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Beiträge Von :

Ralph Scholze

Abbildung zeigt Marketingformen im Marketing in der Nacht in Hamburg

Marketingformen: So vielfältig ist das Marketing

Marketingformen: So vielfältig ist das Marketing 2000 1333 Ralph Scholze

Marketingformen für Dein Marketing

Wie umfangreich modernen Marketing ist, zeigt bereits dieser Marketing-Artikel.

Als wenn dies nicht schon komplex ist, stehen Dir für Dein Marketing eine Vielzahl an Marketingformen zur Verfügung.

Affiliate Marketing

Im Grunde genommen ist Affiliate Marketing Empfehlungsmarketing [1]. Dies liegt daran, dass ein Affiliate auf der eigenen Website einen sogenannten Affiliate Link publiziert. Dieser verweist direkt zum Merchant (z.Bsp. ein Online-Shop).

Im Affiliate Marketing existieren grundsätzlich vier Akteure:

  1. Affiliate (oft als Publisher bezeichnet, d.h. der Website-Betreiber),
  2. Merchant (auch Advertiser genannt, d.h. der Anbieter von einem Produkt bzw. einer Dienstleistung),
  3. User und
  4. Affiliate Netzwerk.

Vorteil für den Affiliate

Kennzeichnend für das Affiliate Marketing ist die Möglichkeit für den Affiliate Umsatz mit seiner Website zu generieren. Dafür stehen unterschiedliche Abrechnungsmodelle zur Verfügung. Dies erfolgt dadurch, dass ein Publisher Content zu dem Merchant verlinkt und genau dafür erhält der Publisher eine vorher vertraglich festgelegte Provision je nach Abrechnungsmodell.

Vorteil für den Merchant

Der Merchant erreicht Menschen, die direkt oder indirekt mit dem Affiliate in Verbindung stehen und für ihn ohne den Affiliate unerreichbar sind. Dieser Vorteil begünstigt, dass das Netzwerk von dem Affiliate Vertrauen in den Affiliate setzt.

Ambush-Marketing

Diese Marketingform zielt darauf, die Aufmerksamkeit bei einem medialen Großereignissen von den Sponsoren auf sich zu lenken. Typisch ist für das Ambush-Marketing, dass die Sponsoren von dem Großereignis und der Ambusher aus der selben Branche stammen. Damit sind sie Konkurrenten.

Ambient Marketing

Bestimmt kennst Du die Gratis-Postkarten, wenn Du in Restaurants oder Bars genauer schaust. Dies ist ein Beispiel für das Ambient Marketing. Beim Ambient Marketing sollen die Werbebotschaften im Alltag der Zielgruppe integriert sein. Ziel ist der Reizüberflutung bei der Zielgruppe entgegenzuwirken und ihre Aufmerksamkeit zu gewinnen.

B2B-Marketing

Beim Business-to-Business-Marketing (B2B-Marketing, Investitionsgütermarketing) findet das Marketing zwischen Unternehmen oder Organisationen statt. Dabei handelt es sich um Investitionsgüter bzw. -dienstleistungen. Ziel beim B2B-Marketing ist, Zulieferer für Produkte und Leistungen in die eigenen Prozesse zu integrieren, um den gemeinsamen angestrebten Absatz zu realisieren. Herausfordernd beim B2B-Marketing gegenüber B2C-Marketing sind die gänzlich anderen Anforderungen der Zielgruppe und ihre Rahmenbedingungen. Zum Beispiel bedingen interne Entscheidungsprozesse den Einkaufsprozess bei der Zielgruppe, so dass wesentlich mehr Personen involviert sind.

B2C-Marketing

Kennzeichnend für das Business-to-Consumer-Marketing (B2C-Marketing, Konsumgütermarketing) ist die geschäftliche Beziehung zwischen Unternehmen und Konsumenten. Ziel beim B2C-Marketing ist der direkte Verkauf von Produkten oder Dienstleistungen an Privathaushalte über zum Beispiel Online-Shop, Einzelhandelsgeschäft.

B2G-Marketing

Unter B2G-Marketing subsumiert sind die Geschäftsbeziehungen zwischen Unternehmen und Behörden.

Content-Marketing

Content-Marketing kommt als Marketingform zum Einsatz, um mit ausgewählten Content der eigenen Zielgruppe die eigenen Produkte bzw. Dienstleistungen verständlicher zu präsentieren. Gleichzeitig soll mit diesem Content die Zielgruppe mithilfe von Call-to-Action zu konkreten Handlungen aufgefordert werden.

Vorteilhaft von Content-Marketing ist, dass dadurch bessere Suchergebnisse erzielt werden. Dafür stehen unterschiedliche Ansätze für das Content-Marketing zur Verfügung.

Dialog-Marketing

Beim Dialog-Marketing (Direkt-Marketing, Direct-Response-Werbung) erfolgt die Übermittlung der Werbebotschaft über die direkte Ansprache der (potenziellen) Kunden. Damit ist das Dialog-Marketing die direkte Kommunikation zwischen Unternehmen und seinen Zielgruppe. Einzigartig ist das Dialog-Marketing deswegen, da die Wünsche der (potenziellen) Kunden gezielt in Erfahrung gebracht werden können. Infolgedessen ist das Interesse der Kunden besser zu wecken. Deshalb sind die Streuverluste minimal. Kennzeichnend für das Dialog-Marketing ist, dass die Werbung ein Response-Element besitzt. Dadurch kann der (potenzielle) Kunde auf die Werbemaßnahme antworten und das werbende Unternehmen gewinnt dadurch Daten.

Zum Beispiel kann telefonisch per Dialog-Marketing die Zufriedenheit der Kunden erfragt werden, um das Produkt oder den Service zu verbessern.

Unter dem Strich ist das Ziel beim Dialog-Marketing (Direkt-Marketing, Direct-Response-Werbung) der Dialog zwischen Unternehmen und seinen Kunden.

Event Marketing

Eine spezielle Marketingform stellt das Event Marketing dar. Warum? Dabei soll durch absatzpolitische Instrumente und meinungsbildungsfördernde Maßnahmen der Aufbau positiver Reputation erfolgen. Dabei muss dass Event Marketing „in das Kommunikationskonzept […] integriert sein, damit die inhaltliche und zeitliche Abstimmung mit anderen kommunikationspolitischen Maßnahmen gewährleistet ist“ [2]. Dafür in Frage kommen Veranstaltungen wie Seminare, Messen, Ausstellung von einem Unternehmen organisiert. Dabei kennzeichnet das Event Marketing eine koordinierte Organisation, Planung dieser Veranstaltungen. Dafür gibt Dir dieser Artikel: „Eventmarketing – Was man über dieses Marketinginstrument wissen sollte!“ [3] wertvolle Tipps und der folgende Artikel: „5 erfolgreiche Event-Marketing-Beispiele“ [4] Beispiele.

E-Mail-Marketing

E-Mail-Marketing basiert auf den Austausch eines Unternehmens mit seinen Interessierten (potenzielle Kunden) und Kunden ausschließlich per E-Mail. Demzufolge sind „Unternehmen […] mit Hilfe des E-Mail-Marketings in der Lage, ihre Zielgruppe persönlich anzusprechen, neue Kunden zu gewinnen und bereits bestehende Kunden zu binden. Wegen der geringen Versandkosten, der hohen Versandgeschwindigkeit und den unterschiedlichsten Gestaltungsmöglichkeiten nimmt E-Mail-Marketing eine wichtige Rolle innerhalb des Onlinemarketings ein“ [5].

Guerilla-Marketing

Typisch für das Guerilla-Marketing ist die Ausgangssituation: Geringes Werbebudget und gleichzeitig mit Kreativität enorme Reichweite zu erzeugen. Demzufolge ist das Ziel beim Guerilla-Marketing, die Aufmerksamkeit bei den (potenziellen) Kunden durch Aha- bzw. Wow-Effekte zu erreichen. Meistens erzielen Guerilla-Marketingmaßnahmen diese hohe Aufmerksamkeit in sehr kurzer Zeit.

Sensations-Marketing

Wie der Name bereits signalisiert: Sensation! Demzufolge kennzeichnet das Sensations-Marketing eine Art „kreatives Marketing“. Denn das Ziel beim Sensations-Marketing liegt darin, durch überraschende und begeisterne Werbung Aufmerksamkeit beim Kunden zu erreichen. Einige der Instrumente findest Du in dieser Auflistung zu den Marketingformen wie Ambush Marketing, Ambient Media, Guerilla Marketing, Virales Marketing. Falls Du spannende Beispiele für Dein Sensations-Marketing suchst, dann findest Du diese in dem Artikel: „Sensation Marketing: Werbung die begeistert und überrascht“ [6] tolle Ideen. Ich war überrascht über diese tollen Marketingbeispiele.

Telefon-Marketing

Die unmittelbare Kommunikation und Ansprache seiner Kunden ermöglicht das Telefon-Marketing. Dabei erfolgt der direkte Dialog per Telefon. Zum Einsatz kann das Telefon-Marketing kommen für die Kundengewinnung und Kundenbindung sowie für den Kundenservice. Ziel beim Telefon-Marketing ist die Betreuung im After-Sales-Bereich sowie Kundenbetreuung und Kundengewinnung, um schnell neue Kundenwünsche in Erfahrung zu bringen. Mithilfe des direkten Dialogs am Telefon kann ein Unternehmen direkter seine gewünschte Botschaften und Angebote vermitteln.

Permission-Marketing

Aufgrund der zunehmenden Daten gehören bestimmte Marketingformen zum Permission-Marketing (besondere Form des Dialogmarketing). Beim Permission-Marketing ist „der Versand von Werbung an eine explizit erteilte Erlaubnis (engl.: permission) des Empfängers gekoppelt“ [7]. Wichtig dabei ist, dass das werbende Unternehmen die Erlaubnis vor dem Versand seiner Werbung einholt. Hervorzuheben ist, dass die korrekte Erlaubnis als rechtskräftiger Nachweis in der Datenbank erfolgt. Typische Anwendung des Permission-Marketings sind das E-Mail-Marketing und Lead-Management.

Vorteil des Permission-Marketings

Vorteile vom Permission-Marketing ist die bestätigte Erlaubnis durch die Konsumenten. Diese signalisiert eine gewünschte hohe Bereitschaft Werbung für eine bestimmte Zeit zu konsumieren.

Virales Marketing

Unweigerlich mit Virales Marketing verbunden ist das folgende Wort: Virus. Damit zeigt sich, dass eine Werbebotschaft ungewöhnlich schnell von Mensch zu Mensch verbreiten soll. Genau dies ist das Ziel von viralem Marketing. Statt einer linearen eine exponentielle Verbreitung der Werbebotschaft. Dafür nutzt das Marketing als Instrument die Mund-zu-Mund-Propaganda (Word-of-Mouth). Beispiele und Anregungen für das Virale Marketing finden Sie in dem Artikel: „Was ist Viral Marketing: Die Mechanismen für ein organisches Momentum“ [8]

Fazit für Marketingformen: So vielfältig ist das Marketing

Zuerst gilt, dass all diese Marketingformen das selbe Ziel besitzen. Nämlich, seinen Beitrag für das erfolgreiche Realisieren der Unternehmensstrategie zu liefern. Jedoch unterscheiden sie sich im Weg dahin und im Aufwand.

Weiterhin kann ich Dir keine Empfehlung geben, dass Du unbedingt und unter allen Umständen diese, diese und jene Marketingform in Deinem Marketing-Mix und Deiner Marketingstrategie einzusetzen hast. Vielmehr gilt, die passende(n) Marketingform(en) zu finden. Wenn Du Deine Marketingform(en) definiertest, dann vernetze sie sehr clever. Dies heißt, dass stetig geschaut wird, wie unterstützt die eine Marketingform die andere Marketingform und anders herum.

Einen Tipp für Dich habe ich doch: Nutze die Synergieeffekte für Dein Marketing!

Welche der vorgestellten Marketingformen setzt Du für Dein Marketing ein? Schreibe Deine Antwort für einen Austausch unten per Kommentar!

Quellenangaben

Für die folgenden Quellenangaben gilt der Stand vom 13. März 2020:

[1] Brand Evolution: Moderne Markenführung im digitalen Zeitalter
[2] Definition: Event Marketing
[3] Eventmarketing – Was man über dieses Marketinginstrument wissen sollte!
[4] 5 erfolgreiche Event-Marketing-Beispiele
[5] Definition E-Mail-Marketing
[6] Sensation Marketing: Werbung die begeistert und überrascht
[7] Permission-Marketing: Ausführliche Definition im Online-Lexikon von Gabler
[8] Was ist Viral Marketing: Die Mechanismen für ein organisches Momentum

Abbildung zeigt das Erstellen einer Instagram Story für Business

Story auf Instagram: Anleitung, Tipps und Tricks für Dich

Story auf Instagram: Anleitung, Tipps und Tricks für Dich 2000 1333 Ralph Scholze

Inhaltsverzeichnis für diesen Artikel zum Thema Story auf Instagram

Dich erwarten in diesem Artikel zu dem Thema Storys auf Instagram folgende Schwerpunkte:

  1. Was ist eine Story auf Instagram?
  2. Fakten rund um die Instagram Story
  3. Best Practices zu Instagram Stories
  4. Funktionen für Deine Instagram Storys
  5. Einblicke gewinnen in Stories mit Instagram-Story-Analytics
  6. Tipps und Tricks für Deine Story auf Instagram
  7. Creator Studio: Story auf Instagram managen
  8. Fazit für Story auf Instagram: Anleitung, Tipps und Tricks für Dich

Bevor wir uns in das Thema – Storys auf Instagram – vertiefen, noch ein Hinweis: Zwischen Stories von privaten Nutzern und Unternehmen bzw. Marken existieren Unterschiede. Ich lege in diesem Artikel den Fokus auf die Nutzung von Instagram Stories für Unternehmen. Ein solcher Unterschied findet sich in den Möglichkeiten Reichweite für die eigene Instagram Story zu generieren. Unternehmen und Marken stehen neben der organischen Reichweite zusätzlich spezielle Stories Ads (anorganische Reichweite) zur Verfügung. Dennoch finden sich Tipps und Tricks auch für Deine private Instagram Story.

Was ist eine Story auf Instagram?

Sollte Dir die Instagram Story noch unbekannt sein, dann hilft Dir die folgende kurze Erklärung.

Das Content-Format Story stammt von Snapchat. In der Zwischenzeit findest Du das Content-Format Story beinah in ganz Social Media. Dennoch unterscheiden sich die Anforderungen an eine Story und sind somit abhängig je Social-Media-Plattform.

Zuerst das Wichtigste: Mithilfe der Storys auf Instagram können private und geschäftliche Accounts eine kurze Geschichte erzählen. Vor allem vorteilhaft ist dabei, dass die Stories den vollen Bildschirm des Smartphones für sich nutzen. Dies heißt, für die eigene Stories existiert beinah keine Ablenkung durch andere Instagram Posts.

Die Story auf Instagram beinhaltet Fotos und Videos mit maximal 15 Sekunden je Foto, Video und Boomerangs. Diese Dauer nennt man Frame. Demzufolge besitzt eine Story auf Instagram mindestens ein Frame. Wenn Du Deine Videos clever für Deine Instagram Story vorbereitest, dann steht Dir durch die Frames für Deine Videobotschaften eine hervorragende Plattform zur Verfügung. An dieser Stelle gleich ein Tipp, wenn Du Videos in Deinen Stories einsetzt: Achte beim Hochladen Deiner Videos auf die richtige Reihenfolge!

Das Besondere an den Stories

Eine Instagram Story verschwindet automatisch nach 24 Stunden. Eine Story kann von einem bestimmten Freundeskreis oder von der Öffentlichkeit angeschaut werden. Dies kannst Du selbst in Deinen Einstellungen speziell zu den Stories einstellen. Deine veröffentlichten Stories erscheinen über dem Newsfeed und nicht im regulären Instagram-Feed. Um eine Storie anzuschauen, benötigst Du eine neuere Version von Instagram und Du musst eingeloggt sein. Auf dem Startbildschirm findest Du die Story-Funktion ganz oben neben Deinem Avatar.

Für die eigene Kreativität stehen Dir zahlreiche Schriftzüge, Filter und Sticker parat.

Wenn Du neugierig darauf bist, wer Deine Stories angeschaute, dann steht Dir eine Statistik zur Seite. Sie findest Du, wenn Du Deine Story öffnest. Anschließend wischst Du nach oben. Jetzt siehst Du Zahlen darüber, wer sich Deine Storys ansah und wie viele Aufrufe sie erhielten.

Willst Du Dir von anderen Nutzern die Stories anschauen, dann klicke auf deren Profilbild. Um mehrere Stories anzuschauen, musst Du nach links bzw. rechts wischen. Anschließend kannst Du Dir alle Stories nach der Reihe anschauen.

Fakten rund um die Instagram Story

Vielleicht fragst Du Dich, wie stark die Bedeutung der Instagram Stories auf Instagram selbst und in Social Media sind. Dafür bieten sich Fakten rund um die Instagram Story an.

Nach eigenen Angaben von Instagram [1]:

  • nutzen täglich 500 Millionen Instagram-Konten die Stories von Instagram und
  • 60 % der Unternehmen verwenden in ihren organischen Stories ein interaktives Element (Hashtag, @-Erwähnung oder einen Umfrage-Sticker).

An dieser Stelle fiel Dir bestimmt die Äußerung – organischen Stories – auf. Dies bedeutet, dass Du für die Reichweite dieser Story auf Instagram kein Kapital investieren musst. Demgegenüber existieren – Interaktive Stories Ads [1]. Im Verlauf dieses Artikels findest Du weitere Informationen zu den Instagram-Stories-Ads.

Spezielle Fakten zum „erfolgreichen“ Inhalt einer Story auf Instagram

Aufgrund einer Analyse von über 2,5 Millionen Instagram Stories durch Fanpage Karma finden wir wertvolle Fakten, die direkten Einfluss auf den Inhalt einer Story auf Instagram ausüben [2]. Die Untersuchung fand laut Fanpage Karma im Februar 2019 statt. Einige der gewonnenen Erkenntnisse sind:

  • Instagram-Accounts mit mehr als 500.000 Fans publizieren bis zu 3 Stories täglich, während Instagram-Accounts mit wenigen Fans nur eine Story pro Tag veröffentlichen.
  • Stories erreichen von 5% bis 20% an Reichweite.
  • Oft besitzen Stories mehr als 3 Frames.
  • Auf eine Story antworten lediglich 0,01%.
  • Videos finden sich in Stories bei Instagram-Accounts mit mehr als 500.000 Fans öfters als Bilder.
  • Interessant ist, dass Stories mit 20 Frames noch etwa 50% der Fans bis zum Ende anschauen [3].

Best Practices zu Instagram Stories

Nicht jedes Unternehmen bzw. jede Marke besitzt ein Team speziell für Instagram. Daher sind Erfahrungen erfolgreicher Unternehmen und Marken als Best Practices immer hilfreich. Dadurch erfahren wir von den Möglichkeiten auf Instagram speziell für Unternehmen und Marken mit ihren Produkten bzw. Dienstleistungen.

Ein solches Best Practice liefert das Magazin Vogue [4]. Demnach konnte Vogue mit gezielten Werbeanzeigen in Instagram Stories (Story Ads) eine höhere Conversion Rate bei gleichzeitigen Anzeigenkosten minimieren. Interessant sind die Empfehlungen in der Artikelempfehlung wie das Video-Format zu nutzen, experimentiere in den Instagram Stories mit neuartigen Ideen, einzigartigen Content kreieren und den Feed von Instagram von Stories unabhängig voneinander einsetzen. Sehr hilfreich finde ich die Empfehlung, schon während der Aufnahme Deiner Bilder und Videos auf Instagram an das spezielle Format von Instagram Stories zu denken.

Funktionen für Deine Instagram Storys

Wenn Du Deine eigene Story auf Instagram erstellst, dann findest Du zahlreiche Funktionen.

Zuerst nimmst Du ein Foto oder Video auf oder wählst aus Deiner eigenen Galerie auf Deinem Smartphone das gewünschte Foto oder Video. Dafür nutzt Du die Funktion – Normal. Zusätzlich stehen Dir Text, Live, Bommerang, Superzoom, Fokus oRewind sowie Freihändig zur Auswahl.

Beliebt sind die Instagram-Story-Sticker. Damit gestaltest Du Deine Story ganz individuell und kreativ wie Du Dir Deine Story vorstellst. Dafür stehen Dir zum Beispiel Ort, Hashtag, Uhrzeit, Umfrage und Erwähnungen zur Verfügung.

Einblicke gewinnen in Stories mit Instagram-Story-Analytics

Damit die eigenen Stories immer etwas besser werden, benötigen wir Daten. Dafür stehen Dir mehre Möglichkeiten zur Auswahl:

  • Direkt in Deiner Story, d.h. wische über die gewünschte Story, indem Du nach oben wischst. Jetzt siehst Du im unteren Bereich die Zahlen zu Deiner Story.
  • Innerhalb der Insights für Unternehmen, d.h. dafür benötigst Du einen Instagram-Business-Account. Dort siehst Du die Zahlen zu einzelnen und allen Stories eingeteilt je Zeit (24 Stunden, 7 Tage und 14 Tage) und nach Kennzahlen (Abonnements, Anrufe, Antworten, E-Mails usw.).
  • Externe Analytics Tools, d.h. spezielle Tools für genauere Daten über eine längere Zeit.

Bedeutung der Instagram Insights zu Deinen Stories

Auf Instagram stehen Dir folgende Insights zur Verfügung:

  • Impressionen, d.h. Anzahl der Aufrufe eines Fotos oder Videos in Deiner Story.
  • Reichweite, d.h. Anzahl der Konten, die in Deiner Story ein Foto oder Video angeschauten.
  • Weiter, d.h. Anzahl, wie oft geklickt wurde, um das neue Foto oder Video anzusehen.
  • Zurück, d.h. Anzahl, wie oft geklickt wurde, um das Foto oder Video vorher anzusehen.
  • Verlassen, d.h. Anzahl, um Deine Story zu verlassen.
  • Antworten, d.h. Zahl der Antworten auf Deine Fotos oder Videos in Deiner Story.
  • Nächste Story, d.h. So oft klickten die User auf eine Story eines anderen Kontos.
  • Link-Klicks, d.h. So häufig klickten User auf einen Link in Deiner Story.

Tipps und Tricks für Deine Story auf Instagram

Die Stories auf Instagram sind aus den Kinderschuhen und daher steigt der Anspruch an die Stories kontinuierlich. Daher halten stetig neue Funktionen und Tricks Einzug.

Löschen einer Story: Wie?

Neben der automatischen Löschung nach 24 Stunden kannst Du Deine Story selbst jederzeit löschen. Dafür tippe oben auf „Deine Story“! Klicke auf das Icon mit den „Drei-Punkten“! Jetzt kannst Du Deine Story löschen, wobei Du nur jedes Bild und Video einzeln löschen kannst.

Story-Highlights

In Deiner Story steckt viel Fleiß und Kreativität. Deswegen wäre es schön, wenn die Story länger als die 24 Stunden Deinen Fans auf Instagram gezeigt wird. Genau dafür existiert auf Instagram die Story-Highlights. Damit kannst Du Deine Stories in einem sogenannten – Highlight – speichern. Zu finden sind Deine Story-Highlights direkt auf Deinem Instagram-Profil, sodass Deine Follower sie anschauen können.

Story-Highlights erstellen

Damit Du Deinen Fans Deine Story-Highlights anzeigen kannst, musst Du die Funktion – Archiv – nutzen. Diese Funktion aktivierst Du in den „Story-Einstellungen“, indem Du bei „Im Archiv speichern“ den Schieberegler aktivierst. Wissenswert ist, dass nur Du das Archiv einsehen kannst.

Sobald Du diese Voraussetzung erfüllst, kannst Du Deine Instagram-Stories für Deine Story-Highlights verwenden.

Wechsle zu Deinen alten Stories, indem Du unter Deiner Instagram Bio auf das Plus-Icon klickst. Jetzt wählst Du die Stories aus, die Du in Deinen Story-Highlights anzeigen willst. Tippe auf „Weiter“!

An dieser Stelle vergibst Du einen eindeutigen Namen für Deinen Story-Highlight.

Das Titelbild Deiner Story-Highlight ist das erste Foto oder Video Deine Story. Willst Du ein neues Titelbild, dann kannst Du dieses ändern. Am Ende klicke auf – Fertig – und Instagram speichert Dein Story-Highlight!

Story-Highlights bearbeiten

Solltest Du nach dem Erstellen einer Story-Highlight einen Fehler feststellen oder etwas noch ändern, so ist dies möglich. Dafür tippe direkt auf das Story-Highlight, welches Du bearbeiten wünschst. Daraufhin erscheint ein Pop-up-Fenster. In diesem wird neben – Story-Highlight löschen – auch – Story-Highlight bearbeiten – angezeigt.

Story-Highlights löschen

Tippe auf das Story-Highlight, welches Du löschen willst! Daraufhin erscheint ein Pop-up-Fenster. In diesem findest Du – Story-Highlight löschen.

Sticker in der Instagram Story

Beim Erstellen Deiner Instagram Story bietet Dir Instagram Sticker an. Mit diesen Story-Stickern fand Instagram eine clevere Möglichkeit zum Steigern der Interaktionen mit den Instagram Stories.

Welche Sticker bietet Instagram in den Stories an?

Instagram bietet eine große Auswahl an Sticker in seiner Story an. Davon stelle ich Dir einige vor:

  • Standort-Sticker, d.h. wenn Deine Fans auf diesen Sticker in Deiner publizierten Story tippen, dann sehen sie im Explorer den Instagram-Business-Account für den Standort. Beachte: Du kannst einer Story nur einen Standort geben. Willst Du einen zweiten Standort-Sticker hinzufügen, dann überschreibst Du dadurch Deinen ersten Standort-Sticker.
  • Erwähnen-Sticker, d.h. Du kannst wie in einem Instagram Post einen weiteren Instagram Account erwähnen, so dass Deine Fans diesen Instagram Account entdecken können. Beachte: Instagram schickt den erwähnten Instagram Accounts eine Benachrichtigung. Dadurch erfahren sie von Deiner Instagram Story und können diese anschauen. Da die Stories auf Instagram nach 24 Stunden gelöscht sind, erfahren die erwähnten Instagram Accounts von der Erwähnung ohne Bezug zu welcher Story.
  • Hashtag-Sticker, d.h. damit vergrößerst Du die Reichweite für Deine Story. Beachte: Dir stehen maximal ein Hashtag-Sticker je Story zur Verfügung.
  • Countdown-Sticker, d.h. durch das Festlegen von Datum, Zeit, Farbe und konkreten Namen für den Countdown können wir auf zum Beispiel das Ende eines Angebots hinweisen. Wenn Deine Fans in Deiner Story den Countdown-Sticker sehen, dann können sie in der Ecke des Stickers auf den Pfeil tippen. Mit diesem Pfeil erstellen sie sich eine Erinnerung. Beachte: Sobald der Countdown endet, erhältst du sowie alle, die sich eine Erinnerung für deinen Countdown einstellten, eine Benachrichtigung; quasi noch einmal gewinnen wir (kostenlos) die Aufmerksamkeit der Fans.
  • Emoji-Schiebe- bzw. Umfrage-Sticker, d.h. erfahre mit Hilfe dieses Stickers mehr über Deine Fans. Wenn Deine Story online ist, können Deine Fans Deine Frage beantworten. Beachte: Willst Du die Ergebnisse Deiner Umfrage anschauen, dann schaue Dir Deine Story an und wische nach oben. Jetzt siehst Du, welche Option wie viele Stimmen und von wem erhielt.

Warum fehlen einige Sticker in der Instagram Story?

Ursache dafür kann sein, dass Du eine veraltete Instagram-App einsetzt. Daher empfiehlt sich die Instagram-App zu aktualisieren. Solltest Du die aktuelle App für Instagram einsetzen und Dir fehlen weiterhin die Sticker in der Instagram Story, dann findet vielleicht der Rollout erst noch statt.

Kann ich die Sticker in einer Instagram Story bearbeiten?

Ja! Dafür benötigst Du etwas Fingergefühl, denn Du kannst die Sticker vergrößern, drehen. Damit Dir dies gelingt, nimmst Du zwei Finger. Mit diesen änderst Du die Größe oder drehst sie, indem Du mit Deinen zwei Fingern die gewünschte Handlung (Vergrößern bzw. verkleinern, drehen) durchführst.

Wie können erstellte Sticker in einer Instagram Story gelöscht werden?

Dafür ziehst Du den betreffenden Sticker nach unten von Deinem Smartphone. Erreichst Du etwa die untere Hälfte, dann erscheint ein Papierkorb. Dorthin ziehst Du den betreffenden Sticker. Sobald Du mit dem betreffenden Sticker über den Papierkorb bist, lässt Du ihn los. Anschließend löscht Instagram diesen Sticker.

Creator Studio: Story auf Instagram managen

Wenn Du ein kostenloses Tool rund um Deine Stories nutzen willst, dann schau Dir auf jeden Fall das Creator Studio für Instagram aus dem Hause von Facebook an. Die folgende Abbildung aus dem Artikel: „Instagram Creator Studio einsetzen für Deine Instagram-Content-Strategie“ [5] zeigt Dir einen ersten Einblick in das Creator Studio:

Diese Abbildung zeigt Details von einem Story-Post im Creator Studio.

Quelle: webpixelkonsum (Details von einem Story-Post im Creator Studio)

Fazit für Story auf Instagram: Anleitung, Tipps und Tricks für Dich

Stories sind in Social Media aktuell extrem beliebt. Die Fakten belegen dies eindeutig [6]. Diese Chance können wir als Unternehmen oder Marke gezielt nutzen wie die Best Practices zu Instagram Stories zeigen.

Niemand kann sagen wie lange noch die Social-Media-Plattformen wie Instagram die Stories aktiv bevorzugt. Daher gilt das Motto: Nutze die Stories, so lange die User mit diesen interagieren! Vielleicht helfen Dir die Tipps speziell für Deine Instagram-Stories-Strategie

Wie sind Deine Erfahrungen mit den Stories auf Instagram? Teile sie mir unten per Kommentar für einen Austausch mit!

Quellenangaben

Für die folgenden Quellenangaben gilt der Stand vom 11. März 2021:

[1] Instagram Stories Ads – jetzt interaktiv
[2] Was man von Stories erwarten kann: die große Benchmarking-Analyse
[3] To keep a long story short – Welchen Einfluss die Länge einer Story hat
[4] Die Vogue setzt auf Instagram Stories – September-Ausgabe ausverkauft
[5] Instagram Creator Studio einsetzen für Deine Instagram-Content-Strategie
[6] Anzahl der täglich aktiven Instagram Stories Nutzer weltweit in ausgewählten Monaten von Oktober 2016 bis Januar 2019 (in Millionen)

Titelbild für die Blogartikel von webpixelkonsum, einer auf Social Media spezialisierten Agentur für den Mittelstand und B2B-Unternehmen.

Streuverlust im Marketing und in der Werbung: Bedeutung und Tipps zum Minimieren

Streuverlust im Marketing und in der Werbung: Bedeutung und Tipps zum Minimieren 2000 1333 Ralph Scholze

Streuverlust im Marketing und in der Werbung führt dazu, dass Du Dein Marketing- und Kampagnenbudget nicht bestmöglich nutzt. Kurz gesagt: Dadurch verschwenden wir wertvolle Ressourcen, die an einer anderen Stelle fehlen. Daher erfordert professionelles Marketing und erfolgreiche Werbung einen starken Fokus auf seine Zielgruppe. Damit eng verbunden ist der Streuverlust. Welche Bedeutung dieser besitzt und welche Möglichkeit existieren, den Streuverlust im B2B-Marketing und in der Werbung zu minimieren, zeigt Dir die folgende Abbildung und der folgende Artikel:

Streuverlust: Seine Bedeutung im Marketing und in der Werbung sowie für Social-Media-Kampagnen für B2B-Unternehmen von webpixelkonsum

Quelle: webpixelkonsum (Streuverlust: Seine Bedeutung im Marketing, in der Werbung und für Social-Media-Kampagnen)

Inhaltsverzeichnis für diesen Artikel zum Thema Streuverlust im Marketing und in der Werbung

Dich erwarten in diesem Artikel zu dem Thema Streuverlust im Marketing und in der Werbung folgende Schwerpunkte:

  1. Warum existiert der Streuverlust?
  2. Wie berechnet sich der Streuverlust im Marketing und in der Werbung?
  3. Fakten zum Thema Streuverlust
  4. Tipps für geringere Streuverluste mit Deinen Werbeanzeigen
  5. Fazit für Streuverlust im Marketing und in der Werbung: Seine Bedeutung und Tipps zum Minimieren

Zuerst widme ich mich der Begriffserklärung – Streuverlust – in Form von Definitionen.

Erste Definition zum Streuverlust

Die erste Definition stammt von Prof. Dr. Franz-Rudolf Esch [1]: „Überschreitung des Rahmens der anvisierten Zielgruppe, die mit der Werbebotschaft erreicht werden soll, durch Medien und Werbemittel. Streuverluste treten auf, wenn bei der Streuung der Werbemaßnahmen keine Deckungsgleichheit von Streu- und Absatzgebiet erzielt wird.“.

Eine weitere Definition zum Streuverlust

Eine weitere Definition findet sich bei Onlinemarketing-Praxis [2]: „Werden über einen Werbeträger Personen erreicht, die nicht zur Zielgruppe des Werbetreibenden gehören, spricht man von Streuverlusten. Durch Streuverluste können bei der Verbreitung von Werbemitteln überflüssige und zusätzliche Kosten entstehen.“.

Deswegen: Lass uns diese beiden Definitionen zum Thema – Streuverluste – genauer anschauen!

Unter dem Strich gilt, dass der Streuverlust im Marketing und in der Werbung negativ ist. Demzufolge müssen sich Marketingverantwortliche mit diesem Thema auseinandersetzen. Anders ausgedrückt: Der Streuverlust steht uns im Weg, wenn die eigenen Werbemaßnahmen erfolgreich sein sollen. Ferner minimieren wir Kosten, die keinen Beitrag zum Werbeerfolg und damit zum Umsatz beziehungsweise Gewinn beitragen. Unter dem Strich zusammengefasst: Der Streuverlust kostet uns Geld! Dabei ist es egal, welche Marketingform wir für unseren Marketing-Mix und unsere Marketingstrategie einsetzen.

Warum existiert der Streuverlust?

Im Grunde genommen handelt es sich bei dem Streuverlust um die Personen, die als Käufer gar nicht in Frage kommen. Dennoch erhalten diese Personen Werbeanzeigen. Diese erhalten sie, obwohl die gar nicht zur Zielgruppe gehören. Ferner besitzen sie überhaupt kein Interesse an der beworbenen Dienstleistung bzw. dem Produkt.

Einerseits fehlt auf der Seite der potenziellen Kunden das Interesse am Produkt oder an der Dienstleistung oder es existiert eine Abneigung gegen Werbung. Andererseits existiert auf Seiten der Marketingverantwortlichen lückenhafte Kenntnisse über die „richtige“ Zielgruppe oder das Know how über die Starken-Schwächen der verschiedenen Werbemöglichkeiten (in den Rubriken Offline-, Offline- und Online- sowie Online-Werbeanzeigen). Wenn das Reporting bei realisierten Werbekampagnen ausfällt, dann bleiben wichtige Erkenntnisse im Verborgenen.

