesen aktualisieren sollst. Eine allgemein gültige Antwort existiert dafür nicht. Je nachdem kannst Du monatlich oder quartalsweise Deinen Redaktionsplan aktualisieren.

Wie viele Personen und viel Zeit sollte das Erstellen von Deinem Redaktionsplan erfordern?

Arbeitest Du in einem kleinen bzw. kleinerem Unternehmen, dann bietet sich eine Person zum Erstellen von einem Social-Media-Redaktionsplan an. Bei umfangreicheren Redaktionsplänen können daran mehrere Personen oder externe Partner arbeiten, damit Dein Redaktionsplan effektiv und effizient für Dich arbeitet.

Bezüglich des zeitlichen Aufwands gebe ich Dir den Tipp, dass Dein Redaktionsplan zwar ein Werkzeug ist, aber sich stetig weiterentwickelt. Demzufolge investiere so viel Zeit, dass ein Grundgerüst vorhanden ist und sich entwickeln kann.

Aus meiner Erfahrung entwickelt sich ein Social-Media-Redaktionsplan im Laufe der Zeit stetig. Damit investiere ich sehr wenig Zeit in das Erstellen in meinen Social-Media-Redaktionsplan bei gleichzeitig hoher Flexibilität.

Wie kann Dein Redaktionsplan effektiv sein im Alltag?

Zuerst solltest Du eine klare und präzise Sprache in Deinem Social-Media-Redaktionsplan einsetzen. Damit stellt Du sicher, dass jeder das Anliegen von dem Redaktionsplan versteht und keine unnötigen Meetings zur Klärung von Missständen rund um den Redaktionsplan abzuhalten sind.

Fazit zum Social-Media-Redaktionsplan erstellen

Unter dem Strich ist ein Redaktionsplan für Social Media ein Dokument, in welchem Du Deine Beiträge für die sozialen Netzwerke planst. Infolgedessen ergibt sich ein roter Faden mittels dieser 6 einfache Content-Formeln für Social Media und Content-Marketing [11], den Deine Fans erkennen. Damit dies weiterhin so bleibt, hilft Dir das Erstellen und Nutzen von einem Social-Media-Redaktionsplan und diese Tipps für erfolgreiche Social-Media-Post [12].

Wenn Du Unterstützung wünschst, dann vereinbare gleich ein kostenfreies Erstgespräch.

Quellenangaben

Für die folgenden Quellenangaben gilt der Stand vom 07. Februar 2025:

[1] Ziele für Social Media und Online-Marketing
[2] Marketing-Mix: Was bedeutet dieser Mix und wofür ist er sinnvoll?
[3] Was zeichnet hervorragenden Social-Media-Content aus?
[4] ROAS für Kampagnen im Online-Marketing und in Social Media: Nutzen und Berechnung
[5] 3 Ansätze für den Start mit Content-Marketing
[6] Canva
[7] Agorapulse: Social-Media-Management-Tool vorgestellt mit Einblicken
[8] SMART-Ziele im Marketing sind eigenartig und doch wichtig
[9] Strategie-Fallen im Marketing: Tipps zum Umschiffen
[10] Zielgruppenbestimmung im Marketing: So bestimmst Du Deine Zielgruppe
[11] 6 einfache Content-Formeln für Social Media und Content-Marketing
[12] Social-Media-Post erstellen: Viele Tipps für Dich

Preispolitik im Marketing - Hier das KaDeWe Berlin

ROAS für Kampagnen im Online-Marketing und in Social Media: Nutzen und Berechnung

ROAS für Kampagnen im Online-Marketing und in Social Media: Nutzen und Berechnung 2000 1333 Ralph Scholze

Werbeanzeigen kosten Geld. Daher probiert jeder von uns, dieses Kapital so effektiv und effizient in seinen Kampagnen im Marketing und in Social Media einzusetzen. Grundsätzlich lohnt sich diese Ausgabe nur dann, wenn die Kampagnen ihre Kampagnenziele wie neue Leads und Kunden gewinnen sowie Umsatz generieren erfüllt. Dabei spielt es keine Rolle, ob Deine Kampagnen Offline oder Online stattfindet. Auf jeden Fall ist das Messen der Wirksamkeit von Werbung ein sehr wichtiger Schritt zur effizienten Marketing-Budgetierung.

Inhaltsverzeichnis für diesen Artikel zum Thema ROAS für Kampagnen

Dich erwarten in diesem Artikel zu dem Thema erfolgreiche Kampagnen im B2B-Marketing und in Social Media folgende Schwerpunkte:

  1. Warum ist der ROAS für Kampagnen im Marketing und in Social Media so wichtig?
  2. Was bedeutet der ROAS für Kampagnen im Marketing und in Social Media?
  3. Welche Fragen probiert der Return on Advertising Spend zu beantworten?
  4. Wie berechnet sich der ROAS für Kampagnen im Marketing und in Social Media?
  5. Welche Vorteile besitzt der ROAS für Dich?
  6. Fazit zum ROAS für Kampagnen im Marketing und in Social Media

An dieser Stelle gebe ich Dir diesen Extra-Tipp mit auf den Weg, wenn Du bei euch im Unternehmen eine Kampagne auf Social Media planen sollst.

Ein Framework.

Jenes Framework ist für eine Kampagne auf Social Media mit den wichtigsten 4 Systemkomponenten:

Diese Abbildung von webpixelkonsum liefert Dir ein Framework für eine Performance Kampagne auf Social Media. Dieses Framework für eine Social-Media-Kampagne beginnt mit der Leitidee, die Verknüpfung und der Richtung sowie den ROAS. Ziel ist am Ende messbare Ergebnisse für die verschiedenen Kampagnenziele auf Social Media zu generieren.

Quelle: webpixelkonsum (Framework für eine performative Social-Media-Kampagne)

Du siehst auf dieser Grafik bereits, dass der ROAS eine wichtige Systemkomponente in einer Kampagne auf Social Media darstellt. Daher widmen wir uns jetzt gemeinsam dem Thema ROAS.

Warum ist der ROAS für Kampagnen im Marketing und in Social Media so wichtig?

Wenn Du mehrere Kampagnen im Marketing und in Social Media realisierst, dann wäre es sehr hilfreich diese vergleichen zu können. Dafür dienen uns verschiedene Kennzahlen [1]. Mit denen kannst Du den Erfolg von Werbeanzeigen messen. Jedoch ergibt sich dabei ein Problem: Wie kann der Erfolg der verschiedenen Kampagnen im Marketing und in Social Media anhand Fakten gemessen werden? Dafür bietet sich der ROAS für Kampagnen im Marketing und in Social Media an.

Sobald der ROAS Deiner Kampagnen als Wert berechnet ist, kannst Du ganz verschiedene Kampagnen [2] über unterschiedliche oder den selben Werbeträger vergleichen. Infolgedessen findest Du umgehend heraus, welche Werbeanzeigen:

  • lohnenswert für Dein Kampagnen-Ziel sind oder
  • unter Umständen Dein Kampagnen-Budget vergeuden und damit beendet werden sollte.

Was bedeutet der ROAS für Kampagnen im Marketing und in Social Media?

ROAS ist die Abkürzung für „Return on Advertising Spend“ oder die kürzere Form „Return on Ad Spend“. Letztendlich stellt der ROAS einen Wert dar. Dieser erfolgt auf Grund einer Berechnung. Des Weiteren beziffert der ROAS den – tatsächlichen – erzielten Gewinn pro Werbeausgabe in Geldeinheiten (EURO, Dollar, usw.).

Ebenfalls gehört der ROAS als Teilbereich zum ROI (Return-on-Investment).

Was unterscheidet den ROAS von dem ROI?

Zuerst gilt zu wissen, dass der ROAs ein Teilbereich von dem ROI ist. Vereinfacht stellt der ROI das Verhältnis zwischen Umsatz und Kosten dar. Infolgedessen kannst Du auf der Unternehmensebene entscheiden, in Marketing-Maßnahmen und Vertriebswege, Tools und Weiterbildungen Du Dein Kapital investieren solltest und in welche nicht.

Dementgegen fokussiert sich der Return on Advertising Spend konkret auf Werbeanzeigen und -kampagnen. Kurzum, dieses Marketing-Werkzeug bezieht sich sehr stark auf das Marketing und damit auf einen kleineren Teil des Unternehmens.

Weiterhin gilt zu wissen, dass der ROAS einen positiven Wert darstellt, während der ROI-Wert einen negativen Wert besitzt. Dies liegt in ihrer unterschiedlichen Bedeutung.

Welche Fragen probiert der Return on Advertising Spend zu beantworten?

Wenn Du den ROAS kennst, dann kannst Du folgende Fragen besser beantworten:

  • Welche Werbeanzeigen (Ads) konvertieren hervorragend, welche zu schlecht?
  • Bei welchen Werbeanzeigen sollte das Kampagnen-Budget erhöht werden?
  • Wie verhalten sich die eigenen Werbeausgaben je nach Abrechnungsmodell zu deren Verkäufen (Umsätzen)?

Was bedeuten ein hoher ROAS?

Zuerst gilt zu beachten, dass für den Erfolg von Kampagnen noch weitere Marketing-Kennzahlen wichtig sind; zum Beispiel der Break-Even-Point.

Ferner hängt die ROAS-Kennzahl von Deinen Kampagnenvorbereitungen und der jeweiligen Ziele ab.

Grundsätzlich zeigt ein höherer ROAS einen größeren Erfolg Deiner Kampagne ab. Dementgegen vermittelt ein niedriger ROAS den Hinweis, dass diese entsprechende Kampagne Budget vergeudet.

Wie berechnet sich der ROAS für Kampagnen im Marketing und in Social Media?

Die Berechnung von dem ROAS lautet:

  • ROAS = (Umsatz/Werbekosten)

Alternativ kannst Du den ROAS-Wert als prozentualen Wert berechnen:a

  • ROAS (in Prozent) = (Umsatz/Werbekosten) x 100

Deine Kampagne funktioniert, wenn der ROAS größer als 1 ist.

Wenn der Return on Advertising Spend kleiner als 1 ist, generiert Deine Kampagne Verluste. Folglich kosten Deine Werbeanzeigen wesentlich mehr, als sie als Umsatz generieren.

Ein Hinweis: Oft wird der ROAS als ein Maß für den durch Werbemaßnahmen erzielten Gewinn. Jedoch ist dies falsch, denn diese Berechnung bezieht sich alleinig auf den erzielten Umsatz.

Beispiele für den ROAS-Wert

Du realisierst eine Werbekampagne in Höhe von 100.000 EURO. Dadurch realisierst Du einen Umsatz in Höhe von 500.000 EURO. Daraus ergibt sich:

  • ROAS = Umsatz/Werbeausgaben
  • ROAS = 500.000 €/100.000 €
  • ROAS = 5

Unter dem Strich heißt dies jetzt, dass Du für jeden investierten Euro an Werbeausgaben das 5-fache an Umsatz generierst.

Dementgegen der prozentuale ROAS:

  • ROAS % = Umsatz/Werbeausgaben * 100
  • ROAS % = 500.000 €/100.000 € * 100
  • ROAS % = 500%

Demnach generiert Deine Kampagne eine 500%ige Rendite auf Deine investierten Werbeausgaben.

Social-Media-Reporting halten wir von webpixelkonsum für den optimalen Einsatz von Ressourcen in einem professionellen Social-Media-Management notwendig.

Welche Vorteile besitzt der ROAS für Dich?

Falls Du noch Argumente für die Vorteile zum Berechnen von dem Return on Advertising Spend Deiner Kampagnen suchst, dann findest Du hier noch folgende Punkte:

  • Verringerung Deiner Werbekosten: Dank Deiner ROAS-Berechnungen erkennst Du, welche Werbemaßnahmen wenig einbringen. Jene Werbemaßnahmen kannst Du somit vermeiden. Entsprechend bist Du in der Lage, Deine Werbekosten zu minimieren bei gleichbleibenden Ergebnissen.
  • Verbesserung Deiner Werbeergebnisse: Wenn Du Deinen ROAS kennst, kannst Du herausfinden, welche Werbekanäle, Content-Typen und Werbe-Strategien hervorragend funktionieren. Folglich kannst Du Deine Kampagnen im Laufe der Zeit stetig optimieren.
  • Vergleich Deiner Werbemaßnahmen mit weiteren Prozessen:
Mittels des ROAS kannst Du ermitteln, welcher Anteil des Umsatzes durch Deine Werbemaßnahmen und andere Marketing-Maßnahmen (zum Beispiel After Sales) generiert. Demzufolge kannst Du Dein Marketing-Budget bzw. Kampagnen-Budget strategisch besser aufteilen und optimieren.

Fazit zum ROAS für Kampagnen im Marketing und in Social Media

Für Deine Werbeanzeigen und damit für Deinen Kampagnenerfolg ist das Berechnen des ROAS ein sehr wichtiges Werkzeug. Infolgedessen kannst Du den Erfolg Deiner Marketing-Kampagnen und Social-Media-Kampagnen für mittelständische Unternehmen anpassen.

Daher empfehle ich Dir, den Return on Advertising Spend (ROAS) regelmäßig zu überwachen. Dementsprechend kannst Du fundierte Entscheidungen für zukünftige Werbemaßnahmen viel genauer anhand Fakten treffen. Je nachdem gewinnst Du wertvolle Zusammenhänge, so dass Du gezielt Deine Marketingstrategie frühzeitig mittels der 5Ds im Digital Marketing [3] optimieren oder Dein Marketingbudget [4] anpassen kannst.

Wenn Du Unterstützung wünschst, dann vereinbare gleich ein kostenfreies Erstgespräch.

Quellenangaben

Für die folgenden Quellenangaben gilt der Stand vom 21. Oktober 2023:

[1] Social Media KPIs: Erfolg von Social Media messen
[2] Prospecting für B2B-Marketing und Kampagnen [Leitfaden]
[3] 5Ds im Digital Marketing: Ihre Bedeutung
[4] Marketingbudget: Anleitung für eine erfolgreiche Budgetplanung im B2B-Marketing

Preispolitik im Marketing - Hier das KaDeWe Berlin

Prospecting für B2B-Marketing und Kampagnen [Leitfaden] 

Prospecting für B2B-Marketing und Kampagnen [Leitfaden]  2000 1333 Ralph Scholze

Das Prospecting für B2B-Marketing gehört fest in das Kampagnen-Management von B2B-Unternehmen. Ohne dem Prospecting funktioniert zum Beispiel kein Re-Targeting und Lead Management. Hierbei zeigt sich die Bedeutung von Prospecting für B2B-Marketing und Deine Social-Media-Kampagnen.

Inhaltsverzeichnis für diesen Artikel zum Thema Prospecting für B2B-Marketing

Dich erwarten in diesem Artikel zu dem Thema Prospecting für Kampagnen im Marketing für B2B-Unternehmen folgende Schwerpunkte:

  1. Warum ist Prospecting für B2B-Marketing so bedeutsam?
  2. Was bedeutet Prospecting im Kampagnen-Management?
  3. Welche Bedeutung besitzt Prospecting für B2B-Unternehmen und ihre Kampagnen?
  4. Wie funktioniert das Prospecting für B2B-Unternehmen?
  5. Was ist der Unterschied zwischen Prospecting und Retargeting?
  6. Fazit für Prospecting für B2B-Marketing und Kampagnen

An dieser Stelle gebe ich Dir diesen Extra-Tipp mit auf den Weg, wenn Du für Social Media eine Kampagne planen sollst.

Ein Framework.

Dieses Framework ist für eine Kampagne auf Social Media mit den wichtigsten 4 Systemkomponenten:

Diese Abbildung von webpixelkonsum liefert Dir ein Framework für eine Performance Kampagne auf Social Media. Dieses Framework für eine Social-Media-Kampagne beginnt mit der Leitidee, die Verknüpfung und der Richtung sowie den ROAS. Ziel ist am Ende messbare Ergebnisse für die verschiedenen Kampagnenziele auf Social Media zu generieren.

Quelle: webpixelkonsum (Framework für eine performative Social-Media-Kampagne)

Warum ist Prospecting für B2B-Marketing so bedeutsam?

Im Gegensatz zu B2C-Unternehmen besitzen viele B2B-Unternehmen einen überschaubaren potenziellen Kundenkreis. Obendrein existiert um diesen potenziellen Kundenkreis ein enormer Wettbewerb mit anderen konkurrierenden B2B-Unternehmen. Daher sollten sich Deine Marketing- und Sales-Aktivitäten genau auf die Kontakte fokussieren, die erfolgsvorsprechend sind. Dies heißt, am Ende sind dies die Menschen mit der höchsten Wahrscheinlichkeit auf einen Abschluss und somit Umsatz. Dafür kannst Du verschiedene Methoden einsetzen, um Deinen idealen Kunden zu finden. Einerseits kannst Du Deine Kunden (customer) in ABC-Kunden gliedern. Andererseits solltest Du das Ideal Customer Profile (ICP) kennen. Darunter ist ein Konzept zu verstehen, welches die idealen Merkmale Deiner Kunden darstellt.

Was bedeutet Prospecting im Kampagnen-Management?

Unter einem Prospect ist ein potenzieller B2B-Kunde zu verstehen, der zur eigenen Zielgruppe gehört. Weiterhin interessiert er sich für die Lösung Deines Unternehmens. Entsprechend kannst Du mit Prospecting eine neue Zielgruppen erreichen, die sich für Deine Produkte oder Serviceleistungen interessieren könnten. Daher solltest Du in Deiner Strategie für das Marketing, den Vertrieb und Social Media die passenden Informationen erstellen, um mittels Content das Interesse zu stärken. Jene Content-Formeln können Dir dabei helfen.

Jedoch gilt noch ein wichtiges Merkmal.

Der (potentielle) B2B-Kunde besitzt ein Problem (Bedürfnis), welches euer Unternehmen mittels Produkt oder Leistung lösen kann und dieser B2B-Kunde ist an dieser Lösung interessiert. Damit zeigt sich offen für Angebot, die sein Problem lösen. Gleichzeitig folgen Maßnahmen im Lead Management, die diesen (potentiellen) B2B-Kunde aktiv begleiten hin zur kostenpflichtigen Lösung, denn letztendlich willst Du mit Deinen Kampagnen [1] Kunden und Umsatz gewinnen.

Ohne erfolgreiches Prospecting können B2B-Unternehmen keine erfolgreiche Kampagnen für das Lead Management realisieren.

Welche Bedeutung besitzt Prospecting für B2B-Unternehmen und ihre Kampagnen?

Je nachdem verfolgt Prospecting das Ziel, (potentielle) B2B-Kunde zu identifizieren und zu kontaktieren. Entsprechend solltest Du für den Erfolg Deiner B2B-Kampagnen [2] Deine Kundendaten analysieren. Infolgedessen findest Du eindeutige Merkmale. Folglich sollten Deine (potentiellen) B2B-Kunden – Prospecting – mit ihnen eine sehr hohe Schnittmenge besitzen. Hierdurch entsteht eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass Deine Prospecting-Kampagnen erfolgreich sind.

Wie funktioniert das Prospecting für B2B-Unternehmen?

Prospecting hilft Dir, neue Kunden und damit Umsatz für euer B2B- Unternehmen zu finden und generieren. Dafür solltest Du Nutzerdaten in Deiner Marketingstrategie sammeln. Ferner gilt es, Deine Kampagnen auf das Angebot zu optimieren, welches Deine (potentiellen) B2B-Kunden höchstwahrscheinlich in Anspruch nehmen.

Welche Nutzerdaten sind für das Prospecting und B2B-Marketing sinnvoll?

Entsprechend Deiner Produkt- und Preispolitik (Marketing-Mix) sowie Deiner Zielgruppe können zum Beispiel folgende Nutzerdaten für Dich relevant sein:

  • Position im Entscheidungsprozess.
  • Alter.
  • Region bzw. Geografie.
  • Nutzerverhalten.
  • Device inkl. Software (Aktualität).
  • Anzeigenformate.
  • Anzeigen-Platzierung.

Was ist der Unterschied zwischen Prospecting und Retargeting?

Einerseits erhalten beim Prospecting neue Personen Deine Werbebotschaften (Ads), die mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit Deine Lösungen beanspruchen werden und sich damit in weiteren Schritten zu Neu-Kunden entwickeln. Andererseits erhalten beim Re-Targeting die Menschen noch einmal von Dir Werbeanzeigen, da sie vorher zum Beispiel Deine Website besuchten, aber diese ohne dass sie Kunden geworden sind, verlassen haben.

Unter dem Strich zeigt sich, dass sich Prospecting vom Re-Targeting unterscheidet. Jedoch gehören sie in Deine B2B-Kampagnen und damit in Dein Lead Management [3], wenn Du mit Deinen Ressourcen das beste Ergebnis erzielen willst.

Wie sieht der ROAS für Prospecting-Kampagnen im B2B aus?

Höchstwahrscheinlich kennzeichnen Deine Prospecting-Kampagnen einen niedrigeren ROAS gegenüber Deinen Re-Targeting-Kampagnen.

Entsprechend der Bedeutung von Prospecting ist dieser Zusammenhang logisch. Folglich besteht der Zweck von Prospecting-Kampagnen darin, eure Produkte und Leistungen einer Zielgruppe vorzustellen, die euer B2B-Unternehmen noch unbekannt ist. Da die meisten Menschen nach einem Erstkontakt kaum ein Produkt bzw. eine Leistung kaufen, ist der ROAS wesentlich höher gegenüber den folgenden Marketingmaßnahmen.

Entsprechend solltest Du Dir keine Sorgen über den niedrigeren ROAS in Deinen Prospecting-Kampagnen machen. Zumal erfolgreiche Prospecting-Kampagnen die Basis für Deine Re-Tagreting-Kampagnen sind. Obwohl in Deine Top-of-Funnel-Kampagnen (TOFU-Kampagne) der größte Teil Deines Kampagnen-Budgets fließen wird, solltest Du immer an den Zusammenhang zwischen Prospecting und Re-Targeting denken.

Welcher Budget-Zusammenhang existiert zwischen Prospecting und Re-Targeting?

Falls Du Dir Gedanken über die Budget-Aufteilung zwischen Deiner Prospecting- und Re-Targeting-Kampagnen machst, solltest Du auf jeden Fall Deine Akquisitionskosten kennen. Dafür solltest Du den Break-Even-Point von jedem Produkt kennen [4]. Solange Deine Kosten unterhalb von dem Break-Even-Point sich befinden, ist alles in Ordnung. Entgegen der Situation, wenn Deine Kosten sich über den Break-Even-Point befinden. Empfehlenswert ist, beim Überschreiten von dem Break-Even-Point die Ausgaben für Deine Prospecting-Kampagnen zu reduzieren und dafür mehr in Deine Re-Targeting-Kampagnen zu investieren.

Kombiniere Deine Prospecting- mit den Re-Targeting-Kampagnen clever

Beispielsweise erreichst Du mit Re-Targeting-Kampagnen die Kunden, die bereits Interesse an euren Produkten oder Serviceleistungen zeigten. Entsprechend sprichst Du mit Deinen Prospecting-Kampagnen die Menschen an mit ähnlichen Merkmalen wie Deine Kunden. Infolgedessen vergrößert sich Dein „Pool an Menschen“, die für euer B2B-Unternehmen relevant sind. Ferner vergrößerst Du die Chance, diese in Kunden umzuwandeln und damit in Umsatz zu generieren.

Fazit für Prospecting für B2B-Marketing und Kampagnen

Das Thema Prospecting für B2B-Marketing spielt dann für Dich eine sehr wichtige Rolle, wenn Du Kampagnen und Werbemaßnahmen realisierst. Dabei markiert Prospecting die erste Phase einer Kampagne, in welcher Deine zukünftigen Kunden euer B2B-Unternehmen zum ersten Mal kennenlernen.

Bedenke bei dem Thema, dass zwischen den Creatives (Ads) und der Größe Deiner Zielgruppe sowie dem Budget für Deine Prospecting-Kampagnen ein Zusammenhang existiert. Probier den Break-Even-Point stetig im Auge zu behalten, damit das Kampagnen-Budget mit den verschiedenen Abrechnungsmodellen [5] bestmöglich auf das Ziel Deiner Kampagnen wirkt. Ebenso gilt es Nutzerdaten zu gewinnen und analysieren, um Deine Prospecting-Kampagnen zu optimieren und für die folgenden Re-Targeting-Kampagnen besser auszurichten. Oft helfen Tools, Deine Kampagnen zu optimieren.

Prospecting und Re-Targeting sind zwei Schlüsselstrategien für Dein Kampagnen-Management, die eurem B2B-Unternehmen dabei helfen können, die eigenen Marketingziele effektiv und effizient zu erreichen. Dafür sollten beide Kampagnenstrategien zusammen zum Einsatz kommen. Dadurch steigert sich das Potenzial für Deinen Kampagnenerfolg und Deine Marketingstrategie [6]. Ferner entlastest Du Dein Marketingbudget [7], wenn Deine Kampagnen erfolgreich sind.

Wenn Du professionelle Unterstützung für Dein Kampagnen-Management suchst, dann lass es mich wissen oder vereinbare gleich ein kostenfreies Erstgespräch.

Wie denkst Du über das Thema Prospecting für B2B-Marketing? Schreib Deine Meinung gleich in die Kommentare 👇

Quellenangaben

Für die folgenden Quellenangaben gilt der Stand vom 07. Oktober 2023:

[1] Warum ist LinkedIn für eine Marketingkampagne so wichtig?
[2] Marketing-Leistungen aus Dresden für B2B-Unternehmen
[3] Lead Management für B2B-Unternehmen
[4] Break-Even-Point im B2B-Marketing: Bedeutung und Berechnung
[5] Abrechnungsmodelle für Werbung und Marketing-Kampagnen
[6] 5Ds im Digital Marketing: Ihre Bedeutung
[7] Marketingbudget: Anleitung für eine erfolgreiche Budgetplanung im B2B-Marketing

Abbildung zeigt den Instagram-Business-Account von webpixelkonsum für den Artikel Instagram für Unternehmen

Tipps für erfolgreiche LinkedIn-Ads-Kampagnen

Tipps für erfolgreiche LinkedIn-Ads-Kampagnen 2000 1333 Ralph Scholze

Für erfolgreiche LinkedIn-Ads-Kampagnen können wir im B2B-Marketing einige förderliche Vorbereitungen treffen. Des Weiteren beziehen sich einige der folgenden Tipps für Deine erfolgreiche LinkedIn-Ads-Kampagne während dessen.

Inhaltsverzeichnis rund um die Tipps für erfolgreiche LinkedIn-Ads-Kampagnen

Dich erwarten in diesem Artikel zu dem Thema LinkedIn-Ads-Kampagnen folgende Schwerpunkte:

  1. Setze das LinkedIn Insight-Tag für Deine erfolgreiche LinkedIn-Ads-Kampagnen ein
  2. Achte auf das passende Targeting bei Deinen LinkedIn-Kampagnen
  3. Lass LinkedIn lernen
  4. Nutze wenn möglich das A/B-Testing für Deine LinkedIn-Ads
  5. Beobachte Deine LinkedIn-Ads-Kampagne
  6. Behalte Dein Kampagnen-Ziel stets im Auge
  7. Wähle die passende Budget- und Gebotsstrategie für Deine LinkedIn-Ads aus
  8. Denk neben Deiner Paid-Kampagnen an den Rest Deiner LinkedIn-Strategie
  9. Verwende Re-Targeting für Deine erfolgreiche LinkedIn-Ads-Kampagnen
  10. Benutze eindeutige Kampagnennamen mit einer klaren Namensstruktur

Setze das LinkedIn Insight-Tag für Deine erfolgreiche LinkedIn-Ads-Kampagnen ein

Wenn Du Deine Kampagnen auf LinkedIn erfolgreich realisieren, verstehen und optimieren willst, dann benötigst Du Daten. Ferner sollten Dir diese Daten in Echtzeit zur Verfügung stehen. Dafür steht Dir das Insight-Tag von LinkedIn zur Verfügung [1]. Denn das Insight-Tag liefert Dir wertvolle demographische Informationen über die Besucher Deiner Unternehmens-Website (Corporate Website). Dafür benötigst Du Zugang zu dem Kampagnen-Manager von LinkedIn [2] und zu Deiner Corporate Website.

Achte auf das passende Targeting bei Deinen LinkedIn-Kampagnen

Da sich das soziale Netzwerk auf das Networking, die Karriere und die B2B-Geschäftswelt fokussiert, ist das Targeting speziell. Im Grunde genommen bezeichnet das Targeting das Schalten von Anzeigen (zum Beispiel: LinkedIn Ad) innerhalb einer definierten Zielgruppe mit speziellen Eigenschaften. Entsprechend bestehen für Deine LinkedIn-Werbeanzeigen wegen der demografischen Daten von den LinkedIn-Nutzern zum Beispiel folgende Möglichkeiten:

  • Du kannst Deine Zielgruppe sehr genau ansprechen.
  • Die Interessen und Ziele sowie das Verhalten und Engagement Deiner Zielgruppe viel besser verstehen.

LinkedIn selbst beschreibt seine „Vielfalt an Targeting-Optionen [als …] ein wichtiges Alleinstellungsmerkmal der Anzeigenschaltung […], dem weltweit größten beruflichen Netzwerk.“ [3]. Unter dem Strich erhältst Du wegen der genauen demografischen Daten aufgrund des Charakters von diesem sozialen Netzwerk Hinweise darüber, bei welchem Unternehmen eine erreichte Person arbeitet. Diese berufsbezogene Information fehlt bei vielen anderen sozialen Netzwerken wie Instagram.

Entsprechend verlockend ist das Targeting nach Berufsbezeichnungen, da viele B2B-Unternehmen gezielt Entscheider mit ihren LinkedIn-Ads ansprechen. Jedoch beachte, dass Deine Konkurrenz den selben Gedanken und Weg verfolgen. Weiterhin sind manche Berufsbezeichnungen nicht eindeutig. Daher überlege bei dem Targeting, welche Optionen für Deine LinkedIn-Kampagne am Besten sind.

Für erfolgreiches B2B-Marketing gehören LinkedIn-Kampagnen meiner Meinung dazu. Diese Tipps helfen dabei.

Lass LinkedIn lernen für Deine erfolgreichen LinkedIn-Ads-Kampagnen

Abgesehen von den zahlreichen Vorarbeiten für erfolgreiche LinkedIn-Ads-Kampagnen zählt die Dauer Deiner Kampagne für ihren Erfolg. Sollte Deine Kampagne nur wenige Tage laufen, dann lernt der Algorithmus kaum. Je mehr der Algorithmus über Deine Kampagne und die anvisierte Zielgruppe lernt, desto schneller und genauer kann LinkedIn Deine Anzeigen an die passenden Personen ausspielen.

Nutze wenn möglich das A/B-Testing für Deine LinkedIn-Ads

Zuerst gilt zu wissen, dass A/B-Testing für Deine LinkedIn-Ads Kosten verursacht. Beachte diesen Punkt bei der Planung von Deinem Kampagnen-Budget.

Abgesehen von diesem Aspekt, hilft das A/B-Testing für LinkedIn-Ads beim Vergleichen folgender Punkte:

  • Anzeigenformate,
  • Creatives,
  • Zielgruppe,
  • Platzierung.

Wenn Du mehr zu dem Thema – A/B-Testing für Deine LinkedIn-Ads – erfahren willst, dann empfehle ich Dir den Artikel: „How to Create an A/B Testing Strategy for Your LinkedIn Ads“ [4]. Des Weiteren probier die verschiedenen Content-Formeln aus, um Dein Ergebnis Deiner Kampagnen auf LinkedIn zu steigern. Dein Marketingbudget dankt es Dir [5].

Beobachte Deine LinkedIn-Ads-Kampagne

Ebenfalls sehr wichtig ist Deine laufende Kampagne zu beobachten. Damit bist Du in der Lage, zeitnah auf Veränderungen aktiv zu agieren. Einerseits können negative Meldungen zu eurem Unternehmen Deine laufende LinkedIn-Ads-Kampagne negativ beeinflussen. Zum Beispiel steigen infolgedessen die Kosten für Dein Kampagnenziel (Abrechnungsmodell wie CPM, CPC, …) oder die Kommentare unterhalb Deiner LinkedIn-Ads erhalten immer mehr negative Äußerungen. Andererseits hast Du die Chance frühzeitig einzugreifen, wenn Deine LinkedIn-Ads-Kampagne erfolgreicher als geplant verläuft und Du mit zusätzlichem Budget diesen Kampagnenerfolg steigerst.

Behalte Dein Kampagnen-Ziel stets im Auge

Da Du mit Deinen Werbeanzeigen verschiedene Kampagnenziele verfolgen kannst, solltest Du vorab dieses festlegen. Ehrlicherweise geht dies sogar gar nicht anders, da die Social-Media-Plattformen im ersten Schritt das Ziel der entsprechenden Kampagne abfragen. Anschließend optimieren die Social-Media-Plattformen die entsprechenden Anzeigen (Ads). Wenn Du zum Beispiel eine LinkedIn-Kampagne für Reichweite (CPM) realisierst, dann erfolgt die Erfolgsmessung in Netto-Kontakte und nicht auf Traffic (Webseiten-Besucher).

Wähle die passende Budget- und Gebotsstrategie für Deine LinkedIn-Ads aus

Für diesen Tipp empfehle ich Dir diesen Artikel: „Tages- vs. Laufzeit-Budget für Social-Media-Kampagnen“ [6] bzw. diese folgende Abbildung aus diesem Artikel:

Diese Abbildung von webpixelkonsum zu Social-Media-Kampagnen stellt das Tagesbudget und Laufzeitbudget vor. Diese beiden Budgetarten für Kampagnen auf Social Media wie LinkedIn, Instagram, YouTube, TikTok, Facebook unterscheiden sich in ihren Mechanismen.

Quelle: webpixelkonsum (Tages- vs Laufzeit-Budget für Social-Media-Kampagnen)

Denk neben Deiner Paid-Kampagnen an den Rest Deiner LinkedIn-Strategie

Trotz der Einfachheit von Paid-Kampagnen auf dieser Social-Media-Plattform empfehle ich Dir LinkedIn vollständig zu nutzen. Dies bedeutet, dass Du dieses soziale Netzwerk organisch mit Deinem Content zu bespielen. Des Weiteren solltest Du neben Deinen Paid-Kampagnen auf dieser Plattform Dein Team integrieren und dieses Potenzial gezielt nutzen. Ebenfalls wichtig ist eine professionell eingerichtete LinkedIn-Seite. Benötigst Du dafür Unterstützung, dann schau Dir unsere umfangreichen Linkedin-Leistungen für B2B-Unternehmen und den Mittelstand an oder vereinbare prompt ein kostenfreies Erstgespräch.

Verwende Re-Targeting für Deine erfolgreiche LinkedIn-Ads-Kampagnen

Wenn möglich, dann solltest Du Re-Targeting einsetzen. Dadurch steigerst Du den Erfolg Deiner LinkedIn-Kampagnen.

Benutze eindeutige Kampagnennamen mit einer klaren Namensstruktur

Zuerst; ja dieser Tipp hat weniger mit einer laufenden LinkedIn-Ads-Kampagne zu tun. Vielmehr um diese herum. Dieser Tipp widmet sich dem Kampagnennamen. Benutze eindeutige Namen für Deine LinkedIn-Kampagnen. Solltest Du weitere Werbe-Kampagnen auf anderen Social-Media-Plattformen oder Werbekanäle schalten, dann schaffst Du bei einer klaren Namensstruktur eine bessere Organisation. Daher benutze für eine klare Namensstruktur und eindeutige Kampagnennamen diese Tipps [7].

Für Deine erfolgreichen LinkedIn-Ads-Kampagnen könnte Dir die LinkedIn Ads-Bibliothek [8] weiterhelfen. Diese Werbebibliothek von LinkedIn liefert Dir Einblicke von anderen LinkedIn Anzeigen mit wertvollen Daten. Denk bei all diesen Tipps für erfolgreiche LinkedIn-Ads-Kampagnen daran, Deine LinkedIn Seite optimal einzurichten [9].

Angebot für professionelle Unterstützung für Deine Kampagnen auf LinkedIn

Wünschst Du für Dein Unternehmen für Deine LinkedIn-Kampagnen eine Betreuung aus einer Hand, dann starte wir mit einem kostenlosen Erstgespräch (20–30 Min.). In unserem kurzen Kennenlernen klären wir:

  • Welche Ziele Dein Unternehmen mit einer LinkedIn-Kampagne erreichen will (z. B. Sichtbarkeit, Anfragen, Recruiting).
  • Welche Botschaften wirklich zu Deinem Kampagnenziel passen anhand Deiner konkreten Ziele und Zielgruppe.
  • Wie ein effizientes Setting für Deine Kampagne auf LinkedIn aussieht.
  • Welche konkrete Unterstützung Du benötigst: punktuell für Deine 1. LinkedIn-Kampagne oder als laufendes LinkedIn-Management, währen dessen wir Deine Kampagnen konzipieren, realisieren und optimieren.

Damit wir starten, vereinbare umgehend Dein kostenfreies Erstgespräch.

Quellenangaben

Für die folgenden Quellenangaben gilt der Stand vom 21. Oktober 2023:

[1] Insight-Tag von LinkedIn einrichten [Leitfaden]
[2] LinkedIn-Kampagnen-Manager: Mit diesen Funktionen LinkedIn Ads managen
[3] Die richtige Zielgruppe erreichen: Targeting auf LinkedIn
[4] How to Create an A/B Testing Strategy for Your LinkedIn Ads
[5] Marketingbudget: Anleitung für eine erfolgreiche Budgetplanung im B2B-Marketing
[6] Tages- vs. Laufzeit-Budget für Social-Media-Kampagnen
[7] Kampagnen und ihre Namensgebung: Anregungen für eine klare Kampagnenstruktur
[8] LinkedIn Ads-Bibliothek
[9] LinkedIn Seite einrichten: Optimieren Sie Ihre Unternehmensseite

Abbildung zeigt einen Teil der IAA 2019. Einen Teil von dem Pavillon Mercedes.

Warum ist eine LinkedIn-Strategie für B2B-Unternehmen wichtig?

Warum ist eine LinkedIn-Strategie für B2B-Unternehmen wichtig? 2000 1500 Ralph Scholze

Die strategische Nutzung der sozialen Netzwerke ermöglicht B2B-Unternehmen zahlreiche verschiedene Ziele zu erreichen. Je nach der Unternehmensstrategie bieten sich die Social-Media-Plattformen zur Gewinnung neuer Kunden, zur Beobachtung der Konkurrenz oder zur intensiveren Bindung der eigenen Kunden an. Dies gilt genauso für eine LinkedIn-Strategie für B2B-Unternehmen. Daher widme ich mich in diesem Artikel dem Thema.

B2B-Unternehmen und die strategische Nutzung von Social Media

Obwohl die Möglichkeiten für B2B-Unternehmen in Social Media so vielfältig sind, sollte die eigene Strategie diese Möglichkeiten sehr genau analysieren. Zu schnell könnten die eigenen Ressourcen nicht zielführend zum Einsatz kommen. Damit könnte der Einsatz von Social Media wertvolle Ressourcen vergeuden, die an anderer Stelle dringender benötigt werden.

Jedoch existiert eine Plattform in Social Media, die für Unternehmen im B2B-Marketing enormes Potenzial bietet. Die Rede ist von LinkedIn.

Nur, warum ist LinkedIn für B2B-Unternehmen wichtig?

Inhaltsverzeichnis für diesen Artikel zum Thema LinkedIn-Strategie für B2B-Unternehmen mit praktischen Tipps

Dich erwarten in diesem Artikel zu dem Thema strategisch das soziale Netzwerk LinkedIn für das B2B-Marketing nutzen folgende Schwerpunkte:

  1. Warum ist eine LinkedIn-Strategie für B2B-Unternehmen wichtig?
  2. Welche Werbemöglichkeiten stehen einer LinkedIn-Strategie für B2B-Unternehmen zur Verfügung?
  3. Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Erstellen einer LinkedIn-Strategie für B2B-Unternehmen
  4. Praktische Tipps für eine erfolgreiche Strategie auf LinkedIn
  5. Fazit für die Frage: Warum ist eine LinkedIn-Strategie für B2B-Unternehmen wichtig?

Warum ist eine LinkedIn-Strategie für B2B-Unternehmen wichtig?

Zuerst ist wissenswert, dass LinkedIn ein Business-Netzwerk. Ferner ist es eine der wichtigsten Plattformen für das B2B-Marketing. Dies zeigt sich anhand mehrerer Fakten. Gegenwärtig nutzen über 950 Millionen Menschen das Business-Netzwerk. Dabei kommen die User aus über 200 Ländern. Sogar für B2B-Unternehmen mit Fokus auf den deutschen Markt gewinnt LinkedIn immer mehr an Wichtigkeit in den letzten Jahren. Jenes zeigen diese Fakten zu LinkedIn. Je nach der eigenen Unternehmensstrategie bietet dieses Potenzial eine sehr gute Basis für die Customer Journey [1]. Entsprechend sollte das Marketing seine Marketinginstrumente für das Lead Management und den Vertrieb strategisch zielführend nutzen.

Welche Beweggründe zur Nutzung von LinkedIn existieren?

Die Beweggründe zur Nutzung von LinkedIn sind vielfältig. Manche nutzen dieses soziale Netzwerk für die eigene Karriere. Andere User verwenden dieses Business-Netzwerk für die eigene fachliche Expertise und den Austausch. Sehr oft finden sich Entscheidungsträger, Unternehmensinhaber, Geschäftsführer und CEO auf dieser Plattform. Entsprechend setzen sie LinkedIn für das eigene Personal Branding ein. Infolgedessen können B2B-Unternehmen sehr schnell einen Erstkontakt herstellen und damit den erfolgreichen Start für die Customer Journey initiieren. Diese Erstkontakte mit Entscheidungsträgern können dank kurzer Prozesse zu schnellen Entscheidungen und damit zu zusätzlichen Umsatz führen. Daher hilft eine sehr gut durchdachte LinkedIn-Strategie, diese Vorteile zu nutzen und das volle Potenzial von LinkedIn auszuschöpfen.

Für erfolgreiches B2B-Marketing gehört LinkedIn meiner Meinung nach aus mehreren Gründen definitiv in die Unternehmensstrategie.

Welche Werbemöglichkeiten stehen einer LinkedIn-Strategie für B2B-Unternehmen zur Verfügung?

Abgesehen von den Möglichkeiten das Business-Netzwerk ohne Budget mittels der unterschiedlichen Content-Formate zu nutzen, besteht dank der LinkedIn Ads diese werbetechnisch im B2B-Marketing einzusetzen. Folglich bieten die verschiedenen Anzeigenformate spannende Werbemöglichkeiten, um zum Beispiel neue Leads und Kunden oder neues Personal gewinnen. Selbst den Entscheidungsträger bietet LinkedIn mit den Thought-Leader-Ads einen neuen Ansatz, um die Kundenbeziehungen vor der Konkurrenz für das Marketing und den Vertrieb zu stärken. Dies könnte der Grundstein sein, um die Kosten zu minimieren für die Kundengewinnung beziehungsweise den Umsatz und Gewinn zu steigern. Selbstverständlich solltest Du für den Erfolg Deiner LinkedIn-Kampagne den eigenen Break-Even-Point kennen.

Oft findet sich die Aussage, dass die Werbung auf dieser Plattform sehr kostenintensiv ist. Daher solltest Du für Deinen Kampagnenerfolg bereits eine LinkedIn-Strategie besitzen, die definierte KPIs zum Messen beinhaltet [2]. Letztendlich soll die eigene Zielgruppe vor der Konkurrenz (Wettbewerber) dank der Ads auf diese sozialen Business-Netzwerk gezielt mit Deinen Lösungen auf deren Probleme angesprochen werden. Re-Targeting-Kampagnen steigern wie auf vielen anderen Social-Media-Plattformen den Erfolg Deiner Kampagnen auf LinkedIn. Experimentiere mit den verschiedenen Gebotsstrategien (Bidding) und Budget-Arten für Kampagnen.

Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Erstellen einer LinkedIn-Strategie für B2B-Unternehmen

Obwohl die folgenden Schritte zum Erstellen einer LinkedIn-Strategie für B2B-Unternehmen einige wichtige Fragen beantwortet, ist eine Social-Media-Strategie in der Praxis oft komplexer, wenn sie erfolgreich die Unternehmensziele erfüllen soll.

Mit dem 1. Schritt die eigene Zielgruppe auf LinkedIn identifizieren

Bevor Du Deine Strategie für LinkedIn entwickelst, gilt es die Zielgruppe zu identifizieren. Folgende Fragen können dabei helfen:

  • Wer sind Deine potenziellen Kunden oder Partner?
  • Welche Branchen und Positionen sind für euer Unternehmen relevant?
  • Welche Interessen verfolgt die Zielgruppe?
  • Wer entscheidet über den Kauf?
  • Mit welchen Content-Formaten agiert Deine Zielgruppe bevorzugt innerhalb der Customer Journey?

Setze im nächsten Schritt SMART-Ziele für Deine LinkedIn-Strategie ein

Der Volksmund sagt: „Ohne Ziel kein Weg.“ und dies gilt genauso für diese Plattform.

Daher achte darauf, dass Deine LinkedIn-Strategie klare Ziele verfolgt. Dafür hilft Dir die folgende Formel: SMART-Ziele.