Kampagnenziel – Streuverlust minimieren – verursacht Konflikte

Unter dem Strich ist der Streuverlust für die eigenen Marketing-Kampagne ein Problem. Immerhin müssen wir als werbetreibendes Unternehmen einen Preis zahlen für die eigene Marketing-Kampagne. Jedenfalls, wenn wir bestimmte Kampagnen-Abrechnungsmodelle nutzen wie CPM (TKP). Mit anderen Worten impliziert CPM Menschen, die gar nicht zu Zielgruppe gehören. Dennoch müssen wir für diese Menschen bezahlen. Demzufolge entstehen Kosten (d.h. Streuverlust).

Allerdings existiert ein Konflikt.

Einerseits wollen wir den Streuverlust für die eigenen Kampagnen minimieren. Andererseits streben wir das Kampagnenziel – Reichweite signifikant steigern – an. Folglich hilft ein genaues Targeting. Infolgedessen minimiert sich der Streuverlust. Gleichzeitig erhöht sich die Effizienz der eigenen Werbekampagnen. Dafür bieten sich performance-basierte Preismodelle wie CPC an. Der größte Vorteil dieser performance-basierte Preismodelle (Kampagnen-Abrechnungsmodelle) liegt darin, dass erst durch diese nachweisbare Aktion durch den Nutzer Kosten anfallen. In die­sem Falle minimieren sich die Streuverluste.

Bedenke: Der Streuverlust lässt sich minimieren. Gänzlich zu vermeiden ist beinah unmöglich.

Der Streuverlust im Marketing und in der Werbung existiert, da Werbekampagnen ihre Zielgruppe plus nicht zur eigenen Zielgruppe gehörende Menschen erreichen. Darum nehmen Menschen Werbemaßnahmen von Unternehmen und Marken wahr, obwohl sie als Kunde gar nicht infrage kommen.

Beispiele von „typischen“ Streuverlusten

Vielleicht fragst Du Dich, wo im Werbealltag „typische“ Streuverluste auftreten. Daher hier einige Beispiele:

  • Anzeigen in Print wie Magazine, Zeitungen,
  • Werbung im Radio,
  • TV-Werbung im TV,
  • Banner-Werbung auf Websites, Blogs oder Shops,
  • Flyer in Geschäften von Kooperationspartnern,
  • Postwurfsendungen,
  • Versand von Newsletter ohne Personalisierung,
  • Keywords, die nicht zum eigenen Content auf der Website bzw. im Corporate Blog passen [3].

Wie berechnet sich der Streuverlust im Marketing und in der Werbung?

Um die Streuverluste von Werbemaßnahmen berechnen zu können, benötigen wir einen neuen Begriff: Die Affinität.

Affinität: Ihre Bedeutung

Hinter – Affinität – verbirgt sich „im Marketing die Eignung eines Werbemittels für die Zielgruppe einer Kampagne“ [4]. Demzufolge beschreibt die Affinität einen Wert, welcher die Wirkung von einer Werbemaßnahme auf die Zielgruppe als Zahl definiert. Anders ausgedrückt gibt die „Zielgruppenaffinität [an], wie hoch der Anteil der anvisierten Zielgruppe an der Gesamtnutzerschaft eines Mediums ist“ [5]. Demgemäß sagt uns die Affinität etwas über die Streugenauigkeit von einem Kommunikationskanal aus [6].

Ausgedrückt wird die Affinität meistens als prozentualer Wert oder als Index. Dafür stehen zwei Unterscheidungen zur Wahl:

  1. unterdurchschnittliche Affinität, d.h. ein Index unter 100 = hoher Streuverlust und
  2. überdurchschnittliche Affinität, d.h. ein Index über 100 = niedriger Streuverlust.

Affinität: Wofür ist sie wichtig im Marketing und in der Werbung?

Zuerst ist wichtig zu erkennen, dass die Affinität als Zahlenwert existiert. Infolgedessen sind unterschiedliche Kommunikationskanäle (Medien) auf ihre Streuverluste zu vergleichen. Aus diesem Grund spielt die Affinität für Deine Mediaplanung eine sehr wichtige Rolle. Zum Beispiel empfiehlt sich ein Kommunikationskanal mit einer überdurchschnittliche – statt einer unterdurchschnittliche – Affinität für die eigenen Werbemaßnahmen zu nutzen. Denn ein niedriger Streuverlust bedeutet in Bezug auf die Affinität innerhalb einer Zielgruppe eine hohe Affinität.

Unter dem Strich halten wir bezüglich der Affinität fest: Sie ist immer im Zusammenhang zu betrachten, da sie sich nur relativ auf die gesamte Größe der Zielgruppen bezieht. Auf jeden Fall wichtig zum Ermitteln des Streuverlustes ist der Anteil der eigenen Zielgruppe eines Kommunikationskanal.

Fakten zum Thema Streuverlust

Oben bereits angekündigt, gebe ich Dir einige Zahlen mit auf den Weg.

Zuerst einige (besser viele) Fakten rund um die Werbeausgaben bei Statista, die beeindruckend sind [7]. Weiterhin empfehle ich Dir zwei Benchmarks zum Thema E-Mail-Marketing, die Dir (und auch mir) reichlich Zahlen liefern [8, 9].

Tipps für geringere Streuverluste mit Deinen Werbeanzeigen

Gleich ein ganz wichtiger Hinweis für Dich: Es existieren Maßnahmen, damit der Streuverlust minimal ist. Daher für Dich einige Tipps, die Dir diese Abbildung zeigt:

Diese Abbildung von webpixelkonsum widmet sich dem Thema, wie B2B-Unternehmen und mittelständische Unternehmen in ihren Kampagnen im Marketing und auf Social Media den Streuverlust minimieren können. Auf dieser Abbildung sind 9 Tipps zum Minimieren von dem Streuverlust dargestellt. Diese Tipps beziehen sich zum Beispiel auf die Zielgruppe wie Bestimme Deine Zielgruppe so genau wie möglich, sprich Deine Zielgruppe so persönlich wie möglich an, kenne die

Quelle: webpixelkonsum (Tipps für minimalen Streuverlust im Marketing und in der Werbung sowie für Social-Media-Kampagnen)

  • Bestimme Deine Zielgruppe so genau wie möglich (Thema: Persona)!
  • Sprich Deine Zielgruppe so persönlich wie möglich an!
  • Setze den passenden Marketing-Mix ein!
  • Nutze die richtigen Targeting-Techniken!
  • Kenne die „Lieblingsorte“ Deiner Zielgruppe für Deine Werbung!
  • Platziere Deine Werbebotschaften an den „Lieblingsorten“ Deiner Zielgruppe!
  • Behalte Deine aktiven Werbekampagnen stetig im Blick und optimiere notfalls!
  • Werte Deine Werbekampagnen objektiv aus!
  • Kaufe Dir externes Know-how oder bilde Dich weiter, wenn notwendig!

Demzufolge entsteht der Streuverlust durch das Streuen der eigenen Werbemittel durch eine Überdeckung. Das heißt im Klartext, dass die gewonnene Reichweite über die definierte Zielgruppe hinaus geht.

Fazit für Streuverlust im Marketing und in der Werbung: Seine Bedeutung und Tipps zum Minimieren

Wir alle sind täglich mit einer Unmenge an Werbung konfrontiert. Dadurch ergeben sich für Unternehmen und ihr Marketing Anforderungen an ihre Werbemaßnahmen, die beinah unlösbar sind.

Professionelles Marketing und erfolgreiche Werbung erfordern wesentlich mehr als ein „galaktisches Budget“. Vor allem gilt die Devise, die eigene Zielgruppe so genau wie möglich zu kennen. Dafür helfen uns Daten. Bedenke dabei, dass Daten allein keine Erfolgsgaranten sind. Vielmehr gilt, diese zu interpretieren, um wertvolle Kenntnisse zur genauesten Ansprache der eigenen Zielgruppe zu eruieren. Denn Streuverluste bedeuten angesprochene Werbekontakte (Touchpoint), die sich außerhalb Deiner Zielgruppe befinden. Im schlimmsten Fall bleibt Dein Unternehmen oder Deine Marke bei diesen Menschen in schlechter Erinnerung.

Was für eine Aufgabe!

Deshalb gilt für erfolgreiche Werbemaßnahmen und Marketingkampagnen die genaue Auswahl der Zielgruppe und Partner, die Deine Werbeanzeigen genau dort publizieren, wo sie auch auf starkes Interesse bei potenziellen Kunden stoßen. Partner können Tageszeitung, Fernsehen oder Social-Media-Plattformen wie Facebook oder Instagram sein. Dabei ist zu achten, dass sich Werbung grundsätzlich lohnt, aber manchmal doch nicht. Daher richte Deine Business-Accounts auf Social Media bestmöglich ein.

Unter dem Strich ist festzuhalten: Der Streuverlust existiert immer. Daher rechne bei Deinen Werbekampagnen mit einem geringen Streuverlust und Kosten, die sich nicht in Umsatz wandeln lassen.

Ein Beispiel zum Thema Streuverlust im Online-Marketing

Dieses Beispiel stammt nicht aus meiner Feder. Dennoch empfehle ich Dir den folgenden Artikel, da er uns anschaulich ein Praxisbeispiel vorstellt: „So optimieren Sie Ihren Video-Content mit Datenanalysen“ [10].

Wie setzt Du Dich mit dem Thema – Streuverluste – auseinander? Welche Maßnahmen realisierst Du, um den Streuverlust zu minimieren? Schreibe Deine Antwort für einen Austausch unten per Kommentar!

Benötigst Du für Deine Social-Media-Kampagnen aktive Unterstützung, dann vereinbare gleich online Dein kostenloses Erstgespräch. Unser Erstgespräch dauert 20 bis 30 Minuten. Während dessen besprechen wir Deine Anforderungen und offenen Fragen sowie die nächsten notwendigen Schritte für Deine Kampagnen.

Quellenangaben

Für die folgenden Quellenangaben gilt der Stand vom 16. März 2020:

[1] Streuverluste
[2] Streuverluste
[3] Blog SEO optimieren: Tipps und Tools
[4] Affinität
[5] Lexikon der Unternehmensführung – Marketing: Zielgruppenaffinität
[6] Was gibt die Affinität an?
[7] Statistiken zum Thema Werbung
[8] E-Mail-Marketing-Benchmark 2018
[9] Ultimate Email Marketing Benchmarks for 2019: By Industry & Day
[10] B2B Video Strategie: So optimieren Sie Ihren Video-Content mit Datenanalysen

Facebook-Werbebibliothek: Wissenswertes für Deine Kampagnen auf Facebook

Facebook-Werbebibliothek: Wissenswertes für Deine Kampagnen auf Facebook 2000 1333 Ralph Scholze

Die Facebook-Werbebibliothek soll laut Facebook mehr Transparenz rund um die Werbeanzeigen auf Facebook liefern. Diese Transparenz der Werbeanzeigen (Facebook Ads) bezieht sich sogar auf die verschiedenen Apps und Dienste aus dem Hause Facebook. Für Unternehmen bietet die Facebook-Werbebibliothek Vor- und Nachteile.

Wie einfach und schnell Facebook Werbung zu schalten ist, ist bekannt. Wegen der sinkenden organischen Reichweite der Facebook Posts [1] schalten viele Unternehmen Facebook Ads für ihre Social-Media-Ziele.

Bisher konnten Unternehmen diese Facebook-Ads-Kampagnen ungestört realisieren. Die Öffentlichkeit wußte davon lediglich durch die Anzeigen in ihrem Newsfeed.

Die Einführung der Facebook-Werbebibliothek ändert diese „Komfortzone“ für Unternehmen erheblich.

Inhaltsverzeichnis für diesen Artikel zum Thema Facebook-Werbebibliothek

Dich erwarten in diesem Artikel zu dem Thema Wissenswertes für Deine Kampagnen auf Facebook wegen der Facebook-Werbebibliothek folgende Schwerpunkte:

  1. Was bedeutet die Werbebibliothek auf Facebook?
  2. Wo finde ich diese Werbebibliothek bei den Werbenden?
  3. Existieren Möglichkeiten zum Deaktivieren der Werbebibliothek?
  4. Welche Arten von Anzeigen zeigt die Werbebibliothek?
  5. Wofür können Unternehmen die Facebook-Werbebibliothek nutzen?
  6. Fazit für Facebook-Werbebibliothek: Wissenswertes für Deine Kampagnen auf Facebook

Was bedeutet die Werbebibliothek auf Facebook?

In der Werbebibliothek auf Facebook findest Du alle aktiven Anzeigen. Diese beziehen sich auf die verschiedenen Apps und Dienste aus dem Hause Facebook. Demzufolge stellt die Werbebibliothek eine Übersicht rund um Werbeanzeigen von einem Werbenden dar.

Natürlich besitzt die Einführung der Werbebibliothek eine eigene Geschichte. Der Hintergrund für die Einführung der Facebook-Werbebibliothek ist die politische Beeinflussung mithilfe von Facebook Ads auf Facebook. Dementgegen verlangte die EU (ungleich Europa) mehr Transparenz bezüglich „Wahlwerbung oder Werbung zu Themen, die in der EU relevant sind“ [2]. Demzufolge siehst Du in der Werbebibliothek aktuell diese Informationen:

  • Aktiv oder inaktiv,
  • Hinweis über Ablehnung,
  • ungefähre Impressionen,
  • ausgegebener Betrag,
  • Demografische Informationen (Alter und Geschlecht),
  • Standort des Abrufs der Anzeige.

Hervorzuheben ist, dass die Werbebibliothek auf Facebook für alle verfügbar und durchsuchbar ist. Einschränkungen existieren. Zum Beispiel bei einer Werbeanzeige für Alkohol, die ein Mindestalter voraussetzt [2].

Wo finde ich diese Werbebibliothek bei den Werbenden?

Bekanntlich „führen viele Wege nach Rom“. Dies trifft auf die Werbebibliothek zu. Einerseits findest Du die Werbebibliothek über die Seitentransparenz einer Facebook Seite (siehe folgende Abbildungen). Andererseits steht Dir eine Suche von Facebook zur Verfügung.

Werbeanzeigen anschauen per Facebook Seite (Weg 1)

Die Seitentransparenz findest Du aktuell in der rechten Spalte bei den Facebook Seiten. Bis vor kurzem fandest Du die Werbebibliothek in der linken Spalte als letzten Punkt: „Seiteninfo und Werbung“. Die folgende Abbildung zeigt Dir ihr Aussehen:

Facebook-Werbebibliothek in Seitentransparenz der Facebook Seite von webpixelkonsum

Quelle: webpixelkonsum (Facebook-Werbebibliothek in Seitentransparenz der Facebook Seite von webpixelkonsum)

Wenn Du auf die Seitentransparenz klickst, dann erscheint folgendes Pop-up:

Facebook Seitentransparenz der Facebook Seite von webpixelkonsum

Quelle: webpixelkonsum (Facebook Seitentransparenz der Facebook Seite von webpixelkonsum)

Hier kannst Du unter „Werbeanzeigen dieser Seite“ die aktuellen Werbeanzeigen anschauen.

Per direkte Suche Werbeanzeigen finden (Weg 2)

Ein anderer Weg stellt Dir Facebook selbst zur Verfügung: Die Suche für alle aktiven Ads [3]. Interessant bei diesem Weg ist der Fakt, dass diese Suche öffentlich ist. Dies bedeutet, dass Du kein Facebook Account besitzen musst. Meiner Meinung nach eine sehr erstaunliche Lösung aus dem Hause Facebook, die wohl nur durch die „Gefährdung der nationalen Sicherheit“ zu begründen ist.

Existieren Möglichkeiten zum Deaktivieren der Werbebibliothek?

Möglichkeiten zum Deaktivieren der Werbebibliothek von Facebook existieren gegenwärtig keine. Werbende auf Facebook und ihre verschiedenen Apps und Dienste (zum Beispiel Instagram) sind damit Facebook ausgeliefert. Denn Einstellungen um den Umfang einzuschränken existieren auch nicht. Die vorhandenen Einschränkungen bestimmt Facebook.

Welche Arten von Anzeigen zeigt die Werbebibliothek?

In der Werbebibliothek auf Facebook findest Du Daten zu sämtlichen aktiven und inaktiven Anzeigen, bei denen es sich um Wahlwerbung oder Werbung zu Themen von nationaler Relevanz handelt. Dabei siehst Du nur die Anzeigen, welche seit März 2019 geschaltet wurden.

Weiterhin befinden sich in der Werbebibliothek alle aktiven Werbeanzeigen, die für Dich relevant und nicht relevant waren. Nicht relevant bedeutet, dass Du für diese Anzeige nicht zur Zielgruppe des Werbetreibenden gehörtest.

Unter dem Strich wissenswert ist der folgende Fakt. Facebook speichert in seiner Werbebibliothek alle Werbeanzeigen 7 Jahre.

Wofür können Unternehmen die Facebook-Werbebibliothek nutzen?

Auf jeden Fall findest Du jetzt mehr Informationen direkt bei den Facebook Seiten. Sogar Informationen zu Anzeigen auf Instagram und den Facebook Messenger siehst Du. Zusätzlich erkunden kannst Du Details zu jeder Anzeige, da Dir eine Detailansicht zur Verfügung steht.

Demzufolge verstehst Du die Facebook-Strategie Deiner Konkurrenten und von anderen werbenden Unternehmen viel besser. Infolgedessen bekommst Du Ideen geliefert, die Deine eigenen Anzeigen erfolgreicher werden lassen. Oder Du schaltest eine Ad-hoc-Kampagne auf Facebook oder Instagram aufgrund der Information, dass Dein Konkurrent gerade eine erfolgreiche Facebook-Ads-Kampagne realisiert.

Interessant daran ist, dass Dir diese Ideen beinah kostenlos zur Verfügung stehen.

Vorteile für Unternehmen durch die Übersicht von Facebook-Ads

Zusammengefasst generiert Dir diese Anzeige viele Vorteile:

  1. Genauere Analyse der Facebook-Strategien Deiner Konkurrenten.
  2. Einblicke in die Facebook-Ads-Kampagne Deiner Konkurrenten, sogar länderübergreifend.
  3. Erkenntnisse in das Verhalten der Nutzer, die auf diese Facebook-Ads reagierten (Like, Kommentar, Share).
  4. Gewinnung von quantitativen Kennzahlen aufgrund der Anzahl der Anzeigen; d.h. Werbe-Penetration.
  5. Kostengünstige Analyse der Qualität der Werbeanzeigen.
  6. Ideenlieferung für Deine eigenen Facebook-Ads-Kampagne.
  7. Anregungen zum Optimieren Deiner Facebook-Ads.

Unter dem Strich helfen diese Vorteile Unternehmen dabei, um zum Beispiel bessere eigene Facebook-Ads zu realisieren oder Zeitpunkte für eigene Facebook-Ads-Kampagne klüger festzulegen. Demzufolge minimieren sich für Deine Werbekampagnen auf Facebook die Streuverluste.

Anregungen für Deine Taktik, wenn Du Facebook-Ads schaltest

Im Folgenden ändere ich die Sichtweise. Jetzt sind wir ein Unternehmen, welche Facebook-Ads-Kampagne realisiert. Infolge der Sichtbarkeit von aktiven Facebook-Ads wollen wir unserer Konkurrenz das Leben so schwer wie möglich machen. Deswegen können wir um unsere „Kern-Facebook-Ads“ zahlreiche unbedeutende Facebook-Ads schalten. Demzufolge erscheinen in der Übersicht zu viele Werbeanzeigen, deren Analyse zeitlichen Aufwand bedeuten. Unternehmen, die diesen Aufwand scheuen, erschweren wir damit die Konkurrenzanalyse.

Natürlich erfordert diese Taktik ein höheres Budget und einen höheren Aufwand für die zahlreichen Facebook-Ads. Ob sich dieser Aufwand lohnt, muss jedes Unternehmen für sich entscheiden. Dafür wissenswert wären Daten über die Nutzung der Werbebibliothek und Seitentransparenz für die eigene Facebook-Seite.

Daten über Nutzung der Werbebibliothek und Seitentransparenz

Wenn Du eine Facebook-Seite verantwortest, dann kennst Du Facebook Analytics mit all seinen Daten.

Dementsprechend wäre für die eigenen Facebook-Ads-Kampagne interessant zu wissen, wie oft nach den eigenen Facebook-Ads gesucht, geklickt usw. wird. Bisher weiß ich von keiner solchen Datenübersicht.

Fazit für Facebook-Werbebibliothek: Wissenswertes für Deine Kampagnen auf Facebook

Zuerst ist festzuhalten, dass die Werbebibliothek von Facebook eine gewisse „Sprengkraft“ besitzt. Immerhin gewinnt jetzt die Öffentlichkeit sofort einen Überblick über die Werbeanzeigen von Werbenden. Infolgedessen lassen sich Rückschlüsse ziehen für eigene Kampagnen auf Facebook und seine Plattformen.

Dementgegen komplexer werden eigene Facebook-Ads-Kampagnen, da Facebook alle aktiven Werbeanzeigen darstellt. Dafür hilfreich ist seitens Facebook wichtige Daten zu liefern über die Nutzung der Seitentransparenz.

Falls Du in der Werbebibliothek keine Anzeigen findest und Du aber weißt, dass das Unternehmen Facebook-Ads schalten, dann ein Tipp. Geh auf die Facebook-Seite von dem Unternehmen und nutze dort den oben beschriebenen Weg 1 über die Seitentransparenz.

Zukunft der Werbebibliothek von Facebook

Einerseits gehe ich davon aus, dass die Werbebibliothek von Facebook ab sofort für immer zu sehen ist. Andererseits stellt sich unweigerlich die Frage: Was zeigt diese in Zukunft der Öffentlichkeit an Informationen an. Zum Beispiel könnte Facebook in der Werbebibliothek anzeigen, ob das Facebook Pixel aktiv ist. Weiterhin könnte Facebook in seiner Werbebibliothek die Information integrieren, woher der Werbende zum Beispiele seine Custom Audience gewinnt und wie er dieser Facebook zur Verfügung stellt. Oder ob der Werbende eine Lookalike Audiences einsetzt.

Kennst Du bereits die Werbebibliothek von LinkedIn? Wenn Du Unterstützung für Deine Social-Media-Kampagnen suchst, dann vereinbare gleich ein kostenfreies Erstgespräch.

Quellenangaben

Für die folgenden Quellenangaben gilt der Stand vom 1. Juni 2019:

[1] Facebook bestraft Links mit Verlust an Reichweite: 10 Alternativen
[2] Die Werbebibliothek
[3] Suchmaske nach aktiven Ads auf Facebook

Titelbild auf webpixelkonsum Hamburg Serienbild 3

Facebook Custom Audience ist sinnvoll für Deine Facebook-Ads-Kampagnen

Facebook Custom Audience ist sinnvoll für Deine Facebook-Ads-Kampagnen 2000 1333 Ralph Scholze

Wenn Du für Dein Unternehmen Werbeanzeigen und Facebook-Ads-Kampagnen realisierst, dann kommst Du unweigerlich mit Custom Audience in Kontakt. Der folgende Artikel widmet sich genau dieser Custom Audience auf Facebook.

Inhaltsverzeichnis für diesen Artikel zum Thema Custom Audience

Dich erwarten in diesem Artikel zu dem Thema Facebook Custom Audience ist sinnvoll für Deine Facebook-Ads-Kampagnen folgende Schwerpunkte:

  1. Was bedeutet Custom Audience?
  2. Welche Daten sind in der Custom Audience möglich?
  3. Warum ist Custom Audience sinnvoll für erfolgreiche Facebook-Ads-Kampagnen?
  4. Fazit für Facebook Custom Audience ist sinnvoll für Deine Facebook-Ads-Kampagnen

Ohne Werbung sind potenzielle Kunden auf der Social-Media-Plattform Facebook immer schwieriger zu erreichen. Der Grund liegt an dem Algorithmus von Facebook. Daher schaltest Du bereits Ads auf Facebook (Facebook Werbung).

Solltest Du gerade mit Werbung auf Facebook anfangen, dann empfehle ich Dir diesen Artikel: Facebook Werbung: Was bedeuten Kampagne, Anzeigengruppe und Werbeanzeige auf Facebook?.

Sobald Du in Deiner Facebook-Ads-Kampagne Dein Werbeziel definiertest, legst Du dafür Deine Zielgruppe fest (Targeting). Da Du erfolgreiche Facebook-Ads-Kampagnen realisierten willst, bietet Dir Facebook die Custom Audience an.

Was bedeutet Facebook Custom Audience?

Dahinter verbirgt sich kein großes Geheimnis. Custom Audience bedeutet: individuelle Zielgruppen-Listen.

Was heißt dies konkret?

Du lieferst Facebook Daten von Deinen Kunden bzw. Interessierten in Form einer Liste, die Facebook für Deine Werbeanzeigen verwendet.

Welche Daten sind in der Facebook Custom Audience möglich?

Zuerst solltest Du wissen, dass Dir mehrere Möglichkeiten zur Verfügung stehen. Welche dieser Möglichkeiten für Dich die passende ist, hängt von Deinem Werbeziel ab.

Folgendes Beispiel: Willst Du eine neue Zielgruppe erschließen, dann brauchst Du Deine Kunden dafür nicht anzusprechen. Dafür benötigst Du höchstwahrscheinlich eine andere Datenbasis als bei dem Werbeziel: Umsatzsteigerung je Kunde per Facebook.

Bist Du mit dem Thema Facebook Custom Audience vertrauter, dann weißt Du bereits von der Lookalike Audience. Dies basiert auf der Datenbasis Deiner Kunden.

Zurück zur Custom Audience!

Custom Audience für Facebook erstellen

Zuerst erstellst Du eine Liste mit E-Mail-Adressen von Kunden oder Interessierten aus Deinem E-Mail-Marketing E-Mail-Marketing. Alternativ steht Dir die Möglichkeit mit Telefonnummern zur Verfügung. Diese Listen lädst Du bei Facebook hoch.

Warum können nur E-Mail-Adressen oder Telefonnummern hochgeladen werden?

Die Frage ist berechtigt. Die Antwort logisch. Für die Registrierung auf Facebook verlangt Facebook entweder die E-Mail-Adresse oder Telefonnummer zur eindeutigen Identifizierung des Facebook Account. Daher diese beiden Möglichkeiten, denn beide sind einmalig, während Namen mehrfach vorkommen.

Neben der E-Mail-Adressen oder Telefonnummern existiert noch eine weitere Möglichkeit. Dafür kommt das Facebook Pixel ins Spiel.

Wie Du Deine Custom Audience aus Deiner Kundendatei erstellst, beschreibt Facebook anschaulich [1]. Deswegen verweise ich auf diesen Artikel.

Während die E-Mail-Adressen oder Telefonnummern bereits Dir bekannt sind, sind die Besucher Deiner Website für Dich relativ unbekannt. Mithilfe des Facebook Pixel erfährt Facebook mehr über die Besucher Deiner Website, Online Shop oder Corporate Blog [2].

Während das Facebook Pixel Daten liefert, kannst Du Deine Werbeanzeigen auf Facebook auf Basis der Personen erstellen, die Deine Website besuchten und besuchen. Demzufolge werden die Besucher Deiner Corporate Website mithilfe des Facebook Pixel identifiziert und Du kannst diese Besucher gezielt auf Dein Werbeziel auf Facebook ansprechen. Infolgedessen minimieren sich die Streuverluste für Deine Werbekampagnen.

Jetzt folgt noch eine Möglichkeit, um Deine Custom Audience erstellen zu können. Die Rede ist von der Interaktion. Im Klartext heißt dies: Dahinter verbergen sich die Personen (Facebook, Instagram), die mit Deiner Facebook Seite, Deinem Instagram-Business-Account, Deinen Veranstaltungen usw. agiert haben.

Gültigkeit einer Custom Audience

Wenn Du eine Werbeanzeige auf Facebook erstellst für Deine Custom Audience auf Basis zum Beispiel Webseiten-Traffic, dann kommt der Punkt – Zeit – unweigerlich. Dort kannst Du wählen zwischen letzten ein bis maximal 180 Tage. Ein Tipp für Dich: Je weniger die Tage, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit für eine erfolgreiche Facebook Ad. Dies liegt daran, dass die Besucher Deiner Website sich stärker an diese erinnern, wenn sie Deine Werbeanzeige sehen. Deswegen ist wichtig, dass Du viele Besucher auf Deiner Website besitzt.

Custom Audience auf Facebook hochladen

Nachdem Du Deine Custom Audience für Facebook erstelltest, willst Du diese auf Facebook hochladen. Jedoch willst Du vorher wissen, wie dies funktioniert. Daher empfehle ich Dir den Artikel von Facebook: „Das Hochladen der Kundenliste“ [3].

Warum ist Custom Audience sinnvoll für erfolgreiche Facebook-Ads-Kampagnen?

Entsprechend der hochgeladenen Daten (zum Beispiel E-Mail-Adressen) kann Facebook Deine Werbeanzeigen möglichst zielgenau an Deine definierte und gewünschte Zielgruppe ausspielen. Dadurch reduziert sich der Streuverlust Deiner Facebook-Ads.

Custom Audience und der Nutzen für Dein Marketing

Ehrlicherweise ist der Nutzen für Dein Marketing durch den Einsatz der Custom Audience auf Facebook vielfältig. Zum Beispiel reduzierst Du den Streuverlust mit all den verbundenen Vorteilen wie minimale Kosten, geringere Anzahl an „falscher“ Werbung durch Nutzer. Weiterhin verbesserst Du für Dein Unternehmen das Branding.

Genauso begünstigt Custom Audience den Aufbau von Reichweite und steigert den Traffic für Deine Corporate Website.

Unter dem Strich hängt der Erfolg Deiner Custom Audience von Deinem Kampagnenziel und der Qualität Deiner Daten ab.

Fazit für Facebook Custom Audience ist sinnvoll für Deine Facebook-Ads-Kampagnen

Mithilfe der Custom Audiences können Unternehmen mit ihren Kundendaten Facebook-Werbung zielgerichtet realisieren und Kunden gewinnen. Vorteilhaft für Unternehmen ist, dass sie dank der Custom Audiences genauere Targeting-Möglichkeiten besitzen. Infolgedessen kannst Du erfolgreichere Performance-Kampagnen realisieren. Quasi nebenbei gewinnst Du wertvolle Einblicke in die Customer Journey Deiner (potenziellen) Kunden.

Für Deine Custom Audience stehen Dir zahlreiche Möglichkeiten seitens Facebook zur Verfügung:

  • Interaktion,
  • Webseiten Traffic per Facebook-Pixel,
  • Kundendatei und
  • App-Aktivität.

Auf jeden Fall solltest Du wissen, dass die Custom Audience in Deinem Werbekonto gespeichert wird. Demzufolge siehst nur Du sie und kannst nur Du sie nutzen.

Zu guter Letzt empfehle ich Dir ein ausführliches Tutorial zum Thema von AllFacebook.de [4]

Wie denkst Du über die Custom Audience von Facebook? Schreibe mir Deine Erfahrung und Meinung als Kommentar für den Austausch!

Quellenangaben

Für die folgenden Quellenangaben gilt der Stand vom 21. April 2020:

[1] Erstellen einer Custom Audience aus einer Kundendatei
[2] Corporate Blog: Strategische und taktische Ziele
[3] Das Hochladen der Kundenliste
[4] Tutorial: Facebook Custom Audience aus eigenen Daten erstellen

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Verrückte Fußball-Welt: Instagram-Story geht viral

Verrückte Fußball-Welt: Instagram-Story geht viral 2000 1333 Ralph Scholze

Fußballspiele sind Emotionen und Leidenschaft in reinster Form. Soweit ganz in Ordnung. Aber jetzt passierte etwas verrücktes bei einem Fußballspiel und Instagram mit seinen Contentformat Story ist dafür ein Grund.

Wenn Du Social Media in Deinem Alltag privat oder beruflich nutzt, dann kennst Du bestimmt viele verrückte Aktionen im Social Web. Bestimmt ist Dir eine solche verrückte Aktion wie bei diesem Fußballspiel noch nicht „über den Weg gelaufen“. Jedenfalls trifft dies für mich zu.

Der Reihe nach.

Zwei Mannschaften spielen Fussball. Hin und wieder fallen Tore. Genau dies passierte bei diesem „verrückten“ Fußballspiel. Unter dem Strich bedeutet dies bis hierher keine Schlagzeile wert.

Aber was jetzt passierte im Anschluss des Tortreffers, dies ist einmalig im europäischen Fußball.

Instagram Story zeigt ganz besonderen Torjubel

Statt mit seinem Team sofort das Tor zu bejubeln, ging der Torschütze (Mario Balotelli) zu einer Person am Spielrand. Dort stand ein Medienvertreter. Dieser überreichte dem Torschütze Mario Balotelli sein Smartphone. Er entsperrte sein Smartphone. Nur, was tut er mit seinem Smartphone während eines Fußballspiels?

Er erstellte sofort mich sich und seinem Team eine Instagram-Story. Kannst Du Dir dies vorstellen während eines Fußballspiels? Ich finde dies verrückt! Diese Instagram-Story lud Mario Balotelli sogar noch während des Spiels in die Stories seines offiziellen Instagram-Account hoch.

Die Reaktionen kamen prompt.

Schlagzeilen für Schlagzeilen berichten von diesem außergewöhnlichen Torjubel. Und die Aufrufe auf Instagram in der kurzen Zeit sind wirklich verrückt. Schau selbst auf Instagram: Instagram-Story von Mario Balotelli nach seinem Fußballtor! Auf Twitter findest Du die Szene mit weniger Dynamik wie auf Instagram: Video von Mario Balotelli auf Twitter nach seinem Fußballtor.

Fazit für Verrückte Fußball-Welt: Instagram-Story geht viral

Wenn Du die Szene verpasstest oder noch einmal anschauen willst, dann findest Du diese in dem folgenden Artikel: Balotelli postet Torjubel bei Instagram – mitten im Spiel. Schaust Du diese „verrückte“ Instagram Story an, dann gehörst Du auch zu den Millionen Zuschauer in kürzester Zeit. Denn nach wenigen Tagen war der Zähler der Aufrufe bei über 3 Millionen. Was für eine Zahl ohne 0 EURO Budget!

Auswirkungen dieser „verrückte“ Instagram Story

Mit dieser (eventuell geplanten) spontanen Aktion zeigt die Versuchung und das Potenzial von Instagram Story, wenn diese die „Sprache der Zielgruppe“ spricht. Gleichzeitig generierte diese „verrückte“ Instagram Story eine Vielzahl an Medienberichte. Unter dem Strich eine enorme Reichweite für Low-Budget. Was für eine grandiose Marketing- und PR-Idee von dem Torschütze Mario Balotelli während des Fußballspiels.

Interessant ist jetzt die nahe Zukunft. Bleibt diese Aktion weiterhin erlaubt für die Fußballspieler? Nutzen diese Möglichkeit weitere Fußballspieler für ihre eigene Social-Media-Präsenz? Damit sind meistens lukrative Werbeverträge verbunden, so dass eine starke Social-Media-Präsenz bares Geld bedeutet.

Weiterhin spannend bleibt dieser Fall für das Social-Media-Marketing. Ergreifen Marken und Unternehmen diese Gelegenheit für das eigene Marketing und die Markenstrategie und setzen verstärkt auf Instagram Stories?

Wie denkst Du über diesen Fall und die Entwicklung für den Fußballsport und das Social-Media-Marketing? Schreibe mir Deine Meinung unten als Kommentar!

Online-Pressemitteilung schreiben ist einfach, wenn Du darauf achtest

Online-Pressemitteilung schreiben ist einfach, wenn Du darauf achtest 150 150 Ralph Scholze

Für Deine Öffentlichkeitsarbeit spielt die Pressemitteilung als bewährtes PR-Instrument eine wichtige Informationsquelle für Deine Medienpartner wie Journalisten und Redaktionen. Deine Medienpartner stellen vor allem an Online-Pressemitteilungen Anforderungen, die Dir in diesem Artikel vorgestellt werden.