Der 3. Schritt widmet sich den Arten von Inhalten, die auf LinkedIn funktionieren

Auf LinkedIn funktionieren vor allem die Inhalte, welche informativ, relevant und ansprechend sind. Daher empfehle ich Dir eine Content-Strategie für LinkedIn, die sich auf diese Inhalten konzentriert. Förderlich für ihren Erfolg auf dieser Social-Media-Plattform ist, neue Beiträge regelmäßig zu veröffentlichen. Hierfür spielt der LinkedIn-Algorithmus eine sehr wichtige Rolle.

Der kommende Schritt widmet sich der Frage: Wie baust Du auf LinkedIn ein Netzwerk auf?

Vor allem ein starkes Netzwerk auf dieser Plattform kann sehr stark helfen, Deine Ziele auf LinkedIn und in Social Media zu erreichen. Daher solltest Du in Deiner Strategie auch Dein Team als Corporate Influencer integrieren. Um ein Netzwerk auf dieser Plattform aufzubauen, probiere Beziehungen zu Entscheidungsträger herzustellen und beteilige Dich an Diskussionen für euer Unternehmen.

Noch ein wichtiger Schritt: Wie Du auf LinkedIn aktiv bleibst

Eine LinkedIn-Strategie für B2B-Unternehmen sollte regelmäßige Aktivität umfassen. Damit erhöhst Du die Sichtbarkeit für eure Themen steigerst die Reichweite von relevanten Themen. Du solltest regelmäßig Beiträge veröffentlichen, Dich an Diskussionen beteiligen und Deine Beziehungen stetig pflegen.

Praktische Tipps für eine erfolgreiche Strategie auf LinkedIn

Im Folgenden gebe ich Dir noch einige praktische Tipps mit, die sich im Alltag immer wieder ergeben.

Wie oft sollten B2B-Unternehmen auf LinkedIn posten?

Wenn es möglich für Dich ist, dann poste regelmäßig. Du solltest mindestens einmal pro Woche einen neuen Beitrag veröffentlichen.

Was ist möglich, um auf LinkedIn Interaktion zu fördern?

Wie auf vielen sozialen Netzwerken ist Interaktion sehr wichtig, um die eigenen Beiträge zu verbreiten und damit die Reichweite zu steigern. Daher empfehle ich Dir auf jeden Kommentar zu antworten und an Diskussionen sich beteiligen. Folglich gilt dies für die Nachrichten.

Nutze eine eigene und fremde Gruppe auf LinkedIn

Abgesehen von eigenen Posts sind Gruppen auf dieser Plattform eine großartige Möglichkeit, um sich mit Gleichgesinnten zu vernetzen und die eigene Expertise zu demonstrieren. Probier mithilfe der Suchfunktion auf LinkedIn relevante Gruppen zu finden und sich darin aktiv zu beteiligen.

Welches Profil ist auf LinkedIn sinnvoll?

Dir stehen auf dieser Social-Media-Plattform zahlreiche Profilarten zur Auswahl wie das

  • kostenlose Profil,
  • Premium-Profil und
  • der Creator Modus.

Einerseits bietet das LinkedIn Premium-Profil auf LinkedIn zusätzliche Funktionen und Tools, um Deine LinkedIn-Strategie zu optimieren. Daher solltest Du Dich über die verschiedenen Optionen informieren und entscheiden, ob dieser Account-Typ für sinnvoll ist. Andererseits steht mit dem Creator Modus ein sehr interessanter und vor allem kostenloser Account-Typ zur Verfügung. Entsprechend empfehle ich Dir diesen Artikel zum Creator Modus auf LinkedIn.

Fazit für die Frage: Warum ist eine LinkedIn-Strategie für B2B-Unternehmen wichtig?

LinkedIn bietet als soziales Business-Netzwerk zahlreiche Möglichkeiten, um erfolgreich dank Social Content und Paid Content neue Kunden zu gewinnen und bestehende Kundenbeziehung zu intensivieren. Entsprechend Deiner strategischen Nutzung von Social Media bietet eine durchdachte LinkedIn-Strategie für B2B-Unternehmen enormes Potenzial. Welches Potenzial dieses Business-Netzwerk bietet, zeigen diese Vorteile von LinkedIn:

  • Erhöhung der Sichtbarkeit und des Bekanntheitsgrades,
  • Generierung von Leads (MQL, SQL) und neuer Kunden,
  • Stärkung des eigenen Branding und der fachlichen Expertise,
  • Networking zu Entscheidungsträgern,
  • Gewinnen von neuem Personal,
  • Event-Marketing und Promotion,
  • Weiterbildung dank LinkedIn Learning.

Unter dem Strich ist eine LinkedIn-Strategie für B2B-Unternehmen zielführend, solange Du die verschiedenen Möglichkeiten in Deinem Marketing verfolgst. Dafür bieten die verschiedenen Content-Formate (organisch, paid) und Unternehmensseiten wie die Fokusseite [3] enormes Potential für unterschiedliche Ziele in Deiner Strategie. Wenn Du dann die vorhandenen Ressourcen effektiv und effizient nutzt, dann ist der strategische Erfolg bei Deiner Zielgruppe auf dieser Social-Media-Plattform sicher. Dafür gilt auf LinkedIn genauso die eigene Unternehmensseite optimal einzurichten [4].

Wenn Du Unterstützung für Deine LinkedIn-Kampagnen oder Deine Unternehmensseite auf LinkedIn wünschst, dann vereinbare gleich online ein kostenfreies Erstgespräch.

Quellenangaben

Für die folgenden Quellenangaben gilt der Stand vom 21. Oktober 2023:

[1] Touchpoints für ein erfolgreiches Kundenerlebnis in der Customer Journey
[2] Anleitung zum Erstellen einer erfolgreichen LinkedIn-Kampagne: Umfassende Einblicke und praktische Tipps
[3] Was ist eine LinkedIn Fokusseite?
[4] LinkedIn Seite einrichten: Optimieren Sie Ihre Unternehmensseite

LinkedIn-Profil von Ralph Scholze: Titelbild im Blog von webpixelkonsum

Was ist eine LinkedIn Fokusseite?

Was ist eine LinkedIn Fokusseite? 2000 1333 Ralph Scholze

Zuerst gleich der wichtige Hinweis, dass diese Übersicht zur LinkedIn Fokusseite für B2B-Unternehmen auch für B2C-Unternehmen relevant ist. Jedoch fokussieren wir uns mit unseren Leistungen vorwiegend auf B2B-Unternehmen.

Lesenswert ist dieser Artikel für all die Unternehmen, die LinkedIn strategisch für ihre eigenen Unternehmensziele und ihr Marketing nutzen wollen.

Inhaltsverzeichnis für diesen Artikel zum Thema Fokusseite auf LinkedIn für B2B-Unternehmen

Dich erwarten in diesem Artikel zu dem LinkedIn-Thema folgende Schwerpunkte:

  1. Was ist eine LinkedIn Fokusseite?
  2. Warum ist eine LinkedIn Fokusseite wichtig?
  3. Wie erstelle ich eine effektive Fokusseite auf LinkedIn?
  4. Praktische Tipps für das Optimieren von Inhalten und Messen der Nutzung einer Fokusseite auf LinkedIn
  5. 3 Fehler, die vermieden werden sollten, wenn Du eine LinkedIn Focusseite erstellst
  6. Pro und Contra einer Fokusseite auf LinkedIn
  7. Fazit für die Frage: Was ist eine LinkedIn Fokusseite?

Was ist eine LinkedIn Fokusseite?

LinkedIn beschreibt die Fokusseite wie folgt: „Der perfekte Rahmen für einzelne Marken,
Geschäftsbereiche oder Initiativen“ [1]. Wenn ich ehrlich bin, dann ist diese Beschreibung für die LinkedIn Fokusseite generisch.

Was ist nun diese Fokusseite?

Eine LinkedIn Focusseite ist eine spezielle Art von LinkedIn-Seite, die Unternehmen dabei hilft, die eigene Zielgruppe auf dieser Business-Plattform besser anzusprechen. Sie grenzt sich zur „klassischen Unternehmensseite“ [2] ab, die mit dem Business-Manager von LinkedIn [3] verwaltet wird. Im Gegensatz zu einer „klassischen LinkedIn-Seite“, die sich auf das Unternehmen als Ganzes konzentriert, konzentriert sich eine LinkedIn Fokusseite auf ein bestimmtes Produkt, eine bestimmte Dienstleistung oder eine bestimmte Initiative. Dies heißt im Klartext, dass vorab enorm viel Denkleistung für die strategische Nutzung dieser verschiedenen Unternehmensseiten auf LinkedIn [4] erfolgen muss. Diesen Tipp liefert LinkedIn selbst sehr dezent auf seiner Webseite [1].

Für erfolgreiches B2B-Marketing gehört LinkedIn meiner Meinung nach aus mehreren Gründen definitiv in die Unternehmensstrategie.

Definition und Bedeutung der Fokusseite auf dieser Business-Plattform

Eine LinkedIn Fokusseite ist eine wichtige B2B-Marketingstrategie, die Unternehmen dabei hilft, die eigene Zielgruppe (vollständig oder fokussiert für etwas Konkretes) auf diesem sozialen Netzwerk besser zu erreichen. Durch die Erstellung können B2B-Unternehmen ihre Botschaft wesentlich gezielter an die „richtigen“ Menschen richten. Infolgedessen entsteht im Laufe der Zeit eine engere Beziehung zu den Followern von einer Fokusseite. Genau dieser erwähnte Aspekt – im Laufe der Zeit – zeigt die Herausforderung, wenn sich B2B-Unternehmen neben einer „klassischen Unternehmensseite“ zusätzlich für eine oder gar mehrere Fokusseiten entscheidet. Denn dafür benötigt das LinkedIn-Team regelmäßig spannenden Social Content [5]. Jener erfordert eine eigene Planung und laufend Ressourcen, die als Kosten den Break-Even-Point [6] von verkauften Produkten beeinflusst.

Warum ist eine LinkedIn Fokusseite wichtig?

Abgesehen von der bereits erwähnten besseren Ansprache der Zielgruppe, der Gewinnung neuer Follower für ein bestimmtes Anliegen (Produkt, Dienstleistung, Initiative) eröffnet eine Fokusseite auf dieser Plattform eine größere Sichtbarkeit von dem eigenen Unternehmen auf LinkedIn. Gerade das Steigern der eigenen Sichtbarkeit ist für Social-Media-Teams eine starke Herausforderung, da alle Unternehmen sehr gern die kostenlose, organische Reichweite für sich nutzen wollen. Natürlich steht uns Unternehmen die Möglichkeit zur Verfügung, LinkedIn-Kampagne zu schalten [7]. Jedoch verursachen diese weitere Kosten. Daher sind Tipps für mehr Sichtbarkeit speziell auf LinkedIn [8] begehrt.

Wie erstelle ich eine effektive Fokusseite auf LinkedIn?

Um eine effektive Fokusseite auf dieser Business-Plattform zu erstellen, solltest Du folgenden 3 Schritte befolgen.

1. Schritt für das Erstellen einer Fokusseite

Zuerst rufst Du als Admin eure LinkedIn-Seite auf. Dort klickst Du auf die Schaltfläche „Erstellen“:

Diese Abbildung zeigt den 1. Schritt zum Erstellen einer Fokusseite auf der Business-Plattform. Beginnend mit dem Klick auf den Button: Erstellen.

Quelle: webpixelkonsum (1. Schritt zum Erstellen einer Fokusseite auf LinkedIn)

Sobald dies passiert, öffnet sich folgendes Pop-up-Fenster. Dort wählst Du ganz unten den letzten Punkt aus:

Diese Abbildung zeigt ganz unten den Punkt: Fokusseite erstellen.

Quelle: webpixelkonsum (2. Schritt zum Erstellen einer Fokusseite)

Jetzt erscheint endlich die Maske, um all die notwendigen Informationen für eure Fokusseite einzugeben. Wenn Du all die gewünschten und geforderten Daten eingetragen hast, dann klick ganz unten auf den Button: Seite erstellen.

Diese Abbildung zeigt die Eingabefelder für das Erstellen einer LinkedIn-Fokusseite. Sobald diese eingegeben sind, ganz unten auf den Button - Seite erstellen - klicken.

Quelle: webpixelkonsum (Eingabefelder für eine LinkedIn-Fokusseite)

Ein Tipp für Dich: Füge eine Liste der Mitarbeiter hinzu, die auf dieser Fokusseite angezeigt werden sollen.

Tipps zur Gestaltung einer ansprechenden LinkedIn Fokusseite

Damit eure Zielgruppe eure Fokusseite sehr schnell wieder erkennt, gebe ich Dir einige Tipps zum Gestalten mit:

  • Verwende ansprechende Bilder und Grafiken, die eure B2B-Marke repräsentieren. Ja, kostenlose Bilder sind genügend online zu finden, aber sehr oft sind diese zu ganz verschiedenen Themen im Einsatz. Dadurch leidet die Wiedererkennung und damit der USP.
  • Probier Schlüsselinformationen hervorzuheben wie eure Produkte oder Dienstleistungen.
  • Kundenbewertungen und Empfehlungen sind hervorragend für die Gewinnung neuer Kunden, da sie das Vertrauen in eure Marke stärken. Daher binde diese ein.
  • Achte besonders auf die Einhaltung eures Corporate Design [9].

Praktische Tipps für das Optimieren von Inhalten und Messen der Nutzung einer Fokusseite auf LinkedIn

Für das Optimieren Deiner Inhalte auf Deiner Fokusseite und das Messen findest Du hier einige Tipps.

Optimieren Deiner Inhalten auf der Fokusseite

Ohne Content bleibt die Fokusseite leer. Ohne Themen kein Content. Ohne „Roten Faden“ durch die Themen bleiben für die eigene Zielgruppe die Botschaften unklar. Daher optimiere Deine Inhalte mit diesen Anregungen:

  • Setze relevante Keywords und Phrasen ein, um Deine Inhalte für die Suche auf diesem sozialen Netzwerk zu optimieren!
  • Erstelle informative und ansprechende Inhalte, die Deine Zielgruppe ansprechen!
  • Verwende verschiedene Content-Formate für Deine Inhalte, um ihre Vorlieben herauszufinden!
  • Ein sehr wichtiger Tipp: Aktualisiere regelmäßig Deine Inhalte, um sicherzustellen, dass diese spezielle Unternehmensseite auf LinkedIn immer aktuell ist! Immerhin stellt sie einen Touchpoint in der Customer Journey [10] Deiner Zielgruppe dar.

Messen der Nutzung dank Analyse-Tool auf der Fokusseite

Ich weiß jetzt nicht, wie es für Dich ist. Aber Content zu erstellen, der niemanden interessiert bzw. nicht zu finden ist, motiviert sehr wenig. Daher gilt es regelmäßig zu messen. Damit findest Du heraus, was, wann und wie intensiv ein Themen die Zielgruppe beschäftigt.

Um dies herauszufinden, bietet LinkedIn ein Analyse-Tool an. Daher für Dich wieder einige Tipps:

  • Überwache regelmäßig die Besucherzahlen und Interaktionen auf der LinkedIn Fokusseite. Ob Du dies täglich, wöchentlich oder monatlich realisierst, hängt von Deinen Zielen und Ressourcen ab.
  • Analyse-Tools helfen, Trends und Mustern frühzeitig zu erkennen. Daraufhin hast Du die Chance, vor der Konkurrenz neue Themen zu besetzen. Damit stärkst Du eure B2B-Marke bei der Zielgruppe und auf dieser Social-Media-Plattform.
  • Passe diese Unternehmensseite basierend auf die gewonnenen Ergebnisse aus der Analyse an.

3 Fehler, die vermieden werden sollten, wenn Du eine LinkedIn Focusseite erstellst

Damit diese Unternehmensseite auf LinkedIn erfolgreich ist, solltest Du diese 3 Fehler vermeiden:

  1. Verwende keine unprofessionellen Bilder und Inhalte auf dieser Seite!
  2. Vermeide zu viele Informationen auf der Fokusseite!
  3. Probier unregelmäßige Aktualisierungen zu vermeiden!

Pro und Contra einer Fokusseite auf LinkedIn

Für Deine Entscheidung einen weiteren Unternehmensauftritt auf LinkedIn zu erstellen, gebe ich Dir noch einige Anregungen für das Pro und Contra:
Pro-Argumente

  • Gezieltere Ansprache eine individuellen Zielgruppe.
  • Stärkere Bindung einer Community zu einem Produkt bzw. einer Dienstleistung oder Initiative von eurem B2B-Unternehmen.
  • Steigern der eigenen Reichweite.
  • Besseres Content-Recyceln und damit die Kosten senken für das Content-Marketing.
  • Bessere Sichtbarkeit in der Suchfunktion von LinkedIn.

Contra-Argumente

  • Da dies eine weitere Unternehmensseite ist, die Aufwand bedeutet, lohnt sich dies erst ab einer bestimmten Unternehmenssgröße.
  • Steigende Komplexität für das Erstellen und Managen von dem Content.
  • Fehlendes Einbinden von Mitarbeitern wie bei der „klassischen Unternehmensseite“ möglich.
  • Zuordnung erfolgt nur zu einer Unternehmensseite.

Fazit für die Frage: Was ist eine LinkedIn Fokusseite?

Unter dem Strich zeigt sich, dass für Unternehmen auf diesem sozialen Netzwerk mehrere Unternehmensseiten zur Auswahl stehen. Eine solche ist die vorgestellte Fokusseite. Diese ermöglicht B2B-Unternehmen eine viel genauere Zielgruppe anzusprechen und an konkrete Produkte bzw. Serviceleistungen zu binden. Infolgedessen erhalten sie wertvolle Anregungen zur Verbesserung. Ebenso eröffnen die Fokusseiten aufgrund ihrer Eigenart ein großes Potenzial für das Empfehlungsmarketing und damit für Deine Social-Media-Strategie. Dennoch solltest Du darauf achten, dass Deine LinkedIn Seite bereits optimiert ist [11].

Extra-Tipp für diese besondere Unternehmensseite auf LinkedIn

Falls Du Dich fragst, wie viele Fokusseiten Du erstellen kannst: Bis zu 25.

Wenn Du für Deine Unternehmensseite auf LinkedIn oder LinkedIn-Kampagnen professionelle Unterstützung wünschst, dann vereinbare gleich online ein kostenfreies Erstgespräch.

Quellenangaben

Für die folgenden Quellenangaben gilt der Stand vom 21. Oktober 2023:

[1] Fokusseiten
[2] LinkedIn Seite für Unternehmen erstellen: Schritt für Schritt
[3] LinkedIn Business Manager für Unternehmen [Leitfaden]
[4] verschiedenen Unternehmensseiten auf LinkedIn
[5] Social-Content: Was zeichnet hervorragenden Social-Media-Content aus?
[6] Break-Even-Point im B2B-Marketing: Bedeutung und Berechnung
[7] Anleitung zum Erstellen einer erfolgreichen LinkedIn-Kampagne: Umfassende Einblicke und praktische Tipps
[8] Sichtbarkeit auf LinkedIn für Dein B2B-Marketing gewinnen mit diesen 15 Tipps
[9] Corporate Identity: Ihre Bedeutung und Instrumente sowie Ihr Nutzen
[10] Touchpoints für ein erfolgreiches Kundenerlebnis (Customer Journey)
[11] LinkedIn Seite einrichten: Optimieren Sie Ihre Unternehmensseite

Titelbild für die Website der spezialisierten Agentur auf Social Media für den Mittelstand und B2B-Unternehmen.

Templates für Instagram Reels: So funktioniert’s

Templates für Instagram Reels: So funktioniert’s 2000 1333 Ralph Scholze

Wenn Du Reels für Dich privat oder für ein Unternehmen erstellst, dann sind die Templates für Instagram Reels eine sehr wichtige Funktion.

Wie Instagram Anfang des Jahres mitteilte, will die Social-Media-Plattform die User stärker in den Mittelpunkt stellen. Dazu gehören die Reels auf Instagram. Damit Du Deine Reels noch mehr Aufmerksamkeit bei Deinen Fans gewinnen, verbessert Instagram die Verwendung von Reels-Vorlagen. Ferner ergänzt Instagram die Funktionen für die Templates für Instagram Reels.

So entdeckst Du spannende Reels-Trends auf Instagram

Wenn Du den neuen Vorlagenprozess gleich ausprobierst, dann siehst Du stehen Dir 2 Wege zur Auswahl; jedenfalls unter iOS am iPhone.

Egal welchen Weg Du nimmst, am Ende kannst Du aus den vielen Vorlagen für die Reels wählen. Dafür stehen Dir durch Instagram mehrere Kategorien parat:

  • Empfohlen.
  • Trends.
  • Gespeichert.

Wie entdeckst Du Vorlagen für Instagram-Reels, die Du beim Scrollen entdeckst?

Bisher ist mir diese Möglichkeit lediglich im Artikel von Instagram erschienen [1]. Einerseits ist das Erstellen von einem Reel auf Instagram sehr einfach [2]. Andererseits eröffnen sich mit dieser Vorlage für Instagram-Reels neue Anregungen. Ob diese Vorlagen für Instagram-Reels für Unternehmen mit ihrem Marketing rechtlich einsetzbar sind, wird wie immer die Zukunft zeigen. Ferner spielt das eigene Corporate Design [3] und die eigene Markenstrategie in diesem Zusammenhang eine starke Rolle. Wenn viele das selbe Template für ihre Instagram Reels nutzen, dann wird dieses beliebig und zahlt nicht auf die Marke ein.

Abgesehen von diesem Punkt, kann Dir diese Vorlagen viel Zeit beim Erstellen von einem Social-Media-Post sparen. Bekanntlich ist in vielen Social-Media-Teams die to-do-Liste länger als der Tag Stunden besitzt.

Planst Du den Einsatz der vielfältigen Templates für Instagram Reels ein? Nutzt Du für Deine Reals diese verschiedenen Content-Formeln [4]? Wenn ja, dann schreib für unseren Austausch Deine Erfahrungen in die Kommentare 👇

Quellenangaben

Für die folgenden Quellenangaben gilt der Stand vom 25. Juli 2023:

[1] Introducing New Ways to Find Inspiration and Easily Create Reels with Templates
[2] Instagram Reels: So funktionieren die Kurzvideos auf Instagram
[3] Corporate Identity: Ihre Bedeutung und Instrumente sowie Ihr Nutzen
[4] 6 einfache Content-Formeln für Social Media und Content-Marketing

5Ds im Digital Marketing: Ihre Bedeutung

5Ds im Digital Marketing: Ihre Bedeutung 2000 1333 Ralph Scholze

Bestimmt kennst Du den Marketing-Mix. Einerseits die klassische Version von dem Marketing-Mix mit seinen 4Ps [1]. Andererseits existiert ein moderner Marketing-Mix mit den 7Ps.