Zuerst spielte die „klassische Pressemitteilung“ (Pressemeldung, Pressesendung) lange Zeit die Rolle als „Vermittler“ zwischen Unternehmen und der Presse. Medienaffine Unternehmen lieferten Informationen an ausgewählte Medienpartner. Diese veröffentlichten jene Pressemitteilungen, wenn die Pressemitteilungen die Anforderungen erfüllten.

Inhaltsverzeichnis für diesen Artikel zum Thema Online-Pressemitteilung schreiben ist einfach

Dich erwarten in diesem Artikel zu dem Thema Online-Pressemitteilung schreiben folgende Schwerpunkte:

  1. Wofür sind Pressemitteilungen wichtig
  2. Für wen sind Pressemitteilungen?
  3. Was ist eine Online-Pressemitteilung?
  4. Welchen Aufbau kennzeichnet die Online-Pressemitteilung?
  5. Der Nutzen einer Online-Pressemitteilung
  6. Tipps für erfolgreiche Online-Pressemitteilungen
  7. Fazit für Online-Pressemitteilung schreiben ist einfach

Aufgrund des fehlenden Internet war die „klassische Pressemitteilung“ lange ein bewährtes PR-Instrument. Jedoch die Zeiten änderten sich. Seit Jahren gehört für Unternehmen das Internet fest in die Unternehmensstrategie. Folglich änderte sich die PR-Strategie. Infolgedessen publizieren Unternehmen heute über das Internet ihre Neuigkeiten über Produkte bzw. Dienstleistungen und Events.

Einerseits änderte sich in den letzten Jahren wegen des Internet die PR-Strategie bei den Unternehmen. Andererseits recherchieren Medienvertreter heute mit der Hilfe des Internet. Unter dem Strich benötigen wir eine andere Art von Pressemitteilung. Denn für das Internet passt die „klassische Pressemitteilung“ nicht mehr. Eine neue Pressemitteilung muss her: Die Online-Pressemitteilung.

Wofür sind Pressemitteilungen wichtig

Pressemitteilungen sind für viele wichtige Angelegenheiten sinnvoll. Vor allem sind sie wichtig, wenn Dein Unternehmen über die Presse die eigene Bekanntheit steigern will. Für Dich einige Beispiele der wichtigen Angelegenheiten:

  • Produkt-Neuheiten, wenn diese für aktuelle Probleme Lösungen offerieren,
  • Studienergebnisse,
  • Veröffentlichung von Fachwissen, d.h. Fachbeitrag, Whitepaper,
  • Neue Führungskräfte,
  • Besondere Unternehmens-Jubiläum,
  • Umzug des Unternehmens.

Für wen sind Pressemitteilungen?

Obwohl die Antwort auf diese Frage einfach ist, erlebe ich im Alltag oft merkwürdiges. Die Zielgruppe für Deine Pressemitteilung sind die Journalisten und Medienpartner. Demzufolge sind nicht die Zeitungsleser oder Deine Kunden die Zielgruppe für Deine Pressemitteilungen. Daher versetze Dich beim Schreiben Deiner Pressemitteilungen in einen Journalisten bzw. Medienpartner. Der wichtigste Punkt dabei: Journalisten besitzen wenig Zeit. Daher achte auf die Tipps!

Unter dem Strich zusammengefasst schreibst Du Deine Pressemitteilungen für Medienpartner; also nicht für Deine Kunden. Medienpartner waren vor Jahrzehnten nur die Journalisten. Jedoch wandelte sich diese Konstellation wegen des Internet. Infolgedessen gehören heute zu den Medienpartnern und damit zu Deiner Zielgruppe für Deine Pressearbeit:

  • weiterhin die Journalisten,
  • die Online-Presseportale,
  • Blogger (Blogger Relations) und
  • Influencer (Influencer Marketing).

Was ist eine Online-Pressemitteilung?

Zuerst für Dich das Wichtigste: Eine Online-Pressemitteilung ist keine „klassische Pressemitteilung“. Auf der einen Seite unterscheiden sich beide Arten gravierend. Demgegenüber besitzen beide Arten von Pressemitteilungen Gemeinsamkeiten

Gemeinsamkeiten der „klassische Pressemitteilung“ und „Online-Pressemitteilung“

Beide Arten der Pressemitteilung besitzen gemeinsam folgende Punkte:

  • Nachrichtenwert,
  • Zielgruppe, d.h. Journalisten und Medienpartner (Blogger).
  • Qualität, d.h. Rechtschreibung, Grammatik,
  • Stil.
  • Keine Werbung.

Exkurs für Dich: Der Nachrichtenwert

Warum bedeutet der Nachrichtenwert für Deine Pressearbeit so viel? Dafür klären wir diese Frage: Was besagt der Nachrichtenwert? Auf diese Frage gibt Dir der Artikel: „Der Nachrichtenwert in der PR“ [1] erste Antworten. Demzufolge finden Medien ein Thema interessant, „wenn es in einen aktuellen gesamtgesellschaftlichen Kontext passt“ [1]. Infolgedessen besitzt die Pressemitteilung einen Nachrichtenwert. Deshalb sollten Pressemitteilungen aktuelle Meldungen enthalten, sonst landen sie im „Papierkorb“. Du findest in der folgenden Abbildung zum Nachrichtenwert eine visuelle Zusammenfassung:

Infografik zeigt den Aufbau des Nachrichtenwerts einer Pressemitteilung für Journalisten - Online-Pressemitteilung schreiben ist einfach, wenn Du darauf achtest

Quelle: webpixelkonsum (Nachrichtenwert einer Pressemitteilung für Journalisten)

Unterschiede der „klassische Pressemitteilung“ und „Online-Pressemitteilung“

Die Unterschiede sind beinah unscheinbar, aber gravierend für den Erfolg Deiner Online-Pressemitteilungen:

  • Einsatz von SEO und die Rolle der Suchmaschinen,
  • Publikationsort: Internet vs. Zeitung.

Welchen Aufbau kennzeichnet die Online-Pressemitteilung?

Den „heiligen Gral“ für die „perfekte“ Online-Pressemitteilung kann ich Dir nicht liefern. Dies liegt an den zahlreichen modernen Content-Formaten, die in die Online-Pressemitteilungen Schritt für Schritt Einzug halten. Aufgrund dieser Entwicklung rückt die Online-Pressemitteilung zunehmend in Richtung „Online-Texte“ mit all den Anforderungen wie Textstruktur, SEO und Benutzerfreundlichkeit. Demzufolge besitzt eine sehr gute Online-Pressemitteilung folgenden groben Aufbau:

  1. Title (Headline, Hauptüberschrift),
  2. Teaser (Lead),
  3. Meldungstext (Pressetext) mit Zwischenüberschriften, Bild- und/oder Video, Links,
  4. Abbinder (Boilerplate) mit Kontaktdaten des Pressekontakts.

Title (Headline, Hauptüberschrift) in der Online-Pressemitteilung

Ausdrucksstark!

So muss der Titel (Headline, Hauptüberschrift) Deiner Online-Pressemitteilung sein. Am Besten verpackt in maximal 63 Zeichen (inkl. Leerzeichen). Gleichzeitig muss sich in dem Titel Deiner Online-Pressemitteilung das wichtigste Keyword befinden. Warum muss das Keyword im Title stehen? Im Grunde genommen liegt dies an dem Online in dem Wort Online-Pressemitteilung. Immerhin wollen Online-Pressemitteilung im Internet gefunden werden.

Teaser (Lead) in der Online-Pressemitteilung

Knackig!

Genauso knackig wie ein frischer Salat muss der Teaser (Lead) sein. Wenn dieser Teaser passt, dann steigt die Chance für eine Veröffentlichung. Der Teaser entspricht dem ersten Absatz. Gleichzeitig stellt der Teaser komprimiert den wesentlichen Inhalt Deiner Online-Pressemitteilung in zwei bis drei Sätzen vor. Dafür stehen Dir die – W-Fragen – zur Verfügung, die ich Dir weiter unten genauer vorstelle.

Meldungstext (Pressetext) in der Online-Pressemitteilung

Detailliert!

Deine Kernaussagen des Teasers mit Hintergrundinformationen finden sich im Meldungstext (Pressetext). Zur Gliederung und zum Umfang lässt sich notieren, dass drei bis fünf Absätze mit Zwischenüberschriften sinnvoll sind. Achte dabei auf den sachlichen Sprachstil! Weiterhin an diesen Punkt: Das Wichtigste zuerst! Zitate, Bild- und/oder Video sowie Links zu weiteren Informationen sind für Deine Medienpartner wertvolle Anregungen zur Vertiefung in ihrer Recherche.

Abbinder (Boilerplate) in der Online-Pressemitteilung

Dialogorientiert!

Im Abbinder (Boilerplate) bietet sich hervorragend die Möglichkeit an, die Kontaktdaten des Pressekontakts von Deinem Unternehmen zu platzieren. Ebenfalls in den Abbinder mit zwei bis drei Sätzen kannst Du allgemeine Informationen zu Deinem Unternehmen schreiben.

Wenn Du diesen Aufbau einhältst, dann steigerst Du die Chance auf eine Veröffentlichung. Weitere Anregungen für den Aufbau Deiner Online-Pressemitteilungen liefert Dir der Artikel von PR Gateway: „Optimale Online Pressemitteilungen schreiben Teil 2: Der Aufbau“ [2]. Abgesehen von dem bereits vorgestellten Aufbau gehört der folgende wichtige Punkt in Deine Online-Pressemitteilung. Die „umgekehrte Pyramide“. Falls Du jetzt überrascht bist, dann erkläre Dir schnell den Sinn dieser „umgekehrten Pyramide“. Schreibe zuerst das Wichtigste in Deine Pressemitteilung! Anschließend folgt die zweit-wichtigste Aussage usw.

Die W-Fragen sind essentiell in Deiner Pressemitteilung

Dafür steht Dir ein wertvolles „PR-Werkzeug“ zur Seite. Ich rede von den W-Fragen. Auf jeden Fall gehören die berühmten – W-Fragen – in Deinen Pressemitteilungen beantwortet. Vor allem beantworte diese W-Fragen am Anfang Deiner Pressemitteilung (Teaser). Folglich schreibst Du in Deiner Pressemitteilung das Wichtigste für Deine Medienpartner. Jene W-Fragen sind:

  • Wer?
  • Was?
  • Wann?
  • Wo?
  • Wie?
  • Warum?
  • Woher (Welche Quelle)?

Denke daran, dass die Beantwortung dieser W-Fragen sehr wichtig ist. Im Gegensatz dazu besteht noch eine größere Herausforderung; die Überschrift Deiner Pressemitteilung (Title). Bereits mit ihr muss klar sein: Was ist die Neuigkeit? Deswegen bring die Neuigkeit auf den Punkt in Deiner Überschrift. Wenn alles passt, dann weckst Du die Neugierde der Journalisten und Deiner anderen Medienpartner.

Dummy Image

Erinnere Dich stets daran, dass Journalisten und Medienpartner Menschen sind! Daher experimentiere mit Deinen Pressemitteilungen und überrasche sie wie diese Pressemitteilung von Chevrolet.

[tweetshare tweet=“Der Aufbau einer Online-Pressemitteilung“]

Der Nutzen einer Online-Pressemitteilung

Der Nutzen einer Online-Pressemitteilung begründet sich in den geringen Kosten der Erstellung und der Verbreitung. Gleichzeitig spricht die Online-Pressemitteilung neben den Journalisten als „klassische Medienpartner“ neue Medienpartner an. Dadurch vergrößert sich die Reichweite und zusätzlich steigt die Bekanntheit von Deinem Unternehmen. Infolgedessen können potenzielle Kunden auf ihrer Customer Journey auf Dein Unternehmen außerhalb des eigenen Wirkungsbereichs [3] aufmerksam werden. Umsatzsteigerung ist die Folge.

Parallel gewinnst Du mehr Besucher (Traffic) für Deine Corporate-Website. Einerseits liegt dies daran, dass Medienpartner über Dich schreiben. Andererseits begründet sich dies durch die Suchmaschinen. Da Du in Deinen Online-Pressemitteilung relevante Keywords einsetzt, werden sie in Suchergebnissen angezeigt und bestenfalls geklickt.

Unter dem Strich gewinnst Du mit Deinen Online-Pressemitteilung für Dein Unternehmen Aufmerksamkeit sowie Interesse und Akzeptanz bei den Medienpartnern.

Tipps für erfolgreiche Online-Pressemitteilungen

Deine Medienpartner erhalten täglich Millionen von Pressemitteilungen. Ein häufiger Fehler in der Praxis ist, dass in den Pressemitteilungen die Informationen nicht präsent sind. Deswegen nutze das kkk-Prinzip: Kurz! Knackig! Konkret! Dies heißt für Dich: Achte darauf, dass Deine Online-Pressemitteilungen mit 200 bis 250 Wörtern auskommen. Dies liegt daran, dass online lange Texte ungern gelesen werden. Typischerweise beinhaltet die ideale Länge für Online-Pressemitteilungen 300 bis 500 Wörter (2.000 bis 3.500 Zeichen).

Weiterhin sei in Deinen Pressemitteilungen ehrlich. Deine Medienpartner riechen Übertreibungen Meilen gegen den Wind. Wenn Deine Pressemitteilungen voller Übertreibungen sind, dann sind Deine Medienpartner längst weg, bevor Deine Pressemitteilungen überhaupt in ihre Nähe gelangen.

Setze hochwertiges Bildmaterial in Deine Pressemitteilungen ein! Stelle diese im Pressebereich auf Deiner Corporate Website zur Verfügung! Wenn möglich, dann biete Bilder mit Menschen an zum Beispiel Euer Team oder das Management. Gebe dabei immer den Hinweis, dass diese Bilder für Deine Medienpartner zur freien Verfügung stehen.

Der nächste Tipp für Dich: Baue Dir einen Presseverteiler mit für Dein Unternehmen relevanten Medienpartner auf!

Für Deine eigene Kontrolle empfehle ich Dir den folgenden Tipp. Er bezieht sich auf das „Wichtigste am Anfang Deiner Pressemitteilung“. Entferne Schritt für Schritt Deine Absätze von unten und kontrolliere jedes Mal, ob Deine Pressemitteilung aussagekräftig bleibt. Eine Aufgabe, die Dich fordert.

Achte auf Qualität! Vor allem Journalisten legen darauf sehr viel Wert. Deswegen empfehle ich Dir das 4-Augen-Prinzip oder besser das 6-Augen-Prinzip. Dies heißt für Dich, dass ein oder zwei andere Personen noch einmal Deine Pressemitteilung auf Fehler korrigieren. Auf jeden Fall erfolgt dies vor der Publizierung bzw. dem Versand Deiner Pressemitteilung. Notfalls nutze professionelle Tools für diese Aufgabe.

Extra-Tipp für Dich: Checkliste für das Schreiben einer Online-Pressemitteilungen

An dieser Stelle findest Du zusammengefasst wichtige Fragen, die die Qualität Deiner Online-Pressemitteilungen verbessern:

  • Steht das Wichtigste am Anfang?
  • Existieren kurze Sätze?
  • Sind Abkürzungen erklärt?
  • Aktiv formuliert?
  • Keywords bestimmt und ein integriert?
  • Fremdwörter gemieden?
  • Finden sich starke Verben?
  • Sind Adjektive und Adverbien gestrichen?
  • Wortwiederholungen?
  • Lebendige Sprache, d.h. keine Substantivierung?

Schließlich denke daran, dass Du Deine Pressemitteilung veröffentlichst. Einerseits bietet sich dafür der Pressebereich auf Deiner Corporate Website an. Andererseits nutze Deinen eigenen Presseverteiler und die Social-Media-Accounts Deines Unternehmens. Ein wichtiger Tipp für Dich: Denke daran, dass auf den Social-Media-Accounts Deines Unternehmens Deine Zielgruppe Deine Kunden und weniger Deine Medienpartner sind! Das heißt, dass Du Deine Pressemitteilung Zielgruppen- und Kanalgerecht kommunizieren musst.

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Fazit für Online-Pressemitteilung schreiben ist einfach, wenn Du darauf achtest

So einfach kannst Du mit diesen Anregungen und Tipps Deine Online-Pressemitteilung schreiben. Im Grunde genommen bietet das Internet beste Voraussetzungen für Deine Online-Pressemitteilungen. Einerseits vergrößerte sich durch das Internet und seiner Entwicklung die Zielgruppe für Deine Pressemitteilungen. Neue Medienpartner wie Blogger (Blogger Relations) und Influencer (Influencer Marketing) gehören für viele Unternehmen heute wie selbstverständlich zum PR-Alltag. Andererseits entwickelt sich der Pressebereich auf Corporate Websites stärker zu Newsrooms, so dass Medienpartner jederzeit relevante Unternehmensneuigkeiten abrufen können.

Unter dem Strich sind Online-Pressemitteilungen bestens für Deine erfolgreiche Pressearbeit geeignet. Zusätzlich sind sie kostengünstig, wenn Du die vorgestellten Tipps zum Schreiben einer Online-Pressemitteilung realisierst.

Welche Tipps und Erfahrungen besitzt Du mit Online-Pressemitteilung? Schreibe mir Deine Meinung für einen Austausch unten per Kommentar!

Quellenangaben

Für die folgenden Quellenangaben gilt der Stand vom 8. Februar 2019:

[1] Der Nachrichtenwert in der PR
[2] Optimale Online Pressemitteilungen schreiben Teil 2: Der Aufbau
[3] Owned, Earned und Paid Media: Ihre Bedeutung und Nutzung in Deiner Content-Marketing-Strategie

Preispolitik im Marketing - Hier das KaDeWe Berlin

Preispolitik im Marketing-Mix: Anregungen für Deine Preisstrategie

Preispolitik im Marketing-Mix: Anregungen für Deine Preisstrategie 2000 1333 Ralph Scholze

Inhaltsverzeichnis für diesen Artikel zum Thema Anregungen für Deine Preisstrategie

Bekanntlich „führen viele Wege nach Rom“.Dich erwarten in diesem Artikel zu dem Thema Anregungen für Deine Preisstrategie folgende Schwerpunkte:

  1. Fachbegriffe rund um das Thema — Preispolitik im Marketing-Mix
  2. Vielfalt der Geschäftsmodelle und ihre Auswirkung auf Deine Preisstrategie
  3. Was ist die Preispolitik?
  4. Was bedeutet Preisstrategie?
  5. Dies verbirgt sich hinter der Preisdifferenzierung
  6. Die Preisuntergrenze und ihre Bedeutung
  7. Was ist die Preisobergrenze?
  8. Was versteht man unter Pricing?
  9. Preise beeinflussen Angebot und Nachfrage
  10. Fazit für Preispolitik im Marketing-Mix: Anregungen für Deine Preisstrategie

Bezogen auf Deine Preispolitik im Marketing-Mix bedeutet dies, dass Du viele Überlegungen für Deine Preisstrategie anstellen musst. Vor allem denke daran, dass Du eine Entscheidung triffst. Diese Entscheidung muss für Dich nachvollziehbar sein. Infolgedessen besitzt Du jederzeit die Möglichkeit der Feinjustierung für Deine Preise.

Jetzt schaffen wir zuerst Klarheit!

Du findest in diesem Artikel Anregungen für Deine Preisstrategie, wenn Du ein:

  • Start-up oder
  • ein Online-Shop oder
  • ein produzierendes Unternehmen oder
  • Dienstleistungsunternehmen

führst.

Der größte Vorteil für Dich liegt darin, dass Du aufgrund der unterschiedlichen Instrumente Deine Preisstrategie optimieren kannst. Dies kannst Du zum Beispiel durch das Aufstellen von zu überprüfenden Hypothesen bezüglich Deines Preismodells selbst in die Hand nehmen.

An dieser Stelle musst Du stark sein, denn jetzt sind starke Nerven gefragt.
Dies muss sein und da kommen wir beide nicht herum.
Nun folgen zahlreiche Fachbegriffe.

Fachbegriffe rund um das Thema — Preispolitik im Marketing-Mix

Zuerst fangen wir mit dem Fachbegriff Marketing-Mix an. Allein der Fachbegriff Marketing-Mix bedarf eine ausführliche Erklärung. Jedoch würde sie den Rahmen von diesem Artikel sprengen. Daher empfehle ich Dir den Artikel Online-Marketing für den Mittelstand. Darin findest Du folgende Grafik zum Marketing-Mix, die Dir auf einfache Art den Marketing-Mix vorstellt:

Die 4Ps im "klassischen Marketing": Der Marketing-Mix - Preispolitik im Marketing-Mix: Anregungen für Deine Preisstrategie

Quelle: webpixelkonsum (Die 4Ps im „klassischen Marketing“: Der Marketing-Mix)

Vielfalt der Geschäftsmodelle und ihre Auswirkung auf Deine Preisstrategie

Weiterhin steht im Zusammenhang mit Deiner Preisstrategie das Geschäftsmodell. Dieses beinhaltet ein in sich schlüssiges Konzept und eine Strategie, wie das Unternehmen Gewinne erwirtschaftet. Immerhin soll das eigene Unternehmen im intensiven Wettbewerb überleben.

Einerseits existieren skalierfähige Geschäftsmodelle wie häufig in der App.-Industrie. Andererseits verfolgen viele Unternehmen ein nicht-skalierfähiges Geschäftsmodell, da sie produzierenden Gewerbe (zum Beispiel Handwerk) oder Dienstleistung-Unternehmen sind. Aufgrund dessen unterscheiden sich die Ausgangssituationen für die Preispolitik im Marketing-Mix. Dennoch existieren in der Preispolitik im Marketing-Mix Grundlagen, die alle Unternehmen definieren müssen. Lediglich im Detail unterscheiden sich die Preisstrategien.

Abgesehen von dieser Unterteilung findet sich in der Erklärung zum Geschäftsmodell der Passus – wie das Unternehmen Gewinne erwirtschaftet. Was bedeutet dieser Passus? Im Grunde genommen unterteilen sich Unternehmen in zwei große konträre Gruppen:

  • Profit-Unternehmen (gewinnorientierte Unternehmen) versus
  • Non-Profit-Unternehmen.

Logisch ist demzufolge, dass die Preise variieren. Non-Profit-Unternehmen können wegen der fehlenden Gewinnabsicht (per Gesetz) niedrigere Preise am Markt gegenüber den Profit-Unternehmen anbieten. Demzufolge sind die Preise von Profit-Unternehmen gegenüber den Non-Profit-Unternehmen (theoretisch) höher. Infolgedessen steigt der „Rechtfertigungs-Druck“ wegen des höheren Preises auf Profit-Unternehmen gegenüber den Kunden, wenn ein Non-Profit-Unternehmen das selbe Produkt bzw. die selbe Dienstleistung anbietet. Damit stellen wir fest, dass die Konkurrenz die erfolgversprechende Preisstrategie beeinflusst. Demnach muss die gewinnorientierte und strategische Unternehmensführung auf Unternehmenskennzahlen basieren, um die eigene Preispolitik im Marketing-Mix zum Erfolg zu bringen. Dazu findest Du im weiteren Artikel weitere Informationen.

Was in der Öffentlichkeit kaum bekannt ist, ist der folgende Fakt: Der Gesetzgeber zwingt Profit-Unternehmen durch Gesetze zur Erzielung von Gewinnen. Ansonsten droht Liebhaberei und damit ein Verstoß gegen gültige Gesetze.

Was ist die Preispolitik?

Grundsätzlich unterteilt sich die Preispolitik in [1]:

  • Staatliche Preispolitik,
  • Genossenschaftliche Preispolitik und
  • Erwerbswirtschaftliche Preispolitik.

Wir als Unternehmer verfolgen die erwerbswirtschaftliche Preispolitik. Als Teil der Marketingpolitik basiert sie auf die Ergebnisse der Marktforschung und der Kostenrechnung bzw. Kalkulation (Preisuntergrenze) [1].

Jedenfalls verfolgt die Preispolitik im Marketing-Mix das folgende Ziel: Mithilfe des passenden Preises zum Kaufen anregen. Dementsprechend beinhaltet sie alle Entscheidungen zur (psychologischen) Festlegung und Durchführung von (Markt-)Preisen. Folglich bedeutet sie im Detail die Analyse, Festlegung und Kontrolle von Preisen inklusive der Konditionen (zum Beispiel Vorkasse, Rabatt, Skonto) für Produkte oder Dienstleistungen.

Unter dem Strich verfolgt die Preispolitik das Ziel [2], mithilfe attraktiver (Markt-)Preisen und Konditionen die Marketingziele und Unternehmensziele zu realisieren.

Dummy Image

Für Dich noch ein Tipp: Oft heißt die Preispolitik auch Preismanagement. Verwirrt etwas, aber diese Ergänzung ist hilfreich zu wissen.

Welche Grundlagen der Preispolitik im Marketing existieren?

Im Marketing integriert die Preispolitik alle marktbezogenen Maßnahmen und Entscheidungen, die durch die eigene Preisfestsetzung konkrete Unternehmensziele erreichen soll. Dies bedeutet, dass die Preise im Marketing und Vertrieb zweckentsprechend sind. Entsprechend orientieren sich die eigenen Preise wenig Erlach objektiven Gesichtspunkten, sondern leiten sich nach subjektiven Anforderungen ab.

Wenn der Preis als Gegenwert einer Leistung (Entgelt) für die Zielgruppe gilt, dann kannst Du unter der Preispolitik folgende Zusammenfassung verstehen: „Ein Unternehmen probiert mit seinen Entscheidungen seinen Einfluss auf die Preisgestaltung und die Durchsetzung seiner Preise stetig höchstmöglich zu halten bzw. signifikant zu steigern.“. Demzufolge minimiert erfolgreiches Marketing Anstrengungen, die den Preis negativ beeinflussen wie Preisnachlässe jeglicher Art.

Was bedeutet Preisfixierung?

Einem Preis stehen mindestens 2 Parteien gegenüber (Unternehmen als Anbieter vs. Kunde als Nachfrager). Diese verfolgen gegensätzliche Ziele und Gegenleistungen. Diese Gegenleistung des Kunden erfolgt in Form des Bezahlen für seine nachgefragte Leistung bei dem ausgewählten Anbieter der Leistung.

Welche Merkmale zeichnet die Konditionenpolitik aus?

Unter Konditionenpolitik subsumiert sind beispielsweise Rabatte, Skonto, Boni, Gewährleistungen sowie Liefer- und Zahlungsbedingungen.

Welche preispolitische Entscheidungen muss das Marketing in seiner Preispolitik treffen?

Zuerst halten wir fest, dass sich die Marketingstrategie inklusive der Preispolitik aus der Unternehmensstrategie ableitet. Demzufolge existiert zwischen der Preispolitik und Unternehmensstrategie ein enger Zusammenhang und eine Wechselbeziehung. Daher sind folgende preispolitische Entscheidungen in der Marketingstrategie zu treffen:

  • Festlegung der optimalen Preise für die eigenen, angebotenen Leistungen.
  • Durchsetzung des Preises bei der Kundschaft und Zielgruppe. Hier unterscheide ich. Einerseits zähle ich zu der Kundschaft die Menschen aus der Zielgruppe, die tatsächlich einen Preis bezahlen und demzufolge eine Entscheidung getroffen haben. Andererseits bedeutet für mich die Zielgruppe im Zusammenhang mit der Preispolitik all die Menschen, die meine Preise tatsächlich bezahlt haben und eventuell bereit sind zu bezahlen. Demzufolge entstehen bei der Zielgruppe für meine Preise vor dem Kauf ein Preis-Image.
  • Bestimmen der Preisentwicklung und Preisstrategie im zeitlichen Verlauf aufgrund einer definierten Preisstrategie.
  • Definieren konkreter Maßnahmen für die Preisdifferenzierungen.
  • Gestaltung einer Preispolitik über das Produkt hinaus.

Unter dem Strich lässt sich Festhalten, dass zahlreiche, komplexe Entscheidungen für die eigene erfolgreiche Preispolitik zu treffen sind.

Welche Bestandteile der Preispolitik existieren?

Neben der bereits vorgestellten Unterteilung existieren noch folgende Bestandteile im Preismanagement:

Kostenorientierte Preispolitik

Wenn Du diese Strategie für Deine Preise verfolgst, dann nutzt Du die Gesamtkosten (Produkt/Dienstleistung) für die Berechnung des Selbstkostenpreis. Dabei bilden die gewonnenen Daten (Rechnungswesen/Buchhaltung) die Preisuntergrenze. Sie bilden den (Markt-)Preis. Dieser resultiert aus den Material- und Sachkosten der Produktion, den Personalkosten sowie einen Gemeinkostenaufschlag und Verrechnungswert für Marketingkosten inklusive Vertrieb.

Kennzeichnend für die kostenorientierte Preispolitik ist die Preisuntergrenze. Diese solltest Du in Deiner Preisstrategie und Marketingstrategie niemals unterbieten wie Dir das folgende Hauptziel der kostenorientierten Preispolitik verdeutlicht.

Das Hauptziel der kostenorientierten Preispolitik mit ihrer Preisuntergrenze ist die Deckung der Betriebskosten. Infolgedessen existiert Dein Unternehmen weiterhin am Markt, wenn auch in „schwierigem Fahrtwasser“.

Bestimmt bist Du gleich überrascht! Die kostenorientierte Preispolitik findest zum Beispiel bei der Preiserhöhung für Briefmarken, wofür die Post von dem Aufsichtsamt die Genehmigung aufgrund Kostensteigerung benötigt.

Kundenorientierte Preispolitik

Während die kostenorientierte Preispolitik bei der Preisfestsetzung das Unternehmen in den Fokus rückt, fokussiert die kundenorientierte Preispolitik ganz klar den Kunden.

Dies heißt im Klartext: Die Preisfindung ist ein „Seilakt“. Warum?

Auf der einen Seite steht der potenzielle Kunde, der dem Angebot einen bestimmten Wert liefert, wofür er bereit ist zu zahlen. Demgegenüber steht das Unternehmen mit seiner Preisvorstellung für das Angebot. Schließlich probiert die kundenorientierte Preispolitik mittels Fragen den Preis zu finden, welchen der potenzielle Kunde bereits ist zu zahlen. Fragen können sein:

  • Wo ist die Schmerzgrenze für den Kunden, d.h. bis zu welchem Preis ist der potenzielle Kunde bereit, das Angebot zu kaufen?
  • Welchen Preis ist der potenzielle Kunde von sich aus bereit zu zahlen?
  • Existiert eine Bereitschaft bei dem potenziellen Kunde zum Kaufen des Angebots für den gewünschten Preis des Unternehmens?

Damit Du Antworten von Deiner Zielgruppe auf diese Fragen gewinnst, steht Dir die Marktforschung zur Verfügung. Auf jeden Fall bietet sich dafür das Internet mit seinen Möglichkeiten für effiziente und effektive Umfragen an. Wenn Du dabei clever vorgehst, dann gewinnst Du für Dein Marketing und Deine PR wertvolle Informationen von Deinen potenziellen Kunden. Diese kannst Du in Deine Unternehmensstrategie integrieren und so den Umsatz signifikant steigern.

Nachfrageorientierte Preispolitik

Diese Preisstrategie fokussiert sich noch stärker an die Kunden. Bei den ersten beiden vorgestellten Strategien der Preispolitik finden die Kosten der Unternehmen Einzug in den Preis. Bei der nachfrageorientierten Preispolitik spielt diese beinah keine Rolle. (Exkurs: Beinah deswegen, da ein Unternehmen kostendeckend wirtschaften muss, sonst droht die Insolvenz.) Stattdessen übernimmt ein Unternehmen den bereits existierenden Marktpreis für seine Preisstrategie. Dabei spielt ein ganz wichtiger Fakt eine herausragende Rolle: Der Produktlebenszyklus.

Im Laufe des Lebenszyklus von einem Produkt bzw. Angebot existieren aufgrund Angebot und Nachfrage sowie individueller Präferenzen unterschiedliche Bereitschaften für Preise. Diese probiert die nachfrageorientierte Preispolitik mittels Preiserhöhung zu eruieren. Beispiel: Existiert für ein Angebot ein Marktpreis von 100 Geldeinheiten (GE), dann kaufen 1.000 Kunden dieses (Gesamtumsatz: 100.000 GE). Erhöht sich der Preis auf 150 GE, dann kaufen 500 Kunden das Angebot (Gesamtumsatz: 75.000 GE). Ergebnis: Preiserhöhung führt zu weniger Gesamtumsatz aufgrund zu hohem marktüblichen Preis.

Wettbewerbsorientierte Preispolitik

Sie fokussiert die Preisstrategie an den Preisen der Konkurrenz.

Zuerst bedeutet dies, dass Deine Preispolitik stark abhängt von der Preisstrategie Deiner Konkurrenz. Erhöht die Konkurrenz seine Preise, kannst Du auch Deine Preise erhöhen und dadurch den Umsatz je verkaufte Einheit und den Gesamtumsatz steigern. Natürlich kannst Du Deinen Preis auf dem Niveau vor der Preiserhöhung lassen. Infolgedessen steigerst Du lediglich den Gesamtumsatz aufgrund größerer Stückzahl an verkauften Einheiten. Der Umsatz je verkaufte Einheit bleibt wegen des selben Preises identisch.

Gleichzeitig kannst Du Deine Preise über die Deiner Konkurrenz festlegen. Theoretisch optimierst Du dadurch den Umsatz je verkaufte Einheit und den Gesamtumsatz. Praktisch kann dies „ein Eigentor“ wegen der Preistransparenz werden. Legst Du Deinen Preis unter den Deiner Konkurrenz, dann steigt höchstwahrscheinlich wegen der Preistransparenz Dein Gesamtumsatz. Wenn Du dabei auf Deine Preisuntergrenze achtest, dann bleibt Dein Unternehmen solvent.

Was bedeutet Preisstrategie?

Zuerst bedeutet sie eine hohe Komplexität. Warum? Wie bei allen strategischen Entscheidungen musst Du aufgrund bekannter und unbekannter Fakten eine mittel- bis langfristige Entscheidung für Deine Preise treffen, die die Existenz Deines Unternehmens betrifft.

Damit wir weiterhin den kalten Blick behalten, unterteilen wir die potenziellen Preisstrategien in:

Festpreisstrategie

Für das bessere Verständnis unterteilen wir im ersten Schritt die Festpreisstrategie wie folgt:

Die folgende Infografik dient Dir für das bessere Verständnis als Orientierung bezogen auf die folgenden Bestandteile der Festpreisstrategie:

Infografik zeigt Preispolitik im Marketing-Mix und die Möglichkeiten der Positionierung über den Preis von webpixelkonsum

Quelle: webpixelkonsum (Preispolitik im Marketing-Mix: Preisstrategie und die Möglichkeiten der Positionierung über den Preis)

Niedrigpreisstrategie als Bestandteil der Festpreisstrategie

Der Name signalisiert eindeutig die Strategie dieser Preispolitik; der Preis ist niedrig. Deshalb nennt sie sich oft Promotionspreisstrategie. Dies ist möglich, wenn Dein Unternehmen alle Prozesse optimiert hat und damit die Kosten minimiert. Vorteilhaft ist diese Niedrigpreisstrategie, wenn Du neue Kunden gewinnen willst oder gar Deine Konkurrenz vom Markt verdrängen. Beachte, wen Du mit Deiner Niedrigpreisstrategie als Kunden gewinnst!

Beispiel: Discounter jeglicher Branchen.

Für eine Niedrigpreisstrategie sprechen folgende Gründe

Wenn Du für Deine Marketingstrategie die Niedrigpreisstrategie einsetzt, dann sprechen folgende Gründe dafür:

  • Aufgrund der hohen Absatzmenge wandeln sich die niedrigen Stückdeckungsbeiträge zu hohen Gesamtdeckungsbeiträgen und mithilfe des „Erfahrungskurven-Effekts“ minimieren sich die Kosten, so dass Dein Gewinn maximiert wird.
  • Dein Unternehmen gewinnt aufgrund des niedrigen Preises zügig eine beachtliche Marktposition und einen signifikanten Marktanteil.
  • Dank des niedrigen Preisen gewinnt Dein Unternehmen neue Kunde von der Konkurrenz und gleichzeitig zwingst Du Deiner Konkurrenz höhere Marketingkosten zur Rückgewinnung ihrer Kunden auf.
Gegen eine Niedrigpreisstrategie sprechen folgende Gründe

Der Einsatz einer Niedrigpreisstrategie muss wegen ihrer folgenden Nachteile überlegt sein:

  • Preissteigerungen lassen sich schwierig im Markt durchsetzen genauso wie Preissenkungen wegen der Preisuntergrenze.
  • Potenzielle Neu-Kunden könnten mit dem niedrigen Preis eine schlechte Qualität assoziieren, so dass sie bei der Konkurrenz kaufen.
  • Der niedrige Preis eröffnet einen Preiskampf mit mehreren Konkurrenten, der Deinen Gewinn nachweisbar minimiert. Oft überlebt nur der Kostenführer den (ruinösen) Preiskampf.
  • Aufgrund des niedrigen Preises entsteht ein Nachfrage-Peak, der die eigene Kapazitätsgrenze übersteigt und damit zu Lieferengpässen und Umsatzverlusten führt.
Hochpreisstrategie als Bestandteil der Festpreisstrategie

Entgegen der Niedrigpreisstrategie verfolgt die Hochpreisstrategie einen ganz anderen Ansatz. Zuerst zur Erklärung der Hochpreisstrategie, die oft Prämienpreisstrategie heißt. Mit ihr soll ein Preis oberhalb des durchschnittlichen Marktpreises im Markt etabliert werden. Begründen kannst Du die Hochpreisstrategie damit, dass Du die Qualitätsführerschaft anstrebst oder eine (Luxus-)Marken-Strategie aufbauen willst.

Beispiel: Luxus-Marken

Für eine Hochpreisstrategie sprechen folgende Gründe

Wenn Du für Deine Marketingstrategie die Hochpreisstrategie einsetzt, dann sprechen folgende Gründe dafür:

  • Dank hoher Einführungspreise ist Dein Gewinn am Anfang hoch. Infolgedessen amortisieren sich die Einführungskosten und Produktkosten schneller.
  • Höhere Einnahmen ermöglichen Deinem Unternehmen weiterhin hervorragende Qualität zu liefern. Dadurch entwickelnd sich ein positives Markenimage bei den Kunden und eine höhere Kaufbereitschaft.
  • Ein anfänglich hoher Einführungspreise bietet für Deine Preisstrategie die Möglichkeit, Deine Preise den Kundenwünschen anzupassen. Vor allem Dein Markenimage gewinnt dadurch, denn Deine Kunden freuen sich über den niedrigeren Preis von Deinen Qualitätsprodukten.
Gegen eine Hochpreisstrategie sprechen folgende Gründe

Der Einsatz einer Hochpreisstrategie muss wegen ihrer folgenden Nachteile überlegt sein:

  • Hohe Preise in Verbindung mit hohen Gewinnmargen wirken wie ein Magnet auf neue Konkurrenten, die sich schnellen Umsatz erhoffen. Deswegen „kämpfen“ mehr Anbieter um den Markt. Infolgedessen entsteht ein Nachfragemarkt mit sinkenden Preisen, die den Gewinn schmälern.
  • Für dauerhaft hohe (Markt-)Preise benötigst Du stetig innovative Produkte/Dienstleistungen und ein positives Markenimage. Beide erfordern wiederum hohe Investitionen.
  • Oft erschweren hohe Preise die schnelle Marktdurchdringung.
Preisdifferenzierung als Bestandteil der Festpreisstrategie

In der Festpreisstrategie besonders ist die Preisdifferenzierung. Sie kennzeichnet ein ganz besonderes Merkmal: Die angebotenen (Markt-)Preise variieren für ein und dieselbe Leistung. Dadurch steigen die Chancen, die Verkaufszahlen signifikant zu erhöhen. Dabei unterscheidet die Preisdifferenzierung in die:

  • personelle Preisdifferenzierung, die sich auf unterschiedliche Personengruppen wie Studenten, Kinder usw. fokussiert.
  • zeitliche Preisdifferenzierung, die bei saisonalen Produkten zum Einsatz kommt.
  • räumliche Preisdifferenzierung, die das selbe Produkt zu verschiedenen Preisen auf unterschiedlichen Märkten anbietet.

Unter dem Strich verfolgt die Preisdifferenzierung das Ziel, aufgrund der variablen Preise ein größeren Absatzvolumen und einen signifikante Umsatzsteigerung zu erzielen.

Preisabfolgestrategie

Mit der Preisabfolgestrategie besitzt Du eine sehr interessante Methode für Deine Preisstrategie. Dies liegt daran, dass Du mit ihr zwei Wege für Deine Preisgestaltung und Preisanpassung im zeitlichen Verlauf verfolgen kannst:

  1. Zu Beginn ein hoher Einführungspreis — Skimmingpreisstrategie (Abschöpfungsstrategie), d.h. Der Preis senkt sich kontinuierlich im Laufe der Zeit. Du kannst die Skimmingpreisstrategie einsetzen, wenn Du bei jeder Käufergruppe den maximalen Preis abschöpfen willst. Daher der Name: Abschöpfungsstrategie.
  2. Zum Start ein niedriger Einführungspreis — Penetrationsstrategie, d.h. Dank des niedrigen Einführungspreises kommen die potenziellen Kunden rasch mit dem Produkt in Kontakt und wegen des niedrigen Risikos existiert eine Kaufbereitschaft. Einerseits gewinnt Dein Unternehmen einen großen Kundenstamm. Andererseits etabliert sich Dein Produkt wegen des niedrigen Preises am Markt. Vor allem bietet sich die Penetrationsstrategie für die Unternehmen an, die zügig große Absatzmengen verkaufen und eine starke Position im Markt aufbauen wollen. Häufig soll damit die Konkurrenz verdrängt werden oder hohe Markteintrittsbarrieren als Schutz vor neuen Konkurrenten etabliert werden. Das Besondere an der Penetrationsstrategie ist die stetige Erhöhung des Preises.

Preiswettbewerbsstrategie

Willst Du für Deine Preisstrategie die Preiswettbewerbsstrategie einsetzen, dann steht Dir folgende Marktpreisstrategie bzw. Wettbewerbspreisstrategie zur Verfügung:

  • Preisführer, d.h. dieser verlangt am Markt den höchsten Preis und ist damit „Kompass“ für alle Konkurrenten im selben Markt.
  • Preisfolger, d.h. passen ihren Preis stetig unterhalb von dem Preis des Preisführers an.
  • Preiskämpfer, d.h. besitzt den niedrigsten Preis im selben Markt.

Was verbirgt sich hinter der Preisdifferenzierung?

Die Preisdifferenzierung bedeutet, dass ein Unternehmen unterschiedliche Preise für das selbe Produkt verlangt. Dadurch steigen die Chancen, die Verkaufszahlen signifikant zu erhöhen.

Die Preisuntergrenze und ihre Bedeutung

Ganz klar muss ich Dir mitteilen, dass Deine Preispolitik im Marketing-Mix in erster Linie das Ziel verfolgt, Kaufanreize zu generieren dank attraktiver Preise. Dabei spielt für Deine Preisstrategie und Dein Unternehmen die folgende Entscheidungskomponente eine lebenswichtige Rolle: Die Preisuntergrenze. Sie kennzeichnet den Preis, welchen Dein Unternehmen niemals unterschreiten sollte; außer Dein Unternehmen soll insolvent werden. Keine lohnende Unternehmensstrategie meiner Meinung nach. An dieser Stelle könntest Du argumentieren, dass für die Preisuntergrenze zwei Methoden zur Verfügung stehen. Stimmt! Du kannst in Deiner Preispolitik folgende beiden Methoden für die Preisuntergrenze einsetzen:

  1. langfristige Perspektive, zum Beispiel für Preiskataloge in einem konkreten Jahr. Die langfristige Preisuntergrenze nennt die Geldeinheit (GE), die Du für Dein Unternehmen zur Kostendeckung benötigst. Bedenke dabei, dass die langfristige Preisuntergrenze zum Erhalt der Arbeitsplätze und für künftige Investitionen notwendig ist.
  2. kurzfristig, zum Beispiel bei einer Angebotsbesprechung für ein konkretes Projekt, um den Kunden als Referenz zu bekommen. Dabei bedeutet die kurzfristige Preisuntergrenze den Wert, der Deine variablen Stückkosten deckt. Vielleicht kannst Du selbst für dieses Kundenprojekt günstig einkaufen.

Was ist die Preisobergrenze?

Die Preisobergrenze wird bestimmt durch die Nachfrage Deiner Kunden. Wenn Du die Preisobergrenze Deiner Kunden für Deine Produkte bzw. Dienstleistungen kennst, dann kannst Du Deinen Preis in der Höhe definieren, wo der wahrgenommene Preis Deiner Kunden mit der Wertschätzung des entsprechenden Produktes entspricht.

Was versteht man unter Pricing?

Für Pricing finden sich viele Namen: Dynamic Pricing, Surge Pricing oder dynamisches Preismanagement. Ihre Bedeutung ist gleich. Bei einer Preisstrategie – Pricing – passt ein Unternehmen seine Preise stetig an auf Basis des aktuellen Marktbedarfs. Dabei kommen Algorithmen zum Einsatz, die die Preise berechnen.

Für Dich besitze ich einen ganz besondere Empfehlung, wenn Du ein Start-up führst oder aufbaust. Der folgende Artikel setzt sich gezielt mit dem Thema – Pricing im Startup [3] – auseinander. Dir empfehle ich diesen Artikel aus zwei Gründen. Einerseits beschäftigt sich der Artikel mit dem Finden des „richtigen Verkaufspreises“. Andererseits findest Du Argumente, warum Du Dich mit dem Thema „Pricing im Startup“ intensiv auseinandersetzen sollst. Aus eigenen Erfahrungen weiß ich um diese Herausforderung, wenn man ein Start-up aufbaut. Zu viele Aufgaben und Fragen sind in zu wenig Zeit zu klären.

Preise beeinflussen Angebot und Nachfrage

Der funktionierende Markt basiert auf Angebot und Nachfrage. Dafür spielt der Preis eine entscheidende Rolle. Denn der Preis beeinflusst das Gleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage. Für einen funktionierenden Markt ist der Käufer mit seiner Präferenz entscheidend. Seine Kaufentscheidung beeinflussen viele Faktoren wie sein verfügbares Einkommen für Konsum oder alternative Preisangebote für das selbe oder ähnliche Produkt.

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Denke bei Deiner Preisstrategie daran, dass Dein Kunde alles in Deinem Unternehmen bezahlt!

Fazit für Preispolitik im Marketing-Mix: Anregungen für Deine Preisstrategie

Preise unterliegen in allen Branchen und ihren Märkten Preisveränderungen. Wenn Du die Preisstrategie für Dein Unternehmen verantwortest, dann solltest Du die beiden Ausprägungen kennen. Beide Ausprägungen hängen davon ab, wie intensiv die Reaktion auf eine Preiserhöhung bzw. Preissenkung erfolgt. Diese beiden Ausprägungen existieren:

  1. elastischen Nachfrage, d.h. bei einer Preiserhöhung bzw. Preissenkung ändert sich die Nachfrage auffallend.
  2. unelastischen Nachfrage, d.h. bei einer Preiserhöhung bzw. Preissenkung verändert sich die Nachfrage kaum.

Den optimalen (Markt-)Preis zu finden ist eine der herausfordernden Aufgaben im Marketing. Diese Marketingaufgabe erschwert zum Beispiel die Preistransparenz. Sie ermöglicht dank moderner Technologie (zum Beispiel Preissuchmaschinen) ein Preisvergleich in Millisekunden, so dass Unternehmen diese Preistransparenz in ihrer Preispolitik akzeptieren müssen. Infolgedessen ändert sich das Preisbewußtsein der Kunden und ihr Kaufverhalten. Demzufolge stehen Unternehmen vor einer großen Herausforderung. Sie müssen dass Kaufverhalten ihrer Kunden genau verstehen und gleichzeitig den individuellen Wert der Kunde für das Angebot (mit seinem Preis) kennen. Dadurch besteht für Deine Preispolitik die Chance, Preissteigerungen für definierte Angebote und Kundensegmenten zu realisieren.

Infografik zeigt Preispolitik im Marketing-Mix und die Einflussfaktoren auf die Preisstrategie von webpixelkonsum

Quelle: webpixelkonsum (Preispolitik im Marketing-Mix: Einflussfaktoren auf die Preisstrategie)

Ein wichtiger Punkt tangiert Deine Preispolitik und Preisstrategie: Deine Marke (und indirekt Deine Corporate Identity). Daher achte darauf, dass der Preis aufgrund seiner Zahl ein „harter Fakt“ darstellt. Gleichzeitig beeinflussen „weiche Faktoren“ den Preis, die zum Teil außerhalb Deines Unternehmens wirken und kaum zu beeinflussen sein (siehe den folgenden Artikel zu ähnlichem Thema: Owned, Earned und Paid Media). Für das bessere Verständnis nenne ich Blogger (Blogger Relations) und Influencer (Influencer Marketing), die über ihre Kommunikationskanäle Deine Produkte mit Preisen publizieren.

Welche Erfahrungen sammeltest Du bis dato mit dem Thema – Preispolitik im Marketing-Mix? Schreibe mir Deine Meinung für einen Austausch unten in den Kommentaren!

Quellenangaben

Für die folgenden Quellenangaben gilt der Stand vom 28. Dezember 2022:

[1] Gabler Wirtschaftslexikon: Preispolitik
[2] SMART-Ziele im Marketing sind eigenartig und doch wichtig
[3] Pricing für Startups: Wie findet man den richtigen Verkaufspreis?

Titelbild für die Blogartikel von webpixelkonsum, einer auf Social Media spezialisierten Agentur für den Mittelstand und B2B-Unternehmen.

Erfolgstipps für das Corporate Blogging

Erfolgstipps für das Corporate Blogging 2000 1333 Ralph Scholze

Diese 11 Erfolgstipps für das Corporate Blogging als mittelständisches Unternehmen bzw. B2B-Unternehmen unterstützen die strategische Entscheidung, Ressourcen in das eigene Corporate Blog zu investieren. Dagegen sind Kampagnen auf Social Media eher für den kurzfristigen Erfolg zielführend, aber ohne Kampagnenbudget folgen keine Ergebnisse mehr.

Inhaltsverzeichnis für diesen Artikel zum Thema Erfolgstipps für das Corporate Blogging

Dich erwarten in diesem Artikel zu dem Thema Erfolgstipps für Unternehmensblogs folgende Schwerpunkte:

  1. Darf ich vorstellen: 11 Erfolgstipps für das Corporate Blogging
  2. Fazit für die Erfolgstipps für erfolgreiches Bloggen als Unternehmen

Erste wichtigste Frage, passend zum Thema

Dir verrate ich ein Geheimnis in diesem Artikel.

Bevor wir uns diesem widmen, kommt gleich eine sehr gemeine Frage. Diese Frage bezieht sich für Unternehmen (Corporate), die eine eigene Website mit eigenem Blog in ihrer Unternehmensstrategie einsetzen. Schau selbst!

Diese Abbildung von webpixelkonsum aus dem Artikel über die Erfolgstipps für das Corporate Blogging zeigt das Versprechen gegenüber der Kunden und Leserschaft.

Quelle: webpixelkonsum (Dein Versprechen an Deine Kunden und Leserschaft)

Einfluss der Corporate Identity

Einerseits kann darüber diskutiert werden, ob Unternehmen überhaupt ein Versprechen abgeben müssen und dies zeitgemäß ist. Andererseits vertritt ein Unternehmen (im idealen Fall) Werte, die in der Corporate Identity verankert sind. Dadurch tritt ein Unternehmen im Markt verbindlich auf. Für Interessierte und Kunden besteht dadurch die Möglichkeit, das publizierte Versprechen mit der Realität zu vergleichen.

Daher überlege immer, welches Versprechen Dein Unternehmen auf seiner Website bzw. den Blogs äußert. Daran messen Dich Deine Kunden (und Leser).

Unternehmensblogs sind Bestandteil einer Website

Jenes gilt genauso für Blogs von Unternehmen. Die meisten Unternehmensblogs sind Bestandteil einer Website. Infolgedessen wirkt das dortige Versprechen genauso für das Unternehmensblog. Dementsprechend merke Dir dieses Versprechen und achte stetig darauf, dass dieses Versprechen in Deinen Blogartikeln für Deine Zielgruppe wirkt.

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Für Dich noch ein sehr wichtiger Tipp für das Bloggen als Unternehmen: Kenne die Erwartungshaltung Deiner Leserschaft und akzeptiere sie. Erfülle Sie! Ideal ist, wenn Du Deine Leserschaft positiv überraschst ?

Darf ich vorstellen: 11 Erfolgstipps für das Corporate Blogging

Aufgrund meiner Erfahrungen mit dem Blogging weiß ich um seine Komplexität. Daher gebe ich Dir sehr gern einige meiner Tipps für Dein Bloggen mit. Wenn sie Dir helfen, dann freue ich mich darüber.

Jetzt lass uns mit den Erfolgstipps für Corporate Blogs starten, damit Du Deine Zielgruppe besser erreichst!

Sei ein Qualitäts-„Hero“

Helden meistern immer Herausforderungen. Genau deswegen sind sie Helden. Bezüglich der Qualität beim Bloggen für ein Unternehmen musst Du ein Held bzw. eine Heldin sein.

Warum?

Mit – Sei ein Qualitäts-„Hero“ – beziehe ich mich neben der Textqualität im Blog auf folgende Qualitätskriterien:

  • Planungsqualität,
  • SEO-Qualität,
  • Technische Qualität,
  • Design-Qualität und
  • Usability-Qualität, d.h. Benutzerfreundlichkeit.

All diese Qualitätskriterien dienen dazu, dass die Erwartungshaltung Deiner Leserschaft erfüllt wird. Deswegen nimm sie Ernst, selbst wenn sie in Summe herausfordernd ist.

Benutze für Deine Ideen einen Themenplan

Bestimmt kennst Du dies selbst. Du schreibst. Auf einmal sprudeln die Ideen nur so aus Dir heraus. Oder Du bist im Web aktiv und entdeckst spannende Themen. Genau für solche Situationen bietet sich der Themenplan an. Dort vermerkst Du Dir Deine Ideen für einzelne Artikel und Serienartikel. Dort stehen all Deine Artikelideen so lange, bist Du sie schreiben willst und in Deinen Redaktionsplan überträgst.

Gleichzeitig stehen in Deinem Themenplan Quellen und eventuelle Autoren. Weiterhin finden sich erste Terminideen in einem Themenplan.

Nutze für einen klaren Kopf und Blick einen Redaktionsplan

Die Überschrift vermittelt uns bereits den größten Vorteil von einem Redaktionsplan. Natürlich ist ein Redaktionsplan kein alleiniger Garant für erfolgreiche Unternehmensblogs. Vielmehr dient er Dir und Deinem Team als „zentrale Planstelle“ für Deine Blogartikel und Dein Content-Marketing.

Tools für den Einsatz von einem Redaktionsplan

Aus eigener Erfahrung weiß ich um die zahlreichen Aufgaben und Herausforderungen von einem Redaktionsplan [1]. Einerseits kannst Du Dir mit einem „Bordmitteln“ wie Exel (Microsoft) oder Numbers (Apple) einen eigenen Redaktionsplan erstellen. Andererseits existieren Tools, die Dir dafür (kostenintensive) Lösungen anbieten.

Daher finde für Dich und Dein Team die passende Lösung, damit Du einen lebendigen Redaktionsplan für euer Bloggen besitzt. Solltest Du für Dein eigenes Unternehmen bloggen, dann gehört im Zusammenhang mit dem Redaktionsplan die Selbstdisziplin dazu. Denn schnell ist im Redaktionsplan ein Blogartikel mit seinem Termin verschoben.

Publiziere regelmäßig

Dieser Erfolgstipp erfordert von Dir viel Disziplin und Zeit. Dennoch gehört diese Aufgabe fest zum Corporate Blogging. Bedenke, dass das Bloggen im Rahmen Deiner Content-Marketing-Strategie konkrete KPIs erfüllen muss.

Parallel haben wir heute keinen kleinen Bach an Informationen, sondern Ozeane. Wir leben in einer Welt von einem extremen Informationsüberschuss. Gleichzeitig sind wir Nutzer gewohnt, dass wir jederzeit und von jedem Ort der Welt Informationen abrufen können bei Problemen. Daher müssen wir in unserem Corporate Blog regelmäßig publizieren, damit wir in der „Informationsflut“ nicht untergehen, sondern auffallen.

Ein ganz besonderer Erfolgstipp für das Corporate Blogging

Weiterhin geben wir als Unternehmen mit dem Start unseres Corporate Blog an unsere Kund- und Leserschaft etwas sehr wertvolles ab. Die Rede ist von dem Vertrauen. Daher denke beim Corporate Blogging an die Corporate Identity, denn dort steht das Versprechen unseres Unternehmens. Im selben Moment mit dem Start unseres Corporate Blog erzeugen wir bei unserer Leserschaft eine Erwartungshaltung.

Publiziere regelmäßig!

Wenn wir wöchentlich einen Blogartikel publizieren, dann erwartet Deine Leserschaft jede Woche einen Blogartikel von Dir. Entfällt dieser mehrmals, dann bröckelt bei Deiner Leserschaft das Vertrauen und Dein Corporate Blog verliert im Laufe der Zeit wertvolle Leser.

Unter dem Strich: Publiziere regelmäßig!

Regelmäßig kann wöchentlich, aller zum Beispiel 2, 3, 4 Wochen bedeuten. Lege Dich auf einen Rhythmus fest und halte ihn ein! Achte dabei auf aktuelle Trends in der Blogger-Szene.

Achte SEO! Ein herausfordernder Erfolgstipp für Corporate Blogs

Aufgrund meiner zahlreichen Seminare weiß ich, dass viele SEO ein sehr wichtiges Marketinginstrument für ihr Online-Marketing ist. Sie wünschen Texte, die in den Suchmaschinen bei einer Suchergebnisse am Besten auf dem 1. Platz stehen. Dieser Wunsch ist verständlich. Immerhin bringt dieser Platz den meisten Suchmaschinen-Traffic laut Studien.

In solchen Momenten bringe ich folgende Infografik Zum Thema SEO ins Spiel:

Diese Abbildung von webpixelkonsum aus dem Artikel über die Erfolgstipps für das Corporate Blogging zeigt das Zusammenspiel von OnPage-Optimierung und OffPage-Optimierung  in der Suchmaschinenoptimierung. Für die OnPage-Optimierung sind Design, Usability und Content. Bei der OffPage-Optimierung zählen Backlinks, Trust und Reputation.

Quelle: webpixelkonsum (OnPage- und OffPage-Optimierung beim Corporate-Blogging für B2B-Unternehmen)

Umfangreiche SEO-Aufgabe: Das Schreiben von Blogartikeln

Dabei fehlt in dieser Infografik das Wichtigste in Bezug zu SEO.

SEO ist wie ein ganz bekanntes Märchen, welches Du bestimmt kennst. Das Märchen lautet: „Der Hase und der Igel“ [2]. Übersetzt für uns Blogger heißt dies, dass SEO wie das Schreiben von Blogartikeln eine umfangreiche Aufgabe ist. Infolgedessen plane für diese SEO-Aufgaben ausreichend Zeit ein. Während des Schreibens kannst Du auf die OnPage-Optimierung achten. Nach dem Publizieren gehört die OffPage-Optimierung auf Deinen Aufgabenzettel, damit Deine Blogartikel Reichweite und Bekanntheit gewinnen. Unter dem Strich sollen Deine Blogartikel anziehend wie ein Magnet wirken.

Sei clever und biete Social Sharing an

Der Tag besitzt nur 24 Stunden. Daher sei clever und lass Deine Leserschaft „für Dich arbeiten“. Dafür muss Deine Leserschaft nicht auf die Straße oder von „Tür zu Tür“ gehen. Vielmehr meine ich bei diesem Punkt, dass Du in Deinem Corporate Blog das Social Sharing anbietest. Infolgedessen verbreiten sich Deine Blogartikel in den Weiten des Web. Das Schönste daran ist, dass dies teilweise in Deiner Freizeit erfolgt. Was für ein Geschenk!

Ein „kleiner Extra-Tipp“

Für Dich ein „kleiner Extra-Tipp“ an dieser Stelle: Achte bei dem Einsatz Social Sharing auf den rechtskonformen Einsatz in Deinem Corporate Blog. Wäre doch Schade, wenn Du dadurch eine Abmahnung ins Haus erhältst.

Teile Deinen Content aktiv

Solltest Du alleinig auf den vorherigen Tipp mit dem Social Sharing bauen und hoffen, dann reicht dies kaum aus für mehr Reichweite und Bekanntheit. Vielmehr wähle neben dem passiven Weg „Social Sharing“ zusätzlich den „aktiven Weg“ „Aktiv Blogartikel teilen“. Dafür stehen Dir viele Möglichkeiten offen. Beinah zu viele, so dass Du diese vielen Möglichkeiten clever einsetzen solltest. Dazu zählen beispielsweise:

  • Social Media,
  • Social-Media-Marketing,
  • E-Mail-Signatur,
  • Newsletter.

Statt SMART zu fahren, verwende SMART-Ziele

Wir wissen, dass Blogs ihren Platz in der Unternehmensstrategie besitzen. Infolgedessen unterliegen diese Zielen, die zu erfüllen sind. Diese Ziele sollen am Besten SMART-Ziele sein:

Diese Abbildung von webpixelkonsum zeigt den Aufbau und die Bedeutung von SMART-Zielen im Marketing, in Kampagnen und auf Social Media. Die Abkürzung SMART bedeutet spezifisch, messbar, attraktiv, realistisch und terminiert.

Quelle: webpixelkonsum (SMART-Ziele im Marketing, in Kampagnen und auf Social Media)

Nimm an Blogparaden teil

Dieser Erfolgstipp für das Corporate Blogging ist meiner Meinung nach der Zeitintensivste. Dies gilt gleichzeitig für die Vorbereitung, die Durchführung und Nachbereitung. Daher überlege Dir sehr genau, ob Du für Dein Unternehmen eine eigene Blogparade realisieren willst.

Mit der folgenden Infografik siehst Du all diese Tipps für erfolgreiche Blogs in Übersicht:

Diese Abbildung von webpixelkonsum zeigt die 11 Erfolgstipps für das Corporate Blogging. Diese 11 Tipps für das Corporate Blogging sind: Sei ein Qualitäts-Held, nutze einen Themenplan und Redaktionsplan, regelmäßig publizieren, interne und externe Links setzen auf SEO setzen, Social Sharing anbieten, aktiv den Content teilen, SMART-Ziele verwenden und an Blogparaden teilnehmen.

Quelle: webpixelkonsum (11 Erfolgstipps für das Corporate Blogging)

Gleich folgt das Fazit für diesen Artikel. Davor erzähle ich Dir mein oben erwähntes Geheimnis, natürlich passend zum Thema Corporate Blogging: Am Liebsten schreibe ich meine Blogartikel mit Musik und manchmal schaue ich zur selben Zeit sogar Filme an.

Fazit für die Erfolgstipps für erfolgreiches Bloggen als Unternehmen

All diese Erfolgstipps für das Corporate Blogging zeigen eindeutig, dass ein Unternehmensblog viele Kompetenzen und Aufgaben besitzt. All diese Herausforderungen sind stetig zu meistern. Dabei achte darauf, dass Dein Spaß am Bloggen bestehen bleibt.

Ohne Spaß am Bloggen helfen Dir diese Erfolgstipps kaum weiter

Immerhin beinhalten einige dieser Tipps eine Unmenge an Unteraufgaben, die ich Dir verschwieg. Zum Beispiel die „technische Qualität“ beinhaltet sauberen Quelltext, Raketen-Performance, aktuelle Sicherheitszertifikate. Das bedeutet für Dich, dass Du Dir Deine Erfolgskriterien notierst und stetig überprüfst. Dadurch verschaffst Du Dir den großen Vorteil: Dein Blog trägt seinen Anteil zum Unternehmenserfolg bei.

Lass uns an dieser Stelle aus all den Erfolgstipps für das Corporate Blogging die Essenz anschauen!

Demzufolge kommt unter dem Strich folgender Gedanke zum Vorschein: Überrasche Deine Leserschaft! Dies heißt, dass Du stetig Deine Komfortzone beim Bloggen verlassen musst. Was für eine „coole Aufgabe“! Vor allem, wenn das eigene Corporate Blog lebendiger ist als Facebook [3].

Dummy Image

Erfolg fällt selten vom Himmel. Vielmehr ist Erfolg beim Bloggen für Unternehmen das clevere Meistern vieler Herausforderungen ?

Wie denkst Du über diese Erfolgstipps für das Corporate Blogging? Schreibe mir Deine Meinung für einen Austausch unten in den Kommentaren!

Quellenangaben

Für die folgenden Quellenangaben gilt der Stand vom 2. Januar 2021:

[1] Redaktionsplan für das Blog: Darum nutze ich einen
[2] Der Hase und der Igel
[3] Facebook ist tot. Es lebe das Corporate Blog!

Corporate Identity: Ihre Bedeutung und Instrumente sowie Ihr Nutzen

Corporate Identity: Ihre Bedeutung und Instrumente sowie Ihr Nutzen 2000 1333 Ralph Scholze

Inhaltsverzeichnis für diesen Artikel zum Thema Corporate Identity

Dich erwarten in dem folgenden Artikel zu dem Strategie-Thema folgende Schwerpunkte:

  1. Die rasante Entwicklung, die Unternehmen herausfordert
  2. Was bedeutet Corporate Identity?
  3. Welche Instrumente besitzt die Corporate Identity?
  4. Wie lange dauert die Erstellung einer Corporate Identity?
  5. Welchen Nutzen generiert die Corporate Identity?
  6. Fazit für Corporate Identity: Ihre Bedeutung und Instrumente sowie Ihr Nutzen

Früher war alles besser!

Warum?

Die rasante Entwicklung, die Unternehmen herausfordert

Da existierten neben Rauchzeichen und Brieftauben kein Fernsehen oder Radio noch Telefon. Genauso gab es keine digitale Welt, kein Internet und Social Media. Die technologische Entwicklung war quasi – „hinter dem Mond“ – aus heutiger Sicht. Heute steht das Marketing mit seinem Marketing-Mix und die Markenkommunikation wegen der Vielfalt an analogen und digitalen Kontaktpunkten vor einer Vielzahl an Herausforderungen.

Einerseits eröffnen sich Chancen für das eigene Unternehmen wie die direkte Kommunikation mit den Kunden. Andererseits entstehen Herausforderungen aufgrund der technologischen Entwicklung. Eine dieser Herausforderungen betrifft das einheitliche Erscheinungsbild des Unternehmens oder der Marke an allen Kontaktpunkten (Customer Journey). Dies ist eine Anforderung, welche mithilfe der Corporate Identity zu lösen ist.

Neben diesem sehr herausfordernden Aspekt spielt ein weiterer Punkt eine entscheidende Rolle: Die globale Verfügbarkeit von Produkten mit ähnlicher Qualität. Aufgrund der globalen Wirtschaft steigt das Produktangebot. Wir wissen, dass Unternehmen Umsatz generieren müssen. Gleichzeitig existieren Marktplätze, wo Unternehmen mit ähnlichen Produkten um die Kaufbereitschaft der Kunden kämpft. Dabei ändert sich das Kaufverhalten der Kunden. Zunehmend interessieren die Kunden neben der Produktwelt (zum Beispiel: Umweltverträglichkeit, Nutzungsdauer, Arbeitsbedingungen, Kinderarbeit) auch die Unternehmen mit ihren Werten.

Folgen dieser rasanten Entwicklung

Dies bedeutet für Unternehmer, sich mit ihren eigenen Unternehmenswerten zu beschäftigen und klar zu kommunizieren. Infolgedessen erhalten potenzielle Kunden ein klares Bild von einem Produkt und den Menschen hinter diesem Produkt (Unternehmen), so dass eine bessere Überprüfung der beiden Wertewelten – Kunde und Unternehmen – erfolgen kann. Wir kennen die monetäre Auswirkung als Markenwert [1].

Dummy Image

Ein Hinweis für Dich: Denke daran, dass sich das CD von der CI unterscheidet und nicht gleichgestellt sind.

Was bedeutet Corporate Identity?

Zuerst und wichtig ist zu wissen, dass Corporate Identity (kurz: CI) ein Prozess bzw. Konzept darstellt. Damit zeigt sich, dass sie einer stetigen Entwicklung und Dynamik unterliegt. Sie ist lebendig. Dem Management steht sie als ein strategisches und operatives Werkzeug zur Verfügung, um die Außenwahrnehmung des eigenes Unternehmens zu beeinflussen und zu optimieren. Dabei verfolgt das Unternehmen ein Ziel; die völlige Übereinstimmung von Corporate Image mit Corporate Personality.

Dies zeigt Dir die folgende Abbildung. Bei der ersten Version fehlt die Übereinstimmung komplett, so dass das Unternehmen kaum diesen Kunden gewinnt. Die zweite und dritte Version sind besser für das Unternehmen; ideal ist Version Nummer drei.

Corporate Identity mit verschiedenen Schnittmengen von Corporate Personality und Corporate Image

Quelle: webpixelkonsum (Corporate Identity mit verschiedenen Schnittmengen von Corporate Personality und Corporate Image)

Gleichzeitig hilft sie dabei, sich von anderen Unternehmen abzugrenzen. Dies ist vor allem sinnvoll von den Unternehmen aus der eigenen Branche. Damit meine ich nicht den alleinigen Unterschied in der Preispolitik oder Unternehmenskommunikation oder im Marketing-Mix, sondern auf das gesamte Erscheinungsbild und Verhalten eines Unternehmens. Dementsprechend beschreibt sie eine Strategie für das Unternehmen. Dabei verfolgt sie das Herausarbeiten einer Unternehmensidentität verbunden mit einer Unternehmenskultur. Unter dem Strich stellt dies das Selbstbild des Unternehmens dar.

Worauf bezieht sich die Corporate Identity?

Sie bezieht sich auf ein Unternehmen und seine Identität. Wie bei uns Menschen zeigt sich die Identität eines Unternehmens in seinen Werten und Zielen sowie Verhaltensweisen. Diese Identität eines Unternehmens erkennen wir in der Realität. Sie wirkt im Kleinen wie im Großen; am Telefon wie am Messestand; beim Markenfit wie bei der Einstellung neuer Teammitglieder. Damit wird deutlich, dass die Identität eines Unternehmens (CI) nach innen und außen wirkt sowie gelebt werden muss. Dementsprechend leiten sich Aufgaben ab wie die interne Schulung rund um die CI oder im Kampagnenmanagement für die Erfüllung der Erwartungshaltung aufgrund der Werbebotschaften. Wenn mir eine Werbebotschaft zum Beispiel auf Facebook Werte (Identität des Unternehmens) vermittelt und ich diese während oder nach dem Kauf gar nicht vorfinde, dann bin ich als Kunde verärgert. Warum? Die Corporate Identity wirkt in sich konträr. Anscheinend passten die folgenden Instrumente nicht bestens zusammen.