Während diese 4Ps bzw. 7Ps auf das komplette Marketing beziehen, fokussieren sich die 5Ds im Digital Marketing lediglich auf den Online-Bereich im Marketing.

Nur, was bedeuten diese 5Ds im Digital Marketing?

Sie bedeuten:

  1. Digital Devices: Damit sind die Geräte bzw. Hardware gemeint, die die Menschen für die Nutzung des Internets einsetzen. Zu den Geräten zählen Tablets, Smartphones, Laptops und Desktops. Damit erfahren wir für unsere Marketingstrategie [2] und Kampagnen-Maßnahmen [3] wertvolle Informationen über unsere Zielgruppe und Interessenten (potenzielle Kunden).
  2. Digital Platforms: Mit Plattformen sind die Orte gemeint, wo Interaktionen stattfinden. Zum Beispiel auf der eigenen Website, in den Suchmaschinen oder in den sozialen Netzwerken wie LinkedIn oder Instagram.
  3. Digital Media: Ohne Content funktioniert auch das digitale Marketing nicht. Daher gehören – Digital Media – zu den 5Ds im Digital Marketing. Zu diesen speziellen „digitalen Medienformaten“ gehören Texte, Bilder, Videos und Audio. Diese sollten im Content-Marketing zum Einsatz kommen.
  4. Digital Data: Für Entscheidungen im Marketing gehören Daten. Diese sind online wesentlich leichter zu generieren und erhalten gegenüber zum Beispiel im Print. Infolgedessen erhältst Du für Deine Online-Marketingstrategie wichtige Insights über Deine Zielgruppe [4] und die Verwendung von digitalen Content-Formaten [5].
  5. Digital Technology: Damit ist sowohl die Hard- als auch Software gemeint, um eigene Online-Kampagnen zu kreieren, auszuspielen und zu messen sowie zu optimieren.

Digitales Marketing eröffnet vor allem für B2B-Unternehmen enormes strategisches Potenzial.

Was sind die Vorteile von den 5Ds im Digital Marketing?

Im Grunde genommen sind dies folgende 4 Vorteile:

  1. Reichweite steigern: Digitales Marketing ermöglicht wesentlich stärker als zum Beispiel Print die eigene Reichweite für Deine Marke und Deinen Content signifikant zu steigern.
  2. Targeting verbessern: Viele Online-Plattformen ermöglichen das Gewinnen von Daten. Infolgedessen ermöglichen sie für Deine Kampagnen ein umfangreicheres und detailliertes Targeting auf ihren Plattformen [6].
  3. Ergebnisse messen: Während klassische Marketingkampagnen im Out-of-Home kaum zeitnahes Messen und damit das Gewinnen von Daten ermöglicht, ist dies im digitalen Marketing wesentlich leichter und umfangreicher.
  4. Kosten-Effektivität: Digitales Marketing kann in Deiner Marketingstrategie eine sehr effektive und effektive Lösung sein, um eine sehr große Zielgruppe zu erreichen.

Jetzt liegt es an Dir, die 5Ds in Deinem digitalen Marketing strategisch zu nutzen. Wenn Du professionelle Unterstützung suchst, dann kannst Du mich sehr gern fragen oder gleich ein kostenfreies Erstgespräch vereinbaren.

Quellenangaben

Für die folgenden Quellenangaben gilt der Stand vom 01. August 2023:

[1] Marketing-Mix: Was bedeutet dieser Mix und wofür ist er sinnvoll?
[2] Konzept der Quelle oder Tipps für Deine Social-Media-Strategie
[3] Kampagnen-Struktur: Bedeutung der 3 Ebenen für Online-Kampagnen
[4] Zielgruppenbestimmung im Marketing: So bestimmst Du Deine Zielgruppe
[5] Content-Format Story in Social Media: Von Snapchat, Instagram, Facebook, Twitter bis YouTube
[6] Targeting im Marketing für erfolgreiche Kampagnen

Backend des LinkedIn-Profils von Ralph Scholze: Titelbild im Blog von webpixelkonsum

So können B2B-Unternehmen mit LinkedIn starten [Leitfaden]

So können B2B-Unternehmen mit LinkedIn starten [Leitfaden] 2000 1333 Ralph Scholze

Wenn B2B-Unternehmen mit LinkedIn starten wollen, dann sind am Anfang üblicherweise sehr viele strategische Fragen zu LinkedIn offen und ungeklärt. Daher soll Dir dieser Leitfaden für den erfolgreichen Start mit dieser Business-Plattform eine erste Orientierung und praktische Tipps geben.

Inhaltsverzeichnis für diesen Artikel zum Thema wie B2B-Unternehmen mit LinkedIn starten können

Dich erwarten in diesem Artikel zu dem Thema erfolgreicher Start mit LinkedIn folgende Schwerpunkte:

  1. Welche Voraussetzungen für den erfolgreichen Start mit LinkedIn existieren?
  2. Was ist noch notwendig für B2B-Unternehmen, die mit LinkedIn starten wollen?
  3. Welche Vorbereitungen können B2B-Unternehmen nach dem Start mit LinkedIn treffen?
  4. Fazit zum Leitfaden, wie B2B-Unternehmen mit LinkedIn starten können

Welche Voraussetzungen für den erfolgreichen Start mit LinkedIn existieren?

Im Grunde genommen helfen Dir die Voraussetzungen dabei, mit wenig Aufwand die relevanten Aufgaben zum Starten mit LinkedIn für euer B2B-Unternehmen zu realisieren.

Zielgruppe bestimmen

Jedes B2B-Unternehmen besitzt eine Zielgruppe; also auch euer B2B-Unternehmen. Diese solltest Du kennen. Entsprechend Deiner Ziele auf LinkedIn variiert bestimmt Deine Zielgruppe für diese Business-Plattform.

Ziele festlegen

Abgesehen von der Zielgruppe sind die verfolgten Ziele für den Einsatz von LinkedIn für Deine Unternehmensstrategie elementar. Falls Du Ziele für diese Plattform wünschst:

  • Reichweite steigern,
  • Traffic für die eigene Corporate Website,
  • Gewinnen von Leads,
  • Follower für die eigene Unternehmensseite gewinnen,
  • Dank Stellenanzeigen neues Personal für sich begeistern,
  • Image verbessern.

Für erfolgreiches B2B-Marketing gehört LinkedIn meiner Meinung nach aus mehreren Gründen definitiv in die Unternehmensstrategie.

Unternehmensseite erstellen

Das Erstellen einer Unternehmensseite auf dieser Business-Plattform ist sehr schnell realisiert. Achte auf jeden Fall darauf, dass Du für dieses soziale Netzwerk die 2FA aktivierst [1]. Einerseits ist damit die Anmeldung etwas nervender. Andererseits steigerst Du die Sicherheit für den Business-Account. Somit sparst Du viel Nerven und Zeit, wenn Dein Business-Account durch Dritte gehackt wurden ist. Ebenso setze auf Deinem Unternehmensauftritt das Impressum ein [2].

Herausfordernd ist die Vielzahl an Unternehmensseiten auf LinkedIn am Anfang. Zuerst benötigst Du eine Unternehmensseite.

Diese Abbildung zeigt für das Erstellen einer Unternehmensseite auf LinkedIn den Schritt 1 - So können B2B-Unternehmen mit LinkedIn starten

Quelle: webpixelkonsum (LinkedIn Unternehmensseite erstellen

Was ist noch notwendig für B2B-Unternehmen, die mit LinkedIn starten wollen?

Notwendig für B2B-Unternehmen, die mit LinkedIn starten wollen, sind viele Punkte.

Ressourcen zur Verfügung stellen

Für den Erfolg auf LinkedIn sind Ressourcen sehr wichtig; seien dies kurz-, mittel- oder langfristige Ressourcen. Zu den Ressourcen gehören meiner Meinung nach neben Kapital (für zum Beispiel Werbekampagnen und Weiterbildungen), Know-how für besseren Content, Tools für schlankere Prozesse.

Prozesse (schlank) erarbeiten und etablieren

Im Alltag kommt dies oft vor, dass die Prozesse immer aufgeblähter werden. Damit meine ich zunehmende Meetings für Absprachen und zur Absicherung von „experimentellen Content“. Oder es wird das Content-Formate ausgewählt, welches den größten Aufwand und gleichzeitig den geringen Nutzen liefert.

Mitarbeiter einbinden

Einerseits stehen uns B2B-Unternehmen mit der LinkedIn Seite ein sehr wichtiger Kanal auf diesem sozialen Netzwerk zur Verfügung. Anderseits bietet sich die Gelegenheit an, das eigene Team stärker in die eigene LinkedIn-Strategie zu integrieren. Diese Chance solltest Du auf jeden Fall für den Start mit LinkedIn so schnell wie möglich ergreifen. Je nach dem wie groß euer Team ist, kann dies zusätzliche Aufgaben bedeutet. Alternativ könntest Du sehr praktisch herangehen und die anderen Mitarbeiter das soziale Netzwerk individuell nutzen. Immerhin lebt die Business-Plattform von den vielfältigen Kontakten und vom Netzwerken als der User.

Während die Reichweite von Unternehmensprofilen ohne Werbemaßnahmen (LinkedIn Ads) beinah bei Null liegt, bekommen die privaten User viel größere kostenlose Reichweite. Ferner vernetzen sich die User eher von Mensch zu Mensch. Daher lohnt sich für B2B-Unternehmen, die eigenen Mitarbeiter für sich auf diesem sozialen Netzwerk sprechen zu lassen. Folglich probier Dein Team zu motivieren, über eure Erfolge und spannende Branchen-Neuigkeiten zu berichten.

Ein Extra-Tipp für Dich an dieser Stelle: Probier die Mitarbeiter dahin zu schulen, dass sie in jeden ihrer Posts das Account-Name von eurer LinkedIn-Seite erwähnen (Mention). Damit steigt die Sichtbarkeit von der eigenen Unternehmensseite auf diesem sozialen Netzwerk.

Themen finden

Damit die Ressourcen strategisch für den Unternehmenserfolg bestmöglich zum Einsatz kommen, solltest Du für den Start mit LinkedIn relevante Themen festlegen. Diese Themen können Studien und Neuigkeiten aus der eigenen Branchen genauso wie Innovationen oder über eure Unternehmenskultur sein.

Ein weiterer Extra-Tipp für Dich zu diesem Punkt: Stimm Dich mit dem restlichen Team (SEO, Content-Marketing, PR) über die Themen und ihre Reihenfolge ab! Dadurch spart ihr Zeit und Kapital sowie das Know-how und euer Erfolg potenziert sich.

Content erstellen

Im Folgenden geht es um den nächsten Schritt, nachdem Du das Themengebiet für die nächsten Wochen und Monate festgelegt hast. Bedenke, dass Dir zahlreiche Content-Formate [3] für Deinen Social Content [4] zur Auswahl stehen. Ferner solltest Du beim Erstellen von dem LinkedIn-Content die Customer Journey [5] von eurer Zielgruppe kennen.

Ferner bietet sich der Einsatz von Hashtags [6] in Deinen Social-Media-Posts an . Damit gewinnst Du noch mehr organische, kostenlose Reichweite für eure Botschaften auf dieser Plattform. Je nachdem kannst Du neben den Hashtags von Dritten sogar ein eigenes Hashtag einsetzen [7].

Noch ein Extra-Tipp für Dich: Erfasse gleich von Anfang an die Zeiten zum Erstellen von Deinem LinkedIn-Content. Dadurch gewinnst Du für die verschiedenen Content-Formate eigene Werte für den zeitlichen Auswand. Infolgedessen hast Du eigene Zeiten für die Planung und Deinen Tagesablauf.

Welche Vorbereitungen können B2B-Unternehmen nach dem Start mit LinkedIn treffen?

Wenn Du neben einer Unternehmensseite noch weitere Auftritte auf diesem Netzwerk willst, dann leg den Business-Manager und eine Fokusseite für euer B2B-Unternehmen an.

Aktive Beteiligung auf LinkedIn sicherstellen

Dieser Punkt erfordert zahlreiche Ressourcen. Falls Du klare Ziele vorher definiertest, ist die aktive Beteiligung auf LinkedIn zielorientierter und motivierender.

Werbung schalten

Genauso wie die aktive Beteiligung steht Dir nach den ersten Schritten all die Werbemöglichkeiten auf LinkedIn zur Verfügung [8]. Wenn Du damit beginnen willst, dann leg zuerst ein Werbekonto für LinkedIn-Kampagnen an [9].

Reporting erstellen

Sammel die gewonnenen Daten in den Insigths! Probier sie bei Dir intern zu speichern und auszuwerten. Gleichzeitig gewinnst Du aus den Daten neue Erkenntnisse. Hierdurch besteht die Möglichkeit, Deine LinkedIn-Strategie zu verbessern.

Optimieren und experimentieren

Optimiere und experimentiere mit Deinen verschiedenen Themen und Content-Formaten sowie Zeitpunkten der Veröffentlichungen Deiner Posts auf diesem sozialen Netzwerk.

Creator Modus aktivieren

Sobald die ersten Schritte auf LinkedIn von euren Mitarbeitern erfolgte, können sie den Creator Modus [10] für dieses soziale Netzwerk bei ihrem Profil aktivieren. Damit erhalten ihre Posts (über ihren Arbeitsalltag) noch mehr organische (kostenlose) Reichweite auf dieser Plattform.

Stellenanzeigen auf LinkedIn schalten

Ob Du neues Personal suchst, weiß ich nicht. Wenn ja, dann schalte auf dieser Social-Media-Plattform Stellenanzeigen. Immerhin ist dieses soziale Netzwerk bekannt für ihren Fokus auf Business und Karriere sowie das Netzwerken.

Fazit zum Leitfaden, wie B2B-Unternehmen mit LinkedIn starten können

Da LinkedIn mit seinen fast 1 Milliarden User [11] weltweit für das B2B-Marketing enormes Potenzial bietet, sollten B2B-Unternehmen mit LinkedIn starten. Des Weiteren gewinnt diese Business-Plattform sogar in Deutschland zunehmend gegenüber der anderen Social-Media-Plattformen kontinuierlich an Marktanteilen [12]. Daher liegt der Fokus von diesem Artikel genau auf diesen Aspekt.

Mit diesem Leitfaden steht Dir ein Fahrplan zur Verfügung, wie Du als B2B-Unternehmen mit LinkedIn starten kannst. Natürlich liefert Dir dieser LinkedIn-Leitfaden eine grobe Richtung für den Start mit dieser Business-Plattform. Wichtig bei all diesen Tipps ist, dass Du Deine LinkedIn Seite optimierst [13]. Dazu empfehle ich Dir das Ausprobieren dieser 6 einfachen Content-Formeln [14].

Einerseits liegt dies an der vielfältigen Produktpolitik von B2B-Unternehmen, so dass die strategische Nutzung von LinkedIn individuell ist. Andererseits ändern sich Rahmenbedingungen und Funktionen von LinkedIn von Zeit zu Zeit, so dass dies Auswirkung auf die strategische Nutzung dieser Business-Plattform besitzt.

Wenn Du professionelle Unterstützung für den erfolgreichen Start mit LinkedIn benötigst, dann vereinbare gleich mit mir ein kostenloses Erstgespräch. Dafür benötigst Du etwa 20 Minuten, in denen wir Deine aktuellen Herausforderungen besprechen. Anschließend besprechen wir Lösungen. Nutze diese einmalige Gelegenheit!

Quellenangaben

Für die folgenden Quellenangaben gilt der Stand vom 21. Oktober 2023:

[1] LinkedIn zweistufige Authentifizierung aktivieren und deaktivieren
[2] Social Media und das Impressum: Achte darauf!
[3] Content-Format Story in Social Media: Von Snapchat, Instagram, Facebook, Twitter bis YouTube
[4] Social-Content: Was zeichnet hervorragenden Social-Media-Content aus?
[5] Touchpoints für ein erfolgreiches Kundenerlebnis in der Customer Journey
[6] Hashtag: Was bist Du? Was bringst Du mir? Wie setze ich Hashtags in Social Media ein?
[7] Welche Hashtag-Kategorien existieren für Deine Social-Media-Strategie?
[8] Warum ist LinkedIn für eine Marketingkampagne so wichtig?
[9] LinkedIn-Kampagnen-Manager: Mit diesen Funktionen LinkedIn Ads managen
[10] Creator Modus auf LinkedIn einrichten und aktivieren [Schritt für Schritt]
[11] LinkedIn: About Us
[12] Darum gehört LinkedIn in die B2B-Marketing-Strategie [LinkedIn Fakten]
[13] LinkedIn Seite einrichten: Optimieren Sie Ihre Unternehmensseite
[14] 6 einfache Content-Formeln für Social Media und Content-Marketing

LinkedIn-Profil von Ralph Scholze: Titelbild im Blog von webpixelkonsum

Insight-Tag von LinkedIn einrichten [Leitfaden]

Insight-Tag von LinkedIn einrichten [Leitfaden] 1999 1332 Ralph Scholze

Für erfolgreiche LinkedIn-Ads-Kampagnen können wir im B2B-Marketing einige förderliche Vorbereitungen treffen. Eine davon mit Fokus auf dieses soziale Netzwerk ist das Insight-Tag. Deswegen widmet sich dieser Artikel gezielt diesem Tag von LinkedIn für erfolgreiche Social-Media-Kampagnen [1].

Warum ist das LinkedIn-Insight-Tag wichtig?

Wenn Du Deine Kampagnen auf LinkedIn [2] erfolgreich realisieren, verstehen und optimieren willst, dann benötigst Du Daten. Ferner sollten Dir diese Daten in Echtzeit zur Verfügung stehen. Dafür steht Dir das Insight-Tag von LinkedIn zur Verfügung. Denn das Insight-Tag liefert Dir wertvolle demographische Informationen über die Besucher Deiner Unternehmens-Website (Corporate Website) [3].

Welche Daten liefert das Insight-Tag von LinkedIn?

Von der Business-Plattform erhältst Du zum Beispiel folgende Informationen [3]:

  • Arbeitgeber,
  • Branche,
  • Jobtitel,
  • Unternehmensgröße.

Ist das LinkedIn-Insight-Tag kostenlos?

Ja.

Wie aufwendig ist das Einrichten von dem LinkedIn-Insight-Tag?

Einerseits ist das Einrichten sehr einfach. Andererseits wäre ein wenig technisches Verständnis für das Einrichten von dem LinkedIn-Insight-Tag sehr hilfreich.

Wie erfolgt die Installation für das Tag von LinkedIn?

Dir stehen zwei Wege zur Auswahl:

  • Manuelle Installation oder
  • Per Tag Manager.

Dafür benötigst Du Zugang zu dem Kampagnen-Manager von LinkedIn [4] und zu Deiner Corporate Website.

Wie erkennst Du, ob das Tag funktioniert?

Auf jeden Fall benötigst Du den Zugang zum Kampagnen-Manager. Dort findest Du unter „Account-Assets“ den Punkt: „Insight-Tag“. Dort steht für Deine Domain nach der erfolgreichen Installation der Status auf „aktiv“. Infolgedessen weißt Du, dass das Insight-Tag funktioniert.

Wie lange dauert es, bis die ersten Daten per Tag vorhanden sind?

Im Grunde genommen hängt dies von dem Traffic für Deine Corporate Website ab. Je intensiver sie besucht ist, desto früher erhält das LinkedIn-Tag seine Signale und Daten. Entsprechend nach Deinem Traffic dauert dies bis zu 24 Stunden.

Wofür ist das LinkedIn-Insight-Tag noch wichtig?

Da das Tag für LinkedIn-Kampagnen wertvolle Daten liefert, kannst Du dies einsetzen für:

  • das Verfolgen Deiner Conversions,
  • Deine Re-Targeting-Kampagnen und
  • das Gewinnen von Echtzeit-Informationen über die beruflichen Ziele und bevorzugten Inhalte Deiner Corporate-Website-Besucher, die Du für Dein LinkedIn-Management und Deine Social-Media-Strategie nutzen kannst.

Wo finde ich weitere Informationen zu dem Tag von LinkedIn?

Bestimmt hast Du noch viele weitere Fragen zu dem LinkedIn-Tag. Zum Beispiel:

  • Wird dieser Codeausschnitt meine Website langsamer machen?
  • Was sendet meine Website über diesen Tag und wie werden diese Daten genutzt?
  • Unterstützt LinkedIn Bildpixel?
  • Kann ich Conversions durch Klicken nachverfolgen (wie bei einem Button oder in einem iFrame)?

Darauf findest Du direkt bei den FAQ von LinkedIn die passenden Antworten [5].

Für wen ist das Insight-Tag von LinkedIn sinnvoll?

Zuerst für all die Unternehmen, die LinkedIn aktiv in ihrer Social-Media-Strategie [6] und Marketingstrategie [7] einsetzen. Entsprechend sinnvoll ist das Tag, wenn Du:

  1. Deine Zielgruppe besser verstehen willst auf Basis gewonnener Daten.
  2. Wissen willst anhand der Daten, wie attraktiv Deine Produkte bzw. Serviceleistungen sind.
  3. Bescheid wissen willst über Deine LinkedIn-Ads und ihre Conversions im Rahmen Deiner LinkedIn-Kampagnen.

Fazit rund um das LinkedIn Insight-Tag für erfolgreiche LinkedIn-Kampagnen

Wenn Du erfolgreiche LinkedIn-Kampagnen für euer B2B-Unternehmen und B2B-Marketing realisieren willst, dann benötigst Du Daten in Echtzeit. Einerseits gewinnst Du eine Grundlage für Deine Entscheidungen rund um Deine LinkedIn-Kampagne. Andererseits erfährst Du damit, wie erfolgreich Deine Kampagne je Zeitpunkt ist. Deswegen solltest Du natürlich unter Einhaltung der EU-DSG-VO die Möglichkeit für den Einsatz von dem Insight-Tag dieser Social-Media-Plattform in Erwähnung ziehen. Immerhin wollen wir mit den vorhandenen Ressourcen das bestmögliche Ergebnis erzielen.

Solltest Du Hilfe dafür oder Deine LinkedIn-Kampagnen benötigen, dann vereinbare gleich Dein kostenfreies Erstgespräch.

Quellenangaben

Für die folgenden Quellenangaben gilt der Stand vom 01. August 2023:

[1] Streuverlust im Marketing und in der Werbung: Bedeutung und Tipps zum Minimieren
[2] Ultimative Anleitung zum Erstellen einer erfolgreichen LinkedIn-Kampagne: Umfassende Einblicke und praktische Tipps
[3] Insight-Tag
[4] LinkedIn-Kampagnen-Manager: Mit diesen Funktionen LinkedIn Ads managen
[5] LinkedIn Insight Tag: FAQs
[6] Nutze diese 12 Schritte für Deine Social-Media-Strategie
[7] Marketingstrategie

Diese Abbildung zeigt für die Analyse von dem Break-Even-Point im B2B-Marketing die grafische Lösung. Darauf sind die Gesamtkosten (Summe aus fixe und variable Kosten) plus der Umsatz zu sehen. An der Schnittstelle zwischen Gesamtkosten und Umsatz befindet sich der Break-Even-Point.