Welche Instrumente besitzt die Corporate Identity?

Vielleicht fragst Du Dich, wie sich die Corporate Identity zusammensetzt. Immerhin schrieb ich, dass sie nach innen und außen wirkt. Damit besitzt sie unterschiedliche Anspruchsgruppen – Mitarbeiter und Kunden. Jede Anspruchsgruppe verfolgt eigene Ansprüche an das Unternehmen. Die Mitarbeiter leben die „Identität ihres Unternehmens“ (Unternehmensidentität) von innen nach außen; das Selbstbild (Corporate Personality). Die Kunden betrachten und vergleichen von außen nach innen; das Fremdbild (Corporate Image).

Mit der folgenden Abbildung probiere ich Dir dieses Thema visuell näher bringen. Wenn Du Dir diese Abbildung anschaust und mit anderen Abbildungen zum Thema vergleichst, dann fällt Dir ein gravierender Unterschied auf. Auf meiner Abbildung fügte ich die Mitarbeiter als – Extra – hinzu. Warum? Meistens sind die Mitarbeiter im Unternehmen subsumiert. Dies bedeutet, dass sie lediglich die interne Sichtweise inne haben. Meiner Meinung nach stimmt dies zur Hälfte. Denn Mitarbeiter kennen die internen Prozesse und doch betrachten sie „ihr Unternehmen“ von außen. Da die Mitarbeiter gegenüber den Kunden wesentlich mehr von „ihrem Unternehmen“ sehen, müssen Unternehmen ihre Energie für das Verständnis ihrer CI-Strategie investieren und intensivieren.

Corporate Identity mit Sichtweisen (intern und extern) auf Unternehmen

Quelle: webpixelkonsum (Corporate Identity mit Sichtweisen auf Unternehmen)

Demzufolge zeigt sich die Aufgabe, die Identität seines Unternehmens mithilfe von bestimmten Instrumenten intern und extern zu kommunizieren.

Diese Instrumente sind:

  • CD: Corporate Design.
  • CC: Corporate Communication.
  • CB: Corporate Behaviour.

Erstes Instrument der Corporate Identity: Corporate Design

Das wichtigste Merkmal von Corporate Design (CD) stellt das visuelle Erscheinungsbild eines Unternehmens dar, welches die CI bekräftigt [2]. Demzufolge soll das CD visuell die Identität eines Unternehmens und die Unternehmensstrategie in die Öffentlichkeit (innen und außen) vermitteln. Dabei hervorzuheben ist der folgende Punkt: „Das Corporate Design soll das Unternehmen […] als Einheit erscheinen lassen“ [2]. Unter dem Strich subsumiert das Corporate Design alle „… bewusst gestalteten Objekte wie Logo, Visitenkarte oder Website, die ein Unternehmen für die Unternehmenskommunikation zum Zweck der Erreichung der Unternehmensziele einsetzt.“ [3]. Oft startet das Design für das eigene Unternehmen mit der Erstellung eines Logos und einer Visitenkarten, aber häufig beinhaltet das CD beispielsweise Werbegeschenke (Give Aways), Firmenfahrzeuge und Arbeitskleidung sowie Messestände.

Anregungen für Deinen Styleguide

Wenn Du Anregungen für Dein CD und vor allem für das folgende Styleguide wünschst, dann findest Du in diesen 100 Brand Style Guides und jenen 25 herausragenden Styleguides zahlreiche Ansätze.

Zweites Instrument der Corporate Identity: Corporate Communication

Was nutzt einem Unternehmen eine eigene Unternehmensidentität mit einem gewünschtem Unternehmensdesign, wenn niemand davon erfährt? Nichts! Daher muss dies kommuniziert werden mithilfe der Corporate Communication. Wie beim Unternehmensdesign gilt bei der Corporate Communication die Anforderung, dass das Unternehmen intern und extern als „Einheit erscheint“. Demzufolge basiert die Corporate Communication auf einer Kommunikationsstrategie. Sie beinhaltet und kommuniziert ein klares Bild der Unternehmenswerte und -ziele bei allen Anspruchsgruppen wie Gesellschafter, Mitarbeiter, Journalisten, Kunden. Dabei gilt ein Augenmerk auf die Art der Kommunikation – verbal und non-verbal – zu legen.

Wenn in Deinem Unternehmen eine Unternehmensidentität eingeführt oder modernisiert werden soll, dann probiere das Team zu motivieren und mit auf diese Reise zu nehmen. Ideal wäre, wenn dies die Unternehmensleitung präsentiert. Infolgedessen steigt die Wertigkeit und die Bereitschaft zur Integration in den Alltag. Dafür bietet sich an, wenn die interne Unternehmenskommunikation Fragen eindeutig beantwortet wie:

  • Warum wird die Corporate Identity eingeführt oder modernisiert?
  • Welche allgemeine Veränderungen resultieren daraus?
  • Was bedeutet dies konkret für uns als Team?

Zusätzlich gilt für die externe Unternehmenskommunikation aus Kundensicht die ersten beiden Fragen zu beantworten und kommunizieren.

Drittes Instrument der Corporate Identity: Corporate Behaviour

Das Corporate Behaviour transportiert das „Verhalten des Unternehmens“ intern und extern in die Öffentlichkeit. Dabei besitzt das Corporate Behaviour drei Verhaltensbereiche [4]:

  1. Instrumentales Unternehmensverhalten (Führungsstil, Preispolitik).
  2. Personenverhalten (Miteinander und mit externen Personen).
  3. Medienverhalten (Art der Öffentlichkeitsarbeit, Umgang mit Pressevertretern).

Die folgende Abbildung zeigt Dir die CI-Instrumente im Zusammenhang mit dem Selbst- und Fremdbild:

Corporate Identity mit CI-Instrumenten wie Corporate Design, Corporate Behaviour, Corporate Communication

Quelle: webpixelkonsum (Corporate Identity mit CI-Instrumenten wie Corporate Design, Corporate Behaviour, Corporate Communication)

Hilfreich für die Corporate Behaviour ist die Beantwortung der folgenden Fragen: Wie verhält sich das Unternehmen gegenüber:

  1. … seinen Kunden (Preispolitik, Qualität, Servicequalität)?
  2. … den Geschäftspartner und Gesellschafter?
  3. … der Öffentlichkeit als Teil der Gesellschaft? sowie
  4. Welches Verhalten kennzeichnet das Unternehmen (Führungsstil, Hierarchie)?

Wie lange dauert das Erstellen einer Identity?

Die Frage ist sehr wichtig und berechtigt. Denke daran, was Corporate Identity bedeutet. Wenn Du ein professionelles Logo gestalten lassen willst, dann gehört jener Auftrag klar zum Unternehmensdesign. Denn die Gestaltung von zum Beispiel einem Logo ist eine Designaufgabe. Viele verwechseln im Alltag die „wahre Bedeutung“ von CD. Dieses erfordert je nach Planungswunsch Tage oder zwei, drei Wochen. Anders bei der CI, die komplexer ist. Falls Du noch nie mit diesem Thema in Berührung kamst und jetzt anfängst, dann überrascht Dich bestimmt die folgende Antwort: Plane Wochen oder Monate ein.

Welchen Nutzen generiert die Corporate Identity?

Der Nutzen unterteilt sich in immateriell und materiell; in schwer und leicht messbar.

Der immaterielle Nutzen für die Corporate Identity stellt sich im Laufe der Zeit ein. Dazu zählen ein klares Unternehmensprofil in der Öffentlichkeit (Anspruchsgruppen), der Gewinn von Vertrauen und die Identifikation des Teams mit den Unternehmen (aufgrund seiner Werte). Den immaterielle Nutzen in Zahlen auszudrücken erfordert einen hohen Aufwand, da dieser naturgemäß „weiche Faktoren“ stärkt und erst zu späterer Zeit positiv auf den Umsatz/Gewinn wirkt.

Dementgegen der materielle Nutzen, welcher Zahlen für die Entscheidung liefert. Bezüglich der Unternehmensidentität heißt dies, dass Arbeitsstunden zur Kosteneinsparung führen. Wenn Dein Unternehmen aktives Content-Marketing [5] betreibt, dann erstellt ihr sehr viel Content. Sollte noch kein Design für Dein Unternehmen existieren, dann kann dies passieren, dass sich jeder eigene Vorlagen für seinen Content erstellt. Infolgedessen steigt der Arbeitsaufwand in Form von Arbeitszeit je erstellter Content und gleichzeitig entsteht in der Öffentlichkeit kein einheitliches Unternehmens-Image (Corporate Image). Letztendlich ist man produktiv, aber nicht produktiv. Diese Arbeitszeit lässt sich quantifizieren und damit als materieller Nutzen für die eigene Unternehmensidentität bestimmen.

Fazit für Corporate Identity: Ihre Bedeutung und Instrumente sowie Ihr Nutzen

Jedes Unternehmen besitzt bereits eine Unternehmensidentität. Manchen Unternehmern wissen nur nicht davon. Für diese Unternehmen wäre die Auseinandersetzung und Einführung ihrer eigenen Unternehmensidentität sinnvoll, denn sie stellt einen wichtigen strategischen Erfolgsfaktor dar. Dennoch oder gerade deswegen erfordert der Aufbau und die Pflege der Corporate-Identity-Strategie (CI-Strategie) von der Unternehmensleitung volle Unterstützung.

Wegen der zunehmenden Vernetzung der analogen und digitalen Welt sowie des veränderten Kundenverhaltens und der globalen Wirtschaft sollten sich Unternehmen mit ihrem Corporate Image – Selbstbild (Corporate Personality) und Fremdbild (Corporate Image [6]) – auseinandersetzen. Bedenke bei Deinem Corporate Image, dass zwei Einflussgrößen auf Dein Corporate Image wirken. Einerseits bestimmst Du selbst mit Deinen unternehmenseigenen Maßnahmen Dein Corporate Image. Andererseits wirkt Deine Konkurrenz mit ihrer Corporate Personality (Selbstbild) und ihren unternehmenseigenen Maßnahmen auf Dein Corporate Image. Daher achte auf Deine Konkurrenz und sei cleverer als sie. Dies ist notwendig, da sich das eigene Unternehmen durch seine eindeutige Selbstdarstellung deutlich von seinen Konkurrenten abgrenzen muss.

Dabei spielt dies keine Rolle, ob Dein Unternehmen ein Konzern oder ein KMU oder ein sogenanntes 1-Personen-Unternehmen (Freelancer) ist. Eine eigene Unternehmensidentität zu besitzen und sie zu kommunizieren hilft Entscheidungsträger bei der Angebotsvergabe. Gleichzeitig spart sie Kosten in Form von eingesparter Arbeitszeit (materieller Nutzen), bei Kampagnen minimiert sie den Streuverlust und stärkt das Unternehmensimage in der Öffentlichkeit (immaterieller Nutzen) wie zum Beispiel auf Instagram.

Grundlage für den Erfolg Deiner CI-Strategie

Unter dem Strich zusammengefasst erzielst Du Erfolg mit Deiner CI-Strategie, wenn Dein Corporate Image und Deine Corporate Personality übereinstimmen. Vor allem hilft Dir Deine CI-Strategie in „stürmischen Zeiten“ am Markt. Denn in solchen Situationen liefert Dir und Deinen Anspruchsgruppen Deine CI-Strategie Orientierung, da sich Dein Unternehmen mit klaren Werten und eindeutiger Kommunikation in der Öffentlichkeit präsentiert.

Wie denkst Du darüber? Welche Erfahrungen sammeltest Du zum Thema? Schreibe mir Deine Meinung oder Erfahrung unten in den Kommentaren für einen Austausch!

Quellenangaben

Für die folgenden Quellenangaben gilt der Stand vom 29. Juni 2022:

[1] Liste der wertvollsten Marken
[2] Corporate Design: Ausführliche Definition
[3] Was ist das eigentlich? Corporate Identity, Corporate Design, Corporate Behaviour und Corporate Communication
[4] Corporate Behavior: Ausführliche Definition
[5] Nutze die enorme Vielfalt an Content für Deine Content-Marketing-Strategie
[6] Corporate Image – Das Unternehmensimage

Instagram-Redesign steht vor der Tür

Instagram-Redesign steht vor der Tür 150 150 Ralph Scholze

Instagram gehört für viele von uns fest zum Social-Media-Alltag. Vor allem bekannt ist Instagram wegen der vielen Influencer. Dies liegt in erster Linie an der einfachen Bedienung und dem minimalistischen Design. Jenes ändert sich, denn „vor der Tür steht“ ein Instagram-Redesign.

Ein neues Instagram-Redesign steht vor der Tür. Ehrlicherweise muss ich Dir gestehen, dass ich bisher das neue Redesign auf Instagram noch nicht in der „freien Wildbahn“ sah. Daher bin ich selbst auf den Moment gespannt, wenn ich das neue Instagram-Redesign ausprobieren kann.

Erste Screenshots und Erfahrungsberichte zeigen, dass die Änderungen des Layouts auf den sofort zu sehen sind. Dies bedeutet, dass die bekannten Funktionen neu positioniert sind. Weiterhin ändern sich die Symbole. Sogar die Navigationsmöglichkeiten zwischen den Tabs ändert sich. Jenes trifft auch für die Instagram-Business-Accounts zu. Gleich an dieser Stelle für Dich der Hinweis: Für Unternehmen ergeben sich interessante Möglichkeiten für mehr Call to Actions für Dein Marketing und durch die neue Shopping-Funktionen.

Mit dem neuen Redesign von Instagram stehen uns Neuerungen ins Haus. Gerade für Unternehmen sind diese wichtig zu kennen, da sie sich auf die Social-Media-Strategie auswirken.

[tweetshare tweet=“Instagram-Redesign ist vor allem für Unternehmen mit einem Instagram-Business-Account sehr interessant“]

Instagram berichtet von seinem Redesign selbst im eigenen Blog und zeigt uns erste Screenshots [1]. In diesem Artikel schreibt Instagram, dass dies noch keine endgültige Version sein muss. Instagram testet sein neues Redesign in den kommenden Wochen.

Instagram-Redesign: Auffallende Änderung

Wenn Du Dir die Screenshots im Blog von Instagram anschaust, dann fällt eine wesentliche Änderung auf. Eine Änderung ist meiner Meinung gravierend und doch positiv. Diese Änderung wirkt sich auf ebenso Deine Social-Media-Strategie aus. Instagram legt mit seinem neuen Redesign weniger Wert auf Follower.

Auffallend ist, dass Instagram an einem Detail keine Hand anlegte. Somit bleibt dieses nach dem Redesign erhalten. Instagram lebt von der Wirkung der Bilder und Stories. Genau dies behält Instagram bei und ändert seine Darstellung der Fotos nicht.

[tweetshare tweet=“Instagram-Redesign: An diesem bekannten Detail legt Instagram keine Hand an“]

Fazit für Instagram-Redesign steht vor der Tür

Instagram behält mit diesem Redesign weiterhin sein Fokus bei: Interaktionen und Reichweite. Daher bleibt auf Instagram alles rund um die Bilder erhalten. Dennoch ändern sich einige Funktionen grundlegend. Vor allem für Unternehmen ist das neue Redesign eine Herausforderung. Verliert doch die Zahl der Fans auf Instagram an Bedeutung. Infolgedessen rücken andere Informationen in den Vordergrund. Demzufolge können wir auf Instagram nach dem Redesign unser Unternehmen prominenter darstellen. Sehr anschaulich stellt die Änderungen für den Instagram-Business-Account der Artikel: „Im Überblick: Redesign für Instagram Unternehmensprofile mit Tabs, neuen Call-To-Actions, uvm.“ [2] vor.

Unter dem Strich bedeutet dieses bevorstehende Redesign von Instagram eine Anpassung an Dein Corporate Design. Damit zeigt sich, dass Social Media für das Social-Media-Team eine hohe und stetige Bereitschaft zum Lernen erfordert. Wie herausfordernd dies sein kann, zeigt ein aktueller Fall von Instagram. Diesen erlebte ich selbst. Auf einmal verlangte der Instagram-Newsfeed eine gänzlich (ungewohnte) Bedienung. Persönlich fand ich diese schrecklich. Da war ich nicht der Einzige wie der folgende Artikel verdeutlicht: „Ändern verboten! Das neuste Beispiel: Instagram“ [3].

Wie denkst Du über das Redesign von Instagram? Hast Du dieses vielleicht schon selbst? Schreibe mir Deine Meinung oder Erfahrung unten in den Kommentaren für einen Austausch!

Quellenangaben

Für die folgenden Quellenangaben gilt der Stand vom 2. Januar 2019:

[1] Improving your Instagram Profile
[2] Im Überblick: Redesign für Instagram Unternehmensprofile mit Tabs, neuen Call-To-Actions, uvm.
[3] Ändern verboten! Das neuste Beispiel: Instagram

Fernsehturm in Berlin-Alexanderplatz als Instagram- und Social-Media-Motiv by webpixelkonsum

Content-Format Story in Social Media: Von Snapchat, Instagram, Facebook, Twitter bis YouTube

Content-Format Story in Social Media: Von Snapchat, Instagram, Facebook, Twitter bis YouTube 2000 1333 Ralph Scholze

Was für ein Siegeszug das Format – Story in Social Media – bis jetzt „auf das Parkett legt“ ist sprichwörtlich Wahnsinn. Die Fakten sprechen für sich. Wir finden die Stories auf Snapchat und Instagram genauso auf Facebook, Twitter und YouTube. Deshalb widmet sich dieser Artikel den Stories in Social Media; von den Fakten bis Tipps für Dich, damit Deine Stories erfolgreich sind. Deswegen lies den ganzen Artikel.

Bevor Du gleich voller Neugierde diesen Artikel lesen willst, biete ich Dir für Deine Orientierung das Inhaltsverzeichnis an.

Inhaltsverzeichnis für diesen Artikel zum Thema Content-Format Story in Social Media

Dich erwarten in diesem Artikel zu dem Thema Content-Format Story in Social Media folgende Schwerpunkte:

  1. Fakten zur Nutzung von Stories in Social Media
  2. Start der Story in Social Media
  3. Verrückte Besonderheit der Stories
  4. Das Content-Format Story und Unternehmen: Passen beide zusammen?
  5. Gründe für den Einsatz von Stories in Social Media
  6. Tipps für Deine Facebook Stories
  7. Tipps für Deine Stories auf Instagram
  8. Snapchat oder Instagram Stories?
  9. Fazit für Story in Social Media

Auf jeden Fall ist das Potenzial von den Stories enorm. Einerseits sprechen einige von Reichweitenboost auf Instagram [1]. Andererseits betrachten wie Facebook das Story-Format als neuen Newsfeed [2]. Wiederum andere sehen die Stories gar als essentiell für die eigene Zukunft [3].

Lorbeeren für die Story in Social Media wo wir hinschauen. Warum ist dies so? Dafür liefern uns die folgenden Fakten eine Antwort.

Fakten zur Nutzung von Stories in Social Media

Der Artikel von TechCrunch: „Inside Facebook Stories’ quest for originality amidst 300M users“ [3] stellt eine interessante Infografik zur Nutzung von Stories in Social Media vor. Demzufolge schauen sich täglich auf den folgenden Social-Media-Plattformen Millionen von Nutzern Stories an:

  • Snapchat (Stand 8.2018): 188 Millionen.
  • Facebook (Stand 9.2018): 300 Millionen.
  • Instagram (Stand 6.2018): 400 Millionen.
  • WhatsApp (Stand 5.2018): 450 Millionen.

Demzufolge ist das Format Story in Social Media bei den Nutzern sehr beliebt. Daher stellt sich die Frage: Warum ist das Format Story so beliebt? Einerseits kann dies daran liegen, dass das Format Story die Kreativität der Nutzer anregt und freien Lauf lässt. Andererseits spielt die höhere Reichweite eine sehr bedeutende Rolle für die Unmenge an Stories.

Letzteres spüren Unternehmen zum Beispiel auf Instagram mit ihren Stories wie Socialbakers publizierte: „Instagram Engagement: Everything You Need to Know [Exclusive Stats]“ [4]. Genau dies ist meiner Meinung nach für das eigene Marketing einer der wichtigsten Gründe für den Einsatz von Content-Format Story in Social Media.

Bevor wir uns mit dem Thema Story in Social Media intensiver beschäftigen, findest Du in dem Artikel: Verrückte Fußball-Welt: Instagram-Story geht viral ein aktuelles Wahnsinns-Ereignis aus der Fußballwelt. Damit steht die Instagram Story direkt in Verbindung. Schau am Besten selbst!

Start der Story in Social Media

Der Pionier für die Stories ist Snapchat. Diese Social-Media-Plattform begeisterte vor allem sehr junge Menschen, die meistens mehr experimentieren als die älteren Menschen.

Da die Social-Media-Plattform attraktiv für ihre Nutzer sein müssen, schauen sie sich Trends in Social Media genauer an. Deswegen finden wir heute Stories neben Snapchat auch auf Instagram, Facebook und YouTube.

Ihr Unterschied liegt in der Beliebtheit und Nutzung. Sehr eindrucksvoll verdeutlicht dies die Grafik in dem Artikel von Recode: „‘Stories’ was Instagram’s smartest move yet“ [5]. Dort ist zu sehen, dass auf Instagram die Stories extrem beliebt gegenüber den Ideengeber Snapchat.

Verrückte Besonderheit der Stories

Ein ganz besonderes Merkmal zeichnet das Content-Format Story aus. Dies ist so verrückt, dass SEO-Experten graue Haare bekommen würden.

Welche verrückte Besonderheit besitzen die Stories?

Ihre verrückte Besonderheit ist ihre Sichtbarkeit. Stories sind in Social Media gerade einmal 24 Stunden sichtbar. Danach verschwinden sie, außer sie sind vorher gespeichert. Dies bedeutet aber, dass die Story bereits angeschaut wurden ist. Wenn nicht, dann sieht man sie nie wieder.

Hier kommt das – Prinzip der künstlichen Verknappung in Social Media – zum Einsatz.

Das Content-Format Story und Unternehmen: Passen beide zusammen?

Einerseits findet im Web eine stetige Entwicklung und Ausprobieren von neuen Content-Formaten. Andererseits besitzen Unternehmen ihre Sichtweise auf die Nutzung von neuen Content-Formaten.

Lohnt sich das Content-Format Story für Unternehmen?

Wegen der hohen Beliebtheit der Stories in Social Media werden Unternehmen zunehmend auf das Content-Format Story aufmerksam. Einige Unternehmen probieren Stories bereits aus und erzielen hohe Reichweite auf einfachem Wege [4].

Daher stellt sich die Frage, ob das Marketingbudget zugunsten von Stories verlagert werden soll. Dafür empfehle ich Dir den Artikel von Martin Gardt: „Warum Stories für Facebook und Marketer ein Problem sind – und gleichzeitig eine Chance“ [6]. Er stellt die Probleme vor, die für das Marketing beim Einsatz von Stories und Story Ads existieren. Daher lies Dir diesen Artikel durch, wenn Du für Dein Content-Marketing das Content-Format Story einsetzen willst.

Die Social-Media-Plattformen leben von den Werbeeinnahmen der Unternehmen (Social Ads). Dies ist bekannt. Dementsprechend öffnen sie sich notwendigerweise für Unternehmen mit unterschiedlichem Tempo und führen neue Ads-Formate wie zum Beispiel Instagram [7] ein.

Gründe für den Einsatz von Stories in Social Media

Die folgenden Gründe beziehen sich allgemein auf das Content-Format Story. Bedenke, dass die exakten Zahlen und der Erfolg abhängig von den Algorithmen der jeweiligen Social-Media-Plattformen sind.

Die Gründe für den Einsatz von Stories in Social Media sind zum Beispiel:

  • Mehr Sichtbarkeit.
  • Höhere Interaktionsraten.
  • Traffic erzeugen.
  • Größere Reichweite durch spezielle Story-Formate.
  • Konzentriertes Storytelling aufgrund der Sichtbarkeit von 24 Stunden.
  • Schaltung von Ads (Werbeanzeigen) in den Stories.

Unter dem Strich verdeutlichen diese Gründe lohnende Social-Media-Ziele. Zum Beispiel kannst Du für Deine Facebook Seite die Option freigeben, dass jeder Deine Facebook-Seiten-Beiträge in die eigenen Stories publizieren darf [8]. Infolgedessen erhältst Du mehr Sichtbarkeit und erzeugst Traffic.

Jetzt noch ein Grund für den Einsatz von Stories in Deiner Social-Media-Strategie. Die Erstellung, der Umfang und die Nutzung der Stories auf den Social-Media-Plattformen ist aktuell sehr ähnlich. Sogar YouTube führt jetzt seine – YouTube Stories – ein [9], die beinah identisch sein sollen wie auf Snapchat und Instagram.

Auswirkungen für Unternehmen durch das Content-Format Story

Für Unternehmen und ihr Marketing wird Social Media und Social-Media-Marketing komplexer und aufwendiger durch das Content-Format Story.

So entwickelt Snapchat stetig seine Stories weiter [10] genauso wie Instagram mit zum Beispiel Location und Hashtag Stories [11] oder den „questions sticker“ [12].

Wie oben schon berichtet, etabliert Facebook das Content-Format Story auf seiner Plattform. Dementsprechend bringt Facebook die Stories jetzt in die Gruppen [13] und führt einen Call-to-Action in seinen Stories ein [14] ein. Wer hier als Unternehmen die beste Mischung an Unterhaltung für seine Fans im Newsfeed, in den Stories und mit seinen Influencer erzeugt, gewinnt. Das Potenzial ist enorm wie Lele Pons mit ihren „four million viewers on average per Story“ [5] verdeutlicht.

Tipps für Deine Facebook Stories

Für Dich fand ich den folgenden interessanten Artikel, der Dir schrittweise das Anlegen einer Facebook Story erklärt: „Was du über Facebook Stories wissen musst“ [15]. Bedenke, dass sich dieser Artikel auf Unternehmen mit ihren Facebook Seiten fokussiert. Dafür sind die vorgestellten Schritte:

  1. Finden der Facebook Stories,
  2. Funktionen der Facebook Stories nutzen,
  3. veröffentlichen Deiner Facebook Stories und
  4. Facebook Stories Analytics.

Tipps für Deine Stories auf Instagram

Der folgende englischsprachige Artikel: „Instagram Stories Quiz Stickers Could be a Step Closer, Another Tool Worth Considering“ [16] gibt Dir einen wertvollen Tipp. Damit kannst Du in Deine Instagram Stories ein Quiz einarbeiten. Infolgedessen steigt die Interaktion Deiner Stories auf Instagram. Dementsprechend erfolgreich werden Deine Stories auf Instagram.

Studie liefert für die Instagram Stories wertvolle Anregungen

Einen ganz speziellen Fundus liefert Dir diese Analyse von Buffer mit über 15.000 Instagram Stories [17]. Dir helfen die gewonnenen Erkenntnisse speziell für Deine Instagram Stories. Zum Beispiel findest Du in diesem Artikel Anregungen über die optimale Länge Deiner Stories, die beste Tageszeit, die Intensität Deiner Stories aus Instagram. Du siehst, diese Analyse liefert Dir wertvolle Anregungen, damit Deine Instagram-Stories-Strategie erfolgreich ist. Interessant sind die Anregungen von dem Autor Udo Michel, die er in seinem Artikel: „Instagram Stories – Statistisches Grundwissen für die Best Practice“ [18] publiziert. Lesen lohnt sich!

Tipp für die Nutzung der Story auf Instagram

Wenn Du auf Instagram nach einer Story suchst oder eine Story anonym anschauen willst, dann stellt Dir der folgende Artikel eine Lösung vor. Damit Du die beiden folgenden Tipps anwenden kannst, benötigst Du den Google-Browser Chrome und das Plugin „Chrome IG Story“. In dem Artikel: „Instagram Stories anonym betrachten und durchsuchen“ [19] findest Du die zwei Tipps:

  1. So betrachtest Du anonym Instagram Stories.
  2. So suchst Du in den Instagram Stories.

Eine Alternative zum Anschauen von einer Instagram Story existiert noch. Positiv daran ist, dass Du dafür den Browser von Google nicht benötigst. Demzufolge kannst Du Deinen Lieblingsbrowser nutzen, um eine Instagram Story im Browser anzuschauen. Dafür gehe auf diese Website von Storiesig.com. Anschließend tippe den Instagram-Account ein und bestätige diesen! Wenn dieser Instagram-Account Stories publiziert, dann siehst Du diese anschließend aufgelistet. Klicke darauf und die entsprechende Instagram Story wird Dir gezeigt.

Snapchat oder Instagram Stories?

Eine spannende Frage, wenn die eigenen Ressourcen knapp sind: Snapchat oder Instagram Stories? Genau mit diesem Thema setzt sich der Blogger Gero Pflüger in seinem Artikel: „Snapchat oder Instagram Stories – was ist für Unternehmen sinnvoller?“ [20] auseinander.

Fazit für: Story in Social Media: Von Snapchat, Instagram, Facebook, Twitter bis YouTube

Warum sind Stories in Social Media so beliebt? Ganz einfach. Sie geben den Menschen das, wonach sie suchen. Dies erfolgt auf eine schnelle und unterhaltsame Art. Dabei teilen die Nutzer mit ihren Stories Fotos, Videos und Texte mit ihren Freunden und Verwandten. Dafür vorteilhaft ist das Hochbildformat, welches unterhaltsame Interaktionen fördert.

Wie erfolgreich das Content-Format Story für zum Beispiel Facebook bereits jetzt schon ist, zeigt der enorme Anzeige für Stories-Budgets bei Unternehmen [21]. Dies bedeutet, dass für Unternehmen die Komplexität rund um die Facebook-Ads steigt. Dafür helfen eindeutige KPIs, um den Erfolg seiner Facebook-Ads-Kampagnen vergleichen zu können.

Ein Extra-Tipp für Dich: Was macht eine Story erfolgreich?

Noch ein Hinweis für Dich zu den Auswirkungen für Unternehmen durch das Content-Format Story. Damit Deine Stories weiterhin erfolgreich sind, sind wichtige Punkte zu beachten. Dafür hilft Dir die eigene Corporate Identity, die Dir den Rahmen (Framework) für Deine Stories liefert. Selbst, wenn zum Beispiel Redesign [22] bevorstehen.

Wie denkst Du über das Content-Format Story in Social Media? Schreibe mir dies unten in den Kommentaren für einen Austausch!

Quellenangaben

Für die folgenden Quellenangaben gilt der Stand vom 26. Februar 2019:

[1] Bis zu 500 Prozent: So erhöhst du die Reichweite deiner Instagram Stories
[2] Mehr Posts & weniger Interaktion auf Facebook = Stories sind der neue Feed
[3] Stories: Facebooks Zukunft und gleichzeitig wohl größte Herausforderung
[4] Instagram Engagement: Everything You Need to Know [Exclusive Stats]
[5] ‘Stories’ was Instagram’s smartest move yet
[6] Warum Stories für Facebook und Marketer ein Problem sind – und gleichzeitig eine Chance
[7] Instagram Stories: Stories Ads
[8] Mehr Inhalte für Stories: Facebook Beiträge von Seiten in Stories teilen.
[9] Stories-Funktion auf YouTube: Google kopiert munter mit
[10] Duell der Stories: Warum der Wettstreit jetzt anders verläuft
[11] Instagram location & hashtag stories
[12] Instagram adds the questions sticker, a new way to poll your friends
[13] Facebook bringt Stories jetzt auch in die Gruppen
[14] CTA Sticker kommen für Facebooks Page Stories
[15] Was du über Facebook Stories wissen musst
[16] Instagram Stories Quiz Stickers Could be a Step Closer, Another Tool Worth Considering
[17] We Analyzed 15,000 Instagram Stories from 200 of the World’s Top Brands (New Stories Research)
[18] Instagram Stories – Statistisches Grundwissen für die Best Practice
[19] Instagram Stories anonym betrachten und durchsuchen
[20] Snapchat oder Instagram Stories – was ist für Unternehmen sinnvoller?
[21] Anzeigenplus von 124 Prozent: Plötzlich sind Stories Facebooks neuer Wachstumstreiber
[22] Instagram-Redesign steht vor der Tür

Abbildung zeigt Marketingformen im Marketing in der Nacht in Hamburg

SMART-Ziele im Marketing sind eigenartig und doch wichtig

SMART-Ziele im Marketing sind eigenartig und doch wichtig 2000 1333 Ralph Scholze

Stell Dir einen Bogenschützen vor ohne eine Zielscheibe! Er fragt sich: Wohin soll ich meinen Pfeil mit all seiner Kraft und Entschlossenheit zu treffen schießen? Ja, er ist ratlos und verwirrt. Oder stell Dir eine Paketlieferantin vor mit einem Paket ohne Adresse zur Abgabe. Sie ist ratlos, bei wem sie das gewünschte Paket abgeben soll. Wir bemerken, dass Ziele einen Sinn besitzen. Sie sind wichtig für den Marketingerfolg.

In diesen beiden Alltagsbeispielen erkennen wir sehr schnell die Bedeutung von Zielen. Diese Bedeutung von Zielen gilt genauso für das Marketing. Jedoch reicht das – Wohin? – als Marketingziel und in der Strategie sowie in Kampagnen aus.

Inhaltsverzeichnis zum Thema: SMART-Ziele im Marketing sind eigenartig und doch wichtig

Dich erwarten in diesem Artikel über die SMART-Ziele folgende Schwerpunkte:

  1. Was sind SMART-Ziele?
  2. Was benötige ich für das Erstellen meiner SMART-Ziele, die sowohl im Marketing, für Kampagnen und Social Media wichtig sind?
  3. Was können mittelständische Unternehmen aus dem Feedback der Social-Media-User erfahren – Social Media als Marktforschung in Echtzeit
  4. Ein wichtiger Schritt: Sind alle Kriterien der SMART-Ziele zu erfüllen?
  5. Beispiele für SMART-Ziele im Marketing
  6. Fazit für SMART-Ziele im Marketing sind eigenartig und doch wichtig

Was sind SMART-Ziele?

Wenn Du Dich mit der Zielsetzung für Deine Kampagnen und Marketingaktivitäten auseinandersetzt, dann „springt Dir förmlich die Methode – SMART-Ziele – ins Gesicht“. Demzufolge scheinen sie für das Marketing und die Strategie eine hohe Bedeutung zu besitzen.

„Smarte Marketingziele“ sind kein Hexenwerk oder irgendwelche Zauberformeln.

Wobei eine Art Formel für Deine Zielsetzung stellen die SMART-Ziele dar. Wie bei allen Formeln üblich ist das Grundgerüst verständlich. Die Herausforderungen entstehen beim Anwenden; also in der Praxis. Wenn Du zum Beispiel Deine eigene Corporate Identity erstellst bzw. erstelltest, dann weißt Du um diese Herausforderungen im Alltag.

Wir wissen, dass ein „Bild mehr als 1000 Wörter“ ersetzt. Daher stelle ich Dir in der folgenden Abbildung die SMART-Ziele visuell vor:

Diese Abbildung von webpixelkonsum zeigt den Aufbau und die Bedeutung von SMART-Zielen im Marketing, in Kampagnen und auf Social Media. Die Abkürzung SMART bedeutet spezifisch, messbar, attraktiv, realistisch und terminiert.

Quelle: webpixelkonsum (SMART-Ziele im Marketing, in Kampagnen und auf Social Media)

Was benötige ich für das Erstellen meiner SMART-Ziele, die sowohl im Marketing, für Kampagnen und Social Media wichtig sind?

Nur realistische SMART-Ziele werden akzeptiert. Sie führen am Ende zum Erfolg. Daher benötigst Du zum definieren dieser einen klaren Kopf und Einblicke in interne Prozesse. Fordere eine klare, erste Zielformulierung, aus der Du die SMART-Ziele ableitest genau wie der Bogenschütze und die Paketlieferantin.