Break-Even-Point im B2B-Marketing: Bedeutung und Berechnung

Break-Even-Point im B2B-Marketing: Bedeutung und Berechnung 1800 1310 Ralph Scholze

Bevor wir uns gleich dem Break-Even-Point (BEP) intensiver widmen, stellt sich zuerst die Frage: Wofür soll ich den Break-Even-Point im B2B-Marketing kennen?

Inhaltsverzeichnis für diesen Artikel zum Thema Bedeutung und Berechnung vom Break-Even-Point im B2B-Marketing

Dich erwarten in diesem Artikel zu dem Thema rund um die Break-Even-Analyse folgende Schwerpunkte:

  1. Was ist die Ausgangssituation im B2B-Marketing für den Break-Even-Point?
  2. Was ist der Break-Even-Point?
  3. Wie berechnet sich der Break-Even-Point?
  4. Wie ist der Break-Even-Point zu interpretieren?
  5. Fazit für den Break-Even-Point im B2B-Marketing und seiner Bedeutung und Berechnung

Was ist die Ausgangssituation im B2B-Marketing für den Break-Even-Point?

Die meisten B2B-Unternehmen verkaufen Produkte. Sie entwickeln neue Produkte für ihre Zielgruppe. Dafür realisieren sie verschiedene Marketingmaßnahmen und Kampagnen auf Social Media. Jedoch benötigen neue Produkte Forschungsarbeit. Diese ist kostenintensiv. Damit verursachen sowohl die Forschungsarbeit als auch die Kampagnen für Produkte (auf zum Beispiel LinkedIn) Kosten, die großen Einfluss auf den Umsatz und den Gewinn besitzen. Entsprechend sollte bekannt sein, ab welchem Punkt wir im B2B-Marketing kostendeckend und somit Gewinn erwirtschaftend sind.

Damit sind wir beim Thema: Break-Even-Point im B2B-Marketing.

Was ist der Break-Even-Point?

B2B-Unternehmen überleben und wachsen wirtschaftlich nur, wenn sie Gewinn erwirtschaften. Dies passiert genau dann, wenn die Marketingmaßnahmen über die Schwelle zur Gewinnzone (Gewinnschwelle) führen. Um die exakte Gewinnschwelle und damit die Effizienz eines Produktes zu finden, muss dieser Punkt vorher berechnet werden: Der Break-Even-Point.

Demzufolge bezeichnet der Break-Even-Point den Punkt, an dem Erlös und Kosten identisch sind. Das heißt, ein B2B-Unternehmen erwirtschaftet weder einen Gewinn noch Verlust. Mit anderen Worten: An der Gewinnschwelle sind die Kosten und Erlöse gleich. Entsprechend ist der Break-Even-Point die Nullstelle der Gewinnfunktion (Gewinn und Verlust gleich 0€). Denn das Überschreiten der Gewinnschwelle führt zum Gewinn. Im Gegensatz dazu generierst Du mit Deinem B2B-Marketing und Social-Media-Marketing (Kampagnen in Social Media) Verlust, wenn Du unter dieser errechneten Gewinnschwelle bleibst. Daher solltest Du den Break-Even-Point im Vorfeld vor dem Bewerben eines Produktes berechnen.

Wofür kannst Du die Break-Even-Analyse im B2B-Marketing nutzen?

Die Break-Even-Analyse kannst Du nutzen, um die Effizienz eines Produktes oder sogar einer Produktpalette im Vorfeld zu errechnen. Während dessen findest Du heraus, wie viele Produkte Du produzieren und verkaufen musst, um alle Kosten zu decken. Damit erhältst Du zum Beispiel für Deine Planung der Kampagnen wertvolle Informationen.

Für erfolgreiche Kampagnen im B2B-Marketing ist der Break-Even-Point eine Grundlage, um in der Planungsphase die beste Lösung zu erstellen.

Wie berechnet sich der Break-Even-Point?

Für die Break-Even-Analyse stehen Dir 2 Möglichkeiten zur Auswahl:

  1. grafische Lösung,
  2. rechnerische Lösung.

Doch vorher müssen wir uns noch kurz damit beschäftigen, was wir alles für das Berechnen von dem Break-Even-Point im B2B-Marketing benötigen.

Was benötigst Du, um den Break-Even-Point im B2B-Marketing zu berechnen?

Zuerst benötigst Du Kenntnisse über die Kosten. Diese unterteilen sich in:

  • fixe Kosten (Fixkosten) und
  • variable Kosten.

Da diese beiden Kostenarten immer anfallen, wenn produziert wird, ergeben sie die Gesamtkosten. Demzufolge bestehen die Gesamtkosten immer aus der Summe der Fixkosten und variablen Kosten.

So berechnet sich der Break-Even-Point grafisch

Willst Du Deine Break-Even-Analyse grafisch lösen, musst Du dennoch Fakten kennen; nämlich die oben genannten Kosten.
Die folgende Abbildung zeigt Dir die grafische Lösung für die Break-Even-Analyse. An der Stelle, wo sich die Kurve der Kosten und des Umsatzes schneiden, befindet sich der Break-Even-Point.

Diese Abbildung zeigt für die Analyse von dem Break-Even-Point im B2B-Marketing die grafische Lösung. Darauf sind die Gesamtkosten (Summe aus fixe und variable Kosten) plus der Umsatz zu sehen. An der Schnittstelle zwischen Gesamtkosten und Umsatz befindet sich der Break-Even-Point.

Quelle: webpixelkonsum (Grafische Lösung für Break-Even-Point im B2B-Marketing)

Für die genauere Break-Even-Analyse empfehle ich Dir die rechnerische Lösung zu nutzen.

Den Break-Even-Point rechnerisch ermitteln

Zuerst widmen wir uns den Kosten und anschließend dem Umsatz.

Gesamtkosten in der Break-Even-Analyse

Wie bereits beschrieben, setzen sich die Gesamtkosten aus den fixen und variablen Kosten zusammen.
Entsprechend der Definition fallen die fixen Kosten immer für ein Unternehmen an; zum Beispiel für Miete, Internet usw. Dementgegen entstehen die variablen Kosten erst, wenn ein Produkt hergestellt wird. Damit sind die variablen Kosten abhängig von der produzierten Menge. Demzufolge sind die Gesamtkosten niemals ein „Wert in Stein gemeißelt“, sondern variieren von der Menge der hergestellten Produkte (Stückzahl).

Daraus ergibt sich folgende Formel:
Gesamtkosten = fixe + variable Kosten

Da die variablen Kosten abhängig sind, erweitert sich diese Formel wie folgt:
Gesamtkosten = fixe Kosten + (variable Stückkosten x Stückzahl)

In dieser Formel befindet sich ein neuer Wert hinzu: Stückkosten. Wie berechnen sich die Stückkosten? Was bedeuten Stückkosten für Dein B2B-Marketing bzw. Deine Preispolitik?

Lass uns einen kleinen Exkurs zu den Stückkosten unternehmen: Sie bedeuten etwas sehr wichtiges für Deine Preispolitik. Denn die Stückkosten stellen die Preisuntergrenze für ein Produkt dar. Dies bedeutet, dass Du Dein Produkt nicht für einen geringeren Preis anbieten darfst. Ansonsten entsteht mit jedem verkauften Produkt ein Verlust. So berechnest Du die Stückkosten und damit die Preisuntergrenze für Dein Produkt:
Variable Stückkosten = Variable Gesamtkosten / produzierte Menge

Da der Preis die gesamten Kosten (fixe und variable plus den Gewinn) erzielen muss, benötigen wir den Deckungsbeitrag pro Stück. Damit wissen wir, wie viel das Produkt zur Deckung der Fixkosten beiträgt.

Diese beiden Formel helfen uns weiter:
Deckungsbeitrag pro Stück = Umsatzerlös eines Produkts – variable Stückkosten
Deckungsbeitrag = Umsatzerlös eines Produkts – (variable Stückkosten x Stückzahl)

Grundformel für die Break-Even-Analyse und damit dem Break-Even-Point

Jetzt ermitteln wir die beiden Größen:
Gesamtumsatz = Einzelpreis x Stückzahl
Gesamtkosten = (Variable Stückkosten x Stückzahl) + fixe Kosten

Wir erinnern uns bzgl. des BEP:
Break-Even-Point = Gesamtumsatz – Gesamtkosten = 0

Diese Grundformel für die Break-Even-Analyse aufgelöst in all ihre Bestandteile ergibt endlich folgende Formel für uns zum Berechnen des Break-Even-Points von einem Produkt:

Break-Even-Point = (Einzelpreis x Stückzahl) – (Variable Stückkosten x Stückzahl) + fixe Kosten = 0

Wie ist der Break-Even-Point zu interpretieren?

Wie Du bestimmt selbst merkst, ist die Break-Even-Analyse mit dem Break-Even-Point für Dein B2B-Marketing sehr hilfreich. Bleibst Du mit Deinen Marketingmaßnahmen unterhalb des Break-Even-Points, bist Du in der Verlustzone. Hier solltest Du geeignete Maßnahmen treffen, die Du im folgenden Fazit findest. Bist Du darüber, dann lass die „Sektkorken knallen“, denn Du befindest Dich in der Gewinnzone.

Fazit für den Break-Even-Point im B2B-Marketing und seiner Bedeutung und Berechnung

Wenn Du für das Marketing verantwortlich bist, dann stellst Du bestimmt diese beiden Fragen:

  • Wie viele Produkte müssen wir verkaufen, um keinen Verlust zu erwirtschaften?
  • Wie viel Umsatz muss das B2B-Marketing mit seinen Marketingmaßnahmen und Kampagnen mindestens generieren, um keinen Verlust zu erzeugen?

Damit zeigt sich, dass der Break-Even-Point im B2B-Marketing eine sehr wichtige Kennzahl darstellt zur Analyse und Steuerung des Unternehmen und Deiner Kampagnen. Ferner benötigst Du für Deine Kampagnen ein Budget, welches Du in Deinem Marketingbudget [1] definierst.
Warum?

Wenn die vorher berechnete Anzahl der zu verkaufenden Produkte oder der errechnete Mindestumsatz nicht erzielt wird, dann sollte das Marketing lösungsorientierte Maßnahmen ergreifen [2]. Natürlich so früh wie nur möglich. Daraus ist die sehr wichtige Bedeutung von der Break-Even-Analyse im B2B-Marketing erkennbar. Je früher diese Maßnahmen erfolgen, desto eher stellt sich der Break-Even-Point und damit die Gewinnschwelle ein. Die folgende Abbildung probiert dies grafisch zu zeigen:

Diese Abbildung zeigt für die Break-Even-Analyse die Zusammenhänge zwischen der Gesamtkosten, Menge sowie Preisuntergrenze, Gewinn und Verlust grafisch dar.

Quelle: webpixelkonsum (Berechnen des Break-Even-Points im B2B-Marketing)

Welche Maßnahmen im B2B-Marketing könntest Du realisieren?

Wenn der Break-Even-Point in Gefahr ist, dann könnest Du zum Beispiel:

  • Maßnahmen zur Kostensenkung durchführen; denke bei den Kosten an die fixen und variablen Kosten.
  • das betreffende Produkt bzw. die betreffenden Produkte aus dem Sortiment nehmen.
  • wie bereit bereits erwähnt, gezieltere Kampagnen zur Umsatz- und damit zur Gewinnsteigerung realisieren.

Solltest Du an einem solchen Punkt sein oder an einer solchen Maßnahme arbeiten, dann unterstütze ich Dich mit meinem Know-how für das B2B-Marketing. Denn diese Vorarbeit hilft erfolgreiche Kampagnen auf Social Media zu realisieren. Am Besten besprechen wir dies bei einem Termin Deiner Wahl.

Quellenangaben

Für die folgenden Quellenangaben gilt der Stand vom 13. Oktober 2023:

[1] Marketingbudget: Anleitung für eine erfolgreiche Budgetplanung im B2B-Marketing
[2] 5Ds im Digital Marketing: Ihre Bedeutung

Abbildung zeigt einen Teil der IAA 2019. Einen Teil von dem Pavillon Mercedes.

Warum ist LinkedIn für eine Marketingkampagne so wichtig?

Warum ist LinkedIn für eine Marketingkampagne so wichtig? 2000 1500 Ralph Scholze

LinkedIn ist für B2B-Unternehmen ein sehr wichtiges soziales Netzwerk, um dank erfolgreicher LinkedIn-Kampagnen ihre B2B-Zielgruppe zu erreichen. Daher widme ich mich in diesem Artikel dem Thema, wie Du LinkedIn effektiv für Dein B2B-Marketing nutzen kannst.

Inhaltsverzeichnis für diesen Artikel zum Thema LinkedIn für eine Marketingkampagne einsetzen

Dich erwarten in diesem Artikel zu dem sehr wichtigen B2B-Thema folgende Schwerpunkte:

  1. Warum ist LinkedIn für Marketing-Kampagnen wichtig?
  2. LinkedIn für eine Marketingkampagne und als effektives Tool für die Lead-Generierung einsetzen
  3. So kannst Du LinkedIn als Instrument zur Stärkung der Kundenbeziehungen einsetzen
  4. Gezielt Werbung schalten auf LinkedIn
  5. Fazit, warum LinkedIn für eine Marketingkampagne so wichtig ist

Warum ist LinkedIn für Marketing-Kampagnen wichtig?

Zuerst gilt zu wissen, dass LinkedIn eine wichtige Plattform für das B2B-Marketing und den Vertrieb (Social Selling) ist. Damit bietet sich dieses soziale Netzwerk vor allem für Marketingkampagnen an sowie für die Lead-Generierung und zur Steigerung der Markenbekanntheit; ebenso zur gezielten Stärkung von Kundenbeziehungen.

LinkedIn als professionelles Business-Netzwerk

LinkedIn ist vor allem eine Plattform mit dem Fokus für den Aufbau von beruflichen Beziehungen. Daher vernetzen sich die Nutzer untereinander sowie mit relevanten Unternehmen, um Wissen zu teilen und die eigene Karrieren voranzutreiben. Infolgedessen sind über 950 Millionen User in mehr als 200 Ländern auf LinkedIn [1]. Sogar in Deutschland gewinnt dieses Business-Netzwerk an zunehmende Präsenz [2]. Allein dieser Trend zeigt uns, dass diese Plattform in das B2B-Marketing gehört.

LinkedIn als Plattform für B2B-Marketing

Im Gegensatz zu vielen anderen Social-Media-Plattformen wie Instagram, TikTok und Facebook bietet LinkedIn für das B2B-Marketing ein enormes Potenzial. Dadurch bietet sie Unternehmen die Chance, die Zielgruppe auf eine effektive und kosteneffiziente Weise anzusprechen. Insbesondere können wir als Unternehmen mit eigenen Marketingkampagnen unsere Produkte und Dienstleistungen präsentieren, um potenzielle neue Kunden zu gewinnen und Umsatz generieren.

LinkedIn ist für uns ein extrem wichtiger Kanal für das Branding und zur Kundengewinnung.

Business-Plattform LinkedIn für das Personalmarketing nutzen

Im Grunde genommen bietet sich diese Social-Media-Plattform für das Personalmarketing an. Dafür spricht sein starker Fokus auf Karriere und Business.

Demzufolge eröffnen sich für uns Unternehmen vielfältige Möglichkeiten, um eine Arbeitgebermarke aufzubauen und potenzielle Mitarbeiter anzusprechen. Daher sollten sich Unternehmen überlegen, wie sie mit ihren Marketingkampagnen ihre Kultur, Werte und Mission präsentieren können, um neue Talente anzuziehen und zu halten.

Die Plattform LinkedIn ist ideal für das Content-Marketing

Abgesehen von den bereits vorgestellten Möglichkeiten bietet LinkedIn für das Content-Marketing ebenfalls viele Chancen. Zum Beispiel kannst Du Blog-Beiträge, Whitepapers und Infografiken teilen. Folglich informierst Du Deine Zielgruppe in eurem Sinne. Dadurch teilst Du im Namen des Unternehmens eure Expertise und euer Wissen. Infolge baust Du mit erfolgreichem Content-Marketing bei den Follower und der Zielgruppe Vertrauen auf. Gleichzeitig stärkst Du die eigene Marke.

LinkedIn für eine Marketingkampagne und als effektives Tool für die Lead-Generierung einsetzen

Obgleich diese Plattform zahlreiches Potenzial für viele Marketingmaßnahmen besitzt, ist LinkedIn hervorragend für die Lead-Generierung geeignet. Jedenfalls kannst Du gezielt potenzielle Kunden identifizieren. Anschließend kontaktiere diese für Dein Lead Management.

Dafür spricht vor allem der Fakt, dass viele User auf dieser Business-Plattform sehr genaue Angaben zu ihrer beruflichen Karriere angeben. Folglich nutzen wir diese freiwilligen Angaben gezielt in den Marketingkampagnen und zum Gewinnen von Leads, denn Du kannst Deine Zielgruppe auf der Basis von Targeting-Optionen wie Branche, Position, Standort und Unternehmen filtern.

Wie hilft LinkedIn bei der Lead-Generierung?

Diese Business-Plattform bietet zahlreiche Funktionen und Targeting-Optionen zur Lead-Generierung an. Zum Beispiel stehen Unternehmen der Sales Navigator zur Verfügung. Jedoch ist dieses LinkedIn-Tool kostenpflichtig.

Weiterhin eröffnet Dir der Kampagnen-Manager das Gewinnen von Leads. Dafür stellt uns die Plattform zahlreiche Anzeigen zur Verfügung.

Um LinkedIn gezielt zur Lead-Generierung einzusetzen, müssen Unternehmen eine LinkedIn-Strategie entwickeln und ihre Zielgruppe sehr genau kennen. Dazu zähle ich die „Schmerzpunkte“ der Zielgruppe (Pain Points). Diese solltest Du sehr gut kennen. Folglich erstelle Inhalt mit Lösungen, die Deine Zielgruppe ansprechen.

Best Practices für die Lead-Generierung auf LinkedIn

Bevor Du mit der Lead-Generierung auf LinkedIn beginnst, gebe ich Dir einige Best Practices für Dein Marketing mit:

  • Identifiziere Deine Zielgruppe und erstelle eine Liste mit potenziellen Kunden. Damit bietet LinkedIn für eine Marketingkampagne großartige Möglichkeiten.
  • Erstelle Content, der Deine Zielgruppe anspricht und neugierig macht sowie am Besten ihre Mail-Adresse für ein Whitepaper tauschen.
  • Verwende den Sales Navigator, um potenzielle neue Kunden zu finden und zu kontaktieren.
  • Personalisiere Deine Nachrichten und stelle sicher, dass sie relevant und ansprechend sind. Dadurch gewinnt Du Vertrauen. Dennoch solltest Du darauf achten, dass Deine Nachrichten einen Mehrwert liefern.

So kannst Du LinkedIn als Instrument zur Stärkung der Kundenbeziehungen einsetzen

Manche Unternehmen verfolgen eine LinkedIn-Strategie zum Stärken von Kundenbeziehungen. Damit unterscheidet sich diese Strategie von vielen anderen Strategien. Wenn Du auf diesem sozialen Netzwerk Deine Kundenbeziehungen stärken willst, dann willst Du bestimmt mit Deinen Kunden in Kontakt treten sowie Beziehungen aufbauen und intensivieren. Ferner gewinnst Du wertvolles Feedback von Deinen Kunden zu Produkten und Serviceleistungen. Daraufhin kannst Du Deine Produkte und Leistungen verbessern, so dass Deine Zielgruppe Dein Angebot noch besser findet.

Kundenbeziehungen auf LinkedIn stärken: Best Practices

Damit Du von dem Potenzial Deiner Kunden für weitere Produkte und zusätzlichen Umsatz mit Hilfe von LinkedIn profitierst, solltest Du diese Tipps nutzen:

  • Stelle sicher, dass Du auf Kommentare und Nachrichten Deiner Kunden so schnell wie möglich reagierst. Damit bleibst Du bei Deinen Kunden länger in Erinnerung.
  • Finde Deine Kunden auf dieser Plattform. Finde heraus, welche Themen sie interessiert. Erstelle dafür Social Content, der exakt Deine Kunden anspricht.
  • Erstelle eine eigene Gruppe auf dieser Plattform. Lade darin alle Deine Kunden ein. Willst Du in dieser LinkedIn-Gruppe einen intensiven und ungestörten Austausch mit Deinen Kunden, dann stelle Deine Gruppe auf privat ein.

Gezielt Werbung schalten auf LinkedIn

Wie viele andere Social-Media-Plattform bietet LinkedIn für Werbemaßnahmen eine große Auswahl an. Vor allem für uns B2B-Unternehmen ist dieses Netzwerk für gezielte Werbung sehr geeignet. Mit den geeigneten Ads-Formaten sind sowohl die Zielgruppe als auch verschiedene Marketingziele zu erreichen. Zusätzlich solltest Du für den Erfolg Deiner LinkedIn-Werbemaßnahmen den eigenen Break-Even-Point kennen. Ebenso solltest Du in Deinem Marketingbudget [3] einen Posten für Deine LinkedIn-Kampagnen einplanen.

Damit Deine Werbung auf LinkedIn erfolgreich ist, solltest Du mehrere Punkte beachten:

  • Bestimme ein klares Ziel für Deine Marketingkampagne auf LinkedIn.
  • Integriere Deine LinkedIn-Ads in Deine LinkedIn-Strategie.
  • Erstelle wertvollen Content für Deine Werbung auf dieser Plattform.
  • Wähle die passenden Ads-Formate in Deiner Marketingkampagne aus, um Dein Kampagnenziel erfolgreich zu realisieren.
  • Achte auf das richtige Targeting für Deine LinkedIn-Kampagne.

Fazit, warum LinkedIn für eine Marketingkampagne so wichtig ist

Unter dem Strich ist LinkedIn ein wichtiger Bestandteil einer erfolgreichen Marketingstrategie [4] und Marketingkampagne. Vor allem für B2B-Unternehmen mit ihrem vielfältigen Marketing bietet diese Social-Media-Plattform enorm viel Potenzial; von der Gewinnung neuer Leads und Kunden über Branding und das Stärken seiner Kundenbeziehungen.

Notwendig sind neben einer LinkedIn-Strategie genauso Content zu erstellen [5]. Dieser fokussiert sich auf die Zielgruppe und löst deren Probleme. Damit gewinnst Du gewinnbringendes Feedback und sogar Leads für Dein Lead Management.