Plane für die Erstellung Deiner Vorgaben Zeit ein. Wichtig dabei ist, dass Du sie für alle Beteiligten schriftlich dokumentierst. Damit lassen sie sich am Ende besser überprüfen.

Wenn Du sie formuliertest, dann überprüfe die einzelnen Kriterien.

Ein wichtiger Schritt: Sind alle Kriterien der SMART-Ziele zu erfüllen?

Wir wissen, was die SMART-Ziele bedeuten. Jetzt stellt sich sofort die Frage: Sind alle Kriterien der SMART-Ziele zu erfüllen? Diese Frage ist berechtigt und doch öffnet sie die berühmt und bekannte „Hintertür“.

Wenn wir einige Kriterien der relevanten SMART-Ziele keine Bedeutung geben, dann schwächen wir sie. Erfüllen wir alle ihrer Kriterien machen wir uns eine Menge Arbeit. Beachten müssen wir, dass wir Ergebnisse liefern müssen. Gleichzeitig muss der Weg zu den Ergebnissen nachvollziehbar sein. Unter dem Strich hängt die Exaktheit der Zielvorgaben von der Unternehmensstrategie und Marketingstrategie ab. Verlangen beide das Messen von Ergebnissen, müssen wir unsere messbaren Vorgaben sehr genau definieren. Demzufolge ist die große Herausforderung das Messen; sprich das Liefern von Daten zum Nachvollziehen von Entscheidungen.

Für das bessere Verständnis stelle ich Dir im nächsten Abschnitt einige Beispiele vor.

Ein Tipp für Dich, damit Deine Ziele zielführend sind

Akzeptierte und realistische Ziele bereiten mehr Spaß zum Realisieren als „Nebel-Ziele“.

Beispiele für SMART-Ziele im Marketing

Die folgenden Beispiele sind Anregungen für Dich, damit Du bessere (smarte) Ziele für Deine eingesetzten Marketingformen in Deinem Marketing-Mix notierst und verfolgst. Am Ende freust Du Dich, wenn Du Dein klar gestecktes Ziel erreichst. Zusätzlich reduzierst Du für Deine Kampagnen den Streuverlust.

Zu allgemein: Wir wollen unseren gesamten Umsatz steigern.
Besser: Bis zum 31.12.2019 wollen wir den gesamten Netto-Umsatz aufgrund unseres neuen Produkts und der damit verbundenen drei Marketingkampagnen um 21 % steigern.

Zu allgemein: Das Marketingbudget erhöht sich.
Besser: Ab dem 1.1.2019 erhöht sich das Marketingbudget für das gesamte Jahr 2019 um 250.000 EURO auf 400.000 Euro zur zusätzlichen Realisierung der drei Marketingkampagnen für das neue Produkt, welches in 2019 auf den Markt kommt und mindestens 25 neue Kunden bis zum 31.12.2019 gewinnen soll. Dafür soll ein monatlicher Report erstellt werden und daraus für die weiteren Aktivitäten die Feinjustierung zur Zielerreichung erfolgen.

Zu allgemein: Wir setzen Social Media ein. (Zwar zu allgemein, dennoch ein guter Ansatz.)
Besser: Ab dem 1.1.2019 setzen wir die Social-Media-Plattformen Instagram, XING und LinkedIn gezielt für die Gewinnung von 25 neuen Auszubildenden ein, die in 2019 ihre Ausbildung starten. Dafür stehen zusätzlich monatlich 2.500 EURO für Kampagnen zur Verfügung.

Da Beispiele helfen, findest Du in dem folgenden Artikel noch Einige: „Smarte Ziele formulieren: So machst Du es richtig (und so falsch machen es andere)“ [1].

Fazit für SMART-Ziele im Marketing sind eigenartig und doch wichtig

SMART-Marketingziele sind eigenartig, da sie eine Art Fahrplan oder Formel darstellen. Du kannst diese in Deinem Alltag einsetzen und strikt verfolgen. Wichtig sind sie deswegen, da Du Deine ganze Kraft und Entschlossenheit wie der Bogenschütze auf den Glücksmoment – die Zielerreichung – fokussierst. Du irrst nicht herum und verlierst wertvolle Lebenszeit wie die Paketlieferantin ohne Adresse auf dem Paket, sondern besitzt einen Kompass für den besten Einsatz Deiner Ressourcen.

SMART-Ziele als Basis für weitere Aufgaben im Marketing und Social-Media-Management

Bestimmt denkst Du wegen der Einfachheit der SMART-Ziele, dass sie gegenüber komplexeren Methoden unbedeutend sind. An dieser Stelle gebe ich Dir gern den Hinweis: Nutze sie und Du wirst ihre Herausforderung im Alltag kennen. Sie sind eigenartig und doch wichtig für den Erfolg. Seien dies mittel- und kurzfristige Ziele als taktische Ziele oder langfristige Ziele als Richtungsweiser und damit strategische Ziele. Infolgedessen schaffst Du eine herausragende Basis für Deine zukünftigen Marketingaufgaben, die umfangreich sind im „klassischen“ Marketing [2] und im Online-Marketing [3]. Ebenso sind Ziele für ein erfolgreiches Social-Media-Management mit ihrer Social-Media-Strategie [4] relevant.

Wie sind Deine Erfahrungen mit den SMART-Zielen im Marketing? Schreibe mir diese unten in den Kommentaren!

Quellenangaben

Für die folgenden Quellenangaben gilt der Stand vom 27. November 2018:

[1] So machst Du es richtig (und so falsch machen es andere)
[2] Marketinginstrumente, Marketingmethoden und Marketingprozesse braucht Dein Marketing
[3] Online-Marketing für den Mittelstand: Komplex und doch sinnvoll
[4] 12 Schritte für eine Social-Media-Strategie gezielt nutzen

Tipps für Deinen Social-Media-Alltag

Tipps für Deinen Social-Media-Alltag 2000 1333 Ralph Scholze

Die Social-Media-Strategie für Dein Unternehmen muss kein Zauberwerk sein, obwohl sich die Lesegewohnheiten in Social Media ändern. Weiterhin muss es keine Ewigkeit dauern bis die Strategie für Social Media erstellt ist. Auf jeden Fall sind einige Aufgaben notwendig, damit Du eine Social-Media-Strategie für Dein Unternehmen einsetzen kannst, die praktisch ist.

Für dieses Thema – Erstellen einer Social-Media-Strategie für Dein Unternehmen – empfehle ich Dir die folgenden Artikel wie diesen: „Nutze diese 12 Schritte für Deine Social-Media-Strategie“. Hilfreich bei der Erstellung einer Social-Media-Strategie sind diese 4 Phasen, die diese 3 Merkmale einer Social-Media-Strategie kennzeichnen. Damit gelingt Social Media in Deinem Unternehmen besser, so dass Du Deine Themen und Produkte schnell Deiner relevanten Zielgruppe anbieten kannst.

Fangen wir an mit den Tipps für Deinen Social-Media-Alltag, damit Deine Strategie für die verschiedenen Plattformen erfolgreich wird und Du gleichzeitig den Überblick bewahrst.

Achte darauf bei Deiner Strategie für die sozialen Medien

Die folgenden 8 Tipps helfen Dir beim Realisieren Deiner Strategie für Social Media in Deinem Unternehmen:

  • Sei in Echtzeit aktiv, d.h. plane dafür genügend Zeit in Deinen Tagesablauf ein. Entsprechend erreichst Du Deine Fans mit Deinen Inhalten innerhalb kurzer Zeit.
  • Publiziere Momente, die jeder kennt, d.h. schaffe gemeinsame Abenteuer und stärke Dein Image. Damit behalten Deine Kunden die Beiträge auf Deinen Social-Media-Kanälen länger in Erinnerung. Gleichzeitig entwickeln Deine Posts eine größere Reichweite.
  • Realisiere Trends in Deinen eigenen Social-Media-Aktivitäten, d.h. informiere Dich laufend über aktuelle Trends auf den unterschiedlichen Plattformen und probiere sie einzusetzen.
  • Nimm Deine Fans & Followers ernst und lerne von ihnen, d.h. Behandle Deine Fans auf Augenhöhe. Damit lernst Du ihre Bedürfnisse kennen und kannst jene gemeinsam mit der Community lösen.
  • Lache über Dich selbst, d.h. nimm Dich selbst weniger wichtig und bleib humorvoll.
  • Necke Deine Konkurrenten, d.h. bleib dabei auf Augenhöhe.
  • Bring Klassiker wieder ans Tageslicht, d.h. Erinnerungen vereinen.
  • Poste regelmäßig, d.h. nutze einen Social-Media-Kalender für Deine Organisation.

Unter dem Strich sind diese Punkte für eine erfolgreiche Strategie in Social Media theoretisch einfach und verständlich. In der Praxis sind sie herausfordernd wie zum Beispiel das Thema Emotionen in Social Media. Daher probiere diese Tipps schrittweise aus. Weiterhin empfehle ich Dir Gleichgesinnte für den Austausch zu suchen.

Ein Extra-Tipp für Dich, damit die Strategie für die Präsenz Deiner Marke in den sozialen Medien erfolgreich ist: Habe im Sinn, dass Du die eigenen Mitarbeiter und Kollegen – Dein Team – mit einbeziehst. Sie geben Dir Tipps und Anregungen. Gleichzeitig unterstützen sie Dich bei dem Aufbau Deiner Marke in den sozialen Medien. Daher sei clever und beziehe sie direkt mit ein.

Für Deinen Alltag auf Facebook, Twitter, Instagram und Co. noch einige Anregungen:

  • Bist Du bereit, einen Teil Deiner Arbeits- und/oder Freizeit in Social-Media-Aktivitäten zu investieren?
  • Kannst Du von Deinem Unternehmen Informationen einholen über die PR- und Marketingziele, die Unternehmenskultur und -strategie für Deine Social-Media-Aktivitäten?
  • Besteht die Möglichkeit für Dich, dass Du Dein Wissen an Dein Team und die Öffentlichkeit weitergeben kannst?
  • Sind Tools im Einsatz, mit denen Du die Kontrolle Deiner Social-Media-Kennzahlen (KPIs) für Dein Unternehmen im Blick hast?

Fazit für die Tipps für Deinen Social-Media-Alltag

Fehler passieren im Umgang mit Social Media [1]. Wenn wir dies respektieren oder gar akzeptieren, dann steigt der Spaß für Social Media gleich in die Höhe. Denn die Frage stellt sich: „Was macht gute Social-Media-Arbeit aus?“. Meiner Meinung nach kennzeichnet gute Social-Media-Arbeit neben Neugierde und eine hohe Lernbereitschaft genauso Hinhören, mit Menschen reden, Authentizität und Aktivität sowie Kritikfähigkeit.

Vor allem die hohe Lernbereitschaft gehört in Deinen Social-Media-Alltag. Einerseits ist diese notwendig wegen der stetigen Redesigns. Andererseits ändern sich die Lesegewohnheiten aufgrund Social Media [2]. Infolgedessen profitierst Du von den Vorteilen von Social Media. Dafür helfen Dir die passenden SMART-Ziele und Deine eigene Corporate Identity.

Welche Tipps für eine erfolgreiche Strategie in Social Media kannst Du empfehlen? Schreibe mir diese unten in den Kommentaren!

Quellenangaben

Für die folgenden Quellenangaben gilt der Stand vom 21. April 2022:

[1] Mögliche Fehler im Umgang mit Social Media
[2] Studie gibt Einblicke über Lesegewohnheiten in Social Media

Zwei Facebook-Seiten zusammenführen: So funktioniert es

Zwei Facebook-Seiten zusammenführen: So funktioniert es 150 150 Ralph Scholze

Wenn Du zwei Facebook-Seiten zusammenführen willst, dann sind einige wichtige Punkte zu beachten. Diese stellt Dir dieser Artikel vor; sogar mit einem ganz besonderen Tipp beim Zusammenlegen von zwei Facebook-Seiten.

Der Reihe nach!

Zuerst für Dich eine ganz wichtige Gedankenanregung, wenn Du zwei Facebook-Seiten zusammenführen willst. Wenn Du diese Entscheidung trafst, leiten sich daraus die nächsten Aufgaben ab. Zum Beispiel, wenn Du mit dem Business Manager von Facebook arbeitest.

Fragen bei dem Vereinen zweier Seiten auf Facebook existieren viele. Darunter befindet sich eine Frage, die sehr herausfordernd ist. Sie lautet: „Welche Facebook Seite soll in Zukunft die Seite auf Facebook sein, die für unsere Fans anzutreffen ist?

Eine Antwort könnte sein: Die Seite mit den meistens Fans. Der Grund für diese Antwort liegt darin, dass viele die Anzahl der Fans als Erfolgsfaktor betrachten.

Gleich an dieser Stelle: Diese Lösung ist eine Lösung, aber am Ende kann eine bessere Lösung für Dich sinnvoll sein. Zum Beispiel die Facebook Seite mit der besseren URL oder die Seite mit der höheren Interaktionsrate oder der größeren Reichweite oder dem größeren Content-Angebot. Du bemerkst, dass „viele Wege nach Rom führen“. Dabei spielen die Anzahl der Fans keine Rolle wie Du in diesem Abschnitt: „Was passiert mit den Fans der beiden Facebook Seiten?“ lesen kannst.

Viele Gründe für mehrere Seiten auf Facebook

Eine Facebook Seite zu erstellen funktioniert heutzutage schnell und einfach. Zahlreiche Tutorials liefern dafür Tipps. Deswegen passiert dies hin und wieder, da ein Unternehmen mehrere Facebook Seiten besitzt.

Oder Unternehmen legen aufgrund unterschiedlicher Zielgruppen mehrere Facebook-Seiten an. Zum Beispiel können mehrere Seiten auf Facebook sinnvoll sein, wenn ein Unternehmen Filialen an mehreren Standorten besitzt. Dadurch besteht die Möglichkeit für Kunden, dass sie Fans der lokalen Filiale werden.

Nachteile mehrere Facebook-Seiten

Unter dem Strich steigt der Aufwand für die regelmäßige Pflege [1] und das Community Management. Weiterhin sind die Fans auf mehrere Facebook Seiten aufgeteilt. Infolgedessen kann der Wunsch bestehen, dass zwei Facebook-Seiten zu einer Facebook Seite zusammen geführt werden soll. Wie dies funktioniert und worauf Du beim Zusammenführen von Facebook-Seiten achten musst, findest Du in den nächsten Abschnitten vorgestellt.

Wenn Du zwei Facebook-Seiten zusammenführen willst, dann ist dies unwiderruflich. Daher achte auf eine sehr gute Vorbereitung.

Zwei Facebook-Seiten zusammenführen: Welche Voraussetzungen existieren?

Facebook selbst gibt uns wertvolle Anregungen zum Zusammenlegen von Facebook Seiten. Vor allem diese Voraussetzungen müssen wir dabei beachten [2]:

  1. Beide Facebook Seiten besitzen das gleiche Thema.
  2. Der Name der beiden Facebook Seiten ist ähnlich.
  3. Wir benötigen Admin-Rechte für jede Facebook Seite, die wir zusammenführen wollen. Besitzt Du diese nicht, dann musst Du Dir diese von dem Administrator beider Facebook Seiten freischalten lassen.
  4. Wenn die Facebook Seiten einen realen Standort aufweisen, dann verfügen sie über die selbe Adresse.

Ein Hinweis für Dich: Damit Du als Admin zwei Facebook-Seiten zusammenführen kannst, musst Du bei beiden Facebook Seiten mindestens 7 Tage als Admin angemeldet sein. Probierst Du innerhalb dieser Frist Deine Facebook-Seiten zu vereinen, erhältst Du eine Fehlermeldung von Facebook.

[tweetshare tweet=“Diese Voraussetzungen existieren, wenn Du zwei Facebook-Seiten zusammenführen willst“]

Worauf muss ich achten, wenn ich zwei Facebook-Seiten zusammenführen will?

Dieser folgende Punkt ist wichtig, wenn Du Deine Facebook Seiten zusammenführen willst. Deswegen stelle ich Dir diesen separat vor.

Häufig realisieren Unternehmen Kampagnen auf Facebook zur Gewinnung von Reichweite oder für Traffic im Online-Shop. Daher schau im Werbeanzeigenmanager auf Facebook, ob dort Kampagnen aktuell aktiv sind. Wenn ja, dann warte diese Kampagnen ab oder pausiere sie. Warum? Nachdem Du Deine Facebook Seiten (mit aktiven Facebook Kampagnen) zusammengeführtes, werden diese aktiven Facebook Kampagnen gelöscht. Dies ist ärgerlich!

Tipp: Daher schau unbedingt vorher nach, wenn Du zwei Facebook-Seiten zusammenführen willst.

Vielleicht kennst Du Dich mit SEO etwas aus. Wenn ja, dann kennst Du das Thema Weiterleitung einer Webseite (alten URL) zu einer neuen Webseite (neue URL). Das selbe Thema ist bei dem Zusammenbringen zweiter Facebook Seiten relevant. Daher der folgende Hinweis für Dich: Facebook legt keine Umleitung von der „alten“ Facebook-Seite auf die neue Seite an. Stattdessen wird sie gelöscht. Infolgedessen erreicht niemand mehr die alte URL. Dementsprechend überprüfe alle Verknüpfungen.

Schritte zum Zusammenführen von zwei Facebook-Seiten

Dir stehen drei Möglichkeiten für die Zusammenführung Deiner beiden Seiten zur Verfügung.

1. Möglichkeit: Zwei Facebook-Seiten zusammenführen

Diese erste Möglichkeit startet direkt auf Deiner Facebook Seite. Die Schritte dafür sind:

  1. Geh auf die gesuchte Facebook Seite!
  2. Klick auf Einstellung!
  3. Geh zu Allgemein!
  4. Klick auf Seite zusammenführen!

2. Möglichkeit: Zwei Facebook-Seiten zusammenführen

Bei der zweiten Möglichkeit nutzt Du ein Formular von Facebook [3]. Dort füllst die benötigen Daten aus. Beschreibe Dein Problem in kurzen Sätzen so genau wie möglich. Anschließend schicke dieses ausgefüllte Formular ab.

3. Möglichkeit: Zwei Facebook-Seiten zusammenführen

Mit dem Chat steht Dir eine dritte Möglichkeit zur Verfügung. Dafür wähle: Chat > Seitenfunktionen oder Anfragen [4]. Nutze diese Möglichkeit für die Zusammenführung oder wenn Schwierigkeiten auftreten!

Hinweis: Achte auf die Reihenfolge! Die erste Seite ist diejenige, welche Du behalten willst. Zusammengefasst bedeutet dies, dass die Seite 1 die Seite ist, welche Du behalten wirst. Seite 2 ist die Seite, die gelöscht wird. Bedenke, dass die Löschung für immer erfolgt!

Was passiert mit der „alten“ Facebook-Seite?

Die Antwort besitzt für Deine Entscheidung große Bedeutung.

Warum?

Darum:

  1. Die Zusammenführung ist endgültig, d.h. Du kannst sie nicht mehr rückgängig machen.
  2. Die „alte“ Facebook-Seite – welche Du loswerden möchtest – löscht Facebook.

Daher als Tipp für Dich: Speichere den Content und die Daten Deiner „alten“ Facebook Seite, bevor Du Deine zwei Facebook-Seiten zusammenführst.

[tweetshare tweet=“Diese Möglichkeiten hast Du, wenn Du zwei Facebook-Seiten zusammenführen willst“]

Was passiert mit den Fans der beiden Facebook Seiten?

Fans zu gewinnen für die eigene Facebook Seite ist eine herausfordernde Aufgabe. Vor einigen Jahren war dies „kinderleicht“. Daher möchtest Du Deine Fans behalten beim Zusammenführen Deiner Seiten. Jetzt die gute Nachricht: Von der zweiten zu löschenden Facebook Seite werden die Fans („Gefällt mir“-Angaben) und die Anzahl der Besuche auf Deine neue Hauptseite übernommen.

Die Anzahl der Fans auf Deinen Seiten spielen für die Zusammenführung keine Rolle. Dies bedeutet für Dich, dass es keine Rolle spielt, welche Deiner beiden Facebook-Seiten bei Deiner Antragstellung mehr Fans besitzt. Wenn Du Dich für die Seite mit den weniger Fans als Deine zukünftige alleinige Facebook-Seite entschieden hast, dann funktioniert die Zusammenführung genauso andersherum.

Was passiert mit den Fans, die Dir auf beiden Facebook-Seiten folgen? Diese Fans werden über die Zusammenführung informiert.

Dass die Fans übernommen werden, wissen wir nun. Jetzt noch der Punkt: Wie? Die Übernahme der Fans erfolgt automatisch. Unter Umständen dauert dies Stunden. Beobachte diese Entwicklung mit Geduld!

[tweetshare tweet=“Dies passiert mit den Fans, wenn Du zwei Facebook-Seiten zusammenführen willst“]

Wie lange dauert dieser Prozess?

Bei diesem Punkt ist Deine Geduld gefragt. Warum? Nachdem Du Deinen Antrag zum Vereinen Deiner beiden Facebook Seiten verschicktest, dauert das Bearbeiten etwa eine Woche. Diese Zeit gilt dafür, wenn Du bereits längere Zeit Admin Deiner Facebook Seiten bist.

Übernimmst Du gerade als Admin eine Facebook Seite, kommen noch einmal sieben Tage hinzu. Diese Zeit kannst Du nicht verkürzen, da Facebook diese Frist als Voraussetzung festlegt.

Unter dem Strich kann die Zusammenführen zweier Facebook-Seiten bis zu 14 Tagen dauern.

[tweetshare tweet=“So lange dauert das Zusammenführen von zwei Facebook-Seiten“]

Probleme beim Zusammenführender zweier Facebook-Seiten

Sei entspannt, wenn auf einmal Probleme beim Zusammenführen Deiner Facebook-Seiten auftreten.

Facebook schreibt [2]: „Wenn du deine Seiten nicht zusammenführen kannst, bedeutet das, dass deine Seiten die Bedingungen zum Zusammenführen nicht erfüllen. Wenn die Option für die Anfrage zur Zusammenführung deiner Seiten angezeigt wird, werden wir deine Anfrage prüfen.“

Gleichzeitig achte auf die Voraussetzungen für das Zusammenführen von Facebook Seiten.

Ein „Problemchen“ ist das Zusammenführen Deiner Fans. Dies dauert einige Stunden.

Sollte Dein Antrag zur Zusammenführung Deiner Facebook-Seiten von Facebook (Facebook-Automatismus) abgelehnt werden, dann kontaktiere die Kundenbetreuung von Facebook. Wie bereits geschrieben: Geduld und eine Portion Hartnäckigkeit benötigst Du für diese Aufgabe. Einen Tipp bei Problemen liefert der Autor Lars Müller in seinem Artikel zum Thema: „(Telefonisch) Zugriff auf die Seite beanspruchen“ [5]. Dafür stellt er in seinem Artikel eine Lösung vor.

Wo finde ich Unterstützung?

Guter Rat ist teuer. Wie in dem Abschnitt vorher beschrieben, können Probleme auftreten. Dir empfehle ich zur Lösung auf Facebook eine passende Gruppe zu finden, die sich mit Facebook beschäftigt. Stell dort Deine Frage! Antwort solltest Du zeitnah erhalten, wenn Deine Frage konkret ist.

Alternativ steht Dir der Kundensupport von Facebook zur Seite [4].

Dummy Image

Wenn Du zwei Facebook-Seiten zusammenführen willst, dann brauchst Du Geduld.

Fazit für Zwei Facebook-Seiten zusammenführen: So funktioniert es

Zuerst denke daran, dass für Deine beiden Facebook Seiten keine Kampagnen aktiv sind. Solltest Du nicht wissen, ob Kampagnen aktiv sind, dann frage den Admin der beiden Facebook Seiten oder schau in den Werbeanzeigenmanager.

Grundsätzlich ermöglicht Facebook Seiten zusammenzuführen. Dafür müssen die vorgestellten Voraussetzungen erfüllt sein. Selbst wenn die Voraussetzungen auf den ersten Blick erfüllt scheinen, können Probleme auftreten. Dafür steht Dir der Kundensupport von Facebook zur Verfügung.

Beachte noch den folgenden wichtigen Hinweis: Von der zweiten Facebook-Seite gehen alle Informationen (Zum Beispiel Posts, Bilder, Videos) verloren!

Mach Dir bewusst, dass unter dem Strich die Zusammenführen zweier Facebook-Seiten bis zu 14 Tagen dauern kann.

Noch einmal der Hinweis: Achte auf die Reihenfolge! Die erste Seite ist diejenige, welche Du behalten willst.

Zwei Facebook-Seiten zusammenführen - Tipps und Voraussetzungen von webpixelkonsum - Zwei Facebook-Seiten zusammenführen: So funktioniert es

Quelle: webpixelkonsum (Zwei Facebook-Seiten zusammenführen: Tipps und Voraussetzungen)

[tweetshare tweet=“Achte auf die Reihenfolge, wenn Du zwei Facebook-Seiten zusammenführen willst“]

Welche Erfahrungen zum Zusammenführen von zwei Facebook-Seiten sammeltest Du bisher? Schreibe mir diese unten in den Kommentaren!

Quellenangaben

Für die folgenden Quellenangaben gilt der Stand vom 15. November 2018:

[1] Tipps und Ideen für regelmäßige Posts in Social Media
[2] Kann ich zwei Facebook-Seiten zusammenführen?
[3] Formular: Facebook-Seiten zusammenführen
[4] Kundensupport von Facebook
[5] Aktuell – Problem beim Zusammenführen von Seiten

Abbildung zeigt den Instagram-Business-Account von webpixelkonsum für den Artikel Instagram für Unternehmen

Instagram Nametags: Die Bedeutung und ihre Erstellung

Instagram Nametags: Die Bedeutung und ihre Erstellung 2000 1333 Ralph Scholze

Neben Facebook ist Instagram eine der beliebtesten Social-Media-Plattformen. Deswegen gehört Instagram für viele Unternehmen in die Social-Media-Strategie. Eine der Gründe sind die Instagram-Funktionen. Eine solche stellt Dir dieser Artikel vor.

Instagram Nametags sind noch relativ jung. So findest Du erste Erwähnungen zu den Instagram Nametags zum Beispiel bei Techcrunch [1]. Während diese Erwähnungen lediglich die Ankündigung der Nametags publizierten, finden sich die Nametags in den letzten Tagen auf Instagram real vor. Deswegen war es nur eine Frage der Zeit, bis ich mit den Nametags auf Instagram in Berührung kam. Bevor ich Dir gleich die Bedeutung der Instagram Nametags und ihre Erstellung vorstelle, beantworte ich die Frage: Was sind Instagram Nametags?

Was sind Instagram Nametags?

Wenn Dir Snapchat und Twitter vertraut sind, dann entdeckst Du sehr schnell Parallelen zu den Nametags von Instagram. Unter dem Strich ist ein Nametag eine ähnlich wie ein QR-Code. Demzufolge ist der Nametag von Instagram ein scannbarer Code.

Das Besondere daran ist, das einfache Prinzip von dem Nametag-Feature:

  1. Du scannst ein Nametag von einem Instagram-Nutzer.
  2. Anschließend öffnet sich Instagram und zeigt Dir genau das Instagram-Profil an.
  3. Jetzt entscheidest Du, ob Du diesem Instagram-Nutzer auf Instagram folgst oder nicht. Wenn Du Dich dafür entschieden hast, dann seid ihr jetzt Instagram-Freunde und die siehst die Posts von ihm bzw. ihr.

Welche Bedeutung besitzen die Nametags auf Instagram?

Jetzt stellt sich die Frage, wofür dieses Nametag-Feature sinnvoll ist. Die Antwort ist einfach: Du wirst schneller gefunden, wenn jemand Deinen persönlichen Nametag zu Deinem Instagram-Profil besitzt und scannt. So einfach kann das Social-Media-Leben sein. Daher empfiehlt sich, das eigene Nametag zu promoten unter seinen Freunden, auf der Visitenkarte, in der E-Mail oder in Social Media.

Wie erstelle ich meinen eigenen Nametag?

Deinen persönlichen Instagram Nametag zu erstellen geht schnell und einfach. Instagram selbst gibt uns folgenden Hinweis: „Du kannst deinen Nametag mit der Instagram-App für Android und iPhone anpassen. Über einen Webbrowser ist das jedoch nicht möglich.“ [2].

Nach diesem Hinweis folgen jetzt die einzelnen Schritte zum Erstellen des eigenen Namentag:

  1. Öffne die Instagram-App auf Deinem Smartphone.
  2. Rufe Dein Profil auf!
  3. Tippe auf Einstellung!
  4. Wähle Nametag aus und tippe darauf!
  5. Passe ihn jetzt an Deine Wünsche an. Du kannst Deine Lieblingsfarbe und sogar Dein Lieblingsemoji auswählen. Noch persönlicher gestaltest Du Dein Nametag durch ein Selfie.

Fertig!

Bist Du an dieser Stelle angelangt, dann versende Deinen persönlichen Nametag an Deine Freunde. Bist Du neugierig darauf, wie so ein Nametag auf Instagram aussieht? Wenn ja, dann schau Dir die folgende Abbildung an:

Instagram-Nametag von dem Instagram-Business-Account webpixelkonsum - Instagram Nametags: Die Bedeutung und seine Erstellung

Quelle: webpixelkonsum (Instagram-Nametags von dem Instagram-Business-Account webpixelkonsum)

[tweetshare tweet=“So einfach erstellst Du Deinen Nametag auf Instagram“]

So nutzt Du einen Nametag auf Instagram

Die Nutzung von einem Nametag ist (kinderleicht) intuitiv. Dafür stehen Dir zwei Wege zur Auswahl.

Weg 1: So erstellst Du Deinen eigenen Nametag

Wenn Du von jemand willst, dass dieser Dir auf Instagram folgt, dann biete ihm Deinen Instagram-Nametag an. Sobald dieser gescannt wird, kommt er direkt zu Deinem Instagram Profil. Jenes kann direkt – wie beim QR-Code [3] – über die Kamera Deines Smartphone erfolgen.

Der eigentliche Nametag befindet sich exakt in der Mitte. Dort musst Du scannen, wenn Du zu einem bestimmten Instagram-Profil willst. Du bemerkst schnell, wie einfach die Nutzung von den Nametags sind.

Etwas ganz besonderes passiert beim Vernetzen und Verbinden beider Instagram-Profile. Allein dieser Effekt lohnt den „Aufwand“.

Das Ganze funktioniert auch bei bereits verbundenen Instagram-Profilen.

Probier es gleich selbst aus!

Schritte zum Erstellen eines Instagram Nametag für ein Instagram-Business-Account - Instagram Nametags: Die Bedeutung und seine Erstellung

Quelle: webpixelkonsum (Schritte zum Erstellen eines Instagram Nametag für ein Instagram-Business-Account)

Weg 2: So scannst Du Nametags von Deinen Instagram-Freunden und Instagram-Business-Accounts

Sobald Du Dir ein Nametag von einem anderen Instagram-Profil vorliegt, dann gehe wie folgt vor:

  1. Öffne die Instagram-App auf Deinem Smartphone.
  2. Rufe Dein Profil auf!
  3. Tippe auf Einstellung!
  4. Wähle Nametag aus und tippe darauf! Jetzt kommt der Unterschied: Erstelle jetzt nicht Deinen Nametag, sondern drücke unten auf „Nametag scannen“! Dadurch öffnen sich die Kamera voN Deinem Smartphone. Halte jetzt die Kamera auf diesen Nametag. Sobald alles passt, siehst Du den Instagram-Account.
  5. Jetzt entscheidest Du, ob Du diesem Instagram-Account folgen willst oder nicht.

[tweetshare tweet=“So einfach scannst Du Nametags von Deinen Instagram-Freunden und Instagram-Business-Accounts“]

Fazit für: Instagram Nametags: Die Bedeutung und seine Erstellung

Instagram probiert mit seinen Nametags das eigene Wachstum voranzubringen. Im Grunde genommen wächst Instagram in letzter Zeit stetig wie diese beispielshaften Fakten zu Instagram verdeutlichen [4]:

  • Mitglieder auf Instagram: 1 Milliarde – davon 68% weiblich (680 Millionen) – davon 72% Teens (720 Millionen).
  • Täglich aktive Nutzer (DAU): 500 Millionen.
  • Tägliche Instagram Stories: 400 Millionen.
  • Anzahl der Instagram-Business-Accounts: 25 Millionen.

Ferner treten im Alltag einige Probleme auf, die Instagram elegant lösen will. Ein solches Problem lautet: Wie finde ich schnell das gewünschte Instagram-Profil? Folglich hilft exakt an dieser Stelle die Instagram Nametags, da sofort das gewünschte Instagram-Profil erscheint und ausgewählt werden kann.

Unter dem Strich zusammengefasst: Die neuen Nametags von Instagram sind eine elegante Lösung.

Dummy Image

Die Instagram-Nametags sollen das Teilen der Instagram-Profile erleichtern.

Nutzt Du bereits die Nametags auf Instagram? Wenn ja, dann berichte unten in den Kommentaren von Deinen Erfahrungen und Tipps!

Quellenangaben

Für die folgenden Quellenangaben gilt der Stand vom 26. Oktober 2018:

[1] First look at Instagram Nametags, its clone of Snapchat QR codes
[2] Wie kann ich meinen Nametag auf Instagram anpassen?
[3] QR-Code und Marketing: Bringt Apple iOS 11 neuen Schwung?
[4] Instagram für Unternehmen: Fakten und Tipps

Abbildung zeigt den Instagram-Business-Account von webpixelkonsum für den Artikel Instagram für Unternehmen

Instagram für Unternehmen: Fakten und Tipps

Instagram für Unternehmen: Fakten und Tipps 2000 1333 Ralph Scholze

Nutzt Du bereits für Dein Unternehmen Instagram? Wenn noch nicht, dann liest Dir diesen Artikel genau durch. Warum? Auf jeden Fall ist das Potenzial von Instagram für Unternehmen eins: enorm. Aktuell! Denn niemand weiß, ob Instagram in zwei, drei, vier Jahren innerhalb von Social Media eine solche starke Präsenz besitzt. Vielleicht empfehle ich Dir dann Pinterest oder Snapchat oder TikTok.

Jetzt zu Instagram für Unternehmen.

Inhaltsverzeichnis für diesen Artikel zum Thema Instagram speziell für Unternehmen

Dich erwarten in diesem Artikel zu dem Thema Instagram für Unternehmen folgende Schwerpunkte:

  1. Was ist Instagram?
  2. Fakten rund um Instagram
  3. Instagram für Unternehmen: Was spricht dafür?
  4. Instagram-Business-Account: Tor für Unternehmen auf Instagram mit vielen Vorteilen
  5. Ziele auf Instagram für Unternehmen
  6. Tools für Instagram wie Creator Studio speziell für Unternehmen
  7. Tipps für eine hohe organische Reichweite auf Instagram
  8. Fazit für Instagram für Unternehmen

Wenn Du glaubst, dass Instagram ein Hype ist und daher in Deiner Social-Media-Strategie keinen „festen“ Platz erhalten soll, dann schau Dir die folgenden Fakten zu Instagram genauer an.

Was ist Instagram?

Wenn Dir Instagram noch unbekannt ist, dann hier eine kurze Vorstellung und aktuelle Fakten zu Instagram. Instagram startete 2010. In der Zwischenzeit gehört Instagram zu Facebook. Wie bei Facebook basiert das aktuelle Geschäftsmodell von Instagram darauf, den Zugang kostenlos zu gewähren. Deshalb finanziert sich Instagram durch Werbung (Instagram Ads) von Unternehmen und Marken.