Wofür planst Du den Einsatz von LinkedIn in Deinem B2B-Marketing?

Quellenangaben

Für die folgenden Quellenangaben gilt der Stand vom 30. September 2023:

[1] LinkedIn Fakten für Unternehmen
[2] Darum gehört LinkedIn in die B2B-Marketing-Strategie [LinkedIn Fakten]
[3] Marketingbudget: Anleitung für eine erfolgreiche Budgetplanung im B2B-Marketing
[4] 5Ds im Digital Marketing: Ihre Bedeutung
[5] 6 einfache Content-Formeln für Social Media und Content-Marketing

Backend des LinkedIn-Profils von Ralph Scholze: Titelbild im Blog von webpixelkonsum

Thought-Leader-Ads auf LinkedIn besitzen großes Potenzial

Thought-Leader-Ads auf LinkedIn besitzen großes Potenzial 2000 1333 Ralph Scholze

Führungskräfte besitzen eine große „Strahlkraft“. Dies gilt im realen Leben genauso wie auf LinkedIn. Daher bieten sich die (neuen) Thought-Leader-Ads auf LinkedIn hervorragend an.

Was verbirgt sich hinter den Thought-Leader-Ads auf LinkedIn?

Zuerst gilt kurz festzuhalten, was LinkedIn unter – Thought Leadership – versteht. Dafür empfehle ich diesen Artikel: „7 Examples of Powerful Thought Leadership on LinkedIn“ [1].

Wer sich deswegen jetzt mit dem Thema intensiver beschäftigt, dem empfehle ich diesen aktuellen Artikel zum Thema: „How to Create Impactful Thought Leadership Marketing“ [2]. Anregend find ich die empfohlenen Schritte:

  1. Align on your brand’s perspective and priorities.
  2. Determine thought leadership goals.
  3. Identify thought leadership tactics and channels.
  4. Activate employees and (especially) company leaders.
  5. Engage, learn, adjust.

Damit zeigt sich in diesen Empfehlungen (Schritt 4) ebenfalls ein sehr wichtiges B2B-Thema: Unterstützung vom eigenen Team in die LinkedIn-Strategie integrieren. Ob dafür eine Corporate-Influencer-Strategie sinnvoll ist, gilt individuell zu entscheiden. Weiterhin gilt in diesem Schritt zu klären, ob die eigenen Führungskräfte auf LinkedIn Zugang zum Business Manager [3] und Kampagnen Manager [4] erhalten.

Thought-Leader-Ads erweitern die Ads-Formate auf LinkedIn

Einerseits begrüße ich neue Ads-Formate wie die Thought-Leader-Ads. Andererseits wächst dadurch die Komplexität im Kampagnen-Management. Folglich stehen uns immer mehr Ads-Formate auf LinkedIn zur Auswahl [5]. Deren Vor- und Nachteile für erfolgreiche LinkedIn-Kampagnen gilt es genau zu kennen.

Wie sind auf LinkedIn die Thought-Leader-Ads zu erstellen?

Um auf LinkedIn eine Thought-Leader-Ad zu schalten, benötigst Du Zugang zum Kampagnen Manager [4].

  1. Logge Dich dort ein!Lege dort eine Kampagnengruppe und eine Kampagne an (Die Begriffe irritieren sehr. Ich finde die Bezeichnung von Facebook (Meta) besser; Kampagne und Anzeigengruppe).
  2. Wähle – Gesponserte Inhalte – aus und klicke auf – Vorhandenen Inhalt!
  3. Bestimme jetzt den entsprechenden – Mitarbeiterbeitrag!
  4. Gib jetzt die Beitrags-URL ein und klick auf Sponsor! Am Ende lautet das Format der URL wie folgt: https://www.linkedin.com/posts/

Im Grunde genommen ist das Erstellen sehr einfach. Eine weitere Anleitung findest Du bei LinkedIn [6].

Best Practices zu den Thought-Leader-Ads auf LinkedIn

Wenn Du sehr gern Beispiele suchst, dann empfehle ich Dir auf YouTube dieses Video: „LinkedIn Thought Leader Ads (New!) – See Examples of This New Ad Format“ [7].

Unter dem Strich eröffnen sich durch dieses Anzeigenformat für die LinkedIn-Content-Strategie zahlreiche neue Möglichkeiten, um Deine LinkedIn-Kampagnen noch gezielter auszuspielen. Ferner kann es vor allem am Anfang beim Erstellen von einem Social-Media-Post wegen dieser Werbemöglichkeit auf der Business-Plattform jetzt dazu kommen, dass einige Abstimmungen ausführlicher besprochen werden müssen.

Frag mich hier oder auf LinkedIn, wenn Du eine Lösung für Dich suchst!

Planst Du den Einsatz von den Thought-Leader-Ads auf LinkedIn ein? Wenn ja, dann schreib für unseren Austausch Deine Erfahrungen in die Kommentare 👇

Quellenangaben

Für die folgenden Quellenangaben gilt der Stand vom 01. Juni 2023:

[1] 7 Examples of Powerful Thought Leadership on LinkedIn
[2] How to Create Impactful Thought Leadership Marketing
[3] LinkedIn-Business-Manager: Seine Funktionen für das B2B-Marketing
[4] LinkedIn-Kampagnen-Manager: Mit diesen Funktionen LinkedIn Ads managen
[5] Linkedin Ads und Anzeigenformate für B2B-Marketing
[6] Thought leader ads
[7] LinkedIn Thought Leader Ads (New!) – See Examples of This New Ad Format

Abbildung zeigt den Instagram-Business-Account von webpixelkonsum für den Artikel Instagram für Unternehmen

Per Instagram Termine buchen: So einfach geht’s

Per Instagram Termine buchen: So einfach geht’s 2000 1333 Ralph Scholze

Wer Instagram in seiner Social-Media-Strategie integriert hat, hat ab sofort eine neue Funktion: Per Instagram Termine buchen.

Hinweisen will ich, dass für uns Unternehmen wieder höchstwahrscheinlich einige Herausforderungen zu meistern sind. Denn die Fallstricke liegen eher auf dem rechtlichen Gebiet.

Was meine ich konkret?

Wenn ein User auf Instagram einen Termin bucht, dann kann eine Verbindung zum Kalender hergestellt werden. An dieser Stelle könnte die EU-DSG-VO eine Barriere darstellen. Daher sprich dies auf jeden Fall mit der Person in Deinem Team ab, die für den Datenschutz zuständig ist.

Alternativ lässt Du diese Funktion deaktiviert wie Du auf den folgenden Screenshots selbst siehst.

Beachtlich finde ich die vielen Einstellungen zum Buchen von einem Termin direkt in der Instagram-App.

Welche Voraussetzungen existieren, um Termine auf Instagram zu verwalten?

Laut Instagram können dies nur Instagram-Business-Accounts nutzen [1].

Welche Vorteile bietet das Buchen von einem Termin in der Instagram-App.?

Ich sehe dies wie Instagram selbst. Für die Terminbuchung per Instagram existieren einige starke Pro-Argumente wie [2]:

  • Es fallen keine Kosten an; d.h. Diese Funktion: „Termine“ steht Unternehmen auf Instagram kostenlos zur Verfügung.
  • Ein sehr positives Kundenerlebnis; d.h. Das Buchen von einem Termin erfolgt direkt in der Instagram-App. Dadurch bleiben die User in „ihrer“ bekannten Social-Media-App ohne Wechsel zwischen unterschiedlichen Apps auf ihrem Smartphone.
  • Der Komfort verbessert sich; d.h. Unternehmen benötigen dafür keinen Extra-Dienst.

Ob am Ende die Verbindlichkeit steigt, muss die Praxis zeigen. Vielleicht sind Instagram-User bei ihren Terminen verbindlicher.

Welche Funktionen um die Instagram-Funktion „Termine“ stehen zur Auswahl?

Laut Meta stehen uns folgende Funktionen zur Auswahl [2]:

  • Automatische Erinnerungen,
  • Möglichkeit von Terminänderungen,
  • Kalenderansicht.

Instagram Termine buchen: Wie starten?

Der Start beginnt in der Instagram-Nachricht. Die folgenden Abbildungen zeigen Dir die einzelnen Schritte. Ebenso siehst Du die zahlreichen Funktionen rund um das Tool „Termine“.

Die Abbildung zeigt den 1. Schritt, wie man über die Instagram-Nachricht einen Termin direkt in der Instagram-App bucht.

Quelle: webpixelkonsum (1. Schritt)

Wenn Du in den Instagram-Nachrichten bist, dann ruf eine Nachricht für Deine Terminbuchung auf. Dort findest Du unten in der rechten Ecke (Hier: iOS) das Plus-Symbol. Klicke darauf! Daraufhin zeigt Dir Instagram die folgende Auswahl an:

Auf dieser Abbildung ist unten rechts die Auswahl zu sehen, um auf Instagram einen Termin direkt in der App zu buchen.

Quelle: webpixelkonsum (2. Schritt)

Im Grunde genommen kannst Du jetzt mit dem Buchen von Deinem Termin direkt in der Instagram-App starten. Solltest Du diese Funktion zum 1. Mal aufrufen, dann erscheint ein Screen mit Erklärungen. Jedoch fehlt dieser Screen in dieser Übersicht. Stattdessen erschien bei mir direkt diese Auswahl:

Die Abbildung zeigt die Termine, um ein Datum und eine Uhrzeit zu vereinbaren.

Quelle: webpixelkonsum (3. Schritt)

Kalender verknüpfen für Deine Termine per Instagram-App.

Zuerst der Hinweis: Die Bedienung für einen Termin ist im ersten Moment ungewohnt. Bekanntlich „führen viele Wege nach Rom“. Dies gilt auf Instagram zum Termine buchen ebenso. Oben rechts mit dem Pfeil wählst Du die Wochen aus. Sobald Du auf den blauen Button „Termine erstellen“ klickst, bietet Dir Instagram weitere Einstellungen rund um Deine Terminbuchung an.

Jene Abbildung zeigt die Möglichkeit an, seinen Kalender direkt mit Instagram zu verknüpfen.

Quelle: webpixelkonsum (4. Schritt)

Diese Abbildung stellt die Verknüpfung zu einem externen Kalender dar.

Quelle: webpixelkonsum (5. Schritt)

Auf der Abbildung ist die Kalenderverknüpfung mit dem externen Kalender und System-Kalender auf Instagram.

Quelle: webpixelkonsum (6. Schritt)

Auf dem folgenden Screen siehst Du die Einstellungen für das Auswählen von einem Datum und die Uhrzeiten (Start bzw. Ende) sowie ein Titel. Entgegen meiner Erwartung existiert bei mir unter iOS (wohl) keine Zeichenbegrenzung für den Titel. Infolgedessen besitzt die eigene Kreativität bei dem Titel „freie Bahn zum Ausleben“. Genauso ermöglicht Dir Instagram auf eigenen Wunsch das Hinzufügen von dem Termin in Deinen externen Kalender:

Die Abbildung zeigt die Einstellung für das Datum und die Uhrzeit zum Buchen von einem Termin in der Instagram-App.

Quelle: webpixelkonsum (7. Schritt)

Auf jeden Fall sehr gut gelöst ist die Rubrik „Kontaktinfos“. Dort können die wesentlichen Kontaktinformationen hinterlegt werden:

Die Abbildung verdeutlicht, wie auf Instagram Termine festzulegen sind.

Quelle: webpixelkonsum (8. Schritt)

Auf der folgenden Abbildung sind die Auswahlmöglichkeiten für das Festlegen von Titel, Startdatum und Enddatum zum Instagram-Termin-buchen zu sehen ist.

Quelle: webpixelkonsum (9. Schritt)

Mit dieser Funktion eröffnen sich auf Instagram für das B2B-Marketing neue Möglichkeiten.

Die Abbildung zeigt die Kontaktinfos zum Termin buchen auf Instagram direkt in der App.

Quelle: webpixelkonsum (10. Schritt)

Die Abbildung verdeutlicht zum Buchen von einem Termin auf Instagram das Festlegen von Datum und Uhrzeit direkt in der App.

Quelle: webpixelkonsum (11. Schritt)

Diese Abbildung zeigt das festgelegte Startdatum mit Uhrzeit sowie Enddatum und Uhrzeit für einen Termin direkt in der Instagram-App.

Quelle: webpixelkonsum (12. Schritt)

Im Folgenden findet sich die Bestätigung für den ausgewählten Termin:

Auf der Abbildung ist die Bestätigung für die erfolgreiche Terminbuchung auf Instagram direkt in der App zu sehen.

Quelle: webpixelkonsum (13. Schritt)

Anschließend findet sich in der entsprechenden Instagram-Nachricht folgende Information:

Ob ein Instagram-Termin erfolgreich vereinbart ist, zeigt diese Abbildung. Zusätzlich ist auf ihr Termin verwalten sowie im Kalender ansehen zu sehen.

Quelle: webpixelkonsum (14. Schritt)

Unter dem Strich bietet Instagram für uns Unternehmen mit diesem Tool „Termine“ ein sehr starkes Marketinginstrument [3] an. Spannend ist jetzt, wie die Auswirkungen dieser Instagram-Funktion auf die eigene Social-Media-Strategie [4] sein werden.

Wofür planst Du den Einsatz von dieser Funktion in Deiner Instagram-Strategie ein?

Quellenangaben

Für die folgenden Quellenangaben gilt der Stand vom 30. Mai 2023:

[1] Termine auf Instagram verwalten
[2] Termine auf Instagram verwalten
[3] Marketinginstrumente, Marketingmethoden und Marketingprozesse braucht Dein Marketing
[4] 12 Schritte für eine Social-Media-Strategie

LinkedIn-Profil von Ralph Scholze: Titelbild im Blog von webpixelkonsum

Ultimative Anleitung zum Erstellen einer erfolgreichen LinkedIn-Kampagne: Umfassende Einblicke und praktische Tipps

Ultimative Anleitung zum Erstellen einer erfolgreichen LinkedIn-Kampagne: Umfassende Einblicke und praktische Tipps 2000 1333 Ralph Scholze

Erfahre in dieser umfassenden Anleitung, wie Du für Dein B2B-Unternehmen eine erfolgreiche LinkedIn-Kampagne erstellst. Abgesehen von der Zielgruppenanalyse über die Erstellung von Inhalten bis hin zur Messung des Erfolgs – Du findest hier praktische Tipps und Einblicke, damit Du Deine LinkedIn-Kampagne erfolgreich erstellen kannst. Egal, ob Du für ein B2B-Unternehmen arbeitest, ein Marketingexperte oder eine Einzelunternehmerin bist, dieser Leitfaden ist für jeden geeignet, der das Potenzial von LinkedIn nutzen will.

Inhaltsverzeichnis für diesen Artikel zum Thema eine erfolgreiche LinkedIn-Kampagne erstellen für B2B-Unternehmen

Dich erwarten in diesem Artikel zu dem Thema rund um das Erstellen von Kampagnen auf LinkedIn aus Sicht von einem Unternehmen folgende Schwerpunkte:

  1. Warum ist LinkedIn für Deine Marketingkampagne wichtig?
  2. Zielgruppenanalyse zum Erstellen einer erfolgreichen LinkedIn-Kampagne
  3. Erstellen von Content für eine LinkedIn-Kampagne
  4. Wie kann der Erfolg einer LinkedIn-Kampagne gemessen und gesteigert werden?
  5. Optimieren einer LinkedIn-Kampagne: Folgende Anregungen sind hilfreich
  6. Empfehlungen für die zukünftige Nutzung von LinkedIn in Deinem Marketingplan
  7. Fazit zu der umfangreichen Anleitung zum Erstellen einer erfolgreichen LinkedIn-Kampagne mit den umfassenden Einblicken und praktischen Tipps

Warum ist LinkedIn für Deine Marketingkampagne wichtig?

Zuerst werden wir uns in diesem Abschnitt ansehen, warum LinkedIn für Deine Marketingkampagne wichtig ist.

LinkedIn ist aktuell das größte professionelle Netzwerk der Welt. Gegenwärtig nutzen über 950 Millionen Menschen weltweit dieses soziale Netzwerk [1]. Sogar in Deutschland gewinnt diese Social-Media-Plattform immer mehr Zuspruch wie diese Fakten zu LinkedIn zeigen. Entsprechend wichtig ist LinkedIn für B2B-Unternehmen, um die eigenen Zielgruppe zu erreichen und Marke präsenter zu positionieren oder neues Personal für sich zu begeistern.

LinkedIn als professionelles Netzwerk für das B2B-Marketing

Im Gegensatz zu anderen sozialen Netzwerken wie Instagram, TikTok und Facebook ist LinkedIn ein Netzwerk, welches sich auf Karriere und Business konzentriert. Demzufolge ist diese Plattform ein Ort, wo Fachleute und Unternehmen miteinander in Kontakt treten, Netzwerke aufbauen sowie Kooperationen und Geschäfte abschließen.

LinkedIn ist für mich fester Bestandteil im Alltag für den fachlichen Austausch rund um Trends und das Vernetzen.

Für das B2B-Marketing wichtige Statistiken zur Nutzung von LinkedIn

Einerseits existieren zahlreiche Statistiken rund um LinkedIn von Dritten. Andererseits liefert LinkedIn selbst wertvolle Statistiken zur Nutzung seiner Plattform. Zum Beispiel nutzen mehr als 65 Millionen Entscheidungsträger dieses soziale Netzwerk. Weiterhin halten über 87 % der Arbeitgeber LinkedIn für das wichtigste Instrument, um nach geeigneten Bewerbern zu suchen. Ebenso interessiert ist diese LinkedIn-Statistik: Weltweit teilen sich die LinkedIn-Nutzer in 42% Frauen und 58% Männer auf.

Laut LinkedIn nutzen über 59 Millionen Unternehmen auf dieser Plattform einen eigenen Auftritt [2]. Erstaunlich ist, dass lediglich nur 2,7 Millionen Unternehmen mindestens ein Mal wöchentlich posten. Anscheinend besteht bei vielen Unternehmen bezüglich der Content-Strategie auf LinkedIn ein großes Problem. Falls dies bei euch ebenfalls der Fall sein sollte, dann schau Dir gleich unsere umfangreichen LinkedIn-Leistungen an!

Zurück zu den wichtige Statistiken zur Nutzung von LinkedIn.

Unternehmen, die wöchentlich auf LinkedIn posten, besitzen 5,6 mal mehr Follower und ein 7 mal schnelleres Wachstum an Follower gegenüber LinkedIn-Seiten, die nur monatlich posten. Damit zeigt sich bereits das Potenzial von diesem sozialen Netzwerk für das B2B-Marketing.

Weitere Statistiken zur Nutzung von LinkedIn folgen jetzt, die für Dich wichtig sind.

Über 11 Millionen LinkedIn-Nutzer aktivierten den Creator Modus. Damit zeigt sich eindrucksvoll, dass diese Nutzer LinkedIn sehr gezielt nutzen wollen. Bekräftigt wird dies durch die Zunahme von geteiltem Content; zwischen 2020 und 2022 betrug der Zuwachs erstaunliche 25 Prozent. Die zunehmende Bedeutung von Content zeigt sich ebenfalls in den Newsletter-Abonnenten: Über 85 Millionen zum Stand 2022.

Weiterhin zeigen die Fakten, dass LinkedIn Ads ein enormes Potenzial für erfolgreiches B2B-Marketing besitzen. Zum Beispiel besitzen LinkedIn Conversation Ads eine 4 mal höhere Öffnungsrate und Engagement Rate gegenüber der „klassischen“ E-Mail [2].

Vorteile von LinkedIn im Vergleich zu anderen sozialen Netzwerken

Wenn wir diese Statistiken zur Nutzung von LinkedIn zusammenfassen, dann zeigt sich eindeutig: LinkedIn bietet eine Reihe von Vorteilen im Vergleich zu anderen sozialen Netzwerken. Zum Beispiel:

  • LinkedIn ist ein professionelles Netzwerk, das sich auf Karriere und Geschäft konzentriert.
  • LinkedIn generiert eine höhere Konversionsrate für das B2B-Marketing gegenüber der anderen Social-Media-Plattformen.
  • LinkedIn bietet für das B2B-Marketing eine bessere Zielgruppenanalyse als andere soziale Netzwerke.

Zielgruppenanalyse zum Erstellen einer erfolgreichen LinkedIn-Kampagne

Erfolgreiches B2B-Marketing erfordert eine gründliche Analyse der Zielgruppe. Folglich gilt dies genauso für eine erfolgreiche Kampagne auf LinkedIn, die Du in der Customer Journey mit unterschiedlichen Content-Formaten einsetzt. In dem folgenden Abschnitt werden wir uns ansehen, wie Du eine Zielgruppenanalyse durchführen kannst.

Erstellung eines Buyer-Persona-Profils

Was ist eine Buyer-Persona im B2B-Marketing?

Ein Buyer-Persona-Profil ist eine fiktive Person, die Deine Zielgruppe repräsentiert. Es ist sehr wichtig, ein detailliertes Profil zu erstellen. Infolgedessen bist Du in der Lage, Deine Zielgruppe besser zu verstehen. Hier sind einige Schritte, um ein Buyer-Persona-Profil zu erstellen:

  • Identifiziere Deine Zielgruppe!
  • Sammle umfangreiche Daten über die eigene Zielgruppe aus verschiedenen Quellen wie Handelsregister, Social-Media-Accounts, Website usw.!
  • Erstelle ein detailliertes Profil mit folgenden Angaben: Alter, Geschlecht, Beruf, Interessen, Bedürfnisse, Fachexpertise, Karriere, Kaufverhalten, Rechercheverhalten, präferierte Marketing-Maßnahmen.

Nutze LinkedIn-Tools zur Zielgruppenanalyse für Dein B2B-Marketing

Vielleicht ist Dir dies bisher unbekannt, aber LinkedIn selbst bietet einige Tools für Deine Zielgruppenanalyse an. Unter dem Strich bedeutet dies für Dich, dass Du Deine Zielgruppe besser verstehst. Infolgedessen kannst Du Deine B2B-Marketing und LinkedIn-Content-Strategie optimieren. Nachteilig ist, dass einige dieser Tools von LinkedIn kostenpflichtig ist. Dementgegen stehen eine Vielzahl an Vorteile, die weit über die Zielgruppenanalyse hinaus gehen.

Welche Auswahl an Tools bietet uns LinkedIn selbst an:

  • LinkedIn Analytics: Mit LinkedIn Analytics erhältst Du Daten zu Deinen Followern und Besuchern Deiner LinkedIn Seite. Daher empfehle ich Dir, diese regelmäßig zu nutzen. Vor allem stellt uns die Plattform diese Daten kostenlos zur Verfügung.
  • Sales Navigator: Mit dem Sales Navigator von LinkedIn kannst Du diese Plattform ganz anders nutzen, um potenzielle Kunden zu finden und Verkaufschancen zu identifizieren.
  • LinkedIn-Kampagnen-Manager [3]: Mit ihm kannst Du Deine Kampagne verwalten und optimieren. Aufgrund der Targeting-Optionen und der Kampagnen-Insights gewinnst Du weitere Daten rund um die eigene Zielgruppe.

Wie können B2B-Unternehmen auf LinkedIn die Interessen und Bedürfnisse der Zielgruppe identifizieren?

Um die eigene Zielgruppe besser zu verstehen, müssen wir ihre Interessen und Bedürfnisse identifizieren. Infolgedessen sind wir wesentlich besser in der Lage, mit unserer Zielgruppe auf Augenhöhe zu kommunizieren. Dafür solltest Du einige der folgenden Schritte nutzen:

  • Führe Umfragen auf LinkedIn durch, um die Meinungen der Zielgruppe zu erfahren. Hier empfehle ich Dir, regelmäßig Umfragen sehr gezielt einzusetzen. Zum Beispiel führte ich einige Umfragen für webpixelkonsum durch zu den Themen ChatGPT und zahlreichen LinkedIn-Funktionen. Im Grunde genommen sind diese Umfragen „unterhaltsame Informationsquellen mit schnellen Ergebnissen“.
  • Analysieren regelmäßig die Inhalte und Themen, die Deine Zielgruppe teilt und kommentiert. Willst Du noch mehr über die eigene Zielgruppe erfahren, dann notiere das Sentiment (positiv, neutral, negativ).
  • Verwende LinkedIn Analytics, um zu sehen, welche Inhalte besonders auf diesem sozialen Netzwerk funktionieren. Dieses Nutzersignal hilft Dir dabei, Deine Zielgruppe besser zu verstehen. Gleichzeitig steigerst Du dadurch den Erfolg Deiner LinkedIn-Strategie.
  • Nutze die Nachrichten-Funktion, um intensivere Gespräche mit der Zielgruppe zu bestimmten Themen zu führen. Demzufolge entsteht Vertrauen. Infolgedessen kannst Du nach konkreten Wünschen und Bedürfnissen fragen, die Deine Zielgruppe präferieren.
  • Probier durch die Analyse von ausgewählten LinkedIn-Gruppen und Diskussionen die Interessen und Bedürfnisse Deiner Zielgruppe besser verstehen. Dies hilft Dir am Ende beim Erstellen von Inhalten. Folglich spricht dieser ihre Bedürfnisse sehr gut an und performt hervorragend.

Erstellen von Content für eine LinkedIn-Kampagne

Abgesehen von der Analyse der Zielgruppe ist das Erstellen von Inhalten ein sehr wichtiger Bestandteil einer LinkedIn-Kampagne. Allerdings erfordert dies eine sehr gute Vorbereitung. Daher lass uns gleich anschauen, welche Arten von Inhalten auf LinkedIn funktionieren. Ferner widmen wir uns dem Aspekt, wie Du Inhalte erstellen kannst, der den Anforderungen der Zielgruppe entspricht.

Im Alltag ist die folgende weitere Herausforderung gar nicht so einfach zu lösen. Denn sie bezieht sich auf das Zusammenspiel zwischen dem (Social) Content — auch für Kampagnen — und der Customer Journey wie diese Grafik zeigt:

Diese Abbildung von webpixelkonsum stellt das Zusammenspiel von Content aller Art wie Social-Media-Beiträge und die Customer Journey vor. Dabei spielen 3 Phasen eine Rolle. Diese 3 Phasen  sind die Awareness-Phase, Consideration-Phase und Purchase-Phase. Je früher ein Unternehmen in diesen Phasen mit seinem Content bei den Menschen in der eigenen Zielgruppe präsent ist, desto besser. Denn dabei kann es sein, dass die Konkurrenten noch nicht aktiv sind.

Quelle: webpixelkonsum (Zusammenspiel von Content und Customer Journey)

Welche Arten von Inhalten funktionieren auf LinkedIn und damit für das Content-Marketing?

Zuerst sollten wir festhalten, dass wir Content produzieren, welchen wir mehrfach in unserem Content-Marketing einsetzen. Dadurch gehen wir mit den Ressourcen im Unternehmen verantwortungsbewußt um. Entsprechend sollten wir die Arten von Inhalten produzieren und publizieren, der funktioniert. Daher empfehle ich Dir ein stetiges Controlling rund um Deinen LinkedIn-Content.
Nur, welche sind nun die Arten von Inhalten auf LinkedIn, die funktionieren?
Hier sind einige Arten von Inhalten, die auf LinkedIn sehr gut funktionieren:

  • Bilder: Sie sind für uns Menschen besonders geeignet, um sehr schnell zahlreiche Informationen aufzunehmen. Daher solltest Du diese im Funnel einsetzen.
  • Blog-Beiträge: Blog-Beiträge sind eine großartige Möglichkeit, um die eigene Expertise zu demonstrieren. Gleichzeitig informierst Du die eigene Zielgruppe sehr hochwertig.
  • Dokumente: Dokumente mit Mehrwert liefern der eigenen Zielgruppe wertvolle Informationen, die ihr Zeit sparen. Daher solltest diese im Rahmen Deines Lead Management zum Gewinnen von Leads einsetzen. Meine Erfahrung zeigt, dass diese Dokumente (Whitepaper) einen großen Aufwand bedeuten, aber eine sehr hochwertige Investition zur Kundengewinnung darstellen. Sprich mit unten in den Kommentaren sehr gern an, wenn Du professionelle Unterstützung wünschst!
  • Infografiken: Infografiken sind eine Möglichkeit, komplexe Informationen visuell anschaulich zu präsentieren. Deswegen sind sie sehr beliebt.
  • Videos: Videos sind eine großartige Möglichkeit, um die Zielgruppe zu unterhalten und zu informieren.

Best Practices für das Erstellen von Inhalten für LinkedIn und Deine Marketingkampagne

Für Dich als Anregung folgen einige Best Practices, die Du bei dem Erstellen von Inhalten für Deine LinkedIn-Kampagne beachten solltest:

  • Nutze eine klare, prägnante Sprache!
  • Vermeide Fachjargon!
  • Verwende visuelle Elemente wie ansprechende, hochwertige Bilder und Grafiken; wenn möglich mit Menschen!
  • Stelle auf jeden Fall sicher, dass die Inhalte für Mobilgeräte optimiert sind und zum Corporate Design passen wegen der Wiedererkennung!
  • Denk an einen aussagekräftigen Call-to-Action (Handlungsaufforderung) für Dein Ziel!
  • Achte darauf, dass Deine Inhalte relevant und informativ sind!

Welche Tools bietet LinkedIn zum Erstellen von Content an?

Die Plattform bietet für das Erstellen von Inhalten selbst einige Tools an. Persönlich empfehle ich im Rahmen Deiner Unternehmensstrategie sehr genau zu überlegen, ob Du diese LinkedIn-Tools zur Erstellung von Inhalten nutzt. Im Grunde genommen kannst Du diese Tools kostenlos zum Erstellen von Content nutzen. Einerseits eröffnen sich dadurch neue Chancen für das Content-Marketing. Andererseits erzeugst Du damit strategisch eine Konkurrenz zu Deinem eigenen Webauftritt auf einer anderen Plattform. Zum Beispiel für webpixelkonsum: Hier leist Du gerade einen Blogartikel im Corporate Blog unter der eigenen Domain von dem Unternehmen. Dieser wirkt langfristig. Entgegen dieses Vorgehens könnte ich den selben Beitrag auf LinkedIn erstellen. Nur, dann ist dieser Content auf LinkedIn und damit außerhalb der Markenwelt von webpixelkonsum. Unter dem Strich ist der Einsatz der Tools in den sozialen Netzwerken immer ein „zweischneidiges Schwert“.

Unabhängig davon bietet uns LinkedIn folgende Tools an:

  • LinkedIn SlideShare: Damit kannst Du eigene Präsentationen und Infografiken erstellen plus teilen.
  • LinkedIn Publisher: Mit Hilfe von dem Publisher kannst Du eigene Blog-Beiträge direkt auf LinkedIn erstellen und publizieren.
  • LinkedIn Video: Erstelle direkt mit der LinkedIn-App Deine Video und und lade diese im Anschluss hoch.

Wie kann der Erfolg einer LinkedIn-Kampagne gemessen und gesteigert werden?

Das Messen von dem Erfolg Deiner LinkedIn-Kampagne ist ein sehr wichtiger Schritt, um sicherzustellen, dass Du Deine Kampagnen-Ziele (mit Deinem verfügbaren Budget) erreichst.
Entsprechend wichtig ist diese Aufgabe. Infolgedessen siehst Du, was funktioniert und was nicht. Dafür stehen uns unterschiedliche Wege (Tools) zur Auswahl.

Zusätzlich solltest Du für den Erfolg Deiner Anzeigen auf LinkedIn den eigenen Break-Even-Point kennen.

LinkedIn-Analyse-Tools helfen dabei, den Erfolg einer LinkedIn-Kampagne zu messen

Die Social-Media-Plattform bietet uns den kostenlosen Kampagnen-Manager [3] an. Damit kannst Du Kampagnen erstellen, auf Aktiv setzen, optimieren und Daten erhalten.
Weiterhin stellt Dir LinkedIn Analytics Daten zur Verfügung über die Follower und Besucher von Deinem Business-Account auf LinkedIn.

Messen von Engagement, Reichweite und Konversionen

Im Folgenden stelle ich Dir einige wichtige Metriken vor, die Du messen solltest:

  • Engagement: Wie viele Likes, Kommentare und Shares erhalten Deine Inhalte?
  • Reichweite: Wie viele Personen sehen Deine Inhalte?
  • Conversion: Wie viele Menschen klickten auf Deine LinkedIn Ads oder besuchten Deine Webseite, und führten damit eine Aktion durch?

Anpassung der LinkedIn-Kampagne basierend auf den gewonnenen Ergebnissen

Infolge des Erfassen von wichtigen Metriken, solltest Du basierend auf den Ergebnissen Deine Kampagne anpassen. Jedenfalls solltest Du dies tun, wenn Du bessere Ergebnisse zu erzielen zielst. Daher empfehle ich Dir folgende Anregungen:

  • Optimiere Deine Anzeigen (Ads), um bessere Ergebnisse zu erzielen.
  • Ändere Deine Inhalte (Creatives), um Deine Zielgruppe noch besser anzusprechen.
  • Verwende A/B-Tests, um verschiedene Anzeigen (Ads) und Inhalte (Creatives) zu testen und zu optimieren.
  • Passe Deine Zielgruppe und das Targeting an, um Dein Ergebnis zu steigern.
  • Gib Deiner LinkedIn-Kampagne weiteres Budget (wenn möglich) hinzu, wenn diese gerade sehr gut performt und Du diese sehr gute Performance noch besser nutzen willst.

Entsprechend dieser Tipps zum Erstellen einer erfolgreichen LinkedIn-Kampagne zeigt sich, dass uns zahlreiche Möglichkeiten zum Anpassen einer LinkedIn-Kampagne zur Verfügung stehen. Folglich existiert ein „kleiner Kreislauf“: Erstellen – Messen – Optimieren – Testen und wieder von vorn mit Erstellen beginnend.

Optimieren einer LinkedIn-Kampagne: Folgende Anregungen sind hilfreich

Vorausgesetzt Du hast ausreichendes Budget für Deine LinkedIn-Ads, dann ist das Optimieren dieser Ads und der Kampagne eine sehr wichtige Aufgabe. Zum Beispiel willst Du die Kosten zum Gewinnen von Leads auf LinkedIn reduzieren oder den Traffic zu einer konkreten Webseite steigern, dann kommst Du um das Optimieren überhaupt nicht herum. Zumal wir doch das Beste aus einer LinkedIn-Kampagne herausholen wollen. Welche Möglichkeiten stehen uns dafür zur Verfügung?

Verwenden der passenden LinkedIn-Anzeigen für das definierte Kampagnenziel

LinkedIn-Anzeigen sind nicht nur eine großartige Möglichkeit, um Deine Zielgruppe zu erreichen, sondern überhaupt die einzige Möglichkeit für LinkedIn-Kampagnen. Von diesen LinkedIn-Anzeigen stehen uns mehrere zur Auswahl. LinkedIn bietet verschiedene Arten von Anzeigen an wie Sponsored Content, Direct Sponsored Content, Single Image Ads und LinkedIn Thought Leader Ads. Ferner kannst Du Account-Based Marketing (ABM) verwenden, um Deine Zielgruppe gezielt anzusprechen. Für das bessere Verständnis stelle ich einige Arten von Anzeigen genauer vor:

  • Sponsored Content sind Anzeigen, die in den LinkedIn-Feeds Deiner Zielgruppe angezeigt werden.
  • Direct Sponsored Content sind Ads, die nicht auf der eigenen LinkedIn-Seite zu sehen sind, sondern direkt an Deine Zielgruppe gesendet werden.
  • Single Image Ads sind Anzeigen, die aus einem Bild (Creatives) und einer kurzen Beschreibung bestehen.
  • Probier die Thought-Leader-Ads aus, um bei der Zielgruppe und in der Öffentlichkeit mit Expertise zu punkten.

Entsprechend der Vielzahl an LinkedIn Ads solltest Du genau wissen, welches Anzeigenformat hervorragend für Dein Kampagnenziel passt. Darauf solltest Du dann optimieren.

Denk beim Optimieren für eine LinkedIn-Kampagne an die LinkedIn-Profile und Seiten

Wenngleich wir in diesem Artikel uns mit Kampagnen auf LinkedIn beschäftigen, gilt für das Optimieren die folgende Maßnahme auf jeden Fall dazu. Das LinkedIn-Profil und die LinkedIn-Seite sind sehr bedeutsame Elemente Deiner LinkedIn-Kampagne.
Warum?
Bei jeder Anzeige (LinkedIn Ad) ist das Logo und der Account verbunden. Wir Menschen sind neugierig; von Natur aus. Demzufolge schauen sich die Menschen den LinkedIn-Account an. Infolgedessen bilden sie sich einen ersten Eindruck von dem Unternehmen (Seite) oder der Person (Profil). Ist dieser Eindruck aufgrund unserer Vorbereitung sehr professionell und ansprechend, gewinnen wir neue Follower und erhalten zusätzlich erste (kostenlose) Empfehlung für unsere Produkte oder Dienstleistungen. Daher folgende einfache Tipps:

  • Verwende ein professionelles Profilbild bzw. das aktuelle Logo von dem Unternehmen.
  • Schreibe eine klare und verständliche Zusammenfassung, die die eigene Expertise und Erfahrung hervorhebt von der Person oder dem Unternehmen.
  • Setze relevante Keywords in dem Profil und auf der Seite ein.
  • Füge Links zur Website hinzu und überprüfe diesen auf sein funktionieren.

Unter dem Strich stell sicher, dass das LinkedIn-Profil und die Unternehmensseite vollständig und professionell sind. Falls möglich, solltest Du auf die Profile wichtiger Entscheidungsträger achten und diese ebenfalls optimieren lassen.

Nutze LinkedIn-Gruppen zur Steigerung Deiner Reichweite

LinkedIn-Gruppen sind großartig, um Deine Reichweite auf dieser Plattform zu erhöhen und Deine Zielgruppe zu erreichen. Falls Du strategisch LinkedIn nutzen willst, dann könnte eine eigene LinkedIn-Gruppe eine sehr gute Lösung für mehr Reichweite und bessere Ansprache der Zielgruppe darstellen. Unabhängig davon folgen hier Tipps, um LinkedIn-Gruppen effektiv zu nutzen:

  • Trete relevanten LinkedIn-Gruppen bei.
  • Beteilige Dich aktiv an den Diskussionen in den Gruppen auf LinkedIn.
  • Teilen regelmäßig, wertvolle und relevante Inhalte in einer LinkedIn-Gruppe.

Empfehlungen für die zukünftige Nutzung von LinkedIn in Deinem Marketingplan

Bevor wir uns gleich dem Fazit widmen, geb ich Dir noch sehr gern einige Anregungen für die zukünftige Nutzung von LinkedIn in Deinem Marketingplan:

  • Verwende LinkedIn regelmäßig, um Deine Marke und Dein Unternehmen stetig zu präsentieren und damit in der Zielgruppe präsent zu halten (KPI: Share of Voice).
  • Trete relevanten LinkedIn-Gruppen bei, um die Reichweite von euren Botschaften und Accounts auf LinkedIn zu steigern.
  • Setze LinkedIn-Ads kontinuierlich ein, um für euer B2B-Unternehmen und Marketing die Inhalte direkt an die eigene Zielgruppe zu senden.
  • Lege Dir ein realistisches Budget fest und messe regelmäßig den ROI bzw. ROAS Deiner LinkedIn-Kampagne.

Fazit zu der umfangreichen Anleitung zum Erstellen einer erfolgreichen LinkedIn-Kampagne mit den umfassenden Einblicken und praktischen Tipps

LinkedIn ist eine sehr leistungsstarke Plattform für das B2B-Marketing. Die vorgestellten Zahlen bekräftigen dies. Deswegen fokussiert sich dieser Artikel auf diese Social-Media-Plattform, obwohl es zahlreiche Alternativen wie Google Ads und Facebook Ads gibt.
Eine bestens durchdachte LinkedIn-Kampagne hilft Dir dabei, Deine Zielgruppe effektiver und effizienter zu erreichen sowie hochwertige Leads zu generieren und Kunden zu gewinnen.
Deswegen fasse ich kurz die wichtigsten Schritte zusammen:

  • Führen Sie eine gründliche Zielgruppenanalyse durch.
  • Erstelle Creatives, die auf die Bedürfnisse Deiner Zielgruppe und Dein Kampagnenziel bestens abgestimmt sind.
  • Verwende die passenden LinkedIn Ads, um Deine Zielgruppe effektiver zu erreichen. Nutze wenn möglich Account-Based-Marketing (ABM), um gezielt nach Unternehmen und Branchen zu suchen sowie die Thought-Leader-Ads, um Deine Marke als Meinungsführer in Deiner Branche zu positionieren.
  • Messe den Erfolg Deiner LinkedIn-Kampagne und passe Deine Kampagnen- und Ads-Strategie entsprechend an.
  • Optimiere Deine Ads, wenn Du Budget besitzt.
  • Habe Spaß bei Deinen LinkedIn-Kampagnen oder frag mich sehr gern an 😁

Bonus-Tipps zum Vermeiden von Fehlern, wenn Du LinkedIn-Kampagne erfolgreich erstellen willst

Fehler passieren im Leben. Dies gilt genauso im B2B-Marketing und für das Erstellen von LinkedIn-Kampagnen. Vielleicht helfen Dir diese Bonus-Tipps, damit Deine LinkedIn-Kampagne noch besser funktioniert:

  • Achte darauf, dass Dein Angebot Deine Zielgruppe wirklich sehr gut anspricht! Daher führe eine sehr gute Zielgruppenanalyse durch wie bereits am Anfang von diesem Artikel vorgestellt!
  • Dein Kampagnen-Ziel ist unklar; d.h. Du bist ohne Kompass unterwegs und damit ohne Orientierung. Entsprechend irritiert könnte Deine Zielgruppe sein, wenn sie Deine Inhalte sieht.
  • Du lässt Deine LinkedIn-Kampagne laufen, ohne regelmäßig in die Insights zu schauen. Damit erfährst Du unter Umständen viel zu spät und nach reichlich vergeudetem Budget, dass der Inhalt die Zielgruppe gar nicht interessiert. Besser ist, täglich und regelmäßig in die Kampagnen-Insights einen Blick zu werfen.

Noch einen Extra-Bonus-Tipp: Habe Spaß beim Erstellen von Content für Deine LinkedIn-Kampagnen oder frag mich für Unterstützung! Achte auf jeden Fall darauf, dass Deine Unternehmensseite auf LinkedIn optimiert ist [4]!

Helfen Dir diese Tipps, damit Du Deine LinkedIn-Kampagne erfolgreich erstellen kannst? Schreibe mir unten in die Kommentare Deine Antwort für unseren Austausch!

Wenn Du Unterstützung für Deine LinkedIn-Kampagnen oder Deine Unternehmensseite auf LinkedIn wünschst, dann vereinbare gleich online ein kostenfreies Erstgespräch. Wissenswert für Dich ist noch, dass wir für mittelständische Unternehmen und B2B-Unternehmen das vollständige LinkedIn-Management managen, so dass Deine wertvollen Ressourcen in Deinem Kerngeschäft einsetzen kannst.

Quellenangaben

Für die folgenden Quellenangaben gilt der Stand vom 21. Oktober 2023:

[1] LinkedIn: About Us
[2] Now Is the Time to Make LinkedIn a Strategic Priority. Here’s Why.
[3] LinkedIn-Kampagnen-Manager: Mit diesen Funktionen LinkedIn Ads managen
[4] LinkedIn Seite einrichten: Optimieren Sie Ihre Unternehmensseite

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Social-Media-Post erstellen: Viele Tipps für Dich

Social-Media-Post erstellen: Viele Tipps für Dich 2000 1333 Ralph Scholze

Dieser Artikel bietet Dir Tipps für das erfolgreiche Erstellen von Social-Media-Post. Egal, ob Du mit Social Media für euer Unternehmen gerade anfängst oder ein Social-Media-Manager bist.

Warum?

Vor allem deswegen, da die folgenden Tipps von der Auswahl der richtigen Social-Media-Plattform bis hin zum Erstellen von ansprechenden Inhalten in den sozialen Netzwerken reichen. Im Grunde genommen bietet dieser Artikel praktische Anleitungen und wertvolle Tipps für alle, die ihre Social-Media-Präsenz verbessern möchten.

Inhaltsverzeichnis für diesen Artikel zum Thema erfolgreichen Social-Media-Post erstellen

Dich erwarten in diesem Artikel zu dem Thema rund um Deine Social-Media-Posts folgende Schwerpunkte:

  1. Der 1. Schritt: Die richtige Social-Media-Plattform auswählen
  2. Ansprechende Inhalte für die eigene Zielgruppe erstellen
  3. Erfolgreiche Social-Media-Posts besitzen oft Hashtags und einen Call-to-Action
  4. Welche Bedeutung besitzen das Timing und die Konsistenz für erfolgreiche Social-Media-Posts?
  5. Probier für Deine Social-Media-Posts die Interaktion und das Engagement zu fördern
  6. Erfolgsmessung und Optimierung helfen Dir dabei, dass Deine Social-Media-Posts erfolgreicher werden
  7. Fazit für: Erfolgreichen Social-Media-Post erstellen

Der 1. Schritt: Die richtige Social-Media-Plattform auswählen

Zuerst gilt eine strategische Entscheidung zu treffen. Damit meine ich die Wahl der richtigen Social-Media-Plattform. Diese Entscheidung ist sehr bedeutsam für das Erstellen erfolgreicher Social-Media-Posts. Bekanntlich sagt der Volksmund: „Jede Medaille besitzt 2 Seiten.“. Folglich gilt dies genauso für die sozialen Netzwerke mit ihren Plattformen. Denn jede Social-Media-Plattform wie LinkedIn, Instagram, Facebook oder TikTok kennzeichnet ihre eigenen Vor- und Nachteile. Ferner besitzen sie ihre eigene Zielgruppe. Daher gilt bei der Auswahl für seinen Social Content das passende soziale Netzwerk auszuwählen.