Einerseits kennzeichnend für die Social-Media-Plattform Instagram sind die Stories und der starke Fokus auf Bild und Hashtags. Andererseits ist Instagram weit über Social Media hinaus bekannt für das Influencer Marketing [1].

Fakten rund um Instagram

Bevor Du mit Instagram für Dein Unternehmen starten willst, benötigst Du vielleicht Fakten zu Instagram. Aus diesem Grund recherchierte ich zu aktuellen Instagram-Fakten [2]:

  • Mitglieder auf Instagram: 1 Milliarde – davon 68% weiblich (680 Millionen) – davon 72% Teens (720 Millionen).
  • Täglich aktive Nutzer (DAU): 500 Millionen.
  • Tägliche Instagram Stories: 400 Millionen.
  • Anzahl der Instagram-Business-Accounts: 25 Millionen.
  • Anteil Instagram-Nutzer von allen Internetnutzer: 32%.
  • Aktive werbende Unternehmen auf Instagram je Monat: 1 Million.

Fakten zu Instagram und Influencer

Da Instagram für Influencer Marketing bekannt ist und daher für Dein Online-Marketing [1] relevant werden kann, hier noch spezielle Fakten zu dem Thema – Instagram und Influencer [2]:

  • 78% aller Influencer bevorzugen Instagram.
  • 55% der Influencer bevorzugen das Content-Format Story.
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Jener Instagram-Fakt ist sowohl für Deine Content-Marketing-Strategie und Social-Media-Strategie bedeutsam: „User-Generated Content Has a 4.5% Higher Conversion Rate.“ [2].

Unter dem Strich zeigen diese Fakten zu Instagram für Unternehmen folgendes: Diese Social-Media-Plattform wächst stetig und ist lebendig. Infolgedessen „drängt“ sie sich förmlich für die eigene Online-Marketingstrategie und Social-Media-Strategie sowie Content-Marketing-Strategie auf. Daher solltest Du für Dein Unternehmen das Potenzial von Instagram nutzen.

Potenzial von Instagram für Deine Social-Media-Strategie

Für Dich und Deine Social-Media-Strategie interessant ist der erwähnte Fakt, dass die Instagram-Nutzer sehr engagiert sind. Sie folgen auch Unternehmen. Dies passiert, wenn die Instagram-Inhalte einzigartig und relevant für die Instagram-Nutzer sind. Auf jeden Fall solltest Du Dich mit Storytelling beschäftigen, wenn Du für Dein Unternehmen Instagram einsetzen willst. Anschließend kannst Du Dich mit Deinem Instagram-Business-Account von der Masse abheben. Dafür bietet sich Dir als Unternehmen bzw. Marke die Instagram Story mit ihren vielfältigen Möglichkeiten und hohem Engagement an.

Dadurch baust Du für Dein Unternehmen auf Instagram ein Alleinstellungsmerkmal auf.

Hinzu kommt, dass Du wegen der hohen Anzahl an jungen Instagram-Nutzer (Teens) eine neue Zielgruppe für Dein Unternehmen ansprichst. Vielmehr für mittelständische Unternehmen (KMU) spielt dieser Fakt von Instagram eine sehr interessante Rolle. Beispielsweise können diese für ihr Touchpoint-Management Instagram einsetzen. Für Marken eröffnet Instagram Möglichkeiten, um frühzeitig in der Customer Journey ihrer Zielgruppe präsent zu sein. Gerade diesen Punkt finde ich für Deine Marketingstrategie und Markenstrategie sehr wichtig. Marken, die bei den Teens als die ihre Marke in die engere Wahl durch ihre Aktivitäten auf Instagram gelangen, erzielen viele Vorteile.

Instagram für Unternehmen: Was spricht dafür?

Für die hohe Beliebtheit von Instagram spricht die einfache Handhabung. Im Gegensatz zu Facebook oder Twitter findet man sich auf Instagram schnell zu recht. Smartphone genügt. Registriert. Kamera an. Fotos hochladen. Hashtag hinzu. Senden.

Fertig!

Zur Hilfe für das Einrichten empfehle ich Dir diesen Leitfaden für Business-Accounts in Social Media.

Content-Formate auf Instagram

Der Fokus auf Instagram liegt auf Bilder und Videos. Infolgedessen besteht Dein Instagram-Newsfeed aus Bildern und Videos oder Werbung, die Dich unterhalten.

Wie merkwürdig!

Genau diese beiden Content-Formate (Bild, Video) lieben wir Menschen. Sie verlangen von uns den geringsten Aufwand. Gleichzeitig fesseln sie unsere Aufmerksamkeit. Entsprechend clever waren die Gründer von Instagram. Sie nutzen sich diesen menschlichen Wesenszug, denn Selbstdarstellung und Inspiration „geben sich die Klinge in die Hand“ auf Instagram.

Die hohe Beliebtheit von Instagram begründet sich in der einfachen Bedienung von Instagram. Zum Beispiel sind die Größen der Content-Formate ähnlich. Gleichzeitig präsentiert sich Instagram im Gegensatz zu anderen Social-Media-Plattformen sehr aufgeräumt und minimalistisch. Weiterhin ermöglicht Instagram eine sehr einfache Bedienung seiner Social-Media-Plattform. Folglich stehen dem schnellen Konsum auf Instagram alle Türen offen.

Instagram-Content fesselt. Fantastisch für Dein Marketing.

Für den Einsatz von Instagram in Deinem Marketing-Mix sprechen mehrere Punkte:

  1. Die Einfachheit von der Plattform Instagram.
  2. Der Fokus von Instagram auf das Smartphone.
  3. Übersichtliche Instagram-App auf dem Smartphone für iOS und Android.
  4. Die Darstellung von einem Content-Format (Bild, Video, Story) auf dem Smartphone-Bildschirm.
  5. Das hohe Engagement der Instagram-Nutzer.

Mit anderen Worten, diese Punkte bieten für Dein Marketing eine sehr gute Ausgangssituation. Vor allem, da die Macher von Instagram die Schwäche von uns Menschen (Fokus auf Bild und Video) und die Schwächen der anderen Social-Media-Plattformen clever und zeitgemäß lösen. Da die Instagram-Nutzer Instagram mobil nutzen und die Darstellung von einem Content-Format (Bild, Video, Story) erfolgt, wird die Aufmerksamkeit der Instagram-Nutzer intensiv auf das Content-Format gelenkt und fokussiert. Folglich macht dieser Aspekt Instagram so wertvoll für Dein Marketing. Weiterhin begünstigen die hohen Interaktionsraten auf Instagram Dein Marketing, vor allem Dein Community Management. Im Gegensatz dazu können diese Interaktionsraten auf Instagram durch sogenannte Instagram-Bots [3] künstlich erzeugt sein.

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Für Deine Instagram-Strategie Tipps: Erstelle ein Konzept! Lege Deine Bildsprache fest! Erzähle Deine Geschichten! Habe Verve!

Instagram-Business-Account: Tor für Unternehmen auf Instagram mit vielen Vorteilen

Zuerst gleich die wichtigste und für uns Unternehmer die beste Nachricht. Wenn Du als Unternehmen oder Marke auf Instagram aktiv sein willst, dann steht Dir der Instagram-Business-Account parat. Diesen Instagram-Business-Account solltest Du für Dein Unternehmen oder Deine Marke nutzen ähnlich wie bei Facebook (Facebook Profil – privat vs. Facebook Seite – geschäftlich). Wie sieht so ein Instagram-Business-Account überhaupt aus? Damit Du Dir davon ein Bild gewinnst, stelle ich Dir den Instagram-Business-Account von webpixelkonsum vor:

Instagram-Business-Account von webpixelkonsum (Marketing-, PR- und Social-Media-Beratung für Unternehmer) - Instagram für Unternehmen: Fakten und Tipps

Quelle: webpixelkonsum (Instagram-Business-Account von webpixelkonsum)

Wie Du selbst siehst, unterscheidet sich der allgemeine Aufbau von einem Instagram-Business-Account zu einem privaten Instagram-Account marginal. Auf dem Screenshot findest Du den wichtigsten Unterschied zwischen diesen beiden Account-Arten nicht. Dabei ist dieser Unterschied für Unternehmen so und ihre Instagram-Strategie so wichtig. Deswegen musst Du ihn wissen. Es handelt sich um die Insights. Diese liefert die Instagram nur bei Deinem Instagram-Business-Account. Mit deren Hilfe gewinnst Du Daten, die Dir tiefere Einblicke gewähren.

So einfach richtest Du Deinen Instagram-Business-Account ein

Zuerst der wichtigste Tipp für Dich: Sichere Dir rechtzeitig den Namen beziehungsweise den Account auf Instagram für Dein Unternehmen.

Wenn Du einen Instagram-Business-Account einrichten willst, dann stehen Dir zwei Wege zur Auswahl:

  1. Du besitzt bereits einen privaten Instagram-Account. Ist dies der Fall, kannst Du in den Einstellungen Deinen neuen Instagram-Business-Account einrichten.
  2. Du startest zum ersten Mal auf Instagram.

So einfach startest Du auf Instagram:

  1. Lade Dir die aktuelle Instagram-App für und auf Dein Smartphone (iOS, Android, Windows) herunter.
  2. Sobald die Instagram-App auf Deinem Smartphone installiert ist, öffne sie.
  3. Registriere ich Dich mit Deiner Email-Adresse. Alternativ steht Dir der Weg über Facebook zur Auswahl.
  4. Wandle Dein Instagram-App unter „Optionen“ in einen Instagram-Business-Account um.
  5. Richte jetzt Deinen Instagram-Business-Account mit den wichtigen Informationen zu Deinem Unternehmen ein!

Damit Dein Business-Profil auf Instagram für Deine Instagram-Fans informativ und anregend ist, stelle ich Dir noch einige Tipps für Deinen Instagram-Business-Account:

  • Benutzername und Kurzbeschreibung (d.h. Bio): Achte darauf, dass Dein Benutzername auf Instagram identisch mit den Benutzernamen auf Deinen anderen Social-Media-Accounts. Infolgedessen steigerst Du bei Deinen Social-Media-Fans die Wiedererkennung für Dein Unternehmen oder Deine Marke. In Deine Kurzbeschreibung beschreibst Du kurz Dein Unternehmen in Kombination mit relevanten Hashtags, setzt ein Link zu Deiner Corporate Website und fügst die Geschäftsadresse ein. Extra für Dich ein Tipp: Setze ein Link zu Deinem Impressum!
  • Profilbild: Zuerst empfiehlt sich dafür das Logo Deines Unternehmens. Wie bei dem Benutzername gilt für Dein Profilbild: Achte auf die Wiedererkennung für Deine Social-Media-Fans!

Instagram Stories sind beinah ein „Goldesel“ für Dein Marketing

Neben den „klassischen“ Content-Formaten Fotos und Videos entwickelt sich die Instagram Stories zu einer „wahren Goldgrube“ für Unternehmen. Mit einer Instagram Story kannst Du Fotos und Videos publizieren. Das Besondere an diesen Instagram Stories sind ihre Begrenzung auf 24 Stunden. Anschließend werden sie automatisch von Instagram gelöscht und sind damit für Deine Instagram-Fans nicht mehr anzuschauen.

Eine Instagram Story besitzt mehrere Vorteile:

  • Eine Instagram Story nutzt den vollständigen Bildschirm aus.
  • Gleichzeitig besitzt jeder, der sich eine Instagram Story anschaut, die Kontrolle darüber. Das heißt, dass innerhalb einer Instagram Story vor- und zurückgespult, pausiert oder mehrfach angeschaut werden kann.
  • Instagram positioniert die Instagram Stories prominent im oberen Bereich. Dadurch fallen sie auf. Sie erlangen Aufmerksamkeit. Infolgedessen steigt die Wahrscheinlichkeit, dass Instagram Fans Deine Instagram Story konsumieren.
  • Instagram bietet Dir Möglichkeiten an, Deine Instagram Stories als Unternehmen bzw. Marke individuell zu gestalten.

Zu welchen verrückten Ideen die Instagram-Story animiert, stellt Dir der Artikel aus der Fußballwelt vor. Schau selbst, denn es lohnt sich!

Instagram für Unternehmen: Live-Videos im Story-Modus

Für Dein Marketing und Deine Unternehmenskommunikation interessant sind die Live-Videos im Story-Modus von Instagram. Sie können bis zu einer Stunde Länge sein. Während dieser Zeit kannst Du Deine Community auf Instagram direkter, persönlicher, spontaner ansprechen und unterhalten.

Unter dem Strich bieten Dir die Instagram Stories für Dein Marketing bezüglich Storytelling viele Möglichkeiten. Ein Tipp für Dich: Achte auf den Streuverlust!

Instagram für Unternehmen: Insights geben Dir wertvolle Einblicke

Die Instagram-Insights zeigen Dir Einblicke je Instagram-Post und über Deinen kompletten Instagram-Business-Account.

Vor allem bei Deinen Instagram-Posts liefern Dir die Instagram-Insights wertvolle Einblicke. Dadurch kannst Du Deine Content-Marketing-Strategie auf Instagram stetig verbessern. Im Detail sind dies:

  • Impressionen,
  • Reichweite,
  • Abonnements,
  • Interaktionen und
  • Profilaufrufe.

Entgegen der Instagram-Insights je Instagram-Posts zeigen Dir die Instagram-Insights die Aktivitäten rund um Deinen gesamten Instagram-Business-Account:

  • Aktivität,
  • Inhalt und
  • Zielgruppe (ab 100 Abonnenten).

Instagram für Unternehmen: Instagram-Ads (Werbeanzeigen)

Weiterhin bietet Dir der Instagram-Business-Account den großen Vorteil, dass Du Instagram-Ads (Werbeanzeigen) schalten kannst. Dir stehen folgende aktuelle Formate der Instagram-Ads zur Verfügung:

  • Foto-Ads,
  • Video-Ads,
  • Story-Ads und
  • Carousel-Ads.
Instagram-Ads für Unternehmen in Übersicht: Werbemöglichkeiten auf Instagram für Unternehmen - Instagram für Unternehmen: Fakten und Tipps

Quelle: webpixelkonsum (Instagram-Ads für Unternehmen in Übersicht: Werbemöglichkeiten auf Instagram für Unternehmen)

Klar!

Instagram-Ads kostet Kapital. Dieser Nachteil existiert. Jedoch sind einige Vorteile real. Zum Beispiel der Fakt, dass im Gegensatz zu den normalen Instagram-Posts in Instagram-Ads Links integriert sind. Ja, auf anderen Social-Media-Plattformen wie Facebook oder Twitter gehört dies zum normalen Alltag. Auf Instagram eben nicht und wenn Du Instagram für Dein Unternehmen nutzen willst wegen der vielen Vorteile, dann müssen wir diesen Nachteil in Kauf nehmen.

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Der größte Nachteil für Dein Marketing sind die fehlenden Links bei den Instagram-Posts. Wenn Du ein Instagram-Business-Account nutzt, dann entfällt dieser Nachteil mit Hilfe der Instagram-Ads.

Ziele auf Instagram für Unternehmen

Ziele auf Instagram sind wichtig für den Erfolg auf Instagram. Besser gesagt sollten Deine Ziele auf Instagram nach dem SMART-Prinzip entsprechen, um mögliche „Stolpersteine“ [4] zu vermeiden. Welche Ziele auf Instagram kannst Du verfolgen:

  • Markenbekanntheit steigern,
  • Produktumsätze steigern,
  • Kundenzufriedenheit vervollkommnen,
  • Mitarbeiter gewinnen und
  • Kooperationspartner finden und vertiefen.

Tools für Instagram wie Creator Studio speziell für Unternehmen

Ohne Tools kannst Du Instagram natürlich nutzen. Mit Tools für Instagram kannst Du Dich richtig austoben. Deine Kreativität gewinnt Spielraum. Dein Verstand erhält Daten zur Analyse. Deine Work-Life-Balance passt. Daher empfehle ich Dir bei intensiveren Einsatz von Instagram in Deiner Social-Media-Strategie Instagram-Tools einzusetzen [5].

Creator Studio: Content wie die Story auf Instagram managen

Wenn Du ein kostenloses Tool rund um Deine Stories und Deinen nutzen willst, dann schau Dir auf jeden Fall das Creator Studio für Instagram aus dem Hause von Facebook an. Die folgende Abbildung aus dem Artikel: „Instagram Creator Studio einsetzen für Deine Instagram-Content-Strategie“ [6] zeigt Dir einen ersten Einblick in das Creator Studio:

Diese Abbildung zeigt Details von einem Story-Post im Creator Studio.

Quelle: webpixelkonsum (Details von einem Story-Post im Creator Studio)

Fazit für Story auf Instagram: Anleitung, Tipps und Tricks für Dich

Stories sind in Social Media aktuell extrem beliebt. Die Fakten belegen dies eindeutig. Diese Chance können wir als Unternehmen oder Marke gezielt nutzen wie die Best Practices zu Instagram Stories zeigen.

Tipps für eine hohe organische Reichweite auf Instagram

Auf jeden Fall gehört das Thema – organische Reichweite auf Instagram – zu einer größten Herausforderung. Diese zu lösen bedeutet eine Menge Arbeit und Know how. Daher gebe ich Dir einige Tipps mit für Deine organische Reichweite auf Instagram. Probiere sie aus und verbessere sie stetig, denn Instagram muss Geld verdienen und wird mit zunehmender Mitgliederzahlen an ihr „experimentieren“.

  • Poste in regelmäßigen Abständen = Quantität! Influencer berichten, dass sie täglich ein bis zwei Postings publizieren.
  • Publiziere hochwertigen Content = Qualität! Achte darauf, dass Dein Content Deine Zielgruppe – je genauer, desto besser – anspricht und zu Interaktionen animiert.
  • Nimm Deine Instagram-Fans ernst = Respekt! Das heißt, dass Du auf Kommentare Deiner Instagram-Fans reagierst und sie zeitnah beantwortest.
  • Setze Hashtags ein = Reichweite! Infolgedessen vergrößerst Du die Reichweite für Deinen Instagram-Business-Account bei denen, die von Dir noch keine Instagram-Fans sind.
  • Mach Gebrauch von der Bildunterschrift!
  • Verwende Instagram-Ads! Dafür benötigst Du ein finanzielles Budget.
  • Nutze die Instagram-Stories = Unterhaltung!
  • Trommel für Deinen Instagram-Business-Account überall! Für Dich als Inspiration ein Blogbeitrag, der sich zwar auf Facebook bezieht, aber genauso für Instagram gültig ist: „Facebook bestraft Links mit Verlust an Reichweite: 10 Alternativen“ [7].
  • Denke über Kooperationen auf Instagram nach!
Instagram-Tipps für Unternehmen by webpixelkonsum - Instagram für Unternehmen: Fakten und Tipps

Quelle: webpixelkonsum (Instagram-Tipps für Unternehmen by webpixelkonsum)

Beste Zeiten für erfolgreichere Instagram-Posts

Auf jeden Fall ist es wichtig zu wissen, wann die beste Zeit für das Posten auf Instagram ist. Bevor man zu irgendeiner Zeit postet und die Fans gar nicht auf Instagram aktiv sind, solltest Du Dich wegen des Streuverlustes mit diesem Thema beschäftigen.

Dafür kann ich Dir den folgenden Artikel: „Analyse: Die besten Zeiten für Instagram-Postings nach Branche als Infografik“ [8] empfehlen. Darin findest Du zahlreiche Anregungen nach Branchen sortiert für Deine Instagram-Strategie. Entsprechend dieser Fakten zeigt sich, dass es – die richtige Zeit – zum Posten auf Instagram nicht existiert.

Fazit für: Instagram für Unternehmen

Ist Instagram für Unternehmen eine „Eintagsfliege“? Dafür müsste ich jetzt meine Glaskugel fragen, denn in die Zukunft schauen und verläßliche Fakten liefern kann ich nicht. Auf jeden Fall wird Instagram noch einige Jahre am Social-Media-Himmel strahlen. Problematisch sehe ich den extrem hohen Anteil an jungen Leuten. Warum? Sie sind neugieriger, experimentierfreudiger und wechselbereiter als ältere Generationen. Sollte eine neue „coole“ Social-Media-Plattform am Social-Media-Himmel erscheinen, dann könnten die Netzwerkeffekte für Instagram gravierend sein. Dementgegen spricht die Gegenwart. Aber für Deine Social-Media-Strategie ist dieser Aspekt wichtig.

Auf jeden Fall liegt das größte Potential von Instagram im Visual Storytelling. Dementsprechend solltest Du dieses Potenzial im Rahmen Deiner Corporate Identity intensiv nutzen. Damit Du für Deine Geschichten auf Instagram viele Fans gewinnst, steht Dir eine Interessante Funktion von Instagram zur Verfügung: Die Instagram Nametags.

Ein Tipp für Dich zum Ausprobieren: Instagram Takeover

Falls Du Dich jetzt fragst, was ein – Instagram Takeover – bedeutet und wofür dies für Dein Unternehmen gut ist, dann folgt hier die Auflösung. Bei einem Instagram Takeover übernimmt eine Dritte Person den Instagram-Account für eine bestimmte Zeit. Während dessen postet sie in Deinem Auftrag und tauscht sich mit Deiner Community aus. Schließlich soll der Instagram Takeover erfolgreich sein und Spaß bereiten. Deswegen gebe ich Dir noch einige Tipps speziell für Instagram Takeover:

  • Bestimmte Deine Ziele und die Dauer!
  • Wähle die Person aus und besprich mit ihr die Details!
  • Lege die Art fest (z. B.: Foto- oder Video-Posts, Stories, Live Videos)!
  • Bewirb Deinen Instagram Takeover frühzeitig und intensiv!
  • Realisiere Deinen Instagram Takeover!
  • Werte Deinen Instagram Takeover am Ende aus und notiere Dir, was hervorragend und verbesserungswürdig war!

Instagram per Browser nutzen

Konzipiert wurde Instagram für die mobile Nutzung. Deswegen zeitgemäß. Jedoch kannst Du Instagram seit einiger Zeit über Deinen Lieblingsbrowser nutzen. Beachte dabei, dass Dir mehr Funktionen von Instagram in der mobilen Instagram-App gegenüber der Webversion zur Verfügung stehen. Meiner Meinung nach solltest Du Dir spezielle Instagram-Tools suchen, mit denen Du Deine Posts planen, managen und analysieren kannst.

Instagram Nametags: Eine Funktion für mehr Instagram Freunde

Instagram probiert stetig neue Funktionen auf seiner Social-Media-Plattform aus. Zum Beispiel sind die Instagram Nametags eine solche Funktion auf Instagram. Dadurch gewinnst Du für Dein Unternehmen etwas ganz besonderes: Eine Funktion für mehr Instagram Freunde. Probier die Instagram Nametags gleich selbst aus und schau selbst, wie Dein Unternehmen mehr Fans gewinnt!

Nutzt Du Instagram für Dein Unternehmen? Wenn ja, dann berichte unten in den Kommentaren von Deinen Erfahrungen und Tipps!

Quellenangaben

Für die folgenden Quellenangaben gilt der Stand vom 29. Juni 2022:

[1] Online-Marketing für den Mittelstand: Komplex und doch sinnvoll
[2] Instagram by the Numbers: Stats, Demographics & Fun Facts
[3] Instagram-Bots im Selbstversuch (Lassen Sie das)
[4] Strategie-Fallen im Marketing: Tipps zum Umschiffen
[5] Tools für Instagram vorgestellt
[6] Instagram Creator Studio einsetzen für Deine Instagram-Content-Strategie
[7] Facebook bestraft Links mit Verlust an Reichweite: 10 Alternativen
[8] Analyse: Die besten Zeiten für Instagram-Postings nach Branche als Infografik

Konzept der Quelle für Social-Media-Strategie

Online-Marketing für den Mittelstand: Komplex und doch sinnvoll

Online-Marketing für den Mittelstand: Komplex und doch sinnvoll 2000 1333 Ralph Scholze

Wenn Du Geschäftsführer beziehungsweise CEO eines mittelständischen Unternehmens bist oder das Marketing in Deinem Unternehmen verantwortest, dann spielt das Thema – Online-Marketing für den Mittelstand – eine bedeutende Rolle. Wie komplex dabei das Online-Marketing für den Mittelstand ist, stellt Dir dieser Artikel vor.

Zuerst gebe ich Dir eine Empfehlung, bevor wir uns dem Thema Online-Marketing widmen. Stelle Dir eine Kanne Kaffee, Tee oder ein anderes prickelndes Getränk an Deine Seite. Warum? Entsprechend der Überschrift ist dieser Artikel sehr lang. Dies liegt vor allem daran, dass das Online Marketing relativ neu und rasant ist. Hinzu kommt die enorm schnelle technologische Entwicklung. Diese beschert uns beinah täglich neue Marketing-Tools.

Weiterhin überfluten uns je nach Wetterlage neue Fachtermini wie Influencer Marketing, Customer Journey, Love Brands, Chatbots, Augmented Reality (AR), Storytelling, User-generated Content, SMART-Ziele, Always-on-Communication, Webinar, Marketing Automation. Meistens verbergen sich dahinter neue Marketinginstrumente. Infolgedessen entsteht eine gigantische Vielfalt und Komplexität für Deine Marketingstrategie.

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Ein Ende dieser Entwicklung im Online-Marketing ist nicht in Sicht, denn wir stehen erst am Anfang.

Der Reihe nach.

Eng mit dem Thema Online-Marketing für den Mittelstand steht das Thema Digitalisierung in Verbindung. Aufgrund der Digitalisierung stehen mittelständische Unternehmen unter zunehmenden Druck. Einerseits steigt die Zahl der Konkurrenten und der Preiskampf verschärft sich durch globale Produktvergleiche in Echtzeit. Andererseits werden gleichzeitig die Konsumenten kritischer und anspruchsvoller. Daher bietet sich das Online-Marketing für den Mittelstand förmlich an wie dieser Artikel zu Google My Business vorstellt. Ein Tipp für Dich an dieser Stelle: Achte bei Deiner Online-Marketing-Strategie an Deine Corporate Identity!

Entscheidungen im Marketing: Fragen über Fragen

So funktioniert das „klassische Marketing“. Im Mittelpunkt jedes Verkaufsaktes steht eine Frage aus Sicht eines Konsumenten: „Und was habe ich davon?“. Diese Frage müssen wir als Unternehmen beantworten. Je genauer wir diese Frage beantworten, desto größer die Chance für mehr Umsatz. Dementgegen fragt das „moderne Marketing“ eine gänzlich andere Frage aus Kundensicht: „Wie fühle ich mich, wenn ich mir dieses Produkt kaufe? Wie verbessert sich mein Leben?“. Damit sind im Marketing stetig Entscheidungen zu treffen.

Wir kennen das: Unsere moderne Zeit fühlt sich immer rasanter an. Informationen sprudeln stetig über das Internet auf uns ein. Parallel denken wir Menschen in Bilder, um Informationen besser verarbeiten zu können. Auf Grund der technologischen Entwicklung (Stichwort: Digitalisierung) gilt für das moderne Marketing auch die Überarbeitung und Anpassung des Corporate Design an den Zeitgeschmack.

Infolgedessen müssen viele Unternehmen für ihr Marketing Entscheidungen treffen. Beispielsweise fragen sie sich, ob:

  • die eigene Corporate Website dem Zeitgeschmack entspricht oder
  • Social Media zum Einsatz kommen soll oder
  • Content-Marketing aufgebaut werden muss.

Diese Fragen rum um die Vielzahl an Marketingformen sind berechtigt, da unnötige Kosten wie der Streuverlust zu vermeiden sind. Nur eindeutige, allgemeingültige Antworten existieren dafür keine. Warum? Der Grund ist einfach: Die Vorlieben der Zielgruppe bestimmen das moderne Marketing.

Ein Blick auf das „klassische Marketing“

Bevor wir uns mit dem speziellen Thema „Online-Marketing für den Mittelstand“ auseinandersetzen, lass uns kurz einen Blick auf das „klassische Marketing“ werfen. Infolgedessen verstehen wir anschließend die Abgrenzung zu Online-Marketing viel besser.

Der „klassische“ Marketing-Mix mit 4Ps

Bekannt aus dem „klassischen“ Marketing ist der Marketing-Mix. Dieser beinhaltet die „weltberühmten“ 4Ps:

  • Price, d.h. Preispolitik,
  • Promotion, d.h. Kommunikationspolitik,
  • Product, d.h. Produktpolitik und
  • Place, d.h. Distributationspolitik.

Du findest diese 4Ps mit ausgewählten Maßnahmen auf der folgenden Abbildung:

Diese Abbildung von webpixelkonsum stellt den Marketing-Mix mit seinen 4 Ps und konkreten Maßnahmen vor. Diese 4 Ps im Marketing Mix sind Price (Preispolitik), Promotion (Kommunikationspolitik), Product (Produktpolitik) und Place (Distributionspolitik). Der Marketing-Mix ist für eine Marketingstrategie und Social-Media-Strategie sehr wichtig.

Marketing-Mix mit seinen 4 Ps und Maßnahmen

Dieser „klassische“ Marketing-Mix erfuhr in den letzten Jahren einige Erweiterungen. Entsprechend kommt ein „moderner“ Marketing-Mix zum Einsatz.

Der moderne Marketing-Mix mit 7Ps

Infolge der zahlreichen Änderungen im Marketing in den letzten Jahren sind die Tage des „klassischen“ Marketing-Mix gezählt. Dadurch erfuhr der Marketing-Mix einige Erweiterungen. Unter dem Strich besitzt jetzt das „moderne“ Marketing folgende 7Ps:

  • Price, d.h. Preispolitik,
  • Promotion, d.h. Kommunikationspolitik,
  • Product, d.h. Produktpolitik,
  • Place, d.h. Distributationspolitik,
  • People, d.h. Personalpolitik,
  • Process, d.h. Prozessmanagement,
  • Physical Facilities, d.h. Ausstattungspolitik.

Bis hierher lag der Fokus auf dem Marketing. Jetzt gehen wir einen Schritt weiter. Deswegen widmen sich die nächsten Abschnitte dem Online-Marketing. Am Besten starten wir mit einer kurzen Begriffserklärung beziehungsweise Definition von Online-Marketing.

Online-Marketing: Eine Begriffserklärung

Während die ersten Absätze sich mit dem „klassischen“ Marketing beschäftigen, folgt jetzt das Online-Marketing. Nur stellen sich jetzt die Fragen:

  • Was bedeutet Online-Marketing?
  • Und was bedeutet Online-Marketing nicht?

Was bedeutet Online-Marketing?

Um die Frage: „Was bedeutet Online-Marketing?“ zu beantworten, bietet sich die Definition von Online-Marketing an.

Erste Definition für das Online-Marketing

Beispielsweise lautet die die Definition von Online-Marketing im Lexikon der Gründerszene wie folgt: „Der Begriff Online-Marketing beschreibt ein Teilgebiet des Marketings und umfasst alle Marketingmaßnahmen, die mithilfe des Internets ergriffen und umgesetzt werden.“ [1].

Zweite Definition für das Online-Marketing

Demgegenüber lautet die folgende Definition für das Online-Marketing so: „Beim Onlinemarketing wird das Marketing in Onlinemedien umgesetzt (Online + Marketing = Onlinemarketing). Dabei liegt der zentrale Fokus des Onlinemarketings häufig auf der Kommunikationspolitik.“ [2].

Unter dem Strich zusammengefasst bedeuten diese beiden Definitionen für das Online-Marketing die konsequente Realisierung des Marketing-Mix. Damit sollen die Ziele der Marketingstrategie dank moderner Technologien effizient und effektiv realisiert werden.

Was bedeutet Online-Marketing nicht?

Online-Marketing bedeutet nicht die 1:1-Kopie des „klassischen“ Marketing. Online-Marketing bedeutet auch nicht die „Zeit der Goldgräber“ für Dein Marketing. Weiterhin bedeutet Online-Marketing auch nicht die „Lösung aller Marketingprobleme“.

Wenn Du so denkst, dann empfehle ich Dir das Lesen weiterführender Literatur zum Thema Online-Marketing. Es wäre doch erfreulich, wenn Deine Online-Marketingstrategie erfolgreich ist.

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Marketing dient keinem Selbstzweck. Vor allem sollen betriebswirtschaftliche Unternehmensziele effektiv und effizient realisiert werden.

Warum als mittelständisches Unternehmen Online-Marketing?

Eine ganz klare Antwort: Um weiterhin Umsatz und Gewinn zu erzielen. Diese beiden Merkmale sind weiterhin Hauptaufgabe des Marketings. Der Weg dahin änderte sich in den letzten Jahren und Jahrzehnten.

Online-Marketing bietet mittelständischen Unternehmen deswegen interessante Möglichkeiten, da die Zielgruppe mit geringerem Streuverlusten angesprochen werden können. Gerade diese Streuverluste kosten viel Kapital. Jenes können mittelständische Unternehmen dank Online-Marketing effizienter einsetzen. Der Grund liegt in den vorhandenen Daten und deren Nutzung im Marketing (Stichwort: Big Data). Unter dem Strich gewinnen KMU mit dem selben Marketingbudget mehr Kunden, einen höheren Umsatz und Gewinn, wenn dabei der Streuverlust minimal bleibt.

Voraussetzung für Dein Online-Marketing: Die Online-Marketing-Strategie

Natürlich bietet das Online-Marketing keine „gebratenen Tauben, die vom Himmel fallen“. Dafür notwendig ist eine Online-Marketing-Strategie. Einerseits ist die Online-Marketingstrategie die Summe von Entscheidungen. Andererseits beinhaltet die Online-Marketingstrategie die Marketingziele und Unternehmensziele, die clever mit einem geschulten Team an internen Mitarbeitern und externen Freelancer realisiert werden soll.

Online-Marketing-Strategie: Häufige Online-Marketinginstrumente

Häufig fokussieren mittelständische Unternehmen die Website als eine der wichtigsten Online-Marketinginstrumente. Damit einher investieren die KMU vorwiegend in Suchmaschinenoptimierung (SEO) und E-Mail-Marketing sowie Social Media (Facebook & Co.).

Corporate Website und Corporate Blog als Online-Marketinginstrument

Die eigene (Corporate) Website gehört für viele Unternehmen seit Jahren zum Standard. Jedoch bedeutet dies nicht, dass für jede Online-Marketingstrategie die Corporate Website zwingend notwendig ist wie das „Konzept der Quelle“ anregt.

Wenn Du für Dein Unternehmen eine Corporate Website einsetzt, dann kennst Du den Aufwand. Denn eine Corporate Website erfüllt Deine Marketingziele nur, wenn sie die Erwartungen Deiner (potenziellen) Kunden erfüllt. Deswegen müssen auf Deiner Corporate Website zum Beispiel die Inhalte aktuell und für mobile Endgeräte optimiert sein. Weiterhin muss sie intuitiv und leicht bedienbar sein (Usability). Mit anderen Worten erfüllt eine gepflegte und modern auftretende Corporate Website eine bessere Kundenansprache.

Entgegen der Website nutzen nur wenige Unternehmen das Potenzial des Corporate Blog [3]. Dabei sind seine Einsatzmöglichkeiten im Online-Marketing vielfältig wie diese Abbildung zeigt:

Diese Abbildung von webpixelkonsum stellt die verschiedenen Einsatzmöglichkeiten von einem Corporate Blog für B2B-Unternehmen vor. Diese vielfältigen Einsatzmöglichkeiten in einer Social-Media-Strategie und Marketing-Strategien sind Blogs für Knowledge, Service, Kampagnen, spezielle Produkte und Customer Relationship sowie CEO und Krisenkommunikation. Zusätzlich unterteilt werden diese Blogs in Information (Wissen vermitteln), Persuasion (Themen besetzen, Image bilden, Verträge unterstützen) sowie Argumentation (Beziehungen pflegen, Konflikte lösen). Die Darstellung orientiert sich an die Ausarbeitung von Professor Ansgar Zerfaß.