Dafür könnten Dir die beiden folgenden Fragen helfen:

  1. Wen (Zielgruppe) wollen wir als Unternehmen in Social Media ansprechen?
  2. Welche Art von Inhalten (Social Content) möchten wir in unserer Social-Media-Strategie teilen bzw. publizieren?

Wenn Du zum Beispiel ein B2B-Unternehmen bist und visuelle Inhalte teilen willst, dann ist aktuell Instagram und TikTok wohl die beste Wahl. Bevorzugst Du im Rahmen von eurer B2B-Marketing-Strategie das Teilen von Experten-Content in Form längerer Texte, könnte LinkedIn wesentlich besser geeignet sein.

Ansprechende Inhalte für die eigene Zielgruppe erstellen

Ansprechende, wertvolle und authentische Inhalte sind der Erfolgsfaktor für Deine erfolgreichen Social-Media-Posts. Folglich solltest Du Inhalte für Social Media erstellen, die Deine Zielgruppe ansprechen. Gleichzeitig publiziere Social Content, der Deine Fans dazu bringt, mit Deinen Beiträgen zu interagieren. Infolgedessen erzeugst Du für Deine Social-Media-Beiträge Engagement. Daher empfehle ich Dir Bilder, Videos und Texte in Deinen Posts einzusetzen, die Deine Zielgruppe ansprechen.

Abgesehen von diesen Tipps, solltest Du vor allem als Unternehmen darauf achten, dass die Bilder, Videos und Texte in Deinen Social-Media-Beiträgen von hoher Qualität sind. Auf jeden Fall sollte der Social Content zum Corporate Design passen.

Zum Beispiel könntest Du Collagen einsetzen, um mehrere Bilder in einem Beitrag zu teilen. Wenn Du Videos in Deinen Beiträgen auf zum Beispiel LinkedIn verwenden willst, dann sollten diese kurz und prägnant sein sowie Deine Botschaft deutlich vermitteln. In der Praxis ist dies oft eine größere Herausforderung, obwohl dies in der Theorie so sehr einfach klingt. Mit anderen Worten: „Übung macht den Meister.“ Und damit solltest Du Videos regelmäßig in Deiner Social-Media-Strategie einsetzen.

Erfolgreiche Social-Media-Posts besitzen oft Hashtags und einen Call-to-Action

Sowohl Hashtags als auch Call-to-Actions sind sehr wichtige Elemente von erfolgreichen Social-Media-Posts.

Hashtags helfen Dir dabei, Deine Beiträge für eine größere Zielgruppe auf der jeweiligen Plattform sichtbarer zu machen. Wenn Du Hashtags einsetzt, dann achten darauf, dass sie relevant sind und zu Deinem Social-Media-Post passen. Welche Arten von Hashtags Du in Deinen Beiträgen verwendest, hängt von mehreren Kriterien ab.

Diese Abbildung zeigt in einer Übersicht die 3 Hashtag-Kategorien in einer Social-Media-Strategie und Social-Media-Post erstellen.

Quelle: webpixelkonsum (Arten von Hashtags)

Dementgegen helfen Dir Call-to-Action dabei, dass Deine Fans mit Deinem Post interagieren. Daher sollten Deine Call-to-Actions (Handlungsaufforderungen) klar und prägnant sein sowie Deine Zielgruppe dazu ermutigen, zu handeln. Schließlich willst Du am Ende, dass eure Fans mit euren Posts etwas konkretes tun; Liken, kommentieren, speichern, teilen oder klicken.

Welche Bedeutung besitzen das Timing und die Konsistenz für erfolgreiche Social-Media-Posts?

Beide – Timing und Konsistenz – sind wichtige Erfolgsfaktoren für erfolgreiche Social-Media-Posts. Im Grunde genommen sollest Du wissen, wann der besten Zeitpunkt für Deine Posts auf den jeweiligen sozialen Netzwerken ist. Dafür notwendig ist eine umfangreiche Analyse Deiner Zielgruppe auf den entsprechenden Social-Media-Plattformen. Das heißt herauszufinden, wann sie am Aktivsten ist. Oder Du nutzt ein Social-Media-Management-Tool, welches Dir die beste Zeiten (Best Time to Post) individuell für eure Inhalte anzeigt. Damit sparst Du wertvolle Zeit.

Neben dem Timing ist die Konsistenz wichtig, damit Deine Social-Media-Strategie und euer Social Content erfolgreich sind. Dafür solltest Du einen Themen- und Redaktionsplan einsetzen. Ebenfalls achte darauf, dass Du regelmäßig Beiträge teilst und eure Inhalte zu dem Corporate Design passen.

Probier für Deine Social-Media-Posts die Interaktion und das Engagement zu fördern

Erfolgreiche Social-Media-Posts für Unternehmen müssen zahlreiche Anforderungen erfüllen [1]. Dennoch gilt ein bestimmtes Augenmerk: Erstelle interaktive Posts! Infolgedessen setzen sich unsere Fans mit unseren Posts und Botschaften intensiv auseinander. Dadurch steigt das Engagement. Dies bemerken die Algorithmen und belohnen Beiträge auf ihrer Plattform, die ein sehr hohes Engagement aufweisen. Hierdurch generieren wir organische Reichweite. Das heißt, dass immer mehr Menschen auf dieser Social-Media-Plattform unseren Beitrag sehen, ohne dass wir als Unternehmen dafür 1 Cent bezahlen müssen. Entsprechend ist ein sehr hohes Engagement in Kombination mit der kostenlose Reichweite eine Belohnung.

Wie kann das Engagement für einen Social-Media-Post gesteigert werden?

Die Antwort ist einfach: Wenn Du interaktive Posts publizieren willst, dann stelle Fragen oder führe Umfragen durch oder veranstalte Wettbewerbe (Gewinnspiele).

Weiterhin bieten sich die Kommentare Deiner Fans auf Deine Posts an. Deswegen probier jeden Kommentar zu beantworten. Falls Du das Engagement für einen Deiner Social-Media-Post steigern willst, dann ermutige Deine Fans, weitere Kommentare zu hinterlassen.

Erfolgsmessung und Optimierung helfen Dir dabei, dass Deine Social-Media-Posts erfolgreicher werden

Einerseits ist das Erstellen und publizieren von einem Posts auf fast allen Social-Media-Plattformen sehr einfach. Andererseits müssen wir in Unternehmen mit den vorhandenen Ressourcen sehr vorsichtig (nicht ängstlich) planen und umgehen. Daher sind die Erfolgsmessung und Optimierung für das Erstellen von erfolgreichen Social-Media-Posts eine sehr wichtige Aufgabe. Infolge der Erfolgsmessung verstehen wir Zusammenhänge rund um unsere Social-Media-Inhalte wesentlich besser. Daraufhin kannst Du Deine Social-Media-Strategie gezielter optimieren. Weiter bist Du wesentlich besser in der Lage, Deine Ressourcen und Ideen für Deinen Social Content einzusetzen.

Obwohl die Social-Media-Plattformen uns Unternehmen Insights liefern, sind diese oft sehr überschaubar. Daher empfehle ich Dir den Einsatz von einem Analyse-Tools [2]. Oft bieten diese Analyse-Tools sehr wertvolle Einblicke rund um Deine Fans über eine längere Zeit. Infolgedessen bist Du in der Lage, rund um euren Social Content Zusammenhänge und Muster zu erkennen.

Wie kannst Du den Erfolg Deiner Social-Media-Posts messen?

Zuerst gilt, dass Du als Unternehmen einen Business-Account auf der Social-Media-Plattform nutzt [3]. Dadurch stellt Dir das soziale Netzwerk Insights zur Verfügung.

Damit Du den Erfolg Deiner Beiträge in Social Media messen kannst, solltest Du vorab Kennzahlen wie Reichweite, Engagement und Conversions definieren und anschließend verfolgen. Damit behältst Du stetig den Überblick. Sollte ad hoc sich etwas ändern, kannst Du sofort eingreifen.

Frag mich hier oder auf LinkedIn, wenn Du mehr Tipps suchst!

Fazit für: Erfolgreichen Social-Media-Post erstellen

Die Erstellung erfolgreicher Social-Media-Posts erfordert Zeit und Mühe sowie Know-how. Jedoch lohnt sich dies am Ende. Wenn Du die richtige Plattform auswählst und wertvollen Social Content Deinen Fans lieferst, dann steht dem Erfolg in Social Media fast nix mehr im Weg.
Verwende diese Tipps und Ideen, um erfolgreiche Social-Media-Posts zu erstellen. Willst Du noch Deine Social-Media-Strategie optimieren, dann denke an die Regelmäßigkeit beim Posten und der Erfolgsmessung.
Liegt Dein Fokus in Social Media auf ein starkes Engagement Deiner Fans, dann halte das Gespräch und den Dialog so lange wie möglich am Leben. Ja, dies erfordert enorm viele Ressourcen. Jedoch denke ich, dass diese sehr gut investiert sind.

Social-Media-Post erstellen kann im Alltag sehr herausfordernd sein [4]. Vor allem, wenn das Erstellen von Beiträgen in den sozialen Netzwerken für B2B-Unternehmen erfolgt. Helfen Dir diese Tipps weiter? Wenn Du Unterstützung für Social Media wünschst, dann vereinbare gleich ein kostenfreies Erstgespräch.

Quellenangaben

Für die folgenden Quellenangaben gilt der Stand vom 21. Juli 2023:

[1] Wie lange dauert das Erstellen von einem Social-Media-Post?
[2] Social-Media-Management-Tool
[3] LinkedIn Seite für Unternehmen erstellen: Schritt für Schritt
[4] Social-Media-Redaktionsplan: Sein Aufbau und Tipps

Abbildung zeigt den Instagram-Business-Account von webpixelkonsum für den Artikel Instagram für Unternehmen

Warum sind Instagram Reels für das B2B-Marketing sinnvoll?

Warum sind Instagram Reels für das B2B-Marketing sinnvoll? 2000 1333 Ralph Scholze

Immer mehr Unternehmen nutzen in ihrer Social-Media-Strategie die Instagram Reels für das B2B-Marketing. Daher stellt sich unweigerlich die Frage für die eigene Social-Media-Strategie: Sind Instagram Reels für das B2B-Marketing sinnvoll?

Seit dem Start der Reels auf Instagram gewinnen sie enormen Zuspruch bei den Usern. Beflügelt ist dieser Trend durch die Social-Media-Plattform TikTok. Dort sind die meist 20 bis 30 Sekundenlangen Videos sehr beliebt. Diese Videos bieten unterhaltsamen Content. Ferner besitzen viele dieser Videos Musik, die begeistert. Folglich verbinden viele User mit diesem Content-Formate positive Emotionen. Damit unterscheidet sich dieses Content-Format von vielen anderen Social-Content-Formaten; jedenfalls bis jetzt. Weiterhin bietet dieses Content-Format enorm viele Gestaltungsmöglichkeiten. Am Ende finden spannende Videos das „Licht der Welt“.

Wie kann ich ein Instagram Reel für das B2B-Marketing erstellen?

Dies zeigt sich an der sehr hohen Reichweite für die Instagram Reels. Damit zeigt sich anhand dieser sehr hohen Reichweite das Potenzial der Instagram Reels für das B2B-Marketing. Dementsprechend sollte dieses Content-Format auf jeden Fall in die eigene B2B-Marketing-Strategie verankert sein. Insbesondere deswegen, da Reels sehr einfach zu erstellen [1]. Dennoch sind sie sehr individuell zu bearbeiten, so dass sie enormes Potenzial für das B2B-Marketing besitzen.

Worauf ist zu achten bei den Reels auf Instagram mit Fokus auf B2B-Marketing?

Jeder von uns kennt dies:

  • Der 1. Eindruck zählt!
  • Der letzte Eindruck prägt!

Diese Erkenntnisse gelten ebenso für die Kurzvideos auf Instagram für das B2B-Marketing. Vor allem denke im Hinterkopf an das AIDA-Modell; demzufolge sind die ersten Sekunden Deiner Videos für das B2B-Marketing sehr entscheidend. Dies ist eine sehr starke Herausforderung. Denn zahlreiche Beiträge von anderen Instagram-Users kämpfen um deren Aufmerksamkeit.

Genau dafür liefert uns TikTok sehr hilfreiche Anregungen wie uns dieser Artikel zeigt [2]. Daher solltest Du vor dem Erstellen von Deinen Reels wissen, was und wie Du etwas Deinen Instagram-Fans zeigen willst.

Dafür bietet sich dieses Framework für Deine Reels (Videos) auf Instagram für Dein B2B-Marketing an:

Diese Abbildung zeigt ein Framework für ein Social-Media-Video mit 30 Sekunden - Instagram Reels für das B2B-Marketing

Quelle: webpixelkonsum (Framework für ein Social-Media-Video)

Um für Dein B2B-Marketing Reels auf Instagram zu erstellen, hast Du folgende Maßnahmen zur Auswahl:

  • Format (9:16; d.h. entspricht etwa 1.080 x 1.920 Pixel) und Übergänge,
  • Effekte,
  • Text im Video sowie
  • Musik.

Da wir als B2B-Unternehmen die verschiedenen Social-Media-Plattformen für zum Beispiel Umsatz erzielen nutzen, solltest Du für den Erfolg der Reels in Deiner Instagram-Strategie den eigenen Break-Even-Point kennen. Einerseits bietet uns dieser Social Content enormes Potenzial für das eigene Unternehmen. Andererseits verlangt sein Erstellen gegenüber der anderen Content-Formate mehr Zeit wegen der Abstimmungen und Feinjustierungen.

Setzt Du bereits die Instagram Reels für das B2B-Marketing ein? Wenn ja, dann mit welchem Erfolg?

Quellenangaben

Für die folgenden Quellenangaben gilt der Stand vom 0. Juni 2023:

[1] Instagram Reels: So funktionieren die Kurzvideos auf Instagram
[2] TikTok-Framework hilfreich für Deinen Social Content auf Instagram & Co.

Backend des LinkedIn-Profils von Ralph Scholze: Titelbild im Blog von webpixelkonsum

Admin aus LinkedIn-Gruppe entfernen: So geht’s

Admin aus LinkedIn-Gruppe entfernen: So geht’s 2000 1333 Ralph Scholze

Wer in seiner LinkedIn-Strategie eine LinkedIn-Gruppe nutzt, besitzt viele (kleinere) Aufgaben. Eine dieser Aufgaben ist einen Admin aus einer Gruppe von LinkedIn zu entfernen. Bevor wir uns gleich den einzelnen Schritten widmen, beantworte ich die Notwendigkeit dieser Aktion.

Warum soll (bzw. muss) ich einen Admin aus einer LinkedIn-Gruppe entfernen?

Die folgenden 3 Gründe unterteile ich in:

  1. Recht (EU-DSG-VO),
  2. Sicherheit und
  3. Kundenservice und Sales.

Ein sehr wichtiger Grund: EU-DSG-VO

Zuerst erwähne ich an dieser Stelle die EU-DSG-VO. Unabhängig ob die Person noch im Unternehmen arbeitet (1. Fall) oder das Unternehmen verlässt (2. Fall); in beiden Fällen soll diese Person keinen Zugang in das Back-end von einer LinkedIn-Gruppe besitzen. Während meiner Meinung nach der 1. Fall für uns entspannter ist, solltest Du im 2. Fall sehr gewissenhaft sein.

Warum?

In einer LinkedIn-Gruppe findet ein Austausch unter Menschen statt. Insbesondere bei einer privaten Gruppe auf LinkedIn gilt, dass dort „sensiblere“ Daten und Informationen ausgetauscht und diskutiert werden. Wenn eine solche private LinkedIn-Gruppe für ein Unternehmen existiert und ein Admin von einer LinkedIn-Gruppe das Unternehmen verlässt, dann darf er keinen Zugang zu dieser Gruppe wegen der personenbezogenen Daten innerhalb dieser Gruppe besitzen.

Der 2. Grund: Sicherheit

Weiterhin spielt das Thema — Sicherheit — eine große Rolle. Denn jeder Zugang zu einem Social-Media-Account oder einer Gruppe bedeutet die Gefahr, dass unberechtigte Dritte Zugang erhalten könnten. Wenn wir jemand aus einer Gruppe entfernen, dann können wir von dieser Person nicht mehr die Einhaltung der zweistufigen Authentifizierung auf LinkedIn [1] verlangen.

Kundenservice und Sales-Team als 3. Grund

Parallel ist dieses Themen noch aus einem weiteren Grund sehr wichtig. Gruppenmitglieder sehen alle Personen, die für die Organisation der Gruppe verantwortlich sind. Da diese Person zu einem Unternehmen gehören, stellen Gruppenmitglieder Fragen an das Team der Gruppen-Organisation. Ist eine Person aus dem Team der Gruppen-Organisation gar nicht mehr im Unternehmen und erhält dennoch Anfragen, da es für die Gruppenmitglieder noch als Mitglied der Gruppen-Organisation angezeigt wird, dann könnten diese Anfragen unbeantwortet bleiben. Infolgedessen entsteht ein schlechter Service in eurer Gruppe.

So entfernst Du einen Admin aus einer Gruppe auf LinkedIn

Damit Du einen Admin aus einer LinkedIn-Gruppe (gilt genauso für die anderen Rollen) entfernen kannst, logge Dich in die entsprechende Gruppe auf LinkedIn ein:

Diese Abbildung zeigt: Zum Entfernen von einem Admin in einer LinkedIn-Gruppe sich in die entsprechende Gruppe einloggen.

Quelle: webpixelkonsum (Admin aus Gruppe auf LinkedIn entfernen: Schritt 1)

Jetzt klicke auf „Gruppe verwalten“ auf der linken Seite. Anschließend erscheint diese Übersicht unter dem Menü-Punkt „Mitgliedschaft“:

Auf dieser Abbildung ist nach dem Einloggen in eine LinkedIn-Gruppe unter Mitgliedschaft der Menüpunkt Administratoren zu suchen.

Quelle: webpixelkonsum (Admin aus Gruppe auf LinkedIn entfernen: Schritt 2)

Bei der gewünschten Person findest Du den Button mit den 3 Punkten. Bei mir erscheint diese Auswahl:

Auf dieser Abbildung ist nach dem Einloggen in eine LinkedIn-Gruppe unter Mitgliedschaft der Menüpunkt Administratoren zu suchen. Bei dem konkreten Admin auf den Button mit den 3 Punkten klicken, um den nächsten Schritt zu bestimmen.

Quelle: webpixelkonsum (Admin aus Gruppe auf LinkedIn entfernen: Schritt 3)

Wenn Du einen Admin entfernen willst aus Deiner LinkedIn-Gruppe, dann wähle jetzt „Adminrechte entfernen“. Bedenke, dass die Person ab sofort keine Adminrechte besitzt, aber weiterhin in der Gruppe bleibt.

Auf dieser Abbildung ist nach dem Einloggen in eine LinkedIn-Gruppe unter Mitgliedschaft der Menüpunkt Administratoren zu suchen. Jetzt für den Admin die Rechte aus der gewünschten Gruppe auf LinkedIn entfernen. Wichtig ist, dass die Person in der Gruppe bleibt.

Quelle: webpixelkonsum (Admin aus Gruppe auf LinkedIn entfernen: Schritt 4)

Entfernst Du die Adminrechte von einer Person, dann bestätige dies in dem folgenden Schritt:

Auf dieser Abbildung ist der Hinweis zu sehen, wenn einem Admin in einer LinkedIn-Gruppe die Rechte entfernt werden.

Quelle: webpixelkonsum (Admin aus Gruppe auf LinkedIn entfernen: Schritt 5)

Entgegen der Funktion „Adminrechte entfernen“ ist beim Verlassen von einer Person aus dem Unternehmen die Entfernung aus einer LinkedIn-Gruppe die bessere Wahl. Wenn Du diese Funktion wählst, dann folgt dieser Hinweis:

Auf dieser Abbildung ist zu sehen, wenn ein Admin aus einer LinkedIn-Gruppe vollständig entfernt wird.

Quelle: webpixelkonsum (Admin aus Gruppe auf LinkedIn entfernen: Schritt 6)

Sobald Du auf den Button „Bestätigen“ klickst, ist die Person aus der Gruppe entfernt. Einerseits siehst Du dies in der Übersicht unter „Mitgliedschaft“. Andererseits reduziert sich die Anzahl der Mitglieder um die eine Person wie auf Abbildung 1 zu sehen.

Wer sich sehr gern mit mir auf LinkedIn vernetzen will: Mein LinkedIn-Profil.

Ein wichtiger Tipp für Dich, wenn Du einen Admin aus einer Gruppe auf LinkedIn entfernst

Bestimmt weißt, dass auf LinkedIn 2 Arten von Gruppen existieren [2]:

  1. Öffentliche LinkedIn-Gruppen.
  2. Private und damit nicht-öffentliche LinkedIn-Gruppen.

Daher achte darauf, dass ein ehemaliger Admin aus allen Gruppe auf LinkedIn entfernt ist!

Ich empfehle bei meinen Beratungs- und Workshops zu LinkedIn folgenden Punkt: Fertige eine Übersicht aller Accounts auf den verwendeten Social-Media-Plattformen inklusive Gruppe an! In dieser Übersicht fügst Du alle Personen mit dem Eintritts- und Austrittsdatum sowie ihren Abteilungen und Rechten ein!

Dadurch minimierst Du die Gefahr, dass eine Person nach ihrem Austritt aus eurem Unternehmen weiterhin Zugang zu euren Social-Media-Accounts und Gruppen besitzt. Infolgedessen erhöht sich erheblich die Sicherheit für eure Aktivitäten in Social Media.

Zusammengefasst schont dies die eigenen Nerven 😁

Wie ist dieses Thema bei euch im Unternehmen gelöst?

PS: Falls Du noch Argumente für den Einsatz von LinkedIn benötigst: Fakten zu LinkedIn.

Quellenangaben

Für die folgenden Quellenangaben gilt der Stand vom 20. Mai 2023:

[1] LinkedIn zweistufige Authentifizierung aktivieren und deaktivieren
[2] LinkedIn Gruppen: Erstellen, Funktionen und Nutzen für Unternehmen

Unsere Expertise: Social Media für mittelständische Unternehmen. Strategisch. Taktisch.

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