Quelle: webpixelkonsum (Corporate Blog und seine Einsatzmöglichkeiten für B2B-Unternehmen)

Gleichzeitig können Unternehmen mit eigenem Corporate Blog viele strategische Ziele erfüllen [4]. Welche strategischen Ziele mit einem Corporate Blog realisiert werden können, zeigt Dir die folgende Abbildung:

Strategische und taktische Ziele für Corporate Blogs von webpixelkonsum - Online-Marketing für den Mittelstand: Komplex und doch sinnvoll

Quelle: webpixelkonsum (Strategische und taktische Ziele für Corporate Blogs)

Unmittelbar folgen jetzt weitere Online-Marketinginstrumente wie das Content-Marketing und Suchmaschinenoptimierung (SEO). Beide sind eng verbunden mit der Corporate Website und dem Corporate Blog. Daher stelle ich Dir sie vor.

Content-Marketing als Online-Marketinginstrument

Das Content-Marketing eröffnet für Dein Online-Marketing mittel- bis langfristig eine hohe Unabhängigkeit. Diese erreichst Du, wenn Du die Medienformate Owned Media, Earned Media und Paid Media fokussierst. Die folgende Abbildung aus dem Artikel: „Owned, Earned und Paid Media: Ihre Bedeutung und Nutzung in Deiner Content-Marketing-Strategie“ [5] zeigt Dir das Zusammenspiel von Owned Media, Earned Media und Paid Media:

Owned-, Earned- und Paid-Media in der Content-Marketing-Strategie von webpixelkonsum - Online-Marketing für den Mittelstand: Komplex und doch sinnvoll

Quelle: webpixelkonsum (Owned, Earned und Paid-Media in der Content-Marketing-Strategie)

Owned, Earned und Paid Media ist für Deine Online-Marketingstrategie relevant (siehe Abbildung) [5]:

Owned, Earned und Paid-Media und deren Einflussmöglichkeiten von webpixelkonsum - Online-Marketing für den Mittelstand: Komplex und doch sinnvoll

Quelle: webpixelkonsum (Owned, Earned und Paid-Media und deren Einflussmöglichkeiten)

Suchmaschinenoptimierung (SEO) als Online-Marketinginstrument

Sehr bekannt ist das nächste Online-Marketinginstrument: Die Suchmaschinenoptimierung (SEO). Dabei geht es um Keywords, Backlinks, Rankings und Traffic. Jedoch ändert sich die „SEO-Welt“ stetig. Im Grunde genommen bedeuten diese stetigen Änderungen durch zum Beispiel Google eine laufende Aktualisierung der eigenen SEO-Strategie. Eine allgemein gültige Formel für den „TOP-Platz“ in den Suchmaschinen existiert nicht. Vielmehr müssen viele SEO-Maßnahmen realisiert werden, um auf den ersten Plätzen in den Suchergebnissen zu stehen. Diese SEO-Maßnahmen lassen sich in zwei Kategorien unterscheiden (siehe Abbildung) [6]:

SEO: OnPage-Optimierung und OffPage-Optimierung von webpixelkonsum - Online-Marketing für den Mittelstand: Komplex und doch sinnvoll

Quelle: webpixelkonsum (SEO: OnPage-Optimierung und OffPage-Optimierung)

E-Mail-Marketing als Online-Marketinginstrument

Für viele Unternehmen gehört das Online-Marketinginstrument E-Mail-Marketing zum „festen Marketingkern“ [8]. Vorteilhaft ist, dass E-Mail-Marketing kostengünstig zu realisieren ist. Gleichzeitig bietet E-Mail-Marketing eine hohe Skalierbarkeit und einfache Personalisierung. Weiterhin spricht für das E-Mail-Marketing, dass E-Mail-Marketing auf Seiten der Abonnenten und der Unternehmen einen hohen Stellenwert für die gegenseitige Kommunikation besitzt. Dennoch unterscheiden sich ihre verfolgten Ziele und ihr Aufwand sehr stark. Für ein professionelles Marketing per E-Mail müssen Unternehmen einen hohen Aufwand betreiben, damit E-Mail-Marketing „cool“ beim Abonnenten und gleichzeitig vollständig integriert und automatisiert in den eigenen Unternehmensprozessen abläuft. Dessen ungeachtet werten Unternehmen den Return on Invest (ROI) vom Marketing per E-Mail als gut oder gar ausgezeichnet [7].

Damit Dein E-Mail-Marketing für Deine Online-Marketingstrategie erfolgreich ist, empfehle ich Dir folgende Abbildung aus dem Artikel: „Strategisches E-Mail-Marketing für Unternehmen“ [8]:

Strategisches E-Mail-Marketing für Unternehmen: Dies ist für Dein E-Mail-Marketing notwendig von webpixelkonsum - Online-Marketing für den Mittelstand: Komplex und doch sinnvoll

Quelle: webpixelkonsum (E-Mail-Marketing für Unternehmen: Dies ist für Dein E-Mail-Marketing notwendig)

Zusätzlich überlege Dir, ob Du für Dein E-Mail-Marketing spezielle Tools einsetzt. Damit sparst Du viel Zeit, reduzierst die rechtlichen Fehler und erhältst relevante Daten. Ehrlicherweise muss ich Dir sagen, dass Dir viele E-Mail-Marketingtools zur Verfügung stehen. Einige dieser Tools für Dein E-Mail-Marketing findest Du in diesem Artikel: „Tools für Dein Newsletter und E-Mail-Marketing“ [9].

Video Marketing als Online-Marketinginstrument

Abgesehen von Text und Bild spielen Videos im Online-Marketing als Online-Marketinginstrument eine zunehmende Bedeutung. Vor allem Produkt- oder Imagevideos bieten im Online-Marketing für den Mittelstand zahlreiche Möglichkeiten zur Kundengewinnung. Gleichzeitig eröffnen spezielle How-to-Videos für die Kundenbindung eine kostengünstige Lösung im Customer-Relationship-Management.

Lead Management als Online-Marketinginstrument

Jetzt wird das Online-Marketing mit dem Lead Management als Online-Marketinginstrument komplex. Gerade für mittelständische Unternehmen bietet professionelles Lead Management attraktive Potenziale. Dabei geht es vorwiegend um die Gewinnung neuer Kunden mithilfe des Online-Marketing.

Für das gemeinsame Verständnis erkläre ich Dir kurz Lead Management als Online-Marketinginstrument. Unter Lead Management (engl. to lead = führen) sind all die Marketing-Maßnahmen subsummiert, die aus potenziellen Konsumenten echte Kunden/-innen gewinnen sollen.

Weiterhin existieren im Management der Leads unterschiedliche Prozesse mit speziellen Fragestellungen aus Sicht der Konsumenten, die Unternehmen und Marken positiv beantworten müssen. Dementsprechend gehören Maßnahmen zur Wandlung der Interessenten hin zum Kunden genauso wie die Entwicklung des Potenzial für ein hochwertigeres (Up-Selling-) oder (Cross-Selling-) Angebot. Anschließend wird der Kunde beziehungsweise die Kundin wieder zum Lead für einen neuen Kaufprozess.

Diese umfangreiche Abbildung von webpixelkonsum zeigt einen Funnel für erfolgreiches Lead Management in Kombination mit Kampagnen auf Social Media und im Marketing. Auf dieser Abbildung sind die beiden Fachbegriffe MQL - ausgeschrieben Marketing Qualified Leads - und SQL - ausgeschrieben Sales Qualified Leads - im Tunnel dargestellt.

Quelle: webpixelkonsum (Zusammenspiel Kampagnen und Funnel im Lead Management)

Aus diesem Grund ist für eine erfolgreiche Lead-Management-Strategie die Zusammenarbeit zwischen dem Team vom Marketing und Vertrieb sehr wichtig. Entsprechend müssen die Marketing- und Vertriebsprozesse bestens abgestimmt werden. Auf jeden Fall ermöglicht die optimale Verzahnung Vorteile im Kampf um Kunden und Marktanteile. Unter dem Strich ergibt sich dadurch ein hervorragender Wettbewerbsvorteil.

Da Lead Management komplexer Natur ist, könnte es sein, dass Du Dein Lead Management aufbauen musst. Daher empfehle ich Dir diesen interessanten Artikel: „Lead Management: Erklärung und Bedeutung für Marketing und Vertrieb“ [10].

Hashtag als Online-Marketinginstrument

Das Hashtag gehört zu den modernen Online-Marketinginstrumenten. Falls Dir das Hashtag unbekannt ist, dann empfehle ich Dir den Artikel: „Hashtag: Was bist Du? Was bringst Du mir?“ [11]. Mit einem Hashtag steht für Dein Online-Marketing ein „wertvolles Marketinginstrument“ zur Verfügung. Einerseits kannst Du ein eigenes Hashtag für Dein Unternehmen erstellen. Andererseits ermöglichen Dir spezielle Tools die Analyse der Reichweite und Konversation Deines Hashtag.

Weiterhin existieren spezielle Content-Formate rund um das Hashtag. Zum Beispiel die Hashtag-Stories von Instagram. Infolgedessen bietet sich neue Wege um mehr Sichtbarkeit in Social Media zu erzeugen.

Social-Media-Marketing als Online-Marketinginstrument

Social Media gehört für viele Unternehmen zum festen Bestandteil. Jedoch gruppiere ich Social Media unter Unternehmenskommunikation/ PR. Demgegenüber gehört für mich Social-Media-Marketing zum Marketing beziehungsweise Online-Marketing. Aus dieser Unterteilung resultiert, dass zum Beispiel eine Facebook Seite oder ein Instagram-Business-Account für mich keine Online-Marketinginstrument sind. Dennoch empfehle ich einen professionellen Business-Account in Social Media.

Wenn wir von Marketing über Social Media reden, dann reden wir von einem modernen Online-Marketinginstrument. Denn unter Social-Media-Marketing ist Werbung über Social-Media-Plattformen wie Instagram, Facebook, Pinterest und Twitter zu verstehen. Diese Werbung erfolgt mithilfe von Social Ads. Diese Social Ads bedeuten das Schalten kostenpflichtiger Werbeanzeigen auf Facebook (Facebook-Ads), Instagram (Instagram-Ads), Pinterest (Pinterest-Ads), Snapchat (Snapchat-Ads) oder Twitter (Twitter-Ads). Beispielsweise kannst Du mit Facebook-Ads unterschiedliche Marketingziele verfolgen wie dieser Artikel: „Facebook Werbung: Was bedeuten Kampagne, Anzeigengruppe und Werbeanzeige auf Facebook?“ [12] vorstellt. Da Social Ads kostenpflichtig sind, benötigst Du dafür Kapital. Das heißt im Klartext, dass Du Dir keine Gedanken über den Einsatz von Social Ads machen musst, wenn Du überhaupt kein Marketingbudget zur Verfügung hast. Infolgedessen bleibt der größte Vorteil von Social-Media-Marketing – die genaue Fokussierung auf die Interessen seiner Zielgruppe – ungenutzt.

Online-Marketing-Strategie: Der Fokus

Wenn Du mit Deinem Unternehmen eine Online-Marketing-Strategie mit eindeutigen Marketingzielen verfolgst, dann profitiert Dein Unternehmen von dem Potenzial dank Online-Marketing. Für Dich problematisch wird die Situation, wenn Dir Deine Zielgruppe ungenau und die verwendeten Marketinginstrumente unbekannt sind. Infolgedessen könntest Du die Orientierung verlieren und Dich schnell verzetteln. Deshalb gebe ich Dir einen Tipp weiter, welchen ich auch meinen Kunden gebe: Fokussiere Dich im Rahmen der verfügbaren Zeit auf ausgewählte Marketinginstrumente und setze jene professionell ein. Dies kann bedeuten, dass in Deiner Online-Marketing-Strategie lediglich das Content-Marketing und E-Mail-Marketing sowie zwei ausgewählte Social-Media-Accounts zum Einsatz kommen. Wenn diese Kombination Dein Arbeitsalltag ermöglicht, ohne das Du Dich verzettelst, dann ist dies so. Damit umgehst Du den „Stolpersteinen im Marketing“ [13].

Fazit für Online-Marketing für den Mittelstand: Komplex und doch sinnvoll

Online-Marketing erweitert das Marketing wie die vorgestellten Definitionen von Online-Marketing verdeutlichen. Dabei nutzt das Online-Marketing moderne Internet-Technologien für die unterschiedlichen Marketingmaßnahmen. Dank der fortschreitenden Digitalisierung stehen den Marketingverantwortlichen für ihre Marketingstrategie spezielle Marketing-Tools zur Verfügung. Damit gewinnen sie unter Beachtung des Datenschutzes (DSGVO) relevante Daten für ihr Touchpoint-Management.

Des Weiteren eröffnet Online-Marketing Unternehmen mit geringem Budget Chancen zur Ansprache ihrer Zielgruppe. Im Grunde genommen hast Du dafür im Online-Marketing viele Gestaltungsmöglichkeiten wie Social-Media-Marketing, Content-Marketing oder E-Mail-Marketing.

Jedoch ein Problem müssen Unternehmen mit geringem Budget clever lösen. Sie müssen eine Entscheidung treffen. Die Entscheidung basiert auf die Antwort der folgenden Frage: Wollen wir Daten erheben und analysieren, um unsere Streuverluste zu minimieren? Wenn ja, dann müssen passende Marketing-Tools zum Einsatz kommen. Jene kosten monatlich Geld, welches für Marketingmaßnahmen zur Gewinnung neuer Kunden fehlt. Ein Spagat.

Warum ist Online-Marketing für den Mittelstand komplex?

Einerseits bietet Online-Marketing für den Mittelstand viele Chancen, um die Ziele der eigenen Marketingstrategie zu erreichen. Andererseits verkompliziert das Online-Marketing das Marketing und die Marketingstrategie. Daher stellt sich die Frage: Warum ist Online-Marketing für den Mittelstand komplex?

Die erste Antwort kommt schnell: Der Mensch. Jeder, der mit Menschen zu tun hat, weiß um die Vielfalt der menschlichen Gedanken und Gefühle. Da modernes Marketing den einzelnen Menschen individuell anspricht, ist Marketing komplex.

Mit der zweiten Antwort verlassen wir den Menschen. Jetzt rückt etwas neues und sehr dynamisches ins Rampenlicht. Die Rede ist von der Technologie. Modernes Marketing ohne Marketing-Tools funktioniert meiner Meinung überhaupt nicht mehr.

Unter dem Strich ist Marketing komplex wegen der sozialen und technologischen Entwicklung. Diese beiden Themenbereich sind allein schon sehr interessant. Jedoch führt eine tiefere Auseinandersetzung zu weit weg von dem Thema Online-Marketing für den Mittelstand. Daher müssen wir für unser Marketing eine Strategie erarbeiten. Ihr Fokus liegt eindeutig auf der Zielgruppe. Dafür bieten sich Persona an wie Dir dieser Artikel näher vorstellt: „Darum ist eine Persona für die Online Strategie wichtig“ [14].

„Buntes Team“ im Online-Marketing für den Mittelstand

So einfach mögliche Marketingziele lauten wie neue Kunden gewinnen oder ein neues Produkt oder eine neue Dienstleistung auf den Markt erfolgreich bringen, so herausfordernd ist Marketing für viele Unternehmen im Mittelstand. Denn modernes Marketing besteht aus einer enormen Komplexität und Vielfalt. Deren Beherrschung verlangt neben der „typischen Marketing-Basisausstattung“ (Corporate Website, Social Media, Marketingkampagnen) ein Team zur Seite zu haben, welches sich mit modernem Marketing und Online-Marketing für den Mittelstand auskennt. Dementsprechend kommen für diese speziellen Aufgaben je nach Unternehmensgröße Freelancer in Frage, die sich auf konkrete Marketinginstrumente (E-Mail-Marketing, Performance-Marketing, Growth Marketing und andere) fokussieren. Infolgedessen wandelt sich die Aufgabe der Marketingverantwortlichen im Unternehmen. Sie delegieren. Gleichzeitig profitiert das Unternehmen, da die externen Freelancer neues Know how und neue Marketing-Trends (kostengünstig) ins Unternehmen bringen. Damit werden zur selben Zeit die eigenen Mitarbeiter geschult und die Marketingprozesse optimiert.

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Der Blick von außen durch Freelancer verändert das „interne Marketing-Hamsterrad“.

Zum Abschluss: Kann Online-Marketing zu große Erwartungen aufbauen?

Kann der bloße Einsatz von Online-Marketing zu große Erwartungen aufbauen? Ja, wenn Du Best Practices als Maßstab für die eigene Online-Marketing-Strategie nimmst. Ja, wenn gleichzeitig im eigenen Unternehmen die Voraussetzungen für erfolgreiches Online-Marketing gar nicht existieren. Daher erfordert Online-Marketing für den Mittelstand eine klare IST-Soll-Analyse und SMART-Ziele. Damit steigen der Erfolg und Return on Investment (ROI) für Dein Online-Marketing. Ein lohnendes Marketing-Ziel für mittelständische Unternehmen.

An Dich stelle ich jetzt folgende Frage: Wie setzt Du Online-Marketing in Deinem Unternehmen ein? Auf Deinen Kommentar bin ich neugierig.

Quellenangaben

Für die folgenden Quellenangaben gilt der Stand vom 29. Juni 2022:

[1] Bedeutung von Online-Marketing
[2] Definition Onlinemarketing
[3] Einsatzmöglichkeiten von einem Corporate Blog oder es gibt mehr als eine Art von Corporate Blog
[4] Corporate Blog: Strategische und taktische Ziele
[5] Owned, Earned und Paid Media: Ihre Bedeutung und Nutzung in Deiner Content-Marketing-Strategie
[6] Blog SEO optimieren: Tipps und Tools
[7] Was bedeutet E-Mail-Marketing und welche Vorteile besitzt Marketing per E-Mail?
[8] Strategisches E-Mail-Marketing für Unternehmen: Dies wird dafür benötigt
[9] Tools für Dein Newsletter und E-Mail-Marketing
[10] Was ist Lead Management?
[11] Hashtag: Was bist Du? Was bringst Du mir? Wie setze ich Hashtags in Social Media ein?
[12] Facebook Werbung: Was bedeuten Kampagne, Anzeigengruppe und Werbeanzeige auf Facebook?
[13] Strategie-Fallen im Marketing: Tipps zum Umschiffen
[14] Darum ist eine Persona für die Online Strategie wichtig

Strategie-Fallen im Marketing: Tipps zum Umschiffen

Strategie-Fallen im Marketing: Tipps zum Umschiffen 2000 1333 Ralph Scholze

Inhaltsverzeichnis für diesen Artikel zum Thema Strategie-Fallen im Marketing

Dich erwarten in diesem Artikel zu dem Thema Strategie-Fallen in Deinem Marketing folgende Schwerpunkte:

  1. Marketing und Strategie: Begriffserklärungen
  2. Strategie-Fallen im Marketing: Unterschiedliche Ausgangssituationen
  3. Achte auf diese Strategie-Fallen im Marketing
  4. Fazit für die Strategie-Fallen im Marketing: Tipps zum Umschiffen

Strategie-Fallen im Marketing und Online-Marketing gibt es einige. Solltest Du jetzt in diesem Artikel eine ausgearbeitete Marketingstrategie erwarten, dann muss ich Dich enttäuschen. Folglich liefert Dir dieser Artikel Tipps zum Erstellen einer Marketingstrategie. Ferner sind diese Tipps eine Art „Rahmenplan“ für die Überarbeitung und Erstellung einer Strategie. Unabhängig davon, ob diese Strategie für Dein Marketing, Dein E-Mail-Marketing, Dein Content-Marketing oder Social-Media-Marketing notwendig ist.

Marketing und Strategie: Begriffserklärungen

Jetzt liest Du hier viel von Marketing und Strategie. Daher stelle ich Dir beide Begriffe näher vor, damit Du weißt, was ich darunter verstehe.

Einerseits beziehe ich mich für den Begriff Strategie auf die Definition aus dem Gabler Wirtschaftslexikon: „… Strategie wird definiert als die grundsätzliche, langfristige Verhaltensweise (Maßnahmenkombination) der Unternehmung und relevanter Teilbereiche gegenüber ihrer Umwelt zur Verwirklichung der langfristigen Ziele.“ [1]. Andererseits verweise ich Dich für den Begriff Marketing auf den ausführlichen Artikel: „Marketinginstrumente, Marketingmethoden und Marketingprozesse braucht Dein Marketing“ [2].

Strategie-Fallen im Marketing: Unterschiedliche Ausgangssituationen

Bevor wir uns den Strategie-Fallen im Marketing widmen, noch dieser wichtige Punkt. Dieser Punkt entspricht der Ausgangssituation. Je nachdem in welchem Unternehmenstyp Du arbeitest unterscheidet sich diese Ausgangssituation.

Arbeitest Du in einem Start-up fokussiert sich alles auf das Aufbauen. Wenn Du in einem Start-up arbeitest, dann erstellst Du zum ersten Mal für Dein Unternehmen eine Marketingstrategie. Damit entspricht Deine Ausgangssituation einem „leeren Blatt“. Dementgegen steht ein „vollgeschriebenes Blatt“ als Ausgangssituation, wenn Du in einem etablierten Unternehmen arbeitest.

Achte auf diese Strategie-Fallen im Marketing

Denke daran, dass diese Fallstricke einzeln oder gebündelt, selten alle auf einmal in Erscheinung treten.

Der erste Fallstrick: Eine unklare Vision

Wie oben in der Definition von Strategie geschrieben steht, fokussiert sie die „langfristige Verhaltensweise“ im Marketing und Unternehmen. Damit richtet die Strategie den Blick in die (nahe bis weite) Ferne. Demzufolge bedingt die Strategie (Marketingstrategie) eine Vision, die das Team lebt und realisiert. Dafür notwendig ist der „Blick über den Tellerrand“, wenn Du eine Vision entwickeln sollst. Wenn Du eine solche Vision erstellst, dann bietet sich die Szenarioanalyse an. Diese ist eine Analysemethode [3] mit drei unterschiedlichen Szenarien [4].

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Eine Unternehmensstrategie ist wie ein Blumenstrauß. Ein Strauß. Viele Blumen.

[tweetshare tweet=“Achte auf diese Strategie-Fallen in Deinem Marketing und Online-Marketing“]

Fehlendes Know how zum Erstellen einer Strategie

Wie ein Blumenstrauß ist eine Marketingstrategie die Summe vieler Strategien(-überlegungen). Abhängig von diesen Strategienüberlegungen resultieren für Dein Marketing unterschiedliche Aufgaben. Zum Beispiel könnte Deine Marketingstrategie aus einer Preisstrategie, Kundenbindungsstrategie oder Differenzstrategie bestehen. Um die jeweiligen Potenziale (Vor- und Nachteile einer jeweiligen Strategie) bestens für Dein Marketing und Unternehmen zu nutzen, ist reichlich Strategiewissen notwendig. Fehlt dieses Know how zum Erstellen einer (Marketing-) Strategie, empfiehlt sich externes Know how einzukaufen.

Umsetzung einer Strategie ohne „Kraft, Wille und Klarheit“

Stellt Dir vor, in Deinem Unternehmen liegt eine Strategie für Dein Marketing vor. Nur setzen wenige Mitarbeiter bis niemand diese Strategie um. Woran könnte dies liegen, dass eine Strategie nicht realisiert wird? Einerseits kann diese Strategie zu komplex und kaum zum Lesen einladend geschrieben sein. Andererseits besteht die Gefahr, dass die strategischen Ziele für das operative Geschäft zu abstrakt bleiben. Daher bietet sich an, die resultierende Aufgaben aus einer Strategie so klar und eindeutig wie möglich für das operative Geschäft zu beschreiben. Infolgedessen steigt die Akzeptanz einer (neuen) Strategie beim Team, so dass die Erfolgschancen für die eigene Strategie steigen.

Gleichzeitig steigt die interne Akzeptanz, wenn der „heilige Gral“ – Kommunikation – zum Einsatz kommt. Damit meine ich das eigene Team frühzeitig in die neue Marketingstrategie zu involvieren. Dafür bieten sich intern viele Kommunikationsmaßnahmen an wie Webinare, Schulungen, Blogbeiträge. Auf jeden Fall wichtig finde ich eine konkrete Ansprechperson zu bestimmen und diese intern ausreichend bekannt zu geben. Damit können Fragen auf persönlicher Ebene direkt gestellt und beantwortet werden. Infolgedessen steigt die Motivation, die eigene Strategie mit Leben zu füllen.

Eine merkwürdige Strategie-Falle: Die „schmutzige“ Brille

Mit einer „schmutzigen“ Brille besitzt niemand einen klaren Blick. Damit gemeint ist der „Blick über den Tellerrand“. Verständlich ist, wenn Du eine Strategie für Dein Unternehmen aus dem Blickwinkel Deines Unternehmens erstellst. Doch genau darin liegt „der Hase im Pfeffer begraben“ oder eben diese Strategie-Falle. Modernes Marketing fokussiert die Zielgruppe, um den Streuverlust minimal zu halten. Dementsprechend nehmen „moderne“ Unternehmen den Blick ihrer Kunden ein. Folglich entsteht eine Marketingstrategie, die sich viel näher an den Kunden orientiert. Dadurch steigt der Erfolg Deiner Strategie.

Ungenügende Daten als weitere Strategie-Falle

Für Deine Strategie notwendig sind Zahlen. Sie sind erforderlich zur Erstellung von SMART-Zielen und dem späteren IST-SOLL-Vergleich. Jedoch existieren oft die Daten überhaupt nicht oder unvollständig. Beides hilft Dir für Deine Strategie nicht weiter. Infolge solltest Du eine Marktrecherche und interne Datenerhebung mit Analyse beauftragen. Sobald diese Daten Dir vorliegen, steht Deine Strategie auf „festeren Füßen“.

Mangelnde Flexibilität als Strategie-Falle in Deinem Marketing

Da steht endlich eine Strategie und dann liest Du hier von der folgenden Strategie-Falle: Mangelnde Flexibilität als Strategie-Falle. Dies heißt, dass die Flexibilität in Deiner Strategie mit herein gehört. Bedenke bei Deiner Strategie das folgende spannende und doch humorvolle Sprichwort der Dakota-Indianer:

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Eine uralte Weisheit der Dakota-Indianer besagt: „Wenn Du entdeckst, dass Du ein totes Pferd reitest, steig ab.“

Fazit für die Strategie-Fallen im Marketing: Tipps zum Umschiffen

Unter dem Strich existieren viele Gründe, warum Du Dich gerade jetzt mit Deiner Marketingstrategie beschäftigst. Ein Grund kann die Ausgangssituation sein. Abhängig von der Ausgangssituation startest Du mit einem „weißen Blatt“ (Start-up) oder einem „vollgeschriebenen Blatt“ (KMU). Dementsprechend unterschiedlich sind die „Strategie-Fallen im Marketing“ in Deinem Marketing-Mix, mit denen Du konfrontiert bist. Immerhin existieren für Deine Marketingstrategie und Marketing-Kampagnen eine große Vielzahl an Marketingformen.

Damit Deine Marketingstrategie erfolgreich ist, sind viele Punkte zu beachten. Ein weiterer Punkt ist die eigene Corporate Identity mit der Deine Zielgruppe auf ihrer Customer Journey stetig eine einheitliche Präsentation von Deinem Unternehmen erfährt.

Strategie-Fallen im Marketing existieren einige. Manchmal stehen sie plötzlich vor einem. Spontan. Ad hoc. Unerwartet. Daher eine Frage an Dich: Welcher Strategie-Falle im Marketing standest Du bisher gegenüber? Auf Deinen Kommentar bin ich neugierig.

Quellenangaben

Für die folgenden Quellenangaben gilt der Stand vom 30. Juni 2022:

[1] Strategie: Definition im Gabler Wirtschaftslexikon
[2] Marketinginstrumente, Marketingmethoden und Marketingprozesse braucht Dein Marketing
[3] Simulation der Auswirkungen von Abweichungen auf Unternehmensergebnis und Liquidität
[4] Grundlagen der Szenario-Technik

Facebook ist tot. Es lebe das Corporate Blog!

Facebook ist tot. Es lebe das Corporate Blog! 150 150 Ralph Scholze

Facebook ist tot. Wie oft hörten wir davon. Aber jetzt kommt eine Aufgabe auf Facebook zu, die es in sich hat.

Klar!

Die Überschrift ist überspitzt.

Aber wie sonst sollte ich Deine Aufmerksamkeit gewinnen, wenn nicht so?

Facebook ist tot: Die Zeichen mehren sich aus vielen Richtungen

Selbst wenn die Überschrift überspitzt klingt, die Zeichen mehren sich dafür, dass Facebook bald tot ist. Damit meine ich weniger die schwindende organische Reichweite der Facebook-Posts. Dies könnte zumindest für Unternehmen in der EU zutreffen. Warum?

Einerseits laufen Facebook (wieder einmal) die Nutzer weg. Jenes verkünden mehrere aktuelle Medienberichte. Sie beziehen sich dabei auf diese aktuelle Facebook-Studie von Pew Research Center mit folgender Aussage:

„Around four-in-ten (42%) say they have taken a break from checking the platform for a period of several weeks or more, while around a quarter (26%) say they have deleted the Facebook app from their cellphone. [1]“

Andererseits mehren sich die Zeichen aus einer ganz anderen Richtung. Bemerkenswert ist, dass diese „andere Richtung“ neu ist und somit kein Vergleich zu vorher existiert. Demzufolge weiß niemand, wohin die Reise für Facebook aufgrund dieser „anderen Richtung“ führt. Die „andere Richtung“ entstammt aus der DSGVO.

Jeder weiß, dass die DSGVO mehr Fragen hervorruft als Lösungen anbietet. Daher tappen viele Unternehmen „im Dunkeln“ über diesen „Schweizer Käse“. Infolgedessen finden jetzt Konferenzen statt, um die offenen Punkte der DSGVO zu beantworten. Auf einer solchen Konferenz von Datenschützern kam das Ergebnis heraus: Facebook Seiten sind rechtswidrig [2].

Grundsätzlich lässt sich die DSGVO aus zwei Richtungen lesen. Einerseits aus der Richtung des Verbraucherschutzes. Demnach wollen die Ideengeber der DSGVO die Verbraucher vor der Wirtschaft schützen. Andererseits aus der Richtung, dass die Monopolmacht von (den amerikanischen Unternehmen) Facebook, Google & Co. gebrochen werden soll. Demzufolge lässt diese offizielle Aussage sehr viel Spielraum für Interpretationen zu wie „Sanktionen“, „Wirtschaftskrieg“. Warum schreibe ich dies?

Durch die politische Entwicklung (DSGVO) erfahren EU-Unternehmen gerade große Probleme, die das Ungleichgewicht fördert. Größere Unternehmen mit eigener Rechtsabteilung werden die aktuelle Entwicklung rund um Facebook „aussitzen“. Während kleine Unternehmen wegen der zunehmenden Rechtsunsicherheit bezüglich Facebook ihre unternehmerische Präsenz auf Facebook vorübergehend deaktivieren oder gar löschen. Dadurch erfahren sie einen Wettbewerbsnachteil.

Alternativen für Unternehmen, wenn Facebook tot ist

Wenn Du meinen Corporate Blog regelmäßig liest, dann kennst Du bestimmt den Artikel zu dem „Konzept der Quelle“. Dieses Konzept setzt sich gezielt mit der Frage auseinander, wie unabhängig wollen wir als Unternehmen von Dritten im Social Web sein?

Bereits in der Überschrift verwies ich auf den Zusatz: „Es lebe das Corporate Blog!. Wofür Du für Dein Unternehmen ein Corporate Blog einsetzen kannst, stellt Dir dieser Artikel vor: „Corporate Blog: Strategische und taktische Ziele“ [3]. Viel entscheidender finde ich, dass aufgrund der DSGVO Facebook und infolgedessen wir Unternehmer und Unternehmerinnen in Bedrängnis kommen. Wenn sich Facebook gegen die DSGVO entscheidet, dann steigt wegen dieser Entscheidung das Risiko einer Verletzung des Datenschutzes. Daraus steigt die Wahrscheinlichkeit zusätzlicher Kosten.

Demgegenüber steht das Corporate Blog, welches sich typischerweise auf einer Corporate Website befindet. Als vorbildliches Unternehmen der EU erfüllt die eigene Corporate Website die Anforderungen der DSGVO (siehe folgende Abbildung). Der größte Vorteil des eigenen Corporate Blog ist seine Unabhängigkeit, da dort das eigene Hausrecht gilt.

Infografik: Neue EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) von webpixelkonsum

Quelle: webpixelkonsum (Infografik: Neue EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO))

Fazit für: Facebook ist tot. Es lebe das Corporate Blog!

Facebook ist der Eisberg. Denn Unternehmen mit dem Geschäftsmodell „Daten gegen Dienstleistung“ benötigen dafür Financiers. Jene sind die Unternehmen, die die gewonnenen Daten mithilfe von Werbung (Ads) in Kapital wandeln. Solche Unternehmen sind neben Facebook zum Beispiel Twitter, WhatsApp, Instagram, Pinterest, YouTube, LinkedIn und XING.

All diese Unternehmen müssen wie Facebook ihr Geschäftsmodell an die DSGVO anpassen. Realisieren sie dies nicht, dann resultiert für Unternehmen die selbe Folge wie bei Facebook. Der unternehmerische Auftritt muss vorübergehend deaktiviert oder gelöscht werden. Die Frage, die sich hier stellt: Was bedeutet dies für das Social Web, wenn die Financiers wegfallen?

Unter dem Strich bedeutet dies, dass Unternehmen jetzt neue Wege aufbauen müssen für ihre spätere Sichtbarkeit im World Wide Web und Social Web. Dafür bietet sich das Corporate Blog an, da hier – idealerweise – die Bedingungen der DSGVO vollständig und ordnungsgemäß erfüllt sind. Demnach droht hier keine Gefahr einer potenziellen Schließung wie bei Facebook & Co. Ebenfalls wirkt hier kein Algorithmus, der selbstständig die Neuigkeiten bestimmt.

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Um in naher Zukunft weiterhin online sichtbar zu bleiben, muss eine Entscheidung her. Die richtige Entscheidung jetzt zu treffen, gleicht einer Mammutaufgabe.

Lenkt Facebook doch ein?

Soeben entdeckte ich den Artikel: „Wird Facebook legal? – Anleitung für Seitenbetreiber zum „Page Controller Addendum““ [4]. Demzufolge agiert Facebook erneut auf das Thema DSGVO [5]. Jedoch steigt durch „Page Controller Addendum“ die Komplexität. Diese könnte erneut dazu führen, dass weitere Unternehmen wegen der DSGVO Facebook & Co. „den Rücken kehren“. Es bleibt aktuell spannend.

Daher eine Frage an Dich: Wie entscheidest Du bezüglich Schließung Deiner Seiten auf Facebook & Co.? Auf Deinen Kommentar bin ich neugierig.

Quellenangaben

Für die folgenden Quellenangaben gilt der Stand vom 11. September 2018:

[1] Americans are changing their relationship with Facebook
[2] Sind Facebooks Fanpages rechtswidrig? Die Datenschutzkonferenz sagt ja
[3] Corporate Blog: Strategische und taktische Ziele
[4] Wird Facebook legal? – Anleitung für Seitenbetreiber zum „Page Controller Addendum“
[5] Facebook und die neue EU-DSGVO: Passt dies zusammen?

Unsere Expertise: Social Media für mittelständische Unternehmen. Strategisch. Taktisch.

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